Wem gehört die Presse – wenn sich das nicht ändert, wird sich hier nichts mehr ändern

Kritisches Netzwerk.de:

https://kritisches-netzwerk.de/forum/nachrichteninstitute-wie-die-tagesschau-sind-herrschaftsinstrumente

Zitat: „Volker Bräutigam war in den 70er und 80er Jahren Redakteur bei der „Tagesschau“. Zusammen mit Friedhelm Klinkhammer hat er seit 2014 über 400 Programmbeschwerden eingereicht, die sich mit den Nachrichten der „Tagesschau“ auseinandersetzen. Im Interview mit den NachDenkSeiten findet Bräutigam klare Worte zum Flaggschiff der ARD: „Die Berichterstattung ist russlandfeindlich, sie ist agitatorisch bis bellizistisch, sie ist propagandistisch.“ Eines der großen Probleme: Nachrichteninhalte, die von „transatlantisch getrimmten Nachrichtenagenturen“ kommen. Ein Interview über die „Tagesschau“, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und „demokratische Kontrollinstanzen“, die aus Sicht des Medienkritikers dringend notwendig sind.“ ZITAT ENDE weiterlesen unter obigem Link.

Mal sehen, was das Ausland  sagt:

Wem gehören die deutschen Medien: https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20180306319827373-wem-gehoeren-deutsche-medien-springer-bertelsmann-burda/

Kurz und bündig: Drei Familien: Springer, Burda, Bertelsmann

Diese beiden Links, die zu den entsprechenden Infos führen, hatte ich durch Eingabe eines einfachen Suchbegriffs in eine einfache Suchmaschine innerhalb von 2 Sekunden gefunden.

Die Masse der Schafe da draußen können das allerdings nicht.

KeineHeimatKyffhäuser

70 Jahre in der Wildnis – Wege aus dem Zivilisations-Dilemma

Vorspiel:

„Martin Sigl auf Facebook zum Artikel:

Das Zivilisations-System ist ein PBAAABBPHRSZ, also eine Patriarchal-Brutal-Autoritär-Anonym-Alternativlos-Bürokratisch-Borderlinesk-Psychopathisch-Hierarchische-Religioide-System-Zivilisation.
Zentrale Thesen zum PBAAABBPHRSZ, die dem Inhalt dieses Bandes wie der folgenden Bände vorauseilen
Es versteht sich also von selbst, dass niemand auf Anhieb DIESE meine nun folgende Vorstellung vom Zivilisations-System als PBAAABBPHRSZ teilen können wird. Im Zuge Ihres Bemühens – verehrte Leserin – das zu verstehen, was ich hier in diesem Buche vortrage, werden Sie auch verstehen lernen, warum das auch so sein muss.
Ich bin jetzt 68 Jahre alt und ich gehe in den letzten Abschnitt meines Lebens. Diesen widme ich der Aufgabe darzulegen, wieso eine „tribale Lebensform“ – Vorwärts zur Natur“ die einzige Chance sein kann, für die Menschheit in Wohlbefinden und Zufriedenheit, in Frieden und gutem Auskommen unter den egalitären und deshalb toleranten Bedingungen von Leben und Leben lassen in einer Vielfalt der Lebensweisen den Globus als der das Leben gebenden Gaia mit einer Menschheit zu segnen, in der die Freiheit des Menschen in seinen Gemeinwesen zur Vervollkommnung der Kreativität aller Lebenskräfte beiträgt. Die Wiedergeburt der Freiheit – Wahres Menschsein und Kultur als Lebensform – „Out“ of Zivilisation und »Psychodynamisches Lernen« müsste also als Ziel aller Menschen und als globale Aufgabe als Vision aller Erlösungshoffnungen am Horizont aufleuchten.
Da aber kein Ziel ohne die Analyse seiner Voraussetzungen erreicht werden kann, ist die Analyse des SYSTEMS-ZIVILISATION als PBAAABBPHRSZ trotz aller damit verbundenen Gefahren völlig unerlässlich.“ ZITAT ENDE Quelle: https://www.facebook.com/groups/1420427538051638/permalink/2741351052625940/

Mein Kommentar dazu auf Martin Bartoniz` blog:

Ich finde diese Gedanken grundlegend, weil sie auch den meinigen entsprechen. ABer: die weitaus meisten Leute verstehen unter Freiheit nicht das Folgende (Zitat): „Die Wiedergeburt der Freiheit – Wahres Menschsein und Kultur als Lebensform – „Out“ of Zivilisation und »Psychodynamisches Lernen« müsste also als Ziel aller Menschen und als globale Aufgabe als Vision aller Erlösungshoffnungen am Horizont aufleuchten.(Zitat Ende)“, sondern sie verstehen unter Freiheit ein möglichst gefülltes Bankkonto. Ihre Abhängigkeit davon verstehen sie nicht, ihre Beeinflußbarkeit eben durch Geld schon gar nicht, denn das würde voraussetzen, sich selbst kritisch ansehen zu müssen.
Genau an diesem Punkt versagen die meisten.
Des Menschen Lebensweg ist geprägt von Anpassung an die oben vom Autor genannten Strukturen.

Nochmals genannt, weil das so wichtig ist:  Es handelt sich um eine Patriarchal-Brutal-Autoritär-Anonym-Alternativlos-Bürokratisch-Borderlinesk-Psychopathisch-Hierarchische-Religioide-System-Zivilisation.

Ich habe mir das von Martin Sigl Geschriebene auf facebook durchgelesen. Leider ist es sehr kompliziert, verschwurbelt, geschrieben und deshalb schwer zu verstehen. Aber der Grundgedanke, mit dem gehe ich konform.“ ZITAT ENDE Quelle Martin Bartoniz` Blog: https://wordpress.com/read/feeds/6146321/posts/2598518579#comments

Vorspiel ENDE

Haupt-Akt:

In 1936, a family of Russian Old Believers journeyed deep into Siberia’s vast taiga to escape persecution and protect their way of life. The Lykovs eventually settled in the Sayan Mountains, 160 miles from any other sign of civilization. In 1944, Agafia Lykov was born into this wilderness. Today, she is the last surviving Lykov, remaining steadfast in her seclusion. In this episode of Far Out, the VICE crew travels to Agafia to learn about her taiga lifestyle and the encroaching influence of the outside world.

Erste Doku, 35 Minuten:

https://www.youtube.com/watch?v=tt2AYafET68

Zweite Doku, 52 Minuten:

https://www.youtube.com/watch?v=BFK3DJ7Kn6s

Hauptakt Ende

Schlußgedanken von mir dazu:

Nur so geht es raus. Nein, das heißt nicht, daß wir alle ohne jedwede Technik in Wäldern hausen müssen. Aber der Schritt ist schon richtig. Agafja sagte im ersten Film an ein paar Stellen Dinge, die ich so selbst hätte sagen können, nur: Sie drückt es viel deutlicher aus, viel klarer, weil sie es erkannt hat, eben durch ihre Lebenssituation. Die völlig frei ist von jedwedem überflüssigen Luxus. Luxus, der die Menschen innerhalb der derzeitigen Zivilisation krank macht.

Das ist das, was mich an der Geschichte so fasziniert. Sie schließt den Kreis, das Kreisen um den Ausweg für die Menschheit (wohlgemerkt: hier geht es nicht nur um deutsche Belange), und Sigl formuliert das „nur“ in (zugegebenermaßen) komplizierte Sätze. Das Wichtigste ist aber sein erster Satz, das Erkennen der Strukturen, in denen wir leben, ich wiederhole: Wir leben in einer Patriarchal-Brutal-Autoritär-Anonym-Alternativlos-Bürokratisch-Borderlinesk-Psychopathisch-Hierarchische-Religioide-System-Zivilisation.

Und wir finden das alle völlig normal weil es uns von Kind an so aufgezwungen wird. Das nennt man Sozialisation. Ein Witz ist das! Die meisten Menschen kommen Zeit ihres langen Lebens nicht dazu, diese Strukturen zu hinterfragen, geschweige denn, Auswege da raus zu suchen. Und haben sie dann mal welche gefunden, will die bequeme, krankhaft sozialisierte Masse davon nichts wissen. Klar, es lebt sich bequem, in der sogenannten Zivilisation, mit allem – vermeintlich – im Überfluß. Aber ich sage ja schon lange: Das Umdenken kommt bei jedem Menschen dann, wenn er arm wird. Dann erst erkennt er, was überhaupt nötig ist zum Leben.

Ein dickes Bankkonto und „Karriere“ sicherlich nicht. Leider haben wir in Deutschland nicht die Chance, irgendwo in einer Wildnis zu verschwinden und uns unbemerkt und unbehelligt ein eigenes Leben in Einklang mit der Natur aufzubauen. Das ist vielleicht das größte Verbrechen.

KeineHeimatKyffhäuser

Mogelpackung Grundrente beschlossen

AB 2021 soll diese gezahlt werden an Rentner, die mindestens 33 Beitragsjahre eingezahlt haben, wobei Pflege und Kindererziehung angerechnet werden, und bei einem Höchsteinkommen  von monatlich 1250 Euro. Quelle: https://deutsch.rt.com/inland/98192-bundeskabinett-beschliesst-grundrente-ab-2021/

Was natürlich ein Witz ist, denn der Steuerfreibetrag ist niedriger.

Aber die wirklich Bedürftigen gehen dabei wieder leer aus: Grundsicherungsempfänger. Grundsicherung im Alter ist dasselbe wie HartzVier: im Moment liegt die Höhe der Grundsicherung bei 432 Euro im Monat. Nur, daß Erwerbsminderungsrentner nichts mehr dazu bekommen und von ihnen i.d. Regel krankheitsbedingt höhere Ausgaben zu bezahlen sind als es bei Menschen, die noch gesund sind und die im Berufsleben stehen könnten, der Fall ist.

Erwerbsminderungsrentner, noch mal zur Erinnerung, sind Menschen, die durch Gutachter der Rentenversicherung als nicht mehr mindestens 3 Stunden durchgängig erwerbsfähig befunden worden sind. Diese Menschen landen, wenn sie eine niedrige Rente haben, was nicht selten der Fall ist, wenn sie chronisch krank sind, in der Grundsicherung im Alter. Und da kommen sie auch nie wieder raus.

Politdarstellern aller Coleur jedoch scheint das Schicksal dieser Menschen völlig egal zu sein. Statt dessen zündet man eine Nebelkerze nach der andern, wie auch das oben beschriebene Konzept der „Grundrente“.

Es handelt sich Ende 2015 um  1,78 Millionen Menschen, Tendenz steigend. Weitere Infos darüber findet man hier: https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/kurswechsel_jetzt/72230/vdk-standpunkt_zur_erwerbsminderungsrente?dscc=ok

KeineHeimatKyffhäuser

 

Wie wir nach 100 Jahren Lektion in die Verantwortung kommen – Bewußtsein – Catwise

Glaube nichts, überprüfe alles – das muß ich bei diesem Text nicht:

Zitate daraus:

„Manche haben eine Ahnung von dem Wirklichen, das sie ja sind und in sich tragen, treffen dann aber auf ihrer Suche nach echtem Wissen sehr schnell auf einen der freundlich lächelnden Vertreter von ‚FFF‘ (Falschwissen, Fremdbestimmung & Fehlleitung), der sie mit ein paar Scheinwahrheiten und Glückskeksen einfängt und in eine der Verwirrungs-Richtungen leitet, die speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Sucher zurechtgeschnitten sind. Vom Yoga-Retreat über „spirituelle Kartensets“ bis zur Aufklärung über Ufos oder lieber Aktionen für „Klimaschutz“ zum Selbermachen ist alles dabei, was uns beschäftigen und ablenken kann – von uns selbst. Stets werden ein paar Krümel echtes Wissen mit einer abstrusen und klebrigen Ideen-Pampe verrührt, die bestenfalls noch von einem wirklich Wissenden richtig aufgeschlüsselt werden könnte. Aber sie ist wertlos.

Wenn Wissen Macht ist, dann sind falsches Wissen und Unwissen Ohnmacht. Darum geht es in der Artikel-Reihe …

Wer etwas verändern, mitmachen und anfangen möchte, der muss beim „Ich“ starten und jedes „Wir“ beiseite lassen. Das kann schon ein erster schwieriger Schritt sein …

Sich selbst als Einzelner zu betrachten ist bereits eine Entscheidung, auf welcher Seite man steht. Sich selbst als Einzelnen zu reflektieren ist eine Kriegserklärung an die Ströme der Kollektivierung und Vereinnahmung. Sich als Einzelner zu positionieren ist schon der Kampf gegen Totalität, Fremdbestimmung und Auflösung in der gesichtslosen Masse.

Friedenszeiten werden für uns erst beginnen, wenn wir wieder Soldaten sehen können. Denn eines, was wir wieder einsehen und lernen müssen ist, dass Werte und Gutes aktiv geschützt und verteidigt werden müssen.

Für uns steht es dabei als erste Aufgabe an, geistig mitzukommen und psychisch
nachzureifen, um dem Neuen gewachsen zu sein. Das geht zunächst nur einige von uns an, die die Führung und die langsame „Übersetzung“ für die anderen leisten …

Denn dieser Krieg ist seit 75 Jahren im Wesentlichen kein materieller mehr, in dem es um Territorium, Gold oder Wirtschaftsmacht geht, sondern ein psychischer, in dem es um Macht und geistige Kontrolle geht und der daher auf Bewusstsein gerichtet ist. Bewusstsein ist das, was wir – als Potenzial – überhaupt noch übrig haben. Über alles andere haben wir bereits jegliche Kontrolle verloren und werden kontrolliert. …

Es geht also um Bewusstsein. Bewusstsein ist die kostbarste Währung im Universum. Und es gibt Kräfte, auf die Bewusstsein so wirkt wie Sonnenlicht auf einen Vampir: tödlich.  …

Dieser Artikel ist für diejenigen geschrieben, die auf die Seite der Bewusstseinsentwicklung wechseln oder anderen helfen wollen, aus der Bewusstseinsblockade heraus auf die andere Seite zu gelangen; und für die, die sich berufen fühlen, aus eigener Initiative am Aufräumen des geistigen Chaos oder am Wiederaufbau von Kultur und (Selbst-)Bewusstsein mitzuwirken. Für sie soll das Folgende Hinweise und Denkanstöße geben, um Holzwege, die ein oder andere Sackgasse und Sich-im-Kreis-Drehen zu vermeiden.

Bewusstseinsentwicklung

Bewusstseinsentwicklung ist ein sehr fragiler Prozess. Er hängt wie alle lebendigen Entwicklungsprozesse vom Milieu, also von der Umgebung ab. …

Weiterlesen hier: https://catwise.de/zur-genesung-deutscher-wesens-kern-kraft-teil-1/#top

Ich habe selten so etwas Zusammenfassend-Richtiges gelesen. Ich bin gespannt auf die weiteren Teile.

Der Weg geht nur bei jedem Einzelnen, über das eigene Bewußtsein, die eigene Entwicklung. Wichtig ist die Kommunikation mit Anderen, deshalb wird diese so häufig von Jenen gestört. Denn nur Kommunikation mit ähnlich bewußten Menschen kann den Einzelnen weiter bringen.

Diese Versuche, zu kommunizieren, betreibe ich schon länger auf diesem blog, bin dabei aber bis auf wenige Ausnahmen erfolglos geblieben. Manchmal gibt es kurze Highlighs, kurze Lichtblitze, will ich sie mal nennen, dann merke ich: Da antwortet mir jemand, der es verstanden hat.  Denn daß es nur über das eigene Bewußtein, bei jedem Einzelnen, geht, daß Veränderung nur so funktioniert, war mir schon lange klar. Was natürlich dazu führt, daß man sich jeglichen Zusammenrottungen vermeintlich ähnlich tickender Menschen instinktiv versagt. Man, ich suchte unwillkürlich und instinktiv die bewußten Menschen da draußen, aber sie sind selten. Sie halten sich auch nicht gern im Internet auf, was ich verstehen kann, da das Internet zu 99 Prozent auf Lüge und schönem Schein basiert – also Desinformation ist.

Wie gut die Isolation funktioniert, beweisen diese Zeilen. Trotzdem merke ich unmittelbar, wenn sie durchbrochen wird, eben durch den Kontakt zu einem bewußten Menschen. Isolation ist das, was Jene tun, um bewußten Menschen die Stärke zu nehmen. Wo kämen die denn hin, wenn es mehrere oder gar viele bewußte Menschen geben würde? Es würde ihre Macht unmittelbar bedrohen und das können sie nicht zu lassen. Übrigens ist Armut auch eine Möglichkeit, Menschen zu isolieren.

Zurück zum Text: „Fühlende Menschen tun Dinge, die aus dieser kalten emotionslosen Sicht, die rein vom Stammhirn aus gesteuert wird, nicht nur sinnlos, sondern fatal erscheinen. Sie lachen z.B. heiter über einen Witz oder lächeln, wenn sie eine befreundete Person wiedersehen; sie geben Geld für etwas so Sinnloses wie Musikkonzerte aus oder gehen stundenlang mit jemandem Hand-in-Hand am Strand spazieren; sie schauen sich alte Fotosammlungen an, vergessen die Zeit über einem Liebesroman oder treffen sich in kleinen Gruppen und sprechen darüber, wie es ihnen geht. Vor allem aber haben fühlende Menschen Dinge, die für Psychopathen überhaupt nicht greifbar und verständlich sind: ein Gewissen, Empathie und Sinn für Solidarität.“

Die Masse da draußen hat das nicht. Nun bin ich leider wieder beim Thema. Deshalb fühle ich mich als empathischer, solidarischer Mensch mit Bewußtsein so isoliert. Ich sehe das Leid, das Elend, und den nicht mehr zu begreifenden Niedergang unserer Kultur, letzteres verfolge ich schon länger, da ich etwas älter bin, und keiner tut was dagegen. Gut, „keiner tut was“, ist natürlich übertrieben, natürlich sind ein paar Menschen gegen diese Dinge aktiv, aber es gibt nichts, was dem Ganzen den entscheidenden Kick in Richtung „finale Veränderung“ geben würde. Arme bleiben arm und die deutsche Kultur will keiner mehr, geht deshalb den Bach runter.  Vorgänge, die die Masse der Menschen da draußen, weil psychopathisch – krank, überhaupt nicht mehr interessieren.

Wie ist dies über die vielen Jahre nun geschehen in Deutschland? Wie hat man die Menschen in diese kranke obrigkeitshörige angstvolle Masse verwandeln können? Darauf gibt der Text Antwort. Für mich ist es trotzdem schwer zu verstehen; ich verstehe zwar die psychologischen Vorgänge, aber ich verstehe nicht, wieso sich der Einzelne dem nicht entziehen kann. Hier schildert der Autor die Vorgängen aus Sicht der führenden Psychopathen:

„Wie bringe ich nun aber die fühlenden, emotional bewussten Menschen unter meine Kontrolle? Ich muss immer wieder zwei Dinge erreichen: erstens muss ich sie so traumatisieren, dass ihr Fühlen abgeschaltet ist, und muss dann dafür sorgen, dass sie es nicht wieder zurückgewinnen, sondern stattdessen nach meiner Pfeife tanzen, d.h. sich an dem orientieren, was ich ihnen vorgebe. Das ist leicht erreicht, indem ich ihr Empfinden von Sicherheit mit meinen Vorgaben verknüpfe. Ich biete ihnen also nach jedem Trauma meine bevorzugte Variante von Sicherheit an, dann werden sie alles annehmen und meine Kontrolle nicht nur akzeptieren, sondern sich sogar an sie klammern und sie mit Zähnen und Klauen verteidigen.

Da mein System äußerlich, physisch und politisch für mehr Sicherheit sorgt, werden sie ihm mehr vertrauen als ihrem eigenen Gefühl und ihrer Intuition. Alles, was dann noch aus ihrem Gefühl aufsteigt, erleben sie als verwirrend verunsichernd, so dass sie sich umso fester an mein Sicherheitssystem klammern. Das habe ich fest im Geld verankert, so dass die Menschen längst reflexartig „Geld“ mit „Sicherheit“ gleichstellen. Geld gibt ihnen ein Sicherheitsgefühl, wovon sie immer mehr brauchen, weil ich das System immer wieder destabilisiere und die Menschen verunsichere.“ ZITAT ENDE

Wenn man doch diese Mechanismen einmal erkannt hat, kann man sich doch davon lösen, ja, man muß es sogar, das ist die Pflicht eines empathischen Menschen. Aber da diese Empathie ja futsch ist, gibt es auch keine Pflicht mehr, sich solchen Aufgaben zu stellen – so denken wohl die meisten. Nun ja, ich als empathischer Mensch kann mich da nicht hinein denken.

Hier kommt dann die Macht der Masse ins Spiel: „Sobald ich genug Menschen in dieses System von Angst und Kontrolle verwickelt habe, wird daraus ein Selbstläufer.“ ZITAT ENDE

Wenn 90 Prozent in eine Richtung laufen, erst recht, wenn sie dermaßen traumatisiert sind wie die Deutschen, dann hält die niemand mehr auf.

Gesunde Sexualität ist auch noch ein Thema, aber lest selbst diesen oben verlinkten Artikel. Ich weiß von mir, daß ich ein empathischer, mir selbst bewußter Mensch bin, aus vielerlei Gründen, stichwortartig genannt: eigenes Kindheitstrauma aufgearbeitet, was lange gedauert hat, Mut durchs Alleine-Machen geschöpft, Finden und realisieren, dh. Wahr-Werden des eigenen Selbst als Künstler (ich habe immer alles alleine gemacht), und zu guter Letzt die chronische Krankheit, die demütig macht, die allem überflüssigen Egoismus, dem meine „lieben Mitmenschen“ so hinter her hecheln, absagt. Es geht nur um das eigene Selbst, das eigene Bewußtsein. Alles andere ist überflüssig.

KeineHeimatKyffhäuser

 

 

 

 

 

Über die vier Angriffe auf Dresden

Tagesbefehl Nr. 47

https://rundekante.com/tagesbefehl-nr-47/

Der höhere Polizei- und SS-Führer
Der Befehlshaber der Ordnungspolizei

Dresden, den 22.3.45

Tagesbefehl Nr. 47

1. Luftangriff auf Dresden.
Um den wilden Gerüchten entgegentreten zu können, folgt nachstehender kurzer Auszug der Schlussaufstellung des Polizeipräsidenten von Dresden über die vier Angriffe am 13., 14., 15.2.1945 auf Dresden.

1. Angriff am 13.2.45 v. 22.09 – 22.35 etwa 3000 Spreng- u. 400 000 Stabbrandbomben
2. Angriff am 14.2.45 v. 01.22 – 01.54 etwa 4500 Spreng- u. 170 000 Stabbrandbomben
3. Angriff am 14.2.45 v. 12.15 – 12.25 etwa 1500 Spreng- u. 50 000 Stabbrandbomben
4. Angriff am 15.2.45 v. 12.10 – 12.50 etwa 900 Spreng- u. 50 000 Stabbrandbomben

Total vernichtet bzw. schwer beschädigt wurden 13 441 Wohngebäude, das sind 36% aller Wohngebäude in Dresden.

Weiter wurden total vernichtet bzw. so schwer beschädigt, daß sie nicht mehr benutzt werden können:

30 Banken
647 Geschäftshäuser
31 Waren- und Kaufhäuser
32 größere Hotels
25 größere Gaststätten
19 Kirchen
6 Kapellen
22 Krankenanstalten
75 Verwaltungsgebäude
72 Schulen
6 Theater
18 Lichtspielhäuser
2 Museen
5 Konsulate, darunter das Spanische und Schweizer Konsul

Im Kühlhaus wurden nur 180 Faß (zu je 50 kg) vernichtet, alle anderen Bestände wurden gerettet.

Bis zum 20.3.45 abends wurden 202 040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder geborgen. Es ist damit zu rechnen, daß die Zahl auf 250 000 Tote ansteigen wird. Von den Toten konnten nur annähernd 30% identifiziert werden.

Die Ordnungspolizei Dresden (Schutzpolizei) hat 75 Tote, 276 Vermißte, die zum großen Teil zu den Toten mitgerechnet werden müssen, zu verzeichnen. Da der Abtransport der Toten nicht rechtzeitig und rasch vonstatten gehen konnte, wurden 68 650 Gefallene eingeäschert, die Asche auf einem Friedhof beigesetzt.
Da die Gerüchte die Wirklichkeit weit übertreffen, kann von den tatsächlichen Zahlen offen Gebrauch gemacht werden. Die Verluste und Schäden sind schwer genug. Die ganze Schwere der Angriffe liegt darin, daß dieser Umfang der Schäden in wenigen Stunden hervorgerufen wurde.

Für den Befehlshaber der Ordnungspolizei
Der Chef des Stabes, gez. Grosse
Oberst der Schutzpolizei

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Alle heutigen offiziellen Zahlen zur Bombardierung Dresdens sind Fake News, also bewusst gelogen um die Öffentlichkeit zu täuschen. Das gesamte Arbeitsmaterial der von 2004 bis 2010 im öffentlichen Auftrag arbeitenden und mit öffentlichen Mitteln finanzierten Historikerkommission wird allen öffentlichen Beteuerungen zum Trotz einer Prüfung entzogen und bleibt im Dresdner Stadtarchiv für 30 Jahre unter Verschluss. Dies gilt selbst für vormals öffentliches Material.
http://www.dresden-dossier1945.de/archivsperrungen.php
https://www.stsg.de/cms/node/1181

Nur die Lüge muss (gesetzlich) gestützt werden. Die Wahrheit steht von allein.

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Alte Texte Teil 1

Brenne, verfluchtes Deutschland, brenne!       I.Ehrenburg

 13/14. Februar: Die Feuerhölle von Dresden – Aktion „Donnerschlag“

Dresden (1039: 640 000 Einwohner), die sächsische Landeshauptstadt, als „Altstadt“ und „Neustadt“ an beiden Seiten der Elbe gelegen, ist eine Barockstadt mitteldeutscher Prägung. Ihr Gesicht verdankt die Stadt im wesentlichen König August dem Starken. Unter ihm entstand Anfang des 18. Jahrhunderts das einzigartige Bauwerk des Zwingers, 1718 durch M. D. Pöppelmann erbaut, von Gottfried Semper mit der Gemäldegalerie abgeschlossen und nach dem ersten Weltkrieg, durch Erneuerung von Grund aus, dem drohenden Verfall entrissen. Bedeutsame Bauten sind außerdem die von Gaetano Chaiveri 1739 erbaute katholische Hofkirche, das Japanische Palais, die berühmte Brühlsche Terrasse, das „Palais“, ein fürstliches Lustschloß in dem riesigen prächtigen Großen Garten, und als Inbegriff des protestantischen Barock der mächtige Kuppelbau der Frauenkirche von G. Bähr (1726). Dem mit Kunstsinn gepaarten Willen absoluten Herrschertums verdankt Dresden auch die meisten Schätze seiner ungewöhnlich reichen Sammlungen und Museen. Die Gemäldegalerie zählt, als Sammlung altniederländischer und altitalienischer Meister, mit dem Glanzstück der „Sixtinischen Madonna“, von Raffaello Santi (angekauft 1754), zu den bedeutendsten Bildersammlungen der Welt. Die Porzellansammlung und das „Grüne Gewölbe“, – eine Sammlung wertvollster Prunkstücke aus Edelstein, Edelmetall, Email und Elfenbein – und das Historische Museum stehen ihr kaum nach. Auch das Theaterwesen, das vor allem durch die Staatsoper (Semperoper) Weltruf besitzt, verdankt sein Entstehen und Aufblühen dem landesfürstlichen Willen. Die Landesbibliothek (im Japanischen Palais) besitzt zahlreiche seltene Drucke und Handschriften (Ausstellung der Kostbarkeiten im Erdgeschoß) und zählt über 700.000 Bände, die Stadtbibliothek 255.000.

„Es war der größte Einzelholocaust durch einen Krieg.“ (engl., „the greatest single holocaust by war“) Harold Nicolson britischer Diplomat und Publizist in: Londoner Observer, 5.5.1963. Baumfalk, S. 94

“Es war, wie es Mose im 19. Kapitel seines ersten Buches beschreibt: `Da ließ der Herr Feuer und Schwefel regnen… vom Himmel herab und kehrte die Städte um und die ganze Gegend und… was auf dem Lande gewachsen war.`“ „Das Sodom lag in Sachsen. Den Part des alttestamentlichen Jehova spielte die Royal Air Force (RAF).“ Artikel: Dresden. Sodom in Sachsen. Luftkrieg, in : Der Spiegel, Nr 25, 1963, vom 19.6.63.

„Die Zerstörung von Dresden war eines jener Verbrechen gegen die Menschlichkeit, deren Urheber in Nürnberg unter Anklage gestellt worden wären, wenn jeder Gerichtshof nicht in ein bloßes Instrument alliierter Rache pervertiert worden wäre.“ Der britische Labour-Politiker Richard Crossman, der im zweiten Weltkrieg Leiter der englischen psychologischen Kriegsführung gegen Deutschland war, acht Jahre nach dem Krieg. U. Schwarz, Deutschland im Feuersturm – Überall Leichen, überall Tod, in: Spiegel-Special 1/2003, 1.4.2003, Seite 88.

Vorbemerkung

Im August 1944 unterbreitete Churchill dem US-Präsidenten Roosevelt einen Plan für eine „Operation Thunderclap“ (dt: Donnerschlag), bei der 220.000 Berliner bei einem einzigen Großangriff von 2.000 Bombern verwundet oder getötet werden sollten Roosevelt stimmte grundsätzlich zu. Seine Meinung über die deutsche Zivilbevölkerung pflegte er nicht zu verhehlen: „Wir müssen hart mit Deutschland umgehen, und ich meine die Deutschen, und nicht nur die Nazis. Entweder müssen wir das deutsche Volk kastrieren oder ihm so eine Behandlung verpassen, dass es nicht weiter Nachwuchs zeugen kann, der dann immer so weitermachen will wie in der Vergangenheit.“ Ausdrücklich sollte „Thunderclap“ der Bombardierung von Wohngebieten dienen. „Da das Hauptziel einer solchen Operation sich in erster Linie gegen die Moral richtet und psychologischen Zwecken dient“, hieß es im Konzept, „ist es wichtig, dass sie mit einer solchen Zielsetzung im Kopf gestartet wird und nicht auf die Vororte der Stadt ausgedehnt wird, auf solche Ziele wie Panzerwerke, Düsenjägerwerke usw.“ Jochen Bölsche, Luftkrieg über Europa: „So muss die Hölle aussehen“, 3. Teil, in: Spiegel Online vom 1.4.2003.

Auf den Großraum Dresden wurden mehrere Luftangriffe von britischen und US-amerikanischen Luftstreitkräften geflogen. Davon sind die vier Angriffswellen vom 13 bis 15. Februar 1945 in die Geschichte der Menschheit eingegangen. Sie sind weltweit bekannt.

Einzelangriffe bis Februar 1945

Vor den Vernichtungsangriffen vom 13. bis 15. Februar hatte es schon drei schwächere Bombenangriffe auf Dresden und den Dresdner Raum gegeben. Am 24.8.1944 griffen etwa 60 US-amerikanische Bomber, die von zahlreichen Mustang-Langstreckenjägern begleitet wurden, um die Mittagszeit Freital an. Das hatte einen konkreten Grund: Der Luftangriff galt dem Voltol-Werk in Freital-Birkigt. Der Stadtteil wurde stark zerstört. 150 Tonnen Sprengbomben, die in der Hauptsachen den Ortsteil Birkigt trafen, zerstörten und beschädigten in sechs Minuten 2.230 Wohnungen und töteten 241 Menschen, vor allem Frauen, Kinder und ältere Leute. Sechs Wochen später, am 7.10.1944, erschienen 29 US-amerikanische Bomber über Dresden und warfen 290 Fünfzentnerbomben ab. Das Ergebnis waren 435 Tote, darunter allein im Betrieb Seidel und Naumann 59 Tote und etwa 400 Verwundete. Schäden entstanden vorwiegend in Dresden-Friedrichstadt und Dresden-Löbtau. Erneut heulten am 16.1.1945die Luftschutzsirenen. Wieder waren es US-amerikanische Bomber, 127 an der Zahl, die ihre Bombenschächte in 7300 Meter Höhe über Dresden öffneten und weit über 250 Tonnen Bomben abwarfen. Bei diesem Angriff gab es 376 Tote. Alle drei Angriffe waren aber noch beileibe keine Großangriffe, wie sie zu dieser Zeit schon auf viele deutsche Städte stattgefunden hatten. Weidauer, S.47f.; wikipedia, Birkigt (Freital).

Abgesehen von diesen Angriffen war die Elbmetropole die einzige deutsche Großstadt, die bisher von Terror-Großangriffen verschont geblieben war. Die Bewohner glaubten daher, dass dieses Kleinod des Barock mit seinen weltbekannten Kunstsammlungen bewußt geschont werden sollte. In der Stadt waren nicht nur viele Behörden aus Berlin und anderen zerbombten Städten ausgelagert; sie war auch überfüllt mit Flüchtlingen, vorwiegend aus Schlesien, die vor den Exzessen der siegestrunkenen Rotarmisten sowie den sadistischen Grausamkeiten der Polen in die vermeintlich sichere Stadt an der Elbe geflohen waren. Die Lazarette waren voller verwundeter deutscher Soldaten. Es gab weder Flak noch Jägerstaffeln zur Abwehr. Die Stadt und ihre Bewohner waren vollkommen schutz- und wehrlos. Man schätzt, dass Ende Januar 1945 in Dresden eine Million Personen weilten. Davon waren 640.000 Einwohner, die übrigen Flüchtlinge.

Der Dresden-Angriff ging auf alliierte Pläne des Sommers 1944 zurück, einen „Donnerschlag“ über Berlin ertönen zu lassen, ein Kolossalmassaker mit über 100.000 Toten. Dieser Donnerschlag war die gemäßigte Version des Gas- und Bakterienangriffs, den Churchill damals 60 deutschen Städten zugedacht hatte. Wie schwer 100.000 Tote zu erzielen sind, sollte die 8. US-Flotte erfahren, als sie im Februar 1945 einen halben Donnerschlag auf Berlin setzte. Anstelle der geplanten 2000 Maschinen flogen nur 937, statt 5.000 Bombentonnen fielen 2.266, und sie brachten nicht die errechneten 110.000 Zivilisten um, sondern „nur“ 2.893. Friedrich, S. 358.

Die erste Angriffswelle in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar

Diese Welle führte die auf Massenvernichtung spezialisierte Bomber Group Nr. 5 an. Der  Angriff begann am 13.2. um 22.03Uhr. Um 21.45 Uhr wurde in Dresden Fliegeralarm ausgelöst. Die Menschen begaben sich in die Keller ihrer Häuser oder Wohnblocks und die wenigen vorhandenen Luftschutzbunker. Die Angriffe begannen bei aufgeklartem, wolkenlosem Nachthimmel. Die Innenstadt wurde zunächst von einer „Pfadfinder“-Einheit mit Magnesium-Lichtkaskaden („Christbäumen“) ausgeleuchtet. Zwei Minuten darauf warfen neun britische Mosquitos rote Zielmarkierungen auf das gut sichtbare DSC-Stadion im Ostragehege nordwestlich des Stadtkerns. Von 22.13 bis 22.28 Uhr fielen die ersten Bomben. 244 britische Lancaster-Bomber zerstörten die Gebäude mit 529 Luftminen und 1.800 Spreng- und Brandbomben mit insgesamt 900 Tonnen Gewicht. Sie gingen südwestlich des Zielpunktes in einem 45-Grad-Fächer zwischen der großen Elbschliefe im Westen der Stadt, dem industriell bebauten „Ostragehege“ (heute Messegelände) und dem etwa 2,5 Km Luftlinie entfernten Hauptbahnhof nieder. In diesen 15 Minuten wurden drei Viertel der Dresdner Altstadt in Brand gesetzt. Gezielte Treffer einzelner Gebäude waren bei diesen Nachtangriffen der RAF weder beabsichtigt noch möglich. Vielmehr sollte ein Bombenteppich die gesamte Innenstadt großflächig zerstören. Die Flammen der brennenden Innenstadt nach der ersten Angriffswelle waren im weiten Umkreis am Himmel zu sehen. Manche Brände loderten noch vier Tage lang.

Die zweite Angriffswelle in der Nacht vom 13. auf den 14. 2.

Diese begann um 01.23 Uhr mit 529 britischen Lancaster-Bombern sowie Bombern der kanadischen Luftwaffe. Sie warfen bis 01.54 Uhr insgesamt 650.000 Stabbrandbomben (1.500 Tonnen) über einem Gebiet von Löbtau bis Blasewitz und von der Neustadt bis Zschernitz ab. Die von der ersten Angriffswelle verursachten Brände dienten nach Augenzeugenberichten britischer Fliegerbesatzungen zur Orientierung für die nachfolgenden Bomber. Ihre Bomben trafen auch die Elbwiesen und den Großen Garten, wohin viele Dresdner nach der ersten Welle geflüchtet waren. Die Frauenklinik in der Pfotenhauerstraße des Stadtkrankenhauses Dresden-Johannstadt und die Diakonissenanstalt in der Neustadt wurden schwer beschädigt. Beide Bombardements betrafen ein Stadtgebiet von etwa 15 Quadratkilometern. Die zweite Angriffswelle verhinderte weitere Löschaktionen, da sich die zahlreichen Einzelfeuer rasch zu einem orkanartigen Feuersturm vereinten. Dieser zerstörte ganze Straßenzüge; in der extremen Hitze schmolzen Glas und Metall. Der starke Luftsog wirbelte auch größere Gegenstände und Menschen umher oder zog sie ins Feuer hinein. Sie verbrannten, starben durch Hitzeschock und Luftdruck oder erstickten in den Luftschutzkellern an Brandgasen. Wer sich ins Freie retten konnte, war auch dort dem Feuersturm und detonierenden Bomben ausgesetzt.

Tagesangriffe vom 13. und 14.2.

Den Nachtangriffen folgte am 14.2. vom 12.17 bis 12.31 Uhr ein Tagesangriff von 311 bis 316 B-17-Bombern der USAAF, begleitet von 100 bis 200 Jägern. Sie warfen bei wolkenbedecktem Himmel über Dresden nach Zielradar 1.800 Sprengbomben (474,5 Tonnen) und 136.800 Stabbrandbomben (8296,5 Tonnen) ab. Ihre Angriffsziele waren erneut der Bahnhof und das Reichsbahnausbesserungswerk Dresden in Friedrichstadt. Getroffen wurden auch das dortige Krankenhaus und umliegende Stadtteile. Wegen einer Wetterfront wichen zwei Bombergruppen etwa 100 Km südwestlich vom Kurs ab und bombardierten nach Ausfall des Anflugradars einen Ortsteil von Prag, im Glauben, es sei Dresden. Im etwa 35 Km entfernten Neustadt in Sachsen (bei Bad Schandau) ging am 14.2. von den Nachtangriffen verursachter Ascheregen nieder. Am 15.2. etwa um 10.15 Uhr stürzte die völlig ausgebrannte, weltberühmte Dresdner Frauenkirche ein.

Von 11.51 bis 12.01 Uhr folgte ein weiterer Tagesangriff von 211 US-amerikanischen B-17 Bombern. Bei schlechter Sicht warfen sie 460 Tonnen Bomben, verstreut auf das gesamte Gebiet zwischen Meißen und Pirna.

Weitere Angriffe auf Dresden

Am 2.3.flogen 455 B-17-Bomber nach Angaben der USAAF zunächst das Hydrierwerk Schwarzheide (bei Senftenberg) an, wichen aber auf das Ersatzziel Dresden aus. Ab 10.27 Uhr fielen 853 Tonnen Sprengbomben und 127 Tonnen Brandbomben auf die Bahnanlangen in Friedrichstadt und Neustadt sowie in die angrenzende Bebauung. Am 17.4. flog die 8. US-Bomberflotte mit 572 Maschinen einen weiteren, letzten Angriff – den sogenannten „vergessenen Angriff““ – auf das Dresdner Stadtgebiet. Über den Rangierbahnhöfen war sie 1.385 Tonnen Sprengbomben und 150 Tonnen Brandbomben, auf ein nicht genanntes Industriegebiet weitere 25 Tonnen  Sprengbomben ab. Erst dadurch wurde der Bahnverkehr durch Dresden wirksam unterbrochen. Wikipedia, Luftangriffe auf Dresden.

Quelle: G. Zemella: Warum mussten Deutschlands Städte sterben? Seite 355 und folgende.

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Teil 2

Die Zahl der Dresdner Bombenopfer

Die Bomberbesatzungen konnten ihr Ziel problemlos erreichen und ihr sorgfältig geplantes Werk einer beispiellosen Zerstörung völlig unbehindert durchführen. Nach dem ersten Angriff warfen britische Flugzeuge drei Stunden später 600.000 Brandbomben ab, die mehrere Großbrände entfachten. Als alle Feuerwehren der Stadt und der Umgebung und alle Hilfsdienste im Einsatz waren, um Brände einzudämmen und Menschen zu retten, griffen am nächsten Tag US-amerikanische Bomber und Jäger an und steigerten das Inferno ins Maßlose. Dieses Bombardement trieb die Hilfskräfte in die Keller und wirkte sich deshalb besonders katastrophal aus. Die abgeworfenen Phosphorkanister führten in kurzer Zeit zu einem Feuersturm, in dem die Menschen zu Tausenden in den Kellern erstickten oder bis zur Unkenntlichkeit verbrannten. Die Dresdner Feuerwehr war schon beim ersten Angriff vollkommen außer Gefecht gesetzt worden. Löschzüge, die von anderen Orten zu Hilfe kamen, wurden von Mustang-Jägern unter Beschuss genommen.

Der Terrorangriff auf Dresden war die mörderischste Aktion des ganzen Krieges. Die bewusste und gewollte Zerstörung der Stadt mit all ihren Kulturbauten und Sammlungen als Kleinod und als Kulturgut der gebildeten Welt sowie die unvorstellbare Zahl der Opfer löste überall in Europa Entsetzen aus.

Die genaue Zahl der in Dresden getöteten Menschenwird sich nie feststellen lassen. Nach Angaben folgender Historiker und laut amtlichen und medialen Verlautbarungen gab es in Dresden folgende Opferzahlen:

  1. Oberst Curtis Dall, ehemaliger Schwiegersohn F.D. Roosevelts, 1970, in: Warlords of Washington, S. 34: 385.000
  2. Washington Post, 1990: 330.00
  3. Alexander McKee, Dresden 1945, das deutsche Hiroshima, 1983, S. 185: 300.000, vielleicht 400.000
  4. Der Neue Brockhaus, 1959: 300.000
  5. Internationales Rotes Kreuz, Report oft he Joint Relief Committee, 1948: 275.000
  6. Svenska Dagbladet, Februar 1945: 250.000
  7. Die Welt, 1992: bis zu 250.000
  8. Dr. K. Adenauer, 1955: etwa 250.000
  9. Dresdner Polizeipräsident, gezählt bis zum 22.3.1945: 202.040
  10. Stadt Dresden, 1992: 202.040 (möglicherweise 250.000 bis 300.000)
  11. Der Spiegel Nr. 25/1963 vom 19.6., Sodom in Sachsen: 135.000
  12. David Irving, Der Untergang Dresdens, 1964, S. 302: 135.000
  13. Wolfgang Schaarschmidt, Dresden 1945, 2005, S. 237: mindestens 100.000 (Schätzungen von 135.000 bis 150.000 sind begründet.)
  14. Norman Davis, Die große Katastrophe Europa im Krieg 1939-1945, S. 58: 60.000
  15. ADAC-Stadtplan Dresden, Auflage 2001: 60.000
  16. Jörg Friedrich, Der Brand, 6. Auflage, 2002, S.358: 40.000
  17. Walter Weidauer, Inferno von Dresden, DDR-Ausgabe 1983, S. 117, 194: 35.000
  18. Rolf-Dieter Müller, Der Bombenkrieg 1939-1945, 2004, S. 216: 35.000
  19. A.C.Crayling, Die toten Städte, 2006, Auflistung S. 385: über 30.000
  20. Wikipedia, Übersicht-Tabelle: 22.700 bis 25.000
  21. Spiegel-online vom 3.10.2008, Ende der Legenden: maximal 25.000 (wahrscheinlich weniger)
  22. Dresdner Historikerkommission 2010: bis zu 25.000

Die von der Dresdner Stadtverwaltung im Jahre 1992 offiziell bekannt gegebene Zahl der Todesopfer setzt sich aus folgenden drei Gruppen zusammen:

a. 35.000 voll identifizierte Opfer

b. 50.000 nicht identifizierte, bei denen aber Eheringe, Metallschmuck und ähnliches gefunden wurden, was später zur Identifizierung hätte dienen können und

c. 168.000 Bombenopfer, bei denen es nichts mehr zu identifizieren gab.

Die hier genannte Aufteilung und die Gesamtzahl von 252.000 Toten wurde am 30.4.1945 vom Dresdner Polizei-Oberst Grosse an das Führerhauptquartier in Berlin gemeldet. Nach Schätzungen der Dresdner Polizei lagen Ende April 1945 noch:

d. weitere 100.000 Tote unter den Trümmern.

Mehrere Jahre nach dem Krieg, als ganze Straßenzüge enttrümmert wurden, fanden die Hilfskräfte immer wieder große Kellerräume voll mit Bombenopfern, erstickt wegen Sauerstoffmangel. In dem im April 2010 vorgelegten Historikergutachten wurde die Zahl der Dresdner Bombenopfer im Auftrag der Dresdner Stadtregierung unter Oberbürgermeisterin Helma Orosz, CDU, auf das politisch korrekte Limit von 25.000 bis 30.000 herunter gerechnet. Deshalb ist heute in fast allen Medien von „bis zu 25.000 Toten“, die Rede. Die Zahl der Toten von Dresden von 250.000 – 350.000 auf 25.000 herunter zu rechnen, ist eine Verhöhnung der Bombenopfer und eine Schande der daran beteiligten Historiker, Medien und der politisch tonangebenden Klasse.

Wegen der wahrhaft apokalyptischen Dimension dieser Massentötung von Zivilisten werden nachfolgend einige Medienberichte aus damaliger Zeit wieder gegeben.

Die schwedische Zeitung Avtonbladed vom 14.2.1945 schrieb: „Das britische Luftfahrtministerium gibt bekannt, von den 1.400 britischen Bombern, die in der vergangenen Nacht im Einsatz waren, nahmen fast 800 an einem Angriff auf Dresden teil. Der Angriff erfolgte in zwei Wellen in einem Abstand von drei Stunden. Es handelte sich um eine sehr konzentrierte Bombardierung, und kurz nachdem die erste Welle über der Stadt erschienen war, leuchtete die Wolkendecke rot vom Widerschein der großen Brände auf der Erde.“

Die Schweizer Neue Züricher Zeitung vom 14.2.1945 berichtete: „London, 14. February (United Press). Ungefähr 1.350 schwer amerikanische Bomber, von etwa 800 Langstreckenjägern begleitet, führten heute einen Tagangriff auf Dresden durch. Dresden, das in der vergangenen Nacht von britischen Bombern angegriffen worden war, bildete das Hauptziel. Ferner wurden Magdeburg und Chemnitz bombardiert.“

In einem Bericht der Berliner Redaktion des Svenska Dagbladet vom 21.2.1945 heißt es: „Die Luftangriffe auf Dresden müssen etwas vom Schrecklichsten gewesen sein, was bisher in diesem Krieg geschehen ist. Dresden wurde seit alters her eine Perle unter den Großstädten Deutschlands genannt… Aber was Dresden zu einer Perle der Kunst gemacht hat, existiert heute nicht mehr. Einige der schönsten und berühmtesten Bauwerke des Barock liegen jetzt in Schutt und Asche… die Altstadt mit ihren typischen engen Gassen ist ausradiert. Augenzeugen suchen vergeblich nach Worten, wenn sie andeuten wollen, was geschehen ist: Zuerst kam ein Hagel von Brandbomben. Und als die Menschen aus ihren brennenden Häusern flüchteten, folgten Sprengbomben und Luftminen, die mitten unter den Menschenmassen explodierten… Nach dem Angriff konnte man vielerorts seinen Fuß nicht hinsetzen, ohne auf Leichen oder Leichenteile zu treten… In der Elbe schwammen Leichen und Leichenteile, und verstümmelte Leichen lagen eingeklemmt zwischen den Trümmern… Große Scharen von Flüchtlingen wurden von den Bombern getroffen… Die Folgen können nicht beschrieben werden. Eine Ernte des Todes unter fliehenden Betagten, Frauen und Kindern. Wollte man das Geschehen auch nur andeuten, müsste man es in den Farben des Infernos malen.“

Der nachfolgende Bericht des irischen Sanitätsoffiziers Dr. Harry O`Flanagan (1917-2000) wurde im Journal of the Irish Colleges of Physicians, Band 21, Nr.3, Juli 1992, veröffentlicht. Er beschreibt nicht nur die sorgfältig geplante Vernichtung der Stadt und die gewollte Tötung der Bewohner und Flüchtlinge, sondern gibt auch interessante Einblicke in den Ablauf der ganzen Aktion:

„Ich war allein diensttuender Sanitätsoffizier bei der RAF Kirmington mit etwa 2.000 Mann. Am Abend des 13.2. versammelten wir uns zu einer abschließenden Einsatzbesprechung… Die Route der Hauptmacht ging nie vom Versammlungspunkt zum Ziel. Mehrere Kursänderungen erfolgten über Deutschland; Finten, um die Nachtjäger zu täuschen… Es herrschte Überraschung, als das Ziel angekündigt wurde. Es war bekannt, dass das Ziel ein weit entferntes sein würde, was ganz einfach aus dem Verhältnis der Bombenlast zur Treibstoffmenge hervorging, die am Nachmittag in die Maschinen geladen wurden… Der Nachrichtenoffizier eröffnete die Besprechung mit den Worten: `Ihr seid in die RAF eingetreten, um Deutsche zu töten, und genau das werdet Ihr heute Nacht tun.` Er fuhr dann mit der Erklärung fort, dass nach dem Zusammenbruch der deutschen Front im Osten Flüchtlinge nach Westen strebten, die Zuflucht vor der Winterkälte suchten. Dresden sei die einzige Stadt mit unbeschädigten Häusern, in denen die Menschen unterkommen könnten, und man rechnete damit, dass sie bis oben vollgestopft seien. In jener Nacht hatte der Einsatz den Zweck, die Stadt und ihre Bevölkerung zu vernichten. Es gab keine der üblichen schön färberischen Redensarten, dass das Ziel ein Rüstungszentrum sei oder ein Eisenbahn-Instandsetzungswerk… Es sind über diesen Angriff Versionen in verschiedenen Berichten in die Welt gesetzt worden, die das Unternehmen rechtfertigen. Aber jede Rechtfertigung fehlte in der Einweisung auf unserer Station. Dies sollte die Nacht des Gemetzels an Zivilisten sein.

Fachleute erklärten dann den Angriffsplan. Es sollte zwei Wellen Lancaster geben. Die erste mit 244 Maschinen würde um 22.15 Uhr hauptsächlich mit Brandbomben zuschlagen. Aber auch mit einer 1.000 Kilogramm-Cookie oder Druckbombe mit barometrischem Zünder, der zur Detonation in der Luft über der Stadt eingestellt war. Der Zweck war, den alten Teil der Stadt in Brand zu setzen und einen Feuersturm zu erzeugen. Wenn die Innenstadt brannte und damit die Feuerwehr und die anderen Hilfskräfte voll in Anspruch genommen waren, sollte die Hauptmacht mit 529 Lancastern, die 2.000 Tonnen hochexplosive Bomben trugen, um 1 Uhr 30 zuschlagen …. der ganze Angriff sollte in einem Holocaust von 50 Minuten zusammengefasst werden. Die Lücke in den zwei Bomberwellen hatte den zweiten Zweck, die Stadt zur leichteren Identifizierung für die Hauptmacht in Brand zu setzen… Das Wetter entlang dem Anflugweg war wolkig mit Aufhellungen über dem Zielgebiet vorhergesagt, und diese Vorhersage war bemerkenswert genau. Zusammen mit dem Ablenkungsangriff auf Bohlen durch 320 Halifax um 22 Uhr, 15 Minuten vor dem Hauptangriff auf Dresden, und einem Scheinangriff auf Magdeburg waren in jener Nacht etwa 7.600 Angehörige des Bomberkommandos in der Luft.

Am folgenden Morgen würden 1.350 fliegende Festungen und Liberators mit Schutz durch Mustang-Jäger der US-Air Force weitere Bomben lösen, um die einst so schöne Stadt Dresden zu verwüsten und mit Bordwaffen zu belegen… Der Start bei völliger Dunkelheit klappte fehlerfrei… Als die Besatzungen am frühen Morgen zurück kamen und zur Einsatz-Nachbesprechung taumelten – müde und abgespannt – war die Stimmung gedrückt. Offensichtlich war der Angriff erfolgreich gewesen, alle hatten das Ziel erkannt, der Widerstand war unerheblich gewesen…“ Soweit der Bericht des irischen Sanitätsoffiziers Dr. Harry O`Flanagan.

Aus Anlass des Besuchs der britischen Königin beschrieb die Tageszeitung Die Welt die Bombennacht von Dresden wie folgt:

„Es war der 13.2.1945, Faschingsdienstag. Viele Menschen feierten Karneval, so gut es drei Monate vor Kriegsende noch ging. Um 21.45 Uhr heulten in Dresden die Sirenen: Fliegeralarm. Der Rundfunk unterbrach seine Sendung, im Radio hörte man, wie üblich, das Ticken einer Uhr. Die Wolkendecke über der Stadt riss auf. Die Menschen machten sich trotz des Alarms kaum Sorgen, obwohl die Alliierten bereits zahlreiche deutsche Städte in Schutt und Asche gelegt hatten. Dresden, so glaubte man zu wissen, würde verschont werden. Die Luftabwehr war abgezogen. Um 22.09 Uhr verstummte das Ticken der Uhr im Radio. Ein Ansager rief aufgeregt: `Achtung! Achtung! Achtung! Die Spitzen der großen feindlichen Bomberverbänder haben ihren Kurs geändert und befinden sich jetzt im Anflug auf das Stadtgebiet.`

Vier Minuten später fielen die ersten Bomben, begann das Inferno, die Zerstörung einer der schönsten deutschen Städte. 244 britische Lancaster-Bomber stießen aus den Wolken um Dresden herab, flogen fächerförmig über die historische Altstadt. Grelle Blitze erhellten den Himmel, Brände flackerten auf.

Knapp drei Stunden später, am 14.2. gegen 1.30 Uhr kamen die Briten wieder, mit 500 Lancaster-Bombern. Die Stadt vor ihnen glich einem Feuermeer. Einer der Flieger notierte in seinem Tagebuch: `Der phantastische Schein aus 320 Kilometer Entfernung wurde immer heller. Selbst in einer Höhe von 6.700 Metern konnten wir bei dem gespenstischen Licht der Flamme Einzelheiten erkennen, die wir nie zuvor gesehen hatten; zum ersten Mal seit vielen Einsätzen fühlte ich Mitleid mit der Bevölkerung dort unten.`

Innerhalb von 20 Minuten luden die Maschinen der zweiten Welle ihre Bombenlast über der brennenden Stadt ab. Insgesamt warfen die Briten 650.000 Brandbomben und mehr als 200.000 Sprengbomben auf Dresden.

Elf Stunden später traf Dresden der nächste Vernichtungsschlag. Um 12.12 Uhr griffen mehr als 300 amerikanische B-17-Bomber die brennende Stadt an. Sie warfen in neun Minuten 783 Tonnen Bomben ab. Danach rasten amerikanische Mustang-Jäger im Tiefflug über die Stadt, feuerten mit ihren Bordwaffen auf den Verkehr, auf die Straßen, die aus der Stadt herausführen und von den Kolonnen flüchtender Menschen verstopft waren. Es war der verheerendste Luftangriff der Geschichte: In nur 14 Stunden verwüsteten die Bomber 28 Quadratkilometer der Stadt; zum ersten Mal gab es nicht genügend unverletzte Überlebende, um die Toten zu bergen.

Schon nach dem ersten Angriff brannten das Schloß, die Hofkirche und die Semperoper. Das Wasser aus den zerstörten Hauptrohren überflutete die Straßen. Fernschreiber, Telefon und Funk fielen aus; die Luftschutzzentrale war ohne Verbindung zur Außenwelt. Der Feuersturm, die fürchterlichste Folge eines Flächen-Bombardements, entwurzelte mächtige Bäume, kippte Eisenbahn-Waggons, schleuderte Menschen mehrere Straßenzüge weit in die Flammen. Mehr als 70 Prozent der Opfer von Dresden starben wahrscheinlich an Sauerstoffmangel, oder Kohlenmonoxidvergiftung in Bunkern und Kellern. Noch mehrere Tage nach dem dreifachen Schlag waren die Straßen mit Tausenden von Opfern übersät.

`Nie habe ich geglaubt, dass der Tod in so verschiedener Form an den Menschen heran treten kann`, sagte der Leiter der „Abteilung Tote“, der Vermißten-Nachweis-Zentrale in Dresden, Hanns Voigt. `Nie habe ich für möglich gehalten, dass Tote in so vielen Gestalten den Gräbern übergeben werden können: Verbrannte, Verkohlte, Zerstückelte, Teile von ihnen, als unkenntliche Masse, scheinbar friedlich schlafend, schmerzverzerrt, völlig verkrampft, bekleidet, nackt, in Lumpen gehüllt, und als ein kümmerliches Häufchen Asche, darunter Reste verkohlter Knochen. Und über allem der beißende Rauch und der unerträgliche Verwesungsgeruch.`

Auf dem zentralen Altmarkt in Dresden waren große Löschwasserbecken von etwa 30 Metern im Quadrat gebaut worden. Hunderte von Menschen waren hinein geklettert, um sich zu retten. Das Wasser war zweieinhalb Meter tief, und die steilen Wände der Betondecken machten es unmöglich, wieder heraus zu klettern. Als Rettungsmannschaften ankamen, war das Wasser zur Hälfte verdunstet, die Menschen waren tot. Noch zwei Wochen nach dem Schlag wurden Tausende von Opfern aus den zerbombten Straßen und Kellern der Innenstadt geborgen. Die Gefahr von Epidemien wuchs, die Altstadt war abgesperrt. Die Polizeibehörden beschlossen in ihrer Not, die Opfer nicht mehr auf den Massenfriedhof im Norden Dresdens zu bringen, sondern mitten auf den Altmarkt. Dort waren heraus gerissene Träger des abgebrannten Kaufhauses Renner auf Sandsteinblöcke gelegt worden. Sie bildeten eine Reihe massiver Roste von acht Metern Länge. Unter die Stahlträger wurden Holz- und Strohbündel gesteckt. Auf den Rosten wurden die Körper von etwa 500 Toten geschichtet, wobei zwischen jede Schicht eine Lage Stroh kam.

Viele der toten Kinder trugen immer noch die Fetzen bunter Karnevalskostüme. Ein höherer Offizier steckte das Brennmaterial unter den Rosten in Brand. Die Zahl der Toten kann nur geschätzt werden. `Das amtliche Ergebnis der Zahl der (identifizierten) Gefallenen betrug 39.773 bis zum Vormittag des 6.5.1945`, schrieb der oberste Luftschutzleiter der Stadt. Dies ist die niedrigste Zahl, die genannt wird. Briten und Amerikaner gingen zeitweise von bis zu 250.000 Opfern aus. Der britische Historiker D. Irving hält es für realistisch, dass 135.000 Menschen ums Leben kamen. In Hiroshima starben am 6.8.1945 nach dem Abwurf der Atombombe 71.379 Menschen.“ aus: Die Bombennacht von Dresden, in: Die Welt, vom 22.10.1992.

Anlässlich des Besuchs der britischen Königin in Dresden wurde übrigens die Gedenktafel für die Bombenopfer entfernt. 1992 wurde hingegen in London für „Bomber-Harris“ auf Betreiben der Königin-Mutter ein Denkmal enthüllt. Als sich in Deutschland daraufhin Protest regte, ätzten Blätter wie der Evening Standard: „In jeder deutschen Stadt sollte eine Statue dieses Mannes stehen.“ J. Bölsche, So muss die Hölle aussehen, in: Der Spiegel 2/2003; Th. Kielinger, Denkmal für britische Bomberpiloten in London, in: Die Welt, 28.6.2012.

Dieser Bombenholocaust genügte den Anglo-Amerikanern freilich noch lange nicht. Um auch das letzte in der Stadt noch Heilgebliebene zu vernichten, entfesselten US-Bomber am 17.4.1945 ein Stahlgewitter über der Stadt. Binnen fünf Minuten fielen an die 1.000 Sprengbomben und etwa 32.000 Stabbrandbomben. Ihre Zielpunkte waren vor allem Verkehrseinrichtungen wie Bahnhöfe, Gleisanlagen, Lokomotivschuppen, Güterwagen usw. Das riesige Friedrichstädter Bahnhofsareal wurde buchstäblich umgepflügt. Zersplitterte, ausgeglühte, umgekippte Waggons und Lokomotiven, zerfetzte Schienen, Stellwerke, Weichen, Signale. Verdorbene und verbrannte Warenladungen und Tiertransporte, vernichtetes Wehrmachtsgerät. Im König-Alber-Hafen sanken Schiffe, brannten Lagerschuppen. Nicht viel besser sah es in dem und um den Altstädter Güterbahnhof aus. Auch in das leergebrannte Gerippe des Hauptbahnhofs und auf den Wiener Platz und die nähere Umgebung hämmerten die Sprengbomben, sie wirbelten Ruinen bis zum Vitzthumschen Gymnasium und zur Wiener Straße durcheinander. Zahllose Bomben fielen in die Stadtmitte, die in der Februarnacht vollkommen verwüstet wurde. Auch diesmal erlitt die Bevölkerung schmerzliche Verluste. Beitrag Als Dresden unterging, in: Focus, vom 31.1.2005.

Eine sehr nüchterne Darstellung der Tragödie findet sich in dem Dokument der Ordnungspolizei Dresden vom 22.3.1945. Darin sind die bei den Luftangriffen auf Dresden vom 13/14.2.1945 angerichteten Zerstörungen und Opferzahlen wie folgt dokumentiert:

Total vernichtet oder schwer beschädigt wurden 13.441 Wohnungen, das sind 36 % aller Wohngebäude in Dresden. Weiter total vernichtet bzw. schwer beschädigt, dass sie nicht mehr benutzt werden können, wurden: 30 Banken, 647 Geschäftshäuser, 18 Lichtspielhäuser, 31 Waren- und Kaufhäuser, 2 Museen, 36 Versicherungsgebäude, 19 Kirchen, 32 größere Hotels, 6 Kapellen, 25 größere Gaststätten, 22 Krankenanstalten, 75 Verwaltungsgebäude, 72 Schulen, 6 Theater,  5 Konsulate.

Bis zum 20.3. abends wurden 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, geborgen. Es ist damit zu rechnen, dass die Zahl auf 250.000 steigen wird. Von den Toten konnten nur annähernd 30 % identifiziert werden… Da der Abtransport der Toten nicht rechtzeitig und rasch von statten gehen konnte, wurden 68.650 Gefallene eingeäschert, die Asche auf einem Friedhof beigesetzt. (…) Der Chef des Stabes, gez. Grosser, Oberst der Schutzpolizei.“ Zitiert nach Bombenterror unter: derHonigmannsagt.wordpress.com/2013/02/13/tagesbefehl-nr-47-vom-23-marz-1945-des-befehlshabers-der-ordnungspolizei-von-dresden-oberst-grosse/

Meine Quelle: G. Zemella: Warum mussten Deutschlands Städte sterben.

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Die einzige webseite, die noch der Lüge von den 25.000 Toten widerspricht, ist die Seite von Jürgen Elsässer, Compact.

Link zu einem Artikel:

https://www.compact-online.de/sensationelles-dokument-dresdner-stadtverwaltung-ging-1992-von-250-000-toten-bei-angloamerikanischem-terrorangroiff-1945-aus/

Eine längere Informationssendung vom Veganen Germanen findet man hier: https://donnersender.ru/v/8156

Wer der Dresdner Vernichtung gedenken will, stelle heute abend eine Kerze in sein Fenster.

KeineHeimatKyffhäuser

Die Grundlage der kranken deutschen Bevölkerung ist der Schuldkult

Wir sprachen über eine Demo gegen eine Afd-Veranstaltung in einer norddeutschen Stadt, und die dabei sich üblicherweise einfindenden „normalen Bürger“, die mit Trillerpfeife und anderem a-sozialen Verhalten (Anrempeln, Anspucken von Afd-Leuten) aufgefallen sind. Ich glaube schon, daß man mit Gehirnwäsche, jahrzehntelang, kombiniert mit dem Schuldkult, der eine sehr wesentliche Rolle spielt, solche Reaktionen in Masse erreichen kann. Wie gesagt, es handelte sich um „normale Bürger“, nicht um Leute aus dem extrem linken politischen Spektrum. Normale Leute vergleichen die Afd mit den Nationalsozialisten und Höcke mit Hitler und reagieren dementsprechend.

Ohne den Schuldkult würde das nie funktionieren. Denn diese Menschen, diese „normalen Bürger“, haben ja keine eigene Identität mehr, bzw. sie haben eine, aber diese lehnen sie innerlich ab, weil diese als „böse, Nazi“ empfunden wird, und in dieser Identitäts-Leere entsteht dann quasi als Buß-Übung das Verlangen, sich für andere (den Fremden, den Flüchtling) einzusetzen, teilweise und je nach Ausmaß dieser Leere, sogar aufzuopfern. Das sind die psychologischen Hintergründe dieser Massen-Entgleisungen.

Da die eigene deutsche Identität von diesen „normalen Bürgern“ abgelehnt wird, weil die ja „böse, Nazi“ ist, können diese Leute gar nicht anders handeln.
Diese Basis für solche verblödeten Massen ist also immer der Schuldkult.

Diesen Schuldkult bekommt man auch nicht mehr raus aus den Hirnen. Weil: Er ist zu tief verankert. Er wurde jahrzehntelang in allen Medien immer wieder in die Hirne der Köpfe quasi rein geprügelt. Dem entziehen konnte sich nur, wer das Fernsehen aus machte bzw. keine Mainstream-Zeitungen mehr las. Der Vorgang des Entziehens, der Entscheidung: Ich mach da jetzt nicht mehr mit, erfordert aber bereits ein waches Bewußtsein. Von diesem sind die normalen Bürger, die Massen, die da gegen die vermeintlichen afd-Nazis demonstrieren, so weit entfernt wie die Erde vom Jupiter.

Was ist also zu tun? Ich weiß, ich habe das schon öfter geschrieben, aber ich werde immer wieder gefragt, was man denn tun könne. Also deshalb noch mal:

Man kann nur im Einzelnen, also beim einzelnen Menschen, der auch dafür neugierig, empfänglich ist, versuchen, ein Gegengewicht zu bewirken, um langsam eine eigene deutsche Identität in der Masse aufzubauen. Das ist schwierig, weil Massenmedien und Erziehungsanstalten (ganz schlimm: Kinder sind dem schutzlos ausgesetzt) dagegen wirken.

Wie macht man das nun? Nicht mit der Keule. Diese Aussage richtet sich an alle sogenannten „Revisionisten“, die mit Gewalt „aufklären“ wollen, was natürlich auf extremen Widerstand in der schuldkultverseuchten Bevölkerung stößt. (Grund ist klar: Die Menschen bekommen Angst und machen psychisch „zu“, und dann erreicht man gar nichts mehr.)

Man macht das also sanft und nur da, wo es geht, d. heißt: wo die Menschen dafür empfänglich sind. Kultur ist in Bezug auf Identität die Basis! Man bringt den Verwirrten ihre eigene Kultur nahe und steuert weg vom amerikanisierten Müll. Das betrifft alle Bereiche der Kultur, aber zuerst die Musik und den Film und das Internet.

Das ist schwierig, denn es braucht eigene Kulturträger, diese müssen aber auch medial Verbreitung erfahren – was derzeit NICHT der Fall ist. In diesem Bereich wäre viel zu tun, doch ich selbst als Kulturträger erlebe genau das Gegenteil: eine ausgesprochene Kulturfeindlichkeit bei national und patriotisch gesinnten Menschen. Meist konsumieren diese Menschen sogar amerikanischen Müll, ohne sich dessen bewußt zu sein.

Ohne ausreichendes Kulturbewußtsein in der Masse der Bevölkerung wird es keine Änderung auf politischer Ebene geben. Denn Kultur ist die Basis für das Eigenerleben eines Volkes. Ein Volk, welches in sich so zerfallen ist, daß es nicht mal mehr benennen kann, was denn nun seine eigene Kultur ausmacht, kämpft natürlich auch nicht für den Erhalt der eigenen Kultur. Kultur ist aber mehr: Sie ist Identität und Bewußtseinsfaktor zugleich. Wo das fehlt, bzw. das Verständnis dafür fehlt, hat das Fremde jede Chance, das Volk zu zersetzen.

Wie es leider seit längerem in  Deutschland schon geschehen ist. Deshalb (unter anderem) sind die Menschen apathisch und kämpfen nicht für den Erhalt des Eigenen, sondern sie wenden sich Ersatzbefriedigungen (unter anderem exzessive Arbeit, aber auch Drogen wie Alkohol etc pp), zu.

Ein Beleg für die Richtigkeit meiner These bietet Irland: Dort ist die eigene Kultur nie untergegangen und Irland war jahrhundertelang besetzt. Man hat dann die Kultur, also die Musik, die Sagen und Märchen, und auch die eigene Sprache, heimlich ausgeübt, weil sie öffentlich von den Engländern verboten war, und so hat man die eigene Kultur in Tradition von Generation zu Generation weiter getragen. Die irische Kultur ist deshalb nie untergegangen. Sie lebt und sie ist quicklebendig, entwickelt sich weiter. Und Irland ist ja bekanntlich, innerhalb seiner Möglichkeiten, ein freies Land geworden. Deutschland dagegen geht den entgegengesetzten Weg.

KeineHeimatKyffhäuser

Jämmerliches Demokratiegefasel: Ich kann es nicht mehr hören

Demokratie ist die Diktatur der Dummen

Schiller meinte wohl dieses:

Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn.
Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen.
Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen.
Der Staat muß untergehn, früh oder spät,
wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet. ZITAT ENDE

Wo bleibt die überstimmte Minderheit? Ähnlich der 24 Prozent Afd-Wähler, die in Thüringen konsequent ignoriert werden?

Man kann Minderheiten natürlich sehr lange ignorieren. Nur: Dabei kommt nichts Gutes raus. Das Gefasel von der Demokratie, in der jeder politisch mitbestimmen könnte, wird dadurch geradezu ad absurdum gelegt.

Was meinte Schiller?

Die Mehrheit der Menschen ist dumm und wird es auch bleiben. Das kann gar nicht anders sein.

Gründe: Die meisten Menschen interessieren sich nicht für Politik. Nicht mal für Lokalpolitik, wobei sie doch noch ein bisschen mit gestalten könnten. Nein, das wollen die meisten Menschen nicht. Sie wollen Verantwortung und Handeln anderen überlassen. Eben den Politdarstellern. Ich nenne diese Leute „Darsteller“, weil sie nur so tun, als täten sie etwas für die Menschen. Nein, in erster Linie dienen sie ihrer Partei. Und dann ihrer Karriere, ihren „Posten“, und damit verbunden, ihrem Bankkonto. Was hat das mit politischem Gestalten zum Wohle des Volkes, der Gesellschaft zu tun? Nichts. Geld und Macht darf niemals das Volkswohl bestimmen. Korrupte Menschen dürfen niemals politische „Ämter“ bekleiden.

Der zweite hauptsächliche Grund ist: die Menschen werden dumm gehalten. Wesentlich an der politischen Bildung beteiligt sind die Medien. Auch genannt: Massenmedien. 6 Nachrichtenagenturen bestimmen weltweit, was gesendet und gedruckt wird. Transatlantikpresse und Bertelsmannstiftung lassen grüßen. Diese machen die Meinung der Masse. Deshalb ist die Masse politisch dumm, und das wird sich auch nie ändern. Wir wenigen, die wir uns im internet aufhalten und dort versuchen, etwas zu bewegen, müssen uns bewußt sein: Wir sind in der weitaus größten Minderheit.

Nun soll aber die aufgewachte Minderheit (sagen wir 20 Prozent) sich von der dummen Mehrheitsmasse beherrschen lassen? Und das soll dann Demokratie sein?

ABGELEHNT!

Es muß etwas besseres geben.

KeineHeimatKyffhäuser