Über die Auswirkungen von Musik

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Ich selbst als Musiker sage dazu:

sehr interessantes Thema. Ich höre keine mainstream-Medien und dementsprechende „moderne“ Musik. Bei mir läuft tagsüber nichts im Hintergrund, kein Radio, kein CD-Player, nichts. Ich bin dagegen, daß man ständig von irgendwo berieselt wird. Im Frühling / Sommer / Herbst (jetzt gottseidank vorbei) gab es  hier wieder eine Schwemme von Festen, Parties, und sonstigem Plumpaquatsch, Volksverdummung, ups, Volksbelustigung, durch die ich auch belästigt wurde, denn ich wollte den Krempel mit seinen seelenlosen Beats nicht hören, ich mußte aber. Teilweise ging das bis mitten in die Nacht, die machen  hier nicht um zehn Uhr abends Feierabend.

Mich macht so etwas nicht nur nervös, sondern noch vieles mehr, schlafen kann ich dann schon gar nicht. Kurz gesagt, der Dauerlärm bzw. die Dauerberieselung mit irgend etwas, was sich heutzutage „Musik“ nennt, ist gesundheitsschädlich, erst recht, wenn man dem Ganzen nicht ausweichen kann.

Ich mache aber selber Musik, Volksmusik, folk-music, wie auch immer man das nennen mag. Und wenn ich das ca eine Stunde abends gemacht  habe, bin ich geerdet und ich fühle mich gut. Ich denke, das kommt vom selber singen und von der Kraft, die man dann empfindet, wenn man laut und schön harmonisch singen kann.Ich verwende keine elektronischen Verstärker.

Deshalbe empfehle ich immer Volksmusik zum selber machen. Das fühlt sich vielleicht am Anfang blöd an, altmodisch, oder was auch immer, die Freude kommt aber mit der Regelmäßigkeit des Tuns. Weil das dann immer besser wird und weil das Erlebnis, Kraft durch die eigene Stimme unmittelbar zu erfahren, einfach unschlagbar GUT ist. Besser als jeder fremdgesteuerte Disco- oder Jahrmarktbesuch, bei dem man von Anderen berieselt – unterhalten wird.

Neue Heimat Kyffhäuser