Standpunkt

Quelle: Internet

„Ich bin jetzt 45 ich habe seit 2 Jahren ne scheiss Figur und Augenringe, für mich ist es gut. Solange nicht jeder erkennt das der Einzelne wichtig ist und eine Stimme hat die er erheben muss, solange hilft auch die „Teilerei“ hier nichts. Ich erhebe seit 4 Jahren öffentlich meine Stimme, ich hab mein Ding gerockt meine Position ist klar-für die Menschen die Natur und meine Schöpfer und gegen diese Teufel. Die Meinung habe ich wenn 400 Leute mit Maske mit mir im Einkaufscenter stehen und die Meinung habe ich auch egal wieviel Stalker mich fertig machen sollen und egal welche Konsequenzen es hat. Ich bin ein Kind dieser Schöpfung, also ein friedvoller Soldat meiner Schöpfung. Heisst: ich bin fertich, ich bin meiner Bestimmung gefolgt ich hab Flagge gezeigt. Ob andere das tun oder nicht, interessiert mich nicht mehr, ich guck auf meine Karma-Konto. Und es gibt noch sehr viele andere interessante Themen da muss ich mich hier nicht mehr 24h in der Verfassungsschutzblase halten lassen mit immer den gleichen Themen als Mediensuchti.“ ZITAT ENDE

Ich werde das Obige jetzt aus meiner Sicht ergänzen:

Ich bin 60, werde demnächst 61, habe Augenringe, bin chronisch krank und kann nicht mehr. Eigentlich kann ich schon lange nicht mehr, aber das ist o.k. für mich.

Ich war mal in einer Partei, als ich noch glaubte, Parteien würden Dinge politisch ändern. Diese habe ich dann nach ca 2 Jahren intensiver Parteiarbeit inkl. Gründung eines neuen Stammtisches, Gestaltung der facebook-webseite dieser Partei, Gestaltung der regionalen Webseite dieser Partei, und der Erkenntnis, daß man aufgrund von Durchsetzung dieser Partei mit V-Männern eben dort niemandem trauen kann, verlassen. Zwei anstrengende Jahre, und der Austritt ist mir schwer gefallen, war aber richtig. Damals konnte ich auch noch körperlich was „leisten“.

Mein Blog hier läuft seit ca 2013 oder so. Hieß damals anders, SuchenundSammelnOdinsVolk, oder so. Es gab nix zu suchen und zu sammeln, das mußte ich leider über die Jahre lernen.

Als ich mit der bildenden Kunst aufgehört habe, habe ich angefangen, Musik zu machen, zuerst Irish folk, weil mir davon noch ein paar Lieder geläufig waren, aber irgendwie fühlte sich das nicht gut an für mich. Ergo hab ich mit deutschen Liedern angefangen. So 2014 oder so.

Klar hab ich was verkauft. Aber sofort ging die Hetze los, damals, in Köln. Einzelheiten werden hier nicht mehr wieder gegeben. Die Hetze kam von einem anderen Kreisverband und von der Partei DieRechte, die sich damals im Bergischen Land zu formieren begann.

Gegen diese Hetze bin ich nie angekommen. Es ist halt einfach, anonym zu sabotieren.

Musik mache ich nicht mehr, außer just for fun. Hier in Thüringen mache ich nur noch Garten. Versuche, ansatzweise in die Selbstversorgung zu kommen, was nicht klappt, weil es hier viel zu trocken ist. Klar, ich könnte täglich pumpen und wässern, doch leider ist dieser Garten etwas weiter entfernt, ich müßte dann mit dem Rad da hin fahren, da ich nie ein Auto besessen habe, und das den ganzen Sommer lang jeden Tag. Das schaffe ich nicht mehr. Das vorige Frühjahr und den letzten Sommer habe ich so verbracht, und war im Herbst körperlich so fertig, daß ich beschloß, den Garten abzugeben. Es fand sich aber kein Nachpächter.

So habe ich diesen Garten immer noch, mache dort aber nur noch rudimentäre Dinge. Gemüse werde ich dieses Jahr nicht mehr anbauen. Ist ja eh schon zu trocken. Es lohnt sich einfach nicht.

Ich habe noch einen zweiten Garten, wo mein Kater sich aufhält, das reicht mit. Ein Hochbeet mit Salat reicht mir. Ich muß keine Zig Reihen Kohl haben.

Nebenbei versorge ich noch wilde Streunerkatzen.

Mehr geht auch einfach nicht mehr.

Macht ihr mal, da draußen. Bei mir geht nichts mehr. Ich kann auch nicht mehr in der Gegend rumfahren, womit denn? Bahn meide ich seit Corona, ich setze mir nicht stundenlang die Maske auf, und wie gesagt, Auto hab ich nicht.

Es gibt ja sowieso keinen Widerstand. Ergo ist das auch egal. Ich mache noch meinem blog hier, wobei das C-Thema ja auch keines mehr ist, alles Anschreiben der vergangenen zwei Jahre gegen diesen Hoax war quasi sinnlos, ich schreibe noch etwas in diversen Kommentarbereichen im internet, und das war es dann für mich.

Macht ihr mal, da draußen! Ich habe genug, weit mehr als genug getan. Auch teilweise mehr, als ich kräftemäßig konnte.

Das ist keine Resignation, aber ein klares Erkennen meinerseits: Es reicht für mich. Ich habe mein Soll erfüllt. Es gibt auch noch andere wichtige Sachen zu tun. Und Andere sind auch noch da.

KeineHeimatKyffhäuser

What`s in your head, Zombie?

Text:

Another head hangs lowly
Child is slowly taken
And the violence caused such silence
Who are we mistaken?

But you see, it′s not me, it’s not my family
In your head, in your head they are fighting
With their tanks, and their bombs, and their bombs, and their guns
In your head, in your head they are crying

In your head, in your head
Zombie, zombie, zombie-ie-ie
What′s in your head? In your head?
Zombie, zombie, zombie-ie-ie-ie, oh

Another mother’s breaking
Heart is taking over
When the violence causes silence
We must be mistaken


It’s the same old theme, since nineteen-sixteen
In your head, in your head they′re still fighting
With their tanks, and their bombs, and their bombs, and their guns
In your head, in your head they are dying

KeineHeimatKyffhäuser

Es gibt keine White Hats und „Aufräumarbeiten“

Es gibt auch keine „Kinder in Tunneln“ und sonstige Schauergeschichten:

„ich weiss, es gibt auch keine Kinder in Tunneln..aber Du siehst doch das Menschen immer glauben wollen was am wenigsten zutreffend ist und am unlogischsten. Der echte Widerstand hätte den unechten wegimpfen sollen das wäre schlau gewesen..mitmachen und die Schn..halten bis alle weg sind die still halten und Telegram als Netflix blase nutzen. 👍👍👍👍 Ist mir leider zu spät eingefallen Uli ❤️“

Quelle: https://t.me/bollbrocknicecoaching/14933

Warum glauben die Leute so einen Dreck? Ach so da fehlen noch die Echsenmenschen…. und die antideutsche Liedermacherin A. Haffmann. Und daß Trump als „Potus“ wiederkommt. Und, und und …. wobei Bollbrock den Fakt anspricht, daß Menschen immer das glauben, was am Unlogischsten ist. Warum sollte also eine deutsche Liedermacherin antideutsch sein? Aber vielleicht erfordert diese Denkweise zwei Gehirnwindungen mehr, über die die Hetzer im Netz nicht verfügen?

***

Ich könnte hier einen ganzen Artikel nur mit Lügen füllen. Ist aber sinnfrei. Genau so, wie sich über die vielen Idioten zu ärgern, die diese Lügen glauben. Ich finde es allerdings hochpsychologisch spannend, warum die Leute so einen Dreck glauben. Also in den Gründen für solche Verhaltensweisen, da wühle ich gerne drin rum. Dabei kann es sich natürlich nur um Vermutungen meinerseits handeln.

***

Hier beispielsweise eine halbe Lüge aus dem Esoterikbereich. Halbe Lügen mit einem Kern Wahrheit sind schwer zu widerlegen:

„7 Dinge, die Deine Schwingungsfrequenz aus quantenphysikalischer Sicht beeinflussen.

Schwingung in der Quantenphysik bedeutet, dass alles Energie ist. Wir sind lebendige Wesen auf bestimmten Frequenzen. Jede Schwingung ist gleichbedeutend mit einem Gefühl und in der Welt der „Schwingung“ gibt es nur zwei Arten von Schwingungen, positive und negative. Jedes Gefühl lässt Dir eine Schwingung senden, die positiv oder negativ sein kann.“ZITAT ENDE

=> Das mit der Schwingung ist richtig. Aber die Bewertungen, also „positiv“ und „negativ“, sind menschlich. Bewertungen gibt es in der Physik nicht. Auch wird das, was ein Mensch „positiv“ bewertet, vom anderen Menschen möglicherweise ganz anders bewertet.

In der Folge wird in diesem mir vorliegenden Text einzeln aufgeführt, was „positiv“ und was „negativ“ sein soll. Merke: Hier wird direkt vom Ersteller dieses esoterischen Dummfugs vorgegeben, was positiv ist und was negativ ist. Und das ist da wie in Stein gemeißelt:

„1. – Die Gedanken

Jeder Gedanke sendet eine Frequenz an das Universum aus und diese Frequenz geht zurück zum Ursprung. Wenn du also negative Gedanken, Entmutigung, Traurigkeit, Wut, Angst hast, kommt all dies zu dir zurück.
Deshalb ist es so wichtig, dass du dich um die Qualität deiner Gedanken kümmerst und lernst, wie du positivere Gedanken kultivieren kannst.“ ZITAT ENDE

=> „Qualität der Gedanken“ – ist eine direkte Bewertung der Gedanken eines Menschen. Man „darf“ sich also nicht ärgern, auch wenn der Grund des Ärgers verständlich und offensichtlich ist. Dasselbe gilt für andere „negative“ Gefühle: Diese darf man nicht, nie, haben. Oder gar offen zeigen. Das geht gar nicht!

Dies ist eine offensichtliche Manipulation.

Weiter geht es im Text mit der Bewertung der Umgebung:

„2. – Die Umgebung

Die Menschen um dich herum beeinflussen direkt deine Schwingungsfrequenz. Wenn du dich mit glücklichen, positiven und entschlossenen Menschen umgibst, wirst du auch in diese Schwingung eintreten. Wenn du dich jetzt mit Menschen umgibt, die sich beschweren, klatschen und tratschen, pessimistisch sind, sei vorsichtig!
In der Tat können sie dich daran hindern, das Gesetz der Anziehung zu deinen Gunsten anzuwenden.“ ZITAT ENDE

=> Das Problem dabei ist: Menschen zeigen oft nicht, wie sie wirklich „drauf“ sind. Zweites Problem dabei ist: eine depressive Umgebung, bzw. eine solche, die man so empfindet, kann man verlassen. Also handelt es sich gar nicht um ein Problem. Bei „glücklichen, positiven und entschlossenen Menschen“, also bei Menschen, die dieses Ambiente wie das Herz auf der Zunge vor sich herum tragen, wäre ich eher vorsichtig, denn solch ein Verhalten deutet stark auf Narzissmus („Seht her, wie toll ich drauf bin“) hin.

„3. – Die Musik

Musik ist sehr kraftvoll. Wenn du nur Musik hörst, die über Tod, Verrat, Traurigkeit und Verlassenheit spricht, wird all dies deine Gefühle beeinträchtigen.
Achte auf die Texte der Musik, die du hörst, da dies deine Vibrationsfrequenz verringern kann. Und denke daran: du ziehst genau das an, was du in deinem Leben fühlst.“ ZITAT ENDE

=>Klar gibt es unterschiedliche Musik, aber auch die wirkt eben so, wie sie höchst individuell beim Empfänger ankommt. Der Eine findet „Heart of Gold“ von Neil Young toll, der Andere eher depressiv. Deshalb kann man das nicht verallgemeinern. Der Schluß-Satz ist Unsinn, und psychologische Manipulation vom Feinsten. („Achte auf das, sonst …!“)

In dem Text folgen dann noch ähnliche Beispiele nach demselben psychologisch manipulierenden Strickmuster, die ich hier nicht weiter ausführen will. Weil sie einfach zu durchschauen sind. Wenn mir jemand erklärt, irgend etwas sei „so und so“, inklusive Bewertung („böse“/“gut“) oder sonstwie, werde ich sofort höchst mißtrauisch – aus gutem Grund, denn sowas tun nur Menschen, die einen manipulieren wollen.

Die mit den Lügen – Beispiele oben – tun natürlich dasselbe. So werden ganze „Wahrheitsbewegungen“ in die Irre geführt. Und: Das klappt! Sonst würde man es nicht machen. In der Gruppe klappt das noch eher als bei Einzelnen, weil der Mensch dazu neigt, sich der Meinung der Anderen anzuschließen. So haben alle geglaubt, A. Haffmann könne nicht singen und sei ja „antideutsch“, daß dieser Glaube (ohne Beweise) sich nicht mehr ausrotten läßt. Auf dem Blog LupoCattivo schreibt heute noch eine Bettina, was ich für ein schlimmer antideutscher Finger sei – Beweise hat sie keine. Aber es reicht, daß sie es schreibt. Und andere ebenfalls. Man hat „das“ dann irgendwo gehört und verbreitet das dann einfach so weiter. So einfach ist es, einen Glauben in die Welt setzen. Beweise will heute keiner mehr haben. Und was wahr ist, gilt schon lange nicht mehr, sondern wird meist bewußt oder unbewußt – warum auch immer, es muß eine Art psychologischen Zwang geben, etwas möglichst schlimm dramatisch darzustellen, vermutlich, um Aufmerksamkeit zu erregen für die eigene Person – falsch dargestellt.

Solche Leute sind in der Tat die Pest auf Erden. Deshalb werde ich mich jetzt für den Rest des Tages auch wieder angenehmeren Dingen zu wenden.

Deshalb:

Sich immmer selber eine Meinung bilden. Ohne auf die Meinung Anderer zu achten. Das ist das A und O im Leben. Und erst, wer das kann, kann sich in das begeben, was ich zu recht „Widerstand“ nennen würde. Alle anderen sind dumme, feige Mitläufer von „irgend etwas“.

KeineHeimatKyffhäuser

Den Deutschen fehlt die Fähigkeit, sich selbst und die eigene Kultur zu lieben

Da schreibt einer im Kommentarbereich vom MM-blog, wie schlimm doch die bösen Politiker sind, die Deutschland verraten haben, und ganz besonders schlimm sei die SPD. Solche Antworten kann man in allen Kommentarbereichen, wo kritische Gedanken erlaubt sind, lesen. Bei Mannheimer schreibe ich ja schon länger nicht mehr, rt.de hat den Kommentarbereich auch geschlossen, dafür schaue ich jetzt bei mm.news rein. Aber auch dort ist der Tenor der Kommentare ähnlich:

Die bösen Politiker sind schuld.

Meine Antwort:

Ich würde das umgekehrt sehen:
Den Deutschen fehlt die Fähigkeit, sich selbst und die eigene Kultur zu lieben.
Nur was man liebt, wird man erhalten wollen und mit allen verfügbaren Mitteln dafür kämpfen.
Nur was man liebt, erfüllt einen mit Stolz und Zufriedenheit – und: Ruhe.
Diesen Linken, diesem Gesockse, wie ich es mal nennen will, fehlt all dies.
Deshalb wissen die nicht, wo hin. Politisch und durchaus auch auf die eigene Heimat bezogen. Sie sind heimatlos, wurzellos und dementsprechend wankelmütig im eigenen Auftreten. Einfach, weil sie keine Heimat haben und nicht wissen, wo hin. Auch meinen sie, Kultur sei beliebig, diese Diskussion hatte ich vor kurzem noch mit so einem „Wir-sind-alle-eins“-Freak.

Kultur ist aber nie beliebig. Ist sie es doch, ist sie austauschbar, dann ist es keine Kultur. Kultur ohne völkische Identität kann nicht existieren.

Viele „Deutsche“ haben dann auch noch über ihre Eltern regelrecht einen Deutschenhass anerzogen bekommen, durch die Umerziehung nach 1945.

Eigentlich sind diese Linken, psychologisch gesehen, arme Gestalten. Aber ein Bedauern unsererseits ist natürlich völlig fehl am Platz, da diese “armen” Gestalten unsere Heimat vernichet haben bzw. noch dabei sind, sie zu vernichten.

Antwort MM:

Dem kann ich nur zustimmen. Im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit habe ich über 100 Länder dieser Welt bereist, viele reiche Länder, die meisten davon allerdings Länder der Dritten Welt. Ich habe mich regelmäßig mit Menschen unterhalten und eine meiner Standardfragen war: Lieben Sie Ihr Land?” Die Antwort war ohne Ausnahme: “Selbstverständlich liebe ich mein Land von ganzem Herzen.”

Aber es gibt ein Land, in dem es diese Aussage bis nur in den seltensten Fällen gibt. Und das ist Deutschland. Der Selbsthass der Deutschen ist die Frucht von 70 Jahre antideutscher Propaganda durch die Alliierten, die diese Propaganda in die Schulbücher, in die deutsche Spielfilme, in die deutsche Kultur und in den letzten Winkel Deutschlands hinein getrieben haben. Dieser Selbsthass wird Deutschland am Ende in den Untergang treiben, wenn nicht noch ein gigantisches Wunder geschieht.“ ZITAT ENDE, Rechtschreibfehler MM korrigiert.

Mir fiel dies zum ersten Mal auf, als es um deutsche Musik ging. In Irland ist die Irish trad. music lebendig – fast alle machen die, auch die Jungen, fast jeder spielt dort irgendein Instrument oder singt zumindest. Man trifft sich regelmäßig öffentlich, um diese Musik zu machen, dazu wird natürlich getanzt, denn im Kern handelt es sich bei dieser Musik um schnelle Tanzmusik. Dazu braucht es keinen Verstärker, kein elektronisches, abrufbares vorprogrammiertes Gedudel und auch weiterhin gar nichts von dem Schund, den man heutzutage „Musik“ nennt. Da sitzen dann einfach nur Leute , normale Leute, Bauern, Bäcker, Händler, ganz normale Menschen aus dem Volk, und machen – akustisch – Musik. Und das Volk tanzt dazu. Das ist gelebte Kultur. In Deutschland? Unmöglich.

Irish traditional session Dolan`s Pub, Limerick

Was man dagegen in Deutschland noch findet, ist Krachmusik mit Schreien und Gröhlen, und Rap, Negermusik. Das ist nicht mehr deutsch. Wird aber vom „Widerstand“ geliebt. O weh, was bekam ich virtuelle Prügel, als ich den Deutschrap eines „Widerständlers“ damals bei Donnerstein als das benannte, was er ist: Negermusik. Keine deutsche Kultur.

So krude sind diese Leute drauf. Sie haben nicht mal mehr das Gefühl dafür, was echt ist. Sie müssen irgend einen synthetischen Müll hören, weil das jeder macht. Oder irgendein Gebrülle, welches ich nicht „Musik“ nennen mag, weil sie mit diesem Gebrülle ihren Haß los werden können. Traurig, aber wahr. Mir aber wollen sie dann erzählen, was Widerstand ist. Widerstand beginnt da, wo man das Eigene am Leben erhält – in meinem Fall, was mich betrifft, ist das deutsche Kultur.

Ein Kulturloser Mensch, ein Mensch ohne Bilder an den Wänden seiner Wohnung, idealerweise den eigenen Bildern oder Fotografien, ein Mensch ohne Musik, idealerweise die eigene, ist für mich tot. Wahlweise tut es natürlich auch das eigene Geschriebene. Aber wer schreibt schon noch, bzw. wer liest noch Bücher? Diese Frage ist noch hoffnungsloser, das macht gar keiner mehr. Menschen ohne eigene Kultur sind für mich tot. Ein Volk ohne eigene Kultur ist dementsprechend ebenfalls tot.

Eine existierende Kultur besteht aus lebenden Einzelwesen, eben einzelnen Künstlern, die sich kulturell austauschen, gegenseitig befruchten und die, vor allen Dingen, vom eigenen Volk auch gesehen und geliebt werden. Gesehen und geliebt können sie aber nur werden, wenn die Medienwelt sie nicht totschweigt, weg zensiert. Kultur kann nicht ohne Publikum existieren. Muss sie das doch, muß sie im Verborgenen vor sich dahin leben, ist sie ebenfalls faktisch tot. Kultur ohne dauerhaften Austausch, sei es mit anderen Künstlern, sei es mit dem eigenen Publikum ist nicht möglich.

Deshalb ist ja auch in Deutschland so ziemlich alles an Musik verboten, was in Richtung Widerstand geht. Ich erinnere mich da an gewisse Lieder der Band Nordfront, die ich selbstverständlich immer noch gerne höre, aber man kann sie online nicht mehr finden. Ein Lied deutscher Musiker, welches Wir wollen leben heißt, kann man doch nicht online lassen, wo kämen wir da hin? Deutsche und Lebensrecht, das geht gar nicht, Deutsche haben gefälligst unterzugehen! Also, die antideutsche Zensur hat, anders war das nicht zu erwarten, dieses alles verschwinden lassen. Die Band Hassgesang ist dagegen, o Wunder, noch aktiv und auch noch zu finden, aber vielleicht nur, weil sie wenig Reichweite hat. Alles findet man aber auch nicht mehr von ihr:

Hassgesang: Für immer

Das ist natürlich Rockmusik, hat mit Volksmusik, und Neo folk, was ich mache, nichts zu tun, aber es ist ehrliche, gut gemachte deutsche Musik mit deutschen Texten, die kritisch sind. Kann man sich gut anhören, ist kein Rap, keine Disco-Scheiße und sonstiger anonymer Schund.

Also ganz so tot ist dieser Teil der deutschen Musik-Kultur dann doch nicht, sie lebt noch im Untergrund. Wird aber leider nur von sehr, sehr Wenigen gehört.

KeineHeimatKyffhäuser

Fasnacht, Imbolc, Brigid: Bräuche und Lieder

Video, ca 22 Minuten:

Aus der Videobeschreibung:

„Das Fasnachtsfest, auch als Karneval, Fröblót, Disablót, Imbolc oder Brigid bekannt, ist ein altes Fruchtbarkeitsfest. Über seine heidnischen Hintergründe, die ausgeübten Bräuche und die in diesem Fest verehrten germanischen Gottheiten berichtet der Allsherjargode der deutschen Altheiden. Am Schluß spielt er noch einige Fasnachtslieder ausf seiner historischen Kastenleier.“

In Köln bzw. im Rheinland gibt es die „Nubbelverbrennung“, analog zu der im Video beschriebenen Verbrennung einer Strohpuppe, die den Winter symbolisiert.

Mal wieder sehr interessant, danke dafür!

KeineHeimatKyffhäuser

Über „Künstler“ und Künstler

Bezug nehmend auf:

„Ich lebe dieses NEIN, seit am 9. März 2020 der Schalter in Deutschland umgelegt wurde und ein einziger Telefonanruf alles veränderte. Das Konzert war eben vorbei, und plötzlich schwirrten Wörter wie »Tour abbrechen, sofort raus aus Deutschland«, »Reisesperre«, »Lockdown« und »Quarantäne« durch den Raum, wo eben noch Musik, Lachen und Rotwein den Ton angaben. An dem Abend, in dieser Nacht erfolgte die Weichenstellung. Manche Gäste verfielen spontan in eine Panik-Trance und sind aus diesem Zustand bis heute nicht aufgewacht. Bei mir war es eher umgekehrt. Das Weckerklingeln, siehe oben. Panik hatte ich keine, im Gegenteil. Bei mir sprang eine kalte, analytische Kriegerkälte an, die ich bisher von mir nicht kannte, und ich spürte das klare, nicht verhandelbare NEIN zu diesem idiotischen Kriegsspiel in mir, das da live vor unseren Augen aufgebaut wurde. Ein NEIN zur grotesken paranoiden Realitätsverzerrung, ein NEIN zur Aufgabe meiner körperlichen, logistischen und emotionalen Selbstbestimmung. Ein NEIN zum Kult.

Ich habe an an dieser Massenpsychose von Anfang an nicht teilgenommen, nehme nicht teil und werde nicht teilnehmen. Diese klare Linie hat mich in den letzten 20 Monaten viele Freundschaften gekostet, brachte mit Hausverbot in meinen ehemaligen Stammkneipen, Geschäften, Tankstellen und Restaurants ein, und macht den Alltag nicht unbedingt einfacher. Dieses NEIN zu leben muss man aushalten können.“

Quelle:

https://zaubertinte11.wordpress.com/2021/11/19/antimensch/

Was daran jetzt so besonders sein soll, erschließt sich mir nicht.

Ich jedenfalls habe da nie groß Wind drum gemacht. Dissidentendasein macht einsam und arm, aber

Das ist eben so!

(Scheiß-Schrift, ich kanns nicht ändern, wenn jemand weiß, wie man hier diese häßliche Arial oder was auch immer das ist, in Garamond oder so was Ähnliches ändern kann, bitte kurze Nachricht.).

Ach so, noch was:

Man wird einsam und alt und wird dann von der Mehrheit der Menschheit durch den Dreck gezogen, eben weil man einsam und alt ist aufgrund der unablässigen politischen Arbeit. Ja, so ist sie, die Menschheit, Undankbarkeit ist ihr einziger Lohn. Auch das ist so.

Abhilfe: Aber wer wird denn nur auf die Menschen um sich herum starren, fokussieren auf das Elend, welches man da tagtäglich zu sehen und zu hören bekommt. Nein, übrig bleibt das Eigene, die Selbstwerdung, und die geschieht, außer bei unverbesserlichen Narzißten, bekanntlich ohne die „lieben Mitmenschen“, die uns so oft das Leben vergällen. Und das Eigene, das, was übrig bleibt, ohne die Reflektion von „außen“, genau das ist es, was es heraus zu finden gilt, jeder von uns; nein, dies soll kein Aufruf an Andere sein, weiß ich doch, wie schwer das ist, und auf diesem Blog wird auch schon länger nicht mehr an Andere appelliert, schließlich muß jeder so leben, wie er mag. Aber dann eben auch die Konsequenzen des Ganzen tragen.

Ein Künstler ohne seinen Raum, der ist gleichbedeutend mit seinem Publikum, denn Kunst kann nicht im luftleeren Raum existieren, ist keiner mehr.

Hier stellt sich die Frage: Welches ist nun sein Publikum? Dieses zu beantworten, ist nicht einfach, es sei denn, man ist als Künstler „beliebig“ und bedient nur die jeweilige „Mode“. Ist man aber mehr, ist man völkisch verbunden, verwurzelt, ergibt sich daraus logischerweise die Konsequenz, daß das Publikum völkisch denken, handeln und führen muss. (Sonst wird es den Künstler auch gar nicht verstehen bzw. mögen.)

Dieses Publikum gibt es im umerzogenen Deutschland schon lange nicht mehr.

Die meisten „Künstler“ sind deshalb auch nur „Künstler“, weil ihnen diese Reflektion über das eigene Publikum fehlt. Man ist nur „Künstler“; ja, ich schreibe bewußt „nur“, weil das „Wir“, auf das man sich bezieht, beliebig ist. Das „Wir“, das eigene Publikum, ist insofern beliebig, als daß „nur“ die Musik des jeweiligen „Künstlers“ gefallen muß. Das ist die Beliebigkeit daran, die ich immer aus tiefstem Herzen abgelehnt habe. Einfach nur dem Publikum zu gefallen, hat mir nie ausgereicht, da reicht bei weiblichen „Künstlern“ ja schon ein üppiger Ausschnitt und eine möglichst sämtlichen anwesenden Männern gefallende Piepsstimme.

Tut mir leid, so etwas lehne ich ab. Und das werde ich auch immer, aus tiefstem Herzen! Wenn man sich auf die „hoffentlich gefällt das meinem Publikum-Schiene“ begiebt, ist man schon bestochen. Dann ist man nur ein Narzißt, der Applaus hören will bzw. seine „Werke“ verkaufen will. So handelt kein Künstler. Ein Künstler ist niemals bestechlich und immer NUR dem eigenen Volk, bzw. der eigenen Kultur, verbunden. Und natürlich seinem Werk, um dessen Verbesserung er sich permanent bemüht, so lange er noch einen Sinn drin sieht.

KeineHeimatKyffhäuser

Achtung Kultur!

Lesen bildet …

nein, das wußte ich nicht, als Kind, trotzdem bedeutete es mir zu dieser Zeit schon das größte Vergnügen, mich abends abseits von jedem Trubel mit einem guten Buch aufs eigene Bett zu legen und zu lesen … stundenlang.

Dies habe ich natürlich als Jugendliche nicht aufgegeben. Eines der Bücher, an das ich mich aus dieser Zeit noch erinnere, war Die verlorene Ehre der Katharina Blum, und seitdem habe ich mir die extrem kritische bis ablehnende Haltung gegenüber der sogenannten Mainstream-Presse bewahrt.

Wir haben dann in der Schule einiges gelesen, aber nichts, was mir hängen geblieben wäre.

So griff ich später auf meine Jugendbibliothek zurück und las nochmal das, was mir als Kind schon als gut erschienen war: Indianerbücher der besseren Art, wie die von Lieselotte Welskopf-Henrich; diese habe ich auch später nochmal neu gekauft, ja, man bekommt sie noch. Da ist schon viel von Treue und Volk und Stamm die Rede, ein Indianer ist ohne sein Volk NICHTS (vielleicht erinnern sich die Deutschen ja da mal wieder dran), und es gibt sie immer noch, die sogenannten „Indianer“, sie haben es geschafft, allen Repressionen, Brutalitäten und Umerziehungs- nicht nur – -versuchen zu widerstehen und zu überleben.

Etwas, was mich zur irischen Geschichte führt, sind doch auch die Iren ein Volk, welches jahrhundertelang unter der englischen Besatzung gelitten hat (und in Nordirland noch leidet). Einer meiner Lieblingschmöker war, seitdem ich das erste Mal Irland bereist hatte, der Wälzer Trinity, ja, ich gebe zu, das Ganze ist ein bisschen schwülstig, aber als Ersteinstieg in die irische Geschichte, verpackt als Roman, sehr gut geeignet. Leseempfehlung! Später bin ich dann zu anderen irischen Autoren quasi gewandert, davon unvergeßlich bleibt Liam O Flahertys Zornige grüne Insel, auch im Original lesenswert. Mittlerweile habe ich einiges an irischer Literatur.

Auch hier wieder ein verbindendes Merkmal: Diese Bücher beschäftigen sich mehr oder weniger mit dem Thema Überleben und Freiheitskampf.

Später kamn dann die Musik als neue Lieblingsbeschäftigung hinzu und ich habe nicht mehr viel gelesen. Dies begann erst wieder im fortgeschrittenen Alter. So zieren mein Bücherregal heute die unterschiedlichsten Werke, ich führe mal einige auf: Klassiker wie 1984, Und ewig singen die Wälder, Das geduldige Fleisch, Die Kunst des Krieges, Heerlager der Heiligen, Herr der Fliegen, Siddharta und Der Steppenwolf, und auch eher unbekanntere Bücher im eher speziellen Bereich; so besitze und las bzw. lese ich einiges über deutsche Vergangenheit, die bei mir nicht 1933 aufhört 😉 Dazu gehören auch psychologische Bücher wie Die vergessene Generation und Kriegsenkel von Sabine Bode und im weitesten Sinne Bücher über das Heidentum, welches ja unsere, unserem Volk gemäße Religion darstellt.

Wenn man mich fragen würde, hätte ich zwei Lieblingsbücher:

Das „eher weibliche“ stammt von Marlen Haushofer und heißt: Die Wand.

Das „eher männliche“ stammt von Cormack McCarthy und heißt: Die Straße.

Beide wurden auch verfilmt, wobei der Film zum Buch: Die Wand eher gedrängt, in 2 Stunden gepreßt, daher kommt, was ihm vieles vom Charme des ausführlichen Buches nimmt. Der Film zum Buch: Die Straße dagegen ist uneingeschränkt zu empfehlen!

In letzter Zeit bin ich, durch meine Begeisterung für gut gemachte Bergsteigerfilme, auf Reinhold Messner als Buchautor gestoßen; der Mann schreibt auch gut, und seine Reiseberichte sind zu empfehlen. Und, o Wunder, er hat sich sogar einem meiner Lieblingsthemen, Überleben, am Beispiel der Shackleton-Expedition in die Antarktis, mit dem Buch: Wild, angenommen.

Diese Bücher haben den Vorteil, daß sie nicht so schwer zu halten sind, weil es sie als Taschenbuchexemplar gibt.

Meist jedoch bin ich jetzt, im fortgeschrittenen Alter, abends zu müde zum Lesen. Auch tun mir die Hand- und Fingergelenke vermehrt weh. Ergo habe ich schon länger als Ergänzung zum Lesen das Hörspiel hinzu genommen.

Unübertroffener Klassiker diesbezüglich bei mir ist: Tagebuch der Apokalypse, gelesen von David Nathan. Davon gibt es vier Teile, wobei der dritte und vierte Teil etwas abfällt.

Aber man kann dem Mann zuhören, deshalb habe ich mir diesbezüglich noch einiges herunter geladen.

So weit zum Thema Lesen.In der Tat spielt es nicht mehr die Rolle, die es früher mal inne hatte, dies hat vielfältige Gründe und soll hier nicht weiter ausgeführt werden.

Ein gutes Buch ist natürlich einem guten Film haushoch überlegen, aber ein Buch muß auch ansprechen, von der Thematik, es muß fesseln, und gut geschrieben sein, da bin ich pingelig 😉 So sind zum Beispiel die Bücher zur Filmtrilogie Die Tribute von Panem nicht so gut geschrieben, bei diesen Büchern handelt es sich meiner Meinung nach nicht um Literaturklassiker, die Verfilmung übertrumpft ganz klar die Buchvorlage. So muß man halt unterscheiden, schließlich ist die Lebenszeit begrenzt, und mit Kram möchte ich meine Zeit nicht verschwenden. Da gehe ich dann doch lieber in den Wald, grabe ein Stück Acker um oder fotografiere, oder mache sonst irgend etwas; Möglichkeiten, sich sinnvoll zu beschäftigen, indem man etwas Eigenes erschafft, gibt es ja genug.

KeineHeimatKyffhäuser

Der weiße Vogel – Buch der Sajaha

alter Artikel von 2015

Auf Phoenix wurde kürzlich, so habe ich mir sagen lassen, eine Dokumentation gezeigt, die das Bild der deutschen Einwanderer in den USA ganz anders darstellt, als es den meisten bekannt sein dürfte. Ich muss zugeben, auch mir war das neu, und ich frage mich, warum solche positiven Dinge so gut wie keine Beachtung in den Medien und Öffentlichkeit finden.

Konkret ging es um deutsche Siedler um etwa 1840, die in Texas ihr Glück versuchten und die Ortschaft Fredericksburg gründeten. Diese Ortschaft lag mitten im Gebiet der Comanchen und es dauerte nicht lange, bis die ersten Konflikte aufkamen. Anstatt den Konflikt aber weiter eskalieren zu lassen, ritt eine deutsche Delegation unter Freiherr Otfried Hans von Meusebach zu den Comanchen und handelte einen Friedensvertrag aus. Dieser Friedensvertrag sicherte beiden Parteien Zugangsrechte zu ihren Gebieten zu und ist auch dafür bekannt, daß er der einzige dieser Art zwischen Indianern und Weißen war, der nie gebrochen wurde. Um die Deutschen bei der Feldarbeit erkennen zu können, mussten sie Pfeife rauchen

Und auch heute noch genießen diese deutschen Siedler ein großes Ansehen bei den Nachfahren der Comanchen aufgrund des respektvollen und friedlichen Miteinanders, welches wohl so erfolgreich war, weil es auf Gegenseitigkeit basierte.Es gibt dort Familienfreundschaften, die immer noch anhalten.

Aber wenn die Geschichte der deutschen Einwanderer in Fredericksburg so ein Erfolg war, warum ist das so wenigen bekannt?

Ein weißer Vogel kreiste über dem Meer in der Nähe des Weltberges; edel und rein. Keinem mochte er ein Leid zufügen, Zorn ging niemals von ihm aus.

Es sind aber zahlreiche andere Vögel – weniger edel und ohne das strahlende Weiß. Und diese beneideten den Weißen und rotteten sich gegen ihn zusammen, um ihn nicht mehr landen zu lassen, damit er vor Erschöpfung und Hunger sterben sollte und dann tot herabfallen aus den Wolken in die See, damit bald niemand mehr wisse, daß es je einen so weißen und edelen Vogel gegeben hat.

Der weiße Vogel zog lange seine Kreise, bis die Not ihn zwang, gegen alle die anderen zu kämpfen. Und viele von diesen stieß er nieder, blieb lange Sieger in diesem Kampf

Da sammelten die anderen noch mehr Genossen und griffen den Weißen abermals an – nachdem sie ihn vorher wieder zu hungern gezwungen hatten.

Und es gab wieder viele schreckliche Kämpfe der Überzahl gegen den einen. Bis endlich der weiße Vogel blutend am Boden lag und sich nicht mehr wehren konnte.

Weil er aber noch nicht im Meer versunken war und deshalb noch immer von seinem weißen Gefieder zu sehen war, rupften die anderen ihm alle Federn aus und verzehrten sein rohes Fleisch.

Nun gab es den weißen Vogel nicht mehr. Und bald schon sollte sich zeigen, daß er der Leiter des Sonnenlichts gewesen war und der Vater der weißen Wolken des Himmels. Und fortan gab es kein reines Licht mehr, und bloß noch graue Wolken, welche die Strahlen der Sonne aufhielten und ihre Wärme zwischen Himmel und Erde verschlangen.

Aber die zahlreichen unedlen Vögel, die den langen Kampf überlebt hatten, schrieen jetzt laut, weil es kalt und immer dunkeler auf der Erde wurde; und sie sagten, der weiße Vogel trage daran die Schuld und daß sie ihn deshalb ermordet hätten. Und sie verkehrten also, was gewesen war und leugneten ihre Schuld.

Wie nun die Zeit weiter verging, da kamen mit der Dunkelheit böse Dämonen, die sich ja im Dunklen zuhause fühlen. Mit diesen aber kam auch die Krankheit der Geister und das Nicht-mehr-Verstehen.

Denn dunkle Dämonen gleichen dem Schein: Wesenlos wesenhaft sind sie, kennen kein Leid und keine Freude, haben weder Furcht noch sonst ein Gefühl. Was wesenhaft ist, verstehen sie nicht und kümmern sich auch nicht darum.

In ihrem Anhang aber kamen die finsteren Geister, um Bosheit auf diese Welt zu tragen. Und manch einer erkannte, daß der weiße Vogel auch Schutzschirm gegen die dunkle Macht gewesen war.

Was also licht gewesen war, zum Schutz vor der Finsternis, das hatten die neidischen Vögel geschlachtet.

Jetzt wurden sie alle Opfer des Herrn der Schatten.                                                                    

Aus dem Buch der Sajaha

KeineHeimatKyffhäuser