Zum Thema Armut

Armut kann jeden betreffen. Es kann zum Beispiel passieren, daß man einen schwerwiegenden Unfall hat und nicht mehr arbeiten kann, daß es dann Probleme gibt mit der Versicherung, oder keine vorhanden ist, oder aber diese Beiträge automatisch auf die Grundsicherung bei Erwerbsunfähigkeit angerechnet werden. Es kann passieren, daß man einfach so krank wird und das chronisch wird, wie bei mir. Chronische Krankheiten fressen viel Geld, weil das meiste nicht von den Krankenversicherungen bezahlt wird. Das Gesparte ist dann irgendwann mal weg, und schon steckt man drin in der Armutsfalle.

Die meisten Arbeiter aber sind trotz Arbeit arm. Das liegt an den niedrigen Löhnen, der Mindestlohn liegt hier bei 8,50 Euro. Das ist natürlich viel zu wenig, auch sind viele Ausnahmen von diesem Mindest-Minilohn möglich, und trotzdem hat die Industrie bei  Einführung dieses Minimindestlohns laut gejammert, daß das nicht bezahlbar sei. Letzten Endes werden natürlich höhere Produktionskosten auf den Preis des Produktes abgewälzt, dh. der Arme zahlt halt dann mehr, weil er mehr Lohn bekommt. Dies alles ist Unsinn und muß gestoppt werden. Doch von wem? Gewerkschaften und Sozialverbände sind zahnlose Tiger geworden, das Kapital herrscht uneingeschränkt in Deutschland, während Verwirrte wie Eichelburg auf hartgeld punkt com weiterhin erklären, man lebe im Sozialismus.

Hier mal ein paar Gedanken von mir.

Armut definiert sich darüber, ob ich in meinem Land (nicht in Kalkutta) menschenwürdig leben kann (dies schließt jeden Vergleich mit den Lebenshaltungskosten in einem anderen Land aus).  Zu einem menschenwürdigen Leben gehör:

1. eineWohnung, die sich nicht in einem slum befindet

2. Auswahl an Wohnungen (Sozialwohnungen wurden versäumt, zu bauen, sie sind Mangelware und da, wo sie noch frei sind, handelt es sich um slums. Meine Definition eines slums: Viele Menschen auf engem Raum. Viel Dreck, viel Lärm, viele Ausländer, keine oder kaum mehr Deutsche. In solch einem Slum (Beispiele dafür in Köln finden sich in den Stadtteilen Porz, Chorweiler und Dünnwald) würde nie ein Besserverdienender wohnen wollen. Aber Arme MÜSSEN da wohnen, weil sie nicht woanders wohnen dürfen.)

3. Genug Geld, sich anständiges Essen und nicht den letzten Dreck an billigem Supermarktfraß kaufen zu müssen, dazu zählt auch Bio-Nahrung, die nachgewiesenermaßen schadstofffreier ist. Beispiel: Wenn ich Fleisch frisch beim Metzger kaufe, ist das auch frisch. Im Supermarkt die abgepackte Ware muß nicht frisch sein. Für mich als Mensch mit Histaminintoleranz ein ganz großes Problem, denn den Metzger kann ich mir nicht leisten.

4. Genug Geld sich anständig einkleiden zu können, dazu zählen auch Winterschuhe, die den Namen WINTERschuhe verdienen und keine Turnschuhe, dazu zählt warme Kleidung, die NICHT second hand ist, weil man normale Klamottenpreise nicht mehr bezahlen kann.

5. So ein bisschen übrig zum Sparen hätte man auch gerne, denn wenn in der Wohnung etwas kaputt geht, muß man das als Armer ja auch bezahlen, VERMIETER (die reichen Pisser) wälzen ja gerne alles auf die Mieter ab. Wenn mir ein Wasserhahn kaputt geht, muß ich 2 Monate sparen, um mir einen neuen Wasserhahn kaufen zu können. Sparen geht aber nur, indem ich woanders einspare (zb. beim Essen oder der Kleidung).

6. Eingeschränkte medizinische Versorgung. Für alles und jedes muß ich zuzahlen, was ich nicht kann aufgrund von Geldmangel. Die Krankenkassen fahren derweil Milliardenüberschüsse, verweigern aber notwendige Therapien für chronisch Kranke, bezüglich Krankheiten, die im Ausland längst anerkannt sind aber in der brd nicht (sogenannte „Umweltkrankheiten“ wie Fibromyalgie, MCS und CFS, Namen bitte selber ergooogeln). Die davon betroffenen Kranken, zu denen auch ich gehöre, vegetieren so vor sich hin und kommen vorne und hinten nicht aus mit ihrem Geld. Verbesserung der Krankheitssituation ist nicht möglich. Im Gegenteil, es wird immer schlimmer, immer mehr Schmerzen, immer mehr Allergien, immer mehr Erschöpfung. Behandelt wird nichts. Ich bin noch nicht mal finanziell so flüssig, daß ich zu weiter entfernten Ärzten fahren könnte, was aber aufgrund der Fibromyalgie dringend notwendig wäre. Abhilfe dafür gibt es KEINE.

Aber auch ohne krank zu sein, ist Grundsicherung im Alter, auf die sich Frau Merkel unten im Video bezieht, Grundsicherung im Alter, die gekoppelt ist an die HartzVier-Sätze, bei weitem nicht ausreichend, um ein menschenwürdiges Leben zu führen.

7. Keine soziale Teilhabe mehr möglich. Was nämlich gar nicht möglich ist, ist das, was man gemeinhin mit „sozialer Teilhabe“ umschreibt. Man kann nichts machen, weil alles Geld kostet. Kein Verein, kein Treffen „auswärts“, keine Wochenendtour, geschweige denn ein bisschen mal woanders hin fahren. Eigentlich ist man, wenn man in der Grundsicherung hängt, sozial TOT. Man sitzt nur noch zuhause. Geht mal 2 Stunden spazieren, und das war es dann.

Ich glaube, das soll auch so sein.

Dies spricht der Theologe und Sozialethiker Franz Segbers hier:

https://www.publik-forum.de/Politik-Gesellschaft/armut-gefaehrdet-die-demokratie? aus.

Zitat daraus: „Im Frühjahr hat die EU-Kommission einen Länderbericht vorgelegt, in dem steht: Die Politik der Bundesregierung hat dazu beigetragen, die Armut zu vergrößern. Mehrere Faktoren spielen da eine Rolle, vor allem die Abschaffung der Vermögenssteuer und die Tatsache, dass die Hartz-IV-Regelsätze der Wirtschaftsentwicklung des Landes nicht angepasst wurden. Darauf aufmerksam gemacht hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schon vor einigen Jahren. Die Politik betreibt Reichtumsförderung und die Armgemachten werden immer stärker ausgegrenzt.“ ZITAT ENDE.

Immer wieder stelle ich in Diskussionen online fest, daß fast alle Menschen auf die kapitalistischen Lügen, die das System ihnen permanent einbleut, reinfallen. Die erste Lüge lautet: „du kannst es schaffen“/“vom Tellerwäscher zum Millionär“. Das stimmt so nicht. Es stimmt noch nicht mal für ein paar Wenige. Die großen Vermögen (ab da, wo man wirklich eine Chance hat), sind alle vererbt. Ich kenne sämtliche Texte der Wissensmanufaktur zum Thema (Umverteilung von fleißig nach reich über den Zins) und O. Wenn ich real jemandem in meinem Leben kennen gelernt habe der sehr reich war, war sein Vermögen vererbt. Reichtum wird vererbt, genauso, wie Armut vererbt wird.  Und diese Schere klafft immer weiter auseinander.

JEDER arme Arbeiter und JEDER arme Rentner zahlt den Zins in den Produkten, die er notwendigerweise kaufen MUSS. Rücklagen bilden kann er nicht, nicht für die Rente, und schon gar nicht kann er sich, wie es Besserverdienende können, eine oder mehrere Eigentumswohnungen kaufen, oder sonst irgendwie sein Geld anlegen, daß es ihm später einmal leistungsloses Einkommen gibt. (Reiche haben sowieso immer Wohneigentum, meist sogar mehrere Wohnungen, Häuser, Ländereien, die sie so mit leistungslosem Einkommen versorgen.)

Der Arbeiter und der Arme hat also ein Problem. Er hat keine Lobby. Er wird nicht gehört, in keiner Partei (erst recht nicht bei den sogenannten LINKEN), und er kann nichts mehr selbstständig verändern an seinem Los. Das führt natürlich zur Resignation. Warum soll man noch etwas tun, wenn sich eh nichts mehr zu verändern lässt. Das wird ihm natürlich dann von denen, die besser verdienen, oder gar reich sind „von Haus aus“, noch vorgeworfen.

Arbeiter und Arme gehen dann auch nicht mehr wählen („man kann ja eh nichts ändern“), was ich auch irgendwo verstehen kann. Denn die Reichen und Besserverdienenden, die gehen immer wählen, schließlich wollen sie ihren Besitzstand erhalten. Wie man sehen kann in Deutschland, funktioniert das auch, denn Merkel ist immer noch an der Macht.

Die AfD ist eine Mogelpackung, sie ist keine Arbeiterpartei. Das habe ich leider auch erst spät gemerkt. Wenn bei der SPD mal ausreichend über diese Dinge nachgedacht wird, könnte sich dort vielleicht (?) etwas ändern. Eigentlich zuständig für die Belange Armer (Arbeiter) sind die LINKEN, die natürlich nicht wählbar sind aufgrund ihrer „Flüchtlings“politik.

So hat es Lafontaine dann nach der letzten Wahl auch richtig festgestellt; den Linken laufen die armen Arbeiter weg, die wählen lieber AfD, weil sie als Erste den Druck verspüren, den der ungezügelte Zuzug von vielen Millionen Fremder auf das Sozialsystem inklusive Wohnungsmarkt (hat ja noch nie einen interessiert, wo Arme wohnen müssen) verspüren. (Artikel dazu auf RT.deutsch.) Genauso interessiert es nicht, daß es in Deutschland seit der Einführung von „HartzVier“ Zwangsarbeit gibt, das ist dem reichen Deutschen und dem besserverdienenden Deutschen egal. Im Gegenteil, man hört oft genug, daß eben diese Bevölkerungsgruppen über Arme hetzen. Mit dem hämischen Hinweis, Arme sollten doch einfach nur arbeiten gehen – für bestenfalls 8,50 Euro, so sie solche Arbeit denn noch finden. Diesbezüglich wurde das Volk total gespalten.

Arme haben also keine Lobby, außer, daß man ihnen sagt, sie sollten gefälligst für 8,50 arbeiten gehen. Wie soll man für so einen Hungerlohn vorsorgen? Da findet man ja nicht mal eine Wohnung in Ballungsgebieten, geschweige denn, daß man davon einen Führerschein machen könnte, wenn man jung ist, und ein kleines Auto erwerben könnte. Ich möchte heute nicht mehr jung sein und arm, ich glaube, ich würde Revolutionär werden.

Normale Erwerbsbiografien sind für Arme nicht möglich. Denn selbst, wer es schafft, zu studieren, ist nicht automatisch mit einem guten „Job“ versorgt und kann dementsprechend optimistisch in die Zukunft blicken. Es kann auch nicht sinnvoll sein, daß die Mehrheit der Jungen studiert, obwohl sie dazu gar nicht das Zeug hat, nur, um später scheinbar finanziell besser dran zu sein. Die einzige wahre Forderung kann nur sein: Bezahlt die Arbeiter anständig! – Auf das jetztige System aufbauend, ist das gesamte Rentensystem eine Lüge; ich kenne Arbeiter, die haben 45 Jahre eingezahlt und eine Rente unterhalb der Grundsicherung, das ist BETRUG!, so ein Rentensystem, welches löchrig und unzureichend ist, gehört abgeschafft. Alle müßten in die Rentenkasse einzahlen, dann wäre auch eine höhere Rente für ALLE im Alter möglich. Ich denke aber, daß es jetzt dazu zu spät ist; der deutsche Arbeiter wurde all die Jahre betrogen, und er wird es merken, wenn er in Rente geht, dann wird man ihm nämlich das bisschen, was er eventuell trotzdem noch zusammen sparen konnte, auch noch weg nehmen.  Die richtige Rentenkatastrophe kommt ja noch, dann wird es Zig Millionen Menschen so gehen wie mir, dann dürfen die Kommunen für die die aufstockende Grundsicherung zahlen, und dann bricht das System zusammen.

Video zum Thema, Fragen an Merkel, Länge ca 2 Minuten:

Frühere Texte von mir zum Thema Kapitalismus:

Jeder ist nur für sich selbst verantwortlich, kapitalistische Lüge Nummer eins (so wurde das Volk gespalten): https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/06/11/jeder-ist-nur-fuer-sich-selbst-verantwortlich-kapitalistische-luege-nummer-eins/

Text zum Thema „Freiheit- und Kapitalismuslüge“: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/05/10/freiheit-und-kapitalismusluege/

So und nun alle bitte mal ein wenig über dieses Thema nachdenken; auch die, die scheinbar nicht betroffen sind.

Teutoburgs Wälder

 

 

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Niedriglöhne und Altersarmut – Protz“deutsche“

Endlich wird dieses Thema einmal öffentlich bekannt.

Auch ich kenne solche Menschen, die nach 40 Jahren Knochenarbeit eine Minrente bekommen, die zum Leben nicht ausreicht. Frau Merkel verweist in ihren Aussagen auf die Grundsicherung, die aber ebenfalls nicht ausreicht. Die Grundsicherung beträgt derzeit 409 Euro im Monat plus „angepasste“ Miete, was bedeutet, daß die Wohnung den Kriterien des örtlichen Armutsamtes entsprechen muss und nicht zu groß sein darf. Diese Wohnungen gibt es kaum mehr in freiem Zustand,  und wenn, dann werden Fremde bevorzugt in solche Wohnungen gesetzt, arme Rentner haben da eher weniger Chancen. Das Wohnraumproblem ist aber ein großes, deshalb führe ich das hier extra aus. Daß es dieses Wohnraumproblem überhaupt gibt, ist natürlich deutschen Besserverdienenden NICHT bewußt, deshalb leugnen sie es ja auch. –  In unseren europäischen Nachbarländern ist es möglich, eine Art Grundrente von ca 1000 Euro zu zahlen, in der brd offensichtlich nicht, da wird man mit der Grundsicherung abgespeist und mit minimaler Krankenversorgung. Jeder Fremde aus Afrika bekommt in der brd mehr als Deutsche, die hier ihr Leben lang für Minilöhne gearbeitet haben.

Dazu kommt dann dieser Aspekt (aus den Kommentaren); Zitat Anfang:

„Es ist doch letztlich so: Menschen, die in Deutschland über 40 Jahre gearbeitet haben, können durchaus eine Rente haben, die am Ende fast dem Hartz 4- Satz entspricht . Andere wiederum haben mehr als das Vierfache an Rente , nur weil sie ein anderes „Bildungsniveau“ hatten. Also Akademiker , Beamte etc. Frau Merkel hat aber offensichtlich noch nicht begriffen , dass es Menschen in Deutschland gibt, die nicht solche Bildungschanchen hatten, wie andere. In den skandinavischen Ländern , aber auch in den Niederlanden, ist eine Grundrente obligat. Warum ? Weil jene, die mehr verdienen bereit sind, auch mehr abzugeben für jene , die weniger verdient haben. Das ist in Deutschlnd unüblich. Die, welche hier besser verdienen, wollen auch so behandelt werden und denken überhaubt nicht daran etwas von dem, was sie haben abzugeben. Sie fühlen sich als etwas „Besseres“, zeigen dies über dicke PKW ( Beispiel: 70 Kg -Mann fährt 3 Tonnen -PKW ) . Die Politik hat aber gerade jene Menschen vergessen, welche die Arbeit tun, die keiner so recht machen möchte. Genau diese Menschen werden schlecht bezahlt. Aber ohne sie, wäre nichts möglich!! Ein Reinigungskraft im OP verdient sehr viel weniger , als eine Krankenschwester. Ohne die stünde aber der OP still !Eine Krankenschwester verdient ohnehin relativ gesehen zu den Aufgaben , die sie zu übernehmen hat, zu wenig !!! Eine Altenpflegerin noch weniger . Eine Friseurin hat am Ende auch nur 700 .-€ maximal im Monat an Rente . Und Frau Merkel kommt mit der Riester-Rente ! Die Mieten in Berlin, München , Hamburg etc…..sind bereits bei 600.-€ monatlich angekommen. Wo sollen die Leute eigentlich wohnen ? Was ist das für ein Leben ? Nach 40 Jahren Arbeit und du findest keine bezahlbare Wohnung mehr !? Alle Parteien wissen das. Aber keine von ihnen tut etwas dagegen. Dabei braucht man nur in unsere Nachbarländer zu schauen. Beispiel Niederlande! Da geben jene, die viel haben auch gerne etwas ab, weil die da wissen, dass nicht jeder die gleichen Bildungschancen hatte. In Deutschland ist das nicht so. Hier haben wir vor allem mit Egoisten und Neidern zu tun, die besser fette Karren fahren, als etwas für das Allgemeinwohl zu tun. So sind die Deutschen aber!“ Zitat ENDE

Mein Kommentar darunter: „In Deutschland gibt keiner von den sogenannten „Besserverdienenden“ etwas ab. Der Grund dafür ist einfach: Man hat erfolgreich das Volk gegeneinander ausgespielt, per TV-Serien über die ach so faulen HartzVier-Empfänger. Die sogenannten HartzVier-Reformen waren aber die Grundlage für Zwangsarbeit, Minilöhne und steigende Leiharbeit. Welches beides unmittelbar zur Minirente im Alter führen MUSS.

Dies interessiert aber die „Besserverdiener“ nicht. Diese Protzdeutschen kenne ich auch, sie sind ja auch leicht erkennbar. Wird Zeit, daß diese „Deutschen“, die für mich keine mehr sind, verschwinden. Auch sie haben unser Land kaputt gemacht.

Teutoburgs Wälder

 

Essen für fünf Euro täglich

Mein heutiges Essen darf nicht mehr als fünf Euro kosten. Der Rest des Monats wird lang. Was kann man gesundes essen, für fünf Euro? Nicht viel. Tiefgekühltes Gemüse, ist billiger als frisch, im Kilo 1,49, die billigste Sorte, dazu ein Paket Schafskäse, der billigste 1,69 Euro, macht zusammen 3,18 Euro. Nun hab ich aber heute das „teurere“ mexikanische Gemüse gegessen, kostet 1,89 Euro plus Ein Drittel von dem Schafskäse, macht 0,64 Euro, gesamt: 1,53 Euro für mein Mittagessen. Frühstück fiel heute aus. Mal sehen was der Tag noch bringt an Essen für 3,47 Euro, davon muß allerdings noch Toilettenpapier für 1,98 Euro bezahlt werden. – Ich sehe, das haut schon wieder nicht ganz hin, dann muß das Toilettenpapier bis morgen warten.

So wird es nächste Woche weitergehen, und so geht es den ganzen nächsten Monat weiter und ebenfalls die kommenden Jahre. Änderungen wird es nicht geben, es sei denn, der Vollegoist W. Eichelburg hat recht, der große Crash kommt, und alle armen Rentner verhungern. Soziales Leben ist von wenig bis gar keinem überflüssen Geld nicht möglich, dh. kein Kaffee im Café, kein Verein, keine Konzerte, keine Fahrten irgendwo hin, braucht ein armer Rentner ja auch nicht, der hat ja immer Urlaub, werden die Neider jetzt denken, wie ich das mit dem Arztbesuch mache, der leider weiter entfernt wohnt, weiß ich noch nicht, ich habe definitiv kein Geld, um da hin zu fahren. Dasselbe gilt für dringend notwendige Nahrungserzänzungsmittel.

Dazu passend Professor Bontrup: Warum setzen sich linke Alternativen in der Wirtschaftspolitik nicht durch?

 

Teutoburgs Wälder

Hunger-Rente für Deutsche als erste Maßnahme zur Bevölkerungsreduktion

mit Bezugnahme auf:

https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2017/07/04/fuer-asylbewerber-4-300-euro-im-monat/

und:

https://bildreservat.wordpress.com/2017/07/05/hungerrente-fuer-deutsche-finanziert-die-neusiedler/
Das mit der Rente versuche ich schon länger, dem Michel zu erklären , er versteht es aber nicht. Ob es an seinem naiven Gemüt liegt, (naiv=dumm), daß er sich weigert zu verstehen, daß er von der derzeitigen und auch allen vorhergehenden ReGIERungen betrogen wurde und wird? Egal . –  Die einzige Antwort, die ich dann vom Michel bekomme, ist: „hättest halt mehr arbeiten sollen“.  Der Michel kann halt nur in der Kategorie: „Arbeiten“, denken. Er ist der perfekte Sklave …. also: Die Höhe der Rente und die geleistete Arbeit, das hat nicht unbedingt etwas mit einander zu tun. Schon alleine diese Tatsache versteht der Michel nicht. Als Frau kommt man seltenst (es sei denn man ist Angestellter oder Beamter) über Grundsicherung hinaus. Ich habe auch Männer unter meinen Bekannten, die 45 Jahre gearbeitet haben und keine Rente, höher als die Grundsicherung, bekommen. Daß kommt daher, daß die Löhne in der brd so niedrig sind, der Mindestlohn liegt bei 8,50 Euro, das ist ein Skandal, damit kann man nicht auskommen, geschweige denn, Rücklagen bilden, geschweige denn, eine anständige Rente erwirtschaften, aber auch das interessiert den Michel nicht. Diese niedrigen Löhne bedeuten aber, daß man, wenn man Grundsicherung zur Rente dazu beantragen MUSS, weil man sonst nicht auskommt, daß man VORHER ALLE Sparverträge, Versicherungen, Eigentum, „verbrauchen“ muß, sonst bekommt man keine Grundsicherung.

Hat man dann mal Grundsicherung, hat man quasi NICHTS mehr. 409 Euronen beträgt heute der Satz, und diverse – alle – Sozialverbände haben längst mehrfach angemahnt, daß das zu wenig sei zum Leben. Das stimmt so,  diese Summe ist geschickt austariert worden, es handelt sich bei der Höhe der Grundsicherung (die dieselbe Höhe hat wie das sogenannte „HartzVier“) nur noch darum,  das Allernötigste zum Leben zu decken.  Aber wirklich NUR das Allernötigste. Der Betrag, der Grundsicherungsempfängern zusteht, ist so knapp, er erlaubt quasi nur noch eine Verelendung.

Ursprünglich war der Bedarf bei HartzVier („Agenda 2010“) mal dafür gedacht, daß Menschen KURZFRISTIG damit auskommen sollen, kurzfristig, das heißt 3 – 5 Monate, allerhöchstens,  um KURZFRISTIGE Arbeitslosigkeit damit zu überbrücken. Mittlerweile aber bekommen viele Millionen Menschen inklusive aller Grundsicherungsempfänger dieses wenige Geld DAUERHAFT, dh. Rentner bekommen es für REST IHRES LEBENS.

Damit dem ignoranten Michel nun mal klar wird, was wenig Geld bedeutet:

  1. Wegfahren ist nicht, öffentliche Verkehrsmittel kosten Geld.
  2. Auto finanzieren ist nicht.
  3. Friseur ist nicht.
  4. Neue Kleidung ist nicht.
  5. Ausreichende medizinische Versorgung ist nicht, weil alle Zuzahlungen, und das werden immer mehr, aus eigener Tasche bezahlt werden MÜSSEN.
  6. Dazu zählt auch eine neue Brille.
  7. Konzerte, Kino, sonstige Vergnügungen, die etwas kosten: Ist nicht.
  8. Dringend notwendige Reparaturen zb. in Wohnung oder am Fahrrad: ist nicht.
  9. jedwede soziale Interaktion mit anderen Menschen, die Geld kostet (zb. Verein) ist nicht.
  10. Besseres Essen wie Bio-Kost ist nicht.
  11. Rücklagen bilden ist nicht.
  12. Umziehen, weil die eigene Wohnung nicht gefällt, ist nicht. Umziehen kostet viel Geld. Als armer Rentner muß man in einer „Sozialwohnung“ wohnen, daß heißt, man wohnt in einer Gruppe von Menschen, die ebenfalls arm sind und zum großen Teil befinden sich Ausländer – kulturfremde Menschen – darunter. In solch einer Gruppe (meist sind es größere Wohnblocks) zu wohnen, ist stressig und nicht eines älteren Menschen würdig. Man lebt im Lärm, oft im Müll, unter Kulturfremden, und wird von diesen Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, und IMMER, für den Rest des eigenen Lebens, belästigt. Oft muß man sogar Angst haben, je nachdem, wo man wohnt, weil die Kriminalität in solchen Gegenden oft höher ist als in anderen Wohngegenden. Diese ZWANGSWOHNHAFT ist das, was ich am meisten ablehne, denn sie macht dem Menschen deutlich, daß er ein Sklave ist und aus diesem System so nicht raus kommt. Die einzige Alternative wäre Obdachlosigkeit, aber das können ältere und alte Menschen aus Gründen, die in der fehlenden Gesundheit liegen, natürlich erst recht nicht.
  13. Hobbies, die Geld kosten, sind nicht möglich.
  14. und so weiter…

Wer jetzt meint, er sei „Beamter“ (also höchster Staats-Sklave-Arschkriecher) oder „Angestellter“ und er verdiene ja genug, daß dann auch für seine ausreichende Rente gesorgt sei, dem sei gesagt: Auch für deine Enteignung ist gesorgt. Dir gehört nichts. Du bist genauso Sklave, wie die armen Arbeiter, die sich ihr Leben lang für wenig Geld kaputt malochen, denn du wirst genauso enteignet und ausgetauscht werden, wenn die Zeit gekommen ist.

154e-Hudewald-Baerenstein

 

Verantwortlich für diese Zustände, die du, Deutsch-Michel nicht wahrhaben willst, NOCH nicht wahrhaben willst, bist du selber, Deutsch-Michel. Schließlich hast du jahrzehntelang geschlafen, bzw. NUR malocht, und konsumiert, so, wie ein guter Sklave nun mal lebt.

Daß Arbeit bzw. Beruf etwas mit BERUFUNG zu tun hat, daß man nicht sein ganzes Leben lang dient, unter Herrschern, die willkürlich agieren (Zitat Merkel: „Man kann nicht erwarten, daß Versprechen die vor der Wahl gegeben wurden, auch eingehalten werden“), daß die FREIHEIT einstmals das HÖCHSTE GUT der GERMANISCHEN VÖLKER war, daß hast du,Michel, vergessen; das Sklavendasein ist dir in Fleisch und Blut über gegangen. Und du findest dein Dasein auch noch gut. Du fühlst dich wohl. Sonst würdest du ja etwas ändern.

Du beschimpfst und verfolgst sogar die aus deinem eigenen Volk, die für Freiheit kämpfen, dh. du verteidigst dein mickriges Sklavendasein gegen deine eigenen Landsleute. Du, Michel, hast die unterste menschliche Entwicklungsstufe erreicht, als Malocher, Sklave, Denunziant, Mobber, Hetzer, Heuchler (aber nur in der Gruppe,, denn nur unter Vielen bist du stark), als Kriecher, Schleimer gegenüber „Autoritäten“, als Naivling, als blind obrigkeitshöriger Mensch, um nicht zu sagen, als sehr dummer Mensch, der längst vom gesamten Ausland verachtet wird, weil er alles, aber auch alles mit sich machen lässt.  Der natürlich langsam ahnt, daß die Situation in der brd allmählich schlechter wird,  und der jetzt händeringend nach Möglichkeiten sucht, sie zu ändern, nur, leider ist es dazu längst zu spät.

Dann versucht er sich in friedlichen Methoden, denn alles andere darf er ja nicht, als Sklave, er startet Petitionen, gründet Schein-Parteien, hofft auf die nächste Wahl, geht brav demonstrieren und anschließend genauso brav wieder nach Hause und am nächsten Morgen wieder genauso brav malochen, schließlich braucht Mutti Merkel seine Steuergelder, aber so weit denkt er nicht, kann er nicht denken, dazu fehlen ihm die nötigen Synapsen im Gehirn.

Du wirst ernten, was du gesät hast, Michel. Du hast zu lange geschlafen, Michel. Selbst Schuld.

Teutoburgs Wälder

Spinner und bösartige Spinner

Bezug nehmend auf:

https://bumibahagia.com/2017/03/26/der-mechanismus-des-systems/comment-page-1/#comment-66976

„“was haben „Miete“ und „Essen“ mit „Leben“ zu tun?
Kann nicht mal die einzige Aussage eines Koms korrekt formuliert werden?
Was meintest du also?
Die Befriedigung der alltäglichen Bedürfnisse des Menschen?
Was hat das mit „Geld“ zu tun?
Es gibt genug Beispiele, daß Menschen ohne Geld leben, auch heute schon. Natürlich geht das in der sog. „Überflußgesellschaft“ nicht für alle – klar.
Aber es sind durchaus Gemeinschaften möglich und durchsetzbar, die ohne Geld auskommen.“

weiter im Text Spinner: “ ach bitte, nicht wieder mit solchen flachen Allgemeinplätzchen kommen, die zudem noch wenig Sinn haben.
Denn genau solche verlogenen Konditionierungen sind es, die uns dort halten, wo wir jetzt sind – und solange wir an diesen Unsinn glauben, können wir weder uns noch unser Umfeld verändern…“

Der Spinner ißt also nicht, schließe ich aus seinen Worten.

Er wohnt nicht zur Miete – hat er vielleicht gar ein eigenes Haus? Wenn ja, wo? Bestimmt nicht in der bRD wo ja eh keinem was „richtig“ gehört.

Eigentlich bin ich persönlich nicht so weit weg von der Einstellung des Spinners. Aber solche Spinner machen es unmöglich, sich mit ihnen zu unterhalten. Grund ist einfach: Sie wohnen nicht. Sie essen nicht. Sie brauchen nichts. Sie leben von Luft und Liebe.Deshalb heißen sie ja auch Spinner bei mir.

Behauptet man dann aus normaler Lebenserfahrung heraus, etwas anderes, nämlich: (Unverschämt), ich brauche aber Geld, dann heißt es  beim Spinner: Ja du bist ja auch Teil der „Überflußgesellschaft“.

Nein ich bin kein Teil einer solchen Gesellschaft. Bin armer Rentner und chronisch krank. Und nein ich verzichte nicht freiwillig auf meine Rente. Aber Teil der Gesellschaft bin ich nicht. Und mit Überfluß hab ich auch nix am Hut.

Da gibt es noch so einen Spinner, bei hartgeld.com, der nennt sich „Eichelburg“, der gönnt noch nicht mal den armen Rentnern ihre Grundsicherung. Solche Leute nenne ich BÖSARTIGE SPINNER.

Zur Abwechslung mal was Schönes:

3e-AufKnickenhagen-MariaOsning-Landschaftsmalerei

Aber eigentlich ist es kein großer Unterschied zwischen beiden. Beide sind Spinner und beide verkennen die Realität. Und erst wenn man die Realität sieht und benennen kann, dann kann man – möglicherweise – Abhilfe schaffen.

Aber nicht, indem man einfach verbal reinhaut und sagt: „was hat essen und Miete zahlen mit den Bedürfnissen des Menschen zu tun“. Das ist einfach nur albern – und das habe ich jetzt noch nett gesagt.

Teutoburgs Wälder

Edit:

Thomas hat alle Kommentare unter dem obigen Link gelöscht. Die Begründung sehe man sich selber an.

Damit ist für Thomas auch hier auf meinem blog Schluß. Es ist sattsam bekannt, wie ich zu Zensur stehe.

Ich schrieb heute mittag an „Luckyhans“ (den Spinner) noch eine Antwort, die aber auf bb nicht mehr frei geschaltet wurde.

Dies schrieb ich eben unter einen anderen Faden auf bb:  „Tja damit bist du auch bei mir raus, Thomas. Du weißt ja wie ich zu Zensur stehe. Du hast ja nicht lange gebraucht, dein wahres hässliches Gesicht zu zeigen.
Du kannst das hier auch wieder löschen.
Es bleibt aber trotzdem im Netz.“

Teutoburgs Wälder

Immer wieder fakenews: „es gibt keine Opfer“.

ZITAT:

„Die Mitleidsmasche zieht nicht: „…und chronisch krank“. Das ist eine Waffe der Opferrolle.“

26e-externsteine

 

Meine Antwort:

=> Mitleidsmasche, was ist das? Ich glaube diesbezüglich sind Sie sehr dem herrschenden neoliberalen Duktus verfallen (wie leider die meisten hier); es gibt chronische Krankheiten, wieso leugnen Sie das?

Sind Sie dumm oder „nur“ neoliberal oder beides? Leider muss ich das, angesichts einer solchen Aussage, annehmen.

Es gibt auch Opfer, aber keine Rollen. Opfer entstehen nun mal im Neoliberalismus, wo das Geld und die Gier regiert, da fallen sensiblere Gemüter und halt Menschen mit Krankheiten „unten raus“. Darüber hinaus möchte ich nicht wissen, wie viele Millionen dem Druck der sogenannten „Jobcenter“ nicht mehr stand gehalten haben und sich umgebracht haben. Oder verhungert sind, oder sonstwie durch diesen Druck zu Schaden gekommen sind. Diese Menschen als Opfer zu bezeichnen, lasse ich mir von Ihnen und keinem anderen nehmen, nicht, weil ich zufällig selbst betroffen bin, nein, ich war immer, Zeit meines Lebens, auf Seiten der OPFER. Auf Seiten der Schwachen. Auch, als ich selbst noch stark war. Unmenschlichkeit, das war etwas, wogegen ich immer gekämpft habe. Unmenschlich ist es auch, chronisch Kranke zu beschimpfen. Und chronische Krankheit als „Mitleidsmasche“ zu verunglimpfen, zeugt von Charakterschwäche, die kaum mehr unterboten werden kann.

Die Mehrheit der Bevölkerung ist meist dumm und wohlhabend, ein Schelm, der sich bei diesen Zusammenhängen etwas denkt.

So und nun zum letzten Begriff, der sogenannten „Rolle“. Das ist das, was Menschen anderen vorspielen.

Damit habe ich aber nichts zu tun. Ich bin immer ich und ich bin das was ich hier schreibe, und wenn ich schreibe, ich bin Opfer, dann bin ich halt Opfer. Ich glaube so weit kommen Sie in Ihrer (von mir als arrogant empfundenen) Selbsterkenntnis nie. Dazu müßten Sie ja zugeben, schwach zu sein. Das läßt Ihr Ego aber anscheinend nicht zu, es bläht sich auf bis kurz vor dem Platzen, nur, damit es nicht zugeben muss, was Tatsache ist. Dass Sie schwach sind.

Ich finde diese Diskussion dahingehend interessant, weil eben gewisse neoliberale/libertäre/sonstige kapitalistische/ und leider auch viele Deutsche bestreiten, dass es Opfer gibt, „jeder sei selbst schuld“, bzw. „seines Glückes Schmied“. Das ist aber nicht so, und das ist längst bewiesen (siehe die Armutsberichte der sogenannten Regierung, die ja neuerdings aufgrund ihrer Peinlichkeit sogar gefälscht werden, auch gibt es genügend Studien, die die sogenannte „Durchlässigkeit der sozialen Schichten“ in Deutschland beschreiben; was nichts anderes heißt, als dass man es nicht schafft, sich aus eigener Kraft aus der Armut zu befreien, wer arm geboren wird, bleibt auch arm). Ich frage mich deshalb, warum diese Personenkreise so gerne an solchen Märchen, dass es keine Opfer gebe, festhalten? Diese Personen müssen ja irgendeinen Nutzen davon haben, dass sie immer weiter ihre Märchen verbreiten. Wahrscheinlich wollen sie nur ihr Gewissen beruhigen und weiter machen, wie bisher.

Zu diesen Personen zähle ich alle im Netz, die über mich Lügen verbreiten, ohne mich zu kennen. Dazu muß ich klar sagen: Ich kenne keinen von denen, die im Netz anonym über mich herziehen. Sowas machen auch nur charakterschwache Menschen. Ich als charakterstarker Mensch habe mich nie von dem, was andere sagen, beeinflussen lassen, ich habe mir immer selbst eine Meinung gebildet. Außerdem „macht man das einfach nicht“, was dieses Pack im Netz so macht, man zieht nicht über unbekannte Menschen her,, die man gar nicht kennt. Das ist eine ganz üble Masche, leider machen das meist Deutsche, ich frage mich, welche Verwahrlosung hat da gegriffen, bei diesen Leuten?

Ich überzeuge mich immer selbst von etwas. Das war damals so, als ich in die NPD ging, ich habe mich NICHT davon abschrecken lassen, was die Medien so über diese Partei schreiben, sondern ich habe mich selbst überzeugt. Und genauso habe ich mir dann meine – leider – vernichtende Meinung über das charakterschwache deutsche Restvolk gebildet, einzig und alleine aufgrund MEINER mit dem deutschen Restvolk gemachten persönlichen Erfahrungen im Bereich Politik. Denn dort mußte ich lernen, dass die weitaus meisten Deutschen nur noch armselige Abziehbilder dessen sind, was früher Deutschtum ausmachte. (Die Partei hab ich natürlich recht schnell verlassen und bin seitdem der Meinung, dass Parteien niemals Änderungen bringen können.)

Meine Erfahrungen sind also teils aus dem Internet, teils aber auch real gemacht worden. Gerade in Kreisen, die eher national sind, wird die obige Theorie, dass es keine Opfer gebe, gerne vertreten, damit hat man sich völlig dem neoliberalen Duktus verschrieben und dies ist mit ein Grund für den Untergang dieses Landes. Denn die Spaltung Arm/wohlhabend (sogenannter „Bürger“)/ reich ist wohl zu fest zementiert, als dass sie je wieder würde aufgebrochen werden können. Man kann auch sagen, die dem Deutschen eigene Einstellung „Augen zu und durch“, oder, noch schlimmer: „Was uns nicht umbringt, macht uns stärker“, hat dieses Volk umgebracht. Denn solch ein Handeln ist krank und führt unweigerlich in die Katastrophe – in dem Fall kollektiv.

Jeder jetzt gegen jeden, und im Internet hetzt der Deutsche besonders gern, eben aufgrund seiner Charakterverwahrlosung. Da dieses Thema an sich schon eklig genug ist, und ich das Gefühl habe, dass ich, wenn ich mich noch länger mit diesen charakterlosen Figuren beschäftige, ich mich noch mit beschmutze, beende ich das hiermit.

Teutoburgs Wälder

Verelendung

Mit wieviel Geld kommt man aus, kann man in der Woche auskommen? Mit 50 Euro, 40 Euro, gar 20 Euro?

Nur fürs Essen, versteht sich. Ab und zu ein Paket Kaffee ist noch drin. Ist das nun schon Luxus?

Als Armer kauft man da wo es am Billigsten ist, weil mehr zahlen einfach nicht geht. Oder man kauft halt gar nichts mehr. Von Grundsicherung ist nicht mal anständiges Essen möglich, alle anderen „Anschaffungen“, fallen deshalb so nach und nach weg. Essen geht schließlich vor, auch wenn es sich „nur“ um billige Konserven handelt. Die man eigentlich gar nicht essen kann, weil man sie nicht verträgt, aber man muss ja irgenwie satt werden.

Man braucht halt keine neuen Klamtten, das alte wird geflickt. Man braucht halt keine Bücher, Arme brauchen nicht zu lesen. Man braucht halt keine Winterschuhe, Arme sollen zu hause bleiben. Man braucht halt kein Fahrgeld für Bahn oder Bus, auch hier gilt: Arme sollen zu hause bleiben (von Autokosten ganz zu schweigen), man braucht halt keinen Friseur, das kann man selber machen und so weiter und so fort.

Man braucht auch keine Geselligkeit, deshalb fällt das, was andere, „normale“ Menschen für diesen Posten ausgeben (Kneipe, Café, Kino, Konzert u.ähnliches) auch weg.

In der Wohnung wird nur noch das Nötigste gemacht, alles andere braucht man nicht, es fällt weg, weil: zu teuer.

Sowas nennt man Verelendung.  Der Vorgang ist langandauernd, zieht sich über Jahre hin, und endet im Tod. Ausweichen / ändern nicht möglich, da diese Armut laut Gesetz in Deutschland festgezurrt ist. Arme Renter dürfen nichts dazu verdienen, sie kriegen 7/10 vom „Amt“ wieder abgezogen. Damit der arme, und i.d.Regel kranke Rentner (chronisch krank, sonst wäre man nicht in diesem frühen Alter schon Rentner) nicht „betrügt“, wird natürlich das Konto des Rentners überwacht.

Selbstredend gibt es keine ausreichende medizinische Versorgung für arme Rentner. Selbst mit Grundsicherung ist ein Eigenanteil von 40 – 50 Euro im Jahr an Medikamenten zu bezahlen – wovon, weiß wohl nur Gott und das „Amt“. Man muss nicht erwähnen, dass nur noch die nötigsten Dinge von den „Kranken“kassen bezahlt werden. Meine Thyroxintabletten, zum Beispiel, die kosten ca 11 Euro, davon „darf“ ich 5 Euro zuzahlen. Alles andere, was ich benötige, muss ich selber zahlen – kann ich natürlich nicht. Dazu zählen Nahrungsergänzungsmittel, Schmerz-Salben, Mittel gegen Allergien und „Allerwelts“krankheiten wie Schmerztabletten, fiebersenkende  Mittel usw, was jeder so im Haus hat. Candida, eine „Begleiterscheinung“ meiner chronischen Krankheiten, ist für die Schulmedizin „nicht existent“ oder „nicht so schlimm“, dh. die Bekämpfung muss ich selbst zahlen – was ich nicht kann. Dasselbe gilt für das „leaky gut“ und die gesammelten Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Das ist sowieso, denkt der Schulmediziner, alles „Einbildung“.

Von den alternativen Mitteln, die Gutverdienende sich erlauben können, kann ich nur träumen, so zb. Akupunktur-Zuzahlung geht bei mir gar nicht, eine Zuzahlung kostet 40 Euro. Akupunktur würde ich bekommen, aber kann sie nicht bekommen, weil ich die Zuzahlung nicht leisten kann.  Wenn ich mal ins Krankenhaus müsste, wäre das der Super-Gau, denn diese Zuzahlung würde dann zu meiner weiteren Verschuldung führen. Ich wüßte nicht, wo ich das Geld dafür hernehmen sollte.8e

Am besten man zieht dann unter eine Brücke, oder irgendwo in den Wald, und kratzt da sozialverträglich ab. Dann sind alle zufrieden.

Denn: Dies ist alles so gewollt. Vom deutschen Michel mitsamt seiner von ihm gewählten Regierung.

Man kann nur hoffen, dass dieses gesamte menschenverachtende System möglichst bald den Bach runter geht.

Teutoburgs Wälder

Neues aus dem Kalifat NRW

… dem Epizentrum der Herzlichkeit und Lebensfreude:

„Früher Sonntagmorgen, 13. November, 1.30 Uhr: In der Unterführung am Frankenplatz direkt am Kölner Hauptbahnhof entdecken Polizisten auf Streife einen leblos und brennend auf seinem Lager liegenden Obdachlosen. Für den 29-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.“

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/koeln-wurde-obdachloser-alex-aus-berlin-erstochen-bevor-er-angebrannt-wurde

link funktioniert nicht mehr. Statt dessen bitte hier schauen: http://www.ardmediathek.de/tv/BRISANT/Unfassbar-Obdachloser-in-K%C3%B6lner-Unterf%C3%BC/Das-Erste/Video?bcastId=2673662&documentId=38932558

Daraus: „Massive Fremdeinwirkung auf Oberkörper und Kopf des Opfers.“

Aus dem nicht mehr auffindbaren Artikel der Epoch Times:

„Gegenüber den Flüchtlingen haben die obdachlosen Einheimischen wenig Lobby.

Vielleicht ist mal der Zeitpunkt gekommen, eine Demo für und mit Obdachlosen in Köln durchzuführen.“

(Nicole Freyaldenhoven, Ehrenamtliche)

Das Thema gehe schließlich uns alle an!

„Wenn 44.000 Kölner gegen Rechtspopulismus demonstrieren, dann sollten doch auch ein paar Kölner ein Herz für Obdachlose haben, sich solidarisch zeigen und ihnen eine Stimme geben!“, fordert die Obdachlosen-Helferin.

Doch was ist mit den Politikern? „Hier wäre auch die Politik mal gefragt!“, so Freyaldenhoven. „Sind weitere Notschlafplätze geplant? Was ist mit Alternativen? Bauwagen, ungenutzte Wohnwagen, Container oder auch die vielen leerstehenden Immobilien in Köln. Es gibt viele Objekte in Köln, die diesen Winter nicht mehr abgerissen oder saniert werden. Warum öffnet man diese nicht für die Kölner Obdachlosen?“, fragt sie.

Wie man sieht, geht es hier in erster Linie schlichtweg um das Überleben im Winter. Wahrscheinlich würde sich keiner der Obdachlosen über schlechtes Essen und schlechte Quartiere beschweren, wenn er oder sie nur wenigstens den Winter nicht im Freien verbringen müssten.“ Zitat Ende Epoch Times.

kalifat-nrw

Mittlerweile sind es mehr als 600 Tausend Obdachlose, fast durchweg Deutsche, die eben nicht freiwillig ein unwürdiges Dasein fristen, sondern vom „Sozialstaat“ dazu genötigt sind.
Ein Staat, der es sich leistet in den vergangenen 25 Jahren schrittweise auf jährlich 150 Milliarden € zu verzichten, um die eigene Wirtschaft zu entlasten (EEG, Körperschaftsteursenkungen und allerlei Steuervermeidungskonzepte, Subventionen) und nun bereit ist jährlich 60-80 Milliarden € in Kriminelle, Glücksritter und Islamisten zu investieren ohne Aussicht auf return on invest, sondern damit sein eigenes Volk der Hochfinanz und der Armut preisgibt, dürfte keinen einzigen armen Deutschen tolerieren. Seit 18 Monaten pulvert die EZB 2 Billionen € in insolvente Unternehmen der USA. Der Aufschrei bleibt aus, weil die Lügen und Lückenpresse darüber nicht berichtet.

Nun ja so ganz kann ich das Unwissen des bundesdeutschen Michels über die Armut im eigenen Lande nicht glauben, denn speziell in Köln sind die Obdachlosen nicht unsichtbar, man sieht sie im Stadtbild, wenn man nicht angestrengt weg schaut.

Allerdings ist genau das des Michels größte Tat: Das angestrengte Wegsehen, frei nach dem Motto: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen und nichts fühlen, denn innerlich ist der Michel ja bekanntlich längst gestorben, sonst könnte er nicht handeln, wie ein Bio-Roboter, völlig gefühlskalt gegenüber dem eigenen Volk.

Zur Not kann man ja dann als Michel, wenn man auf die eigene Untätigkeit angesprochen wird, die Schuld immer noch auf die Lügen-Medien und / oder Merkel schieben. Irgend ein Schuldiger findet sich immer, man muss nur lang genug danach suchen, und auch darin ist der Michel Weltmeister.

Teutoburgs Wälder

So handelt ein Volk, welches sich selbst hasst: 900 Millionen für Fremde, kein Geld für Obdachlose

RotRotGrün in Berlin: 900 Millionen Euro für Flüchtlinge, kein Geld für Obdachlose

artikel-kaeltehilfe-in-berlin-kein-geld-fuer-obdachlose

Original-Beitrag:

https://philosophia-perennis.com/2016/11/02/rot-rot-gruen-obdachlose-berlin/

Es ist einfach unfassbar, was in diesem Land passiert. Während es anscheinend überhaupt kein Problem ist (Wir schaffen das), für Millionen so genannter Flüchtlinge Kost und Logis zur Verfügung zu stellen, krepieren die anderen, die nicht das Glück haben, als Asylanten registriert zu werden, vor den Augen der Politiker und Journalisten auf offener Straße.

In der Abendschau des rbb, wurde gestern ein Beitrag über die Berliner Kältehilfe ausgestrahlt, die uns das Drama,das sich jetzt in der kalten Jahreszeit mal wieder abspielt, deutlich macht.

In Berlin leben zwischen 6000 und 8000 Obdachlose, die nun wie jeden Winter um ihr Leben zittern müssen. Die Unterkünfte aber sind schon seit Wochen überfüllt, es fehlen insgesamt 250 Plätze und die Zahl der Obdachlosen wird noch steigen, auch weil es für die Armen unter den Armen keinen bezahlbaren Wohnraum mehr gibt, erst gestern ist wieder einer gestorben.

Der rot-rot-grüne Senat aber, der locker mal 900 Millionen Euro für Flüchtlingskosten aus dem Ärmel schütteln kann (Quelle Tagesspiegel), weigert sich, für die anderen hilfsbedürftigen Menschen, noch tiefer in die Tasche zu greifen. Die Zuschüsse (bislang 17 Euro pro Platz) reichen nicht aus. Barbara Eschen vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg fordert zurecht 25 Euro, um die Obdachlosen einigermaßen „heil“ durch den Winter zu bringen.

Doch der rot-rot-grüne Senat hat sich andere Prioritäten gesetzt, da ist kein Geld mehr für die wirklich Bedürftigen in der Stadt mehr übrig.

Ich nenne das menschenverachtend. Und mein Kollege Ulli Kulke ist ebenfalls aufgebracht. Er schreibt in seinem Facebook-Post:

„Liebe Leute vom RBB, so geht es nicht, so geht es gar nicht. In Berlin kursiert seit gestern die Meldung, dass der „Kältehilfe“, die sich darum kümmert, dass Obdachlose im Winter nicht erfrieren, Schlafplätze fehlen, irgendwie zwischen 100 und 250 Schlafplätze fehlen. Anspruchslose Schlafplätze, einfach nur, um den Winter zu überleben. Gestern, Dienstagabend in der RBB-Abendschau ein längeres Interview der Moderatorin mit der Chefin der Kältehilfe. Frage: Woran hakt es bei den Schlafplätzen. Antwort (unter anderem): Die hohen Mietpreise.

Kann sich eigentlich irgendjemand in den Redaktionsstuben vorstellen, dass man sich vor dem Fernseher jetzt fragt: In Berlin sind derzeit viele Zehntausend Flüchtlinge untergebracht, in Großunterkünften, Wohnungen, Turnhallen, usw. genaue Zahlen gibt es nicht, irgendwas zwischen 30.000 und 80.000.

Und da sollen die lieben Gebührenzahler des RBB glauben: 100 bis 250 Obdachlose, für die ist leider kein Platz? Tiefer gehen wir in die Fragestellung lieber nicht hinein, das Thema Unterkünfte für Zehntausende Flüchtlinge erwähnen wir in dem Zusammenhang lieber mit keinem Wort, könnte ja nur wieder Beifall von der falschen Seite kommen, hahaha.

Was hat die Frau von der Kältehilfe für ein Verantwortungsbewusstsein ihren Schützlingen gegenüber, was die Moderatorin ihren Zuschauern gegenüber? Ein großes, weil sie der AfD keine Stimmen verschaffen wollen, und in dem Zusammenhang das Thema Flüchtlinge lieber nicht erwähnen? Wen ihr mich fragt: In dem Fall gar keines.

Eine Million Flüchtlinge: „Wir schaffen das“!

Ein paar Dutzend Obdachlose? „Leider zu hohe Mietpreise“, sorry, Obdachlose, muss der Senat erst mal für Gerechtigkeit sorgen in Berlin, dauert noch etwas.

Wer mir jetzt hier unterstellt, dass ich Flüchtlinge und Arbeitslose gegeneinander ausspielen will, der hat nichts verstanden…Man könnte die Debatte hier auch noch viel weiter treiben, darüber, dass immer noch Turnhallen dem Sportbetrieb entzogen sind, dass die Finanzen mancher Kommune und Berliner Bezirke von der Flüchtlingskrise regelrecht aufgefressen werden. Ja, auch darüber muss geredet werden, wenn man ehrlich sein will.

Aber darum geht es mir hier in dem Moment gar nicht: Es ist doch ein Wahnsinn, dass niemand sagen kann: 250 Obdachlose: „Wir schaffen das“. Kapiert das bitte jemand im RBB? Das Naheliegendste, es kommt nicht zur Sprache.“

Geteilter Artikel Ende.

Warum ich schreibe, dass es das deutsche Volk ist, welches hier handelt? Viele werden denken: Aber das ist doch die Regierung, die machen halt, was sie wollen, da können wir nichts dran ändern.

Diese Denkweise ist falsch, sie zeugt von abhängigem, kindlichen Denken. Das Volk ist der eigentlich Handelnde, denn es hat vor kurzem in Berlin diese Regierung gewählt. Rausreden gilt dabei nicht.

Dem Volk aber ist es völlig egal, wenn „ein paar Menschen“ unten rausfallen. Die sind ja eh selbst schuld. Hätten sie halt arbeiten sollen. So denkt der Michel leider immer noch. Der Deutsche hat Null Mitleid mit solchen Menschen, geschweige denn, dass er helfen würde. Da hilft er lieber Fremden. Denn das wurde ihm so eingetrichtert.

Diese kaltschnäuzige, sehr darwinistische Denkweise ist aber nichts als die Folge tiefer Traumatisierung im deutschen (Rest-) volk, welches nie seine Vergangenheit aufarbeiten konnte und traditionell generell eher zu den obrigkeitshörigen Völkern gehört, man kann in diesem Zusammenhang auch von „Gehorsam“ (gegenüber einer Staatsmacht, eines Führers) oder gar TREUE sprechen. Treue ist gut, sie ist ein germanisches Prinzip, aber wenn man denjenigen treu folgt, die einen vernichten wollen, wie es das deutsche Rest-Volk gegenüber dem BRD-System tut, ist das nur noch als pathologisch zu bezeichnen.

Teutoburgs Wälder