WAHNSINN auf höchstem Niveau!!!

So wird im Kapitalismus Mangel geschaffen/ erhalten. Man wirft lieber die Dinge weg, bevor man sie Bedürftigen zukommen läßt.

Der Mensch - das faszinierende Wesen

Kam mir  auf Facebook vorbei:

Gerade habe ich gesehen wie Unmengen!!!! an Lebensmitteln einfach so weggeworfen werden!!!!!
Nach Absprache mit der Marktleitung, war es mir nicht möglich, die Sachen zu retten!!

Die Marktleitung hat Anweisung von ganz oben, sie dürfen nicht!!

Ich habe ausführlich erklärt, dass ich es Menschen zukommen lassen würde, die es echt echt dringend brauchen würden!!!
Keine Chance!!

Es ist Samstag noch nicht mal 17 Uhr!!

Sie dürfen es nicht mal hinstellen, damit es sich Menschen nehmen können!!!

Ich rede jetzt nicht davon, dass nix sortiert ist in Bio- Rest- oder Plastikmüll, sondern ich rede von dem respektlosen Umgang mit Ressourcen!!!

Die Lebensmittel haben nichts und würden vielen Menschen helfen!!!

Ich bitte euch, teilt den Beitrag, vielleicht können wir so etwas bewirken!!!

Die Lebensmittel sollen wenigstens Foodsharing übergeben, oder der Tafel, oder es ausschreiben!!!
Ich kenne genügend Leute die abholen würden und es verteilen!!

Das ist doch…

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Armut öffentlich zu machen

scheint mir wichtig zu sein.

Ich meine explizit Armut in Deutschland.
Man kann Armut in Deutschland nicht mit Armut in anderen Ländern vergleichen. Dazu gab es bereits Artikel auf diesem blog. Wer trotzdem vergleicht, und behauptet, Armut in Deutschland „sei nicht so schlimm, weil es den Armen in anderen Ländern so viel schlechter geht“, bagatellisiert die Armut in Deutschland.

Soviel dazu. Deshalb wird hier auf diesem blog nicht verglichen. Schlimm ist Armut immer, und Armut ist immer relativ. Weil sie an den jeweiligen Lebensumständen des Armen gemessen werden muß. Ein armer Mensch lebt ja nicht völlig ohne Kontext zu seiner Umwelt, zu seinem sozialen Umfeld, zu seinem Wohnort, und in der Regel müssen Arme von dem, was man in Deutschland „Behörden“ nennt, unterstützt werden. In dem Sinne sind Arme eingebunden. Sie bekommen etwas. Zwar nicht viel, aber immerhin, so kann man das sehen. Wobei es da immer auf den persönlichen Standpunkt ankommt. Jemand, der nie lange von Grundsicherung/HartzVier gelebt hat (mit lange meine ich so ein Jahr mindestens), kann nicht beurteilen, wie das ist, welche Auswirkungen diese Armut auf das eigene Leben hat.

Arme finden öffentlich nicht statt. Man hört sie nicht an, oder, man kann sagen, auf gewissen Seiten im Netz, hört man sie immerhin (!) etwas öfter. Die breite Bevölkerungsmehrheit in Deutschland ist nicht arm und in der breiten Bevölkerungsmehrheit ist nicht bekannt, was Armut bedeutet. Weil sie es selbst nie erfahren  hat.

Dies muß geändert werden.

4e-Lichtgespinst

Dabei muß bezüglich der armen Menschen in Deutschland, unterschieden werden.

Es gibt die:

  1. jungen dynamischen Auszubildenden/Studenten, die durchaus mit weniger Geld auskommen, auch längere Zeit. Sie sind jung und gesund, und ihr Zustand, ihre Armut, wird sich in absehbarer Zeit verändern. Sie arbeiten auf ein Ziel hin, eine Ausbildung, eine Zukunft. Das läßt sie ihre nur vorübergehende Situation sehr gut ertragen.
  2. Es gibt die sogenannten „Hartzer“, also Menschen im HartzVier-Bezug. Die Zahlen über Menschen, die H4 beziehen, sind unterschiedlich, je nachdem man welcher Statistik glaubt. Zu dieser Gruppe zähle ich auch die sogenannten „Aufstocker“, Menschen, die so wenig verdienen, daß ihr Lohn nicht zum Leben reicht. Dies ist eine Schande in einem reichen Land. Wird aber von angeblich „sozialen“ Gruppen wie „Gewerkschaften“ stillschweigend ignoriert. Diese Menschen sind arm trotz Arbeit. „Arm trotz Arbeit“ ist typisch für kapitalistische Länder/Menschenausbeutung.
  3. Es gibt die älteren nicht mehr in Arbeit vermittelbaren „Frührentnter“, das nennt sich „Rente aus arbeitsmarktpolitischen Gründen“, und es gibt die Gruppe der nicht mehr arbeitsfähigen Kranken. Diese bekommen i.d.Regel Sozialhilfe/Grundsicherung. Der Betrag ist derselbe wie der, den die Menschen unter Punkt 2) bekommen, derzeit liegt er bei 416 Euro. Diese Menschen sind – logischerweise – auch arm. Doch unterscheidet sie sehr viel von den Menschen unter Punkt 1). Sie haben ihr Leben zu zwei Dritteln gelebt. In der Regel haben sie viel gearbeitet. Sie haben keine Zukunft mehr, auf die sie hin arbeiten können, eine Zukunft, die sie mit eigener Kraft beeinflussen können. Sie befinden sich quasi auf dem Abstellgleis in den Tod. Ich drücke das mal so deutlich aus, damit klar ist, was gemeint ist. Denn: Ältere Menschen, und evt. noch dazu Kranke ältere Menschen, will in Deutschland keiner haben. Da will auch keiner was mit zu tun haben. Lebenserfahrung, die ältere Menschen haben, zählt sowieso nicht mehr. Die Alten sind also überflüssig. Eine typisch neoliberale/kapitalistische Einstellung. Alles, was Geld kostet und „nichts einbringt“, muß weg.

In der öffentlichen Diskussion über Armut werden diese drei Gruppen völlig unterschiedlicher Menschen alle mit einander vermischt. Alle diese Menschen sind arm. Aber sie leben völlig unterschiedlich, was sich logischerweise aus den Umständen ergibt, wegen derer sie arm sind. Ein armer Student hat eine Zukunft. Ein älterer Dauerarbeitsloser merkt sehr wohl, daß er in Deutschland keine Zukunft hat. Ein älterer chronisch Kranker in Deutschland weiß, daß er in dem Deutschland, wie es derzeit existiert, keine Zukunft hat.

Alle diese Armen haben noch nicht einmal eine politische Heimat. Klar, man kann sagen, ist doch egal, geht arbeiten. Wen interessiert denn Politik. Das sind auch so die typischen Aussagen, die man zu hören bekommt, wenn man Menschen in Deutschland auf das Thema „Armut“ anspricht. „Geht arbeiten“, ist die standardisierte Antwort des umerzogenen Systemlings, auch genannt: „Bürger“. Bürger kennen keinen anderen Lösungsweg als Arbeit. Sie bedeutet für sie die Lösung aller Probleme.

Das ist richtig, wenn eine Volkswirtschaft funktioniert. In unserer Volkswirtschaft ist das aber schon seit längerem NICHT mehr der Fall. Dies ist dem Bürger nicht klar. Er repetiert sein „geht arbeiten“, immer weiter, wie ein Dummer, der ständig gegen eine Wand läuft, obwohl die Wand gut sichtbar vorhanden ist.

Ich glaube, auch Armen ist der eigentliche Grund ihrer Armut nicht klar. Mir wurde er durch meine Biographie klar. Mir wurde er klar, als ich merkte, ohne Geld geht nichts innerhalb dieses Systems. Nicht mal Kunst/Musik kann man machen, ohne Geld.  Ohne die ausreichenden finanziellen Mittel zu haben, braucht man gar nicht anzufangen.  Klassische Dienstleistungs-Selbstständige (im Gegensatz zu den Freiberuflern) müssen sich erst einmal verschulden, um überhaupt starten zu können. Durch diese Verschuldung sind sie in der Regel lebenslang versklavt. Ich habe das nicht gemacht, wer gibt schon Geld für Bildende Kunst. In diesem Deutschland, welches in Bezug auf Kultur völlig verlottert ist, hat man als mittelloser Künstler ohne Mäzen keine Chance. Dies wurde mir über viele Jahre brutal deutlich, deshalb weiß ich um diese Zusammenhänge. Daß man Geld zwingend braucht und dadurch abhängig ist/wird. Es ist völlig egal wie gut man ist, ohne Geld geht nichts. Man kann sich auch nicht hocharbeiten. Besser werden mit dem Ziel, irgendwann mal erfolgreich zu sein. Diese Anstrengungen sind völlig sinnlos, wenn das Geld fehlt. Man kann so gut sein wie man will, wenn das Geld fehlt, ist das alles verlorene Liebesmüh. Diese Abhängigkeit ist die eigentliche Sklaverei. Der Bürger hinterfragt solche Dinge nicht, der wiederholt nur sein „geht arbeiten“. Der Arme sollte aber beginnen, dies zu hinterfragen.

In der Regel geht, bis auf ganz seltene Ausnahmen, jeder Mensch gerne arbeiten. Die Arbeit muß aber Spaß machen und sinnvoll sein, und der Lohn muß stimmen, sofern es sich um lohnabhängige Beschäftigung handelt. Für den Selbstständigen gilt aber im Prinzip dasselbe.

Halten wir also fest: Diese unsere sogenannte „westliche“ Volkswirtschaft funktioniert nicht, schon seit längerem nicht. Warum das so ist, wird klar, wenn man sich über Kapitalismus/Geldsystem informiert. Soviel Grundwissen setze ich hier voraus.

Zurück zu den oben genannten Gruppen:

Daß Menschen aus der Gruppe 2) und 3) eben nicht mehr arbeiten können, tangiert Bürger, die ständig wiederholen: „Geht arbeiten“, wenig bis gar nicht. Ich habe mit älteren wohlhabenden Menschen gesprochen, die sich gar nicht vorstellen können, daß es keine Arbeit gibt. Weil es früher, als sie jung waren, immer Arbeit gab. Diese Älteren können sich einfach nicht ausmalen, wie sehr sich alles geändert hat. Der zweite Punkt, daß eine Arbeit nicht aus HartzVier hinaus führt, weil der Lohn zu gering ist, diesen Punkt können sich viele Menschen auch nicht vorstellen. Daß die Begeisterung, solch eine Arbeit auszuführen, bei Arbeitslosen sehr gering ist, dürfte klar sein, und verständlich. Wer arbeitet schon gerne für 5 Euro und geht dann am Monatsende noch „aufstocken“, genau wissend, dies bleibt für den Rest meines Lebens so.

Krankheit wird akzeptiert. Wobei es auch auf die Krankheit ankommt. Einem jungen chronisch Rheumakranken wird eher nicht geglaubt. Unter Krankheit stellen sich die meisten Menschen immer noch eine ältere Person vor, die nicht mehr richtig laufen kann und der man die Krankheit auch deutlich ansieht.

Auf diesem blog wird diejenige Armut thematisiert, die die Menschen unter Punkt 2) und 3) betrifft. Mit jungen armen Studenten habe ich persönlich nichts am Hut. Ich ordne mich unter Punkt 3) ein, ich bin Rentner und chronisch krank, seit 2012. Des weiteren bin ich „immer noch“ Künstler. Was die ganze Sache doppelt schwer macht, denn Kunst machen kann man nicht, wenn man arm ist. Ich habe also, aus diesem Grund, eine etwas andere Sichtweise. Ich war zwar auch lange lohnabhängig beschäftigt, dies ist aber nicht meine Berufung. Meine Berufung ist die Bildende Kunst und die Musik.

Ich habe immer gerne gearbeitet. Ich bin auch nicht der Meinung, daß Menschen nicht gerne arbeiten, wenn die obigen Punkte erfüllt sind. Diesbezüglich habe ich ein positives Menschenbild. Sinn dieser Artikel über Armut auf diesem blog ist es, aufzuklären. Zu differenzieren, wie unterschiedlich Armut sein kann, warum sie einen Menschen trifft und was dann die Folgen sind. Sinn dieser Artikel ist es, gegen die Gleichmacherei der Armen, die ja öffentlich geschieht, anzuschreiben, und, natürlich, nicht zuletzt gegen die Verurteilung armer Menschen. Leider findet man dieses Schlechtmachen armer Menschen recht häufig.

Verurteilung geschieht immer aus Unwissenheit, glaube ich (es sei denn es handelt sich bei Kommentatoren im Internet um bezahlte Trolle), und gegen Unwissenheit kann man etwas tun: Aufklären.

Neue Heimat Kyffhäuser

Wenn man Afrika hilft, rettet man Europa

Das verstehen die sogenannten „westlichen Bürger“ größtenteils nicht.

Die Flüchtlinge werden kommen. Was wir derzeit erleben, ist nur der Anfang. Ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Man lese Heerlager der Heiligen und weiß, was geschehen wird. Unausweichlich. Dies zu verhindern, weil es zum Untergang Europas kommen wird, wenn sich wirklich irgendwann mal Millionen auf den Weg machen, dies zu verhindern, wird nur noch schwer möglich sein.

Dazu muß man aber verstehen, was auf globaler Ebene geschieht. Dieses Verständnis sehe ich beim sogenannten „westlichen Bürger“ nicht. Der „westliche Bürger“ will „nur“ seine Lebensweise inklusive seines Wohlstandes, bewahren. Ohne Rücksicht auf die anderen, außerhalb seiner Lebensweise.

Er sagt sich: Für die Anderen bin ich nicht zuständig.

Mit dieser Denkweise kommt er aber nicht weiter. Denn die Anderen, die werden kommen, an seine Grenzen klopfen, das tun sie ja jetzt schon, und letzten Endes werden diese Anderen, Fremden, auch seine Grenzen überrennen.  Spätestens dann ist Schluß mit Wohlstand und „westlicher Welt“. Das ist die Konsequenz, wenn man Afrika (nur als Beispiel) nicht hilft. Wenn man den Armen der Welt nicht hilft, werden sie sich letzten Endes selber helfen.

Diese Vorstellung ist grausam. Jeder will das Eigene erhalten, jedes Volk. Jedem Volk seine Heimat, war auch immer mein Reden und dieser mein Standpunkt hat sich auch nicht verändert. Aber was ist mit der Heimat der Afrikaner? Kann man diesbezüglich einfach sagen: Das geht mich nichts an? Das interessiert mich nicht? Kann man einfach sagen: Die Gründe, warum diese Leute fliehen, in Massen ihre Länder verlassen, interessieren mich nicht? Das ist ja weit weg, Bier ist billig und Fußball läuft auch, bei uns ist alles in Ordnung? Ist das nicht genau die Denkweise, die den sogenannten „westlichen Bürger“ da hin geführt hat, wo er jetzt steht?

Man muß, glaube ich, die gesamte Erde als Einheit begreifen. Das Tun des Menschen, egal wo er lebt, betrifft alle Menschen auf der Erde und es betrifft alle Bereiche der Natur. Der Mensch lebt nur in der Natur und mit der Natur; ist sie einmal tot, stirbt auch der Mensch. Das ist das der eine wesentliche Punkt. Der andere wesentliche Punkt/Faktor ist das menschliche MIT_einander. Permanente Kriegs-, Unruhe- und sonstige „Zustände“ sind ja nicht „menschlich“, sie sind auch nicht natürlich, auch wenn gewisse (nationale) Kreise dies gerne behaupten. Natürlich ist, daß der Mensch, jedes Volk, jeder Stamm, jede Sippe, an dem Ort in Frieden lebt, der seine Heimat ist. Vertriebene entstehen immer nur durch Mangel. Mangel  an Frieden (sozialer Sicherheit), Land, Lebensmittel, Wasser. In weit früheren Zeitaltern gab es auch Völkerwanderungen; diese wurden immer ausgelöst  durch Naturkatastrophen, welche das jeweilige Land unbewohnbar machten. Kein Volk, kein Mensch verläßt gerne freiwillig seine Heimat.

Heute erschafft man Mängel künstlich und sorgt so für Fluchtgründe.  Dh. man beutet ein Land kapitalistisch aus und wundert sich dann über die Flüchtlinge. Oder man hält Konflikte künstlich am Leben durch verdeckte Aktionen (Beispiel sogenannter „naher Osten“). Ich schrieb, der Kapitalismus will keinen globalen Frieden, dabei bleibe ich, ich habe ihn als Hauptursache all des globalen Elends erkannt. Man darf aber nicht nur lokal begrenzt denken; wer sein eigenes Land, seine Heimat, abgeschottet vom Rest der Welt, existieren sieht, denkt falsch, denn so kann kein Mit-einander funktionieren. Abgeschottet, mit hohen Grenzen, werden wir nie weiter kommen, Abschottungen werden auch kein Heerlager der Heiligen verhindern. Verhindern kann man evt. ein solches nur durch ein Begreifen der globalen Zusammenhänge und dann, ein entsprechendes Handeln.

Wer Interesse hat, sehe sich das folgende Video an. Der streitbare Globalisierungskritiker Jean Ziegler prangert unermüdlich als Autor, Soziologe und Experte im Beratenden Ausschuß des Uno-Menschenrechtsrates die Macht der Finanzmanager an und geißelt deren Verantwortung für den Hunger in der Welt (Quelle: Arte).

Neue Heimat Kyffhäuser

 

Kampf = Krieg = Konkurrenz ist alles dasselbe – A. Kohn Vortrag

Kampf = Krieg = Konkurrenz = Kapitalismus ist alles dasselbe.
Siehe dazu auch: Ein Plädoyer gegen die Konkurrenz, Alfie Kohn.

Konkurrenz ist ein gegenseitig gerichteter Streß erzeugender Selektionskampf um einen bestimmten, künstlich erzeugten Mangel als zwingende Voraussetzung, ein Selektionsprozeß, in die Minderheit der reichen Gewinner und die Mehrheit der armen Verlierer mit den Mitteln von bestimmten Maßstäben und deren Bewertungen. Gute und Schlechte sind immer das Ergebnis eines Vergleiches aus einer bestimmten Konkurrenzsituation. Die Bewertung von festgesetzten Kriterien ist das Mittel zur Selektion in der Konkurrenz. Die psychologischen Folgen sind, daß Menschen als „Gute“ oder „schlechte“ bewertet werden müssen, und sich diese Menschen in der Bewertung gegenseitig bekämpfen. Die Belohnung für den Sieger ist der Erhalt des Mangels, der die Unterlegenen immer weiter kämpfen läßt.

Einfach dargestellt:

Man erschaffe einen Mangel. Idealerweise das Geld – in der sogenannten „westlichen Welt“.

In ärmeren Ländern gibt es andere Mängel, die die unmittelbare Bedürftigkeit der Menschen kennzeichnen: Sicherheit, Lebensmittel, Wasser, Land.

Diese Güter hält man künstlich knapp. So ist seit langem bekannt, daß es mehr als genug Lebensmittel für alle Menschen auf der Welt gibt; diese Lebensmittel sind nur ungleich verteilt, so daß immer noch täglich 20 000 Menschen weltweit an Hunger sterben. Dasselbe gilt für die sogenannte „westliche Welt“ und das Geld. In der „reichen BRD“, in der wir alle gut und gerne leben, gibt es mittlerweile ca 20 Millionen Arme und geschätzte 335.000 Wohnungslose, was als Folge der Wohnraumverknappung bzw. der sogenannten HartzVier-Gesetzgebung gesehen kann. (Beides steht in Wechselwirkung, da diese „Sozialgesetzgebung“ armen Menschen vorgibt, welche Wohnung sie bewohnen müssen; gleichzeitig wurde der sogenannte „soziale Wohnungsbau“ bundesweit fast eingestellt). Es wurde also ein Mangel erzeugt. Künstlich. Es wäre kein Problem, bundesweit ausreichende Wohnungen zu bauen, die preisgünstig vermietbar sind, also öffentlich geförderte Wohnungen. Es wird einfach nicht, oder nur viel zu selten, gemacht. Man will den Mangel um jeden Preis erhalten. Es wird zwar öffentlich verbreitet, daß man baue, aber es wird nie genug gebaut werden.

Dies sind zwei Beispiele für künstlich erzeugten Mangel. Menschen, die diesem Mangel unterliegen, und das tun wir alle, stehen deshalb in Konkurrenz zueinander. Während die Folgen in der sogenannten „westlichen Welt“ eher marginal sind; dh. es sind nicht sehr viele Menschen von den extremen Folgen des Geldmangels, wie Obdachlosigkeit, betroffen, (womit ich keinesfalls Armut klein reden will), sind die Folgen des künstlich erzeugten Mangels an Lebensmitteln, Wasser, Land und so weiter, im „Rest der Welt“ katastrophal. Krieg, Terror, Bürgerkrieg, Diktaturen, Unterdrückung, Ausbeutung, Vernichtung der Natur des jeweiligen Landes und so weiter, zwingen die jeweilige einheimische Bevölkerung sehr oft, ihre Heimat zu verlassen.

Es hat immer Krieg und Flucht / Auswanderung gegeben, dies wird aber noch exponentiell zunehmen. Wir stehen erst am Anfang einer Entwicklung, die durch den künstlich erschaffenen Mangel, von dem die Konkurrenz, und damit der Kapitalismus ja lebt, in Gang gesetzt wurde, mit dem Endstadium: ??? Ende offen.

M. Meinung nach ist der Kapitalismus mit dem derzeitigen Geldsystem und den in der sog. „westlichen Welt“ millionenfach vorhandenen Arbeitern, die jetzt schon und immer weiter zunehmend keine Arbeit mehr finden werden, nicht beherrschbar. Auch ist die Natur natürlich, letzten Endes, nicht beherrschbar.  Das Endstadium kann so oder so aussehen, wie es  sich im Einzelnen darstellen mag, ist jetzt, zu diesem Zeitpunkt, aber auch irrelevant.

Wichtig wäre es, diese Entwicklung zu stoppen. Dies kann nur funktionieren, wenn sich die Menschheit – und allen voran die sogenannte „westliche Welt“, weil diese die größten Einflußmöglichkeiten hat auf das Gesamte,  von diesen tödlichen Mechanismen frei macht.

Das würde bedeuten: die Mängel beseitigen, die Urheber der Mängel identifizieren und an ihrem weiteren Treiben hindern, und endlich zu beginnen, gemeinsam MIT_einander Lösungen zu erarbeiten, von denen alle Menschen profitieren. Ein friedliches MIT_einander ist immer für alle Seiten gewinnbringend, daß will der Kapitalismus aber nicht. Diejenigen, die den Kapitalismus am Laufen halten, sind ja eben diejenigen, die davon profitieren, daß sich die Milliarden Arme gegenseitig bekämpfen in der fruchtlosen Auseinandersetzung um künstlich erschaffene Mängel.  Diejenigen fahren deshalb seit Jahrhunderten erfolgreich die Taktik: „Teile und herrsche“, die ja auch, wie man unschwer erkennen kann, sehr gut, eigentlich fast immer, funktioniert.

Neue Heimat Kyffhäuser

Die Menschen müßten nur wollen

schrieb ich hier:  https://www.youtube.com/watch?v=WqGWeWwYo9g&t=3s

Ich hab kein smartphone, nie besessen. Ebenfalls kein TV seit über 10 Jahren. Auto ebenfalls nicht, ich mache alles mit dem Rad. Das geht auch. Es geht sehr viel, die Menschen müßten nur wollen. Wenn ich das kann als rheumakranke und schwer erschöpfte 56jährige Frau, dann können das junge gesunde Menschen ebenfalls. Das mit dem TV-Glotzen ist ja sowieso nur eine blöde Ausrede für Konsum-Zombies; TV braucht kein Mensch, jedenfalls nicht in der derzeitigen Ausführung. TV macht blöde und das ist auch sein einziger Zweck. Ich bin kein Lesch-Fan und teile auch viele seiner Ansichten nicht, schon gar nicht stehe ich der „Grünen-Partei“ nahe (Lesch auch nicht, das sieht auf dem Foto nur so aus), aber in gewissen Dingen hat Lesch recht: Die Naturgesetze gelten auch für die Menschheit. Die Naturgesetze sind nicht verhandelbar, irgendwann mal wird Schluß sein mit dem „lustigen Treiben“ der Menschheit auf diesem Planeten, weil die Naturgesetze dies so vorgeben.

Des weiteren schrieb ich hier: https://www.youtube.com/watch?v=JKyzuUfLn8I&t=1s

 

daß eine Welt ohne Hunger und Krieg möglich sei, auch wenn die meisten Menschen daran zweifeln.  Mit dem Zweifel ist es ja so eine Sache. Zweifel muß erlaubt sein, jeder Mensch zweifelt mal  und auch immer wieder, das ist völlig normal. Aber in mir drin glaube ich daran, daß so eine Welt möglich ist.

Die Menschen müssen es nur wollen.

Neue Heimat Kyffhäuser

Deutsche Gegenwartsgesellschaft narzisstische Normopathie

Und alle machen mit, weil es alle machen. Die wenigen, die nicht mit machen werden von der kranken Gesellschaft als „Spinner“, „krank“ oder gar „verrückt“ bezeichnet.

Dr. Maaz über: WAS MACHT UNS BÖSE:

 

Da schreibt doch einer im Kommentarbereich, dies will ich mal exemplarisch für die Verrohung der Menschheit hier aufführen:

„Gut und Böse sind aus meiner Sicht keine Maßstäbe wonach man das handeln anderer Beurteilen sollte, denn die einschätzung ist hoch Subjektiv“

Meine Antwort: Gratuliere zur verinnerlichten neoliberalen „ich will und mir ist egal ob es dir schadet, wenn ich das und das will-Einstellung“. Natürlich gibt es ein feststehendes GUT und BÖSE, einfach daran zu messen ob man dem anderen schadet oder nicht, man kann auch so handeln, daß man anderen nicht schadet, aber das scheint außerhalb Ihrer Vorstellungskraft zu sein.

Das „Andere“ bezieht sich auch auf die Natur / Umwelt, es scheint ja außerhalb der Vorstellungskraft der meisten „Menschen“, daß sie mit ihrer Handlungsweise die Natur und Schöpfung VERNICHTEN, aber das interessiert sie natürlich nicht, denn das, was sie tun ist ja für sie „gut“ – denken sie.

***

Jetzt hat der egoistische Zeitgenosse nochmal geantwortet. Natürlich im typisch vorwurfsvollen Ton, ich hätte ja seinen Kommentar nicht richtig gelesen. Da weiß ich schon Bescheid: Er fühlt sich auf den Schlips getreten. Ja klar habe ich seinen Unsinn gelesen, das war ja schlimm genug, so etwas zu lesen.  Seine Antwort besteht nur aus Relativierungen, und Böses gäbe es nicht. Das wäre alles rein subjektiv.

Meine erneute Antwort lautet:

Haben Sie den Vortrag gesehen? Ich nehe an, nicht. Sonst würden Sie nicht so einen neoliberalen Unsinn schreiben.
Sie haben Null verstanden.
Der Ladendieb ist der Täter. Er war aber vorher OPFER (durch die Gesellschaft oder wen auch immer) da er arm geworden ist / ganz pauschal gesagt. Aus Opfern werden meist Täter. Deshalb haben wir so viele Bekloppte die das Unrecht dulden, ohne etwas zu tun.

Es gibt Ausnahmen. Menschen, die sich bewußt sind, daß sie Opfer sind, die damit versuchen, zu leben OHNE zum Täter am anderen zu werden. Diese Möglichkeit deutet Dr. Maaz ja auch an. Diese Ausnahmen/Menschen sind allerdings selten. Es braucht nämlich ein Unrechtsbewußtsein, um überhaupt empfinden zu können, was böse ist und was recht getan ist.

Sie haben dieses Unrechtbewußtsein nicht. Wie die meisten da draußen, für die zählt nur ihr eigenes Ego, ihr Erfolg, ihre Karriere, ihr Geldbeutel, oder aber, falls sie das nicht mehr schaffen, das Aufpolieren des eigenen Egos über das Fertigmachen Anderer. Das findet man sehr oft bei „Nazis“, anonym und im Internet. Aber auch neoliberale „Patrioten“, die sich als Opfer generieren, weil man ihnen ja angeblich „das Geld wegnimmt“, findet man überall, das internet ist voll davon und diese Leute werden auch noch zusätzlich über gewisse Medien aufgestachelt. Aber das führt jetzt zu weit. –

Ihre Worte sagen mir, Sie haben überhaupt nichts verstanden. Am besten schauen Sie sich den Vortrag nochmal an. Aber wenn Sie nicht mehr wissen, was überhaupt gut ist, wird das erneute Anhören auch nichts mehr helfen. Denn dann sind Ihnen sämtliche moralischen Grundsätze abhanden gekommen über die Zeit.

Das finde ich sehr schade. Leider agiert der Großteil der Gesellschaft so, weshalb ich da auch keine Änderungsmöglichkeit aus der Gesellschaft heraus, sehe. Es gibt einfach zuviele Opfer, die zu Tätern wurden/noch werden. Man wird diese Massen aufhetzen und irgendwann explodiert diese „Mischung“. Oder aber man wird verstärkt in Richtung Kontrolle/Überwachungsstaat gehen. Was dann faktisch eine Diktatur ist.

Das ist auch schade, denn es ginge ja auch anders; Dr. Maaz sagt es ja deutlich. Man muß im Bewußtsein dessen, was geschehen ist, nämlich daß man irgendwann mal Opfer war (die weitausmeisten von uns als Kind), leben, ohne zum Täter zu werden. Das ist eigentlich alles. Jeder Kann das. Die wenigsten wollen das nicht, weil es schwierig und unbequem ist. Ich hatte mich schon vor längerer Zeit für diesen Weg entschieden, weil es mir ethisch als der einzige gangbare Weg erscheint. Leider verstehen das die meisten Menschen nicht. Das ist aber letzten Endes belanglos.

Das ist auch mit ein Grund warum hier nur noch selten und privat ein Artikel erscheinen wird. Weil ich schreibe ja eh hier für Leute, die nicht verstehen (wollen), was ich schreibe. Da kann ich meine Zeit auch anders verbringen.

Neue Heimat Kyffhäuser

In Schönheit sterben – Rede von Wagenknecht

Einleitungs-Information:

„Die Große Koalition huldigt der Schwarzen Null und betreibt offen eine Politik für die Belle Etage der Gesellschaft, während die große Mehrheit immer stärker unter steigenden Mieten, stagnierenden Löhnen und prekären Arbeitsverhältnissen leidet. Schulen, Universitäten und Kindergärten werden kaputtgespart und das Verteidigungsministerium kriegt von Jahr zu Jahr neue Rekordbudgets zur freien Verfügung gestellt. Zudem wird die Außen- und Sicherheitspolitik immer konfrontativer. Eigentlich sollte man meinen, dass die einzige Partei, die eine echte Alternative zu diesen Entwicklungen in der Hinterhand hat, in den Umfragen und an den Urnen tolle Ergebnisse vermelden kann. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Linke dümpelt in den Umfragen nach wie vor zwischen neun und zehn Prozent und kann offensichtlich nicht von den Rahmenbedingungen profitieren, die eigentlich für sie wie gemacht sind. Sicher; die guten Inhalte werden nicht immer optimal vermittelt. Der eigentliche Grund für die Unbeliebtheit dürfte aber eher die von einem Kreis um die Parteispitze forcierte Orientierung auf ein privilegiertes urbanes Wählersegment sein, das eigentlich von Lifestyle-Parteien wie Grünen und FDP ohnehin schon gut erschlossen ist – also der Teil der Belle Etage, der eine Solaranlage für die Fußbodenheizung im schicken Loft installiert, dabei jedoch ein schlechtes Gewissen hat, weil der Marmorboden von indischen Kindern gehauen wurde. Jeremy Corbyn hat seine Politik unter dem griffigen Motto “for the many, not the few” (auf deutsch: “für die Vielen, nicht die Wenigen”) organisiert. Ein Teil der Linkspartei scheint dieses Motto jedoch umgedreht zu haben. Die ausufernde Migrationsdebatte ist ein erschreckendes Beispiel dafür, was in Teilen der Partei falsch läuft.“

Quelle und weiterlesen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=43939

Mein Kommentar dazu und Ergänzung:

So unterschiedlich können die Dinge sein. Daß was man öffentlich als „links“ präsentiert, dient der Abschreckung gegenüber der Bevölkerung. Stichworte, die der Abschreckung dienen, sind: offene Grenzen für alle, BGE für alle. Das ist nicht durchsetzbar,  ja illusorisch. Der „kleine Mann“ in Deutschland, der, der real im Leben angekommen ist, im Gegensatz zu einigen abgehobenen LINKE-Politikdarstellern, weiß das und hat sich schon lange mit Grausen von der Partei DIE LINKE abgewandt. Daß in dieser Partei auch noch Politiker agieren, die man zu recht als Politiker bezeichnen kann, weiß dabei kaum jemand in Deutschland. Ist ja klar, die Presse befeuert gerne das Bild des „linken Spinners“, der offene Grenzen für alle durchsetzen will, idealerweise noch mit einem BGE für alle obendrauf. Die Presse liebt solche Spaltereien. Die Presse liebt Hass-Aufbau. Die Presse will die Bevölkerung am Liebsten in extremistische Lager hinein treiben, je extremer, desto besser, je gespaltener, je verfeindeter die Bevölkerung ist, desto besser. Bei diesen Lagern handelt es sich, logischerweise, ganz platt gesagt, um Deutschenhasser / -zerstörer (extreme Linke/Antifa) und um Deutschenbewahrer – also die extremen von der „rechten“ Seite, die, die meinen, alles was deutsch ist, sei sowieso gut und alles andere gehöre ausgewiesen. Die sogenannten „Konservativen“ mögen nicht so ganz extrem sein, aber die breite Masse der Konservativen bröckelt parallel zum Aussterben der älteren Bevölkerung.

Daß Lösungen für die Zukunft immer in der Mitte liegen, mag und kann kaum jemand aus der gehirngewaschenen und teilweise aufgehetzten Bevölkerung mehr wahrnehmen. Warum wird alles, was links ist, medial so fertig gemacht, und dies schon seit Jahren? Warum existieren so viele eher „rechte“ Plattformen, wo pro „einfache Lösungen“, dh. gegen Fremde, gehetzt wird? Ich muß die hier nicht alle aufzählen, jeder weiß, welche ich meine. Alle diese Plattformen sind Meinungsmacher für die afd und noch extremere Parteien / Gruppierungen.

Daß dies schon seit Jahren so ist, reicht einfach, festzustellen. Es reicht, aufzuzeigen, daß es Alternativen geben könnte – mehr will ich sowieso nicht. Um Hintergründe zu beleuchten, bitte ich zusätzlich den Artikel „waren die Nationalsozialisten links“ zu lesen.  Dieser Artikel findet sich hier: Klick. Wenn ich Kommentare online lese, habe ich den Eindruck, die Leute können noch nicht mal unterscheiden, was links und was rechts ist. Ohne solch ein Wissen kommt man aber nicht weiter in der eigenen Entscheidungsfindung. Man liest zb. oft, Wagenknecht „sei in der falschen Partei“, sie solle doch der afd beitreten. Dies kann nur ein dummer Mensch schreiben. Die afd ist neoliberal, also PRO Kapital, wirschafts- und reichenfreundlich und für den weiteren Abbau sozialer Standards, und Wagenknecht ist Kommunistin, das ist so ziemlich genau das Gegenteil dessen, was die afd will. Beides passt keinesfalls zusammen. Daß Menschen unfähig sind, dies zu begreifen, zeigt mir, wie dumm gehalten die Bevölkerung ist. Die Bevölkerung versteht nicht, daß linke Politik kein Schreckgespenst sein muß und sogar ganz anständig aussehen kann:

 

Neue Heimat Kyffhäuser

Ein Mensch, der keine Fragen stellt, ist kein Mensch – Ken FM Terror, Lüge, Wahrheit

Ein Mensch, der keine Fragen stellt, ist kein Mensch. Wie wahr.

Ich habe immer Fragen gestellt. Leider ist die Eigenschaft, Fragen zu stellen, in dieser verkorksten Gesellschaft oft nicht angesehen. Fragensteller werden sehr schnell von anderen Menschen angegangen,weil sie unbequem sind; weitergehend werden sie sehr schnell gemobbt und ausgeschlossen. Daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt; ich sehe dies als logische Folge meiner Fragenstellerei. Ein Gutes hatte die Fragenstellerei jedoch auch: Meine Fragenstellerei hat mich endgültig und für alle Zeiten aus der politisch rechten Ecke heraus geführt; genauer gesagt, ist mir schon seit längerem unklar, wie ich in diese Ecke überhaupt hinein gekommen bin?

Aber zurück zu KenFM und seinem Video:

 

Was mir bei KenFM sofort auffällt, ist sein positives Menschenbild. Direkt in seiner Einleitungs-Rede sagt er, Menschen wollen lernen, wenn sie ein Thema interessiert; dann wollen sie auch wissen und bleiben auch am Thema dran. Ein „Rechter“ würde das nie sagen. Für „Rechte“ müssen Menschen / die gesamte Gesellschaft klein gehalten, geführt und gedeckelt werden, Menschen müssen gegängelt und durch eine Autorität kontrolliert werden. „Rechte“ erlauben keine positiven Menschenbilder, Ausnahme: ihr eigenes „Volk“, und alle anderen sind für „Rechte“ potentielle Feinde, ja, minderwertig. Welch ein Unterschied.

Zurück zu KenFM:

Niemand kann Sie stoppen, eine gute Idee umzusetzen. Lassen Sie sich keine Angst einjagen.

Meine Gedanken dazu: Wenn ich – manchmal kommt das ja noch vor, auf vk.com oder im Kommentarbereich der Epoch Times, wo ich ab und zu rein schaue – lese, was „Rechte“ so von sich geben, das müssen gar nicht besonders „extreme“ „Rechte“ (wie zb. Nationalsozialisten sein), also wenn ich lese, was die schreiben, was die meinen, wovon sie überzeugt sind, dann sträuben sich mir die Nackenhaare. Die sind allesamt davon überzeugt, daß das „Deutsche Volk“ bedroht wird – von wem auch immer. Alle, wirklich alle ausnahmslos, haben Angst vor – mehr oder weniger – diffuser, bis hin zu öffentlicher Bedrohung. Findet man als „Rechter“ persönlich keine tatsächlichen Gründe für diese Bedrohung, dann sucht man sich welche oder fabriziert sich welche.  Wenn ich so etwas lese, bekomme ich Angst, denn diese Leute, die sich bedroht fühlen, die werden immer mehr, und wie die irgendwann handeln, das möchte ich mir nicht ausmalen. Leute unter Angst handeln nie rational und bei solch einem Handeln kann nichts Gutes raus kommen. (So weit meine kurze Bemerkung zum Thema Angst.)

Minute 20, D. Ganser: Ja dann mußt du doch bei der Wahrheit bleiben. WTC 7 wurde gesprengt. Auch wenn die Wahrheit Konsequenzen hat (Jobverlust, Einkommensverlust etc pp).

Minute 31, Elias Davidsson: Recht auf Information – Wir müssen verstehen was da läuft [gemeint ist der Rechtsstaat, die Demokratie], meine Motivation ist Frieden, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit.

Minute 34 Thomas Meyer: Wenn man die Geschichte kennt, wir haben die Katastrophen von Atlantis, von Lemurien gehabt, wir werden wieder solche Katastrophen haben, aber, es gibt etwas, was einfach alles überdauert. Finden wir das in uns, dann finden wir etwas, was von allem Äußeren /allen äußeren Verhältnissen unabhängig ist. – Man muß über die Sprache hinaus kommen. Menschen lesen drei, vier Worte eines Textes, und bilden sich sofort ein Urteil, darüber müssen wir hinweg kommen. Über die Empfindlichkeit der Worte… sie sollte ersetzt werden über die Empfindlichkeit bezüglich des Denkens – FALLS gedacht wird. [Ich vermute, es wird eher nicht gedacht, sondern mehr oder weniger schnell reflexartig reagiert, also aus der Emotion heraus reagiert, nicht aus dem Verstand.] – Über das wortlose Denken.

Minute 47, Elias Davidsson: Kognitive Dissonanz, ein „nicht-wissen-wollen“ von Tatsachen, als Merkmal einer (gesellschaftlichen) Pathologie, ein Verbreiten von Lügen seitens „Journalisten“ und „Wissenschaftlern“, also ein Verbreiten von Schein-Wahrheiten, für die es keine belegbaren Quellen gibt, als vermeintliche Wahrheit, einer vermeintlichen Wahrheit, die dann von fast allen als „Realität“ akzeptiert wird [bezüglich 9/11]

Minute 56, Daniele Ganser: über das Teilen, abwerten, töten und das Prinzip der Menschheitsfamilie –

Minute 1:03, Thomas Meyer, über den Umgang mit Medien: man muß innerlich ein Vertrauen entwickeln, daß man zu den wesentlichen Dingen geführt wird

So weit,

Neue Heimat Kyffhäuser

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie man Armut bagatellisiert

Die hundertste Ausgabe.

In Indien ist alles viel schlimmer. In Deutschland gibt es nur relative Armut. Von 416 Euro kann man gut leben. Gesund essen. Für alles ist gesorgt. Wer damit nicht auskommt, ist selbst schuld. Und überhaupt ist in Indien alles viel schlimmer.

„Wenn ich nach der Definition in Deutschland gehe, wie hier Armut definiert wird, bin ich finanziell arm. Das heist, ich lebe vom Existenzminimum. Finanzielle Armut ist aber zu überwinden. Nicht in dem Sinne, wie es der Herr Lenz anspricht, bzw was du über ihn gesagt hast, sondern in dem man lernt, auf materielle Dinge zu verzichten. Das vorrangige Ziel eines jeden Menschen ist es, glücklich zu sein. Die glücklichsten Menschen auf diesem Planeten leben in Regionen, die nicht gerade vor Reichtum strotzen. Im Gegenteil. Der Kapitalismus hat es aber geschafft, uns daran glauben zu lassen, dass der Erwerb und Konsum von Konsumgütern glücklich macht. In gewisser Weise entstehen natürlich Glücksmomente. Sie sind aber von kurzer Dauer, da nur der Erwerb die Gier befriedigt, nicht aber der Besitz. So muss immer mehr erworben werden und ein konstantes Gefühl von Glück wird sich nie einstellen. In diesem Sinne, ist finanzieller Reichtum unwesentlich. Er kann über vieles hinweghelfen, aber nicht über alles. Viel schlimmer als finanzielle Armut, ist geistige Armut. Letztere ist meines erachtens noch weiter verbreitet, als erstere.“

So schreiben Beschränkte. Beschränkte behaupten, das ist alles nicht so schlimm. Beschränkte behaupten, man kann ruhig mit kaputten Klamotten rumlaufen, und das Geld lieber fürs Essen ausgeben, weil das, was der Gesetzgeber fürs Essen gibt, ja viel zu wenig ist. Beschränkte behaupten, man kann ruhig auf alles das verzichten, denn die Armut in Deutschland ist ja relativ. Eigentlich exisitert sie gar nicht. Materielle Dinge braucht man nicht, das ist bloß ein Sich-Selbst-Einreden, wenn man meint, materielle Dinge zu brauchen.

Natürlich braucht man auch keine materiellen Dinge, um seine geistigen Ideen umzusetzen. Will sagen: ein Musiker braucht kein Instrument, das ist Einbildung. Natürlich braucht er auch keine Technik, um seine Musik aufzunehmen. Will er bekannt werden, ist das bloß Ausdruck seines „Egos“, er muß nicht bekannt werden. Ergo braucht er auch kein Geld für Werbung. Oder Rohmaterial, um CDs selbst her zu stellen. Druckerpatronen, Papier, für den Druck, usw.  Dies kann man auf jeden Künstler umlegen; Künstler brauchen das alles nicht. Ein Bildhauer braucht kein Werkzeug, ein Musiker kein Instrument und ein Maler keine Farbe. Ist alles Einbildung, daß die das brauchen. Sagt Herr Beschränkt.

Finanzieller Reichtum, was ist das. Ärztliche  Versorgung braucht man als chronisch Kranker nicht. Das gibt es in Indien auch nicht. Wieso soll man diese den Kranken in Deutschland zugestehen? Das ist überflüssiger Luxus, unnötig, kostet nur Geld.  Überhaupt sind diese ganzen Krankheiten nur Einbildung. Wohlstandskrankheiten.

Ausreichend großer Wohnraum ist ebenso Luxus. Wie leben die Leute in Indien? Die sind auch glücklich. So können und sollen die Armen in Deutschland auch leben.

Weiter im Text des neoliberalen Arschlochs:

„Wieviele Menschen verhungern oder verdursten hier in Deutschland? Wieviele haben keine Kleidung? Wieviele Menschen müssen hier unter den Folgen von Kriegen leiden. Wirf mal einen Blick über deinen beschränkten Tellerand auf Gegenden, die dieses Prädikat wirklich „verdienen“. „

Wer nicht verhungert, dem geht es gut, sagt Herr Beschränkt. Auch wenn sich derjenige aufgrund von Geldmangel gesundheitlich schädlich ernähren muß. Dies ist bei mir der Fall. Davon hat der werte Beschränkte allerdings keine Ahnung. Er behauptet, mit 200 Euro monatlich käme er aus, inkl. frisches Obst und Gemüse. Ich behaupte, das ist eine Lüge, es geht nicht, wenn man keine Getreide und keine Kuhmilchprodukte und keine Konserven essen kann. Aber der werte Herr von der beschränkten Front weiß ja alles besser.  Sein Wissen reicht aber nicht so weit, daß er je etwas von Beschränkungen aufgrund von Allergien und Unverträglichkeiten erfahren hätte. – Wir haben zwar in Deutschland noch keinen Krieg, aber wir haben schon lange einen Krieg gegen die Armen. Wenn man das nicht sehen will, wird man das auch nie sehen. Es gibt halt – beschränkte – Leute, für die ist Krieg nur das, mit den Waffen. Wo es körperlich Verletzte und Tote gibt. Es gibt aber auch andere Kriege. Psycho-Kriege, Zersetzungskriege. Aber davon hat der werte Herr von der beschränkten Front keine Ahnung. Armut macht eher krank und Arme sterben statistisch lange vor den Reichen. Das ist für Herr Beschränkt kein Krieg. Er wird diese Kriege einfach weiterhin leugnen. Statt dessen bezeichnet er in seiner Beschränktheit andere, die diesen Krieg gegen die Armen seit Jahren am eigenen Leib erfahren müssen, als „beschränkt“.

Noch ein sinnloses dummes Statement des Beschränkten:

„Ihr beiden seid echt lustig. Der eine ein Depp, der andere bis zur Oberkante frustriert. Deine neoliberale Diagnose schieb dir sonstwohin. Weltweit gibt es genug Probleme, und ihr Wohlstandsdeppen schreit immer nur Haben Haben Haben Mehr Mehr Mehr Ich Ich Ich ! Du wohnst also in einer Stadt und heulst trotzdem rum, dass du isoliert bist. Du bekommst 416 Euro und bist nur fähig 4,16€ pro Tag für essen auszugeben. Wenn dir essen wichtig ist, dann erhöhe doch einfach dein Budget für Essen. Ich gebe ca 200 Euro im Monat für essen aus und es reicht für immer frisches Obst und Gemüse nebst allen Drumherum. Ein Smartphone oder ein Auto hättest du gerne. Soso. Wie wäre es denn, wenn plötzlich alle Menschen weltweit auf so eine blendende Idee kommen. 8 Millarden Schrottkarren und sinnloser Technikmüll.“

Herr Beschränkt zeigt, wie üblich, mit dem Finger ganz weit weg ins Ausland, als ob es im eigenen Land keine Probleme gäbe.  Bezeichnet Arme als „Wohlstandsdeppen“. Menschen die jahrelang vom Grundsicherungssatz leben müssen. Diese Menschen schreien nicht: haben, haben, mehr, mehr, sondern sie sind zermürbt im jahrelangen Kampf ums Überleben, um irgendwie über die Runden zu kommen, dabei werden die Mängel immer größer. Mängel an Allem. Das nächste, was bei mir weg muß, leider, sind meine Katzen. Das geht ja gar nicht. Das ist Luxus. Wie kann man sich nur erlauben, als armer Rentner Katzen zu halten. Weg mit dem Viechzeug!

Dann wird mir unterstellt, Technikmüll zu wollen.

Ich wollte mein Leben lang NIE so etwas haben! Der Herr von der beschränkten Front hat nichts verstanden. Ich wollte immer nur von meiner Kunst  und später, meiner Musik, leben, bescheiden leben. Das war mir nicht gegönnt. Geld für Werbung hatte ich nicht. Den Rest erledigte das „Jobcenter“ und dann die chronischen Krankheiten. Man kann das auch einfach BURN OUT / ENDE DER FAHNENSTANGE nennen; Burn out an der Gesellschaft. Ja, DIE GESELLSCHAFT will nicht, das Künstler produktiv sind, leben, kreativ sein können. DIE GESELLSCHAFT inklusive des Herrn von der beschränkten Front denkt nicht so weit, daß chronisch Kranke keine Treppen mehr steigen können, ja, aber woher nehmen eine Sozialwohnung in Parterre?

Gibt es nicht! Umziehen ist angesagt, ZWANGSWEISE. Ach, ist doch nicht so schlimm, sagt Herr Beschränkt, in Indien ist das alles viel schlimmer. In Indien gibts auch die chronisch Kranken nicht, die verrecken dort sofort. Kannst du ja noch froh sein, du Wohlstandsrentner, daß du hier noch leben darfst, sagt  Herr Beschränkt zwar nicht, aber das denkt er sich, es schwingt in jeder seiner Aussage mit.

Herr Beschränkt findet – das trug erheblich zu meiner Abneigung bei, das will ich nicht verleugnen – Rüdiger Lenz, den neoliberalen Leuteverbieger (heutzutage nennt sich das „Coach – ich bringe Sie zu Ihrem Erfolg – garantiert in einem Jahr“) gut. Herr Lenz passe sich nur an und mache das Beste aus der Situation.

Meine Antwort war: Ja klar, und weil es so viele von euch „Anpassern“ und Ja-undAmen-Sagern und neoliberalen Arschlöcher gibt, die sich alle nur anpassen, weil sie ja nicht anders können, oder glauben, nicht anders zu können, genau deshalb haben wir das, was wir haben: Neoliberalismus.  Ihr findet das alle Scheiße? Tut mir leid, das glaube ich euch Beschränkten und Anpassern (Lenz und co) nicht mehr. Geht andere Leute belügen. MIT MIR NICHT MEHR.

Dialog zwischen mir und „mi san thrope“ zu finden bei:

 

Neue Heimat Kyffhäuser