Die Bedingungen zur Freiheit

Freiheit braucht Bedingungen. Diese Bedingungen sind vorhanden, oder aber eben nicht, bei jedem Menschen, bei seiner Geburt.

Manche Menschen sind frei, weil sie wohlgeboren (viel Geld) sind, vom Elternhaus alle Freiheiten, sprich: Möglichkeiten haben und gut / liebevoll geführt werden, aka „wohlwollend begleitet erwachsen werden“ dürfen, die meisten Menschen haben aber nicht so ein Glück.

Freiheit heißt nun für mich: Alle Menschen haben bei Geburt die gleichen Startchancen, aus ihrem Leben etwas zu machen. Oder auch nicht, jeder, wie er mag.
Da beginnt für mich Freiheit.
Bei den gleichen Startchancen für alle.
Die meiste Not und der stärkste Zwang entsteht aus Armut. Sein eigenes Leben nicht gestalten können, wie man mag, weil es überall fehlt und / oder man gar gezwungen ist, krankmachende, weil sinnfreie Arbeit zu verrichten, und das noch, wenn es ganz dicke kommt, bis ans Lebensende. So ein Leben ist ein vertanes Leben.

Jede „Lehre“ oder wie auch immer man das nennen mag, jeder Plan, wie denn Freiheit herzustellen sei, muß an diesem entscheidenden Punkt anfangen: Sie muß gleiche Bedingungen für alle schaffen, wohlgemerkt, bei der Geburt.
Was dann jeder draus macht, bleibt auch jedem selbst überlassen.

Da müßte ein sinnvolles Konzept ansetzen. In diese Richtung gehen bekanntlich der Plan B der Wissensmanufaktur und gewisse Strömungen des Anarchismus.

Plan B: https://www.wissensmanufaktur.net/plan-b/

Horst Stowasser, Anarchismus: http://www.anarchismus.de/medien/freiheit-pur.pdf

Wobei der Plan B etwas konkreter daher kommt mit Bedingungen, die da lauten:
1. Neues Geldsystem mit edelmetallgedeckter Währung, umlaufgeschwindigkeitsgeregelt und zinsfrei

2. Freie Presse

3. Bodenreform: Jeder bekommt so viel Land, daß er sich selbstständig ernähren kann, wenn er will.

Die Idee des Anarchismus halte ich bei der derzeitigen schlechten Bewußtseinslage des Menschen für nicht realisierbar. Anarchismus setzt voraus, daß Menschen eigenverantwortlich handeln und leben können und auch wollen. Es ist eine Illusion, zu glauben, daß Menschen dies wollten. Die meisten Menschen brauchen irgend eine Autorität, eine Macht, und sei es eben der Staat, der reguliert, wenn auch auf niedrigem Niveau. Also so wenig Regeln, wie nötig.

Eine Gesellschaft, die ohne Regeln auskommt und nur die höchste, oberste Regel quasi gesamtgesellschaftlich „befolgt“, die da heißt: Was ich nicht will, was man mir tut, das füg ich auch keinem anderen zu, ist derzeit nicht möglich. Sie wäre auch nur realisierbar, wenn Menschen bereit wären, zurück in kleinsten Organisationen lebend ihr Leben selbst zu gestalten.

Dafür brauchen Menschen aber Voraussetzungen. Diese habe ich oben angesprochen. Zum Beispiel kann man viel wollen, und auch machen, wenn aber das Geld dafür fehlt, geht gar nichts.  Dies wird leider meist bei den Träumern besserer Welten vergessen.
Man braucht allerdings auch einen offenen Geist und das Wissen, daß man selbst gestalten MUSS, denn sonst (das erleben wir ja gerade) schläft man in der „Demokratie“ ein und wacht in der Diktatur wieder auf.  Dieses politische Unbewußtsein, dieses Schlafen, diese politische Dummheit, stört die meisten Menschen aber nicht, da sie alle ihre Verantwortung, die sie eigentlich selbst tragen müßten, an den Staat abgegeben haben. Solch ein Verhalten macht natürlich jedwede Verbesserung zu einer Gesellschaft, die größtenteils eigenverantwortlich leben will, unmöglich. Es handelt sich bei diesen Menschen ganz klar um die glücklichen Sklaven, die der Freiheit größter Feind sind.

Deutsche Verzweiflung:

 

KeineHeimatKyffhäuser

Es kann nicht sein, daß …

der Staat einfach nur bescheißt.

Dieser Halbsatz ist das Haupthindernis in des Michels Gedankenwelt, bei ihm handelt es sich um die Hauptblockade, die den dummen Deutschen am Denken hindert.

Es kann nicht sein, daß …

Hier kann man beliebig irgend einen Grund einsetzen, warum der Corona-Wahn wahr sein MUSS!

Weil das anders gar nicht sein kann. Versteht das doch mal endlich, ihr Covidioten, ihr Nazis, ihr Verschwörungstheoretiker, ihr Alu-Hut-Träger! Der Staat ist für uns da, seine Vertreter wurden legal gewählt, von uns, vom Volk, so lernen wir es schon in der Schule. Und deshalb muss das wahr sein! Es kann gar nicht anders sein. Wir leben schließlich in der besten aller Demokratien, hier geht alles nach Recht und Ordnung zu.

Außerdem steht es so in der Bildzeitung und der nette Onkel abends um Acht wiederholt das ja auch ständig. Und dem glauben wir sowieso. Wer so nett und adrett aussieht, wer so nett die Haare gescheitelt hat, dem glauben wir auf jeden Fall, das geht gar nicht anders! Weil: die öffentlichen Medien lügen ja nie, schließlich bezahlen wir sie mit unseren Beiträgen und das würden die sich deshalb nie, nie erlauben, uns zu belügen!

Musik dazu von mir:

https://www.youtube.com/watch?v=Gruim4ZmQrM

1. Du hast Bataillone Schwadronen Batterien Maschinengewehr
du hast auch die größten Kanonen mein Michel was willst du noch mehr

2. Du hast ungezählt Paragraphen die Gefängnisse werden nicht leer
du kannst auch in Schutzhaft drin schlafen mein Michel was willst du noch mehr

3. Doch kennst du nicht mal deinen Nachbarn deine Brüder verachtest du sehr
Was kümmern dich schon die andern mein Michel was willst du noch mehr

4.Doch hast du viel Spaß und Vergnügen dein Hirn erstickt täglich in mehr
Merkst nicht mal wie sie dich betrügen mein Michel was willst du noch mehr

5. Kultur und Sprache verkümmert was solls du brauchst sie nicht mehr
Synthetik und Fremdes mehr schimmert mein Michel was willst du noch mehr

6. Du willst fast alles besitzen nur zu schätzen weißt du nichts mehr
Bleibst unzufrieden drauf sitzen mein Michel brauchst du denn noch mehr

7. Du hast auch für alles Verständnis nur du selbst verstehst dich nicht mehr
Du verdrängst deine Selbsterkenntnis mein Michel das fällt dir nicht schwer

8. Du hast keinen Gott mehr vonnöten du liebst dich selbst viel zu sehr
In Not willst dann du wieder beten mein Michel selbst wenns dir fällt schwer

9. Du willst dieses Lied gar nicht hören die Wahrheit liegt dir nicht sehr
Läßt lieber vom Glanz dich betören mein Michel was willst du noch mehr

KeineHeimatKyffhäuser

Lied: Nordwärts nordwärts – Thema Distanzierung

https://vimeo.com/454671936

Bündisches Lied / Fahrtenlied. Alle Fotos, Gesang, Instrumente, Aufnahmetechnik, Grafische Bearbeitung von mir.

Text:

Nordwärts  nordwärts

Nordwärts, nordwärts wolln wir ziehen zu den Bergen und den Seen
wollen neues Land erleben, wolln auf Fahrten gehen

2. Wollen frei so wie ein Vogel wiegen uns im kalten Wind
Wolln den Ruf der Wildnis hören,wenn wir glücklich sind

3. Wolln durch Moor und Sümpfe waten abends legen uns zur Ruh
Klampfen sollen leis erklingen singen immer zu

4. In der Kohte brennt ein Feuer füllt uns alle mit Bedacht
Schlaf senkt sich auf uns hernieder doch die Wildnis wacht

5. Käuzchenschreie Bäumerauschen bis zum frühen Morgengrau
über ausgequalmtem Feuer strahlt der Himmel blau

6. Wenn wir wieder heimwärts ziehen sehnet jeder sich zurück
denkt an die vergangenen Fahrten an vergangnes Glück

***

Thema Abgrenzung: Abgrenzung ist wichtig, aber erst dann, wenn sich Leute als ungeeignet entpuppt haben.

Zb. dieser Ballweg nach der Demo. Da braucht man nicht mehr drüber zu reden.
Bei Leuten wie Martin Bartoniz bin ich mir unsicher, der hat offensichtlich bis auf die Sprache nichts Deutsches mehr. Das geht mir oft bei „eher linken“ Leuten: Man weiß nicht, wie die drauf sind, wie stark multikulti geprägt die sind. Ob sie das Eigene (deutsche) noch hochhalten. Die meisten wohl eher nicht, da mache ich mir keine Illusionen. Die meisten wissen ja gar nicht mehr, was deutsche Kultur ist.
Dieses Unwissen ist aber oft, zumindest vermute ich das, Folge dessen, daß sie nie deutsche Kultur kennen gelernt haben. Kinder wachsen heute multikulti auf, die lernen keine deutschen Volkslieder mehr in der Schule oder zu Hause. Das ist einfach so.

Deshalb kann man nicht so einfach über solche Leute urteilen, weil man nicht weiß, sind sie einfach nur unwissend oder sind sie absichtlich so.

Diesen Vorgang des Vergessens der Deutschen Kultur können Deutsche privat umkehren. Das tut der Volkslehrer. Das finde ich gut, weil ich ja seit Jahren dasselbe versuche. Auch wenn ich nicht von entsprechenden Kreisen unterstützt werde. Ja, man hat sogar oft versucht, meine Musik schlecht zu reden. Ich weiß nicht warum, tut auch nichts zur Sache, es ändert ja nichts. Ich bleibe Musiker und mache weiter Musik. Natürlich auch andere Musik, aber auch deutsche Volksmusik.

Fazit:
Man kann also nicht die Leute so einfach über den Kamm scheren. So frei nach dem Motto: Du bist … wasweißich …    „ist“, mit dir rede ich nicht.
Ich rede mit allen Leuten, die mir freundlich kommen. Freundlichkeit und Klarheit der Sprache sind die Basis für Verständigung. Es geht nicht ohne Freundlichkeit und Klarheit des Ausdrucks.
Ich habe kein Problem, so als Beispiel, wenn einer links ist und deutschfreundlich. Früher durfte man als Sozialist sogar Patriot sein. Heute wird alles in Schubladen gesteckt, Deckel drauf, und beerdigt. So geht das nicht.
Ich habe auch kein Problem wenn einer rechts ist.
So einfach ist das zu verstehen.

Wenn man dann einmal klar festgestellt hat, daß man nix miteinander zu bereden hat, dann läßt man es halt. So einfach ist das. Logischerweise habe ich mit Menschen, die sich für Deutschland und seine Kultur einsetzen, auch aktiv was tun, eher was zu besprechen als mit Leuten, denen diese Thematik am Allerwertesten vorbei geht.

KeineHeimatKyffhäuser

Warum nur eine egalitäre gewaltfreie Gesellschaft eine Zukunft hat

Rechte und Pflichten in einer inhomogenen Bevölkerung, in der noch dazu fast jeder gegen jeden hetzt, Rechte und Pflichten, die nur mit Macht (=Gewalt) durch gesetzt werden können, taugen nichts.
Was ist daran so schwer zu verstehen?

Zum Thema: Egalitäre, gewaltfreie Gesellschaft

Deshalb sollte die Gesellschaft, in der man lebt, homogen sein. Man sollte freiwillig ihr Teil sein, gerne an ihr teilhaben. Eine Art „zwangsweiser“ Hinein-Geburt zb. als armes Arbeiterkind passiert zwar, ist auch Schicksal, aber möglichst schnell zu ändern. Bei mir war das leider so, daß ich viel zu spät erkannt habe, was es ausmacht, als armes Arbeiterkind einer ebenso armen Arbeiterfamilie, die noch dazu kriegstraumatisiert war, geboren zu werden. Das sucht man sich nicht aus. Aber man hat die Pflicht, sich davon zu befreien – sobald man erkennt, was vor sich geht.

Vor der Erkenntnis ist keine Befreiung möglich.

Die deutsche Gesellschaft (ich bin in Westdeutschland groß geworden) empfinde und empfand ich immer als spießig, bürgerlich bis hin zum schlimmen Kleinbürgertum, wo die Mutter Angst hat die Wäsche anders rum aufzuhängen, weil dann die Nachbarn tratschen. Trotzdem hatten meine Eltern beide ein gewisses Rebellentum in sich, vielleicht eben genau aufgrund ihrer Kriegstraumata, ein Rebellentum, welches sich dann in mir ab einem gewissen Alter zum Glück nach vorne drängte und mich mein ganzes Leben mit einer enormen Kraftanstrengung, die leider viel zu spät geschah, verändern ließ.

Bindung muß erworben werden in  der Kindheit, in der Jugend; sind die Eltern bindungsgestört, wird das bei den Kindern nicht viel anders sein, ja, es kann gar nicht anders sein. So erlebe ich die gesamte deutsche Bevölkerung: Ängstlich, kriechend, obrigkeitshörig, auf extreme Sicherheit bedacht, nur nicht auffallen. Es ist fast überflüssig, zu erwähnen, daß Männer mit solchen Eigenschaften für mich niemals anziehend waren, allerdings gab es nie andere. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, welche kennen gelernt zu haben 😉 Diese Eigenschaften würde ich aber als normal bezeichnen bei einem Volk, welches durch 2 Weltkriege ging und welches einen enormen Aderlaß hinter sich hat. Da sind halt keine Kämpfer mehr übrig, keine Tapferen, keine Leidenschaftlichen. Die Überlebenden der zwei Weltkriege, die in Wirklichkeit nur einer waren, sind Kriecher – anders kann man das nicht ausdrücken. Sie haben auch keine Identität mehr, denn Identität zu besitzen, würde bedeuten, daß man für irgend etwas, nämlich das Eigene, kämpft. Das tut der Deutsche nicht. Aber da er ja auch keine Identität mehr hat, muß er sich also gar nicht fragen, wofür er kämpfen sollte, wenn er denn müßte.  Wie praktisch. Warum daran etwas ändern? Ergo trägt er Maske, ohne zu hinterfragen, kriecht Merkel oder sonstwem hinterher und ist scheinfröhlich. Weil: man darf sich ja nichts anmerken lassen. Das ist oberstes Gebot traumatisierter Menschen. Innen drin brodelt es, herrscht die totale Gewalt – oder wie sonst soll man Menschen nennen, die ihren eigenen Kindern zumuten, 6 Stunden im Schulunterricht mit Maske rum zu sitzen? „Da müssen die Kinder halt durch“, denkt der Kriecherdeutsche, so,  wie seine Vorfahren eben durch Kriege, Leid und Entbehrungen durch mußten.  Und überhaupt, das war ja alles viel schlimmer! Mitleidlos, gnadenlos ist er geworden, der deutsche Kriecher, aber nach außen hin fröhlich. Weil: Keiner darf etwas merken. Zu gefährlich. So ähnlich wie auf der Titanic, das Deck steht schon halb unter Wasser, aber es wird weiter getanzt und gesoffen.

Eine egalitäre, gewaltfreie Gesellschaft, die nur die Zukunft sein kann, kann natürlich so überhaupt nicht entstehen. Für eine solche Gesellschaft braucht es Bewußtsein bei den Menschen. Leider muß deshalb das Alte erst kaputt gehen. Es gibt keinen Menschen, der das mehr bedauert als ich. Ich hätte lieber eine Art „sanften Übergang“; als Rentnerin, nicht mehr belastbar, ist das alles nichts mehr für mich. Ich hätte lieber einfach nur in Ruhe mit ein bisschen mehr Rente Bilder gemalt. Oder auf der Straße gespielt. So, wie es ist, ist es doof, und ich bin kein bisschen resilient, wenn es Unruhen gibt, bin ich nicht verteidigungsfähig. Hoffen wir, daß es spätere Generationen besser  haben werden. Aber die schlechte Energie, die durch die Gewalt, die jahrtausende Jahre alte Gewalt entstanden ist, die muß weg, die muß umgewandelt werden, die Menschheit darf so wie bisher, nicht weiter machen. Deshalb hat nur eine egalitäre gewaltfreie Gesellschaft eine Zukunft. Alles andere würde bedeuten: So weiter machen, wie bisher, denn Diktatur bleibt Diktatur, egal, unter welcher Prämisse, auch eine völkische Diktatur ist deshalb abzulehnen.

Musik: Es wird geschehen

Es wird gescheh`n (Altes deutsches Revolutionslied)

Es wird gescheh’n es wird gescheh’n die Zeit ist nicht mehr fern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern

Ref: Es wird gescheh’, es wird gescheh’n die Zeit ist nicht mehr fern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern

Die Herrscher solln am ersten Tag halt zu den Henkern wallen
Das Land ist frei von Tyrannei sobald ihr Haupt gefallen
Das Land ist frei von Tyrannei sobald ihr Haupt gefallen

Als nächstes ja bekomm den Lohn sind die Minister dran
Bald baumelt schon die Reaktion und ekle Pfaffen dann
Bald baumelt schon die Reaktion und ekle Pfaffen dann

Ihr Brüder all nehmt in die Hand die Waffen und die Wehr’n
Schon hört man es im ganzen Land des Aufruhrs dumpfes Gär’n
Schon hört man es im ganzen Land des Aufruhrs dumpfes Gär’n

Und sehn wir noch Tyrannen froh und schwelgend beim Gelag
Wir hungern gern, denn gar nicht fern ist unser Freiheitstag
Wir hungern gern, denn gar nicht fern ist unser Freiheitstag

Ref: Es wird gescheh’, es wird gescheh’n die Zeit ist nicht mehr fern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern

KeineHeimatKyffhäuser

Gar nichts tun, abwarten meditieren und analysieren – folk music Young und Vedder

Also beim Thema „gar nichts tun, abwarten“, fällt mir immer Juncker und sein Satz ein: „Wir machen was, und wenn sich dann keine große Gegenwehr regt, keine Proteste kommen, machen wir immer weiter so.“

Das ist das, was dabei raus kommt, wenn man immer nur abwartet.

Irgendwann mal ist es dann zu spät, etwas zu verändern, weil die Gegenseite,der Gegner, längst für vollendete Tatsachen gesorgt hat, während der sogenannte Widerstand gar nix getan hat. Außer meditiert, versteht sich.

Eine meiner Ablenkungsstrategien von so viel menschlicher Dummheit ist bekanntlich Musik machen. Eine weitere ist, während dieser Affenhitze, Musik hören. Dabei greife ich gerne auf meine „alten Vorbilder“ zurück. Neil Young mit seinem Album Harvest ist zeitlos. Ohne Young hätte es Eddie Vedder nicht gegeben.

Young in concert, Länge ca … das Konzert nennt sich „live at Massey Hall, 1971“, und meine Favouriten daraus sind Out on the weekend, Old man und natürlich Heart of Gold. Das ganze Konzert gibt es hier:

https://www.youtube.com/watch?v=U6vp1EMnqho&t=565s

Thrasher, Version 1979, live:

https://www.youtube.com/watch?v=nfhs-W_dh9Y

Vedder, Society:

https://www.youtube.com/watch?v=DgQR0x5ljek

Masters of war, Aufnahme Bridge school, 2004:

https://www.youtube.com/watch?v=uwMLLmQFwyc

I am a patriot:

https://www.youtube.com/watch?v=6MEqtYVt7xI

KeineHeimatKyffhäuser

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Zur Großdemo in Berlin, vergangenes Wochenende:

Ihr kommt zu spät. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Ich bin nun 59 Jahre alt, davon 7 Jahre chronisch krank und arm (Grundsicherung). Ich kann weder weit fahren noch stundenlang auf demos gehen, aus finanziellen Gründen nicht und aus gesundheitlichen Gründen schon gar nicht. Meine letzte Demo war im Jahr 2015, und damals wußte ich schon: für mich gibt es keine Demos mehr, ich kann das einfach nicht mehr aus gesundheitl. Gründen.

Ich war auch mal gesund. Da habe ich viel getan. Für die Idioten, die heute draußen mit Maske rumlaufen, die immer noch jeden Mist und jeden Scheiß der Medien und der Regierung glauben. Nur: Ihr Idioten da draußen wolltet das damals nicht hören, was damals schon zu sagen gab. Nun ist es zu spät. Aber nicht mal das wollt ihr hören. Statt dessen zieht Ihr über Aktivisten her. Traurig, traurig!

Wobei, traurig ist einfach übertrieben. Ihr seid mir schlicht egal geworden.

Passend dazu eine etwas ältere Liveaufnahme von mir:

Deutsche Verzweiflung

https://www.youtube.com/watch?v=NiEscyl2pCo

Text:

Deutsche Verzweiflung   (H. v. Fallersleben)

1. In Angst und bürgerlichem Leben wurde nie eine Kette gesprengt
Hier muss man schon mehr geben die Freiheit wird nicht geschenkt

Nicht Mord noch Brand noch Kerker nicht Standrecht obendrein
es muss noch kommen stärker soll es von Wirkung sein

2. Sie sind die glücklichen Sklaven der Freiheit größter Feind
Drum sollt ihr Unglück haben, und spüren jedes Leid

3. Zu Bettlern sollt ihr werden verhungern allesamt
Zu Mühen und Beschwerden verflucht sein und verdammt

4. Euch soll das bisschen Leben, so gründlich sein verhasst
Daß ihr es weg wollt geben wie eine schwere Last

5. Nur dann vielleicht erwacht doch in euch ein neuer Geist
Ein Geist, der über Nacht noch, euch hin zur Freiheit reißt

Nicht Mord noch Brand noch Kerker nicht Standrecht obendrein
es muss noch kommen stärker soll es von Wirkung sein!

Genau so ist es, so hat es von Fallersleben vorher gesagt. Ihr kriegt erst die Ärsche hoch, wenn es zu spät ist. Sofern man bei dieser Demo überhaupt von „Ärsche hochkriegen“ reden will. Hier vor Ort gab es auch vor Wochen mal zwei oder drei mickrige „Montagsdemos“, traurige 20 Leute, die einmal um den Block gelatscht sind, und das war es dann. Hat sich nach den sogenannten „Lockerungen“ bezüglich Eures Corona-Wahns einfach so aufgelöst. „Man“ wollte dort aber auch nichts mit anderen zu tun haben, „man“ (der Organisator) hat sich strikt von Allem abgegrenzt. „Man“ sei „nur“ besorgter Bürger. Genau so geht es eben nicht. Aber das schnallen die „besorgten Bürger“, deren es hier noch viel zu viele gibt, sowieso nicht. Also lassen wir das.

KeineHeimatKyffhäuser

Frei geboren zu werden ist Schicksal, frei zu leben, nicht

Bin ich doch auf ein paar alte CDs gestoßen und denke, da höre ich mal rein, und was finde ich da:

https://www.youtube.com/watch?v=FTXlkHhfpXg

Text:

Ob auf einer grünen Sommerwiese beim allerersten Hahnenschrei
oder in einer trostlosen Zelle in Deinem Herzen bist Du immer frei
Und allen, die Dir nach der Freiheit trachten, bezahlte Büttel, mehr sind sie nicht
Noch mit nem Zettel am Zeh wirst Du grinsen über`s ganze Gesicht

Frei geboren zu werden ist Schicksal, frei zu leben nicht
Und frei zu sterben – das ist Pflicht

Das Sklavenglück der Schoßhündchen lässt den alten Wolf kalt
Während sie an der Leine kläffen, zieht er stolz durch den tiefen Wald
Und nichts und niemand kann ihm seine Freiheit nehmen
Der Jäger kann ihn töten, aber niemals zähmen

Was auch immer sie versuchen, Du bleibst standhaft, Kamerad
Sieh durch die Gitter den blauen Himmel, bis zu ihm reicht kein Stacheldraht.
Und kein Unglück währt ewig, auch die Zeit hier wird vergehn
Sie können uns einsperren, sie können uns quälen, sie werden uns niemals auf Knien sehen

KeineHeimatKyffhäuser

Im schönsten Wiesengrunde – deutsches Liedgut

Hier nun das nächste Lied in der Reihe: Deutsches Liedgut“, gespielt und gesungen von mir.

Dasselbe Lied bei soundcloud: https://soundcloud.com/waldgaengerin-773294820/im-schonsten-wiesengrunde

Ich kenne das Lied aus meiner Kindheit. Auch hier gibt es wieder ganz viele Strophen und ich mußte letzten Endes die Strophen auswählen, die ich singen wollte, denn zu lang sollte das Ganze auch nicht werden.

Text:

Im schönsten Wiesengrunde

Im schönsten Wiesengrunde ist meiner Heimat Haus
Da zog ich manche Stunde ins Tal hinaus
Dich mein stilles Tal, grüß ich tausendmal!
Da zog ich manche Stunde ins Tal hinaus

Wie Teppich reich gewoben, steht mir die Flur zur Schau;
O Wunderbild, und oben des Himmels Blau.
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
O Wunderbild, und oben des Himmels Blau.

Wie schön der Knospen Springen, des Taus Kristall im Licht!
Wollt ich es alles singen – ich könnt es nicht!
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
Wollt ich es alles singen – ich könnt es nicht!

Herab von sonn´ger Halde ein frischer Odem zieht;
es klingt aus nahem Walde der Vögel Lied.
Dich mein stilles Tal grüß ich tausendmal!
Es klingt aus nahem Walde der Vögel Lied.

Müßt aus dem Tal ich scheiden wo alles Lust und Klang
Das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang.
Dich, mein stilles Tal, grüß ich tausendmal!
Das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang.

Sterb ich in Tales Grunde will ich begraben sein,
Singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein:
Dir, o stilles Tal Gruß zum letzten Mal!
Singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein.

KeineHeimatKyffhäuser