Widerlegung einer geschichtlichen Lüge und Frühgeschichtliche Himmelskunde

Die Germanen – Widerlegung einer politischen Lüge

(Originalartikel nicht mehr vorhanden, wurde von mir gespeichert)

„Das deutsche Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“ (Auflage 4,8 Millionen) brachte im März 1988 den Artikel „Lichtkult hinter Palisaden“, beschrieb darin unsere germanischen Vorfahren als „Barbaren“, wertete die „Forscherzunft“ pauschal als Spekulanten ab, ignorierte seriöse Wissenschaftler (z.B. A. Thom, Rolf Müller) und somit den Stand der Forschung. Im November 1996 (Nr. 44) setzte „Der Spiegel“ mit dem Aufsatz „Die Germanen – unsere barbarischen Vorfahren“ die Hetze in gewohnter Scheinwissenschaftlichkeit fort: „Sie zerstückeln ihre Feinde, begingen blutige Ritualmorde, orakelten aus menschlichen Eingeweiden und kannten weder Töpferscheibe noch Schriftverkehr.“

Kein Wort über die Forschung zur europäischen Frühgeschichte. Und natürlich auch kein Wort über die globale, wirklich barbarische Zerstörung der germanischen Kultur durch die Männerbünde der jüdisch-christlichen Mission.

Zu den regelmäßig erscheinenden Hetzartikeln kommt hinzu die Zensur: „Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches verboten die alliierten Militärregierungen jede Arbeit über das Thema ‚Germanen‘ und jeden Unterricht an den Schulen und Hochschulen über diese Frage. Es ist eines der traurigsten Kapitel der Geschichte der deutschen Universitäten, daß die überwiegende Zahl deutscher Hochschullehrer sich sofort diesem Verbot beugte und verleugnete, was sie selbst erforscht, gelehrt und veröffentlicht hatten“.

(„Deutschland in Geschichte und Gegenwart“, 2/1992, S. 33, Tübingen). 

Es gibt an den Hochschulen Lehrstühle für alle Religionen, nur eine fehlt, das ist unsere eigene, die Sonnenreligion. Auf meine Anregungen zur germanischen Himmelskunde an 7 Universitäten bekam ich entweder keine oder abweisende Antworten (z. B. Uni Klagenfurt: „Das brauchen unsere Studenten nicht.“).

Weder das Germanische Nationalmuseum Nürnberg noch das Germanisch-Römische Zentralmuseum Mainz berichten über den hohen Stand der Himmelskunde im alten Germanien. Auch dort habe ich meine Anregungen wiederholt vorgebracht und erhielt nur abweisende Antworten, jedenfalls keine einsichtige Erklärung.

Man beachte auch die regelmäßige Herabwürdigung von Richard Wagner und seiner Verehrer insbesondere während der Bayreuther Festspiele. Der Herausgeber des „Spiegel“, Rudolf Augstein, schrieb:

Waren Wagners Werke Ursache für die Greueltaten Hitlers ?

Diese Menschen, ob in Redaktionen, Hochschulen oder Museen, müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, daß sie heute noch unter dem Diktat der Siegermächte agieren und das Volk täuschen. Die Besucher der „germanischen“ Museen m ü s s e n zu einem falschen Bild über unsere Geschichte kommen. Und allgemein mußte mit der Zeit zwangläufig ein unvollständiges und verbogenes Geschichtsbild über die germanische Kultur entstehen. Gleichzeitig wurden andere Kulturregionen total überbewertet; das gesamte offizielle Geschichtsbild stellt heutzutage eine verzerrte Darstellung der Vergangenheit dar.

Dazu gehört auch der Vatikan, der natürlich kein Interesse an einer Wiedergeburt des heidnischen Europas haben kann. Eine besondere Rolle spielt das übernationale Judentum unter den Völkerschaften, das sich unter einem Weltbund der Zionisten organisiert hat. Das ist eines der Tabu-Themen unserer Gesellschaft. Diese Juden haben es verstanden, eine Kritik an ihrem Verhalten als Feindseligkeit gegen sie darzulegen, als antijüdisch, sodaß jede Kritik an ihnen unter dem Kampfwort „Antisemit“ zum Scheitern verurteilt ist. Auch das Strafgesetzbuch hat diesen Sachverhalt berücksichtigt mit den Maulkorb-Paragraphen der Volksverhetzung und Gotteslästerung.

So müssen weitere Ausführungen zu diesem Thema unterbleiben. Schließlich muß noch die Amerikanisierung der deutschen Sprache erwähnt werden. Inzwischen sind hunderte Fremdworte in den Sprachgebrauch des Volkes gesickert, die das Gefühl für die Tiefe der deutschen Sprache allmählich verkümmern lassen.

Der römische Geschichtsschreiber Cornelius Tacitus (55-116/120 n. Ztw.) schreibt in seiner Germania:

„Die Germanen sind nach meiner Meinung Ureingeborene. Von Zuwanderungen sowie von Gastverkehr mit anderen Völkern sind sie gänzlich unberührt geblieben. Sie singen in alten Liedern – das ist unter diesem Volk das einzige Hilfsmittel geschichtlicher Erinnerung – von einem erdgeborenen Gott Teut“ (Anmerkung: ‚Teuts Land‘ wurde zu Deutschland.) „und seinem Sohn Mannus, den Urahnen und Gründern ihres Geschlechtes.“

Dabei hatte Tacitus, als Geschichtsschreiber unserer damaligen Gegner, keinen Einblick in die hohe Himmelskunde der Germanen. Die Himmelskunde als die älteste Wissenschaft ist die Wurzel unserer Kultur.

Sie zeigt mit ihrem jeweiligen Stand die Entwicklung des menschlichen Geistes. Vor 5.000 Jahren war der Himmel vollständig vermessen. Dabei entstand auch die megalithische Mathematik, die Meßtechnik, das megalithische Einheitsmaß, die zu einer umfassenden Geodäsie geführt haben. Die Kugelgestalt der Erde war bekannt. Dieser mühsam und sorgfältig erforschte Sachverhalt ist zu verdanken Forschern wie Alexander Thom, C.A. Newham, Edwin C. Krupp, Rolf Müller, Hermann Dörr u.a. Europa hatte zu dieser Zeit eine auffallend hohe Geisteswissenschaft entwickelt, die sich natürlich auch im naturreligiösen Brauchtum der Germanen niedergeschlagen hat, denn Wissenschaft und Religion waren eine Einheit. Der Leser fragt sich vielleicht, wie trotz Zensur und Hetzkampagnien dieses Wissen ans Licht kommen konnte.

Die Zensur kann nicht umfassend und lückenlos greifen, denn bei jedem größeren Fundereignis der Archäologie wird regional darüber berichtet und einige überregionale Zeitungen übernehmen immer gerne Sensationsmeldungen. Aber es fällt sicher auf, daß der Fund z.B. eines germanischen Fürstengrabes viel weniger Aufsehen erregt, als die Entdeckung von römischen Hinterlassenschaften. Und es gibt immer wieder Forscher, die außerhalb des Hochschulbereiches ihrer Liebhaberei nachgehen oder Privatforscher, die oft selbstlos und aus eigenen Mitteln neue Erkenntnisse aus der Frühgeschichte erarbeiten. In einem begrenzten Rahmen ist solche Arbeit möglich. Es gibt Lichtblicke in der Geschichtsforschung der Außenseiter.

Still und von der Öffentlichkeit kaum beachtet wächst ein gewaltiges Wissen über unsere Vorfahren heran, das unserer Jugend ein neues Selbstbewußtsein geben kann. Gerade in neuerer Zeit ergaben sich einige Lichtblicke. So berichtete die Süddeutsche Zeitung am 31.12.91 über die entdeckten Grabenrondelle in Niederbayern und von „Monumentalarchitektur mit astronomischer Orientierung“, die 2.000 Jahre älter sei als die Kalenderanlage „Stonehenge“ in Südengland (Alter: 4.900 Jahre).

Die Passauer Neue Presse bezeichnete diese Stätten als „die älteste Sternwarte der Welt“. „Die Wiege des Kalenders liegt in Niederbayern zwischen Donau und Isar“ (März 1992).

Solche Berichte sind selten, aber für die Forschung ungeheuer wichtig, weil dadurch viele interessierte Menschen vorbereitet werden für weitere Entdeckungen. Aber diese vereinzelten Berichte – oft auch nur als Einspalter in der Zeitung – können keine Gesamtdarstellung des Forschungsstandes ersetzen. Eine Gesamtdarstellung der immer wieder ans Licht kommenden Fakten verbot sich aus den oben genannten Gründen. Hinzu kommt, daß viele gutwillige Forscher keine gründlichen Kenntnisse in Astronomie haben. Dann können diese natürlich niemals die Bedeutung der frühgeschichtlichen Himmelskunde erkennen, geschweige denn die Steinsetzungen verstehen. Ohne gründliche Kenntnis über die älteste Wissenschaft wird jede Geschichtsforschung fragwürdig.

Nach Ulrich von der Vogelweide (1848-1894) gab es einst tausende Steinsetzungen mit astronomischer Bedeutung, die heute alle mehr oder weniger zerstört sind.

Insbesondere die Methode der statistischen Auswertungen dieser restlichen Steinsetzungen erbrachten dennoch eindrucksvolle und unwiderlegbare Beweise für den astralen (sternkundlichen) Charakter der alteuropäischen Kultur (Info 39).

In Europa stehen die ältesten Sternwarten der Erde!

Diese uralte, selbstgewachsene Kultur der germanischen Völker reichte vom Ural bis zum Atlantik und vom nördlichen Skandinavien bis nach Sizilien und Malta. Das war e i n Kulturkreis.

… Auch der immer wiederholte Hinweis auf „Menschenopfer“ bei den Germanen greift nicht, weil das nicht charakteristisch war für diese Kultur.[ Das kann ich aus der Quelle: „Germanisches Altheidentum“ bestätigen, es gibt keine verifizierbaren Beweise für diese Praktik der Menschenopfer. Die Quelle dazu ist nicht verlinkbar aufgrund von Urheberrechten, die Seite läßt sich aber finden über Eingabe der entsprechenden Stichworte.]

„Die Geschichte schreibt der Sieger“. Und es ging dabei nicht nur um die Zeit der Weltkriege im 20. Jahrhundert. Wie ein roter Faden zieht sich die Verfälschung der europäischen Geschichte seit dem Aufkommen des römisch-paulinischen Christentums bis in die Gegenwart.

Man kann diesen Vorgang auch beschreiben als Ausdruck des aus dem Mittelmeer-Raum sich entwickelnden Kapitalismus, denn Christentum und Kapitalismus (Materialismus) gehören untrennbar zusammen.

Es sind nur verschiedene Arten der Besitzergreifung, die ihren äußeren Ausdruck in der Landnahme, im geänderten Bodenrecht, haben. Das germanische Bodenrecht war ein freies Bodennutzungsrecht (Info 23), während das schrittweise durchgesetzte, römische Bodenrecht, ein Eigentumsrecht ist, das mit List und Gewalt durchgesetzt wurde. Zwar kann man heute Land kaufen, aber man ist in Abhängigkeit der geldherausgebenden Mächte. Damit werden die Werte auf den Kopf gestellt, denn Geld ist nur der Ersatz für nicht (kosten-) frei verfügbares Land. Dennoch kann der Mensch aus der ständigen Verfälschung der Wirklichkeit herausfinden, auch dann, wenn er noch in wirtschaftlicher Abhängigkeit steht.

„Das geistige Erbe des Alteuropäers ist im Kern die himmelkundlich bezogene Kultur“, schrieb Ulrich von der Vogelweide (1848-1894), der als einer der ersten Deutschen die Bedeutung der frühgeschichtlichen Himmelskunde erkannt hat.

Die Himmelskunde ist als die älteste Wissenschaft die Wurzel unserer Kultur. Die besondere Bedeutung liegt darin, daß wir mit diesem Wissen den schlüssigen Beweis in die Hand bekommen für die Seßhaftigkeit einer Urbevölkerung Europas. Denn nur Menschen, die über viele Generationen von ein und demselben Ort den Himmel beobachtet haben, konnten mit der Zeit diese „himmlische“ Ordnung erkennen.

Damit sind alle Behauptungen, die Europäer hätten ihre Kultur aus dem Orient importiert, widerlegt.

In Europa stehen die ältesten Sternwarten der Erde: z.B. die Steinkreise von Stonehenge und Avebury in England, Kaseberga (Südschweden), die Externsteine bei Detmold, der „Steintanz“ bei Boitin (Mecklenburg), die Steinkreise in der Tucheler Heide (Westpreußen), um nur einige von einst ca. tausend Zeitmesser und Kalender zu nennen.

Die Bretagne war das größte Mondforschungsgebiet der Erde.

Das Alter dieser Steinsetzungen liegt zwischen 4.500 bis 6.000 Jahren. Aber die astronomischen Voraussetzungen für diese Konstruktionen sind viele Jahrtausende. Manche Forscher (Hermann Dörr, Kurt Kocher) meinen 50.000 bis 100.000 Jahre Himmelsbeobachtung seien für diese Kultur vorauszusetzen, was somit Seßhaftigkeit dieser Menschen für diese Zeit bedeuten würde. Die „Steinzeit“ wird dadurch erheblich rückdatiert. Und sie war immer überlagert von einer ausgeprägten Holzkultur. Es liegt nahe, daß die Menschen zuerst das Holz verarbeitet haben, bevor sie sich an die Bearbeitung der harten Steine gemacht haben. So spräche man besser von der „Holzkultur“ als der ersten Kulturepoche der Menschheit. Aber das Holz ist fast vollständig verrottet. In Südengland gibt es noch Spuren von uralten Holztempeln (z.B. Woodhenge, Nähe Stonehenge).

Die FAZ vom 12.3.97 berichtete von sensationellen Funden der Archäologen in Niedersachsen: die fünf hölzernen Wurfspeere haben ein Alter von 400.000 Jahren und sind somit die bei weitem ältesten gefundenen Jagdwaffen! Und die frühesten Holzbohlenwege der Erde (Alter 6.700 Jahre) sind die ersten Hinweise auf die Entdeckung des Rades.

So wie heute praktisch alle Erfindungen und großen Entdeckungen aus Zentraleuropa kommen, war dies damals offensichtlich auch so. Nicht nur das Auto, sondern auch Rad und Wagen haben hier ihren Ursprung.

Zur Holzkultur gehören auch die in Buchen-Stäbe gelegten Runenzeichen, aus denen sich schließlich die Buchstaben-Schrift entwickelt hat!

Aus der jüngeren Geschichte zeigen die Stabkirchen in Norwegen die Holzkultur Germaniens auf dem Höchststand. Im 9. Jht. gab es noch ca. 900 Holzkirchen, heute noch 24. Herman Wirth (1911-1980) beschrieb die Menschen der Altsteinzeit als die „erstmalig zu vollem Bewußtsein gelangte Menschheit.“

Der Fruchtbarkeitskult, die Verehrung der Erdenmutter im weitesten und die Verehrung der Frau im engeren Sinn, die sich im Mythos uns überliefert haben, bringen die Gesinnung unserer Vorfahren zum Ausdruck.

Der Germanenforscher Walter Sommer (1887-1985) schrieb im „Spiegelbild der Weltgeschichte“:

„Nirgendwo finden wir den Gedanken vom Heiligtum der Frau als Trägerin künftiger Geschlechter, als die Quelle der Erhaltung des Lebens auf der Erde, so klar wie im germanischen Volksbewußtsein.“

Aus dieser Epoche (ca. 26.000 Jahre) stammen viele Frauengestaltungen (die Freya, die Venus). Dieses tief verwurzelte Brauchtum prägte auch die christliche Epoche zur tausendfachen Verehrung der ‚Maria mit dem Gotteskind‘ als Sinnbilder der Erdenmutter und der jungen Menschheit.

Während sich die stern- und steinzeitliche Kultur mit ihren groben (und dennoch exakt funktionierenden) Kalenderbauten vor ca. 4.000 Jahren verabschiedete, entwickelte sich die Kalenderwissenschaft nun in feinerer Weise fort. Das „goldene Zeitalter“ (die Bronzezeit) schloß an.

Aus Zentraleuropa stammen die ältesten und reichsten Goldfunde. Die in Varna/Bulgarien 1972 gefundenen 3010 Kunstwerke aus reinem Gold sind noch keinesfalls ausgewertet. Dagegen sind viele in Deutschland gefundenen Sonnenscheiben, verfeinerte Kalendarien charakteristisch für diese Goldfunde, Schalen, Hüte, Armbänder, Ringe, Fibeln, Gürtelschließen, ist die reiche Verzierung mit der typisch germanischen Natursymbolik, die ihren Ursprung in der Kosmologie hat. Diese Funde bieten an Kunstfertigkeit das Beste, was Menschen je geschaffen haben.

 

 

 

 

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum Mainz veröffentlichte im März 1987 „Goldschmiedekunst bis ins Feinste“ eine Beschreibung über drei kunstvoll geschmiedete germanische Goldhalskragen aus dem 5. Jahrhundert (Südschweden), die vermutlich von Fürsten oder Priestern getragen wurden. Diese zeigen eine „unglaublich feine ornamentale Bearbeitung“, daß hier ein „eigener germanischer Kunststil ausgeprägt ist“, was „auf eine alte künstlerische Tradition schließen“ lasse.

Schmuck und Kunst wurden auch aus Bernstein gestaltet, dem „Gold des Nordens“.

Das Textilmuseum Neumünster:

„Die ältesten überlieferten Gewebe reichen rund 6.000 Jahre zurück und sind teils so vollkommen, daß wir nicht sagen können, daß dort der Anfang gewesen sei.“

Es fanden sich Gewebeabdrücke auf Urnenscherben aus der Steinzeit (Landesmuseum Halle). Die Entwicklung der Musik und der Musikinstrumente: sicher ist das älteste „Musikinstrument“ die menschliche Stimme.

Die Jodler und Jauchzer sind urzeitliche Kultgesänge, die im Zusammenhang mit den Tanzspielen als kultisches Ritual vollzogen wurden und die noch heute in besonderer und festgelegter Reihenfolge von Ton und Wort gesungen und getanzt werden.

 

 

 

 

 

In Württemberg (Geißenklösterle) fand man 1990 eine 36.000 Jahre alte Knochenflöte mit Verzierungen. Insgesamt wurden mehr als 30 Längs- und Querflöten aus der Altsteinzeit in Frankreich, Mähren und Moldavien gefunden. Aus der Holzkultur ist alles verrottet, so daß erst wieder die Bronzezeit mit Instrumenten in Erscheinung tritt: die Luren (altnord. ludr = das Horn), bis 2,50 m Länge, sind Blasinstrumente, ergeben paarweise geblasen eine weit hallende, harmonische Musik. Diese Tonkunst vor 3.500 Jahren ist akustisch rekonstruiert auf Tonträger erhalten. Das Horn von Wismar (Mecklenburg) stammt aus der gleichen Zeit. Die Goldhörner von Gallehus (Jütland) sind aus der Zeit 400 n. Ztw. und mit runisch-kosmischen Ideogrammen versehen.

 

Viele solcher Funde, auch aus Elfenbein, belegen höchste Musikkultur. Aus der Kithara (5.-7. Jht.) wurde die Gitarre, mit der sich auch die Sangeskultur und mit ihr die Sprachkultur (Dichtung) entwickelt hat: der Skalden, der Barden, später der Troubadoure, der Minnesänger und der Meistergesänge der Handwerker (Hans Sachs 1494-1576), so wie es Tacitus uns überliefert hat.

Tacitus berichtete auch über die Siedlungsgewohnheiten:

„Germanen leben nicht in Städten, wollen überhaupt nichts wissen von untereinander verbundenen Wohnsitzen: sie siedeln in einzelnen, voneinander weit abliegenden Gehöften, je nachdem, wie ihnen eine Quelle, ein Feld oder ein Hain gefällt.“

Der Volkskundler Wilhelm Heinrich Riel (+1897):

„Im Norden sitzen die Hofbauern, die ehemals freien, ächt aristokratischen Hofbauern, deren Herkunft bis auf die Zeiten Widukinds zurückverfolgt werden kann.“

Von Wolfgang Schultz (Altgermanische Kultur, München-Berlin 1941) ist eine nordische Halle gezeichnet, die Säulen mit Ideogrammen verziert, der Hochsitz für den Hausherrn nach Norden ausgerichtet.

Diese germanische Kultur war keine Schöpfung von Jägern und Sammlern. Sie war auch kein Import aus dem Orient. Die germanische Kultur ist uralt und selbstgewachsen. Sie war hervorgebracht und getragen von seßhaften Menschen über viele tausend Jahre. Es ist die Kultur der Gärtner und Bauern.

Karl-Heinz Baumgartl, Astronomie, Kosmologie, Kulturgeschichte

 Quelle: https://jenseitsdesnordens.wordpress.com/2017/06/13/die-germanen-widerlegung-einer-politischen-luege/

Dazu passend: Über die Bedeutung der frühgeschichtlichen Himmelskunde:

Klicke, um auf info13.pdf zuzugreifen

Meinen alten Artikel mit der Bezeichung: „Warum Visurlinien“ habe ich leider nicht mehr gefunden. Nichtdestotrotz werden hier noch weitere alte Artikel zum Thema Visurlinien, Ostwestfalen, Leistruper Wald, Heinecke-System usw., folgen.

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Neue Schwerpunkte auf diesem blog

Wenn ich so die Zugriffe auf diesen blog sehe, erkenne ich, daß nur gewisse Beiträge hier überhaupt Leser anziehen.
Diese Beiträge sind meist politischer Natur.
Mein persönliches Schaffen scheint hier keinen zu interessieren.

Dies wird sich ab sofort ändern:
Die politischen Beiträge werden ab sofort ausbleiben. Sucht euch einen anderen Depp, der für euch Recherchearbeit macht. Darüber hinaus wird eventuell der ein oder andere alte Beitrag gelöscht.

Der neue Schwerpunkt dieses blogs wird auf meinem persönlichen Schaffen liegen. Als da sind: Musik, Kunst, und Garten. Vielleicht kommen auch mal ein paar Beiträge mit Fotos. Ich habe genug gute Fotos und bin auch genug gereist. Ich habe auch genug Musik aufgenommen, die ins Netz muß.

Juni-Wald bei Berlebeck, Teutoburger Wald

Wer dann hier nicht mehr liest, und zu den neuen Inhalten auch nichts zu sagen hat, soll gerne fernbleiben. Solche Leser brauche ich nicht, brauchte sie auch nie und ich wollte sie auch nie haben.

KeineHeimatKyffhäuser

Zur Erinnerung: CD Deutsche Volksliederklassiker und Bündische Lieder

Hiermit möchte ich an mein voriges Jahr aufgenommene CD: „Deutsche Volkslieder-Klassiker und Bündische Lieder“ erinnern und sie nochmals vorstellen.

So sieht die Vorderseite aus:

Die Rückseite:

Und hier die Übersicht der aufgenommenen Lieder:
1. Kein schöner Land 4:08
2. Im schönsten Wiesengrunde 5.33
3. Bergisches Heimatlied 5.33
4. Nordwärts, nordwärts 3:40
5. Wir wollen zu Land ausfahren 3.43
6. Hohe Tannen 5.50
7. Jenseits des Tales 5.27
8. An den 6 vergangnen Tagen 4:22
9. Aus grauer Städte Mauern 3.39
10. Es dunkelt schon in der Heide 7.45
11. Man sagt 5:00
12. Sonnenschein und wilde Feste 3:34
13. Abends treten Elche 3:23
14. Bürgerlied 3:54
15. Es wird geschehen 3:50
16. Es saß ein klein wild Vögelein 3:55
17. Nachts steht Hunger 3:10
18. Frühling dringt in den Norden 4:57
19. Adé zur Guten Nacht 4.48

Gesamtlänge der CD: 81.71 Minuten

Diese CD kann man von mir bekommen. Mail über das Kontaktformular oder als Kommentar reicht.

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Die Gedanken sind frei, nur das Leben ist es nicht!

Re-bloggt von: https://oberham.wordpress.com/2020/11/26/die-gedanken-sind-frei-nur-das-leben-ist-es-nicht/

***

Gedanken sind frei dichtete einst irgendwo
ein Mensch
meine Gedanken, deine Gedanken
dort wo jedoch
ein Mensch seine Gedanken lebt
die menschlichen
die gütigen
die mitfühlenden
die wahrhaftigen
jene von denen wir träumten
sie zu denken

wird er verkümmern in dieser Welt der Menschenfresser
wie ein Blume die in einer schwarzen Kammer
ohne jedes Licht
niemals erblüht

All die noblen Sätze
sie zu schreiben
sie zu schaffen
sie zu musizieren
zu interpretieren
sei jedermann gestattet
sei jedermann erlaubt
ja die Gedanken sind frei

nur wag es nicht sie je,
aufrecht zu leben!

(Mein Wald den ich so liebte
ist gerodet
mein Tal das ich so liebte,
wird nun von einer Straße
Minütlich von der Gewalt
des Lärms und der kinetischen Massen
vergewaltigt,
mein Weg, den ich so gerne ging,
ist gesperrt – DURCHGANG VERBOTEN

Mir und meinen Gedanken
was bleibt uns noch?
Wo sollen wir hin in dieser Welt?
Wir hören nun alle Requien von A-Z
die Tränen laufen langsam die Wangen hinab
ich und meine Gedanken
wir warten
leben können wir nicht
uns bleibt nur zu warten
sehen können wir,
doch was wir sehen ist die Hölle
hören können wir,
doch was wir hören ist der Irrsinn
die Maschine möchte uns fressen
wir flüchten in die Dunkelheit
lieber warten
als lebendig gefressen zu werden!

Manchmal bleibt der Himmel
manchmal blüht noch eine kleine Fläche irgendwo
manchmal hört man noch den Wind und das Summen
das Singen
manchmal riecht es nicht nur nach Gülle und Benzin

selten, immer seltener, selbst jetzt
da die Mächtigen die Massen in ihre Arbeitszellen schließen und nur den Dienst in der Maschine akzeptieren
Arbeit und Konsum sind die einzigen legitimen Lebensweisen
und jene die nicht arbeiten dürfen

lamentieren nur
da sie nicht arbeiten dürfen
da sie kein Geld bekommen

Selbst jetzt sieht fast niemand diesen Wald des Wahns
vor lauter wahnsinniger Leichen
die wie die Geister längst vergangener Kriege
durch den Raum und die Zeit schleichen

Selbst jetzt)

 

KeineHeimatKyffhäuser

Die Sehnsucht nach einem Ideal – Gespräch mit Künstler Uwe Nolte Heiden-TV

Geht mir genauso, das ist wohl des Künstlers ureigenster Antrieb.

Video ca 1:03 Minuten

Aus dem Inhalt: Wenn sich deutsche Kultur und Erbe verliert in der Welt, dann waren es die Deutschen halt auch nicht wert – man muß Kultur schon lieben und ehren, wenn nicht, geht sie verloren – diese Angst ist mir auch nicht fremd – (ich persönlich sehe da aber eher schwarz aufgrund meiner eigenen Erfahrungen als Künstler/Musiker/Maler) – Deutschland ist für mich die blaue Blume, die in Deutschland schon oft genug zertrampelt wurde – als Künstler wird man ständig in irgendwelche Schubladen gesteckt, die aber alle nicht so richtig passen – die Grenzen anderer sind nicht meine Grenzen – typisch deutsche Kritikeridiotie: Was ich selbst nicht schaffe, muß ich beim Künstler kritisieren – auf meinem Grabstein wird stehen: Was hast du erschaffen und hast du dich selbst dabei begriffen – gegen Normisierung der Welt und Menschen – gegen die wie auch immer politisch zu definierende Konformität – Deutsche sind sehr weit weg von sich selbst, sich selbst nicht bewußt und peinlich – ich möchte frei und wahrhaftig leben dürfen – die Seele ist unsterblich und man muß die Menschen meckern lassen – über das EntwederOder der Deutschen – über Traumaweitergabe nach dem Krieg – über Energien

Interessantes Gespräch, welches gut die Dualität des Künstlers widerspiegelt, die die Versuche, ihn irgendwo politisch einzuordnen, in der Regel zunichte macht. Nolte hat Glück gehabt, daß er damit erfolgreich war, meine Bemühungen diesbezüglich wurden von Anfang an von den „Diensten“ zunichte gemacht. Damals, zu Noltes Anfängen, war aber wohl auch die richtige Zeit für Neofolk; heute hört das kaum mehr jemand. Nolte allerdings auf Musik zu reduzieren, greift da auch zu kurz.

Neue Heimat Kyffhäuser

 

Im Neoliberalismus (Kapitalismus) gibt es keine Freiwilligkeit

Aufbauend auf den Artikel vom fassadenkratzer: Wirtschaftlicher Profit und Volksidentität: klick

Im Kapitalismus gibt es keine Freiwilligkeit. Wie man derzeit (und schon seit längerem) nicht nur in Deutschland sehen kann, wird alles der Prämisse untergeordnet, „was etwas kostet“ oder „was etwas finanziell bringt“ oder „ob sich etwas rentiert“. Diese armselige engstirnige Denkweise ist aber typisch deutsch. Weil der Deutsche nur noch so denken kann, zerstört er, ohne zu merken, da er selbst längst kulturlos geworden ist, seine eigene gesamte Kultur und auch seine eigenen Landsleute, siehe Agenda 2010 (Laut Agenda 2010 sind Arbeitslose faule Schweine und alle selbst schuld an ihrem Schicksal, das ist offizielle deutsche Doktrin.)

Beispiel Künstlerdasein: Der Künstler wird daran gemessen, ob er „Erfolg“ hat. „Erfolg“ meint: Der Künstler ist möglichst schnell finanziell unabhängig. Ob er Quark produziert (man ist ja vielfach der Meinung, bildende Kunst müsse man nicht studieren, sondern man könne einfach so vor sich hin klecksen), ist egal. Also: Ob sein Erschaffenes Qualität hat, ist egal, das Einzige, was zählt, ist, ob er schnell finanziell unabhängig wird, bzw. er „Erfolg“ hat. Nur diese Tatsache macht einen Künstler laut des dummen Deutschen Meinung „gut“.

Dabei wird der Künstler, egal, welche Art von Kunst er nun betreibt, vom Deutschen besonders kritisch beäugt, schließlich ist der Deutsche ja der Meinung, daß Kunst immer brotlos sei (das haben ihm wohl seine Eltern x Generationen vorher schon eingebläut), und außerdem sind Künstler alles verwahrloste Gesellen, die „so in den Tag hineinleben, keine Disziplin haben und eh mehr oder weniger faul sind“. Sprich: Künstler haben in Deutschland keinen guten Ruf, sie stehen in der Rangskala der Berufe ganz unten, kurz vor den Journalisten und Politdarstellern. Ernsthafte Künstler gibt es überhaupt nicht, meint der Deutsche, das sind alles linke verwahrloste Hallodris. Und überhaupt, die sollen mal richtig arbeiten gehen, das bringt schließlich mehr als „brotlose Kunst“.

MERKE: Wenn der Deutsche von Erfolg redet, meint er immer finanziellen Erfolg. Eine künstlerische Entwicklung ist damit NICHT gemeint.

Dazu kommt nämlich noch ein zweites, nicht minder gewaltiges Problem: Durch die Verlotterung des Deutschen bezüglich seiner künstlerischen Bildung (wie es auch der fassadenkratzer im oben verlinkten Artikel gut beschreibt) weiß der Deutsche gar nicht mehr, was Kunst überhaupt ist. Bezüglich Musik, die ja auch zur Kunst gehört, sieht es nicht besser aus, da kann er auch nicht Gutes von Mist unterscheiden. Woher auch, er hat es ja nie gelernt. Er sollte es auch nie lernen, und darauf ist er heute stolz. Na ja wie das so ist bei Dummen, die nicht mehr merken, daß sie dumm sind.

Wie das Profitdenken mit der Volksidentität zusammenhängt, führt der Autor fassadenkratzer im obigen Artikel ja gut aus; wird alles im Leben und der Gesellschaft dem Gedanken unter geordnet, „ob es sich finanziell lohnt“, dann stirbt die Kunst, die Kultur und alles, was damit zusammenhängt. Nun macht aber Kunst und Kultur die Volksidentität aus. Daß die längst fehlt, ist dem Deutschen vielleicht schon irgendwo ansatzweise bewußt geworden, aber tiefer darüber nachdenken kann er nicht, weil ihm einfach das Wissen über die Hintergründe, weshalb das so ist, fehlt und auch weil er keinen Bock hat, oder auch keine Zeit, sich mit „so etwas“ auseinander zu setzen. Pah – wen interessiert schon Kunst und Kultur. Wir haben unsere Maloche, unser Bier, und unseren Fußball, das reicht uns, das sind schließlich die wichtigen Dinge im Leben!  Nichtdestotrotz muß für die fehlende eigene Identität (als Deutscher, als kulturelles deutsches Wesen) eine Art Ersatzidentität (von Mausfeld des öfteren gut beschrieben) her, und was könnte dafür besser geeignet sein als lohnabhängige Arbeit, mit der man viel Geld verdienen kann. Wer viel verdient, „ist was“, dh. er kann sich viel Mist kaufen, hauptsache, teuer. Besonders Autos und Häuser stehen hier hoch in des Deutschen Kurs, weil man damit besonders gut angeben kann, schließlich sieht jeder den aufgemotzen PS-Boliden bzw. das protzige überdimensionierte Haus und wird evt. neidisch? / ich nicht, ich bedauere solche Leute nur.

Eichenhain, Bärenstein

Nun sind die meisten Menschen lohnabhängig beschäftigt. Da sieht die Sache noch etwas anders aus. Man glaubt tatsächlich, daß es innerhalb der derzeitigen Gesellschaft eine Art „Freiwilligkeit“, was das Berufsleben angeht, gebe. Diese Freiwilligkeit mag es geben, aber nur bei denjenigen Leuten, die eh schon nicht arbeiten müssen, weil sie zu den oberen 10 000 gehören. In diesen Familien findet man dann die Dauerstudenten und sostigen Herumgammler. Der normale Arbeiter, also derjenige Mensch, der aus einer Arbeiterfamilie kommt, hat meist keine Wahl, er muß irgend etwas arbeiten, was etwas bringt.

Da ist er wieder, der Zwang. In solch eine Zwangsgesellschaft sind die Menschen millionenfach  hinein geboren worden, und sie passen sich ihr ohne zu murren, an.

Was stimmt mit diesen Menschen nicht?

Man muß das eigentlich nicht weiter ausführen. Egal ob „links“, oder „rechts“, die sind alle gleich krank, am Materialismus erkrankt, an ihrer Gier, nach dem Mehr, mehr, mehr, und ihrer dahinter steckenden Angst. Letztere sorgt für die Anpassung an den mainstream.

Das sind diejenigen Leute, die im Land sämtliche Veränderungen blockieren.

Ganz witzig finde ich es, wenn diese Leute einem einen von ihrer Freiheit erzählen, dabei sind sie nicht ansatzweise frei. Das verstehen die aber nicht. Ich habe es mehrfach versucht, auch intelligenten, angepaßten Leuten zu erklären, daß sie nicht frei sind; sie  haben es einfach nicht verstanden.

Diesen Fehler macht der fassadenkratzer am Schluß seines Artikels, er fordert zu einem grundlegend neuen Denken und Handeln in Deutschland auf, welches sich aber so, wie es derzeit ist, aufgrund der festsitzenden Strukturen vor allem im Bildungswesen, welches nur immer weiter neue angepaßte Systemlinge produziert, nicht mehr entwickeln kann.

Neue Heimat Kyffhäuser

 

Über die eigene Identität

Die Leute haben keine deutsche Kultur mehr, meine ich. Sie wollen auch keine mehr haben. Das ist für mich der antideutsche Ungeist. Die Leute haben sich einfach dem Fremden hin gegeben – im Westen speziell dem anglo-amerikanischen – und sind darin in ihrer Wesenheit / Kultur unkenntlich geworden. Wo es keine Identität mehr gibt, gibt es auch nichts mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnen würde. Als Sklave lebt es sich auch viel angenehmer; man macht es den Sklaven ja auch bequem. Wer Identität hat, diese kundtut, lebt dagegen gefährlich.

Ein Teil beziehungsweise die Basis der eigenen Identität ist der Glaube. Hier kommt das germanische Altheidentum ins „Spiel“. Das Altheidentum sagt: Jeden Volk sein Land, von Vermischung verschiedener Völker ist abzusehen. So einfach kann das Leben sein. (Wer jetzt meint, das sei „ganz böse nazi“, den muß ich leider ent-täuschen, das Altheidentum wurde im sogenannten „Dritten Reich“ verfolgt.)

Dieser Grundsatz, Jedem Volk sein Land, beinhaltet natürlich auch das Lebensrecht der anderen Völker, aber in ihrem eigenen Land. Mit „Land“ ist hier das Geburtsland gemeint.  Das ist ebenfalls einfach zu verstehen.

Man muß die Dinge immer bis zu ihren Wurzeln zurück verfolgen. Jeder, der versucht, Menschen etwas anderes einzureden, meist über Angstmacherei oder Moralkeulen, spielt ein übles Spiel. Leider sind die meisten Menschen für solche üblen Spielchen anfällig, das heißt sie glauben diesen üblen Spielern dann irgendwann mal.

Dagegen hilft der Glaube (wie oben beschrieben), und einfach standhaft zu bleiben.

Wer keine Identität hat, kämpft nicht für sie. Das ist auch einfach. Am Anfang steht also immer die Identität, das Eigene, wie T. Kellner es sagt. Nun versteht natürlich jeder etwas anderes unter Identität, unter dem Eigenen.

Ich verstehe darunter die Kultur. Die Kultur eines Volkes, inklusive seiner Sprache, macht ein Volk aus. Alles andere ist nebensächlich. Wo die Kultur verloren geht, vermischt wird, „wässrig“ wird im Sinne von „alles sieht gleich aus“ (man könnte auch sagen, der Stil geht verloren), ist das Volk in höchster Gefahr.

Eigentlich müßte das Volk seine eigene Kultur aktiv leben und dann, weitergehend, verteidigen. Dies ist aber nur ein frommer Wunsch meinerseits; bis auf die Identitären kenne ich keine Gruppierung, die dies tut. Dem gemeinen Bürger ist Kultur schlichtweg egal (geworden?), und da müßte man dann die Hintergründe hinterfragen. Das hat viel mit der exponentiell zunehmenden Dekadenz zu tun, aber auch mit der Tatsache, daß viele Menschen schlichtweg darum kämpfen, irgendwie über die Runden zu kommen. Man ordnet sich also mit dem eigenen Tun dem Geld unter; Geldverdienen hat Vorrang. Weit dahinter, weit abgeschlagen, folgt die Kultur. So etwas interessiert das Volk nicht, obwohl es gerade hier zugrunde geht, gerade hier sich erste Schwächeanzeichen zeigen.

Wenn zum Beispiel die Jugend nur noch räppt, ist das traurig. Wenn dann Massen von Verblödeten einem Räpper Tausende Euros spenden, während Volksmusiker, wie ich einer bin, keinen Cent mit Heimatliedern verdienen, ist dies bloß ein Symptom der sehr weit fortgeschrittenen Dekadenz. Ich habe nichts gegen andere Musikstile, ich höre selber alles mögliche. Aber es wird immer gesungen, und zwar anständig gesungen (bis auf die Ausnahmen Irische Tanzmusik), und das ist der Unterschied: Beim Räp wird nicht gesungen, sondern gestammelt. Der „Beat“, so nennt sich das, war früher das, was man „Takt“ nannte, und dieser „Beat“ ist immer gleich; er besteht aus einem synthetischen, deshalb seelenlosen Bass, das kann man sich nicht anhören, und wer das doch kann, dem ist jedweder Sinn für das Gute, Schöne und Wahre abhanden gekommen.

Wenn nun Massen Jugendlicher solche „Musik“  hören, beweist dies nur, wie dekadent diese armen Jugendlichen alle sind; die meisten wissen es auch wohl nicht besser, sie kennen keine andere Musik. Hier ist die Tradition zur eigenen Kultur längst abgebrochen; normalerweise vermitteln Eltern und Schule die eigene Kultur, das ist natürlich in Deutschland seit 1945 vorbei. Meine Eltern, 1939 geboren, wußten noch von deutschen Volksliedern, aber mit dem Aussterben der älteren noch lebenden Generation hört dies alles auf. Die Jugend hört halt lieber Räp und kennt nichts anderes.

 

Dies soll nur als ein Beispiel für den Verlust der eigenen Kultur sein. Die meisten Deutschen bemerken solche Dinge nicht. Weil sie sich nicht mit Musik beschäftigen. Aber auch nicht mehr mit anderen kulturellen Dingen.

Ein anderes Beispiel wäre der Verlust der Farbe Rot. Mir fällt seit vielen Jahren auf, daß es viele Dinge, zum Beispiel Bekleidung, und Bekleidungszubehör nur noch in Magenta, also pink, gibt. Achten Sie mal drauf. Vor allen Dingen bei Bekleidung für Kinder fällt massiv auf, daß Mädchen sehr häufig „pinkig“ gekleidet sind. Ich selber habe lange Zeit nach roten Haargummis gesucht; es gibt sie schlicht nicht mehr. Viele Dinge gibt es nicht mehr in rot, ich würde sagen, die meisten Dinge. Welche Agenda wird hier gefahren, das frage ich mich oft. Eine Agenda der Gleichmacherei. Pinkige Mädchen und hellblau gekleidete Jungen, und am Ende wird dann noch alles mit einander vermischt, Ergebnis: Einheitsgrau. Mir als Maler fällt so etwas auf.

Denken Sie mal drüber nach. Aber wahrscheinlich fällt Ihnen, als Nicht-Künstler, so etwas gar nicht auf. Dann nehmen Sie meine Zeilen ganz einfach als Denkanregung.

Neue Heimat Kyffhäuser

Gruppenlähmung – Fotos Herbst

Triftweg

„Wenn eine Person allein ist, ist sie nicht schlecht. Wenn eine Gruppe gebildet wird, entsteht Lähmung, die Menschen werden so verwirrt, daß sie nicht mehr beurteilen können, was richtig und was falsch ist. Manche begeben sich mit Absicht in eine Gruppe, nur um die Gruppenlähmung zu erfahren, sogar, wenn es eine Gebühr kostet. Oft suchen Menschen aus irgendwelchen politischen oder spirituellen Gründen per Anzeige Mitstreiter, nur um Gruppenlähmung zu erzeugen“.

Kodo Sawaki 1880 – 1965 japanischer Zenmeister

Pilze
Buchen
Wurzel
Eiche
Spiegelung
Pfaffenteich
Herbst

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