Ein Tempel wäre eine gute Sache

20minütiger Beitrag zur GGG:

Text dazu:

„In Island wird Anfang dieses Jahres ein Tempel für nordische Götter fertiggestellt. Anhänger der Ásatrú-Glaubensgemeinschaft sollen dort Götter wie Odin, Thor oder Balder verehren können. Die heidnische Glaubensgemeinschaft hat in den letzten Jahren einen enormen Zulauf bekommen. Mittlerweile sind mehr als 1 Prozent der 330.000 Einwohner in Island sogenannte Ásatrú. Doch wie ist die Situation in Deutschland? Gib es dort viele Anhänger der alten Germanengötter, die ja mit den Nordischen Göttern deckungsgleich waren? Schon 1912 hatte der Maler und Dichter Ludwig Fahrenkrog eine Germanische Glaubens-Gemeinschaft gegründet, um den altgermanischen Göttern zu huldigen. Deren gleichnamige Nachfolgeorganisation wurde 1964 von Géza Árpád von Nahodyl Neményi gegründet. Als Vorsitzender der aktuellen Germanischen Glaubens-Gemeinschaft trägt Nahodyl den Titel Allsherjargode. Sputnik hat mit ihm gesprochen.“

Kategorie Asatru bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:%C3%81satr%C3%BA

Daraus: https://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Glaubens-Gemeinschaft_(G%C3%A9za_von_Nem%C3%A9nyi)

Im Forum ist man allerdings der Meinung, jeder Wald ist ein guter Tempel.

Hainleite

Neue Heimat Kyffhäuser

Parasiten – Killerbee und minderwertiges Leben

Bezug nehmend auf:

https://killerbeesagt.wordpress.com/2018/02/06/die-lehre-aus-dem-sacculina-krebs/

Übernommen hat KB diese „Geschichte“, so nenne ich es einmal beschönigend, bezeichnenderweise vom Blog  Morgenwacht. Morgenwacht ist  der Nachfolgeblog von As der Schwerter, vertritt also eine menschenverachtende Doktrin gegenüber allem, was nicht der weißen Rasse angehört. Bei dieser „Geschichte“, die KB offenbar sehr interessant fand, handelt sich um den Sacculina-Krebs, der auf schmarotzende Art und Weise seinen Wirt unerkannterweise befällt, sich in ihm einnistet und dann so lange aussaugt, bis der Wirt stirbt. Ein nicht unnormales Verhalten in der Natur. Zitat aus dem obig verlinkten Artikel:

„Wirklich beachtlich, was für komplexe Verhaltensänderungen so primitive Organismen wie Parasiten, die über keinerlei Gehirn verfügen, bei befallenen Individuen, die eigentlich viel komplexer sind, hervorrufen können.“

Das ist einfach nur so, weil Parasiten normalerweise vom menschlichen Immunsystem als Fremdkörper erkannt und bekämpft werden. Des weiteren sind P. Lebewesen, dh. sie haben einen Stoffwechsel und sondern dementsprechend Toxine ab, die ebenfalls für den Menschen schädlich sind und die das Immunsystem des Menschen ziemlich beschäftigen; wenn das Immunsystem des Menschen intakt ist, beseitigt es den Parasiten und es ist wieder „Ruhe im Körper“. Ist das Immunsystem aber bereits geschädigt, meinetwegen durch andere Parasiten, ich nenne mal den von Ärzten häufig verharmlosten Candida-Pilz, den wirklich fast jeder  hat, oder Borreliose, oder sonst eben irgend etwas in der Richtung, kommt das Immunsystem des Menschen nicht mehr gegen den Parasiten an. Folge: es verändern sich alle Systeme im Körper, unter anderem das Hormonsystem, und hier sind wir beim Punkt der vermeintlichen „Verhaltensänderung“. Denn die These lautet ja: der befallene Mensch bemerkt seinen Parasiten nicht, bzw. rechtfertigt sogar sein – in dem Falle vorhandenes – Untertanendenken als „ganz normal“ – in Wirklichkeit ist er aber von einem Parasiten befallen, der ihn so handeln läßt. So „belegt“ KB seine „These“.

Der von Parasiten befallene Mensch bzw. der von parasitären Gedanken befallene Mensch wird dann, in einer nächsten Stufe der „Beweisführung“ von KB gleich gesetzt. Was an und für sich schon unzulässig ist: denn man kann nicht von „parasitären Gedanken“ befallen sein. Man kann über jede These / Theorie nachdenken, was auch jedem Menschen zuzugestehen ist, ohne diesen Menschen als „von parasitären Gedanken befallen“ zu bezeichnen. Die Gedanken sind frei, sagt der Volksmund so schön. Außerdem hat das überhaupt nichts mit wirklichen Parasiten, siehe Beispiel candida, zu tun. Hier werden argumentativ Dinge vermischt, die nichts miteinander zu tun haben.

Vorfrühling am Großen Ehberg

Im finalen Schritt der „Beweisführung“ bringt KB dann ein Beispiel eines von „parasitären Gedanken“ befallenen Menschen, und spätestens hier müßten eigentlich bei jedem Leser alle Alarmglocken angehen: Anhand eines Fotos, mit Hilfe eines Vergleichs zweier Menschen, der nur auf Äußerlichkeiten beruht, will KB jemanden identifiziert haben, der von parasitäten Gedanken (ähnlich des Parasitenbefalls des Sacculina-Krebses) befallen ist. Es handelt sich bei dem Foto um den allseits bekannten und bekanntermaßen gecasteten „Volksleerer“, der mit Sicherheit die entsprechende geheimdienstliche Unterstützung bei seinen „Auftritten“ hat, der mit Sicherheit aufgrund seines Aussehens ausgewählt wurde, eine gewisse Agenda in Deutschland offiziell wieder hoffähig zu machen, und um einen unbekannten Mann mit Baseballmütze, der Pykniker ist (klein gewachsen und eher dicklich ist), und der es wagt, dem „Volksleerer“ kritische Fragen zu stellen.

Dh. aufgrund der Äußerlichkeiten beider Menschen urteilt KB ein in:

Lebenswert; Zitat: „Der Volkslehrer hat eine positive Ausstrahlung, sieht gesund, fit und dynamisch aus.“ Zitat Ende, und:

nicht lebenswert, krank, Zitat: „Der von krankmachenden Ideen befallene Deutsche hingegen sieht verweichlicht und irgendwie weibisch aus, krank, verfallen.“

Weil dieser Mann so „krank, verfallen“ aussehe, urteilt KB dann weiter, Zitat:

„Seine Werte sind nicht Selbsterhalt, Gesundheit, Mut, Ehre, Wahrheit oder Gerechtigkeit, sondern ISRAEL und das Wohlergehen der Juden.“

Nun kenne ich das Video, was wohl zu dem Foto gehört, nicht. Ich weiß also nicht, was der „Volksleerer“ da von diesem Mann gefragt wird. Es interessiert mich auch nicht, nicht die Bohne (ganz abgesehen davon daß man mit jeder kritischen Frage auch umgehen sollte, wenn man sich „Volksleerer“ nennt). Mir fiel aber auf, wie hier, auf Killerbees blog, eine haarsträubende, menschenverachtende Geschichte erzählt wird, an deren Ende ein Mensch verurteilt wird, der dem Verfasser dieser Geschichte, nämlich KB, nicht in die eigene Doktrin passt.  Daß der VL gecastet ist und mit Sicherheit von gewissen Kreisen unterstützt wird, lassen wir dabei unbeachtet. Es kann auch jemand krank sein, an der Stelle greift meine eigene chronische Krankheit, und nicht so ganz fit aussehen, das ist völlig normal und natürlich. Chronisch kranke Menschen sehen nicht immer fit und gesund aus, das können sie gar nicht. Oft sieht man ihnen die Krankheit sogar an. Diesen Menschen unterstellt KB dann wohl auch, vom Sacculina-Krebs oder krankmachenden parasitären Gedanken befallen zu sein?

Ich halte also fest: jeder, der nicht jung, fit und frisch und gesund aussieht, ist laut KB von parasitären Gedanken befallen, ähnlich des Befalls des Sacculina-Krebses, und damit krank. Bis zum Gedanken, daß solche Menschen lebensunwert seien, ist es dann nur noch ein winziger Schritt. Was machte man mit lebensunwertem Leben im Nationalsozialismus? Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten.

Warum fallen so viele Menschen auf solch eine Denkweise rein?

Neue Heimat Kyffhäuser

 

 

 

Die Liebe einer Katze verzaubert unser Leben jeden Moment und bis in alle Ewigkeit

Heute mußte ich meinen geliebten Kater Kügeli, den ich 10 Jahre hatte, einschläfern lassen.

Er hat immer weniger gefressen, ab Februar fast gar nichts mehr, selbst die leckersten Sachen am Ende nicht mehr, er ist von 7-8 Kg (überwichtig) auf 2,5 Kg abgemagert. Er war bis zum Schluß schnurrig und lieb, er hatte keine Schmerzen. Die letzte Zeit hat er fast nur noch in seinem Körbchen gelegen und geschlafen.

Diagnose dann beim TA: Lebertumor.

Da ich ahnte, daß er sich nicht mehr berappelt bin ich dann nach telefonischer Rücksprache zum Tierarzt und habe ich ihn dann einschläfern lassen. Es ist sehr schwer. Er wird im Garten morgen begraben. Mein anderer Kater, Schnurres, ist auch ganz durch den Wind.

Danke Kügeli, daß ich so eine lange Zeit mit dir verbringen durfte.

Neue Heimat Kyffhäuser

 

Desinfo Killerbee War der NS links?

Zum Artikel: Relationen

Der Anfang des Artikels fand meine Zustimmung; ich habe mich dabei ertappt, mehrfach mit dem Kopf genickt zu haben. Aber dies lullt meinen Verstand nicht ein beim weiteren Lesen, denn schließlich muß man seine Leser ja erst mal argumentativ für sich einnehmen. Die Desinformationen folgen meistens erst hinterher, und oft auf sehr versteckt. Dies ist aber hier nicht der Fall. Da steht dann tatsächlich, ich zitiere:

„Lediglich der (National-)Sozialismus stellt die wahre Alternative zu ausbeuterischen Systemen dar und nun versteht man auch, warum diese Ideologie im zweiten Weltkrieg sowohl von den kapitalistischen USA, als auch von der kommunistischen UdSSR bekämpft wurde.

Weil im Grunde die USA und die UdSSR beide dasselbe System hatten.

Nur Deutschland hatte in den Jahren 1933-1945 als einziges Land weltweit ein System, in dem nicht das Wohl einer „Elite“, sondern das Wohl des Volkes, des Arbeiters, im Mittelpunkt des Staates stand:“ ZITAT ENDE

Nun müßte jeder langsam wissen, wessen „Kind“ KB ist. Ein weiter Hetzbruder, Faschist im Netz, der die Leserschaft in die von den Eliten dafür vorbereiteten Extreme treiben soll. ( Ich habe zu KBs menschenverachtender Einstellung noch einen weiteren Artikel in Vorbereitung, der folgt morgen.)

Bei KB hat es nicht gereicht, sich darüber zu informieren, was der Nationalsozialismus war, und noch weniger hat KB sich darum bemüht, die Hintergründe von Hitlers Machtergreifung aufzudecken. Der NS sei für das Volk, so hat es KB irgendwo gelesen, und, geglaubt. Ich gebe zu, „Gemeinnutz vor Eigennutz“ klingt ja auch erst mal toll. Wenn man das aber in faschistischer Art und Weise durchsetzt, verwandelt sich das scheinbare Arbeiterparadies ganz schnell in eine Diktatur. Wer  nicht spurt, kommt weg, so einfach war das in diesem vermeintlichen Arbeiterparadies.

Aber KB hat das halt geglaubt, mit dem „Gemeinnutz“, so, wie so viele vergangenheitshörige Deutsche heute immer noch diesen vermeintlich tollen Zeiten von 33 – 45 hinterher heulen. Glauben spielt dabei eine wichtige Rolle. Diese Deutschen glauben einfach irgend etwas, wobei alles, was ihrem Glauben einen Riß versetzen könnte, kategorisch ausgeblendet wird. So ähnlich, wie heute auch einige letzte treudoofe Deutschen glauben, die SPD sei sozial, weil sie sich so nennt, bzw. die CDU sei christlich. Na ja, bei so viel „Verstand“ streiche ich die Segel.

Mein Artikel zum Thema:

https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2019/01/10/nochmal-unterschiede-sozialismus-nationalsozialismus/

Laßt euch nicht einlullen, denkt selber nach, informiert euch! Schaut vor allen Dingen, ob das, was sich irgendwie nennt, auch in der Realität so ist, wie es sich nennt.

Neue Heimat Kyffhäuser

Die Finanzindustrie beherrscht unser gesamtes Leben

Die Politiker, die an der Macht sind, sind nichts anderes als Erfüllungsgehilfen der Finanzindustrie. Die Medien gehören großen Investoren und „tröten“ deshalb in dasselbe Horn wie die, die an der Macht sind.

Video dazu, viele Einzelheiten, gut zusammen getragen: Lügenpresse – 100 Prozent Wahrheit – Macht – Manipulation, Dauer ca 51 Minuten:

Erkenne und verändere bei dir selber. Gib dich nicht ab mit „linken“ oder „rechten“ Rattenfängern (inklusive Volksleerern) ab, diese sind nur dazu da, dich auf der falschen Spur zu halten.

Ich bin für Meinungsfreiheit, auch für diejenigen, die heutzutage verboten sind, damit endlich eine anständige Diskussion über „verbotene“ Inhalte auch öffentlich statt findet. Achtung: Meinungsfreiheit heißt nicht, andere beleidigen zu dürfen. Meinungsfreiheit soll für alle gelten, denn nur in solch einer Freiheit, öffentlich sagen zu können, was man denkt, kann sich überhaupt eine Diskussionskultur entwickeln, die dieses Land so dringend nötig hat. Ganz wichtig ist dabei, daß sich die „linken“ und „rechten“ Lager annähern. Denn einzig und allein zum Zweck der Spaltung wurden diese in Deutschland erschaffen. In anderen Ländern hat das mit der Spaltung der Menschen nicht funktioniert; siehe Gelbwesten/Frankreich. Warum funktioniert diese Spaltung in Deutschland so gut, denkt mal drüber nach. Und wie man das ändern könnte. Kleine Gedankenanstöße dabei: Eine NWO ist nicht links. Die Regierung ist nicht Links, auch wenn Presseorgane etwas anderes behaupten. Links sein bedeutet nicht, per se für offene Grenzen zu sein. Linke wollen auch nicht alle Deutschland zerstören. Es gibt auch linke Patrioten, es hat sie schon immer gegeben. Diese Zerrbilder über „Linke“ und „Rechte“ sind „nur“ Eindrücke, die über die vergangenen Jahre/fast Jahrzehnte über die Medien an die Bevölkerung transportiert wurden. Unterhaltet euch mit wirklich Linken und fragt: WAS IST LINKS. Rechts ist für mich: Konservativ, das Alte bewahren wollend. Mehr nicht. Genau so überprüft eure Meinungen zu dem, was „rechts“ und „links“ ist, und korrigiert diese Meinung gegebenenfalls.

Gutes Beispiel, was man gemeinsam machen kann: https://www.youtube.com/watch?v=5IqISog_2AU

(Haru und TTA helfen Obdachlosen als Streetworker). Es geht also, wenn man nur will. Dann kann man auch zusammen arbeiten. Es gibt eh viel mehr Gemeinsamkeiten zwischen Links und Rechts, als Trennendes. Um das zu erkennen, muß man aber erstmal die gesamten Pressedesinformationen durchschauen.

Neue Heimat Kyffhäuser

 

So spart der deutsche Staat zu Lasten seiner Armen

Zum Artikel: https://deutsch.rt.com/inland/83725-jahrelang-getrickst-bundessozialgericht-kippt-mietbeihilfe/

Das Thema Wohnraummangel / zu niedrige Angemessenheitsrichtlinien der Jobcenter/Sozialämter für Arbeitslose, Grundsicherungs- und Sozialhilfeempfänger ist alt, aber bekannt.

Meine Erfahrungen damit: Da es innerhalb dieser Angemessenheitsrichtlinien seit ca 2005 innerhalb der Stadt Köln keine freie Single-Wohnung gab, war ich leider gezwungen, nach einer Wohnung weiter weg zu suchen. Doch, o Wunder: Auch in Ostwestfalen, Raum Detmold, meinem erst einmal bevorzugten Wohnort, wiederholte sich mein Drama der Wohnungssuche: Zu den örtlichen Angemessenheitsrichtlinien der Stadt Detmold gab es keine freien Wohnungen über längere Zeit; auch eine Annonce bei einem Immobilienfritzen zu schalten, half mir nicht weiter. In Paderborn zb. (man muß ja schließlich flexibel sein) brauchte ich, so stellte ich es schnell fest, gar nicht zu suchen, Paderborn ist viel zu teuer, die Stadt hat wohl gar keine Armen, oder wenn, dann frage ich mich, wo die wohnen. Nachdem ich dann im weiteren Umkreis Lippe / OWL nicht fündig wurde, mußte ich notgedrungen weiter nach Osten gehen. Doch, o Wunder! Auch in meiner Wunsch-Stadt Nordhausen gab es keine freien Single-Wohnungen innerhalb der dort vorgeschriebenen Angemessenheitsrichtlinie. Man vertröstete mich zwar mehrfach bei der örtlichen großen WBG, Nordhausen sei eine Studentenstadt, aber das werde sich innerhalb der kommenden Monate entspannen, doch von diesem Witzbold, auch genannt Hausmeister einer WBG, habe ich nie wieder etwas gehört, entspannt hat sich da die Situation wohl nicht, sprich: Es gab keine freien Wohnungen. Auch nicht ein halbes Jahr später.

Mich wunderte dann irgendwann mal nichts mehr, weil es überall dasselbe Muster war: zu eng gefasste Angemessenheitsrichtlinien der Ämter. So bin ich dann notgedrungen noch weiter gefahren und im Kyffhäuserkreis endlich fündig geworden. – Weiterhin kann ich durch diese 10jährige „Odyssee“ berichten, daß es „in der Pampa“, also weit ab von Städten, ohne jede Infrastruktur, noch preiswerte Wohnungen gibt, die dann komischerweise auch meist innerhalb der örtlichen Angemessenheitsrichtlinie liegen; so zb. in Riethnordhausen, einem 90- Seelen-Kaff östlich vom Kyffhäuser-Gebirge, ca 12 Kilometer von Sangerhausen, der nächsten größeren Stadt, entfernt. Es gibt einen Bus nach Sangerhausen, bis ca mittags fährt der, nachmittags dann noch einmal, abends gar nicht, am Wochenenende auch nicht; in Riethnordhausen selbst gibt es nichts außer einem – saisonalen – Bäcker. Wer will schon an solch einen Ort ziehen? Landschaftlich  mit Sicherheit schön, aber man braucht doch zum Wohnen als älterer Mensch zumindest etwas Infrastruktur, erst recht, wenn man kein Auto hat und es sich auch nicht leisten kann.

Zurück zum Wohnraummangel für Arme:

Tut einer was dagegen? Keiner. Der Michel schon mal gar nicht, der interessiert sich bekanntlich nicht für seine arme Bevölkerung. Soll sie doch sehen, wo sie bleibt. Wegsehen ist immer noch die Devise, wenn es um die eigene arme Bevölkerung geht.

„Man“ kann zwar klagen, als Armer, vor Gericht, aber die Klage hat keine aufschiebende Wirkung. In der Zwischenzeit, während die Klage „läuft“, muß die hohe Miete aus der Grundsicherung/H4 bezahlt werden. Schon an dieser Stelle läßt der Gesetzgeber den Armen im Stich: Eine Klage muss aufschiebende Wirkung haben. Denn eben diese teurere Miete kann man nicht aus Grundsicherung heraus bezahlen.

Als zweites müßten natürlich die Angemessenheitsgrenzen der einzelnen Kommunen hoch. Das wird aber nicht geschehen. Wozu auch. Man hat ja genug Migranten, die notfalls noch in leere Wohnungen einziehen; sollte es in einem Gebiet mal größeren Leerstand geben.

Ich bin mit Grundsicherung im Alter selbst betroffen und weiß, wovon ich rede. Das gesamte Sozialsystem, welches auf Zwang und im Bereich „Wohnen“ auf „erzwungenes Wohnen im Slum“ hinaus läuft, muß weg. Wer im Slum wohnen muß, weil es keine anderen Wohungen mehr gibt, oder wer gar in einer verschimmelten Wohnung wohnen muss, wird krank.

Aber auch dies ist vom Sozialsystem so vorgesehen. Schließlich müssen die armen Deutschen irgendwie weg, die braucht keiner mehr. Ergo wird sich auch nichts ändern. Die Klagemöglichkeiten, die Arme angeblich haben, sind nur placebo, die helfen keinem Armen.

Ich bezweifele jedoch, daß sich an der derzeitigen Praxis etwas ändert; schließlich verdienen zu viele Leute (eben auch viele Deutsche) mit der derzeitigen Praxis. Es geht ja nur noch ums Geld. Ob unter dem eigenen Verhalten andere leiden, danach fragt heutzutage keiner mehr. Den meisten „Mitmenschen“ fehlen sowieso die grundlegendsten Kenntnisse über unser „Sozialsystem, und sie wollen auch nichts dazu lernen. Wozu auch, so lange es sie nicht persönlich angeht. Dann betrifft es sie ja nicht, denken sie.

Neue Heimat Kyffhäuser

Unsere Demokratie läßt keine Konkurrenz jenseits der neoliberalen zu

Es ging um ein abgefackeltes Auto eines Afd-Mitgliedes in Berlin. Artikel dazu hier: Klick

Mit politisch Links hat das wohl alles nicht viel zu tun. Es handelt sich um kranke Idealisten, die mit der realen Welt nichts zu tun haben. Das ganze hat etwas von einer radikalen Religion. Richtige Linke Parteien gibt es doch nicht, alle Parteien sind mittlerweile neoliberal geworden. Die neoliberalsten von allen dürfte die AFD sein. Nur weil Menschen nicht begreifen wollen, daß politische Parteien nicht der Menschen Probleme lösen wollen, wählen diese Menschen dann aus Trotz die AFD. Die war ja noch nie dran, also wählen wir sie mal, so denkt der Michel. Er denkt halt sehr eingleisig, erwähnte ich das nicht schon öfter 😉

Unsere „Demokratie“ läst keine Konkurrenz jenseits der neoliberalen zu.

Ich bin mal gespannt, wann sich das in Deutschland herum gesprochen hat. Dieser Satz:

Unsere „Demokratie“ läst keine Konkurrenz jenseits der neoliberalen zu.

ist einfach und einprägsam. Er scheint aber für den Durchschnitts-Deutschen unbegreiflich zu sein. Grund: Es ist einfacher, auf Feindbilder einzukloppen, als nachzudenken. Man haut erst mal drauf, auf den (vermeintlichen) bösen Feind, und viel später beginnt man, nachzudenken – wenn das überhaupt noch möglich ist; bei den Meisten wird es aufgrund der durch Wenig-Nutzen degenerierten Hirnmasse nicht mehr möglich sein.

Alte Buche, Bärenstein, Teutoburger Wald

Wenn man dann noch weiter denkt (ich will ja hier keinen überfordern, aber einfach mal so angedeutet), könnte man sich fragen: Wem nützt das?

Aber so weit denkt hier eh keiner mehr.

Neue Heimat Kyffhäuser