Wider die Untertanen-Mentalität

Ich bin kein Untertan, ich bin ein Freigeist. Ich denke zwar völkisch,dh. das Volk sollte an erster Stelle stehen, ist ja klar, das eigene Volk ist die Heimat, die Wurzel, die Identität, die Herkunft und Zukunft eines Menschen, ohne sein Volk kann kein Mensch existieren, aber innerhalb dieser Grenzen sollte so viel Freiheit wie möglich für den Einzelnen existieren.

Heute im Neoliberalismus, haben wir nur Zwänge. Diese Welt, in der noch dazu alles falsch zu sein scheint, ist ein Ort, wo Freigeister nur schwer leben können. Klar, man kann sich emotional distanzieren, das macht auch Sinn, wer will schon mit Ver-rückten zusammen arbeiten, wie sagte Krishnamurti, es ist kein Zeichen von seelischer Gesundheit, sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können. Dann lebt man so seelisch distanziert, vor sich hin, erfreut sich am Garten, der Natur, den schönen Bildern, der noch schöneren Musik, und allem Sonstigen, und das ist wahrscheinlich auch das Beste, was man machen kann, es ist eine Form der Fokussierung, zu der ich immer mehr neige, weil sie Lebensqualität bringt. Aber man ist, wenn man so lebt, eben nicht Teil der Untertanen-Gesellschaft.
Man steht ein bisschen „außerhalb“. Und das merkt man auch.

Auf diese  Untertanen -Gesellschaft und wie sie entsteht, möchte ich hier näher eingehen, weil mich dieses Thema fasziniert, weil ich begreifen will, wie es dazu kommen kann, daß Menschen, deren höhere Aufgabe es ist, sich selbst menschlich weiter zu entwickeln, genau das Gegenteil dessen machen, was eigentlich ihr „göttlicher Auftrag“ ist: Sie entwickeln sich zurück.

Geolitico hat zur Untertanen-Gesellschaft, und wie sie sich entwickelt, einen Artikel veröffentlicht, den ich hier ansatzweise zitiere und meine Gedanken dazu schreibe. Link zum Artikel: http://www.geolitico.de/2017/10/07/darum-ist-der-deutsche-untertan/

Geolitico: Heinrich Mann beschrieb in seinem Roman „Der Untertan“ eindrucksvoll den Typus des Mitläufers und Konformisten, der total an die von oben vorgegebenen gesellschaftlichen Normen, Meinungen und Erwartungen angepasst ist.

Das ist wohl so. Ich kenne keine anderen Menschen. Ich denke, angesichts der Entwicklung, die Deutschland während der letzten Jahre genommen hat, daß viele Freigeister, auch Libertäre und andere „Arten“ von Freigeistern, Deutschland längst verlassen haben, weil sie es nicht mehr aushalten, hier zu leben. Als ein Beispiel sei die lang andauernde Entscheidung eines Wolfgang Rettig genannt, die er sogar öffentlich auf yotube zur Debatte gestellt hat; man konnte deutlich erkennen, wie gequält Herr Rettig war, weil er lieber hier geblieben wäre, aber innerlich nicht hier bleiben konnte.

Deren gibt und gab es bestimmt viele Menschen.

Geolitico: Die Ursache der besonderen deutschen Untertanengesinnung wird vielfach in einer verbreiteten autoritären Erziehung in Elternhaus und Schule gesehen, die sich in dem auf Befehl und Gehorsam beruhenden preußischen Militär gleichsam fortsetzte. Max Weber sieht eine zentrale Ursache im Protestantismus, der den Staat als göttliche Einrichtung absolut gesetzt und den Obrigkeitsstaat legitimiert habe. Das Luthertum sei für den Untertanengeist und die Obrigkeitshörigkeit der Deutschen verantwortlich. Allgemein meint man, dass diese gläubig-gehorsame Seelenhaltung gegenüber der Obrigkeit über Generationen hinweg schließlich so verinnerlicht worden sei, dass es in der Regel keiner äußeren Gewalt mehr bedürfe, um sie aufrecht zu erhalten.

Dies trifft auf heutige Generationen nicht mehr zu, da autoritäre Erziehung schon lange kein Thema mehr ist. Im Gegenteil, Erziehung – so noch vorhanden – neigt in Richtung „antiautoritär“, was genauso schlecht ist. Geolitico führt ja dann auch weiter aus:

Die Änderung in der Erziehung nach 1945 hat den Untertanengeist nicht zum Verschwinden gebracht. Den Militarismus haben die Franzosen viel stärker ausgebildet, ohne dass er bei ihnen zu einem solch ausgeprägten Untertanengeist geführt hätte. 

Militarismus muß nicht zwingend etwas mit Untertanengeist zu tun haben, er kann sich auch sehr gut auf der Basis eines echten freiheitlichen Geistes entwickeln, wenn sich die Freiheit einer Nation bedroht sieht.

Geolitico: Die Obrigkeitshörigkeit ist durch äußere Bedingungen und Umstände nicht zu erklären, sie ist ein inneres Phänomen der Deutschen, eine innere Schwäche, der man daher auch nicht durch äußere Maßnahmen beikommen kann. Dies hat auch der scharfsichtige Heinrich Heine so gesehen …..

Die Frage ist, wodurch diese seelische Knechtschaft entsteht, und wie sie zu überwinden ist. Auch von innen wird man allerdings die Deutschen nicht befreien können, wie Heine meint. Das kann nur jeder Deutsche selbst tun. Denn sie hängt ja mit einer Schwäche der Individualität, des Ichs zusammen, das sich nur selbst ergreifen und verändern kann. Wie kommt diese Schwäche zustande?

Geolitico führt dann als Erklärung weiter aus:

„Das Hauptmerkmal der deutschen Sprache … ist wohl das Vorherrschen des Wortes werden.( …) Dieses Merkmal verleiht der Sprache eine Art von ständiger Bewegung, eine Qualität des Fließens …, welche der tiefste Wesenszug des deutschen Lebens ist.( …) Was für England und Frankreich nur ein Gedanke unter vielen ist und für Spanien überhaupt kein Gedanke, ist für Deutschland geradezu der Wesenskern allen Denkens, so dass eben beide, die Sprache und das Denken, in Deutschland das Fließen eines Stromes annehmen.“

In diesem Empfinden des ständigen Werdens kommt die besondere Veranlagung des Deutschen nach unaufhörlicher Entwicklung seines eigenen Wesens zum Ausdruck, seines innersten Ichs. Das Ich ist in seinem Grunde nichts Fertiges, sondern ein Werdendes, sich Entwickelndes. Damit unterscheidet es sich von dem, was wir gewöhnlich im Alltag als „Ich“ bezeichnen, das ein Beharrendes ist, das immer bleiben will, wie es ist. Dieses erscheint gleichsam als ein verzerrtes Spiegelbild des wahren, höheren Ichs, das selbst nicht unmittelbar in das Alltagsbewusstseins eintritt, sondern sozusagen im Hintergrund schwebt. Aber sein Einfluss ist spürbar und beobachtbar.

Diese Passage im Artikel ist etwas „verschwurbelt“ ausgedrückt. Das, was der Autor hier mit der Begrifflichkeit: „Innerstes Ich“ bezeichnet, bezeichne ich als die einmalige und unverfälschliche Identität eines jeden einzelnen Menschen, seinen Wesenskern. Das Alltags-Ich dagegen bezeichne ich als Ego, so wie es auch vielfach gemacht wird.  Halten wir also fest:

Inneres Ich = Wesenskern = Identität, unveränderbar, tief im Inneren verborgen, die meisten Menschen haben zu diesem eigenen Persönlichkeitsanteil keinen Zugang.

Alltags-Ich = Ego = Show, anerzogen, nach außen spiegelnd, mit sogenannten „niederen“ Trieben.

Das, womit wir täglich und überall zu tun haben, wenn wir mit Menschen kommunizieren, ist das Alltags-Ich der Menschen. Dies erklärt einiges.

Weiter im Text bei Geolitico:

Wir messen die Zustände um uns und das Handeln der anderen Menschen mehr oder weniger unbewusst ständig daran, wie es eigentlich sein sollte. 

Richtig. Das tue ich auch so. Das ist natürlich „irgendwie ein Fehler“, aber trotzdem kann ich nicht anders.

Weiter: Und wir merken, dass wir auch selbst mit unserem Verhalten, unserem Tun und unseren Fähigkeiten vielfach nicht zufrieden sind. Wir genügen nicht unseren eigenen Idealen und moralischen Ansprüchen. Wir bleiben zumeist hinter ihnen zurück. Dies festzustellen, ist aber nur möglich, wenn es eine höhere Instanz in uns gibt, die das, was wir gewöhnlich Ich nennen, beurteilt und am eigenen höheren Maßstab misst – das höhere Ich. [Der Wesenskern]

Bei mir gibt es diese „innere Instanz“, also das Innere Ich, den Wesenskern, und ich bin mir seiner Existenz bewußt. Über andere Menschen urteile ich diesbezüglich generell nicht. Ich versuche, mein Handeln auf diese MEINE innere Instanz abzustimmen, was natürlich nicht immer gelingt, aber in der logischen Betrachtung der letzten Jahre meines Lebens schon durchaus erfolgreich war. Das hat was mit dem gesteigerten Bewußtsein zu tun, den die fortschreitende Lebensdauer nicht zwangsläufig, aber bei mir, mit sich brachte; mit 18 war ich auch völlig unbewußt, und auch mit 25 oder 35 bin ich noch völlig unbewußt durchs Leben gegangen, so, wie es viele Zeitgenossen heute immer noch tun, auch wenn sie älter sind.

Weiter bei Geolitico:
Friedrich Schiller schrieb in seinen „Ästhetischen Briefen“:

„Jeder individuelle Mensch, kann man sagen, trägt, der Anlage und Bestimmung nach, einen reinen idealischen Menschen in sich, mit dessen unveränderlicher Einheit in allen seinen Abwechslungen übereinzustimmen die große Aufgabe seines Daseins ist.“

Er verwies dabei auf seinen Freund, den Philosophen Johann Gottlieb Fichte, der ebenfalls das empirische, also das gewöhnlich erfahrbare Ich, von einem reinen, idealen Ich unterscheidet. Dieses ist für ihn das „erste Prinzip aller Bewegung, alles Lebens, aller Tat und Begebenheit“, das dem intelligenten, bewussten Ich logisch vorangeht. Beide stimmen selten überein, sie aber zur vollkommenen Übereinstimmung zu bringen, sei die ständige Aufgabe und Bestimmung des Menschen. Doch dazu reiche der bloße Wille nicht aus. Wir müssten uns allein und gemeinsam in einem ständigen Prozess des Lernens und der Selbsterziehung die Fähigkeiten dafür erwerben, um die Widerstände und Hindernisse der Sinneswelt zu überwinden. Und diesen ganzen Prozess des Erwerbs vielfältiger Fähigkeiten mache letztlich das aus, was wir „Kultur“ nennen.

Man könnte jetzt anmerken: Warum ist in der derzeitigen Gesellschaft so wenig Kultur erkennbar?  Die Antwort ist klar: Die Dekadenz ist weit fortgeschritten. Dekadenz = Das eigene Ego kann voll ausgelebt werden und findet auch noch gesellschaftliche Anerkennung. Weil: Das machen ja (fast) alle. Da greift dann noch die psychologische Funktion des Herdentriebes beim Einzelnen (solch ein Verhalten ist konform mit dem Verhalten der großen Masse, sprich: der Herde, und das verspricht dem Einzelnen Sicherheit, weil alle das tun, was man selbst tut) und es greift die Funktion der gesellschaftlichen Belohnung (das eigene Tun wird vom System finanziell und durch Beachtung / soziale Beachtung / viel Zustimmung belohnt).

45e-Stapellager-Berge

Weiter bei Geolitico:

Streben nach dem höheren Leben:  Im Gegensatz zum gewöhnlichen Ego tritt das höhere Ich [der Wesenskern] also nicht von selbst ins Bewusstsein. Es muss gesucht, ins Auge gefasst und willentlich hervorgebracht werden. Das [innere/höhere] Ich [der Wesenskern] ist seinem Wesen nach ein Agens, ein Auto-mobil, d. h. ein Selbst-Beweger. Ein Ich, das von außen geschoben oder gezogen werden müsste, ist [aber] noch keins. Es ist nur insofern, als es sich von innen heraus selber aktiv im Denken ergreift, in Bewegung setzt und sich selbst bestimmt. Darin liegt aber auch der Grund dafür, dass das höhere Ich [innere Ich, der Wesenskern] immer nur von verhältnismäßig wenigen bewusst angestrebt und zu realisieren gesucht wurde und wird. Die Philosophen des deutschen Idealismus, insbesondere Fichte, haben einen sehr anspruchsvollen gedanklichen Weg dazu aufgezeigt. Rudolf Steiner wies auf einen einfacheren, unmittelbar lebenspraktischen Weg hin, den er als elementaren Bestandteil einer höheren Erkenntnisschulung beschrieb. …

Hier werden Begriffe sehr vermischt verwandt, ich habe versucht, durch Ergänzungen in eckigen Klammern Klarheit in den Text hinein zu bringen. R. Steiner empfiehlt, sich Gegebenheiten zu schaffen in denen man zur inneren Ruhe kommt, und sich selbst und sein Handeln mitsamt seinen eigenen Freuden, Sorgen und Erfahrungen möglichst distanziert vor seiner Seele vorbei ziehen läßt. Dabei ist es das Wichtigste, daß man es schafft, sich möglichst von sich selbst zu distanzieren. Aufrichtigkeit und innere Wahrheit sich selbst gegen über sei dabei am Wichtigsten. Erfolg dieser Praktik sei, sich selbst besser lenken zu können und weniger den äußeren Einflüssen ausgeliefert zu sein. Dies ist auch so, da ich das selbst praktiziere, und man kann das auch üben. Dies empfehle ich jedem Menschen, in dem man zb. in emotional knifflige Situationen bewußt hinein geht und darin RUHE bewahrt bzw. diese Situationen EIGENSTÄNDIG wieder verläßt.  So bleibt man sein eigener Herrscher und läßt sich nicht mehr von anderen manipulieren.

Weiter R. Steiner im Artikel:

„Dieser «höhere Mensch» wird dann der «innere Herrscher», der mit sicherer Hand die Verhältnisse des äußeren Menschen führt. Solange der äußere Mensch die Oberhand und Leitung hat, ist dieser «innere» sein Sklave und kann daher seine Kräfte nicht entfalten. Hängt es von etwas anderem als von mir ab, ob ich mich ärgere oder nicht, so bin ich nicht Herr meiner selbst, oder – noch besser gesagt -: ich habe den «Herrscher in mir» noch nicht gefunden.“[8]

Es kommt also darauf an, den Herrscher in mir, das heißt die Herrschaft des höheren Ich über das niedere zur Entwicklung zu bringen.

So weit, so klar.

Wo ist dann nun der Fehler in der Entwicklung der Deutschen? Die Antwort ist einfach: Kann er das höhere Ich, den eigenen Wesenskern, in sich selbst nicht finden, so sucht er  im Außen:

Die Suche außen: Darin, dass die Ich-Entwicklung [die Entwicklung des Inneren Ichs, des Wesenskerns] der inneren Anstrengung und Aktivität des Ichs selbst bedarf, liegt aber nun die Ursache, warum sie von vielen, ja den meisten Deutschen nur schwach angestrebt wird. Aber die Sehnsucht nach dem Höheren lebt in jedem, wenn auch noch so verborgen; und kann er es in seinem Inneren nicht finden, so scheint es ihm stattdessen von außen in der hohen Obrigkeit bequem entgegenzukommen. „Die innere Herrschaft des Ichs im einzelnen Menschen verwandelt sich in die äußere Herrschaft des Staates über ihn.“  Der Mensch bleibt im Alltags-Ich stecken, das an die äußeren Verhältnisse gebunden ist, und empfängt gehorsam die Anordnungen der staatlichen Herrschaft, der es sich wie selbstverständlich unterwirft. Und wer als Funktionsträger, als Beamter in den Machtapparat aufsteigt, wird selbst zu einem Teil dieses höheren Pseudo-Ichs, der einerseits nach unten über den einzelnen Menschen als seinen Untertan stolz gebietet und andererseits den Vorgesetzten über ihm in treuer Pflichterfüllung ergeben ist.

Da fast alle Menschen der deutschen Gesellschaft so leben, erscheint es dem Deutschen auch einfach, und richtig, so zu leben, er kommt gar nicht auf die Idee, daß da was falsch läuft.  Die Lemminge marschieren ja alle gerne über die Klippe. Das fühlt sich gut an.

Weiter bei Geolitico und Schluß:

Hier liegt der eigentliche Ursprung der deutschen Obrigkeitshörigkeit, des ausgeprägten Untertanengeistes, der so verhängnisvoll gewirkt hat und bis in die unmittelbare Gegenwart wirkt. Denn es ist prinzipiell kein Unterschied zwischen der Obrigkeit eines pompösen, hohlen „Gottesgnadentums“, eines aufgeblähten Usurpators oder der durch scheindemokratische Wahlen erhobenen egomanischen Parteienkaste, die heute mit denselben überkommenen Machtstrukturen ihre Herrschaft ausübt. Sie werden noch durch die modernen psychologischen Mechanismen einer vielseitigen medialen Bewusstseinsindustrie unterstützt, welche täglich die Herrschaft dieser Clique von Oligarchen propagandistisch absichert und die eingeschläferten Untertanen immer wieder zu deren Wiederwahl an die Urnen führt, in denen ihre Hoffnungen stets neu begraben werden.

Nur aus dem Erleben der inneren, in sich selbst gegründeten Unabhängigkeit des höheren Selbst [inneren Ichs, Wesenskerns] kann die Empörung gegen jede Form von Fremdbestimmung wachsen, die den Menschen nicht als freies, sich selbst bestimmendes Ich, als Subjekt, sondern als Objekt eines fremden Willens behandelt und zum folgsamen Untertanen macht.

Ich fürchte da können wir in Deutschland lange drauf warten. Die Masse wird es, naturgemäß, nicht schaffen, es werden nur vereinzelt Menschen schaffen, diesen Weg zu gehen.

Teutoburgs Wälder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Discord – Hasenfüße, Feiglinge, Verräter

Dort soll man sich angeblich „vernetzen“ können.

Meine Meinung dazu: Das bringt alles nichts, weil: Die Leute, die da sind, die tun auch nichts, außer im internet anonym rumlabern. Das machen sie schließlich schon jahrelang und es ist bis dato nichts dabei heraus gekommen.

Im internet wird die Welt und Deutschland nicht verändert. Verändern kann man nur, wenn man rausgeht und sein Gesicht zeigt – dafür haben diese Leute aber keinen Mumm.
Jetzt könnte man sagen, aber die haben doch alle Videos gemacht. Das ist richtig, aber Videos sind ja keine Öffentlichkeit. Mit Öffentlichkeit meine ich so etwas, was Sven Liebig in Halle macht. Der stellt sich auch in eine feindliche Gruppe und brüllt seine Parolen. Diese Internetmacher dagegen sitzen zuhause im warmen Wohnzimmer und reißen ungestört ihr Maul auf, und wissen auch genau, sie werden aufgrund ihrer Aussagen in ihren Videos nicht angegriffen. Das Schlimmste, was ihnen passieren kann, ist, daß ihr Kanal bei yotube gesperrt wird – na und, dann machen sie halt einen neuen Kanal. Das tut nicht weh, ist nur viel Arbeit, mehr nicht.

Internet macht nur in dem Fall Sinn, wenn sich ein Mensch selbst auf die Suche machen will nach Wissen. Dann kann er im Internet sehr viel finden, gute Dokus, auch über Deutschlands Vergangenheit, und so weiter. Internet ist der Ort, wo man sich (noch) informieren kann. Das kann man anders nicht, das kann man in keiner Bücherei, und mit keinem anderen Medium. Internet ist aber NICHT der Ort, wo man Gleichgesinnte kennen lernen kann. Weil im Internet mind. 90 Prozent der Leute nicht das sind, was sie vorgeben zu sein.

Radio Restdeutschland – als Beispiel raus gegriffen – mochte ich anfangs gut leiden. Leider hat der Kanalbetreiber aber ein paar Spinner auf seinem Kanal, ich vermute, die sind auch bei dem discord-Server angemeldet, die mich massiv persönlich angegriffen haben. Die Leute da wollen mich nicht haben. Sie haben meine Musik schlecht geredet und wenn jemand anderer Meinung ist, als sie, können sie das auch nicht vertragen.

Ja, ich bin auch völkisch, wie F. Kremer das von sich sagt, aber kein Nationalsozialist. Der Kremer ist schlau, aber arrogant und ihm geht es auch nur darum, seine Musik zu verkaufen. Er kann keine Konkurrenz neben sich vertragen.
Mit der Zeit kriegt man das alles mit, man muß ein bisschen hinter die Kulissen schauen. Ich habe das gelernt in den vergangenen ca 5 Jahren, so lange interessiere ich mich für diese Dinge bzw. bin aktiv. Allerdings war ich – im Gegensatz zu den meisten anderen – auch real aktiv in einer Partei und damit zusammenhängend auf der Straße. Ich weiß, was politische Verfolgung ist und ich weiß, was ich wo sagen kann, und was nicht. Natürlich käme ich aufgrund dieser meiner Erfahrungen NIE auf die Idee, mich im Netz völlig anonym irgendwo anzumelden und dort aufgrund meiner politischen Einstellung zu „vernetzen“. So blöd bin ich nicht, weil das nicht klappen kann. ICH weiß das. Ich tue mein Wissen auch kund. Aber anscheinend wollen diejenigen, die solche Dinge inszenieren (v.allem H.Grell, und N.Alexander) davon nichts wissen, bzw  ich würde wirklich gerne wissen, welche Agenda diese Systemagenten verfolgen.  Wahrscheinlich dieselbe, die die AfD verfolgt: Bindung der „patriotischen“ Massen in Sinnlosstrukturen und Sinnlosideen. Hauptsache, der Pöbel ist beschäftigt.

Der Kanalbetreiber Wir selbst, zum Beispiel, hetzt gegen mich, ich hätte eine „Vebitterungsstörung“. Und andere üble Dinge.  ich käme niemals auf die Idee, gegen mir unbekannte Menschen zu hetzen. Ich frage mich, welchen Charakter diese Leute haben; wahrscheinlich keinen. Die Hetze dieser Leute ist überall, schwer zu sagen, wo es vor Jahren anfing. Das geht schon jahrelang so. Mit der Zeit kriegt man zwar ein dickes Fell, aber ehrlich gesagt, ich verstehe das nicht, es geht doch um unser Vaterland, was soll dieses Verhalten? Warum reagieren diese Leute so? Wenn es denen wirklich um Vernetzung gehen würde, wären sie doch ehrlich,  und freudlich, und herzlich; statt dessen sind sie hässlich und Charakterschweine, alle durch die Bank. Sind die zu 90 Prozent bekloppt, oder was läuft bei denen im Gehirn schief? Für diese Leute ist jeder Einsatz ein Einsatz, der umsonst stattfindet, egal, was man tut, sie können es nicht anerkennen. Vielleicht ist es auch der Neid, ich weiß es nicht.  Wie kann man auf fremde Leute neidisch sein, das kann ich nicht nachvollziehen. Neidisch sind immer nur die Besitzlosen, also die ohne Hirn, sind neidisch auf Denker, und klar bin ich kein Dummer, sondern ein Denker, und klar bin ich ein freiheitlicher Mensch, und da sind Sklaven oftmals neidisch drauf. Ich habe damals für Deutschland gekämpft (war sogar mal in der NPD), es wurde nicht anerkannt. Genauso, wie meine Musik nicht anerkannt wurde. Diese Leute, dieses Dreckspack, haben alles von mir in den Dreck gezogen. Ich weiß nicht, woran das liegt, am deutschen Neid, der Unfähigkeit des Deutschen per se, meist waren es ja Männer, die können starke Frauen schon mal gar nicht ab. Frauen sind, wenn sie national sind, besser, aber Frauen liest man kaum. Zu einer Aussprache war von denen nie einer bereit. Weil sie ALLE anonym sind und feige. Über ältere Frauen herziehen, das können die, aber mehr können die nicht. Einsatz können sie nicht anerkennen, weil sie selber feige sind und Angst haben.

Als sie dann raus bekommen haben, daß ich älter bin, haben sie mich wegen meines Alters durch den Dreck gezogen.  Sie finden immer irgend etwas, was sie durch den Dreck ziehen können. So sind Deutsche, leider.

Der Kanalbetreiber Volksgenosse Essonegsklov, jetzt als Verrückter alter Mann unterwegs, hat versucht, mich in seinen Skype zu locken. Ich skype nicht, das wird alles überwacht. Das muß einem doch eigentlich klar sein,  wenn man denken kann.  Kann der nicht denken? Wieso macht der sowas? Klar, ist nett, zuzuhören, ABER WAS BRINGT DAS???? Ich frage dich hier, Volksgenosse: WAS BRINGT DIE LABEREI? Ich sage es dir

NICHTS. Und das weißt du auch genau. Warum tust du es dann? Wäre es nicht Zeit, mal etwas zu tun, was SINN macht?

Na klar alle Frauen sind blöd, außer die, die dem Führer keine Herde Kinder geschenkt haben zum Verheizen im nächsten Krieg. So denken die. Es sind alles Nationalsozialisten, und alle sind sie menschenverachtend, daran erkennt man sie am besten. Ich habe noch keinen getroffen, der anders ist, und so lange bleibe ich bei dieser meiner Meinung.

11e

Ich könnte ewig weiter von diesen Scheinpatrioten und verkappten Nationalsozialisten erzählen, aber das wäre dann auch langweilig. Ich weiß sehr viel über diese Leute und daß Caligula da mitmischt, nun gut, das ist seine Sache, aber vielleicht nehme ich sein Abo raus. Menschen ohne Werte, und Prinzipien, da kann ich nicht mit umgehen. Wer Werte und Prinzipien hat, meldet sich nicht bei diesem Discord-Server an. Und die Leute dort, sind alle ohne Werte und Prinzipien. Mit solchen charakterlich fragwürdigen Gestalten kann man weder Einigkeit noch Zusammenhalt erlangen, noch sonst irgendwie etwas erreichen, weil es eben allesamt fragwürdige, teilweise sogar „rein anonyme“ Gestalten sind, die sich nie trauen würden, offen, auf der Straße, face to face, für ihre Sache einzustehen. Plakativ ausgedrückt: Die sind weg beim ersten Tumult. Haenfüße, Feiglinge, Verräter. Man würde auch kein Haus auf Sand bauen. Das ist dasselbe.
Ich verachte solche Leute.

Teutoburgs Wälder

Vernetzung und die Eigenschaften Leidenschaft und Begeisterung

Ich bin kein Zigeuner. Ich bin Bauer und Künstler. Das passt auch beides gut zusammen, denn beide Berufe erschaffen etwas, der Erstere lebenswichtige Dinge und der Zweite schöne Dinge, um den Alltagstrott zu versüßen.
Vernetzung funktioniert NUR mit Leuten, die keine materialistische Einstellung haben. Das finde ich ein bisschen schade am Kurzvideo von Die Wahrheit ist in dir, welches ich im vorhergehenden Artikel verlinkt habe: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/09/30/vernetzung-wie-geht-das/

An erster Stelle kommt in dem Video das Geld; d.h. es wird die Frage gestellt: Wer bezahlt das alles. Darum geht es aber meiner Meinung nach gar nicht. Es geht um die innere Einstellung der Menschen. Wenn einer sich autark machen will, dann will er das aus tiefster, innerster Überzeugung, dann will er das, egal, ob er arm oder reich ist, ob er in Mecklenburg-Vorpommern in einem kleinen Dorf wohnt oder im Speckgürtel von Stuttgart. Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten: Man kann innerlich sehr wohl autark sein, ohne es äußerlich wirklich zu sein. Dabei handelt es sich um eine Art innere Unabhängigkeit, die sich in Unbestechlichkeit äußert. Etwas wirklich zu wollen und dann als Ziel auch zu verfolgen, ausdauernd, ist etwas anderes, als sich irgendwo Land zusammen zu kaufen und irgendwas anzufangen mit Menschen, die gar nicht so richtig wissen, was sie machen, und es, vor allen Dingen, nicht wirklich wollen.  Deshalb ist Eggert wahrscheinlich auch gescheitert, er zieht halt die falschen Leute an.  – Menschen wollen immer sehr gerne irgend etwas, was für sie NEU ist, das ist dann der Reiz des Neuen. Dieser Anreiz verflacht aber sehr schnell. Der Reiz des Neuen hat nichts mit dem wirklichen Wollen und Leidenschaft und Begeisterung zu tun. Wenn ich etwas wirklich will, dann lasse ich mich 1. nicht abhalten und 2. bin ich mit Begeisterung dabei. Diese Begeisterung muß nicht öffentlich gezeigt werden, das ist der Fehler, den die meisten machen, so eine öffentlich zur Schau gestellte Begeisterung ist meist nicht mehr als Show, die dem Ego dient.  Wenn ich alleine wirklich etwas will, dann zieh ich das auch alleine für mich durch, dann brauche ich keine Zuschauer und Applaus-Klatscher. Die sind dann eher hinderlich.

Wie Geld das Denken beherrscht und die Menschen verblendet:

Beispiel: Ich habe mal ganz lange nach einem Kleingarten gesucht. Es gab genug Kleingärten in meiner Stadt, die frei waren (und auch noch sind), sehr viele waren auch sehr verkommen, verwildert, die Hütten zerfallen. Ich hatte kein Geld für eine „Ablöse“, die bei einer Hüttenübernahme immer gefordert wird (je größer die Hütte, desto mehr wollten die Vorpächter haben). Ich habe in keiner Kleingartenanlage einen Garten bekommen, weil ich kein Geld hatte (später wollte ich auch nicht mehr, denn Vereine sind sowieso nicht mein Ding). Den vielen Kleingartenvereinen war und ist es völlig egal, daß ihre Gärten verwilderen und verwahrlosen, aber mir wollten sie nichts geben, ich hatte ja kein Geld. Meine Einsatzfähigkeit zählte nicht, mein Wissen um alles, was Garten angeht.
Tja, nun habe ich seit ca 1 Jahr einen Garten, von privat gepachtet, der war auch schrecklich verwahrlost, wie das hier im Ossiland halt so ist, die Leute hier sind mittlerweile genauso verlottert wie im Westen. Mein Garten ist JETZT TOP gepflegt, alles instand gesetzt, so weit das geht in einem Jahr, ich erne mein eigenes Gemüse, und demnächst werden die uralten Bäume geschnitten.
So sieht das aus, wenn jemand mit Leidenschaft etwas macht. Um Leidenschaft zu haben, braucht man kein Geld, sondern nur Begeisterung und Ausdauer.

Ich weiß, Leidenschaft und Begeisterung sind bei euch da draußen Worte, die ihr nicht mehr kennt, nur noch aus Hörensagen irgendwie blaß in Erinnerung habt. Ihr versucht eure Kaltschnäuzigkeit und euren Egoismus mit Geld zu übertünchen.

Es gibt eine Grenze des Machbaren, ein Punkt, an dem Leidenschaft und Begeisterung erst mal nicht weiter zu helfen scheinen. Diesen Punkt muß jeder im Leben kennen lernen, damit der Mensch lernt, bescheiden zu werden. Leidenschaft und Begeisterung jedoch kann man über diesen Punkt hinaus pflegen, denn irgendwie geht es ja immer weiter, auch wenn es erst einmal anders auszusehen scheint. Hauptsache, sie kocht weiter, die Leidenschaft und die Begeisterung.

2e

Höchstwahrscheinlich treiben sich die Herdenwesen nun alle bei dem „neuen“ discord-Serverr um, wo sie schön unter Aufsicht sind 😉  …. soviel zum Thema selbst denken und Unabhängigkeit. Der dumpfe Michel, egal, ob rechter oder linker coleur, braucht die Masse, sonst fühlt er sich nicht wohl. Alleine kann er nicht und er braucht irgend etwas, was er nachplappern kann. Alleine hat er auch Angst, das sollte man nicht unterschätzen. Menschen, die Angst haben, sind aber unberechenbar. Meine Kritik diesbezüglich (also am Verhalten der dumpfen Masse) wird natürlich immer fleißig weiter als „Defätismus“ und „Verbitterung“ gebrandmarkt, dabei hat meine Einstellung damit auch absolut gar nichts zu tun. Ihr da draußen, ihr seid die dumme Masse, unfähig, etwas auf die Beine zu stellen, was Veränderung für das deutsche Volk bringt. Ihr seid weder leidenschaftlich noch begeisterungsfähig, und Ausdauer habt ihr auch nicht, ihr seid einfach nur eine dumpfe Masse, die erst dann in Bewegung kommt, wenn es einen „Führer“ gibt und 2. längst zu spät ist.

Teutoburgs Wälder

 

 

Nach der „Wahl“ – Vergleich rechte und linke Reaktionen

Konsterniert betrachte ich derzeit das, was im „rechten“ Lager nach der Wahl zum Bundestag passiert. Vielerorts passiert nichts. Man feiert wohl noch, was man feiert, erschließt sich mir nicht, aber man feiert. An manchen Orten fabriziert man Sinnlosvideos wie das von Hagen Grell – der feiert wohl auch und hat, so scheint es, das Denken abgestellt.

Aber wie gesagt, die meisten „Rechten“ sind schweigsam; wenige artikulieren, eigentlich bis jetzt keiner artikuliert seine Enttäuschung wie Emperor Caligula hier: https://www.youtube.com/watch?v=k3o8JCikYx8

„Linke“ dagegen sagen etwas. Allen voran KenFM hier: https://www.youtube.com/watch?v=dhatWV4plPs

Er hat auch alternative Handlungsmöglichkeiten. Rechte haben keine alternativen Handlungsmöglichkeiten, dies fällt mir zu diesem Zeitpunkt besonders massiv auf. Dies möchte ich gerne weiter ausführen.

Rechte sind erstarrt. Außer: Wählen gehen (bei der nächsten Wahl), weiter machen (sprich: Weiter malochen und Steuern zahlen, also Untertan sein) und Maul halten, fällt Rechten nichts ein. Ach ja ich vergaß, da gibt es noch die, die fleißig überall nach Juden suchen, so eine Type hatte ich auch mal wieder hier auf dem blog. Welches Armutszeugnis.

Linke sind in Bewegung. Ja gut, die Tatsache, daß man sich bewegt, heißt ja nicht, daß die Bewegung, die man ausführt, gerade richtig, weil zielführend ist. Man kann auch mal irren, fehl gehen, dies ist menschlich.  Es ist aber allemal für mich sympathischer als die geistige Erstarrung der Rechten, die ja bekanntermaßen kombiniert ist mit ihrer Arroganz und ihrer Einstellung: „Meine Feinde sind alles Juden“/“Überall Juden… hilfe, ich werde verfolgt“.

Wenn ich weiter kombiniere und Taurecs erzkonservative Idealvorstellung einer ständischen Gesellschaft mit der rechten politischen Haltung verbinde, wird mir völlig übel. Konservativ kann nicht die Zukunft sein, weil es die Fehler der Vergangenheit wiederholt, eine Vergangenheit, die jetzt, zu Zeiten des ungebremsten Neoliberalismus, als glorreich erscheinen mag.  Aber dies erscheint nur den Besitzenden so, und das ist so, weil Rechte immer besitzend sind, und Besitzstandswahrer, deshalb sind sie auch konservativ. Ich halte diese Vorstellungen für reine Sozialromantik. Arme Arbeiterkinder wie ich sind aber für Sozialromantik nicht anfällig. Besitzstandswahrer sind meist noch christlich dazu und machen einen auf christliche Tradition. Um natürlich ihre eigenen (patriarchalischen) Besitzstände zu behalten/zu mehren. Der Patriarch will, daß das, was er erarbeitet hat, was ihm gehört, oder ihm per „Erbschaft“ gegeben wurde, nur auf seinen eigenen Sohn vererbt wird. Deshalb ist er Patriarch. Es geht ihm NUR um SEINE Besitzstandswahrung. Seine Haltung ist deshalb als rein materialistisch zu bezeichnen. (Das finde ich, zugegebenermaßen, ganz witzig, denn das Wort „materialistisch“kommt ja von Mutter, und führt in dem Sinne in die Irre, denn die Mutter ist  es, die uns alle gebiert, deshalb bräuchten wir eine matriarchalische Gesellschaft, die auf ganz andere Prämissen aufbaut als auf die „materialistischen“ Beweggründe des Patriarchen.)

Das ist auch der Hintergrund für die christliche Ehe. Und, natürlich, für die durch die Kirche eingeführte Unterdrückung der Frau. Männer haben die Ehe gerne übernommen weil sie eben garantierte, daß 1. jeder Mann eine Frau zur Versorgung und für Sex abbekam und 2. die angetraute Frau dann auch gezwungen war, bei diesem Mann zu bleiben UND SEINE Kinder zur Welt zu bringen (was ja der Sinn im Patriarchat ist). Hätte es diese Ehe jahrhundertelang nicht gegeben (mit zwangsläufiger Konsequenz eines weiblichen Fehlverhaltens in Form einer vom Ehemann unerwünschten Fremdschwangerschaft), dann hätten Männer ja immer Angst haben müssen, daß ihnen die Ehefrau ein sogenanntes „Kuckuckskind“ unterschiebt. Dies ist seit der Erfindung der modernen Verhütungsmittel vorbei und seitdem gibt es kaum mehr gute Ehen, in dem Sinne, als daß Mann und Frau sich verstehen, harmonieren, gegenseitig achten und ergänzen und, natürlich, dann auch Kinder bekommen.

Der Sinn des (kirchlich erzwungenen) Patriarchats ist eben diese Unterdrückung der Frau. Wobei es nicht um die Frau als Mensch geht, sondern nur darum, den männlichen Besitzstand zu erhalten und an den eigenen Sohn weiter zu vererben. Also im Prinzip geht es wieder nur um Macht und Geld.

Deshalb lehne ich Taurecs im vorigen Artikel und hier https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/08/21/wegweisend-taurec-gelbes-forum-der-ewige-defaetismusvorwurf/ nochmals beschriebene Modell der „ständischen Gesellschaft“ ab. Dies ist ein hierarchisches und patriarchalisches Modell.

Ich zitiere daraus die Kernfehler: „Eine wahrlich organische Gesellschaftsform, die sich im Gegensatz zum obig erschöpfend beschriebenen Sinne, von „unten“ aus dem Zusammenleben der Menschen selbst entwickelt, spiegelt stets die innere Struktur eines höheren Lebewesens wieder, welche – wie der Begriff bereits aussagt – aus „Organen“ besteht. Diese sind funktional aufeinander bezogen und stehen in einer gewissen Hierarchie zueinander. Es gibt ausführende, verarbeitende, produzierende, transportierende Organe. Es gibt solche, die lediglich vegetativ vor sich hin arbeiten, und solche, die bewußt Entscheidungen treffen und bestimmen, wohin sich der Gesamtorganismus bewegt. Dann gibt es solche Organe, die zur Reproduktion dienen, und solche, die dem Schutz vor inneren Krankheiten oder äußeren Feinden dienen. Diese ausdifferenzierte Struktur läßt sich eins zu eins auf die Gesellschaftsform innerhalb von Hochkulturen übertragen, in welcher jeder Mensch eine durch Geburt schicksalhaft zugewiesene Funktion zu erfüllen hat, der er entweder durch sein persönliches Leben nachkommt, oder an welcher er scheitert, wodurch er wie eine abgestorbene oder krebsartig mutierte Zelle ausgesondert wird.
Aus der organisch-hierarchischen Differenzierung des Lebens, die sich auch mit den Teilaspekten führende und ausführende Arbeit beschreiben läßt, folgt zwingend, daß eine solche Gesellschaft niemals demokratisch, sondern stets monarchisch aufgebaut ist. Wahlen gibt es in solchen Gesellschaften nur unter Menschen, die von Geburt an die gleiche Funktionsart im Gesamtorganismus haben. So wird, wer immer gewählt wird, die ihm zugedachte leitende Funktion auch erfüllen. Dem entsprechend setzen sich die wählenden Gremien aus kleinen Zirkeln einander bekannter Männer zusammen: Kurfürsten, Stadtbürger, Zunfthandwerker, etc. ZITAT ENDE. Fetthervorhebung von mir.

Dieses Modell ist natürlich konservativ. Rechte würden so ein Modell befürworten. Rechte plädieren ebenfalls für die Unterdrückung der Frau und das Patriarchenmodell (auf deutsch gesagt: Der Mann ist Herr im Haus, alle anderen haben zu folgen). Rechte sind obrigkeitshörig und kennen nur einen (Ersatz-)feind: Den Juden.  Rechte sind nicht kritikfähig. Rechte hängen einem altmodischen Gesellschaftsmodell hinterher, welches nicht zukunftsträchtig ist. Denn kein Mensch, der bei klarem Verstand ist, will andere unterdrücken. Unterdrückung schafft ungute Gefühle bis hin zu Neid, Hass, Wut. Das kann kein Mensch wollen. Rechte wollen dies aber. Rechte sind klar materialistisch eingestellt, dh. ihnen zählt Geld und Wohlstand („Sicherheit“) über alles. Dies begründen sie meist damit, daß sie ja „eine Familie haben und für diese sorgen müßten“. Ich habe dies nicht in der Realität überprüft, wette aber, daß es sich bei diesen Aussagen um Ausreden handelt. Man hat selber Angst  und deshalb duckt man sich, geht arbeiten, geht Konfrontationen mit dem System aus dem Weg, das ist der wahre Grund. Rechte ducken sich eher und befolgen wie automatisiert Befehle, weil sie Hierarchie befürworten. Ich wette, viele bewundern Merkel sogar ob ihrer Fähigkeit, so lange dieses Land regiert zu haben und aufgrund ihres eingepflanzten Untertanendenkens übersehen sie völlig die negativen Auswirkungen, die Merkels Regierung für dieses Land bedeutet hat. Rechte reagieren erst dann auf Ungerechtigkeiten, Schieflagen, wenn sie selber in ihrem Besitzstand betroffen sind.  Rechte interessieren sich nicht für die arme Oma in Hintertupfingen, wenn sie selbst im Speckgürtel einer Großstadt wohnen und es ihnen gut geht. Rechte haben keinerlei Volksbindung, schwafeln aber ständig vom „deutschen Volk“.

Allgemein: Es geht unter Menschen, die bereit sind, Vorurteile und Schubladen abzulegen, sehr viel auf der Basis echter Freiwilligkeit. Es geht sehr viel mit Kooperation. Es fällt auf, daß Rechte mit diesen Begriffen nichts anfangen können, sie wollen keine Freiwilligkeit, keine Freude eben durch das freiwillige Tun, sondern sie wollen den (oft auch subtilen) Zwang. Den Psychoterror. Sie wollen keine Kooperation, denn das würde ja eventuell heißen, mit Menschen zusammen zu arbeiten, die etwas anderer Meinung sind als sie selbst. Das geht gar nicht. Rechte beharren auf ihrem Standpunkt, ihrer „Lehre“, alles andere ist für sie nicht diskussionsfähig.

Ja, wie komme ich auf dieses Thema. Ich wollte mit diesem Artikel nicht rechts gegen links ausspielen. Dieser mein Aufsatz entstand, weil ich KenFMs oben verlinktes Video gesehen habe. Beim Video-Ansehen ist mir sofort aufgefallen, dem Mann fällt noch etwas ein. Rechten aber fällt derzeit gar nichts mehr ein, außer ihrem ewigen „Weiter so“, welches dieses Land erwiesenermaßen (und damit den gesamten Globus) in den Abgrund geführt hat. Aber das nehmen Rechte nicht so wahr, „wir haben ja noch so viel Zeit“. Taurecs erzkonservative „ständische Gesellschaft“ dagegen, als extremen Auswurf rechten Gedankenguts, kann man nur aus ganzem Herzen ablehnen. Taurecs Entwurf ist nicht besser als der faschistisch-Nationalsozialistische.

Mir ist bewußt, daß dieser Artikel nicht versöhnlich ist, im Sinne einer möglichen Versöhnung zwischen rechts und links. Genau dies würde dieses Land aber dringend brauchen. Deshalb möchte ich diesen Artikel NUR als Ansporn sehen, mal in den verschiedenen politischen Lagern über diese hier aufgeführten Dinge nachzudenken.

Teutoburgs Wälder

 

Die geistige Situation des modernen Herdenmenschen

Ein interessantes Thema gibt es im Weltenwende-Forum, welches ich hier gerne aufgreife und ergänze. Die Kernaussagen zum Thema kommen von Taurec, Zitat Anfang:

„Man kann nicht von sich selbst und seiner vermeintlichen Erkenntnis auf die Allgemeinheit schließen, und von ihr die selbe geistige Höhe einfordern (ein sogenannter individualistischer Fehlschluß).

Der selbe Fehler wird seit mindestens 250 Jahren von (meist selbsternannten) Trägern der Aufklärung begangen, die von ihren Mitmenschen verlangen, sich ihres Verstandes zu bedienen. Sobald sie dies nur täten, würde sich die Welt schon in eine bessere verwandeln, denn dann wäre die allgemeine Ratio eingetreten, die bei Erkenntnis der Gründe auch notwendigerweise überall zu denselben Vernunfturteilen führen würde.
(Die französische Revolution als Prototyp der gesamten Entwicklung, die sich seitdem im Großen vollzieht, neigte dazu, die nicht passenden Elemente als entartet einfach auszumorden.)

Das ist die irrige Grundannahme aller Verfechter der Demokratieutopie. Es ist auch Dein Irrtum. Dein Gram über das dumme Wahlvieh, das seine eigenen Schlächter wähle, ist die unmittelbare Folge eines falschen Axioms über die Natur des Menschen und seine Möglichkeiten, sobald er als Masse auftritt. Deine Enttäuschung ist ebenso zwangsläufig wie ohne Grundlage.

Es geht darum, dass eine Erna Dosenkohl vier Jahre lang mit den Ergebnissen der Regierungstätigkeit konfrontiert wird. Ganz real, in allen Bereichen.

Keinen geringen Anteil an der Misere hat der Umstand, daß die traditionellen sozialen Verbindungen (Familie, Kameradschaft etc.) heute zerstört sind, welche den Menschen in ihrer unmittelbaren Umwelt als Spiegelbild der höheren Ordnung Struktur (Sitten, Verhaltensnormen und eine Einheit der Lebenseinstellung) gaben. Das in der Zivilisation isolierte und vereinsamende Individuum sucht notgedrungen den Anschluß an äußere Normen, wobei sich nur Ersatzreligionen, Ideologien, „Subkulturen“ und ein unreflektiertes Schwingen im Zeitgeist neben anderen Verlorenen anbieten. So wird wenigstens ersatzweise eine trüber Nachklang der verlorenen Gemeinschaft empfunden. Die meisten Menschen sind von ihrem Naturell her Herdenexemplare. Das ist auch gut so. Mit lauter Exzentrikern, die ihr eigenes Ding durchziehen wollen, läßt sich kein Staat, geschweige denn eine Kultur machen. Solche machen idealerweise nur eine kleine Minderheit aus, die neue Impulse bringt.
Die negativen Tendenzen, die wir heute beobachten, sind eine Folge dessen, daß die ursprüngliche Ordnung völlig auf den Kopf gestellt wurde, während noch dieselben, eigentlich Aufbauendes anstrebenden menschlichen Energien wirken, so daß eine negative Verstärkung nach unten erfolgt. Man kann sich kaum vorstellen, wie entfremdet sich Erna Dosenkohl eigentlich fühlt, ohne klaren Durchblick, was eigentlich vor sich geht, aber mit dem dumpfen Gefühl bewehrt, daß irgend etwas mit der Welt grundsätzlich nicht stimmt. Alle Antworten, die sich in der Umgebung finden, sind eigentlich nicht hinreichend. Um das zu erkennen, bräuchte sie die geistige Verwurzelung, die sie (ohne eigenes Verschulden) nicht mehr hat. Als psychologischer Reflex werden die dürftigen Angebote der Umwelt für ganz besonders richtig und wahr gehalten. So mag man wenigstens das nagende Gefühl der Unzulänglichkeit durch einen Akt des Selbstbetruges, der zur Lebenslüge wird, übertünchen. Nicht wenige aber wählen schlicht aus Gewohnheit, was sie meinen, daß die Mehrheit in ihrer Umgebung wählte, weil sie einfach den Anschluß nicht verlieren wollen.

Das einzig sinnvolle wäre, nicht bei den anderen die Fehler zu suchen, sondern nur bei sich selbst. Zitat ENDE

Quelle: https://schauungen.de/forum/index.php?id=36444

Meine Gedanken dazu:

Taurec bezieht sich auf „Das Ganze“ (wahlweise: Den Staat). Die Schlußfolgerung, die er daraus zieht, ist natürlich völlig sinnlos, wenn kein Ganzes mehr erkennbar ist, weil die Gesellschaft längst völlig auseinander gebrochen ist und jeder gegen jeden hetzt. Solidarität, Ehrlichkeit, Mut, Würde und Verantwortungsgefühl für das GANZE gibt es nicht mehr, ist nicht mehr erkennbar, in keiner Gruppe, in keinem Verein, in keiner Familie, in keiner Partei, nirgendwo. Es zählt nur noch Geld, Kommerz und Show.

Unter solchen Umweltbedingungen, ja, Lebensbedingungen, ist man nur sich selbst verantwortlich. Für die anderen Verrückten kann man nicht verantwortlich sein. Ich würde diese Umweltbedingungen als feindlich bezeichnen.  Alles ist kaputt, zersplittert, zerbrochen. Die Einzelpersonen in diesem Konstrukt, welches sich „Staat“ nennt, kämpfen jeder gegen jeden.

Taurec weiter, Zitat Anfang:

„Wer die natürliche Ordnung in sich wieder herstellt, vermag in seine Umgebung auszustrahlen und den verirrten Schafen, die es aus eigener Kraft nicht schaffen, als Leuchtturm zu dienen (wieder strukturierend „von oben nach unten“). Nur im Einzelnen, nicht in der Masse liegt die Lösung. Das ist der eigentliche Unterschied zwischen „rechtem“ (also „richtigem“) Denken und „linkem“ (also „falschem“). Der Rechte korrigiert sich selbst, der Linke macht alle anderen für sein Leid verantwortlich und will „die Welt reparieren“ (letzteres mit den Worten der Erfinderin des „Gender Mainstreamings“).
Das ist es auch, was das Abendland, den faustischen Menschen im Kern ausmacht: die bis zum letzten, bis zur schmerzhaftesten Konsequenz getragene Selbstverantwortung. Auch der Preuße (pars pro toto für die Deutschen) verliert sich nicht im Ganzen, sondern fragt, wie er als Einzelner (wie Friedrich II. als erster Diener seines Staates) dem Ganzen dienen kann, jedenfalls sofern er sich auf der Höhe seiner geistigen Möglichkeiten befindet.“ Zitat ENDE

Meine Gedanken dazu:

Natürliche Ordnung? Was er wohl damit meint. Ich würde als „natürliche Ordnung“ den inneren Kompaß bezeichnen, die eigene Moral, die mir sagt: Das macht man nicht.  Sie ist IN mir, auch wenn ich vereinzelt lebe weil ich so leben muss; sie ist IN mir seit meiner Geburt/Kindheit. Es ist eine Art sittliches, aber auch instinktives Wissen, diese „natürliche Ordnung“. Gerne nenne ich sie auch „Achtung vor dem Leben“, und dies schließt die Schöpfung mit ein (geht ja auch gar nicht anders als Heide). Aber ein „oben“ und „unten“ gibt es bei mir nicht. Ich denke und fühle hierarchiefrei. Das wird wohl auch der größte Unterschied zwischen Taurecs und meinem Denken sein. Ich denke, auch eine Zukunft für die Menschheit, die den Namen ZUKUNFT verdient, muß hierarchiefrei sein. Weil Hierarchie MACHT bedeutet und macht macht untertan. Die Menschheit braucht keine Macht, keine Herrscher und keine Sklaven, sie braucht „nur“ Menschen, die zusammen arbeiten wollen, zum Wohle aller. Auch spricht hier aus Taurecs Worten deutlich der christliche Kern durch („bis zum Letzten, bis zur schmerzhaftesten Konsequenz getragene Selbstverantwortung“), die fast masochistisch-selbstzerstörerisch daher kommt.

So weit, so klar. Aber:

Teil 2 dieses Satzes stimme ich ausdrücklich NICHT zu, da die Gesellschaft zersplittert in Einzelteile, Einzelindividuen, Ego-Interessenten, zersplittert ist.  Die Gesellschaft heutzutage als Summierung vieler vereinzelter, hemmungsloser, gieriger, dekadenter, unterwürfiger, aber gleichzeitig bindungsunfähiger Personen, ist NICHT interessiert an „Leuchttürmen“, an Vorbildern. Die Umgebung / Gesellschaft ist als Masse kollektiv so verwirrt und zersplittert (teilweise sind die Menschen noch dazu a-theistisch, das macht alles noch schlimmer), daß ihr einzelnes Individuum unfähig ist, auch nur ansatzweise zu erkennen, wer als „Leuchtturm“ fungieren könnte. Ist ja auch klar; das Individuum, als Teil der Gesellschaft, hat keine Leitlinien mehr und fühlt sich niemandem mehr verpflichtet. Einem „großen Ganzen schon mal gar nicht, welches ja gar nicht erkennbar ist. Übrig bleibt eine „Was kostet die Welt“ – und: „Ich will Spaß, aber sofort“- Einstellung.

Sprich: Die Leute sind kollektiv einfach zu doof. Die wollen keine Leuchttürme. Die wollen Brot und Spiele. Ein wenig verwunderlich empfinde ich es, daß Taurec dies nicht erkennt.  Er erkennt ja durchaus, daß die Gesellschaft als solche zerbrochen ist („daß die traditionellen sozialen Verbindungen heute zerstört sind“). Er ist wahrscheinlich der Meinung, man müsse trotzdem probieren, als Leuchtturm zu fungieren.

5e

Ob man nun bereit und willens ist, für eine Umgebung /Gesellschaft, die zerstört ist,  und deren einzelne Individuen es auch nicht besser wissen wollen, als „Leuchtturm“ zur Verfügung zu  stehen, muß jeder selbst für sich entscheiden. Moralkeulen à là „du mußt es trotzdem tun, sonst bist du kein guter, „rechter“ Mensch“, lehne ich ab. Auch diese sind typisch christlich.

Eine homogene Gesellschaft kann ich schon lange nicht mehr erkennen, es sind keinerlei Gemeinsamkeiten, Moralvorstellungen, und sonstige Dinge, die ehrenhafte Menschen ausmachen, wie Solidarität, und Opferbereitschaft für ein „Ganzes“, in der Gesellschaft mehr vorhanden. In unserer Familie kannten wir das noch, es wurde zusammen gearbeitet und anschließend wurde zusammen etwas unternommen, da wurde diese Zusammenarbeit in der Gruppe und auch der Wille dazu, gefördert. Und es hat Spaß gemacht! (Vielleicht rührt daher mein Hang, für eine Gruppe alles zu geben, während die meist männlichen Gruppenmitglieder lieber ihrer Vergnügungen nachgehen.) Heute kann ich selbst innerhalb kleinerer Strukturen wie Vereinen, Parteien und Familien, kaum mehr erkennen, daß Menschen bereit wären, des großen Ganzen wegens „an einem Strang zu ziehen“. Es handelt sich bei den vielen einzelnen Individuen unserer Gesellschaft um mehr oder weniger verstörte, mit Schuldkomplexen beladene und teilweise mit gewaltigem Hass auf Andersdenkende beladene Personen und Gruppierungen, denen jedes Gefühl für Anstand und Moral abhanden gekommen ist. In dieser Gesellschaft ist Geld der oberste Götze. Moral zählt überhaupt nicht. Geld dagegen alles, weil eben alles von Geld abhängig geworden ist.

In solch einer Gesellschaft könnte ein „Leuchtturm“, so er denn existieren würde, seine Wirkung gar nicht mehr entfalten. Krass ausgedrückt: Die Menschen wollen keine Moral, sie wollen Kohle, fressen, saufen und ficken. In dem Sinne halte ich Taurecs Rückschlüsse für nicht mehr passend zur heutigen Zeit und zum heutigen Menschen, der ja in dieser Zeit leben muss – er kann es sich nicht aussuchen. ich muß in dieser Wolfsgesellschaft leben, obwohl ich eine völlig andere Welt möchte. Ändern kann ich sie aber nicht, auch nicht, erwiesenermaßen nicht, durch „Leuchtturm-sein“ unter Verrückten.

Völlig abzulehnen ist zu guter Letzt die moralische Einteilung Taurecs in „gutes rechtes Denken“ und „schlechtes linkes Denken“. Es müssen andere Wege zur Lösung des Dilemmas, welches ja ein innerpsychisches menschliches Dilemma ist, gefunden werden.  Der Mensch an sich erkennt durchaus, was richtig wäre, aber die Masse macht nicht mit,  egal, wie sehr er sich bemüht. Das ist eine innerpsychische Katastrophe.

Teutoburgs Wälder

 

Ein schwarzer Tag für das Vaterland

Bei einer angeblichen Wahlbeteiligung von 76,5% haben sich etwa 81,5% wieder für dieses System und damit für ein „weiter so“ entschieden. Ganze 13,5% „wählten“ anders, wobei unklar ist, wer von diesen Parteien echte Opposition darstellt.

Damit haben sie die Wahlschafe das Prädikat >Kollektivschuld<
wirklich redlich verdient!

Armes Deutschland, armes Europa, das war´s mit diesen Kulturnationen!

Ich sage erst mal Tschüß. Was soll ich hier noch schreiben. Es gibt nichts mehr zu schreiben.

10e-Abendstimmung

Teutoburgs Wälder

ps man munkelt natürlich wieder etwas von Wahlfälschung, das muß man aber 1. beweisen und 2. halte ich die 13 Prozent für die AfD durchaus für glaubwürdig, der Michel ist halt kollektiv so dumm. Soll er untergehen.

AfD doch neoliberaler Abschaum

Weidel verplappert sich:

Mein Kommentar zu Weidels Ausage, es werde keine Erbschaftssteuer geben:

!Ich könnte Ihnen einen erzählen von der ach so die grundbedürfnisse deckenden Grundsicherung. Aber das glauben Sie ja sowieso nicht. Menschen mit Grundsicherung sind sozial isoliert, können sich nicht anständig ernähren und ich noch dazu bekomme keine anständige ärztliche Versorgung für meine chronische Krankheit. Zusatzmedikamente muss ich alle selber zahlen da die Kassen nichts übernehmen, was mit Grundsicherung nicht geht. Dazuverdienen darf ich nicht. Ich lebe total isoliert und in extremer Armut. Nein Flaschen sammeln war ich noch nicht das kommt aber noch. So wie ich leben MIllionen Rentner mit Grundsicherung. Die vegetieren so vor sich hin, leben kann man das nicht nennen. Da ´Sie mir aber sowieso nicht glauben wünsche ich Ihnen und der neoliberalen Scheißpartei AfD nur das Schlechteste. ICH werde diese Partei trotz alledem NICHT WÄHLEN. Hier gibt es auch eine Bürgerinitiative Grundeinkommen, das erscheint mir viel sozialer als arme Rentner mit einer viel zu niedrigen Grundsicherung dahin zu vegetieren zu lassen, bis zu ihrem frühen Tod. Denn daß Armut krank macht und früher sterben läßt ist auch ALLEN bekannt. Interessiert aber die AfD nicht. Sind ja schließlich Wirtschaftsfreunde“ Kommentar ENDE.

Danke Frau Weidel, daß Sie mir die Augen geöffnet haben!

Teutoburgs Wälder

Lehrer legt sich mit Merkel an – Reker baut Wohnungen für die nächste Invasionswelle

Zum Video (ausnahmsweise mal NICHT gesperrt):

 

Ja meine „lieben“ Leser,

eigentlich ist es ja längst zu spät, die Umvolkung ist längst zum Selbstläufer geworden, trotzdem fordere ich euch auf, AfD zu wählen.

Vor vier Jahren waren die Zahlen der Umvolkung bereits bekannt, es  hat den deutschen Michel nicht interessiert. Auch waren die meisten nicht von den ersten Auswirkungen der Einwanderung betroffen, da sie „besserverdienend“ waren (und sind?) und deshalb nicht wissen, was Armut/Wohnungssuche/ bedeutet. Nicht wissen, was es heißt in einem Slum zu wohnen, und keine andere Wohnung zu finden, weil für Deutsche in Köln einfach keine neuen Sozialwohnungen gebaut wurden. Dies alles war mir vor vier Jahren bereits bekannt, aber Deutschmichel wollte davon nichts wissen. Deutschmichel wollte schon vor vielen Jahren seine Augen nicht aufmachen, obwohl er in den Stadtteilen Mülheim, Kalk, Chorweiler, Porz und anderen bereits hätte erkennen können, was da anwächst, obwohl er bereits in Schulen und Kindergärten hätte sehen MÜSSEN, was geschieht, weil eben damals schon keine oder nur sehr wenige deutsche Kinder zu sehen waren, einfach weil es sie nicht mehr gab. Reker verkündet allerdings immer noch stolz, man baue weiter Wohnungen für Fremde:

https://www.youtube.com/watch?v=ioueTUxKmdc

Aus der Videobeschreibung: „Henriette Reker verrät das nach der Wahl wieder neue Flüchtlinge zu erwarten sind. Unglaublich, Wohnungen baut man nicht einfach so. Sie weiß wohl da schon mehr was auf uns zukommt. Wer meint aus allen Flüchtlingen vollwertige Mitglieder der Gesellschaft machen zu wollen, wird natürlich auch keinen abschieben egal ob er hier bleiben darf oder zurück muss.“ Beschreibung ENDE.

All dies war schon vor vier Jahren deutlich zu sehen. Nun ist es leider zu spät. Selbst wenn die AfD, die ich euch weiterhin bitte, zu wählen, mit satten 25 Prozent (halte ich für möglich, wenn nicht massiv gefälscht wird, wovon auszugehen ist) in den Bundestag einzieht, wird die AfD an dem ständig und dauerhaft weitergehenden Fremdenzuzug erst einmal nichts ändern können. Dh. der Zuzug wird weitergehen. Und auch wenn ihr irgendwo auf dem Dorf lebt, „wo es ja noch nicht so schlimm ist“ (diese Aussage habe ich vor kurzem in einem Kommentar gelesen), wird es für euch schlimmer werden.

Natürlich gibt es noch die Spezies „Mensch“ (und zwar nicht zu knapp), denen das alles irgendwo egal ist, weil sie gut an der Umvolkung verdienen. Diese Leute kann man abschreiben.

Hiermit möchte ich vor allzu großer Euphorie warnen, selbst wenn die AfD zweistellig einzieht in den Bundestag, wird sich erst mal nichts wesentliches ändern, denn die Zeit, etwas sofort zu verändern, ist definitv längst abgelaufen. Wir müssen nun mit den Konsequenzen dessen leben, was in den vergangenen Jahrzehnten politisch verschlafen wurde. „Wir“ heißt, es schließt mich als politisch wachen Menschen ein, ich muß ebenfalls mit der von euch verursachten Misere (eben weil ihr kollektiv politisch geschlafen habt) leben, und mich trifft diese Misere als arme Rentnerin, noch dazu chronisch krank, als erstes, mich hat es ja vor vier Jahren schon extrem in meiner sowieso kaum mehr vorhandenen Lebensqualität beeinträchtigt. Obwohl ich alle diese Dinge weiß, bitte ich euch TROTZDEM, kommt in die Puschen und wählt AfD! Wenn ihr es nicht für euch tut, dann wenigstens für eure Kinder, die in dieser Dreckswelt, die IHR zu verantworten habt, zukünftig leben müssen.

Teutoburgs Wälder

Der deutsche Widerstand wird von peinlichen Aufrufen zum Nichtstun gespalten

Zum Video von Emperor Caligula hier:

 

Noch ein paar Argumente PRO wählengehen im Video, Länge ca 13 Minuten.

Liebe Leute, wurde V. Orban in Ungarn vom ungarischen Volk gewählt oder ist er auf dem fliegenden Teppich in sein Amt gekommen? Und was passiert schon länger in Ungarn, weil dort eben V. Orban vom ungarischen Volk gewählt wurde? Denkt mal bitte nach bevor ihr Sprüche los lasst, die erwiesenermaßen Unsinn sind.

Teutoburgs Wälder

Menschen, die sich nicht richtig trauen, verunsichern

Zum folgenden Kurzvideo der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ [edit: Video wurde aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt]

Meine Anmerkungen dazu:

Veränderungen geschehen hier in der brd halt leider nur über Wahlen.

Mich erstaunt, daß es so viele unsinnige Aussagen fürs Nichtwählen gibt, wie die Aussage, wer wählen gehe, werfe seine Simme in eine Urne und gebe sie damit für 4 Jahre ab. Dergleichen lächerliche Aussagen gibt es en Masse. Ist hier etwa eine Agenda zugange, um die Leute kollektiv vom Wählen abzuhalten?

Es sind auch nicht 100 Prozent der Bevölkerung obrigkeitshörig; die Tatsache, daß die Leute den Mund nicht aufmachen, darf man keinesfalls dahin gehend werten. Die Leute trauen sich einfach nicht, etwas zu sagen, weil, dumm sind die Menschen da draußen nicht, sie wissen genau, welche Folgen unbedarfte Äusserungen ihrerseits in der Öffentlichkeit haben können.

Aber die, die sich trauen, etwas zu sagen, werden immer mehr, dies ist auf jeden Fall zu beobachten. Dies ist das Verdienst der Afd. Als ich vor vier Jahren noch bei der NPD tätig war, war die Stimmung im Land eine ganz andere. Jetzt haben wir Widerstand aus der bürgerlichen Mitte (Afd), und nicht bloß vom sogenannten „rechten Rand“.  Wir brauchen die bürgerliche Mitte für den Widerstand, ohne geht nichts.

Menschen die sich nicht so richtig trauen, kann man natürlich gut durch falsche Parolen davon abbringen, zu wählen. Mit diesen Parolen, die das Nichtwählen propagieren sollen, könnte man fast Bücher füllen, deshalb will ich es mal bei der obigen einen Parole hier belassen. Ich weise nur darauf hin, daß Wahlen eben DOCH Dinge verändern, siehe Trump in den USA und den Brexit in Großbrittanien. Auch die bei uns derzeit regierene Einheitspartei aus CDU/CSU/SPD/LINKE/GRÜNE wurde von der deutschen Bevölkerung gewählt, die Tatsache, daß diese Einheitspartei scheinbar nicht abgewählt werden kann, ist schlicht falsch, man braucht nur sein Kreuz an einer anderen Stellle zu machen. So einfach kann das sein.

Teutoburgs Wälder