Wider die Untertanen-Mentalität

Ich bin kein Untertan, ich bin ein Freigeist. Ich denke zwar völkisch,dh. das Volk sollte an erster Stelle stehen, ist ja klar, das eigene Volk ist die Heimat, die Wurzel, die Identität, die Herkunft und Zukunft eines Menschen, ohne sein Volk kann kein Mensch existieren, aber innerhalb dieser Grenzen sollte so viel Freiheit wie möglich für den Einzelnen existieren.

Heute im Neoliberalismus, haben wir nur Zwänge. Diese Welt, in der noch dazu alles falsch zu sein scheint, ist ein Ort, wo Freigeister nur schwer leben können. Klar, man kann sich emotional distanzieren, das macht auch Sinn, wer will schon mit Ver-rückten zusammen arbeiten, wie sagte Krishnamurti, es ist kein Zeichen von seelischer Gesundheit, sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können. Dann lebt man so seelisch distanziert, vor sich hin, erfreut sich am Garten, der Natur, den schönen Bildern, der noch schöneren Musik, und allem Sonstigen, und das ist wahrscheinlich auch das Beste, was man machen kann, es ist eine Form der Fokussierung, zu der ich immer mehr neige, weil sie Lebensqualität bringt. Aber man ist, wenn man so lebt, eben nicht Teil der Untertanen-Gesellschaft.
Man steht ein bisschen „außerhalb“. Und das merkt man auch.

Auf diese  Untertanen -Gesellschaft und wie sie entsteht, möchte ich hier näher eingehen, weil mich dieses Thema fasziniert, weil ich begreifen will, wie es dazu kommen kann, daß Menschen, deren höhere Aufgabe es ist, sich selbst menschlich weiter zu entwickeln, genau das Gegenteil dessen machen, was eigentlich ihr „göttlicher Auftrag“ ist: Sie entwickeln sich zurück.

Geolitico hat zur Untertanen-Gesellschaft, und wie sie sich entwickelt, einen Artikel veröffentlicht, den ich hier ansatzweise zitiere und meine Gedanken dazu schreibe. Link zum Artikel: http://www.geolitico.de/2017/10/07/darum-ist-der-deutsche-untertan/

Geolitico: Heinrich Mann beschrieb in seinem Roman „Der Untertan“ eindrucksvoll den Typus des Mitläufers und Konformisten, der total an die von oben vorgegebenen gesellschaftlichen Normen, Meinungen und Erwartungen angepasst ist.

Das ist wohl so. Ich kenne keine anderen Menschen. Ich denke, angesichts der Entwicklung, die Deutschland während der letzten Jahre genommen hat, daß viele Freigeister, auch Libertäre und andere „Arten“ von Freigeistern, Deutschland längst verlassen haben, weil sie es nicht mehr aushalten, hier zu leben. Als ein Beispiel sei die lang andauernde Entscheidung eines Wolfgang Rettig genannt, die er sogar öffentlich auf yotube zur Debatte gestellt hat; man konnte deutlich erkennen, wie gequält Herr Rettig war, weil er lieber hier geblieben wäre, aber innerlich nicht hier bleiben konnte.

Deren gibt und gab es bestimmt viele Menschen.

Geolitico: Die Ursache der besonderen deutschen Untertanengesinnung wird vielfach in einer verbreiteten autoritären Erziehung in Elternhaus und Schule gesehen, die sich in dem auf Befehl und Gehorsam beruhenden preußischen Militär gleichsam fortsetzte. Max Weber sieht eine zentrale Ursache im Protestantismus, der den Staat als göttliche Einrichtung absolut gesetzt und den Obrigkeitsstaat legitimiert habe. Das Luthertum sei für den Untertanengeist und die Obrigkeitshörigkeit der Deutschen verantwortlich. Allgemein meint man, dass diese gläubig-gehorsame Seelenhaltung gegenüber der Obrigkeit über Generationen hinweg schließlich so verinnerlicht worden sei, dass es in der Regel keiner äußeren Gewalt mehr bedürfe, um sie aufrecht zu erhalten.

Dies trifft auf heutige Generationen nicht mehr zu, da autoritäre Erziehung schon lange kein Thema mehr ist. Im Gegenteil, Erziehung – so noch vorhanden – neigt in Richtung „antiautoritär“, was genauso schlecht ist. Geolitico führt ja dann auch weiter aus:

Die Änderung in der Erziehung nach 1945 hat den Untertanengeist nicht zum Verschwinden gebracht. Den Militarismus haben die Franzosen viel stärker ausgebildet, ohne dass er bei ihnen zu einem solch ausgeprägten Untertanengeist geführt hätte. 

Militarismus muß nicht zwingend etwas mit Untertanengeist zu tun haben, er kann sich auch sehr gut auf der Basis eines echten freiheitlichen Geistes entwickeln, wenn sich die Freiheit einer Nation bedroht sieht.

Geolitico: Die Obrigkeitshörigkeit ist durch äußere Bedingungen und Umstände nicht zu erklären, sie ist ein inneres Phänomen der Deutschen, eine innere Schwäche, der man daher auch nicht durch äußere Maßnahmen beikommen kann. Dies hat auch der scharfsichtige Heinrich Heine so gesehen …..

Die Frage ist, wodurch diese seelische Knechtschaft entsteht, und wie sie zu überwinden ist. Auch von innen wird man allerdings die Deutschen nicht befreien können, wie Heine meint. Das kann nur jeder Deutsche selbst tun. Denn sie hängt ja mit einer Schwäche der Individualität, des Ichs zusammen, das sich nur selbst ergreifen und verändern kann. Wie kommt diese Schwäche zustande?

Geolitico führt dann als Erklärung weiter aus:

„Das Hauptmerkmal der deutschen Sprache … ist wohl das Vorherrschen des Wortes werden.( …) Dieses Merkmal verleiht der Sprache eine Art von ständiger Bewegung, eine Qualität des Fließens …, welche der tiefste Wesenszug des deutschen Lebens ist.( …) Was für England und Frankreich nur ein Gedanke unter vielen ist und für Spanien überhaupt kein Gedanke, ist für Deutschland geradezu der Wesenskern allen Denkens, so dass eben beide, die Sprache und das Denken, in Deutschland das Fließen eines Stromes annehmen.“

In diesem Empfinden des ständigen Werdens kommt die besondere Veranlagung des Deutschen nach unaufhörlicher Entwicklung seines eigenen Wesens zum Ausdruck, seines innersten Ichs. Das Ich ist in seinem Grunde nichts Fertiges, sondern ein Werdendes, sich Entwickelndes. Damit unterscheidet es sich von dem, was wir gewöhnlich im Alltag als „Ich“ bezeichnen, das ein Beharrendes ist, das immer bleiben will, wie es ist. Dieses erscheint gleichsam als ein verzerrtes Spiegelbild des wahren, höheren Ichs, das selbst nicht unmittelbar in das Alltagsbewusstseins eintritt, sondern sozusagen im Hintergrund schwebt. Aber sein Einfluss ist spürbar und beobachtbar.

Diese Passage im Artikel ist etwas „verschwurbelt“ ausgedrückt. Das, was der Autor hier mit der Begrifflichkeit: „Innerstes Ich“ bezeichnet, bezeichne ich als die einmalige und unverfälschliche Identität eines jeden einzelnen Menschen, seinen Wesenskern. Das Alltags-Ich dagegen bezeichne ich als Ego, so wie es auch vielfach gemacht wird.  Halten wir also fest:

Inneres Ich = Wesenskern = Identität, unveränderbar, tief im Inneren verborgen, die meisten Menschen haben zu diesem eigenen Persönlichkeitsanteil keinen Zugang.

Alltags-Ich = Ego = Show, anerzogen, nach außen spiegelnd, mit sogenannten „niederen“ Trieben.

Das, womit wir täglich und überall zu tun haben, wenn wir mit Menschen kommunizieren, ist das Alltags-Ich der Menschen. Dies erklärt einiges.

Weiter im Text bei Geolitico:

Wir messen die Zustände um uns und das Handeln der anderen Menschen mehr oder weniger unbewusst ständig daran, wie es eigentlich sein sollte. 

Richtig. Das tue ich auch so. Das ist natürlich „irgendwie ein Fehler“, aber trotzdem kann ich nicht anders.

Weiter: Und wir merken, dass wir auch selbst mit unserem Verhalten, unserem Tun und unseren Fähigkeiten vielfach nicht zufrieden sind. Wir genügen nicht unseren eigenen Idealen und moralischen Ansprüchen. Wir bleiben zumeist hinter ihnen zurück. Dies festzustellen, ist aber nur möglich, wenn es eine höhere Instanz in uns gibt, die das, was wir gewöhnlich Ich nennen, beurteilt und am eigenen höheren Maßstab misst – das höhere Ich. [Der Wesenskern]

Bei mir gibt es diese „innere Instanz“, also das Innere Ich, den Wesenskern, und ich bin mir seiner Existenz bewußt. Über andere Menschen urteile ich diesbezüglich generell nicht. Ich versuche, mein Handeln auf diese MEINE innere Instanz abzustimmen, was natürlich nicht immer gelingt, aber in der logischen Betrachtung der letzten Jahre meines Lebens schon durchaus erfolgreich war. Das hat was mit dem gesteigerten Bewußtsein zu tun, den die fortschreitende Lebensdauer nicht zwangsläufig, aber bei mir, mit sich brachte; mit 18 war ich auch völlig unbewußt, und auch mit 25 oder 35 bin ich noch völlig unbewußt durchs Leben gegangen, so, wie es viele Zeitgenossen heute immer noch tun, auch wenn sie älter sind.

Weiter bei Geolitico:
Friedrich Schiller schrieb in seinen „Ästhetischen Briefen“:

„Jeder individuelle Mensch, kann man sagen, trägt, der Anlage und Bestimmung nach, einen reinen idealischen Menschen in sich, mit dessen unveränderlicher Einheit in allen seinen Abwechslungen übereinzustimmen die große Aufgabe seines Daseins ist.“

Er verwies dabei auf seinen Freund, den Philosophen Johann Gottlieb Fichte, der ebenfalls das empirische, also das gewöhnlich erfahrbare Ich, von einem reinen, idealen Ich unterscheidet. Dieses ist für ihn das „erste Prinzip aller Bewegung, alles Lebens, aller Tat und Begebenheit“, das dem intelligenten, bewussten Ich logisch vorangeht. Beide stimmen selten überein, sie aber zur vollkommenen Übereinstimmung zu bringen, sei die ständige Aufgabe und Bestimmung des Menschen. Doch dazu reiche der bloße Wille nicht aus. Wir müssten uns allein und gemeinsam in einem ständigen Prozess des Lernens und der Selbsterziehung die Fähigkeiten dafür erwerben, um die Widerstände und Hindernisse der Sinneswelt zu überwinden. Und diesen ganzen Prozess des Erwerbs vielfältiger Fähigkeiten mache letztlich das aus, was wir „Kultur“ nennen.

Man könnte jetzt anmerken: Warum ist in der derzeitigen Gesellschaft so wenig Kultur erkennbar?  Die Antwort ist klar: Die Dekadenz ist weit fortgeschritten. Dekadenz = Das eigene Ego kann voll ausgelebt werden und findet auch noch gesellschaftliche Anerkennung. Weil: Das machen ja (fast) alle. Da greift dann noch die psychologische Funktion des Herdentriebes beim Einzelnen (solch ein Verhalten ist konform mit dem Verhalten der großen Masse, sprich: der Herde, und das verspricht dem Einzelnen Sicherheit, weil alle das tun, was man selbst tut) und es greift die Funktion der gesellschaftlichen Belohnung (das eigene Tun wird vom System finanziell und durch Beachtung / soziale Beachtung / viel Zustimmung belohnt).

45e-Stapellager-Berge

Weiter bei Geolitico:

Streben nach dem höheren Leben:  Im Gegensatz zum gewöhnlichen Ego tritt das höhere Ich [der Wesenskern] also nicht von selbst ins Bewusstsein. Es muss gesucht, ins Auge gefasst und willentlich hervorgebracht werden. Das [innere/höhere] Ich [der Wesenskern] ist seinem Wesen nach ein Agens, ein Auto-mobil, d. h. ein Selbst-Beweger. Ein Ich, das von außen geschoben oder gezogen werden müsste, ist [aber] noch keins. Es ist nur insofern, als es sich von innen heraus selber aktiv im Denken ergreift, in Bewegung setzt und sich selbst bestimmt. Darin liegt aber auch der Grund dafür, dass das höhere Ich [innere Ich, der Wesenskern] immer nur von verhältnismäßig wenigen bewusst angestrebt und zu realisieren gesucht wurde und wird. Die Philosophen des deutschen Idealismus, insbesondere Fichte, haben einen sehr anspruchsvollen gedanklichen Weg dazu aufgezeigt. Rudolf Steiner wies auf einen einfacheren, unmittelbar lebenspraktischen Weg hin, den er als elementaren Bestandteil einer höheren Erkenntnisschulung beschrieb. …

Hier werden Begriffe sehr vermischt verwandt, ich habe versucht, durch Ergänzungen in eckigen Klammern Klarheit in den Text hinein zu bringen. R. Steiner empfiehlt, sich Gegebenheiten zu schaffen in denen man zur inneren Ruhe kommt, und sich selbst und sein Handeln mitsamt seinen eigenen Freuden, Sorgen und Erfahrungen möglichst distanziert vor seiner Seele vorbei ziehen läßt. Dabei ist es das Wichtigste, daß man es schafft, sich möglichst von sich selbst zu distanzieren. Aufrichtigkeit und innere Wahrheit sich selbst gegen über sei dabei am Wichtigsten. Erfolg dieser Praktik sei, sich selbst besser lenken zu können und weniger den äußeren Einflüssen ausgeliefert zu sein. Dies ist auch so, da ich das selbst praktiziere, und man kann das auch üben. Dies empfehle ich jedem Menschen, in dem man zb. in emotional knifflige Situationen bewußt hinein geht und darin RUHE bewahrt bzw. diese Situationen EIGENSTÄNDIG wieder verläßt.  So bleibt man sein eigener Herrscher und läßt sich nicht mehr von anderen manipulieren.

Weiter R. Steiner im Artikel:

„Dieser «höhere Mensch» wird dann der «innere Herrscher», der mit sicherer Hand die Verhältnisse des äußeren Menschen führt. Solange der äußere Mensch die Oberhand und Leitung hat, ist dieser «innere» sein Sklave und kann daher seine Kräfte nicht entfalten. Hängt es von etwas anderem als von mir ab, ob ich mich ärgere oder nicht, so bin ich nicht Herr meiner selbst, oder – noch besser gesagt -: ich habe den «Herrscher in mir» noch nicht gefunden.“[8]

Es kommt also darauf an, den Herrscher in mir, das heißt die Herrschaft des höheren Ich über das niedere zur Entwicklung zu bringen.

So weit, so klar.

Wo ist dann nun der Fehler in der Entwicklung der Deutschen? Die Antwort ist einfach: Kann er das höhere Ich, den eigenen Wesenskern, in sich selbst nicht finden, so sucht er  im Außen:

Die Suche außen: Darin, dass die Ich-Entwicklung [die Entwicklung des Inneren Ichs, des Wesenskerns] der inneren Anstrengung und Aktivität des Ichs selbst bedarf, liegt aber nun die Ursache, warum sie von vielen, ja den meisten Deutschen nur schwach angestrebt wird. Aber die Sehnsucht nach dem Höheren lebt in jedem, wenn auch noch so verborgen; und kann er es in seinem Inneren nicht finden, so scheint es ihm stattdessen von außen in der hohen Obrigkeit bequem entgegenzukommen. „Die innere Herrschaft des Ichs im einzelnen Menschen verwandelt sich in die äußere Herrschaft des Staates über ihn.“  Der Mensch bleibt im Alltags-Ich stecken, das an die äußeren Verhältnisse gebunden ist, und empfängt gehorsam die Anordnungen der staatlichen Herrschaft, der es sich wie selbstverständlich unterwirft. Und wer als Funktionsträger, als Beamter in den Machtapparat aufsteigt, wird selbst zu einem Teil dieses höheren Pseudo-Ichs, der einerseits nach unten über den einzelnen Menschen als seinen Untertan stolz gebietet und andererseits den Vorgesetzten über ihm in treuer Pflichterfüllung ergeben ist.

Da fast alle Menschen der deutschen Gesellschaft so leben, erscheint es dem Deutschen auch einfach, und richtig, so zu leben, er kommt gar nicht auf die Idee, daß da was falsch läuft.  Die Lemminge marschieren ja alle gerne über die Klippe. Das fühlt sich gut an.

Weiter bei Geolitico und Schluß:

Hier liegt der eigentliche Ursprung der deutschen Obrigkeitshörigkeit, des ausgeprägten Untertanengeistes, der so verhängnisvoll gewirkt hat und bis in die unmittelbare Gegenwart wirkt. Denn es ist prinzipiell kein Unterschied zwischen der Obrigkeit eines pompösen, hohlen „Gottesgnadentums“, eines aufgeblähten Usurpators oder der durch scheindemokratische Wahlen erhobenen egomanischen Parteienkaste, die heute mit denselben überkommenen Machtstrukturen ihre Herrschaft ausübt. Sie werden noch durch die modernen psychologischen Mechanismen einer vielseitigen medialen Bewusstseinsindustrie unterstützt, welche täglich die Herrschaft dieser Clique von Oligarchen propagandistisch absichert und die eingeschläferten Untertanen immer wieder zu deren Wiederwahl an die Urnen führt, in denen ihre Hoffnungen stets neu begraben werden.

Nur aus dem Erleben der inneren, in sich selbst gegründeten Unabhängigkeit des höheren Selbst [inneren Ichs, Wesenskerns] kann die Empörung gegen jede Form von Fremdbestimmung wachsen, die den Menschen nicht als freies, sich selbst bestimmendes Ich, als Subjekt, sondern als Objekt eines fremden Willens behandelt und zum folgsamen Untertanen macht.

Ich fürchte da können wir in Deutschland lange drauf warten. Die Masse wird es, naturgemäß, nicht schaffen, es werden nur vereinzelt Menschen schaffen, diesen Weg zu gehen.

Teutoburgs Wälder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Advertisements

Katalonien: So geht Unabhängigkeit

Daran nehme sich der „Deutsche“ ein Beispiel. Ein Volk kämpft kollektiv gegen die Diktatur.

Der Deutsche ist dazu nicht fähig. Eigentlich gibt es ihn ja gar nicht mehr, den Deutschen, darüber wurden hier schon unzählige Artikel geschrieben, deshalb will ich es kurz mit der Aussage belassen, daß zu einem Volk gehört, daß es 1. homogen ist, 2. in sich solidarisch ist. Dies ist bei Deutschen schon länger nicht mehr erkennbar. Die Deutschen als Volk sind längst auseinander gefallen. Die Scheinvereinigung war nur eine wirtschaftliche Übernahme und eine Verhökerung weiteren deutschen Volksvermögens, so, wie es im sogenannten „Westen“ schon länger gemacht wird (es wird in großem Stil Volkseigentum privatisiert). Das ist dem Deutschen aber egal. Er frönt lieber seinem Konsumrausch. Die arme Bevölkerung dagegen vegetiert so vor sich hin, das interessiert die anderen, die Besserverdienenden und Reichen, aber auch nicht. Die größte Spaltung des Landes verläuft zwischen Besserdienenden / Reichen (Systemlingen) und Armen. Dann gibt es noch andere künstlich herbei geführte Spaltungen, diese sind aber nicht hier Thema, es reicht, zu wissen, daß es sie gibt und daß sie KÜNSTLICH herbei geführt wurden.

Deshalb schaue man auf Katalonien.

Ich fand die gegensätzlichen Meinungen zum Thema Katalonien interessant. Die zionistische Netzseite PINews hetzte über die Katalanen als ein „faules, anarchistisches Pack“, so, als handele es sich bei diesen Menschen um den letzten Dreck. Faul sind die Katalanen wohl nicht, denn sie erwirtschaften ein Fünftel des spanischen BIPs.  Da stecken also auch massive wirtschaftliche Interessen dahinter. – Den gesamten Artikel bei PINews habe ich nicht gelesen, ich lese generell keine Hetze; die Überschrift allerdings hat mich neugierig gemacht auf die Wahrheit, die offensichtlich hinter dieser Hetze steckt. Denn wer so hetzt, hat etwas zu verbergen.

Bin dann fündig geworden. Katalonien hat eine höchst interessante Geschichte. Prabels Blog beschreibt das sehr schön in diesem Artikel: http://www.prabelsblog.de/2017/10/nach-spanien-kehrt-der-buergerkrieg-zurueck/

Zitat daraus aus G. Orwells Beschreibung `Mein Katalonien`:

Hier in Aragonien lebte man unter Zehntausenden von Menschen, die hauptsächlich, wenn auch nicht vollständig, aus der Arbeiterklasse stammten. Sie lebten alle auf dem gleichen Niveau unter den Bedingungen der Gleichheit. Theoretisch herrschte vollkommene Gleichheit, und selbst in der Praxis war man nicht weit davon entfernt. In gewisser Weise ließe sich wahrhaftig sagen, dass man hier einen Vorgeschmack des Sozialismus erlebte. Damit meine ich, dass die geistige Atmosphäre des Sozialismus vorherrschte. Viele normale Motive des zivilisierten Lebens – Snobismus, Geldschinderei, Furcht vor dem Boss und so weiter – hatten einfach aufgehört zu existieren. Die normale Klasseneinteilung der Gesellschaft war in einem Umfang verschwunden, wie man es sich in der geldgeschwängerten Luft Englands fast nicht vorstellen kann. Niemand lebte dort außer den Bauern und uns selbst, und niemand hatte einen Herrn über sich.“ Zitat Ende/Fetthervorhebung von mir.

Ei der Daus, das ist doch das, wovor die Bonzen Angst haben! Und deshalb wird gehetzt auf schein-rechten Seiten wie PINews. Das geht ja gar nicht, daß das Volk keine Angst mehr  hat vor seinen „Herren“! – Ein weiteres Indiz dafür, daß so etwas nicht unbedingt bekannt werden soll, ist die Hetze auf anderen Portalen wie im Forum der Epoch Times. Hierarchiegläubige Menschen können sich unter dem oben Beschriebenen nichts vorstellen, noch schlimmer, für sie wären solche Zustände das absolute Chaos. Keiner, der Befehle gibt? Keiner, der das Sagen hat? Das geht überhaupt nicht.Dann müßte ich ja selber denken! Huch, das wäre ja viel zu anstrengend. Und ich müßte eventuell Verantwortung übernehmen für mein Tun, schließlich hat mir ja keiner den Befehl für mein Handeln gegeben, auf den ich mich dann im Falle des Falles beziehen kann (Lieblingsausrede der deutschen Kriecher: Aber ich habe doch nur einen Befehl befolgt). Und das dumme Volk, wird sich derjenige sagen, der sich als „Etwas besseres“ versteht (also ein Angehöriger der sogenannten Schein-Eliten), das dumme Volk kann schon mal gar nicht ohne Führung irgend etwas machen. Die Masse braucht Führung! Der Pöbel muß regiert und gezähmt werden! Schein-Eliten (also die mit dem dicken Geldkonto) trauen Menschen ohne entsprechendes Geldkonto nichts zu, weil sie Intelligenz an ihrem Einkommen messen, sie denken, jeder, der reich ist, ist schlau, und die anderen sind alle dumm. Dies ist eine typisch kapitalistische/neoliberale/libertäre Denkweise, und deshalb abzulehnen.

Halten wir also fest: Ohne einen Befehl macht der Deutsche nichts. 99 von 100 Deutschen brauchen einen Vorturner, einen, der ihnen zeigt, wo es lang geht. Das gibt ihm die nötige Sicherheit. Die Katalanen scheinen da ganz anders zu sein; sie haben die Macht ihrer Geschlossenheit, der Geschlossenheit ihres Volkes entdeckt. Hier ein Video, wie man unerwünschte Polizei vertreibt, Länge ca 1:28 Minuten:

Ich finde diese Zusammenhänge so hoch interessant, diese Unterschiede, zwischen den kriecherischen, feigen Deutschen, und den Katalanen, die „einfach so machen“. (Natürlich machen die auch nicht einfach so ins Blaue hinein, die haben sich schon abgestimmt, aber sie wissen, daß nur die Handlung ab einem  gewissen Punkt der Entwicklung der Dinge ihre Sache positiv voranbringen wird. Der Deutsche weiß das nicht. Der kriegt so etwas gar nicht mit. Er wartet lieber auf Befehle. Er kann auch gar nicht anders, es ist seine Natur (geworden), so zu sein.

Negative Auswüchse dieser Feigheit und Unselbstständigkeit sieht man im Netz zu hauf, zb. die vollkommen verblödete Versammlung mittlerweile  5000er sogenannter „Patrioten“, auf dem discord-Server des Nikolai Alexander, den keiner kennt, er ist anomym, aber allle machen mit, ohne drüber nachzudenken, was sie da tun, Hauptsache, einer gibt die Befehle. Tja, und wenn die Hammelherde eine gewisse Größe erreicht hat, wird sie zum Selbstläufer.

Ich habe in all der Zeit nur ein positives Beispiel in Deutschland gefunden, wie man es machen kann, und das ist Sven Liebig in Halle. Er hat aber, glaube ich, auch nicht die Unterstützung, die er brauchen würde,  und er hat auch keine Nachahmer in anderen Städten, was ganz wichtig wäre. Eine Ausnahme habe ich mal gesehen aus München, der Mann hat es dann aber wohl aufgegeben, es gab nur ein Video von ihm im Netz. Etwas aktiv zu machen, noch dazu mit mehreren, dazu haben die sogenannten Deutschen nicht die Eier in der Hose. Sie sind schlicht feige, warten auf Befehle und versammeln sich schein-anonym im Netz. Dort palavern sie dann weitere Jahre rum, während ihr Land, welches eh schon kaputt ist (zumindest der Westen, der Osten wird aber auch zunehmend kolonisiert, man schaue sich die großen Städte an), völlig den Bach runter geht. (Täglich kommen immer noch mehrere Tausend. Auch wenn dies nicht in den Nach-richten steht.) Ich warne seit Jahren, das Einzige, was ich mir anhören muß von den sogenannten Deutschen, sind Vorwürfe. Kritikfähig sind die sog. Deutschen also auch nicht.

Das ist, kurz skizziert, der Unterschied zwischen Deutschen und Katalanen. Der Katalane wird aktiv und tut etwas. Der Katalane hat erfahren, daß er als geschlossenes Volk etwas bewirken kann. Der Deutsche tut nichts. Er ist schon tot. So muß man das leider sagen. (Auf den getürkten AfD-Hype gehe ich nun nicht mehr ein, das war eine grandiose Show, und auch darauf sind sie alle reingefallen, so dumm, wie sie nun mal sind, die Deutschen.) Selbst beim besten Willen, ich finde absolut nichts Positives mehr in diesem verkommenen Haufen, der einstmal das Deutsche Volk war. Erst recht nicht, wenn man sieht, daß es ja auch anders geht, anders gehen könnte.

Teutoburgs Wälder

 

Discord – Hasenfüße, Feiglinge, Verräter

Dort soll man sich angeblich „vernetzen“ können.

Meine Meinung dazu: Das bringt alles nichts, weil: Die Leute, die da sind, die tun auch nichts, außer im internet anonym rumlabern. Das machen sie schließlich schon jahrelang und es ist bis dato nichts dabei heraus gekommen.

Im internet wird die Welt und Deutschland nicht verändert. Verändern kann man nur, wenn man rausgeht und sein Gesicht zeigt – dafür haben diese Leute aber keinen Mumm.
Jetzt könnte man sagen, aber die haben doch alle Videos gemacht. Das ist richtig, aber Videos sind ja keine Öffentlichkeit. Mit Öffentlichkeit meine ich so etwas, was Sven Liebig in Halle macht. Der stellt sich auch in eine feindliche Gruppe und brüllt seine Parolen. Diese Internetmacher dagegen sitzen zuhause im warmen Wohnzimmer und reißen ungestört ihr Maul auf, und wissen auch genau, sie werden aufgrund ihrer Aussagen in ihren Videos nicht angegriffen. Das Schlimmste, was ihnen passieren kann, ist, daß ihr Kanal bei yotube gesperrt wird – na und, dann machen sie halt einen neuen Kanal. Das tut nicht weh, ist nur viel Arbeit, mehr nicht.

Internet macht nur in dem Fall Sinn, wenn sich ein Mensch selbst auf die Suche machen will nach Wissen. Dann kann er im Internet sehr viel finden, gute Dokus, auch über Deutschlands Vergangenheit, und so weiter. Internet ist der Ort, wo man sich (noch) informieren kann. Das kann man anders nicht, das kann man in keiner Bücherei, und mit keinem anderen Medium. Internet ist aber NICHT der Ort, wo man Gleichgesinnte kennen lernen kann. Weil im Internet mind. 90 Prozent der Leute nicht das sind, was sie vorgeben zu sein.

Radio Restdeutschland – als Beispiel raus gegriffen – mochte ich anfangs gut leiden. Leider hat der Kanalbetreiber aber ein paar Spinner auf seinem Kanal, ich vermute, die sind auch bei dem discord-Server angemeldet, die mich massiv persönlich angegriffen haben. Die Leute da wollen mich nicht haben. Sie haben meine Musik schlecht geredet und wenn jemand anderer Meinung ist, als sie, können sie das auch nicht vertragen.

Ja, ich bin auch völkisch, wie F. Kremer das von sich sagt, aber kein Nationalsozialist. Der Kremer ist schlau, aber arrogant und ihm geht es auch nur darum, seine Musik zu verkaufen. Er kann keine Konkurrenz neben sich vertragen.
Mit der Zeit kriegt man das alles mit, man muß ein bisschen hinter die Kulissen schauen. Ich habe das gelernt in den vergangenen ca 5 Jahren, so lange interessiere ich mich für diese Dinge bzw. bin aktiv. Allerdings war ich – im Gegensatz zu den meisten anderen – auch real aktiv in einer Partei und damit zusammenhängend auf der Straße. Ich weiß, was politische Verfolgung ist und ich weiß, was ich wo sagen kann, und was nicht. Natürlich käme ich aufgrund dieser meiner Erfahrungen NIE auf die Idee, mich im Netz völlig anonym irgendwo anzumelden und dort aufgrund meiner politischen Einstellung zu „vernetzen“. So blöd bin ich nicht, weil das nicht klappen kann. ICH weiß das. Ich tue mein Wissen auch kund. Aber anscheinend wollen diejenigen, die solche Dinge inszenieren (v.allem H.Grell, und N.Alexander) davon nichts wissen, bzw  ich würde wirklich gerne wissen, welche Agenda diese Systemagenten verfolgen.  Wahrscheinlich dieselbe, die die AfD verfolgt: Bindung der „patriotischen“ Massen in Sinnlosstrukturen und Sinnlosideen. Hauptsache, der Pöbel ist beschäftigt.

Der Kanalbetreiber Wir selbst, zum Beispiel, hetzt gegen mich, ich hätte eine „Vebitterungsstörung“. Und andere üble Dinge.  ich käme niemals auf die Idee, gegen mir unbekannte Menschen zu hetzen. Ich frage mich, welchen Charakter diese Leute haben; wahrscheinlich keinen. Die Hetze dieser Leute ist überall, schwer zu sagen, wo es vor Jahren anfing. Das geht schon jahrelang so. Mit der Zeit kriegt man zwar ein dickes Fell, aber ehrlich gesagt, ich verstehe das nicht, es geht doch um unser Vaterland, was soll dieses Verhalten? Warum reagieren diese Leute so? Wenn es denen wirklich um Vernetzung gehen würde, wären sie doch ehrlich,  und freudlich, und herzlich; statt dessen sind sie hässlich und Charakterschweine, alle durch die Bank. Sind die zu 90 Prozent bekloppt, oder was läuft bei denen im Gehirn schief? Für diese Leute ist jeder Einsatz ein Einsatz, der umsonst stattfindet, egal, was man tut, sie können es nicht anerkennen. Vielleicht ist es auch der Neid, ich weiß es nicht.  Wie kann man auf fremde Leute neidisch sein, das kann ich nicht nachvollziehen. Neidisch sind immer nur die Besitzlosen, also die ohne Hirn, sind neidisch auf Denker, und klar bin ich kein Dummer, sondern ein Denker, und klar bin ich ein freiheitlicher Mensch, und da sind Sklaven oftmals neidisch drauf. Ich habe damals für Deutschland gekämpft (war sogar mal in der NPD), es wurde nicht anerkannt. Genauso, wie meine Musik nicht anerkannt wurde. Diese Leute, dieses Dreckspack, haben alles von mir in den Dreck gezogen. Ich weiß nicht, woran das liegt, am deutschen Neid, der Unfähigkeit des Deutschen per se, meist waren es ja Männer, die können starke Frauen schon mal gar nicht ab. Frauen sind, wenn sie national sind, besser, aber Frauen liest man kaum. Zu einer Aussprache war von denen nie einer bereit. Weil sie ALLE anonym sind und feige. Über ältere Frauen herziehen, das können die, aber mehr können die nicht. Einsatz können sie nicht anerkennen, weil sie selber feige sind und Angst haben.

Als sie dann raus bekommen haben, daß ich älter bin, haben sie mich wegen meines Alters durch den Dreck gezogen.  Sie finden immer irgend etwas, was sie durch den Dreck ziehen können. So sind Deutsche, leider.

Der Kanalbetreiber Volksgenosse Essonegsklov, jetzt als Verrückter alter Mann unterwegs, hat versucht, mich in seinen Skype zu locken. Ich skype nicht, das wird alles überwacht. Das muß einem doch eigentlich klar sein,  wenn man denken kann.  Kann der nicht denken? Wieso macht der sowas? Klar, ist nett, zuzuhören, ABER WAS BRINGT DAS???? Ich frage dich hier, Volksgenosse: WAS BRINGT DIE LABEREI? Ich sage es dir

NICHTS. Und das weißt du auch genau. Warum tust du es dann? Wäre es nicht Zeit, mal etwas zu tun, was SINN macht?

Na klar alle Frauen sind blöd, außer die, die dem Führer keine Herde Kinder geschenkt haben zum Verheizen im nächsten Krieg. So denken die. Es sind alles Nationalsozialisten, und alle sind sie menschenverachtend, daran erkennt man sie am besten. Ich habe noch keinen getroffen, der anders ist, und so lange bleibe ich bei dieser meiner Meinung.

11e

Ich könnte ewig weiter von diesen Scheinpatrioten und verkappten Nationalsozialisten erzählen, aber das wäre dann auch langweilig. Ich weiß sehr viel über diese Leute und daß Caligula da mitmischt, nun gut, das ist seine Sache, aber vielleicht nehme ich sein Abo raus. Menschen ohne Werte, und Prinzipien, da kann ich nicht mit umgehen. Wer Werte und Prinzipien hat, meldet sich nicht bei diesem Discord-Server an. Und die Leute dort, sind alle ohne Werte und Prinzipien. Mit solchen charakterlich fragwürdigen Gestalten kann man weder Einigkeit noch Zusammenhalt erlangen, noch sonst irgendwie etwas erreichen, weil es eben allesamt fragwürdige, teilweise sogar „rein anonyme“ Gestalten sind, die sich nie trauen würden, offen, auf der Straße, face to face, für ihre Sache einzustehen. Plakativ ausgedrückt: Die sind weg beim ersten Tumult. Haenfüße, Feiglinge, Verräter. Man würde auch kein Haus auf Sand bauen. Das ist dasselbe.
Ich verachte solche Leute.

Teutoburgs Wälder

Vernetzung wie geht das

Da  mehrere Menschen aus dem anonymen Weltnetz diesen Gedanken nun angesprochen haben, darunter auch Menschen, die mit Sicherheit nicht dumm sind, meine Meinung dazu.

Vorher ansehen:

 

Das Video ist kurz und wohl deshalb unausgewogen. Geht aber in die richtige Richtung.

Mein Kommentar dazu:

Thema skype: Abgelehnt. Wird alles überwacht. „Sei Mensch und mach dich unabhängig“: Das kann man nur alleine. Da sich REAL – also AUSSERHALB des Internets – niemand vernetzen will (bis jetzt meine Erfahrung/seit ca 4 Jahren). Ich würde eher sagen, ihr da draußen, ihr seid die Trolle. Mir kommt unweigerlich dieser Gedanke, wenn Menschen forwährend von Dingen reden, die sie dann, über einen längeren Zeitraum, doch nicht tun. Also ich bin so nicht, ich tue in der Regel das, was ich ankündige. Manchmal dauert es etwas länger, weil ich finanziell nichts leisten kann und meine Krankheit mit schwerer Erschöpfung einher geht, und deshalb die Dinge halt länger dauern, aber ich habe bis jetzt alles, was ich wollte, umgesetzt.

Bei mir hätte nur eine Chance, wer: 1. Drogenfrei ist (inklusive Alk), 2. Vertrauen aufbauen will beim Kennenlernen und 3. einen ernsthaften Eindruck macht, 4. was kann im Bereich Handwerk/Elektro/Haus/Garten. Ich erfülle alle diese Punkte. Als 5. wäre noch hinzuzufügen: Keine Psycho-Machtspielchen und Dummlabereien von wegen „Frauen sind alle minderbemittelt“. Dazu gehören selbstverständlich sämtliche Nationalsozialisten, die anderen ihre Ideologie aufzwingen wollen.

Weiter unten unter dem oben verlinkten Video kommt das Thema discord server zur Sprache, dort seien angeblich 4000 Menschen angemeldet.

Dieses Projekt wird genauso überwacht. Mit solch einer Masse Mensch kann man nicht nur deshalb, weil das mit Garantie unterwandert ist, nichts erreichen.  Etwas aufbauen funktioniert immer nur auf kleinster, persönlicher Ebene, indem man zuerst Vertrauen aufbaut. Und das geht nur real, nicht im internet. Alles andere, gar „generalstabsmäßige“ Organisationsstrukturen, wie sie wohl N. Alexander dort aufgebaut hat, sind abzulehnen, weil sie die falschen Leute anziehen (nämlich diejenigen die gerne „Führer wir folgen dir“, gröhlen).

Das heißt nicht, daß ein Zusammenschluß diverser Menschen, so wie ich mir diesen vorstelle, zur Verfolgung eines gemeinsamen Zieles ohne Regeln sei. Ohne Regeln geht es nicht. Nur, die Regeln, die ich meine, sind von anderer Art als die, die gewissen anonymen Leuten aus dem Internet vorschweben.  An erster Stelle wäre da die Ernsthaftigkeit zu nennen, mit der jemand ein Ziel verfolgen kann und auch will, und an zweiter Stelle der unbedingte Einsatz eines Jeden innerhalb einer Gemeinschaft für alle, die sich innerhalb dieser Gemeinschaft befinden. Also schlicht die Aussage: Einer für alle, alle für einen.

Teutoburgs Wälder

Nach der „Wahl“ – Vergleich rechte und linke Reaktionen

Konsterniert betrachte ich derzeit das, was im „rechten“ Lager nach der Wahl zum Bundestag passiert. Vielerorts passiert nichts. Man feiert wohl noch, was man feiert, erschließt sich mir nicht, aber man feiert. An manchen Orten fabriziert man Sinnlosvideos wie das von Hagen Grell – der feiert wohl auch und hat, so scheint es, das Denken abgestellt.

Aber wie gesagt, die meisten „Rechten“ sind schweigsam; wenige artikulieren, eigentlich bis jetzt keiner artikuliert seine Enttäuschung wie Emperor Caligula hier: https://www.youtube.com/watch?v=k3o8JCikYx8

„Linke“ dagegen sagen etwas. Allen voran KenFM hier: https://www.youtube.com/watch?v=dhatWV4plPs

Er hat auch alternative Handlungsmöglichkeiten. Rechte haben keine alternativen Handlungsmöglichkeiten, dies fällt mir zu diesem Zeitpunkt besonders massiv auf. Dies möchte ich gerne weiter ausführen.

Rechte sind erstarrt. Außer: Wählen gehen (bei der nächsten Wahl), weiter machen (sprich: Weiter malochen und Steuern zahlen, also Untertan sein) und Maul halten, fällt Rechten nichts ein. Ach ja ich vergaß, da gibt es noch die, die fleißig überall nach Juden suchen, so eine Type hatte ich auch mal wieder hier auf dem blog. Welches Armutszeugnis.

Linke sind in Bewegung. Ja gut, die Tatsache, daß man sich bewegt, heißt ja nicht, daß die Bewegung, die man ausführt, gerade richtig, weil zielführend ist. Man kann auch mal irren, fehl gehen, dies ist menschlich.  Es ist aber allemal für mich sympathischer als die geistige Erstarrung der Rechten, die ja bekanntermaßen kombiniert ist mit ihrer Arroganz und ihrer Einstellung: „Meine Feinde sind alles Juden“/“Überall Juden… hilfe, ich werde verfolgt“.

Wenn ich weiter kombiniere und Taurecs erzkonservative Idealvorstellung einer ständischen Gesellschaft mit der rechten politischen Haltung verbinde, wird mir völlig übel. Konservativ kann nicht die Zukunft sein, weil es die Fehler der Vergangenheit wiederholt, eine Vergangenheit, die jetzt, zu Zeiten des ungebremsten Neoliberalismus, als glorreich erscheinen mag.  Aber dies erscheint nur den Besitzenden so, und das ist so, weil Rechte immer besitzend sind, und Besitzstandswahrer, deshalb sind sie auch konservativ. Ich halte diese Vorstellungen für reine Sozialromantik. Arme Arbeiterkinder wie ich sind aber für Sozialromantik nicht anfällig. Besitzstandswahrer sind meist noch christlich dazu und machen einen auf christliche Tradition. Um natürlich ihre eigenen (patriarchalischen) Besitzstände zu behalten/zu mehren. Der Patriarch will, daß das, was er erarbeitet hat, was ihm gehört, oder ihm per „Erbschaft“ gegeben wurde, nur auf seinen eigenen Sohn vererbt wird. Deshalb ist er Patriarch. Es geht ihm NUR um SEINE Besitzstandswahrung. Seine Haltung ist deshalb als rein materialistisch zu bezeichnen. (Das finde ich, zugegebenermaßen, ganz witzig, denn das Wort „materialistisch“kommt ja von Mutter, und führt in dem Sinne in die Irre, denn die Mutter ist  es, die uns alle gebiert, deshalb bräuchten wir eine matriarchalische Gesellschaft, die auf ganz andere Prämissen aufbaut als auf die „materialistischen“ Beweggründe des Patriarchen.)

Das ist auch der Hintergrund für die christliche Ehe. Und, natürlich, für die durch die Kirche eingeführte Unterdrückung der Frau. Männer haben die Ehe gerne übernommen weil sie eben garantierte, daß 1. jeder Mann eine Frau zur Versorgung und für Sex abbekam und 2. die angetraute Frau dann auch gezwungen war, bei diesem Mann zu bleiben UND SEINE Kinder zur Welt zu bringen (was ja der Sinn im Patriarchat ist). Hätte es diese Ehe jahrhundertelang nicht gegeben (mit zwangsläufiger Konsequenz eines weiblichen Fehlverhaltens in Form einer vom Ehemann unerwünschten Fremdschwangerschaft), dann hätten Männer ja immer Angst haben müssen, daß ihnen die Ehefrau ein sogenanntes „Kuckuckskind“ unterschiebt. Dies ist seit der Erfindung der modernen Verhütungsmittel vorbei und seitdem gibt es kaum mehr gute Ehen, in dem Sinne, als daß Mann und Frau sich verstehen, harmonieren, gegenseitig achten und ergänzen und, natürlich, dann auch Kinder bekommen.

Der Sinn des (kirchlich erzwungenen) Patriarchats ist eben diese Unterdrückung der Frau. Wobei es nicht um die Frau als Mensch geht, sondern nur darum, den männlichen Besitzstand zu erhalten und an den eigenen Sohn weiter zu vererben. Also im Prinzip geht es wieder nur um Macht und Geld.

Deshalb lehne ich Taurecs im vorigen Artikel und hier https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/08/21/wegweisend-taurec-gelbes-forum-der-ewige-defaetismusvorwurf/ nochmals beschriebene Modell der „ständischen Gesellschaft“ ab. Dies ist ein hierarchisches und patriarchalisches Modell.

Ich zitiere daraus die Kernfehler: „Eine wahrlich organische Gesellschaftsform, die sich im Gegensatz zum obig erschöpfend beschriebenen Sinne, von „unten“ aus dem Zusammenleben der Menschen selbst entwickelt, spiegelt stets die innere Struktur eines höheren Lebewesens wieder, welche – wie der Begriff bereits aussagt – aus „Organen“ besteht. Diese sind funktional aufeinander bezogen und stehen in einer gewissen Hierarchie zueinander. Es gibt ausführende, verarbeitende, produzierende, transportierende Organe. Es gibt solche, die lediglich vegetativ vor sich hin arbeiten, und solche, die bewußt Entscheidungen treffen und bestimmen, wohin sich der Gesamtorganismus bewegt. Dann gibt es solche Organe, die zur Reproduktion dienen, und solche, die dem Schutz vor inneren Krankheiten oder äußeren Feinden dienen. Diese ausdifferenzierte Struktur läßt sich eins zu eins auf die Gesellschaftsform innerhalb von Hochkulturen übertragen, in welcher jeder Mensch eine durch Geburt schicksalhaft zugewiesene Funktion zu erfüllen hat, der er entweder durch sein persönliches Leben nachkommt, oder an welcher er scheitert, wodurch er wie eine abgestorbene oder krebsartig mutierte Zelle ausgesondert wird.
Aus der organisch-hierarchischen Differenzierung des Lebens, die sich auch mit den Teilaspekten führende und ausführende Arbeit beschreiben läßt, folgt zwingend, daß eine solche Gesellschaft niemals demokratisch, sondern stets monarchisch aufgebaut ist. Wahlen gibt es in solchen Gesellschaften nur unter Menschen, die von Geburt an die gleiche Funktionsart im Gesamtorganismus haben. So wird, wer immer gewählt wird, die ihm zugedachte leitende Funktion auch erfüllen. Dem entsprechend setzen sich die wählenden Gremien aus kleinen Zirkeln einander bekannter Männer zusammen: Kurfürsten, Stadtbürger, Zunfthandwerker, etc. ZITAT ENDE. Fetthervorhebung von mir.

Dieses Modell ist natürlich konservativ. Rechte würden so ein Modell befürworten. Rechte plädieren ebenfalls für die Unterdrückung der Frau und das Patriarchenmodell (auf deutsch gesagt: Der Mann ist Herr im Haus, alle anderen haben zu folgen). Rechte sind obrigkeitshörig und kennen nur einen (Ersatz-)feind: Den Juden.  Rechte sind nicht kritikfähig. Rechte hängen einem altmodischen Gesellschaftsmodell hinterher, welches nicht zukunftsträchtig ist. Denn kein Mensch, der bei klarem Verstand ist, will andere unterdrücken. Unterdrückung schafft ungute Gefühle bis hin zu Neid, Hass, Wut. Das kann kein Mensch wollen. Rechte wollen dies aber. Rechte sind klar materialistisch eingestellt, dh. ihnen zählt Geld und Wohlstand („Sicherheit“) über alles. Dies begründen sie meist damit, daß sie ja „eine Familie haben und für diese sorgen müßten“. Ich habe dies nicht in der Realität überprüft, wette aber, daß es sich bei diesen Aussagen um Ausreden handelt. Man hat selber Angst  und deshalb duckt man sich, geht arbeiten, geht Konfrontationen mit dem System aus dem Weg, das ist der wahre Grund. Rechte ducken sich eher und befolgen wie automatisiert Befehle, weil sie Hierarchie befürworten. Ich wette, viele bewundern Merkel sogar ob ihrer Fähigkeit, so lange dieses Land regiert zu haben und aufgrund ihres eingepflanzten Untertanendenkens übersehen sie völlig die negativen Auswirkungen, die Merkels Regierung für dieses Land bedeutet hat. Rechte reagieren erst dann auf Ungerechtigkeiten, Schieflagen, wenn sie selber in ihrem Besitzstand betroffen sind.  Rechte interessieren sich nicht für die arme Oma in Hintertupfingen, wenn sie selbst im Speckgürtel einer Großstadt wohnen und es ihnen gut geht. Rechte haben keinerlei Volksbindung, schwafeln aber ständig vom „deutschen Volk“.

Allgemein: Es geht unter Menschen, die bereit sind, Vorurteile und Schubladen abzulegen, sehr viel auf der Basis echter Freiwilligkeit. Es geht sehr viel mit Kooperation. Es fällt auf, daß Rechte mit diesen Begriffen nichts anfangen können, sie wollen keine Freiwilligkeit, keine Freude eben durch das freiwillige Tun, sondern sie wollen den (oft auch subtilen) Zwang. Den Psychoterror. Sie wollen keine Kooperation, denn das würde ja eventuell heißen, mit Menschen zusammen zu arbeiten, die etwas anderer Meinung sind als sie selbst. Das geht gar nicht. Rechte beharren auf ihrem Standpunkt, ihrer „Lehre“, alles andere ist für sie nicht diskussionsfähig.

Ja, wie komme ich auf dieses Thema. Ich wollte mit diesem Artikel nicht rechts gegen links ausspielen. Dieser mein Aufsatz entstand, weil ich KenFMs oben verlinktes Video gesehen habe. Beim Video-Ansehen ist mir sofort aufgefallen, dem Mann fällt noch etwas ein. Rechten aber fällt derzeit gar nichts mehr ein, außer ihrem ewigen „Weiter so“, welches dieses Land erwiesenermaßen (und damit den gesamten Globus) in den Abgrund geführt hat. Aber das nehmen Rechte nicht so wahr, „wir haben ja noch so viel Zeit“. Taurecs erzkonservative „ständische Gesellschaft“ dagegen, als extremen Auswurf rechten Gedankenguts, kann man nur aus ganzem Herzen ablehnen. Taurecs Entwurf ist nicht besser als der faschistisch-Nationalsozialistische.

Mir ist bewußt, daß dieser Artikel nicht versöhnlich ist, im Sinne einer möglichen Versöhnung zwischen rechts und links. Genau dies würde dieses Land aber dringend brauchen. Deshalb möchte ich diesen Artikel NUR als Ansporn sehen, mal in den verschiedenen politischen Lagern über diese hier aufgeführten Dinge nachzudenken.

Teutoburgs Wälder

 

Die geistige Situation des modernen Herdenmenschen

Ein interessantes Thema gibt es im Weltenwende-Forum, welches ich hier gerne aufgreife und ergänze. Die Kernaussagen zum Thema kommen von Taurec, Zitat Anfang:

„Man kann nicht von sich selbst und seiner vermeintlichen Erkenntnis auf die Allgemeinheit schließen, und von ihr die selbe geistige Höhe einfordern (ein sogenannter individualistischer Fehlschluß).

Der selbe Fehler wird seit mindestens 250 Jahren von (meist selbsternannten) Trägern der Aufklärung begangen, die von ihren Mitmenschen verlangen, sich ihres Verstandes zu bedienen. Sobald sie dies nur täten, würde sich die Welt schon in eine bessere verwandeln, denn dann wäre die allgemeine Ratio eingetreten, die bei Erkenntnis der Gründe auch notwendigerweise überall zu denselben Vernunfturteilen führen würde.
(Die französische Revolution als Prototyp der gesamten Entwicklung, die sich seitdem im Großen vollzieht, neigte dazu, die nicht passenden Elemente als entartet einfach auszumorden.)

Das ist die irrige Grundannahme aller Verfechter der Demokratieutopie. Es ist auch Dein Irrtum. Dein Gram über das dumme Wahlvieh, das seine eigenen Schlächter wähle, ist die unmittelbare Folge eines falschen Axioms über die Natur des Menschen und seine Möglichkeiten, sobald er als Masse auftritt. Deine Enttäuschung ist ebenso zwangsläufig wie ohne Grundlage.

Es geht darum, dass eine Erna Dosenkohl vier Jahre lang mit den Ergebnissen der Regierungstätigkeit konfrontiert wird. Ganz real, in allen Bereichen.

Keinen geringen Anteil an der Misere hat der Umstand, daß die traditionellen sozialen Verbindungen (Familie, Kameradschaft etc.) heute zerstört sind, welche den Menschen in ihrer unmittelbaren Umwelt als Spiegelbild der höheren Ordnung Struktur (Sitten, Verhaltensnormen und eine Einheit der Lebenseinstellung) gaben. Das in der Zivilisation isolierte und vereinsamende Individuum sucht notgedrungen den Anschluß an äußere Normen, wobei sich nur Ersatzreligionen, Ideologien, „Subkulturen“ und ein unreflektiertes Schwingen im Zeitgeist neben anderen Verlorenen anbieten. So wird wenigstens ersatzweise eine trüber Nachklang der verlorenen Gemeinschaft empfunden. Die meisten Menschen sind von ihrem Naturell her Herdenexemplare. Das ist auch gut so. Mit lauter Exzentrikern, die ihr eigenes Ding durchziehen wollen, läßt sich kein Staat, geschweige denn eine Kultur machen. Solche machen idealerweise nur eine kleine Minderheit aus, die neue Impulse bringt.
Die negativen Tendenzen, die wir heute beobachten, sind eine Folge dessen, daß die ursprüngliche Ordnung völlig auf den Kopf gestellt wurde, während noch dieselben, eigentlich Aufbauendes anstrebenden menschlichen Energien wirken, so daß eine negative Verstärkung nach unten erfolgt. Man kann sich kaum vorstellen, wie entfremdet sich Erna Dosenkohl eigentlich fühlt, ohne klaren Durchblick, was eigentlich vor sich geht, aber mit dem dumpfen Gefühl bewehrt, daß irgend etwas mit der Welt grundsätzlich nicht stimmt. Alle Antworten, die sich in der Umgebung finden, sind eigentlich nicht hinreichend. Um das zu erkennen, bräuchte sie die geistige Verwurzelung, die sie (ohne eigenes Verschulden) nicht mehr hat. Als psychologischer Reflex werden die dürftigen Angebote der Umwelt für ganz besonders richtig und wahr gehalten. So mag man wenigstens das nagende Gefühl der Unzulänglichkeit durch einen Akt des Selbstbetruges, der zur Lebenslüge wird, übertünchen. Nicht wenige aber wählen schlicht aus Gewohnheit, was sie meinen, daß die Mehrheit in ihrer Umgebung wählte, weil sie einfach den Anschluß nicht verlieren wollen.

Das einzig sinnvolle wäre, nicht bei den anderen die Fehler zu suchen, sondern nur bei sich selbst. Zitat ENDE

Quelle: https://schauungen.de/forum/index.php?id=36444

Meine Gedanken dazu:

Taurec bezieht sich auf „Das Ganze“ (wahlweise: Den Staat). Die Schlußfolgerung, die er daraus zieht, ist natürlich völlig sinnlos, wenn kein Ganzes mehr erkennbar ist, weil die Gesellschaft längst völlig auseinander gebrochen ist und jeder gegen jeden hetzt. Solidarität, Ehrlichkeit, Mut, Würde und Verantwortungsgefühl für das GANZE gibt es nicht mehr, ist nicht mehr erkennbar, in keiner Gruppe, in keinem Verein, in keiner Familie, in keiner Partei, nirgendwo. Es zählt nur noch Geld, Kommerz und Show.

Unter solchen Umweltbedingungen, ja, Lebensbedingungen, ist man nur sich selbst verantwortlich. Für die anderen Verrückten kann man nicht verantwortlich sein. Ich würde diese Umweltbedingungen als feindlich bezeichnen.  Alles ist kaputt, zersplittert, zerbrochen. Die Einzelpersonen in diesem Konstrukt, welches sich „Staat“ nennt, kämpfen jeder gegen jeden.

Taurec weiter, Zitat Anfang:

„Wer die natürliche Ordnung in sich wieder herstellt, vermag in seine Umgebung auszustrahlen und den verirrten Schafen, die es aus eigener Kraft nicht schaffen, als Leuchtturm zu dienen (wieder strukturierend „von oben nach unten“). Nur im Einzelnen, nicht in der Masse liegt die Lösung. Das ist der eigentliche Unterschied zwischen „rechtem“ (also „richtigem“) Denken und „linkem“ (also „falschem“). Der Rechte korrigiert sich selbst, der Linke macht alle anderen für sein Leid verantwortlich und will „die Welt reparieren“ (letzteres mit den Worten der Erfinderin des „Gender Mainstreamings“).
Das ist es auch, was das Abendland, den faustischen Menschen im Kern ausmacht: die bis zum letzten, bis zur schmerzhaftesten Konsequenz getragene Selbstverantwortung. Auch der Preuße (pars pro toto für die Deutschen) verliert sich nicht im Ganzen, sondern fragt, wie er als Einzelner (wie Friedrich II. als erster Diener seines Staates) dem Ganzen dienen kann, jedenfalls sofern er sich auf der Höhe seiner geistigen Möglichkeiten befindet.“ Zitat ENDE

Meine Gedanken dazu:

Natürliche Ordnung? Was er wohl damit meint. Ich würde als „natürliche Ordnung“ den inneren Kompaß bezeichnen, die eigene Moral, die mir sagt: Das macht man nicht.  Sie ist IN mir, auch wenn ich vereinzelt lebe weil ich so leben muss; sie ist IN mir seit meiner Geburt/Kindheit. Es ist eine Art sittliches, aber auch instinktives Wissen, diese „natürliche Ordnung“. Gerne nenne ich sie auch „Achtung vor dem Leben“, und dies schließt die Schöpfung mit ein (geht ja auch gar nicht anders als Heide). Aber ein „oben“ und „unten“ gibt es bei mir nicht. Ich denke und fühle hierarchiefrei. Das wird wohl auch der größte Unterschied zwischen Taurecs und meinem Denken sein. Ich denke, auch eine Zukunft für die Menschheit, die den Namen ZUKUNFT verdient, muß hierarchiefrei sein. Weil Hierarchie MACHT bedeutet und macht macht untertan. Die Menschheit braucht keine Macht, keine Herrscher und keine Sklaven, sie braucht „nur“ Menschen, die zusammen arbeiten wollen, zum Wohle aller. Auch spricht hier aus Taurecs Worten deutlich der christliche Kern durch („bis zum Letzten, bis zur schmerzhaftesten Konsequenz getragene Selbstverantwortung“), die fast masochistisch-selbstzerstörerisch daher kommt.

So weit, so klar. Aber:

Teil 2 dieses Satzes stimme ich ausdrücklich NICHT zu, da die Gesellschaft zersplittert in Einzelteile, Einzelindividuen, Ego-Interessenten, zersplittert ist.  Die Gesellschaft heutzutage als Summierung vieler vereinzelter, hemmungsloser, gieriger, dekadenter, unterwürfiger, aber gleichzeitig bindungsunfähiger Personen, ist NICHT interessiert an „Leuchttürmen“, an Vorbildern. Die Umgebung / Gesellschaft ist als Masse kollektiv so verwirrt und zersplittert (teilweise sind die Menschen noch dazu a-theistisch, das macht alles noch schlimmer), daß ihr einzelnes Individuum unfähig ist, auch nur ansatzweise zu erkennen, wer als „Leuchtturm“ fungieren könnte. Ist ja auch klar; das Individuum, als Teil der Gesellschaft, hat keine Leitlinien mehr und fühlt sich niemandem mehr verpflichtet. Einem „großen Ganzen schon mal gar nicht, welches ja gar nicht erkennbar ist. Übrig bleibt eine „Was kostet die Welt“ – und: „Ich will Spaß, aber sofort“- Einstellung.

Sprich: Die Leute sind kollektiv einfach zu doof. Die wollen keine Leuchttürme. Die wollen Brot und Spiele. Ein wenig verwunderlich empfinde ich es, daß Taurec dies nicht erkennt.  Er erkennt ja durchaus, daß die Gesellschaft als solche zerbrochen ist („daß die traditionellen sozialen Verbindungen heute zerstört sind“). Er ist wahrscheinlich der Meinung, man müsse trotzdem probieren, als Leuchtturm zu fungieren.

5e

Ob man nun bereit und willens ist, für eine Umgebung /Gesellschaft, die zerstört ist,  und deren einzelne Individuen es auch nicht besser wissen wollen, als „Leuchtturm“ zur Verfügung zu  stehen, muß jeder selbst für sich entscheiden. Moralkeulen à là „du mußt es trotzdem tun, sonst bist du kein guter, „rechter“ Mensch“, lehne ich ab. Auch diese sind typisch christlich.

Eine homogene Gesellschaft kann ich schon lange nicht mehr erkennen, es sind keinerlei Gemeinsamkeiten, Moralvorstellungen, und sonstige Dinge, die ehrenhafte Menschen ausmachen, wie Solidarität, und Opferbereitschaft für ein „Ganzes“, in der Gesellschaft mehr vorhanden. In unserer Familie kannten wir das noch, es wurde zusammen gearbeitet und anschließend wurde zusammen etwas unternommen, da wurde diese Zusammenarbeit in der Gruppe und auch der Wille dazu, gefördert. Und es hat Spaß gemacht! (Vielleicht rührt daher mein Hang, für eine Gruppe alles zu geben, während die meist männlichen Gruppenmitglieder lieber ihrer Vergnügungen nachgehen.) Heute kann ich selbst innerhalb kleinerer Strukturen wie Vereinen, Parteien und Familien, kaum mehr erkennen, daß Menschen bereit wären, des großen Ganzen wegens „an einem Strang zu ziehen“. Es handelt sich bei den vielen einzelnen Individuen unserer Gesellschaft um mehr oder weniger verstörte, mit Schuldkomplexen beladene und teilweise mit gewaltigem Hass auf Andersdenkende beladene Personen und Gruppierungen, denen jedes Gefühl für Anstand und Moral abhanden gekommen ist. In dieser Gesellschaft ist Geld der oberste Götze. Moral zählt überhaupt nicht. Geld dagegen alles, weil eben alles von Geld abhängig geworden ist.

In solch einer Gesellschaft könnte ein „Leuchtturm“, so er denn existieren würde, seine Wirkung gar nicht mehr entfalten. Krass ausgedrückt: Die Menschen wollen keine Moral, sie wollen Kohle, fressen, saufen und ficken. In dem Sinne halte ich Taurecs Rückschlüsse für nicht mehr passend zur heutigen Zeit und zum heutigen Menschen, der ja in dieser Zeit leben muss – er kann es sich nicht aussuchen. ich muß in dieser Wolfsgesellschaft leben, obwohl ich eine völlig andere Welt möchte. Ändern kann ich sie aber nicht, auch nicht, erwiesenermaßen nicht, durch „Leuchtturm-sein“ unter Verrückten.

Völlig abzulehnen ist zu guter Letzt die moralische Einteilung Taurecs in „gutes rechtes Denken“ und „schlechtes linkes Denken“. Es müssen andere Wege zur Lösung des Dilemmas, welches ja ein innerpsychisches menschliches Dilemma ist, gefunden werden.  Der Mensch an sich erkennt durchaus, was richtig wäre, aber die Masse macht nicht mit,  egal, wie sehr er sich bemüht. Das ist eine innerpsychische Katastrophe.

Teutoburgs Wälder

 

Menschen, die sich nicht richtig trauen, verunsichern

Zum folgenden Kurzvideo der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ [edit: Video wurde aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt]

Meine Anmerkungen dazu:

Veränderungen geschehen hier in der brd halt leider nur über Wahlen.

Mich erstaunt, daß es so viele unsinnige Aussagen fürs Nichtwählen gibt, wie die Aussage, wer wählen gehe, werfe seine Simme in eine Urne und gebe sie damit für 4 Jahre ab. Dergleichen lächerliche Aussagen gibt es en Masse. Ist hier etwa eine Agenda zugange, um die Leute kollektiv vom Wählen abzuhalten?

Es sind auch nicht 100 Prozent der Bevölkerung obrigkeitshörig; die Tatsache, daß die Leute den Mund nicht aufmachen, darf man keinesfalls dahin gehend werten. Die Leute trauen sich einfach nicht, etwas zu sagen, weil, dumm sind die Menschen da draußen nicht, sie wissen genau, welche Folgen unbedarfte Äusserungen ihrerseits in der Öffentlichkeit haben können.

Aber die, die sich trauen, etwas zu sagen, werden immer mehr, dies ist auf jeden Fall zu beobachten. Dies ist das Verdienst der Afd. Als ich vor vier Jahren noch bei der NPD tätig war, war die Stimmung im Land eine ganz andere. Jetzt haben wir Widerstand aus der bürgerlichen Mitte (Afd), und nicht bloß vom sogenannten „rechten Rand“.  Wir brauchen die bürgerliche Mitte für den Widerstand, ohne geht nichts.

Menschen die sich nicht so richtig trauen, kann man natürlich gut durch falsche Parolen davon abbringen, zu wählen. Mit diesen Parolen, die das Nichtwählen propagieren sollen, könnte man fast Bücher füllen, deshalb will ich es mal bei der obigen einen Parole hier belassen. Ich weise nur darauf hin, daß Wahlen eben DOCH Dinge verändern, siehe Trump in den USA und den Brexit in Großbrittanien. Auch die bei uns derzeit regierene Einheitspartei aus CDU/CSU/SPD/LINKE/GRÜNE wurde von der deutschen Bevölkerung gewählt, die Tatsache, daß diese Einheitspartei scheinbar nicht abgewählt werden kann, ist schlicht falsch, man braucht nur sein Kreuz an einer anderen Stellle zu machen. So einfach kann das sein.

Teutoburgs Wälder

Demokratie, Fassadendemokratie und tiefer Staat

Nochmals der Hinweis bzw. das Hochholen der Texte Taurecs im Gelben Forum hier:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=441093

und hier:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=441101

***

Den ersten Beitrag Taurecs hatte ich hier zu einem Artikel verarbeitet, um anhand dieses Artikels näher auf den allseits üblichen Defätismusvorwurf einzugehen: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/08/21/wegweisend-taurec-gelbes-forum-der-ewige-defaetismusvorwurf/

***

Hier möchte ich nun auf den oben verlinkten zweiten Beitrag Taurecs eingehen. Sein Beitrag lautet, Zitat Anfang:

„Eine Alternative innerhalb des Systems, welche zwangsläufig in irgendeiner Form demokratisch wäre oder eine reine, aus der umgeschwungenen Demokratie abgeleitete Massendiktatur, wäre völlig nutzlos, selbst wenn sie sich verwirklichen ließe.
Was ich zu verstehen geben wollte, war der Gedanke, daß unsere Welt auf einer Ebene ist, die sich unserem Einfluß entzieht, da sie die seelisch-kollektive, innere Verfassung unserer Zivilisation betrifft und vorbewußt ist. Aus dieser Ebene fließen die Ideen, die wir als Systementwürfe, Ideologien usw. im Bewußtsein tragen, sie läßt sich aber nicht umgekehrt durch unsere Entwürfe beeinflussen.
Jede konstruierte Alternative würde rein gar nichts bewirken. Sie würde als Ausfluß der Verfallsepoche, die uns hervorgebracht hat, lediglich den „Systemfehler“ aller Staatsformen seit der Gründung der USA wiederholen, ohne grundsätzlich etwas zum Besseren zu wenden. [Näheres dazu siehe link unten] Das Ergebnis wären über kurz oder lang Zustände, wie wir sie heute haben. Daher sind solche Versuche als Verschwendung von Zeit und Kraft zu unterlassen.

Deine Aufforderung bezieht sich lediglich auf ein Gedankenexperiment, dessen Ergebnis von Vornherein feststeht (bzw. feststehen soll, weil es aus ideologischen Gründen feststehen muß.

Es soll nämlich die Demokratie gerettet werden, wobei „Demokratie“ pars pro toto für das damit immanent verflochtene Primat der Wirtschaft, also für Geldherrschaft steht. Beides läßt sich nicht trennen, allenfalls abstrakt gedanklich, aber nicht in der Welt der Tatsachen. Das Primat der Politik wiederherzustellen hieße, die natürliche Ordnung des Lebens wiederherzustellen, in der nicht die Konzentration nach innen zum Verdauungssystem („Wirtschaft“), sondern nach außen auf die lebendige Umwelt dieses Planeten, mit der wir durch Entschluß und Tat umgehen müssen („Kopf und Hände“), vorherrschen würde. Das würde aber, wie ich dargestellt habe, keine demokratische, sondern eine monarchische und ständisch gegliederte Verfaßtheit sein (in der als Voraussetzung zudem sehr viel weniger Menschen am Leben sein müßten).

Dein ständiges Pochen auf Dir genehme Alternativen, deren Vorliegen Du zur Voraussetzung der Richtigkeit der Demokratiekritik machst, die dann allerdings gar keine mehr wäre, ist in sich unsinnig und ermüdet darüber hinaus. Diese Forderung ist weder richtig, noch ist sie ein Argument gegen eine Fundamentalkritik der modernen Welt. Gleichwohl wirst Du sie auch künftig erheben. Man kann ja dann auf meine Beiträge in diesem Faden verweisen, um die Diskussion abzukürzen.

Die beschriebene „organische Alternative“ läßt sich natürlich nicht per Beschluß oder durch missionierende Überzeugungsarbeit bei den Menschen durchsetzen. Sie wird sich von selbst entwickeln, nachdem die moderne Welt (deren Eigenschaften „Demokratie“ nur eine ist) sich abgelebt und das Zersetzungswerk vollendet ist. Diese Welt muß sterben, ehe sich wieder lebenswerte Umstände einstellen. Was nicht lebensfähig ist, wird verenden. Aus den Trümmern, welche die Welt wie aus zersetzten alten Hochkulturen entstandener Humus bedecken werden, erwächst organisch die einzig echte Alternative zu Demokratie und Herrschaft des Geldes.

>>ob unsere Demokratie oder Strasserismus besser ist, also ein nationaler Sozialismus ohne Hitler

Damit verwickelst Du Dich in irgendwelchen kleingeistigen Scheinalternativen. „Strasserismus“ oder „Nationalsozialismus“ geht so weit am Wesentlichen vorbei, wie sonst nur was. Das sind organisatorische (aber nicht organische) Varianten der Verfaßtheit einer Epoche, die sich zwar genausogut hätten durchsetzen können, wie das tatsächliche Ergebnis der oberflächlichen politischen Händel, unterm Strich aber an der großen historischen Entwicklung der von Geld und Technik dominierten Zivilisation des Abendlandes nichts geändert hätten.

>>nur solchen sinnvollen Debatten

Es sind in der Tat keine sinnvollen Debatten. Die Sinnhaftigkeit ergäbe sich letztlich einzig durch die Möglichkeit einer Alternative, durchgesetzt zu werden und die Welt tatsächlich zu verändern. Sogar die Durchsetzungsfähigkeit als Mindestanspruch ist aber gar nicht gegeben.
Der Anspruch, „die Welt zu verändern“, ist insofern von sich zu weisen, als er der Motor der destruktiven Eigenart unseres Zeitalters ist. Jeder einzelne, der letztlich nur eine weitere Sprosse in die Leiter abwärts gesetzt hat, hatte hehre Ideale, die Welt zu verbessern. Wer sich nicht als Zersetzer betätigen will, übt sich in Fundamentalkritik der modernen Welt und versucht an inneren Werten durch die Zeit zu retten, was nur zu retten ist. Das ist indes keine äußerliche Tätigkeit, für die man Anerkennung und Zuwendung bekäme, sondern eine einsame Haltung, die kaum nach außen drängt und allenfalls mit anderen Einzelnen geteilt wird, denen man zufällig begegnet.

Ich verweise hier auf Julius Evolas (⇐ Pöhser Faschist! [[top]]) Büchlein „Den Tiger reiten“, in dem er ausführt, daß heutzutage sogar die familiären Traditionslinien, also das Verhältnis zwischen Vätern und Söhnen (falls überhaupt vorhanden) derart gestört ist, daß eine Weitergabe eigener Werte durch Vorbild und Erziehung unmöglich geworden ist. Durch das Hamsterrad der Arbeitswelt unter dem Wirtschaftsprimat sind die Väter den aufwachsenden Söhnen entzogen. Entweder werden die Söhne durch die Gesellschaft korrumpiert, oder diejenigen Söhne, in denen sich eine Ahnung der Verderbtheit der Welt regt, finden entfremdete und ihrerseits korrumpierte Väter vor. Er empfiehlt daher eine Art Lehrer-Schüler-Verhältnis zwischen Seelen, die nicht durch Bluts- sondern Geistesverwandtschaft verbunden sind, um den Funken der Tradition durch dieses dunkle Zeitalter zu retten.

>>Kein vernünftiger Mensch (auch kein AfDler) würde die Demokratie abschaffen wollen.

Das würde ich allerdings auch nicht, ist sie doch einer der notwendigen und unausweichlichen Prozesse, mit denen sich die moderne Welt selbst zugrunde richtet und den Boden für den künftigen Wiederaufstieg bereitet. Man verlangt ja auch von einem Leichnam in praller Sonne nicht, gefälligst mit der Verwesung aufzuhören.

Wenn ich die Wahl gehabt und in einer früheren Epoche gelebt hätte, so hätte ich die Demokratie gar nicht erst eingeführt. Jedenfalls hätte ich alles daran gesetzt, derartige Revolutionen schon im Keim zu zerschlagen. Das gebietet schon die Ehre, obschon die Anstrengungen von einem höheren Standpunkt vergeblich gewesen wären und die damaligen Gegner der Demokratie auf verlorenem Posten standen.

153e-Abendspaziergang-Stapellager-Berge

>>Deutschland zu einem der wohlhabendsten und rechtssichersten Staaten

Auch hier spricht nicht der Kopf, sondern der konsumierende, satt sein und gemächlich vor sich hin verdauen wollende Bauch, der zu einer ihm nicht gebührenden Herrschaftsposition gelangt ist.

>>pseudoreligiös

Pseudoreligiös sind all diese weltfremden Systementwürfe ohne Hoffnung auf Verwirklichung und mit Anspruch der utopischen Weltverbesserung, weil man sie mangels politischer Durchsetzungsfähigkeit und mangels Tatsachensinns nur glauben kann und will.“ Zitat ENDE

***

Zum Thema „Die Wahrheit über die Demokratie“ bitte hier weiter lesen:

https://www.rubikon.news/artikel/die-wahrheit-uber-die-demokratie

Teutoburgs Wälder

Mein Haus, mein Auto, mein Schaukelpferd, MEINE Frau

Zu einem Beitrag von Der alte verrückte Mann auf youtube:

schrieb ich:

„Ja, nun muß ich aber doch was dazu schreiben.
Also Punkt 1: Es gibt keine Männer mehr. In einem Land indem es keine Männer mehr gibt, müssen Frauen männliche Arbeiten/Aufgaben übernehmen. Vor allen Dingen müssen Frauen wehrhaft sein – weil Männer sind ja nicht mehr wehrhaft, beschützen Frauen nicht mehr bzw. kämpfen nicht mehr auf politisch-gesellschaftlicher Ebene öffentlich. Internetpatrioten sind für mich keine Kämpfer sondern Feiglinge, Internetpatrioten sind von mir nicht gemeint, wenn ich von Kämpfern spreche. Ein malochender Steuerzahlersklave ist für eine Frau wie ich es bin, bestenfalls eine zu bemitleidende Figur, aber kein ernsthafter Partner, geschweige denn jemand, mit dem sie Kinder haben wollen würde.

Punkt 2. Es gibt doch tatsächlich noch andere Dinge, die Frauen auch gerne machen bzw. die eine Berufung darstellen können. Es ist mir zwar klar, daß männliche Sklaven (die es ja nur noch gibt in diesem Land) nicht nachvollziehen können, was eine Berufung ist, nichtdestotrotz führe ich dies hier aus, weil es mir persönlich sehr wichtig ist – danach könnt ihr männlichen Minusmännchen ja wieder alle unisono über mich herfallen.

Eine Berufung ist das, was man im Leben machen soll – und nichts anderes! Meine Berufung ist es, Künstler zu sein, kreativ zu sein, neue Dinge zu erschaffen – ja ich weiß, ihr männlichen Minusmenschen, das ist euch scheißegal, Kunst ist immer brotlos, werdet ihr denken, und nur Geld, Profit zählt, und eh hat diese Frau einen an der Waffel, die soll das Maul halten und Kinder kriegen.
An dieser eurer Denkweise, die sich in tiefster Verachtung für das eigentlich Weibliche äußert, erkennt man eure Herrenmenschendenke, denn ohne die Frau, die gebärt – die aber eben auch Kunst erschafft/gebiert, gäbe es euch gar nicht.

Denkt mal darüber nach, falls ihr das könnt, eure Schubladen in euren Hirnen dies zulassen.
Jedes meiner Bilder, jedes meiner Fotos, jedes meiner Lieder, jeder meiner Texte sind meine Kinder, auch wenn ihr all diese von mir erschaffenen Dinge mit Füßen tretet! Daran erkennt man bestens eure Dummheit! Warum? Vor dem Verlust der Kultur, der gleichbedeutend mit Identität ist, habe ich euch schon vor vielen Jahren gewarnt! Das einzige, was ihr darauf zu sagen wußtet, war: „Bekomme Kinder.“ Kultur war euch schon immer scheißegal, genauso, wie euch eure Identität scheißegal ist, für euch zählt nur der Profit und euer mickriges Ego. Welches ihr natürlich mit Frau/Haus/dickes Auto/viele Kinder schön heraus putzen könnt.
Ihr seid so armselig. Mehr fällt mir echt zu eurer Beschränktheit nicht ein.“ ZITAT ENDE.

Den weiteren Verlauf der „Diskussion“ mit dem Kanal“besitzer“ kann ja, wer mag, dort nachlesen. Ich will verraten, daß diese „Diskussion“ total daneben ging, weil der Kanalbetreiber nicht von seiner Meinung, daß Frauen per se und immer Kinder bekommen müssen, anders sei ein erfüllendes Frauenleben nicht möglich, abweichen wollte. Außerdem sei solch eine Frau, die schon viele Kinder bekommen hat, sowieso wertvoller als die Künstlerin, meinte er.

Ich merkte dann, daß mich solch eine altertümliche, patriarchalische Denkweise nicht nur anekelt, sondern sogar abstößt. Patriarchat bedeutet Männerherrschaft, und genau darum scheint es diesen Leuten (Nationalsozialisten, auch wenn der Kanalbetreiber mehrfach behauptete, keiner Gruppierung anzugehören) auch zu gehen.  Erhaltung des Patriarchats und Unterdrückung der Frau unter dem Deckmantel, das Volk erhalten zu müssen. Leider hört man solch frauenfeindliche Äußerungen sehr oft von Menschen vom „rechten Rand“. Diese Menschen können einfach nicht andere Menschen nach ihrer eigenen Fasson leben lassen.

Natürlich besteht ein Widerspruch: wenn eine Volkssubstanz schwindet, dh. wenn zu wenig Kinder geboren werden, ist dieser Zustand logischerweise bedrohlich und er muß auch geändert werden. Das tut man aber nicht, indem man allen Frauen vorschreibt, Kinder zu bekommen und noch dazu andere Frauen, die sich eben zu einem anderen Lebensziel berufen fühlen, als minderwertig darzustellen. Ich argumentierte dementsprechend dann auch vergeblich, daß es eben genauso natürlich, dh. naturgemäß sei, seiner Berufung zu folgen, wie, für Fortpflanzung zu sorgen. Kein Lebensplan ist diesbezüglich besser oder schlechter oder abzuwerten. Der eine ist halt Künstler, und der andere ist halt Mutter, ist der eine deshalb besser als der andere? – Ebenfalls fand meine Argumentation, daß ein Volk sich durch seine Identität identifiziert (die eben auf seiner eigenen Kunst und Kultur basiert, die ja auch von den eigenen Menschen gemacht und erschaffen werden muß), kein Gehör, aber der Herr, der sich Der alte verrückte Mann nennt, scheint völlig kulturlos zu sein, bzw. nicht zu begreifen, was Identität überhaupt ausmacht. Er meint wohl, wenn ein Volk viele Kinder hat, wäre das eine Art Identität. Na ja, viele Kinder haben die Semiten auch. Viele Kinder zu haben, ist kein spezifisches Kulturmerkmal. Kunst und Kultur muß erschaffen werden. Das deutsche Volk hat eine sehr alte, reiche Kultur, und sie wurde nicht nur von Männern erschaffen. Frauen dies in der Gegenwart vorzuenthalten, geht gar nicht, und Frauen als minderwertig zu bezeichnen, nur weil sie Künstler sind, und keine Horde Kinder „vorzuweisen“ haben, geht auch nicht, bzw. es zeigt auf, wessen Geistes Kind die Menschen sind die so etwas mit vollem Brust-Ton der Überzeugung behaupten.

Teutoburgs Wälder

Niedriglöhne und Altersarmut – Protz“deutsche“

Endlich wird dieses Thema einmal öffentlich bekannt.

Auch ich kenne solche Menschen, die nach 40 Jahren Knochenarbeit eine Minrente bekommen, die zum Leben nicht ausreicht. Frau Merkel verweist in ihren Aussagen auf die Grundsicherung, die aber ebenfalls nicht ausreicht. Die Grundsicherung beträgt derzeit 409 Euro im Monat plus „angepasste“ Miete, was bedeutet, daß die Wohnung den Kriterien des örtlichen Armutsamtes entsprechen muss und nicht zu groß sein darf. Diese Wohnungen gibt es kaum mehr in freiem Zustand,  und wenn, dann werden Fremde bevorzugt in solche Wohnungen gesetzt, arme Rentner haben da eher weniger Chancen. Das Wohnraumproblem ist aber ein großes, deshalb führe ich das hier extra aus. Daß es dieses Wohnraumproblem überhaupt gibt, ist natürlich deutschen Besserverdienenden NICHT bewußt, deshalb leugnen sie es ja auch. –  In unseren europäischen Nachbarländern ist es möglich, eine Art Grundrente von ca 1000 Euro zu zahlen, in der brd offensichtlich nicht, da wird man mit der Grundsicherung abgespeist und mit minimaler Krankenversorgung. Jeder Fremde aus Afrika bekommt in der brd mehr als Deutsche, die hier ihr Leben lang für Minilöhne gearbeitet haben.

Dazu kommt dann dieser Aspekt (aus den Kommentaren); Zitat Anfang:

„Es ist doch letztlich so: Menschen, die in Deutschland über 40 Jahre gearbeitet haben, können durchaus eine Rente haben, die am Ende fast dem Hartz 4- Satz entspricht . Andere wiederum haben mehr als das Vierfache an Rente , nur weil sie ein anderes „Bildungsniveau“ hatten. Also Akademiker , Beamte etc. Frau Merkel hat aber offensichtlich noch nicht begriffen , dass es Menschen in Deutschland gibt, die nicht solche Bildungschanchen hatten, wie andere. In den skandinavischen Ländern , aber auch in den Niederlanden, ist eine Grundrente obligat. Warum ? Weil jene, die mehr verdienen bereit sind, auch mehr abzugeben für jene , die weniger verdient haben. Das ist in Deutschlnd unüblich. Die, welche hier besser verdienen, wollen auch so behandelt werden und denken überhaubt nicht daran etwas von dem, was sie haben abzugeben. Sie fühlen sich als etwas „Besseres“, zeigen dies über dicke PKW ( Beispiel: 70 Kg -Mann fährt 3 Tonnen -PKW ) . Die Politik hat aber gerade jene Menschen vergessen, welche die Arbeit tun, die keiner so recht machen möchte. Genau diese Menschen werden schlecht bezahlt. Aber ohne sie, wäre nichts möglich!! Ein Reinigungskraft im OP verdient sehr viel weniger , als eine Krankenschwester. Ohne die stünde aber der OP still !Eine Krankenschwester verdient ohnehin relativ gesehen zu den Aufgaben , die sie zu übernehmen hat, zu wenig !!! Eine Altenpflegerin noch weniger . Eine Friseurin hat am Ende auch nur 700 .-€ maximal im Monat an Rente . Und Frau Merkel kommt mit der Riester-Rente ! Die Mieten in Berlin, München , Hamburg etc…..sind bereits bei 600.-€ monatlich angekommen. Wo sollen die Leute eigentlich wohnen ? Was ist das für ein Leben ? Nach 40 Jahren Arbeit und du findest keine bezahlbare Wohnung mehr !? Alle Parteien wissen das. Aber keine von ihnen tut etwas dagegen. Dabei braucht man nur in unsere Nachbarländer zu schauen. Beispiel Niederlande! Da geben jene, die viel haben auch gerne etwas ab, weil die da wissen, dass nicht jeder die gleichen Bildungschancen hatte. In Deutschland ist das nicht so. Hier haben wir vor allem mit Egoisten und Neidern zu tun, die besser fette Karren fahren, als etwas für das Allgemeinwohl zu tun. So sind die Deutschen aber!“ Zitat ENDE

Mein Kommentar darunter: „In Deutschland gibt keiner von den sogenannten „Besserverdienenden“ etwas ab. Der Grund dafür ist einfach: Man hat erfolgreich das Volk gegeneinander ausgespielt, per TV-Serien über die ach so faulen HartzVier-Empfänger. Die sogenannten HartzVier-Reformen waren aber die Grundlage für Zwangsarbeit, Minilöhne und steigende Leiharbeit. Welches beides unmittelbar zur Minirente im Alter führen MUSS.

Dies interessiert aber die „Besserverdiener“ nicht. Diese Protzdeutschen kenne ich auch, sie sind ja auch leicht erkennbar. Wird Zeit, daß diese „Deutschen“, die für mich keine mehr sind, verschwinden. Auch sie haben unser Land kaputt gemacht.

Teutoburgs Wälder