Staat spart Milliarden wegen Runterrechnung des HartzVier-Regelsatzes

https://www.tagesschau.de/inland/hartz-vier-regelsatz-101.html

Seit Jahren rechnet die Bundesregierung den Hartz-IV-Regelsatz nach unten. Nach Monitor-Berechnungen müssten Empfänger monatlich 155 Euro mehr bekommen. Der Staat spart Milliarden.

Von Jan Schmitt und Gitti Müller, WDR

Ralph Rasbach ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann. 2013 wurde ihm betriebsbedingt gekündigt, seit vier Jahren lebt der 49-Jährige nun von Hartz IV. 416 Euro monatlich – das ist der Regelsatz.

Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Einige nötige Medikamente kann er nicht bezahlen, und Fleisch und Gemüse kauft er nur am Wochenende, kurz vor Ladenschluss, wenn der Discounter die Preise senkt. „Ohne Geld ist man kein Mensch in dieser Gesellschaft“, sagt Rasbach. Für ein menschenwürdiges Leben reiche der Regelsatz auf keinen Fall.

Teilhabe am soziokulturellen Leben unmöglich

Dabei hat in Deutschland jeder Mensch ein Anrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum. Das soll nach einem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts nicht nur das nackte Überleben sichern, sondern auch „ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben“ ermöglichen.

Der ehemalige Vorsitzende am Landessozialgericht Hessen, Jürgen Borchert, kämpft schon seit vielen Jahren darum, dass Hartz-IV-Empfängern dieses menschenwürdige Existenzminimum auch tatsächlich gewährt wird. „Das ist mit den Regelsätzen, die wir jetzt haben, mit Sicherheit nicht mehr der Fall“, sagt er.“ ZITAT ENDE

„Anhebung von Hartz IV hieße Steuerersparnis für alle

Experten wie Sell vermuten hinter dem Vorgehen der Bundesregierung vor allem die drohenden Einbußen bei der Einkommensteuer. Da das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass der Grundfreibetrag sich direkt aus dem Hartz-IV-Satz-ableitet, würde sich der Freibetrag bei jedem Einkommensteuerpflichtigen schlagartig deutlich erhöhen.

Viele Steuerzahler würden ebenfalls von der Erhöhung es Hartz-IV-Satzes profitieren.

155 Euro monatlich mehr Hartz IV hießen 1860 Euro mehr Freibetrag für jeden Steuerzahler pro Jahr. Der Fiskus würde nach Monitor-Berechnungen so automatisch 15 Milliarden Euro jährlich verlieren. Sell hält dies für den zentralen Grund, „warum die Politik eine Anhebung der Hartz-IV-Sätze scheut wie der Teufel das Weihwasser.“

Ralph Rasbach würden höhere Hartz-IV-Sätze ein ganz anderes Leben ermöglichen. Er könnte dann auch mal wieder mit Freunden ausgehen.“ ZITAT ENDE

Dazu ein Kommentar vom SoVD Bremen:

https://www.sovd-hb.de/index.php?id=1006420

Daraus Zitat: „Experten kommen damit zu dem Ergebnis, dass die Regelsätze für eine erwachsene Einzelperson um mehr als 100 Euro mtl. heruntergerechnet wurden. Das bedeutet nichts anderes, als dass das finanzielle Existenzminimum für Millionen von Menschen nicht sichergestellt ist. Damit sparen die Leistungsträger 10 Mrd. Euro im Jahr zu Lasten der Ärmsten der Armen. Oder im Umkehrschluss: Den Menschen, die in Armut leben müssen, werden somit im Schnitt insgesamt mindestens 125 Euro im Monat vorenthalten.

Ich bin davon betroffen, da ich Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung bekomme, dauerhaft, und dies ändert sich auch nicht mehr. Ich bin 58 Jahre alt und noch kein Voll-Invalide, wobei auch diese ein menschenwürdiges Leben führen müssen, bzw. es muß ihnen ermöglicht werden, indem sie genügend Geld bekommen. Ich könnte noch 20 Jahre gut leben, dies ist aber offensichtlich nicht erwünscht.  Die Summe, die ich bekomme, reicht nicht einmal aus, sich gesund zu ernähren. Geschweige denn für Anderes.

Ich könnte hier Einzelheiten aufführen, das würde aber zu weit gehen. Tatsache ist, daß Millionen Menschen in Deutschland mit so wenig Geld leben müssen, wobei die, die noch auf Arbeitssuche sind, zumindest noch die Chance haben, die Dinge zu ändern, so sie denn eine gute Arbeit bekommen, was immer schwerer wird. Alte und Kranke können das nicht. Sie sind auf diese Grundsicherung angewiesen. D.h. man hat immer weniger Geld zur Verfügung, denn die Inflation der täglichen Nahrungsmittel deckt die jährliche Grundsicherungserhöhung nicht ab. Bei mir äußert sich das in – beispielsweise – der Tatsache, daß ich immer mehr Tiefkühlkost essen MUSS, weil Frisches nicht mehr bezahlbar ist. Gab es zum Beispiel vor ca 3 Jahren bei mir noch mehrmals wöchentlich Salat und frischen Chicoree, auch oft Kohlrabi roh (esse ich gerne), ist dies nun, da zu teuer, vollumfänglich weg gefallen. Chicoree ist von damals 0,99 Cent auf üppige 1,49 Euro gestiegen. Salat baue ich ja nun selber an (blieb mir nix anderes mehr übrig, kann man ja in guter Qualität im Supermarkt nicht mehr bezahlen), die Kohlrabi-Ernte jedoch voriges Jahr ging völlig in die Hose, da es durchgängig zu heiß und zu trocken war. Kohlanbau ist auch nicht so einfach, das nur am Rande. So bin ich nun dazu übergegangen, nur noch tiefgekühlte Kohlsorten zu kaufen, das Kilogramm zu 1,49 Euro. Davon kann man satt werden. Ist natürlich höchst einseitig.

Aufgrund meiner Allergien und Unverträglichkeiten bin ich aufs Fleischessen angewiesen, und diesbezüglich kann ich mir gute Qualität gar nicht leisten. Das ist viel zu teuer. Trotzdem gebe ich einen großen Beitrag für einigermaßen gutes Essen aus (ich koche immer frisch), worunter natürlich andere Bereiche leiden müssen; da wären die Bereiche: Kleidung, Brille (bräuchte ich dringend neu), wegfahren. Arztbesuche weiter weg. Vereine geht gar nicht da zu teuer. Soziale Kontakte: Keine, zu teuer. Mal rausgehen: Zu teuer. Alles, was über das tägliche Leben kostet, ist zu teuer. Das einzige Hobby: Garten (kostet natürlich, bringt aber auch was), und Musik. Musik kostet nix, bringt aber auch nix, wenn man mal ans finanzielle denkt. Das Fahrrad kostet ab und zu mal einen neuen Mantel, das reißt dann richtig rein. Auf das Rad bin ich allerdings angewiesen. Andere Rentner sitzen nur noch zuhause rum, kommen gar nicht mehr raus. Da bin ich froh, daß ich das Rad noch habe. Aber es kostet eben auch mal Geld, was knapp ist.

Das Schlimmste ist: Den Deutschen ist das egal. Die vegetieren so vor sich hin. Die, die noch gut verdienen, lassen den Grotzkotz raushängen, als ob sie was Besseres wären. Dabei kann es sie genauso treffen mit der Armut und Krankheit. Es gibt Krankheiten, die recht schnell ganze Vermögen aufzehren. Aber darum geht es ja nicht alleine; es geht darum, daß der Staat ausgerechnet bei seinen Ärmsten spart. Bei denen, die sowieso zu wenig haben.

So, wie es aussieht, verpulvert der „Staat“ das, was er bei uns Armen spart, in Bereichen, die ich so nie unterstützen würde: Rüstung (Etat ist wieder gestiegen) und natürlich bei Merkels liebstem Kind: Migranten. Fremde bekommen in Deutschland Milliarden, während an den ärmsten Deutschen inklusive der Steuerzahler (der Steuerfreibetrag würde sich ja auch erhöhen) gespart wird. Offensichtlich findet der Deutsche dies toll. Auch die Afd würde daran, meines Wissens, nichts ändern.

Sind euch da draußen diese Dinge eigentlich nicht bewußt? Oder warum macht ihr immer so weiter, wie bisher? Ich frage mich immer, welche Krankheit euch befallen hat, daß ihr diese Dinge nicht wahrnehmt.

Neue Heimat Kyffhäuser

 

Mit 84 Jahren auf dem Campingplatz

Nur mal so als Anreiz für euch, da draußen, immer so weiter zu machen, wie bisher.

Denn so werdet ihr hoffentlich alle enden.

Die Dame vom „Arbeitskreis“ menschenwürdige Grundsicherung hat wohl auch nichts erreicht, was ja wohl bedeutet, daß dieser „Arbeitskreis“ ein zahnloser Tiger ist.

Menschen haben in Deutschland keine Würde zu haben, wenn sie arm sind. Daran ändert auch kein Arbeitskreis etwas.

Neue Heimat Kyffhäuser

Schwieriges Umdenken

Da ich derzeit Stowassers Buch Freiheit pur lese, werde ich in der Folge davon Teile aus diesem Buch hier vorstellen.

Es beginnt mit dem Schwierigsten (so schätze ich die Lage ein); das Schwierigste ist das Umdenken. Die Menschen müssen erst mal fähig gemacht werden, umzudenken. Umdenken, eine völlig andere Denkrichtung einzunehmen, die man nie, nie und niemals nie in Betracht ziehen würde, erfordert sehr viel Mut. Die meisten Menschen haben diesen Mut nicht und sind insoweit nicht fähig, auch nur ansatzweise zu denken, daß Anarchismus funktionieren könnte und DIE LÖSUNG für die derzeitigen Probleme (weltweit) wäre. Deshalb muß man Menschen an den Punkt bringen, an dem sie fähig sind, in ersten, vorsichtigen Schritten, zumindest ansatzweise zu denken: Aha das wäre ja doch vielleicht nicht so schlecht (mit dem Anarchismus).

Und so weiter.

Deshalb an dieser Stelle in dem Sinne ein paar Folgeartikel.  Lange Rede, kurzer Sinn:

Aus dem Kapitel: Eine andere Ökonomie, Buch: Freiheit pur, Autor: Horst Stowasser

Das Kapitel „Eine andere Ökonomie“ gibt im Wesentlichen den Vortrag Stowassers wieder, den ich im Artikel: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2019/03/14/stowasser-diagnose-kapitalismus-therapie-anarchie/ hier: KLICK vorgestellt habe.

Aus diesem Kapitel nun Seite 103 ff:  ZITAT ANFANG

„Für die meisten Menschen ist der wirtschaftliche Wohlstand das Wichtigste im Leben – weit wichtiger oft als Gesundheit, Liebe, Lebensqualität oder der Zustand unserer Umwelt. Man mag das bedauern, muß es aber akzeptieren. Unsere Welt ist arm an Visionen, und die Mächtigen fürchten sie mit Recht wie der Teufel das Weihwasser, denn meistens war die gesellschaftliche Vision der Wegbereiter eines neuen gesellschaftlichen Systems.

Dabei ist es gar keine Frage, daß unsere Gesellschaft neue Systeme braucht, unabhängig von politischen Etiketten und unabhängig von den Wünschen der Anarchisten; ist es nicht eigentlich klar, daß  eine Gesellschaft, in der Arbeit zunehmend knapp wird, nicht denjenigen verachten darf, der weniger arbeitet? Muß nicht die gesamte Arbeitsethik mitsamt ihrem wirtschaftlichen System radikal umgedacht werden, wenn sie heute noch immer genau das belohnt, was die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten zerstört?

Radikale Denkansätze sind zwar rar, aber sie mehren sich – auch außerhalb anarchistischer Kreise. So ist es heute kein Einzelfall mehr, wenn etwa der Historiker und Soziologe Christian Schütze, Publizist bei der Süddeutschen Zeitung, in einem GEO-Essay mit dem Titel „Frieden durch Faulheit“ zu dem Schluß kommt: „Nicht der Achtstundentag, sondern die Nicht-Arbeit ist der dem Menschen angemessene Zustand.“ Schütze tut das mit einem klar erkennbaren christlichen Hintergrund, aber in einer radikalen Klarheit, die ebenso gut anarchistischer Denktradition Ehre machen würde. Was wieder einmal zeigt, daß Anarchisten den Durchblick nicht gepachtet haben.

Kyffhäuser Landschaft

Mich diesem Thema so ausführlich zu widmen, hat mich die Erfahrung aus zwanzig Jahren Diskussion mit Menschen gelehrt, die mit Anarchismus nichts am Hut haben und aus gutem Grund skeptisch sind. Zum Beispiel jene alte Dame, die mich nach einem Vortrag fragte, ob sie „in der Anarchie“ ihre Waschmaschine behalten dürfe.

Ich habe ihr wahrheitsgemäß geantwortet, daß ich das nicht wissen könne, da sie ja solche Entscheidungen zusammen mit den Menschen in ihrer sozialen Gemeinschaft zu treffen hätte.

Für den Fall, daß sie glaubte, in einer libertären Gesellschaft würden Waschmaschinen abgeschafft oder beschlagnahmt, gelang es mir, sie zu beruhigen. Zusätzlich aber konnte ich ihre Phantasie durch eine positive Vision bereichern. Ich könnte mir gut denken, so entgegnete ich ihr, daß sie „in der Anarchie“ ein sehr enges Verhältnis mit den Menschen der Nachbarschaft haben könnte. Daß sich die Leute vielleicht nicht mehr wie heute hinter ihrer Wohnungstür verkriechen und sich kaum je gegenseitig helfen. Vielleichtwürde sie mit den Kindern spielen, oder mit anderen eine Gemeinschaftsküche betreiben, töpfern, gärtnern, oder irgendwelche verrückten Sachen auf dem Computer machen … Das schien ihr, die damals als allein stehende Rentnerin recht vereinsamt in einer Zweizimmerwohnung lebte, zu gefallen. Als ich sie dann fragte, ob sie mit diesen Leuten nicht vielleicht auch sämtliche Waschmaschinen, Autos oder Gartengeräte zusammenlegen und gemeinsam nutzen könnte, weil es ja nicht gerade vernünftig wäre, wenn jeder alles mehrfach anschaffte und weil sechs Rasenmäher im Haus genau fünf zu viel wären, da sagte sie spontan: „Ja, sicher!“ Und nach einer nachdenklichen Pause fügte sie hinzu: „Aber nur, wenn man mir die Kleider und Küchensachen nicht wegnimmt … und meine Bücher …“ Es kostete mich nochmal einige Argumente, ihr zu erklären, daß man ihr in einer freien Gesellschaft nichts „wegnehmen“ würde, sondern daß sie ohnehin nur freiwillig geben könnte. Das beruhigte sie schließlich und nach einer weiteren Pause ergriff sie erneut das Wort, wobei ich mir einbildete, ihre Augen hätten ein wenig geleuchtet. Sie sagte dann, ohne jemals etwas von Proudhon, Bakunin oder Kropotkin gelesen zu haben, in etwa folgendes:

„Wissen Sie, das kann ja auch ganz schön sein, wenn die Kinder zu einem kommen, und auch das mit den Nachbarn, dem Garten und solche lustigen Dinge. Früher hatten wir Frauen immer zusammen Waschtag. Das war lustig, da gab`s immer ein Schwätzchen. Und wenn mal einer etwas fehlte, hat immer eine andere irgendwie ausgeholfen. Da kam keiner zu kurz! Aber heute gibt es ja keine Nachbarschaft mehr. Jeder kümmert sich nur um sich selbst. Und das mit dem Geld, da haben Sie recht. Das Geld hat das alles kaputt gemacht. Das war nämlich vor der Währungsreform, und als es dann wieder richtiges Geld gab, da hat jeder nur noch an sich selbst gedacht…“ ZITAT ENDE

Witzigerweise erinnert mich diese kleine Episode, die Stowasser da schildert, an eigene Erfahrungen, die ich vor vielen Jahren mal in einem libertären Forum gemacht habe; auch dort war man der Meinung, Selbst Produziertes, also Eigentum, sei Diebstahl und wenn Mensch etwas selbst produziere, so gehöre dieses Selbst Produzierte ALLEN.

Das war eines der Dinge die mich damals vom libertären Gedanken/von der libertären Idee abgebracht haben; denn ein System, welches den Menschen quasi enteignet, ist nicht freiheitlich, sondern Zwang, und so etwas wollte ich nie. Im Anarchismus gibt Mensch frei-willig oder gar nicht. Wobei das „Gar nicht geben“ (der Gemeinschaft) mit Sicherheit unter dem Aspekt geschieht, daß das Allgemeinwohl in der kleinen Gruppe/Einheit, in der man lebt, „am Laufen gehalten werden muß“, denn wenn keiner oder nur Wenige etwas geben, bricht die Gemeinschaft zusammen. Durch diesen Gedanken entsteht (bzw. existiert) ein gewisser sozialer Egoismus, jeder gibt, was er kann und will, freiwillig, damit die Gemeinschaft läuft. Das übt schon eine gewisse Gruppendynamik aus und damit sind „Drückeberger“, also die, die eher nichts tun, wobei ich diese Menschen nicht kenne, meiner Meinung nach tun alle etwas, wenn sie einen Sinn dahinter sehen, also damit sind „Drückeberger“ in solch einer Gesellschaft wohl eher selten.  Dazu trägt logischerweise bei, daß solch eine Gesellschaft aus vielen kleinen Einzel-Gesellschaften besteht, in denen Anonymität aufgrund ihrer Größe bzw. Kleinheit des Einzelnen nicht mehr gewährleistet ist und deshalb quasi alle Mit-Menschn mit bekommen, wenn sich einer quasi „gesellschaftschädigend“ benimmt. Trotzdem steht in diesem freiheitlichen System die Freiwilligkeit an erster Stelle, dh. vom zwanghaften Enteignen kann gar nicht die Rede sein. Schließlich ist Anarchismus kein Kommunismus.

So weit erst mal.

Neue Heimat Kyffhäuser

Rettung durch Solidarität

Nur diese könnte die Deutschen und Deutschland retten.

Solidarität kennen die Deutschen aber schon lange nicht mehr. Ergo ist dieses Land, so, wie es ist, verloren. Es geht nur noch darum, wie lange das Land (mitsamt seinen Menschen) kapitalistisch ausgebeutet werden kann. Ist alles raus gequetscht, was sich zu Geld machen läßt, wird Deutschland zum Abschuß freigegeben; wahrscheinlich über einen Krieg.

Daran kann man dann auch wieder viel verdienen.

Es geht immer nur um den Profit, ums Geld verdienen. Über Kapitalismus/Konkurrenz lassen sich Menschen am Besten auspressen. Wäre ein Volk, eine Gesellschaft in sich solidarisch, kooperativ und sich selbst organisierend, in kleinsten Einheiten, wie es im Anarchismus der Fall wäre, dann könnte kaum jemand mehr dieses Volk, diese Gesellschaft ausbeuten und zerstören, denn diese Gesellschaft wäre in sich autark und solidarisch, sie böte feindlichen Kräften keinerlei Angriffspunkt mehr.

Habe eben Tim Kellners Video gesehen; der Mann macht in Paderborn Mahnwachen. Ich fühlte beim Ansehen des Videos keinerlei Solidarität mehr mit Deutschen, nichts treibt mich mehr dazu, an Mahnwachen oder Ähnlichem, was in diese Richtung geht, teilzunehmen.  Dazu waren die Ent-täuschungen, die ich von (damals) politisch ähnlich wie ich denkenden Menschen erfahren habe, zu groß. Ich war auch nie ein Fan der Afd, mich haben schon vor drei Jahren diese Labergestalten geärgert, die damals meinten, über Wahlen ließe sich noch etwas ändern. Jetzt sind drei Jahre ins Land gegangen, und nichts hat sich verändert. Meine Meinung ist anders, ich glaube nicht, daß Wahlen noch etwas Grundsätzliches ändern. Die Afd ist eine Systempartei und ändert nicht das kapitalistische System. Arme sind der Afd egal, also ist sie für mich nicht wählbar.

Deutscher Charakter: Wir (Deutsche) seien angeblich alle faul und bequem, schreibt Killerbee. Wenn das stimmen soll, bin ich nicht deutsch; für mich gilt und galt immer Solidarität mit dem Nächsten als höchster Wert; leider habe ich bekanntlich von Anderen wenig bis gar keine Solidarität zurück bekommen, deshalb nehme ich mich da schon lange zurück. Frei nach dem Motto: Mir hilft auch keiner. Solidarität ist eben keine Einbahnstraße! Aber faul und bequem war ich nie; ich habe mich immer massiv für das, was ich wollte und gut fand, eingesetzt. Ich bin also nicht klassisch deutsch, ich bin auch nicht untertänig, gehorsam, und ich bin solidarisch, ich trete nicht nach unten und buckele nach oben, das habe ich nie gemacht, und der Punk auf der Straße hat immer, solange ich selbst Geld hatte, seine „Mark“ bekommen.

Nur, diese Zeiten sind vorbei. Nun bin ich selbst arm und Solidarität gibt es nicht mehr. Dabei wäre sie die einzige Lösung zur derzeitigen, mittlerweile bedrohlich anschwellenden Krise.

Das war meine Antwort, auf die Frage von Killerbee, was es braucht, um die Wende zu bringen. Es braucht nur Solidarität.

Rapsblüte an der Wipper

Aber die gibt es nicht mehr unter Deutschen. Da ich mir dieser Tatsache schon einige Jahre bewußt bin, suche ich nach anderen Alternativen. Leider muß vorher, bevor der Deutsche innerlich bereit ist, etwas Neues zu wagen, alles kaputt gehen, vorher kapiert der Deutsche nicht, daß er klinisch tot ist, und daß er so, wie er derzeit lebt, keine Zukunft hat. Generell hat der Materialismus/Kapitalismus keine Zukunft, weil er langfristig unweigerlich Menschen und Natur zerstört. Deshalb muß etwas Neues her; es gibt überhaupt keine andere Möglichkeit mehr. Ganz abgesehen davon, daß die Menschenausbeuterei überall auf der Welt generell nicht zu ertragen/zu unterstützen ist. Daß der dumme Deutsche nicht kapiert, daß er selbst nur ausgebeutet wird (selbst linke Kreise sind absolut doof, was neoliberale Kritik angeht) gehört mit zum System. Man hat sie halt alle verblödet. Sie haben es aber auch zugelassen.

Nicht mein Problem. Für die Dummheit anderer bin ich nicht zuständig.

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Alt oder arm oder chronisch krank – Volksschädling?

Ich warte nur noch darauf, daß Menschen, die eines oder gar mehrere der obigen Kriterien erfüllen, (denn wer chronisch krank ist, ist schnell verarmt), daß diese Menschen in Lager abtransportiert werden, wo sie „würdevoll“ entsorgt werden.  Weil sie zuviel kosten. Vielleicht macht man das anfangs so in der Art, wie es im Film „soylent green, noch einmal schön essen, schön Musik hören, Film gucken und dann Exitus, erzählt wird. Später dann wird man, weil diese „humane Variante“ auch zu teuer wird, auf Massenabtransporte und Tötungen der „Volksschädlinge“ übergehen.

Ich bin überzeugt, es dauert nicht mehr lange, bis es in dieser heutigen kapitalistischen Gesellschaft so weit ist, daß man Alte und Kranke so entsorgt. Schließlich sind diese Menschen ja alles Volksschädlinge, weil sie den Staat nur Geld kosten. Und wer braucht sie noch – Alte und Kranke will man ja jetzt schon nicht mehr sehen, nicht mehr wahrhaben, daß es sie gibt – also von einem Nutzen, den Alte und Kranke noch für eine Gesellschaft haben könnten, kann ja gar nicht die Rede sein. So denken Nationale, so denken Faschisten, weil sie allesamt Kapitalisten sind; sie sind keine Linken, wie es KB unermüdlich behauptet, denn sie achten Leben nicht, was nach ihrer Meinung nicht lebenswert ist. 

Übrigens denkt meiner Meinung nach jeder so, der, sofern er medial tätig ist, Armut nicht medial thematisiert.

Nicht lebenswert ist das, was dem Volk schadet, das ist offizielle Nationalsozialistische Doktrin. Eine Art „Gummiparagraph“, der sich beliebig anwenden und ausweiten läßt. Wie praktisch. Die BRD handelt schon länger so. Nur wird das denjenigen nicht bewußt, die davon nicht betroffen sind.

Bei den Nationalsozialisten hat man das „Volk“ als Alibi vorgeschoben, um die Diktatur zu errichten und auch auszuführen, und dabei hat den Nationalsozialisten das betrogene, getäuschte Volk geholfen. Dafür hat das Volk bitter gebüßt – ich denke an die Folgen des 2. Weltkrieges, die 12 Millionen Vertriebenen, usw. – eigentlich kann man nicht mehr vom „deutschen Volk“ sprechen – so man das je konnte. Anhand dieses Beispiels kann man aber auch erkennen, wie unwichtig den jeweiligen Herrschenden das Volk ist; es dient nur als Alibi, mehr nicht.

Heute hat man das nicht mehr nötig, heute braucht man nur noch scheinalternative Parteien, um die Leute einigermaßen still zu halten. Weil die Meisten ja das Demokratiegefasel des Systems längst gefressen haben und nicht mehr hinterfragen.
Demokratie ist genauso ein Gefasel. Was wirklich geschieht? Höchstmögliche Gewinnmacherei. Hat mich heute wieder geärgert beim Beispiel „kostenfrei Spielfilme gucken“; dies war noch vor nicht allzulanger Zeit auf youtube möglich; mittlerweile verschwinden immer mehr wirklich gute Spielfilme, was bedeutet, wenn man sie ansehen will, muß man sie kaufen. Für einen armen Rentner wie mich, nicht möglich. Ich suchte nach Ken Loachs „Land und Freiheit“, welches ich, bis auf eine spanische Fassung, nirgendwo mehr fand. Vielleicht weiß einer meiner Leser darüber mehr.

Es gab nämlich mal eine Zeit, wo Menschen für ihre Freiheit kämpften, und es hat damals auch funktioniert, in Spanien, mit dem Anarchismus. Warum wird das überall tot geschwiegen? Warum seid ihr, da draußen, alle so verkommen-angepaßt? Ihr werdet auch weg schauen, wenn Alte, Arme oder Kranke „weg kommen“, so, wie ihr immer weg gesehen habt, wenn es um Unrecht ging, was euch nicht selbst betroffen hat. Was anderes könnt ihr nicht, außer weg schauen.

Here’s to you, Nicola and Bart

Rest forever here in our hearts

The last and final moment is yours

That agony is your triumph

This song is about 2 real people who were wrongly executed for a crime that they did not commit. Despite lack of evidence to prove they’re guilty, they were sentenced to death. Keep and mind that the 2 were Italians and anarchists and Italians were looked at as radicals. They were executed for their beliefs and their ethnicity and the government laughed at their faces and were there to put them to rest. America claims to be the best society but do not realize they committed murder on 2 innocent men.

Neue Heimat Kyffhäuser

 

Im Neoliberalismus (Kapitalismus) gibt es keine Freiwilligkeit

Aufbauend auf den Artikel vom fassadenkratzer: Wirtschaftlicher Profit und Volksidentität: klick

Im Kapitalismus gibt es keine Freiwilligkeit. Wie man derzeit (und schon seit längerem) nicht nur in Deutschland sehen kann, wird alles der Prämisse untergeordnet, „was etwas kostet“ oder „was etwas finanziell bringt“ oder „ob sich etwas rentiert“. Diese armselige engstirnige Denkweise ist aber typisch deutsch. Weil der Deutsche nur noch so denken kann, zerstört er, ohne zu merken, da er selbst längst kulturlos geworden ist, seine eigene gesamte Kultur und auch seine eigenen Landsleute, siehe Agenda 2010 (Laut Agenda 2010 sind Arbeitslose faule Schweine und alle selbst schuld an ihrem Schicksal, das ist offizielle deutsche Doktrin.)

Beispiel Künstlerdasein: Der Künstler wird daran gemessen, ob er „Erfolg“ hat. „Erfolg“ meint: Der Künstler ist möglichst schnell finanziell unabhängig. Ob er Quark produziert (man ist ja vielfach der Meinung, bildende Kunst müsse man nicht studieren, sondern man könne einfach so vor sich hin klecksen), ist egal. Also: Ob sein Erschaffenes Qualität hat, ist egal, das Einzige, was zählt, ist, ob er schnell finanziell unabhängig wird, bzw. er „Erfolg“ hat. Nur diese Tatsache macht einen Künstler laut des dummen Deutschen Meinung „gut“.

Dabei wird der Künstler, egal, welche Art von Kunst er nun betreibt, vom Deutschen besonders kritisch beäugt, schließlich ist der Deutsche ja der Meinung, daß Kunst immer brotlos sei (das haben ihm wohl seine Eltern x Generationen vorher schon eingebläut), und außerdem sind Künstler alles verwahrloste Gesellen, die „so in den Tag hineinleben, keine Disziplin haben und eh mehr oder weniger faul sind“. Sprich: Künstler haben in Deutschland keinen guten Ruf, sie stehen in der Rangskala der Berufe ganz unten, kurz vor den Journalisten und Politdarstellern. Ernsthafte Künstler gibt es überhaupt nicht, meint der Deutsche, das sind alles linke verwahrloste Hallodris. Und überhaupt, die sollen mal richtig arbeiten gehen, das bringt schließlich mehr als „brotlose Kunst“.

MERKE: Wenn der Deutsche von Erfolg redet, meint er immer finanziellen Erfolg. Eine künstlerische Entwicklung ist damit NICHT gemeint.

Dazu kommt nämlich noch ein zweites, nicht minder gewaltiges Problem: Durch die Verlotterung des Deutschen bezüglich seiner künstlerischen Bildung (wie es auch der fassadenkratzer im oben verlinkten Artikel gut beschreibt) weiß der Deutsche gar nicht mehr, was Kunst überhaupt ist. Bezüglich Musik, die ja auch zur Kunst gehört, sieht es nicht besser aus, da kann er auch nicht Gutes von Mist unterscheiden. Woher auch, er hat es ja nie gelernt. Er sollte es auch nie lernen, und darauf ist er heute stolz. Na ja wie das so ist bei Dummen, die nicht mehr merken, daß sie dumm sind.

Wie das Profitdenken mit der Volksidentität zusammenhängt, führt der Autor fassadenkratzer im obigen Artikel ja gut aus; wird alles im Leben und der Gesellschaft dem Gedanken unter geordnet, „ob es sich finanziell lohnt“, dann stirbt die Kunst, die Kultur und alles, was damit zusammenhängt. Nun macht aber Kunst und Kultur die Volksidentität aus. Daß die längst fehlt, ist dem Deutschen vielleicht schon irgendwo ansatzweise bewußt geworden, aber tiefer darüber nachdenken kann er nicht, weil ihm einfach das Wissen über die Hintergründe, weshalb das so ist, fehlt und auch weil er keinen Bock hat, oder auch keine Zeit, sich mit „so etwas“ auseinander zu setzen. Pah – wen interessiert schon Kunst und Kultur. Wir haben unsere Maloche, unser Bier, und unseren Fußball, das reicht uns, das sind schließlich die wichtigen Dinge im Leben!  Nichtdestotrotz muß für die fehlende eigene Identität (als Deutscher, als kulturelles deutsches Wesen) eine Art Ersatzidentität (von Mausfeld des öfteren gut beschrieben) her, und was könnte dafür besser geeignet sein als lohnabhängige Arbeit, mit der man viel Geld verdienen kann. Wer viel verdient, „ist was“, dh. er kann sich viel Mist kaufen, hauptsache, teuer. Besonders Autos und Häuser stehen hier hoch in des Deutschen Kurs, weil man damit besonders gut angeben kann, schließlich sieht jeder den aufgemotzen PS-Boliden bzw. das protzige überdimensionierte Haus und wird evt. neidisch? / ich nicht, ich bedauere solche Leute nur.

Eichenhain, Bärenstein

Nun sind die meisten Menschen lohnabhängig beschäftigt. Da sieht die Sache noch etwas anders aus. Man glaubt tatsächlich, daß es innerhalb der derzeitigen Gesellschaft eine Art „Freiwilligkeit“, was das Berufsleben angeht, gebe. Diese Freiwilligkeit mag es geben, aber nur bei denjenigen Leuten, die eh schon nicht arbeiten müssen, weil sie zu den oberen 10 000 gehören. In diesen Familien findet man dann die Dauerstudenten und sostigen Herumgammler. Der normale Arbeiter, also derjenige Mensch, der aus einer Arbeiterfamilie kommt, hat meist keine Wahl, er muß irgend etwas arbeiten, was etwas bringt.

Da ist er wieder, der Zwang. In solch eine Zwangsgesellschaft sind die Menschen millionenfach  hinein geboren worden, und sie passen sich ihr ohne zu murren, an.

Was stimmt mit diesen Menschen nicht?

Man muß das eigentlich nicht weiter ausführen. Egal ob „links“, oder „rechts“, die sind alle gleich krank, am Materialismus erkrankt, an ihrer Gier, nach dem Mehr, mehr, mehr, und ihrer dahinter steckenden Angst. Letztere sorgt für die Anpassung an den mainstream.

Das sind diejenigen Leute, die im Land sämtliche Veränderungen blockieren.

Ganz witzig finde ich es, wenn diese Leute einem einen von ihrer Freiheit erzählen, dabei sind sie nicht ansatzweise frei. Das verstehen die aber nicht. Ich habe es mehrfach versucht, auch intelligenten, angepaßten Leuten zu erklären, daß sie nicht frei sind; sie  haben es einfach nicht verstanden.

Diesen Fehler macht der fassadenkratzer am Schluß seines Artikels, er fordert zu einem grundlegend neuen Denken und Handeln in Deutschland auf, welches sich aber so, wie es derzeit ist, aufgrund der festsitzenden Strukturen vor allem im Bildungswesen, welches nur immer weiter neue angepaßte Systemlinge produziert, nicht mehr entwickeln kann.

Neue Heimat Kyffhäuser

 

Bewertungen emotional ent-knüpfen

Man kann diese Bewertungen von anderen – darum geht es ja in der Hammelherde, die krankhaft, manisch nach Aufmerksamkeit, Lob, Geld, Sicherheit und so weiter, giert, auch entknüpfen.

Der erste Schritt ist das Erlernen der inneren „mir ist egal, wie du mein Verhalten bewertest“ – Haltung.

Der zweite Schritt ist das öffentliche Ausführen einer Handlung, die „gegen die Masse“ (wahlweise: Klasse, Verein, Menschenmenge) gerichtet ist. Ich empfehle, das zu üben. Es ist schwer. Aber es geht. Danach ist man um Jahrzehnte reifer.

Artikel:

 

Denkt mal drüber nach, sofern ihr noch denken könnt, da draußen. Jeder, der dieses System mit trägt, egal, durch welche Handlung, ist Mit-Täter.

Neue Heimat Kyffhäuser

Carl Friedrich von Weizsäcker Der bedrohte Friede – heute

Re-Blog von: https://andreas-busch.de/2016/07/04/carl-friedrich-von-weizsaecker-der-bedrohte-friede-heute/

Zitat: “ Es ist schon bemerkenswert, was Carl Friedrich von Weizsäcker, der ältere Bruder unseres ehemaligen Bundespräsidenten, vor 25 Jahren (!) in seinem letzten Buch u.a. schrieb:

Carl Friedrich von Weizsäcker
“Der bedrohte Friede – heute”, Hanser, München 1994, ISBN 3446176977

Von Weizsäcker sagte in seinem letzten großen Werk “Der bedrohte Frieden” 1983 Hanser-Verlag, innerhalb weniger Jahre den Niedergang des Sowjet Kommunismus voraus (er wurde ausgelacht).

Seine Prognose, auf welches Niveau der Lohn,- Gehaltsabhängige zurückfallen würde, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend.
Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden Globalisierung, (obwohl es damals dieses Wort noch nicht gab) so wie er sie erwartete.

 

1. ..Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.
2… die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.
3…Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staat zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.
4… ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern.
5… Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.
6… Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.
7…Um ihre Herrschaft zu sichern werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.
8… Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.
9… Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.
10… Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, das die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.
11…Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.
12…Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, dass skrupelloseste und menschenverachtende System erleben wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon.
Das System, welches für diese Verbrechen verantwortliche ist, heißt “unkontrollierter Kapitalismus”.

42e-Stapellager-Berge
Stapellager Berge, Teutoburger Wald

C. F. von Weizsäcker sagte (vor 25 Jahren), dass sein Buch, welches er als sein letztes großes Werk bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!

Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft wie folgt:
Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!
Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.

Die einzige Lösung die Weizsäcker bietet, ist die Hoffnung:
dass nach diesen unvermeidlichen Turbulenzen dieser Planet noch bewohnbar bleibt.
Denn Fakt ist, die kleine Clique denen diese Welt schon jetzt gehört, herrscht nach dem einfachen aber klaren Motto:
“Eine Welt, in der wir nicht das alleinige Sagen haben, die braucht es auch in Zukunft, nicht mehr zu geben”

Wie bereits oben erwähnt, Weizsäcker rechnete nicht damit verstanden zu werden.

Auf die Frage eines Journalisten, was ihn denn am meisten stören würde, antwortete er:
“mich mit einem dummen Menschen unterhalten zu müssen”

Quelle: http://www.querdenkerforum.de/forum/showthread.php?tid=1072
Zitat Ende.

Dazu muß man nicht mehr viel sagen.

Alternativen, was es zu tun gäbe, gibt es, aber diese Wege geht kaum jemand. Fast alle fallen auf die linken und rechten Rattenfänger rein.

Neue Heimat Kyffhäuser

Framing und die Verblödung des Bürgers

I awoke only to see that the rest of the world is still asleep.

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Hunde lieben ihre Herren, solange sie gefüttert werden, auch wenn es dabei nur Abfall zu fressen gibt.

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Zu den Lügen der Mainstream-Medien:

Weglassen von Fakten ist für mich Lüge. Es ist für mich nicht „nur eine Art der Manipulation“. Auch hier muß man die klare Sprache wählen. „Eine Art der Manipulation“ klingt nicht halb so schlimm wie „Lüge“. Bei dem Wort „Lüge“ schreckt fast jeder Mensch zusammen, bei der Wortkonstruktion „Art der Manipulation“ denkt wohl fast jeder: „Na, wird nicht so schlimm sein, ist ja nur ein bisschen an der Wahrheit gedreht“.

Ich konsumiere schon über 10 Jahre keine mainstream-Medien mehr (bis auf seltene Ausnahmen), und wenn ich vergleiche zwischen Infos aus dem Netz und den Lügen der „öffentlich-rechlichen“, so sind das völlig verschiedene Welten. Es ist klar, daß Menschen, die nur mainstream-medien konsumieren, auf diese Art und Weise über Jahre (das ist ja ein Vorgang der länger dauert) völlig verblödet, aber gleichzeitig auch hoch emotionalisiert werden, so daß diese Menschen als Masse sehr leicht politisch lenkbar werden. Das ist eine perfekte Umerziehung, anders kann man das nicht bezeichnen.

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Ausreden jedweder Art für das Verhalten der Sklaven die auch meinen Alltag bestimmen, durch ihre jeweiligen politischen Mehrheiten, lasse ich nicht mehr durch gehen.

              Frühling

 

Das Beispiel mit der Kuh(übernommen):

Irgendwo fällt eine Kuh tot um. Da kommen viele Gründe, die meisten gesundheitlich, in die Überlegung. Mittels Framing pickt man sich dann die politisch korrekte heraus und bringt gleichzeitig in allen gleich-geschalteten Medien ‚Eine Kuh wurde durch den Klimawandel getötet. Steht uns nun der Untergang bevor? Darf man überhaupt noch Rindfleisch essen? Wird Rindfleisch in Zukunft ein Luxus-Gut?‘. Man wird quasi an der Nase von der eigentlichen Nachricht weg geführt und bestimmt so die öffentliche Diskussion und Wahrnehmen in eine Richtung, die man selbst vorgibt. Dass die Beispiel-Kuh vielleicht schon uralt war, oder vom Blitz erschlagen wurde…interessiert nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr. So ganz nebenbei steigen auch noch die Preise für Rindfleisch und der Tourismus in den Alpen wird angekurbelt…

Antwort der „mainstream-Experten“: ‚Was ist eine Lüge? Wollen sie etwa die Meinung unserer Experten und Fachleute in mehreren (gleichgeschalteten) Medienhäusern etwa in Frage stellen? Sie sind ja ein Nahzionalist der anderen die eigene Meinung vordiktieren will. Wer sind sie überhaupt? Haben sie irgendwelche Expertisen auf dem Gebiet der Kuh-Forschung?‚ … so in etwa oder so ähnlich würde dann die Antwort auf ihre ‚Ablehnung‘ der ‚Wahrheit‘ ausfallen. 😉 Und vielleicht liegt es ja doch am Klima-Wandel… (im Magen der Kuh…) …ganz ähnlich der alten Fabel: ‚…und vielleicht lernt das Pferd ja doch das Singen…‘

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„Ich gehe aber davon aus, das Framing völlig wirkungslos ist bei psychisch stabilen Menschen. Ob man es nun Scheiße oder Stoffwechselendprodukt nennt, es bleibt ja immer das Selbe.“

Zu früh gefreut:

=> Auch dazu gibt es Experimente. ZBsp. das, wo mehrere Probanden behaupten, 2 plus 2 sei 5. Die Probanden sind, bis auf einen, alles Schauspieler. Nur eine Versuchsperson ist nicht eingeweiht und behauptet weiterhin, 2 plus 2 sei 4. Macht man das lange genug, wird die eine Person irgendwann der Mehrheit zustimmen und ebenfalls sagen, daß 2 plus 2 5 ergebe.

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Bürger  wollen nicht diskutieren, geschweige denn, Wissen teilen. Ich empfehle dringend auf rt.deutsch die Artikel über Framing in der heutigen Lügenpresse zu lesen, Beispiel: Klick.

Der heutige Bürger wird seit Jahrzehnten von der Lügenpresse verblödet; man kann mit diesen Bürgern deshalb nicht mehr diskutieren. Das würde ja auch heißen, diesem Bürger gegenüber  eine Meinung zu äußern, die nicht systemkonform ist. Das wird von diesen Leuten sofort kategorisch abgelehnt, diffamiert oder als „Verschwörungstheorie“ abgetan. Ich meine hiermit wohlgemerkt alle Bürger, egal, ob „rechts“ oder „links“, die sind alle gleich doof.  Die „rechten“ dackeln irgendwelchen Föhrern hinterher und die „Linken“ beten irgendwelchen NWO-Stuß nach. Sofern sie überhaupt politisch interessiert sind; das sind ja schon die Wenigsten.

Selbst die Aussage, daß das Wort „Verschwörungstheorie“ eine Begrifflichkeit ist, die seitens der think tanks des CIA eingeführt wurde, um Systemkritiker zu diffamieren, beeindruckt den dummen deutschen „Bürger“ nicht. Was will man mit solchen Leuten diskutieren? Die Farbe der Zahnpasta? Also ich habe das schon länger aufgegeben. Es mag regional Unterschiede geben zwischen der Dummheit ihrer Bewohner, aber insgesamt macht das nicht viel aus; selbst im so hochgelobten „Osten“ gehen die Leute zwar ein bisschen mehr auf die Straße, das ist aber viel zu wenig, um noch irgend etwas zu bewirken.

Die Vergreisung der Bevölkerung tut ihr Übriges; wenn man sich umsieht, ist der Widerstand alt. Es handelt sich fast durchweg um Leute ab 50 aufwärts. Was will man da erwarten? Von den Jungen kommt nichts. Obwohl gerade die am meisten kämpfen müßten, es ist ja ihre Zukunft. Aber die Jugend ist wohl schon völlig verblödet, die kennt ja gar nichts anderes mehr als ihr Smartphone und ihre sonstigen seichten Aktivitäten.

Man kann abschließend sagen: Die Umerziehung der Bevölkerung seit 1945 war vollständig erfolgreich.

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