Katalonien: So geht Unabhängigkeit

Daran nehme sich der „Deutsche“ ein Beispiel. Ein Volk kämpft kollektiv gegen die Diktatur.

Der Deutsche ist dazu nicht fähig. Eigentlich gibt es ihn ja gar nicht mehr, den Deutschen, darüber wurden hier schon unzählige Artikel geschrieben, deshalb will ich es kurz mit der Aussage belassen, daß zu einem Volk gehört, daß es 1. homogen ist, 2. in sich solidarisch ist. Dies ist bei Deutschen schon länger nicht mehr erkennbar. Die Deutschen als Volk sind längst auseinander gefallen. Die Scheinvereinigung war nur eine wirtschaftliche Übernahme und eine Verhökerung weiteren deutschen Volksvermögens, so, wie es im sogenannten „Westen“ schon länger gemacht wird (es wird in großem Stil Volkseigentum privatisiert). Das ist dem Deutschen aber egal. Er frönt lieber seinem Konsumrausch. Die arme Bevölkerung dagegen vegetiert so vor sich hin, das interessiert die anderen, die Besserverdienenden und Reichen, aber auch nicht. Die größte Spaltung des Landes verläuft zwischen Besserdienenden / Reichen (Systemlingen) und Armen. Dann gibt es noch andere künstlich herbei geführte Spaltungen, diese sind aber nicht hier Thema, es reicht, zu wissen, daß es sie gibt und daß sie KÜNSTLICH herbei geführt wurden.

Deshalb schaue man auf Katalonien.

Ich fand die gegensätzlichen Meinungen zum Thema Katalonien interessant. Die zionistische Netzseite PINews hetzte über die Katalanen als ein „faules, anarchistisches Pack“, so, als handele es sich bei diesen Menschen um den letzten Dreck. Faul sind die Katalanen wohl nicht, denn sie erwirtschaften ein Fünftel des spanischen BIPs.  Da stecken also auch massive wirtschaftliche Interessen dahinter. – Den gesamten Artikel bei PINews habe ich nicht gelesen, ich lese generell keine Hetze; die Überschrift allerdings hat mich neugierig gemacht auf die Wahrheit, die offensichtlich hinter dieser Hetze steckt. Denn wer so hetzt, hat etwas zu verbergen.

Bin dann fündig geworden. Katalonien hat eine höchst interessante Geschichte. Prabels Blog beschreibt das sehr schön in diesem Artikel: http://www.prabelsblog.de/2017/10/nach-spanien-kehrt-der-buergerkrieg-zurueck/

Zitat daraus aus G. Orwells Beschreibung `Mein Katalonien`:

Hier in Aragonien lebte man unter Zehntausenden von Menschen, die hauptsächlich, wenn auch nicht vollständig, aus der Arbeiterklasse stammten. Sie lebten alle auf dem gleichen Niveau unter den Bedingungen der Gleichheit. Theoretisch herrschte vollkommene Gleichheit, und selbst in der Praxis war man nicht weit davon entfernt. In gewisser Weise ließe sich wahrhaftig sagen, dass man hier einen Vorgeschmack des Sozialismus erlebte. Damit meine ich, dass die geistige Atmosphäre des Sozialismus vorherrschte. Viele normale Motive des zivilisierten Lebens – Snobismus, Geldschinderei, Furcht vor dem Boss und so weiter – hatten einfach aufgehört zu existieren. Die normale Klasseneinteilung der Gesellschaft war in einem Umfang verschwunden, wie man es sich in der geldgeschwängerten Luft Englands fast nicht vorstellen kann. Niemand lebte dort außer den Bauern und uns selbst, und niemand hatte einen Herrn über sich.“ Zitat Ende/Fetthervorhebung von mir.

Ei der Daus, das ist doch das, wovor die Bonzen Angst haben! Und deshalb wird gehetzt auf schein-rechten Seiten wie PINews. Das geht ja gar nicht, daß das Volk keine Angst mehr  hat vor seinen „Herren“! – Ein weiteres Indiz dafür, daß so etwas nicht unbedingt bekannt werden soll, ist die Hetze auf anderen Portalen wie im Forum der Epoch Times. Hierarchiegläubige Menschen können sich unter dem oben Beschriebenen nichts vorstellen, noch schlimmer, für sie wären solche Zustände das absolute Chaos. Keiner, der Befehle gibt? Keiner, der das Sagen hat? Das geht überhaupt nicht.Dann müßte ich ja selber denken! Huch, das wäre ja viel zu anstrengend. Und ich müßte eventuell Verantwortung übernehmen für mein Tun, schließlich hat mir ja keiner den Befehl für mein Handeln gegeben, auf den ich mich dann im Falle des Falles beziehen kann (Lieblingsausrede der deutschen Kriecher: Aber ich habe doch nur einen Befehl befolgt). Und das dumme Volk, wird sich derjenige sagen, der sich als „Etwas besseres“ versteht (also ein Angehöriger der sogenannten Schein-Eliten), das dumme Volk kann schon mal gar nicht ohne Führung irgend etwas machen. Die Masse braucht Führung! Der Pöbel muß regiert und gezähmt werden! Schein-Eliten (also die mit dem dicken Geldkonto) trauen Menschen ohne entsprechendes Geldkonto nichts zu, weil sie Intelligenz an ihrem Einkommen messen, sie denken, jeder, der reich ist, ist schlau, und die anderen sind alle dumm. Dies ist eine typisch kapitalistische/neoliberale/libertäre Denkweise, und deshalb abzulehnen.

Halten wir also fest: Ohne einen Befehl macht der Deutsche nichts. 99 von 100 Deutschen brauchen einen Vorturner, einen, der ihnen zeigt, wo es lang geht. Das gibt ihm die nötige Sicherheit. Die Katalanen scheinen da ganz anders zu sein; sie haben die Macht ihrer Geschlossenheit, der Geschlossenheit ihres Volkes entdeckt. Hier ein Video, wie man unerwünschte Polizei vertreibt, Länge ca 1:28 Minuten:

Ich finde diese Zusammenhänge so hoch interessant, diese Unterschiede, zwischen den kriecherischen, feigen Deutschen, und den Katalanen, die „einfach so machen“. (Natürlich machen die auch nicht einfach so ins Blaue hinein, die haben sich schon abgestimmt, aber sie wissen, daß nur die Handlung ab einem  gewissen Punkt der Entwicklung der Dinge ihre Sache positiv voranbringen wird. Der Deutsche weiß das nicht. Der kriegt so etwas gar nicht mit. Er wartet lieber auf Befehle. Er kann auch gar nicht anders, es ist seine Natur (geworden), so zu sein.

Negative Auswüchse dieser Feigheit und Unselbstständigkeit sieht man im Netz zu hauf, zb. die vollkommen verblödete Versammlung mittlerweile  5000er sogenannter „Patrioten“, auf dem discord-Server des Nikolai Alexander, den keiner kennt, er ist anomym, aber allle machen mit, ohne drüber nachzudenken, was sie da tun, Hauptsache, einer gibt die Befehle. Tja, und wenn die Hammelherde eine gewisse Größe erreicht hat, wird sie zum Selbstläufer.

Ich habe in all der Zeit nur ein positives Beispiel in Deutschland gefunden, wie man es machen kann, und das ist Sven Liebig in Halle. Er hat aber, glaube ich, auch nicht die Unterstützung, die er brauchen würde,  und er hat auch keine Nachahmer in anderen Städten, was ganz wichtig wäre. Eine Ausnahme habe ich mal gesehen aus München, der Mann hat es dann aber wohl aufgegeben, es gab nur ein Video von ihm im Netz. Etwas aktiv zu machen, noch dazu mit mehreren, dazu haben die sogenannten Deutschen nicht die Eier in der Hose. Sie sind schlicht feige, warten auf Befehle und versammeln sich schein-anonym im Netz. Dort palavern sie dann weitere Jahre rum, während ihr Land, welches eh schon kaputt ist (zumindest der Westen, der Osten wird aber auch zunehmend kolonisiert, man schaue sich die großen Städte an), völlig den Bach runter geht. (Täglich kommen immer noch mehrere Tausend. Auch wenn dies nicht in den Nach-richten steht.) Ich warne seit Jahren, das Einzige, was ich mir anhören muß von den sogenannten Deutschen, sind Vorwürfe. Kritikfähig sind die sog. Deutschen also auch nicht.

Das ist, kurz skizziert, der Unterschied zwischen Deutschen und Katalanen. Der Katalane wird aktiv und tut etwas. Der Katalane hat erfahren, daß er als geschlossenes Volk etwas bewirken kann. Der Deutsche tut nichts. Er ist schon tot. So muß man das leider sagen. (Auf den getürkten AfD-Hype gehe ich nun nicht mehr ein, das war eine grandiose Show, und auch darauf sind sie alle reingefallen, so dumm, wie sie nun mal sind, die Deutschen.) Selbst beim besten Willen, ich finde absolut nichts Positives mehr in diesem verkommenen Haufen, der einstmal das Deutsche Volk war. Erst recht nicht, wenn man sieht, daß es ja auch anders geht, anders gehen könnte.

Teutoburgs Wälder

 

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Zersetzung wie bei der Stasi? Gegen die Afd? –

Vorab ein Nachtrag, sorry: Die Misere warnt vor Linksextremismus,will mehr Geld in den Kampf gegen Links investieren? (Quelle: aktuelle jF, war nachzutragen, Anklicken macht groesser) Die Linksextremen sind ein echtes Problem? Bis nach der Wahl, oder doch laenger, liebe CDU? […] weiter unter —> Quelle: Zersetzung wie bei der Stasi? Gegen die AfD? Vera Lengsfeld […]

über Zersetzung wie bei der Stasi? Gegen die AfD? Vera Lengsfeld sieht rot | Bücherleser-Blog zu Terror in der BRD ~ die gemachte Realität — Andreas Große

Zur Erinnerung: Unsere „Pressefreiheit“:

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Teutoburgs Wälder

Shadow-banning – die neue (?) Art der Zensur

Nachdem Twitter und Facebook unliebsame Inhalte zensieren und isolieren, wird auch bei YouTube eine neue Form der Zensur eingeführt: Sie ist so hinterhältig, weil sie den Menschen eine falsche Realität vortäuscht. Ein Kommentar.

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Stellen Sie sich vor, sie rufen bei einem guten Freund an. Sie hören das Telefonsignal, doch niemand nimmt den Hörer ab. Nach einigen erfolglosen Anrufen denken Sie, Ihr Freund wolle nichts mehr mit Ihnen zu tun haben. Doch in der Realität hat das Telefon niemals bei Ihrem Freund geklingelt. Der Klingelton wurde Ihnen nur vorgetäuscht. Ihr Freund weiß nicht, dass Sie angerufen haben und denkt vielleicht umgekehrt, dass Sie mit ihm nichts mehr zu tun haben wollen.

So ungefähr soll die neue Zensur bei YouTube wirken, über die sich schon jetzt das halbe Internet aufregt. Angeregt durch ähnliche Methoden bei Twitter und Facebook, werden auf YouTube jetzt politisch unliebsame Videos isoliert.

Was bedeutet das im Klartext? Das Geht so: Ein Suchalgorithmus durchstöbert Ihr Video nach kritischen Signalwörtern. Ein Stimmerkennungsprogramm versucht, politisch unkorrekte Personen wiederzuerkennen. Bei Verdacht wird das Video isoliert, auch wenn es von niemandem als Verstoß gemeldet wurde. Denn es spielt keine Rolle mehr, ob das Video tatsächlich gegen die Nutzungsregeln verstößt oder nicht. Es geht um die Botschaft.

Dann folgt das »Shadow-Banning«. Das Video ist zwar im Netz. Es gibt aber keinerlei Hinweise oder Verlinkungen auf das Video. Es ist für andere fast unmöglich, auf dieses Video zu stoßen, es sei denn, man sucht nach einer exakten Web-Adresse oder dem exakten Titel des Videos.

Die Folge: Der Nutzer, der das Video online gestellt hat, wird niemals erfahren, ob sein Video einem »Shadow-Banning« unterzogen wurde oder nicht. Er wird sich nur wundern, warum kaum jemand das Video anschaut. Und die Internet-Community wird von der Existenz des Videos nichts erfahren. So sollen Nutzer dazu gebracht werden, aufzuhören, über bestimmte Themen zu berichten.

Am Ende gibt es nur noch Katzenvideos und Schminktipps für die unpolitische Masse, dazu die von Google und YouTube selbst gesteuerte Mainstream-Propaganda. Schöne neue Welt.

übernommen von: http://www.freiewelt.net/nachricht/die-neue-fiese-masche-der-internetzensur-10071749/

ich glaube daß teilweise mit meinen Videos auch so vorgegangen wurde. Man wundert sich dann monatelang daß man nirgendwo Reaktionen bekommt.

Teutoburgs Wälder

Jeder ist nur für sich selbst verantwortlich – kapitalistische Lüge Nummer eins

Notwende schrieb:

„Als ich unlängst die Lagerabteilung einer größeren Firma betrat, war neben einem Vetschlag ein Bilderrahmen angebacht, auf dem oben in großen Lettern folgende Aussage stand:
DIE LÖSUNG ALL IHRER PROBLEME:

Darunter stand aber nichts.
Neugierig geworden, ging ich zum Bilderrahmen – und unter der Aufschrift sah mir plätzlich mein Spiegelbild entgegen.
Genial auf den Punkt gebracht, wie ich finde!“

Link zum Artikel: https://jenseitsdesnordens.wordpress.com/2017/06/10/das-ignoranz-beduerfnis-der-schlafschafe/

Meine Antwort war:

„Finde ich nicht. Das ist schuldkult-behaftet.“

Notwende schrieb daraufhin:

„Kommt auf die Betrachtung an. Ich sehe es so, dass ich selbst es bin, der für sein Leben, seine Probleme und für die Lösung derselben verantwortlich ist.
Wenn man selbst nicht willens ist, Probleme anzugehen, ist es sinnlos, auf Hilfe von Außen zu hoffen.“

Meine Antwort:

„Natürlich muß man selbst aktiv sein und das Beste versuchen.
Aber: Niemand ist für sein Leben alleine verantwortlich, man muß jedes Leben im Kontext der es umgebenden Gesellschaft sehen.
So bleiben zum Beispiel Arme immer arm und Krankheiten vererben sich bzw. die Neigung dazu. Das ist einfach so. Damit muß man leben.
Die Erwartungshaltung, vom „Tellerwäscher zum Millionär“, ist eine kapitalistische Lüge. Meist wird sie kombiniert mit der Freiheitslüge, daß unendliche Freiheit möglich sei. Gemeint ist aber mit „Freiheit“ in Wirklichkeit nur die Freiheit des Geldes; wer viel arbeitet und angepasst lebt, kann dann viel konsumieren. Das aber ist keine Freiheit. (Es kann keine unendliche Freiheit geben, deshalb ist auch der Libertarismus eine Lüge.)

Über diese beiden kapitalistischen Lügen habe vor längerer Zeit einen Artikel geschrieben, daß beide Lügen die in unserer kranken Gesellschaft so präsent sind, einander bedingen.

Komischerweise glaubt auch fast jeder an diese Lügen.
Deshalb ist im Kapitalismus laut offiziell vorherrscher Meinung immer der Einzelne selbst schuld, und er muß sehen, wie er klarkommt, deshalb gibt es auch keinen Zusammenhalt, keine Solidarität mehr unter den Menschen. Daß aber nur mit dem System mitschwimmende, bzw. gar korrupte Leute erfolgreich sein können, das verstehen die meisten Menschen nicht. Ich glaube, die meisten, die von „so etwas“ reden, haben überhaupt keine Ahnung, was es heißt, arm geboren und chancenlos zu sein. Und ja, natürlich hat das Auswirkungen, auf jeden von uns, wenn es uns denn trifft.

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Link zum Artikel Freiheit – und Kapitalismuslüge: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/05/10/freiheit-und-kapitalismusluege/

Teutoburgs Wälder

Nur unser alter Glaube macht uns stark

Alles andere ist für die Tonne.

Hatte gerade ein „nettes“ kurzes Gespräch mit einem sogenannten „A-theisten“. Der glaubt an nichts. Fragt sich, wofür der kämpft? – Egal.

Solchen Leuten zu erklären daß nur die Anbindung an den alten Glauben stark macht, ist nicht möglich. Sie kapieren es einfach nicht. Sie sind so gegen jedweden Glauben erzogen worden, das gleicht einer Gehirnwäsche.

Mir ging und geht es hier immer nur um mein Vaterland. Nur unser alter Glaube macht aus den verweichlichten, degenerierten Männern wieder Krieger. Weil er in der Tradition unserer Ahnen steht und die Fortführung dieser Tradition ist. Nur die Fortführung der Tradition, die gleichzeitig auch die Zukunft bedeutet, macht stark. Das wollen sie aber nicht. Keine Ahnung, warum.  Sie wissen nicht um diese Dinge. Sie wollen sie aber auch nicht wissen.

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So, wie sie derzeit sind, werden sie leichte Beute für die muselmanischen Krieger werden. Aber das sehen die jungen Leute nicht. Sie werden grausam am eigenen Leib erfahren müssen.

Teutoburgs Wälder

Warum dieses Land in seinen derzeitigen Strukturen verloren ist

ZITAT  ANFANG

[9:35] Leserzuschrift-DE: Meine Eindrücke zur Schleswig-Holstein-Wahl:

Die AFD ist hier im hohen Norden nahezu chancenlos, trotz des Einzugs in den Landtag. Zum einen muss man ehrlicherweise klarstellen, dass in vielen Wahlbezirken überhaupt kein Politiker der Partei zur Wahl stand, die Erststimme konnte so also nur an die Etablierten oder an kleine Unbekannte vergeben werden. Die strukturellen und organisatorischen Probleme der AFD ist somit ein klarer Nachteil im Vergleich zu den Systemparteien.

Ein Wahlkampf, bei dem von 12.000 Wahlkampfplakaten 10.000 zerstört oder abgehängt worden sind, ist kein Wahlkampf, sondern eine Farce. Es ist nur logisch, dass eine derartige Sabotage nicht dem Zufall geschuldet ist, sondern gezielte Gegenmaßnahmen getroffen wurden. Dahinter steckt nicht der einfache, ideologisierte Rot-Grün-Specht, der aus blinden Hass gegen alle Andersdenkenden ein paar Plakate zerstört. So ein Hintertreiben ist von langer Hand geplant und organisiert. Ob nun durch Mini-NGO’s oder durch durch Möchtegern-Pseudo-Akademiker, die sich für jedes abgehangene Plakat Freibier spendieren lassen, diese Gegenmaßnahmen folgten einen klaren Leitschema.

Ich glaube aber das schwerwiegendste Problem bei der ganzen Sache ist, dass die Menschen ein feines Gefühl dafür haben, was Ihnen blüht, wenn sie Position für eine Partei wie der AFD beziehen. Ich selbst arbeite bei einer Behörde und ich weiß, was mir blühen würde, wenn ich offene Worte über mein Gedankengut äußern würde. Ich fühle mich wie verdammter Feigling und wenn ich Kollegen oftmals über Dinge sprechen höre, von denen sie nichts verstehen, dann muss ich klar feststellen, dass die Mind-Control funktioniert. Es ist nur eine subtile, unterschwellige Angst, aber ich bin davon überzeugt, dass dieses Gefühl den Großteil der Menschen vereinnahmt und sie deshalb völlig irrational handeln.

Mein Chef, Mitglied einer Systempartei, meinte vor der Wahl zu mir, dass man als Beschäftigter des Staates auch eine „demokratische Partei“ wählen sollte. Ich habe ihm geanwortet, dass ich für Deutschland arbeite und nicht für irgendeine Partei, worauf er mich völlig entgeistert anblickte. Ich wollte ihn am Liebsten fragen, ob er als Beamter von seinem Amt zurücktreten werde, sollte die AFD eines Tages regieren, aber auch für ein solchen Vorstoß fehlte mir der Mumm.

Zu guter Letzt bin ich davon überzeugt, dass die Menschen tatsächlich glauben, dass ein Wechsel von beispielsweise rot zu schwarz oder im umgekehrten Fall von schwarz zu Rot so etwas wie eine Art Denkzettel für die Regierenden darstellt. Die Medien verkaufen dem Otto-Normal-Wähler diese Wechsel als „Beben“, „Sensation“ oder Klatsche, jedoch weiß ja jeder, der einigermaßen bei klarem Verstand ist, dass es keine Rolle spielt, wer von den „Altbekannten“ regiert. Wir haben lediglich die Wahl zwischen Pest und Cholera.

ZITAT ENDE, Quelle: https://hartgeld.com/infos-de.html

Meine Anmerkungen zum obigen Text:

Zerstörte Wahlkampfplakate, organisatorische Probleme: Kenne ich. Mit solchen „netten Kleinigkeiten“ macht das System allen Abweichlern einen anständigen, fairen Wahlkampf unmöglich. Bekannterweise war ich in der NPD und habe dort 2 Wahlkämpfe gemacht. Die NPD ist eine „rechtsextreme Splitterpartei“, dh. sie ist sehr sehr sehr….. klein… und noch kleiner. Was zur Folge hat: Es gibt ganz wenige… und noch weniger Mitarbeiter. Die zweite Folge ist: Bei so kleinen Parteien reicht es aus, wenn die Antifa in der Stadt rumfährt und die wenigen Plakate, die so eine kleine Partei auch nur hängen KANN, eben weil sie kaum Personal hat, abhängt/zerstört. Bzw. es reicht aus, wenn die wenigen Infostände, die so eine kleine Partei nur machen KANN (eben weil sie sehr wenig Personal hat), von entsprechenden „Leuten“ attackiert werden. So eine kleine Partei, die nicht systemkonform ist, bekommt natürlich auch nirgendwo einen Raum, wo sie ihre Versammlungen abhalten kann. – Aus diesen gemachten Erfahrungen sind mir die Probleme, die eine relativ kleine Partei wie die Afd eine ist, sehr bekannt. Nur, wir, damals, in der NPD, wir waren NOCH kleiner, als die Afd, und wir hatten NOCH MEHR Probleme, wir wurden nicht mal medial erwähnt. So viel zur angeblichen „Chancengleichheit“ der Parteien in unserem System.  (Für Nichtinformierte: bin längst aus der NPD ausgetreten.) Eine große Plakatierungsaktion, wie sie die Afd aufgrund mehr finanzieller Mittel auch starten kann, muß natürlich auch großflächig zerstört werden, dafür reichen die Einzeltaten verwirrter Antifa-Gruppen nicht aus. Man kann davon ausgehen, daß dies auch so geschehen ist in Schleswig-Holstein, wenn 10 000 Plakate zerstört wurden. – Was ist die Folge? Der Bürger weiß gar nicht, was er so alles wählen kann. Klar, er könnte ja auch auf seinem Wahlzettel nachschauen, soviel Grips traue ich dem Bürger aber nicht zu. Ich denke, der Gedankenschluß, daß er, wenn er keine Plakate einer entsprechenden Partei sieht, denkt, diese Partei trete auch nicht zur Wahl an, ist nicht so fern. Die Zerstörung der Plakate einer Partei im öffentlichen Raum ist deshalb ein gerne benutztes Mittel, unliebsame Gegner unsichtbar zu machen.

Ich schildere das so deutlich, weil sich die meisten Menschen über so etwas keine Gedanken machen.

Das Hauptproblem aber, welches jedweder Veränderung in Deutschland im Wege steht, zeigt sich aber deutlich  in diesen Sätzen:

Die Bürger haben ein feines Gespür dafür, was passiert, wenn sie öffentlich Partei für eine systemkritische Partei ergreifen. Deshalb kuschen alle. Der Autor des obigen Leserbriefes gehört ja auch zu diesen Feiglingen. So, wie dieser Autor berichtet, ist es bei weit über 90 Prozent der Michels. Und selbst die, die eigentlich nichts mehr zu verlieren hätten, halten das Maul, weil sie denken: „da kann ich ja alleine sowieso nichts machen“. Weitere Folge der allgemeinen Maulhalterei: Alle denken, sie sind alleine mit ihren Gedanken. Daß der Nachbar vielleicht dasselbe denkt, oder der Arbeitskollege, kann man nicht feststellen, wenn man eisern über solche Dinge schweigt.

Das zweite, viel größere Problem, welches diese dermaßen gehirngewaschenen Massen nie kapieren werden, ist, daß über Wahlen wahrscheinlich nichts zu verändern ist, daß Wahlen nur dazu dienen, eben diesen gehirngewaschenen Massen vorzugaukeln, sie hätten etwas zu entscheiden (über ihre Stimmabgabe) und man lebe in einer Demokratie. Das sind die größten Lügen. Unterhält man sich mit Menschen über diese Dinge, dann stellt man fest, dass alle an die sogenannte „Demokratie“ glauben. Und eben dementsprechend glauben, Wahlen würden etwas verändern.

Dies kann nicht sein, weil das System so etwas nie zulassen würde, und weil wir hier keine wirklich freien Wahlen haben können. Aber so weit traut sich der gehirngewaschene Michel, der verängstigte Kuscher, der Kriecher, der ständig Angst um seinen Job hat, gar nicht zu denken, geschweige denn, dies auszusprechen.

Deshalb glaube ich, daß dieses Land in diesem Zustand keine Chance hat, zu überleben.  Mit „Land“ meine ich auch die dazu gehörige, eingeborene Bevölkerung. Letzten Endes wird der Michel – stellvertretend für den Michel nehme ich jetzt mal den obigen Leserbriefschreiber – dann seine Angst überwinden müssen, sonst geht er unter. Anders geht es nicht.

Es wäre natürlich sinnvoll, diese Angst zeitlich früher zu überwinden, wenn die geregelten Strukturen in diesem Land noch verfügbar sind, als später, wenn einem selbst – und vielen anderen – das Messer schon am Hals sitzt. Ich fürchte, dazu aber wird es nicht kommen. Dazu ist die Angst im Lande einfach zu groß, und, auf der anderen Seite, wird Wohlverhalten (eben das Schweigen) zu gut finanziell belohnt.

Zum Abschluß ein schönes Waldfoto:

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Teutoburgs Wälder

 

 

Einsamkeit und Wahrheit

 

Man hält die Menschen im Netz bzw versucht sie, möglichst früh ins gesellschaftliche Netz einzubinden (=abhängig zu machen), weil sie dann leicht zu manipulieren sind. In der letzten Zeit kann man beobachten, daß dies immer früher geschieht; die Kinder immer früher aus den sie – normalerweise – stabilisierenden Elternbeziehungen heraus nimmt und in Verwahranstalten steckt, wo sie „sozialisiert“ werden. Dies ist natürlich ein Verbrechen und es soll bewirken, daß die späteren Erwachsenen immer leichter beeinflußbar werden. Das nennt sich dann „Sozialisation“ und ist, natürlich, laut System-Ansicht, „unbedingt notwendig“. Ist ja klar, das System will Biorobotor und keine Menschen, die auf falsche Gedanken kommen und diese gar ausführen könnten. Die Prägungszeit in der Kindheit ist die Wichtigste, was dort geschieht ist kaum mehr änderbar.

Ich erlebe das ziemlich ähnlich wie Rousseau: der Mensch ist frei geboren, aber die Gesellschaft legt ihn überall in Ketten. Die Verlogenheit, Abhängigkeit und Angepaßtheit der Menschen kann ich oft nicht ertragen – eigentlich kann ich das gar nicht ertragen.  Gepaart mit Mißgunst ist das aber auch eine unerträgliche Mischung! Mißgunst finde ich am Schlimmsten, weil sie mir fremd ist. Ich kann mich gar nicht in Menschen hinein denken, die neidisch sind. Wo die Wahrheit nicht gesagt werden kann, entferne ich mich in der Regel, weil mir die Lüge unerträglich ist. – Natur bin ich gewohnt seit meiner Kindheit – die Natur, der Wald, ist immer REIN (in seinem Urzustand, wenn er nicht von Menschen verschmutzt wird). Im Wald ist keiner, der einen belügt, manipuliert; da ent-täuscht einen keiner, die Natur IST einfach. Sie bewertet mich nicht. Sie nimmt mich auf.

Wir alle kommen aus der Natur und wenn ich im Wald bin, weiß ich: Ich bin zuhause. Deshalb bin ich in der Natur nicht alleine, dort ist alles, was man sich als Mensch nur wünschen kann.

Die Schönheit ist dabei ein sehr wichtiger Faktor. Wie schön ein Wald ist, oder einfach nur eine Landschaft, die möglichst naturbelassen daher kommt, ich glaube, bei meinem Empfinden diesbezüglich, bin ich alleine. Wäre dem anderes, dann würden die dummen deutschen Michel nicht alles mit Straßen und neuerdings, Windrädern, zupflastern. Ich verstehe so ein Verhalten nicht, es ist mir völlig UNVERSTÄNDLICH. Wie kann man seine Heimat zerstören. Der Michel zerstört aber alles, was wichtig ist, ohne zu verstehen, was das überhaupt ist. Wahrscheinlich, weil er selbst innerlich zerstört ist; es ist ihm ja auch egal, wenn sein Volk zerstört wird. Er empfindet nichts mehr dabei.

Wie verlogen und krank die Gesellschaft ist, erkennt man daran, daß ihr nichts mehr in der Natur heilig ist. Die Chancen, daß sich diese derzeitige Gesellschaft dahin gehend ändert, als daß sich ihr Bewußtsein hin zum Positiven ändert, daß sie ihre negativen Eigenschaften ablegt, sehe ich allerdings gegen Null gehen. Das liegt einfach daran, daß die Masse der Menschen zu leicht korrumpierbar (bestechlich) ist. Bestechung ist für mich nicht unbedingt immer finanzieller Natur, sondern sie ist auch da vorhanden, wo die sogenannte „eine Hand die andere wäscht“, oder, wo, noch schlimmer,  der sogenannte „Klüngel“ herrscht. Klüngel, das ist das rheinische Wort für „Mauscheleien im Verborgenen“, die meist „etwas anrüchig“ sind,  dh. diese Mauscheleien sind nicht ehrbar, sonst würden diese Dinge ja öffentlich geregelt.

Die gesamte brd ist „verklüngelt“ – allerdings ist das Netzwerk global. Es geschieht hier nichts, was nicht vom System gewollt ist. An der Stelle sei das Thema „Wahlen“ erwähnt, denn auch Wahlen sind nur Show für das „Volk“, für die Masse der Menschen, sie können in so einem System, in dem wir leben, auch gar nichts anderes sein. Das merkt man aber eigentlich recht schnell.

Dies erkennen 99 Prozent der Menschen aber nicht, weil sie in der Lüge leben und dort auch gerne leben. Da sind wir wieder beim Thema: Einsamkeit und Wahrheit. Ist  man in dieses System eingebunden, oder gar abhängig, dann erkennt man diese Dinge nicht, und man lebt zwangsläufig in der Lüge, im System.

Dies ist vielleicht auch der Hauptgrund, warum ich in den überall üblichen Hurra-Patriotismus nicht einstimmen mag. Erstens mal wird überall gelogen, daß sich die Balken biegen, und zweitens sind ein großer Teil dieser Patrioten fast andauernd damit beschäftigt, sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen.

Das hilft aber keinem weiter. Weiter helfen kann nur eine Bewußtseinsänderung der Menschen insgesamt. Ich weiß, dieses Wort ist abgedroschen. Aber ihr, da draußen, ihr müßt endlich anfangen, Verantwortung für Euer Tun zu übernehmen, für jede Eurer Taten,  und seien sie noch so klein. Ihr müßt aufhören, zu lügen, und weg zu sehen – des lieben Friedens wegen. Aber ihr habt das Lügen so sehr gelernt, das ist das Problem. Auch schweigen ist lügen. Auch wegsehen ist lügen. Löst euch von euren Abhängigkeiten und dann erkennt ihr auch die Lügen. Aber das Lösen ist ja unbequem und „geht nicht“ – werdet ihr an dieser Stelle sagen. Ich kenne diese Ausreden.

Mit der Ehrlichkeit könnte jeder bei sich, im Kleinen, anfangen. Ich weiß aber genau, daß das keiner tut, weil es 1. unbequem ist, und 2. weil „man das nicht macht“ (anderen Leuten die Wahrheit sagen). Vielleicht wäre es an dieser Stelle mal interessant, zwei Grundsätze einzuführen: 1. Behandele den anderen nicht so, wie du auch nicht behandelt werden willst.  Also: Willst du gerne belogen werden, um des „lieben Frieden wegens“? Denk mal drüber nach. 2. Lerne, deine Gefühle zu erkennen und sie so auszudrücken, daß du sie dem anderen sagen kannst, ohne ihn zu verletzen. Das geht. Das kann man lernen – wenn man denn will. Wobei das Gefühl, verletzt zu sein, auch immer auf das Gegenüber ankommt: Jemand der nicht gewohnt ist, daß man ihm die Wahrheit sagt, wird damit erstmal Probleme haben. Tja, man muß aber irgendwann mal damit anfangen.

Leider will diese Gesellschaft keine Änderung, sie will besinnungslos weiter dem Abgrund entgegen taumeln. Der dann mit der völligen Vernichtung (Unbewohnbarkeit) der Erde enden wird. Denn nur da kann solch ein kollektives Verhalten enden.

Es ist ja ganz nett, wenn Menschen behaupten, im Falle des Ernstfalles werde man sich als Deutscher Volksgenosse schon gegenseitig erkennen und helfen – dies ist allerdings, in solch einer Gesellschaft, reines Wunschdenken. Wunschdenken  ist beruhigend, entspricht aber nicht den Realitäten. Die da sind: Man geht aneinander vorbei. Man lebt egoistisch so weiter, wie bisher, in der Lüge, inklusive weiter fortschreitender Zerstörung der Natur.

Das Video schließt mit einer Ahnung auf bessere Zeiten. Ja, ich war immer der Meinung, daß diese kommen können, daß sie generell möglich sind. Bessere Zeiten für die Welt/die Menschen entstehen aber nicht, wenn an Symptomen rum gedoktort wird und ansonsten alles so weiter geht, wie bisher. Es müssen ganz andere Veränderungen her, damit sich eine Gesellschaft entwickeln kann, in der auch der Einzelne, Wahrheitsliebende, sich gerne einbringen möchte, weil diese Gemeinschaft eine echte Gemeinschaft ist, eine Volksgemeinschft,  die im Fluß der Zeiten in der Wahrheit lebt, und nicht in der Lüge. Und die sich somit auch harmonisch in die Umwelt einpasst, die ein Teil der Natur ist, und nicht, so, wie es derzeit ist, die Natur, die Umwelt und damit unsere Heimat, zerstört. Aber der oberste Grundsatz einer Gesellschaft sollte immer die Wahrheit bleiben. Sobald man beginnt, sich davon abzuwenden, wird es krank.

Teutoburgs Wälder

Drei Nachrichtenagenturen beherrschen weltweit die Medien

„Die Nachrichtenagenturen sind die ´AktualiTäter`, sind die wichtigsten Stofflieferanten der Massenmedien. Wir erfahren vor allem das, was sie ausgewählt haben.“ Roger Blum1 Das obige Zitat bezeichnet die zentrale Stellung der Nachrichten- und Presseagenturen in der medialen Bewusstseinsindustrie,

über Die Nachrichtenagenturen – Zentren der medialen Meinungsmacht — FASSADENKRATZER

Fazit

Die Medien der Welt sind weitgehend von den nationalen und globalen Nachrichtenagenturen abhängig, wodurch eine frappierende Gleichartigkeit in der internationalen Berichterstattung entsteht. Die Nachrichtenagenturen wiederum arbeiten an den kurzen oder langen Fäden der Herrschenden. Der ehemalige AP-Journalist Herbert Altschull bezeichnete daher das Folgende als das Erste Gesetz des Journalismus:

„In allen Pressesystemen sind die Nachrichtenmedien Instrumente derer, die die politische und wirtschaftliche Macht ausüben. Zeitungen, Zeitschriften, Radio -und Fernsehsender handeln also nicht unabhängig, obwohl sie die Möglichkeit unabhängiger Machtausübung besitzen.“ 16

Zudem sind unsere führenden Medien bzw. deren Schlüsselpersonen oftmals selbst in die Netzwerke der transatlantischen Elite eingebunden.8

ZITAT ENDE

Natürlich wundert es angesichts dieser Tatsachen, die der Fassadenkratzer dankenswerterweise hier nochmals anschaulich beschreibt, nicht, daß die Menschheit weltweit verdummt ist, aber die meisten Menschen in der sogenannten „westlichen Welt“ wollen das so.

Eigeninitiative und Verantwortung übernehmen fängt lokal an. Auf lokaler Ebene haben aber die weitaus meisten Menschen überhaupt keine Lust, sich irgendwie so zu betätigen, daß sich die Verhältnisse ändern, weil sie das als „viel zu gefährlich“ ansehen, schlicht einfach Angst haben um „Job“, und sonstige Pfründe,  und, nicht zu vergessen:

Was sagt mein Nachbar dazu, wenn ich das mache????

Ja, so traurig ist das.

Teutoburgs Wälder.

Bekenntnis zum eigenen Volk und zum Abstammungsprinzip

„… Das absolute Minimum, um überhaupt als potentieller Gefährte im Kampf gegen den herrschenden Zeitgeist in Betracht zu kommen, ist das Bekenntnis zum eigenen Volk und zum Abstammungsprinzip. Nur wer die auf Blut aufbauende Gemeinschaft und das dazugehörige Recht auf Heimat, also dem nötigen Lebensraum, überhaupt als unveräußerliche Grundsteine begreift, kann sich in unseren Reihen einfinden.

Einigkeit könnte einfach realisierbar sein, wenn diese Grundsteine als Fundament genügen würden. Ein Denkfehler der deutschen Rechten ist allerdings, dass man automatisch mit jedem, der einen mit den eigenen Positionen kompatibel klingenden Standpunkt vertritt, nur zu gern eine Gemeinsamkeit finden möchte. Oft wird der entsprechenden Person im Zuge der Suche nach Gemeinsamkeiten dann einfach auch die Unterstützung der genannten Grundsteine unterstellt, weil es aus irgendeinem Blickwinkel logisch erscheint, obwohl die Unterstützung der Grundsteine  so nie klar formuliert worden ist.

Da die meisten Strömungen, Parteien und Gruppen genauso wie Einzelpersonen in erster Linie darum bemüht sind möglichst viele Mitstreiter zu sammeln, um die eigene Position zu stärken, wird das Gemeinsame eifrig wiederholt und das Trennende möglichst nicht in den Fokus gerückt. Eine simple taktische Entscheidung. Allerdings sind solche Verbindungen daher meist nur von kurzer Dauer und die Enttäuschung danach ist zumindest bei den Leuten, die sich mit viel Idealismus und Hoffnung darauf eingelassen haben, groß.

Ein potentieller Stein des Anstoßes kann das anfänglich erwähnte Verhältnis zum Staat sein. Spätestens an dem Punkt, an dem sich die Frage stellt, ob reformorientiert oder als Feind der herrschenden Ordnung gearbeitet werden soll, wird klar, dass die Grundsteine Volk und Heimat als Fundament nicht ausreichen, um die Richtung des politischen Engagements festzulegen.

Die Frage: Staatsfeind oder nicht?!

Der Streit darüber verfolgt die deutsche Rechte nicht erst seit Kriegsende und wird mal mehr, mal weniger intensiv geführt. Eine feindliche Haltung zum herrschenden System, die soweit geht, dass man jede Bemühung um einen Richtungswechsel ablehnt, weil das System als Ganzes als Unterdrückungsapparat begriffen wird, der die Souveränität unseres Volkes unmöglich macht, ist argumentativ natürlich die kompliziertere Position. Die wenigsten Leute nähern sich einer politischen Strömung und sind dabei sofort bereit alles bisher gelernte hinter sich zu lassen. Man sieht Probleme, die man bekämpfen möchte, aber eine Gesellschaft komplett verändern, den Staat mit all den vertraut wirkenden Mechanismen über den Haufen werfen, ist für die meisten Menschen nicht selbstverständlich, sondern wenn überhaupt das Ergebnis eines langen Weges. Eines langen Weges, der bedingt, dass man die Ursprünge der herrschenden Ordnung verstanden hat und die tatsächliche Bedeutung der damit durchgesetzten Politik nicht nur als eine Laune einer Regierung sehen will.

Wer das System nicht als Problem begreift, bringt sich in die argumentativ einfachere Position. Einem Interessenten ist es natürlich einfacher zu vermitteln, dass man nur ein paar Marionetten aus dem Spiel nehmen und die freigewordenen Positionen mit den richtigen Leuten besetzen muss, um damit auch automatisch bessere Ergebnisse zu erreichen. Eine neue politische Richtung – innen- wie außenpolitisch – also quasi mit einem Kreuz auf dem Stimmzettel geboren werden kann. Für mich ein Trugschluss. Schon immer.

Ich bin Staatsfeind, auch wenn es die weniger anschlußfähige Position ist.

Von Zeit zu Zeit entfleuchen Politikern Aussagen, die die Richtigkeit dieser Positionierung zweifelsfrei belegen, aber leider nie zu einem größeren Aufschrei führen. Der bekannteste Ausrutscher der letzten Jahre dürfte die Aussage von Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen der BRD, gewesen sein. Finanzminister Schäuble sagte 2011 in einem Vortrag beim European Banking Congress:

„Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“

Eine bemerkenswerte Aussage, wenn man bedenkt, dass nach offizieller Leseart die BRD doch mit dem Deutschlandvertrag seit 1955 als souveräner Staat anerkannt worden ist. Schäubles Aussage ist belegbar und liegt nicht Jahrzehnte zurück. Man kann sie also nicht einfach überspielen und als überholt darstellen. Sie stammt aus dem Munde eines der wichtigsten Funktionsträgers des Staates. Sie kommt aus den Eingeweiden des Systems und trotzdem eignet sie sich nur bedingt, um neue Interessenten unter unseren Fahnen zu sammeln.

Wer sich nationalen Standpunkten zuwendet, hat in der Regel ganz andere Probleme als die fehlende Souveränität des Staates in dem er lebt. Dass der Ausgangspunkt für Überfremdung und soziale Verelendung auch in der mangelnden Souveränität des Staates zu suchen ist, dass die herrschende Politik nicht souverän entscheiden kann und dabei dem Volk darüber noch Sand in die Augen streut, klingt für viele Menschen eher nach einer Verschwörungstheorie als nach einer sachlichen Analyse. Staatsfeindlichkeit bleibt also trotz solcher Schnitzer in der Selbstdarstellung des Staates eine schwierig mit ein paar Worten begründbare Position. Manchmal bekommen aber auch schwierige Positionen aus ganz unerwarteter Ecke die besten Argumente frei Haus geliefert.

Am 17. Januar 2017 hat das Bundesverfassungsgericht nach fast vier Jahren Bearbeitungszeit sein Urteil über das von den Bundesländern geforderte Verbot der NPD verkündet. Wie jeder mitbekommen haben dürfte, ist die NPD nicht verboten worden. Ihr Streben richte sich zwar gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung, aber sei zu erfolglos, um das Verbot gerechtfertigt erscheinen zu lassen. Es ist ohne Frage eine Ohrfeige, wenn man einem Gegner sagt, dass man ihn gewähren lässt, weil er einfach zu erbärmlich ist, um ihn zu vernichten, aber darum geht es gerade nicht. Das Bundesverfassungsgericht verpackt diese Ohrfeige natürlich in einer nüchterner, weniger hämisch klingenden Formulierung:

9. […]

c) Es fehlt jedoch an konkreten Anhaltspunkten von Gewicht, die es zumindest möglich erscheinen lassen, dass dieses Handeln zum Erfolg führt.

Das Bundesverfassungsgericht orientiert sich mit dem Urteil stark an der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Es ist schwierig zu sagen, ob die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts anders ausgefallen wäre, wenn der EuGH weniger klar in seinen vorher ergangenen Entscheidungen gewesen wäre. Es ist aber naheliegend, dass man das Urteil so gefällt hat, um nicht Gefahr zu laufen, dass das Verbot später wieder aufgehoben und der Bundesrepublik damit einen ordentlicher Imageschaden zugefügt wird.

Die Ohrfeige, die das Bundesverfassungsgericht mit dem Urteil der NPD mitgegeben hat, ist aber nicht der einzige bemerkenswerte Punkt. Das Bundesverfassungsgericht liefert nämlich eine umfangreiche Begründung zu seinem Urteil und genau da wird es interessant.

Exkurs Bundesverfassungsgericht

Um die Bedeutung der Aussagen des Bundesverfassungsgerichts richtig einordnen zu können, ist es notwendig zu verstehen, welche Funktionen das Bundesverfassungsgericht in der Bundesrepublik erfüllt. Das Bundesverfassungsgericht ist der Hüter der Verfassung, also des Grundgesetzes, was zwar eigentlich keine Verfassung ist, aber in der Bundesrepublik als solche verwendet wird. Es prüft, ob von anderen Gerichten getroffene Entscheidungen mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen sind, kann angerufen werden, wenn die Rechtmäßigkeit von Gesetzen zur Diskussion steht, entscheidet über Organstreitigkeiten, über Parteiverbote und derlei mehr.

Wer sich ein genaues Bild über die Aufgaben des Bundesverfassungsgerichts machen möchte, schaut am besten mal auf die dazugehörige Internetseite, auf der auch alle Entscheidungen veröffentlicht werden, oder liest sich zumindest mal den Wikipedia Beitrag dazu durch. Der entscheidende Punkt für diesen Artikel ist die Funktion als Hüter der Verfassung. An einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts führt in der Bundesrepublik kein Weg vorbei. Die Auslegung der Gesetze durch alle anderen Institutionen stützt sich auf die Marschrichtung, die aus Karlsruhe vorgegeben worden ist. Was auch immer man meint aus den Gesetzen herauslesen zu können, die Entscheidung darüber wie die Gesetze zu verstehen und damit anzuwenden sind trifft das Bundesverfassungsgericht.

Die Formulierungen, mit denen sich das Bundesverfassungsgericht an der NPD abgearbeitet hat, geben also auch einen allgemeinen Rahmen vor. Eine Art Orientierungshilfe für Menschen, die darüber entscheiden, wann eine Partei als Feind der freiheitlich demokratischen Grundordnung anzusehen ist.

So heißt es in dem Urteil ein kleines Stück über der Ohrfeige, die die NPD in völliger Verkennung der Fakten, später als Sieg umzudeuten versuchte.

9. […]

a) Die Antragsgegnerin strebt nach ihren Zielen und dem Verhalten ihrer Anhänger die Beseitigung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung an. Sie zielt auf eine Ersetzung der bestehenden Verfassungsordnung durch einen an der ethnischen „Volksgemeinschaft“ ausgerichteten autoritären „Nationalstaat“. Dieses politische Konzept missachtet die Menschenwürde aller, die der ethnischen Volksgemeinschaft nicht angehören, und ist mit dem grundgesetzlichen Demokratieprinzip unvereinbar.

Die Ersetzung der bestehenden Verfassungsordnung durch einen an der ethnischen „Volksgemeinschaft“ ausgerichteten autoritären „Nationalstaat“ ist also laut Bundesverfassungsgericht mit dem grundgesetzlichen Demokratieprinzip unvereinbar. Wer jetzt aufhört zu denken, weil er meint mit dem Wort „Volksgemeinschaft“ eine Vokabel aus der Rhetorik des Nationalsozialismus herausgelesen zu haben, verkennt schnell die Bedeutung des kurzen Abschnitts. Eliminiert man das Wort Volksgemeinschaft mal und ersetzt es durch einen weniger vorbelasteten Begriff gleicher Bedeutung, bleibt als Aussage, dass sich der Kampf für eine ethnische Gemeinschaft, nach Meinung des Bundesverfassungsgerichts, gegen die Menschenwürde richtet und nicht mit dem grundgesetzlichen Demokratieprinzip vereinbar ist.

Die Formulierung lässt keinen anderen Schluss zu, als dass das Bundesverfassungsgericht im Schutz des Volkes als ethnische Gemeinschaft, also einer auf Abstammung aufbauenden Gemeinschaft, einen automatischen Widerspruch zu den Zielen, die im Grundgesetz formuliert sind, sieht. Einen Widerspruch, der automatisch zu einer „Ersetzung der bestehenden Verfassungsordnung“ führen muss.

Wenn uns der sogenannte Hüter der Verfassung so klar sagt, dass das Grundgesetz nicht als Schutzwall einer ethnischen Gemeinschaft ausgelegt werden kann, sondern das Festhalten daran automatisch zu einer Ersetzung der bestehenden Verfassungsordnung führen muss, beantwortet sich die Frage, ob man als an Volk und Heimat glaubender Mensch ein Staatsfeind ist, automatisch.

Mit dem Glauben an Volk und Heimat sind wir Staatsfeinde!

Erkennt man diese Logik einmal an, ist es leicht zu sagen, dass wir aus voller Überzeugung Staatsfeinde sind und sein müssen, weil wir unser Volk und seine Identität verteidigen werden, gegen alle Kräfte, die versuchen unser Volk zu vernichten!

Wer uns nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts noch glauben machen will, dass man für das Überleben unseres Volkes im Glauben an das Grundgesetz kämpfen kann, entlarvt sich selbst.

Die herrschende Ordnung und ihre Gesetze bestehen, ob uns das passt oder nicht. Daher führt auch für uns kein Weg an den Mechanismen und Institutionen vorbei. Wer aber ehrlich und mit offenen Augen in den Kampf für den Fortbestand unseres Volkes zieht, ist sich darüber bewusst, dass es keinen Frieden mit dem System geben kann.

Wer an Deutschlands Zukunft glaubt und bereit ist dafür zu kämpfen, versperrt sich selbst keine Wege. Es ist trotz aller Gegnerschaft zur herrschenden Ordnung immer klar, dass wir alle Möglichkeiten nutzen, die hilfreich sind unsere Idee ins Volk zu tragen. Das bedeutet aber auch, dass wir dort wo wir ihre Verwaltungsstrukturen, ihre Parlamente nutzen, die Pflicht haben uns nicht anzupassen, sondern diese Strukturen als Bühne zu nutzen für den Kampf um die Wahrheit und das Überleben unseres Volkes.

Wenn wir kommen und auf die Stützen dieses Systems stoßen, muss ihnen sofort klar werden, dass wir nicht korrumpierbar sind und man uns nicht in den Mühlen des Systems rundschleifen kann. Wenn wir kommen, kommen wir als Feinde!

Ihre Verfassung ist für uns nicht mehr als ein Stück Papier.
Der Fortbestand unseres Volks, unserer Identität und unserer Heimat ruft uns zur Tat.

Quelle und ganzen Artikel lesen: http://www.der-dritte-weg.info/index.php/menue/1/thema/69/id/7225/akat/1/infotext/Ueber_die_Positionierung_zum_Staat/Politik_Gesellschaft_und_Wirtschaft.html

https://www.rhein-rausch-randale.info/RheinRausch/ueber-die-positionierung-zum-staat/

Meinen Dank für die sehr gute Analyse, das sind Themen, mit denen sich Scheinpatrioten selten beschäftigen, bin angenehm überrascht,

Teutoburgs Wälder

Denkfehler bezüglich Ursachensuche

Aus einer youtube-Diskussion  (R.Mausfeld – warum schweigen die Lämmer):

„Ich bin aber der Meinung, die Ursache für das negative (Geldsystem) ist der Mensch. Eben aufgrund seiner Bequemlichkeit, so, wie sie es ja auch beschreiben:

„Dieses System bestraft folgende Eigenschaften durch Armut, Nichtachtung und juristische Bestrafung: Ehrlichkeit = Naivität; Hilfsbereitschaft, Werte teilen = Dummheit und benutzt werden; Kreativität = Ärger und Kosten; mitdenken = unerwünschte Kritik gegenüber dem Leiter; Patriotismus = du bist ein Nazi; Freidenker = Verlust deines Arbeitsplatzes und Kriminalisierung deiner Person bis hin zum Staatsfeind; …. und so ließe sich die Aufzählung ewig fortführen.

Und diese Eigenschaften machen dich in unserem System ‚erfolgreich‘: heucheln, lügen, betrügen, Egoismus, zu lasten der Natur handeln, Intrigenverfolgen, Menschen manipulieren, andere Menschen verbal oder gar physisch bedrohen; …., usw.“Fremdzitat ENDE.

Meine Meinung: Die Fieslinge haben die Macht, und die Fieslinge bleiben an der Macht und werden die wenigen Aufgewachten zerstören. Dies ändert sich auch nicht, wenn die wenigen Aufgewachten plötzlich anfangen, die Fieslinge oder das Geld zu lieben. Das ist mir einfach zu einseitig beschrieben. Diesen falschen Ansatz betreibt man ja vielerorten, auf vielen blogs und webseiten. Das Schlechte wird nicht gut, wenn man es liebt. Im Gegenteil, dadurch verleugnet man ja die Realität, nämlich, daß das Schlechte eben schlecht ist und nicht gut.

Übrigens hat Wolfgang Eggert sehr gut und lange und ausführlich analysiert warum der dumme Michel immer weiter so macht, wie er es macht, Hauptgrund ist sicherlich des Michels Trägheit, ich nenne es Faulheit, und, daß es ihm zu gut geht. Dabei geht der dumme deutsche Michel ÜBER LEICHEN. Das ist ihm aber gar nicht bewußt, es ist ihm einfach egal.

Oder hat den Michel jemals gestört, daß die ein Teil der eigenen Landsleute arm sind? Nein, da hat er drauf gespuckt, soweit er diese Landsleute überhaupt zur Kenntnis genommen hat.

So weit geht des Michels Gleichgültigkeit, die ja dann das Resultat seiner Faulheit ist.

Aus dieser Situation gibt es kein Entkommen. Wenn man den Michel ob seiner Faulheit plötzlich liebt, ändert sich das auch nicht. Man muß den Michel weiter anprangern, immer weiter sagen, was los ist, nämlich, daß die Feigen, die Dummen, die Gierigen, die Verräter uns an den Abgrund ziehen und, höchstwahrscheinlich darüber hinaus.

Sie schreiben ja auch treffenderweise:

Zitat Anfang: „Weißt du, wer am meisten am Geld hängt, dieses sogar als Mittelpunkt ihres Lebens sehen? Das ist die riesige Masse von Mittelmaß und Schlechter. Diese Menschen haben auch das permanente Bedürfnis, sich durch die Dicke ihrer Brieftasche von anderen Menschen zu unterscheiden, weil das das Einzige in ihrer Erbärmlichkeit ist, wo sie das geglaubte Gefühl ausleben können, etwas darzustellen. Das ist auch die riesige, graue Masse, die gedankenlos über alles hinwegschreitet, alle Gifte ins ich hineinfressen, Hauptsache billig und ihre Bildung aus den gleichgeschalteten Massenmedien entnehmen und permanent ihre Umwelt nerven, dass sie für ihre Leistung zu wenig Geld verdienen. Diese negative Masse hat auch ständig das Bedürfnis, sich mit anderen in ihrer Leistung zu vergleichen (ein leider negativer Effekt des Geldes) und das sind auch diejenigen, die diesen Satz voller Leidenschaft aussprechen: „Bist doch selber Schuld wenn du arm bist. Wer wirklich arbeiten will, der bekommt auch Arbeit. Und das ist doch völlig korrekt, wenn jemand mit viel Verantwortung Millionen verdient und die, die nichts weiter können einen Hungerlohn bekommen.“Diese Menschen mit diesen Denkstrukturen sind tatsächlich ein Produkt unserer scheinheiligen Gesellschaft im Zusammenspiel mit dem kriminellen Geldsystem. Die würden für Geld auch ihre Seele verkaufen und spucken auf jeden, der sich unter ihren Füßen befindet.“ Zitat Ende.

Diese Leute kenne ich zu hauf! Alle „Wolfgang Rettigs“ dieser Welt gehören in diese Kategorie.

Dann schreiben Sie folgendes, und das ist falsch:

„Im Gegensatz dazu wird ein kleines oder auch großes Genie in seiner Arbeit niemals als erstes fragen, wie viel er verdient, sondern all seine Gedanken drehen sich darum, wie er seine Arbeit verbessern kann, wie er der Gesellschaft etwas Nützlich anbieten könnte und es macht ihn unglücklich sehen zu müssen, dass es ihm gut geht aber anderen nicht. Und er schätzt und achtet jede Arbeit eines anderen Menschen, die er mit Bravour ausübt, auch wenn es ’niedere‘ Arbeiten sind wie das Saubermachen. Er würde einen Menschen niemals nach der Dicke seiner Brieftasche bewerten, sondern ausschließlich danach, was er sagt, denkt und real tut.“ Zitat Ende.

Meine Meinung: Solche Leute gibt es nicht mehr, sie sind ausgestorben. Ich war mal so. Das hab ich mir aber ganz schnell abgewöhnt.

Weil es die Gesellschaft einen Scheißdreck interessiert, wenn ein Mensch etwas Schönes macht. Ich bin Künstler, habe lange als bildender Künstler gearbeitet, und es geht nicht ohne Geld. Da ich erfolglos war, weil meine Kunst eben in diesen hässlichen Zeiten zu schön war – sowas kauft kaum jemand mehr, die Leute sind zu kaputt, um Schönheit würdigen zu können, oder gar Geld dafür auszugeben – blieb auch das Geld aus, also der Lohn für meine Arbeit. Darüber bin ich dann chronisch krank geworden. Heute mache ich „nur“ noch Musik, die allerdings auch kaum jemand von diesen kaputten Gestalten in Deutschland kauft.

Sie machen den gedanklichen Fehler, den viele Menschen machen. Viele Menschen denken, gute Arbeit würde automatisch immer belohnt. Dem ist aber nicht so. Ich kenne sehr viele Künstler, die aufgegeben haben oder sich gar umgebracht haben wegen Erfolglosigkeit. Wenn man Künstler ist, weiß man, was das heißt: Aufgeben. Es heißt, die eigenen Wurzeln am Weiterwachsen zu hindern. Denn Kunst will immer arbeiten, entstehen, wachsen, sich weiter entwickeln. Diese Scheißgesellschaft interessiert das aber nicht.

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Es hilft also nichts, wenn man gut arbeitet. Sie schreiben oben was vom „kleinen und großen Genie, daß unabhängig vom Geld, seine Arbeit immer besser machen will“. Das stimmt so nicht. Ohne Geld kann man nicht arbeiten, wenn gar nichts rein kommt, als Lohn für die eigene ehrliche Arbeit, und so war es bei mir, dann muß man damit aufhören.

Diese Gesellschaft macht einfach alles kaputt, jeden guten Ansatz, so krank, wie sie ist. Ich habe lange diesbezüglich anders gedacht, habe wirklich versucht, mich einzubringen, aber meine Erfahrungen in dieser Gesellschaft waren durchweg negativ. Das Gute, das Schöne, das Wahre, das will keiner mehr, im Gegenteil, es wird durch den Dreck gezogen.Von den Menschen allgemein. Von fast allen Menschen. Kaum jemand, nur ganz wenige Ausnahmen wissen mehr, so etwas zu würdigen, deshalb ist solch eine Arbeit vergebene Liebesmüh.

Geld ist für mich neutral, ich brauche es einfach, zum leben, so wie jeder Mensch, ich lebe in Armut, und ich hätte es auch gebraucht, um Kunst zu machen, oder Musik zu machen, alleine für Werbung für die eigene Arbeit braucht man Geld. Aber da ich keines habe, weil die Gesellschaft meine Arbeit nicht achtet, wertschätzt, denke ich halt anders über diese Gesellschaft: Sie ist es nicht wert. Warum soll ich für eine Gesellschaft etwas tun, was diese gar nicht wertschätzt? Das wäre 1. Energieverschwendung, Energie, die ich nicht mehr habe, und 2. geht das auch gar nicht, innerlich. Die Leute achten meine Arbeit ja nicht. In einem Klima der Mißachtung, der Schlechtmachung, kann man nicht arbeiten als Künstler. Man kann nur in einem wertschätzenden Klima arbeiten.

So ist das mit dieser Gesellschaft. Abschaffen, möglichst schmerzlos, wäre das Beste.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M

Rainer Mausfeld – Warum schweigen die Lämmer

 

 

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