Worum es geht

Den Feind beim Namen zu nennen. Ich habe das auch sehr lange nicht verstanden. Wer sich der Zensur beugt, indem er sich weigert, das Wort Jude in den Mund zu nehmen ist schon nicht mehr frei im Kopf.

Wer dann mit den üblichen Vorwürfen rechnet, nachdem er das Wort Jude in den Mund genommen hat, und dann eben deshalb kuscht, oder sich rechtfertigt, was Beides dasselbe ist, ist nicht mehr frei.

Die Vorwürfe kommen immer und dagegen kann man sich wappnen.

Zum Artikel: https://speerspitzedeswiderstands.wordpress.com/2021/07/24/sitzung-62-und-der-falsche-weg/

Wer nicht frei im Kopf ist, kann nicht richtig kämpfen. Er wird immer irgendwann einknicken. Weil: wenn man einmal begriffen hat, wer der Feind ist, weiß man auch, daß der Krieg schon sehr lange andauert und daß es jetzt zu unseren Zeiten in diesem Kampf um die endgültige Entscheidung geht.

Insgesamt sehe ich den Artikel in einigen Punkten, u.a. dem Ansatz, über Parteien etwas zu verändern, kritisch, Punkte, auf die ich jetzt nicht unbedingt einzeln eingehen will. Ich bedanke mich für die Verlinkungen.

Die derzeitige Lage in den Ländern, in allen Ländern der Welt (aber im Kern ist Europa betroffen, also meine ich hiermit insbesondere die europäischen Nationalstaaten), kann nur noch durch eine oppositionelle Elite, die aber derzeit noch im Verborgenen agieren muß, geändert werden. Aufgrund der kollektiven Verblödung der restlichen deutschen Bevölkerung muß dann nach dieser Veränderung leider auch wieder eine straffe Hand das Land führen. Mit der derzeit hier lebenden, über 75 Jahre umerzogenen verdummten Menschheit ist keine Änderung mehr zu machen, und die Worte „parlamentarische Demokratie“ bzw. „Parteien“ sollte dann auch keiner mehr in den Mund nehmen.

KeineHeimatKyffhäuser

Nur Menschen, die sich für die Gesellschaft einbringen, sollten ein Wahlrecht haben

Zum Haisenko-Artikel:

Wie man Revolution richtig macht

„Daher plädiere ich dafür, dass nur ein Bürger, der bereit ist, sich für die Gemeinschaft einzubringen, dass nur dieser Bürger überhaupt ein Wahlrecht erhält.“

Quelle: https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20212/wie-man-revolution-richtig-macht-teil-ii/

Na dann will ich Haisenko mal unter die Lupe nehmen.

Er faselt viel von Demokratie, die man ja nicht mehr habe. Er verbreitet geschichtliche Unwahrheiten. Er erwähnt zwar die Herrschenden mit Namen, vergißt aber, zu sagen, daß es sich bei diesen Leuten um Juden der Endzeitsekte Chabad Lubawitsch handelt, bzw. deren Helfershelfern:

„Soros, Gates, Rothschild, Bezos, Kissinger & deren Konsorten sind die Herrscher dieser Welt. Und die kennen keine Gnade.“

Dann sagt Haisenko viel Wahres, was das Problem ist bei solchen Texten:

„Ihre große Strategie liegt darin, dass sie immer (immer) die Initiative auf ihrer Seite haben müssen, will sagen, sie bestimmen was geschieht. Sie wollen agieren, nicht reagieren. Wir müssen also einerseits unbedingt verhindern, dass diese Agenten sich unter uns einnisten können. Wie? Ganz einfach: Es müssen sich Tausende von Gruppen auf unserer Seite bilden, ganz kleine Gruppen, ohne irgendeine Führung, ohne Profil, das in der Öffentlichkeit angegriffen werden kann. Kurzum, der Widerstand muss in den Untergrund. Nur so kann dann andererseits auch die Initiative auf unsere Seite gelangen. Wir bestimmen unser Schicksal selbst.“

“Die Mächtigen dieser Welt können leicht das Große kontrollieren, um die Welt zu beherrschen, aber das viele Kleine nicht.” Ich möchte, dass Sie diesen Satz auswendig lernen.“

Was ist eine Gemeinschaft? Eine Ehe ist eine Gemeinschaft. Eine Familie ist eine Gemeinschaft. Eine Sippe ist eine Gemeinschaft. Ein Stamm ist eine Gemeinschaft. Ein Volk ist eine Gemeinschaft. Die EU ist keine Gemeinschaft. Gemeinschaft macht stark. Daher ist die Gemeinschaft der Feind der Herrschenden, denen es lediglich um ihre eigene Macht geht. Sie versuchen alles, um Gemeinschaft zu zerstören. Die wollen nicht, dass wir in Harmonie zusammenleben. Denn: Gemeinschaft macht stark. Daher haben sie die Religionen zerstört.“

„Um zu gewinnen brauchen wir unglaublich starke Gemeinschaften. Das Wort Germane bedeutet Mann mit einem Speer (Ger). Germanen sind also eine Kampfgemeinschaft. Das ist unsere Vergangenheit. Das ist unsere Stärke. Das ist unsere Zukunft. Der Speer steht heute nur als Symbol. So haben wir einst die Weltmacht Rom besiegt, die uns unterjochen wollte. Es braucht unglaubliche Stärke in der Gemeinschaft, tiefes Vertrauen, viel Geduld und ein gerüttelt Maß an Disziplin. Ein freier Mensch hat ein Bewusstsein von Freiheit. Jeder freie Mensch ist bereit, seine Grenze im Sand zu ziehen: “Bis hierher und nicht weiter”. Wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, sind Sie kein freier Mensch. Sie sind ein Sklave.“

Das betrachte ich als Teil-Wahrheit, denn wer gewinnen will, muß auch zur Not physisch kämpfen können.

„Wir müssen also das Gebiet verkleinern und uns dann auf dieses Gebiet konzentrieren. … Thüringen hat etwas über 2 Millionen. Lettland hat nicht einmal 2 Millionen Einwohner.

Die Frage ist, ob die Bevölkerung sich mehr oder weniger selbst ernähren und auch sonst versorgen kann? Das hat nichts mehr mit Kapitalismus pur zu tun. Es geht um Gemeinschaft. Wir Deutschen haben eine lange Tradition von Gemeinwirtschaft, vor allem in Form von Genossenschaften. Es geht darum, sich von diesem Versklavungssystem von “globaler Wirtschaft” so weit wie möglich zu trennen und ein eigenes Wirtschaftssystem aufzubauen, das zu großen Teilen den Menschen im Lande gehört (natürlich kein Kommunismus). Aber das wird kein Zuckerschlecken: Stellen Sie sich vor, was passieren würde, wenn Thüringen sich morgen von der Bundesrepublik Deutschland verabschiedete und mit Russland Verbindungen aufnähme. Die Amerikaner und deren Vasallen würden die sofort mit allen möglichen Boykottmaßnahmen bestrafen. Daher ist der Zusammenhalt in der Bevölkerung äußerst wichtig. Natürlich werden nicht 100 % das unterstützen. Aber es muss eine Mehrheit sein.“

„Es geht um das Entwickeln von kleinen Gruppen. Es geht um Gemeinschaft. Es geht um Kontakte. Es geht um Beziehungen. Nicht bla, bla, bla. Da müssen sich richtige Menschen treffen. Ohne viel von den Bühnen zu labern. Es ist doch inzwischen wirklich alles gesagt. Was zählt, ist die Tat. Aktion. “Was bist du bereit zu tun?” Noch einmal: Der Sinn und Zweck von größeren Versammlungen ist, dass sich Leute treffen und sich organisieren. In kleinen Gruppen. Punkt. Schluss. Aus.“

„Digital ist unser Feind. Digital bedeutet Kontrolle. Legt das Handy beiseite, wann immer es geht. Es ist ein Akt der Befreiung. Die andere Seite braucht das Handy zur Kontrolle über uns.“

Weiter geht es mit Teil drei: Wie man Revolution richtig macht: https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20212/wie-man-revolution-richtig-macht-teil-iii/

„Wir erkennen endlich ungetrübt, glasklar, was doch immer schon – zumindest seit langer Zeit – so offensichtlich vor unser aller Augen sich entwickelte. Und wir sahen es dennoch nicht: Wir haben nie in einer Demokratie gelebt. Unsere Art von Demokratie wurde erfunden, um Demokratie zu verhindern. Wir lebten nicht. Wir wurden gelebt. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir wurden total verarscht.

Gratuliere zur späten Erkenntnis! Soll ich jetzt schreiben: Besser spät als nie?

Die Wahrheit über unsere Demokratie

Die simple Wahrheit über Demokratie, die einem Zehnjährigen einleuchtet, lautet, dass Demokratie nur mit Demokraten möglich ist. Diese Demokraten bilden jedoch lediglich eine kleine Minderheit in Deutschland. Sie können unter dem aktuellen politischen System niemals die Mehrheit in der Führung des Landes bilden. Daher kann das aktuelle System niemals eine Demokratie sein, und es kann niemals eine Demokratie werden. „Wir leben in einem Zeitalter, in welchem die Schlechtesten der Gesellschaft ganz oben sind und die Besten der Gesellschaft von diesen niedergedrückt werden.“ (Rudolf Steiner)“

Bisschen oberflächlich, diese Analyse. Demokratie ist eine Lüge, das ist richtig, aber der Grund, daß die angeblich so hoch gelobten „Demokraten“ nur eine kleine Minderheit sind, und auch immer bleiben werden, liegt eben wiederum am Feind, den wir bekämpfen müssen, der eben andere Systeme wie das derzeitige Scheindemokratie-Gebilde nicht zulassen wird.

„Der Widerstand muss unbedingt in den Untergrund, soll heißen, vorläufig keine großen Demonstrationen, sondern Tausende von kleinen Gruppen sollten sich selbst organisieren, einander helfen und offen sein gegenüber den Mitmenschen, die sich entschieden haben, die Regierung zu unterstützen. Das Bilden von Netzwerken ist bei weitem die wichtigste Tat.“

„Es müssen sich Tausende von kleinen Gruppen bilden, in denen schließlich Jeder Jeden kennt. Man kann eine Partei kontrollieren, auch zwei oder drei. Aber man kann nicht Tausende von kleinen Gruppen kontrollieren. Vorläufig sollten diese tausende von Gruppen im „Untergrund“ arbeiten, also nicht den gleichen Fehler machen wie die „Querdenker“, die Organisation, die sich in aller Öffentlichkeit der Regierung zum Abschlachten angeboten hat.“

und ab da wird es Quatsch. Gründe:

Querdenken war von Anfang an unterwandert. Es ist nicht erst später unterwandert worden. So wird es mit jeder größeren Gruppe sein. Vernetzung klappt eben aus diesem Grund nicht. Keiner traut mehr dem anderen. Und wenn es drauf an kommt, Gesicht zu zeigen, sind sie alle weg.

Im weiteren Text wiederholt Haisenko die Lüge der selbst inszenierten „Revolution“ von 1989, die nachweislich von Jenen gesteuert wurde.

So lange jemand so blind ist wie Haisenko, und die fast gesamte Bevölkerung so blind ist und sich weigert, zu erkennen, wer hinter all Diesem steckt, wird sich auch nichts ändern. Jeder, wirklich jeder, wird dahin kommen müssen, die Verantwortlichen für das Elend der Welt beim Namen zu nennen: Es handelt sich um die Juden der Endzeitsekte Chabad Lubawitsch und ihrer Verbündeten.

Wer das nicht über die Lippen bringt, hat verloren. Haisenko, Sie haben auch verloren.

KeineHeimatKyffhäuser

Beten hilft nicht – ihr müßt kämpfen

Nur leider habt ihr das immer noch nicht kapiert da draußen.

Ich sehe keine Kämpfer. Ich sehe nur weinerliche kriechende Heulsusen, die sich derzeit offensichtlich erfolgreich von dem, was ihnen demnächst droht, abwenden können. Ihre Kinder haben sie längst vergessen, und daß C. eine Lüge ist. Es macht ihnen auch nichts aus, von ihren Beherrschern ständig belogen zu werden, es macht ihnen nichts aus, für ihre Herrscher zu arbeiten, ihr Leben lang, und dann zu sterben, wenn es ihr Herrscher will. Ihr ganzes Leben wird von ihren Beherrschern gesteuert und gelenkt, aber sie bilden sich (erfolgreich?) ein, frei zu sein.

Was für ihren Geisteszustand spricht: Der ist auf Null. Die Lüge stört sie nicht, daß sie Sklaven sind, stört sie nicht, daß sie belogen und betrogen werden, all das stört sie nicht. Sie bleiben Sklaven. Sie beten und lachen. Mehr haben sie nicht drauf.

Ich sehe keine Kämpfer. Und nur daran stirbt dieses Land. Damals, bei Hitler, haben die Menschen wenigstens noch gekämpft. Ihr da draußen, ihr macht gar nichts mehr.

KeineHeimatKyffhäuser

Zum Thema Furcht

in Bezug auf diesen Artikel vom Fassadenkratzer: https://fassadenkratzer.wordpress.com/2021/06/04/systematische-gedanken-kontrolle-und-deformation-der-menschlichen-psyche/

„„Was soll es nun dem Heutigen bedeuten, wenn er sich durch das Vorbild der Todesbezwinger, der Götter, Helden und Weisen leiten läßt? Es heißt, daß er sich am Widerstande gegen die Zeit beteiligt, und nicht nur gegen diese, sondern jede Zeit überhaupt, und deren Grundmacht ist die Furcht. Jegliche Furcht, wie abgeleitet sie auch erscheine, ist im Kerne Todesfurcht. Wenn es dem Menschen gelingt, hier Raum zu schaffen, so wird sich diese Freiheit auch auf jedem anderen Felde geltend machen, das die Furcht regiert. Dann wird er die Riesen fällen, deren Rüstung der Schrecken ist. Auch das hat sich in der Geschichte stets wiederholt.“

Quelle: https://t.me/WaldgangAlbdruck/17408

Generell ist zu beobachten: Die Leute bleiben passiv, in jedem Lebensbereich, und lassen sich berieseln. Man muß bei allem AKTIV sein, auch bei dem, was man nicht erlebt, so zum Beispiel die an vielen Stellen immer noch als „Hintergrundrauschen“ gehörten mainstream-Medien. Man sagt aktiv NEIN DANKE und zieht sich zurück. Das ist das Recht jedes Menschen. Und wenn man dann irgendwann mal aktiv beginnt, nach der Wahrheit zu suchen, hat man die Schwelle zur Furcht-Freiheit überschritten.

Je mehr Wahrheit man findet, desto freier wird man. Nicht umsonst heißt es: Nur die Wahrheit macht uns frei.

Es gibt einen Punkt, an dem die Menschen derzeit schein-aktiv sind. Schein-aktiv meint, daß Menschen in Massen etwas tun, was nachweislich kein Ergebnis bringen wird, so z.Bsp. Demos. Das nenne ich konditioniertes Irresein, hat aber mit dem Thema Furcht-Freiheit nur insoweit etwas zu tun, als daß viele Menschen es erst in der Masse, in der sie anonymisiert untertauchen können, schaffen, einigermaßen angstfrei zu agieren. Dies ist natürlich ein Placebo, eine Schein-Freiheit, die keinem etwas bringt. Nicht nur deshalb rate ich seit längerem von Demos ab.

Die Wahrheit muß jeder für sich, so, wie jeder eben kann, einzeln heraus finden. Es mag sein, daß es Hilfe gibt, aber die Hilfe kommt nie aus der „Masse Mensch“, sondern auch immer nur dann von einzelnen Menschen.

KeineHeimatKyffhäuser

Einen einzigen großen Raubkater erschaffen

Zitat: „Weisst du was neben all deinem WIssen über Früher usw. dein Problem ist? Du scheinst nicht zu erkennen, dass jenes was du katholische Kirche, Eliten usw. nennst sich immer wieder in einem neuen Gewand zeigt. Katholische Institution nervt diese Leute selber ab, deswegen stürzen sich jetzt alle auf „Die Wissenschaft“, das ist schon als Dogma gekapert aber seis drum, erkennst selber, dass die Schlange ihre alte Haut los wird und ne neue bekommt. Du redest von Gemeinde und eigentlich sind hier und da zu viele usw., fällt dir eigentlich nicht etwas auf an der Sache? Nun ich will dir mal erzählen warum die Linken in einen Punkt absolut berechtigte Kritik am „alten weißen mann“ üben! Völlig egal auf welcher Seite der Macht, spielte dieser sich immer gerne auf, vor allem seiner eigenen Jugend gegenüber, gleichwohl im irdischen Machtgefüge viel zu sehr verirrt, eigentlich selber geschädigt durch die Dogmen und Formungen der Traumata jene er durchmachen musste, trotzdem selbstgerechten Anspruch erhebt die next Gen befehligen zu müssen, sie zu verheizen! In Kriegen, idiotischen Trends, zulassen kultureller EInflüsse uvm.

Aber ich sage es ihnen Conrebbi, aufdass Sie ein gebildeter, bedachter älterer Herr sind, so eine unflexible Einstellung kann man sich Heute nicht mehr leisten! Die Generationen brechen zusammen, Kinder gibt es keine mehr und das was Sie retten wollen, ist weder in der Lage selbstbestimmt zu leben noch hat es die Anzahl Stärke und schon garnicht den Zusammenhalt um sich gegen … naja! Primär erst einmal gegen potentiell milliarden anderer Kulturkreise, um nicht zu sagen Ausländer!

Herr Conrebbi, desweiteren sagen Sie, jaaa es werden immer welche überleben? Wie können sie sich da sicher sein? Die Römer, alten Griechen (Hellenen), Ägypter uvm. sind verschwunden. Um nicht zu sagen vermischt, geschändet und überzüchtet worden. Mag sein, dass „etwas“ überlebt hat aber unter welchen Bedingungen? Freiheit und ein eigenes Land haben diese nicht! Ich sage ihnen etwas! Wenn das mit der Deagleliste stimmt wird der gesammte westliche Überbleibsel offen biologisch und psychologisch durch Asiaten und andere Völker versklavt und missbraucht, ganz einfach deswegen weil sie dann maximale Minderheiten und damit auch die militärische Stärke abklingt. Sie sollten ja mit am besten wissen, wie selten autogene Minderheiten in der offenen Machtposition bleiben.

Wer keine Macht hat, kann reden wie er will, er wird nichts erreichen! Auf die indoktrinierte Masse zu hoffen, man, man, man! Ernsthaft? Conrebbi!!! Sie sind doch dafür zu schlau sich dieser seichten Hoffnungsdroge hinzugeben! Wann haben Schafe jemals gegen einen Wolf rebelliert? Einige wenige Muttertiere vielleicht aber das wars dann auch. Will sagen, diese Leute sind aufgrund von Traumata, Indoktrinationen/Konditionierungen, Verlustängsten, Nihilismus uvm. nicht mehr wirklich demokratiekompatibel, stehen nicht einmal mehr wirklich im Leben. Hey! Wenn man sich etwas aussuchen könnte (und beides ist zugegeben recht fiktiv da unwahrscheinlich darin Erfolg zu haben! ;D), was wäre in solch einer Situation …mmhh weniger unlogisch, zumindest für einen selber greifbarer? Sich den Kopf zu zerbrechen wie man dieser Schafsherde solche süßen, kleinen Wolfsöhrchen dran klebt, während sich jedes Schaf das gleich wieder abrubbelt? Zu reden, zu bitten, aufzuklären also praktisch ALLES! Zu versuchen mit … Schafen verständig zu kommunizieren? Oder! Sich darauf zu konzentrieren einen! Nur einen einzigen, nicht zwei! Einen einzigen großen Raubkater zu erschaffen der es mit nen ganzen Wolfsrudel aufnehmen kann und am Ende auch in der Lage sein könnte eine stabile Verteidigung voranzutreiben? Aber das klingt natürlich auch schwierig, wie macht macn das, vor allem unter den heutigen Bedingungen nech? Wie war das noch mit den 300? Naja hatten zwar verloren aber wohl nicht zuletzt den Griechen den Mut, Ehre und Motivation gegeben in folgenden Schlachten zu seigen und ihre Unabhänigkeit gegen die Perser zu behaupten oder?“ ZITAT Ende, unter einem der neueren conrebbi-Videos.

Dieser Kommentar drückt mein eigenes Unbehagen aus, welches ich bei solchen Gesprächen wie den ohne Zweifel sehr guten Gesprächen von Conrebbi mit Andreas, welche ich hier vorgestellt hatte: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2021/05/17/zukunft-und-gesellschaft-2-teil/ habe. Deshalb möchte ich diesen Kommentar hier aufgreifen:

Sicherlich ist das höchst interessant, was Conrebbi sagt, und auch in großen Teilen richtig. Jedoch erinnert mich einer der zentralen Sätze im obigen Kommentar, einen Satz, den Conrebbi so mehrfach gemacht hat, fatal an die Aussagen anderer Blogger, die ich vor kurzem quasi gekündigt habe, weil ich mit solch einer „ergebenen“ (fatalistischen, ja „mir ist alles egal, hauptsache ich überlebe möglicherweise) Einstellung nichts anfangen kann:

Es werden immer welche überleben

Die Frage, die sich mir dann direkt gestellt hat, als ich diesen Satz gehört habe, eine Frage, die sich mir immer noch stellt, lautet: Ja, wer überlebt denn dann, und diese meine eigene Frage zielt nicht auf mich, denn ich bin kein Egoist, sondern auf meine Kultur und mein Volk. Ob ein Volk in der Größe überlebt, daß es sich behaupten kann, in Zukunft behaupten kann gegen schädliche äußere Einflüsse – dies ist ja nicht mal derzeit gegeben, gut, man muß dazu beachten, daß derzeit die Masse Mensch in Deutschland durch die Medien fehlgeleitet ist, dies ist sicherlich korrigierbar.

Also die Frage ist, wer überlebt und ist die Art von Gesellschaft, die überlebt, dann noch lebenswert für uns Deutsche, die wir noch in unserer Kultur leben. Wir werden sowieso immer weniger.

Die zweite Aussage in diesem Kommentar ist aber noch besser. Sie lautet:

Wer keine Macht hat, kann reden, wie er will, er wird nichts erreichen.

Und dann zieht dieser nette anonyme Kommentator die logische Schlußfolgerung aus diesem Satz und ich freue mich tierisch, daß es noch denkende Menschen im Netz gibt. Die Schlußfolgerung lautet:

„was wäre in solch einer Situation …mmhh weniger unlogisch, zumindest für einen selber greifbarer? Sich den Kopf zu zerbrechen wie man dieser Schafsherde solche süßen, kleinen Wolfsöhrchen dran klebt, während sich jedes Schaf das gleich wieder abrubbelt? Zu reden, zu bitten, aufzuklären also praktisch ALLES! Zu versuchen mit … Schafen verständig zu kommunizieren? Oder! Sich darauf zu konzentrieren einen! Nur einen einzigen, nicht zwei! Einen einzigen großen Raubkater zu erschaffen der es mit nen ganzen Wolfsrudel aufnehmen kann und am Ende auch in der Lage sein könnte eine stabile Verteidigung voranzutreiben?“

So einfach ist die Wahrheit.

Bis jetzt zerbrechen sich alle immer noch die Köpfe darüber, wie sie die Schafsherde wehrhafter machen kann. Aber so richtig funktioniert das nicht; es gibt jedenfalls heute, im Mai 2021, keine sichtbar erkennbaren Unterschiede im Auftreten der Menschen, die sich gegen die Systemschikanen wehren, im Gegensatz zum vorigen Jahr. Im Gegenteil, man hält die Schafe, koste es, was es wolle, durch egal wen auch immer (hier sei nur der „nette Herr“ W. Toel erwähnt, als Beispiel) auf der Couch. Man hält die Massen passiv. Und wer denn doch ab und an mal meint, aktiv werden zu müssen, darf sich auf einer der sinnlosen Demos verausgaben. Einen anderen Zweck wie das Druck Ablassen haben diese Demos nicht, deshalb wird auch hin und wieder mal eine genehmigt.

Und auf gewissen Blogs kann man die Wahrheit nicht diskutieren, weil man dort über bestimmte Aussagen wie „irgend etwas wird überleben“, nicht hinaus kommt.

Ob mir persönlich das genehm ist, was überlebt, so weit denkt man dort nicht. Ob eigener Gestaltungswille innerhalb einer Gemeinschaft von Gleichen (völkisch und kulturell, wobei das Eine das Andere bedingt) überhaupt vorhanden ist, daran denkt man nicht, weil man selbst dergleichen nicht hat: Völkisches, kulturelles Bewußtsein. Hat man dieses jedoch, dann wird man dieses auch erhalten wollen. Und dann wird einem die „Ist mir doch egal, was überlebt, Hauptsache, ich gehöre dazu, und mir ist auch egal, wie die Gesellschaft aussieht, die überlebt-Haltung“ einfach nur noch aus tiefstem Herzen zuwider.

Der Raubkater muß her!

KeineHeimatKyffhäuser

Julian Assange: Ich sterbe

Was für eine Gesellschaft ist das, die es duldet, dass Menschen wie Thunberg, Floyd oder Nawalny endlose Seiten füllen, aber Menschen wie Assange oder Snowden, die unsägliche Regierungsverbrechen aufgedeckt haben, einfach verbannt, weggeschlossen und vergessen werden? Eine Gesellschaft, die es nicht interessiert, welchen „VIPs“ Epstein minderjährige Mädchen zugeführt hat?

Quelle: Kanal Lerne Widerstand, telegram: Klick

KeineHeimatKyffhäuser

In einer Millionenstadt leben Zehntausend Waldgänger

geteilt von: https://ultimativefreiheitonline.wordpress.com/2021/04/23/3-bucher-zum-11jahrigen-bestehen/

„Komischerweise ist der 23. April auch der Namenstag des Heiligen Georg, der anno dazumal die Welt angeblich von den „Drachen“ befreit haben soll, womit hoffentlich irgendwelche herrschsüchtigen Tyrannen gemeint waren und nicht solche liebreizenden Kraftwesen wie der Drache Fuchur in Michael Endes Werk ‚Die unendliche Geschichte‘. Nicht zuletzt wird immer am 23. April der „Tag des Buches“ gefeiert, womit wir nun 3 gute Gründe haben, um noch einmal auf die folgenden drei Klassiker der politisch unkorrekten Weltliteratur hinzuweisen:

H.D. Thoreau – Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat, 1849
Etienne de La Boëtie – Abhandlung über die freiwillige Knechtschaft, 1548
und mit der Bitte um aufmerksame Lektüre hier eigens ausgewählter Text-Auszüge:
Ernst Jünger – Der Waldgang, 1951
(So zutreffend die Schilderungen von E. Jünger sind, so erkennen wir an dem vorgezeigten Prozess leider auch, daß wir gegenwärtig schon einen Schritt weiter sind und die Diktatur ihre Demokratie-Maske bereits abgenommen hat)

Als Programmschrift eines revolutionären Konservatismus wurde dieses Buch bei seinem ersten Erscheinen im Jahr 1951 verstanden, oder auch als »Brevier für den geistig-politischen Partisanen«.
Neben den Arbeiter und den Unbekannten Soldaten stellte Jünger eine dritte Modellgestalt, den Waldgänger, der im Unterschied zu den beiden anderen dem Jetzt und Hier angehört. Der Wald ist der Ort des Widerstands, wo neue Formen der Freiheit aufgeboten werden gegen neue Formen der Macht

Auszüge
(Unterstreichungen und dicke Tinte durch JFlC)

I

Der Waldgang – es ist keine Idylle, die sich hinter dem Titel verbirgt. Der Leser muß sich vielmehr auf einen bedenklichen Ausflug gefasst machen, der nicht nur über vorgebahnte Pfade, sondern auch über die Grenzen der Betrachtung hinausführen wird.

Es handelt sich um eine Kernfrage unserer Zeit, das heißt, um eine Frage, die auf alle Fälle Gefährdung mit sich bringt. Wir reden ja viel von Fragen, ähnlich wie unsere Väter und Großväter das schon getan haben. Inzwischen hat sich freilich bedeutend verändert, was man in diesem Sinne eine Frage nennt. Sind wir uns dessen schon bewußt genug?

II

Der Leser wird an sich selbst erfahren haben, daß sich das Wesen der Frage geändert hat. Wir leben in Zeiten, in denen ununterbrochen fragenstellende Mächte an uns herantreten. Und diese Mächte sind nicht nur von idealer Wißbegier erfüllt. Indem sie sich mit ihren Fragen nähern, erwarten sie von uns nicht, daß wir einen Beitrag zur objektiven Wahrheit liefern, ja nicht einmal, daß wir zur Lösung von Problemen beitragen. Sie legen nicht auf unsere Lösung, sie legen auf unsere Antwort Wert.

Das ist ein wichtiger Unterschied. Es nähert die Fragen den Verhören an. Man wird das an der Entwicklung verfolgen können, die vom Wahlzettel zum Fragebogen führt. …

Die Antwort lautet, daß unserem Wähler durch den Wahlzettel Gelegenheit geboten wird, sich an einem Beifall spendenden Akt zu beteiligen. Nicht jedermann wird dieses Vorzuges für würdig erachtet – so fehlen in den Listen sicher die Namen der zahllossen Unbekannten, aus denen man die neuen Sklavenheere rekrutiert. Der Wähler pflegt daher zu wissen, was von ihm erwartet wird.

Insofern liegen die Dinge klar. Im Maße, in dem die Diktaturen sich entwickeln, ersetzen sie die freien Wahlen durch das Plebiszit. Der Umfang des Plebiszits übergreift aber jenen Ausschnitt, den vor ihm die Wahlen einnahmen. Die Wahl wird vielmehr zu einer der Formen des Plebiszits.

Das Plebiszit kann öffentlichen Charakter tragen, wo sich die Führer oder die Symbole des Staates zur Schau stellen. Der Anblick großer, leidenschaftlich erregter Massen ist eines der wichtigsten Zeichen dafür, daß wir in ein neues Zeitalter eingetreten sind.
In solchem Bannkreis herrscht, wenn nicht Einhelligkeit, so doch gewiss Einstimmigkeit, denn wo hier eine andere Stimme sich erhöbe, würden sich die Wirbel bilden, die ihren Träger vernichteten. Daher kann sich der Einzelne, der sich auf diese Weise bemerkbar machen will, auch gleich zum Attentat entschließen: es läuft in den Folgen auf dasselbe hinaus.

Wo aber das Plebiszit sich in die Formen der freien Wahl verkleidet, wird man auf den geheimen Charakter Wert legen. Die Diktatur sucht damit den Nachweis zu erbringen, daß sie sich nicht nur auf die ungeheure Mehrheit stützt, sondern daß deren Beifall zugleich im freien Willen der Einzelnen verwurzelt ist. Die Kunst der Führung liegt nicht nur darin, die Frage richtig zu stellen, sondern zugleich in der Regie, die monopolistisch ist. Sie hat den Vorgang als überwältigenden Chorus darzustellen, der Schrecken und Bewunderung erregt.

Bis hierher scheinen die Dinge übersichtlich, wenngleich für einen älteren Betrachter neuartig. Der Wähler sieht sich einer Frage gegenüber, auf welche die Antwort aus triftigen Gründen im Sinne des Fragestellers abzufassen sich empfiehlt. Die eigentliche Schwierigkeit liegt aber darin, daß zugleich die Illusion der Freiheit erhalten bleiben soll. Und damit mündet die Frage, wie jeder moralische Prozeß in diesen Räumen, in die Statistik ein. Mit ihren Einzelheiten wollen wir uns näher beschäftigen. Sie führen auf unser Thema zu.

3

Hundert Prozent: das ist die ideale Ziffer, die, wie alle Ideale, stets unerreichbar bleibt. Man kann sich ihr indessen annähern – ganz ähnlich wie man sich im Sport gewissen, auch unerreichbaren Rekorden um Bruchteile von Sekunden oder Metern annähert. Wie groß nun die Annäherung sein darf, das wird wiederum von einer Fülle verwickelter Erwägungen bestimmt.

An Plätzen, wo die Diktatur schon stark gefestigt ist, würden neunzig Prozent Bejahungen schon zu stark abfallen. Daß sich in jedem Zehnten ein geheimer Gegner verbirgt: den Gedanken kann man den Massen nicht zumuten. Dagegen würde eine Zahl von ungültigen und Gegenstimmen, die sich um zwei Prozent herum bewegt, nicht nur erträglich, sondern auch günstig sein. …

Der Nutzen dieser beiden Stimmen für den Veranstalter ist ein doppelter: sie geben einmal den übrigen achtundneunzig Stimmen Kurs, indem sie bezeugen, daß jeder ihrer Träger sein Votum hätte abgeben können wie jene zwei Prozent. Damit gewinnt sein Ja an Wert, wird echt und vollgültig. Den Diktatoren ist der Nachweis wichtig, daß die Freiheit, Nein zu sagen, bei ihnen nicht ausgestorben ist. Darin liegt eines der größten Komplimente, die man der Freiheit machen kann.

Der zweite Vorteil unserer zwei Prozent ist, daß sie die ununterbrochene Bewegung unterhalten, auf welche die Diktaturen angewiesen sind. Aus diesem Grunde pflegen sie sich immer noch als „Partei“ zu geben, obwohl das sinnlos ist. Mit hundert Prozent wäre das Ideal erreicht. Das würde die Gefahren mit sich bringen, die mit jeder Erfüllung verbunden sind. …

Die Propaganda ist auf einen Zustand angewiesen, in dem der Staatsfeind, der Klassenfeind, der Volksfeind zwar durchaus aufs Haupt geschlagen und schon fast lächerlich geworden, doch immerhin noch nicht ganz ausgestorben ist. Die Diktaturen können von der reinen Zustimmung nicht leben, wenn nicht zugleich der Haß und mit ihm der Schrecken die Gegengewichte gibt. Nun würde aber bei hundert Prozent guter Stimmen der Terror sinnlos werden; man träfe nur noch Gerechte an. Das ist die Bedeutung der zwei Prozent. Sie weisen nach, daß zwar die Guten in ungeheurer Mehrheit, doch auch nicht gänzlich ungefährdet sind. Im Gegenteil ist anzunehmen, daß angesichts so überzeugter Einheit nur eine besondere Verstocktheit sich unbeteiligt erhalten kann. Es handelt sich um Saboteure mit dem Stimmzettel – und was liegt näher als der Gedanke, daß sie auch zu anderen Formen der Sabotage schreiten werden, wenn sich Gelegenheit ergibt?

Das ist der Punkt, an dem der Wahlzettel zum Fragebogen wird. Es ist dabei nicht nötig, eine individuelle Haftung für die erteilte Antwort anzunehmen, doch darf man sicher sein, daß ziffernmäßige Beziehungen betstehen. Man darf gewiß sein, daß jene zwei Prozent nach den Regeln der doppelten Buchführung auch in anderen Registern als denen der Wahlstatisitk in Erscheinung treten, wie etwa in den Namenslisten der Zuchthäuser und Arbeitslager oder an jenen Stätten, wo Gott allein die Opfer zählt.

Dies ist die andere Funktion, die diese winzige Minderheit auf die ungeheure Mehrheit ausübt – die erste bestand, wie wir sahen, darin, daß sie den achtundneunzig Prozenten erst Wert, ja Wirklichkeit verlieh. Noch wichtiger ist indessen, daß niemand zu den zwei Prozent gerechnet werden will, in denen ein böses Tabu sichtbar wird. Im Gegenteil wird jeder Wert darauf legen, recht bekannt zu machen, daß er eine gute Stimme abgegeben hat. Und sollte er zu den zwei Prozent gehören, so wird er das auch seinen besten Freunden gegenüber geheim halten.

Der Wähler wird Wert darauf legen, daß er bei der Abstimmung gesehen wird. … So zählt zu den Figuren, die immer wiederkehren, der Biedermann, der seinen Zettel etwa mit den Worten überreicht:
„Man könnte ihn ja auch offen abgeben.“

Darauf der Wahlbeamte mit wohlwollendem, sybillenhaftem Lächeln: „ Ja, ja – es soll aber nicht sein.“

Der Besuch solcher Stätten schärft die Augen im Studium der Machtfragen. … Doch würde es zu weit führen, wenn wir uns mit den Einzelheiten beschäftigen. Wir wollen uns damit begnügen, die eigenartige Figur des Mannes zu betrachten, der ein solches Lokal in der festen Absicht, mit Nein zu stimmen, betreten hat.

4

Die Absicht unseres Mannes ist vielleicht gar nicht so eigenartig; sie mag von vielen anderen geteilt werden, wahrscheinlich von bedeutend mehr als den erwähnten zwei Prozenten der Wählerschaft. Dagegen sucht die Regie ihm vorzuspiegeln, daß er sehr einsam sei. Und nicht nur das – die Mehrheit soll nicht nur ziffernmäßig imponieren, sondern auch durch die Zeichen moralischer Überlegenheit.

Wir dürfen annehmen, daß unser Wähler dank seiner Urteilskraft der langen, eindeutigen Propaganda widerstanden hat, die auf geschickte Weise sich bis zum Wahltag steigerte. Das war nicht einfach; dazu kommt, daß die Kundgebung, die von ihm verlangt wird, sich in höchst achtbare Fragestellungen leidet; man fordert ihn zur Teilnahme an einer Freiheitswahl oder Friedensabstimmung auf. Wer aber liebte die Frieden und Freiheit nicht? Er müßte ein Unmensch sein. Das teilt dem Nein schon einen kriminellen Charakter mit. Der schlechte Wähler gleicht dem Verbrecher, der zum Tatort schleicht.

Wie anders fühlt sich der gute Wähler sich durch diesen Tag erquickt. Bereits beim Frühstück erhielt er durch den Radiofunk den letzen Auftrieb, die letzte Anweisung. Dann geht er auf die Straße, auf der festliche Stimmung herrscht.

Der große Augenblick ist gekommen: der Wähler macht seine Eintragung. Wir wollen im Geist an seine Seite treten; er hat tatsächlich mit Nein gestimmt. Zwar ist der Akt ein Schnittpunkt von Fiktionen, die wir noch untersuchen wollen -: die Wahl, der Wähler, die Wahlplakate, das sind Etiketten für ganz andere Dinge und Vorgänge. Es sind Vexierbilder. In ihrem Aufstieg leben die Diktatoren zum großen Teile davon, daß man ihre Hyroglyphen noch nicht entziffern kann. …

Man hat den Eindruck, daß unser Mann in eine Falle gegangen ist. Das macht sein Verhalten nicht weniger bewundernswert. Wenngleich es sich bei seinem Nein um eine Kundgebung auf verlorenem Posten handelt, so wird es dennoch fortwirken. Dort freilich, wo die alte Welt sich noch im Abendsonnenglanz badet, an schönen Hängen, auf Inseln, kurzum in milderen Klimaten, wird es nicht bemerkt werden. Dort imponieren die achtundneunzig anderen Stimmen, die auf das Hunderte abgegeben worden sind. Und da man seit langem immer gedankenloser den Kult der Mehrheit feiert, übersieht man die zwei Prozent. Sie spielen im Gegenteil die Rolle, die Mehrheit anschaulich und überwältigend zu machen, denn bei hundert vom Hundert fiele die Mehrheit fort.

5

Wir wollen annehmen, daß wir uns an einem Punkt befinden, an dem die Propaganda in ihrer abschreckenden Wirkung schon ziemlich fortgeschritten ist. In diesem Falle wird in der Bevölkerung das Gerücht umgehen, daß große Mengen von Neinstimmen in Bejahungen verwandelt wurden sind. Das wird wahrscheinlich gar nicht nötig gewesen sein. Es könnte sich sogar das Gegenteil ereigenet haben, insofern der Fragesteller noch Neinstimmen erfinden mußte, um die Zahl zu schaffen, die er errechnete. Gewiß bleibt, daß er den Wählern das Gesetz gibt, und nicht sie ihm. Damit wird die politische Entthronung der Massen sichtbar, die das 19. Jahrhundert entwickelte.

Es dürfte unter diesen Umständen schon viel bedeuten, wenn sich nur eine Neinstimme auf das Hundert in der Urne vorfindet. Von ihrem Träger kann man erwarten, daß er für seine Meinung und für seine Vorstellung von Recht und Freiheit Opfer bringen wird.

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Wir stoßen hier also auf wirklichen Widerstand, freilich auf einen Widerstand, der seine eigene Stärke noch nicht kennt und nicht die Art, in der sie anzuwenden ist. Indem unser Wähler sein Kreuz an die gefährliche Stelle setzte, tat er gerade das, was der übermächtige Gegner von ihm erwartete. Das ist die Tat eines gewiß tapferen Menschen, aber zugleich eines der zahllosen Analphabeten in den neuen Machtfragen. Es handelt sich um jemandem, dem geholfen werden muß.

Wenn er im Wahllokal von den Gefühl ergriffen wurde, in eine Falle zu teten, dann erkannte er die Lage, in der er sich befand. Er war an einem Ort, an dem kein Name mehr stimmte für die Dinge, die sich ereigneten. Vor allem füllte er, wie wir sahen, keinen Stimmzettel, sondern einen Fragebogen aus, stand daher nicht im freien Verhältnis, sondern war seiner Behörde konfrontiert. Indem er nun, als einziger unter hundert, sein Nein ankreuzte, wirkte er an einer Behördenstatisitk mit. Er gab, indem er sich dabei ganz unverhältnismäßig gefährdete, dem Gegner die erwünschten Aufschlüsse. Für diesen würden hundert von hundert Stimmen beunruhigender gewesen sein.

Wie aber soll sich unser Mann verhalten, wenn er die letzte ihm eingeräumte Möglichkeit der Meinungsäußerung versäumt? Mit dieser Frage berühren wir eine neue Wissenschaft, nämlich die Lehre von der Freiheit des Menschen gegenüber der veränderten Gewalt. Das führt weit über unseren Einzelfall hinaus. Ihn wollen wir indessen zunächst begutachten.

Der Wähler steht vor der Klemme, daß er zur freien Entscheidung eingeladen wird durch eine Macht, die sich ihrerseits nicht an die Spielregeln zu halten gedenkt. Es ist die gleiche Macht, die ihm Eide abfordert, während sie selbst von Eidbrüchen lebt. Er leistet also einen guten Einsatz bei einer betrügerischen Bank. Daher kann niemand ihm einen Vorwurf machen, wenn er nicht auf die Fragestellung eingeht und sein Nein verschweigt. Er ist dazu berechtigt nicht nur aus Gründen der Selbsterhaltung, sondern es kann sich in diesem Verhalten auch eine Verachtung dem Machthaber gegenüber offenbaren, die einem „Nein“ noch übelegen ist.

Damit soll nicht gesagt sein, daß nun das Nein unseres Mannes der Außenwelt verloren gehen muß. Im Gegenteil – nur soll es nicht an dem Ort erscheinen, den der Machthaber dafür auserkoren hat.

Es gibt andere Plätze, an denen es ihm bedeutend unangehmener ist – etwa den weißen Rand eines Wahlplakates, ein öffentliches Telefonbuch oder das Geländer einer Brücke, über die täglich Tausende von Menschen gehen. Hier würde ein kurzer Satz etwa „Ich habe Nein gesagt“, an besserer Stelle stehen.

Andererseits eröffnen die Diktaturen durch ihren eigenen Druck eine Reihe von Blößen, die den Angriff vereinfachen und abkürzen. So braucht man, um bei unserem Beispiel zu bleiben, nicht einmal den oben erwähnten Satz. Auch das Wörtchen „Nein“ würde ausreichen, und jeder, dessen Augen darauf fielen, würde genau wissen, was es zu bedeuten hat. Das ist ein Zeichen dafür, daß die Unterdrückung nicht völlig gelungen ist. Gerade auf eintönigen Unterlagen leuchten die Symbole besonders auf. Den grauen Flächen entspricht Verdichtung auf engstem Raum.

Die Zeichen können als Farben, Figuren oder Gegenstände auftreten. Wo sie Buchstabencharakter tragen, verwandelt sich die Schrift in Bilderschrift zurück. Damit gewinnt sie unmittelbares Leben, wird hyroglyphisch und bietet nun, statt zu erklären, Stoff für Erklärungen. Man könnte noch weiter abkürzen und statt des „Nein“ einen einzigen Buchstaben setzen – nehmen wir an, das W. Das könnte dann etwa heißten: Wir, Wachsam, Waffen, Wölfe, Widerstand. Es könnte auch heißen: Waldgänger.

Das wäre ein erster Schritt aus der statistisch überwachten und beherrschten Welt. Und sogleich erhebt sich die Frage, ob denn der Einzelne auch stark genug zu solchem Wagnis wäre.

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Im Waldgang betrachten wir die Freiheit des Einzelnen in dieser Welt. Dazu ist auch die Schwierigkeit, ja das Verdienst zu schildern, das darin liegt, in dieser Welt ein Einzelner zu sein. Daß sie sich, und zwar notwendig, verändert hat und noch verändert, wird nicht bestitten, doch damit verändert sich auch die Freiheit, zwar nicht in ihrem Wesen, wohl aber in der Form. …

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Der Träger der einen Stimme ist noch kein Waldgänger. Historisch gesehen, ist er sogar im Verzug. Das deutet sich auch darin an, daß er verneint. Erst wenn er die Partie überblickt, kann er mit eigenen und vielleicht überraschenden Zügen aufwarten.

Er muß dazu vor allem aus dem Rahmen der alten Mehrheitsvorstellungen heraustreten, … . In diesem Rahmen wird eine Minderheit von einem Prozent ganz ohne Bedeutung sein. Wir sahen, daß sie eher dazu dient, die überwältigende Mehrheit zu bestärken.

Das ändert sich, sowie man von der Statistik absieht zugunsten wertender Erwägungen. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die eine Stimme so sehr von allen anderen, daß sie ihnen sogar den Kurs verleiht. Wir dürfen ihrem Träger zutrauen, daß er sich nicht nur eine eigene Meinung zu bilden, sondern daß er an ihr auch festzuhalten weiß. Wir dürfen unserem Manne daher auch Mut zubilligen. Wenn sich, in vielleicht langen Zeiten reiner Gewaltanwendung, Einzelne finden, die Kenntnis des Rechten auch unter Opfern wahren, so ist es hier, wo man sie suchen muß. Auch wo sie schweigen, wird immer, wie über unsichtbaren Klippen, Bewegung um sie sein. An ihnen erweist sich, daß eine Übermacht, auch wo sie historisch verändert, nicht Recht schaffen kann.

Wenn wir die Dinge unter diesem Winkel sehen, erscheint die Macht des Einzelnen inmitten der ranglosen Massen nicht so gering. Man muß bedenken, daß dieser Einzelne fast immer von Nächsten umgeben ist, auf die er einwirkt und die sein Schicksal teilen, wenn er fällt. Auch diese Nächsten unterscheiden sich von den Mitgliedern der bürgerlichen Familie oder von den guten Bekannten der Vergangenheit. Es handelt sich um stärkere Bindungen.

Wir wollen uns begnügen, in einer Stadt von zehntausend Einwohnern hundert Menschen zu vermuten, die der Gewalt Abbruch zu leisten entschlossen sind. In einer Millionenstadt leben zehntausend Waldgänger, wenn wir uns dieses Namens bedienen wollen, ohne noch seine Tragweite zu übersehen. Das ist eine gewaltige Macht. Sie ist zum Sturz auch starker Zwingherren hinreichend. Die Diktaturen sind ja nicht nur gefährlich, sie sind zugleich gefährdet, da die brutale Kraftentfaltung auch weithin Abneigung erregt. In solcher Lage wird die Bereitschaft winziger Minderheiten bedenklich sein, vor allem, wenn sie eine Taktik entwickelt.

Daraus erklärt sich das riesenhafte Wachstum der Polizei. Die Ausweitung der Polizei zu Heeren wird auf den ersten Blick seltsam erscheinen in Reichen, in denen der Beifall so überwältigend geworden ist. Sie muß also ein Zeichen dafür sein, daß die Potenz der Minderheit im gleichen Verhältnis gewachsen ist. Das ist in der Tat der Fall. Von einem Manne, der bei einer sogenannten Friedenswahl mit Nein stimmt, wird unter allen Umständen Widerstand zu erwarten sein, und dann besonders, wenn der Gewalthaber in Schwierigkeit gerät. Dagegen läßt sich durchaus nicht mit derselben Gewißheit darauf zählen, daß, wenn die Dinge schwankend werden, der Beifall der neunundneunzig anderen erhalten bleibt. Die Minderheit in solchen Fällen gleicht einem Mittel von starker und unberechenbarer Wirkung, das den Staat durchsetzt.

Um diese Ansatzpunkte zu ermitteln, zu beobachten, zu überwachen, ist Polizei in großen Mengen notwendig. Das Mißtrauen wächst mit der Zustimmung. Je näher der Anteil der guten Stimmen den hundert Prozent kommt, desto größer wird die Zahl der Verdächtigen, denn es ist anzunehmen, daß nun die Träger des Widerstandes aus einer statistisch faßbaren Ordnung hinüberwechselten in jene unsichtbare, die wir als den Waldgang ansprechen. Nunmehr muß jeder überwacht werden. Die Ausspähung schiebt ihre Organe in jeden Block, in jedes Wohnhaus vor. Sie sucht selbst in die Familien einzudringen und erreicht ihre letzten Triumphe in den Selbstbezichtigungen der großen Schauprozesse: hier sehen wir das Individuum als seinen eigenen Polizisten auftreten und an seiner Vernichtung mitwirken. …

Welch ein befremdender Anblick, diese hochgerüsteten, im Besitz aller Machtmittel sich brüstenden Staaten zugleich so überaus empfindlich zu sehen. Die Sorgfalt, die sie auf die Polizei verwenden müssen, vermindert ihre äußere Macht. Die Polizei beschränkt den Etat des Heeres, und nicht nur den Etat. Wären die großen Massen so durchsichtig, so gleichgerichtet in den Atomen, wie die Propaganda es behauptet, dann wäre nicht mehr an Polizei vonnöten, als ein Schäfer Hunde für seine Herde braucht. …

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Zur Eigenart unserer Zeit gehört die Verknüpfung bedeutender Auftritte mit unbedeutenden Darstellern. …

Das Ärgerliche an diesem Schauspiel ist die Verbindung von so geringer Höhe mit ungeheurer funktionaler Macht. Das sind die Männer, vor denen Millionen zittern, von deren Entschlüssen Millionen abhängen. Und doch sind es dieselben, von denen man zugeben muß, daß der Zeitgeist sie mit unfehlbarem Griff auswählte, wenn man ihn unter einem seiner möglichen Aspekte, nämlich dem eines gewaltigen Abbruchunternehmers, betrachten will. All diese Enteignungen, Abwertungen, Gleichschaltungen, Liquidationen, Rationalisierungen, Sozialisierungen, Elektrifizierungen, Flurbereinigungen, Aufteilungen und Pulverisierungen setzen weder Bildung noch Charakter voraus, die beide den Automatismus eher schädigen. Wo daher in der Werkstättenlandschaft auf die Macht geboten wird, erhält derjenige den Zuschlag, in dem sich das Bedeutungslose durch starken Willen überhöht. Dies Thema, und insbesondere seine moralische Verflechtung, werden wir an anderer Stelle wieder aufnehmen.

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Mit Dank für die gute Textzusammenstellung,

KeineHeimatKyffhäuser

Andrea Haberl ruft offen zum zivilen Ungehorsam auf

From Truth And Other Lies auf telegram: Video ca 16 Minuten, inklusive der Sprachnachricht von Andrea Haberl: https://t.me/ftaol/3405

Aus der Videobeschreibung:

Andrea Haberl, spricht deutlich aus was hier im Lande eigentlich geschieht.

Uns glaubt man ja leider nicht. Aber endlich ist jemand aus den Reihen herausgetreten. Und beweist, dass es es noch Leute mit Gewissen gibt.“ ZITAT ENDE

In den Kommentaren gibt es einen link, der zu einem weiteren Video von A. Haberl führt: https://t.me/ftaol/3405?comment=8890

In diesem Video sagt sie, daß sie nicht von der Afd „gefeuert“ wurde. Des weiteren äußert sie sich noch weiter zur C-Problematik und das, was sie persönlich dagegen tut. Sie ruft offen zum zivilen Ungehorsam inklusive Arbeitsverweigerung über Krankschreibung auf. Wir müssen etwas tun, daß das System ins Wackeln kommt – so ihre Aussage. Dazu ruft sie jeden Einzelnen zu zivilem Ungehorsam auf. Das System ließe sich nicht mehr „politisch“ ändern – d.h. auf Deutsch: Die Vorgaben zur „NWO“, so, wie im obigen Video beschrieben, werden auf jeden Fall vom System durchgezogen. Wenn wir uns nicht wehren. Damit meine ich keine Tralala-Demos und keine Petitionen.

Zum weiteren geplanten Ablauf siehe hier: https://www.konjunktion.info/2021/04/covid-19-was-kommen-soll-update-3/


KeineHeimatKyffhäuser

Der große Ungeimpfte

Eine wunderbare Geschichte, die ich vor Tagen auf uncut.news fand. Sie ist es wert, hier verlinkt zu werden: https://uncutnews.ch/der-grosse-ungeimpfte-eine-geschichte-aus-der-zukunft/

Ich mache mir keine Illusionen. Die Meisten hier verstehen das sowieso nicht, einfach, weil sie vollkommen versklavt sind. Sie haben ihr Leben in unsichtbare Ketten gefesselt, verbracht, so daß sie dieses Leben als völlig normal empfinden.

Dies ist bei mir anders.
Bei einer Lüge, bei gar vielen Lügen, oder sogar bei der Errichtung einer Einheitsdiktatur, wie sie nun seit längerem läuft, geht bei mir überhaupt nichts mehr, da schalte ich auf stur, und ich bin Widder, ich bin stur, das ist das Merkmal Nr. eins meines Sternzeichens. Ich bin zwar manchmal abgekommen von der Spur, die ich schon jahrelang verfolge, aber das macht nichts; ich komme immer wieder auf die ursprüngliclhe Spur zurück, wie ein guter Jagdhund, der auch niemals aufgibt, bevor er das Wild gestellt hat.

Andererseits mache ich mir überhaupt keine Illusionen über den Fortlauf dieser Geschichte, denn die Masse ist blöd, wie jeder weiß, der etwas von Widerstand versteht, auch ein Edward Snowden hat keine Mitstreiter gefunden, sondern er mußte flüchten, und wie Julian Assange enden wird – lebt der überhaupt noch? – dürfte klar sein.

Frühling im Teutoburger Wald, Barkhauser Berge, 2014.

Der Vorfrühling ist mir die liebste Jahreszeit. In diesem Jahr jedoch nicht mehr, kann er auch gar nicht sein, aufgrund der Bedrohung, unter der wir leben müssen. Die Zukunft ist ungewiss, wahrscheinlich nicht mehr vorhanden.

KeineHeimatKyffhäuser