Sie liegen im Westen und Osten – Das Opfer des Reinhold Elstner

Und meine Gedanken dazu.

Ich sah ein Kurzvideo von Alfred Schäfer auf telegram, in dem dieser an unsere Vorfahren erinnerte. Wie sehr sie gekämpft haben, wie sehr sie gelitten haben. Zu diesem Video fiel mir dann dieses Lied ein.

„Sie haben ihr Leben und Sterben dem Vaterland geweiht, und wußten nicht, welchen Erben, und welcher Erbärmlichkeit“.

Dieses Lied ist widersprüchlich für mich; einerseits stehe ich dem Militär und Gewalt allgemein ablehnend gegenüber: andererseits muß es in Gesellschaften mit Werten Menschen geben, die diese Gesellschaften gegen Böses verteidigen.

Dies können nur Soldaten sein!

(Im Ernstfall muß natürlich jeder seinen Teil zur Verteidigung bei tragen.)

Und es gibt im germanischen Geist wohl kein höheres Gut, als sein Leben für seine Werte und sein Volk, so dies noch vorhanden, zu geben. Von den Deutschen glaube ich leider nur nicht mehr daß die noch in nennenswerter Zahl vorhanden sind.

***

Dies tat am 25. April 1995 Reinhold Elstner.

„Am 25. April 1995 um 20 Uhr übergoß sich Reinhold Elstner auf den Treppen der Feldherrnhalle in München mit Benzin und zündete sich an, um mit seinem Flammentod gegen die „Verleumdung und Verteufelung eines ganzen Volkes …“ fünfzig Jahre nach Ende des 2 Weltkrieges zu protestieren. Er erlag seinen Verletzungen später im Krankenhaus.

„Sagt es niemand, nur den Weisen,
Weil die Menge gleich verhöhnet:
Das Lebendge will ich preisen,
Das nach Flammentod sich sehnet.“ — Goethe

In seinem Abschiedsbrief begründete Reinhold Elstner seinen Freitod u. a. mit den Worten:
„50 Jahre unendlicher Verleumdung und Verteufelung eines ganzen Volkes sind genug. 50 Jahre ungeheuerlicher Beleidigung deutscher Soldaten sind genug! Mit meinen 75 Jahren kann ich nicht mehr viel tun, aber doch soviel, daß ich mit meinem Flammentode als Fanal ein sichtbares Zeichen der Besinnung setzen will. Und wenn auch nur ein Deutscher zur Besinnung kommt und den Weg zur Wahrheit findet, dann war mein Opfer nicht vergebens.”“

Quelle: https://t.me/ftaol/3473

Link geht zum telegram-Kanal von From Truth And Other Lies.

KeineHeimatKyffhäuser

Es dunkelt schon in der Heide

Deutsches Volkslied. Eines der Alten, die ich von früher kenne, das war in den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Angeblich gibt es ja keine Deutsche Kultur mehr, habe ich Dummköpfe sagen hören. Na ja, was die so labern … Vielleicht ist in deren Kopf diese Kultur tot, das heißt aber nicht, daß das bei allen Deutschen so sein muß. Und wer den Gradmesser für etwas, was lebt, in dem sieht, was sich kommerziell vermarkten läßt, hat sowieso immer noch nichts kapiert.

Dieses Lied ist ein sehr einfaches Lied. Ich liebe es genau deshalb, weil es in seiner Schlichtheit so schön ist. Es brauchte nur zwei Gitarren, ein bisschen Mundharmonika und Mandoline und natürlich meine Stimme, um es aufzunehmen.

Es dunkelt schon in der Heide

Es dunkelt schon in der Heide nach Hause laßt uns gehn
wir haben das Korn geschnitten mit unserm blanken Schwert
Wir haben das Korn geschnitten mit unserm blanken Schwert

2. Ich hörte die Sichel rauschen sie rauschte durch das Korn
ich hörte mein Feinslieb klagen sie hätt’ ihr Lieb’ verloren
ich hörte mein Feinslieb klagen sie hätt’ ihr Lieb’ verloren

3.  Hast du dein Lieb’ verloren so hab’ ich doch das mein
So wollen wir beide mitnander uns winden ein Kränzelein
So wollen wir beide mitnander uns winden ein Kränzelein

4. Ein Kränzelein von Rosen ein Sträußelein von Klee
zu Frankfurt auf der Brücke da liegt ein tiefer Schnee
zu Frankfurt auf der Brücke da liegt ein tiefer Schnee

5. Der Schnee der ist geschmolzen das Wasser läuft dahin
kommst mir aus meinen Augen kommst mir aus meinem Sinn
kommst mir aus meinen Augen kommst mir aus meinem Sinn

6. In meines Vaters Garten da stehn zwei Bäumelein
der eine, der trägt Muskaten der andre Braunnägelein
der eine, der trägt Muskaten der andre Braunnägelein

7. Muskaten die sind süße Braunnägelein die sind schön
wir beide müssen nun scheiden ja scheiden das tut weh
wir beide müssen nun scheiden ja scheiden das tut weh

Text Ende

KeineHeimatKyffhäuser

Bayern ist frei: Oxford gegen klassische Musik

https://bayernistfrei.com/2021/03/28/oxford-musik/

Oxford gegen klassische Musikkultur der alten weißen Männer

„Die Universität Oxford will sich von der Musik weißer Komponisten aus der Epoche der Sklavenhalterei trennen und zumindest tendenziell mehr in Richtung der Musik der künftig maßgeblichen Bevölkerungsgruppen gehen. Die Fünfliniennotation wird als ausgrenzend bezeichnet, offenbar weil die künftige Musikultur mit weniger Komplexität auskommen und somit inkulsiver werden soll. Die klassische Musikkultur wird als exklusiv, kompliziert und Komplize der weißen Sklavenhalter gebrandmarkt.“

… weiterlesen unter obigem link.

Nun bin ich kein Anhänger der klassischen Musik, Natürlich kenne ich in diesem Musikbereich das, was man kennen muß, weil es einfach zur Allgemeinbildung gehört, aber klassische Musik habe ich niemals selbst machen können. Als Kind hatte ich das Glück, eine sogenannte „musikalische Elementarschule“ besuchen zu dürfen, dort habe ich in den zwei Jahren (zusätzlich zum normalen Grundschulunterricht) die Grundlagen der Musik gelernt, einschließlich Notenlesen und -schreiben, und ein Instrument zu spielen. Weiter ging es dann leider mit meiner musikalischen Ausbildung nicht, weil meine Familie arm war und kein weiterführender Unterricht, in einem speziellen Orchesterinstrument möglich war. Nichtdestotrotz hat mich die Musik bzw. das Musik machen mein Leben lang nie losgelassen, meine Mutter spielte Gitarre, mein Vater Mundharmonika und als Familie haben wir viel zusammen musiziert. Ich habe immer Musik gemacht und alles, was ich heute kann (viele Instrumente spielen, etc pp) hat auf diesen Elementarunterricht als Kind aufgebaut. Hätte ich diesen nicht gehabt, wäre ich heute musikalisch doof, so wie die meisten der rumlaufenden Bekloppten in diesem Land der durchgeknallten Covid-Jünger. Da reicht es leider selbst in der nationalen Szene nur noch für einen schrecklichen „rap“.

Nun will man also unsere Kultur vernichten. Bzw. da ist man ja schon lange dran, siehe das Stichwort: Kulturmarxismus.

Diese Idee ist natürlich auf einem linken Misthaufen gewachsen und sie stinkt gewaltig.  Wie man oben in dem Artikel nachlesen kann, nimmt sie mittlerweile äußerst bizarre Formen an.

Unsere Kultur ist fast tot. Ist eine Kultur einmal vernichtet, dann kann sie nicht mehr wieder hergestellt werden. Man kann nicht kulturelle Werke eben mal „neu aufbauen“, wie man nach einem Krieg Gebäude, die in Trümmern liegen, neu aufbauen kann. Weil Kultur das Werk von Menschen ist, die in ihrer Kultur verhaftet sind und diese Kultur auch aktiv leben. Sind diese Menschen tot, weil sie ausgestorben sind, weil „das keiner mehr macht“, dann ist auch die entsprechende Kultur vernichtet.

Das ist das, was dieses Geschehen so kriminell macht. Es handelt sich nicht um bloße Zerstörung, die rückgängig gemacht werden kann. Sondern es handelt sich um Vernichtung für immer.

Wie weit die Vernichtung schon fortgeschritten ist, erkennt man unschwer an Überschriften wie „Deutsch mich nicht voll“, des Frankfurter Schauspielhauses. Offensichtlich finden das Alle ganz normal. Die paar Menschen, die solche Thematiken noch stören, passen sich halt an, wie das Deutsche bereits die letzten Jahrzehnte gemacht haben; deshalb verschwindet ja auch ihre Kultur,

„Das Deutsche Volkstheater ist schon längst zum bunten Theater zur Leugnung und Abschaffung des deutschen Volkes geworden, und es forciert diese Rolle in der Krise noch. „

Über Dummheiten wie diese hier:

„Auch Straßenkreuzungen und Fußgängerwege sind rassistisch. Weiße sind an ihnen privilegiert, Gelbe noch schlimmer. Schwarze und Indianer werden doppelt so häufig Opfer von Verkehrsunfällen wie sie die Weißvergilbten Suprematisten. Das hat jetzt US-Transportminister Pete Buttigieg festgestellt.“

kann man ja locker hinweg gehen, aber Wahrheiten wie diese hier:

„Der Fettleibigkeitsindex BMI ist ebenso rassistisch wie der Intelligentsquotient IQ.“

dürfen einfach nicht mehr ausgesprochen werden. Wir werden von Dummen regiert, die alles dafür tun, das wir wenigen deutschen Überlebenden verschwinden. Unter „deutsche Überlebende“ zähle ich Menschen wie mich, die noch auf solche Dinge Wert legen.

Wir verschwinden. Mitsamt unserer Kultur, natürlich.

Wider diesen Zeitgeist:

CD: Volkslieder-Klassiker und Bündische Lieder

In der sogenannten „Neuen Weltordnung“ muß alles gleich sein. Unterschiede zwischen Völkern und damit Kulturen darf es nicht mehr geben. Identitäten darf es auch nicht mehr geben, denn es könnte sich ja jemand / eine Gruppe von Menschen benachteiligt, gar unterdrückt fühlen.

Wie gesagt, es geht nicht um Realitäten. In Wirklichkeit geschieht die Vernichtung der Bösen Weißen Alten Männer mitsamt ihrer Kultur, sie ist statistisch nachweisbar. Das will aber keiner mehr wahrhaben. Das ist so ähnlich wie mit dem C-Virus, von dem alle behaupten, daß es das gibt, aber in Wirklichkeit gibt es das nicht. Realitäten, also Tatsachen, interessieren nicht mehr; nur Gefühle zählen noch, Gefühle, die man sich wunderbar einbilden kann, und mit denen man – leider – jede Menschenmasse manipulieren kann.

KeineHeimatKyffhäuser

Volkslehrer im Gespräch mit Kane Maximus

Sehr interessantes Gespräch, Länge ca 35 Minuten:

https://www.youtube.com/watch?v=VNOeTH_UaaM

über den Kampf gegen und den Völkermord an Deutschen, das teile-und-herrsche und die Folgen davon, wie man mit Linken umgeht bzw. was bei Linken falsch gelaufen ist, über Kultur- und Traditionszerstörung, Kulturmarxismus, das Teuflische, das Deutsche Reich, Horst Seehofer, Rassismus gegen Weiße u.v.mehr.

KeineHeimatKyffhäuser

 

Hund Katze Maus welch ein Graus

… oder: Vom Leben in einer Gesundheitsdiktatur anhand des Romans: Die Frau mit dem Hund von Birgit Vanderbeke.

Zitate ab Seite 10:

„Draußen, dachte Jule. Draußen war Detroit.

Sie spürte, wie sich bei diesem Gedanken das kalte Entsetzen in ihrem Inneren ausbreitete, vom Magen nach oben hochkroch, bis in die Brust, in den Hals.

Draußen, das waren die ehemaligen Fabrikbezirke um die Stadt herum, die schon vor Jahrzehnten aufgegeben worden waren, stillgelegt, sich selbst überlassen. Draußen gab es keine Ordnung, keine Stiftung, keinen Fernsehsender, keine Bonuspunkte und – sterne, keinen Telefonservice, das war der gesetzlose Gürtel am Rande der Stadt, das waren Kriminelle und Banden, die sich nachts durch die verlassenen Straßen trieben, dunkle Gestalten, Zeugnisse einer untergegangenen Zeit, Rest des letzten Jahrhunderts, die längst vom Netz der Gemeinnützigkeit genommen waren.

Dahinten herrschen Zustände wie im alten Detroit, sagte Clemens, wenn die Medien über die Zustände in den vorstädtischen Problemzonen berichteten. Die Nachrichten brachten regelmäßig Schreckensmeldungen – Häuer wurden geplündert und abgefackelt, von Prügeleien war die Rede, sogar Schießereien sollte es dort geben, und am bedenklichsten waren die Orgien, die die Banden veranstalteten; sie nahmen gefährliche Substanzen zu sich und fielen übereinander her, die Folge waren, so die Medien, grassierende Krankheiten und die Verbreitung bedrohlicher Seuchen, die nur mit Mühe von den innerstädtischen Distrikten ferngehalten werden konnten.

Jule wußte nicht so genau, was Detroit war, aber Clemens war mit dem Bus schon mehrmals zu einem seiner Einsätze in den Stiftungslaboren durch den Vorstadtgürtel hindurchgefahren, er wußte, wovon er sprach, und sagte, das, was sie in den Nachrichten bringen, ist noch harmlos gegen die tatsächlichen Zustände, das ist nur die Spitze des Eisbergs. In Wirklichkeit traut sich da gar kein Reporter rein, weil keiner Lust hat, abgeknallt zu werden oder sich irgendwas einzufangen.

Inzwischen sagte auch Jule Detroit, wenn sie von den Außenbezirken sprach; viele Bürger und Bürgerinnen im siebten Distrikt sagten Detroit dazu, ohne genau zu wissen, was das war. Dahinter fingen die Felder an, die manchmal im Fernsehen kamen, der Weizen, der Mais, der Raps, der Kohl, Felder, so weit das Auge reichte, die Gewächshäuser mit den Erdbeeren und Tomaten und die Labore, Fertigungszentren, Kühlhallen, die Schlachthöfe, Verladestationen, die gesamte Forschung und Versorgung.“

„Bio-Dekontamination, wiederholte die Frau mit dem Hund ungläubig.

Das Wort schien ihr von einem anderen Stern zu kommen, so lächerlich wenig hatte es mit dem Leben zu tun, das sie in den letzten Monaten geführt hatte, in der langen Zeit, seit ihre Großmutter gestorben war und sie Klein-Camen verlassen hatte und mit Zsazsa durch die endlosen Felder in Richtung Stadt unterwegs gewesen war, bis sie schließlich die Vororte erreicht hatte, die längst vom Netz genommen und größtenteils zerfallen waren.

Pola hatte fast vergessen, was eine richtige Wohnung ist. Zuletzt hatte sie im Geräteschuppen einer Villa gewohnt, deren Türen und Fenster vernagelt waren, wahrscheinlich hatten die Besitzer die Bretter angebracht, als sie einer nach dem anderen das Villenviertel aufgegeben und geglaubt  hatten, eines Tages wieder zurückkommen zu können. Einige Villen waren aufgebrochen, hier und da waren ein paar inzwischen wieder bewohnt. Die meisten Villen in der Gegend, in der Pola untergekrochen war, standen geplündert sperrangelweit offen und waren tot. Nichts als alte Häusergerippe durch die der Wind hindurchfegte.

Neben Pola wohnten Isabella und Pinkus, Einzelgänger, die nicht in die ehemaligen Neubaugebiete ziehen mochten, wo mehr los war, aber manchmal nahmen sie Pola mit, wenn am Grillplatz die großen Feuer brannten, und Pola fühlte sich sicherer, wenn sie mit Isabella und Pinkus ging, alleine hätte sie nicht in die Neubaugebiete gehen mögen, in denen kaum Frauen lebten. Nicht daß sie Angst gehabt hätte, Angst hilft nicht. Aber Zsazsa hatte seit der Sache auf den Feldern schreckliche Angst vor Männern.“

„Sein eigener Hund hatte Abraxus geheißen. Er hatte ihn bei seinen Eltern auf dem Land gelassen, als er die Stelle bei der Stiftung bekam.

Er war gern in Hainegg gewesen. Sein Großvater hatte das „Capitol“ betrieben, ein kleines, aber sehr feines altes Filmtheater, das jahrelang ein Geheimtipp für Cineasten gewesen war. Sein Vater hatte es übernommen, als die Zeit des großen Kinos und der Illusionen schon vorbei war, und Timon war von Kind an einfach so hineingewachsen. Er war wohl Hunderte Male dabei gewesen, wenn sein Großvater in seinem Vorführraum stand, der Projektor surrte vertraut, und der Großvater deutete auf die Leinwand und sagte, das hier, mein Junge, das hier wird einmal dein Gedächtnis. Was für ein Gedächtnis, hatte Timon gesagt, und der Großvater hatte ihm geantwortet, jede Zukunft braucht ein Gedächtnis, und euer Gedächtnis liegt hier.

Im „Capitol“, hatte Timon ungläubig gefragt.

In Hainegg, im „Capitol“, hatte der Großvater gesagt.

Als Timons Vater sich später aus dem „Capitol“ zurückzog, dachte Timon nicht daran, es zu schließen. Er dachte an Modernisierung, Digital Cinema war das große Wort, aber dann kamen die Jahre der Wirtschaftskrise, der Unruhen, des Umbaus der Welt, es war weiter bergab gegangen, Timon schlug sich die Anschaffung eines Digitalprojektors aus dem Kopf und machte sich auf die Suche nach Investoren, die es natürlich in Hainegg nicht gab. Die Stiftung hatte die kleinen Städte und Dörfer längst aufgegeben, aber schließlich tat Timon ein paar alte Filmliebhaber auf und gründete einen Förderverein, der das Kino eine Weile eher schlecht als recht am Leben erhielt, solange die Zukunft noch nicht ohne Gedächtnis auskommen mochte.

Timon Abramowski liebte Hainegg und sein Kino, er hatte einmal im Monat einen Klassiker im Programm. Ernst Lubitsch, Fritz Lang, oder einen Film, der nur schwer zu bekommen war, „Der silberne Hengst“, „Film ohne Titel“, „Yellow Sky“, den er niemals unter seinem deutschen Titel ins Programm nahm, weil er fand, daß „Herrin der toten Stadt“ kein Titel, sondern eine Filmschändung sei; eigentlich bestellte er die Klassiker und Raritäten nicht für sein Publikum, das diese Filme nicht kannte, sondern nur, weil er dann an seinen Großvater dachte, der ihn so oft in seinem verqualmten Vorführraum mit dem surrenden Projektor mitgenommen hatte, als er noch klein war, und er war stolz gewesen, wenn er die Filmdosen auspacken und später dem Opa zum Wechseln anreichen durfte.

Timon wußte, daß außer ihm schon längst niemand mehr seine Klassiker und Raritäten sehen wollte, trotzdem ärgerte es ihn, daß an diesem Abenden höchstens ein paar vom Förderverein kamen, aber wegen der lächerlichen roten Zahlen, die das „Capitol“ schrieb, wäre er nicht auf die Idee gekommen, das Kino, Hainegg, sein Gedächtnis aufzugeben, und sich bei der Stiftung zu bewerben.  Seine Mutter allerdings hatte nicht abwarten wollen, bis das „Capitol“ bankrott sein würde. Sie hatte hinter Timons Rücken die erforderlichen Unterlagen für die Stiftung zusammengesucht, Timons Zeugnisse, seinen Lebenslauf als erfolgreicher Kinobetreiber; das Gesundheitsattest hatte ihr der alte Doktor Pabst aus Gefälligkeit ausgestellt und zuletzt feierlich seinen Stempel daruntergesetzt. Die Papiere hatte sie mit einem Bewerbungsschreiben in einen Umschlag getan, ohne ihrem Sohn oder ihrem Mann etwas davon zu verraten.

Auf dem Land gibt es keine Zukunft, hatte sie später gesagt, als Timon zum Vorstellungsgespräch in die Stadt eingeladen worden war, als er zuerst die Stelle nicht wollte, weil er nicht glauben mochte, daß sein Kino, daß Hainegg, daß all die kleinen Städtchen und Dörfer keine Zukunft hatten, und heute wußte er natürlich daß sie recht gehabt hatte, seine Mutter, kaum hatte er Hainegg den Rücken gekehrt, löste der Förderverein sich auf, und das „Capitol“ wurde keine zwei Monate später geschlossen; aber damals war er wütend auf seine Mutter gewesen, und hatte sich ihre dauernden Übergriffigkeiten verbeten, und noch wütender war er geworden, als ihm sein Vater in den Rücken fiel und auch etwas von der Zukunft murmelte, von den kläglichen Bilanzen des „Capitol“, von der sicheren Stelle bei der Stiftung, während in Hainegg längst alles vorbei sei. Das bröckelt noch ein paar Jahre vor sich hin, hatte der Vater gesagt, und dann kannst du Hainegg vergessen.

Heute war Hainegg von der Landkarte gestrichen.“

„Abraxus war während der Leptospirose-Epidemie eingeschläfert worden, als Hunde und Katzen in die Seuchenverordnung aufgenommen worden waren. Seine Mutter hatte es ihm geschrieben: Gestern Nachmittag hat Abraxus eine Spritze bekommen und ist friedlich eingeschlafen.

Abramowski erinnerte sich daran, daß Milos Rahmann, mit dem er sich zu der Zeit das Stiftungsbüro im ersten Distrikt teilte, nicht daran geglaubt hatte, daß die mutierte Leptospirose, die aus Nicaragua, den Philippinen, Brasilien eingeschleppt worden sein sollte, der eigentliche Grund für das städtische Haustierverbot gewesen sei.

Rahmann, als er die Verordnung der Public-Health-Agentur durchgelesen hatte, hatte gesagt, da lachen ja die Hühner.

Er, Abramowski, hatte Rahmann gefragt, ob er nicht an die Mutation der Leptospirose glaube, und Rahmann hatte langsam gesagt doch, doch, natürlich glaube ich daran, und dabei hatte er mit dem linken Zeigefinger kurz das Augenlid seines linken Auges heruntergezogen.

Letzten Endes verstanden sie aber beide nicht viel von Leptospirose, so wenig wie später von den Staphylokokken, den Echinokokken, der Ruhr oder den Salmonellen, über die die Hühner dann nicht mehr lachten.

Abramowski als ehemaliger Kinobesitzer und Rahmann waren in der Abteilung Familie und Sozialwesen beschäftigt und dort zuständig für Kinder- und Jugendschutz. Die beiden hatten die Jobs, um die ihre Kollegen sie beneideten: Die sehen sich den lieben langen Tag alte Filme an, sagten die Kollegen, alles Filme, in denen geraucht, gesoffen, gehurt und geflucht wird und dann brauchen sie nichts weiter zu machen, als bei den Produktionsfirmen anzurufen und durchzusetzen, daß das Rauchen, Saufen, Herumhuren und Fluchen, die ganzen Schweinereien, aus den Filmen herausgeschnitten werden, was für ein Job. Freiwillige Selbstkontrolle.

Seit der Leptospirose-Epidemie wurden auch Hunde und Katzen herausgeschnitten, und seit Abramowski durchgesetzt hatte, daß aus „Frühstück bei Tiffany“ der namenlose Kater herausgeschnitten wurde, der immerhin eine tragende Nebenrolle hatte, besaß er eine der letzten Originalfassungen und hatte ein Filmplakat von Audrey Hepburn in seiner Wohnung hängen, eines mit der endlos langen Zigarettenspitze, die irgendwann auch aus dem Film entfernt worden war.

Mit der Bakteriologie allerdings hatten Abramowski und Rahman nichts zu tun, das war eine Abteilung, die wegen des Gefahrenpotenzials nicht in der Stadt betrieben wurde, sondern ausgelagert war, in die Labore und Forschungszentren,, und Abramowski hatte verstanden, daß Rahmann skeptisch war, trotzdem hatte er schließlich beschlossen, an die bakteriologische Abteilung und die mutierte Leptospirose  zu glauben, weil er es nicht hätte ertragen können zu denken, daß Abraxus womöglich grundlos eingeschläfert worden war, umsonst gestorben.“

Zitate ENDE

Vergnüglich und überhaupt  nicht langweilig erzählt Birgit Vanderbeke, wie ein Leben in der zukünftigen Gesundheitsdiktatur aussehen könnte, wie sich die Gesellschaft dahingehend verändert in ihren Strukturen (aber nicht die Menschen, die bleiben immer gleich), und, daß wir alle die Wahl haben, wie wir dann leben wollen.

Lesenswert!

KeineHeimatKyffhäuser

 

Vernebelungstaktiken – Identität

Wo ist die Identität im Begriff „Anarchismus“? Es gibt keine. Dies fällt mir schon länger auf, wenn ich auf gewissen Seiten lese. Die wirklich gute Schrift von H. Stowasser hier: http://www.anarchismus.de/medien/freiheit-pur.pdf geht auch nicht auf diesen Punkt ein. A. heißt schlicht ausgedrückt: Kein Herr, kein Gott, kein Staat. Selbstorganisation auf unterster Ebene einvernehmlich, ohne Gewalt. Allerdings kann es „Freiheit pur“ nicht geben, wenn Identität eine Rolle spielt, weil Letzere die Freiheit sofort einschränkt. Das ist wohl diesen Leuten unangenehm. Sie wollen keine Einschränkungen.

Menschen brauchen Identität. Sie haben ja auch eine, auch wenn sie sich ihr nicht mehr bewußt sind. Dann suchen sie aber nach ihr, sofern sie nicht gezielt davon abgelenkt werden. Ich habe deshalb schon vor einiger Zeit vom Begriff „Anarchismus“ Abstand genommen, und verwende lieber den Ausdruck „freiheitlich“. Denn meine Identität als deutsche Frau war niemals verhandelbar. Kann sie auch nie sein, denn sie IST einfach.

Wer nun geht heutzutage noch auf die Deutschen-Frage ein? Nicht mehr viele blogger und Artikelschreiber; bezüglich Letzteren fällt mir spontan nur Compact ein. Dann die paar Wenigen bei telegram (Volkslehrer, Sondern u.a.).

Die – möglicherweise – gesteuerten „Widerstandsgruppen“, die sich in angemeldeten blabla-Demos verlaufen und noch dazu intern bekämpfen, gehen nicht auf die Deutschen-Frage ein. Im Gegenteil, wenn da einer mit einer schwarzweißroten Flagge weht, droht direkt der Rausschmiß aus der Gruppe.

Archäologisches Bodendenkmal Großer Erdwall, Dörensschlucht, Teutoburger Wald

Nun ist die andere Richtung, die „Reichsbürger“-Richtung, wie ich sie mal flapsig nennen will, aber ebenfalls eine Sackgasse. Das sogenannte „2.Deutsche Reich“, das Kaiserreich, befand sich vermutlich / höchstwahrscheinlich schon im Handelsrecht. Im Handelsrecht aber will kein  freier Deutscher, der dies einmal durchschaut hat, leben, sondern er wird immer zurück ins Naturrecht wollen. Dies war die Lebensweise unserer Vorfahren.

So sind die Vernebelungstaktiken. Auf telegram geradezu explodiert sind in der letzten Zeit Gruppen, die sich mit der „deutschen“-Vertrags-Frage beschäftigen. D.h. „gelber Schein“, Abstammungsnachweis, welches Recht gilt nun. Verändern wollen diese Gruppen erstmal nichts. Sie sammeln Leute, d.h. Mitglieder, und sie tun eines:

Sie reden und reden und reden. Klar, es gibt auch Vorträge, ellenlang, ich habe sie selber angehört, hinterher ist man nicht schlauer als vor dem Vortrag. Diese Vorträge  haben meiner Meinung nach nur ein Ziel: Die Leute verwirren. Die Leute beschäftigt halten und, nicht zu guter Letzt, vom eigentlichen Geschehen ablenken: Der Deutschen-Frage.

Diese ist aber nicht nur eine rechtliche Frage. Das blenden diese Gruppen völlig aus. Sie ist vor allen Dingen eine spirituelle, eine geistige. Wie hier der Fassadenkratzer ausführt: Die Deutsche Obrigkeitshörigkeit und ihr Ursprung

Es wird seit Hunderten von Jahren gegen die Deutschen Krieg geführt. Wer macht dies zum Thema? Wer macht überhaupt die aussterbenden Deutschen zum Thema, den Verlust der Identität, was gleichbedeutend mit dem Verlust unserer Kultur ist. Was einmal verschwunden ist, kommt nie mehr wieder.

Das ist den weitaus Meisten gar nicht bewußt. Es wird ihnen auch schlicht egal sein. Das ist die traurige Erkenntnis, die ich schon seit Längerem vollziehen mußte.

Wer macht also die Deutschenfrage noch zum Thema? Nur noch sehr wenige. Wer, dagegen, lenkt von diesem Thema ab? Wem ist die Deutschenfrage egal, erkennbar daran, daß andere Themen wichtiger sind, erkennbar daran, daß sich derjenige eben nur mit penetranter Eindringlichkeit anderen Themen widmet? Diesen Leuten / webseiten / blogs ist meiner Meinung nach generell zu mißtrauen. Weil die Deutschenfrage für diese blogs / webseiten keine Rolle spielt. Etliche blogs habe ich deshalb gekündigt, lese sie nicht mehr, weil das Lebenszeitverschwendung ist. Dafür kommen neue dazu, aber diese sind Wenige. Einer, der immer noch ab und zu überrascht, diesbezüglich, ist der Fassadenkratzer; Beispielbeitrag: Die willigen Vollstrecker der Zerstörung des Volkstums

Aber sonst bleibt da nicht mehr viel. Ich warne hiermit vor allen „Selbstverwaltungsgruppen“, „Bismarcks Erben“ und sonstigen, in diese Ecke einzusortierenden Gruppen. Auch die Gruppe „d-day2.0“ auf telegram scheint nun gnadenlos unterwandert; das hat ja lange genug gedauert, andererseits, wenn man weiß, wie die Eliten arbeiten, ist klar, daß eben diese einen „Markus Lowien“ nicht lange gegen sie, die Eliten, arbeiten lassen können, dazu hat der Mann zu viel nutzbares Potential.  Lowien diffamiert hier: https://t.me/c/1296147906/2622   die Demo am 20.3. in Berlin, „das seien alles Nazis“ und rät zur Teilnahme der Tralala-Demo in Kassel an demselben Tag.

Damit ist Lowien ent-tarnt. Er hat das erfreulicherweise selbst gemacht, danke dafür.

Ich hinterfrage ab sofort, wer sich noch um die Deutschenfrage kümmert. Kümmern im Sinne von ab und zu mal einen Artikel zum Thema zu schreiben, das reicht ja schon. Oder wer, im Gegensatz dazu, müllt unsere Hirne voll mit Ablenkung? Oder wer spaltet und hetzt, und sei es „nur“ gegen „Nazis“.   Und wer bei einer schwarzweißroten Fahne Empörungskrämpfe bekommt, hat auch nichts verstanden.

Die Fronten lichten sich. Das ist schön.

KeineHeimatKyffhäuser

 

Die Rolle des Christentums bei der Erziehung autoritätsgläubiger Untertanen

Zum Artikel:

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2021/02/22/der-verhangnisvolle-autoritatsglaube/

Meine Kommentare: „Christengerede geht mir sogar ziemlich auf den Senkel, weil Christen allesamt Masochisten sind – meiner Erfahrung nach. Ihr predigt das Warten und Ertragen mit der Hoffnung auf ein besseres Jenseits, aber nur, wenn die „armen Sünder“ alle schön brav sind.
Das ist auch eine Form von Idiotie bzw. Manipulation zum Gehorsam. „Verhaltet euch so, wie ich das will, und ihr kommt ins Himmelreich“ – GÄHN.“

„Der Christenglauben wurde uns GERMANEN aufgezwungen, mit Gewalt. Wir haben einen eigenen Glauben. Wir brauchen euren masochistischen Passivglauben nicht.
Und hütet euch, uns als „ungläubig“ oder als Materialisten darzustellen, denn das Gegenteil ist wahr: Es gibt keine größeren Materialisten als Christen, die sich die Erde untertan machen für Geld und sie somit zerstören. Da kennen Christen keine Skrupel!
Menschen, die unseren heidnischen Glauben am Leben erhalten, würden sich zu Tode schämen für solch ein schändliches Verhalten. Also hört auf, die Wahrheit zu verdrehen, oder aber ich muß davon ausgehen, daß das normaler Usus ist bei Christen.“

Zum Artikel:

Mit Sicherheit ist die Schule ein Hort, ein Grund dieses üblen Autoritätsglaubens, ein anderer Hort ist die patriarchalische Familie. Dazu dann noch der „Glaube“, der passiv macht, Menschen sich gerne unterwerfen läßt mit der Hoffnung auf ein besseres „Jenseits“, und fertig ist der Untertan.

Mir sind immer wieder Christen begegnet, und das Einzige, was die tun wollten und auch konnten, war beten. Die waren nie aktiv. Warum auch. Sie haben ja ihren „Glauben“, laut dem ja alles irgendwann besser wird. Wie praktisch. Ich hoffe, daß diese Leute alle ein für alle Male merken, daß sie so keine Zukunft mehr haben werden.

Der Christenglaube ist für mich DAS trojanische Pferd der Mächtigen. Mit ihm hält man Milliarden Menschen in der Passivität. Wie praktisch!

Das geht auch anders.

Jürgen Rieger, Vortrag, ca 1 Stunde: https://www.youtube.com/watch?v=33aMLGT_eAw

 

Ich habe diesen Vortrag lange nicht gesehen, ich teile auch nicht alle Aussagen, die in diesem Vortrag ausgesprochen werden, aber im Prinzip ist die Kernaussage klar: Wir haben nur einen Glauben, laßt uns zu diesem zurück finden. Laßt uns fremden Glauben, der uns passiv und unterwürfig macht, abwerfen und zurück ins Licht finden.

KeineHeimatKyffhäuser

Überlebensfahrt

Meine nächste CD wird Heiden- und Ketzerlieder heißen.

Dies hier kommt auch da drauf:

https://vimeo.com/514900913

Wie immer alles von mir, Aufnahme, Mix, alle Instrumente, Grafik usw. Das Lied habe ich vor vielen Jahren von F. Rennicke gehört.

Text:

Überlebensfahrt

1. Viele Jahre schon segeln wir dahin
viele Jahre schon treiben ohne Sinn
von Anbeginn eine Reise auf dem weiten Meer
voller Widersprüche oft inhaltslos oft leer

2. Tausend Gefahren und ein blinder Steuermann
tausend Klagen und fragen nach dem Wann
einem Endziel einem Frieden einem Leben ohne Qual
für ein Leben alles geben einem Leitbild Sonnenstrahl

Ref: O wir fahren übers Meer  die Überfahrt fällt schwer
Wenn die Winde wehn die Wellen gehn der Sturm die Segel füllt
auf dem Ozean tobt ein Orkan der uns gefangen hält
o wir treiben übers Meer das Steuern fällt uns schwer
sehen kaum noch Strand hoffen auf das Land hoffen auf die Wiederkehr
Gott verlaß uns nicht wenn das Jüngst` Gericht unsre Sünden wiegt so schwer.

3. Tote Wasser lange Flauten Winde still
hohe Wellen dunkle Wolken Gottes Will`
bei Gericht und auf dem Meere bist du in Gottes Hand
dem Schicksal ausgeliefert suchst du rettendes Land

4. Uns leuchtet kein Stern kein Kompass weist den Weg
uns erwartet nicht Beute nicht Fischfang Hafen noch Steg
die Segel verschlissen das Boot längst leck der Proviant reicht nicht mehr lang
und Nebelbänke Riff Untiefen lassen verstummen Wort und Sang

5. Der Käptn der Botsmann mit Hinterlist oft falsch
das Schiff mit Schlagseite das Wasser steht bis zum Hals
kein klares Ziel kein Hoffnungsstreif mehr am Horizont
nur Eintönigkeit und Bruderzwist ein Leben das nicht lohnt

6. Gestand`ne Männer Seebärn noch ohne Rat
erprobt bloß zu halten doch orientierungslos auf Fahrt
und kein Rettungsboot führt aus dieser Not da hilft nur noch Meuterei
nur die eigne Kraft die neues schafft nur durch uns werden wir frei.

KeineHeimatKyffhäuser

 

 

Lied „An Deutschland“

Musikvideo, ca 5 Minuten, Technik, Mix, alle Instrumente, Grafik, von mir:

https://vimeo.com/504408243

Text:

Land der Liebe, Land der Schönen, Land des Schaffens und der Kraft
Land in Trümmern und voll Stöhnen, Land in Ängsten und erschlafft
Trotz dem Hohn des Erdenballes, trotz dem Hass, der dich umgibt
Deutschland Deutschland über alles über alles sei geliebt

Einig Land der hohen Meister, Land der Weisheit und der Kunst
Neblig Land verworr`ner Geister Land im blutig roten Grund
In der Tiefe deines Waldes sei dein Weizen neu gesiebt
Deutschland Deutschland über alles über alles sei geliebt

Land geplündert und geschändet doch des Besten nicht beraubt
Land der Sehnsucht nie vollendet Land das an Vollendung glaubt
Hör die Stimme klaren Halles hör die Stimme die vergibt
Deutschland Deutschland über alles über alles sei geliebt

Land der Liebe, Land der Schönen, Land des Schaffens und der Kraft
Land in Trümmern und voll Stöhnen Land in Ängsten und erschlafft
In der Tiefe deines Waldes sei dein Weizen neu gesiebt
Deutschland, Deutschland über alles über alles sei geliebt

In der Tiefe deines Waldes sei dein Weizen neu gesiebt
Deutschland Deutschland über alles über alles sei geliebt

Zu dem Text kann man durchaus gemischte Gefühle haben, ich habe diese auch. Deutschland ist schon lange nicht mehr das Land der Liebe und der Schönen, das war es auch nie in jüngerer Zeit! Ich allerdings bin fest davon überzeugt, daß sich der derzeitige erbärmliche Zustand meines Heimatlandes mitsamt seiner kriecherischen Bevölkerung ändern wird, wenn auch nur, so, wie es ausschaut, durch Dinge, Umstände, die dann für alle nicht mehr schön sein werden.

Es wird gesiebt werden, das ist die Aussage für die Zukunft, und es muß auch gesiebt werden, auf daß nur die übrig bleiben, die zukunftstauglich sind. In einem bin ich nämlich sehr sehr sicher: Deutschland war einmal, vor sehr langer Zeit, das Land der Liebe, das Land der Schönen und das Land der Kraft und Freiheit.

KeineHeimatKyffhäuser