Es dunkelt schon in der Heide

Deutsches Volkslied. Eines der Alten, die ich von früher kenne, das war in den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Angeblich gibt es ja keine Deutsche Kultur mehr, habe ich Dummköpfe sagen hören. Na ja, was die so labern … Vielleicht ist in deren Kopf diese Kultur tot, das heißt aber nicht, daß das bei allen Deutschen so sein muß. Und wer den Gradmesser für etwas, was lebt, in dem sieht, was sich kommerziell vermarkten läßt, hat sowieso immer noch nichts kapiert.

Dieses Lied ist ein sehr einfaches Lied. Ich liebe es genau deshalb, weil es in seiner Schlichtheit so schön ist. Es brauchte nur zwei Gitarren, ein bisschen Mundharmonika und Mandoline und natürlich meine Stimme, um es aufzunehmen.

Es dunkelt schon in der Heide

Es dunkelt schon in der Heide nach Hause laßt uns gehn
wir haben das Korn geschnitten mit unserm blanken Schwert
Wir haben das Korn geschnitten mit unserm blanken Schwert

2. Ich hörte die Sichel rauschen sie rauschte durch das Korn
ich hörte mein Feinslieb klagen sie hätt’ ihr Lieb’ verloren
ich hörte mein Feinslieb klagen sie hätt’ ihr Lieb’ verloren

3.  Hast du dein Lieb’ verloren so hab’ ich doch das mein
So wollen wir beide mitnander uns winden ein Kränzelein
So wollen wir beide mitnander uns winden ein Kränzelein

4. Ein Kränzelein von Rosen ein Sträußelein von Klee
zu Frankfurt auf der Brücke da liegt ein tiefer Schnee
zu Frankfurt auf der Brücke da liegt ein tiefer Schnee

5. Der Schnee der ist geschmolzen das Wasser läuft dahin
kommst mir aus meinen Augen kommst mir aus meinem Sinn
kommst mir aus meinen Augen kommst mir aus meinem Sinn

6. In meines Vaters Garten da stehn zwei Bäumelein
der eine, der trägt Muskaten der andre Braunnägelein
der eine, der trägt Muskaten der andre Braunnägelein

7. Muskaten die sind süße Braunnägelein die sind schön
wir beide müssen nun scheiden ja scheiden das tut weh
wir beide müssen nun scheiden ja scheiden das tut weh

Text Ende

KeineHeimatKyffhäuser

Überlebensfahrt

Meine nächste CD wird Heiden- und Ketzerlieder heißen.

Dies hier kommt auch da drauf:

https://vimeo.com/514900913

Wie immer alles von mir, Aufnahme, Mix, alle Instrumente, Grafik usw. Das Lied habe ich vor vielen Jahren von F. Rennicke gehört.

Text:

Überlebensfahrt

1. Viele Jahre schon segeln wir dahin
viele Jahre schon treiben ohne Sinn
von Anbeginn eine Reise auf dem weiten Meer
voller Widersprüche oft inhaltslos oft leer

2. Tausend Gefahren und ein blinder Steuermann
tausend Klagen und fragen nach dem Wann
einem Endziel einem Frieden einem Leben ohne Qual
für ein Leben alles geben einem Leitbild Sonnenstrahl

Ref: O wir fahren übers Meer  die Überfahrt fällt schwer
Wenn die Winde wehn die Wellen gehn der Sturm die Segel füllt
auf dem Ozean tobt ein Orkan der uns gefangen hält
o wir treiben übers Meer das Steuern fällt uns schwer
sehen kaum noch Strand hoffen auf das Land hoffen auf die Wiederkehr
Gott verlaß uns nicht wenn das Jüngst` Gericht unsre Sünden wiegt so schwer.

3. Tote Wasser lange Flauten Winde still
hohe Wellen dunkle Wolken Gottes Will`
bei Gericht und auf dem Meere bist du in Gottes Hand
dem Schicksal ausgeliefert suchst du rettendes Land

4. Uns leuchtet kein Stern kein Kompass weist den Weg
uns erwartet nicht Beute nicht Fischfang Hafen noch Steg
die Segel verschlissen das Boot längst leck der Proviant reicht nicht mehr lang
und Nebelbänke Riff Untiefen lassen verstummen Wort und Sang

5. Der Käptn der Botsmann mit Hinterlist oft falsch
das Schiff mit Schlagseite das Wasser steht bis zum Hals
kein klares Ziel kein Hoffnungsstreif mehr am Horizont
nur Eintönigkeit und Bruderzwist ein Leben das nicht lohnt

6. Gestand`ne Männer Seebärn noch ohne Rat
erprobt bloß zu halten doch orientierungslos auf Fahrt
und kein Rettungsboot führt aus dieser Not da hilft nur noch Meuterei
nur die eigne Kraft die neues schafft nur durch uns werden wir frei.

KeineHeimatKyffhäuser

 

 

Lied „An Deutschland“

Musikvideo, ca 5 Minuten, Technik, Mix, alle Instrumente, Grafik, von mir:

https://vimeo.com/504408243

Text:

Land der Liebe, Land der Schönen, Land des Schaffens und der Kraft
Land in Trümmern und voll Stöhnen, Land in Ängsten und erschlafft
Trotz dem Hohn des Erdenballes, trotz dem Hass, der dich umgibt
Deutschland Deutschland über alles über alles sei geliebt

Einig Land der hohen Meister, Land der Weisheit und der Kunst
Neblig Land verworr`ner Geister Land im blutig roten Grund
In der Tiefe deines Waldes sei dein Weizen neu gesiebt
Deutschland Deutschland über alles über alles sei geliebt

Land geplündert und geschändet doch des Besten nicht beraubt
Land der Sehnsucht nie vollendet Land das an Vollendung glaubt
Hör die Stimme klaren Halles hör die Stimme die vergibt
Deutschland Deutschland über alles über alles sei geliebt

Land der Liebe, Land der Schönen, Land des Schaffens und der Kraft
Land in Trümmern und voll Stöhnen Land in Ängsten und erschlafft
In der Tiefe deines Waldes sei dein Weizen neu gesiebt
Deutschland, Deutschland über alles über alles sei geliebt

In der Tiefe deines Waldes sei dein Weizen neu gesiebt
Deutschland Deutschland über alles über alles sei geliebt

Zu dem Text kann man durchaus gemischte Gefühle haben, ich habe diese auch. Deutschland ist schon lange nicht mehr das Land der Liebe und der Schönen, das war es auch nie in jüngerer Zeit! Ich allerdings bin fest davon überzeugt, daß sich der derzeitige erbärmliche Zustand meines Heimatlandes mitsamt seiner kriecherischen Bevölkerung ändern wird, wenn auch nur, so, wie es ausschaut, durch Dinge, Umstände, die dann für alle nicht mehr schön sein werden.

Es wird gesiebt werden, das ist die Aussage für die Zukunft, und es muß auch gesiebt werden, auf daß nur die übrig bleiben, die zukunftstauglich sind. In einem bin ich nämlich sehr sehr sicher: Deutschland war einmal, vor sehr langer Zeit, das Land der Liebe, das Land der Schönen und das Land der Kraft und Freiheit.

KeineHeimatKyffhäuser

Zur Erinnerung: CD Deutsche Volksliederklassiker und Bündische Lieder

Hiermit möchte ich an mein voriges Jahr aufgenommene CD: „Deutsche Volkslieder-Klassiker und Bündische Lieder“ erinnern und sie nochmals vorstellen.

So sieht die Vorderseite aus:

Die Rückseite:

Und hier die Übersicht der aufgenommenen Lieder:
1. Kein schöner Land 4:08
2. Im schönsten Wiesengrunde 5.33
3. Bergisches Heimatlied 5.33
4. Nordwärts, nordwärts 3:40
5. Wir wollen zu Land ausfahren 3.43
6. Hohe Tannen 5.50
7. Jenseits des Tales 5.27
8. An den 6 vergangnen Tagen 4:22
9. Aus grauer Städte Mauern 3.39
10. Es dunkelt schon in der Heide 7.45
11. Man sagt 5:00
12. Sonnenschein und wilde Feste 3:34
13. Abends treten Elche 3:23
14. Bürgerlied 3:54
15. Es wird geschehen 3:50
16. Es saß ein klein wild Vögelein 3:55
17. Nachts steht Hunger 3:10
18. Frühling dringt in den Norden 4:57
19. Adé zur Guten Nacht 4.48

Gesamtlänge der CD: 81.71 Minuten

Diese CD kann man von mir bekommen. Mail über das Kontaktformular oder als Kommentar reicht.

KeineHeimatKyffhäuser

Zur Wintersonnenwende

Video ca 4 Minuten:

https://vimeo.com/493290047

Text:

Freya weck` die Toten ruf sie aus ihrem Grab
Ich vermiss` die Zeit in der`s noch Hoffnung gab
Ruf unsre Soldaten die nur Treue gekannt
Freya weck` die Toten sonst stirbt unser Land

Freya weck` die Toten ruf sie zur letzten Schlacht
Entzünd` die Freiheitsflamme in dieser dunklen Nacht
Erhör` unsre Gebete hilf uns in unsrem Leid
Freya weck` die Toten es ist höchste Zeit

Freya weck` die Toten auf daß der Bann zerbricht
Schenk den schlafenden Helden ein neues Lebenslicht
Dieses Tal der Tränen soll uns`re Heimat sein
Freya weck die Toten, auf dass sie uns befrei`n

Freya weck` die Toten aus den großen Kriegen
Die stillen grauen Brüder wo immer sie liegen
Uns`res Volkes Feinde leben von unsrem Blut
Freya weck` die Toten, dann wird alles gut
Freya weck` die Toten, dann wird alles gut

Ich wünsche allen Heiden ein frohes und gesegnetes Julfest!

KeineHeimatKyffhäuser

Lied: Nordwärts nordwärts – Thema Distanzierung

https://vimeo.com/454671936

Bündisches Lied / Fahrtenlied. Alle Fotos, Gesang, Instrumente, Aufnahmetechnik, Grafische Bearbeitung von mir.

Text:

Nordwärts  nordwärts

Nordwärts, nordwärts wolln wir ziehen zu den Bergen und den Seen
wollen neues Land erleben, wolln auf Fahrten gehen

2. Wollen frei so wie ein Vogel wiegen uns im kalten Wind
Wolln den Ruf der Wildnis hören,wenn wir glücklich sind

3. Wolln durch Moor und Sümpfe waten abends legen uns zur Ruh
Klampfen sollen leis erklingen singen immer zu

4. In der Kohte brennt ein Feuer füllt uns alle mit Bedacht
Schlaf senkt sich auf uns hernieder doch die Wildnis wacht

5. Käuzchenschreie Bäumerauschen bis zum frühen Morgengrau
über ausgequalmtem Feuer strahlt der Himmel blau

6. Wenn wir wieder heimwärts ziehen sehnet jeder sich zurück
denkt an die vergangenen Fahrten an vergangnes Glück

***

Thema Abgrenzung: Abgrenzung ist wichtig, aber erst dann, wenn sich Leute als ungeeignet entpuppt haben.

Zb. dieser Ballweg nach der Demo. Da braucht man nicht mehr drüber zu reden.
Bei Leuten wie Martin Bartoniz bin ich mir unsicher, der hat offensichtlich bis auf die Sprache nichts Deutsches mehr. Das geht mir oft bei „eher linken“ Leuten: Man weiß nicht, wie die drauf sind, wie stark multikulti geprägt die sind. Ob sie das Eigene (deutsche) noch hochhalten. Die meisten wohl eher nicht, da mache ich mir keine Illusionen. Die meisten wissen ja gar nicht mehr, was deutsche Kultur ist.
Dieses Unwissen ist aber oft, zumindest vermute ich das, Folge dessen, daß sie nie deutsche Kultur kennen gelernt haben. Kinder wachsen heute multikulti auf, die lernen keine deutschen Volkslieder mehr in der Schule oder zu Hause. Das ist einfach so.

Deshalb kann man nicht so einfach über solche Leute urteilen, weil man nicht weiß, sind sie einfach nur unwissend oder sind sie absichtlich so.

Diesen Vorgang des Vergessens der Deutschen Kultur können Deutsche privat umkehren. Das tut der Volkslehrer. Das finde ich gut, weil ich ja seit Jahren dasselbe versuche. Auch wenn ich nicht von entsprechenden Kreisen unterstützt werde. Ja, man hat sogar oft versucht, meine Musik schlecht zu reden. Ich weiß nicht warum, tut auch nichts zur Sache, es ändert ja nichts. Ich bleibe Musiker und mache weiter Musik. Natürlich auch andere Musik, aber auch deutsche Volksmusik.

Fazit:
Man kann also nicht die Leute so einfach über den Kamm scheren. So frei nach dem Motto: Du bist … wasweißich …    „ist“, mit dir rede ich nicht.
Ich rede mit allen Leuten, die mir freundlich kommen. Freundlichkeit und Klarheit der Sprache sind die Basis für Verständigung. Es geht nicht ohne Freundlichkeit und Klarheit des Ausdrucks.
Ich habe kein Problem, so als Beispiel, wenn einer links ist und deutschfreundlich. Früher durfte man als Sozialist sogar Patriot sein. Heute wird alles in Schubladen gesteckt, Deckel drauf, und beerdigt. So geht das nicht.
Ich habe auch kein Problem wenn einer rechts ist.
So einfach ist das zu verstehen.

Wenn man dann einmal klar festgestellt hat, daß man nix miteinander zu bereden hat, dann läßt man es halt. So einfach ist das. Logischerweise habe ich mit Menschen, die sich für Deutschland und seine Kultur einsetzen, auch aktiv was tun, eher was zu besprechen als mit Leuten, denen diese Thematik am Allerwertesten vorbei geht.

KeineHeimatKyffhäuser

Artikel zur Angst und Musik: Cheruskerlied

Einen guten Artikel zur Angst kann man auf konjunktion.info lesen, den verlinke ich mal hier:

https://www.konjunktion.info/2020/08/coronavirus-der-unsichtbare-feind/

Coronavirus: Der unsichtbare Feind

Was ist gut gegen Angst? Verbundenheit, Verwurzelung, Heimat, Identität, Kultur und dann Musik (der erste Link führt zu vimeo, das Zweite ist zum direkt Anklicken):

Cherusker-Lied

https://vimeo.com/446226065

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Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Zur Großdemo in Berlin, vergangenes Wochenende:

Ihr kommt zu spät. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Ich bin nun 59 Jahre alt, davon 7 Jahre chronisch krank und arm (Grundsicherung). Ich kann weder weit fahren noch stundenlang auf demos gehen, aus finanziellen Gründen nicht und aus gesundheitlichen Gründen schon gar nicht. Meine letzte Demo war im Jahr 2015, und damals wußte ich schon: für mich gibt es keine Demos mehr, ich kann das einfach nicht mehr aus gesundheitl. Gründen.

Ich war auch mal gesund. Da habe ich viel getan. Für die Idioten, die heute draußen mit Maske rumlaufen, die immer noch jeden Mist und jeden Scheiß der Medien und der Regierung glauben. Nur: Ihr Idioten da draußen wolltet das damals nicht hören, was damals schon zu sagen gab. Nun ist es zu spät. Aber nicht mal das wollt ihr hören. Statt dessen zieht Ihr über Aktivisten her. Traurig, traurig!

Wobei, traurig ist einfach übertrieben. Ihr seid mir schlicht egal geworden.

Passend dazu eine etwas ältere Liveaufnahme von mir:

Deutsche Verzweiflung

https://www.youtube.com/watch?v=NiEscyl2pCo

Text:

Deutsche Verzweiflung   (H. v. Fallersleben)

1. In Angst und bürgerlichem Leben wurde nie eine Kette gesprengt
Hier muss man schon mehr geben die Freiheit wird nicht geschenkt

Nicht Mord noch Brand noch Kerker nicht Standrecht obendrein
es muss noch kommen stärker soll es von Wirkung sein

2. Sie sind die glücklichen Sklaven der Freiheit größter Feind
Drum sollt ihr Unglück haben, und spüren jedes Leid

3. Zu Bettlern sollt ihr werden verhungern allesamt
Zu Mühen und Beschwerden verflucht sein und verdammt

4. Euch soll das bisschen Leben, so gründlich sein verhasst
Daß ihr es weg wollt geben wie eine schwere Last

5. Nur dann vielleicht erwacht doch in euch ein neuer Geist
Ein Geist, der über Nacht noch, euch hin zur Freiheit reißt

Nicht Mord noch Brand noch Kerker nicht Standrecht obendrein
es muss noch kommen stärker soll es von Wirkung sein!

Genau so ist es, so hat es von Fallersleben vorher gesagt. Ihr kriegt erst die Ärsche hoch, wenn es zu spät ist. Sofern man bei dieser Demo überhaupt von „Ärsche hochkriegen“ reden will. Hier vor Ort gab es auch vor Wochen mal zwei oder drei mickrige „Montagsdemos“, traurige 20 Leute, die einmal um den Block gelatscht sind, und das war es dann. Hat sich nach den sogenannten „Lockerungen“ bezüglich Eures Corona-Wahns einfach so aufgelöst. „Man“ wollte dort aber auch nichts mit anderen zu tun haben, „man“ (der Organisator) hat sich strikt von Allem abgegrenzt. „Man“ sei „nur“ besorgter Bürger. Genau so geht es eben nicht. Aber das schnallen die „besorgten Bürger“, deren es hier noch viel zu viele gibt, sowieso nicht. Also lassen wir das.

KeineHeimatKyffhäuser