Zum Nichtkampf-Prinzip und der strukturellen Gewalt (Armut)

Zum Video:

Es gibt eine objektive Wahrheit. Die für alle Menschen gilt.

Die Frage wie man als „Nichtkampf-ler“ mit einer gewalttätigen Umwelt umgeht, hat Lenz nicht beantwortet – nicht beantworten können. Ich habe kein Feindbild – außer den Dummen im Land, die durch ihr Nichtwissen (-wollen?) den Status Quo erhalten.

Bewußtsein kann nicht transformieren ohne Handlung. Die Aussage, man sei sich ja „so bewußt“, ist lächerlich angesichts der Tatsache daß Millionen weiter machen mit Sklaverei, Umweltzerstörung und Wohlstandsverwahrlosung – der Kapitalismus läßt schön grüßen! Man sieht es überall: Die Armen machen immer weiter so, weil sie ja angeblich „so müssen“, die Reichen sowieso, was soll sich da ändern? Wo ist euer Bewußtsein? Ihr habt keines, das sage ich, denn hättet ihr eines, wäret ihr längst auf den Barrikaden.

Ich als aufgeklärter Mensch verstehe die Gesellschaft in ihrem Wahn schon lange nicht mehr: alle jammern, keiner tut etwas, aber die Kanäle mit der Botschaft „Bewußtseinsänderung muß sein“ (dazu gehört auch R. Lenz) sprossen in der Vergangenheit wie die Pilze aus dem Boden und sie haben sehr viele Abbonnenten.

Alles Leute, die angeblich so bewußt sind, aber nichts tun. Nur durch Taten ändert sich was. Nicht durch tube-videos, das ist ja lächerlich. Wer tube-Videos ins Netz stellt und viele klicks haben will, pusht nur sein Ego. Viel Aufmerksamkeit, viel Show, aber sonst geschieht da nichts.

Und auf die Antwort von Herrn Lenz, wie man als friedlicher Mensch mit einer Gesellschaft umgeht, die strukturelle Gewalt ausübt auf Andersdenkende, warte ich vermutlich noch in 20 Jahren. Da hat Herr Lenz nämlich keine Antwort drauf, außer: seid weiterhin schön friedlich und laßt euch vernichten.

Da greift halt seine Botschaft nicht. Auch nicht, was Armut angeht; weil Armut systemgewollt ist, als Abschreckung für die breite malochende Masse. Armut müßte nicht sein, und ist, weil sie so gewollt ist, ein Verbrechen. Deshalb wird es auch im Kapitalismus nie ein Bedingungsloses Grundeinkommen geben. So einfach ist das zu verstehen.

Und gewollte Armut ist strukturelle Gewalt, auf diese Gewalt hat Lenz keine Antwort. Seine einzige Antwort war: Ja, man muß „es schaffen“, gemeint ist: Raus aus der Armut. Handelt man aber so, wird man wiederum zum Kapitalismus-Sklaven.

Neue Heimat Kyffhäuser

7 Gedanken zu “Zum Nichtkampf-Prinzip und der strukturellen Gewalt (Armut)

  1. Pholym

    Schon merkwürdig. Ich hatte das Video auch kurz vor der Veröffentlichung, aber etwas hielt mich noch ab und mir fehlte noch ein Text, einfach, weil mir da noch etwas fehlte. Nun weiß ich warum und was mir da fehlte. Bringt mich dafür aber wieder auf eine neue Idee.

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  2. Pholym

    Ich würde sagen, es stinkt gewaltig. Ich hatte letzte Woche Kontakt mit einer Journalistin. Hoch interessant. Hatte vieles von mir ebenso bestätigt. Sie darf jetzt leider nur nicht mehr für die etablierten Medien schreiben. So viel zur s. g. Pressefreiheit, wenn man nicht mehr nach der Pfeife tanzen möchte.
    Das einzige Problem sind die dummen rechten Gröler, die gleich in Erscheinung treten müssen. Die machen die Arbeit von wenigen Aufklärern zunichte, weil man sich auf die Rechten wie die Fliegen auf einen Scheißhaufen stürzen dürfen. Wir ja jetzt nur noch darüber berichtet. Hier wären zuerst die viralen Aufklärer und keine Demonstranten-Gröler auf der Straße notwendig gewesen. Demonstrationen und Gebrüll auf den Straßen bewirken nur Vorteile für das bestehende ungerechte System.

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  3. Fibro

    Ich hab ja keine Ahnung, aber meine andere Wange halte ich den regionalen/überregionalen Gewaltbereiten in der Politik und deren Weisungsabhängigen nicht mehr hin….!!!!
    Strukturelle Gewalt erzeugt immer Gegengewalt. Mindestens passiver Widerstand ist heute des Menschen PFLICHT.
    Missbraucht wird heute alles und JEDE/R, aus wirtschaftlichen Gründen. Und mein Eindruck ist das die Betrüger geradezu eingeladen werden sich hier und anderswo zu bedienen.
    Die Macht wird missbraucht und das nicht immer zum Wohle des Volkes, des Souverän`s. Eine Machtelite bedient sich, der Weltbürger bereist die Welt um Gutes zu tun, selbstbestimmt.
    Ja, Chemnitz, der Grund für den Mord war wohl eine Hilfestellung der 2 Russland- Deutschen bei einem Gewaltverbrechen gegen eine junge Frau?? Es muss doch einen Grund geben für den Aufstand?? Oder nicht? Darf ich eine solche Vermutung noch äußern? Darf ich mich auch auf die Suche nach der Wahrheit machen?
    Aufgrund von AGENDA-Vermutungen werden heute Grundrechte zielführend verletzt, Rechtsansprüche verweigert??!!
    Also vermute auch ich, gleichberechtigt nach Art. 3 GG.
    Aber ich hab ja keine Ahnung was heute noch wahr oder unwahr ist, das ist das Problem heute, eine ausreichende Info gibt es nicht, das Volk könnte sich erschrecken…??!! Also gilt mindestens bei 3 auf den Baum, sonst kann es wohl jede/n erwischen. Selbst Staat und Kirchen sind da triebig Welt-weit unterwegs und es werden immer mehr, der Rechtsstaat kann oder will nicht mehr Rechts-Ordnung halten, so mein Eindruck.
    Organisierte Kriminalität von rechtsstaatlichem Handeln zu unterscheiden wird schwieriger, ohne Info, ohne eine allgemein gültige RECHTSORDNUNG die sich in Auflösung befindet.
    Es scheint auf Tatsachen nicht mehr anzukommen, Überleben ist Glückssache.
    Merkel will keine Verunsicherungen und produziert diese am laufenden Band….seit Jahren!
    Aber ich hab ja keine Ahung.

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  4. Nochmals zur Ergänzung, da ich offensichtlich falsch verstanden wurde:
    Mit „struktureller Gewalt“ meine ich die Gewalt die durch das System entsteht, und nicht die Gewalt durch irgendwelche Ausländer. Zb. Arbeitszwang bei HartzVier, das ist ein klassischer Fall von struktureller Gewalt.

    Armut schafft immer strukturelle Gewalt, weil die Armen im Kapitalismus um die Mangel-Güter (inkl. Wohnraum) kämpfen müssen. Dadurch entsteht Gewalt. Gewalt ist das Gegenteil von Ko-Operation, von Zusammenarbeit.

    Die Mängel entstehen durch die immer größer wachsende Schere Reich/Arm, und dadurch, daß, wer arm geboren wird, auch arm bleibt. Das nennt man auf deutsch KAPITALISMUS oder neu-deutsch:NEOLIBERALISMUS.

    Beide Worte fallen in der Regel von Menschen wie Lenz, die sich INNERHALB des Kapitalismus bewegen, nicht. Daran kann man sehen daß diese Menschen das sind, was ich „Systemlinge“ nenne, sie schwimmen halt so mit, sie wollen zwar irgendwas diffus verändern, aber so richtig auch wieder nicht, denn dann würden sie ihre Einnahmequellen verlieren. Das ist der Punkt an dem noch jeder unglaubwürdig wird. Ausnahme: Selbstversorger. Menschen, die größtmöglich autark sind.

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