Wegweisend: Taurec, Gelbes Forum – der ewige Defätismusvorwurf

„Hallo!

Nur handelt es sich hierbei um keine sachliche Diskussion mehr, sondern um die irrationale Verteidigung pseudoreligiöse Glaubenssätze. Desgleich muß zwangsläufig unter die Gürtellinie gehen.

>> Aluhut

>> Fascho-Gedanken

>> Mimimi

>> faschistoid

Wer solche ausgelutschten, altbekannten Totschlagkeulen einwebt, um den Kontrahenten in eine moralisch anrüchige Ecke zu stellen und zwischen den Zeilen zu verstehen zu geben, daß sich mit ihm eine Diskussion ohnehin eigentlich verböte, mit dem verbietet sich selbst jegliche Diskussion, weil er dazu offenbar nicht bereit (und vielleicht auch gar nicht fähig ist). Die Faschismuskeule wirkt wie kalter Wind, der durch hohle Gemäuer pfeift, und zwar bei dem, der sie schwingt.
Ob die Angst vor dem Bösewicht Faschismus, den man völlig aus seinem geschichtlichen Zusammenhang gerissen als Pappnase seinem Gegner anheftet, um ihn als Mensch unmöglich zu machen, überhaupt noch bei jemandem verfängt? Im Grunde sind wir am Anfang des 21. Jahrhunderts schon so weit davon entfernt, daß diese Anheftung nichts weiter als lächerlich wirkt und von einem Geist zeugt, der sich aus abgelebten historischen Zusammenhängen nicht lösen kann und seinen kleinen Rahmen für die ganze Welt setzt.

>> Es wäre schön, wenn wir hier mal ein bisserl mehr ins Detail gehen, wenn wir über „das System“ reden.

Auf diese Art verliert man sich in ewigem Detailgehudel über Verfahrensfragen und rechtliche Spitzfindigkeiten, welche die grundsätzliche Möglichkeit einer reinen Demokratie nicht in Frage stellen, sondern als unbelegten irrationalen Glaubenssatz unhinterfragt voraussetzen. Das große Ganze wird aus den Augen verloren. Ehe man sich mit Detailfragen beschäftigt, sollte die grundsätzliche Frage geklärt werden, ob Massendemokratie (eine andere hast Du offenbar nicht im Auge) überhaupt möglich ist. Dazu sollte man sich mit Geschichtsschreibung und Philosophie aus Quellen auseinandersetzen, die sich deutlich außerhalb der in der demokratischen Gesellschaft sorgsam eingehegten Komfortzone bewegen. Monterone hat hierzu durch seine vielfältigen Zitate insbesondere französischer Autoren wohl einige Inspiration zu bieten.

Mir waren Oswald Spenglers Werke im Wesentlichen ausreichend, dessen Lektüre genügt, einem die demokratische Unverfassung gründlich auszutreiben – sofern man überhaupt bereit ist, die Grundfesten des modernen Lebens in Frage zu stellen, was leider keine Frage des intellektuellen Verstehens, sondern der seelischen Grundeinstellung und des Charakters (im Sinne von „Wesensart“) ist. Insofern sind Diskussionen zwischen allzu gegensätzlichen Polen wohl von Vornherein zwecklos, da ein gegenseitiges Überzeugen gar nicht möglich ist.

Daraus spricht natürlich mein persönlicher Eindruck, daß jeder, der nur irgendwie demokratische „Werte“ verficht, auf einer vorbewußten Ebene grundsätzlich auf der falschen Seite steht und sich die Welt nicht von der Seite des Lebens, sondern des Todes denkt. Kennzeichen dessen sind Konstruktionsversuche steriler (also unfruchtbarer und toter) Systeme, die das menschliche Leben durch Theorien und schriftlich niedergelegte Verfahrensweisen von außen strukturieren wollen. Solche Systeme leben nicht von innen heraus, sie wachsen nicht organisch aus dem Zusammenleben der Menschen, sondern sind eben tote, grundsätzlich lebensunfähige Ersatzkonstruktionen.
Spengler beschreibt die Demokratie als verfassungsmäßig festgeschriebene Anarchie. Mit der überbordenden Bürokratie wird lediglich die zunehmende Formlosigkeit des menschlichen Lebens verbrämt. In der toten Hülle der Verfassungen und Verordnungen machen sich Aasfresser breit und Kräfte kommen zum Wirken, die in der vordemokratischen Epoche durch eine Art Immunsystem der Kultur unten gehalten wurden. Dergleichen Leute, die heute den Ton angeben und das Denken der Menschen bestimmen, befanden sich zuvor auch tatsächlich am Bodensatz der Gesellschaft. In diesem Sinne ist Demokratie tatsächlich mit dem Verwesungsprozeß zu vergleichen, der beginnt, indem Darmbakterien den Wirtskörper zu verdauen beginnen, ehe die Aasfresser kommen. Wie auch die Verwesung ist der Verlauf der Demokratie, wie wir ihn heute beobachten können, zwangsläufig. Alle Versuche, die Demokratie zu reformieren, zu ihren Ursprüngen zurückzuführen, die „heiligen Ideale“ der Theorien in realis zu verwirklichen, sind bestenfalls weltfremd.
Dieser überall zu beobachtende obszöne Beteiligungsfetischismus aus „Teamarbeit“, Ringelreigen und Händeklatschen, der die Menschen dazu bringen soll, die Demokratie von unten her mit Leben zu füllen, kann über die Todesnähe dieser Staatsverfassung nicht hinwegtäuschen. Die begleitende Auflösung der Grundfesten der Gesellschaft, der Familie und der Geschlechterrollen (aus denen sich alle gesellschaftlichen Funktionen ableiten), wird dadurch nicht behoben. Diese Auflösung ist in großstädtischen Formen des Aufeinanderlebens zwangsläufig. Die egalitären, liberalen Grundlagen der Demokratie sind indes nicht die Ursache, sondern ein Symptom einer schon vor dem Durchbruch der Demokratie gründlich veränderten Lebensauffassung der Zivilisation insgesamt, welche die innere Bindung an ihre kulturellen Grundlagen verloren hat. Eine demokratische Verfassung bringt diese Grundstimmung lediglich in eine äußere Form und macht sie auch für jene schwindenden Teile der Gesellschaft durch Zwang verbindlich, die innerlich noch intakt geblieben sind. Dahinter verbirgt sich eine besondere Perfidie der Demokratie.
Ein Versuch, dies zu ändern und aus der Demokratie sozusagen eine „konservative Nationaldemokratie“ oder ähnliches zu machen, ist zum Scheitern verurteilt. Er würde von der Mehrheit der Menschen aufgrund der zeitgeistlichen Tiefenströmung nicht getragen werden und alsbald in die bekannten korrupten Formen übergehen. In diesem Sinne ist die Demokratie tatsächlich alternativlos und eine Diskussion über etwas anderes verbietet sich grundsätzlich, weil es sinnlos ist.

Dein wiederholtes, dümmlich-infantiles „Mimimi“ ist der untaugliche Versuch, dieser unausweichlichen Grunderkenntnis zu entgehen. Du forderst letztlich völlig sinnlose Alternativen innerhalb eines im Großen und Ganzen alternativlosen Verfallsprozesses, den Du als solchen gar nicht erkennen kannst. Daß Leute, die das erkannt haben und die moderne Welt mit all ihren vermeintlichen „Segnungen“ und „Errungenschaften“ in ihrer Gesamtheit gedanklich in die Tonne stopfen, keinen Ausweg bieten können, spricht aber nicht gegen die Richtigkeit ihrer Erkenntnis.
Das Fordern nach Alternativen spiegelt vielmehr den gedanklichen Grundirrtum wieder, der sich letztlich auf die Aufklärung zurückführen läßt, deren (im Wesentlichen stets falsch verstandene) Aufforderung, sich seines Verstandes zu bedienen, zum Machbarkeits- und Planbarkeitswahn geführt hat, der als wesentlicher Motor zur Zugrunderichtung des Lebens in Europa beiträgt. Man meint, es diesmal richtig zu machen und die Staatform zu finden, die das menschliche Leben ein für alle Mal in Ordnung bringt. Seitdem werden Systeme abstrakt konstruiert, die zu Elend und Massenmord führen, wo immer sie in die Tat umgesetzt werden. Das Leben und die Geschichte als das Leben der Kulturen sind aber nicht planbar, weil es sich aus seelischen Tiefenschichten organisch entwickelt, auf denen das menschliche Bewußtsein mit seinen Gedanken, Theorien und Systemen lediglich sekundär obenauf schwimmt. Theoriensysteme, Ideologien, etc. sind lediglich eine Anzeige, welche Stunde es historisch geschlagen hat. In Wirklichkeit bewegen sie nichts, bringen nichts hervor, sondern werden hervorgebracht.
Noch nie wurde mehrheitlich und durch Beschluß des Volkes die Staatsform fundamental geändert. Das waren bestenfalls Scheinabstimmungen (falls überhaupt eine Abstimmung stattfand), die im Rahmen dessen, was die Epoche als Möglichkeiten vorgibt, die äußere Verfassung geändert haben. Die Abschaffung der Monarchie war kein vom Volk getragener Mehrheitsbeschluß. Das Ende der Demokratie wird es ebensowenig sein.

Eine wahrlich organische Gesellschaftsform, die sich im Gegensatz zum obig erschöpfend beschriebenen Sinne, von „unten“ aus dem Zusammenleben der Menschen selbst entwickelt, spiegelt stets die innere Struktur eines höheren Lebewesens wieder, welche – wie der Begriff bereits aussagt – aus „Organen“ besteht. Diese sind funktional aufeinander bezogen und stehen in einer gewissen Hierarchie zueinander. Es gibt ausführende, verarbeitende, produzierende, transportierende Organe. Es gibt solche, die lediglich vegetativ vor sich hin arbeiten, und solche, die bewußt Entscheidungen treffen und bestimmen, wohin sich der Gesamtorganismus bewegt. Dann gibt es solche Organe, die zur Reproduktion dienen, und solche, die dem Schutz vor inneren Krankheiten oder äußeren Feinden dienen. Diese ausdifferenzierte Struktur läßt sich eins zu eins auf die Gesellschaftsform innerhalb von Hochkulturen übertragen, in welcher jeder Mensch eine durch Geburt schicksalhaft zugewiesene Funktion zu erfüllen hat, der er entweder durch sein persönliches Leben nachkommt, oder an welcher er scheitert, wodurch er wie eine abgestorbene oder krebsartig mutierte Zelle ausgesondert wird.
Aus der organisch-hierarchischen Differenzierung des Lebens, die sich auch mit den Teilaspekten führende und ausführende Arbeit beschreiben läßt, folgt zwingend, daß eine solche Gesellschaft niemals demokratisch, sondern stets monarchisch aufgebaut ist. Wahlen gibt es in solchen Gesellschaften nur unter Menschen, die von Geburt an die gleiche Funktionsart im Gesamtorganismus haben. So wird, wer immer gewählt wird, die ihm zugedachte leitende Funktion auch erfüllen. Dem entsprechend setzen sich die wählenden Gremien aus kleinen Zirkeln einander bekannter Männer zusammen: Kurfürsten, Stadtbürger, Zunfthandwerker, etc.
Das ist das höchste an Wahlen, das eine Gesellschaft verkraften kann, und das in diesem Umfang auch völlig sinnvoll und stabilisierend ist. Die Menschen regeln innerhalb ihres Lebensumfeldes, das sie überschauen und verstehen, ihre Angelegenheiten selbst. Ein Bauer, der das Oberhaupt seines Dorfes wählt, ist darin nicht weniger mächtig als die Kurfürsten, die den Kaiser wählen. Auch die attische Demokratie, das altisländische Thing und die antiken römischen Tribus bewegten sich im Grunde innerhalb dieses Spektrums.

Gruß
Taurec

Quelle: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=441093

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Teil 2:

Hallo!

>> verschwenden, die Fundamentalkritik an der Demokratie üben ohne irgendwann Alternativen zu besprechen?

Die „Alternative“ habe ich Dir am Ende in Form der „organischen Entwicklung“ geschildert.

Eine Alternative innerhalb des Systems, welche zwangsläufig in irgendeiner Form demokratisch wäre oder eine reine, aus der umgeschwungenen Demokratie abgeleitete Massendiktatur, wäre völlig nutzlos, selbst wenn sie sich verwirklichen ließe.
Was ich zu verstehen geben wollte, war der Gedanke, daß unsere Welt auf einer Ebene kaputt ist, die sich unserem Einfluß entzieht, da sie die seelisch-kollektive, innere Verfassung unserer Zivilisation betrifft und vor-bewußt ist. Aus dieser Ebene fließen die Ideen, die wir als Systementwürfe, Ideologien usw. im Bewußtsein tragen, sie läßt sich aber nicht umgekehrt durch unsere Entwürfe beeinflussen.
Jede konstruierte Alternative würde rein gar nichts bewirken. Sie würde als Ausfluß der Verfallsepoche, die uns hervorgebracht hat, lediglich den „Systemfehler“ aller Staatsformen seit der Gründung der USA wiederholen, ohne grundsätzlich etwas zum Besseren zu wenden. Das Ergebnis wären über kurz oder lang Zustände, wie wir sie heute haben. Daher sind solche Versuche als Verschwendung von Zeit und Kraft zu unterlassen.

Deine Aufforderung bezieht sich lediglich auf ein Gedankenexperiment, dessen Ergebnis von Vornherein feststeht (bzw. feststehen soll, weil es aus ideologischen Gründen feststehen muß). Es soll nämlich die Demokratie gerettet werden, wobei „Demokratie“ pars pro toto für das damit immanent verflochtene Primat der Wirtschaft, also für Geldherrschaft steht. Beides läßt sich nicht trennen, allenfalls abstrakt gedanklich, aber nicht in der Welt der Tatsachen. Das Primat der Politik wiederherzustellen hieße, die natürliche Ordnung des Lebens wiederherzustellen, in der nicht die Konzentration nach innen zum Verdauungssystem („Wirtschaft“), sondern nach außen auf die lebendige Umwelt dieses Planeten, mit der wir durch Entschluß und Tat umgehen müssen („Kopf und Hände“), vorherrschen würde. Das würde aber, wie ich dargestellt habe, keine demokratische, sondern eine monarchische und ständisch gegliederte Verfaßtheit sein (in der als Voraussetzung zudem sehr viel weniger Menschen am Leben sein müßten).

Dein ständiges Pochen auf Dir genehme Alternativen, deren Vorliegen Du zur Voraussetzung der Richtigkeit der Demokratiekritik machst, die dann allerdings gar keine mehr wäre, ist in sich unsinnig und ermüdet darüber hinaus. Diese Forderung ist weder richtig, noch ist sie ein Argument gegen eine Fundamentalkritik der modernen Welt. Gleichwohl wirst Du sie auch künftig erheben. Man kann ja dann auf meine Beiträge in diesem Faden verweisen, um die Diskussion abzukürzen. [[zwinker]]

Die beschriebene „organische Alternative“ läßt sich natürlich nicht per Beschluß oder durch missionierende Überzeugungsarbeit bei den Menschen durchsetzen. Sie wird sich von selbst entwickeln, nachdem die moderne Welt (deren Eigenschaften „Demokratie“ nur eine ist) sich abgelebt und das Zersetzungswerk vollendet ist. Diese Welt muß sterben, ehe sich wieder lebenswerte Umstände einstellen. Was nicht lebensfähig ist, wird verenden. Aus den Trümmern, welche die Welt wie aus zersetzten alten Hochkulturen entstandener Humus bedecken werden, erwächst organisch die einzig echte Alternative zu Demokratie und Herrschaft des Geldes.

>> ob unsere Demokratie oder Strasserismus besser ist, also ein nationaler Sozialismus ohne Hitler

Damit verwickelst Du Dich in irgendwelchen kleingeistigen Scheinalternativen. „Strasserismus“ oder „Nationalsozialismus“ geht so weit am Wesentlichen vorbei, wie sonst nur was. Das sind organisatorische (aber nicht organische) Varianten der Verfaßtheit einer Epoche, die sich zwar genausogut hätten durchsetzen können, wie das tatsächliche Ergebnis der oberflächlichen politischen Händel, unterm Strich aber an der großen historischen Entwicklung der von Geld und Technik dominierten Zivilisation des Abendlandes nichts geändert hätten.

>> nur solchen sinnvollen Debatten

Es sind in der Tat keine sinnvollen Debatten. Die Sinnhaftigkeit ergäbe sich letztlich einzig durch die Möglichkeit einer Alternative, durchgesetzt zu werden und die Welt tatsächlich zu verändern. Sogar die Durchsetzungsfähigkeit als Mindestanspruch ist aber gar nicht gegeben.
Der Anspruch, „die Welt zu verändern“, ist insofern von sich zu weisen, als er der Motor der destruktiven Eigenart unseres Zeitalters ist. Jeder einzelne, der letztlich nur eine weitere Sprosse in die Leiter abwärts gesetzt hat, hatte hehre Ideale, die Welt zu verbessern. Wer sich nicht als Zersetzer betätigen will, übt sich in Fundamentalkritik der modernen Welt und versucht an inneren Werten durch die Zeit zu retten, was nur zu retten ist. Das ist indes keine äußerliche Tätigkeit, für die man Anerkennung und Zuwendung bekäme, sondern eine einsame Haltung, die kaum nach außen drängt und allenfalls mit anderen Einzelnen geteilt wird, denen man zufällig begegnet.

Ich verweise hier auf Julius Evolas (⇐ Pöhser Faschist! [[top]]) Büchlein „Den Tiger reiten“, in dem er ausführt, daß heutzutage sogar die familiären Traditionslinien, also das Verhältnis zwischen Vätern und Söhnen (falls überhaupt vorhanden) derart gestört ist, daß eine Weitergabe eigener Werte durch Vorbild und Erziehung unmöglich geworden ist. Durch das Hamsterrad der Arbeitswelt unter dem Wirtschaftsprimat sind die Väter den aufwachsenden Söhnen entzogen. Entweder werden die Söhne durch die Gesellschaft korrumpiert, oder diejenigen Söhne, in denen sich eine Ahnung der Verderbtheit der Welt regt, finden entfremdete und ihrerseits korrumpierte Väter vor. Er empfiehlt daher eine Art Lehrer-Schüler-Verhältnis zwischen Seelen, die nicht durch Bluts- sondern Geistesverwandtschaft verbunden sind, um den Funken der Tradition durch dieses dunkle Zeitalter zu retten.

>> Kein vernünftiger Mensch (auch kein AfDler) würde die Demokratie abschaffen wollen.

Das würde ich allerdings auch nicht, ist sie doch einer der notwendigen und unausweichlichen Prozesse, mit denen sich die moderne Welt selbst zugrunde richtet und den Boden für den künftigen Wiederaufstieg bereitet. Man verlangt ja auch von einem Leichnam in praller Sonne nicht, gefälligst mit der Verwesung aufzuhören.

Wenn ich die Wahl gehabt und in einer früheren Epoche gelebt hätte, so hätte ich die Demokratie gar nicht erst eingeführt. Jedenfalls hätte ich alles daran gesetzt, derartige Revolutionen schon im Keim zu zerschlagen. Das gebietet schon die Ehre, obschon die Anstrengungen von einem höheren Standpunkt vergeblich gewesen wären und die damaligen Gegner der Demokratie auf verlorenem Posten standen.

>> Deutschland zu einem der wohlhabendsten und rechtssichersten Staaten

Auch hier spricht nicht der Kopf, sondern der konsumierende, satt sein und gemächlich vor sich hin verdauen wollende Bauch, der zu einer ihm nicht gebührenden Herrschaftsposition gelangt ist.

>> pseudoreligiös

Pseudoreligiös sind all diese weltfremden Systementwürfe ohne Hoffnung auf Verwirklichung und mit Anspruch der utopischen Weltverbesserung, weil man sie mangels politischer Durchsetzungsfähigkeit und mangels Tatsachensinns nur glauben kann und will.

Gruß
Taurec

Quelle: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=441101

98e-Hochwald

Teil 3:

>>Was ist Dein Vorschlag? Was ist jetzt zu tun?

Der Weg kann konsequenterweise nur auf individuellem Wege beschritten werden. Dem entsprechend gibt es kein pauschales Rezept. Es hängt von der eigenen Persönlichkeit und ihren Neigungen ab.

Ich verwies auf Evolas Buch, das einem (aber wohl nur dem geneigten Leser) ein paar Lichter aufstecken kann, exemplarisch aber auch Ritters Buch, der unter anderem auf Evola, Jünger und einigen anderen basiert.

Der mittelalte Ernst Jünger beschrieb im „Waldgang“ den Weg vereinzelter, in der Tradition, also auch spirituell im Überzeitlichen verwurzelter Quertreiber, die an den Säulen des Systems sägen und die Herrschaft der Quantität durch Qualität zu Fall bringen.

Der alte Ernst Jünger beschrieb in „Eumeswil“ ein dem Deutschland seit 1919 mit wechselnden Republiken und Diktaturen nicht unähnliches System, in dem sich der innerlich anders verfaßte „Anarch“ arrangiert hat, nach außen hin konform lebt, aber im Privaten den Zusammenbruch vorbereitet. So beschreibt Jünger vergleichsweise detailliert, wie er sich im Wald einen Ausweichbunker mit Bewaffnung einrichtet. Konsequenterweise verschwindet der Protagonist schließlich in der Wildnis, während die Zivilisation weiter ihren belanglosen Lauf nimmt.

Einen aktiveren Nebenweg nimmt das „Projekt Sankt Michael“ (ehemals „Projekt Ernstfall“) aus der Überlegung heraus, dem kulturellen Zerfall zu begegnen, indem man Keimzellen bildet, die dem dunklen Zeitalter gewachsen sind. Auf der Suche nach einer für Zugänge möglichst anknüpfungsfähigen spirituellen Grundlage kam man auf die Idee, daß bestimmte untergründige Elemente des Christentums als der einzigen überkommenen europäischen Religion das sinnvollste seien (im Gegensatz zu diversen Sekten und Erneuerungsbewegungen, die es in der Vergangenheit gab und gibt, die aber stets nur wenige interessieren können und selbst nur ein von der Moderne ausgehender Kontrapunkt sind). Das Ergebnis ist wohl eine Anlehnung an den Deutschen Orden des Mittelalters (Dienst und Aufbau in einem verwilderten Land) und des Klosterwesens, in dem schon damals die Reste der Antike durch das letzte dunkle Zeitalter gerettet wurden.

Das Gemeinsame ist ein Entsagen von allen äußerlichen politischen („parteipolitischen“, aber letztlich ideologischen) Tätigkeiten, die einen nur ins System verstricken und korrumpieren würden. Auch der Lebensweise der modernen Welt gegenüber würde man, wenngleich man ihr im Alltag nicht entgehen kann, eine innere Distanz und Souveränität aufbauen, gepaart mit einer gehörigen Verachtung des Konsums und aller materialistischen Fixierungen sowie eines Sicherheitsbedürfnisses, das letztlich nur die Bequemlichkeit kaschiert.
Im Wesentlichen muß es wohl darum gehen, einen persönlichen Gegenpol zur modernen Welt zu bilden, der nicht nur in Pseudoopposition gegen Teilaspekte besteht, ohne das Fundament anzugreifen, sondern den ganzen Menschen bis in die Tiefe seines Wesens wieder mit den geistig-spirituellen Wurzeln seines Daseins verbindet. Ohne diese Verwurzelung ist Kultur überhaupt nicht möglich. Derart gefestigt sieht man sich im Stande, in seinem jeweiligen Umfeld, der persönlichen Handlungssphäre als Anker und Angelpunkt wirksam zu werden, der subtil ausstrahlt und andere Menschen (umherirrende/schwächere Frauen und Männer), die aber noch nicht völlig an die Zivilisation verloren sind, wieder auf das wahre Leben orientiert. Möglicherweise gelingt es so, kleine überlebensfähige Gruppen zu bilden und die „Fackel“ im Untergrund auch über mehrere Generationen weiterzugeben, bis sich die Zivilisation totgelaufen hat.

Gruß
Taurec

Quelle: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=441116

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Wer die Wahrheit mit Defätismus verwechselt, hat die Dinge nicht zuende gedacht. Ich teile Taurecs Meinung, was diese Dinge angeht, schon länger; einzig und alleine was das Christentum angeht, bin ich anderer Meinung. Mit „Defätismus“ wurde auch ich immer angegangen, regelrecht als Keule, als Moralkeule wurde mir dieser Vorwurf gemacht, von Menschen die mich nicht ansatzweise verstanden haben.

Ich bin der festen Überzeugung, nur, wer wirklich verstanden hat, wohin die „Reise“ der Menschheit geht, kann hier mitreden. Hier zählen keine politischen oberflächlichen Überzeugungen,  und hier zählt auch keine Kleingeistigkeit. Hier ist nur wichtig, daß man gewissen Dinge von Verstand her weiß und das man gewisse Dinge spirituell spürt – und BEIDES DARF SICH NICHT WIDERSPRECHEN.

Ich bin aber der Meinung, Menschen brauchen einen Glauben und bekanntlich bin ich Mitglied einer Glaubensgemeinschaft, die sich dem hier heimischen, ältesten überlieferten Glauben verschrieben hat, dem Germanischen Altheidentum. Nur dieses kann die Basis bilden für einen Neuanfang, wenn alles andere zuende ist.  Nur dieses kann die Grundlage sein für einen Neuanfang, weil es den Menschen mit der Natur verbindet, dem Menschen den ihm angestammten Platz in der Natur/Schöpfung zu weist – dies kann das Christentum nicht.

Und so weit wird es kommen, es kann gar nicht anders kommen, es kann sich nicht anders entwickeln, als so. Dabei ist es auch egal, wie lange die Entwicklung dauert, sie wird so verlaufen und nicht anders, das ist so sicher, wie exponentielles Wachstum immer zum Crash führt. – Dank an Taurec. Fetthervorhebungen im Text von mir.

Teutoburgs Wälder

Einsamkeit und Wahrheit

 

Man hält die Menschen im Netz bzw versucht sie, möglichst früh ins gesellschaftliche Netz einzubinden (=abhängig zu machen), weil sie dann leicht zu manipulieren sind. In der letzten Zeit kann man beobachten, daß dies immer früher geschieht; die Kinder immer früher aus den sie – normalerweise – stabilisierenden Elternbeziehungen heraus nimmt und in Verwahranstalten steckt, wo sie „sozialisiert“ werden. Dies ist natürlich ein Verbrechen und es soll bewirken, daß die späteren Erwachsenen immer leichter beeinflußbar werden. Das nennt sich dann „Sozialisation“ und ist, natürlich, laut System-Ansicht, „unbedingt notwendig“. Ist ja klar, das System will Biorobotor und keine Menschen, die auf falsche Gedanken kommen und diese gar ausführen könnten. Die Prägungszeit in der Kindheit ist die Wichtigste, was dort geschieht ist kaum mehr änderbar.

Ich erlebe das ziemlich ähnlich wie Rousseau: der Mensch ist frei geboren, aber die Gesellschaft legt ihn überall in Ketten. Die Verlogenheit, Abhängigkeit und Angepaßtheit der Menschen kann ich oft nicht ertragen – eigentlich kann ich das gar nicht ertragen.  Gepaart mit Mißgunst ist das aber auch eine unerträgliche Mischung! Mißgunst finde ich am Schlimmsten, weil sie mir fremd ist. Ich kann mich gar nicht in Menschen hinein denken, die neidisch sind. Wo die Wahrheit nicht gesagt werden kann, entferne ich mich in der Regel, weil mir die Lüge unerträglich ist. – Natur bin ich gewohnt seit meiner Kindheit – die Natur, der Wald, ist immer REIN (in seinem Urzustand, wenn er nicht von Menschen verschmutzt wird). Im Wald ist keiner, der einen belügt, manipuliert; da ent-täuscht einen keiner, die Natur IST einfach. Sie bewertet mich nicht. Sie nimmt mich auf.

Wir alle kommen aus der Natur und wenn ich im Wald bin, weiß ich: Ich bin zuhause. Deshalb bin ich in der Natur nicht alleine, dort ist alles, was man sich als Mensch nur wünschen kann.

Die Schönheit ist dabei ein sehr wichtiger Faktor. Wie schön ein Wald ist, oder einfach nur eine Landschaft, die möglichst naturbelassen daher kommt, ich glaube, bei meinem Empfinden diesbezüglich, bin ich alleine. Wäre dem anderes, dann würden die dummen deutschen Michel nicht alles mit Straßen und neuerdings, Windrädern, zupflastern. Ich verstehe so ein Verhalten nicht, es ist mir völlig UNVERSTÄNDLICH. Wie kann man seine Heimat zerstören. Der Michel zerstört aber alles, was wichtig ist, ohne zu verstehen, was das überhaupt ist. Wahrscheinlich, weil er selbst innerlich zerstört ist; es ist ihm ja auch egal, wenn sein Volk zerstört wird. Er empfindet nichts mehr dabei.

Wie verlogen und krank die Gesellschaft ist, erkennt man daran, daß ihr nichts mehr in der Natur heilig ist. Die Chancen, daß sich diese derzeitige Gesellschaft dahin gehend ändert, als daß sich ihr Bewußtsein hin zum Positiven ändert, daß sie ihre negativen Eigenschaften ablegt, sehe ich allerdings gegen Null gehen. Das liegt einfach daran, daß die Masse der Menschen zu leicht korrumpierbar (bestechlich) ist. Bestechung ist für mich nicht unbedingt immer finanzieller Natur, sondern sie ist auch da vorhanden, wo die sogenannte „eine Hand die andere wäscht“, oder, wo, noch schlimmer,  der sogenannte „Klüngel“ herrscht. Klüngel, das ist das rheinische Wort für „Mauscheleien im Verborgenen“, die meist „etwas anrüchig“ sind,  dh. diese Mauscheleien sind nicht ehrbar, sonst würden diese Dinge ja öffentlich geregelt.

Die gesamte brd ist „verklüngelt“ – allerdings ist das Netzwerk global. Es geschieht hier nichts, was nicht vom System gewollt ist. An der Stelle sei das Thema „Wahlen“ erwähnt, denn auch Wahlen sind nur Show für das „Volk“, für die Masse der Menschen, sie können in so einem System, in dem wir leben, auch gar nichts anderes sein. Das merkt man aber eigentlich recht schnell.

Dies erkennen 99 Prozent der Menschen aber nicht, weil sie in der Lüge leben und dort auch gerne leben. Da sind wir wieder beim Thema: Einsamkeit und Wahrheit. Ist  man in dieses System eingebunden, oder gar abhängig, dann erkennt man diese Dinge nicht, und man lebt zwangsläufig in der Lüge, im System.

Dies ist vielleicht auch der Hauptgrund, warum ich in den überall üblichen Hurra-Patriotismus nicht einstimmen mag. Erstens mal wird überall gelogen, daß sich die Balken biegen, und zweitens sind ein großer Teil dieser Patrioten fast andauernd damit beschäftigt, sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen.

Das hilft aber keinem weiter. Weiter helfen kann nur eine Bewußtseinsänderung der Menschen insgesamt. Ich weiß, dieses Wort ist abgedroschen. Aber ihr, da draußen, ihr müßt endlich anfangen, Verantwortung für Euer Tun zu übernehmen, für jede Eurer Taten,  und seien sie noch so klein. Ihr müßt aufhören, zu lügen, und weg zu sehen – des lieben Friedens wegen. Aber ihr habt das Lügen so sehr gelernt, das ist das Problem. Auch schweigen ist lügen. Auch wegsehen ist lügen. Löst euch von euren Abhängigkeiten und dann erkennt ihr auch die Lügen. Aber das Lösen ist ja unbequem und „geht nicht“ – werdet ihr an dieser Stelle sagen. Ich kenne diese Ausreden.

Mit der Ehrlichkeit könnte jeder bei sich, im Kleinen, anfangen. Ich weiß aber genau, daß das keiner tut, weil es 1. unbequem ist, und 2. weil „man das nicht macht“ (anderen Leuten die Wahrheit sagen). Vielleicht wäre es an dieser Stelle mal interessant, zwei Grundsätze einzuführen: 1. Behandele den anderen nicht so, wie du auch nicht behandelt werden willst.  Also: Willst du gerne belogen werden, um des „lieben Frieden wegens“? Denk mal drüber nach. 2. Lerne, deine Gefühle zu erkennen und sie so auszudrücken, daß du sie dem anderen sagen kannst, ohne ihn zu verletzen. Das geht. Das kann man lernen – wenn man denn will. Wobei das Gefühl, verletzt zu sein, auch immer auf das Gegenüber ankommt: Jemand der nicht gewohnt ist, daß man ihm die Wahrheit sagt, wird damit erstmal Probleme haben. Tja, man muß aber irgendwann mal damit anfangen.

Leider will diese Gesellschaft keine Änderung, sie will besinnungslos weiter dem Abgrund entgegen taumeln. Der dann mit der völligen Vernichtung (Unbewohnbarkeit) der Erde enden wird. Denn nur da kann solch ein kollektives Verhalten enden.

Es ist ja ganz nett, wenn Menschen behaupten, im Falle des Ernstfalles werde man sich als Deutscher Volksgenosse schon gegenseitig erkennen und helfen – dies ist allerdings, in solch einer Gesellschaft, reines Wunschdenken. Wunschdenken  ist beruhigend, entspricht aber nicht den Realitäten. Die da sind: Man geht aneinander vorbei. Man lebt egoistisch so weiter, wie bisher, in der Lüge, inklusive weiter fortschreitender Zerstörung der Natur.

Das Video schließt mit einer Ahnung auf bessere Zeiten. Ja, ich war immer der Meinung, daß diese kommen können, daß sie generell möglich sind. Bessere Zeiten für die Welt/die Menschen entstehen aber nicht, wenn an Symptomen rum gedoktort wird und ansonsten alles so weiter geht, wie bisher. Es müssen ganz andere Veränderungen her, damit sich eine Gesellschaft entwickeln kann, in der auch der Einzelne, Wahrheitsliebende, sich gerne einbringen möchte, weil diese Gemeinschaft eine echte Gemeinschaft ist, eine Volksgemeinschft,  die im Fluß der Zeiten in der Wahrheit lebt, und nicht in der Lüge. Und die sich somit auch harmonisch in die Umwelt einpasst, die ein Teil der Natur ist, und nicht, so, wie es derzeit ist, die Natur, die Umwelt und damit unsere Heimat, zerstört. Aber der oberste Grundsatz einer Gesellschaft sollte immer die Wahrheit bleiben. Sobald man beginnt, sich davon abzuwenden, wird es krank.

Teutoburgs Wälder

Korrumpierbarkeit der Deutschen

Wenn die Deutschen nicht geldgeil wären dann wären sie auch nicht korrumpierbar.
Da aber der Deutsche selbst als „Beamter“, „Angestellter“, oder sonstiger Lohnsklave voll bestochen wird (nämlich mit seinem „job“, also mit GELD), ist alles in unserem Land so, wie es ist.
Es wird sich auch nichts ändern. Durch Wahlen erst recht nicht. Weil Parteien alle Teil des derzeitigen Systems sind,  da ändert sich nichts. Und es werden sich immer irgendwelche Deutsche finden lassen, die irgendeine Arbeit für die derzeitige oder halt eine andere Regierung machen, für Geld, versteht sich. (Die sogenannte „Alternative für Deutschland“ ist eine Geld-Partei, eine neoliberale Partei.)  Da muß nur der Lohn hoch genug sein, und der Deutsche verkauft alles, auch seine eigenen Landsleute. Hinterher jammert er zwar gerne, daß er keine andere Wahl gehabt hätte, das stimmt aber nicht.
Jeder Mensch hat IMMER eine Wahl. Das einzige, was sich nicht umgehen läßt, ist der Tod.

Es gab mal eine Zeit, da waren die Deutschen nicht korrumpierbar. Das ist sehr lange her. Damals pflegte man noch einen anderen Glauben  und man wäre lieber gestorben, als sein Land, sein Volk und seine Heimat zu verkaufen. Damals hatten die germanischen Völker noch Ehre und Mut und ihnen war ihre Heimat heilig.

Heute interessiert sich keiner mehr für „so etwas“. Das Einzige, was „Deutsche“ noch interessiert, ist Geld.  Na ja. Genug davon. Es werden andere Zeiten kommen. Mal sehen, wer dann noch von diesem verweichlichten Restvolk übrig geblieben ist.

48e-Stapellager-Schlucht

Teutoburgs Wälder

Man kann nur etwas leben, wenn man Geld dafür hat

…. oder man macht etwas, wozu man kein Geld braucht.

4e

Natürlich soll man IMMER eigene Entscheidungen treffen. 12 Jahre eigene Arbeit als Künstler in den unterschiedlichsten Bereichen lassen sich auch nicht anders bewerkstelligen. Als authentischer Künstler, als der ich mich sehe, konnte ich nur arbeiten, indem ich fortlaufend eigene Entscheidungen treffe.

Mein Fazit aus diesen 12 Jahren lautet: Ohne Geld geht in dieser Gesellschaft nichts. Dabei ist es völlig egal ob man eigene Entscheidungen trifft oder anderer Leute Ideen durchzieht. Ohne Geld hat man keine Chance. Dabei ist es auch völlig egal, wie gut man ist, oder wie sehr man sich für seine Sache einsetzt. Als bildender Künstler war ich von morgens acht bis weit in die Nacht tätig, oft habe ich parallel gemalt und ausgestellt, das ist Streß, wie nur Gesunde ihn kurze Zeit aushalten, aber dieser Streß wurde nie weniger, im Gegenteil, die dauerhafte Arbeit fast rund um die Uhr, ohne etwas zu verkaufen, in Kombination mit dem Druck von „Behörden“ multiplizierte den Streß noch mal. Es ist ja nicht so, dass wir in diesem unserem schönen Land einfach frei und unbehelligt als Künstler arbeiten könnten, nein, das können wir nicht, wenn wir beim Kotz-Center (anderswo Jobcenter genannt, wobei, diesen Namen hab ich nie verstanden, denn Jobs gibts da nicht) gemeldet sind als Künstler, kommt von diesem „Center“ jede Menge Druck, da man ja als Künstler ohne Geld zwangsläufig erfolglos ist, jede Menge Druck, irgendeinen Scheiß 1-Euro-Job anzunehmen, oder sich irgend einer Sinnlosmaßnahme zu unterziehen, sinnlos, weil diese Maßnahme einen sowieso nicht in Arbeit bringt, und  2. sowieso verboten, denn in Deutschland herrscht das Recht auf FREIE Berufswahl, wogegen natürlich o.genannte Kotz-Center mit ihren Zwangsmaßnahmen gegen Arbeitslose ständig verstoßen.

Bin dann auf Musik umgestiegen, weil die Malerei nicht mehr ging, emotional nicht mehr, finanziell nicht mehr, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Und weil ich früher schon lange Zeit Musik gemacht habe, quasi seit meiner Kindheit, später habe ich diverste Musikstile gemacht, hauptsächlich Folk, American und Irish Folk, letzteres dann in Bands, über viele Jahre, mit sehr vielen Auftritten, aber alles im Amateurbereich. Aber ich habe viel gelernt. So dass mir der Gedanke, auch deutsche Volksmusik, gut aufgearbeitet und instrumentalisiert, müßte ein Publikum haben, kam. Außerdem hat es mir Spaß gemacht, die alten Lieder aus der Kindheit zu singen. Gedacht, getan, ich hatte eben auch diesen Bezug zur deutschen Volksmusik, haben wir doch als Kinder zuhause viel gesungen, und das waren eben alle diese deutschen Lieder; also gedacht, getan, umgesetzt, da ich ja verschiedene Instrumente spiele, Noten lesen kann, ein bisschen Ahnung hab von Aufnahmetechnik, ging das Aufnehmen sogar gut, es wurde immer besser, hat Spaß gemacht und so weiter.. bis…

tja.

Wie üblich: Die Deutschen wollen sowas nicht, sie wollen ihre eigene Musik nicht, sie mögen ihre Musik nicht, und sie kaufen auch nichts oder nur ganz vereinzelt. Werbung machen kann man nur mit viel Geld, das hatte ich nicht, ich habe also viele potentielle Kunden gar nicht erreicht. Ich merkte dann immer mehr, dass Deutsche „absolut solidarisch“ sind, dass sie ihre eigenen Künstler „fleißig unterstützen“… *Achtung Ironie* …  seit dieser prägenden Erfahrung, die sich über Jahre hin zog, weiß ich, dass ich für unsolidarische Menschen nichts mehr tue; ich behandele Menschen nur noch so, wie sie mich behandeln, und das ist leider oft sehr…. daneben, schwach ausgedrückt. Aber die meisten Deutschen ignorieren ihre Musik einfach, es interessiert sie nicht. Auch wenn es sich um ihre eigene Kultur handelt. Letztens meinte irgend eine Kommentatorin auf youtube, youtube „sei doch keine Singstube“. Dämlicher kann man keine Bemerkung loslassen. Was soll youtube denn sonst sein? Und warum soll man es so nicht nutzen, wenn nicht dazu, die eigene Musik zu verbreiten, die schließlich zur eigenen Kultur gehört? Sehr oft hatte ich über die vergangenen Jahre das Gefühl, dass Deutsche sich selbst hassen, dies aber auf andere projizieren,  und auch sehr oft auf mich.

Das mit dem Hass ist aber nur bei Deutschen so. Bei Iren zb. ist das nicht so, die gehen ganz anders mit ihrer Kultur und Musik und ihren Musikern um. Da wird man auch als Fremder richtig freundlich aufgenommen und geachtet.  Was mich zur obigen Schlussfolgerung, dass die Deutschen größtenteils voller Selbsthass sind, brachte.

Man muss sich von solchen Leuten dann leider auch emotional abkoppeln, weil man immer wieder ent-täuscht wird. Diese Abkoppelung führt dann dazu, dass man nicht mehr ent-täuscht wird. Die Täuschung bestand  darin, dass man als deutsch fühlender Mensch dachte, es müsse ja dieses deutsche Volk noch geben, mit all den Tugenden (und natürlich auch Un-tugenden), die man Deutschen allgemein zuschreibt, als da sind:  Ehrlichkeit, Offenheit, Mut, Disziplin, TREUE,  und eben Solidarität. Diese Eigenschaften habe ich bei Deutschen nicht mehr gefunden, es scheint sich eher alles ins Gegenteil verkehrt zu haben, und Solidarität finde ich ganz wichtig, die steht mit der TREUE an erster Stelle, und diese habe ich gar nicht gefunden.

Man muss also sein eigenes Ding machen, so weit es geht, ohne Geld, aber auch ohne diese vermeintlichen „Landsleute“. Es ist natürlich trotzdem schön, wenn sich im Laufe des Lebens mehr oder weniger durch Zufälle, noch der Eine oder Andere einfindet, der ein Stück Lebensweg mit mir gehen mag.

Wenn jetzt Menschen beim Lesen dieser Zeilen sagen, dass das nicht gehe, sage ich euch: Doch, das geht. Das geht sogar besser, als wenn man ständig am Suchen ist, nach irgendwelchen Gruppen, Parteien, und solidarischen Mit-Menschen. Was ich alleine schaffe, ist tausendmal besser als das, was nicht vorhandene Dritte zusammen mit mir schaffen. Weil: Auf mich kann ich mich verlassen, auf die Anderen nicht. Alles, was ich erschaffen habe, und das ist viel, ist mehr, als ich je mit anderen zusammen hätte machen können, und es ist mehr, als das, was die Großmäuler da draußen, die behaupten, man müsse nur machen, dann stelle sich der Erfolg von alleine ein, je erschaffen haben. Auf Großmäuler kann ich sowieso verzichten. Hunde, die bellen, beißen nicht. Und ganz wichtig, was kümmert es die Eiche, wenn der Hund dran pinkelt.

Womit ich auch ein bisschen Bezug nehme auf diesen Beitrag:

https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2016/12/05/wie-man-sich-einen-scheiss-darum-kuemmert-was-die-anderen-denken/

dort wird als 4. Punkt genannt: „Finde dein Rudel“:

Gehen Sie nicht davon aus, dass Sie damit aufhören können, sich um die Meinungen anderer zu kümmern. Begeben Sie sich stattdessen auf die Suche nach den Menschen, die Ihre Stärken und Ihre Güte sehen und denen Sie vertrauen. Bleiben Sie bei ihnen und nehmen Sie es ernst, was sie sagen. Wenn Sie befürchten, dass sie schlecht von Ihnen denken, dann überprüfen Sie ihre Befürchtung: Fragen Sie sie, was los ist. Eine kleine Gruppe von Freunden oder eine Gemeinschaft kann viel dazu beitragen, dass man sich sicherer fühlt. Es ist wichtig zu wissen, dass Sie geliebt werden.“

Meine Antwort: Suchen ist schlecht. Einfach so,  zufällig auf solche Leute treffen, ist gut, es geschieht aber sehr selten. Diese Menschen mag es also sehr vereinzelt geben. Sie sind aber dann geographisch so weit entfernt, dass sich daraus nie eine „Gruppe von Freunden“ oder gar eine „Gemeinschaft“ ergeben hätte. Das hat auch was mit dem Alter zu tun; die meisten dieser Menschen haben i.d.Regel in dem fortgeschrittenen Alter, in dem ich mich befinde, „andere Verpflichtungen“, sprich: Verwandtschaft, Kinder, Ex-Partner, und so weiter, die jedwede Annäherung verunmöglichen, weil diese Verpflichtungen die Menschen örtlich binden.

Bescheiden, Teutoburgs Wälder

Deutschland ist tot und Merkel ist schuld (wer denn sonst?)

Innerhalb einer Stunde:
Jasinnas Video muss verbreitet werden da es gesperrt wird. Ganz schlimm, schrecklich, der Untergang des Abendlandes droht. Es kommen zwar immer noch seit über einem Jahr nun, Tausende fremde Landnehmer, es werden zwar täglich deutsche Kinder, Frauen, Männer, überfallen, vergewaltigt und ermordet. aber Jasinnas Video ist natürlich wichtiger.
Manchmal denke ich, die Deutschen sind es selber schuld, ihnen fehlt einfach die Hirnmasse, sie können nicht verstehen, was läuft, und sie können nicht Wichtiges von weniger Wichtigem unterscheiden.

link: https://andreasgrosse.wordpress.com/2016/10/31/jasinna-das-video-muss-schnell-verteilt-werden-es-wird-schon-gesperrt-am-meinungs-pranger-re-up/

Der zweite schockierende Artikel nennt sich „Verlust der Menschlichkeit“ und die Autorin findet das offensichtlich gut. Denn sie zitiert ihre Großmutter, die es ja wissen muss da sie einen oder zwei (?) Weltkriege mit gemacht hat: „Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um“. Dass die Großmutter traumatisiert ist und dass Rat-SCHLÄGE traumatisierter Personen nicht für die heutige Zeit taugen, so weit hat die Autorin nicht gedacht, es ging ihr nämlich um den „Fall“ des in einer Bankfiliale zusammen gebrochenen und danach gestorbenen Rentner, über den vier Menschen einfach so drüber gestiegen sind, ohne sich zu kümmern. Dies findet die Autorin offensichtlich normal, jedenfalls sucht sie in ihrem scheinheiligen Artikel jede Menge Gründe, ich nenne so etwas Ausreden, warum man Sterbenden nicht helfen muss.

Sterbenden nicht zu helfen, sei ja völlig mal. Und außerdem, wußtet Ihr es nicht längst? Merkel ist natürlich schuld daran, dass man sich so verhält, denn Merkel hat diese Leute ja reingeholt nach Deutschland und deshalb ist man nirgendwo mehr sicher und braucht sich auch nicht um sterbende zusammenbrechende Rentner zu kümmern – schließlich könnte es sich beim Sterben ja um eine Show handeln. Ali könnte ja, wenn man sich über ihn beugt, sein Messer zücken.

link zum Artikel: https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2016/10/31/der-verlust-der-mitmenschlichkeit/

74e-buchenblatt

Da fällt mir nur noch ein: Gute Nacht, Deutschland, du bist schon gestorben. Deine Menschen sind gestorben, ihre Menschlichkeit ist ihnen irgendwo abhanden gekommen, sie sind TOT und damit ist Deutschland tot. Denn was nützt die tollste Landschaft, wenn man die Bewohner menschlich in die Tonne kloppen kann.

Den Deutschen fehlt nicht nur die Hirnmasse sondern auch die Mitmenschlichkeit. Und, überhaupt, letzten Endes ist es immer Merkel schuld. Wie praktisch. So können wir ja noch ewig weiter machen *GRUSEL*

passend zum Tag ein paar Gruselnachrichten, von mir kommentiert,

Teutoburgs Wälder

Was keiner wagt

was-keiner-wagt

übernommen von hier: https://morgenwacht.wordpress.com/

Autor: Walter Flex

Der Text hat sehr viel mit Herdentrieb und Indoktrination zu tun. Menschen, die so handeln, wie oben beschrieben, sind in der Regel Außenseiter der Gesellschaft, weil sie das tun und aussprechen, was die anderen nicht hören wollen. Deshalb handelt kaum ein Mensch so. Außerdem ist solch eine Lebenseinstellung sehr unbequem und anstrengend, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Bitte beherzigen!

Teutoburgs Wälder

EinfluSS der Gene wurde überschätzt

Als Armer wird man geboren und stirbt auch so,als Reicher ebenso.
Das wird leider in der Gesellschaft kaum thematisiert, denn diese Botschaft widerspricht der ersten kapitalistischen Lüge: „Du kannst alles werden, du musst dich nur anstrengen!“

Ohne diese Lüge würden die Sklaven nicht mehr arbeiten gehen.

Die zweite kapitalistische Lüge ist die Lüge der Freiheit und sie ist eng mit der ersten Lüge verknüpft, eine könnte ohne die andere nicht existieren.

Aus dem Artikel: „Die Studie zeige aber, dass das vorhandene genetische Potenzial in einem Umfeld mit umfangreicher Förderung offensichtlich besser ausgeschöpft werden könne, so die Lernforscherin.“

Ich bin noch NIE von irgendjemand (inklusive meiner Eltern) gefördert worden. Ich stamme aus einer armen Familie, wo man als Kind NICHT gefördert wurde, sondern – als Mädchen sowieso – eher als lästiges Übel betrachtet wurde.

Dementsprechend gab es weder weiterführende Schulen noch wunschgemäße Ausbildung für mich.

Alles was ich gemacht und geleistet habe, habe ich aus EIGENER Kraft geleistet, und leider auch erst spät im Leben, zu spät, wie ich heute weiß. Vorher ging es aber nicht.

So spät hat man sowieso keine Chance mehr. Ohne Geld hat man keine Chance, ohne das richtige, positive, fördernde Umfeld  (Menschen die einem helfen) hat man keine Chance und dann kann man sich eigentlich direkt begraben. Man hat einfach als Mensch KEINE CHANCE wenn all das fehlt, wie in dem obigen Artikel beschrieben. Ich habe zwar dann trotzdem noch weiter versucht, immer weiter gearbeitet, aber es war erfolglos, und meine Kraft wurde währenddessen immer weniger, da geht einem regelrecht die Lebenskraft flöten, das spürt man richtig, und ich bin dabei krank geworden. Der Dauerstress, der Kampf um den Erfolg ist natürlich nicht gesundheitsfördernd, und wenn man überall nur Steine in den Weg gelegt bekommt, und so war es immer. Immer nur Hindernisse, Hemmnisse, und/oder Geldknappheit, kein Geld für WErbung, kein Geld für den Artklub, kein Geld für einen Führerschein, kein Geld für die Galerie und jetzt kein Geld für Gesundheit. Und natürlich noch die Hetze im Internet, es muss wohl sehr mißliebige Leute geben auf „nationaler“ Seite, die sich einen Spaß dran machen,  mich im Netz zu verfolgen. Dabei kann ich gerade das nicht gebrauchen sondern ich bräuche eher Unterstützung, das interessiert dieses Dreckspack aber nicht.

Das ist die klassische Biografie einer armen, zwar hochbegabten, aber trotzdem armen Frau wie mir.  Was bleibt ist mein Mitleid mit Menschen, denen es ähnlich geht wie mir.  Das ist doch auch schon mal etwas. Es gibt keine Chancengleichheit für Arme. Lassen Sie sich das nicht einreden. Und vor allen Dingen, lassen Sie sich deshalb keine Schuldkomplexe einreden, Sie sind nicht schuld, dass Sie keine Chance haben.

Teutoburgs Wälder

Zukunft für Deutsche nur noch ohne Deutschland (Zentralrat der Juden in Deutschland)?

Halb Kind, halb Konzernchef: Stimmen Habitus, Umfeld und finanzielle Ausstattung, geht es leichter nach ganz oben Der große Irrglaube vom Aufstieg in die Elite

Kann es aber jeder noch nach ganz oben schaffen? Oder ist Grube die Ausnahme und Gottschalk junior die Regel?

Wissenschaftler streiten schon lange darüber, ob die Gene oder die Umwelt über den Erfolg im Leben bestimmen.

Aktuelle Studien liefern jetzt Indizien, daß der Einfluß der Umwelt – Familie, Nachbarn, Freunde – für den weiteren Lebensweg bisher systematisch unterschätzt wurde.

Talent, Köpfchen und Fleiß zählen somit für den Aufstieg womöglich weniger als bisher angenommen.

Geld, Beziehungen oder ein klangvoller Name dagegen könnten deutlich schwerer wiegen.
Das Thema berührt die Grundfesten der Gesellschaft. Es geht um Gerechtigkeit, darum, ob etwas wie Chancengleichheit überhaupt möglich ist. Und damit um den Markenkern des demokratischen Westens, dessen Verheißung es ist, dass es jeder vom Tellerwäscher zum Millionär oder vom Hartz-IV-Kind zum Vorstandschef schaffen kann.

Elite wird man nicht, Elite ist man

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Andere Deutsche und so weiter – Teil 2

Man gehe einfach hin und mache.

KLingt doof? Ist es aber nicht. Alles Einfache ist richtig.

Die meisten Deutschen suchen nach irgendeiner Hammelherde, der sie hinterher trotten können. Egal,welche.

Viele trotten derzeit einer sogenannten AfD hinterher. Viele glauben immer noch in ihrer Obrigkeitshörigkeit, Wahlen würden etwas ändern. Auch Parteien ändern nichts, und schon gar nicht die AfD. Spricht man sich öffentlich gegen diese Dinge aus, wird man von anderen Deutschen heftig angegangen, beleidigt und so weiter. Die Deutschen wollen irgend einen Mist glauben und irgendwo hinter her trotten, wenn man ihnen versucht, zu erklären, dass es so nicht geht, fühlen sie sich angegriffen und sie bekommen Angst. Diese ihre Angst führt natürlich dazu, dass sie den Überbringer der Wahrheit heftig angreifen. Anders können sie auch nicht re-agieren.

Es ist immer ein re-agieren, eine Handlung aufgrund einer vorausgehenden Handlung einer anderen Person. Es ist von Deutschen NIE eine eigene, unabhängige Reaktion. Daran erkennt man den Abhängigen, den Sklaven.

Einfach machen, das kann der Deutsche nicht. Er muss erst immer schauen, was die anderen sagen, die „Behörden“ dazu sagen,wo es die Genehmigung für sein Tun gibt, und, ganz wichtig, wo er das, was er eventuell machen könnte, nicht alleine tun muss. Denn dazu ist er zu feige, das kann er gar nicht.

Dieser Mann hier macht:

Oder hier, mit wenigen Hilfsmitteln macht er etwas:

https://www.youtube.com/watch?v=ZlZjNOHtC9I

Er strahlt eine große Ruhe aus, weil er einfach  etwas kann und weil er in sich FREI ist. Aber da sind wir bei einem Thema, was der Deutsche eh nie begreift: Freiheit. Freiheit kommt von innen und sie kann nie entstehen, wenn man ständig auf die Anderen schielt, was die wohl machen, oder ob das zuständige „Amt“ für das eigene Tun auch eine Genehmigung ausstellt. Oder ob man sonstwie irgendwie  auffällt. Davor hat der Deutsche viel zu viel Angst. Und Angst ist nicht kombinierbar mit Freiheit, es geht nur eines von beiden.

Deshalb habe ich auf dem blog „Tagebuch eines Deutschen“, hier nachzulesen:https://tagebucheinesdeutschen.wordpress.com/2016/07/11/schicksalswege/ die Leute dort als Feiglinge bezeichnet. Wer sich darüber freut beziehungsweise sich emotional positiv daran aufrichtet, dass ein Gastwirt eine Landesflagge gehißt hat, weil er diese Flagge als Hinweis sieht, dass da ein Gleichgesinnter ist, und weil er daraus schließt, dass alle, die Landesflaggen in ihrem Garten oder sonstwo hissen, Gleichgesinnte sind, und weil er daraus schließt, dass diese Gleichgesinnten „ja so viele sind“, (dh. dass es in Deutschland eine große Gruppe Gleichgesinnter gibt), derjenige ist ein Feigling. Er sucht Zusammengehörigkeit mit anderen, er sucht also die Gruppe (vermeintlich) Gleichgesinnter. Alleine ist er nicht fähig, zu machen. Außerdem zieht er völlig falsche Schlüsse, eben aufgrund seiner Angst. Seine Angst lässt ihn nach Zeichen von vermeintlich Gleichgesinnten suchen, und er findet vermeintliche (möglicherweise) Zeichen, von Leuten, die möglicherweise gar keine Gleichgesinnten sind.

Das ist diese emotionale Abhängigkeit. Dahinter steckt die Angst, alleine da zu stehen, mit seiner Meinung und eventuell Handlung.

Die Angst hat solche Menschen im Griff. Alleine etwas zu machen. Die Suche nach der Gruppe, die zusammenhält, beschützt, die eventuell Rückendeckung gibt, die eben irgendwie eine Art „Wohlfühlfaktor“ gibt. (Ob das dann wirklich so ist, lassen wir mal dahin gestellt sein, ich kann das nicht bestätigen.).

Dieses Handeln macht unfrei bzw. es zeugt von einem unfreien Charakter.

Ich weiß, dass es ein weiter Weg ist, frei zu werden, ein Weg, der wohl nie aufhört. Aber man könnte ja langsam damit anfangen.

Teutoburgs Wälder

Vermeintliche Alternativen für Deutsche

Immer öfter rede oder schreibe ich mit Menschen, die unser Land verlassen wollen. Ich nenne dies eine Flucht. Für mich sind solche Menschen Feiglinge.

Aktuelles Beispiel ist wohl W. Rettig, der aus seinem Gejammer auch noch ellenlange Filme macht und diese bei youtube reinstellt. Komisch, da klicken immer viele Leute, und viele beteiligen sich auch.

Warum beteiligen die sich nicht bei mir? Warum schreiben die bei so einem Jammerer, der alles hat, aber aus Deutschland fliehen will? So einem „Wohlstandszögling“, so einem Weichei? Warum beteiligen die sich nicht bei mir, der ich eine zwar ältere, und chronisch kranke Frau bin, zwar arm, aber eine KÄMPFERIN? Warum gehen die Menschen zu Jammeren? Ich verstehe es nicht. Ich werde es nie verstehen. Vielleicht wollen sie alle gemeinsam jammern und sich so „erleichtern“. Armes Deutschland. Und das soll deine „Elite“ sein?

****

Hier nun mal ein typischer Dialog mit jemandem, der schon weggegangen ist; wir kamen recht zwanglos (anonym im Netz) auf das Thema Auswandern:

ich: „Auswandern ist überhaupt keine Option, da es eine Flucht ist. Komisch bin ich die Einzige, die noch glaubt, dass man für sein Vaterland kämpfen muss? Es gibt so viele, die wollen einfach nur noch weg…. was sind das alles für Feiglinge?“

Antwort: „Auswandern ist keine Flucht. Wir alle leben nur einmal! Für welches Vaterland soll ich denn bitte schön kämpfen? Die weg wollen, das sind keine Feiglinge. Das sind eher Menschen die Mut beweisen in dem sie sich und ihren Kindern eine bessere Zukunft geben. Andersherum wird ein Schuh daraus: Wer jetzt noch da bleibt und gegen Windmühlen kämpft, der ist ein Feigling!“

ich: „Wer wegläuft und nicht kämpft, ist der Feigling. So einfach ist das. Weglaufen kann jeder.
Und bezüglich Ihrer Frage, für welches Deutschland Sie noch kämpfen sollen, na für Ihres, oder wissen Sie nicht mehr, was Ihr Vaterland ist?“

Antwort: „Mit Vaterland kann ich nicht viel anfangen. Deutschland ist da, wo deutsche Herzen sind. Das eint uns Auslandsdeutsche und das ist gut so.“

ich: „Wenn Deutschland im Ausland wäre, dann würde keiner mehr kämpfen. Eine Heimat ist an den Grund und Boden gebunden, wo man geboren ist. Man kann sie nicht austauschen wie einen nassen Lappen. Wenn Deutschland (irgendwo) im Ausland wäre, dann wäre es beliebig. Deutschland ist aber nicht beliebig. Die Menschen machen Deutschland beliebig, weil ihnen ihr Vaterland egal ist.“

Antwort: „Stimmt nicht. Deutschland ist da, wo deutsche Herzen sind. Heimat ist wiederum da, wo man sich zu Hause fühlt. Mir sind schon seit Jahren Ausländer diverser Länder viel viel lieber als die Masse unserer deutschen Zeitgenossen. Dinge wie Ehrlichkeit, Loyalität, Treue etc. sind bspw. noch in Tschechien, Polen und anderswo tief verwurzelt.

In Deutschland zählt bei der Masse der Deutschen nur das Ich, ich und noch mal ich. Warum soll ich so was unterstützen? Für nur einen Cent mehr in der Tasche oder das Quentchen mehr Macht für den Moment verraten doch die Deutschen momentan aber wirklich alles. Das betrifft das Private wie das Berufliche und die Zeitungen sind voll davon. Nennt sich dann neudeutsch Mobbing. Ganz ganz selten, dass unter den Mobbern ein nicht Deutscher ist. Im Regelfall geht Mobbing von Deutschen aus. Selbst im Ausland versuchen sie das im Urlaub oder Auswanderer.

Warum soll ich also für solche Kasperköpfe kämpfen?“[Komisch, die Person redet die ganze Zeit auch nur von sich selber, mit dem Begriff „Vaterland“ kann sie nichts anfangen, und das Wort „Werte“ oder gar: „Kultur“ hat sie auch nie erwähnt. Sie ist also genauso ich-bezogen wie diejenigen, die sie oben beklagt.]

ich: „Ich kämpfe auch nicht für diese Kasperköpfe, sondern für den Erhalt unserer Kultur.“

Antwort: „Das können Sie am besten, wenn Sie sich einer deutschen Auslandsgemeinschaft anschliessen. Wir tun nämlich genau dieses. Hier redet uns nämlich niemand rein. Auch müssen wir keine Angst haben, dass uns die Scheiben von Linksextremen eingeschmissen werden, dass diese unsere Autos anstecken oder gar wer auch immer sich an unseren Kindern und Frauen vergeht. Deutschland ist da, wo deutsche Herzen sind!“

Ich: „Wie gesagt, ich gehe nicht ins Ausland, aus genannten Gründen.“

Antwort: „Ist ja auch vollkommen in Ordnung. Nur werfen Sie uns bitte nicht vor, dass wir Feiglinge oder was auch immer sind. Jeder kann selbst bestimmen, was er tut oder lässt und muss sich deshalb von niemandem beschimpfen lassen. Eben so wie es der alte Fritz schon sagte, ein jeder möge nach seiner Facon glücklich werden. Das ist für mich mehr deutsch, als irgendwelches Gerede um Vaterland und so.“

ich: „Was Sie als deutsch empfinden, ist Ihre Sache. Bezeichnend ist, dass Sie sich so ausdrücken: „Irgendwelches Gerede um Vaterland und so“. Das klingt für mich so, als ob Sie ihr Vaterland abgelegt haben wie einen nassen Rock.
So etwas macht man nicht!
Und: Dies ist meine Meinung! Auch wenn Ihnen die nicht gefällt, bleibt es meine Meinung. Dasselbe gilt für meine Aussage, dass alle, die weggehen, Feiglinge sind. Das ist meine Meinung.

„Jeder möge nach seiner Facon glücklich werden“, ist auch richtig, aber beliebig. Leben und leben lassen, richtig. Trotzdem habe ich über euch Flüchtlinge diese Meinung. Ich würde NICHT gehen, weil MICH hier was hält, und das ist mein Vaterland, meine Heimat, meine Kultur, meine Werte, meine Wurzeln, meine Identität. Und es ist mir ziemlich egal, wie viele Menschen MIT mir zusammen Deutschland die Treue halten: ICH halte Deutschland die Treue und fliehe nicht. Meine Identität, meine Wurzeln und meine Werte bestehen unabhängig davon, wie viele Menschen sie mit mir teilen.
SIE SND IMMER DA.
Ich brauche keine anderen dafür.
Man verläßt sein Vaterland nicht. Man flieht nicht, man flüchtet nicht, außer, es geht gar nicht mehr anders, bei akuter Lebensgefahr, aber die besteht ja nun mal gar nicht.“

[An der Stelle war erst mal Ende vom Gegenüber. Ich habe dann an anderer Stelle geantwortet:]

ich: „Ich weiß schon was Sie meinen mit dem Egoismus der Deutschen und dem Mobbing, und dem Jeder-gegen-Jeden, ich kenne das sehr gut, ich habe schließlich lange im Westen gelebt. Hier ist das alles extrem ausgeprägt. Deshalb lohnt es sich auch nicht, für Westdeutschland zu kämpfen, ich bin auch der Meinung, dass Westdeutschland aus dem Grund (eigene deutsche Bevölkerung, der das alles egal ist) verloren ist. Was soll man machen mit diesen Leuten, die sind zwar „deutsch“, aber irgendwie doch nicht mehr deutsch, sondern eher NWO-Sklaven.
Trotzdem ist das LAND deutsch. Das Land, damit meine ich den Grund und Boden.
Und dem fühle ich mich verbunden, weil ich hier geboren bin.
Dass die Leute, die da rumlaufen, dieses Land verraten haben und es ihnen nichts mehr wert ist, denn sonst würden sie nicht zulassen, dass Millionen Fremde unser Land in Besitz nehmen, tut mir natürlich weh.
Aber da muss man drüber kommen.
Hoffentlich lassen diese Leute noch etwas von unserem Land übrig, hoffentlich zerstören sie nicht alles oder machen es gar unbewohnbar.
Und man muss es ändern – wenn es irgendwie geht. Aufgeben würde ich dieses Land NIEMALS. In der Fremde, also auf fremdem Land kann der Mensch nicht glücklich werden. Weil es eben die Fremde ist.
Das ist natürlich anders, wenn Deutsche im Ausland (Ostgebiete) geboren sind. Die Menschen gehören da hin, wo sie geboren sind. Krieg und Vertreibung und Masseneinwanderung sind die größten Verbrechen der Menschheit.“

Antwort: „Man kann momentan in der Fremde vielleicht glücklicher werden als in Deutschland. Ihre Meinung bezüglich Westdeutscher teile ich. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass Ostdeustche noch viel schlimmer sind. Schauen Sie sich nur das tiefrote Brandenburg an. Da jagt ein Korruptionsskandal den nächsten. Wenn Sie dann schauen, wer die Beteiligten sind, dann sind das zu 99% durch die Bank weg Ossis, die da andere über den Tisch zogen. Angefangen mit dem ehemaligen NVA Offiziersschüler Rainer Speer, über den ehemaligen NVA Offizier Frank Morczinek bis hin jetzt aktuell zu aktuellen Tricksereien eines Christian Görke, http://www.pnn.de/brandenburg-…, der ja so was nicht zum erstem Male tat. Das ist alles ehemalige DDR Nommenklatura und der Hammer ist: Die AfD sitzt im Brandenburger Landtag und hält dazu die Klappe:-( Wenn Sie jetzt fragen warum, erklärt sich auch das recht einfach: Da sitzen ja auch fast nur ehemalige DDR Kader und eine Krähe kratzt nun mal der anderen kein Auge aus. Warum soll ich also so was unterstützen?

Wenn man nun der Meinung ist, das ist nur in Brandenburg so, dann kann ich nur sagen, schauen Sie nach Mc Pommes, http://www.das-war-rostock.de/…. Das waren Ossis, die da ihre eigenen Landsleute um ihr Erspartes gebracht haben. So was soll ich verteidigen? Für die soll ich die Kartoffeln aus dem Feuer holen? Nein, da gehe ich lieber an der Elbe in Ruhe angeln.“

ich: „Nein wie gesagt, solche Leute sind Abschaum, die würd ich auch nicht verteidigen.“

Antwort: „Und wen wollen Sie bitte schön dann verteidigen? Pro Jahr verlassen momentan 100.000 Deutsche unser Land. Das gibt sogar das Statistische Bundesamt in Wiesbaden ganz offiziell zu. Sind das alles Feiglinge?

Nur mal so zur Erinnerung: Wir hatten so eine ähnliche Entwicklung schon mal in einem Teil Deutschlands.“

ich: „Ich kenne auch andere Leute. Das sind zwar Wenige im Vergleich zu den anderen, aber es gibt sie.
Ja für mich sind die, die Deutschland verlassen, Feiglinge. Anstatt dass sie hier bleiben und kämpfen… aber sie haben wohl auch keine Werte mehr, sonst würden sie nicht flüchten.
Flucht geht gar nicht, nein, nie. Es gibt keinen Grund für Flucht.“

Ende der Diskussion.

***

Man sieht erschreckend klar, dass mein Gesprächspartner keinen Bezug mehr hat zum eigenen Land. Die obige Aussage meines Gesprächspartners ist nicht weit entfernt von der Aussage einer linken Politikdarstellerin, die sich ungefähr so äußerte: „Deutschland das ist nichts, wofür ich politisch kämpfen würde, im Gegenteil, ich würde es sogar bekämpfen.“

Man sieht erschreckend klar bei meinem Gesprächspartner, dass der eigene Egoismus übersehen wird, und man den Egoismus  lieber anderen vorwirft. Also das typische Mit-dem-Finger-auf-Andere-Zeigen.

Das machen ja hier alle gerne. Es ist auch schwer, davon abzulassen. Nur, wenn man so denkt und  handelt („was machen die anderen?“), kommt man nicht weiter in der Erkenntnis und  Eigenentwicklung.

Ganz schlimm finde ich, dass die Leute aus Feigheit das Land verlassen. Ich werde so etwas immer verurteilen. Ihr solltet euch was schämen, ihr Feiglinge. Was ihr tut, das tut man nicht! Aber ich rede hier wohl gegen taube Ohren.

Diesmal zum Abschluß kein Wald-Foto, denn dieses erscheint mir passender. Gehen Sie mal, wenn Sie nach Berlin kommen, ins Deutsche Museum und schauen Sie sich die Caspar-David-Friedrich-Bilder im Original an. Dann wissen Sie wieder, was DEUTSCH ist.

klosterruine-Eldena-und-Riesengebirge-C-D-Friedrich
Klosterruine Eldena und Riesengebirge, C.D.Friedrich

Teutoburgs Wälder

Es wäre so einfach…

… schrieb ich einmal, als ich begann, diesen blog mit Leben zu füllen. Ich meinte damals natürlich den umfassenden Boykott. Wenn hier in Deutschland zwei, drei Wochen alles still stände, wären Merkel und das BRD-System Vergangenheit. Wenn dann die Amis aufmarschieren würden, müsste man einfach weiter alles boykottieren. Zwingen können sie kein ganzes Volk.

So einfach wäre das.

Allerdings hat die Sache einen Haken.

Der Michel wird den Boykott nie schaffen, dazu ist er viel zu gehirngewaschen und zu obrigkeitshörig.  Auch arbeitet er gerne und er meint immer noch, er sei frei. Durch Geld oder so…

Tja, die Gehirnwäsche ist halt allumfassend.
Der Boykott,  kollektiv angewandt, ist der einzige friedliche Weg aus der Misere.
Aber der Michel will das nicht.
Das muss man so festhalten. Er will es nicht.
Ich bestehe natürlich auch in dem Bereich auf Freiwilligkeit. Also wenn ein Volk, wie das gehirngewaschene Michel-Volk, untergehen will, dann muss man es untergehen lassen. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, heißt ein deutsches Sprichwort. So schade es ist, denn es ist immerhin noch mein Volk, und ich würde gerne innerhalb meines Kulturkreises leben. Was aber nicht möglich ist.

Ich sehe das aber aus einer etwas übergeordneteren Warte, dank eines festen Glaubens.Ich renne nicht gegen Umstände an, die nicht zu ändern sind, weil die Masse nicht mit macht.Weil sie zu blöd ist. Na und. Dann ist sie halt so. Das ist irgendwie alles… Schicksal. Armageddon. Kann man nicht ändern.

Und zum Abschluß noch ein schönes Wald-Foto:

11e-Externsteine

Teutoburgs Wälder