Das leidige Thema Wählen

Dies schrieb ich unter Carsten Jahns Kanal bei youtube (C. Jahn ruft zum wählen auf):

„Du hast vergessen, daß alle Parteien, auch die afd, auf einer obersten Ebene zusammen arbeiten, alle sind sie PRO Wirtschaft/Kapitalismus!
So etwas wähle ich nicht!
Ich bin kein Kommunist. Ich wähle auch keine KPD da man da auch nicht weiß, wer dahinter steckt.

Das einzige was ich wählen würde, wäre eine Partei, die sich bei Erfolg ihrer selbst sofort selbst abschaffen würde: Erfolg heißt: Freiheit und Selbstbestimmung für die Menschen.
Wie auch immer zu erreichen!

Es geht aber, man muß nur wollen. Daß die derzeit Mächtigen das nicht wollen, dürfte klar sein.

Abendstimmung am Berg, Teutoburger Wald, Nähe Hermannsdenkmal

Daß wir von so einem freiheitlichen Zustand Lichtjahre entfernt sind, kapiert wohl so schnell keiner. Ein Afd-Wähler auch nicht, die sind i.d.Regel ebenso Lichtjahre entfernt von der Wahrheit. Wählen innerhalb eines Systems, welches vorgibt, was es zu wählen gibt, ist lächerlich und jeder der das tut, unterstützt das derzeitige System.

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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Unterschiede: Konsensprinzip – Mehrheitsprinzip

Was ist das Konsensprinzip?

Das Mehrheitsprinzip kennt jeder: innerhalb einer Gruppe wird abgestimmt und der Wille der Mehrheit geschieht. Diejenige Gruppe, die „verloren“ hat in der Abstimmung, soll den Willen derjenigen Gruppe, die die Mehrheit in der Abstimmung erzielt hat, akzeptieren, also sich quasi unter diese Mehrheit unterordnen.

Das Mehrheitsprinzip bedeutet also quasi Macht der Mehrheit über die Minderheit.

Dieses Vorgehen wird allgemein von den Menschen als „demokratisch“ akzeptiert. Ich habe dies noch nie akzeptiert, weil ich der Meinung bin, daß keine Mehrheit, und sei diese noch so groß, über keine Minderheit, und sei diese noch so klein, verfügen darf. Jedwede Macht einer jedweden Mehrheit über eine Minderheit ist abzulehnen. Es gibt keine ethische / moralische Begründung, warum eine Mehrheit über eine Minderheit Macht haben darf. Auch die sogenannten „Interessen der Gruppe“ sind keine Legitimation für die Machtausübung über den Einzelnen.

Und, ganz wichtig: Es geht ja auch anders. Entscheidungsfindung geht auch anders als mit dem Mehrheitsprinzip. Das andere Prinzip, welches ebenfalls funktioniert, nennt sich Konsensprinzip.

Dieses Prinzip will ich hier vorstellen.

Kyffhäuser Landschaft

Das Konsensprinzip sagt eigentlich nur aus, daß Kompromißlösungen gefunden werden zwischen allen an einer Entscheidungsfindung beteiligten Menschen. Das hört sich erstmal einfach an.

Die Probleme liegen im Detail: Sind die Gruppen der Menschen, die einen Konsens suchen, zu groß, läßt sich schlecht disktuieren. Des weiteren gibt es die bekannte Gruppendynamik, die aussagt, daß sich Mitglieder der Gruppe in der Regel durch bestimmtes Verhalten Vorteile verschaffen wollen, durch die sie dann die anderen Gruppenmitglieder quasi „umstimmen“ wollen (Das „umstimmen“ kann man auch „bestechen“ nennen). Das nennt man auch in größeren Zusammenhängen „eine Hand wäscht die andere“, dh. man agiert innerhalb einer Gruppe auf „Gefälligkeitsbasis“. Der eine tut was für den anderen und umgekehrt.  Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn alle Gruppenmitglieder von solch einem Verhalten profitieren, doch ist dies in der Regel nicht so; Profiteure solch eines Verhaltens sind in der Regel immer nur die direkt beteiligten Gruppenmitglieder, alle anderen Gruppenmitglieder verlieren automatisch bei solchen „Geschäften“. Ganz zu schweigen von den Interessen des Einzelnen. Einzelne Minderheitenmeinungen werden in der Regel immer übersehen.

Deshalb muß innerhalb einer Gruppe diskutiert werden, bis der Konsens, der von allen getragen werden kann, hergestellt ist. Andere Wege, um zu den Einzelnen und seine Meinung / Interessen achtenden Entscheidungen zu kommen, gibt es nicht. Alle anderen Wege, zu Entscheidungen zu kommen, wären gleichbedeutend mit Machausübung, d.h. struktureller Gewalt,  und das ist abzulehnen.

Hier findet man Folgendes zum Thema: Klick

ZITAT ANFANG: „Es sollen Kompromißlösungen gefunden werden, aber nicht in dem Sinne, daß Positionen verwässert werden und hinterher keiner eine Lösung richtig trägt, sondern indem eine integrierende Synthese der Positionen gesucht wird.
Das verlangt viel vom Einzelnen. Man muß sich neben seinen eigenen Standpunkt stellen können, den anderen zuhören können und ihn im Wesentlichen verstehen wollen und können. 

Wir gehen hier davon aus, daß wir in einer Gemeinschaft leben, in der jeder Einzelne hinter einer gemeinsamen Utopie steht, die verwirklicht werden soll. Über die Wege dahin kann es unterschiedliche Meinungen geben, aber um unser Ziel auch erreichen zu können, ist es geradezu Voraussetzung, daß jeder Schritt von allen gleichermaßen getragen werden kann.

Ich habe eine bestimmte Meinung, diese vertrete ich und möchte den anderen überzeugen. Der andere hat seine Meinung, diese vertritt er und möchte mich davon überzeugen. Wenn ich nun das Gefühl habe, der andere hat zwar seine Meinung, hört mir aber zu – und umgekehrt – , höre ich ihm zu und vorausgesetzt, ich schaffe es, den andern und seine Meinung wichtig zu nehmen, dann können wir auch dahin kommen, zusammen mit allen anderen, daß sich seine und meine Meinung ergänzen, ohne daß wir sie jeweils aufgeben müssen. Wir können auch dazu kommen, daß es nicht nur zwei gegensätzliche Lösungen gibt, sondern, daß wir mit etwas Phantasie fünf, sechs, oder mehr noch entwickeln können, bei denen sich jeder mehr oder weniger vertreten fühlt.

Wir können so gemeinsame Lösungen entwickeln, weil sich der eine auf neue Gedanken einlassen will, weil sich neue Aspekte ergeben und weil jemand Teile seiner ursprünglichen Meinung anders bewertet bzw. zurückstellen kann.

Bei Uneinigkeit nach längeren Plenumsdebatten besteht u. U. die Möglichkeit, Vertreter einzelner Positionen in eine „Kommission“ oder „Ausschuß“ zu schicken, mit dem Auftrag, dem konsensfindenden Plenum neue Lösungsvorschläge zu machen.

Ein ausdrückliches Vetorecht halten wir nicht für nötig, da der Wille zur Konsensfindung beinhaltet, einen Widerspruch auszudiskutieren. Dabei kann es auch dazu kommen, daß Einsprüche auch als „Notbremse“ dienen, die anzeigt, daß jemand mehr Zeit, Vertrauen usw. zum Konsens benötigt, ohne daß er sofort selber inhaltlich konstruktive Vorschläge machen kann.

Das Konsensprinzip wird auf allen Ebenen angewandt:
– innerhalb der Wohngruppen
– innerhalb der Arbeitsgruppen
– in der Gesamtgruppe.“ ZITAT ENDE

Beim Lesen des Textes fiel mir auf, daß der Wille zum Konsens betont wird. Deshalb dazu noch ein paar Zeilen:

Der Wille zum Konsens, bzw. noch diesem voraus gehend, der Wille, überhaupt so zu diskutieren um an einer innerhalb einer Gruppe gemeinsamen Konsensfindung beteiligt zu sein, muß natürlich beim Einzelnen vorhanden sein.

Wenn ich mir die brd-Sklaven, die ja faktisch nichts mehr tun in ihrem Leben außer arbeiten und feiern, so vorstelle, kann ich mir jedoch kaum vorstellen, daß noch eine größere Zahl von Menschen bereit ist, sich so politisch (alles ist Politik!) einzubringen. Zu viele Menschen denken doch insgeheim: Sollen doch die Politiker „das“ machen und mich mit dem Kram in Ruhe lassen.

Mit solch einer Denke kommt aber kein Land weiter. Mit solch einer Denke, und das müßten gerade die Deutschen am besten wissen, landet man sehr schnell in der Diktatur. Und das hat dann für Alle üble Folgen, auch und gerade für diejenigen, die sich ihr Leben lang nicht an Politik beteiligen wollten, aus welchen Gründen auch immer.

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Zukunft – Anarchismus – Grundsätzliches

Nachdem ich mich in den voran gegangenen Artikeln nochmals mit grundlegenden Dingen wie der Struktur der Gewalt, wie Faschismus entsteht (siehe hier: Klick), bzw. welche Auswirkungen Faschismus, Kapitalismus und Hierarchie auf den Einzelnen haben können (anhand meines Lebensbeispiels, siehe hier: Klick) beschäftigt habe, will ich mich nun wieder dem Thema widmen, wie denn die Zukunft der Menschheit aussehen könnte.

Die einzige Zukunft der Menschheit, die auch Sinn macht, weil sie auf Freiheit der Menschen und Nachhaltigkeit ihrer Wirtschaft beruht, ist der Anarchismus; zu diesem Denkergebnis sind schon viele andere schlaue Köpfe vor mir gekommen, diesbezüglich muß und werde ich nichts mehr beweisen.

Rotbuchen im Vorfrühling

In der Tat stellt sich dann die Frage: Wenn der Anarchismus doch so toll und gut für Alle und für die Natur ist, warum haben wir ihn dann nicht längst?

Diese Frage läßt sich einfach beantworten und aus der Antwort ergibt sich die Struktur weiterer Artikel hier auf dem blog:

  1. Weil der fast weltweit existierende Kapitalismus mitsamt seinen Auswüchsen die Medienlandschaft weltweit beherrscht und weil deshalb Anarchismus medial immer im negativen Kontext dargestellt wird. Beispiel: Zerstörungen während des G20-Gipfels in Hamburg. Wenn man jemand auf der Straße, einen sogenannten „Bürger“, fragen würde, was er vom Anarchismus hält, wird man die entsprechende abwertende Antwort bekommen; diese Hirnwäsche hat also längst gefruchtet. Dagegen anzukommen, wird schwer sein. Wenn man sich jetzt sagt, die anderen sind mir egal, wird man aber auch nichts verändern können, dies ist zu bedenken.  Argument in Diskussionen: Keine Idee ist davor gefeit, daß ihre Symbole vom Feind mißbraucht werden. Auch der Anarchismus ist nicht „schuld“, daß er von radikal-gewalttätigen Gruppen mißbraucht wird, oder sein Symbol von faschistoiden Linken, die am liebsten alles und jedes verbieten würden, was nicht ihrer Meinung entspricht, an Hauswände und Mauern aufgebracht wird. Anarchismus ist zwar links, aber er verbietet nicht, er ist freiheitlich. Wenn jemand oder eine Orga irgendwo etwas verbieten will, oder andere ausgrenzen will, bin ich immer sehr vorsichtig, bzw. meistens weiß ich dann schon, wessen Geistes Kind derjenige ist, der verbieten /ausgrenzen will. Man muß versuchen, zu überzeugen, ja, auch die ungeliebten „Bürger“.
  2. Unter dem Kapitalismus liegen ältere feudalistische Strukturen. Wurde früher die Bevölkerung durch den Adel ausgebeutet, wird sie das heute durch andere Mechanismen. Es liegt nahe, davon auszugehen, daß die ausbeutenden Strukturen im Laufe der Jahrtausende NICHT gewechselt haben; die Kirche spielt dabei eine wesentliche Rolle. Zur Ausbeutung gehört dazu: Teile-und-herrsche, Meinungsfaschismus, Medienkontrolle, je nach Fortschritt der Diktatur, die niemals öffentlich so heißen darf, Kontrolle des Einzelnen, Beschäftigung der Masse durch Brot und Spiele, Belohnung der Systemtreuen, ein Quasi-Arbeitszwang. Die ausbeutenden Strukturen/ Organisationen / Einzelpersonen sind jedoch nicht für die Öffentlichkeit sichtbar, das ist anders als früher.
  3. Gründe, die im Anarchismus selber liegen: Fehlende Organisation sei als erstes Beispiel genannt. Wobei ich diesen Grund als wesentlich ansehe, denn ohne Organisation geht eigentlich nichts. Ohne Organisation agiert jeder nur für sich selber und bleibt deshalb schwach. Es gibt sicherlich noch weitere Gründe, die ich hier auf dem blog thematisieren werde, jedoch erscheint mir dies der Hauptgrund, der im Anarchismus selbst liegt, bedeutet doch Anarchismus FREIHEIT und Organisation bedeutet erst einmal UNFREIHEIT. Das scheint sich zu widersprechen. Dem ist aber nicht unbedingt so, bzw. eventuelle Nachteile wiegen nichts gegenüber den Vorteilen, die eine wenn auch  minimale, lockere Organisation zu bieten hat. Weiteres dazu im nächsten Kapitel: Anarchismus und Organisation / Parteien, Räte, Selbstverwaltung. Dazu nehme ich Stowassers Buch als Grundlage.

So weit erstmal

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Besatzungsrecht gilt

Kurz und bündig: https://www.youtube.com/watch?v=xpGpKQdPKNM

Ist ja peinlich wie sich die „Herren“ mal wieder rausreden, frei nach dem Motto: „Wir haben von nichts gewußt“.

Artikel dazu bei rt.deutsch: https://deutsch.rt.com/inland/88066-bundespressekonferenz-besatzungsrecht-gilt-in-deutschland/

Ohne daß dieses geändert wird, verändern Wahlen überhaupt nichts. Ich kenne keine Partei, die ändern will, daß in Deutschland Besatzungsrecht gilt. Keine Partei hat das Thema „Besatzung“ auch nur ansatzweise im Programm. Solange dieses Thema aber nicht angegangen wird, verschließen alle die Augen und machen weiter so, wie bisher. Wenn man das politische Geschehen über längere Zeit verfolgt, könnte man nicht unbegründeterweise zum Schluß kommen, daß genau dies, nämlich so weiter wurschteln wie bisher, gewollt ist. Von allen Parteien.

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Wie Macht und Gewalt entsteht – erklärt am Beispiel „Die Welle“

Macht ist für alle Menschen verführerisch, vielleicht für 1 Prozent nicht, oder noch weniger. Nur diese sehr wenigen Menschen würden Macht nie mißbrauchen.

Das ist doch der Kern des Problems.

Die anderen Menschen sind Mitläufer. Mitläufer zu ändern, so daß sie FREIwillig beginnen, SELBST zu denken, halte ich für fast unmöglich. Dem Massenmensch, dem Mitläufer, dem Ja-und-Amen-Sager wird es sehr leicht gemacht, und es fühlt sich angenehm an, Teil der Masse zu sein. Da macht fast jeder mit.  Man möge mir eine Person nennen, die diesbezüglich anders ist, außer mir, und man wird nicht weit kommen.

Davon auszugehen, daß, durch emsige Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit innerhalb einer Gesellschaft 10 – 20 Prozent Menschen irgendwann mal fähig wären, eigenständig zu denken UND zu handeln UND daß diese Menschen dann auch Handeln würden, ist m. Meinung nach illusorisch. Man wird schon mit der Erreichung der 10-Prozent-Marke Probleme bekommen.

Diese 10-Prozent-Marke scheint so eine Art „neuralgischer Punkt“ zu sein, an dem Massen gerne meinungsmäßig „kippen“, deshalb verwendet das System natürlich sehr viel Sorgfalt darauf, seine Untertanen bei Laune zu halten – sprich: Sie abzulenken und bei guter Stimmung zu halten. Geschähe dies nicht, hätten wir längst eine entsprechende Veränderung auf der Welt.

Stürmisches Wetter

Im Buch: Die Welle wird exemplarisch erzählt, wie Macht und Gewalt in der Gruppe entsteht:

Es gibt drei Grundsätze, die alle Beteiligten in einer Gruppe GERNE befolgen:

  1. Macht durch Disziplin
  2. Macht durch Gemeinschaft
  3. Macht durch Handeln.

Ganz wichtig:
Das Handeln der Gruppe ergibt sich aus den Punkten 1. und 2, es erfolgt also quasi automatisch, sobald Punkt 1 und 2 befolgt werden. Im Buch heißt es als Begründung sinngemäß, daß die Gruppe aus sich heraus die Berechtigung habe, ihre Interessen gegen Andere, Andersdenkende, Störende, Meinungsabweichler durchzusetzen – auch mit Gewalt. Die einzige Legitimität zum Handeln ergebe sich aus der Tatsache, daß es sich bei der Gruppe von Menschen eben um mehrere bzw. viele Menschen handele, und deren Interesse stünde nun mal über dem Interesse des Einzelnen. Und das rechtfertige auch Gewalt.

Und fertig ist der Faschismus. So einfach ist das. Ich finde das schockierend, denn genauso wird heute sogar von sogenannten „Demokraten“ argumentiert; wenn man z. Bsp. an die „Impfpflicht“ denkt; mit dieser soll die Masse gegen den Einzelnen „geschützt“ werden. Und vom Einzelnen wird IMMER erwartet, daß er sich anpaßt an die Masse, weil es die Masse so will.

Ich kann an dieser Stelle nur raten, dieses Buch mal zu lesen, es ist nicht lang, ca 150 Seiten, und es ist ein absoluter Augenöffner.

Keine Gruppe der Welt hat das Recht, den Einzelnen in seiner Lebensführung/in seinem Leben zu bevormunden, zu beherrschen oder sonstwie zu beeinträchtigen!

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Ein letztes zur Afd und ihrer Rentenreform

Da ich ja immer neugierig bin und Björn Höcke gern zuhöre, war ich gestern abend hier bei einer Veranstaltung der Afd, die sich „Bürgerfragestunde“ (oder so ähnlich) nannte. Höcke redete ca 30 Minuten, war ganz nett, gut anzuhören, dann redete jemand anderes (Namen vergessen) und anschließend gab es noch eine Fragestunde für die Anwesenden, ca -….  ich bin dann gegangen, das hat mir zu lange gedauert. Großzügig verteilt wurde Informationsmaterial, welches ich mir natürlich mit genommen habe, um es mir in Ruhe durch zu lesen.

 

Es läßt sich festhalten: Ein Hauptaugenmerk der Afd liegt auf der Rentenreform. Man will wohl an die ältere Wählerclientel ran, bzw. an all diejenigen, die jetzt schon Angst haben, daß ihre Rente später nicht ausreichen wird. Das Hochglanzmagazin der Afd, welches ich mir mit nahm, gab diesbezüglich folgendes her: Man will eine „Afd-Produktivitätsrente“. Diese soll auf verschiedenen Modellen beruhen:

  1. Anhebung des gesetzlichen Rentenniveaus
  2. Staatsbürgerrente
  3. Kinderrente

Punkt 1. gilt nur für Menschen, die 45 Beitragsjahre gearbeitet haben. Die Staatsbürgerrente unter Punkt 2. gilt für alle Menschen mit „gebrochenen Erwerbsbiographien“ und/oder für Menschen mit „geringerem Lohn“. Die Staatsbürgerrente ist ein Aufschlag, den jeder Rentner erhält, der weniger als 45 Rentenpunkte, aber mindestens 35 Beitragsjahre hat, wobei Kindererziehung und Pflegezeiten anerkannt werden. Die Kinderrente wendet sich vor allen Dingen an Frauen; bei diesem System werden Frauen für Kindererziehungszeiten gewisse Rentenbeitragspunkte zu gestanden.

Das war alles.

Ich habe 10 Minuten gebraucht, um das zu verstehen:

Die Afd ändert NICHT die Grundsicherung, die Afd weiß NICHT, daß es chronisch Kranke gibt, die keine 35 Jahre arbeiten können, und natürlich ändert die Afd auch NICHTS am sogenannten „HartzVier“ (inklusive der Sanktionen).

Damit hat sich die Afd für mich – leider, muß ich sagen, denn sonst war alles tipptopp, was die vertreten – ins Aus katapultiert. Unwählbar. Die Afd ist im Kern neoliberal, auch wenn Herr Höcke da gestern abend vollmundig was Anderes behauptet hat.

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Deutschland ist voller mickriger Egos

Zum Video (16:27 Min):

Ihr habt alle Probleme. Das sind alles Ego-Kack-Probleme für die Tonne. Ihr habt alle völlig vergessen, was abgeht in Deutschland. Und daß man da gemeinsam was dran ändern könnte.

Und wißt ihr was, ihr seid selbst schuld, denn es ist euer EGO, was euch im Weg steht, was zu machen! Ich meine damit ausdrücklich NICHT den Kanalbetreiber hier. Sondern alle die „Frank Kremers“, „Stahlgewittersgrunzbrüder“, „Martin Sellners“ und wie sie alle heißen da draußen.
Ich bin noch nicht fertig:
Euer EGO euer mickriges, sorgt nämlich dafür, daß ihr EINE SACHE nicht schafft, und die steht euch im Weg, und die wird euch IMMER im Weg stehen, eben weil ihr so ein mickriges Ego habt: Ihr schafft es NICHT,  euch vom Nationalsozialismus zu distanzieren. Auch der leere Lehrer schafft das nicht. Der einzige der das schafft, ist Rüdiger Hoffmann, deshalb ist der auch noch ein bisschen glaubwürdig. Den ganzen anderen Nazidreck dagegen kann man in die Tonne kloppen.
Das sage ich schon lange öffentlich und es mir egal wie sehr ihr dagegen Amok lauft.
Ihr schafft es NICHT, einfach nur patriotisch, friedlich und gemeinsam (auch möglicherweise mit wirklich Linken) was zu machen. Weil euch euer EGO im Weg steht. Aber das schnallt ihr sowieso nicht, deshalb hör ich hier auf.
So mickrige Menschen, wie ihr es seid, hat Deutschland nicht verdient!
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5 G – Informationen einer Betroffenen

Zu 5 G wurde ja nun genug gesagt, es gibt auch genug Videos im Netz über seine SChädlichkeit; damit will ich hier keinen mehr langweilen. Statt dessen dieses kurze Video:

Länge: 7:36 Minuten. Auch die Kommentare sind lesenswert.

Ich fürchte, weg ziehen wird da nicht helfen.

Vielleicht hilft es, wenn man sich ein 2. Bett im Wald irgendwo einrichtet. Dann kann man wenigstens anständig durch schlafen.

Teutoburger Wald bei Detmold, Herrmannsweg

Ich selbst sitze nun schon wieder seit 5 Stunden vor dem Rechner, und das geht auch an mir nicht spurenlos vorbei (massive Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, ich muß raus aus dieser Wohnung, die wurde nämlich kurz vor meinem Einzug noch mit neuem Bodenbelag chemisch verseucht), deshalb mache ich jetzt hier Schluß für heute.

An all die Meckerer und Moserer da draußen, egal, wie ihr euch nennt: Macht erst mal selbst was, bevor ihr hier meckert. Dann sehen wir uns das Resulat an und dann sehen wir weiter.

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Warum zahlt Deutschland …

Deutschland zahlt ja eigentlich immer. Ganz besonders brisant ist das beim Thema: https://deutsch.rt.com/inland/86938-wieso-zahlt-deutschland-komplette-planungskosten-us-krankenhaus-ramstein/

Die Antworten dort lassen darauf schließen, daß zumindest ein großer Teil der Bevölkerung weiß, was in Deutschland passiert. Das läßt für die Zukunft hoffen. Ich frage mich nur, warum da nichts weiter passiert? Wenn diese Leute doch alle wissen, was in Deutschland warum geschieht, warum machen die dann weiter bei dem üblen „Spiel“ mit?

Einen Kommentar finde ich besonders gut, weil er alles Wichtige auf den Punkt bringt:

Der Titel „Wieso zahlt Deutschland…“ ist schnell beantwortet: weil Deutschland ein Vasallenstaat ist, geknechtet und ausgebeutet.

2.) Und das sind nur die Planungskosten. Bau, Unterhalt und Betrieb kosten dann Milliarden, laufend.

3.) Die schnöselige Antwort auf der Pressekonferenz offenbart die ganze Arroganz und Verachtung gegenüber dem Volk: um einen Vogelschiss wie € 100’000’000 kümmert man sich nicht. Aber eine 85jährige Rentnerin, die aus Hunger klaute, wegen € 18 für 10 Monate hinter Gitter stecken.

Als 4. müßte man noch wissen, daß 2 Prozent des BPI 20 Prozent des gesamten Haushaltes ausmachen, das sind 70 Mrd €, welche die Bedarfe für Gesundheit, Verkehr, Bildung, Familie und Digitales zusammen ausmachen.

Carl Friedrich von Weizsäcker Der bedrohte Friede – heute

Re-Blog von: https://andreas-busch.de/2016/07/04/carl-friedrich-von-weizsaecker-der-bedrohte-friede-heute/

Zitat: “ Es ist schon bemerkenswert, was Carl Friedrich von Weizsäcker, der ältere Bruder unseres ehemaligen Bundespräsidenten, vor 25 Jahren (!) in seinem letzten Buch u.a. schrieb:

Carl Friedrich von Weizsäcker
“Der bedrohte Friede – heute”, Hanser, München 1994, ISBN 3446176977

Von Weizsäcker sagte in seinem letzten großen Werk “Der bedrohte Frieden” 1983 Hanser-Verlag, innerhalb weniger Jahre den Niedergang des Sowjet Kommunismus voraus (er wurde ausgelacht).

Seine Prognose, auf welches Niveau der Lohn,- Gehaltsabhängige zurückfallen würde, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend.
Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden Globalisierung, (obwohl es damals dieses Wort noch nicht gab) so wie er sie erwartete.

 

1. ..Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.
2… die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.
3…Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staat zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.
4… ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern.
5… Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.
6… Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.
7…Um ihre Herrschaft zu sichern werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.
8… Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.
9… Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.
10… Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, das die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.
11…Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.
12…Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, dass skrupelloseste und menschenverachtende System erleben wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon.
Das System, welches für diese Verbrechen verantwortliche ist, heißt “unkontrollierter Kapitalismus”.
42e-Stapellager-Berge
Stapellager Berge, Teutoburger Wald

C. F. von Weizsäcker sagte (vor 25 Jahren), dass sein Buch, welches er als sein letztes großes Werk bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!

Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft wie folgt:
Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!
Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.

Die einzige Lösung die Weizsäcker bietet, ist die Hoffnung:
dass nach diesen unvermeidlichen Turbulenzen dieser Planet noch bewohnbar bleibt.
Denn Fakt ist, die kleine Clique denen diese Welt schon jetzt gehört, herrscht nach dem einfachen aber klaren Motto:
“Eine Welt, in der wir nicht das alleinige Sagen haben, die braucht es auch in Zukunft, nicht mehr zu geben”

Wie bereits oben erwähnt, Weizsäcker rechnete nicht damit verstanden zu werden.

Auf die Frage eines Journalisten, was ihn denn am meisten stören würde, antwortete er:
“mich mit einem dummen Menschen unterhalten zu müssen”

Quelle: http://www.querdenkerforum.de/forum/showthread.php?tid=1072
Zitat Ende.

Dazu muß man nicht mehr viel sagen.

Alternativen, was es zu tun gäbe, gibt es, aber diese Wege geht kaum jemand. Fast alle fallen auf die linken und rechten Rattenfänger rein.

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