Allgäuer Bauer als Speerspitze der Wahrheit

Die Wahrheit findet man immer nur abseits der Masse:

 

Aus der Videobeschreibung:

Ein Allgäuer Bauer muss seine Bereitschaft, auf chemische Substanzen in der Landwirtschaft zu verzichten, mittlerweile teuer bezahlen. Seit Jahren wird er von den zuständigen Behörden des Landkreises Ravensburg schikaniert. Deshalb ging er nun an die Öffentlichkeit um seine Erkenntnis mitzuteilen, dass die Landwirte regelrecht dazu gezwungen werden, aus Lebensmitteln ‚Tötungsmittel‘ zu machen! Landwirt Alois Merk aus Oberschwarzach (Bad Wurzach), nähe Memmingen/Allgäu, spricht hier in diesem ausführlichen Interview über die Schikanen der Behörden, die er erdulden muss, seit er aufgehört hat seine Felder mit Chemie (zB Kunstdünger) um des Ertrages willen zu vergiften. Ihm wurden die Tiere genommen, die Maschinen zerstört, Strom und Wasser abgedreht, ein großes Stück Wald gestohlen!

Und das alles stets unter dem Vorwand „er würde die Tiere und den Hof verwahrlosen lassen“. Auch wurde er eingesperrt und von vier Justizbeamten der JVA Ravensburg (Hinzistobel) bewusstlos geschlagen, seine Zahnlücke verdankt er diesem Angriff. Bisher musste er 13 „Raubüberfälle“ erdulden – so nennt Alois Merk die Vorgehensweise der Veterinärabteilung des Landratsamtes Ravensburg und der Polizei.
Seiner Ansicht nach steckt hinter diesem rigorosen Vorgehen der Behörden um ihn zu vernichten, ein größerer Plan. Demnach wird aktiv daran gearbeitet, gesunde Lebensmittel immer mehr zu verdrängen, denn nach Hrn. Merks Wissen sind auch zahlreiche andere Landwirte betroffen.

Wir haben Herrn Merk mit diesem Video die Möglichkeit gegeben, seinen Fall an die Öffentlichkeit zu bringen. Er möchte auf diesem Wege auch naturinteressierte Menschen erreichen, die mit ihm auf dem Hof echte Lebensmittel (ohne Chemieeinfluss) erzeugen und den Hof zu einem „Anschauungs-Bauernhof“ ausbauen. (Ein Rundgang über den Hof ist am Schluß dieses Interviews zu sehen.) – Beschreibung ENDE.

Bitte unterstützt Herrn Merk, so wie es eben geht, bzw. versucht ähnliches, ins Leben zu rufen.  An gewissen Stellen haben die Dinge, die Herr Merk gesagt hat, Wahrheiten in mir wach gerufen, die ich schon lange „weiß“, instinktiv „weiß“, aber über die niemand spricht, so z.b. die gigantische Ausbeutung von Mutter Erde über das Öl. Diese Förderung erscheint dem zivilisierten Menschen als natürlich, und der grenzenlose Fortbewegungswahn der Menschheit über Auto, Flugzeug und so weiter, ebenfalls. Wenn man an Autobahnen steht, kann man das gut beobachten, ich frage mich dann immer: Wo wollen diese endlosen Menschenströme alle hin? Haben die kein Zuhause, keine Heimat, keinen Hof, zum Arbeiten? – Ich merke – ich bin doch Bauer. –  Diese Gier nach Öl, „Treibstoffen“ und deren sinnloser, verschwenderischer Verbrauch ist aber nichts anderes als Plünderung und Ausbeutung von Mutter Erde.  Wir müssen zurück in den Kreislauf der Natur, auch wenn dieser Weg Zurück sehr weit ist. Die meisten Menschen haben ja völlig das Verständnis für die Natur verloren. Früher gab es mal das Wort Nachhaltigkeit, welches bedeutet, daß alles, was man tut, der Natur nicht schadet. Dahin müßten wir alle zurück. Wenn wir das nicht freiwillig tun, wird die Erde dafür sorgen.

Teutoburgs Wälder

Das Leben besteht nicht darin, sich irgendwelche Konsumbedürfnisse zu erfüllen

Zu viel Konsum ist schlecht für den Planeten, das wissen viele Menschen. Doch warum wird weiterhin so viel konsumiert? Warum wollen wir immer mehr, auch wenn es genug ist? Und wie können wir unser Verhalten ändern? Über diese Fragen haben wir mit Prof. Dr. Gerald Hüther, einem der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands, gesprochen.

Herr Hüther, wie kann man Menschen dazu bringen, ihr Verhalten zu ändern?

Gerald Hüther: Bisher haben wir immer gedacht, dass wir Menschen von außen dazu bringen können, ihr Verhalten zu ändern. [Ich nicht] Doch noch nie sind die Leute mit solchen großen Autos umhergefahren, noch nie waren die landwirtschaftlichen Nutzflächen so ausgebeutet und noch nie ist so viel Plastikmüll in den Meeren geschwommen. Also heißt das doch, dass unsere bisherigen Strategien nicht funktioniert haben.

Wenn es also nicht von außen geht, muss es von innen gehen. Wir müssen uns fragen: Was im Menschen kann man wachrufen und stärken, damit er aufwacht und sich anders verhält?

Plastikmüll im Meer ist ein Problem – aber was hat es mit uns zu tun?
Noch nie ist soviel Plastikmüll im Meer geschwommen wie heute. (Foto: The Plastic Oceans Foundation/NOAA)

Ein interessanter Ansatz. Was müssten wir in uns wachrufen?

Gerald Hüther: Wir müssten ein bestimmtes Bild von uns selbst haben und feststellen, dass dieses Bild nicht mit dem übereinstimmt, wie wir tagtäglich handeln. Durch dieses Missverhältnis ginge es uns nicht gut. Und dann würden wir versuchen, unser Verhalten an das Bild von uns selbst anzupassen.

Vorausgesetzt ist, dass wir ein starkes Bild von uns haben, denn sonst kann man dieses Bild in die Ecke legen und sagen „das interessiert mich nicht“. Das stärkste Bild, das ich für solche Fälle gefunden habe, ist die Vorstellung von der eigenen Würde.

Das Verhalten an die innere Haltung anpassen

Der Duden definiert Würde als das „Bewusstsein des eigenen Wertes und dadurch bestimmte Haltung“. Wie verwenden Sie den Begriff?

Gerald Hüther: Es ist das nicht so gut fassbare Gefühl, dass man etwas tut, was dem eigenen Anspruch an sich selbst nicht gerecht wird. Das Gefühl haben Soldaten, wenn sie auf andere schießen. Das Gefühl haben Bauern, wenn sie ihr Feld auf eine Art und Weise bestellen, die nicht gut ist. Das Gefühl hat man auch, wenn man Fleisch isst und weiß, dass das aus einer Tierhaltung stammt, die nicht in Ordnung ist.

Und wie können wir nun dieses bestimmte Bild von uns selbst erzeugen?

Gerald Hüther: In der Neurobiologie ist es so: Es gibt immer übergeordnete Muster, die darunterliegende Prozesse lenken und steuern. Zum Beispiel haben wir ein Bewegungsmuster, das uns hilft, ein Glas an den Mund zu führen. Das ist eine Bewegungsgestalt, die im Hirn abgespeichert ist. Wollen wir nun also etwas trinken, wissen wir durch das Muster, wie es geht und brauchen uns das Trinken nur vorzustellen. Das Gehirn reguliert dann von allein die ganzen einzelnen Bewegungen und Muskelkontraktionen, um das Glas anzuheben und zu trinken.

Dieses Beispiel können wir auch auf der Ebene der Steuerung unseres Verhaltens anwenden. Dort nennt man übergeordnete Muster innere Einstellung, Haltung oder Mindset. Von dieser Haltung hängt es ab, wie wir uns verhalten.

„Was für ein Mensch will ich sein?“

Mein inneres Bild bestimmt also, ob ich rücksichtslos lebe oder jemand bin, dem Mitmenschen und Umwelt wichtig sind?

Gerald Hüther: Ja, dieses Bild davon, was man eigentlich für ein Mensch sein will, ist das übergeordnete Bild. Dieses Bild steuert alle darunter liegenden Handlungen. Und für dieses Bild haben wir im Deutschen das Wort Würde.

Wir sollen uns also die Frage stellen, was für ein Mensch wir sein wollen und danach handeln? Antwortet da nicht jeder etwas Anderes?

Gerald Hüther: Wenn Menschen diese Frage beantworten, dann ist die Antwort immer gleich. Denn die Frage ist so grundlegend, dass es darauf nur eine Antwort gibt: Ich möchte jemand sein, der andere Menschen glücklich macht. Oder ich möchte jemand sein, der diese Natur erhält und der dazu beiträgt, dass hier alles wachsen kann. Es gibt keine Antwort wie „ich möchte jemand sein, der besonders viel Geld hat“.

Achtsam gehen
Achtsam mit sich selbst und der Umwelt sein: Ist das der Schlüssel? (Foto: © Dirk Hinz – photocase.de)

Schwer zu glauben, dass die Antworten wirklich so positiv ausfallen würden.

Gerald Hüther: Versuchen Sie es doch einfach mal. Stellen wir uns mal vor, wir fragen jemanden und der antwortet: „Ich bin auf der Welt, damit ich ein gutes Leben habe, damit es mir gut geht.“ Dann würde ich fragen, was ist denn das, was dich glücklich macht? „Wenn ich viel Geld habe.“ Und was machst du mit dem vielen Geld? „Damit kaufe ich mir eine Segeljacht.“ Und was hast du damit vor? „Dann fahr ich umher.“ Wie viele Jahre möchtest du gern umherfahren?

Dann fängt er an nachzudenken, denn er möchte nicht sein ganzes Leben auf der Segeljacht fahren – was ich damit zeigen will: In diesen Befragungen müssen Sie immer weiterfragen. Am Ende wird die Person erkennen, dass sie nur glücklich sein kann, indem sie auf eine Art und Weise lebt, dass andere Lebewesen auch leben können. Es geht gar nicht anders.

„Das sind Fragen, die passen nicht in eine Konsumgesellschaft“

Warum gibt es so wenig öffentliche Diskussion darüber?

Hirnforscher Gerald Hüther im Interview
Dr. Gerald Hüther gehört zu den bekanntesten Hirnforschern Deutschlands. (Foto: © Franziska Hüther unter CC BY-SA 4.0)

Gerald Hüther: Ich behaupte, dass das in unserer Konsumgesellschaft so gewollt ist. Menschen, die nicht wissen, wer sie sein wollen, kann man alles aufschwatzen. „Was ist eigentlich die Würde? Was für ein Mensch will ich sein?“ Das sind Fragen, die passen nicht in eine Konsumgesellschaft. Dabei sind das Fragen, die man für sich persönlich beantworten muss, damit man einen Kompass im Leben hat. Sonst kann man ja jederzeit von jedem beliebigen Angebot aus der Bahn geworfen werden. Und da wir in einer Gesellschaft leben, in der so viele ihre Angebote loswerden wollen, hat die Konsumgesellschaft kein Interesse daran, dass sich immer mehr Menschen mit dieser Frage auseinandersetzen.

Sie sagten mal in einem anderen Interview: „Wer glücklich ist, der kauft nicht“. Ist man glücklich, wenn man diesem inneren Bild folgt?

Gerald Hüther: Es gibt wahrscheinlich keinen glücklicheren Zustand als diesem Bild zu folgen. Wenn man sich also die Frage stellt „Wer will ich sein?“ und sein Leben und Verhalten darauf ausrichtet, ist man glücklicher, hat mehr Erfolg im Leben und entwickelt sich besser weiter als andere.

Ein ziemlich attraktiver Zustand.

Gerald Hüther: Er ist nur gegenwärtig unattraktiv, weil er in unserer Gesellschaft tabuisiert wird. Hier geht es um einen Emanzipationsprozess von sich selbst als Mensch und von der Konsumgesellschaft. Denn wenn sich immer mehr Menschen die Frage stellen würden, wer sie sein möchten auf dieser Erde, gäbe es für die Konsumwirtschaft nicht mehr genug Konsumenten. Dann würden die Menschen erkennen, dass das Leben nicht darin besteht, sich irgendwelche Konsumbedürfnisse zu erfüllen. Das wäre ein Totalausfall für alle Werbestrategen.

Yoga und Meditation wirken sich positiv auf Gesundheit aus
Es ist nicht unser Besitz, der uns glücklich macht. (Foto: CC0 Public Domain / Unsplash)

Wenn man also will, dass mehr Menschen nachhaltiger leben, müsste man ihnen ein Gefühl für ihre eigene Würde vermitteln. Es geht nicht mehr nur um Nachhaltigkeit, sondern um das, was uns im Leben wichtig ist. Es muss eine öffentliche Diskussion darüber in Gang kommen, wie wichtig es ist, dass Menschen sich ihrer eigenen Würde bewusst werden.

Herr Hüther, ich danke Ihnen für das Gespräch.

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Quelle: https://utopia.de/hirnforscher-das-leben-besteht-nicht-darin-sich-irgendwelche-konsumbeduerfnisse-zu-erfuellen-51507/

Ich denke, daß die weitaus größte Mehrheit der Bevölkerung würde- und ziellos durchs Leben stolpert und daß das auch nicht mehr zu ändern ist. Im Sinne des Artikels ist das Ziel: „wann kann ich mir ein neues Auto/Smartphonewasweißich kaufen“, kein Ziel.

Die meisten Menschen mögen ihr würde- und zielloses Konsum-ich -will-Spaß-aber-sofort-Leben sehr und sind nicht bereit, es aufzugeben. Sie verteidigen es ja sogar gegenüber denjenigen, die etwas anderes wollen und so nicht leben wollen. Sie verseuchen und vergiften alles, und bei Wahlen bestimmen sie mit ihrer dekadenten kulturfremden zerstörerischen Einschätzung das Schicksal ganzer Länder. Diese würdelose Biomasse ist tatsächlich durch Medien und Werbung sehr leicht lenkbar, wie man an den Frankreichwahlen gesehen hat.

Das Schlimmste ist aber die Rücksichtslosigkeit dieser Masse; wenn sie ja nur sich selbst zerstören würden, könnte einem das ja noch egal sein.  Sie zerstören aber alles, alle Grundlagen des Lebens.

Ich könnte dafür viele Beispiele nennen, bringe aber nur mal die Beispiele „Windräder“, die zunehmend ALLE Landschaften verschandeln, egal wo man hinsieht, entstehen neue „Windräder“, und das Beispiel Elektro-Smog (W-lan, Smartphone-Wahn), der alles und jedes in Dosen bestrahlt, die längst bewiesenermaßen krankheitsfördernd sind. Das ist aber den Smartphonejunkies egal. Ich wünsche ihnen allen die Pest an den Hals.

Teutoburgs Wälder

 

 

 

Zellen im Strahlenstreß

Noch nie wurde eine Technologie so intensiv und körpernah vom Endverbraucher genutzt wie die mobilen Endgeräte Smartphone und Tablet-PC.
Ärzte und Heilpraktiker sollten sich deshalb mit dem Forschungsstand über die Risiken der elektromagnetischen, nichtionisierenden Strahlung im Mikrowellenbereich, der Kommunikationsfrequenz des Mobilfunks, auseinandersetzen. In seinem Buch „Meditieren heilt“ schreibt der Umweltmediziner Dr. Harald Banzhaf: „Die Zahl der Menschen, die auf elektromagnetische Strahlen mit unterschiedlichsten Symptomen reagieren, steigt weltweit an. Die Rede ist von Elektrohypersensibilität (EHS). Und wir übersehen dabei, dass alle Säugetiere elektrosensibel sind. Denn nur aufgrund des Zusammenspiels von Elektrophysiologie und Biochemie können wir überhaupt leben. Jede der Billionen Zellen in unserem Körper ist angewiesen auf eine mehr oder weniger konstante Zellspannung.“

Mobilfunkstrahlung stört diese Homöostase. Das natürliche elektromagnetische Spektrum, so wie es sich evolutionär entwickelte, ermöglichte die Entstehung von Tieren, Menschen und Pflanzen, die Entwicklung ihrer Zellen.
Elektromagnetische Felder (EMF) haben beim Menschen hinsichtlich der Zell-, Gehirn- und Herzaktionsströme also eine lebensentscheidende Bedeutung. Damit zählen diese Felder zu den natürlichen Lebensgrundlagen.
In den Frequenzen, in denen heute der Mobilfunk, also Sendemasten, WLAN-HotSpots, Smartphones, TabletPCs und WiFi-Spiele „funken“, war vorher auf der Erde fast keine Umgebungsstrahlung. Von Peter Hensinger.

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Durch die flächendeckende Nutzung der Mobilfunk-Kommunikation ist seit Ende der 1990er-Jahre die gesamte Umwelt einer ständig steigenden Belastung durch künstlich erzeugte Strahlung im Frequenzbereich 400- 5000 MHz (Mikrowellen) ausgesetzt, deren Stärke millionenfach über der natürlichen liegt.

Mobilfunkstrahlung belegt gerade die Frequenzen, in denen auch die Zellkommunikation stattfindet. Diese dürfte unter keinen Umständen von außen gestört werden. Der Mensch mischt sich mit der künstlich erzeugten Strahlung also in natürliche Abläufe ein. Sie wirkt auf die Zellen als Störstrahlung und führt zu oxidativem Zellstress, einer Ursache vieler Krankheiten.

Ein Déjà-vu − Späte Lehren aus frühen Warnungen

Wer konnte sich 1990 vorstellen, dass 25 Jahre später fast alle Menschen mit einem eigenen Funkgerät herumlaufen und dass schon Kinder und Jugendliche das Smartphone nahezu permanent vom Aufwachen bis zum Einschlafen nutzen? Sie sind einer Dauerbestrahlung ausgesetzt, vor allem durch dauerfunkende Apps. Milliarden Menschen nutzen die Endgeräte körpernah, deshalb kann schon ein kleines Risiko große Folgen haben.

Ist die gepulste und polarisierte Mikrowellenstrahlung, mit denen die mobilen Geräte kommunizieren, gesundheitsschädlich?

Gibt es Elektrohypersensitivität (EHS), kann die Strahlung Krebs auslösen, ist sie mitverantwortlich für viele unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Herzrhythmusstörungen oder Burnout?

Wo gibt es seriöse Quellen über den Forschungsstand? Sicher nicht bei der Industrie und deren Informationsportalen, leider auch nicht bei den Strahlenschutzbehörden der Bundesregierung. Die Europäische Umweltagentur (EUA), höchste wissenschaftliche Umweltbehörde der EU, gab 2004 die Schrift „Späte Lehren aus frühen Warnungen“ heraus. Sie dokumentiert, mit welchen Methoden die Industrie in Symbiose mit Regierungen verhinderte, dass Schädigungen durch profitable Produkte bekannt wurden.

Die Liste der Vertuschungsskandale ist lang, z.B. Asbest, Tabak, Benzol, PCB, verbleites Benzin, Röntgen. Für den Profit nahm man Millionen Kranke und Tote in Kauf. Die zweite EUA-Dokumentation von 2012 „Späte Lehren aus frühen Warnungen: Wissenschaft, Vorsorge, Innovation“ stuft den Mobilfunk als Risikotechnologie ein und behandelt in einem eigenen Kapitel das Gehirntumorrisiko. Die EUA warnt vor einer Wiederholung der Geschichte.

Die bestehenden deutschen Schutzvorschriften aus den 1990er-Jahren werden der tsunamihaften Ausbreitung der Mobilfunktechnologie nicht gerecht. Das Bundesamt für Strahlenschutz reagierte schon 2005 auf diesen Mangel in den „Leitlinien Strahlenschutz“ mit Kritik: „Andererseits sind wir heute konfrontiert mit einer breiten Einführung neuer Belastungen, ohne dass eine abschließende Abschätzung und Bewertung der Risiken möglich war (z.B. Mobilfunk).“ (S.50)

Neue Regelungen wurden angemahnt. Nach Forderungen der Branchenverbände, die Leitlinien zurückzuziehen, verschwanden sie aus der Diskussion. Mit der Annahme der Zahlung von 50 Milliarden Euro UMTS-Lizenzgebühren im Jahr 2001 verkaufte der Staat die Gesundheit, eine Anpassung der Schutzverordnungen an die Erkenntnisse über die Risiken wurde seither blockiert.

Seit über 20 Jahren wertet der Fachinformationsdienst Strahlentelex/ElektrosmogReport monatlich die Studienlage aus, seit 2009 auch die Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk, u.a. in vierteljährlichen Studienrecherchen. Quelle der Recherchen ist die Studiendatenbank EMF-Portal, die Referenzdatenbank der WHO. Dieser Artikel orientiert sich an einem Review des aktuellen Forschungsstandes, den Redakteure beider Organisationen unter dem Titel „Mobilfunk: Neue Studienergebnisse bestätigen Risiken der nicht-ionisierenden Strahlung“ in der Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft (umg 3/16) veröffentlicht haben.

Eckpunkte der Forschung

Die Risiken der nicht-ionisierenden Strahlung sind aus der Medizin und Militärforschung bekannt. Bereits 1932 wies Prof. Erwin Schliephake, Verfasser des Buches „Kurzwellentherapie“ (1960), in der „Deutschen medizinischen Wochenschrift“ auf die Funkfrequenzkrankheit hin. In den USA wurde ab den 1950er-Jahren vor allem im Militär eine heftige Debatte geführt, die dann aus nationalen Sicherheitsgründen eingestellt wurde. Den Funk- und Radarsoldaten wurden die Risiken zugemutet.

Dies ist dokumentiert von N.H. Steneck im Science-Artikel „Die Ursprünge der US-amerikanischen Sicherheitsstandards für Mikrowellenstrahlung“ (1980) und in dessen MIT-Veröffentlichung „The Microwave Debate“ (1984). Ebenso von Prof. Robert O. Becker in „Heilkraft und Gefahren der Elektrizität“ (1993) in Prof. Martin Blanks Buch „Overpowered“ (2015)und im Vortrag des Zeitzeugen Prof. Franz Adlkofer „Der Umgang der Politik mit dem Strahlenschutz der Bevölkerung. Ein geschichtlicher Rückblick“ (2014).

Eine Forschungsaufarbeitung im Auftrag der Bundesregierung in den 1990erJahren über Langzeitwirkungen, durchgeführt von Prof. Karl Hecht (Charité Berlin), wertete über 800 sowjetische Untersuchungen aus. Sie wurde ins Archiv verbannt. Die deutsche Strahlenschutzkommission fasste Befunde in ihrer Empfehlung zum „Schutz vor elektromagnetischer Strahlung beim Mobilfunk“ vom 12.12.1991 zusammen und sah nichtthermische Effekte auf die Zellmembran – und damit einen Wirkmechanismus – als gesichert (!) an.

Einen Überblick über den Forschungsstand zu biologischen Wirkungen von elektromagnetischen Feldern (EMF) bis 2009 gibt die Arbeitsgruppe um Professor Richard H.W. Funk (Univ. Dresden) in ihrem Review Paper „Effects of electromagnetic fields on cells” und in ihrer Veröffentlichung „Electromagnetic effects – from cell biology to medicine“. Darin zeigen sie u.a., dass elektrische Felder mit einer elektrischen Feldstärke von 1 Millivolt pro Meter (mV/m) – dies entspricht einer Leistungsflussdichte von ca. 0,0027 µW/m – bereits biologisch relevante Änderungen der Ladungsdichte an der Zellmembran und daher störende Reaktionen in der Zelle verursachen können. Die Größenordnung dieser kritischen elektrischen Feldstärke liegt um einige 10000-stel niedriger als die heutigen Grenzwerte (z.B. UMTS: 61 V/m, entspricht 10000000 µWatt/m2).

Mit der Einführung des Mobilfunks als Massentechnologie begann die Verharmlosung der Risiken. Die Industrie hatte vorausschauend ein selbstreferentielles System von „Schutz“- Organisationen aufgebaut, in der WHO, der EU, in Strahlenschutzkommissionen, die sich gegenseitig in personeller Verflechtung bis heute die Unbedenklichkeit bestätigen. In der Studie von Starkey (2016) „Ungenaue offizielle Abschätzung der Hochfrequenz-Sicherheit durch die Beratungsgruppe AGNIR (Advisory Group on Non-ionising Radiation)“ wird dieses System detailliert aufgedeckt.

Das krebsauslösende und -fördernde Potenzial

Dieses von der Industrie aufgebaute Verschleierungssystem nach dem Vorbild der Tabakindustrie ist wissenschaftlich gescheitert, auch wenn Regierungen politisch daran festhalten. 2011 gruppierte die IARC, die Krebsagentur der WHO, die nichtionisierende Strahlung in die Gruppe 2B „Möglicherweise Krebs erregend“ ein – in dieselbe Kategorie wie DDT und Autoabgase.

Seit 1990 haben über 80 Studien DNA-Strangbrüche (Erbgutveränderungen) durch elektromagnetische Strahlung im Bereich der Mobilfunkfrequenzen nachgewiesen. Groß angelegte Studien der österreichischen AUVA-Versicherung

Das Bundesamt für Strahlenschutz sieht eine krebsfördernde Wirkung als gesichert an.11) Neueste Forschungsergebnisse, z.B. über die Handynutzung bei Vieltelefonierern über mehr als 20 Jahre, zeigen ein bis zu 5-fach erhöhtes Krebsrisiko.12) Doch es bleibt nicht bei Erkenntnissen im Labor: In Italien hat das höchste Gericht in Rom einem Angestellten bestätigt, dass sein Hirntumor vom Dauertelefonieren kommt und ihm eine Entschädigung zugesprochen.

Was kommt auf Kinder zu, die heute oft schon als Kleinkind ein Smartphone oder funkende Spiele nutzen − die Vieltelefonierer sind? Bei bestimmten Krebsarten gibt es signifikante Anstiege bei Kindern und Jugendlichen, wie die Auswertung der US-Krebsstatistik zeigt: „Die Fälle von gutartigen Tumoren des zentralen Nervensystems haben jedoch deutlich zugenommen. Zum Vergleich kam es bei Jugendlichen zu einer Zunahme von bösartigen und gutartigen Tumoren des zentralen Nervensystems. Bei Kindern kam es zu einer Zunahme von akuter myeloischer Leukämie, Non-Hodgkin-Lymphomen sowie bösartigen Tumoren des zentralen Nervensystems.“ 13)

Auch das Robert-Koch-Institut dokumentiert für alle Malignome bei Kindern einen Anstieg von ca. 25% zwischen 1994 und 2012.14) Prof. Franz Adlkofer, Koordinator des REFLEX-Projektes, kommt nach der NTP-Studie aus den USA zu dem Schluss: „Die Gentoxizität der Mobilfunkstrahlung kann entsprechend dem Stand der Forschung inzwischen als gesichert angesehen werden“.15)

Der WLAN-Skandal

Die Hauptstrahlenbelastung – v.a. für Kinder und Jugendliche – geht von der körpernahen Nutzung von Smartphones und Tablet-PCs, den dauerstrahlenden Apps und das Surfen über WLAN aus. Die Millionen WLAN-HotSpots, die parallel zu den Mobilfunknetzen und in Routern installiert werden, erhöhen die Strahlenbelastung enorm.

Dadurch bekommen die Forschungsergebnisse zu WLAN eine besondere Bedeutung. Im Springer Reference-Book „Systems Biology of Free Radicals and Antioxidants“ wird in dem Review von Naziroglu/Akman (2014) „Effects of Cellular Phone- and Wi-Fi-Induced Electromagnetic Radiation on Oxidative Stress and Molecular Pathways in Brain“ aufgrund der Gesamtstudienlage darauf hingewiesen, dass auch schwache WLAN-Strahlung gesundheitsschädlich ist.16)

Es kann als Skandal angesehen werden, dass trotz dieses Reviews auf höchster wissenschaftlicher Ebene − in einer „State of the art“-Publikation − die Bundesregierung mit ihren Plänen zur „Digitalen Bildung“ alle Schulen mit WLAN ausstatten will (Digitale Bildung = Geschäftsmodell der IT-Branche = frittiertes Gehirn (Video)). Eine Studie in den Scientific Reports, herausgegeben von der Nature-Gruppe, weist zudem nach, dass die WLAN-Frequenz bei einer „niedrigen“ Strahlungsbelastung von 8000 µWatt/ m² bereits nach 4,8 Minuten Einwirkung zu irregulären Reaktionen an der Zellmembran führen kann, verursacht durch die Polarisation der Strahlung.

In einer Sonderbeilage in der Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft (umg 3/16) erläutert der Physikdozent Dr. Klaus Scheler die Bedeutung dieser Studie.17) Im Ratgeber 3 „Vorsicht WLAN“ hat diagnose:funk 52 WLAN-Studien dokumentiert, die meist im athermischen Bereich, also unter den Grenzwerten, Schädigungen nachweisen.

Zellen im Strahlenstress

Die nichtionisierende Strahlung ist an vielen Krankheiten beteiligt, von Kopfschmerzen über Schlafstörungen bis hin zu Krebs, weil sie über einen Schädigungsmechanismus wirkt, der verantwortlich für die Auslösung entzündlicher Prozesse ist: der Überproduktion von freien Radikalen und oxidativem Zellstress. Oxidativer Stress entsteht, wenn oxidative Vorgänge durch freie Radikale die Fähigkeit der antioxidativen Prozesse zur Neutralisation übersteigen und das Gleichgewicht zugunsten der Oxidation verschoben wird.

Verschiedene entzündliche Schädigungen in den Zellen können hervorgerufen werden, z.B. Oxidation von ungesättigten Fettsäuren, Proteinen und DNA: „Zu den intrinsischen Mutagenen zählen u.a. freie Radikale (z.B. reaktive Sauerstoffspezies, ROS)“, heißt es im Lehrbuch „Molekulare Zellbiologie“ von Jacobi und Partovi.18) Zu den ROS (Reactive Oxygen Species) gehören Superoxide, Peroxide und Hydroxylradikale. Die nichtionisierende Strahlung besitzt nicht die Energie, kovalente Bindungen in den Zellen zu brechen, sie verändert aber Zellprozesse, vor allem in der Atmungskette in den Mitochondrien. Das hat Prof. Karl Hecht 2015 in seinem Artikel „Ist die Unterteilung in ionisierende und nichtionisierende Strahlung noch aktuell? Neuester wissenschaftlicher Erkenntnisstand: EMF-Strahlung kann O2- und NO-Radikale im Überschuss im menschlichen Körper generieren“ plausibel dargestellt.19)

Schon eine Exposition mit geringer Leistungsflussdichte kann freie Radikale generieren. Im bisher größten Review mit dem Titel „Oxidative Mechanismen der biologischen Aktivität bei schwachen hochfrequenten Feldern“ hat eine internationale Forschergruppe um Prof. Igor Yakymenko (Kiew) 100 Studien aller Mobilfunk-Frequenzbereiche ausgewertet. Davon weisen 93(!) eine EMF-bedingte Überproduktion von reaktiven Sauerstoffspezies nach.

Die Forschergruppe schreibt: „Hochfrequenzstrahlung wird deshalb wegen des umfangreichen biologischen Potenzials von ROS und anderen freien Radikalen, wozu auch ihre mutagenen Auswirkungen und ihr regulatorisches Signal- übertragungspotenzial gehören, zu einem potenziell gefährlichen Faktor für die menschliche Gesundheit. […] Schlussfolgernd zeigt unsere Analyse, dass Hochfrequenzstrahlung niedriger Intensität ein starker oxidativer Wirkungsfaktor für lebende Zellen ist, mit einem hohen krankheitserregenden Potenzial.“ 20) Der EMF expositionsbedingte Anstieg der oxidativen Schädigungen tritt, so Yakymenko et al., schon tausendfach unterhalb der Grenzwerte im nicht-thermischen Bereich auf, bei einer Leistungsflussdichte von 0,1 µW/cm2 (= 1000 µW/m2) und bei einer Absorption von SAR = 3 µW/kg. Dies liegt weit unter den Grenzwerten und Belastungen, denen Nutzer im Normalbetrieb von Endgeräten, Routern, Sendemasten und WLAN HotSpots ausgesetzt sind.

Warnke und Hensinger fassen in ihrem umgArtikel (1/13) „Steigende ‚Burnout‘-Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks“ zusammen:

1. EMF erzeugen eine Überproduktion von zellschädigenden freien Radikalen sowie stark reagierenden Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen, die wiederum DNA-schädigend sein können. Gleichzeitig werden die körpereigenen Abwehrstoffe – die endogenen Radikalfänger (Antioxidantien) – geschwächt.

2. EMF greifen störend in die Mitochondrien, eine Zentrale unseres Stoffwechsels, und damit in unsere Energieproduktion ein: Sie hemmen die ATPProduktion, wodurch das Gesamtsystem geschwächt wird.21)

Diese Schädigungskaskade ist inzwischen gesichertes Wissen und muss vor allem in die Diagnose vieler unspezifischer Symptome mit unklarer Ursache einbezogen werden. Ärzte berichten, dass eine Deexposition, z.B. die Entfernung des DECT-Telefons und von WLAN aus der Wohnung, oft ein wichtiger Schritt zur Heilung ist.

Wirkung auf die Reproduktionsorgane

Besonders eindeutig ist die Studienlage zur Wirkung auf die Reproduktionsorgane. Über 50 Studien weisen die Schädigung der männlichen Spermien nach: verminderte Fruchtbarkeit, Unfruchtbarkeit sowie Folgeschäden bei Neugeborenen. 70 Studien weisen schwerwiegende Auswirkungen auf die Entwicklung des Embryos nach. diagnose:funk hat dies 2016 in dem Brennpunkt „Smartphones & Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos“ dokumentiert.22) Mädchen werden schon mit allen Eizellen geboren. Von der Geburt bis zur Pubertät ruhen sie in den Eierstöcken. Diese Eizellen können also ab ihrer Herausbildung permanent bestrahlt sein. Das Ei, das „springt“, hat also eventuell schon eine Bestrahlungskarriere hinter sich.

Die Studienergebnisse zur Fertilität sind brisant, denn Smartphones und Tablet-PCs werden vor allem in der Nähe der Fortpflanzungsorgane genutzt: der Laptop auf dem Schoß, das Smartphone in der Hosentasche. Deshalb empfiehlt die Österreichische Ärztekammer in ihren 10 Handyregeln: „Bei Verwendung von Headsets oder integrierter Freisprecheinrichtung Handys nicht unmittelbar am Körper positionieren – besondere Vorsicht gilt hier für Schwangere. Bei Männern sind Handys in der Hosentasche ein Risiko für die Fruchtbarkeit.“23)

Dauerbelastung durch Sendemasten

Über die Nutzung seiner Endgeräte kann jeder individuell entscheiden. Doch der Dauerbestrahlung durch WLAN-Router oder DECTTelefone von Nachbarn ist man fast schutzlos ausgeliefert. Die Durchstrahlung unserer Wohnungen durch Mobilfunk-Sendeanlagen (Makrozellen) ist faktisch eine Zwangsbestrahlung.

Als 2004 sich durch die Naila-Studie24) erstmals ein erhöhtes Krebsrisiko im Umkreis von Sendeanlagen zeigte, forderte der Studienleiter Dr. Horst Eger das Bundesamt für Strahlenschutz auf, Nachfolgestudien durchzuführen, solange es noch strahlungsfreie Zonen gibt. Das ist nicht erfolgt. Die Bevölkerung wird, wie das Bundesamt für Strahlenschutz schon 2005 in den „Leitlinien Strahlenschutz“ kritisiert, nach wie vor einer „unkontrollierten Exposition“ (S.44) ausgesetzt.25)

Vor allem in außereuropäischen Ländern wurden in den letzten Jahren Sendemaststudien durchgeführt. In zwei neuen iranischen Studien wurde die Häufigkeit von Krankheitssymptomen von Anwohnern, die im Umkreis von 300 m um die Anlage wohnen, mit denen, die weiter als 300 m entfernt wohnen, verglichen (Indien: Kein Mobilfunk auf Schulen und Krankenhäusern).

Die Ergebnisse sind typisch für Sendemaststudien: „Die meisten gesundheitlichen Beschwerden wie z.B. Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Reizbarkeit, Unbehagen, Nervosität, depressive Anzeichen, Schlafstörung, Gedächtnisstörung und verminderte Libido wurden statistisch signifikant häufiger von Personen berichtet, die in einem Abstand bis zu 300 m zu einer Basisstation gewohnt hatten, im Vergleich zu Personen, die in einer Entfernung von mehr als 300 m zu einer Basisstation gelebt hatten.

Die Autoren schlugen vor, dass Mobilfunk-Basisstationen in einer Entfernung von nicht weniger als 300 m zu Wohnungen aufgestellt werden sollten, um die Exposition der Bewohner zu minimieren“ (EMF-Portal zur Studie von Shahbazi-Gahrouei et al).26)

Elektrohypersensitivität (EHS): Behandlungsleitlinien erschienen

Trotz weit über 700 Studien, die biologische Effekte nachweisen, ist der Kenntnisstand über die Wirkungen der Mobilfunkstrahlung immer noch lückenhaft. In den meisten Studien wird die Wirkung nur einer Frequenz untersucht, doch real sind alle Organismen einem Frequenzmix von GSM, UMTS, LTE und WLAN ausgesetzt (Mobilfunkstrahlung: Schädliche Wirkungen auf Tier & Mensch – Ameisen zeigen gestörtes Verhalten bei WLAN-Strahlung (Video)).

Die Kombinationswirkung mit anderen Umweltnoxen, wie Amalgam, Stickoxiden, Feinstaub, Blei, Glyphosat, Aluminium, Fluoriden, Cadmium, Weichmachern u.a., ist so gut wie nicht erforscht. Die kanadischen Umweltmediziner Genuis und Lipp haben diese verstärkende Kombinationswirkung in ihrem 2011 publizierten Artikel „Elektromagnetische Hypersensibilität: Tatsache oder Einbildung?“ behandelt.27) Je nach Vorbelastung und dem Zustand des Immunsystems wirken elektromagnetische Felder (EMF).

Zur Elektrohypersensitivität findet eine absurde Diskussion statt. EMF führen zu oxidativem Stress und sind damit eine wesentliche Grundlage für eine Palette entzündlicher Prozesse in den Zellen mit pathologischen Folgen. Zu behaupten, dazu noch auf Grund von Pseudoexperimenten mit Kurzzeitbestrahlungen (ein Raucher fällt auch nicht beim ersten Lungenzug tot um), dass es auszuschließen sei, dass Menschen auf diese Dauerbelastung sensibel bzw. allergisch reagieren, ist absurd. Elektrohypersensible Menschen zu psychologisieren, ist diskriminierend.

Die Marginalisierung von Umwelterkrankungen ist integrativer Bestandteil des kapitalistischen Medizinbetriebes. Das stellt die US-Psychologin Prof. J.R. Gibson 2016 in ihrem Artikel „Die stillschweigende Ausgrenzung von Menschen mit Umwelt-Sensibilitäten“ beeindruckend dar.28)

Zur Elektrohypersensitivität liegt seit 2016 erstmals eine gründliche Aufarbeitung des Forschungsstandes und ärztlicher Behandlungserfahrung vor. Die Europäische Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM-European Academy for Environmental Medicine) hat die „EUROPAEM EMF-Leitlinie 2016 zur Prävention, Diagnostik und Therapie EMF-bedingter Beschwerden und Krankheiten“ veröffentlicht.

Die Leitlinie stellt den aktuellen Stand der Forschung zu den Risiken der niederfrequenten und hochfrequenten elektromagnetischen Felder dar, den bisherigen Stand der Forschung zur Elektrohypersensitivität und gibt Empfehlungen, wie Ärzte EHS diagnostizieren und behandeln können. Diese EMF-Leitlinie sollte Standardwissen für die tägliche Praxis und deshalb in die Ausbildung aufgenommen werden.

Neben diesen strahlungsbedingten Wirkungen müssen die massiven psycho-sozialen Auswirkungen beachtet werden. Die Nutzung von Smartphones und Tablet-PCs vor dem 12. Lebensjahr führt zu Störungen in der Reifung des Gehirns. Die vielfältig notwendigen Sinneserfahrungen werden auf das Bildschirm-Wischen reduziert, dem Gehirn fehlt der Input zur Reifung. Er wird ersetzt mit falschem Input durch z.B. die allseits herrschende Reizüberflutung. Prävalenzen zur Internetsucht, Lern- und Aufmerksamkeitsstörungen, ADHS und Burnout schon bei Kindern werden angelegt.29) Das weisen Neurobiologen wie Korte, Spitzer und Teuchert-Noodt nach.30)

Die digitalen Medien, das Always-On sein, versetzt die ganze Gesellschaft in einen Stresszustand, so die „Stressstudie 2016 – Entspann Dich, Deutschland“ der Techniker Krankenkasse.31) Eine Studie der DAK von 2016 ergab, dass Konzentrationsschwäche, Verhaltensauffälligkeiten, Bewegungsdefizite und damit einhergehende gesundheitliche Probleme bei Grundschülern in den letzten 10 Jahren stark zugenommen haben. 91% der befragten Lehrer bezeichnen als Ursache dafür die mediale Reizüberflutung.32)

Das Smartphone gilt als Einstiegsdroge. Internetspiele sind auf Sucht programmiert und aktivieren Belohnungssysteme im Gehirn. Nach einer neuen DAK-Studie erfüllen 8,4% der männlichen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 12 bis 25 Jahren die Kriterien für eine Abhängigkeit nach der „Internet Gaming Disorder Scale“.33) Das sind epidemische Ausmaße. Weil die Internet- und Spielsucht dramatisch anwächst, schlug das Deutsche Ärzteblatt im Dezember 2016 Alarm. Man wisse inzwischen, dass die Internetabhängigkeit „häufig mit Suizidgedanken, Depressionen, AufmerksamkeitsdefizitHyperaktivitätssyndrom (ADHS), Autismus, Aggressivität, Devianz und substanzbezogenen Suchterkrankungen einhergehen kann.“34)

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche verändert den Gesundheitszustand der gesamten Bevölkerung einschneidend. Der Technologie-Hype überdeckt die Risiken. Die US-Psychologin Pamela Reed Gibson schreibt: „Obwohl die Beschwerden, die bei Menschen mit Umwelt-Sensibilitäten festgestellt wurden, nur ein Nebenprodukt einer gesellschaftsumfassenden Malaise sind, die übertriebenen Glauben an und Verbeugung vor Technologie und Industrie einbezieht, müssen technologische Stressfaktoren nicht nur von medizinischen Versorgungseinrichtungen, sondern auch von anderen ignoriert werden, um das kapitalistische Ziel grenzenlosen Wachstums zu erreichen.“35) Eine Herausforderung für alle Mediziner.

Anmerkungen

Die natürliche Hintergrundstrahlung bei 100 MHz beträgt ca. 0,000.000.5 Mikrowatt pro Quadratmeter (µWatt/m2). In Städten sind heute Strahlungspegel von 10 bis mehrere 10000 µWatt/m2 die Regel. Nicht selten liegt die Strahlenbelastung in oberen Stockwerken auch weit über 100000 µWatt/m2, beim Telefonieren können es am Kopf einige 1000 bis zu 10000000 µWatt/m2 sein, das zig-Milliardenfache der Dosis, an die unser Organismus evolutionär angepasst ist (Smartphone, WLAN & Co.: Das Strahlungskartell (Video)).

In Deutschland regelt die 26.BImSchV (Bundesimmissionsschutzverordnung) die Grenzwerte. Sie beruht auf den Empfehlungen der ICNIRP, einem privaten Verein industrienaher Wissenschaftler mit Sitz in München. Der festgelegte Richtwert für Handystrahlung im Nahbereich liegt bei 2,0 W/kg (SAR) lokal am Kopf und 0,08 W/kg (SAR) am gesamten Körper. Ein Richtwert ist nur eine Empfehlung. Für ortsgebundene Sender (Basisstation) gilt der vorgeschriebene Grenzwert für GSM 900 = 41 V/m (elektrische Feldstärke) bzw. 4500000 µW/m2 (elektrische Leistungsflussdichte), für UMTS liegt er bei 61 V/m, das entspricht 10000000 µW/m2.

Unter dem Link www.diagnose-funk.org/newsid=1164 kann eine Liste mit den Verweisen und Quellen 1)-35)heruntergeladen werden.

Original und Quellen: http://www.pravda-tv.com/2017/03/zellen-im-strahlenstress-aktuelle-forschung-zu-smartphones-tablets-co/

Teutoburgs Wälder

Zerstörungswut

Bezug nehmend auf folgende Themen:

https://andreasgrosse.wordpress.com/2017/03/15/der-wahnsinn-hat-einen-namen-eeg-umlage/ => zum Thema Windkraftanlagen

https://frankenbergerblog.com/2017/03/12/glauben-sie-an-diese-chemtrail-theorie/

Dr.Klinhardt kurzer Vortrag:

Zitat: „Aluminium-Nanopartikel lösen Entzündungen aus, in allen Gefäßen, in allen Geweben, in allen Nerven, macht die Blut-Hirn-Schranke kaputt und macht die Mitochondrien kaputt.“Zitat ENDE

So ist das. Jetzt ist mir klar warum die Landschaft in der Brd großflächig mit diesen hässlichen Dingern zu gebaut wird.
Der Mensch kennt keine Vernunft und keine Einkehr mehr. Der Mensch in der BRD, der Michel, der zerstört ALLES. Durch seine Gleichgültigkeit. Unterhält man sich mit den Leuten über diese Dinger, zucken die Leute nur mit den Achseln. Es ist ihnen egal.  Irgendjemand muß also ganz viel Geld mit den Türmen verdienen. Sonst würden die ja nicht gebaut.

Hier ist heute schon der dritte Tag ein grauer verchemtrailter Himmel. Von Frühling mit blauem Himmel keine Spur. Ob es dem dummen Michel auffällt? Ich wage, das zu bezweifeln. Er ist zu sehr damit beschäftigt, auf sein smartphone zu starren.

Edit: dieses Video habe ich eben diesbezüglich gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=mYB7RMGaMMU

 

Genau dasselbe, was das Thema „hohe Feinstabmengen“ in der Luft angeht. Interessiert den dummen Michel nicht. Daß über 40 000 Menschen jährlich in der Brd daran krepieren. Solange der Michel selbst nicht betroffen ist, interessiert es ihn nicht.

Hoffentlich ist es bald vorbei mit dem Michel. Es ist stellenweise UNERTRÄGLICH.

Wofür WIR kämpfen? Wir kämpfen dafür, daß dieser Irsinn wider das Leben aufhört! Auf allen Ebenen!

Teutoburgs Wälder

2 – Klassen- Medizin die auf Mord hinaus läuft

Zitat:

„2 Klassenmedizin für MCS Kranke?

Derzeit gibt es in Deutschland zwar eine Reihe hervorragender Umweltmediziner  – eine qualitative Versorgung bleibt dennoch den meisten MCS Betroffenen verwehrt. 

Krankenkassen (gesetzliche, aber auch „private“) verweigern nach wie vor die Übernahme der Behandlungskosten mit Hinweis auf längst überholte Studien (RKI 2002).

Umweltmedizin bleibt daher nur Patienten vorbehalten, die sich als „Privatpatienten“ auch ohne Kostenersatz durch ihre „Krankenkasse“ eine solche Behandlung leisten können.

Dieses Verhalten der Krankenkassen widerspricht auch vollständig den Erkenntnissen der Behindertengesetzgebung – welche grundsätzlich MCS als körperliche„Behinderung“ anerkennt – eine Verweigerung  einer adäquaten medizinischen Behandlung einer solchen „Behinderung“ widerspricht somit dem Rechtsanspruch auf einen grundgesetzlich garantierten Anspruch.

Wir bezeichnen dies als „2 Klassen Medizin“ einerseits  für Vermögende und andererseits für „Normalbürger“ und eine „soziale und medizinische Diskriminierung“, die sich auch durch die Verweigerung unverzichtbarer Leistungen bei Jobcentern, Wohnungsämter und Beihilfestellen fortsetzt.“ ZITAT ENDE

Das Geschriebene gilt auch für Fibromyalgie und CFS, die beiden anderen Umweltkrankheiten.

Quelle: http://www.eggbi.eu/beratung/mcs-multiple-chemikaliensensitivitaet/2-klassenmedizin-fuer-mcs-kranke/#c635

Weiter:

„Schriftliche Stellungnahme des Gesundheitsministers verweigert

Keine offizielle (mehrmals erbetene schriftliche!) /Stellungnahme gab es bisher vom „Gesundheitsministerium“  (mündliche Aussage:“Verantwortung liegt bei Ärzteschaft und Krankenkassen“) – keine Antwort gab es vom persönlich angeschriebenen „Gesundheitsminister“ Gröhe….

Die zuständige Sachbearbeiterin verweigerte jede schriftliche Stellungnahme – die ebenfalls angeschriebene Staatssekretärin Widmann-Mauz  fand unser Anschreiben überhaupt keiner Reaktion wert.

Aufschlußreich dagegen offizielle Stellungnahmen des Ministeriums:

 Schreiben an die Bundeskanzlerin Dr. Merkel

Der Versuch, von der Bundeskanzlerin als Vorsitzende der CDU eine qualifizierte Antwort zu erhalten, verlief ebenfalls erfolglos:

Unsere allgemeine Anfrage wurde als „persönliche Bittstellung um Hilfe“ verstanden mit dem Hinweis, mich an die Caritas(!) zu wenden.

Auch hier fanden wir somit keinerlei Bereitschaft, politische Verantwortung für die derzeitige Diskriminierung der Umwelterkrankten zu finden.

Offensichtlich hat das Bundeskanzleramt kein Interesse, sich für jene Minderheiten einzusetzen, die in den meisten Fällen durch schwere Versäumnisse der Umwelt- und Gesundheitspolitik überhaupt erst in diese Situation gebracht wurden/ werden.

Schriftverkehr

Wir haben dazu keine Antwort mehr erhalten.

Umweltbundesamt und Umweltministerium

 Ansprechpartner für Umwelterkrankte, für MCS Betroffene

 (vor allem für „Nur- Kassenpatienten“)

Im Gegensatz zu anderen Ministerien bemüht sich das Umweltministerium grundsätzlich zusammen mit dem Umweltbundesamt unsere Verbraucheranfragen tatsächlich immer ernst zu nehmen.

 Mit Hinweis auf entsprechende Aussagen auf der UBA Homepage zu MCS wandten wir uns auch an das Umweltbundesamt zum Thema „Ansprechpartner“ für Umwelterkrankte:

Informationsstand Oktober 2016

Mit Verweis auf die Kommission  „Umweltmedizin und Public Health“  hat als bisher einziges Ministerium das Umweltministerium geantwortet und am 23.6. 2016 

die Thematik „unbürokratische“ Hilfe für MCS Erkrankte auf die Tagesordnung dieser Kommission gesetzt.

Ergänzender Hinweis: „Auch das UBA hat angekündigt, seine unterstützenden Informationen im Internet zu aktualisieren“

Aktuelle Aussagen des Umweltbundesamtes    

Zitat: „Bei MCS handelt es sich um einen umfassenden Symptomenkomplex, unter dem die Betroffenen häufig stark leiden. 

„Je nach persönlicher Situation können Betroffene Informationen und Hilfe in umweltmedizinischen Ambulanzen und Beratungsstellen, bei den Gesundheitsämtern sowie bei niedergelassenen Umwelt- und Allgemeinmedizinern erhalten.“ Quelle 

Leider berichten uns Betroffene durchwegs, bei diesen Stellen keine adäquate, von den Kassen ersetzte Hilfe zu erhalten – entsprechende Umfragen unererseits bei über 100 solcher Adressen ergaben das selbe Ergebnis.

Das UBA empfahl auch bereits in der Vergangenheit die Vermittlung der Betroffenen an eine umweltmedizinische Ambulanz (Zusammenstellung in der Zeitschrift „Umweltmedizin in Forschung und Praxis“) mit der Möglichkeit einer interdisziplinären Abklärung der Symptome, um so eine optimale Betreuung zu gewährleisten und verwies auch auf eine Liste von Ansprechpartnern, die von der Kommission Umweltmedizin als zuständig benannt wurde.

Zitat: „Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat am Robert Koch-Institut (RKI) die Kommission Umweltmedizin neu berufen. (Quelle)

Leider ist es dem Umweltbundesamt, welches uns grundsätzlich bei der Beschaffung von Informationen bezüglich Bauprodukten stets beispielhaft unterstützt, bezüglich der medizinischen Ansprechpartner für Umwelterkrankte (nach unserer Meinung wäre dies ohnedies primär Aufgabe des diesbezüglich untätigen Gesundheitsministeriums!) derzeit aber noch nicht möglich, hier konkrete Ansprechstellen für Betroffene zu benennen.

Das Gesundheitsministerium wiederum verweigert jegliche schriftliche Antwort auf unsere Fragen!)

Früherer EGGBI Schriftverkehr mit Umweltbundesamt (UBA)  siehe auch APUG (Aktionsprogramm Umwelt/Gesundheit)

Robert Koch Institut MCS Studie

Grundlage aller Ablehnungen durch Krankenkassen, Sozialgerichte, beim Patientenbeauftragten und Politikern sind stets die viel zitierten MCS Studien des Robert Koch-Insituts aus den Jahren 1999 bis 2004(!). (Link) Auf eine Anfrage unsererseits erklärte das RKI am 13. Februar 2015:

„Studien zu MCS sind am Robert Koch-Institut nach den von Ihnen erwähnten (Anmerkung der Redaktion: fertiggestellt 2004!, dazu Hinweisenicht weiter erfolgt, daher gibt es auch keine Änderung zu den dort getroffenen Aussagen.

Gemeinsame  Stellungnahme   des Berufsverband der Umweltmediziner (DBU), Ökologischen Ärztebundes, der Interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin (IGUMED) und der deutschen Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie zur RKI Studie

Bewertung der Studien durch den Umwelttoxikologen  Dr. Hill

.Weiteres Zitat von RKI:

Die von Ihnen angesprochene Liste zu Umweltambulanzen auf den Seiten des EcoMed-Verlags wird auch von der Kommission Umweltmedizin als veraltet angesehen. Die Aktualisierung ist im Gange.“

Offensichtlich dauert diese „Aktualisierung“ länger als 12 Monate – nach wie vor (März 2016) haben wir keine Adressen erhalten, an die wir MCS Kranke verweisen können- vor allem auch dann, wenn sie nicht „Privatpatienten“ sind.

Zum gerne – von Kassen, Behörden zitierten RKI – MCS Bericht eine Stellungnahme der Bundessärztekammer bezüglich RKI und Umweltmedizin:

„In diesem Zusammenhang wurde die zwischenzeitlich neu berufene Kommission „Umweltmedizin“ am Robert-Koch-Institut begrüßt. Jedoch wurde auch festgestellt, dass diese Kommission der Intention, die Umweltmedizin zu stärken, nicht dienlich ist, da die Ausrichtung hier erkennbar epidemiologisch und nicht klinisch sei. “ (Seite 362, Jahresbericht 2012 Bundesärztekammer)“

Verletzung des Grundgesetzes durch Krankenkassen und Jobcenter? Krankenkassen verweigern Anspruch auf adäquate gesundheitliche Versorgung

Bereits 2008 wurde im Deutschen Ärzteblatt eine umfassende Auflistung notwendiger Maßnahmen für eine qualitative Anamnese von MCS publiziert. (Übersichtsarbeit „Klinische Umweltmedizin„)

„Zitat: Neben der Anamnese, klinischen Untersuchung und Differenzialdiagnose sind nach strenger Indikationsstellung Analysen von Körperflüssigkeiten, Ortsbegehungen und Umgebungsanalysen in die Bewertung miteinzubeziehen.“

Leider konnten wir patientenseits bis heute keine Stelle benannt erhalten, an der MCS Kranke als „Kassenpatienten“ eine derartige Anamnese erlebt haben – verwiesen wird stets auf die Tatsache, dass Kassen keine umweltmedizinschen Behandlungen finanzieren.“ Zitat Ende  (Fetthervorhebung von mir, genau so ist das, man kriegt nicht mal eine adäquate Diagnose, dafür muss man von Arzt zu Arzt rennen.)

Weiter: Zitat Anfang:

Einzige uns bekannte Ausnahme laut Selbstauskunft der Klinik:

Zitat: „Unsere universitäre umweltmedizinische Poliklinik steht Kassen- und Privatpatienten gleichermaßen zur Verfügung..“ 

„Unser Vorgehen orientiert sich an den Prinzipien, die im beigefügten Artikel skizziert sind – der Artikel ist schon aus dem Jahre 2008, aber prinzipiell weiterhin gültig.“

Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin

WHO Collaborating Centre for Occupational Health
Klinikum der Universität München
Ziemssenstr. 1,

D-80336 München

Nicht nachvollziehen können wir aber beispielsweise Aussagen aus diesem Haus zu Umweltschadstoffen wie PCB in Schulen

„Es gilt als gesichert, dass mit akuten Gesundheitsschäden bei Aufenthalt in PCB-belasteten Gebäuden nicht zu rechnen ist. Nur bei sehr hohen unfallartigen Expositionen können Vergiftungssymptome auftreten. Derartige Vergiftungen sind z. B. von Unfällen mit kontaminiertem Reisöl in Japan und Taiwan bekannt.“  

 Gerade bei Schulen geht es nicht nur um „akute“ Gesundheitsschäden, sondern vor allem um mögliche Langzeitfolgen, die es um jeden Preis zu verhindern gilt! Mit dieser PCB Bewertung würden sämtliche Grenz- und Eingreifwerte ad absurdum geführt!

Von einem “ Institut für Umweltmedizin“ ist eigentlich eine erhöhte Sensibilität gegenüber Umweltgiften erwarten.

…………………………………

Andere Kliniken antworteten überhaupt nicht auf unsere diesbezüglichen Anfragen – für eine Klinik wurden uns seitens der Patientenbeauftragten von Berlin zwei Telefonnummern bereits für die Anmeldung benannt (Privat-oder Kassenpatienten).

Laut Homepage des Berufsverbandes der Umweltmediiziner werden umweltmedizinische Leistungen nicht von den Kassen bezahlt.

Zitat zu den Aufgabenbereiche der Kassen durch Ruhr Universität Bochum:

„Verfassungsrechtliche Grundlagen“ 

„Gesundheit ist ein grundlegendes Gut von existentiellem Stellenwert; es ist eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen zur Umsetzung von Lebensentwürfen und zur Wahrnehmung grundrechtlich garantierter Freiheiten.

Dabei herrscht in unserer Gesellschaft ein weitgehender Konsens, dass die Chance auf Heilung und Linderung nicht vom Geldbeutel des Erkrankten abhängen darf.

Entsprechend sind der Schutz der Gesundheit und die Gewährleistung einer medizinischen Versorgung, die unabhängig vom individuellen finanziellen Leistungsvermögen und für alle Bürger diskriminierungsfrei zugänglich ist, eine essentielle Grundaufgabe des Sozialstaates, oder besser: der Solidargemeinschaft.

Diese Verpflichtung spiegelt sich verfassungsrechtlich wider, denn unter den Verfassungspositionen besitzen die Grundrechte des Kranken eine herausragende Stellung.

So garantiert das Grundrecht des Art. 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz (GG) das Leben und die körperliche Unversehrtheit. 

Es gewährleistet neben seiner Abwehrdimension, also dem Schutz vor Eingriffen in die körperliche Unversehrtheit, ein Recht auf Teilhabe an einem leistungsfähigen und diskriminierungsfrei zugänglichen Gesundheitswesen.

Daneben ergibt sich aus dem verfassungsrechtlichen Sozialstaatsgebot (Art. 20 Abs. 1 und 28 Abs. 1 GG) die Verpflichtung zur Daseinsvorsorge, wozu auch die Krankenversorgung zählt. Mit seiner sogenannten Hartz IV-Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht in jüngerer Zeit klargestellt, dass aus der Garantie der Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG) in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) ein unmittelbarer, individueller Leistungsanspruch auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums gegen die Solidargemeinschaft erwächst. Dazu gehören auch Leistungen der medizinischen Versorgung (BVerfG, Urt. v. 09.02.2010, Rdn. 135).“ Quelle

Mit der Verweigerung einer adäquaten medizinischen Behandlung von Umwelterkrankungen, MCS, der permanenten Verleugnung der „physischen Krankheit MCS“ werden allerdings die Betroffenen derzeit offensichtlich diskriminiert und nicht im Sinne des Gesetzgebers behandelt.

Als richtungsweisend könnte auch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes (allgemein- nicht MCS konkret betreffend) gelten:

Nach leider sehr aufwändigem Rechtsweg wurde hier ein Urteil des Bundessozialgerichtes aufgehoben, welches dem Beschwerdeführer, der an einer „seltenen“ Krankheit litt, das Recht auf einen Kostenersatz einer adäquaten aber noch nicht „anerkannten“ Behandlung durch seine Krankenkasse verweigert hatte.

„Das angegriffene Urteil des Bundessozialgerichts genügt jedoch nicht den Anforderungen aus Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip sowie aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG und verletzt den Beschwerdeführer in seinem Recht auf eine Leistungserbringung durch die gesetzliche Krankenversicherung, die dem Schutz seines Lebens gerecht wird.“ Urteil

Eine Verletzung der Grundrechte sehen wir aber auch bei den immer wieder stattfindenden Ablehnungen von Mehrbedarf bei Hartz 4 für eine „verträgliche“ Wohnung (schimmel-geruchs- und emissionsarm), vor allem aber auch für erhöhte Ausgaben für verträgliche Lebensmittel- selbst bei Vorlage entsprechender ärztlicher Atteste. Zitat Ende. Bemerkung von mir: Solche Wohnungen gibt es für Arme nicht. Wer umweltkrank ist, ist immer arm oder er wird arm, eben deshalb, weil er ja alles selbst bezahlen muss, Diagnostik und „Behandlung“. Das kann auf Dauer keiner bezahlen, ergo folgt die Armut unausweichlich. Und dann folgt die übliche Behandlung, Enteignung von Eigentum, wenn man nicht viel Rente hat, und man landet in einer schlechten verseuchten sogenannten „Sozial“wohnung. Ich habe über ein Jahr nach so einer Wohnung gesucht, viel Auswahl hatte ich nicht, weil ich arm und krank bin.

Das soll so sein in Deutschland.

Weiter: Zitat Anfang:

Abweisung von Mehrbedarf durch Jobcenter

Grundsätzlich sieht der Gesetzgeber für Hartz IV auch die Gewährung für Mehrbedarf vor:

Hartz IV Mehrbedarf für kostenaufwändige Ernährung

Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die krankheitsbedingt kostenaufwändige Ernährung benötigen, können hierfür einen Mehrbedarf erhalten. Quelle

Die Jobcenter berufen sich dabei vielfach auf eine keineswegs „vollständige Liste“ (Aufzählung von Krankheiten) des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, der gegenüber EGGBI zum Thema MCS wie folgt Stellung nimmt:

„Jedoch wurden Nahrungsmittelallergien im Allgemeinen und MCS im Besonderen nicht auf einen möglichen Mehrbedarf geprüft. Aussagen zu einem möglichen Mehrbedarf bei Nahrungsmittelallergien konnten insbesondere deshalb nicht getroffen werden, da aufgrund der Komplexität der einzelnen Allergien eine pauschale Empfehlung nicht möglich ist. Es ist dem Deutschen Verein deshalb auch leider nicht möglich, eine Stellungnahme zu einem möglichen Mehrbedarf bei MCS abzugeben.“

Siehe dazu auch: Aussagen von Sozialverbänden

Auf Grund der Tatsache, dass bei manchen Krankheiten der Mehrbedarf von diesem Verein nicht pauschal festgelegt werden kann, einen solchen seitens des Jobcenters (offensichtlich ohne ausreichendem medizinischen Kenntnissen bzgl. MCS und Umwelterkrankungen generell) –  grundsätzlich abzulehnen, selbst wenn ärztliche Atteste zum Mehrbedarf vorliegen (ein aktuelles Beispiel vom Jobcenter Dortmund – konkrete Ablehnung ohne Benennung des für den Bescheid zuständigen medizinischen Gutachters! – mehr dazu wird in Kürze hier publiziert!) nur weil MCS nicht in der Liste dieses deutschen Vereins(!) aufgelistet ist, widerspricht jeglichem Rechtsempfinden! 

Pestizide in Lebensmitteln stellen für Umwelterkrankte eine unzumutbare Belastung dar –

der Erwerb „pesitzidfreier Lebensmittel“ stellt den Verbraucher aber grundsätzlich von nahezu unüberwindbare Herausforderungen.

Wie vermeide ich Pestizide in Lebensmitteln (Verbraucherzentrale)

„Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau sind weitgehend rückstandsfrei und daher zu bevorzugen“

Es müsste den Bearbeitern in Jobcentern sehr wohl bewusst sein, dass solche Produkte durchwegs teurer sind als normale Handelsware.

Besser Bio-Lebensmittel als Pestizide (Zentrum der Gesundheit)

Essen ohne Pestizide (Greenpeace)

Hartz IV Mehrbedarf in Härtefälle

Leistungen für unabweisbare, laufende besondere Bedarfe in Härtefällen

Definition „Härtefall“

Wann liegt ein besonderer Bedarf (Härtefall) vor?

Ein besonderer Bedarf (Härtefall) liegt vor, wenn er neben den durchschnittlichen Bedarfen, die mit dem Regelbedarf (oder Sozialgeld) abgedeckt sind, in einer atypischen Lebenslage besteht (atypischer Bedarf). Der Bedarf ist unabweisbar, wenn er entweder in einer Sondersituation auftritt und seiner Art nach nicht vom Regelbedarf erfasst ist bzw. einen atypischen Ursprung hat (qualitativer Mehrbedarf) oder zwar grundsätzlich im Regelbedarf enthalten ist, aber im konkreten Einzelfall erheblich überdurchschnittlich ist (quantitativer Mehrbedarf). Quelle

Ein ärztlich bestätigter Bedarf an einer „nicht gesundheitsschädlichen Wohnung“ (z.B. bei Antrag wegen nachgewiesener Schimmel- und/oder Schadstoffbelastung im aktuellen Wohnbereich) stellt aus unserer Sicht absolut einen unabweisbaren Härtefall vor – der Leistungsempfänger ist (nicht nur, aber vor allem besonders bei  MCS auf Grund seiner Beschwerden) nicht in der Lage, länger in derartigem Wohnraum zu leben und benötigt Hilfe und Kostenersatz für die Suche und den Mehrbedarf  im Falle höherer Wohnungskosten für gesundheitlich konkret „zumutbarem Wohnraum!“

Eine Verweigerung stellt einen schweren Verstoß auch gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz dar.

 ALLGEMEINE DEFINITION „HÄRTEFALL“ UNI HAMBURG

Viele Sozialleistungsgesetze, zum Beispiel das Bundessozialhilfegesetz (BSHG), sehen Härtefallregelungen vor, die von den Sozialleistungsträgern, etwa den gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen im konkreten Fall beachtet werden müssen. Bei dem Begriff Härtefall (oder auch Härte) handelt es sich um einen unbestimmten, das heißt im Gesetz nur allgemein formulierten Rechtsbegriff, dessen Interpretation einer Überprüfung durch die Rechtsprechung unterliegt. Beispiele dafür sind auch Begriffe wie „angemessen“, „erforderlich“, „zumutbar“.

Laut Bundesverwaltungsgericht fällt unter den Begriff Härtefall ein atypischer Sachverhalt. Dieser muss sich aus dem Regelungsinhalt der betreffenden Vorschrift in Verbindung mit den Besonderheiten des Einzelfalls ergeben. Dabei muss eine objektive Härte feststellbar sein. Diese liegt aber nicht schon dann vor, wenn eine Entscheidung von dem betroffenen Bürger als zu hart empfunden wird. So können zum Beispiel die gesetzlichen Krankenversicherungen bestimmte Gruppen von Versicherten, deren Bruttoeinkommen unterhalb einer Einkommensgrenze liegt, aufgrund der Bestimmungen in den §§61 und 62 Sozialgesetzbuch 5. Buch (SGB V) per Härtefallregelung von der Zuzahlung und Eigenbeteiligung etwa bei Medikamenten oder Kuren ganz oder teilweise befreien

Der Begriff Härtefall wird noch gesteigert durch den Zusatz „besonderer“ oder „unbilliger“ Härtefall. Hier ist zusätzlich zu prüfen, ob durch die Anwendung der Vorschrift der Hilfesuchende oder die unterhaltspflichtige Person (Unterhaltspflicht) in seiner oder ihrer besonderen Situation besonders hart getroffen würde.“ Quelle

„umweltmedizinischen Kenntnisse“ mancher Gutachter und Amtsärzte

Hilflos fühlen sich MCS und allgemein Umwelterkrankte bei den Behörden, wenn es um ärztliche Gutachten für die Gewährung von Renten, von Sozialleistungen, aber auch Mehrbedarf für den wesentlich „kostenaufwändigeren“ Lebensunterhalt (möglichst schadstoffarme Kleidung, Kosmetik, Reinigungsmittel und vor allem Ernährung!) geht.

Hier zeigt sich neben oft unbegreiflicher Arroganz bei manchen Gutachtern,  Klinik und Amtsärzten  häufig auch absolute Unkenntnis (oder handelt es  sich um auftraggeberfreundliche Stellungnahmen?) auch längst anerkannter Forschungsergebnisse zumindest aber um fehlende Sensitivität gegenüber tatsächlich kranken Personen.

Aussagen wie

MCS gerechte Ernährung“  (= möglichst „schadstoffarm“)

.die Amtsärztin des Kreises Lippe ist zu dem Ergebnis gekommen, dass bei Ihrem vorliegenden Krankheitsbild eine geeignete und notwendige Ernährung erforderlich, die zwar durch Auswahl der Lebensmittel und eventuell andere Zubereitungsart mehr Aufwand erfordert, aber im Vergleich zu einer optimalen und gesunden Mischkost nicht mit Mehrkosten verbunden ist.“ (Bescheid liegt uns vor)

Der Ärztin scheint nicht bekannt sein, das bei MCS gerade die Lebensmittelauswahl ein wesentliches Problem darstellt, da die Betroffenen auch auf Schadstoffe weit unterhalb gesetzlicher Grenzwerte bereits heftig reagieren, wirklich schadstoffarme Lebensmittel aber nur schwer – und dann (Beispiel wirkliche Bio-Lebensmittel ohne Pestiziden) nur zu wesentlich höheren Preisen zu finden sind. Berichte über Schadstoffbelastungen liefert dankenswerterweise regelmäßig beispielsweise „foodwatch“

 Weitere Aussagen, die vor allem für Chemikaliensitive absolut nicht nachvollziehbar sind:

Es sei auch umstritten, ob allergische Reaktionen auf Formaldehyd über die Luft ausgelöst werden könnten(???),(Quelle)

oder „von PCB gehe keine Gefährdung für die nächsten Generationen aus“(Quelle)

stellen alle Aussagen auch des Umweltbundesamtes als unrichtig dar.

 Siehe dazu   „umweltmedizinische Kennntnisse“ ;  medizinische Gutachten und Bagatellisierung

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – „Anti- Diskriminierungsgesetz“

Eine Verweigerung entsprechender Unterstützung in Härtefällen stellt auch einen schweren Verstoß auch gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz dar.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

„Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung,

einer Behinderung,

des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

§ 2 Anwendungsbereich:

Punkt 5: den Sozialschutz, einschließlich der sozialen Sicherheit und der Gesundheitsdienste,.

Punkt 6. die sozialen Vergünstigungen,

Punkt 8. den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, einschließlich von Wohnraum“

Siehe weitere Beiträge zur Benachteiligung:

2 Klassen Medizin  für MCS Kranke

Behindertengesetzgebung

Stellungnahmen von Krankenkassen

Ende August 2015 erhielten eine Reihe von Krankenkassen – unter anderem sämtliche 11 selbständigen AOK Landeskassen und der AOK Bundesverband eine Anfrage unsererseits mit der Bitte um Auskunft:

Ø  Bitte um Information ob Ihr Haus bei entsprechenden ärztlichen Gutachten, Versicherten  -und zwar  in welchem Ausmaß – die aus der Krankheit entstehenden Mehrkosten  ersetzt. (Erforderliche Mehrkosten für

o   angepasste Ernährung, 

o   andere Medikation,

o   umweltmedizinische Betreuung und Therapierung sowie

o   Unterstützung bei einer qualitativen Wohnungssuche, nachdem vor allem eine „schadstoffminimierte Wohnumgebung“ wesentlich zu einer Verbesserung der Symptome und möglicherweise auch zu einer Wiedereingliederung in die Arbeitswelt beitragen kann) Link zur Mail

Wir werden versuchen, die Antworten hier zu veröffentlichen:

AOK Bundesverband/ Pressestelle:

Am 28.12.2015 erhielten wir dankenswerter Weise eine umfangreiche Antwort der AOK Bundespressestelle – leider beruft sich die AOK ebenfalls auf die auch von Behörden stets gerne  herangezogenen, längst überholten Studien des RKI aus 2002. Antwort AOK  dazu Erwiderung EGGBI 

 keine Antworten kamen auf unsere Anfragen bisher von den AOK  Landesstellen vom August 2015:

AOK Baden Württemberg:

AOK Bayern:

AOK Bremen/Bremerhaven:

AOK Hessen:

AOK Niedersachsen:

AOK Nordost:

AOK Nordwest:

AOK Sachsen und Thüringen

AOK Rheinland/Hamburg:

AOK Rheinland Pfalz/Saarland:

AOK Sachsen-Anhalt:

 ähnliche Anfragen haben wir auch gestellt an:

„DEUTSCHLANDS BESTE KRANKENKASSE“

Die SECURVITA ist „Deutschlands beste Krankenkasse“. http://www.securvita.de/

bisher  (Dezember 2015) keine Antwort auf Anfrage vom 28.08.2015 

 Weitere Anfragen werden wir in Kürze versenden.

Wir ersuchen MCS kranke Besucher unserer Homepage, die zu solchen Fragen bereits abschlägige Bescheide erhielten, uns diese für unsere Aktivitäten und  Publikationen zur Verfügung zu stellen. natürlich werden wir die Namen der Betroffenen nicht weitergeben.

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer

Kassenärztliche Bundesvereinigung

Anfragen an die Patienten-Infoline und an den Pressesprecher bereits im April und November 2014(!) sowie Januar 2016 blieben bis heute völlig unbeantwortet! 

Konträr zu dieser „Informationspolitik“ die Homepage Aussage:

„Die KBV organisiert zusammen mit den KVen die flächendeckende ambulante Gesundheitsversorgung. Rund 72 Millionen gesetzlich Krankenversicherte erhalten deutschlandweit die gleiche hochwertige medizinische Betreuung…..“

(Quelle: KBV Unsere Ziele)

1e

Die Bundesärztekammer

hat sehr zeitnah und ausführlich geantwortet,

auf unsere Anfrage nach Umweltmedizinern, auf die Homepageseite „Ärztesuche“ verwiesen,

zu unserer dezidierten Fragestellung bezüglich Adressen, die auch  MCS Kranke adäquat behandeln würden, besitzt sie allerdings derzeit keine bundesweite Übersicht.

 Auf der benannten Homepageseite  gibt es eine Möglichkeit einer Arztsuche auch nach

Fachärzten für Hygiene und Umweltmedizin„.

Wir erhielten auch eine Auflistung von „Umweltmedizinern in Deutschland “ – demnach führen 174 Ärzte die Bezeichnung „Umweltmedizin“.

 Bei unserer Recherche auf dieser Homepageseite  erheilten wir bereits  in den letzten 2 Jahren auf zahlreiche Anschreiben durchwegs keine Antworten, bei Anrufen in zahlreichen der angegeben Praxen  erhielten wir die Antwort,  dass sie keine umweltmedizinischen Behandlungen für Chemikaliensensitive auf Krankenschein durchführen können,

vor allem bereits bei der Anmeldung  im Hinblick auch auf verträgliche, „emissionsminimierte“ Warte- und Behandlungsräume als Grundlage überhaupt einer „Besuchsmöglichkeit“ – keine Voraussetzungen vorhanden sind. 

Auch bei Nachfragen, wie weit die Kenntnisse, Erfahrungen beispielsweise bezüglich einzelner Raumschadstoffe, Wohnraumgifte und deren gesundheitlichen Relevanz vorlägen, erhielten wir abschlägige Antworten.

Bei namhaften Kliniken gibt es zudem bereits unterschiedliche Telefonnumnern zur Terminvereinbarung für Kassen- und Privatpatienten.

Dies alles trotz einer entsprechenden Klassifizierung  von MCS als „organische und nicht psychische Krankheit“

„Vom DIMDI (deutsches Institut für medizinische Dokumentation; Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit) wurde bereits vor längerer Zeit schriftlich bestätigt, dass die MCS unter der Kennziffer T 78.4 von der WHO im ICD-10 klassifiziert wird. Unter dieser Kennziffer werden Erkrankungen klassifiziert, die als „Allergien, nicht näher bezeichnet“ angegeben werden. Bestätigung durch DIMDI

Die Kennziffer T 78.4 gehört dabei zum Kapitel 10 des ICD-10-GM, in welchem „Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen klassifiziert werden. (DIMDI 2015)

Ausdrücklich hat das DIMDI auch bestätigt, dass diese Klassifizierung im ICD-10-GM (GM = German Modification) die nach dem Sozialgesetzbuch V (gesetzliches Krankenversicherungsrecht) in der Bundesrepublik Deutschland vorgeschriebene Diagnoseklassifikation ist.

Ebenfalls hat das DMDI bestätigt, dass MCS nicht dem Kapitel 5 zugeordnet wurde, in welchem psychische Störungen und Verhaltensstörungen klassifiziert wurden.

Wir fanden auf der Homepage der Bundesärztekammer zudem eine sogenanntes „strukturiertes curriculäres Fortbildungs Curriculum „Umweltmedizin“ aus 2006 –

die Frage nach Ausbildungsmöglichkeiten wird hier beantwortet mit:

Der Facharzt für Hygiene und „Umweltmedizin ist in der (Muster-)Weiterbildungsordnung verankert.“

Nach wie vor wissen wir aber nicht, wo – von wem – und in welchem Umfang eine solche Weiterbildung überhaupt angeboten wird – MCS ist aber offensichtlich kein Bestandteil dieser Ausbildung.

im Musterkursbuch Arbeitsmedizin/Betriebsmedizin wurde allerdings bereits 2004 unter 6.10 Umweltmedizinische Aspekte der praktischen Arbeitsmedizin bei 6.10.3. durchaus auch bereits SBS, CFS und MCS zumindest aufgelistet.

Kein Wunder, dass bei der derzeitigen „Ignoranz“ dieser Krankheit  im Alltag, durch Krankenkassen und Sozialgerichte und dazu offenbar fehlender qualitativer und wirklich umfassender Ausbildungsmöglichkeiten (auch bei Juristen, Verwaltungsangestellten, Jobcenter) immer öfter Patienten „fehldiagnostiziert“ als psychosomatisch – selbst an „ausbildenden“ Unikliniken – abgewiesen werden.

20.08.2016 Tübinger mit MCS 

Bagatellisierung von Messergebnissen

Umweltbelastungen und medizinische Gutachten

Psychopharmaka statt Therapie

Bedauerlich, wenn selbst Amtsärzte noch 2016 schadstoffbelastete Schulen „begutachten“ mit Aussagen wie:

 „es sei auch umstritten, ob allergische Reaktionen auf den Stoff Formaldehyd über die Luft ausgelöst werden könnten“. 

und dies trotz anderslautender Erkenntnisse des Bundesinstituts für Risikobewertung bereits 2006! Siehe dazu: „Bagatellisierung von Prüfberichten durch Ärzte und Gutachter“

 Literaturempfehlung:

„Die Umweltmedizin ist tot- lang lebe die Umweltmedizin!“

(2008, UMG Verlag)

 Wir verweisen auf unser Statement zu Umwelterkrankungen und Umweltmedizin

ZITAT ENDE

Ohne weiteren Kommentar von mir.
Teutoburgs Wälder

Chronische Krankheiten – Darmgesundheit – Situation derzeit im Lande für Kranke

Mitochondriopathien sollen allen chronischen Krankheiten zugrunde liegen.

Mitochondriopathien: https://www.dgm.org/muskelerkrankungen/mitochondriale-myopathien

http://www.mitochondriopathien.de/

Der „Entdecker“ der Mitochondriopathie war wohl Dr. B. Kuklinski, Rostock.Er führt fast alle, wenn nicht alle Krankheiten darauf zurück. Die Behandlung beruht auf einer Ernährungsumstellung hin zu  hochwertiger Nahrung (biobiobiowasweißich), auf der Einnahme von Unmengen Nahrungsergänzungsmitteln, denn unsere Nahrung ist ja nicht nur vergiftet, sondern auch energetisch tot, und wenn Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente fehlen, muß man die halt anderweitig zuführen. Das ist sehr teuer.

Fibromyalgie („Weichteilrheumatismus“) ist ein Sammelbegriff, wenn die Ärzte nicht mehr weiter wissen. Behandelt wird da nichts. Das einzige, was evt. helfen würde, nämlich hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel, zusammen mit der Ernährungsmumstellung, basierend auf einer AUSREICHENDEN Allergiediagnostik, verweigert man den Kranken. Weiß ich aus langjähriger eigener Erfahrung.Bei mir hat sich durch die fehlende Krankheitsdiagnostik über viele Jahre (seit 2009) ein Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) und eine Multiple Chemikaliensensivität (MCS) dazu gesellt.

Diese chronischen Krankheiten kann man unter dem Begriff „Umweltkrankheiten“ zusammenfassen. Hier eine MCS-Fokussierte Seite: http://www.csn-deutschland.de/home.htm

ME/CFS: Was ist ME/CFS: https://www.buendnis-mecfs.de/was-ist-me-cfs/

18e
Heidental, bei Hiddesen

Die Säulen einer möglichen Gesundung heißen also möglicherweise (ich bin nur gut informierter Laie, bitte also selber zusätzlich informieren):

Erste Säule: Allergiediagnostik, die auch das erfüllt, was der Name aussagt: Erfassung sämlicher – auch stark zeitverzögerter – Allergien. Daß Allergien bis zu drei Tage später noch Probleme machen können, ist scheinbar bei Allergologen nicht bekannt. Daß Allergien „verdeckt“ daher kommen können, ebenso nicht. „Verdeckt“ heißt: Man merkt erst mal nichts als Konsument. Der Körper hat sich auf einer Ebene an das krank machende Lebensmittel gewöhnt. Auf einer anderen Ebene, dh. immunologisch, im Darm, geschieht jedoch sehr viel, nur, das merkt man halt oft jahrelang nicht. So war es bei mir mit dem Gluten und mit der Kuhmilchallergie. Oft entwickeln sich aus solchen verdeckten Allergien Süchte. Weil Gluten und Casein an gewisse Sensoren im Gehirn andockt, die das Belohnungssystem aktivieren. Alkoholismus ist die „höchste“ Form dieser Süchte. Es geschieht aber noch viel mehr im Körper.

Ausreichende Allergiediagnostik sieht so aus:  http://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostik/themengebiete/allergie.html

http://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostik/themengebiete/nahrungsmittelunvertraeglichkeit.html

Mit der Ernährung, das ist nicht einfach. Wenn der Darm einmal kaputt ist, d.h. dysbiotisch, und das macht man quasi mit allen Menschen so, weil die von Kind auf an diese denaturierte „Baby-Vollkost“ bekommen, die Milch, Zucker und Getreide enthält, aber nichts Gesundes, also wenn der Darm einmal kaputt ist (kaputt =dysbiotisch), hast Du ein Problem, welches kaum mehr hinzukriegen ist. Auch der Verzicht auf vermeintliche Allergene (wobei es schwierig ist, die zu finden, Allergologen testen ja nur Typ-1-Allergien), bringt nicht unbedingt Besserung.

Es gibt eben – leider! – diese anderen Typen von Allergien, die stark zeitverzögert auftretenden Allergien, die man zwar labortechnisch identifizieren kann, deren Diagnostik aber nur privat Zahlenden gegönnt wird, Krankenkassen übernehmen für diese Diagnostik nicht die Kosten. (Wie man oben unter den beiden links nachlesen kann.).

Ich war mein Leben lang Allergiker, von Kind auf an, bin jetzt Mitte Fünfzig, und es wird immer schlimmer, ich hatte noch nie eine ausreichende Allergiediagnostik. Ich habe lange auf Gluten, bzw. sämtliche Getreide und auch Pseudogetreide verzichtet (d.h. kein Brot, keine Nudeln, kein Reis, keine Pseudogetreide wie Quinoa und Buchweizen, aber auch keine Kartoffeln) und nun auch auf Kuhmilchprodukte verzichtet. Obst esse ich sowieso nicht, weil ich mittlerweile auch ein Problem mit Zucker jedweder Art habe.

Der Glutenverzicht hat kaum etwas gebracht, der Kuhmilchverzicht (v.allem Käse) etwas. Kuhmilchallergien sollen laut vieler Quellen im Netz verantwortlich sein für Neurodermitis. Redet man mit unwissenden Ärzten darüber, ist Neurodermitis „genetisch“, dh. laut Arztauskunft, „da kann man nichts machen“ (außer die Symptome behandeln). Auf solch eine „Weisheit“ kann ich allerdings verzichten.Es gibt ja immer eine Ursache. Die wollen Ärzte jedoch nicht finden. Dann würde ihnen vielleicht  ihre Behandlungsquelle flöten gehen. Ich hatte als Kind keine Neurodermitis.

Besser ist durch den Verzicht auf so viele „Lebensmittel“ bei mir nichts geworden. Der Verzicht ist hart, weil man kaum mehr was essen kann, das zehrt an den Nerven.
Ist also auch kein Ausweg. Allerdings wird dieses, nämlich der Verzicht auf die „allergieauslösenden Nahrungsmittel“, immer gerne von unwissenden Allergologen gepredigt. Fragt man sie dann, was man noch essen soll, gucken sie nur blöd.

Zweite Säule: Darmsanierung

Man braucht eine komplette Darmsanierung und die ist teuer. Dann die Candida-Behandlung, denn Candida haben fast alle. Wird auch von den Ärzten bagatellisiert. Der Candida macht sehr viele gesundheitliche Probleme, die für Ärzte nur „Befindlichkeitsstörungen“ sind, unter anderem Schwindel, Benommenheit, „drunkless-drunk-Syndrom“, Juckreiz, Schmerzen unterschiedlichster Art uvm. Candida kann systemisch werden, das heißt, er geht in jedes Organ, auch ins Blut. Seine Abbauprodukte (er verstoffwechselt ja die Nahrung, die wir eigentlich verstoffwechseln sollten) müssen von der Leber verarbeitet werden, da sie Gifte sind. Das belastet die Leber und macht müde.  Natürlich muß man auch die Candida-Diagnostik und Behandlung selber bezahlen. Zu Candida gibt es zumindest ein gutes Forum: www.candida-info.de

Dazu kommt dann noch als dritte Säule: Entgiftung.

Möglicherweise ist die zuerst anzugehen, oder als Zweites, bevor der Darm saniert wird, je nach Befinden. Ich könnte vielleicht entgiften, ich weiß aber nicht, womit. Denn zur Entgiftung gehört natürlich erstmal die Feststellung, womit man denn vergiftet ist. Die meisten von uns haben Amalgam, dh. eine Quecksilbervergiftung. Dazu kommen dann i.d.Regel noch andere Vergiftungen. Das kann man feststellen. Aber, o Wunder, Krankenkassen bezahlen solche Tests nicht.

Vierte Säule: Infektions-„situation“:

Als viertes wäre da noch abzuklären, welche Infektionen man im Leben durchgemacht hat. Viele von uns haben „stille“ EBV-Infektionen durchgemacht, welche sich immer wieder mal bemerkbar machen. Auch ist die gesamte Diagnostik zum Thema Borreliose nicht geklärt, es gibt zwar eine gute Diagnostik, die zusammen mit den Symptomen des Patienten ausreichend wäre, aber, o Wunder, auch dies bezahlt keine Krankenkasse. Ich habe einmal bei einem Immunologen eine größere Diagnostk gemacht, dabei ergab sich – o Wunder – eine hohe Rate durchgemachter Infektionen bei mir (10- 12 Infektionen, u.a. auch Borreliose), doch dieser Arzt kannte nur akute Infektionen. Daß es stille Infektionen gibt, die ein Leben lang weiter „arbeiten“, wie es eben beim EBV der Fall ist, war ihm nicht bekannt (oder es war ihm doch bekannt aber er hat es nicht zugegeben). Seine einzige Aussage war noch, daß so viele durchgemachte Infektionen, wie es bei mir der Fall ist, „natürlich das Immunsystem verändern“. Na, toll. Dafür kann ich mir auch nichts kaufen.

Mein Immunsystem ist definitiv verändert. Hashimoto wurde mit 25 festgestellt. Alles andere kam später. Millionen Schilddrüse-Patienten kriegen nur eine Symptombehandlung, auch da schaut niemand nach den Ursachen.

Von weniger wissenden Ärzten bekam ich dann auch schon mal die Diagnose „Postinfektiöses Müdigkeitssyndrom“. Was genauso Quatsch ist. Natürlich gibt es das „pastinfektiöse Müdigkeitssyndrom“, wenn dieses aber nicht aufhört, dh. länger als 4, 5 Monate anhält, sollte man doch als Arzt mehr tun können als weitet mit den Achseln zu zucken und den Kranken seinem Schicksal zu überlassen.

Wenn die Beschwerden, zu denen fast immer die Erschöpfung gehört, weil das Immunsystem ja permanent arbeitet, und die Leber entgiftet, schließlich der Zellstoffwechsel nicht mehr richtig arbeitet (Mitochondriopathie) entwickeln sich dann i.d.Regel Auffälligkeiten, die immunologischer Ursache sind. Nur, das Geschehen findet auf der Basis der kleinsten Einheit, der ZELLE, statt.

Eine Labordiagnostik, die dies belegt, kann man aber kaum selbst bezahlen, und, der Leser wird es schon ahnen, die Schulmedizin macht solch eine Diagnostik nicht. Folge: die chronische Krankheit wird nicht erkannt und/oder bekommt Phantasienamen, der Kranke geht jahrelang von Arzt zu Arzt und keiner „findet was“. Was ja schon schlimm genug ist! Aber das Schlimmste dabei ist: Die chronische Krankheit entwickelt sich währenddessen  immer weiter.

Immer mehr Symptome kommen zum Krankheitsbild hinzu, wenn man Glück hat, werden die Symptome einzeln behandelt, meist ist dies aber nicht der Fall. Diese Symptombehandlung, die keine Besserung bringt, ist auch für den Kranken sehr aufwendig und teuer, weil die meisten dieser „Leistungen“ längst aus dem Bezahlkatalog der Krankenkassen rausgefallen sind (zb. Schmerzsalben und Mittel).

Also es entwickeln sich dann oft Autoimmunerkrankungen, auch Erkrankungen aus dem „depressiven Formenkreis“, weil meist bei den Kranken die Neurotransmitter (Hormone) völlig durcheinander sind, die stille Entzündung, die dem gesamten Krankheitsgeschehen zugrunde liegt, schwelt ja immer weiter, und oft entwickeln sich dann auch noch Krankheiten aus dem rheumatischen Formenkreis bzw. Diabetes.

Diagnostik zu Autoimmunerkrankungen: http://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostik/themengebiete/autoimmunerkrankungen.html

Diagnostik zu Entzündungen: http://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostik/themengebiete/entzuendung.html

und viele mehr sind möglich, das kann man hier: http://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostik/a-z.html  nachlesen. Ich will damit zeigen, daß ziemlich viel medizinisch möglich ist, aber das meiste einfach nicht gemacht wird, aus Kostengründen. Bzw. diese Leistungen haben gesetzliche Krankenkassen nicht im sogenannten „Leistungskatalog“. Also erfolgt auch keine ausreichende Diagnostik, mit allen ihren verheerenden Folgen.

Soweit erst einmal.

Teutoburgs Wälder

Verlust der Väterlichkeit

Ziel ist die Zerstörung der religiösen und nationalen Fundamente des Lebens

 

Aus dem Video:

Ziel ist die Zerstörung der religiösen und nationalen Fundamente des Lebens:

Sie begann mit der Christianisierung Europas. Ihr Leitwort heißt: Mea Culpa.

Von seiner Herkunft abgeschnitten zu werden, macht krank.

Nachkriegskrüppel…

Schuld tötet.

Massenpsychotische Elemente von Ausschwitz…

Ohne Ausschwitz, ohne Schuld und Sühne, hätte man Deutschland niemals flächendeckend mit Fremden fluten können.

Sucht wird nicht durch den Entzug an sich geheilt, sondern durch die Erfüllung der Sehnsucht, die hinter der Sucht steckt : VATERLAND/HEIMAT.

Der Verlust der Väterlichkeit führte zu einer prä-ödipalen, strukturlosen, oralen Gesellschaft von pseudo-erwachsenen Psychopathen, die wir nicht nur in den Diskotheken, und resozialisierenden Einrichtungen finden, sondern – ich meine das ernst – von denen wir auch regiert werden.

Wir müssen unsere Sprache und unsere Handlung wiederfinden als Heimkehr zu uns selbst.

Wir haben in der Entnazifizierung unsere Väter verloren, und wir sollen endgültig von denen uns inne wohnenden Göttern versprengt werden. Denn die abstrahierte Väterlichkeit, das sind die Götter.  So sieht es die Psychoanalyse,die in diesem Punkt dem Heidentum viel näher steht als dem Christentum, und in diesem Punkt habe ich in einer Nachlassveröffentlichung von M. Kühnen eine Stelle gefunden, die hier her gehört: “ Götter werden geboren aus dem Zusammentreffen von göttlicher Urkraft und menschlichem Willen. Und je stärker dieser Wille ist, umso machtvoller der Gott. Der stärkste Wille aber ist der in einem einheitlichen Ritus gebündelte Glaube von Millionen gleichgestimmter Menschen. Ein so geehrter Gott ist kein Schemen menschlicher Phantasie mehr, sondern eine echte Persönlichkeit, ein wirkendes und machtvolles Geistwesen. Damit ist der Weg gewiesen für die Wiedergeburt der heidnischen Götter. Er führt über die Erneuerung des Götterkults und die ehrliche Sehnsucht nach dem starken Willen von Menschen, die diese Rückkehr der Götter wünschen.“

Das aber bedeutet zugleich die Wiedergeburt der Selbstbemächtigung des Menschen. Selbstbemächtigung zu verhindern, Selbstvertrauen zu zerschlagen, das war die große verbrecherische Leistung, das war die Aufgabe des Christentums in unserem heiligen Europa.

Wer wacker beharrt, der gewinnt sich das Reich.“ Zitate aus dem Video – Ende.

Alles Dinge, die ich weiß. Aber es ist schön, sie aus kompetentem Munde so deutlich ausgesprochen zu hören.

Teutoburgs Wälder

 

 

Wie merke ich, dass mich jemand versucht, zu manipulieren?

Wie bemerke ich, dass mich jemand manipulieren oder gedanklich in eine bestimmte Richtung bugsieren möchte?

Einfache Antwort: In dem er versucht, starke Gefühle/Emotionen wie Wut, Trauer, Angst in mir hervorzurufen.

Als treffendes Beispiel sei die „Brutkastenlüge“ genannt. Die kennt wohl jeder hier.

Für Menschen, die mit ihrem Volk fühlen, also für mich, der ich mit dem fühle, was wir Deutsche früher einmal waren, waren natürlich (und sind weiterhin, aber abgeschwächt) ALLE Lügenfilme über gefälschte deutsche Vergangenheit Trigger, noch schlimmer sind aber Aufdeckungsdokumentationen wie zum Beispiel über den Völkermord am Deutschen Volk schon während des 2. Weltkrieges, der ja nur eine Verlängerung des 1. Weltkrieges war, und deren spezielle Teile wie  Filme über die Terrorbombardierungen an fast jeder größeren deutschen Stadt, Filme über die Verbrechen der Rheinwiesenlager, und was es noch so an vertuschten Verbrechen der Kriegsgegner am Deutschen Volk gab. Immer wieder findet man in diesem Zusammenhang gefälschte Opferzahlen der Terrorbombardierungen Deutscher Städte, ganz krass fällt dabei natürlich DRESDEN auf, wo man in unverschämter Art und Weise die Zahl der Toten nun auf 25 000 reduziert hat, dies ist eine Verhöhnung der Opfer, ein Ungeschehen-Machen der tatsächlichen Opfer, dies ist, als hätte es diese Opfer nie gegeben, und das finde ich schrecklich. Schlimmeres kann es nicht geben.

So etwas ist natürlich emotional aufwühlend. Deshalb werden diese Lügen gezielt überall verbreitet, wie auch in diesem Film hier sämtliche Lügen quasi „von oben nach unten“ miteinander vermischt werden und alles miteinander zu einer deutschfeindlichen Holocaust-Schuld-Lügen-Blabla-Gemengelage vermischt wird:

man lese sich die Kommentare unter dem video durch, dann weiß man, was ich meine.
So wird mit Lügen immer weiter manipuliert, indem man Lügen als „Wissenschaft“ tarnt, und natürlich wird mit der Schuldkeule manipuliert. Um die Externsteine geht es kaum, in diesem Film, sie werden quasi nur als Aufhänger benutzt, um dem Zuschauer mal wieder die Schuldkeule um die Ohren zu hauen.

Man versucht also, über Lügen Emotionen hervorzurufen. Das klappt so schön, da sich die Manipulation in der Regel an starke evolutionär bedeutsame Emotionen richtet. Die wohl stärksten und am einfachsten zu beeinflussenden  Emotionen sind Wut und Angst. Simpel, da sie seit X-Jahren unser Weiterbestehen sichern. Mal abgesehen von unserem Belohnungssystem(Dopamin). Der Tanz um die Schuld gehört natürlich zum evolutionär bedeutsamen Gefühl der ANGST. Angst schwächt und führt unmittelbar entweder zur Schockstarre oder zur Flucht oder zum Kampf; langfristig  hat Angst noch viel schlimmere Auswirkungen, denn dafür ist der menschliche Organismus nicht ausgelegt, darum geht es aber hier in diesem Artikel nicht. Hier geht es nur um die unmittelbaren Reaktionen aus diesen evolutionären Emotionen Wut und Angst. Nur unmittelbare Reaktion taugt als Manipulation.

Zur Beeinflussung der Massen eignet sich das Belohnungssystem nur zweitrangig, da es einen vor logistische Probleme stellt.

Durch die Heraufbeschwörung derEmotionen Wut und Angst triggert man evolutionäre Schemata, die in jedem von uns unterbewusst ablaufen. Vgl. z. B. Psychologie der Massen Wenn Du mal eine kritische Masse erreicht hast, wird es zum Selbstläufer. Netter Nebeneffekt: In der Masse sinkt die individuelle Intelligenz. [Nicht nur in der Masse/auch beim Einzelnen]

Wenn man weiß, wie’s funktioniert kann man sich auch vor Manipulation schützen. Und das ist das Wichtigste.

Das erfordert aber einiges an Training, da – wie schon geschrieben – starke Emotionen angesprochen werden und wir in Teilen unseren Ur-Überlebensmodus (unterbewusst) aktivieren. Dh. wir reagieren erst einmal – ohne nachzudenken.

Persönlich kann ich  nur sagen, man muss aus solchen stark emotionalisierenden Situationen raus gehen, dh. sie verlassen. Denn Emotionen von anderen Menschen sind ansteckend – auch wenn man selbst dies nicht zulassen will. Man denke da nur an ein volles Stadion, wo die Menge so richtig abgeht; es fällt schwer, sich von so etwas abzukoppeln. Wenn man also die emotional stark beladene Situation verlässt, flacht die eigene Emotion nach und nach ab.

Die allzu große Beschäftigung mit potentiell „empörenden“ Themen sollte man sich auch deshalb nicht antun. Dies ist der Grund warum es hier auf dem blog nicht, wie anderswo überall zu lesen, tägliche Meldungen über die Schlechtigkeit der Welt gibt. Da müsste ich mich ja ständig empören. Das geht nicht. Außerdem bin ich sicher, dass ein Großteil dieser Meldungen entweder ganz falsch oder teils falsch ist oder nur geschaffen wurde, um uns zu empören(manipulieren). Und dabei mache ich nicht mit.

Zusammenfassend kann man also sagen, man sollte kritisch sein bzw. hellwach werden, wenn jemand versucht, in einem selbst starke Gefühle hervor zu rufen, wie auch immer, durch welche Technik auch immer. Nur Manipulateure (also Menschen mit einer bestimmten Absicht hinter ihrem Verhalten, von der man nichts weiß) machen so etwas. In diesem Sinne sind natürlich die Medien ganz besonders kritisch zu hinterfragen.

Sachliche Diskussionen dagegen, ohne Manipulationsversuche, die ja auch manchmal recht plump in Form von Unterstellungen oder Aufforderungen zu Handlungen daher kommen, sind gerne gesehen. Leider sind sachliche Gespräche die absolute Ausnahme.

Die Quelle für meine Gedanken kommt hier her: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=417263

Teutoburgs Wälder

Über Phytine, Lektine und Gluten

Da es die meisten Menschen nicht verstehen wollen,  hier noch einmal:

Gluten macht den Darm kaputt und ist unter allen Umständen zu meiden.

http://www.fettich.de/unsere-ernaehrung/gluten-und-seine-auswirkungen
„Anti-Nährstoffe sind genau das, was der Begriff nahelegt: Stoffe, die den Menschen nicht nähren, sondern andere Nährstoffe ganz oder teilweise unbrauchbar machen. Zu diesen antinutritiven Substanzen gehören Pflanzenstoffe wie Phytinsäure, Saponine, Lektine oder auch Tannine. Eine erhöhte Aufnahme kann zu Vergiftungen oder eingeschränkter Nährstoffverfügbarkeit führen.

Hier eine kurze Übersicht über einige verbreitete Anti-Nährstoffe:

Bestimmte Lektine greifen die Darmwände an und dringen in den Blutkreislauf ein, führen auf diesem Wege zu vielfältigen Entzündungen. Phytinsäure bindet Mineralstoffe und blockiert Enzyme, verhindert so die Aufnahme von Nährstoffen während der Verdauung.

Gluten ist ein spezielles Lektin, welches unter anderem Ursache für Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Depressionen und Multiple Sklerose sowie Zöliakie sein kann. Viele pflanzliche Lebensmittel enthalten Anti-Nährstoffe, die größten Mengen befinden sich in Samen wie Getreide und Hülsenfrüchten, weniger auch in Nüssen. Biologisch ist dies sinnvoll, denn es sind diese Früchte, die sich vor dem Verzehr durch Tiere schützen wollen. Ein Getreidekorn ist prinzipiell nichts anderes als ein Embryo und die Pflanze hat großes Interesse daran, dass dieser unverletzt bleibt. Die Wissenschaft geht davon aus, dass Pflanzen diese Mechanismen im Zuge der Evolution entwickelt haben, um den Verzehr ihrer Nachkommen entweder unattraktiv zu machen oder sich möglichst gut für die Reise durch den Verdauungstrakt zu rüsten.

Weiterlesen bei Urgeschmack: Was sind Anti-Nährstoffe? – http://www.urgeschmack.de/was-sind-anti-naehrstoffe/

Laut U.Karstädt besteht ebenfalls ein gewisses Suchtpotential: „Getreide und Milchprodukte werden schon im Magen zerlegt und in Glutenmorphine und Kasamorphine aufgespalten. Diese Morphine sind übrigens, wie der Name schon sagt, Substanzen, die ein gewisses Suchtpotential erahnen lassen [und auch haben/Anmerkung von mir]. Nicht umsonst antworten die meisten meiner Patienten auf die Frage: „Auf welche Nahrungsmittel können Sie am schwersten verzichten“, fast imer mit Teigwaren, Süßigkeiten und Milchprodukten. Manche sagen sogar in ihrer Fixierung auf diese zwei Lebensmittelgruppen „Ja was soll ich denn sonst noch essen?“ oder: „da bleibt ja nichts mehr übrig“. [Aus: U. Karstädt, Diabetes 2 für immer besiegen]

24e-hinter-hiddesen-blick-auf-hermann

Wer mehr über den Zusammenhang zwischen „Lebens“mitteln und Sucht wissen will, lese das Buch: „Allergien – Folge von Umweltbelastung und Ernährung“ von Theron G. Randolph und Ralph W. Moss – sofern dieses Buch noch irgendwo zu bekommen ist.

Teutoburgs Wälder

EinfluSS der Gene wurde überschätzt

Als Armer wird man geboren und stirbt auch so,als Reicher ebenso.
Das wird leider in der Gesellschaft kaum thematisiert, denn diese Botschaft widerspricht der ersten kapitalistischen Lüge: „Du kannst alles werden, du musst dich nur anstrengen!“

Ohne diese Lüge würden die Sklaven nicht mehr arbeiten gehen.

Die zweite kapitalistische Lüge ist die Lüge der Freiheit und sie ist eng mit der ersten Lüge verknüpft, eine könnte ohne die andere nicht existieren.

Aus dem Artikel: „Die Studie zeige aber, dass das vorhandene genetische Potenzial in einem Umfeld mit umfangreicher Förderung offensichtlich besser ausgeschöpft werden könne, so die Lernforscherin.“

Ich bin noch NIE von irgendjemand (inklusive meiner Eltern) gefördert worden. Ich stamme aus einer armen Familie, wo man als Kind NICHT gefördert wurde, sondern – als Mädchen sowieso – eher als lästiges Übel betrachtet wurde.

Dementsprechend gab es weder weiterführende Schulen noch wunschgemäße Ausbildung für mich.

Alles was ich gemacht und geleistet habe, habe ich aus EIGENER Kraft geleistet, und leider auch erst spät im Leben, zu spät, wie ich heute weiß. Vorher ging es aber nicht.

So spät hat man sowieso keine Chance mehr. Ohne Geld hat man keine Chance, ohne das richtige, positive, fördernde Umfeld  (Menschen die einem helfen) hat man keine Chance und dann kann man sich eigentlich direkt begraben. Man hat einfach als Mensch KEINE CHANCE wenn all das fehlt, wie in dem obigen Artikel beschrieben. Ich habe zwar dann trotzdem noch weiter versucht, immer weiter gearbeitet, aber es war erfolglos, und meine Kraft wurde währenddessen immer weniger, da geht einem regelrecht die Lebenskraft flöten, das spürt man richtig, und ich bin dabei krank geworden. Der Dauerstress, der Kampf um den Erfolg ist natürlich nicht gesundheitsfördernd, und wenn man überall nur Steine in den Weg gelegt bekommt, und so war es immer. Immer nur Hindernisse, Hemmnisse, und/oder Geldknappheit, kein Geld für WErbung, kein Geld für den Artklub, kein Geld für einen Führerschein, kein Geld für die Galerie und jetzt kein Geld für Gesundheit. Und natürlich noch die Hetze im Internet, es muss wohl sehr mißliebige Leute geben auf „nationaler“ Seite, die sich einen Spaß dran machen,  mich im Netz zu verfolgen. Dabei kann ich gerade das nicht gebrauchen sondern ich bräuche eher Unterstützung, das interessiert dieses Dreckspack aber nicht.

Das ist die klassische Biografie einer armen, zwar hochbegabten, aber trotzdem armen Frau wie mir.  Was bleibt ist mein Mitleid mit Menschen, denen es ähnlich geht wie mir.  Das ist doch auch schon mal etwas. Es gibt keine Chancengleichheit für Arme. Lassen Sie sich das nicht einreden. Und vor allen Dingen, lassen Sie sich deshalb keine Schuldkomplexe einreden, Sie sind nicht schuld, dass Sie keine Chance haben.

Teutoburgs Wälder

Zukunft für Deutsche nur noch ohne Deutschland (Zentralrat der Juden in Deutschland)?

Halb Kind, halb Konzernchef: Stimmen Habitus, Umfeld und finanzielle Ausstattung, geht es leichter nach ganz oben Der große Irrglaube vom Aufstieg in die Elite

Kann es aber jeder noch nach ganz oben schaffen? Oder ist Grube die Ausnahme und Gottschalk junior die Regel?

Wissenschaftler streiten schon lange darüber, ob die Gene oder die Umwelt über den Erfolg im Leben bestimmen.

Aktuelle Studien liefern jetzt Indizien, daß der Einfluß der Umwelt – Familie, Nachbarn, Freunde – für den weiteren Lebensweg bisher systematisch unterschätzt wurde.

Talent, Köpfchen und Fleiß zählen somit für den Aufstieg womöglich weniger als bisher angenommen.

Geld, Beziehungen oder ein klangvoller Name dagegen könnten deutlich schwerer wiegen.
Das Thema berührt die Grundfesten der Gesellschaft. Es geht um Gerechtigkeit, darum, ob etwas wie Chancengleichheit überhaupt möglich ist. Und damit um den Markenkern des demokratischen Westens, dessen Verheißung es ist, dass es jeder vom Tellerwäscher zum Millionär oder vom Hartz-IV-Kind zum Vorstandschef schaffen kann.

Elite wird man nicht, Elite ist man

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