Zukunft und Gesellschaft 2. Teil

Aus der Videobeschreibung: „2020 begann der Prozeß dessen, was oft als great Reset bezeichnet wird. Viel besser passt hierzu allerdings der Begriff Reformation, denn es ist nicht so, das die Reformation hauptsächlich etwas mit dem Glauben zu tun hatte, nein, es war eine gesellschaftliche Transformation. Genau das ist es, was heute passiert.“

Das ist ganz interessant. Wenn auch Conrebbi als „wahre Schuldige“ die Katholiken bzw. die katholische Kirche ausmacht. Aber wenn man im Kommentarbereich liest, wissen schon viele Leute die Wahrheit. Video, ca 2 Stunden lang: https://www.youtube.com/watch?v=VK_WAQGOl6c

Interessant ist das Video „trotzdem“. Es gibt auch Lösungsmöglichkeiten. Wobei wir laut Conrebbi im Moment keine aktive Gestaltungsmöglichkeiten haben. Er geht auch von einem Systemzusammenbruch erst um ca 2025 herum aus.

KeineHeimatKyffhäuser

Der Mythos der Autorität

von Axel B.C.C Krauss:

Zitat daraus: „So wie der kollektive Drang nach Geselligkeit und Kommunikation auf exklusive Wünsche und persönliche Ambitionen umgelenkt wurde, so richtet sich die Frustration über den Chef oder die herrschenden Klassen nun auf den eigenen Mangel an Kreativität, Gesundheit, Glück, Produktivität, Marktfähigkeit oder Willenskraft.“ Dies würde ich so nicht sagen, die Frustration über die herrschende (dummbürgerliche) Klasse wäre bei mir weg, hätte ich Möglichkeiten, meine Kreativität erfolgreich (dh. in Geld) umzusetzen; diese habe ich aber nicht; sie wurde mir vom System genommen. Hätte ich diese, wäre mir der Dummbürger relativ egal.

Zitat daraus: „Das ist der Grund, warum der Systemmensch ein so erbärmlicher Feigling ist; sein Selbst wird von dem Moment an, in dem es die Welt betritt, zu einem unterwürfigen Anhängsel des „So ist es eben“ deformiert. Sobald er laufen kann, werden seine Schritte auf ein Leben gelenkt, das von anderen gemacht wird; seine Spiele werden von anderen bereitgestellt, seine Erkundungen von anderen gestaltet, sein Lernen von oben vorgegeben und sein Leben für ihn entschieden.“ – Ich habe mit über 40 gemerkt, daß ich so nicht leben will, aber etwas Grundlegendes zu ändern, ist schlichtweg nicht möglich, nur Oberflächlichkeiten kann man dann noch ändern, man ist dann im falschen Leben, und wenn man dann wach wird, ist das Erwachen auch teilweise böse. Man denkt sich: Das halbe Leben ist vorbei und viel ändern kannst du nicht mehr. – Deshalb sage ich auch heute, das System hat mir nie ein mir gemäßes Leben ermöglicht, deshalb bekämpfe ich es. Denn es geht nicht nur mir so, Millionen anderen Menschen passiert/e dasselbe wie mir. Anderen Menschen klar zu machen, was das System mit ihnen macht, wäre ein Ziel, aber ich fürchte, die meisten kapieren das nicht.

Zitat daraus: „Das System produziert Angst-Maschinen“ – ja, genau, so ist es, aber man kann Angst ablegen, so nach und nach, Stück für Stück, jeder kann das, wenn er will, aber es ist unbequem, und deshalb geschieht es wohl eher selten?

Letzten Endes bleibt man Außenseiter, wenn man ein Rebell ist, und das lebenslang. Das eigene Tun wird nicht belohnt, wenn man nirgendwo „rein passt“ und man keine entsprechenden „Beziehungen“ hat, so daß man sich damit abfindet, daß das eben alles so sein muß und man auf ewig abseits der blökenden Hammelherde stehen wird. Man weiß, das man frei ist im Kopf, aber mehr halt auch nicht. Erhabenheitsgefühle gibt es dadurch nicht. So steht ja oben auch im Axel-Krauss-Text, daß nur Macht (=Geld) real und bedeutungsvoll ist, alles andere zählt nicht. Dies ist wirklich gesamtgesellschaftlich so.

Dazu passend würde ich dieses Buch empfehlen:

Die gefährlichste aller Religionen – Larken Rose

Das Buch scheint es derzeit nur bei amazon zu geben.

Das Hörbuch gibt es hier in 3 Teilen zum Runterladen: https://www.youtube.com/watch?v=arHZb6P8Bdw

Ich habe da gerade mal angefangen, dort rein zu hören, und das ist so kompakt, obwohl ich dem Thema ja nicht fremd bin, mußte ich erstmal Pause machen beim Hören, um das Gehörte quasi zu verdauen. So sehr ist man die tägliche Autorität einfach … gewohnt. Man hinterfragt sie nicht mehr. Das ist, glaube ich, das Hauptproblem dabei. Wenn man z.Bsp. beginnt, die staatliche Autorität zu hinterfragen, bekommt man Angst und hört auf damit, bzw. sagt sich dann selbst: Wir leben alle in Staaten, das ist nicht änderbar, also warum einen Gedanken darauf verschwenden. Ich wünsche mir deshalb möglichst wenig Staat und Autorität, was auch einer der Hauptgründe dafür ist daß ich alles Totalitäre ablehne. Der Staat sollte den Menschen so viel Freiheit geben daß sie gemäß ihrer Fasson leben können und sich verwirklichen können, denn nur das ist erfülltes Leben.

KeineHeimatKyffhäuser

Freiheit ist eigener Willen – Einfluß der Religionen auf die Willensbildung

Das Heidentum (in seiner jeweiligen, jedem Volk eigenen Ausprägung) ist m. Wissens der einzige Glaube, der den Menschen Mensch sein läßt innerhalb seiner Schöpfung und ihn in seinem Streben unterstützt, sofern er sich an die Gebote der Schöpfung hält (Schöpfung achten, nix kaputt machen und so weiter) und die Götter ehrt. Deshalb wurde und wird das Heidentum, auch bei uns in Deutschland ja mit Blut und Schwert vernichtet. Heidentum schafft freie Menschen, Kristentum schafft Sklaven. Mehr muß man dazu aber auch nicht sagen.

Gemäß unserem naturgegebenen Heidentum haben andere Völker jeweils ihre eigenen paganistischen Glaubensrichtungen und mit denen geweils genehmen Göttern. Nur monotheistische Gräuel“religionen“, denen es nicht um den Glauben der Menschen, sondern um ihre Versklavung geht, wollen dies ändern und haben deshalb in der Vergangenheit alles bekehrt, mit Gewalt, versteht sich, was zu bekehren war. Das waren natürlich Verbrechen allerersten Ranges, die Kirche wird irgendwann mal dafür bezahlen müssen. Nix bleibt ungesühnt.

Es wird Frühling im Teutoburger Wald

Der Mensch muß seine Spaltung überwinden, zurück ins „all-eins- mit der Schöpfung“, welches ZWINGEND beinhaltet, daß er der Schöpfung nicht schadet durch sein Verhalten. Weder direkt noch indirekt.

Davon ist der Mensch zumindest in den westl. sogenannten „Zivilisationen“ aber leider sehr weit entfernt, weil er keinen Bezug mehr zu seiner Umwelt, der Schöpfung, und der Natur hat; er vernichtet sie bedenkenlos für Geld, also Profit, genauso wie Profit des Menschen größter Gott geworden ist. Das ist ja nicht von alleine so gekommen, das ist über falsche, aufgezwungene Religionen so gekommen, und, dann später, über die Massenmedien, Kulturzerstörung und so weiter. Und weil alle das so machen, machen dann auch (fast) alle mit.

Ein ganz wichtiger Aspekt des Ganzen war die kristliche (in anderen Religionen schlimmere) Unterdrückung der Frau mit Einführung der Ehe; in so einem System kriegt jeder Depp, egal wie unfähig, eine Frau für Sex und Kinder, um letztere geht es in ALLEN Machtkonstrukten, denn das erbeutete Geld/Gut soll ja gemäß dieser Kranken Hirne NUR an die wirklich genetisch eigenen Nachkommen vererbt werden.
Übrigens achten Juden sehr auf ihre Blutlinien. Warum sie das wohl machen, tststs …
Der Rest ist bekannt.

(In einer zerfallenden Gesellschaft wie der heutigen geht es nur noch Wenigen um Machtverebung; eben jenen Eliten; der Rest, der Pöbel, die Masse, vögelt einfach rum, weil das „dazu gehört“ und Moral und Ethik keinen Stellenwert mehr haben. Das gehört zum kranken Verhalten einer kranken Gesellschaft, die sich, ausgehend vom Selbsthass, der ihr über das Kristentum eingeimpft wurde, selbst zerstört. Und das auch noch toll findet.)

Dann die Frage nach der Dankbarkeit. Dankbarkeit ist einfach, zu begründen.

Sich selbst ehren ist in gesundem Maße ok. Leider überschreiten sehr viele Menschen dieses gesunde Maß und dann schlägt es halt eben um in Narzißmus und Macht“spielchen“ (mal mehr und mal weniger Spiel). Wo die Selbstliebe fehlt, merkt man das sofort daran, wie ein Mensch seine Umwelt behandelt; ist keine Selbstliebe da, wird er mehr oder weniger alles, was ihn umgibt (einschließlich der Umwelt) mittelbar oder unmittelbar durch sein Tun schädigen.

Die Götter ehren wir, weil sie den Kosmos geschaffen haben. Irgend etwas – irgendeine Kraft – Kräfte, das ist Definitionsfrage – hat das alles ja erschaffen. In guter Absicht. Dafür kann man diejenigen auch ehren. Im Originalzustand ist die Erde ein Paradies. Dafür bin ich den Göttern dankbar.

Dankbarkeit verhindert dann wiederum den entstehenden Narzißmus. Dankbarkeit ist ganz wichtig sonst geht die Bodenhaftung flöten.

Artikel dazu: https://dudeweblog.wordpress.com/2021/04/05/freiheit-ist-eigener-willen-und-freie-gemeinschaften-bestehen-aus-sich-frei-in-resonanzen-verbindenden-eigenwilligen/comment-page-1/#comment-28981

So weit erstmal.

KeineHeimatKyffhäuser

Zum Thema Selbstversorgung

Der nette Herr des youtube-Kanals „Der Selbstversorgerkanal“ erzählt mal allen Sozialromantikern, was bezüglich dieses Themas Sache ist:

Video, 12:28 Minuten lang: https://www.youtube.com/watch?v=fN9zQ7ZkljU&list=PLXHM86bnzET_CFB4hzo4iPIBT48yCD0YX&index=123

Der Mann hat 2000 m2 und eine Familie und lebt, wie unschwer festzustellen ist, im Raum Köln. Das ist in etwa vergleichbar mit mir, ich lebe in Thüringen, habe als Einzelperson ca 500 m2, die aber erweiterbar sind, z.Bsp. für Nutztierhaltung.

Mache ich das? Nein. Ich denke zwar drüber nach, aber mir fehlt einfach das Geld dazu. Von Kaninchenzucht habe ich Ahnung, von Hühnern und Puten weniger, was man aber erlernen könnte, aber für Beides fehlt mir das Geld. Diese Kleintierhaltung braucht passende Ställe und es muß zugefüttert werden. Letzten Endes fehlt mir aber auch die zweite Arbeitskraft, ich bin ja so schon an meinen (engen) körperlichen Grenzen angekommen.

Der Mann in dem Video hat Gänse, Hühner, Kaninchen und Bienen. Letzteres wäre gar nicht mein Ding. Er rechnet sich seine Bilanz mit „Kalorienerschaffung/Kalorienverbrauch“ auf, und da er sehr fleißig ist (außer im Winter, da gibts kaum was zu tun), funktioniert das wohl so auch.

Seine Definition von Selbstversorgung: „Erst mal muss so viel Nahrung produziert werden, um, wir reden ja von einem hypothetischen Fall, zur Not davon ueberleben zu koennen. Das sind also rund 2000 bis 2500 Kalorien pro Person und Tag, mindestens. Das ist ziemlich viel Zeug, wenn man einen Garten zugrunde legt. Ist dieser Fall gegeben, darf man das Wort Selbstversorgung mit Recht in den Mund nehmen. Wobei sich von selbst versteht, dass ich damit nicht diejenigen meine, die berufsmaessig Nahrungsmittel produzieren. Auch nicht denjenigen, der eine Obstwiese besitzt und in jedem Jahr 4 Tonnen Aepfel erntet. Und auch nicht den, der eine kleine Schafherde besitzt und ueber das Fleisch die entsprechende Kalorienzahl zusammenbekommt, aber sich ansonsten nicht weiter mit anderen Lebensmitteln beschaeftigt.

Ein Maximum an Vielfalt und Ertrag

Ich verstehe unter Selbstversorgung, aus der zur Verfuegung stehenden Flaeche ein Maximum an Ertrag und auch ein Maximum an Vielfalt herauszubekommen. Soll heissen, alle Moeglichkeiten, die unter den gegebenen Umstaenden machbar sind, auszuschoepfen und so einen groesstmoeglichen Beitrag zur Nahrungsmittel-Selbstversorgung zu leisten.

Das machen andere auch, werden Sie sagen. Richtig. An dieser Stelle hoert fuer viele aber die Selbstversorgung auf. Was man nicht selbst produzieren kann, muss eben gekauft werden, ist die Argumentation. Basta. Sie koennen versichert sein, die Kalorienzahl, die Sie aus ihrem Garten holen, ist erschreckend gering. Damit waeren Sie nach drei Monaten verhungert. Ich gehe da einen Schritt weiter. Fuer mich heisst Selbstversorgung alles zu unternehmen, um ein Maximum an Vielfalt und Ertrag zu erreichen, den Rest aber durch Ueberschuesse zu kompensieren, um die Kalorienbilanz auf Null zu bringen.“

Den Artikel dazu und weitere Erläuterungen findet man hier: https://www.neulichimgarten.de/blog/was-bedeutet-selbstversorgung-in-modernen-zeiten/

Was Kinder angeht, bin ich nicht der Meinung des Autors. Auch finde ich Selbstversorgung heute (der Artikel stammt au 2014) erstrebenswert. Vielleicht denkt der Autor ja auch mittlerweile anders darüber. Ansonsten ist aber die nüchterne Betrachtung dieses Themas durchaus stimmig.

KeineHeimatKyffhäuser

Gartenarbeit im Frühjahr

Der Frühling ist dieses Jahr sehr spät „dran“, aber letzten Endes muß man, egal wie grauselig das Wetter ist, irgendwann anfangen. Denn erfahrungsgemäß steigen dann irgendwann die Temperaturen so schnell an, daß man mit dem Vorkeimen des Saatgutes einfach zu spät dran ist; Salat zum Beispiel keimt nicht bei Temperaturen über 20 Grad. Man kann hier auch fertige Setzlinge kaufen, diese sind aber, im Vergleich zur Selbstanzucht, unverhältnismäßig teuer.

Aussaat im April

Außerdem hatte ich noch ein Stück umzugraben. Da ich viel Kohl anbaue, werde ich Wechselanbau betreiben; dies sollte man sowieso machen, um der Bodenmüdigkeit vorzubeugen, aber beim Kohlanbau ist dies zwingend, sonst bekommt man Schädlinge und Krankheiten. Welche dann nur noch schwer, haben sie sich einmal eingenistet, wieder weg zu bekommen sind. Deshalb habe ich auf den Acker, auf dem voriges Jahr der Kohl stand, dieses Jahr Zwiebeln gesteckt. Dies ist ein Versuch; im vorigen Garten hatte ich sofort die Zwiebelfliege in den Knollen, dort hätte man ohne Schutznetze gar nichts machen können. Ich hoffe,, das ist in diesem Garten, den ich nun 2 Jahre habe, anders. Die Lage ist anders, es handelt sich um freies Feld OHNE Windbremsen von Bäumen. Der Wind, der hier fast ständig weht, vorzugsweise aus West, Südwest und auch Nordwest, hält wohl einiges an Ungeziefer, welches es lieber warm, stickig und gemütlich hat, ab. Außerdem werde ich zwischen die Zwiebeln Tagetes setzen. Tagetes anbauen über Aussaat ist sehr einfach und die Pflanzen sind wunderschön, in verschiedenen Rot-, Orangetönen, und blühen bis zum Frost.

Acker vom Vorjahr mit Reststück

Auf den „neuen“ Acker, der nun gestern fertig geworden ist, kommt der diesjährige Kohl.

Vorgezogen habe ich frühen Kohlrabi und einiges anderes, Wirsing zum Beispiel. Außerdem Pflücksalat.

Das Gewächshaus habe ich entrümpelt und werde es nun auch nutzen. Das Dach muß aber langfristig neu gemacht werden. Da in diesem Garten während der letzten Jahre, als er leer stand, nichts gemacht wurde, ich habe ihn ja total verwildert übernommen, hat sich das Gewächshausdach quasi „zugesetzt“ mit Dreck, der sehr fest sitzt, nicht mehr abzukehren, beziehungsweise abzukratzen ist. Ansonsten funktioniert das Gewächshaus einwandfrei und ist sehr hilfreich in diesen Tagen, an denen es nochmal kalt werden soll.

Ein Teil Kohlrabi habe ich schon ausgepflanzt, der soll ja auch leichten Frost vertragen.

Langfristig möchte ich diesen Garten so gestalten, daß dort auf vier etwa gleich großen Flächen Wechselanbau eben in vierjährigem Turnus möglich ist. Dazu muß noch einiges gemacht werden, zum Beispiel zwei Bäume mitsamt Wurzeln ausgegraben werden. Das hat aber dann jeweils Zeit. Unabhängig von diesen vier Ackerflächen für Gemüseanbau baue ich selbstverständlich alle Arten an Beeren an, inklusive Erdbeeren, von denen ich aber noch nicht weiß, ob ich sie vertrage (Histamin). Das ist ein Versuch. Außerdem taugen diese gut als Bodendecker zwischen anderen Beerensträuchern. Hier steht eine alte Sorte Himbeeren, die Beeren sind blaßrosa, wenn sie reif sind, sehr dick und sehr süß, sehr lecker, diese werde ich weiter vermehren.

Acker für das kommende Jahr

Was mich erstaunt, ist, daß kaum Leute in den Gärten wirklich arbeiten. Viele Gärten stehen schon lange leer. Die wenigen, die verpachtet sind, werden nur zum Party machen genutzt, sprich: die Leute stehen oder sitzen dort rum, schwafeln und saufen. Meist ist noch irgendeine kleine Kläfftöle dabei, die vor lauter Langeweile stundenlang Radau macht. Die Pulle Bier ist bei diesen Leuten immer dabei. Ich habe mit solchen Menschen nichts gemein. Ein paar Ältere bauen noch an, nicht viel, meist Tomaten oder so, aber die Jüngeren tun durchweg nichts mehr in Richtung Gemüseanbau. Eine Bekannte von mir meinte dazu, das würde sich nicht lohnen mit dem Kohlanbau, der sei ja im Supermarkt viel billiger. Die Menschen denken, die Versorgungslage wird in Deutschland immer so üppig bleiben. Daß man es sich erlauben kann, seine Zeit mit labern, saufen und Party machen zu vergeuden. Ich war letztes Jahr ganz zufrieden für den Anfang, mit meiner Kohlernte, und der Rosenkohl hat sich sogar über den starken Frost gehalten. Das ist ausbaufähig.

KeineHeimatKyffhäuser

Der große Ungeimpfte

Eine wunderbare Geschichte, die ich vor Tagen auf uncut.news fand. Sie ist es wert, hier verlinkt zu werden: https://uncutnews.ch/der-grosse-ungeimpfte-eine-geschichte-aus-der-zukunft/

Ich mache mir keine Illusionen. Die Meisten hier verstehen das sowieso nicht, einfach, weil sie vollkommen versklavt sind. Sie haben ihr Leben in unsichtbare Ketten gefesselt, verbracht, so daß sie dieses Leben als völlig normal empfinden.

Dies ist bei mir anders.
Bei einer Lüge, bei gar vielen Lügen, oder sogar bei der Errichtung einer Einheitsdiktatur, wie sie nun seit längerem läuft, geht bei mir überhaupt nichts mehr, da schalte ich auf stur, und ich bin Widder, ich bin stur, das ist das Merkmal Nr. eins meines Sternzeichens. Ich bin zwar manchmal abgekommen von der Spur, die ich schon jahrelang verfolge, aber das macht nichts; ich komme immer wieder auf die ursprüngliclhe Spur zurück, wie ein guter Jagdhund, der auch niemals aufgibt, bevor er das Wild gestellt hat.

Andererseits mache ich mir überhaupt keine Illusionen über den Fortlauf dieser Geschichte, denn die Masse ist blöd, wie jeder weiß, der etwas von Widerstand versteht, auch ein Edward Snowden hat keine Mitstreiter gefunden, sondern er mußte flüchten, und wie Julian Assange enden wird – lebt der überhaupt noch? – dürfte klar sein.

Frühling im Teutoburger Wald, Barkhauser Berge, 2014.

Der Vorfrühling ist mir die liebste Jahreszeit. In diesem Jahr jedoch nicht mehr, kann er auch gar nicht sein, aufgrund der Bedrohung, unter der wir leben müssen. Die Zukunft ist ungewiss, wahrscheinlich nicht mehr vorhanden.

KeineHeimatKyffhäuser

Freiheit ein weithin akzeptierter „kultureller Wert“?

Freiheit ist nicht mehr der weithin akzeptierte kulturelle Wert, der er einmal war, behauptet konkunktion.info hier: https://www.konjunktion.info/2021/03/gesellschaft-ueber-denunziantentum-zensur-und-faktenpruefer/

Ganz abgesehen daß Freiheit kein kultureller Wert sein kann, Kultur ist etwas anderes als eine Zustandsbeschreibung, meine ich dazu:

Es gibt eine allgemein akzeptierte Scheinfreiheit, die niemand hinterfragt.
Ich habe einige Erfahrungen machen können mit Leuten, die davon überzeugt waren, in einer freiheitlichen Gesellschaft zu leben. Ich habe diese Leute gefragt: Was wäre, wenn man euch euer Geld wegnehmen würde, wäret ihr dann noch frei? Die Meisten haben nur blöd geguckt. Die Meisten sind nicht fähig, zu verstehen, daß sie nicht wirklich frei sind, so lange sie vom Geld (oder wahlweise anderes Medium) abhängig sind.

Das versteht jeder Bänkster, aber die Malochersklaven nicht. Deshalb sind sie vermutlich auch Malochersklaven.

KEINER hier ist Selbstversorger und wirklich Herr des eigenen Landes, welches er dann im Notfall auch verteidigen kann. DAS wäre wirkliche Freiheit.
Einfach mal drüber nachdenken.

Frühlingsarbeit

Keiner ist hier frei. Alle sind abhängig (ich auch). Und genau da findet man den Grund fürs Denunziantentum: Angst.
Angst, das, was man hat, zu verlieren. Angst ist auch der Hauptgrund für die weltweite und in Deutschland besonders blühende Korruption. Angst macht gierig und korrput. So einfach ist das.

Muß man wissen, bin ich fast geneigt, zu sagen 😉 Man muß das Thema nur mal zu Ende denken. Wer Angst hat, ist nicht frei. Wer dauerhaft in Abhängigkeit, d.h. in Angst lebt, kann niemals frei sein.

Was kann nun so ein kleines Licht wie ich tun? Was übrigens auch jeder Malochersklave tun kann …: seine Angst überwinden. Sich nicht korrumpieren lassen.

Ja, ich weiß, das ist schwer. Aber nur so geht es raus aus dem Tiefen Tal der Tränen.

Die gute Nachricht kommt zum Schluß:

Das kann jeder!

KeineHeimatKyffhäuser

 

Hund Katze Maus welch ein Graus

… oder: Vom Leben in einer Gesundheitsdiktatur anhand des Romans: Die Frau mit dem Hund von Birgit Vanderbeke.

Zitate ab Seite 10:

„Draußen, dachte Jule. Draußen war Detroit.

Sie spürte, wie sich bei diesem Gedanken das kalte Entsetzen in ihrem Inneren ausbreitete, vom Magen nach oben hochkroch, bis in die Brust, in den Hals.

Draußen, das waren die ehemaligen Fabrikbezirke um die Stadt herum, die schon vor Jahrzehnten aufgegeben worden waren, stillgelegt, sich selbst überlassen. Draußen gab es keine Ordnung, keine Stiftung, keinen Fernsehsender, keine Bonuspunkte und – sterne, keinen Telefonservice, das war der gesetzlose Gürtel am Rande der Stadt, das waren Kriminelle und Banden, die sich nachts durch die verlassenen Straßen trieben, dunkle Gestalten, Zeugnisse einer untergegangenen Zeit, Rest des letzten Jahrhunderts, die längst vom Netz der Gemeinnützigkeit genommen waren.

Dahinten herrschen Zustände wie im alten Detroit, sagte Clemens, wenn die Medien über die Zustände in den vorstädtischen Problemzonen berichteten. Die Nachrichten brachten regelmäßig Schreckensmeldungen – Häuer wurden geplündert und abgefackelt, von Prügeleien war die Rede, sogar Schießereien sollte es dort geben, und am bedenklichsten waren die Orgien, die die Banden veranstalteten; sie nahmen gefährliche Substanzen zu sich und fielen übereinander her, die Folge waren, so die Medien, grassierende Krankheiten und die Verbreitung bedrohlicher Seuchen, die nur mit Mühe von den innerstädtischen Distrikten ferngehalten werden konnten.

Jule wußte nicht so genau, was Detroit war, aber Clemens war mit dem Bus schon mehrmals zu einem seiner Einsätze in den Stiftungslaboren durch den Vorstadtgürtel hindurchgefahren, er wußte, wovon er sprach, und sagte, das, was sie in den Nachrichten bringen, ist noch harmlos gegen die tatsächlichen Zustände, das ist nur die Spitze des Eisbergs. In Wirklichkeit traut sich da gar kein Reporter rein, weil keiner Lust hat, abgeknallt zu werden oder sich irgendwas einzufangen.

Inzwischen sagte auch Jule Detroit, wenn sie von den Außenbezirken sprach; viele Bürger und Bürgerinnen im siebten Distrikt sagten Detroit dazu, ohne genau zu wissen, was das war. Dahinter fingen die Felder an, die manchmal im Fernsehen kamen, der Weizen, der Mais, der Raps, der Kohl, Felder, so weit das Auge reichte, die Gewächshäuser mit den Erdbeeren und Tomaten und die Labore, Fertigungszentren, Kühlhallen, die Schlachthöfe, Verladestationen, die gesamte Forschung und Versorgung.“

„Bio-Dekontamination, wiederholte die Frau mit dem Hund ungläubig.

Das Wort schien ihr von einem anderen Stern zu kommen, so lächerlich wenig hatte es mit dem Leben zu tun, das sie in den letzten Monaten geführt hatte, in der langen Zeit, seit ihre Großmutter gestorben war und sie Klein-Camen verlassen hatte und mit Zsazsa durch die endlosen Felder in Richtung Stadt unterwegs gewesen war, bis sie schließlich die Vororte erreicht hatte, die längst vom Netz genommen und größtenteils zerfallen waren.

Pola hatte fast vergessen, was eine richtige Wohnung ist. Zuletzt hatte sie im Geräteschuppen einer Villa gewohnt, deren Türen und Fenster vernagelt waren, wahrscheinlich hatten die Besitzer die Bretter angebracht, als sie einer nach dem anderen das Villenviertel aufgegeben und geglaubt  hatten, eines Tages wieder zurückkommen zu können. Einige Villen waren aufgebrochen, hier und da waren ein paar inzwischen wieder bewohnt. Die meisten Villen in der Gegend, in der Pola untergekrochen war, standen geplündert sperrangelweit offen und waren tot. Nichts als alte Häusergerippe durch die der Wind hindurchfegte.

Neben Pola wohnten Isabella und Pinkus, Einzelgänger, die nicht in die ehemaligen Neubaugebiete ziehen mochten, wo mehr los war, aber manchmal nahmen sie Pola mit, wenn am Grillplatz die großen Feuer brannten, und Pola fühlte sich sicherer, wenn sie mit Isabella und Pinkus ging, alleine hätte sie nicht in die Neubaugebiete gehen mögen, in denen kaum Frauen lebten. Nicht daß sie Angst gehabt hätte, Angst hilft nicht. Aber Zsazsa hatte seit der Sache auf den Feldern schreckliche Angst vor Männern.“

„Sein eigener Hund hatte Abraxus geheißen. Er hatte ihn bei seinen Eltern auf dem Land gelassen, als er die Stelle bei der Stiftung bekam.

Er war gern in Hainegg gewesen. Sein Großvater hatte das „Capitol“ betrieben, ein kleines, aber sehr feines altes Filmtheater, das jahrelang ein Geheimtipp für Cineasten gewesen war. Sein Vater hatte es übernommen, als die Zeit des großen Kinos und der Illusionen schon vorbei war, und Timon war von Kind an einfach so hineingewachsen. Er war wohl Hunderte Male dabei gewesen, wenn sein Großvater in seinem Vorführraum stand, der Projektor surrte vertraut, und der Großvater deutete auf die Leinwand und sagte, das hier, mein Junge, das hier wird einmal dein Gedächtnis. Was für ein Gedächtnis, hatte Timon gesagt, und der Großvater hatte ihm geantwortet, jede Zukunft braucht ein Gedächtnis, und euer Gedächtnis liegt hier.

Im „Capitol“, hatte Timon ungläubig gefragt.

In Hainegg, im „Capitol“, hatte der Großvater gesagt.

Als Timons Vater sich später aus dem „Capitol“ zurückzog, dachte Timon nicht daran, es zu schließen. Er dachte an Modernisierung, Digital Cinema war das große Wort, aber dann kamen die Jahre der Wirtschaftskrise, der Unruhen, des Umbaus der Welt, es war weiter bergab gegangen, Timon schlug sich die Anschaffung eines Digitalprojektors aus dem Kopf und machte sich auf die Suche nach Investoren, die es natürlich in Hainegg nicht gab. Die Stiftung hatte die kleinen Städte und Dörfer längst aufgegeben, aber schließlich tat Timon ein paar alte Filmliebhaber auf und gründete einen Förderverein, der das Kino eine Weile eher schlecht als recht am Leben erhielt, solange die Zukunft noch nicht ohne Gedächtnis auskommen mochte.

Timon Abramowski liebte Hainegg und sein Kino, er hatte einmal im Monat einen Klassiker im Programm. Ernst Lubitsch, Fritz Lang, oder einen Film, der nur schwer zu bekommen war, „Der silberne Hengst“, „Film ohne Titel“, „Yellow Sky“, den er niemals unter seinem deutschen Titel ins Programm nahm, weil er fand, daß „Herrin der toten Stadt“ kein Titel, sondern eine Filmschändung sei; eigentlich bestellte er die Klassiker und Raritäten nicht für sein Publikum, das diese Filme nicht kannte, sondern nur, weil er dann an seinen Großvater dachte, der ihn so oft in seinem verqualmten Vorführraum mit dem surrenden Projektor mitgenommen hatte, als er noch klein war, und er war stolz gewesen, wenn er die Filmdosen auspacken und später dem Opa zum Wechseln anreichen durfte.

Timon wußte, daß außer ihm schon längst niemand mehr seine Klassiker und Raritäten sehen wollte, trotzdem ärgerte es ihn, daß an diesem Abenden höchstens ein paar vom Förderverein kamen, aber wegen der lächerlichen roten Zahlen, die das „Capitol“ schrieb, wäre er nicht auf die Idee gekommen, das Kino, Hainegg, sein Gedächtnis aufzugeben, und sich bei der Stiftung zu bewerben.  Seine Mutter allerdings hatte nicht abwarten wollen, bis das „Capitol“ bankrott sein würde. Sie hatte hinter Timons Rücken die erforderlichen Unterlagen für die Stiftung zusammengesucht, Timons Zeugnisse, seinen Lebenslauf als erfolgreicher Kinobetreiber; das Gesundheitsattest hatte ihr der alte Doktor Pabst aus Gefälligkeit ausgestellt und zuletzt feierlich seinen Stempel daruntergesetzt. Die Papiere hatte sie mit einem Bewerbungsschreiben in einen Umschlag getan, ohne ihrem Sohn oder ihrem Mann etwas davon zu verraten.

Auf dem Land gibt es keine Zukunft, hatte sie später gesagt, als Timon zum Vorstellungsgespräch in die Stadt eingeladen worden war, als er zuerst die Stelle nicht wollte, weil er nicht glauben mochte, daß sein Kino, daß Hainegg, daß all die kleinen Städtchen und Dörfer keine Zukunft hatten, und heute wußte er natürlich daß sie recht gehabt hatte, seine Mutter, kaum hatte er Hainegg den Rücken gekehrt, löste der Förderverein sich auf, und das „Capitol“ wurde keine zwei Monate später geschlossen; aber damals war er wütend auf seine Mutter gewesen, und hatte sich ihre dauernden Übergriffigkeiten verbeten, und noch wütender war er geworden, als ihm sein Vater in den Rücken fiel und auch etwas von der Zukunft murmelte, von den kläglichen Bilanzen des „Capitol“, von der sicheren Stelle bei der Stiftung, während in Hainegg längst alles vorbei sei. Das bröckelt noch ein paar Jahre vor sich hin, hatte der Vater gesagt, und dann kannst du Hainegg vergessen.

Heute war Hainegg von der Landkarte gestrichen.“

„Abraxus war während der Leptospirose-Epidemie eingeschläfert worden, als Hunde und Katzen in die Seuchenverordnung aufgenommen worden waren. Seine Mutter hatte es ihm geschrieben: Gestern Nachmittag hat Abraxus eine Spritze bekommen und ist friedlich eingeschlafen.

Abramowski erinnerte sich daran, daß Milos Rahmann, mit dem er sich zu der Zeit das Stiftungsbüro im ersten Distrikt teilte, nicht daran geglaubt hatte, daß die mutierte Leptospirose, die aus Nicaragua, den Philippinen, Brasilien eingeschleppt worden sein sollte, der eigentliche Grund für das städtische Haustierverbot gewesen sei.

Rahmann, als er die Verordnung der Public-Health-Agentur durchgelesen hatte, hatte gesagt, da lachen ja die Hühner.

Er, Abramowski, hatte Rahmann gefragt, ob er nicht an die Mutation der Leptospirose glaube, und Rahmann hatte langsam gesagt doch, doch, natürlich glaube ich daran, und dabei hatte er mit dem linken Zeigefinger kurz das Augenlid seines linken Auges heruntergezogen.

Letzten Endes verstanden sie aber beide nicht viel von Leptospirose, so wenig wie später von den Staphylokokken, den Echinokokken, der Ruhr oder den Salmonellen, über die die Hühner dann nicht mehr lachten.

Abramowski als ehemaliger Kinobesitzer und Rahmann waren in der Abteilung Familie und Sozialwesen beschäftigt und dort zuständig für Kinder- und Jugendschutz. Die beiden hatten die Jobs, um die ihre Kollegen sie beneideten: Die sehen sich den lieben langen Tag alte Filme an, sagten die Kollegen, alles Filme, in denen geraucht, gesoffen, gehurt und geflucht wird und dann brauchen sie nichts weiter zu machen, als bei den Produktionsfirmen anzurufen und durchzusetzen, daß das Rauchen, Saufen, Herumhuren und Fluchen, die ganzen Schweinereien, aus den Filmen herausgeschnitten werden, was für ein Job. Freiwillige Selbstkontrolle.

Seit der Leptospirose-Epidemie wurden auch Hunde und Katzen herausgeschnitten, und seit Abramowski durchgesetzt hatte, daß aus „Frühstück bei Tiffany“ der namenlose Kater herausgeschnitten wurde, der immerhin eine tragende Nebenrolle hatte, besaß er eine der letzten Originalfassungen und hatte ein Filmplakat von Audrey Hepburn in seiner Wohnung hängen, eines mit der endlos langen Zigarettenspitze, die irgendwann auch aus dem Film entfernt worden war.

Mit der Bakteriologie allerdings hatten Abramowski und Rahman nichts zu tun, das war eine Abteilung, die wegen des Gefahrenpotenzials nicht in der Stadt betrieben wurde, sondern ausgelagert war, in die Labore und Forschungszentren,, und Abramowski hatte verstanden, daß Rahmann skeptisch war, trotzdem hatte er schließlich beschlossen, an die bakteriologische Abteilung und die mutierte Leptospirose  zu glauben, weil er es nicht hätte ertragen können zu denken, daß Abraxus womöglich grundlos eingeschläfert worden war, umsonst gestorben.“

Zitate ENDE

Vergnüglich und überhaupt  nicht langweilig erzählt Birgit Vanderbeke, wie ein Leben in der zukünftigen Gesundheitsdiktatur aussehen könnte, wie sich die Gesellschaft dahingehend verändert in ihren Strukturen (aber nicht die Menschen, die bleiben immer gleich), und, daß wir alle die Wahl haben, wie wir dann leben wollen.

Lesenswert!

KeineHeimatKyffhäuser

 

Nur ein Test – und die Folgen

An diesen Tests wird gigantisch verdient, und davon redet keiner. Noch dazu scheinen diese Teststäbchen verseucht zu sein, mit was auch immer, ich selbst habe gestern so ein Video gesehen. Zu (nicht) guter Letzt werden so Kinder darauf programmiert, invasive Eingriffe in ihren Körper widerspruchslos zuzulasen. DAS finde ich viel schlimmer! So formt man zukünftige Sklaven!

Aber lest selbst:

„Die Schnelltests werden in immer mehr Bundesländern, teils unter menschenunwürdigen Bedingungen, an den Schulen eingeführt. Ein Test der Firma Roche kostet knapp 50 Euro. Es gibt ca. 8 Millionen Schulpflichtige in Deutschland. Rechnet man sehr konservativ einen Test pro Woche und geht davon aus, dass effektiv 1/4 der Schüler in Deutschland getestet werden, sind das unglaubliche

100 Millionen Euro pro Woche

für Schnelltests. Anvisiert sind Testungen 2 mal die Woche. Nehmen wir etwas weniger konservativ an, es wird effektiv die Hälfte aller Schüler getestet, dann sind das schon

400 Millionen Euro pro Woche.

Es wurde aber auch schon von täglichen Tests gesprochen und letztlich sollen sie flächendeckend sein. Wenn alle Schüler in Deutschland täglich getestet würden, dann kostet das unfassbare

2,8 Milliarden Euro pro Woche.

Für (freilich ebenso sinnfreie) Luftfilteranlagen fehlt aber angeblich das Geld.

Getestet werden Kinder ohne Symptome. Denn wenn Jan-Ole eine Schnupfnase hat, dann bleibt Jan-Ole in Coronazeiten natürlich eh zu Hause.

Laut RKI gibt es eine Falschpositivrate von 98%. Das ist kein Scherz. Gunnar Kaiser hat ein gutes Video zu den Tests gemacht, darüber kommt man auch zu der entsprechenden Seite des RKI.

Er spricht in dem Video viele wichtige Aspekte rund um diesen Riesenskandal an, von dem man („erstaunlicherweise“) nichts in den MSM liest. Er fragt aber nicht, woher die 100 Millionen bis 2.8 Milliarden Euro pro Woche herkommen sollen. Unsere Wirtschaft haben wir doch total an die Wand gefahren! Er fragt auch nicht, wer hinter der Firma Roche und anderen Firmen, die solche Tests bereitstellen, steht, wer dort in den Aufsichtsräten sitzt, wer von den Unsummen, die für völlig nutzlose Tests rausgeworfen werden, etwas abbekommt.

Es gibt mittlerweile mehrere Videos im Netz, in denen die Teststäbchen, die aus China kommen, weil die Hersteller angeblich nicht selbst so viele Stäbchen produzieren können, unter dem Mikroskop begutachtet werden. Die finden da schon seltsame Dinge. Ob Nanotechnologie oder einfach ekelige Chemie, wer will, dass sein Kind sowas in der Nase hat? Zwei Mal die Woche oder gar täglich…

In NRW, wo Kaiser residiert, können die Eltern noch Widerspruch gegen die Testung ihres Kindes einlegen. Tun sie das nicht, wird ihr Einverständnis vorausgesetzt. In Sachsen dürfen die Kinder nur zur Schule, wenn sie sich testen lassen. Es würde niemanden mehr wundern, wenn die Eltern solcher Kinder noch einen Bußgeldbescheid wegen unentschuldigter Fehlstunden erhallten.

Wie Kaiser schildert, wird zumindest in NRW auch kein medizinisches Personal für das Testen eingesetzt. Die Kinder testen sich selbst unter Aufsicht der Lehrer. Gemeinsam im Klassenraum! Datenschutz? Privatsphäre? Medizinische Autonomie? Schutz vor Mobbing bei Verweigerung oder Positivbefund? Verletzungsrisiko? Haftung? (etcpp)

Das einzige, was diese Schnelltests produzieren, sind massenhaft PCR-Testungen an „Verdachtsfällen“ die, weil symptomfrei, sonst nie einen gemacht hätten. Und das scheint der Sinn hinter dem Scheiß zu sein. Und die Gewöhnung an heikle medizinische Eingriffe ohne Privatsphäre.

Getestet wird auch schon in vielen Firmen. Getestet werden soll bald auch vor Massenveranstaltungen, wenn jemals wieder welche stattfinden oder im Zelt vor dem Biergarten. So ausgehungert wie alle nach etwas Normalität und einem gepflegten Fassbier sind, werden sie auch das mitmachen.

Seit jeher hatten Kinder das Gefühl, Schulen seien so etwas wie Kinderquälanstalten. Seit neuestem trifft diese Einschätzung auch objektiv zu. Jeder Erwachsene, der das nicht mit allen Mitteln bekämpft, gehört ins Gefängnis.

Wann werden wir uns endlich aus der Knechtschaft befreien?“ ZITAT ENDE

Quelle: https://speerspitzedeswiderstands.wordpress.com/2021/03/25/nur-ein-test/

Vielen Dank für die Ausarbeitung des Artikels!

Wie befreit man sich nun vom Sklaventum? Indem man auf überflüssige Dinge verzichtet. Zumindest für einen notwendigen Übergangszeitraum. Ich weiß, diese Erkenntnis ist bei einigen Wohlstandsbloggern nicht sehr beliebt, aber da wird diesen Wohlstandsbloggern nicht im Geringsten weiter helfen. Überleben werden nur die, die mit dem Mangel gut leben können.

KeineHeimatKyffhäuser