Kunst kontra Antikunst

übernommen von: http://der-dritte-weg.info/2017/10/09/kunst-contra-antikunst/

Vollzitat:

„Nicht bloß die Philosophie, sondern auch die schönen Künste arbeiten im Grunde darauf hin, das Problem des Daseyns zu lösen.“
– Arthur Schopenhauer

Die „künstlerischen“ Proteste wider den derzeit amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, nehmen ein bedenkliches Ausmaß an. Bedenklich nicht etwa deshalb, da sie besonders raffiniert, geistreich oder im künstlerischen Sinne schön waren und sind, sondern da sie sich auf unangenehme Weise auf menschliche Ausscheidungen fixiert hatten. Der „Künstler“ James Kelsey aus Washington kreierte das Werk „Piss Trump“, welches eine Fotografie eines deformierten, nackten und gekreuzigten Donald Trumps in einem mit Urin gefüllten Tank zeigt. In New York wird „Pissed“ ausgestellt – eine Installation eines Kanadiers, welche aus einem mit mehr als 750 Litern Eigenurins gefüllten Tanks besteht. Mehr hat das „Kunstwerk“ nicht zu bieten. Es handelt sich in gewisser Weise um die minimalistische Version von „Piss Trump“. In Chigaco waren über ein Dutzend gold gefärbte Toiletten in der Öffentlichkeit ausgestellt worden, auf welchen die Namen von Anhängern des Präsidenten niedergeschrieben waren. In den Toiletten fand sich je ein Haufen künstlicher Kot, auf welchen der Kopf von Donald Trump gesetzt worden war.
Selbstredend widmet sich die moderne „Kunst“ nicht nur der causa Trump, sondern noch vielen weiteren Bereichen. Das Theaterstück „Sirens“ (dt.: Sirenen) soll eine feministische Sicht auf Sexismus, Frauenfeindlichkeit und das Übliche darstellen. Wenn die „Sirenen“ jedoch zum Gesang anstimmen, fühlt man sich eher in der Auffangstation für Straßenhunde als in einem Schauspielhaus. Wenn bereits die antiken Sirenen über derartige Gesangskünste verfügt hatten, ist es nur schwer vorstellbar, wie sie Seemänner in ihren Bann schlugen. Ein weiteres offenbarendes Theaterstück feministischer Seite ist „Splat“, in welchem der Zuschauer mit Kunstblut, Erbrochenem, öffentlichem Urinieren und gemeinem nackten Herumgezappel konfrontiert wird – das ganze gepaart mit schlechten Gesangseinlagen.

Ältere Beispiele für genauso belanglose wie dümmliche Vergewaltigungen des Kunstbegriffs sind etwa Marcel Duchamps „Fountain“. Hierbei handelt es sich schlichtweg um ein abgeschraubtes Urinal. Wer hier den Tiefgang sucht, möge dies auf eigene Gefahr tun. Das oben erwähnte „Piss Trump“ geht zurück auf Andres Serranos „Piss Christ“. Ein freilich genauso widerliches Beispiel für solche Entartungen bietet danebst der Österreicher Hermann Nitsch. Dieser bietet neben talentlosen Schüttbildern (einfaches Kippen von Farbe auf Leinwand) Orgien, in welchen seine Anhänger ein Tier – sei es eine Ziege oder ein Ochse – schlachten und sich dann gemeinsam in dessen Innereien suhlen. Dies nennt man dann „Aktionskunst“.
Das Aufkommen des Hässlichen geht noch weiter zurück. Die Antikunst, wie man sie nennen kann und sollte – die Gegenkunst – war bereits in der Weimarer Republik fest etabliert. Doch was ist nun Kunst? Was soll sie? Warum ist die Antikunst so gefährlich?

Kunst kommt von Können. Demnach muß man bestimmte Fähigkeiten besitzen, um Künstler zu sein. Wie bei jedem Handwerk gibt es gute wie schlechte Künstler. Sie unterscheiden sich bei der Professionalität in der Ausführung ihrer Tätigkeit. Die egalitistische Aussage, jeder sei Künstler bzw. alles sei Kunst, ist folglich falsch. Wenn ich nicht das nötige Können besitze, vermag ich die entsprechenden Handlungen nicht auszuführen. Wenn ich nicht gut handwerken kann, bin ich ein schlechter Handwerker. Wenn ich nicht gut schwimmen kann, bin ich ein schlechter Schwimmer. Wenn ich nicht gut malen, zeichnen, bildhauen, komponieren oder schreiben kann, bin ich ein schlechter Künstler. Wenn ich mich dennoch als Künstler betätige und auf der Professionalität und damit Bedeutung meiner Werke beharre, werden meine Kunstwerke dadurch nicht besser. Sie werden zur Antikunst, welche gegen die ursprüngliche und eigentliche Intention von wahrer Kunst gerichtet ist.

caspardavid-friedrich-der-watzmann

Die Kunst soll uns erhöhen. Sie soll uns über das Alltägliche hinaus blicken laßen. Sie soll uns Schönheit zeigen und damit Werte vermitteln. Die wahre Kunst steht im Dienste der Vergöttlichung des Menschen.

Durch die kulturmarxistische Revolution wurde die Bedeutung der Kunst vollkommen pervertiert. Auf einmal dient Kunst dem politischen Kampfe. Da die Linke mit Saul Alinsky bekanntlich vor nichts zurückschreckt, hat sie keine Probleme damit, die Kunst für ihre Zwecke zu missbrauchen. Sogenannte Aktionskunst, welche keine ist, steht stets im Zeichen igrendwelcher unterdrückten Minderheiten oder der unterdrückten Frau. Da sie nun als politisches Kampfmittel dient und nicht mehr als transzendierenden Veredelung, muß die Kunst zwingend ins Hässliche abgleiten. Da die linke Herrschaftsideologie keine Schönheit aufweist, können ihre künstlerischen Auswüchse dies folglich auch nicht. Eine Veredelung des Menschen sieht sie überhaupt nicht vor. Der linke Einheitsmensch kann kein Edler sein. Die Antikunst betätigt sich als Erniedriger. Der österreichische Publizist Walter Marinovic sprach von einer „Diktatur des Hässlichen“.

So, wie sämtliche Bereiche des privaten, öffentlichen und politischen Lebens den Linken und Liberalen der Vernichtung alles Wahren und Erhabenen dient, so nutzen jene auch die Antikunst zur Zerstörung der Befähigung des Menschen, Schönes zu kreieren. Da sie wissen, daß sich nicht zuletzt im künstlerischen Schaffen der Wert eines Volkes zeigt, setzen sie alles daran, die Kunst zu vernichten. Es ist nur logisch und für jeden echten Nationalrevolutionär verpflichtend, die wahre Kunst vor dem Untergang zu bewahren und den zersetzenden Klauen der Linken zu entreißen.“ Zitat ENDE.

Ähnlich wird und wurde von mir argumentiert (bin bildender Künstler und Musiker). Problem: Dem deutschen Landsmann ist seine eigene Kunst egal geworden, er tritt all die mit Füßen, die Künstler sind,  weil die vermeintlich „links“ sind, vermeintlich „Sozialschmarotzer“ sind (die sollen doch anständig arbeiten gehen) und sowieso mindestens 5 jüdische Großmütter haben müssen. Das Echte, das Edle, das Wahre, das Schöne, das EIGENE NORDISCHE, erkennt der Deutsche nicht mehr und zieht es durch den Dreck.

Wahrlich, der Deutsche ist dumm geworden, saudumm. Selbst schuld an seinem Untergang.

Literatur zum Thema: Wolfgang Bethge: Kunst und Unkunst.

Weitere Links zum Thema: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/06/01/kultur-und-kunst-ein-paar-gedanken-dazu/

https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/04/08/der-niedergang-der-deutschen-bau-kunst/

Teutoburgs Wälder

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Wider den Verfall des Guten

Deutscher Hiphop war das Thema irgendwo. Da hab ich mich immer gegen ausgesprochen. Das ist keine ursprünglich deutsche Musik. Auch wenn da jemand in deutscher Sprache seine Reime stammelt.

Versucht es mal mit singen, ist mein Standardargument. Da wären die meisten aufgeschmissen, singen, das können sie nicht mehr. Den Ton treffen, wie geht das.

Früher hatten wir Musikunterricht in der Schule, dort lernte man das Notensystem, Noten lesen, ein Instrument, und natürlich singen plus Gehörbildung.  Ein gutes Gehör ist ganz wichtig für einen Musiker, ohne geht es nicht, das ist ähnlich wie die Fähigkeit eines Malers, Dinge abzuzeichnen, die er vor sich sieht, ohne diese geht es auch in der Bildenden Kunst nicht. Ja ich weiß, die meisten können das auch nicht mehr, weil sie es nie gelernt haben, in der Bildenden Kunst verläuft der Verfall ähnlich wie in der Musik: Nichtskönner bestimmen, was IN ist und was Geld kosten darf und wer gut ist und wer nicht.  – Zurück zur Musik. Die Kinder bekommen heute keinen Musikunterricht mehr, sondern ein smartphone in die Hand gedrückt und damit verdaddeln sie ihre Jugend. Künstlerische Bildung bekommen sie nicht mehr, dies empfindet man als überflüssig. Schließlich soll der zukünftige Erwachsene ja nicht kritisch betrachten können, was ihm im Kunst – und Kulturbereich dargeboten bzw. angeboten wird. Er soll nur kaufen. Das heißt, er soll begeistert sein von jedem Schrott, den man ihm anbieten wird per Werbung. Kritische Menschen sind aber per se vorsichtig, und sie wissen genau, wenn sie die richtige Bildung haben, was gut ist, und was nicht gut ist, weil sie es so gelernt haben.

Bei mir ist das der Fall im Bereich Musik (bis auf klassische, davon hab ich nicht wirklich eine Ahnung, wenn ich auch gerne mal etwas Dementsprechendes höre) und später im Bereich Fotografie/Grafik/Bildende Kunst.  Den letzteren Bereich habe ich mir selber erarbeitet, als angeblich so dummer und fauler, offizieller „Arbeitsloser“ (allgemeine brd-Doktrin, wird gerne von Nationalsozialisten und Hetzern und Mobbern im Netz übernommen, weil sie nicht selbst denken können). Ich war nie arbeitslos, in dem Sinne, jetzt bin ich ja bekanntlich Rentner und mir fehlt weitere Kraft, mit da fort zu entwickeln. Auch sehen ich keinen Sinn mehr darin, denn in dieser Gesellschaft weiß man das Schöne, Wahre und Gute nicht zu schätzen. Die Mär, daß sich Gutes von alleine durchsetze, ist und bleibt eine schöne Märchengeschichte, nein, das tut es nicht, denn: aufgrund welcher Prämissen sollte es das? Wenn die Menschen, die breite Masse, das Schöne, Wahre und Gute nicht mehr erkennen können und, weiter gehend, deshalb auch nur zu schätzen wissen, dann hören sie es nicht, schauen es sich nicht an, kaufen sie es auch nicht, so einfach ist das. Sie suchen nicht danach, sie geben sich mit Schrott zufrieden, ihnen fehlt auch nichts. Bei mir war das immer anders, ich habe immer nach dem Schönen, Guten und Wahren gesucht und auch danach gestrebt, möglichst gut zu sein.

Hier noch mal den Schwarzen Raben:

Mein Tipp: Schaut euch an, was ihr öffentlich als „Kunst“ geboten bekommt, dasselbe gilt für Musik. Hinterfragt kritisch, hört kritisch, schaut kritisch, kauft nicht jeden Mist. Erst recht keine deutsche Rap-Hiphop-„Musik“.

Teutoburgs Wälder

 

Wer war Immanuel Kant?

WER WAR IMMANUEL KANT?

Äh, was für eine doofe Frage, wer  war Kant?
Fast keiner weiß was über Kant in diesem Land!
Keiner aus der Politik will etwas von ihm wissen
Und sollte jemand etwas über ihn wissen
Auf seine Maximen wird geschissen!

Sein Denken und seine überaus weise Lehren
Kann die derzeitige Nihilismuspolitik nicht bekehren!
Denn das deutsche Volk, wurde allzu sehr
Zur Spaß & Konsumgesellschaft immer mehr
Und die Wenigen die noch denken, haben es schwer

Alle deutschen Werte und Tugenden sind dahin
Es zählt nur noch: Die Raffgier zu noch mehr Gewinn!
Kant, und der deutsche Idealismus
Gilt heut zu Tage als veralterter Stuss
Aber viele meinen, dass sich was ändern muss!

Sämtliches Geschichtsbewusstsein ist verflogen
Und kritisch, gescheite Denker werden verbogen!
Moral, Ehre, Treue, Ehrlichkeit, Verantwortung und Anstand
Sind Fremdwörter geworden im deutschen Land
Und mahnende Worte, interessieren  da oben niemand!

Die BRD ist zum gescheitlosen, gescheitertem Staat verkommen
Hat seinem Volk jede Zukunftsperspektive genommen!
Die deutschen Politiker: Mit ihrer Selbstbedienungsmentalität pur
Assoziiert mit Kapital und deren Ausbeuterbossen nur
Betreiben ihre Politik, zur Volksverknechtung gnadenlos und stur!

Immer mehr fragen sich: Wie lange geht das noch?
Das Volk immer mehr zu belasten, unter diesem Abgabenjoch!
Die Politschmarotzer, leben aber selber wie die Maden im Speck
Und  Sozialschwache sind für sie der letzte Dreck!
Zwischenzeitlich gehören alle etablierten Parteien zur Fratze „ Arbeiterschreck“

Immer mehr von diesen bösen Fratzen bekommt man zu sehen
Die das Volk zwingen in Richtung Rechtlosigkeit und  Armut zu gehen
Nachfolgend nur einige, von denen all zu vielen zu nennen
Die wir, als Verdummungsschwätzer und Volkstreter nur kennen
Die selbst im Überfluss leben, aber jammern und flennen!

Sie beklagen, die armen Leute haben noch viel zu viel
Und mit der Arbeiterschaft haben sie auch kein leichtes Spiel
Denn deren Arbeitslöhne sind in Deutschland viel zu hoch
Da helfen  weitere Lohnkürzungen und Abbau der Arbeiterrechte nur noch
Aber gleichzeitig fahren sie sich selbst, ihre üppigen Einkommen weiter hoch!

Arbeiterschlechtschwätzerexperte, Professor Hans Werner Sinn
Predigt, für die Reichen zu noch mehr Profit und Gewinn!
Und Rentenbetrugsexperte Rürup, ist auch so ein Professor
Er haute alle Rentenversicherten mit seinen Lügen übers Ohr
Der Rentenbetrug ist schlimmer, als jemals zuvor!

Die Wohlversorgten hetzen weiter gegen die Sozialschwachen
Werfen sich aber selbst immer mehr in den Rachen!
Rogowski der BDI Präsident, aller Arbeitnehmer Feind
Mit dem Präsidenten des BDA Dr. Hundt vereint
Wegen deren Politik, werden viele verlorene Arbeitsplätze beweint!

BDI Hundt, Träger des großen Verdienstkreuzes, wofür?
Nur für brachiale Arbeiterausbeutung „ohne Gefühl und Gespür“
Ach! Noch so viele an Namen zu nennen gäbe es, in großer Zahl
Die nur Politik betreiben zur Arbeitnehmerqual
Und nur geifernd Verhartzt, hetzen im Geplapperschwall!

Um alle von diesen, namentlich zu nennen lasse ich bleiben
Denn so viel Papier habe ich nicht, um alle zu  beschreiben!
Aber einen Namen muss ich unbedingt, noch nennen
Um ihn zu dem größten Arbeiterverräter zu ernennen
Er ist allen als Lügen und Sozialabbaukanzler bekannt!

Ja, Gerhard Schröder hat es geschafft in sechs Jahren nur
Die Sozialdemokratie umzugestalten zu einer Raub-Demokratur
Er wurde einst von der Arbeiterschaft, zum Kanzler gewählt
Von ihm werden nun die Arbeitnehmer geschmäht und ausgezählt
Sein Handeln und Denken nur noch, für Konzerndoktrinen und Geld!

Er, der frühere SPD Genosse, ist nur mehr der Genosse
Der Wirtschaftverbände und deren nimmersatten Bosse
Mit 20 Milliarden pro Jahr an Körperschaftssteuergeschenken
Noch mehr für die Reichen, das gibt uns zu denken
Seine Politik: Den Armen nehmen die Reichen beschenken!

Immer mehr Ausbeuterreformen nur für die Kleinen
Asozialagenda 2010, Hartzschweinereien es ist zum weinen
Die BRD ist zur Plutokratie heruntergekommen
Und des Volkes Stimmen werden nicht mehr vernommen
Aber dafür werden sie bei den Wahlen von uns ihre Quittung bekommen!

Die Opposition sägt auch kräftig mit an den Arbeitnehmerbeinen und an dem sozialschwachen Gestühl!
Und von der Opposition, mit dem „sprechendem Hosenanzug“
Hat das Volk auch nichts zu erwarten, außer Lug und Trug
Wer deren arbeiterfeindliches Geschwafel vernimmt, hat gleich genug!

Auch der schwache, räsonierende Herr Stoiber mit seiner Politik, äh, äh, äh——
Seine Politik, tut auch nur den kleinen und braven Leuten weh!
Und wenn wir noch so viel überlegen und uns quälen
Von den etablierten Schweineparteien können wir keinen mehr wählen
Denn von Peter Hartz, sind verharzt, ihre asozialen Gehirne
Kennen nur Volksbetrug, denn mehr haben sie nicht in der Birne.
Darum aufstehen zur Abrechnung, bieten wir ihnen endlich die Stirne!

Mit freundlicher Erlaubnis von Gesocksbremse

17e-am-Baerenstein

Teutoburgs Wälder

Was weg ist, ist unwiderbringlich verloren

schlicht

weg.

 

Eine zerstörte Kultur kann man nicht mehr herstellen. Kultur kommt auch immer von Menschen, die sie erschaffen müssen. Dinge erschaffen ist ARBEIT, das wird gerne von „Deutschen“ vergessen, die ja immer gerne alles umsonst haben wollen, so wenig wertschätzen sie Kultur.

Aber zurück zur Kultur: Was weg ist, ist weg, und ihr „Deutschen“ da draußen, ihr habt keine Werte – ihr da draußen habt sie verraten. Eure Unfähigkeit, zu erkennen, was wertvoll ist, basiert auf eurer Identitätslosigkeit und euren mangelnden Werten. Werte sind – für die Anfänger hier – Normen und Regeln, die man befolgt – IMMER: Diese Werte haben „Deutsche“ schon länger nicht mehr.

Von mir kommt auch nichts mehr in diese Richtung. Außer, wie sehr ich euch da draußen verachte.

Ich beteilige mich auch an KEINER Aktion mehr, ich schreibe im Netz nur noch gegen euch Show-Deutsche.  Ihr habt mir soviel Leid angetan, ihr seid auf ewig bei mir gestorben.

75e-Baerenstein

Es ist mir völlig egal ob das Land hier türkisch wird, oder nepalesich, irgend eine Kultur wird sich schon etablieren, aber die deutsche wird es nicht sein, denn ihr habt die deutsche Kultur schon vor Jahren verraten. Verkauft, denn ein Gewissen habt ihr nicht, sonst wäret ihr seit Jahren schon auf der Straße, zu demos, die man auch Demos nennen kann, und nicht nur zu Spaziergängen, um das eigene Ego aufzupolieren („ich war ja dabei!“).

Ich könnte nun einen Exkurs hier vom Stapel lassen, wie sehr ihr, da draußen, ihr sattes, faules, feiges, kaputtes, moralisch kaputtes, dekadentes Bürgertum, und die, die Bürger sein wollen, alles kaputt  gemacht  haben. Auch die, die für euch, denn im weitesten Sinne seid ihr ja noch Deutsche, gekämpft haben, als ihr, vollgefressen von euren Gehältern und Pensionen, noch den seligen Schlaf des dekadenten verhausschweinten Michels geschlafen habt. Jetzt wacht ihr  hier und da auf, aber ihr seid immer noch verschlafen, ihr wißt auch gar nicht, was nun zu tun ist, was genau JETZT effektiv zu tun wäre, weil euch aufgrund eures jahrzehntelangen Tiefschlafs einfach der nötige politische Durchblick fehlt. Deshalb übt ihr euch halbherzig in Scheinmethoden und Methödchen (Siehe „Vorzeigebürgerin“ Momentaufnahmen, mit ihrer Catho-Methode), die so viel bewirken werden wie ein Fliegenschiß in der Taiga, nämlich gar nichts. Aber das schnallt ihr auch nicht. Mir ist es egal. Die verblödete youtube-Gemeinde klatscht frenetisch Beifall zur Catho-Methode, daran kann man ihre Dummheit erkennen. Kritik ist natürlich, wie immer, nicht erwünscht.

Es kommt aber noch schlimmer: Denn ihr, ihr Bürger, die ihr euch „Deutsche“ nennt, aber keine mehr seid, habt auch auf die eingeprügelt, die euch aufwecken wollten, die euch unermüdlich aufmerksam machen wollten auf Dinge, die auch in eurem Land schief gelaufen sind. Aber, ihr Bürger, ihr wolltet halt davon nichts wissen, was ein paar Wenige euch versucht haben, zu erklären. Ja, ihr seid sogar in typischer Untermenschen-Manier auf die Überbringer der „eher unangenehmen Dinge“ los gegangen, als wären sie eure Feinde. Sprich: Ihr habt sie aus eurem virtuellen und realen Dorf gejagt, ihr habt sie ausgestoßen und der Vernichtung anheim gelassen.

Nun kann ein Mensch natürlich sehr gut ohne dermaßen widerwärtige Landsleute leben. Ach ja, die Ironie am Rande, sei hier noch hinzu gefügt: Vom Blog Jenseits des Nordens meinte man, als ich auf die haarsträubende Diskrepanz zwischen dem, was Deutsche einmal waren, und den Schein-Deutschen, die draußen rumlaufen, die diese brd ausmachen, aufmerksam machte:

 

Ja, die richtigen Deutschen, die gibt es noch, aber die leben halt alle sehr versteckt.

 

Na klasse. Ganz tolle Antwort. DER Augenöffner schlechthin. Und ich kleines Licht, soll also für diese richtigen Deutschen, die sich in echt tapferer Manier versteckt  halten – IRONIE OFF – kämpfen? Ich als kleiner Mensch der sowieso nur eine sehr begrenzte Reichweite hat, soll also für das Pack da draußen auf der Straße, welches von sich annimmt, deutsch zu sein, kämpfen? Ich soll für diejenigen Leute kämpfen, die mich im Netz jahrelang verfolgt  haben, überall, wo ich aufgetaucht bin, von denen fertig gemacht wurde? Für die Leute, die groß rumtröten,

 

Deutsche Kultur retten zu wollen, aber selbst Null Ahnung von Kultur haben und Kulturträger wie mich öffentlich denunzieren, diffamieren, schlecht reden und schlicht und einfach (Originalton irgendein blog/Name entfallen) „nicht haben wollen“?

 

Im Moment bläht sich der Kanal von „Radio Restdeutschland“ bei youtube extrem auf, er gehört aber ebenfalls zu Hetzern und Mobbern. Er hat da so seine „fans“, die er auf Seiten schickt, von Menschen, die er nicht mag, damit diese „fans“ diese Leute kaputt machen durch Negativbewertung und Hasskommentare. „Radio Restdeutschland“ ist aber nur einer von den vielen.  Einer der sich am meisten aufbläht, ist Hagen Grell, ich hab mir mal sein neuestes Video angetan, das war schrecklich, wenig Wissen, viel Gelaber, wie üblich bei dem, er stellt eine Frage („Ist Multikulti rückabwickelbar?“); diese Frage kann man in EINEM Satz beantworten. Was macht der Ego-Clown Grell daraus? Ein 22minütiges Video.  Ja, Grell, das pusht natürlich dein kleines Ego, und so etwas läßt die Kasse klingeln, wenig Leistung, viel Show, und der „Deutsche“ zahlt. Der „Deutsche“ läßt sich halt gerne blenden. wären das nur Einzelpersonen,wäre das ja egal, aber es sind so viele ???? – Sie sind halt kollektiv verdummt. Wenn die Show stimmt und bei dem Grell stimmt die Show ja, er wurde ja gut werbemäßig hergerichtet, glaubt der „Deutsche“ alles. Und zahlt auch für alles.  Es gibt genügend Beispiele aus der Vergangenheit, und Merkel ist ja auch ein solches Beispiel.  Wie kann sich eine solche Figur 20 Jahre in einem Land halten? Die Seilschaften, der Filz, muß undurchdringbar sein. Und fast alle profitieren finanziell vom System – bis auf die wenigen Dissidenten, auf die man in gewohnter Weise einprügelt.  Nein, Dissidenten, das sind Leute wie ich, oder der Aufgewachte, oder Wake News, stellvertretend für die wenigen unermüdlichen unbestechlichen Schreiber im Netz; Dissidenten sind NICHT diejenigen, die sich im geschichtlichen Revisionismus verrennen, diese Falle hat man für die „Deutschen“ nur aufgestellt, damit sie herein tappsen, und das hat auch gute 10 Jahre funktioniert.

Wo ist mein roter Faden? Ach ja, die zu rettende Kultur. Also meine Kultur, da dürft ihr drauf verzichten, ist weg, sie ist weg, ich habe den Kanal von euch gestrichen voll, ich tue für euch nichts mehr, was die Kultur angeht, so gibt es ja auch andere interessante Musik und noch andere Kultur, von der ihr sowieso keine Ahnung habt, also warum lange drüber reden. Ihr seid ja eh menschlich tot.

Dekadenz, Untergang/Zerfall – Spengler hat es so voraus gesehen  und mit diesen Themen geht es hier weiter. Zwischenzeitlich habe ich mal in das Nichtkampfprinzip reingehört, was Lenz sagt, ist größtenteils richtig, aber er meint, man müsse keinen Zaun um sein Eigentum machen, wenn man lieb und nett ist und dem Feind sagt: „Bis hier hin und nicht weiter“, werde sich der Feind daran schon halten. Ach so, laut Lenz gibt es ja gar keine Feinde, alle Menschen haben sich ganz doll lieb und tanzen Ringelreihen. Doch ein bisschen naiv diese Vorstellung. Nun denn, ich werde mich noch weiter mit diesem Thema (Nichtkampf-Prinzip) beschäftigen und dann gegebenenfalls darüber schreiben.

Teutoburgs Wälder

Gedenktag CasparDavid Friedrich

Er machte nie Skizzen, Kartons, Farbentwürfe zu seinen Gemälden, denn er behauptete (und gewiß nicht ganz mit Unrecht), die Phantasie erkalte immer etwas durch diese Hilfsmittel. Er fing das Bild nicht an, bis es lebendig vor seiner Seele stand“, so erinnert sich der Dresdner Naturphilosoph, Arzt und Malerkollege Carl Gustav Carus an CasparDavid Friedrich. Tatsächlich sollte dieser noch zu Lebzeiten zu einem Symbol für die revolutionäre, mit alten Sehgewohnheiten brechenden Kunst der Frühromantik und der einzigartigen Deutschen Romantik werden. Nicht allein durch beharrliches künstlerisches Handwerk sondern vor allem durch Intuition und Geduld entstehe das gelungene Bild, laut Caspar David Friedrich. „Schließe dein leibliches Auge, damit du mit dem geistigen Auge zuerst siehest dein Bild. Dann förder zutage, was du im Dunkeln gesehen, daß es zurückwirke auf andere von außen nach innen“, faßte er einmal seinen eigenen Prozess der Bildfindung zusammen. Durch diese Philosophie gelang es Friedrich seine weltberühmten Ölgemälde zu schaffen, welche sogar in den heutigen, antideutschen Zeiten noch im kollektiven Gedächtnis unseres Volkes ihren festen Platz bewahrt haben.

Sein berühmtestes Werk „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ gilt als das Sinnbild der deutschen Romantik. Friedrich soll sich durch seine zahlreichen Wanderungen in Sächsischen Schweiz zu diesem Nationalsymbol der Deutschen inspiriert gefühlt haben. Es zeigt den beim Kurort Rathen nahe gelegenen Berg Gamrig. Über die Person des Wanderers gibt es zahlreiche Spekulationen. Kunsthistoriker schätzen, es zeige entweder den jungen Künstler selbst, den Friedrich früh unterstützenden Johann Wolfgang von Goethe oder einen unbekannten Gefallenen der Befreiungskriege. Mit diesem Werk machte Caspar David Friedrich gleichzeitig auch noch in anderer Weise Kunstgeschichte. Erst mit seinem Wanderer gelang dem künstlerischen Sujet der Rückenfigur der Durchbruch zum akzeptierten Motiv. Rund 1.000 Zeichnungen und 300 Gemälde soll der Ausnahmekünstler hinterlassen haben, darunter Werke wie „Das Große Gehege“, „Tetschener Altar“, „Felsenlandschaft im Elbsandsteingebirge“ oder „Kreidefelsen auf Rügen“.

Friedrich! Der einzige Landschaftsmaler, der es bislang vermochte, alle Kräfte meiner Seele aufzurühren, der Maler, der eine neue Gattung geschaffen hat: Die Tragödie der Landschaft“ urteilte der französische Bildhauer David d´Angers der sich genauso wie viele Zeitgenossen und sogar Vertreter des russischen Realismus und us-amerikanischer Romantik von dem gebürtigen Greifswalder beeinflussen ließ. Kein Wunder das Friedrichs Gemälde sowohl im 19. Jahrhundert als auch heute noch in einer Vielzahl von Galerien zu bewundern sind. Besonderen Einfluss auf den einzigartigen Stil Caspar David Friedrichs war sein Zeichenlehrer Johann Gottfried Quistorp, der den jungen Künstler dazu ermutigte, Wanderungen in die Natur zu unternehmen, um die lebendige Natur als Kunstobjekt zu studieren. Die Natur sollte den Mensch und Künstler Caspar David Friedrich von da an nicht mehr loslassen.
Nach dem Tod seines Bruders galt Friedrich teilweise als depressiver Charakter, der die Einsamkeit in der Natur der Gesellschaft in den Städten vorzog. Eine reine Kunstlehre im trockenen Studium war dem Freidenker zuwider. Er forderte künstlerische Freiheit und die Befreiung der Schaffenskraft von den Ketten einer starren Lehre. „Darum, ihr Lehrer der Kunst, die ihr euch dünket so viel mit eurem Wissen und Können, hütet euch sehr, daß ihr nicht einem jeden tyrannisch aufbürdet eure Lehren und Regeln; denn dadurch könnt ihr leichtlich zerknicken die zarten Blumen, zerstören den Tempel der Eigentümlichkeit, ohne den der Mensch nichts Großes vermag“ sollte Friedrich später auf dem Höhepunkt seines Ruhmes warnen.

Während der antinapoleonischen Befreiungskämpfe wurde sein Dresdner Atelier zum Treffpunkt von deutschen Patrioten und Friedrich thematisierte den Freiheitskampf des deutschen Volkes auch in seinen Bildern. In dem 1812 entstandenen Bild „Gräber gefallener Freiheitskrieger“ stellte er zwei französische Soldaten dar, die die sie umgebende Felsenlandschaft zu erdrücken scheint. Auf einem Sarg ist unter anderem die Abkürzung „F.H.K.“ zu lesen, welche für die gefallenen Freiheitskämpfer Friedrich Felsen, Heinrich Hartmann und Theodor Körner stehen sollen.

Am 7.Mai 1840 starb Friedrich als einer der bedeutendsten europäischen Maler in Dresden. „Nichts ist Nebensache in einem Bilde, alles gehört unumgänglich zu einem Ganzen, darf also nicht vernachlässigt werden“ sagte Friedrich einmal. Von diesem Leitspruch sind sichtbar alle seine Werke geprägt.

Übernommen von: http://www.der-dritte-weg.info/index.php/menue/1/thema/69/id/7292/akat/1/infotext/Gedenktag_Caspar_David_Friedrich/Politik_Gesellschaft_und_Wirtschaft.html

Meinereiner sah die Gemälde des CasparDavid Friedrich einmal in der Berliner Nationalgalerie. Der Eindruck war schlicht überwältigend. Ein großer, sehr großer Raum war gefüllt mit den Bildern dieses Malers. Diesen einen Raum in Ruhe zu begehen, hat mir gereicht, danach hat mich der Rest des Museums nicht mehr so interessiert, so stark war der Eindruck, den die Gemälde des CasparDavidFriedrich auf mich gemacht haben.

Besonders beeindruckt hat mich dieses Bild: http://www.caspardavidfriedrich.org/The-Watzmann-1824-25.html

caspardavid-friedrich-der-watzmann
Der Watzmann

Es ist sehr groß, 66,93 inches = 1,70 Meter breit und 53,15 inches = 1,35 Meter hoch. Da steht man einfach vor und schaut. So viele Einzelheiten, akribisch ausgearbeitet… der Raum ist gar nicht groß genug, um dieses Bild zu erfassen, bzw, wenn man es richtig erfassen will, geht das kaum, weil ständig Leute vorbei laufen.

Hier fndet der Interessierte alle Gemälde des CasparDavid Friedrich: http://www.caspardavidfriedrich.org/

So etwas Großartiges erschafft heute keiner mehr. Wir können nur hoffen daß das alte, Großartige, nicht mit unserer Kultur untergehen wird.

Teutoburgs Wälder

 

Frühgeschichtliche Kultstätten Ostwestfalen Teil 2 – Reisebericht – Visurlinien – Heinecke-System – Knotenpunkt Externsteine

52b-Blick-Schoenemark

aufziehendes Unwetter über der Schönemark

Schon zu Beginn der kurzen Reise gab es Verzögerungen; der Zug fiel aus, nach endlosem Warten in Leverkusen – es fuhr auch kein anderer Zug, in keine Richtung – und nach ebenso endlosem Herumtelefonieren hieß es dann, es gebe einen “Notfall im Zug” und nähere Angaben seien nicht möglich. Zum Glück fuhr dann ab ca 9.30 wieder ein Zug in Richtung Norden, welchem ich dankbar annahm, leider verzögerte sich meine Ankunft in Paderborn dadurch erheblich. Ergebnis: Ich mußte in der nun vorhandenen Sonnenhitze nach Norden fahren, die ersten 20 Kilometer ab Paderbon bestehen nur aus Landstraße ohne Schatten.
Es blieb dann sehr heiß. Ich schlich irgendwie durch den südlichen Teutoburger Wald, sogar im Hochwald war es mir zu warm, ich mußte mir sogar zwischendurch extra Wasser holen in Horn, und fuhr dann langsam nördlich nach Pivitsheide.

Am dritten Tag meines Kurzurlaubs erschien es mir möglich, über Landstraße von Pivitsheide zum Leistruper Wald zu fahren; das sind circa 2 Stunden Fahrzeit mit dem Rad. Es waren schwere Gewitter angesagt. Früh war ich im Leistruper Wald, doch genauso früh fing es von Westen an zu donnern. Als ich von der nordöstlichen Waldgrenze quer durch den Leistruper Wald im Südwesten ankam, bot sich mir folgendes Bild:

51b-Unwetterwolken

Nachdem ich das Ganze eine Zeitlang, beim mitgebrachten Mittagessen, beobachtet hatte, musste ich mich leider entschließen, den Leistruper Wald zu verlassen und zurück fahren. Als ich in Hiddesen ankam, schien wieder die Sonne. Das Unwetter kam dafür dann nachts.

Der letzte Tag meines Kurzurlaubs sah mich Richtung Süden radelnd, auch hier mit einigen Behinderungen. Der Teutoburger Wald wird ja leider bewirtschaftet, und wer einmal gesehen hat, wie das aussieht, wenn schwere Maschinen die Wege unpassierbar machen und den Wald quasi für Jahre durch Abholzen zerstören, wird immer gegen Waldbewirtschaftung sein. Nachdem ich hinter Berlebeck also circa eine Stunde das “Glück” hatte, durch einen solchermaßen zerstörten Wald gehen zu dürfen, über einen matschigen, zerfahrenen Weg, der wegen seiner tiefen Furchen kaum begehbar war, kam dann die Krönung: Die Waldarbeiter, offensichtlich ohne Hirn und Verstand, hatten circa 20 sehr lange Fichten(?)stämme quer über den Waldweg gelegt. Ein Weiterkommen war erst nach Abpacken des Rades und Überklettern des Hindernisses nebst Gepäck möglich.

Nun gut, nachdem ich dem Stemberg dann überquert hatte, landete ich dann wieder da, wo ich hinwollte, auf dem Bärenstein. Es war sehr ruhig dort, und ich konnte noch ein paar schöne Fotos vom Bärenstein, seinen gigantischen Ausmaßen machen, auch sind mir ein paar gute Detailfotos von den Externsteinen, genauer gesagt, dem Turmfelsen, und dem Kreuzabnahmerelief gelungen.

Die Rückfahrt mit der Bahn gestattete sich dann, wegen der Unwetterschäden, sehr schwierig, aber das soll hier nicht Thema sein. Im Wald selber gab es keine Sturmschäden, obwohl da oben der Sturm nachts auch sehr gewütet hatte. Warum wohl waren die Schäden in den Städten, vor allem in Düsseldorf, so groß? Man könnte ja mal an entsprechend verantwortlicher Stelle darüber nachdenken. Die Antwort ist eigentlich einfach: Gewachsener Wald fällt nicht einfach so um wegen ein bisschen Wind. (Ich schreibe bewusst “ein bisschen Wind”, denn ein richtiger Sturm ist etwas anders.) Platanen aber, in schluchtartigen Innenstädten, die fallen leicht um, erstens gehören Platanen hier geographisch gar nicht hin, und zweitens entwickelt ein mittelmäßiger Sturm natürlich in Häuserschluchten eine ganz andere Dynamik.

Tja, lieber Mensch, man kann halt nicht alles haben. Entweder man genießt den Wald und die Natur, und lebt naturnah, oder man lebt in Häuserschluchten, auch “Städte”, genannt, mit oder ohne Platanen (das sind Bäume aus Südeuropa, die das heiße Stadtklima auch vertragen) und mit der dazu gehörigen Gefahr.

Knotenpunkt Externsteine – Was sind die Externsteine?

Warum sind sie ein Knotenpunkt?  W. Teudt belegt in seinem Buch “Germanische Heiligtümer”, eindeutig, dass der “Sacellum”, genannte Raum auf dem Turmfelsen (Felsen 2) eben keine kirchliche Kapelle war, sondern dass der ursprünglich dort vorhandene Raum von den Christen (vermutlich unter Karl dem Schlächter) zerstört wurde beziehungsweise als vermeintliche Kapelle hergerichtet wurde.

Diese “Umwandlung”, die eigentlich eine Zerstörung war, aber lassen wir es hier beim Wort “Umwandlung”, ist nicht gut gelungen. Von besonderer Bedeutung ist aber, dass der ganze so entstandene  “Raum” nicht nach Osten, sondern nach Nordosten gerichtet ist. Die nordöstliche Richtung ist aber die von der katholischen Kirche als heidnisch verpönte Himmelsrichtung. Es ist davon auszugehen, dass es nicht um eine Bausünde im Sinne von “ungenauer Messung” handelt, denn die Abweichung von der kirchlich vorgegebenen Richtung (Osten) beträgt satte 47 Prozent.

Die Nordostortung ist also älter und sie ist mit voller Absicht geschehen. Die ersten Strahlen der an diesen Tagen aufgehenden Sonne treffen durch das Loch genau auf dort befindliche Personen. Mit einem schlichten Kompass lässt sich das sofort feststellen. Die Verschiebungen der Sonnen- und Mondaufgänge, die sich durch das sehr hohe Alter der Anlage ergeben, sind so gering, dass sie zu vernachlässigen sind.

Von den Externsteinen ausgehend ergibt sich alles Weitere. Sie sind der Knotenpunkt, wie es G. Heinecke in seinem „Heinecke-System“ ausführlich dargelegt hat, und schon alleine deshalb kann die Bedeutung der Externsteine gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

80b-Turmfelsen-Kapelle-Blick-von-Unten

Turmfelsen-Zerstörungswerk

97e-Felsen-2-Zerstoerung-und-Treppe

Treppenrest und Zerstörung an Felsen 2

Warum Visurlinien?

Was ist eine Visurlinie? Eine Visurlinie ist eine feststehende, geographische Linie, die sich ergibt, wenn man von einem bestimmten Punkt aus den Lauf eines Gestirns (zum Beispiel Sonnenauf- und -untergang am Tag der Tag-und-Nacht-Gleiche) misst.

Was ist der Sinn und Zweck von Visurlinien, beziehungsweise, warum waren sie damals von hervorragender Wichtigkeit?

Ganz einfach: Es gab weder Uhren, noch Kalender, noch sonstige Zeitmesser. Es war für Jagd und Ackerbau, Viehzucht und auch Schifffahrt, wo sie denn möglich war, extrem wichtig, zu wissen, wo und wann die Sonne auf- und untergeht,  d.h.,es auf eine andere Jahreszeit zugeht.

Wer einmal ohne Kompaß und Navigationsgerät in einem großen Wald unterwegs war, wird wissen, wie wichtig die Sonne ist. Wir als verwöhnte Neuzeitler haben keine Probleme mit der Ortung, wir wissen, wo wir hingehen, dank Karten, Plänen und – mit Auto – Navigationsgerät. Stellen Sie sich aber mal Ihr Leben ohne all das vor. Und dann auch noch ohne Autos und Straßen. Und dann stellen Sie sich vor, Sie wären in einem Ihnen unbekannten Land. Woran orientieren Sie sich? Na, an der Sonne (wenn sie denn scheint). Und in der Nacht am Sternenhimmel.

Visurlinien dienten also der Orientierung. Darüber hinaus dienten sie der Bestimmung des jahreszeitlichen Ablaufes. Sie dienten aber offensichtlich auch der Verständigung:

Entlang dieser Visurlinien findet man erhöhte Stellen (meist Berge) und Bauwerke (sofern sie nicht zerstört wurden bei der Christianisierung), von denen aus sich prima über weitere Strecken anderen Menschen etwas signalisieren ließ, höchstwahrscheinlich mittels Feuer. Nicht zuletzt kriegerische Erfolge ließen sich nur mit einem hervorragend ausgebildeten Nachrichtenwesen erzielen.

Problem der Zerstörung während der Christianisierung: Male und Türme, die es im Land gab, wurden fast völlig vernichtet. Die Gründlichkeit, mit der man dabei zu Werke ging, verdeutlicht ein kaum bekannter Beschluss einer Kirchenversammlung von Nanzig, welcher das Kapitulare Karls d.GR. vom Jahre 789 bestätigte und noch verschärfte. Zitat (Quelle: Widlak, Gebräuche der alten Deutschen, aus: Teudt,  Germanische Heiligtümer):

Auch die Steine, die das durch Dämonienblendwerk getäuschte Volk an den Trümmerstätten in den Wäldern verehrt, wo es auch Gelübde ablegt und erfüllt, sollen von Grund aus ausgegraben und an einen solchen Ort geworfen werden wo sie von ihren Verehrern niemals aufgefunden werden können. Es soll allen verboten werden, dass niemand in der Sorge um sein Seelenheil ein Gelübde ablege oder ein Licht oder eine Opfergabe anderswohin bringe, als zur Kirche und zu seinem Herrn und Gott.

(Zitat Ende)

Dieser Beschluss wurde wortgetreu ausgeführt. Ausnahmen machte man wohl mit den alten Steinkreuzen, die man auch heute hier und dort noch findet. Sie verdanken ihr Bestehen wohl nur ihrer Kreuzform. – Man kann also davon ausgehen, dass mit fanatischer Gründlichkeit von Christen alles, was mit dem alten Glauben zu tun hatte, zerstört wurde.

Aus dem Nichtwissen dieser Tatsache heraus, hat sich nun eine weit verbreitete Meinung gebildet, die dringend der Korrektur bedarf: Es gebe keine “prähistorischen” Baudenkmäler, ergo gab es auch keine Kultur zu dieser Zeit!

Des weiteren, nicht zuletzt und vielleicht am Wichtigsten bezüglich der Frage nach dem Sinn von Visurlinien sei hier das religiöse Empfinden der damals lebenden Menschen erwähnt, sich der Himmelsrichtung zuzuwenden,  wo man sich die zu verehrende Gottheit vorstellte. Himmelsrichtungen spielten im Glaubensleben und den Sitten der alten Kulturvölker eine bedeutsame Rolle. Je mehr sich Brauchtum heraus bildete für Gebet und Opfer, für Gelübde, religiöse Zeremonien und andere feierliche Handlungen, umso mehr musste auch die Bedeutung der Himmelsrichtungen steigen. Die Nordorientierung hat dabei im germanischen Glauben eine hervorragende Stellung, während der christliche Glaube im Norden den Wohnsitz des Teufels predigte. Deshalb kam eine Nordausrichtung für christliche Bauten niemals in Frage.

Die tief religiöse Sorgfalt, mit der man ernsthaft und über lange Zeit Himmelsbetrachtungen durchführte,  ist der Kern der “wissenschaftlichen” Astronomie.  Mit durchaus erstaunlichem Erfolg:

Die Pollinie, die man damals schon erkannte, unterscheidet sich nicht von der Pollinie der neueren Astronomie. Eine Schwankung von einem Grad wurde in den seltensten Fällen festgestellt, wohingegen man sich bei der Ortung der Kirchen in der ältesten christlichen Zeit, als die germanische Astronomie unterdrückt und vergessen war, auch schon mal um 14 Grad vertan hat bei der Messung.

Im Zuge der religiösen Entwicklung wurden dann die Orientierungsstellen entlang der Visurlinien zu Heiligtümern erhoben. An diesen Orten entwickelten sich, wenn es die Beschaffenheit der Landschaft möglich machte, Wohnstätten, aus denen dann Orte wurden. So wurde das Ortungsheiligtum nach und nach zum Dorfthingplatz.
Kirchen in der Bekehrungszeit wurden gemäß Anordnung sämtlicher Päpste auf die alten Thingplätze gesetzt, wo das Volk gewohnt war, zusammen zu kommen.

Es ist erst einmal  hier nur wichtig, anzuerkennen, dass dieses damals hier lebende Volk, von dem wir leider nicht viel wissen, dazu fähig war, Bauwerke zu errichten, die  sehr genau den damaligen Sternenhimmel abbildeten. Dies wurde von Astronomen bestätigt. Man kann also mit Fug und Recht von einer astronomischen Ortung sprechen. Man baute quasi im Einklang mit dem Firmament.

Das System der Visurlinien von Sonne und Mond, ausgehend von den Externsteinen, hat G. Heinecke 2006 ausführlich mit seinen Artikeln „Das Heinecke-System„, dargestellt. Der dazu gehörige Artikel ist hier: http://www.efodon.de/html/archiv/vorgeschichte/meier/2006-SY4%20meier_heinecke-system_teil2.pdf zu finden. Oder man gehe auf http://www.efodon.de, dann auf „Online-Archiv“, und dann auf „Vorgeschichte“, dann scrolle man circa zwei Drittel am rechten Rand runter, bis man auf die Jahrezahl 2006 kommt, dort stehen die beiden Artikel von Gert Heinicke:

    1. Das Heinecke-System: Frühgeschichtliche Visurlinien auf Sonne und Mond – die Darstellung des Systems
    2. Das Heinecke-System: Frühgeschichtliche Visurlinien auf Sonne und Mond – die Deutung des Systems

Hier geht es demnächst weiter mit den Themen:

Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 3: Heinecke-System, Externsteiner Visurlinien, Deutung

Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 4: Der Schliepstein

Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 5: Der Warmsberg

Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 6: Der Teutberg/die Teutoburg

Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 7: Die Detmolder Warte und der Viethberg

Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 8: Der Tönsberg; Kapelle, Quelle und Sachsenlager

Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 9: Der Velmerstot und der Große Opferstein

1Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 10: Der archäologische Lehrpfad Oesterholz-Haustenbeck

Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 11: Die Doerensschlucht

Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 12: Andere „Auffälligkeiten“

Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 13: Der Leistruper Wald. Dieses Gebiet werde ich aufgrund der dort vorhandenen mannigfaltigen Steinkreise, Opfersteine und Haine aufteilen müssen.

Teutoburgs Wälder

Ostara – Fotos und Karte Bärenstein

Ostara ist das alte Frühlingsfest, das heidnische Frühlingsfest der Tag-und-Nachtgleiche. Die Sonne gewinnt zu diesem Zeitpunkt ihren Kampf gegen die Winterriesen. Das Ostarafest markiert den Beginn des Frühlings, welcher dann im Mai vom Sommer abgelöst wird.

Die wichtigsten Gottheiten des Ostarafestes sind natürlich Ostara, Thorr und Tyr. Thorr erwacht von seinem Winterschlaf und holt sich seinen Hammer aus dem Reich der Riesen zurück (siehe Thrymskvidha). Das erste Thing des Jahres wird in dieser Zeit abgehalten.

An Opfergaben zu Ostern sind überliefert: Eier (besonders rot bemalte), Osterzopf, Brezeln und allerlei österliches Backwerk. Für Donar/Thorr sind auch Schafs- oder Ziegenkäse gut als Speise geeignet.
Ein wichtiger Brauch ist das Osterwasserschöpfen, was noch vor Sonnenaufgang erfolgen muß. Man muß dabei schweigen und darf sich auf dem Weg nicht umdrehen. Diese Wasser ist geheiligt und magisch; man kann es als Weih- und Waschwasser verwenden.

Meine alten Fotos vom Bärenstein passen sehr gut zu diesem Thema, da sie ebenfalls im Frühling (wohl Mai) entstanden sind. Es sind aber auch ein paar Winterfotos dabei.

An dieser Stelle sei auf meinen einführenden Artikel zum Bärenstein hier: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/03/23/der-baerenstein-deutsche-stufenpyramiden-teil-1/ hingewiesen.

Den gestrigen Abend habe ich damit verbracht, eine neue Karte vom Gelände zu zeichnen, auf die ich dann in Kleinarbeit den Standort, an dem meine alten Fotos gemacht wurden, eingezeichnet habe. Ich denke, man kann sich so ein gutes Bild vom Gelände machen.

Der Hauptweg hoch zum Bärenstein, vom Seeufer aus, ist schmal und steil, mit dem Rad nicht so gut zu begehen. Man gehe also am besten zu Fuß, festes Schuhwerk macht Sinn. Man kann das Gelände insgesamt in einen südwestlichen Teil und einen nordöstlichen Teil einteilen, der südwesttliche Teil wird begrenzt von der Wand, die ziemlich genau von Nordwest nach Südost verläuft. Westlich dieser Wand, deren Höhe mit 315 Metern an ihrer höchsten Stelle angegeben wird, verläuft der Fernwanderweg „Hermannsweg“. Geht man diesen Weg, sieht man allerdings nichts vom eigentlichen Bärenstein. Es  empfiehlt sich also, wenn man die Örtlichkeit zum ersten Mal besucht, vom See aus hoch zu gehen. Dort geht es über den Weg, den ich hier als „Hauptweg“ bezeichne, hoch zur Elfenwiese, und darüber hinaus kann man ganz um den offiziell „Bärenstein“ genannten Höhenzug herum gehen.  Dies empfiehlt sich selbstverständlich auch, aber die eigentliche ehemalige Stufenpyramidenanlage endet an der obersten Stelle der Elfenwiese. Westlicher „Hand“ kann man die Kessel-Begrenzung gut erkennen – man kann dort auch runter klettern, wenn man mag. Auf der östlichen Seite begrenzt der Hauptweg, der vom Örtchen Holzhausen-Externsteine/Parkplatz kommt und zu den Externsteinen geht, das Pyramidengelände. Von dort ist gar nichts zu erkennen, außer einer zinnenartigen Wand-Erhebung. Das Gelände ist, bis auf die Kessel, dicht bewaldet.

Karte:

neue-karte-Beschriftung-e

Die Zahlen auf der Karte markieren den Standort, wo die Fotos geschossen wurden.

Zahlen grün:

0. Eingang erster Kessel:
0e-Eingang-erster-Kessel

1. erster Kessel:
1e-zweiter-Kessel

2. zweiter Kessel:2e-zweiter-Kessel

4. Hauptweg hoch – unten:
4e-Hauptweg-hoch-hoehe-erster-Kessel

5. Hauptweg hoch: 5e-Hauptweg-hoch
6. Hauptweg hoch – Blick von schräg gegenüber auf Höhe des Eingangs des ersten Kessels:
6e-Hauptweg-Blick-schraeg-zwi-Stufe-1-und-2

7. Hauptweg hoch mit Rad – Größenverhältnisse! Blick von gegenüber liegender Erhöhung auf zweite Stufe. Hinten links im Foto ist der Eingang des zweiten Kessels zu erkennen:
7e-Hauptweg-zweite-Stufe-Rad

8. Zwischen Stufe eins und zwei – hinten die Wand:
8e-zwischen-Stufe-eins-und-zwei

9. Zwischen Stufe zwei und drei:
9e-zwischen-Stufe-zwei-und-drei

10. zwischen Stufe zwei und drei – Winterfoto:
10e-Zwischen-Stufe-2-und-3

11. Obere Begrenzung dritter Kessel:
11e-obere-Begrenzung-dritter-Kessel

12. Blick vom oberen Rand des dritten Kessels abwärts:
12e-Blick-von-oberem-Rand-dritter-Kessel

13. Blick auf gegenüberliegende Wand, dritter Kessel:
13e-Blick-gegenueberliegende-Wand-dritter-Kessel

17. Blick in den vierten Kessel Richtung Südwest:
17e-vierter-Kessel

19. Blick in den vierten Kessel Richtung Südwest:
19e-Blick-in-den-vierten-Kessel

20. Blick in den vierten Kessel zur Wand Richtung Westen:
20e-Vierter-Kessel-mit-Begrenzungswand

21. Vierter Kessel:
21e-Pyramidenwand

23. Blick Richtung Kessel-Ende (Nordwesten):
23e-Vierter-Kessel-Blick-Richtung-Pyramidenende

24. Innerer Nordwestrand vierter Kessel:
24e-Vierter-Kessel-Innerer-Nordwestrand

25. Elfenwiese:
25eHauptweg-Elfenwiese

26. Hauptweg abwärts, also zurück Richtung See:
26e-Hauptweg-hoehe-vierter-kessel-Blick-abwaerts

27. Hauptweg abwärts:
27e-Hauptweg-abwaerts

Nun folgen die hellblauen Zahlen auf der Karte, sie markieren den östlichen Teil um die Grabestelle:
1. welliges Gelände des östlichen Anlangenteils an der Grabestelle, links der Hauptweg zu erkennen, in der Bildmitte hinten der Eingang des zweiten Kessels
1e-Blick-Richtg-NW-Hauptweg

2. Gelände der Grabestelle, Blick Richtung Süden:
2e-Uebersicht-oestlicher-Anlagenteil

4. Grabestelle:
4e-Grabestelle

5. Grabestelle:
5e-Grabestelle-2

6. Grabestelle:
6e-Stein-Grabestelle

Man hat dort etwas gefunden, was darauf hin deutete, dass der im Foto sichtbare große längliche Stein der Deckenstein eines Grabes sein könnte, hat dann aber – warum auch immer – nicht weiter gegraben.

So weit meine Exkursionen am Bärenstein auf dem – vermutlich – ehemaligen Pyramidengelände.

Hier geht es weiter mit dem 2. Teil der frühgeschichtlichen Kultstätten Ostwestfalen: Heinecke-System: Externsteiner Visurlinien auf Sonne und Mond

Teutoburgs Wälder

Externsteine ein Zentrum – Ostern – Frühe nordische Hochkultur

VorbeBelege dahingehend, dass die Externsteine als Zentrum weitgehender astronomischer Forschungen ( die auf nichts anderem als langjährigen Beobachtungen der damals dort siedelnden germanischen Stämme fußten,) dienten, und darüber hinaus höchstwahrscheinlich als Kultstätte, als Sonnenheiligtum, kann man zum Beispiel hier: Forschungskreis Externsteine =>http://forschungskreis-externsteine.de/ , finden . Wenn man mehr wissen will, was ja heutzutage selten ist, aber vorkommen soll, kann man Weitergehendes unter “Germanische Heiligtümer” von Wilhelm Teudt nachlesen, das Buch gibt es noch zu kaufen und es ist empfehlenswert. Oder man liest im Netz unter obiger Seite nach, oder man googelt nach “Heinecke System” von Gert Meier, oder nach dem hier zum Beispiel: „Die Externsteine als Geburtsstätte und Zentrum der alteuropäischen Vermessungswissenschaft.“
Fündig wird man dann hier: efodon e.V.

Dort gehe man auf „Archiv“, (linke Seite), dort auf „Vor-Frühgeschichte“, dort scrolle man dann runter auf das Jahr 2006 und finde dort zum Beispiel (sind ja noch mehr lesenswerte Artikel da):

1.Der Leistruper Wald und seine Vernetzung mit dem Kultgebiet der Externsteine / G. Meier, 2006 (Artikel von mir in Vorbereitung)

2. Das Heinecke-System: Frühgeschichtliche Externsteiner Visurlinien auf Sonne und Mond, Teil 1: die Darstellung des Systems und Teil 2:  die Deutung, G. Meier, 2006 (Dazu kommt hier auch noch mindestens ein ausführlicher Artikel)

3. Der Bodenhimmel über der Oesterholzer Mark und die Spitze der Externsteinpyramide, A. Kaulins, 2006

4. Die frühgeschichtliche Vernetzung der Paderquellen (Dom von Paderborn mit Externsteinen), G. Meier, 2006

5. Die Externsteine: Alteuropäisches Kult- und Wirtschaftszentrum seid mindestens 5 000 Jahren. Der Kessel in der Haupthöhle von Felsen 1, G. Meier, 2007

6. Teil zwei: Der Sargstein und das Felsengrab, G. Meier, 2007

7. Nachrichtenknotenpunkt Externsteine, L, Geise, 2007

und viele mehr.

1e-Felsen-1-2-3-Nordostansicht

Da haben wir noch einen Artikel zur Geschichtslüge Varusschlacht:

Die Schlacht bei Kalkriese hat nie stattgefunden – Teudt hat das Schlachtfeld auch ganz woanders gedeutet, nämlich im Heidental, andere orten es ins Winfeld (südl. Teutoburger Wald). Ist auch einen Artikel wert.

Und natürlich die Himmelsscheibe von Nebra, die vollständig die Mär vom dummen germanischen Barbaren widerlegt. Wer aber sieht, mit eigenen Augen sieht, wie das funktioniert mit den frühgeschichtlichen Visur-Linien, glaubt diese Mär sowieso nicht mehr.

Nachtrag zu Ostern:

Der Osterhase ist uns kein heiliges Tier, weil irgendwer das im 17. Jh. geschrieben hat, sondern weil er seit urdenklichen Zeiten um die Zeit der Frühlingsgleiche in den Flecken des Vollmondes gesehen werden kann: Ein linksgewendeter Hase der ein Ei hält in einem Nest. In andern Jahreszeiten ist die Mondscheibe gedreht und man sieht in den Mondflecken andere Bilder.
Ostara ist ein anderer Name für Freyja, was sich auch durch Ortsnamen in Kultstätten ergibt. So liegt die Osterquelle in Berlin Lübars (Lübars = Liubas Ort, Liuba = Freyja), in Lübbenau liegt ein Ostergrund beim Liuba-Hain neben einem Frauenberg usw.

Mondbild-Osterhase

Des weiteren steht an die Beschäftigung mit dem Thema Atlantis in der Nordsee, aus mir unerfindlichen Gründen kommt dieses Thema jetzt wieder hoch, aber nicht in Kalweits Version, sondern jemand anders verbreitet das mit mehreren Filmen die ich nochmals neu hören muß. Der Anfang hatte mir heute, beim Hören, durchaus gefallen,  die Texte decken sich mit Spanuth und Kalweit, aber ab ca Teil 3, 4 begann der Vorleser auffallend häufig etwas von „Israeliten“ zu erzählen, die es m. Wissens damals im sogenannten „Nahen Osten“ gar nicht gab.  Also irgend etwas stimmt da nicht Ich muß da nochmals reinhören. Kalweit ist auch Völkerkundler und versteht die alten Sprachen und hat sehr ausgiebig geforscht; m. Wissens hat der nichts von „Israeliten“ gesagt.

Hiermit verwandt sind folgende Artikel, die hier auf dem Blog bereits erschienen:

  1. Der Bärenstein: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/03/23/der-baerenstein-deutsche-stufenpyramiden-teil-1/?frame-nonce=8c976e21ee
  2. Hohe Maien – christliche Verfälschung germanischen Brauchtums: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/05/15/hohe-maien-christliche-verfaelschung-germanischen-brauchtums/?frame-nonce=8c976e21ee
  3. Frühgeschichtliche Kultstätten Ostwestfalen Teil 1 Einführung: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/05/14/fruehgeschichtliche-kultstaetten-ostwestfalen-teil-1-einfuehrung/?frame-nonce=8c976e21ee

In Vorbereitung sind:

4. Frühgeschichtliche Kultstätten Ostwestfalen Teil 2: Heinecke-System: Externsteiner Visurlinien auf Sonne und Mond

5. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 3: Warum Visurlinien?

6. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 4: Heinecke-System, Externsteiner Visurlinien, Deutung

7. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 5: Der Schliepstein

8. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 6: Der Warmsberg

9. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 7: Der Teutberg/die Teutoburg

10. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 8: Die Detmolder Warte und der Viethberg

11. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 9: Der Tönsberg; Kapelle, Quelle und Sachsenlager

12. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 10: Der Velmerstot und der Große Opferstein

13. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 11: Der archäologische Lehrpfad Oesterholz-Haustenbeck

14. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 12: Die Doerensschlucht

15. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 13: Andere „Auffälligkeiten“

16. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 14: Der Leistruper Wald. Dieses Gebiet werde ich aufgrund der dort vorhandenen mannigfaltigen Steinkreise, Opfersteine und Haine aufteilen müssen.

Ein Extraartikel mit Fotos vom Bärenstein folgt als nächstes.

Teutoburgs Wälder

Patriotismus oder Nationalismus?

Bezug nehmend auf diesen Artikel beim Fassadenkratzer:

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/03/17/die-verleumdung-des-patriotismus-als-nationalismus/

Die Verleumdung des Patriotismus als Nationalismus

Es ist etwas ganz Natürliches, das eigene Volk, das eigene Vaterland, die Heimat und die eigene Kultur zu lieben. Dies nennt man Patriotismus.  Ein Patriot ist also ein Mensch, dem es ernst ist um das Wohl seines Vaterlandes und allen damit zusammenhängenden Einzelheiten.

Jemand, der sein eigenes Vaterland liebt, hat auch Verständnis und Achtung für die Patrioten anderer Völker  und wird gegebenenfalls für deren Kultur Interesse entwickeln, welche sich unter Umständen steigern kann.

Dann zitier der Fassadenkratzer Heinrich Heine. Zitat Anfang:

„In einer gewissen Gefahr auszuarten, ist ein Patriotismus, der sich primär stolz auf die Nation als politische Organisation, als Staat, richtet, und der nicht mehr in innerem Zusammenhang mit dem zentralen Wesen des Volkes als Kulturgemeinschaft steht. Heinrich Heine verspottete ihn als fahnenschwenkende „Teutomanie“ und „Phrasenpatriotismus“, der vor falscher Treue zur Obrigkeit nicht gefeit ist. Heines Patriotismus richtete sich auf Deutschland als Kulturgemeinschaft, auf seine Musik, die Besonderheit des Dichtens und Denkens, das aus Deutschland hervorwuchs, und er rief seinen nationalen Kritikern entgegen:

Pflanzt die schwarzrotgoldne Fahne auf die Höhe des deutschen Gedankens, macht sie zur Standarte des freien Menschentums, und ich will mein bestes Herzblut für sie hingeben.“ 4

Zitat Ende.

Der Fassadenkratzer behauptet weitergehend, daß sogenannte „nationale Phrasenpatrioten“ oft besonders laut aufträten und wer jedoch mit dem inneren Wesen des deutschen Geistes verbunden sei, wer nach heller Erkenntnis der tiefen Rätselfragen des Lebens strebe, die nur im Geistigen gelöst werden könnten, für den sei Vaterlandsliebe im Grunde eine so intime Angelegenheit, dass ihn eine gewisse Scham zurückhalte, laut davon zu sprechen.

Also jeder, der stolz ist, ist kein Patriot? Sondern Nationalist? Und jeder, der laut zur Sprache bringt, was Sache ist,  ist kein Patriot, sondern Nationalist? Auch, wenn die derzeitige Situation es erforderlich macht, die Deutsche Sache laut zur Sprache zu bringen, weil man sonst einfach nicht gehört wird?

Weiter im Text des Fassadenkratzers: Demgegenüber sei der Nationalismus, Zitat Anfang:

„eine auf Erwählung- und Sendungsbewusstsein beruhende, streitbare, zur Selbstüberhebung gesteigerte politische Haltung.“ 5 Er ist die „übersteigerte, intolerante Erscheinungsform des Nationalgedankens und des Nationalbewusstseins. Während ein maßhaltender, die gegenseitige Anerkennung und Achtung der Nationen nicht ausschließender Patriotismus eine unentbehrliche Voraussetzung jeder Staatlichkeit ist, gefährdet der Nationalismus, besonders in seiner schärfsten Form (Chauvinismus) den internationalen Frieden, indem er das nationale Eigeninteresse (sacro egoismo) über alle anderen Werte erhebt.“ 6 Der Nationalismus ist  gemeinsamer, nationaler Egoismus, der sich mit Herabsetzung und Unterdrückung anderer Nationen auslebt.“

Die Fußnote verweist auf Erich Bayers Wörterbuch zur Geschichte, erschienen 1965.

Nationalismus oder Patriotismus
Goldene Aue

Fassadenkratzer: „Im Westen, insbesondere in England, Frankreich und Spanien, kam zu dem durch die Gemeinsamkeit von Sprache und Kulturüberlieferung bestimmten Nationalgefühl bereits im Ausgang des Mittelalters das Streben, die Nation zu einem geschlossenen, souveränen Staatskörper zu machen. Diese Verbindung des Volkhaft-Kulturellen mit dem Politisch-Staatlichen zum Bewusstsein eines nationalen Einheitsstaates sollte die Geschichte bis in die Gegenwart bestimmen.

Doch dieses geschlossene Nationalbewusstsein nahm schon in der englischen Revolution von 1640-1660 mit dem religiös-nationalen Überlegenheitsanspruch, England sei das neue, von Gott auserwählte Israel, eine nationalistische Tendenz in sich auf. In noch stärkerer Form trat der Nationalismus in der Französischen Revolution von 1789 auf und erreichte einen Höhepunkt im nationalen Imperialismus Napoleons.

Demgegenüber lebte in den deutschen Dichtern und Denkern der Klassik, der idealistischen Philosophie und der Romantik das Nationalbewusstsein nur in seiner volkhaft-kulturellen Ausprägung. Einen deutschen Gesamtstaat gab es auch nicht. Der deutsche Sprachraum war in eine Vielzahl von sich voneinander abgrenzenden territorialen Fürstentümern zergliedert, die ein Einheitsbewusstsein der Deutschen, das zu einem einheitlichen Staat führen könnte, bekämpften.

Schiller und Goethe dichteten in den Xenien gemeinsam: „Deutschland? Aber wo liegt es? Ich weiß das Land nicht zu finden, wo das gelehrte beginnt, hört das politische auf.“ Für sie war die kulturell-geistige Nation das Entscheidende, hinter der die politische als unbedeutend verschwand. Die äußere politische Einheit wurde von den Kultur-Schaffenden auch gar nicht angestrebt. Dies geschah erst in der gegen die Restauration der Adelsherrschaft gerichteten demokratischen Revolutionsbewegung von 1848.

Die Nationalismus-Vorwürfe an Fichte

Auch dem Philosophen Johann Gottlieb Fichte kam es gerade während der Besetzung durch Napoleon darauf an, das Gemeinsamkeitsgefühl aller Deutschen als Kulturnation zu wecken, um nicht die Eigenständigkeit als Kultur-Volk aufzugeben, sondern Widerstand zu leisten. Doch schon die Eingangsworte seiner „Reden an die deutsche Nation“, die er 1807/1808 in Berlin hielt: „Ich spreche für Deutsche  schlechtweg und von Deutschen schlechtweg“, wurden missverstanden und nationalistisch ausgelegt, indem man nicht berücksichtigte, dass es ihm gerade darum ging, gegen das Verbot der Territorialfürsten die kulturelle Einheit aller Deutschen zu beschwören.“ ZITAT ENDE

Erst Fichte komme laut Fassadenkratzer zu dem richtigen Schluß: “ Der Staat ist nur „Mittel, Bedingung und Gerüst“ für das Volk.“

Der Fassadenkratzer schlußfolgert daraus:  „Für Fichte ist das Volk auch weniger eine leibliche Abstammungs-, als eine seelisch-geistige Kulturgemeinschaft. „, und mißachtet, daß beides mit einander verknüpft ist. Abstammung und seelisch-geistige Kultur gehören zusammen, bedingen einander.

Weiter geht der Artikel des Fassadenkratzers auf die Verwischung/Vermengung der Begrifflichkeiten „Nationalismus“/“Patriotismus“ ein, und, behauptet, daß dies politische Absicht sei.

An diesem Punkt will ich die Vorgabe des Fassadenkratzers verlassen. Denn ich habe eine andere Meinung.  Ich bin der Meinung, Patriotismus kann in der heutigen Zeit ohne Abgrenzung von anderen Völkern, nicht auskommen, da Deutschland und das Deutsche Volk vom unmittelbaren Untergang bedroht sind. Die volkhaft-kulturelle Ausprägung kann NICHT ohne den regulierenden Staat, natürlich idealerweise das eigene Vaterland, auskommen, ja, sie kann ohne diesen Staat heutzutage nicht existieren. Dies beweist gerade die heutige Zeit, die alles Deutsche vernichten will. Dabei ist der Bereich der Kultur für mich besonders maßgebend, dieser Bereich,  in dem alles, was nicht Deutsch ist, seit vielen Jahrzehnten gefördert und gefordert wird, – soweit man bei der heutigen Hässlichkeit und Dekadenz überhaupt noch von Kultur sprechen mag – und somit auf der anderen Seite alles Schöne, Wahre, Edle und Gute (das betrifft gerade und ausdrücklich den Kulturbereich) vernichtet wurde und wird. Weiterer Sinn und Zweck des Ganzen: Die Menschen sollen nicht mehr wissen, was gut ist, was schön ist, wo ihre Wurzeln sind, was ihre Werte sind, wie Zusammenhalt aussieht und sich anfühlt, das ist die derzeitige deutschvernichtende Agenda. Vernichtung beginnt immer mit der Vernichtung der Kultur.

Und sie war leider größtenteils erfolgreich. Ich kann nicht erkennen, daß diesbezüglich ein Umdenken in einem Teil der Bevölkerung eingesetzt hat, im Gegenteil, die Dekadenz treibt täglich neue, höchste Blüten. Immer wenn man denkt, noch schlimmer, noch häßlicher könnte es nicht kommen, dann kommt es genau so.

Kultur ist immer ans Volk gebunden, sie ist volks-spezifisch. Deshalb muß beides geschützt werden, sonst verschwindet es. Schützen heißt aber: einen verbindlichen rechtlichen Rahmen schaffen, ohne diesen geht es nicht. „Jedem Volk seinen Boden“, ist ein weiterer Satz, der in die richtige Richtung weist.

Die negativen Aspekte des Nationalismus, die der Fassadenkratzer anführt, als da wären: Sendungsbewußtsein, streitbare, zur Selbstüberhebung gesteigerte politische Haltung, lehne ich ab. Ich habe kein Sendungsbewußtsein. Ich bin auch nicht streitbar. Ich sehe allerdings auch KEINE automatische Verknüpfung vom Nationalismus mit diesen Eigenschaften. Man kann Nationalist sein, ohne Sendungsbewußtsein zu haben, und ohne streitbar zu sein (im Friedensfall).

Sind wir im Frieden? Bitte mal drüber nachdenken!

Persönlich bin ich erst dann streitbar, wenn ich mein Volk vom Untergang bedroht sehe – was seit längerem der Fall ist. Dies wäre auch bei Angehörigen anderer Völker so, Streitbarkeit hat etwas mit Wehrhaftigkeit zu tun  und ist eine natürliche Eigenschaft des Menschen, denn kein Mensch keines Volkes der Erde läßt sich einfach so, ohne sich zu wehren, vernichten.

Fazit zum Fassandenkratzer: Der Fassadenkratzer erkennt an, daß: „heute allgemein unter Nationalismus eine Überhebung über andere Völker, die mit deren Abwertung verbunden ist, verstanden wird. Dadurch werden Menschen, die in Wahrheit von einer berechtigten Vaterlandsliebe erfüllt sind, bei den unkritischen Massen wahrheitswidrig in den Geruch gesetzt, üble Nationalisten zu sein, denen die eigene Nation auf Kosten der anderen über alles gehe – was in der Vergangenheit zu furchtbaren Kriegen geführt hat.“

    •  was ich so nicht anerkenne. Ein Nationalist ist für mich KEIN Mensch, der automatisch dieses Verhalten an den Tag legt. Wieviel es natürlich bringt, gegen die „allgemeine Meinung“ (wo kommt diese her? Bitte mal drüber nachdenken) anzuschreiben, lasse ich mal so dahin gestellt. Vielleicht muß man sich deshalb, weil sich die Allgemeinheit unter „Nationalismus“ automatisch die obigen negativen Eigenschaften vorstellt, von diesen Eigenschaften auch gesondert distanzieren.
    • Ich kenne es aber auch anders herum: daß Menschen Patrioten schlecht reden, man selbst sei ja „Nationalist“, und das sei natürlich etwas „Besseres“. Aus solchen Aussagen spricht natürlich – deutlicher kann man es nicht offenlegen – ganz klar Chauvinismus. Ein Mensch, der so etwas sagt, fühlt sich als etwas Besseres und ist menschlich eine Null.

Teutoburgs Wälder

Wofür kämpfen?

Die Frage ist vielleicht für die meisten meiner Leser zu blöd.

In der Tat werde ich aber immer wieder gefragt, wozu man denn in Deutschland bleiben soll, denn hier „gehe ja eh alles den Bach runter“ und „die Leute, die hier wohnen, seien ja auch alles selbst schuld“ (gemeint ist damit die Entwicklung in Deutschland in den letzten…. sagen wir 20 Jahren).

Bei solchen Fragen begreife ich immer, wie dumm die Menschheit da draußen ist. Und ich stehe auch relativ hilflos vor solchen Fragen. Nicht, weil ich die Antwort auf diese Frage nicht wüßte, sondern weil ich nicht verstehe, wie Menschen so dumm sein können und nicht begreifen, was Deutschsein heißt und wofür sie kämpfen müssen.

Diese Antwort gab ich unter dem Video von Reconquista Germania:

klosterruine-Eldena-und-Riesengebirge-C-D-Friedrich

„Die Menschen verstehen es nicht, daß sie für ihre Kultur und den Deutschen Geist (dazu gehören auch die Dichter und Denker, denn die können sich nur in einem stabilen Vaterland, einem deutschen Vaterland entwickeln Kultur kann sich NUR in einem solchen Vaterland entwicklen) kämpfen müssen. Denn sonst ist unsere alte, wertvolle Kultur und Geschichte verloren. Sie wird dann, wenn wir verlieren, einfach weg sein, und Kultur, die verschwunden ist, kann man nicht wieder neu erwecken, sie braucht die dazu gehörigen Menschen, die ja die Kulturträger sind!

Problem ist, die meisten da draußen sind kulturlose, dekadente ungläubige Volltrottel, Egoisten mit Erwartungshaltung, psychologisch Kinder, die alles von „Mutti“ oder sonstwem erwarten, in klusive Scheinkultur und finanzielle Vollversorgung. Dies hat ja in den letzten Jahren gut funktioniert, wenn auch die Daumenschrauben (finanziell) immer mehr angezogen wurden, aber ich denke/behaupte/weiß, daß Menschen, die im System mitschwimmen, also auf Linie sind, immer noch sehr gut verdienen.

Sie sind die glücklichen Sklaven, und sie sind der Freiheit größter Feind. Ich persönlich glaube, solche Leute kann man auch nicht von etwas Anderem überzeugen.

Das, wofür die, die kämpfen wollen, kämpfen sollten, ist in der Tat unsere Kultur und unsere Heimat. Damit verbunden ist unser alter Glaube. Damit wollen die Leute da draußen leider auch nichts zu tun haben, aber vielleicht ändert sich das noch, wenn diese Menschen erkennen, daß Glaube verbinden kann mit der Heimat und daß ein Glaube alltagstauglich und im Hier und Jetzt stattfinden kann, daß er hilfreich ist für jeden Einzelnen. Dazu fehlt bei vielen die Bereitschaft, sich damit erstmal zu befassen. Sie sind noch nicht einmal mehr neugierig, auf eine gesunde Art und Weise neugierig, wie es jeder Mensch wäre. Nein, sie wollen glaubenslos (a-theistisch) weiter machen. Das wird aber in der Tat, wie Sie es auch sagen, schwierig werden. Ich bin der Meinung, ohne festen Glauben kann man diesen Kampf nicht führen.“

Die Antwort kam dann entsprechend: „Ein sehr guter Vortrag. Der Glaube und die Emotionen sind die Kraft, der Antrieb. Der Intellekt und das Wissen sind das Werkzeug, dass Mittel zum Zweck. Nur wenn beide miteinander polar zusammenarbeiten, entsteht ein solcher Mensch, den das System mehr fürchtet als alles andere.“

Das ist natürlich richtig. Aber: Warum soll ich Blinden was vom Sehen erzählen. Das funktioniert nicht.

Teutoburgs Wälder