Für das System bist Du ein nutzloser Fresser – Wie alles begann dieViruslüge entlarvt

System = Kapitalismus.

Das ist so, auch wenn große scheinbar alternative Medien (Bsp: Epoch Times, journalistenwatch, etc) immer behaupten, wir würden ja im Sozialismus leben.

Nein, wir leben immer noch im Kapitalismus, Reiche werden reicher, durch Corona exorbitant (siehe dazu die Aussagen von Ernst Wolff in seinen Videos), Arme werden ärmer und sterben schon länger einfach so weg, aus Armut und den Folgen der Armut, denn Armut tötet. Man weiß auch im System, also im Kapitalismus, daß Armut langfristig Menschen tötet, deshalb hält man die nutzlosen Fresser ja arm. Oder warum sonst sind die Grundbezüge in der „brd“ so niedrig, daß man davon nur knapp  überleben kann, aber niemals wirklich leben kann? Oder warum sonst findet Armut medial gar nicht statt, wird verschwiegen, vertuscht, möglichst vergessen?

Es gibt nur diesen einen Grund: der nutzlose Fresser muß weg, sozialverträglich, versteht sich.

Leider verstehen die Armen das nicht. Sonst wären sie längst schon auf den Barrikaden. Aber viele sind auch so arm, da reicht das Geld nicht mal fürs Bahn-Ticket zur nächsten Demo. Und /oder die Kraft reicht nicht, was im eigenen Ort zu organisieren. Und/ oder der Mut reicht nicht, es hat sich über die langen Jahre des Armseins eine gewisse Resignation („da kann man ja doch nichts machen“) eingeschlichen. Eine Resignation, die man keinem Menschen vorwerfen kann, der dauerhaft arm ist und das bis heute überlebt hat.

Übrigens verstehen das Menschen, die mehr Geld haben, nicht. Das kann man an den Videos erkennen, in denen dazu aufgefordert wird, doch bitte schön „mehr zu machen“. Daß viele Menschen aufgrund der schlichten Tatsache, daß sie kein Geld haben, irgendwo hin zu fahren, hat sich bei den you-tube-„widerständlern“ noch nicht so recht rum gesprochen. Ich beneide einen Christoph Hörstel, der quer durch Deutschland fährt und bei jeder Demo auftreten kann, dabei sein kann. Daß so ein Mensch eine ganz andere, nämlich positive, Einstellung hat, ist ja klar. Ein Armer hat diese Einstellung nicht, er kann sie gar nicht haben, weil er mit ganz anderen Dingen, nämlich dem täglichen Überleben, beschäftigt ist, ja, beschäftigt sein muss, denn das geht natürlich vor!

Aber das sind alles Dinge, davon haben die, die mehr Geld  haben, keine Ahnung.

Für das System, also im Kapitalismus, ist jeder Arme ein nutzloser Fresser, und Corona ist bestens dazu geeignet, alle Armen nach und nach zu beseitigen, unkompliziert und, vor allen Dingen, unbemerkt.

Übrigens gehört die Desinformation, die von scheinbar alternativen Medien betrieben wird, zum System des Teile-und-Herrsche, damit das Volk weiter gespalten wird. Kaum einer erkennt, was da läuft. Gesunder Menschenverstand bedeutet, „rechts“ und „links“ abzulehnen,  und eben, was soziale Fragen angeht, seinen gesunden Menschenverstand zu gebrauchen. Wo die persönlichen Erfahrungen z.Bsp. mit einem Thema wie dem Thema „Armut“ fehlen, hat man seinen Mund zu halten, wenn man nichts aus eigener Erfahrung beizutragen hat.

Ich besitze einen gesunden Menschenverstand, ich lasse mich in keine Ecke mehr schieben, ich bin nicht „rechts“, ich bin nicht „links“, ich bin freiheitlich, und patriotisch, aber „trotzdem“ sozial, das ist eine Mischung, mit der wenige Menschen klar kommen, weil sie mich in irgend eine Ecke schieben wollen, was dann nicht funktioniert.

Die nutzlosen Fresser kommen weg über die nächsten Jahre. Ihr Armen da draußen, es hilft euch nichts, wenn ihr länger durch haltet, ihr werdet alle weg kommen. Die Deagel-Liste sagt, daß 30 Millionen in Deutschland überleben werden. 30 Millionen Sklaven reichen den Eliten dann wohl, um den Rest des „Standortes Deutschland“ aufrecht zu erhalten. Alle anderen kommen weg.

Was bleibt zu tun? Die Wahrheit weiterhin zu verkünden.

Wie zum Beispiel hier: http://www.karfreitagsgrill.at/2020/11/05/wie-alles-begann-sars-cov-2-die-virusluege-entlarvt/

KeineHeimatKyffhäuser

 

 

Warum zahlen Rentner ab 784 Euro Steuern, aber Vermögende nicht?

Altersarmut ist ein Massenphänomen.

Basierend auf diesem Artikel: https://deutsch.rt.com/inland/107280-altersarmut-armutsgefaehrdung-in-deutschland-vor/

Die Armutsgrenze liegt „offiziell“ bei 1.074 Euro. Die Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter hat sich bundesweit seit 2003 verdoppelt, Ende des vergangenen Jahres waren es 562.000 Menschen.  Der Anteil der Menschen im Rentenalter, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, ist gestiegen von 1,7 Prozent im Jahr 2003 auf 3,2 Prozent im Dezember vorigen Jahres.

Der Grundfreibetrag bei der Steuer liegt bei monatlich 784 Euro. Das heißt, wenn jemand mehr Rente hat, muß er diese versteuern. Die Vermögenssteuer jedoch, die mehr als 20 Milliarden Euro einbringen würde,  wird seit 1997 nicht mehr angewendet. Das heißt: Reiche zahlen keine Steuern, aber Rentner zahlen ab 784 Euro Rente Steuern.

Das ist das Deutschland, in dem wir leben.

Leider sind diese Dinge den Meisten nicht bewußt. Und arme alte Leute wissen davon schon mal gar nichts, denn so etwas steht nicht in den Zeitungen und wird auch nicht bei ARD/ZDF verkündet. Außerdem sind Alte oft verschämt und reden nicht gerne über „so etwas“, geschweige denn, daß sie ihre Rechte einfordern würden.

Man kann sie also bequem übergehen. Man guckt einfach nicht hin bei der Altersarmut. Das geht auch ganz einfach, weil altersarme Menschen nicht mehr gesellschaftlich teilhaben können – außer unter sich – aber im öffentlichen Leben spielen sie keine Rolle mehr.

Alte Linde, Jechaburg

Deshalb ist für mich die öffentlich zur Schau gestellte übertriebene Sorge um alte Menschen bezüglich corona nur ein Hohn. In Wirklichkeit interessiert sich die Regierung nicht für alte Menschen und ihre Belange; im Gegenteil, sie würde diese Menschen lieber früher als später „weg haben“.

KeineHeimatKyffhäuser

Wichtig: Körpertemperaturmessung zur Einschätzung der Hormonlage bei Hashimoto und Nebennierenschwäche

Video, Dr. Rieger,  Länge ca 13 Minuten:

https://www.youtube.com/watch?v=cH_S-gQL1FI

Ich habe ja mit beiden Problemen zu kämpfen, hashimoto UND Nebennierenschwäche/-störung. Wofür Ärzte der Schulmedizin nicht zuständig sind, die interessiert das Thema einfach nicht.

Ergo muß man sich hier selber helfen. Was natürlich schwierig ist, wenn das Geld dazu fehlt. Denn es fehlen Hormone, es fehlen Nährstoffe, und es fehlt die angepaßte Ernährung. Meine Ernährung ist aufgrund dieser Dinge teuer, weil ich nichts anderes essen kann (Allergien/Unverträglichkeiten), aber oft genug bin ich am Monatsende aufgrund von Geldmangel dann doch gezwungen, Dinge zu essen,die ich nicht vertrage. Dies ist auch derzeit der Fall. Wir befinden uns in der letzten Septemberwoche und das Geld reicht nicht. Habe gestern Bohnensuppe gegessen, was eigentlich nicht geht. Bohnensuppe aus der Dose ist aber billig. Folge dann: Bauchschmerzen, tagelang, und Juckreiz.

Na ja, der „Staat“ will das ja so. Er ist ja der Meinung, der derzeitige Grundsicherungssatz sei genug für arme Rentner. Daß man damit nicht auskommen kann, bzw. adäquate medizinische Versorgung so schon gar nicht gewährleistet werden kann, interessiert ihn nicht. Deshalb sterben Arme im Durchschnitt ca 10 Jahre eher als ihre wohlhabenden Mitmenschen.

KeineHeimatKyffhäuser

Sie sind alle korrupt

Vom Neid, der Korruption, der Armut und dem Wohlstand

Ich kritisiere öfter Menschen mit ausgeprägter esoterischer Schwachsinnsmeinung im Internet. Oft hinterfrage ich dann offen, warum Menschen solch hahnebüchenen Unsinn wie „du brauchst kein Geld“, oder ähnliches, sinngemäß, von sich geben. Gerne rege ich dann dazu an, den Verfasser solch hirnverbrannter esoterischer Schwachheiten einfach mal alles Geld wegzunehmen, und dann zu schauen, wie schnell derjenige kriecht. Nämlich vor seinen Geldgebern.

Ich finde, dies ist eine angemessene Aufforderung an Leute, die solch geistigen Dünnpfiff in die Welt setzen. Wüßten wir direkt, wer diese Leute beauftragt hat, diesen Dünnschiss in die Welt zu setzen, wäre bald Ende mit dem Treiben. So aber, wie es derzeit ist, darf jeder ungestraft und unverfolgt seinen Hirnbrei im Netz verbreiten, idealerweise noch in Buchform, damit es sich schön rechnet. Das sind die oben genannten Korrupten, Bestechlichen.

Das System derzeit hält sich nur, weil der Großteil der Leute korrupt und bestechlich ist.

Ich bin auf diese übergroße Mehrheit der Leute nicht neidisch, im Gegenteil, ich verachte sie zutiefst. Von außen kommt dann zwar oft der Vorwurf, ich wäre ja bloß neidisch, was ich dann wahrheitsgemäß – leider? – immer leugnen muß. Es tut mir ja leid, aber es ist so: Ich bin nicht neidisch auf Leute mit viel Geld. Ich hatte auch nie das Lebensziel, viel Geld zu besitzen.  Ich wäre zufrieden, wenn ich als Künstler einigermaßen auskömmlich leben könnte. Dazu bräuchte ich keinen großen Luxus, sondern einfach nur mir gemäß leben. Das Thema hatten wir hier schon oft. Mir würde eine einigermaßen große Wohnung so 60 m2, mit hellem Atelier, und einem kleinen Garten dabei, reichen. Auto und so ein Kram brauch ich nicht. Nur genug Geld zum anständigen Essen, also mir gemäß, ich kann ja nicht mehr viele Lebensmittel essen, und ab und zu weg fahren, zb. ins Rheinland, da habe ich noch Verwandte. Ach so, einen anständigen Arzt, der bezahlt werden muß, hätte ich auch ganz gern. Das sind alle meine Ansprüche, und das ist nicht viel.  Mit 2000 Euro monatlich käme man da locker aus, wahrscheinlich sogar mit weniger.

Leider kapieren die meisten Volldeppen im Internet nicht, was Armut ist. Wie es ist, wenn man dauerhaft mit unter 800 Euro auskommen muß, weiß kaum jemand im Netz. Kann ich was für die Dummheit dieser Leute? Nein, dafür bin ich nicht verantwortlich.

Menschen, die nicht erfahren haben, was Armut ist, können natürlich mit meinen Aussagen bezüglich Geld, Korruption und Bestechlichkeit nicht viel anfangen. Weil sie nicht wissen, wie sich Armut auswirkt.

Und das perfideste dabe ist: Diese Leute wissen sehr genau, was Armut ist, sie machen nur einen auf „moralisch besser“ („ich brauch ja kein Geld, ich lebe von Luft und Liebe“) und tun aber insgeheim alles, um Armut bei sich zu vermeiden. Das wissen sie auch genau, können es aber nicht zugeben, logisch, weil es nicht in die Gutmenschen-Aura passt. Ein Gutmensch ist nicht bestechlich, basta. Ein Gutmensch lebt von Luft und Liebe. Er braucht kein Geld, basta. Er schafft es immer und überall, alles, was er braucht, und natürlich ist das nicht viel, zu tauschen oder sonstwie zu organisieren. Muß ich noch erwähnen, daß Gutmenschen niemals krank und alt werden? …

Und wehe, ich behaupte etwas anderes!

Ich halte euch den Spiegel vor. Das ist meine Aufgabe.

Aber kommt mir nicht nochmal mit Neid. Was Neid ist, das wissen nur die Reichen, die Korrupten, die Bestechlichen, die Esoterikfreaks, die mit ihrer Gehirnpampe Millionen machen weil so viele auf sie reinfallen. Ja, gut, die Thorsten Schultes, die Silberjungen, oder die Elsässer dieser Welt, die können das auch.
Arme dagegen wissen nicht, was Neid ist, sie haben nämlich nichts.

Zu guter Letzt: mir ist es völlig egal, wer mit welchem Dünnpfiff irgendwelche Millionen scheffelt. Mich stört „nur“, ganz bescheiden, wie ich bin, die Dummheit der Massen. Und daran verdienen diese Leute. Wäre die Menschheit kollektiv nicht so dumm, dann gäbe es nicht so große Unterschiede zwischen reich und arm, jeder könnte auskömmlich leben, und, natürlich, gäbe es auch keinen corona-Wahn, denn auf diese Dummheit kann man ja eigentlich nicht mehr reinfallen. Mich stört also die Dummheit der Millionen, nicht, daß mit dieser Dummheit andere viel Geld verdienen, das ist mir egal.

Passend dazu:

KeineHeimatKyffhäuser

Starker Anstieg der Autoimmunerkrankungen

Video, ca 26 Minuten:

https://www.youtube.com/watch?v=XzEwoLG1tqw

Vom Inhalt und meine Gedanken / Erfahrungen dazu:

Beispiele für Autoimmunerkrankungen: Rheuma, Diabetes 1, Hashimoto, Multiple Sklerose und viele mehr – Schulmedizin sucht keine Ursachen, sondern bekämpft nur Symptome – Naturvölker haben keine Autoimmunerkrankungen – Grund: Kohlehydratmast in „zivilisierten“ Völkern –  als armer Mensch der auf schulmedizinische Behandlung angewiesen ist, ist man als Mensch mit Autoimmunerkrankungen verarscht weil keine Ursachensuche stattfindet – bin selbst autoimmunerkrankt, das wird auch mit der Zeit da die Entgiftungsfähigkeit des Körpers mit zunehmendem Alter abnimmt, immer schlimmer – meine glutensensitive Enteropathie (wie Zöliakie) wurde erst im zarten Alter von weit über 40 festgestellt, da war mein Darm schon kaputt – Folgen oder überhaupt das Mikrobiom, die Darmflora, dafür interessiert sich aber kein Schulmediziner – Tipp an Betroffene: Selbst Ernährungstagebuch führen hilft, oftmals kommen die Schmerzen Tage später, habe ich selber so fest gestellt. Ohne Ernährungstagebuch kommt man da nie dahinter – Schulmedizin macht NICHT die Dinge, die der Arzt im Video beschreibt – Folge: Der Arme muß das aus eigener Tasche bezahlen was nicht geht mangels Geld –

In dem Sinne ist dieses Video nur für Besserverdienende. Man möge mir dies verzeihen. Aber ich spreche diese Dinge offen aus.

Wer arm ist, kann sich keine Behandlung und Heilung leisten. Dies habe ich auch den Betreibern des Kanals QS24 Schweizer Gesundheitsfernsehen, bereits mit geteilt bzw. dort kommentiert. Und, o Wunder, der Kommentar erschien nicht bei youtube. Dies sind Dinge, die man bei youtube nicht lesen will.

KeineHeimatKyffhäuser

Systemparteien inklusive AFD lehnen es ab, durch einen Aufschlag in der Grundsicherung das Existenzminimum Armer zu sichern

„Zu den Fakten:

am 14.5.2020 kam es im Bundestag zu einer namentlichen Abstimmung über eine Erhöhung der Grundsicherung: „Beschlussempfehlung 19/19204 zu Corona-Aufschlag in der Grundsicherung das Existenzminimum sichern“. Die Empfehlung lautete: den Vorschlag der GRÜNEN, Hartz IV und verwandte Leistungen der Grundsicherung angesichts der massiven Preissteigerungen von Lebensmitteln um 100 Euro im Monat für Erwachsene und um 60 Euro im Monat für Kinder zu erhöhen, abzulehnen.

Die Erhöhung wurde abgelehnt von:

Allen anwesenden Mitgliedern der CDU: 246 Stimmen

Allen anwesenden Mitgliedern der SPD (abgesehen von einer einzigen Stimme): 152 Stimmen.

Allen anwesenden Mitgliedern der AfD: 89 Stimmen.

Das ist neue neue Supergroko im Bundestag: eine geschlossene Front für die fortschreitende Verarmung wachsender Bevölkerungsschichten, ja, dank Corona sogar massiv (exponentiell) wachsender Bevölkerungsschichten.

Die FDP enthielt sich mit 70 Stimmen (was mich sehr überraschte), allerdings waren 6 für die Erhöhung, Grüne und Linke waren mit allen Anwesenden dafür – kamen aber nur auf 136 Stimmen (siehe Bundestag.de). Eine Beschwerde der Bundeskanzlerin, dass die Abstimmung nicht zu akzeptieren sei (analog zu Thüringen), weil ja die AfD mitgestimmt hatte, gab es nicht. Kippt die FDP auch noch um, hat die aktuelle Supergroko AfD, SPD, CDU/CSU die absolute Mehrheit und kann das Grundgesetz nach Belieben ändern – soviel zur „Alternative“ für Deutschland. Für die Armen – ist es keine Alternative. Die dürfen jetzt beten, dass der Herrgott ihnen den Merz erspare – der war schon früher für massive Kürzungen von Hartz IV: von 132 Euro im Monat kann man ja auch leben wie ein Fürst (siehe Welt). Und wenn Merz Chef der Groko wird, kann der das durchsetzen. Oder Hartz und Rente gleich ganz streichen und das Geld zum Vermehren Black-Rock leihen.

Armut kostet übrigens statistisch genau so viel Lebensjahre wie Corona. Verblüffend, oder? Für Corona hat man die ganze Wirtschaft an die Wand gefahren, weil … nun ja: Merkel und Merz waren auch infiziert. Dafür, dass die beiden – und viele andere – nie Armut erleben brauchen, haben andere gesorgt – und bekommen dafür jetzt Steuergelder ohne Ende.

Wäre schön, wenn wir dagegen mal hätten angehen können. Aber wie die Tagesschau uns ja deutlich erklärte: wer gegen die Diätenparteien angehen will, kann nur ein Spinner sein.“

Quelle:

Widerstand2020 – das Ende. Über den Triumph der neuen antisozialen Supergroko in Berlin.

KeineHeimatKyffhäuser

Genug Beiträge über chronische Krankheiten hier aber die Leute verstehen es immer noch nicht

Die Frage, die sich mir stellt, ist ob dieser Zustand je von mir veränderbar ist?

Chronisch krank heißt: Die Krankheit ist immer und dauerhaft vorhanden und sie geht nicht mehr weg. Wenn man Pech hat, wird die Krankheit im Verlauf schlimmer.

Das ist einfach, zu verstehen. Warum wird das trotzdem nicht verstanden? Ich weiß es nicht.

Vielleicht sind die Symptome der Fibromyalgie nicht verständlich?

  1. Dauerhafte Erschöfung 2. schnelle Erschöpfbarkeit bei anstrengenden Tätigkeiten wie Schreiben, Lesen, Musik machen, malen, Fotografieren, Foto-Bearbeitung, spazieren gehen, schneller gehen, Berg hoch gehen, Fahrrad fahren, einfach aufmerksam sein, z.Bsp. beim Filme gucken, oder Buch lesen. Diese Tätigkeiten führe ich noch aus. Andere Tätigkeiten wie drei Stunden oder mehr regelmäßig, dh. täglich arbeiten, kann ich schon lange nicht mehr. Zur schnellen Erschöpfbarkeit gehört: Je stressiger etwas ist, desto schneller bin ich erschöpft. Gehe ich dann über meine Grenze, also die Schwelle, an der ich erschöpft bin, hat das katastrophale Auswirkungen. Die erste Auswirkung ist die Tagesmüdigkeit am darauffollgenden Tag. Der darauffolgende Tag ist also quasi, deutlich ausgedrückt, nach solch einem Verhalten „im Eimer“. Am besten plane ich ihn als Ruhetag ein. Ruhetag bedeutet: Nichts mehr tun, was mich weiter erschöpft. Die zweite Auswirkung des Überschreitens der Erschöpfungsgrenze sind: Kopfschmerzen, das Gefühl der „Kopf ist zu“, also so eine Art „nichts mehr aufnehmen können“, dazu gehört sich nichts mehr merken können. Mache ich dann immer noch weiter, anstatt Pause zu machen, kommt es zu Schwindel und Kreislaufstörungen. Spätestens dann bin ich gezwungen, mich hin zu setzen und Pause zu machen. Bin ich unterwegs, dh. spazieren oder Rad fahren, kommt es spätestens dann zu Muskel- und Sehnenschmerzen bzw. Krämpfen. Krämpfe verhindern dann natürlich alles Weitere.
  2. Das zweite Haupt-Symptom sind die Muskel-, Gelenk- und Sehnenschmerzen. Diese sind immer vorhanden, wechseln aber, dh. der Schmerz springt von Gelenk zu Gelenk und auch zwischendurch zu Sehnen (v. allen Dingen Füße), manchmal Hände und Ellenbogen. Die Sehnenschmerzen sind klares Zeichen der Überlastung, die Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen treten auch in Ruhe auf, auch nachts. Morgens habe ich eine sehr lange „Anlaufzeit“, was ist typisch ist für Krankheiten aus dem rheumatischen Formenkreis.

Dieser Zustand ist mir seit 2012 bekannt, dh. da bekam ich die Diagnose, die später nochmal von der Uniklinik Köln Rheumaabteilung bestätigt wurde.

In der Zwischenzeit habe ich mich im Netz über Fibromyalgie informiert und da ist einiges an Hintergrundwissen zusammen gekommen.

1. Überdurchschnittlich oft sind Frauen betroffen.
2. Überdurchschnittlich sind Menschen mit Hashimoto betroffen.
3. Es gibt Zusammenhänge mit Hormonungleichgewichten, die v. allem bei Frauen in den Wechseljahren auftreten. In den WJ entstehen Hormonmängel, die man, wenn man fit weiter leben will, ausgleichen muß. Zu dieser Erkenntnis ist die Schulmedizin noch nicht gekommen. Was dann zur Folge hat, daß man die Hormonmängel privat beseitigen muß, was Geld kostet.
4. Es gibt Zusammenhänge mit dem Immunsystem/Darm. Diese Erkenntnis hat sich bei der Schulmedizin auch nicht durch gesetzt. Meine Erschöpfung ist klar abhängig davon, was ich esse. Ich habe in jahrelanger mühseliger Kleinarbeit – dabei hat mir, bis auf ein Arzt, der die zöliakiegleiche Glutensensivität herausgefunden hat – selber heraus gefunden, was ich nicht mehr essen kann, da ich allergisch bin oder Unverträglichkeiten entwickelt habe, zusammen mit den Wechseljahren. Das hat dazu geführt daß ich nur noch wenige Lebensmittel essen kann, die da einwandfrei sind: frischer Kohl, frisches Fleisch, Olivenöl, Salz, etwas Schafskäse, Salat, Gurken.

Wenn ich so esse, bin ich relativ beschwerdefrei, d.h. ich kann ca 3 Stunden am Tag etwas Sinnvolles, „Anstrengendes“, machen. DAVON GEHT ABER DIE KRANKHEIT NICHT WEG! In diese drei Stunden fällt aber schon die Hausarbeit, das Kochen (ich muß jeden Tag frisch kochen, wegen Histaminintoleranz), das Einkaufen und die Körperpflege. Viel bleibt da nicht mehr übrig. Also Touren machen mit dem Rad — geht nicht mehr. Nur als Beispiel.

Nun könnte man ja sagen; Ich bin ja eh arm, da ist das auch egal. Meine letzte größere Bahnfahrt nach Leipzig mit zweimal Umsteigen war eine Katastrophe: Vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel zu anstrengend. Wie gesagt, ich bin ja arm, ein Zugticket irgendwo hin kann ich mir sowieso nicht mehr leisten, dann ist das auch egal. Worauf es mir hier aber ankommt: längere Fahrten sind anstrengend und ich kann sie nicht mehr machen, selbst wenn ich das Geld hätte! Ja wenn ich mehr Geld hätte, könnte ich ja sogar ICE fahren, aber davon kann ich nur träumen. Träumen ist als chronisch Kranker nicht sinnvoll. Davon wird man nur traurig. Das sollten sich mal alle Ignoranten merken: Als chronisch Kranker muß man lernen, mit seinen Einschränkungen zu leben. Das ist das Gebot der Stunde und auch für den Rest des Lebens. Nur Ignoranten erkennen so etwas nicht!

Bahnfahren als Fortbewegungsmöglichkeit  ist o.k, weil man da hin- und her gehen kann. Autofahren: dabei schmerzen mir zunehmend die Beine. Das mache ich fast gar nicht mehr. Ich kenne sowieso keinen, der mich irgendwo hin nimmt. Hat sich also auch erledigt.

Und damit komme ich zum zweiten wichtigen Punkt: All diese Einschränkungen scheint keiner da draußen zu verstehen. Im Gegenteil, mir wird oft gesagt man könne ja wieder gesund werden. Nein, das kann man nicht, wenn man diese Krankheiten hat. Denn diese Krankheiten gehen ja nicht von alleine weg.  Die Hormonmängel, die ich nachgewiesenermaßen habe, bleiben so. Dasselbe gilt für Vitaminmängel (z.B. Zink) oder Mineralstoffmängel.  Diese Mängel haben sich einfach über die Jahre durch die sehr eingeschränkte Ernährung ergeben. Hormonmängel entstehen in den Wechseljahren.  Frauen in den WJ bekommen von Kassenärzten KEINE Hormonsubstitution, egal wie einschränkend die Symptome dieser Hormonmängel sind. So macht ein Progesteronmangel of unzufrieden, bis hin zu depressiv – interessiert das einen Schulmediziner? Eher nicht. Nur so als Beispiel. – Hashimoto, was ich auch habe, ist eine autoimmune dauerhafte Schilddrüsenentzündung.Die geht auch nicht von alleine weg, bzw. die fehlenden Schilddrüsenhormone müssen dann von außen dauerhaft zugefügt werden.

Das ist einfach, zu verstehen, aber die Menschheit scheint das nicht zu verstehen. Sonst bekäme ich nicht immer wieder solch ignorante Antworten wie: „man kann auch wieder gesund werden“ oder noch schlimmeres: „Bist du selber schuld“.

Um überhaupt irgendwas zu ändern, müßten bei mir Hormontests gemacht werden (Neurotransmitter und Sexualhormone), und dann müsste da substituiert werden. Zusätzlich müßten Vitamine und Mineralstoffe überprüft werden und ersetzt werden, wo sie fehlen. Wobei man da vorsichtig sein muß, denn z.b Zink vertrage ich gar nicht, obwohl ich einen Mangel habe. Da müßte ein fähiger Arzt dran, den es aber entweder nicht gibt, oder der, weil er privat abrechnet, für mich nicht bezahlbar ist. Ich war einmal bei einem Heilpraktiker, der aber auch nicht mehr weiter wußte.

So. Und so lange dieser Zustand so ist, wird sich auch nichts ändern. Geld kommt halt nicht rein, laut Staat muß man auch als chronisch Kranker mit so wenig auskommen, was oft nicht mal gegen Ende des Monats ausreicht, um anständig zu essen. Es kommt schon vor, daß ich gegen Monatsende Dinge essen muß, die ich nicht vertrage, was dann zu extremen Problemen führen kann.

Die da heißen: Juckreiz, dauerhaft, Schlafstörungen, darauf folgende extreme Tagesmüdigkeit. Ich nehme dann in Ausnahmefällen, wenn es gar nicht mehr geht, einen Histaminblocker, halbe Dosis, weil das ausreicht. Dann kann ich dann schlafen, aber der nächste Tag ist dann wegen totaler Erschöpfung im Eimer.

Ich kann also sagen: Falsches essen macht die Erschöpfung noch schlimmer. Ich kann auch gar nicht ausschließen, daß diese Erschöpfung nur von der chronischen Histaminintoleranz kommt. Aber auch damit kennt sich kein Arzt aus, ergo bekomme ich da keine Hilfe, und ich kann deshalb nur spekulieren. Histamin macht ja auch Schmerzen unterschiedlichster Art.

Mit den Wechseljahren kam die Fruktoseintoleranz, dh. kein Obst mehr, und es kam die Pankreas-Schwäche, also die Bauchspeicheldrüse produziert nicht mehr in ausreichendem Maße Verdauungsenzyme. Genau DAS macht die Darmprobleme, führt zu Unverträglichkeiten mit den Folgen: Juckreiz und so weiter. Ich bekomme von den kleinsten Mengen Stärke Juckreiz. Ich kann Stärke nicht  mehr verdauen. Dabei hilft einem aber auch kein Arzt. Und was würde es nützen, wenn ich meine Verdauungsenzyme selber zahle, das kann ich finanziell nicht leisten.

So ist die Situation.

Dies mal als vorerst letztes Statement hier von meiner Seite. Mein Interesse, hier noch irgendwie weiter zu schreiben, ist nämlich angesichts der Mauer des Schweigens im Netz und auch angesichts des geballten Unverständnisses meiner „lieben Mitmenschen“ auf den Nullpunkt gesunken – mal wieder. Versuche, mich selber aus dieser mißlichen Situation zu befreien, habe ich reichlich unternommen, sie sind alle fehl geschlagen. Und Musik gibts von mir auch nicht mehr umsonst, ich bin nämlich nicht eure Musikbox. Menschen meinen immer, Künstler hätten so viel umsonst zu geben, das ist aber ein Irrglaube. Auch Künstler wollen leben, und wenn es nur bescheiden ist.

KeineHeimatKyffhäuser

Ein paar Gedanken zum 27. April 2020

Heute war mal wieder einer der „üblichen“ Tage. Üblich heißt, es geschieht immer dasselbe. Als chronisch kranker Mensch mit chronischer Erschöpfung und diversen anderen Krankheiten, die sich im Laufe des Lebens dazu gesellt haben, fiel es mir heute schwer, im Garten zu arbeiten. Es war viel zu heiß, und als ich eben die Sandalen auszog, hatte die Sonne bereits ein Muster auf meine nackten Füße gebrannt. Ende April und die Sonne brennt wie im Juli. Die Hitze läßt mich alles noch langsamer machen. Außerdem ist es knochentrocken, kein Regen seit fünf Wochen, und in so einem trockenen Boden kann man nichts anbauen. Ein  paar Salatsetzlinge habe ich vorige Woche  in den Garten gepflanzt, aber die wachsen kaum in der Hitze; Salat mag es nicht so warm und Wasser habe ich leider nicht aus dem Hahn im Garten. Wenn ich dort gießen will, muß ich das Wasser mit schleppen, von zuhause aus, im Fahrradanhänger. Da ist natürlich so viel nicht möglich, ich schaffe in einer Tour nur 15 Liter. Für ein bisschen Salat reicht das, aber für mehr nicht; die Kohlrabi-Setzlinge, die ich noch auf dem Balkon habe und die bald ins Freiland können, werde ich nicht in diesen Garten aussetzen, weil es einfach zu trocken ist. Es ist zwar Regen angesagt, aber nur Schauer, wer weiß, ob wir hier im dürregeplagten Kyffhäuserkreis davon was abbekommen.

Die zwei letzten Jahre voller Mißernten sind mir eine Warnung.

Langfristig werde ich diesen Garten aufgeben, weil es mir zuviel Arbeit ist, ich schaffe das einfach nicht mehr. Klar, es ist auch eine finanzielle Sache, aber die Vereinsgärten hier, die der „Ossi““Sparte“, nennt, sind sehr preiswert, kosten so an die 100 Euro im Jahr, plus Strom. Das ist nicht wirklich viel. Da ich aber noch einen zweiten Garten habe, hier direkt am Hang, ist mir das einfach zu viel.

Wald im Frühling

Derzeit mache ich es so, daß ich einen Tag unten arbeite und einen Tag rauf gehe zu meinem Hanggarten. Dort ist auch richtig viel zu tun, der Zaun hinten am Hochwald ist weg gefault und halb umgekippt und muß erneuert werden. Der Boden dort muß urbar gemacht werden, was schwerste Arbeit ist, da dort noch nie etwas getan wurde. Auch dort gibt es leider kein Wasser aus dem Hahn, so daß ich auch dahin jeden Tag Wasser schleppen muß, wenn die Fässer leer sind. Sonst würden meine Rhododendren, die ich so sehr liebe, kaputt gehen.

Darüber hinaus mache ich nichts mehr, weil ich nichts machen kann. Der Rechner hält zum Glück noch, aber auch nicht mehr lange, fürchte ich. So sitze ich länger am Rechner als ich eigentlich will, aber als armer und chronisch kranker, erschöpfter Mensch, bleibt einem nicht wirklich Anderes übrig. Mein Energielevel ist nach 3 -5 Stunden pro Tag leer. Da geht dann wirklich nichts mehr. Es gibt auch Tage, wo es weniger ist. Die Zeiten, wo abends noch etwas möglich war, zum Beispiel ausgehen, oder Kino, oder so etwas, sind schon so lange vorbei, ich erinnere mich daran kaum mehr.

Das Problem ist, richtig sitzen kann ich auch nicht, da ich wandernde Gelenkschmerzen habe, vom ISG (Iliosakralgelenk) runter bis ins Knie und wenn ich Pech hab, noch weiter runter bis in den Fuß. Das wird beim Sitzen schlimmer, beim Stehen ist es fast weg. Meistens ist es „nur“ links, wenn ich Pech hab, ist es auch rechts. Dazu kommen diverse andere Gelenkschmerzen, Finger, Handgelenke, machnmal auch Schulter. Seitdem ich damals die Diagnose Fibromyalgie bekommen habe, hat da kein Arzt mehr so richtig nach gesehen. Es kann auch etwas anderes sein, Fibromyalgie ist ja eh nur eine Verlegenheitsdiagnose, wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen. Gerne verordnen sie dann Schmerzmittel, diese lehne ich aber ab, da ich so gut wie nichts an Tabletten vertrage. Ich kann leider nur sehr langsam entgiften, deshalb reicht mir, wenn es denn mal sein muß, auch eine halbe Ibuprofen oder, wenn der Juckreiz kommt, eine Viertel Antihistamin. Davon habe ich dann drei Tage Nebenwirkungen; am schlimmsten ist die Nebenwirkung Erschöpfung. Bei all diesen Problemen helfen Ärzte nicht, das habe ich längst aufgegeben. Ganz abgesehen davon, daß es hier die entsprechenden Fachärzte gar nicht gibt. Da müßte ich schon weiter fahren. Und das kostet Geld. Was ich nicht habe. Aber für chronische Erschöpfung gibt es eh kaum Möglichkeiten, das diagnostizieren zu lassen, und wenn, wozu? Es gibt ja keine Hilfe. Nahrungsergänzungsmittel muß ich nehmen, weil es zum Beispiel ohne das Magnesium-Malat gar nichts geht. Aber ich nehme nur das, was dringend notwendig ist, Vitamin D zum Beispiel. Weil ich einfach für mehr kein Geld habe.

Im Grunde genommen scheitert alles immer am Geld, was ich nicht habe. Das ging mir heute wieder durch den Kopf. So gibt es hier vor Ort einen Fotoclub. Da ich immer noch gerne und gut fotografiere, hatte ich mich dafür mal interessiert. Leider ist es so, wenn man sehr lange arm ist, wie es bei mir der Fall ist, daß man dann nicht mehr wirklich vorzeigbare Kleidung hat. Denn die Grundsicherung ist ja bekanntlich so knapp bemessen, daß man irgendwo sparen muß, und bei mir ist das die Kleidung. Das sieht man dann auch direkt, aber wenn man irgendwo neu hin kommt, zum Beispiel neue Leute in einem Verein oder ähnlichem kennenlernt, dann geht das nicht, da kann man nicht mit so abgerissenen Klamotten auftauchen. Ganz abgesehen, daß so ein Fotoclub ja auch Mitgliedsgebühr kostet. Also habe ich es dann gelassen.

Dasselbe Prinzip kann man für andere Dinge anwenden; so habe ich z.Bsp. ein Soundcloud-Konto als Musikerin; da geht aber nur das Basis-Konto, das kostenfrei ist. Leider bietet dieses Basiskonto nicht viele Möglichkeiten, so kann man zum Beispiel nicht seine Lieder in Gruppen sortieren, je nachdem, auf welcher CD diese drauf sind. Das sogenannte „Pro-Profil“, mit dem man sehr viel mehr Werbung machen kann und auch Interessenten gezielt ansprechen kann,  kostet aber monatlich 8 Euro, das kann ich mir nicht leisten, da ich so gut wie nichts, also eigentlich gar nichts verkaufe. Ich weiß zwar, das wurde mir auch mal hämisch mit geteilt, daß die Leute meine Lieder schwarz runterladen und auch anhören, aber bezahlen tut keiner dieser „fans“ dafür. Die interessiert auch nicht, daß mir ein paar Euro hier und da helfen würden im Alltag, so dreckig sind diese Leute. Als Künstler ist man immer der letzte Verarschte: Alle wollen alles umsonst.

Da sind wir wieder beim Thema: Die Dreckigkeit der Leute. Den meisten ist doch egal, wie es einem geht, und um mich herum sind fast nur Menschen, die nur auf sich selbst schauen, und nicht hinsehen, wie es anderen geht. Vielleicht ist es mein Pech, daß ich noch relativ jung aussehe, keine Ahnung. Ich hatte hier auf dem Blog schon geschrieben: Das Schlimmste an der Armut ist, daß ich weiß, die hört nie wieder auf. Und ich bin ja noch nicht so alt. Aber wer so arm ist, stirbt auch eher, das ist bewiesen, darüber gibt es genug Statistiken. Isolation, wie sie nun viele Leute beklagen, dank des Corona-Wahns, kenne ich sehr gut. Da ich ja hier keine Freunde habe, und wo sollen die auch herkommen. Oftmals rede ich tagelang mit keinem. Und wenn, dann nur „hallo“ und „tschüss“ oder „schönen Tag“ oder ähnlichen belanglosen Kram. Seitdem ich begann, 2012 politisch zu werden, ist das eigentlich so. Warum, weiß ich auch nicht. Weil online quasi gemobbt wird, was das Zeug hält, weil online jeder die Sau raus läßt, ich aber eigentlich all die Zeit nur Gleichgesinnte gesucht habe, aber die gibt es nicht online. Und unter „national gesinnten Leuten“ schon mal gar nicht.

Und die Armut tut dann halt ihr übriges hinzu. Doch hat die Corona-Krise mir immerhin gezeigt, daß meine Leute, also die Gleichgesinnten, die drei, die es eventuell noch in Deutschland gibt, ich bin ja optimistisch, eher politisch links und freiheitlich sind, so, wie ich, eben anarchistisch, denn Freiheit ist das höchste Gut, ohne Freiheit geht nichts, keine Beziehung, keine Kunst, nichts, ohne Freiheit ist Leben nicht möglich, jedenfalls nicht das, was ich mir unter Leben vorstelle.

Und beim corona-Wahn geht es halt um die Freiheit. Die den meisten Menschen egal zu sein scheint, so habe ich es jetzt gemerkt. Das ist eigentlich das Schockierendste an der ganzen Sache.

Und leider ist in diesem unseren schönen Land das Leben, also die Existenz der Menschen, an das Vorhandensein von Geld geknüpft, was ein Verbrechen ist, denn Leben ist frei, und das ist das größte Verbrechen gegen die Schöpfung, daß man für alles Geld braucht, sogar für Gesundheit. Denn die Umwelt, unsere Lebensmittel, das haben „die“ auch versaut. Ziel: Reduzierung der angeblich zu zahlreichen Bevölkerung auf der Erde. Ohne zu hinterfragen, wo läuft was falsch, und warum sind es dann so viele Menschen geworden. Das macht man dann halt einfach so: man bringt  halt die, die zuviel sind, um. „Die“ kennen da keine Skrupel. Wenn ich mir mit einem sicher bin, dann ist das diese Tatsache. Man bedenke, wie der sogenannte „Krieg gegen den Terror“ losging, mit dem sogenannten „9/11“, da hat auch keiner gefragt, wieviel Menschen sterben denn dabei, nein, es mußten wahrscheinlich möglichst viele sein. Und so ist es jetzt bei Corona auch wieder: Die Lüge kann gar nicht groß genug sein, und die Folgen bei den Menschen, die Folgen des shutdowns, die Folgen des Eingesperrtseins, der sozialen Isolation? Die Folgen sind „denen“ egal, im Gegenteil, die Folgen sollen ja auch so eintreffen. Mitsamt der dabei auftretenden „Kollateralschäden“. So einfach ist das für „die“. Und das hat für mich nichts mehr mit Menschsein zu tun, das geht gar nicht, und das muß unter allen Umständen bekämpft werden. Und Menschen, die dies anders sehen, kann ich eigentlich nicht so richtig verstehen.

Tja, so geht ein „üblicher“ Tag zu Ende, und morgen der Tag wird wieder genau so sein, und übermorgen auch, eine endlose Kette an Tagen, vielleicht mal durchbrochen mit ein wenig anderem Wetter, aber sonst immer gleichbleibend. So lange nicht etwas anderes geschieht. Von außen. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

KeineHeimatKyffhäuser

 

Ich habe Hunger und werde demnächst plündern müssen

Kommentar aus dem Netz:

ICH HABE HUNGER und werde demnächst PLÜNDERN gehen müssen. Ich habe keinerlei Geld und vor Tagen hat die Tafel bei uns zu gemacht (wegen der Hamsterkäufe kommt kein Nachschub, und die Mitarbeiter sind alle Hochrisiko wg. Corona). Ich bekomme 374EUR in Bedarfsgemeinschaft minus Abschlag Strom minus Monatskarte Nahverkehr minus 20% Sanktion minus Mietanteil der nicht übernommen wird minus Telefon: bleiben mir ca. 115EUR im Monat.

Ohne Suppenküche/Tafel wären wir schon verhungert – genau wie die anderen 1.5 Millionen Tafel“kunden“.

Und Söder, dieser *&# faselt was von „wir lassen keinen Bürger zurück in der Krise“, alles HEUCHLER!

Es gibt seit Tagen Aufrufe im Netz das diese 1.5 Millionen, JETZT AKUT HUNGERNDEN plündern gehen sollen ( das ist seit 2015 der erste vernünftige Vorschlag von der Antifa).

Hong Kong hat bereits vor Wochen JEDEM Bürger 10.000HK$ (1000 US$) zukommen lassen um sich Vorräte anzuschaffen und um die Wirtschaft zu stützen. Selbst die USA!! haben aus den selben Gründen JEDEM Bürger 1000US$ zum bewältigen der Krise zukommen lassen. Und die deutsche Regierung? In Anbetracht das jetzt nach und nach alle Tafeln/Suppenküchen zu machen, rät die Regierung den Hartz4 Betroffenen das Geld für einen Notvorrat aus dem Regelsatz anzusparen!! ZYNISCH UND MENSCHENVERACHTEND, DRECKSSCHWEINE!

Die 1.5 bis 1.6 Millionen Tafelnutzer werden jeden Tag hungriger, da braut sich ein Sturm zusammen der spätestens in einigen Tagen losbricht, und auch ich werde nicht tatenlos verhungern!! Hier noch ein Muster-Antrag für Hartz4 Betroffene auf Zuschlag wg. der Corona-Krise: https://www.gegen-hartz.de/news/hartz-iv-jetzt-antrag-auf-corona-zuschlag-stellen“ ZITAT ENDE

Video von DetlefFArtist, 6.34 Minuten lang, zum Thema: Die wirklichen Risikogruppen werden im Stich gelassen:

https://www.youtube.com/watch?v=ZtxDq9aRSzw

Danke, Detlef!

Kleine Anekdote am Rande: Ich selbst habe gestern mal wieder erlebt, wie ich online beschimpft wurde, weil ich armer Rentner bin und am Monatsende nix mehr zu essen habe und mir dazu die derzeitige Krise mit teilweise überteuerten Lebensmitteln (die Preise gehen schon rauf) und teilweise leeren Regalen Probleme macht.

Ich habe dann nichts mehr zu essen. Das stört aber die weitaus größte Mehrheit der Dumpfmichel da draußen nicht. So war es immer und so wird es auch immer sein: Solidarität in Deutschland ist halt Mangelware. Und in der Krise ist sich sowieso jeder selbst der Nächste.

Deshalb ist das Video von DetlefFArtist sehr wichtig und ich bedanke mich ausdrücklich dafür!

KeineHeimatKyffhäuser

Tagebucheintrag 20. Oktober 2020 – kippt die Stimmung schnell genug?

Der Sommer ist zu Ende und die Nächte werden kälter. Wir hoffen, daß die Stromausfälle bald wieder aufhören und Gas und Wasser wieder funktionieren. Unsere Vorräte sind verbraucht. Zum Glück konnten wir etwas Obst ernten – zwar unreif, aber wir waren schneller  als die anderen.

Die Ausgangssperren wurden vor einigen Wochen aufgehoben, aber die Läden bleiben leer. Das wenige Essbare schafft meist nicht den Weg in die Läden, sondern wird schon vorher verteilt – wohl dem, der Ellenbogen hat oder etwas zum Tausch anbieten kann und es schafft, die Beute sicher nach Hause zu bekommen. Und dann diese Bettelei. Wir haben selbst Hunger!

Es muss etwa Ende April gewesen sein, als die Ladeflächen der LKW für die Supermärkte immer leerer wurden. Irgendwann kam kein LKW mehr. Wenn die Menschen dann kurz ihre Wohnungen verlassen durften, um sich mit dem notwendigsten einzudecken, standen sie oft vor leeren Regalen oder kauften den kläglichen Rest als Tauschgut. Sie drängten sich aneinander, prügelten sich um die letzten Konserven.

Abstand halten war längst nicht mehr möglich, wenn man nicht leer ausgehen wollte. Hörte man jemanden husten, zuckten die Leute anfangs noch zusammen. Kurze Zeit später störte das niemanden mehr. Wir hatten gelernt, damit umzugehen.
An Corona stirbt schon lange niemand mehr, es sind die tausend anderen Sachen.

Wir haben seither andere Sorgen, zum Beispiel: Dort hin zu kommen, wo es angeblich noch etwas zu essen gibt. Busse und Bahnen fahren ja nicht mehr. Bis in den Juni konnte man an der einen oder anderen Tankstelle noch Treibstoff kaufen – rationiert. Seitdem ziehen wir nachts los und stechen die Tanks von unbewachten Autos an, um Sprit abzuzapfen, um selbst noch irgendwie weg zu kommen.

Krankenhäuser sind seit einigen Wochen auch nicht mehr in Betrieb. Ein paar Idealisten versuchen dort dennoch die Opfer von Unfällen oder Überfällen notdürftig zusammen zu flicken. Schmerzmittel sind längst verbraucht. Als Verbandmaterial bringen die Leute Ihre Erste-Hilfe-Kästen aus den Autos mit.

Wenn es irgendwo brennt oder knallt, nehmen wir die Beine in die Hand. Man will ja nicht selbst zum Opfer werden. Polizei und Feuerwehr kommen nicht mehr. Die Männer und Frauen haben auch Familien zu versorgen.

Die Alten und Schwachen – wir lassen sie sterben, weil wir doch nichts für sie tun können. Ich habe im Keller einer geplünderten Apotheke ein verstecktes Päckchen Insulin gefunden – das ist mein Tauschgut. Aber die Diabetiker werden auch schnell weniger. Na und? Jeder der stirbt, braucht nichts mehr zu essen.

Damals hieß es, die einzige Möglichkeit sei der Stillstand, die Isolation. Nur so könne man unnötige Todesopfer durch das Virus verhindern. Das Virus.

Damals, als das Internet noch funktionierte, habe ich gelesen, daß allein in der Grippesaison 2017/2018 in Deutschland über 25.000 Leute an den Folgen der Influenza gestorben sein sollen – über 7% der Infizierten. Das hat aber kaum jemand bemerkt und auch nicht, daß in Deutschland jeden Tag über 2.600 Menschen starben – ohne Corona.

Als die Schutzmaßnahmen wegen dieses vermeintlich besonderen Virus im Frühjahr 2020 immer verrückter wurden, wütete es bereits seit mehreren Wochen, vielleicht sogar Monaten, und wir hatten in ganz Deutschland nur ein paar Dutzend Tote zu beklagen, die zumeist vorher schon schwer krank oder sehr alt waren.

Heute interessieren diese Zahlen nur wenige.

Quelle: Kyffhäuser Nachrichten Kommentarbereich: https://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/

Wie sieht die Zukunft aus in einer solchen Gesellschaft? Das ist unschwer, zu erraten.

Parallel dazu etwas Hoffnung Machendes:

Die öffentliche Meinung wird kippen: Thomas Straubhaar in Capital.de:

https://www.capital.de/wirtschaft-politik/thomas-straubhaar-die-oeffentliche-meinung-wird-kippen?

Daraus:

„Die Bundesregierung versucht ja den Eindruck zu erwecken, dass sich alle absehbaren Probleme von Unternehmen und Privathaushalten mit einem fiskalischen Feuerwerk beheben lassen. Finanzminister Olaf Scholz sagt, die Ressourcen dafür seien da. Für wie realistisch halten Sie das?

Wenn wir von drei oder vier Wochen reden, dann ist das vielleicht sogar denkbar, auch wenn es mit großen Risiken verbunden ist. Und dann war es genau die richtige Strategie. Aber das Problem ist doch: Wenn wir die Aussagen des Robert-Koch-Instituts ernst nehmen, dann werden die Zahlen der Infizierten wieder nach oben gehen, sobald wir die Politik der Quarantäne und Ausgangssperren auch nur partiell lockern. Es ginge also wieder von vorne los. Die Regierung müsste also im Oktober oder November wieder auf die Bremse treten, und dazu gehört dann ungeheuer viel Mut.

Ist denn das, was die Bundesregierung bisher an ökonomischer Unterstützung angekündigt hat, aus Ihrer Sicht sinnvoll?

Ja, absolut. Ich denke, viel mehr kann man gar nicht machen. Letztlich gibt die Bundesregierung ja das Versprechen, dass kein Arbeitsplatz durch das Virus verloren gehen soll. Der Finanzminister sagt, er werde in der einen oder anderen Form alle Verbindlichkeiten betroffener Firmen übernehmen. Indem zum Beispiel der Staatshaushalt für einen Monat die Lohnkosten von Unternehmen wie Fitnessstudios oder Eckkneipen bezahlt – entweder zinslos oder im Extremfall sogar ohne Rückzahlung. Das ist ein Versuch, der sich lohnen kann – wenn dann nach einem Monat der Rückstand beim Umsatz wieder aufgeholt werden kann. Das aber kann man bezweifeln. Niemand wird nach Aufhebung des Lockdowns doppelt so oft ins Fitnessstudio gehen.

Was ist das wahrscheinlichste Szenario für die kommenden Monate?

Irgendwann wird die Strategie geändert werden müssen. Eine Gesellschaft sollte und wird immer abwägen zwischen den kurzfristigen Effekten einer Isolierungsstrategie und den ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen, die daraus insgesamt entstehen. Jetzt gibt es noch bei zwei Dritteln der Bevölkerung Zustimmung zum Vorgehen der Bundesregierung. Wird an sozialen Isolationsstrategien und Ausgehsperren festgehalten, werden wir Ende April bei 50:50 sein. Und danach wird die Diskussion kippen.“ ZITAT ENDE

Der Herr spricht davon, daß Ende April die öffentliche Diskussion über die rigiden Maßnahmen kippen könnte. Ich hoffe doch, daß das eher passiert. Ich glaube nicht, daß sich eine hochkomplexe Gesellschaft wie die unsere 4-6 Wochen schadlos einfach so „schließen“ läßt und danach einfach so wieder „anfahren“ läßt.

KeineHeimatKyffhäuser