Dieser blog ist geschlossen

diesmal endgültig.

ich habe zwar noch Themen, aber mich ärgert hier alles nur noch.

Macht euch selber eure Gedanken. Ich habe keine Lust mehr, für anonyme Leute etwas zu tun.

Teutoburgs Wälder

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Kunst kontra Antikunst

übernommen von: http://der-dritte-weg.info/2017/10/09/kunst-contra-antikunst/

Vollzitat:

„Nicht bloß die Philosophie, sondern auch die schönen Künste arbeiten im Grunde darauf hin, das Problem des Daseyns zu lösen.“
– Arthur Schopenhauer

Die „künstlerischen“ Proteste wider den derzeit amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, nehmen ein bedenkliches Ausmaß an. Bedenklich nicht etwa deshalb, da sie besonders raffiniert, geistreich oder im künstlerischen Sinne schön waren und sind, sondern da sie sich auf unangenehme Weise auf menschliche Ausscheidungen fixiert hatten. Der „Künstler“ James Kelsey aus Washington kreierte das Werk „Piss Trump“, welches eine Fotografie eines deformierten, nackten und gekreuzigten Donald Trumps in einem mit Urin gefüllten Tank zeigt. In New York wird „Pissed“ ausgestellt – eine Installation eines Kanadiers, welche aus einem mit mehr als 750 Litern Eigenurins gefüllten Tanks besteht. Mehr hat das „Kunstwerk“ nicht zu bieten. Es handelt sich in gewisser Weise um die minimalistische Version von „Piss Trump“. In Chigaco waren über ein Dutzend gold gefärbte Toiletten in der Öffentlichkeit ausgestellt worden, auf welchen die Namen von Anhängern des Präsidenten niedergeschrieben waren. In den Toiletten fand sich je ein Haufen künstlicher Kot, auf welchen der Kopf von Donald Trump gesetzt worden war.
Selbstredend widmet sich die moderne „Kunst“ nicht nur der causa Trump, sondern noch vielen weiteren Bereichen. Das Theaterstück „Sirens“ (dt.: Sirenen) soll eine feministische Sicht auf Sexismus, Frauenfeindlichkeit und das Übliche darstellen. Wenn die „Sirenen“ jedoch zum Gesang anstimmen, fühlt man sich eher in der Auffangstation für Straßenhunde als in einem Schauspielhaus. Wenn bereits die antiken Sirenen über derartige Gesangskünste verfügt hatten, ist es nur schwer vorstellbar, wie sie Seemänner in ihren Bann schlugen. Ein weiteres offenbarendes Theaterstück feministischer Seite ist „Splat“, in welchem der Zuschauer mit Kunstblut, Erbrochenem, öffentlichem Urinieren und gemeinem nackten Herumgezappel konfrontiert wird – das ganze gepaart mit schlechten Gesangseinlagen.

Ältere Beispiele für genauso belanglose wie dümmliche Vergewaltigungen des Kunstbegriffs sind etwa Marcel Duchamps „Fountain“. Hierbei handelt es sich schlichtweg um ein abgeschraubtes Urinal. Wer hier den Tiefgang sucht, möge dies auf eigene Gefahr tun. Das oben erwähnte „Piss Trump“ geht zurück auf Andres Serranos „Piss Christ“. Ein freilich genauso widerliches Beispiel für solche Entartungen bietet danebst der Österreicher Hermann Nitsch. Dieser bietet neben talentlosen Schüttbildern (einfaches Kippen von Farbe auf Leinwand) Orgien, in welchen seine Anhänger ein Tier – sei es eine Ziege oder ein Ochse – schlachten und sich dann gemeinsam in dessen Innereien suhlen. Dies nennt man dann „Aktionskunst“.
Das Aufkommen des Hässlichen geht noch weiter zurück. Die Antikunst, wie man sie nennen kann und sollte – die Gegenkunst – war bereits in der Weimarer Republik fest etabliert. Doch was ist nun Kunst? Was soll sie? Warum ist die Antikunst so gefährlich?

Kunst kommt von Können. Demnach muß man bestimmte Fähigkeiten besitzen, um Künstler zu sein. Wie bei jedem Handwerk gibt es gute wie schlechte Künstler. Sie unterscheiden sich bei der Professionalität in der Ausführung ihrer Tätigkeit. Die egalitistische Aussage, jeder sei Künstler bzw. alles sei Kunst, ist folglich falsch. Wenn ich nicht das nötige Können besitze, vermag ich die entsprechenden Handlungen nicht auszuführen. Wenn ich nicht gut handwerken kann, bin ich ein schlechter Handwerker. Wenn ich nicht gut schwimmen kann, bin ich ein schlechter Schwimmer. Wenn ich nicht gut malen, zeichnen, bildhauen, komponieren oder schreiben kann, bin ich ein schlechter Künstler. Wenn ich mich dennoch als Künstler betätige und auf der Professionalität und damit Bedeutung meiner Werke beharre, werden meine Kunstwerke dadurch nicht besser. Sie werden zur Antikunst, welche gegen die ursprüngliche und eigentliche Intention von wahrer Kunst gerichtet ist.

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Die Kunst soll uns erhöhen. Sie soll uns über das Alltägliche hinaus blicken laßen. Sie soll uns Schönheit zeigen und damit Werte vermitteln. Die wahre Kunst steht im Dienste der Vergöttlichung des Menschen.

Durch die kulturmarxistische Revolution wurde die Bedeutung der Kunst vollkommen pervertiert. Auf einmal dient Kunst dem politischen Kampfe. Da die Linke mit Saul Alinsky bekanntlich vor nichts zurückschreckt, hat sie keine Probleme damit, die Kunst für ihre Zwecke zu missbrauchen. Sogenannte Aktionskunst, welche keine ist, steht stets im Zeichen igrendwelcher unterdrückten Minderheiten oder der unterdrückten Frau. Da sie nun als politisches Kampfmittel dient und nicht mehr als transzendierenden Veredelung, muß die Kunst zwingend ins Hässliche abgleiten. Da die linke Herrschaftsideologie keine Schönheit aufweist, können ihre künstlerischen Auswüchse dies folglich auch nicht. Eine Veredelung des Menschen sieht sie überhaupt nicht vor. Der linke Einheitsmensch kann kein Edler sein. Die Antikunst betätigt sich als Erniedriger. Der österreichische Publizist Walter Marinovic sprach von einer „Diktatur des Hässlichen“.

So, wie sämtliche Bereiche des privaten, öffentlichen und politischen Lebens den Linken und Liberalen der Vernichtung alles Wahren und Erhabenen dient, so nutzen jene auch die Antikunst zur Zerstörung der Befähigung des Menschen, Schönes zu kreieren. Da sie wissen, daß sich nicht zuletzt im künstlerischen Schaffen der Wert eines Volkes zeigt, setzen sie alles daran, die Kunst zu vernichten. Es ist nur logisch und für jeden echten Nationalrevolutionär verpflichtend, die wahre Kunst vor dem Untergang zu bewahren und den zersetzenden Klauen der Linken zu entreißen.“ Zitat ENDE.

Ähnlich wird und wurde von mir argumentiert (bin bildender Künstler und Musiker). Problem: Dem deutschen Landsmann ist seine eigene Kunst egal geworden, er tritt all die mit Füßen, die Künstler sind,  weil die vermeintlich „links“ sind, vermeintlich „Sozialschmarotzer“ sind (die sollen doch anständig arbeiten gehen) und sowieso mindestens 5 jüdische Großmütter haben müssen. Das Echte, das Edle, das Wahre, das Schöne, das EIGENE NORDISCHE, erkennt der Deutsche nicht mehr und zieht es durch den Dreck.

Wahrlich, der Deutsche ist dumm geworden, saudumm. Selbst schuld an seinem Untergang.

Literatur zum Thema: Wolfgang Bethge: Kunst und Unkunst.

Weitere Links zum Thema: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/06/01/kultur-und-kunst-ein-paar-gedanken-dazu/

https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/04/08/der-niedergang-der-deutschen-bau-kunst/

Teutoburgs Wälder

Wider die Untertanen-Mentalität

Ich bin kein Untertan, ich bin ein Freigeist. Ich denke zwar völkisch,dh. das Volk sollte an erster Stelle stehen, ist ja klar, das eigene Volk ist die Heimat, die Wurzel, die Identität, die Herkunft und Zukunft eines Menschen, ohne sein Volk kann kein Mensch existieren, aber innerhalb dieser Grenzen sollte so viel Freiheit wie möglich für den Einzelnen existieren.

Heute im Neoliberalismus, haben wir nur Zwänge. Diese Welt, in der noch dazu alles falsch zu sein scheint, ist ein Ort, wo Freigeister nur schwer leben können. Klar, man kann sich emotional distanzieren, das macht auch Sinn, wer will schon mit Ver-rückten zusammen arbeiten, wie sagte Krishnamurti, es ist kein Zeichen von seelischer Gesundheit, sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können. Dann lebt man so seelisch distanziert, vor sich hin, erfreut sich am Garten, der Natur, den schönen Bildern, der noch schöneren Musik, und allem Sonstigen, und das ist wahrscheinlich auch das Beste, was man machen kann, es ist eine Form der Fokussierung, zu der ich immer mehr neige, weil sie Lebensqualität bringt. Aber man ist, wenn man so lebt, eben nicht Teil der Untertanen-Gesellschaft.
Man steht ein bisschen „außerhalb“. Und das merkt man auch.

Auf diese  Untertanen -Gesellschaft und wie sie entsteht, möchte ich hier näher eingehen, weil mich dieses Thema fasziniert, weil ich begreifen will, wie es dazu kommen kann, daß Menschen, deren höhere Aufgabe es ist, sich selbst menschlich weiter zu entwickeln, genau das Gegenteil dessen machen, was eigentlich ihr „göttlicher Auftrag“ ist: Sie entwickeln sich zurück.

Geolitico hat zur Untertanen-Gesellschaft, und wie sie sich entwickelt, einen Artikel veröffentlicht, den ich hier ansatzweise zitiere und meine Gedanken dazu schreibe. Link zum Artikel: http://www.geolitico.de/2017/10/07/darum-ist-der-deutsche-untertan/

Geolitico: Heinrich Mann beschrieb in seinem Roman „Der Untertan“ eindrucksvoll den Typus des Mitläufers und Konformisten, der total an die von oben vorgegebenen gesellschaftlichen Normen, Meinungen und Erwartungen angepasst ist.

Das ist wohl so. Ich kenne keine anderen Menschen. Ich denke, angesichts der Entwicklung, die Deutschland während der letzten Jahre genommen hat, daß viele Freigeister, auch Libertäre und andere „Arten“ von Freigeistern, Deutschland längst verlassen haben, weil sie es nicht mehr aushalten, hier zu leben. Als ein Beispiel sei die lang andauernde Entscheidung eines Wolfgang Rettig genannt, die er sogar öffentlich auf yotube zur Debatte gestellt hat; man konnte deutlich erkennen, wie gequält Herr Rettig war, weil er lieber hier geblieben wäre, aber innerlich nicht hier bleiben konnte.

Deren gibt und gab es bestimmt viele Menschen.

Geolitico: Die Ursache der besonderen deutschen Untertanengesinnung wird vielfach in einer verbreiteten autoritären Erziehung in Elternhaus und Schule gesehen, die sich in dem auf Befehl und Gehorsam beruhenden preußischen Militär gleichsam fortsetzte. Max Weber sieht eine zentrale Ursache im Protestantismus, der den Staat als göttliche Einrichtung absolut gesetzt und den Obrigkeitsstaat legitimiert habe. Das Luthertum sei für den Untertanengeist und die Obrigkeitshörigkeit der Deutschen verantwortlich. Allgemein meint man, dass diese gläubig-gehorsame Seelenhaltung gegenüber der Obrigkeit über Generationen hinweg schließlich so verinnerlicht worden sei, dass es in der Regel keiner äußeren Gewalt mehr bedürfe, um sie aufrecht zu erhalten.

Dies trifft auf heutige Generationen nicht mehr zu, da autoritäre Erziehung schon lange kein Thema mehr ist. Im Gegenteil, Erziehung – so noch vorhanden – neigt in Richtung „antiautoritär“, was genauso schlecht ist. Geolitico führt ja dann auch weiter aus:

Die Änderung in der Erziehung nach 1945 hat den Untertanengeist nicht zum Verschwinden gebracht. Den Militarismus haben die Franzosen viel stärker ausgebildet, ohne dass er bei ihnen zu einem solch ausgeprägten Untertanengeist geführt hätte. 

Militarismus muß nicht zwingend etwas mit Untertanengeist zu tun haben, er kann sich auch sehr gut auf der Basis eines echten freiheitlichen Geistes entwickeln, wenn sich die Freiheit einer Nation bedroht sieht.

Geolitico: Die Obrigkeitshörigkeit ist durch äußere Bedingungen und Umstände nicht zu erklären, sie ist ein inneres Phänomen der Deutschen, eine innere Schwäche, der man daher auch nicht durch äußere Maßnahmen beikommen kann. Dies hat auch der scharfsichtige Heinrich Heine so gesehen …..

Die Frage ist, wodurch diese seelische Knechtschaft entsteht, und wie sie zu überwinden ist. Auch von innen wird man allerdings die Deutschen nicht befreien können, wie Heine meint. Das kann nur jeder Deutsche selbst tun. Denn sie hängt ja mit einer Schwäche der Individualität, des Ichs zusammen, das sich nur selbst ergreifen und verändern kann. Wie kommt diese Schwäche zustande?

Geolitico führt dann als Erklärung weiter aus:

„Das Hauptmerkmal der deutschen Sprache … ist wohl das Vorherrschen des Wortes werden.( …) Dieses Merkmal verleiht der Sprache eine Art von ständiger Bewegung, eine Qualität des Fließens …, welche der tiefste Wesenszug des deutschen Lebens ist.( …) Was für England und Frankreich nur ein Gedanke unter vielen ist und für Spanien überhaupt kein Gedanke, ist für Deutschland geradezu der Wesenskern allen Denkens, so dass eben beide, die Sprache und das Denken, in Deutschland das Fließen eines Stromes annehmen.“

In diesem Empfinden des ständigen Werdens kommt die besondere Veranlagung des Deutschen nach unaufhörlicher Entwicklung seines eigenen Wesens zum Ausdruck, seines innersten Ichs. Das Ich ist in seinem Grunde nichts Fertiges, sondern ein Werdendes, sich Entwickelndes. Damit unterscheidet es sich von dem, was wir gewöhnlich im Alltag als „Ich“ bezeichnen, das ein Beharrendes ist, das immer bleiben will, wie es ist. Dieses erscheint gleichsam als ein verzerrtes Spiegelbild des wahren, höheren Ichs, das selbst nicht unmittelbar in das Alltagsbewusstseins eintritt, sondern sozusagen im Hintergrund schwebt. Aber sein Einfluss ist spürbar und beobachtbar.

Diese Passage im Artikel ist etwas „verschwurbelt“ ausgedrückt. Das, was der Autor hier mit der Begrifflichkeit: „Innerstes Ich“ bezeichnet, bezeichne ich als die einmalige und unverfälschliche Identität eines jeden einzelnen Menschen, seinen Wesenskern. Das Alltags-Ich dagegen bezeichne ich als Ego, so wie es auch vielfach gemacht wird.  Halten wir also fest:

Inneres Ich = Wesenskern = Identität, unveränderbar, tief im Inneren verborgen, die meisten Menschen haben zu diesem eigenen Persönlichkeitsanteil keinen Zugang.

Alltags-Ich = Ego = Show, anerzogen, nach außen spiegelnd, mit sogenannten „niederen“ Trieben.

Das, womit wir täglich und überall zu tun haben, wenn wir mit Menschen kommunizieren, ist das Alltags-Ich der Menschen. Dies erklärt einiges.

Weiter im Text bei Geolitico:

Wir messen die Zustände um uns und das Handeln der anderen Menschen mehr oder weniger unbewusst ständig daran, wie es eigentlich sein sollte. 

Richtig. Das tue ich auch so. Das ist natürlich „irgendwie ein Fehler“, aber trotzdem kann ich nicht anders.

Weiter: Und wir merken, dass wir auch selbst mit unserem Verhalten, unserem Tun und unseren Fähigkeiten vielfach nicht zufrieden sind. Wir genügen nicht unseren eigenen Idealen und moralischen Ansprüchen. Wir bleiben zumeist hinter ihnen zurück. Dies festzustellen, ist aber nur möglich, wenn es eine höhere Instanz in uns gibt, die das, was wir gewöhnlich Ich nennen, beurteilt und am eigenen höheren Maßstab misst – das höhere Ich. [Der Wesenskern]

Bei mir gibt es diese „innere Instanz“, also das Innere Ich, den Wesenskern, und ich bin mir seiner Existenz bewußt. Über andere Menschen urteile ich diesbezüglich generell nicht. Ich versuche, mein Handeln auf diese MEINE innere Instanz abzustimmen, was natürlich nicht immer gelingt, aber in der logischen Betrachtung der letzten Jahre meines Lebens schon durchaus erfolgreich war. Das hat was mit dem gesteigerten Bewußtsein zu tun, den die fortschreitende Lebensdauer nicht zwangsläufig, aber bei mir, mit sich brachte; mit 18 war ich auch völlig unbewußt, und auch mit 25 oder 35 bin ich noch völlig unbewußt durchs Leben gegangen, so, wie es viele Zeitgenossen heute immer noch tun, auch wenn sie älter sind.

Weiter bei Geolitico:
Friedrich Schiller schrieb in seinen „Ästhetischen Briefen“:

„Jeder individuelle Mensch, kann man sagen, trägt, der Anlage und Bestimmung nach, einen reinen idealischen Menschen in sich, mit dessen unveränderlicher Einheit in allen seinen Abwechslungen übereinzustimmen die große Aufgabe seines Daseins ist.“

Er verwies dabei auf seinen Freund, den Philosophen Johann Gottlieb Fichte, der ebenfalls das empirische, also das gewöhnlich erfahrbare Ich, von einem reinen, idealen Ich unterscheidet. Dieses ist für ihn das „erste Prinzip aller Bewegung, alles Lebens, aller Tat und Begebenheit“, das dem intelligenten, bewussten Ich logisch vorangeht. Beide stimmen selten überein, sie aber zur vollkommenen Übereinstimmung zu bringen, sei die ständige Aufgabe und Bestimmung des Menschen. Doch dazu reiche der bloße Wille nicht aus. Wir müssten uns allein und gemeinsam in einem ständigen Prozess des Lernens und der Selbsterziehung die Fähigkeiten dafür erwerben, um die Widerstände und Hindernisse der Sinneswelt zu überwinden. Und diesen ganzen Prozess des Erwerbs vielfältiger Fähigkeiten mache letztlich das aus, was wir „Kultur“ nennen.

Man könnte jetzt anmerken: Warum ist in der derzeitigen Gesellschaft so wenig Kultur erkennbar?  Die Antwort ist klar: Die Dekadenz ist weit fortgeschritten. Dekadenz = Das eigene Ego kann voll ausgelebt werden und findet auch noch gesellschaftliche Anerkennung. Weil: Das machen ja (fast) alle. Da greift dann noch die psychologische Funktion des Herdentriebes beim Einzelnen (solch ein Verhalten ist konform mit dem Verhalten der großen Masse, sprich: der Herde, und das verspricht dem Einzelnen Sicherheit, weil alle das tun, was man selbst tut) und es greift die Funktion der gesellschaftlichen Belohnung (das eigene Tun wird vom System finanziell und durch Beachtung / soziale Beachtung / viel Zustimmung belohnt).

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Weiter bei Geolitico:

Streben nach dem höheren Leben:  Im Gegensatz zum gewöhnlichen Ego tritt das höhere Ich [der Wesenskern] also nicht von selbst ins Bewusstsein. Es muss gesucht, ins Auge gefasst und willentlich hervorgebracht werden. Das [innere/höhere] Ich [der Wesenskern] ist seinem Wesen nach ein Agens, ein Auto-mobil, d. h. ein Selbst-Beweger. Ein Ich, das von außen geschoben oder gezogen werden müsste, ist [aber] noch keins. Es ist nur insofern, als es sich von innen heraus selber aktiv im Denken ergreift, in Bewegung setzt und sich selbst bestimmt. Darin liegt aber auch der Grund dafür, dass das höhere Ich [innere Ich, der Wesenskern] immer nur von verhältnismäßig wenigen bewusst angestrebt und zu realisieren gesucht wurde und wird. Die Philosophen des deutschen Idealismus, insbesondere Fichte, haben einen sehr anspruchsvollen gedanklichen Weg dazu aufgezeigt. Rudolf Steiner wies auf einen einfacheren, unmittelbar lebenspraktischen Weg hin, den er als elementaren Bestandteil einer höheren Erkenntnisschulung beschrieb. …

Hier werden Begriffe sehr vermischt verwandt, ich habe versucht, durch Ergänzungen in eckigen Klammern Klarheit in den Text hinein zu bringen. R. Steiner empfiehlt, sich Gegebenheiten zu schaffen in denen man zur inneren Ruhe kommt, und sich selbst und sein Handeln mitsamt seinen eigenen Freuden, Sorgen und Erfahrungen möglichst distanziert vor seiner Seele vorbei ziehen läßt. Dabei ist es das Wichtigste, daß man es schafft, sich möglichst von sich selbst zu distanzieren. Aufrichtigkeit und innere Wahrheit sich selbst gegen über sei dabei am Wichtigsten. Erfolg dieser Praktik sei, sich selbst besser lenken zu können und weniger den äußeren Einflüssen ausgeliefert zu sein. Dies ist auch so, da ich das selbst praktiziere, und man kann das auch üben. Dies empfehle ich jedem Menschen, in dem man zb. in emotional knifflige Situationen bewußt hinein geht und darin RUHE bewahrt bzw. diese Situationen EIGENSTÄNDIG wieder verläßt.  So bleibt man sein eigener Herrscher und läßt sich nicht mehr von anderen manipulieren.

Weiter R. Steiner im Artikel:

„Dieser «höhere Mensch» wird dann der «innere Herrscher», der mit sicherer Hand die Verhältnisse des äußeren Menschen führt. Solange der äußere Mensch die Oberhand und Leitung hat, ist dieser «innere» sein Sklave und kann daher seine Kräfte nicht entfalten. Hängt es von etwas anderem als von mir ab, ob ich mich ärgere oder nicht, so bin ich nicht Herr meiner selbst, oder – noch besser gesagt -: ich habe den «Herrscher in mir» noch nicht gefunden.“[8]

Es kommt also darauf an, den Herrscher in mir, das heißt die Herrschaft des höheren Ich über das niedere zur Entwicklung zu bringen.

So weit, so klar.

Wo ist dann nun der Fehler in der Entwicklung der Deutschen? Die Antwort ist einfach: Kann er das höhere Ich, den eigenen Wesenskern, in sich selbst nicht finden, so sucht er  im Außen:

Die Suche außen: Darin, dass die Ich-Entwicklung [die Entwicklung des Inneren Ichs, des Wesenskerns] der inneren Anstrengung und Aktivität des Ichs selbst bedarf, liegt aber nun die Ursache, warum sie von vielen, ja den meisten Deutschen nur schwach angestrebt wird. Aber die Sehnsucht nach dem Höheren lebt in jedem, wenn auch noch so verborgen; und kann er es in seinem Inneren nicht finden, so scheint es ihm stattdessen von außen in der hohen Obrigkeit bequem entgegenzukommen. „Die innere Herrschaft des Ichs im einzelnen Menschen verwandelt sich in die äußere Herrschaft des Staates über ihn.“  Der Mensch bleibt im Alltags-Ich stecken, das an die äußeren Verhältnisse gebunden ist, und empfängt gehorsam die Anordnungen der staatlichen Herrschaft, der es sich wie selbstverständlich unterwirft. Und wer als Funktionsträger, als Beamter in den Machtapparat aufsteigt, wird selbst zu einem Teil dieses höheren Pseudo-Ichs, der einerseits nach unten über den einzelnen Menschen als seinen Untertan stolz gebietet und andererseits den Vorgesetzten über ihm in treuer Pflichterfüllung ergeben ist.

Da fast alle Menschen der deutschen Gesellschaft so leben, erscheint es dem Deutschen auch einfach, und richtig, so zu leben, er kommt gar nicht auf die Idee, daß da was falsch läuft.  Die Lemminge marschieren ja alle gerne über die Klippe. Das fühlt sich gut an.

Weiter bei Geolitico und Schluß:

Hier liegt der eigentliche Ursprung der deutschen Obrigkeitshörigkeit, des ausgeprägten Untertanengeistes, der so verhängnisvoll gewirkt hat und bis in die unmittelbare Gegenwart wirkt. Denn es ist prinzipiell kein Unterschied zwischen der Obrigkeit eines pompösen, hohlen „Gottesgnadentums“, eines aufgeblähten Usurpators oder der durch scheindemokratische Wahlen erhobenen egomanischen Parteienkaste, die heute mit denselben überkommenen Machtstrukturen ihre Herrschaft ausübt. Sie werden noch durch die modernen psychologischen Mechanismen einer vielseitigen medialen Bewusstseinsindustrie unterstützt, welche täglich die Herrschaft dieser Clique von Oligarchen propagandistisch absichert und die eingeschläferten Untertanen immer wieder zu deren Wiederwahl an die Urnen führt, in denen ihre Hoffnungen stets neu begraben werden.

Nur aus dem Erleben der inneren, in sich selbst gegründeten Unabhängigkeit des höheren Selbst [inneren Ichs, Wesenskerns] kann die Empörung gegen jede Form von Fremdbestimmung wachsen, die den Menschen nicht als freies, sich selbst bestimmendes Ich, als Subjekt, sondern als Objekt eines fremden Willens behandelt und zum folgsamen Untertanen macht.

Ich fürchte da können wir in Deutschland lange drauf warten. Die Masse wird es, naturgemäß, nicht schaffen, es werden nur vereinzelt Menschen schaffen, diesen Weg zu gehen.

Teutoburgs Wälder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Katalonien: So geht Unabhängigkeit

Daran nehme sich der „Deutsche“ ein Beispiel. Ein Volk kämpft kollektiv gegen die Diktatur.

Der Deutsche ist dazu nicht fähig. Eigentlich gibt es ihn ja gar nicht mehr, den Deutschen, darüber wurden hier schon unzählige Artikel geschrieben, deshalb will ich es kurz mit der Aussage belassen, daß zu einem Volk gehört, daß es 1. homogen ist, 2. in sich solidarisch ist. Dies ist bei Deutschen schon länger nicht mehr erkennbar. Die Deutschen als Volk sind längst auseinander gefallen. Die Scheinvereinigung war nur eine wirtschaftliche Übernahme und eine Verhökerung weiteren deutschen Volksvermögens, so, wie es im sogenannten „Westen“ schon länger gemacht wird (es wird in großem Stil Volkseigentum privatisiert). Das ist dem Deutschen aber egal. Er frönt lieber seinem Konsumrausch. Die arme Bevölkerung dagegen vegetiert so vor sich hin, das interessiert die anderen, die Besserverdienenden und Reichen, aber auch nicht. Die größte Spaltung des Landes verläuft zwischen Besserdienenden / Reichen (Systemlingen) und Armen. Dann gibt es noch andere künstlich herbei geführte Spaltungen, diese sind aber nicht hier Thema, es reicht, zu wissen, daß es sie gibt und daß sie KÜNSTLICH herbei geführt wurden.

Deshalb schaue man auf Katalonien.

Ich fand die gegensätzlichen Meinungen zum Thema Katalonien interessant. Die zionistische Netzseite PINews hetzte über die Katalanen als ein „faules, anarchistisches Pack“, so, als handele es sich bei diesen Menschen um den letzten Dreck. Faul sind die Katalanen wohl nicht, denn sie erwirtschaften ein Fünftel des spanischen BIPs.  Da stecken also auch massive wirtschaftliche Interessen dahinter. – Den gesamten Artikel bei PINews habe ich nicht gelesen, ich lese generell keine Hetze; die Überschrift allerdings hat mich neugierig gemacht auf die Wahrheit, die offensichtlich hinter dieser Hetze steckt. Denn wer so hetzt, hat etwas zu verbergen.

Bin dann fündig geworden. Katalonien hat eine höchst interessante Geschichte. Prabels Blog beschreibt das sehr schön in diesem Artikel: http://www.prabelsblog.de/2017/10/nach-spanien-kehrt-der-buergerkrieg-zurueck/

Zitat daraus aus G. Orwells Beschreibung `Mein Katalonien`:

Hier in Aragonien lebte man unter Zehntausenden von Menschen, die hauptsächlich, wenn auch nicht vollständig, aus der Arbeiterklasse stammten. Sie lebten alle auf dem gleichen Niveau unter den Bedingungen der Gleichheit. Theoretisch herrschte vollkommene Gleichheit, und selbst in der Praxis war man nicht weit davon entfernt. In gewisser Weise ließe sich wahrhaftig sagen, dass man hier einen Vorgeschmack des Sozialismus erlebte. Damit meine ich, dass die geistige Atmosphäre des Sozialismus vorherrschte. Viele normale Motive des zivilisierten Lebens – Snobismus, Geldschinderei, Furcht vor dem Boss und so weiter – hatten einfach aufgehört zu existieren. Die normale Klasseneinteilung der Gesellschaft war in einem Umfang verschwunden, wie man es sich in der geldgeschwängerten Luft Englands fast nicht vorstellen kann. Niemand lebte dort außer den Bauern und uns selbst, und niemand hatte einen Herrn über sich.“ Zitat Ende/Fetthervorhebung von mir.

Ei der Daus, das ist doch das, wovor die Bonzen Angst haben! Und deshalb wird gehetzt auf schein-rechten Seiten wie PINews. Das geht ja gar nicht, daß das Volk keine Angst mehr  hat vor seinen „Herren“! – Ein weiteres Indiz dafür, daß so etwas nicht unbedingt bekannt werden soll, ist die Hetze auf anderen Portalen wie im Forum der Epoch Times. Hierarchiegläubige Menschen können sich unter dem oben Beschriebenen nichts vorstellen, noch schlimmer, für sie wären solche Zustände das absolute Chaos. Keiner, der Befehle gibt? Keiner, der das Sagen hat? Das geht überhaupt nicht.Dann müßte ich ja selber denken! Huch, das wäre ja viel zu anstrengend. Und ich müßte eventuell Verantwortung übernehmen für mein Tun, schließlich hat mir ja keiner den Befehl für mein Handeln gegeben, auf den ich mich dann im Falle des Falles beziehen kann (Lieblingsausrede der deutschen Kriecher: Aber ich habe doch nur einen Befehl befolgt). Und das dumme Volk, wird sich derjenige sagen, der sich als „Etwas besseres“ versteht (also ein Angehöriger der sogenannten Schein-Eliten), das dumme Volk kann schon mal gar nicht ohne Führung irgend etwas machen. Die Masse braucht Führung! Der Pöbel muß regiert und gezähmt werden! Schein-Eliten (also die mit dem dicken Geldkonto) trauen Menschen ohne entsprechendes Geldkonto nichts zu, weil sie Intelligenz an ihrem Einkommen messen, sie denken, jeder, der reich ist, ist schlau, und die anderen sind alle dumm. Dies ist eine typisch kapitalistische/neoliberale/libertäre Denkweise, und deshalb abzulehnen.

Halten wir also fest: Ohne einen Befehl macht der Deutsche nichts. 99 von 100 Deutschen brauchen einen Vorturner, einen, der ihnen zeigt, wo es lang geht. Das gibt ihm die nötige Sicherheit. Die Katalanen scheinen da ganz anders zu sein; sie haben die Macht ihrer Geschlossenheit, der Geschlossenheit ihres Volkes entdeckt. Hier ein Video, wie man unerwünschte Polizei vertreibt, Länge ca 1:28 Minuten:

Ich finde diese Zusammenhänge so hoch interessant, diese Unterschiede, zwischen den kriecherischen, feigen Deutschen, und den Katalanen, die „einfach so machen“. (Natürlich machen die auch nicht einfach so ins Blaue hinein, die haben sich schon abgestimmt, aber sie wissen, daß nur die Handlung ab einem  gewissen Punkt der Entwicklung der Dinge ihre Sache positiv voranbringen wird. Der Deutsche weiß das nicht. Der kriegt so etwas gar nicht mit. Er wartet lieber auf Befehle. Er kann auch gar nicht anders, es ist seine Natur (geworden), so zu sein.

Negative Auswüchse dieser Feigheit und Unselbstständigkeit sieht man im Netz zu hauf, zb. die vollkommen verblödete Versammlung mittlerweile  5000er sogenannter „Patrioten“, auf dem discord-Server des Nikolai Alexander, den keiner kennt, er ist anomym, aber allle machen mit, ohne drüber nachzudenken, was sie da tun, Hauptsache, einer gibt die Befehle. Tja, und wenn die Hammelherde eine gewisse Größe erreicht hat, wird sie zum Selbstläufer.

Ich habe in all der Zeit nur ein positives Beispiel in Deutschland gefunden, wie man es machen kann, und das ist Sven Liebig in Halle. Er hat aber, glaube ich, auch nicht die Unterstützung, die er brauchen würde,  und er hat auch keine Nachahmer in anderen Städten, was ganz wichtig wäre. Eine Ausnahme habe ich mal gesehen aus München, der Mann hat es dann aber wohl aufgegeben, es gab nur ein Video von ihm im Netz. Etwas aktiv zu machen, noch dazu mit mehreren, dazu haben die sogenannten Deutschen nicht die Eier in der Hose. Sie sind schlicht feige, warten auf Befehle und versammeln sich schein-anonym im Netz. Dort palavern sie dann weitere Jahre rum, während ihr Land, welches eh schon kaputt ist (zumindest der Westen, der Osten wird aber auch zunehmend kolonisiert, man schaue sich die großen Städte an), völlig den Bach runter geht. (Täglich kommen immer noch mehrere Tausend. Auch wenn dies nicht in den Nach-richten steht.) Ich warne seit Jahren, das Einzige, was ich mir anhören muß von den sogenannten Deutschen, sind Vorwürfe. Kritikfähig sind die sog. Deutschen also auch nicht.

Das ist, kurz skizziert, der Unterschied zwischen Deutschen und Katalanen. Der Katalane wird aktiv und tut etwas. Der Katalane hat erfahren, daß er als geschlossenes Volk etwas bewirken kann. Der Deutsche tut nichts. Er ist schon tot. So muß man das leider sagen. (Auf den getürkten AfD-Hype gehe ich nun nicht mehr ein, das war eine grandiose Show, und auch darauf sind sie alle reingefallen, so dumm, wie sie nun mal sind, die Deutschen.) Selbst beim besten Willen, ich finde absolut nichts Positives mehr in diesem verkommenen Haufen, der einstmal das Deutsche Volk war. Erst recht nicht, wenn man sieht, daß es ja auch anders geht, anders gehen könnte.

Teutoburgs Wälder

 

Zum Thema Armut

Armut kann jeden betreffen. Es kann zum Beispiel passieren, daß man einen schwerwiegenden Unfall hat und nicht mehr arbeiten kann, daß es dann Probleme gibt mit der Versicherung, oder keine vorhanden ist, oder aber diese Beiträge automatisch auf die Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit angerechnet werden. Es kann passieren, daß man einfach so krank wird und das chronisch wird, wie bei mir. Chronische Krankheiten fressen viel Geld, weil das meiste nicht von den Krankenversicherungen bezahlt wird. Das Gesparte ist dann irgendwann mal weg, und schon steckt man drin in der Armutsfalle.

Die meisten Arbeiter aber sind trotz Arbeit arm. Das liegt an den niedrigen Löhnen, der Mindestlohn liegt hier bei 8,50 Euro. Das ist natürlich viel zu wenig, auch sind viele Ausnahmen von diesem Mindest-Minilohn möglich, und trotzdem hat die Industrie bei  Einführung dieses Minimindestlohns laut gejammert, daß das nicht bezahlbar sei. Letzten Endes werden natürlich höhere Produktionskosten auf den Preis des Produktes abgewälzt, dh. der Arme zahlt halt dann mehr, weil er mehr Lohn bekommt. Dies alles ist Unsinn und muß gestoppt werden. Doch von wem? Gewerkschaften und Sozialverbände sind zahnlose Tiger geworden, das Kapital herrscht uneingeschränkt in Deutschland, während Verwirrte wie Eichelburg auf hartgeld punkt com weiterhin erklären, man lebe im Sozialismus.

Hier mal ein paar Gedanken von mir.

Armut definiert sich darüber, ob ich in meinem Land (nicht in Kalkutta) menschenwürdig leben kann (dies schließt jeden Vergleich mit den Lebenshaltungskosten in einem anderen Land aus).  Zu einem menschenwürdigen Leben gehör:

1. eineWohnung, die sich nicht in einem slum befindet

2. Auswahl an Wohnungen (Sozialwohnungen wurden versäumt, zu bauen, sie sind Mangelware und da, wo sie noch frei sind, handelt es sich um slums. Meine Definition eines slums: Viele Menschen auf engem Raum. Viel Dreck, viel Lärm, viele Ausländer, keine oder kaum mehr Deutsche. In solch einem Slum (Beispiele dafür in Köln finden sich in den Stadtteilen Porz, Chorweiler und Dünnwald) würde nie ein Besserverdienender wohnen wollen. Aber Arme MÜSSEN da wohnen, weil sie nicht woanders wohnen dürfen.)

3. Genug Geld, sich anständiges Essen und nicht den letzten Dreck an billigem Supermarktfraß kaufen zu müssen, dazu zählt auch Bio-Nahrung, die nachgewiesenermaßen schadstofffreier ist. Beispiel: Wenn ich Fleisch frisch beim Metzger kaufe, ist das auch frisch. Im Supermarkt die abgepackte Ware muß nicht frisch sein. Für mich als Mensch mit Histaminintoleranz ein ganz großes Problem, denn den Metzger kann ich mir nicht leisten.

4. Genug Geld sich anständig einkleiden zu können, dazu zählen auch Winterschuhe, die den Namen WINTERschuhe verdienen und keine Turnschuhe, dazu zählt warme Kleidung, die NICHT second hand ist, weil man normale Klamottenpreise nicht mehr bezahlen kann.

5. So ein bisschen übrig zum Sparen hätte man auch gerne, denn wenn in der Wohnung etwas kaputt geht, muß man das als Armer ja auch bezahlen, VERMIETER (die reichen Pisser) wälzen ja gerne alles auf die Mieter ab. Wenn mir ein Wasserhahn kaputt geht, muß ich 2 Monate sparen, um mir einen neuen Wasserhahn kaufen zu können. Sparen geht aber nur, indem ich woanders einspare (zb. beim Essen oder der Kleidung).

6. Eingeschränkte medizinische Versorgung. Für alles und jedes muß ich zuzahlen, was ich nicht kann aufgrund von Geldmangel. Die Krankenkassen fahren derweil Milliardenüberschüsse, verweigern aber notwendige Therapien für chronisch Kranke, bezüglich Krankheiten, die im Ausland längst anerkannt sind aber in der brd nicht (sogenannte „Umweltkrankheiten“ wie Fibromyalgie, MCS und CFS, Namen bitte selber ergooogeln). Die davon betroffenen Kranken, zu denen auch ich gehöre, vegetieren so vor sich hin und kommen vorne und hinten nicht aus mit ihrem Geld. Verbesserung der Krankheitssituation ist nicht möglich. Im Gegenteil, es wird immer schlimmer, immer mehr Schmerzen, immer mehr Allergien, immer mehr Erschöpfung. Behandelt wird nichts. Ich bin noch nicht mal finanziell so flüssig, daß ich zu weiter entfernten Ärzten fahren könnte, was aber aufgrund der Fibromyalgie dringend notwendig wäre. Abhilfe dafür gibt es KEINE.

Aber auch ohne krank zu sein, ist Grundsicherung im Alter, auf die sich Frau Merkel unten im Video bezieht, Grundsicherung im Alter, die gekoppelt ist an die HartzVier-Sätze, bei weitem nicht ausreichend, um ein menschenwürdiges Leben zu führen.

7. Keine soziale Teilhabe mehr möglich. Was nämlich gar nicht möglich ist, ist das, was man gemeinhin mit „sozialer Teilhabe“ umschreibt. Man kann nichts machen, weil alles Geld kostet. Kein Verein, kein Treffen „auswärts“, keine Wochenendtour, geschweige denn ein bisschen mal woanders hin fahren. Eigentlich ist man, wenn man in der Grundsicherung hängt, sozial TOT. Man sitzt nur noch zuhause. Geht mal 2 Stunden spazieren, und das war es dann.

Ich glaube, das soll auch so sein.

Dies spricht der Theologe und Sozialethiker Franz Segbers hier:

https://www.publik-forum.de/Politik-Gesellschaft/armut-gefaehrdet-die-demokratie? aus.

Zitat daraus: „Im Frühjahr hat die EU-Kommission einen Länderbericht vorgelegt, in dem steht: Die Politik der Bundesregierung hat dazu beigetragen, die Armut zu vergrößern. Mehrere Faktoren spielen da eine Rolle, vor allem die Abschaffung der Vermögenssteuer und die Tatsache, dass die Hartz-IV-Regelsätze der Wirtschaftsentwicklung des Landes nicht angepasst wurden. Darauf aufmerksam gemacht hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schon vor einigen Jahren. Die Politik betreibt Reichtumsförderung und die Armgemachten werden immer stärker ausgegrenzt.“ ZITAT ENDE.

Immer wieder stelle ich in Diskussionen online fest, daß fast alle Menschen auf die kapitalistischen Lügen, die das System ihnen permanent einbleut, reinfallen. Die erste Lüge lautet: „du kannst es schaffen“/“vom Tellerwäscher zum Millionär“. Das stimmt so nicht. Es stimmt noch nicht mal für ein paar Wenige. Die großen Vermögen (ab da, wo man wirklich eine Chance hat), sind alle vererbt. Ich kenne sämtliche Texte der Wissensmanufaktur zum Thema (Umverteilung von fleißig nach reich über den Zins) und O. Wenn ich real jemandem in meinem Leben kennen gelernt habe der sehr reich war, war sein Vermögen vererbt. Reichtum wird vererbt, genauso, wie Armut vererbt wird.  Und diese Schere klafft immer weiter auseinander.

JEDER arme Arbeiter und JEDER arme Rentner zahlt den Zins in den Produkten, die er notwendigerweise kaufen MUSS. Rücklagen bilden kann er nicht, nicht für die Rente, und schon gar nicht kann er sich, wie es Besserverdienende können, eine oder mehrere Eigentumswohnungen kaufen, oder sonst irgendwie sein Geld anlegen, daß es ihm später einmal leistungsloses Einkommen gibt. (Reiche haben sowieso immer Wohneigentum, meist sogar mehrere Wohnungen, Häuser, Ländereien, die sie so mit leistungslosem Einkommen versorgen.)

Der Arbeiter und der Arme hat also ein Problem. Er hat keine Lobby. Er wird nicht gehört, in keiner Partei (erst recht nicht bei den sogenannten LINKEN), und er kann nichts mehr selbstständig verändern an seinem Los. Das führt natürlich zur Resignation. Warum soll man noch etwas tun, wenn sich eh nichts mehr zu verändern lässt. Das wird ihm natürlich dann von denen, die besser verdienen, oder gar reich sind „von Haus aus“, noch vorgeworfen.

Arbeiter und Arme gehen dann auch nicht mehr wählen („man kann ja eh nichts ändern“), was ich auch irgendwo verstehen kann. Denn die Reichen und Besserverdienenden, die gehen immer wählen, schließlich wollen sie ihren Besitzstand erhalten. Wie man sehen kann in Deutschland, funktioniert das auch, denn Merkel ist immer noch an der Macht.

Die AfD ist eine Mogelpackung, sie ist keine Arbeiterpartei. Das habe ich leider auch erst spät gemerkt. Wenn bei der SPD mal ausreichend über diese Dinge nachgedacht wird, könnte sich dort vielleicht (?) etwas ändern. Eigentlich zuständig für die Belange Armer (Arbeiter) sind die LINKEN, die natürlich nicht wählbar sind aufgrund ihrer „Flüchtlings“politik.

So hat es Lafontaine dann nach der letzten Wahl auch richtig festgestellt; den Linken laufen die armen Arbeiter weg, die wählen lieber AfD, weil sie als Erste den Druck verspüren, den der ungezügelte Zuzug von vielen Millionen Fremder auf das Sozialsystem inklusive Wohnungsmarkt (hat ja noch nie einen interessiert, wo Arme wohnen müssen) verspüren. (Artikel dazu auf RT.deutsch.) Genauso interessiert es nicht, daß es in Deutschland seit der Einführung von „HartzVier“ Zwangsarbeit gibt, das ist dem reichen Deutschen und dem besserverdienenden Deutschen egal. Im Gegenteil, man hört oft genug, daß eben diese Bevölkerungsgruppen über Arme hetzen. Mit dem hämischen Hinweis, Arme sollten doch einfach nur arbeiten gehen – für bestenfalls 8,50 Euro, so sie solche Arbeit denn noch finden. Diesbezüglich wurde das Volk total gespalten.

Arme haben also keine Lobby, außer, daß man ihnen sagt, sie sollten gefälligst für 8,50 arbeiten gehen. Wie soll man für so einen Hungerlohn vorsorgen? Da findet man ja nicht mal eine Wohnung in Ballungsgebieten, geschweige denn, daß man davon einen Führerschein machen könnte, wenn man jung ist, und ein kleines Auto erwerben könnte. Ich möchte heute nicht mehr jung sein und arm, ich glaube, ich würde Revolutionär werden.

Normale Erwerbsbiografien sind für Arme nicht möglich. Denn selbst, wer es schafft, zu studieren, ist nicht automatisch mit einem guten „Job“ versorgt und kann dementsprechend optimistisch in die Zukunft blicken. Es kann auch nicht sinnvoll sein, daß die Mehrheit der Jungen studiert, obwohl sie dazu gar nicht das Zeug hat, nur, um später scheinbar finanziell besser dran zu sein. Die einzige wahre Forderung kann nur sein: Bezahlt die Arbeiter anständig! – Auf das jetztige System aufbauend, ist das gesamte Rentensystem eine Lüge; ich kenne Arbeiter, die haben 45 Jahre eingezahlt und eine Rente unterhalb der Grundsicherung, das ist BETRUG!, so ein Rentensystem, welches löchrig und unzureichend ist, gehört abgeschafft. Alle müßten in die Rentenkasse einzahlen, dann wäre auch eine höhere Rente für ALLE im Alter möglich. Ich denke aber, daß es jetzt dazu zu spät ist; der deutsche Arbeiter wurde all die Jahre betrogen, und er wird es merken, wenn er in Rente geht, dann wird man ihm nämlich das bisschen, was er eventuell trotzdem noch zusammen sparen konnte, auch noch weg nehmen.  Die richtige Rentenkatastrophe kommt ja noch, dann wird es Zig Millionen Menschen so gehen wie mir, dann dürfen die Kommunen für die die aufstockende Grundsicherung zahlen, und dann bricht das System zusammen.

Video zum Thema, Fragen an Merkel, Länge ca 2 Minuten:

Frühere Texte von mir zum Thema Kapitalismus:

Jeder ist nur für sich selbst verantwortlich, kapitalistische Lüge Nummer eins (so wurde das Volk gespalten): https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/06/11/jeder-ist-nur-fuer-sich-selbst-verantwortlich-kapitalistische-luege-nummer-eins/

Text zum Thema „Freiheit- und Kapitalismuslüge“: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/05/10/freiheit-und-kapitalismusluege/

So und nun alle bitte mal ein wenig über dieses Thema nachdenken; auch die, die scheinbar nicht betroffen sind.

Teutoburgs Wälder

 

 

Discord – Hasenfüße, Feiglinge, Verräter

Dort soll man sich angeblich „vernetzen“ können.

Meine Meinung dazu: Das bringt alles nichts, weil: Die Leute, die da sind, die tun auch nichts, außer im internet anonym rumlabern. Das machen sie schließlich schon jahrelang und es ist bis dato nichts dabei heraus gekommen.

Im internet wird die Welt und Deutschland nicht verändert. Verändern kann man nur, wenn man rausgeht und sein Gesicht zeigt – dafür haben diese Leute aber keinen Mumm.
Jetzt könnte man sagen, aber die haben doch alle Videos gemacht. Das ist richtig, aber Videos sind ja keine Öffentlichkeit. Mit Öffentlichkeit meine ich so etwas, was Sven Liebig in Halle macht. Der stellt sich auch in eine feindliche Gruppe und brüllt seine Parolen. Diese Internetmacher dagegen sitzen zuhause im warmen Wohnzimmer und reißen ungestört ihr Maul auf, und wissen auch genau, sie werden aufgrund ihrer Aussagen in ihren Videos nicht angegriffen. Das Schlimmste, was ihnen passieren kann, ist, daß ihr Kanal bei yotube gesperrt wird – na und, dann machen sie halt einen neuen Kanal. Das tut nicht weh, ist nur viel Arbeit, mehr nicht.

Internet macht nur in dem Fall Sinn, wenn sich ein Mensch selbst auf die Suche machen will nach Wissen. Dann kann er im Internet sehr viel finden, gute Dokus, auch über Deutschlands Vergangenheit, und so weiter. Internet ist der Ort, wo man sich (noch) informieren kann. Das kann man anders nicht, das kann man in keiner Bücherei, und mit keinem anderen Medium. Internet ist aber NICHT der Ort, wo man Gleichgesinnte kennen lernen kann. Weil im Internet mind. 90 Prozent der Leute nicht das sind, was sie vorgeben zu sein.

Radio Restdeutschland – als Beispiel raus gegriffen – mochte ich anfangs gut leiden. Leider hat der Kanalbetreiber aber ein paar Spinner auf seinem Kanal, ich vermute, die sind auch bei dem discord-Server angemeldet, die mich massiv persönlich angegriffen haben. Die Leute da wollen mich nicht haben. Sie haben meine Musik schlecht geredet und wenn jemand anderer Meinung ist, als sie, können sie das auch nicht vertragen.

Ja, ich bin auch völkisch, wie F. Kremer das von sich sagt, aber kein Nationalsozialist. Der Kremer ist schlau, aber arrogant und ihm geht es auch nur darum, seine Musik zu verkaufen. Er kann keine Konkurrenz neben sich vertragen.
Mit der Zeit kriegt man das alles mit, man muß ein bisschen hinter die Kulissen schauen. Ich habe das gelernt in den vergangenen ca 5 Jahren, so lange interessiere ich mich für diese Dinge bzw. bin aktiv. Allerdings war ich – im Gegensatz zu den meisten anderen – auch real aktiv in einer Partei und damit zusammenhängend auf der Straße. Ich weiß, was politische Verfolgung ist und ich weiß, was ich wo sagen kann, und was nicht. Natürlich käme ich aufgrund dieser meiner Erfahrungen NIE auf die Idee, mich im Netz völlig anonym irgendwo anzumelden und dort aufgrund meiner politischen Einstellung zu „vernetzen“. So blöd bin ich nicht, weil das nicht klappen kann. ICH weiß das. Ich tue mein Wissen auch kund. Aber anscheinend wollen diejenigen, die solche Dinge inszenieren (v.allem H.Grell, und N.Alexander) davon nichts wissen, bzw  ich würde wirklich gerne wissen, welche Agenda diese Systemagenten verfolgen.  Wahrscheinlich dieselbe, die die AfD verfolgt: Bindung der „patriotischen“ Massen in Sinnlosstrukturen und Sinnlosideen. Hauptsache, der Pöbel ist beschäftigt.

Der Kanalbetreiber Wir selbst, zum Beispiel, hetzt gegen mich, ich hätte eine „Vebitterungsstörung“. Und andere üble Dinge.  ich käme niemals auf die Idee, gegen mir unbekannte Menschen zu hetzen. Ich frage mich, welchen Charakter diese Leute haben; wahrscheinlich keinen. Die Hetze dieser Leute ist überall, schwer zu sagen, wo es vor Jahren anfing. Das geht schon jahrelang so. Mit der Zeit kriegt man zwar ein dickes Fell, aber ehrlich gesagt, ich verstehe das nicht, es geht doch um unser Vaterland, was soll dieses Verhalten? Warum reagieren diese Leute so? Wenn es denen wirklich um Vernetzung gehen würde, wären sie doch ehrlich,  und freudlich, und herzlich; statt dessen sind sie hässlich und Charakterschweine, alle durch die Bank. Sind die zu 90 Prozent bekloppt, oder was läuft bei denen im Gehirn schief? Für diese Leute ist jeder Einsatz ein Einsatz, der umsonst stattfindet, egal, was man tut, sie können es nicht anerkennen. Vielleicht ist es auch der Neid, ich weiß es nicht.  Wie kann man auf fremde Leute neidisch sein, das kann ich nicht nachvollziehen. Neidisch sind immer nur die Besitzlosen, also die ohne Hirn, sind neidisch auf Denker, und klar bin ich kein Dummer, sondern ein Denker, und klar bin ich ein freiheitlicher Mensch, und da sind Sklaven oftmals neidisch drauf. Ich habe damals für Deutschland gekämpft (war sogar mal in der NPD), es wurde nicht anerkannt. Genauso, wie meine Musik nicht anerkannt wurde. Diese Leute, dieses Dreckspack, haben alles von mir in den Dreck gezogen. Ich weiß nicht, woran das liegt, am deutschen Neid, der Unfähigkeit des Deutschen per se, meist waren es ja Männer, die können starke Frauen schon mal gar nicht ab. Frauen sind, wenn sie national sind, besser, aber Frauen liest man kaum. Zu einer Aussprache war von denen nie einer bereit. Weil sie ALLE anonym sind und feige. Über ältere Frauen herziehen, das können die, aber mehr können die nicht. Einsatz können sie nicht anerkennen, weil sie selber feige sind und Angst haben.

Als sie dann raus bekommen haben, daß ich älter bin, haben sie mich wegen meines Alters durch den Dreck gezogen.  Sie finden immer irgend etwas, was sie durch den Dreck ziehen können. So sind Deutsche, leider.

Der Kanalbetreiber Volksgenosse Essonegsklov, jetzt als Verrückter alter Mann unterwegs, hat versucht, mich in seinen Skype zu locken. Ich skype nicht, das wird alles überwacht. Das muß einem doch eigentlich klar sein,  wenn man denken kann.  Kann der nicht denken? Wieso macht der sowas? Klar, ist nett, zuzuhören, ABER WAS BRINGT DAS???? Ich frage dich hier, Volksgenosse: WAS BRINGT DIE LABEREI? Ich sage es dir

NICHTS. Und das weißt du auch genau. Warum tust du es dann? Wäre es nicht Zeit, mal etwas zu tun, was SINN macht?

Na klar alle Frauen sind blöd, außer die, die dem Führer keine Herde Kinder geschenkt haben zum Verheizen im nächsten Krieg. So denken die. Es sind alles Nationalsozialisten, und alle sind sie menschenverachtend, daran erkennt man sie am besten. Ich habe noch keinen getroffen, der anders ist, und so lange bleibe ich bei dieser meiner Meinung.

11e

Ich könnte ewig weiter von diesen Scheinpatrioten und verkappten Nationalsozialisten erzählen, aber das wäre dann auch langweilig. Ich weiß sehr viel über diese Leute und daß Caligula da mitmischt, nun gut, das ist seine Sache, aber vielleicht nehme ich sein Abo raus. Menschen ohne Werte, und Prinzipien, da kann ich nicht mit umgehen. Wer Werte und Prinzipien hat, meldet sich nicht bei diesem Discord-Server an. Und die Leute dort, sind alle ohne Werte und Prinzipien. Mit solchen charakterlich fragwürdigen Gestalten kann man weder Einigkeit noch Zusammenhalt erlangen, noch sonst irgendwie etwas erreichen, weil es eben allesamt fragwürdige, teilweise sogar „rein anonyme“ Gestalten sind, die sich nie trauen würden, offen, auf der Straße, face to face, für ihre Sache einzustehen. Plakativ ausgedrückt: Die sind weg beim ersten Tumult. Haenfüße, Feiglinge, Verräter. Man würde auch kein Haus auf Sand bauen. Das ist dasselbe.
Ich verachte solche Leute.

Teutoburgs Wälder

Vernetzung und die Eigenschaften Leidenschaft und Begeisterung

Ich bin kein Zigeuner. Ich bin Bauer und Künstler. Das passt auch beides gut zusammen, denn beide Berufe erschaffen etwas, der Erstere lebenswichtige Dinge und der Zweite schöne Dinge, um den Alltagstrott zu versüßen.
Vernetzung funktioniert NUR mit Leuten, die keine materialistische Einstellung haben. Das finde ich ein bisschen schade am Kurzvideo von Die Wahrheit ist in dir, welches ich im vorhergehenden Artikel verlinkt habe: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/09/30/vernetzung-wie-geht-das/

An erster Stelle kommt in dem Video das Geld; d.h. es wird die Frage gestellt: Wer bezahlt das alles. Darum geht es aber meiner Meinung nach gar nicht. Es geht um die innere Einstellung der Menschen. Wenn einer sich autark machen will, dann will er das aus tiefster, innerster Überzeugung, dann will er das, egal, ob er arm oder reich ist, ob er in Mecklenburg-Vorpommern in einem kleinen Dorf wohnt oder im Speckgürtel von Stuttgart. Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten: Man kann innerlich sehr wohl autark sein, ohne es äußerlich wirklich zu sein. Dabei handelt es sich um eine Art innere Unabhängigkeit, die sich in Unbestechlichkeit äußert. Etwas wirklich zu wollen und dann als Ziel auch zu verfolgen, ausdauernd, ist etwas anderes, als sich irgendwo Land zusammen zu kaufen und irgendwas anzufangen mit Menschen, die gar nicht so richtig wissen, was sie machen, und es, vor allen Dingen, nicht wirklich wollen.  Deshalb ist Eggert wahrscheinlich auch gescheitert, er zieht halt die falschen Leute an.  – Menschen wollen immer sehr gerne irgend etwas, was für sie NEU ist, das ist dann der Reiz des Neuen. Dieser Anreiz verflacht aber sehr schnell. Der Reiz des Neuen hat nichts mit dem wirklichen Wollen und Leidenschaft und Begeisterung zu tun. Wenn ich etwas wirklich will, dann lasse ich mich 1. nicht abhalten und 2. bin ich mit Begeisterung dabei. Diese Begeisterung muß nicht öffentlich gezeigt werden, das ist der Fehler, den die meisten machen, so eine öffentlich zur Schau gestellte Begeisterung ist meist nicht mehr als Show, die dem Ego dient.  Wenn ich alleine wirklich etwas will, dann zieh ich das auch alleine für mich durch, dann brauche ich keine Zuschauer und Applaus-Klatscher. Die sind dann eher hinderlich.

Wie Geld das Denken beherrscht und die Menschen verblendet:

Beispiel: Ich habe mal ganz lange nach einem Kleingarten gesucht. Es gab genug Kleingärten in meiner Stadt, die frei waren (und auch noch sind), sehr viele waren auch sehr verkommen, verwildert, die Hütten zerfallen. Ich hatte kein Geld für eine „Ablöse“, die bei einer Hüttenübernahme immer gefordert wird (je größer die Hütte, desto mehr wollten die Vorpächter haben). Ich habe in keiner Kleingartenanlage einen Garten bekommen, weil ich kein Geld hatte (später wollte ich auch nicht mehr, denn Vereine sind sowieso nicht mein Ding). Den vielen Kleingartenvereinen war und ist es völlig egal, daß ihre Gärten verwilderen und verwahrlosen, aber mir wollten sie nichts geben, ich hatte ja kein Geld. Meine Einsatzfähigkeit zählte nicht, mein Wissen um alles, was Garten angeht.
Tja, nun habe ich seit ca 1 Jahr einen Garten, von privat gepachtet, der war auch schrecklich verwahrlost, wie das hier im Ossiland halt so ist, die Leute hier sind mittlerweile genauso verlottert wie im Westen. Mein Garten ist JETZT TOP gepflegt, alles instand gesetzt, so weit das geht in einem Jahr, ich erne mein eigenes Gemüse, und demnächst werden die uralten Bäume geschnitten.
So sieht das aus, wenn jemand mit Leidenschaft etwas macht. Um Leidenschaft zu haben, braucht man kein Geld, sondern nur Begeisterung und Ausdauer.

Ich weiß, Leidenschaft und Begeisterung sind bei euch da draußen Worte, die ihr nicht mehr kennt, nur noch aus Hörensagen irgendwie blaß in Erinnerung habt. Ihr versucht eure Kaltschnäuzigkeit und euren Egoismus mit Geld zu übertünchen.

Es gibt eine Grenze des Machbaren, ein Punkt, an dem Leidenschaft und Begeisterung erst mal nicht weiter zu helfen scheinen. Diesen Punkt muß jeder im Leben kennen lernen, damit der Mensch lernt, bescheiden zu werden. Leidenschaft und Begeisterung jedoch kann man über diesen Punkt hinaus pflegen, denn irgendwie geht es ja immer weiter, auch wenn es erst einmal anders auszusehen scheint. Hauptsache, sie kocht weiter, die Leidenschaft und die Begeisterung.

2e

Höchstwahrscheinlich treiben sich die Herdenwesen nun alle bei dem „neuen“ discord-Serverr um, wo sie schön unter Aufsicht sind 😉  …. soviel zum Thema selbst denken und Unabhängigkeit. Der dumpfe Michel, egal, ob rechter oder linker coleur, braucht die Masse, sonst fühlt er sich nicht wohl. Alleine kann er nicht und er braucht irgend etwas, was er nachplappern kann. Alleine hat er auch Angst, das sollte man nicht unterschätzen. Menschen, die Angst haben, sind aber unberechenbar. Meine Kritik diesbezüglich (also am Verhalten der dumpfen Masse) wird natürlich immer fleißig weiter als „Defätismus“ und „Verbitterung“ gebrandmarkt, dabei hat meine Einstellung damit auch absolut gar nichts zu tun. Ihr da draußen, ihr seid die dumme Masse, unfähig, etwas auf die Beine zu stellen, was Veränderung für das deutsche Volk bringt. Ihr seid weder leidenschaftlich noch begeisterungsfähig, und Ausdauer habt ihr auch nicht, ihr seid einfach nur eine dumpfe Masse, die erst dann in Bewegung kommt, wenn es einen „Führer“ gibt und 2. längst zu spät ist.

Teutoburgs Wälder

 

 

Vernetzung wie geht das

Da  mehrere Menschen aus dem anonymen Weltnetz diesen Gedanken nun angesprochen haben, darunter auch Menschen, die mit Sicherheit nicht dumm sind, meine Meinung dazu.

Vorher ansehen:

 

Das Video ist kurz und wohl deshalb unausgewogen. Geht aber in die richtige Richtung.

Mein Kommentar dazu:

Thema skype: Abgelehnt. Wird alles überwacht. „Sei Mensch und mach dich unabhängig“: Das kann man nur alleine. Da sich REAL – also AUSSERHALB des Internets – niemand vernetzen will (bis jetzt meine Erfahrung/seit ca 4 Jahren). Ich würde eher sagen, ihr da draußen, ihr seid die Trolle. Mir kommt unweigerlich dieser Gedanke, wenn Menschen forwährend von Dingen reden, die sie dann, über einen längeren Zeitraum, doch nicht tun. Also ich bin so nicht, ich tue in der Regel das, was ich ankündige. Manchmal dauert es etwas länger, weil ich finanziell nichts leisten kann und meine Krankheit mit schwerer Erschöpfung einher geht, und deshalb die Dinge halt länger dauern, aber ich habe bis jetzt alles, was ich wollte, umgesetzt.

Bei mir hätte nur eine Chance, wer: 1. Drogenfrei ist (inklusive Alk), 2. Vertrauen aufbauen will beim Kennenlernen und 3. einen ernsthaften Eindruck macht, 4. was kann im Bereich Handwerk/Elektro/Haus/Garten. Ich erfülle alle diese Punkte. Als 5. wäre noch hinzuzufügen: Keine Psycho-Machtspielchen und Dummlabereien von wegen „Frauen sind alle minderbemittelt“. Dazu gehören selbstverständlich sämtliche Nationalsozialisten, die anderen ihre Ideologie aufzwingen wollen.

Weiter unten unter dem oben verlinkten Video kommt das Thema discord server zur Sprache, dort seien angeblich 4000 Menschen angemeldet.

Dieses Projekt wird genauso überwacht. Mit solch einer Masse Mensch kann man nicht nur deshalb, weil das mit Garantie unterwandert ist, nichts erreichen.  Etwas aufbauen funktioniert immer nur auf kleinster, persönlicher Ebene, indem man zuerst Vertrauen aufbaut. Und das geht nur real, nicht im internet. Alles andere, gar „generalstabsmäßige“ Organisationsstrukturen, wie sie wohl N. Alexander dort aufgebaut hat, sind abzulehnen, weil sie die falschen Leute anziehen (nämlich diejenigen die gerne „Führer wir folgen dir“, gröhlen).

Das heißt nicht, daß ein Zusammenschluß diverser Menschen, so wie ich mir diesen vorstelle, zur Verfolgung eines gemeinsamen Zieles ohne Regeln sei. Ohne Regeln geht es nicht. Nur, die Regeln, die ich meine, sind von anderer Art als die, die gewissen anonymen Leuten aus dem Internet vorschweben.  An erster Stelle wäre da die Ernsthaftigkeit zu nennen, mit der jemand ein Ziel verfolgen kann und auch will, und an zweiter Stelle der unbedingte Einsatz eines Jeden innerhalb einer Gemeinschaft für alle, die sich innerhalb dieser Gemeinschaft befinden. Also schlicht die Aussage: Einer für alle, alle für einen.

Teutoburgs Wälder

Nach der „Wahl“ – Vergleich rechte und linke Reaktionen

Konsterniert betrachte ich derzeit das, was im „rechten“ Lager nach der Wahl zum Bundestag passiert. Vielerorts passiert nichts. Man feiert wohl noch, was man feiert, erschließt sich mir nicht, aber man feiert. An manchen Orten fabriziert man Sinnlosvideos wie das von Hagen Grell – der feiert wohl auch und hat, so scheint es, das Denken abgestellt.

Aber wie gesagt, die meisten „Rechten“ sind schweigsam; wenige artikulieren, eigentlich bis jetzt keiner artikuliert seine Enttäuschung wie Emperor Caligula hier: https://www.youtube.com/watch?v=k3o8JCikYx8

„Linke“ dagegen sagen etwas. Allen voran KenFM hier: https://www.youtube.com/watch?v=dhatWV4plPs

Er hat auch alternative Handlungsmöglichkeiten. Rechte haben keine alternativen Handlungsmöglichkeiten, dies fällt mir zu diesem Zeitpunkt besonders massiv auf. Dies möchte ich gerne weiter ausführen.

Rechte sind erstarrt. Außer: Wählen gehen (bei der nächsten Wahl), weiter machen (sprich: Weiter malochen und Steuern zahlen, also Untertan sein) und Maul halten, fällt Rechten nichts ein. Ach ja ich vergaß, da gibt es noch die, die fleißig überall nach Juden suchen, so eine Type hatte ich auch mal wieder hier auf dem blog. Welches Armutszeugnis.

Linke sind in Bewegung. Ja gut, die Tatsache, daß man sich bewegt, heißt ja nicht, daß die Bewegung, die man ausführt, gerade richtig, weil zielführend ist. Man kann auch mal irren, fehl gehen, dies ist menschlich.  Es ist aber allemal für mich sympathischer als die geistige Erstarrung der Rechten, die ja bekanntermaßen kombiniert ist mit ihrer Arroganz und ihrer Einstellung: „Meine Feinde sind alles Juden“/“Überall Juden… hilfe, ich werde verfolgt“.

Wenn ich weiter kombiniere und Taurecs erzkonservative Idealvorstellung einer ständischen Gesellschaft mit der rechten politischen Haltung verbinde, wird mir völlig übel. Konservativ kann nicht die Zukunft sein, weil es die Fehler der Vergangenheit wiederholt, eine Vergangenheit, die jetzt, zu Zeiten des ungebremsten Neoliberalismus, als glorreich erscheinen mag.  Aber dies erscheint nur den Besitzenden so, und das ist so, weil Rechte immer besitzend sind, und Besitzstandswahrer, deshalb sind sie auch konservativ. Ich halte diese Vorstellungen für reine Sozialromantik. Arme Arbeiterkinder wie ich sind aber für Sozialromantik nicht anfällig. Besitzstandswahrer sind meist noch christlich dazu und machen einen auf christliche Tradition. Um natürlich ihre eigenen (patriarchalischen) Besitzstände zu behalten/zu mehren. Der Patriarch will, daß das, was er erarbeitet hat, was ihm gehört, oder ihm per „Erbschaft“ gegeben wurde, nur auf seinen eigenen Sohn vererbt wird. Deshalb ist er Patriarch. Es geht ihm NUR um SEINE Besitzstandswahrung. Seine Haltung ist deshalb als rein materialistisch zu bezeichnen. (Das finde ich, zugegebenermaßen, ganz witzig, denn das Wort „materialistisch“kommt ja von Mutter, und führt in dem Sinne in die Irre, denn die Mutter ist  es, die uns alle gebiert, deshalb bräuchten wir eine matriarchalische Gesellschaft, die auf ganz andere Prämissen aufbaut als auf die „materialistischen“ Beweggründe des Patriarchen.)

Das ist auch der Hintergrund für die christliche Ehe. Und, natürlich, für die durch die Kirche eingeführte Unterdrückung der Frau. Männer haben die Ehe gerne übernommen weil sie eben garantierte, daß 1. jeder Mann eine Frau zur Versorgung und für Sex abbekam und 2. die angetraute Frau dann auch gezwungen war, bei diesem Mann zu bleiben UND SEINE Kinder zur Welt zu bringen (was ja der Sinn im Patriarchat ist). Hätte es diese Ehe jahrhundertelang nicht gegeben (mit zwangsläufiger Konsequenz eines weiblichen Fehlverhaltens in Form einer vom Ehemann unerwünschten Fremdschwangerschaft), dann hätten Männer ja immer Angst haben müssen, daß ihnen die Ehefrau ein sogenanntes „Kuckuckskind“ unterschiebt. Dies ist seit der Erfindung der modernen Verhütungsmittel vorbei und seitdem gibt es kaum mehr gute Ehen, in dem Sinne, als daß Mann und Frau sich verstehen, harmonieren, gegenseitig achten und ergänzen und, natürlich, dann auch Kinder bekommen.

Der Sinn des (kirchlich erzwungenen) Patriarchats ist eben diese Unterdrückung der Frau. Wobei es nicht um die Frau als Mensch geht, sondern nur darum, den männlichen Besitzstand zu erhalten und an den eigenen Sohn weiter zu vererben. Also im Prinzip geht es wieder nur um Macht und Geld.

Deshalb lehne ich Taurecs im vorigen Artikel und hier https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/08/21/wegweisend-taurec-gelbes-forum-der-ewige-defaetismusvorwurf/ nochmals beschriebene Modell der „ständischen Gesellschaft“ ab. Dies ist ein hierarchisches und patriarchalisches Modell.

Ich zitiere daraus die Kernfehler: „Eine wahrlich organische Gesellschaftsform, die sich im Gegensatz zum obig erschöpfend beschriebenen Sinne, von „unten“ aus dem Zusammenleben der Menschen selbst entwickelt, spiegelt stets die innere Struktur eines höheren Lebewesens wieder, welche – wie der Begriff bereits aussagt – aus „Organen“ besteht. Diese sind funktional aufeinander bezogen und stehen in einer gewissen Hierarchie zueinander. Es gibt ausführende, verarbeitende, produzierende, transportierende Organe. Es gibt solche, die lediglich vegetativ vor sich hin arbeiten, und solche, die bewußt Entscheidungen treffen und bestimmen, wohin sich der Gesamtorganismus bewegt. Dann gibt es solche Organe, die zur Reproduktion dienen, und solche, die dem Schutz vor inneren Krankheiten oder äußeren Feinden dienen. Diese ausdifferenzierte Struktur läßt sich eins zu eins auf die Gesellschaftsform innerhalb von Hochkulturen übertragen, in welcher jeder Mensch eine durch Geburt schicksalhaft zugewiesene Funktion zu erfüllen hat, der er entweder durch sein persönliches Leben nachkommt, oder an welcher er scheitert, wodurch er wie eine abgestorbene oder krebsartig mutierte Zelle ausgesondert wird.
Aus der organisch-hierarchischen Differenzierung des Lebens, die sich auch mit den Teilaspekten führende und ausführende Arbeit beschreiben läßt, folgt zwingend, daß eine solche Gesellschaft niemals demokratisch, sondern stets monarchisch aufgebaut ist. Wahlen gibt es in solchen Gesellschaften nur unter Menschen, die von Geburt an die gleiche Funktionsart im Gesamtorganismus haben. So wird, wer immer gewählt wird, die ihm zugedachte leitende Funktion auch erfüllen. Dem entsprechend setzen sich die wählenden Gremien aus kleinen Zirkeln einander bekannter Männer zusammen: Kurfürsten, Stadtbürger, Zunfthandwerker, etc. ZITAT ENDE. Fetthervorhebung von mir.

Dieses Modell ist natürlich konservativ. Rechte würden so ein Modell befürworten. Rechte plädieren ebenfalls für die Unterdrückung der Frau und das Patriarchenmodell (auf deutsch gesagt: Der Mann ist Herr im Haus, alle anderen haben zu folgen). Rechte sind obrigkeitshörig und kennen nur einen (Ersatz-)feind: Den Juden.  Rechte sind nicht kritikfähig. Rechte hängen einem altmodischen Gesellschaftsmodell hinterher, welches nicht zukunftsträchtig ist. Denn kein Mensch, der bei klarem Verstand ist, will andere unterdrücken. Unterdrückung schafft ungute Gefühle bis hin zu Neid, Hass, Wut. Das kann kein Mensch wollen. Rechte wollen dies aber. Rechte sind klar materialistisch eingestellt, dh. ihnen zählt Geld und Wohlstand („Sicherheit“) über alles. Dies begründen sie meist damit, daß sie ja „eine Familie haben und für diese sorgen müßten“. Ich habe dies nicht in der Realität überprüft, wette aber, daß es sich bei diesen Aussagen um Ausreden handelt. Man hat selber Angst  und deshalb duckt man sich, geht arbeiten, geht Konfrontationen mit dem System aus dem Weg, das ist der wahre Grund. Rechte ducken sich eher und befolgen wie automatisiert Befehle, weil sie Hierarchie befürworten. Ich wette, viele bewundern Merkel sogar ob ihrer Fähigkeit, so lange dieses Land regiert zu haben und aufgrund ihres eingepflanzten Untertanendenkens übersehen sie völlig die negativen Auswirkungen, die Merkels Regierung für dieses Land bedeutet hat. Rechte reagieren erst dann auf Ungerechtigkeiten, Schieflagen, wenn sie selber in ihrem Besitzstand betroffen sind.  Rechte interessieren sich nicht für die arme Oma in Hintertupfingen, wenn sie selbst im Speckgürtel einer Großstadt wohnen und es ihnen gut geht. Rechte haben keinerlei Volksbindung, schwafeln aber ständig vom „deutschen Volk“.

Allgemein: Es geht unter Menschen, die bereit sind, Vorurteile und Schubladen abzulegen, sehr viel auf der Basis echter Freiwilligkeit. Es geht sehr viel mit Kooperation. Es fällt auf, daß Rechte mit diesen Begriffen nichts anfangen können, sie wollen keine Freiwilligkeit, keine Freude eben durch das freiwillige Tun, sondern sie wollen den (oft auch subtilen) Zwang. Den Psychoterror. Sie wollen keine Kooperation, denn das würde ja eventuell heißen, mit Menschen zusammen zu arbeiten, die etwas anderer Meinung sind als sie selbst. Das geht gar nicht. Rechte beharren auf ihrem Standpunkt, ihrer „Lehre“, alles andere ist für sie nicht diskussionsfähig.

Ja, wie komme ich auf dieses Thema. Ich wollte mit diesem Artikel nicht rechts gegen links ausspielen. Dieser mein Aufsatz entstand, weil ich KenFMs oben verlinktes Video gesehen habe. Beim Video-Ansehen ist mir sofort aufgefallen, dem Mann fällt noch etwas ein. Rechten aber fällt derzeit gar nichts mehr ein, außer ihrem ewigen „Weiter so“, welches dieses Land erwiesenermaßen (und damit den gesamten Globus) in den Abgrund geführt hat. Aber das nehmen Rechte nicht so wahr, „wir haben ja noch so viel Zeit“. Taurecs erzkonservative „ständische Gesellschaft“ dagegen, als extremen Auswurf rechten Gedankenguts, kann man nur aus ganzem Herzen ablehnen. Taurecs Entwurf ist nicht besser als der faschistisch-Nationalsozialistische.

Mir ist bewußt, daß dieser Artikel nicht versöhnlich ist, im Sinne einer möglichen Versöhnung zwischen rechts und links. Genau dies würde dieses Land aber dringend brauchen. Deshalb möchte ich diesen Artikel NUR als Ansporn sehen, mal in den verschiedenen politischen Lagern über diese hier aufgeführten Dinge nachzudenken.

Teutoburgs Wälder