Geld aus dem Nichts drucken ist ein Verbrechen

Ja, ich weiß, das Thema hatte ich schon, hier: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2021/10/16/gelddrucken-aus-dem-nichts-ist-ein-verbrechen/

Ist aber auf gar keine Resonanz gestoßen. Deshalb geht es jetzt hier an dieser Stelle weiter.

Artikel – Basis dazu folgender Artikel: https://institutfuerrechtsicherheit.wordpress.com/2017/12/26/untersuchungsbericht-zu-menschenrechtverletzungen-durch-schuldgeld-falschgeld/

Daraus:

„Geld ist als Ersatz für Tausch entstanden. Der eine gibt z.B. Getreide, der Andere z.B. Kleider, oder geistige Leistungen, wie z.B. einen Bauplan. Beides kann man zur Aufbewahrung an ein Depot (Bank) geben.
Der Eine erhält ein Zertifikat für sein Getreide, der Andere für seine Kleider.
Jeder dieser Beiden erhält ein Zertifikat über den bei der Bank stattgefundenen Tausch und kann nun mit diesem Zertifikat, der die Deckung und jederzeitige Einlösbarkeit nachweist und garantiert, einkaufen. Man nennt diese, gegen Wert einlösbaren Zertifikate, auch Bank-Noten.

Geld ist also ursprünglich eine Urkunde für einen Wert, der bereits existiert, oder in der Zukunft geleistet/erschaffen wird.
In einem Tauschgeschäft Ware/Dienstleistung gegen Geld, muss ein Wertetausch vorliegen.
Fehlt der Tauschgegenstand, und wird trotzdem eine Urkunde darüber im Tausch gegen die Sicherheit ausgestellt, dann trifft auch Urkundenfälschung zu. Das Herstellen einer Urkunde für Wert, ohne tatsächlich einen Wert zur Deckung zu besitzen, ist Urkundenfälschung. (siehe § 267 StGB)

Ein „Luft“-Zertifikat über eine Einlage, die gar nicht deponiert ist, erfüllt ebenfalls die Definition von ungedecktem Falschgeld.
Wenn einer der Tauschpartner gar nichts deponiert hat und die Bank mitspielt, dann haben diese Komplizen Denjenigen betrogen, der tatsächlich eine Einlage deponiert hat.
Wenn die Bank vortäuscht, sie habe ein eigenes Depotzertifikat im Tausch gegen die Sicherheitsübereignung des Gebers, dann ist diese Bank verbrecherisch zur eigenen Vorteilsnahme tätig.

Buchgeld als Schuldgeld ist der Vertrag, mit dem, per Urkundenfälschung hergestelltes „Falschgeld“ zu einer „Rückbring-Schuld“ wird.
Der Rückbring-Schuldner wird anstelle des Falschgeld-Herausgebers mit Menschenrechtverletzungen* bestraft, wenn er nicht das Falschgeld plus weiteres Falschgeld zurückbringt.“ ZITAT ENDE

Quelle: https://institutfuerrechtsicherheit.wordpress.com/2017/12/26/untersuchungsbericht-zu-menschenrechtverletzungen-durch-schuldgeld-falschgeld/

Den ganzen Artikel kann man unter dem obigen link nachlesen.

Eine Alternative wird dort auch besprochen und erklärt. Es ginge also alles anders.

KeineHeimatKyffhäuser

Wie die Fliege die permanent gegen die Wand klatscht

Oder: Über die sogenannte „Corona-Gegenbewegung“

Zwei Videos vom Kanal Durchschauen auf telegram, indem sich ausführlich mit der Geschichte des Impfens beschäftigt wird. Bitte zuerst das erste Video anhören:

Teil 1: Stimmen aus der Vergangenheit. Die Impfgegner im Kaiserreich 1896: https://t.me/Zweitkanal/16

Länge ca 1 Stunde

Aus der Beschreibung:

„Die Parallelen der Impfgegner von damals und zu heute sind sehr hoch.
Dazu muss man erst mal wissen, dass
1807 Bayern als weltweit erster Staat die Impfpflicht einführte
1874 wurde das Reichsimpfgesetz im Kaiserreich erlassen
1976 wurde die Pflicht zur Pockenimpfung erst aufgehoben

Ich zitiere aus einem Buch zu den aktuellen Zuständen von 1896. Genauso wie heute gab es eine Gegenbewegung, Aufklärer, wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Impfstoff, sowie Nachweise, dass die Impfung nicht heilt, sondern Verursacher des Schadens ist. Ärzte, die Alarm schlagen, Flugblätter… genauso wurden Gesetze gebrochen, Freiheit eingeschränkt und medizinische Standards nicht eingehalten.

Die Impfgeschichte ist eine Geschichte der Tyrannei – damals wie heute

evtl. gibt es weiterführende Videos, je nach Interesse, sowie Zeit und Muse meinerseits“ ZITAT ENDE

***

Im zweiten Video wird dann erklärt, warum der zweite Teil eben nicht die Fortsetzung des ersten Teils sein kann bzw. weil es keine Fortsetzung am eigentlichen Thema geben wird:

Stimmen aus der Vergangenheit Teil 2, https://t.me/Durchschauen/2472

Länge ca 26 Minuten.

Aus der Beschreibung:

„In diesem Video (https://t.me/Zweitkanal/16) sage ich, dass bei Interesse, wenn „die Zeit“ endlich reif ist, sich tiefgründiger damit zu beschäftigen, ich daran weiter machen werde.
Ja, es hatte eine große Resonanz in Form der View-Zahlen. Doch die Wirkung und die Verteilung des Videos ist gegenteilig dem, worum es geht.

In diesem Video werde ich ausführlich aufzeigen, warum ich an dem Thema nicht weitermachen werde. Es zeigt gleichzeitig das Problem der gesteuerten Gegenbewegung und ich lasse mich dafür weder benutzen noch instrumentalisieren. Auch nicht, und sowieso nicht, für hohe Klickzahlen.“ ZITAT ENDE

***

Leider habe ich die Videos auf keiner anderen Plattform außer telegram gefunden.

Bei Horn-Bad Meinberg, Ostwestfalen, 2014

In der zweiten Sprachnachricht wird ausführlich dargestellt, warum das Thema nicht weiter ausgearbeitet wird. Dem Kanal Durchschauen geht es darum, zu durchschauen. Warum wir derzeit da sind, wo wir sind. Warum das erste Video zum Thema „Impfen“ nicht verstanden wurde. Warum bringt das alles nichts? Warum Gesetze immer nur für die Masse gedacht sind, damit die Masse gehorcht; Gesetze sind nie für die Herrscher, für diejenigen, die sie erlassen gedacht, das war damals zu Zeiten des Kaiserreichs schon so, und so ist es heute noch. Es gibt erschreckend viele Parallelen von der damaligen Zeit zu den heutigen Vorgängen, was belegt, daß diese Vorgänge systemrelevant sind, unabhängig davon, ob man eine „Demokratie“ oder ein „Kaiserreich“ hat.

Die moderne Version von Herrschaft: Laß die Massen glauben, es gebe so etwas wie eine Demokratie, wo sie etwas zu sagen hätten, wo sie sich beteiligen können, daß die Herrscher Volksvertreter sind. Diese Gedanken sind von Durchschauen, sind aber in der letzten Zeit meine eigenen. D.h. ich bin selbst drauf gekommen.

Das, was wirklich zu tun ist, Ungehorsamsein, wird nicht getan. Man muß sich unabhängig machen. Das macht aber keiner. Jeder Schritt, kein Geld zu gebrauchen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Nur eigenes Denken kann uns befreien. Kollektives Denken aka Schwarmintelligenz meint Kommunismus. Gleichmacherei, Gleichschaltung, gleiches Verhalten, gleiches Denken etc pp. Endstation: NWO.

Gruppendenken hilft nicht weiter, denn da, wo die C-Maßnahmen statt finden, ist man alleine, und ohne Gruppe sind die weitaus Meisten hilflos und knicken ein.

Merke:

  1. Es geht immer um Gehorsam.
  2. Es geht immer darum, daß die Menschen davon abgehalten werden, das zu tun, was Wirkung zeigt.

KeineHeimatKyffhäuser

Die Wirkungen von Skalarwellen

Über die unterschiedlichen Erscheinungsformen elektromagnetischer Wellen. D. Broers in QS 24 Schweizer Gesundheitsfernsehen: https://www.youtube.com/watch?v=coJ8Zq3lQoM

Aus der Videobeschreibung:

„Bundesrat lockert Grenzwert um bis zum zehnfachen der Sendeleistung für 5G und die Rechte von Antennenanwohnern werden ignoriert und Einsprachen sind nicht mehr möglich. Es ist offensichtlich, dass es viele Studien geben muss, auf denen solche Entscheidungen Fuss fassen, doch sind diese Entscheidungen wohl nur auf der thermischen, hertzschen Wellen ausgerichtet und nicht auch auf den Wirkungen der sogenannten Langitudinal-Wellen, Teslawellen oder nicht thermischen Wellen. Denn hier zeigen Versuche an biologischen Systemen sehr wohl Wirkungen. Der Gast Dieter Broers selbst empfiehlt, kein Handy zu nutzen und sich möglichst oft mit den natürlichen Frequenzen zu stabilisieren bzw. zu stärken. Nach dem Motto: «Tot geglaubte leben länger», feiert genau diese stärkende Technologie ein grosses Comeback. Nämlich mit der 150 MHz-Frequenz – zusammen mit der Schumann-Frequenz und der Tesla-Technologie, die von den Russen in ein Gerät namens Celltuner für Wasserenergetisierung gebaut wurde und in Zwischenzeit in tausenden von dokumentierten Selbstversuchen innerhalb Europas zu phänomenalen Ergebnissen geführt hat. Neue wissenschaftliche und bereits veröffentlichte Studien bestätigen allesamt, dass der Entdecker «Dieter Broers» damit längst den Nobelpreis verdient hätte! Hoffentlich wird ihm diese Ehre noch zugetragen und hoffentlich kann dies einen Beitrag zur Stärkung des menschlichen Immunsytems beitragen.“

Meine Meinung: Sehenswert. Diese Dinge sollte man wissen.

KeineHeimatKyffhäuser

Die Karriere der Giftpflanze Soja

https://t.me/Mad_In_Germany/12485

Auch hier anzusehen:

Die Karriere der Giftpflanze Soja: https://www.youtube.com/watch?v=LKYTl1B7D3c

Und dann das noch: https://youtu.be/E5Qe1DlWzIY

Geahnt habe ich das ja immer schon. Aber hier haben wir es nun schwarz auf weiß. Gegessen habe ich es allerdings nie …. bis auf ganz „frühere“ Zeiten, als es noch hieß: „das ist ja so gesund“. Dann aber auch nicht in Massen. Das schlechte Gefühl blieb.

KeineHeimatKyffhäuser

Umweltgifte sind Speichergifte

Gesamter Artikel, Quelle: http://spiritusliber.de/umweltgifte-sind-speichergifte/

„Das tragische an unseren Problemen ist, das die eigentliche Ursache so tief liegt und dennoch uns selbst verborgen bleibt. Viele Gifte werden irgendwann zufällig aufgenommen oder wie bei bestimmten Zahnreparaturstoffen langsam und stetig in unseren Körper gebracht. Im Körper liegen sie in Fetten, Nerven, Knochen und verbreiten ihre schädliche Wirkung subtil in Körper und Geist. Wenn wir nicht jede Quelle in uns, die Gifte absondert, beseitigen und wenn wir nicht mittels Unterstützung der körpereigenen Entgiftungsmechanismen die Speicher immer wieder leeren, werden wir die Probleme nur im Wandel erleben, aber nicht gänzlich beseitgen. Winzigste Mengen verschiedener Gifte bewirken grausame Beschwerden, deren wirkliche Ursache nicht offensichtlich ist. Oft handelt es sich um ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Als Lichtblick kann man sich bewußt machen, daß mit der Beseitigung von Quecksilber, die anderen Schwermetalle leichter entgiftet werden können. Ansonsten kann man bewußt Gifte vermeiden und ab und zu eine Entgiftungskur machen. Meist ist mit er Zahnsanierung schon viel geschafft.

Subakute Speichergifte und andere Umweltbelastungen mit Auswirkungen auf unsere körperliches System:

Die Quellen

Zahnmetalle und Zahnkunststoffe

Chemikalien aus Impfstoffen

Chemikalien aus Tattoos

Chemikalien aus Medikamenten

Pestizide, Herbizide und Fungizide aus der Nahrung und aus Wasser

Kosmetika, Cremes und Deos

Chemikalien aus Baustoffen Dicht-, Dämm-, Klebstoffen, Farben, Imprägnierungen, Folien, Kunststoffen, Verkleidungen

Chemikalien aus Kleidung, Wohntextilien, Haushaltsgeräten und Möblierung.

Putz-, Wasch- und Reinigungsmittel

Kunststoffverpackungen, Plastikflaschen

Die Highlights der Umweltgifte:

1. Quecksilber (organisch, anorganisch in Energiesparlampen, Amalgam, Impfstoffen, Fisch) und Blei (mit Quecksilber in quasi allen Nabelschnüren bei Neugeborenen nachweisbar), Antimon (Plastikflaschen), Arsen (organisch, anorganisch)

2. Zinn (ähnlich extreme Toxizität wie Quecksilber, in Amalgam und Antifoulinganstriche bei Schiffen, Meeresfrüchte, Textilien. Die Toxizität wird ca. um das 1000-fache gesteigert durch  Organe-Zinn-Verbindungen. (Nachgewiesenen im Jahr 2000 in den Trikots der Spieler von Borussia Dortmund, die es über die Haut  aufnahmen)

3. Gold, Palladium (Zahnwerkstoff), Cadmium (Rauchen)

4. Glyphosat (die Zulassung wurde  im August 2016 für 10 Jahre verlängert, kurz nach dem Monsanto-Bayer-Deal … „wird schon nicht so schlimm sein“)

6. Neonikotinoide. Als Neonicotinoide oder Neonikotinoide wird eine Gruppe von hochwirksamen Insektiziden bezeichnet. Sie alle sind synthetisch hergestellte Wirkstoffe, die an den Nikotinischen Acetylcholinrezeptor (nAChR) von Nervenzellen binden und so die Weiterleitung von Nervenreizen stören.

7. Rotenon. Die giftige Wirkung des Stoffes beruht auf einer Blockade der an der inneren Membran der Mitochondrien lokalisierten Atmungskette, wo er am Komplex I ansetzt und so die Elektronenübertragung verhindert. Dadurch kann die Zelle kein ATP mehr herstellen und der Stoffwechsel kommt zum Erliegen

Rotenon ist aktuell in Deutschland laut BBA nicht als Insektizid zugelassen (aber in der Schweiz, Spanien und in einigen anderen Ländern). In Norwegen wurde versucht, einen Parasiten (Gyrodactylus salaris), der den Lachsbestand in einigen Flüssen bedroht, mit Rotenon zu bekämpfen. Dabei sterben außer den Parasiten jedoch auch die gesamten Fischbestände der Flüsse, was an manchen Orten (USA) gezielt genutzt wird, um Seen von Fischen zu reinigen, um dort neue Fischbestände anzusiedeln.

8. Dioxine (Atemluft, in Fleisch, Milch, Fisch) Seveso in Italien 1976, anschliessend 15-fach  so viel Missbildungen bei Neugeborenen

9. Furane (Atemluft, Verbrennung von Plastikmüll, in Fleisch, Milch, Fisch)

10. Lindan

11. DDT Dichlordiphenyltrichlorethan, abgekürzt DDT, ist ein Insektizid, das seit Anfang der 1940er-Jahre als Kontakt- und Fraßgift eingesetzt wird. Wegen seiner guten Wirksamkeit gegen Insekten, der geringen Toxizität für Säugetiere und des einfachen Herstellungsverfahrens war es jahrzehntelang das weltweit meistverwendete Insektizid. Allerdings reicherte es sich wegen seiner chemischen Stabilität und guten Fettlöslichkeit (NERVENSYSTEM) im Gewebe von Menschen und Tieren am Ende der Nahrungskette an. In der Bundesrepublik Deutschland seit 1977 verboten, in der DDR  bis 1989 erlaubt. Heute noch überall nachweisbar

12. PCP (Pentachlorphenol als Holzschutzmittel)

13. PCBs ( Polychlorierte Biphenyle, seit Jahren verboten, aber immer noch im Grundwasser und Erdreich)

14. Bisphenol A, Bisphenol S (in nahezu allen Plastikartikeln), verursacht  kardiale, hormonelle und mentale Störungen

15. Perfluorierte Substanzen in Antihaft-Beschichtungen in Töpfen und Pfannen

16. Perfluorierte, organische Tenside  = PFC, PFT aus kommunalen Klär- und Industrieanlagen, auch Fettlöser in Seifen, Waschmitteln, Shampoos, Geschirrspülmittel etc. (wurde in Arnsberg im Ruhrgebiet 2006 im Trinkwasser nachgewiesen, bis zu  8-fach Erhöhung im Blut bei 35000 Menschen, darunter 350 Schulanfänger). Zerstören Zellmembranen und Mitochondrien.

17. Organophosphate (Kunstdünger, Nervengifte, verbrannte synthetische Schmierstoffe)

18. Nitrate (die zu cancerogenen Nitriten und Nitrosaminen verstoffwechselt werden)

19. Perfluoroctansäure in schmutz- und wasserabstossenden Materialien wie Textilien (1/3 aller Kinder in großer Studie des WWF belastet)

20. Fluorierte Chemiegifte in allen Kühlschränken und Klimaanlagen (i.d.R  über 80% aller Menschen belastet)

21. TB-BPA (Beschichtungsmaterial in Autoindustrie und als Flammschutzmittel)

22. HBCD  = Hexachlorcyclodecan (in Kunststoffschaum, Polstermöbeln)

23. Methylisocyanat (hochgiftiges Gas in den Tanks von Pflanzenschutzmitteln). Bophal, Indien, 1984 starben 3330 Menschen als dieses Gas bei Union Karbide entwich.

24. PAK = polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, in allen Kunststoffverbindungen enthalten

25. Glutamat

26.alle künstlichen Süssstoffe wie Aspartam, Neotam, Natreen, Sucralose, HFCS (High Fructose corn syrup) sind im Grunde Nervengifte, die die Wahrnehmung von Zucker imitieren sollen.

27. Aldehyde

28. Halogenide Chlor, Brom  und Fluor blockieren die Symporter an den Zellen. Dadurch wird der Stofftransport in die Zelle und aus der Zelle heraus blockiert. Die psychischen Wirkungen von Fluoriden wurde in Gefangenenlagern ausprobiert und führt zu Unterwerfung und Gefügigkeit. Daneben sinkt die Intelligenz. Bromide werden sehr leicht ins Gehirn aufgenommen und führen zur Wirkverstärkung unter den gleichen Wirkungen wie Fluoride.

Xenobiotics [=Xenobiotikum; dem Leben fremde Stoffe]:

1. Medikamente, z.B. antibiotischer Insult.  Bei  gleichzeitig mehr als 3 verschiedenen Arzneimitteln kann kein Mensch die Interaktionen überblicken.

2. Agrargifte (Pestizide, Insektizidem, Fungizide, Herbizide,Dünger)

3. Zusatzstoffe in Lebensmitteln (1500 E-Stoffe)  („Ohne die Lebensmittel-Duftstoffe und Farben aus China könnten unsere Supermärkte schliessen“, so ein Supermarkt-Mitarbeiter).

4. Lösungsmittel, Farben, Lacke, Kleber, Leime,

5. Haushaltreinigungsmittel

6. Seifen, Waschmittel, Reinigungsmittel

7. Bis zu 7500 verschiedenen Chemikalien in neu hergestellten Textilien und Schuhen (Herkunft China, Indien, Bangladesh, Indonesien)

8. Elektromagnetische Strahlungen UMTS, WLAN, TETRA, Radar, Mikrowellen

9. Radioaktive Strahlung (1957 Kyschtym, Russland, 1957 Sellafield, England, 1979 Harrisburg, USA, 1986, Tschernobyl, Ukraine, 2011 Fukushia, Japan. Seit 1943 wurden weltweit mehr als 2500 oberirdische Atomtest durchgeführt.

10. Lärm“ ZITAT ENDE

Es gibt mit Sicherheit mehr, deshalb die Pünktchen. Das sind unheimlich viele Substanzen. Die Industrie macht aber auch immer weiter, wenn man auf Punkt 7 unter Xenobiotics schaut, da sind bis zu 7500 verschiedene Chemikalien in neu hergestellten Textilien und Schuhen aufgeführt, wer braucht so etwas? Braucht die Menschheit wirklich immer ständig etwas Neues, egal, wie giftig es für einige Menschen und die Natur ist?

Na ja, die Menschheit reagiert ja nicht, wenn sie vergiftet wird, die Corona-Plandemie war ja diesbezüglich das letzte und eindrücklichste Beispiel. Warum soll jemand auf Amalgam reagieren, ist doch nur ein bisschen Gift, schadet doch nicht … oder auf Chemtrails, oder auf Spuren von Gift im Essen, jedweder Art … ist doch nur ein bisschen, schadet doch nicht, so ist die „Argumentation“ der meist Gesunden, Dummen; wer einmal krank wird, hört auf, so zu reden, so viel ist klar.

Dies ist auch einer DER Haupgründe, warum ich bei der „Corona- und Impfdiskussion“ nicht mehr mit gemacht habe; die Leute sind für mich so dermaßen HIRNVERSTRAHLT, aber nur, weil sie noch gesund sind, das hört erst auf, leider, so ist der Mensch, wenn die Leute krank werden, und selbst dann glauben sie noch ihren Ärzten, daß das Ganze nix mit nix zu tun hat, lächerlich…

Mit solchen Leuten zu diskutieren ist Zeitverschwendung. Ich bin älter und meine Restlebenszeit ist mir für so etwas zu schade.

Deshalb jetzt hier in lockerer Folge mehr Artikel zu brisanten Themen wie „Vergiftung, was ist das“h, Amalgam, welche Krankheiten werden damit verbunden, und was kann man machen als Betroffener, die obige webseite ist gut, da wird man fündig, aber es gibt noch viel mehr dazu zu schreiben. Solche Themen sind für Gesunde, Dumme nicht interessant. Das ist mir aber egal. An diese Leute wende ich mich nicht. Ich selbst bin chron. krank seit 2009, schleichend schlimmer werdend, MCS, Hasimoto, CFS, Fibromyalgie, HPU, ganz viele Allergien und Unverträglichkeiten und chronisch vergiftet. Das begann schon in meiner Kindheit, wenn also einer beim Lesen meint, bist du doch selber schuld, tut mir leid, nein, das bin ich nicht selber schuld, das hätte jedem Anderen genauso wie mir passieren können.

Stapellager Schlucht, Teutoburger Wald, 2014

In einer alternativen Welt würden Menschen leben können, ohne daß sie von Industrie, Chemie und Pharma-Mafia im Verbund mit Politdarstellern vergiftet werden. Denkt mal drüber nach, wie schön das wäre! Also ich wüßte solch ein Leben mit Sicherheit zu schätzen.

KeineHeimatKyffhäuser

Aromagifte

Liste der Artikel bei toxcenter.org dazu:

http://www.toxcenter.org/aromagifte/

Willkürlich raus genommen, was mich interessiert hat:

screenshot Artikel

daraus:

Es gibt 20 000 Gifte, die wegen ihres zugleich vorhandenen Geschmacks irreführend als „Aroma“ bezeichnet werden…. Unter „Aroma“ versteht der Laie besonders gesunde Nahrungsbestandteile. … Diese Gifte unterdrücken das Sättigungsgefühl als direkte Folge der Giftwirkung, schaffen einen ständigen Hunger und blockieren die Schilddrüse, was zur Stoffwechselblockade führt. Über eine Langzeitallergie entstehen diverse Autoimmunerkrankungen, die dann langfristig zum Tode führen. Zuckerkrankheit und Infarkt sind nur die Spitze des Eisberges der Folgen. Amalgam von der Mutter und später auch eigenes sorgt über die Stammhirnschädigung für die Freßgier und Haltlosigkeit, die zur Gleichgültigkeit gegenüber der Qualität des Essens führt („Chemiekost macht nichts“), für eine Sucht nach Aromagiften, die ebenbürtig mit allen anderen Formen der Sucht ist ( Rauchen, Alkoholismus, harte Drogen).

Die Amalgameinlagerungen ins Gehirn in die wichtigsten Entscheidungsareale kann man mit einem Spezial-Kernspin sichtbar machen. Im Tierversuch probten wir den Einsatz von Aromen. 11 frei lebende Hauskatzen erhielten Biofutter, eine ein aromahaltiges Fertigfutter, diese eine Katze nahm binnen Wochen vier Kilo zu, wurde träge, faul, bewegungsarm und nahm später trotz Biofutter nicht mehr ab.“ ZITAT ENDE

Auszug Artikel 58: Aromagifte in Deutschland:

Aromagifte in Deutschland

Jährlich werden in Deutschland 15.000 Tonnen künstlicher Geschmacksstoffe produziert. Die Folge: immer mehr Menschen leiden an Allergien.

Vanillin, die chemisch hergestellte Vanille gilt unter Fachleuten als eines der Hauptallergene. Eine ExpertInnen-Kommission des Europarates hat von 2.176 untersuchten Geschmacksstoffen lediglich 391 Aromen als unbedenklich eingestuft. 180 Aromen hielt das Gremium für so gefährlich, dass es von einer Verwendung dieser Substanzen strikt abgeraten hat.

ChemikerInnen können im Verbund mit der weiterverarbeitenden Nahrungsmittel-Industrie beinahe jedes gewünschte Lebensmittel erzeugen. Das Journal of Food Science berichtet von einem Verfahren, wie aus Schweinefleischabfällen und Zusatzstoffen „Muscheln“ hergestellt werden können.

Über Rückstände und Zusatzstoffe gibt es kaum Informationen.

BAYER und die Food-Lobby haben Kennzeichnungsregelungen durchgesetzt, die sehr verwirrend sind. So kann sich hinter der Bezeichnung „natürliches Aroma“ sehr wohl auch gentechnisch hergestelltes Aroma verbergen.

Die wichtigste und unerwünschte Nebenwirkung aller Aromastoffe sind Allergien.

***

Eine Liste von Vorkommen von Aromagiften findet sich in Artikel 59.

Deshalb: immer frisch kochen. Und nur Zutaten verwenden, von denen ma in etwa weiß, was drin ist.

KeineHeimatKyffhäuser

Der Mann der Bäume pflanzte

Die nachfolgende Erzählung wurde aufgenommen durch Karlheinz Baumgartl, Heimatforscher und Kosmologe.

http://www.cosmopan.de/
                                                                                                                                 

Zitat:
„Damit eine solche Leidenschaft siegt, muss man mit der Hoffnungslosigkeit kämpfen können.“    

DER MANN  DER BÄUME PFLANZTE

Um außergewöhnliche Qualitäten eines menschlichen Wesens erkennen zu können, muss man das Glück haben, sie während vielen Jahren beobachten zu können. Falls das Werk ohne jeden Egoismus und die  Idee von einzigartiger Großmut ist, wenn es ganz sicher ist, dass nirgends nach Entschädigung gesucht wird und erst noch sichtbare Spuren auf der Erde  hinterlassen werden, dann begegnet man wirklich einem unvergesslichen  Charakter.
Vor etwa vierzig Jahren unternahm  ich eine lange Wanderung in der uralten Alpenregion, die sich in die Provence  hinein erstreckt, einer Touristen völlig unbekannte  Gegend. Im Süden wird sie durch den Lauf der  Durance zwischen Sisteron und Mirabeau begrenzt, im Norden von der Drome von der Quelle bis nach Die, und im Westen von den Ebenen der Grafschaft Venaissin und   den Vorgebirgen des Mont Ventoux. Sie enthält den ganzen nördlichen Teil des  Departements der Basses-Alpes, den Süden der Drome und eine  kleine Enklave der  Vaucluse.


Zu der Zeit, als ich zu meiner langen Wanderung aufbrach, war das eine nackte und monotone Landschaft auf 1200 bis  1300 Metern Höhe, nur von wildem Lavendel  bewachsen. Ich überquerte dieses Land in der ganzen Breite und nach drei Tagesmärschen befand ich mich in einer einzigartigen   Einöde. Ich nächtigte an der Seite der Überreste eines kleinen verlassenen  Dorfes. Seit dem Morgen hatte ich kein Wasser mehr und ich musste unbedingt danach suchen. Bei diesen Ruinen, die wie ein altes Wespennest aussahen, musste es doch in alter Zeit eine Quelle oder einen Brunnen gegeben haben. Eine Quelle  war da, aber völlig ausgetrocknet. Die fünf oder sechs von Wind und Wetter  zerfressenen Häuser und die kleine Kapelle mit dem eingestürzten Turm waren zwar  angeordnet wie die belebten Dörfer, aber alles Leben war daraus verschwunden.

Obwohl es ein sonniger Junitag war, blies der Wind mit einer unerträglichen Brutalität über die ungeschützte und gegen den Himmel offene Gegend. Er fauchte um die Überreste der  Häuser wie ein Raubtier, das beim Fressen überrascht wird.
Ich musste das Lager aufgeben. Fünf  Stunden weiter hatte ich immer noch kein Wasser gefunden und nichts gab mir  Hoffnung es zu finden. Überall die gleiche Trockenheit, die gleichen verholzten Sträucher. In der Ferne schien ich eine kleine schwarze aufrechte Silhouette zu  sehen. Ich dachte, es sei ein einzelner Baumstrunk. Auf gut Glück lief ich auf  ihn zu. Es war ein Hirte, neben ihm lagen etwa dreißig Schafe auf der heißen  Erde.
Er gab mir aus seiner Flasche zu trinken  und führte mich ein wenig später zu seinem Haus in einer Bodensenke der Plateaus. Er holte sein ausgezeichnetes Wasser aus einem natürlichen sehr tiefen Erdloch, über das er eine einfache Winde angebracht hatte.

Dieser Mann sprach nicht viel. Das trifft man oft an bei Menschen die alleine leben. Aber ich fühlte, dass er sich seiner selbst sicher war. Das war ungewöhnlich in diesem  kargen Land. Er wohnte nicht in einer Hütte, sondern in einem Haus aus Stein, dem man ansah, wie er mit seinen Händen die Ruine, die er angetroffen hatte, wieder instand gestellt hatte. Das Dach war solide und wasserdicht. Der Wind, der auf die Ziegel traf, machte einen Lärm wie das Rauschen am Meeresstrand.
Sein Haushalt war geordnet, die Wäsche gewaschen, der Holzboden gewischt, sein Gewehr geölt. Auf dem Herd kochte  eine Suppe. Jetzt bemerkte ich, dass er frisch rasiert war, und dass alle Knöpfe gut angenäht waren. Seine Kleider waren in der feinen Art ausgebessert, die den Flick unsichtbar macht.

Er hieß mich, die Suppe mit ihm zu teilen. Als ich ihm meinen Tabaksbeutel anbot, sagte er mir, er rauche nicht. Sein Hund war wachsam ohne unterwürfig zu sein und so still wie sein Meister.

Wir kamen bald überein, dass ich die Nacht hier verbringen würde. Das nächste Dorf war mehr als eineinhalb Tagesmärsche entfernt. Darüber hinaus kannte ich den Charakter der wenigen Dörfer dieser Region. Sie befinden sich weit voneinander entfernt an Abhängen im Buschholz der Steineichen am äußersten Ende von befahrbaren Straßen. Die  Einwohner sind Köhler. Es sind keine angenehmen Wohnorte.

Die Familien sind  Winter wie Sommer in diesem rauhen Klima aneinander gebunden und leben ihren Egoismus im Kleinen aus. Der unbewusste Ehrgeiz zeigt sich in der dauernden Sehnsucht, dem Ort zu entfliehen.

Die Männer transportieren die Holzkohle mit ihren Lastwagen in die Stadt, dann kehren sie wieder zurück. Auch solide Charakter zerbrechen unter solch dauernd wechselndem Dasein. Die Frauen hegen mancherlei Groll. Bei allem und jedem gibt es  Konkurrenz, beim Kohleverkauf wie bei der Kirchenbank, sie streiten um die Tugenden und die Laster, in einer Mischung ohne Ende.

Der Hirte rauchte nicht, aber er holte einen kleinen Sack und verteilte einen Haufen Eicheln auf dem Tisch. Aufmerksam kontrollierte er eine nach der anderen und trennte die Schlechten von den Guten. Ich rauchte meine Pfeife dabei und bot ihm an, zu helfen. Das ist meine Angelegenheit, erwiderte er. Und wirklich, als ich seine Sorgfalt dabei sah, bestand ich nicht mehr darauf. Das war unsere ganze Unterhaltung. Als er einen ansehnlichen Haufen auf der Seite der Guten hatte, fing er an, sie in Einheiten von Zehn zu zählen. Dabei schaute er sie noch genauer an und legte die kleinen oder leicht eingerissenen weg. Als er so hundert perfekte  Eicheln vor sich hatte, hielt er inne und wir gingen schlafen.

Die Gesellschaft dieses Mannes erfüllte mich mit Frieden, darum bat ich ihn am nächsten Morgen, mich den ganzen Tag bei ihm ausruhen zu dürfen. Er fand das ganz normal, besser gesagt, er machte den Eindruck, als ob ihn überhaupt nichts stören könnte. Dieser Ruhetag war für mich nicht zwingend nötig, aber ich war neugierig und wollte mehr wissen. Er ließ seine Truppe heraus und führte sie auf eine Weide. Vorher hatte er den Sack mit den sorgfältig ausgewählten und gezählten Eicheln in einem Eimer Wasser getränkt.

Ich bemerkte, dass er anstelle eines Steckens einen dicken ungefähr 150 cm langen Eisenstab mitnahm. Wie ein Spaziergänger folgte ich ihm nach. Die Schafweide befand sich in einer Mulde. Er ließ die kleine Truppe in der Obhut seines Hundes und stieg wieder zu mir herauf. Ich befürchtete schon, er werde mir meine Neugierde vorhalten, aber im Gegenteil, ich stand zufällig auf seinem Weg und er lud mich ein, ihn zu begleiten, falls ich nichts Besseres zu tun hätte. Dann stieg er 200 Meter  weiter auf.
Am Ziel angelangt, fing er an, seinen Eisenstab in die Erde zu bohren. Er machte ein Loch, versenkte eine Eichel und verschloss das Loch wieder. Er pflanzte Eichen!
Ob dieses Land ihm gehörte? Nein, sagte er. Ob er wisse, wer der Besitzer sei? Er wusste es nicht. Vielleicht nahm er an, es sei Gemeindeboden oder die Besitzer kümmerten sich  nicht darum? Nein, das war ihm völlig egal. So pflanzte er an dem Tag hundert Eicheln mit größter Sorgfalt.

Nach dem Mittagsmahl nahm er die Arbeit wieder auf. Da ich eindringlich fragte, erzählte er mir ein wenig. Er pflanzte nun seit drei Jahren Bäume in dieser Einöde. Er  hatte bisher schon hundert Tausend gepflanzt. Davon trieben etwa zwanzigtausend aus. Er rechnete damit, die Hälfte davon durch Nagetiere oder durch Unvorhergesehenes zu verlieren. Das ergab, dass dort, wo vorher Wüste war, nun zehntausend Eichen wuchsen.
In diesem Moment fragte ich mich wie alt dieser Mann wohl sei. Er musste über 50 Jahre alt sein. Er heiße Elzeard Bouffier und sei 55 jährig, sagte er. Im Tal unten hatte er einen Bauernhof besessen, seinen Lebensplan realisiert, doch dann den einzigen Sohn und später die Frau verloren. Er zog sich zurück in die Einsamkeit und fand Gefallen am langsamen Lebensrhythmus mit seinen Schafen und dem Hund. Er hatte  erkannt, dass das Land am Mangel von Bäumen zugrunde gehen würde. Und da er keine besonderen Aufgaben hatte, dachte er, diesen Zustand zu ändern.
Da ich damals trotz meiner Jugend als  Einzelgänger lebte, verstand ich es mit Behutsamkeit mit einsamen Leuten in  Kontakt zu kommen. Trotzdem machte ich einen Fehler. Gerade eben wegen meiner Jugend stellte ich mir die Zukunft vor und sagte optimistisch: diese Zehntausend Eichen werden in 30 Jahren ganz wunderbar dastehen. Er fand nur, dass , wenn Gott ihm das Leben noch gewähre, er in 30 Jahren so viele Bäume gepflanzt habe, dass diese Eichen darunter nur wie ein Tropfen im Meer erscheinen würden. übrigens studierte er auch schon die Aufzucht von Buchen und hatte nahe seinem Haus eine Pflanzschule mit Bucheckern angelegt. Die jungen Pflanzen, die er mit einem Gitter vor den Schafen geschützt  hatte, gediehen prächtig. Er dachte auch an Birken für diejenigen Standorte, wo wenige Meter unter der Oberfläche Feuchtigkeit zu finden war.
Wir trennten uns am folgenden Tag.

Eichenwald, Heidenberg

Im nächsten Jahr, 1914, war Krieg und ich wurde für fünf Jahre eingezogen. Ein Infanterist kann kaum über Bäume nachdenken. Um ehrlich zu sein: die Geschichte hatte mich nicht allzu sehr beeindruckt. Ich hielt sie für ein Steckenpferd, so  wie Briefmarkensammeln, und vergaß sie.
Am  Ende des Kriegs hatte ich eine kleine Abfindung erhalten und ich sehnte mich  nach frischer Luft. Ohne Plan- nur gerade aus dieser Sehnsucht heraus- nahm ich  wieder den Weg zu diesen Einöden auf.
Das Land hatte sich nicht verändert. Allerdings bemerkte ich oberhalb des verlassenen Dorfes eine Art grauer Nebel, der die Anhöhe bedeckte wie ein Teppich. Ich dachte wieder an den Hirten, der Bäume pflanzte. Zehntausend Eichen brauchen wirklich viel Platz, sagte ich mir.
In den fünf Jahren hatte ich zu viele Menschen sterben sehen, um mir nicht vorstellen zu können, dass Elzeard Bouffier vielleicht gestorben war, so wie man mit zwanzig  Jahren denkt, dass 50jährige schon alt sind und dem Tod schon nahe. Er war aber nicht tot, sondern sogar noch gut im Saft. Er besaß nur  noch vier Schafe, dafür etwa hundert Bienenstöcke. Weil die Schafe seine Pflanzungen gefährdeten, hatte er sich von ihnen getrennt. Er sagte, und ich konnte das sehen, dass er sich  überhaupt nicht um den Krieg geschert hatte, sondern weiter pflanzte ohne sich stören zu lassen.
Die Eichen von 1910 waren nun zehn Jahre alt und grösser als er und ich, ein beeindruckender Anblick. Ich war  buchstäblich sprachlos, und wir verbrachten den ganzen Tag schweigend wandernd  in seinem Wald. Dieser war dreiteilig, 11 km lang und an der breitesten Stelle 3 km weit. Stellte man sich vor, wie das alles aus den Händen und der Seele dieses Mannes entstanden war – und das ohne technische Hilfsmittel – so verstand man, dass Menschen eine gottgleiche Macht haben können, nicht nur im Zerstören. Er hatte seine Idee verfolgt  und die schulterhohen Buchen die sich so weit man sehen konnte, ausgebreitet hatten, zeugten davon. Die Eichen standen dicht und hatten das Alter überschritten, wo sie vom Wild gefährdet waren. Um diese Werk zu zerstören müsste das Schicksal schon zu einem Wirbelsturm greifen. Er zeigte mir bewundernswerte Birkenhaine, die etwa 5 Jahre alt waren, das heißt von 1915, als ich in Verdun kämpfte. Sie wuchsen, zart und aufrecht wie junge Menschen, auf den Böden, die, wie er richtig vermutet hatte, Feuchtigkeit direkt unter dem Boden  enthielten.
Die Arbeit schien weiterzuwirken: obwohl er sich nicht darum kümmerte, sondern ganz einfach sein Ziel verfolgte. Denn als ich ins Dorf zurückging, bemerkte ich rinnendes Wasser in Bachbetten,  die seit Menschengedenken trocken gewesen waren. Das war die schönste  Kettenreaktion, die mir je zu Gesicht kam. In uralten Zeiten hatten diese Bächlein Wasser geführt. Einige dieser traurigen Dörfer, von denen ich am Anfang sprach, waren auf den Stätten gallo-römischer Dörfer gebaut worden. Es gab noch Überreste und die Archäologen hatten sie ausgegraben und Angelhaken gefunden an  Orten, wo man im 20.Jahrhundert auf Zisternen angewiesen war.
Auch der Wind verteilt Samen und darum erschienen mit dem Wasser nun auch Kopf – und Trauerweiden, Wiesen, Gärten, Blumen und eine gewisse Lebensfreude.
Die Veränderung geschah aber so langsam, dass sie ins Bewusstsein trat, ohne zu erstaunen. Die Jäger, die in diese einsamen Gegenden aufstiegen um Hasen und Wildschweine zu jagen, hatten das Sprießen der Bäume beobachtet, aber sie  hatten dies den Launen der Natur zugeschrieben. Darum störte niemand das Werk dieses Mannes. Hätte man etwas geahnt, wäre er zurechtgewiesen worden. Er stand außerhalb jeden Verdachts. Wer hätte sich im Dorf oder in der Verwaltung eine solche Sturheit und Selbstlosigkeit ausmalen  können?
Seit 1920 besuchte ich Eleazard Bouffier jedes Jahr. Ich habe ihn niemals zweifeln sehen. Trotzdem, wer weiß ob Gottes Hand im Spiel war? Ich zählte seine Misserfolge nicht, aber man kann sich vorstellen, dass man für einen solchen  Erfolg auch viele Widrigkeiten überwinden muss. Damit eine solche Leidenschaft siegt, muss man mit der Hoffnungslosigkeit kämpfen können.  Er hatte zu Beispiel während eines Jahres zehn Tausend Ahornsamen gepflanzt und alle waren zugrunde gegangen. Im folgenden Jahr ließ er es sein zu Gunsten von Buchen, die sogar besser als die Eichen heranwuchsen.
Um sich ein klareres Bild von  diesem außergewöhnlichen Charakter zu machen, darf man nicht vergessen, dass er ganz einsam lebte, so einsam, dass er gegen Ende seines Lebens gar nicht mehr sprach. Oder vielleicht war es einfach nicht mehr  notwendig?

1933 erhielt er Besuch eines verblüfften Forstmeisters. Dieser legte ihm nahe, ja kein  Feuer zu machen, um diesen ’natürlichen‘ Wald nicht zu gefährden. Der naive Mann sagte sogar, er sehe zum ersten Mal einen Wald von alleine spriessen. Zu jener Zeit wollte er etwa 12 km von seinem Hause weg Buchen säen. Um sich den Weg zu sparen, plante er, sich eine Steinhütte bei seiner Pflanzung zu bauen. Immerhin war er da schon 65 Jahre alt. Und er baute sie wirklich im folgenden Jahr.

1935 erschien eine ganze Delegation der Verwaltung, um den ’natürlichen‘ Wald zu begutachten. Der Direktor der  Abteilung Wald und Wasser war dabei, ein Abgeordneter und Fachleute. Man verlor  viele unnütze Worte. Es wurde beschlossen, etwas zu machen und glücklicherweise geschah nichts, außer dass man den Wald unter Schutz stellte und die Köhlerei  verbot. Es war unmöglich, nicht von der der Schönheit dieser jungen gesunden  Bäume überwältigt zu werden, sogar der Abgeordnete erlag dieser Pracht.
Unter den Förstern der Delegation war ein Freund von mir. Ich erklärte ihm das Wunder. Eine Woche später gingen wir auf die Suche nach Eleazard Bouffier und fanden ihn 20 km vom Ort der Inspektion an der Arbeit.


Der Förster war nicht umsonst mein Freund. Er kannte den Wert der Dinge und wusste zu schweigen. Als  Gastgeschenk hatte ich einige Eier mitgebracht und wir drei teilten unseren Imbiss miteinander und betrachteten ein paar Stunden schweigend die  Landschaft.
Dort wo wir hergekommen waren, waren die Bäume bereits 6-7 Meter hoch und ich erinnerte
mich an den Anblick im Jahre 1913: eine Wüste…. Die friedfertige und regelmäßige Arbeit, die frische Höhenluft, das karge Essen und vor allem die Heiterkeit der Seele verliehen dem  alten Manne eine fast feierliche Gesundheit. Er war ein Kämpfer Gottes und ich  fragte mich, wie viele Hektaren er noch mit Bäumen bepflanzen würde.
Vor seinem Aufbruch machte mein Freund nur eine kleine Anmerkung über die Beschaffenheit des  Bodens, ohne weiter darüber zu reden. Etwas später sagte er mir: Dieser Mann weiß mehr als Alle! und nach etwa einer Stunde Fußmarsch hatte die Tragweite der Idee sein  Innerstes erreicht: Er weiß viel mehr als Alle. Er hat einen wunderbaren Weg  zum Glück gefunden.
Dank diesem Förster blieb nicht nur der Wald sondern auch das Schicksal des Mannes beschützt. Er ernannte drei Waldhüter für den Schutz bleute ihnen ein, sich niemals von den Köhlern mit einer Flasche Wein bestechen zu lassen.

Nur im Jahr 1939 geriet das Werk in Gefahr. Damals wurden die Autos mit  Holzvergasern betrieben und man hatte nie genug Holz. Man begann, die Eichen von 1910 abzuholzen, aber sie waren so weit von jeder Straße entfernt, dass es sich nicht lohnte und man brach die Sache ab. Der Hirte hatte  nichts davon erfahren, er war 30 km weiter daran, seine friedliche Arbeit zu tun.
Den Krieg ignorierte er wie 1914.

Ich habe Eleazard Bouffier im Juni 1945 zum letzten Mal gesehen. Er war 78 Jahre alt. Ich wollte meine einstige Wanderung wiederholen. Jetzt gab es trotz der Nachkriegszeit einen Bus zwischen dem Tal der Durance und den Bergen. Weil das so schnell ging, erkannte ich die Landschaft meiner damaligen Wanderung nicht mehr. Es schien mir auch, dass ich an ganz fremden Orten vorbeikam. Erst als ich den Namen eines Dorfes hörte, wurde mir klar, dass ich mich schon mitten in der einstigen Einöde befand. In Vergons stieg ich aus dem Bus.
1913 lebten in dem Weiler drei Personen. Es waren rauhe misstrauische Menschen, die von der Fallenjagd lebten, moralisch und physisch Menschen aus der Vorzeit ähnlich. Brennnesseln verschlangen die verlassenen Häuser. Es sah hoffnungslos aus für sie, darum warteten sie nur auf  den Tod und das begünstigt keineswegs die Tugenden.
Aber jetzt war alles verändert, sogar die Luft. An Stelle der brutalen trockenen Winde blies nun eine wohlriechende Brise. Von den Höhen tönte der Wind in den Wäldern wie murmelndes Wasser. Und zu  meinem Erstaunen hörte ich richtiges Wasser in ein Becken plätschern. Man hatte einen reichlich fließenden Brunnen gebaut und, was mich sehr berührte, eine Linde daneben gepflanzt. Sie war etwa 4jährig und schön gewachsen, ein Symbol  der Auferstehung.

Auch sonst sah ich in Vergons Spuren von Arbeiten, für die eine gehörige Portion Optimismus nötig war. Die Hoffnung war also zurückgekehrt. Man hatte die Ruinen weggeräumt, die verfallenen Mauern eingerissen und fünf Häuser neu gebaut. Der Weiler zählte schon 28 Einwohner, darunter vier junge Haushalte. Rund um die frisch verputzten Häuser sah ich Gärten, wo nebeneinander angeordnet Gemüse und Blumen wuchsen, Kohl und Rosen, Lauch und Löwenmaul, Sellerie und Anemonen. Man bekam direkt  Lust, dort zu wohnen.
Von Vergons aus ging ich zu Fuß weiter. So kurz nach dem Krieg war unser Leben noch nicht in voller  Blüte, aber Lazarus war aus dem Grab gestiegen. An den Flanken der Berge  erblickte ich kleine Felder von Gerste und Roggen und im Tal das Grün von  Wiesen.
Seit dieser Zeit hat es nur 8 Jahre  gebraucht, um das Land ganz aufblühen zu lassen. Auf dem Platz der Ruinen, die ich 1913 gesehen hatte, stehen jetzt richtige schön verputzte Bauernhöfe, die Lebensfreude und Behaglichkeit ausstrahlen. Die alten Quellen bringen wieder Wasser. Sie werden gespeist vom Regen und Schnee, der von den Wäldern zurückgehalten wird. Man hat die Bäche kanalisiert und bei jedem Bauernhof sieht  man zwischen Ahornbäumen Brunnenbecken inmitten eines Teppichs frischer Minze. 

Nach und nach werden die Dörfer aufgebaut. Einwanderer aus der Ebene oder von dort wo der Boden teuer ist, haben sich niedergelassen und bringen Jugendfrische, Bewegung und Unternehmungslust mit. Auf den Wegen sieht man gutgenährte Frauen und Männer, Buben und Mädchen, die lachen können und ländliche Feste lieben. Zählt man die Eingewanderten zu der alten, kaum wieder zu erkennenden Bevölkerung dazu, verdanken mehr als zehntausend Personen ihr Glück Eleazard  Bouffier.
 
Wenn ich so sehe, wie ein einziger Mensch sich auf seine physischen und moralischen Kräfte verlassend genügt, um aus einer Wüste ein Gelobtes Land zu machen, denke ich, dass die Menschheit trotz allem bewundernswert ist. Um so etwas zu schaffen, braucht es dauerhafte Seelengröße und selbstlose Großzügigkeit.  Darum zolle ich diesem alten Bauern, der dieses Gott würdige Werk erschaffen hat, allergrößten Respekt.

Eleazard Bouffier ist im Jahre 1947 im Altersheim von Banon friedlich entschlafen.

JEAN GIONO Der Mann der Bäume pflanzte

***

Wunderbare Geschichte über das, was geht, wenn Menschen wollen. Selbst ein Einzelner kann, wenn er beharrlich bleibt, sehr viel erreichen. Allerdings ist das Erreichte nicht daran zu messen, ob es sofort sichtbar ist. Um so etwas zu tun, braucht es Geduld und Disziplin, und das sind Eigenschaften, die den weitaus meisten Menschen abhanden gekommen sind.

KeineHeimatKyffhäuser

Die zehn größten Fehlannahmen der Wahrheitsbewegung

das ist gut.

Nur nützt das Reden jetzt auch nix mehr. Man muß machen und nicht reden. Schon seit längerem habe ich das begriffen und mache das auch. NOCH bin ich dabei alleine. Mal sehen wie lange noch.

Video 12 Minuten: https://www.youtube.com/watch?v=cQbFCUWLkyI

Einfach machen, anstatt zu labern. Das kann jeder. Wer es nicht tut, will es eben nicht tun.

KeineHeimatKyffhäuser

per edit hinzugefügt:

„“In der Vergangenheit hat Zensur durch Abblocken des Informationsfluss gewirkt. Im 21.Jahrhundert wirkt Zensur durch die Flutung mit irrelevanten Informationen. So wissen die Leute nicht mehr, auf was sie sich eigentlich fokussieren sollen. Sie verschwenden ihre Zeit mit Recherchen und Debatten über Nebensächlichkeiten.““ Quelle: https://t.me/bollbrocknicecoaching/16404

Alter Artikel: Wer verfolgte die Hexen und Hebammen

Oder:

Der durchschnittliche Neurotiker ist die Grundlage der heutigen kapitalistischen Welt

Video, ca 2 Stunden:

https://www.youtube.com/watch?v=Xf3TNIJabT4

Aus der Videobeschreibung:

Wie die sexualfeindliche Moral in Europa etabliert wurde und warum dies Uns ALLE (Männer wie Weiber) zutiefst betrifft! Über die Hexenverfolgung – und warum sie noch unverstanden und gleichzeitig doch soooo wichtig ist. Man könnte meinen, so ein altes Thema hat für unser heutiges Leben keine Bedeutung mehr. Manche sagen sogar, über die Hexen-Verfolgung sei schon alles gesagt worden. Aber weder das eine noch das andere ist wahr. Eher ist es so, dass die Hexenverfolgung einer der schwerwiegendsten sozialen Katastrophen der letzten 1000 Jahre war, mit Resultaten an denen wir – ohne es zu ahnen -, heute noch leiden.

Großen Dank für die vielfältige sachliche und persönliche Unterstützung geht an Prof. Bernd Senf von der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin, der mich 10 Jahre lang zu dem Thema Hexenverfolgung an die FHW im Rahmen seiner Vorlesungen zu den Arbeiten Wilhelm Reich eingeladen hatte. Ottmar Lattorf aus Köln Wieder gefunden von monika und eingesprochen von einer Freundin für die Seelsorge der Gemeinschaft Mutterrecht K.d.ö.R. Der Artikel ist bereits im Oktober 1997 in der Berliner Fachzeitschrift „emotion“ Beiträge zum Werk von Wilhelm Reich, Nr. 12/13 erschienen. Herausgeber war Volker Knapp Diederichs ISDN Nr. 0720-0579. Hier nun die in 2003 überarbeitete Fassung. Bildquelle: 11tes Jahrhundert Skulptur von Khajuraho

Aus den ersten zwei Minuten des Videos:

„Ich möchte die Gelegenheit mit einer Randbemerkung über die Große Erdenmutter anbringen. So heißt es: Ihr Bildnis hatte keine Menschen – oder Tiergestalt, sondern war ein heiliger Stein. Ihre Feiern wurden ??? genannt. Auf dem Vatikanhügel, wo sich heute der Petersdom befindet, stand ihr Tempel.“ ZITAT ENDE

Text (pdf): http://www.was-die-massenmedien-verschweigen.de/Was_sie_verschweigen/Hexen/1.Wer%20verfolgte%20die%20Hexen%20und%20warum.pdf

 
Wer verfolgte die Hexen und warum?

Teil 1, (Komprimierte und sehr geraffte Kurz-Version.) von Ottmar Lattorf

In den meisten Geschichtsbüchern wird die Hexenverfolgung als eine Art kollektiver Wahnsinn der Menschen des Mittelalters dargestellt, der irgendwie ausgebrochen sein soll und dem dann Hunderttausende von unschuldigen Frauen zum Opfer gefallen sind. Neuere und Disziplinübergreifende Forschungen (1) kommen jedoch zu ganz anderen Schlüssen und damit zu einer sehr viel plausibleren Geschichtsauffassung und zu sehr viel interessanteren Ergebnissen,
als die Theorie, daß die Menschen in grauer Vorzeit plötzlich durchgedreht seien sollen.

Darüberhinaus wird oft die Meinung vertreten, dass ein so altes Thema wie die Hexenverfolgung für unser heutiges Leben keine Bedeutung mehr hat. Tatsächlich ist es aber so, dass die Hexenverfolgung eine der größten sozialen Katastrophen der letzten 1000 (Tausend!) Jahre in Europa war, mit Resultaten, an denen wir heute noch ohne es zu ahnen – immer noch herumknabbern und leiden.

Für unsere heutigen Ohren ist es zwarverblüffend zu hören, daß durch die Hexenverfolgung detaliertes Wissen über pflanzlichen Verhütungsmitteln ausgerottet worden sein soll. Doch
tatsächlich bestätigen neuere anthropologische Forschungen, daß recht viele Kulturen, die kulturell weit entfernt von den Segnungen der Industriegesellschaft waren, über  hervorragende pflanzliche
Verhütungsmittel verfügt haben.(2)

Darüber hinaus ist das genau der Themenbereich aus dem die Autoren des „Hexen-Hammer“s, der Bibel der Hexen-Verfolger, ihre Vorwürfe gegen die Frauen konstruiert haben. Die meisten Delikte, die den Frauen damals vorgeworfen wurden, hatten mit Sex, Anmache und Empfängnis-Verhütung zu tun. (3) Die sog. „Hexen“ war nämlich die Trägerinnen dieses Wissen und die wurden in einer erst en Welle in diesen 500 Jahren der Hexen-Verfolgung  systematisch ermordet. Neben den pflanzlichen Verhütungsmittel, die man getrost auch als Drogen bezeichnen kann, wurde mit dem Ermorden der Hexen durch die Inquisition auch ihr Wissen über andere psycho-aktiven und
körper-aktiven Drogen, ja ihr gesamtes medizinische Wissen ausradiert. Denn diese Frauen, die damals nur ausnahmsweise als „Hexen“ bezeichnet wurden, waren die Medizinerinnen und Schamanen des Mittelalters und der frühen Neuzeit.

Resultat dieses plötzlichen Fehlens von pflanzlichen Verhütungs- und Abtreibungsmittel in der frühen Neuzeit (16- 18. Jahrhundert) war in Europa die sog. Bevölkerungsexplosion.

Es waren keineswegs höhere hygienische Standards im Gefolge der sog. industriellen Revolution, die zu diesem rasanten Anstieg der Bevölkerung führte. Diese oft wiederholte Idee stimmt schlicht und
ergreifend nicht mit den historischen Tatsachen überein und ist ein Mythos, der die sog. industrielle Moderne verklären soll. Die hygienischen Verhältnisse und die sozialen Standards in Europa waren vor der Hexenverfolgung – am Ende des Mittelalters- sehr viel höher, als 500
Jahre später, zur Zeit der Industrialisierung.

Im Laufe der europäischen Hexenverfolgung (von 1360 bis 1780) haben die Schergen der römischen
Kirche nicht nur das Benutzen und die Weitergabe gewisser Drogen, nämlich der pflanzlichen Verhütungsmittel, mit übelster Folter und dem Tod auf dem Scheiterhaufen bestraft. Es wurden im
Laufe der Verfolgungen auch alle sogenannten „Anschluss-Delikte“ der fortpflanzungfreien Genuss-Sexualität bestraft.

Denn wie sollte man die Hexen und ihre Gefolgschaft erkennen? Alles was die fortpflanzungsfreien Genuss -Sexualität stimulieren konnte, wurde beargwöhnt und konnte zum Tod auf dem Scheiterhaufen führen: auch das Singen, auch das Trommeln bestimmter Rhythmen, der Tanz und nächtliche Feste zu Vollmond, psychoaktive Drogen, die Muße und die Sauberkeit; der Gang in die überall vorhandenen Badehäuser und der voreheliche Geschlechtsverkehr.

Denn, wer brauchte, wozu pflanzliche Verhütungs- oder Abtreibungsmittel? Frauen und Männer, die an einer fortpflanzungsfreien Genusssexualität interessiert waren! Frauen und Männer die „unzüchtig“ sein wollten, denn bestraft wurde die „Unzucht“, d.h. das nicht Anziehen wollen von Kindern! Alles was mit sexuellem Spass und Vergnügen und einer rationalen, den wirtschaftlich Verhältnissen entsprechenden Fortpflanzunggebaren in Verbindung gebracht werden konnte,
stand unter Strafe.

Und weil der sexuelle Appetit der Menschen seinerzeit sehr ausgeprägt und insbesondere der der Frauen nicht so einfach abzuschalten war, ging das bevölkerungspolitische Motiv der Kirche, das hinter der Hexenverfolgung stand, auf. Die Hexenverfolgung war ursprünglich als eine Maßnahme
eingesetzt worden, den Bevölkerungsrückgang insbesondere durch die große Pest (1348 und
Folgejahre) auszugleichen. (Die übrigens nicht durch mangelnde Hygiene entstanden war.) Daher gerieten die Hexen mit ihren Verhütungskräutern ins das Visier der kirchlichen Schergen.

Infolge dieser „bevölkerungspolitischen Grobsteuerung“ zur Anzucht möglichst vieler Menschen    (= die Hexenverfolgung) kam es schon nach 200 Jahren zu dem Auftauchen von einem Zuviel an
Menschen. Es gab immer häufiger Frauen mit 5 bis 10 und mehr Kindern.

Das hatte es im Mittelalter vorher nicht gegeben. Es kam zur Bevölkerungsexplosion und zu dem
sozialen Phänomens der Masse (von Menschen) – im Gegensatz zu einer zahlenmäßig überschaubaren Gruppe.

Bei diesem Zuviel an Menschen handelte es sich erst einmal um Säuglinge und Kinder. Diese konnten nicht mehr so gepflegt, gefördert und aufgezogen werden, wie bis dahin üblich. Sie starben, wurden weggegeben, liegengelassen, und vernachlässigt. Bis schließlich Findelkrippen und staatliche Zuchthäuser eingerichtet wurden, die aber auch gleichzeitig die Vorläufer der
heutigen Schulen und Knäste waren.

Dort wurden die Kinder einem knallharten sexualfeindlichem Regime unterworfen: der sog. „schwarzen Pädagogik“.

Die Hexenverfolgung in Europa und die daraus resultierenden sozialen Prozesse haben zu einer totalen Veränderung der menschlichen Fühlweise geführt; nämlich der Fühlweise des neurotischen,
modernen Menschen.
Vor der Zeit der Hexenverfolgung war der gesellschaftliche Ton besonders inder Unterschicht äußerst sexualfreundlich und derbe. Die Hexen-Verfolgung hat zu einer psychischen Umstrukturierung des liebesfähigen Menschen zum Homo Normalis geführt. Unsere heutige Fühlweise („Mentalität“ genannt) ist nicht mehr natürlich, sondern die Folge eines langen blutigen Kampfes gegen die Geschlechtslust, besonders die der Frauen und gegen die Selbstbestimmung des Menschen im Allgemeinen.

Diese neue Fühlweise war epochal und grundlegend für die in der frühen Neuzeit aufkeimende neue kapitalistische Wirtschaftsweise. Der durchschnittliche Neurotiker ist die Grundlage unserer heutigen kapitalistischen Welt. Und die Hexen- Verfolgung war die Vorraussetzung dazu.

Erst durch die Hexenverfolgung in Europa kam es zu den emotionalen Gräben zwischen den Geschlechtern wie wir sie heute kennen. Es kam zur Entsolidarisierung zwischen Mann und Frau. Denn schließlich wurden über einen Zeitraum von 500 Jahren Millionen von hübschen, intelligenten und sexualaktiven Frauen platt gemacht und kaum Männer.

Unsere derzeitigen Beziehungsdesaster stellen den entsetzlichen individuellen Preis dar, den der moderne Mensch, den wir (!) für die Erschaffung der bürgerlichen, patriachalen Industriegesellschaft zu bezahlen haben.

Die herrschenden Eliten lernten in der Endphase der Hexenverfolgung, dass die Unterdrückung einer solch vitalen Kraft, wie die der menschlichen Sexualität, zu Steuerungszwecken von Menschen-Massen dienen kann. Diese Form der Unterdrückung, durch die Einpflanzung von Angst vor den eigenen Bedürfnissen kann – so die Erfahrung- sogar den Knüppel, die Peitsche und selbst den Scheiterhaufen als Strafmaßnahme ersetzen.

Die herrschenden Eliten lernten: Je mehr ein Mensch zur Entsagung, zum Verzicht selbst auf seine elementarsten Bedürfnisse bereit war, umso müheloser ließ er sich später herumkommandieren. Das war die Geburtstunde der schwarzen Pädagogik und hat im Windschatten der Bevölkerungsexplosion zu einer massenhaften Vernachlässigung des Nachwuchses und zu einer infantilen Grundhaltung großer Bevölkerungsteile gegenüber der Obrigkeit und dem politischen Geschehen geführt.

Die folgsamen Menschen Massen, die liebesgeschädigten Neurotiker und Psychotiker sind also alle das gewollte psycho-soziale Resultate eines mörderischen Krieges gegen die Geschlechtslust und die Sexualkultur unserer Vorfahren.

Setzt man sich mit der Kulturgeschichte Europas und anderer Kontinente im Hinblick auf die Sexualität des Menschen auseinander, erkennt man leicht, daß wir uns heute in den westlichen
Industriegesellschaften nicht etwa auf dem Höhepunkt einer kulturellen Entwicklungsstufe angelangt sind! Es scheint in Wirklichkeit so zu sein, dass wir uns emotional, sexuell, menschlich,
spirituell und moralisch in einem der tiefsten Jammertäler befinden, in das Menschen hineingeworfen werden können! Das durchschnittliche Liebesleben in den heutigen Industriestaaten scheint der unterentwickelte Rest, eine Degenerationsform dessen zu sein, was in alten, anderen oder „primitiven“ Kulturen zwischen den Geschlechtern an Selbstschauung und Ekstase möglich
war! Selbst in dem „finsteren Mittelalter“ war die sexuelle Emanzipation der Frauen und Männer sehr viel weiter
fortgeschritten als heute in nach 68 ziger Zeiten.

Noch einmal: Durch den Prozess der Hexenverfolgung kam es in einem wichtigen Bereich des menschlichen (Selbst-) Erkenntnisprozesses – im Bereich des Fühlens – zu Tabus und Behinderungen, die flächendeckend und epidemisch herbeigezwungen und kultiviert wurden. Es kam zu Tabus und
emotionalen Behinderungen die den Menschen vorher unbekannt waren.

Die Kultivierung der sexuellen Kraft und der menschlichen Liebe zur gegenseitigen Erbauung und Stärkung, wie es aus dem alten Indien, dem alten China, in Teilen der griechischen Antike, von matriarchalen Stämmen oder auch noch in Ansätzen aus dem europäischen Mittelalter bekannt war, ist als Volks-Mentalität heute innerhalb der bürgerlichen kapitalistischen Gesellschaften verschwunden. Eine solche Lebenskultur blitzte lediglich noch einmal in der Kulturrevolution von 1968 wieder auf und erhält sich heute noch in gewissen Untergrundkreisen – fern ab des Mainstreams in Europa und den USA.

Eine der Vorraussetzungen für die 1968 Kultur-Revolution war die Verfügbarkeit einer psychoaktiven Substanz, die wir unter d- Lysergsäure-diätylanit, kurz LSD, oder dem Psyllocibin kennen.

Obwohl es in „unseren“ Geschichtsbüchern von Kriegen nur so wimmelt, werden wir in keinem
Schulbuch über diese entscheidenden Kriege um den Verstand und um die Herzen der Menschen aufgeklärt. Ein Krieg, der bis heute andauert und kultiviert wird, wenngleich die entscheidende militärisch-terroristische Phase in der Hoch-Zeit der Hexenverfolgung (ca. 1450 bis 1650) lag.

So gesehen ist die Hexen-Hebammen-Verfolgung noch heute eher unerkanntes großes sozial-psychologisches Thema, daß viel zu oft vernachlässigt wird, (zum Beispiel im Schulunterricht); ein Thema, das viele Bereiche des menschlichen Dasein berührt.
Ottmar Lattorf

am 15.11.2007
In der Vorlesungsreihe „Entstehung und Überwindung von Gewalt. Mensch – Natur Gesellschaft“ von Professor Bernd Senf; siehe auch
http://www.berndsenf.de . http://www.berndsenf.de/
Darüberhinaus gibt es eine Broschüre
zum Thema Hexenverfolgung mit dem Titel: „Wer verfolgte die Hexen-Hebammen? Und warum ? Oder Wie die sexualfeindliche Moral in Europa etabliert wurde“, 6 Euro

Quellen:
(1) –„Die Vernichtung der Weisen Frauen, Hexenverfolgung, Kinderwelten, Bevölkerungswissenschaft, Menschenproduktion“ von Gunnar Heinsohn und Otto
Steiger, München 1989. Und
„Menschenproduktion. Allgemeine Bevölkerungslehre der Neuzeit“ von
Gunnar Heinsohn, Rolf Knieper, Otto Steiger, Frankfurt 1979 und „Hexen, Hebammen und Krankenschwestern“ von Barbara Ehrenreich, Desire English, Münschen 1975

(2) Siehe: „Über das Rätsel der vorehelichen Promiskuität ohne Empfängnis“ im Artikel
„Empfängnisverhütungsmittel bei „
Naturvölker“ von James DeMeo in „Saharasia, The 4000 BC Origin of Child Abuse, Sex-Repression, Warfare and Social-Violence in the Deserts of the old World“
(3) – Der Hexenhammer (Malleus maleficarum) von Jakob Sprenger, Heinrich Institoris, aus dem
Lateinischen; München 1990 besonders 109ff und 127 ff“ ZITAT ENDE

Kleine Tippfehler korrigiert

Man erkennt klar den Zusammenhang bzw. die Wurzel des Entstehens menschenfeindlicher Ideologien durch die Unterdrückung der menschlichen Sexualität bzw. die Nutzbarmachung der Unterdrückung der natürlichen menschlichen Sexualiät für finanzielle Zwecke im sogenannten „Wertewesten“:  Ganze Völker werden über ihre neurotischen Männer und Frauen geleitet, und, das Problem ist: Die Erwachsenen geben ihre Neurosen fleißig an ihre Kinder weiter. Und wenn Frau sich dann weigert, weil sie bei „so etwas“ nicht mehr mitmachen will, kann man sich ja vorstellen, was dann passiert.

In dem Zustand, in dem sich die Männerwelt im sogenannten „Wertewesten“ allgemein befindet, wird sich daran auch nichts ändern. Wir haben also eigentlich überhaupt kein „-ismus-Problem“, das heißt, es ist völlig egal, wer in welchem Gesellschafts – oder Wirtschaftssystem welchen Staat oder welches Land regiert, sondern es kommt drauf an, wie die Herrschenden „drauf“ sind: Sind es Neurotiker oder sind es Menschenfreunde?

Leider sind es meistens, zu 99 Prozent, Neurotiker. Die natürlich geschickt über ihre Neurosen / Macht von den Herrschern im Hintergrund geleitet werden.

Im sogenannten Wertewesten fällt es auf, daß sich sehr oft (wahrscheinlich bewußt gewollt so gemacht) entweder harte Frauen (Thatcher, Merkel) oder unfähige Frauen in Spitzenpositionen in Wirtschaft und Industrie / Organisationen befinden, wohl um den Menschen ein negatives Frauenbild zu vermitteln. Deshalb ist der Frauenhaß heute weiter fortgeschritten denn je, dazu braucht es gar keine frauenfeindlichen Religionen mehr. Aber um denjenigen zu vermitteln, was die Frau angeblich ist, die es immer noch nicht verstanden haben, gibt es dann frauenfeindliche Ismen und Religionen, deren Anhänger man unschwer an ihren frauenhassenden und frauendiskriminierenden Äußerungen erkennen kann. Zum Glück, muß ich sagen. Mir sind eigentlich fast nur solche „Männer“ begegnet; es gibt eigentlich fast nur solche Männer. Und was tun Neurotiker? Sie verdrängen. Sie „spielen“ Krieg – für Andere wird das dann blutiger und tödlicher Ernst, sie raffen, sie gieren, sie häufen Macht an, weil sie nie genug kriegen, weil sie dem Leben so entfernt sind, wie es nur ein Neurotiker sein kann. Das ist für sie selber so in Ordnung, ich kann jeden leben lassen, wie er will, aber leider leidet die ganze Welt unter dem Verhalten solcher Leute und ihrer Seilschaften.

Und die „kleinen“, die Ausführenden, die Bürgerlichen, die sind auch nicht besser, denn die werden zwingend gebraucht, um solch ein System am Leben zu erhalten. Die monotheistischen lustfreindlichen Religionen werden dazu natürlich auch gebraucht, dies noch als Schlußwort, wir haben ja gerade Ostern.

KeineHeimatKyffhäuser

Zum angeblich fehlenden Plan

Meine Meinung zum Artikel: https://verbotenesarchiv.wordpress.com/2022/04/15/der-plan/

Schade, der Artikel ist im Ansatz gut, der Rest ist Christengesabbel. Was dann da übersetzt für mich heißt: Tue nichts und hoffe auf Gott.

Genau DAS ist der falsche Weg.

Nichtstun wurde uns von eben der falschen Religion quasi mit der Muttermilch anerzogen: das Ergebnis sehen wir heute:

Nichtstuende feige „Gottgläubige“. Das Nichtstun und Hoffen aufs Jenseits wurde den Europäern in jahrhundertelanger Gehirnwäsche anerzogen – vom Christentum.

Quelle Alter Hain, Leistruper Wald, 2014

Die wahren Götter (für uns) sind germanisch / nordisch und sie unterstützen nur den, der etwas tut, der ins Handeln kommt.

Das ist demgemäß dann auch die spirituelle Aufgabe für jeden Menschen: Ins Handeln kommen, Verantwortung für sich und sein – zukunftsorientiertes – Handeln übernehmen, möglichst selbstbestimmt. Nur so kann Zukunft / Weiterleben für die Menschheit insgesamt gestaltet werden – nicht mehr nach dem alten Modell „wir erobern jetzt mal und / oder beuten aus“ – an diesem hatte das Christentum reichen Anteil! „Macht euch die Natur untertan“ ist eben nicht die Devise derjenigen Menschen, die noch Zukunft werden gestalten dürfen – das ist die Lektion, die es derzeit zu lernen gilt: als Mensch indigen auf dem geburtsmäßig zugestandenen eigenen Grund und Boden mit der Natur in Einklang zu leben. In möglichst wenig hierarchischen Strukturen. Kirche oder Christentum mit seiner Jenseits-Religion bietet dazu keinerlei Anleitung.

Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen!

KeineHeimatKyffhäuser