Deutsche Rentner wühlen in Abfalltonnen

Mein Kommentar unter folgendem Video:  https://www.youtube.com/watch?v=igYogocYcPg

„GUTE Satire. Habe gelacht. Darüber, mich zu ärgern, weil keine der „etablierten Parteien“ inkl afd (Mogelpackung) irgend etwas für Arme, besonders für arme Erwerbsminderungsrentner, tut, bin ich lange hinweg. Ihr könnt ja mal probieren, als chronisch Kranke mit 416 Euro dauerhaft monatlich auszukommen – bis zu eurem Tod.
Das geht schlicht nicht, das endet immer in Armut.

Aber das ist den Deutschen ja egal. Auch der afd ist das egal. Ich kenne das angeblich so tolle „neue Rentenprogramm“ der afd, in ihm bekommt KEIN Erwerbsminderungsrentner auch nur einen Cent mehr Rente.

Erwerbsminderungsrentner sind Mensche, die nicht 35 Jahre malochen KÖNNEN weil sie chronisch krank sind. Die afd sorgt nur für die Malocher, die Knechte, die Sklaven, weil sie selbst eine solche Partei ist.

Wie gesagt ich reg mich darüber nicht mehr auf. Ihr bekommt, was ihr verdient, weil ihr gleichgültig seid.“

Ja, ihr Vollidioten da draußen, jetzt habt ihr wieder so toll gewählt. Hat sich irgendwas verändert dadurch? Nein. Ihr seid und bleibt Vollidioten, ihr kapiert es einfach nicht.

Neue Heimat Kyffhäuser

Jeder sogenannte Flüchtling bekommt in Deutschland mehr als ein Erwerbsminderungsrentner

Beitrag:  https://www.youtube.com/watch?v=s0SGm6IYsFY

Länge:  6:26 Minuten

Und nein, auch die Afd würde das nicht ändern, wie ich es ihrem aktuellen Rentenkonzept entnommen habe.

Leider kapiert das der Dumpfmichel da draußen immer noch nicht. Wie ich den Kommentaren unter dem Video entnehme, bin ich nicht alleine. Mich freut nur, daß die vielen Dummen irgendwann höchstwahrscheinlich ebenfalls chronisch krank werden und dann ebenfalls verarmen. Sowas nennt man dann Schicksal: Wer nicht hören will, muß fühlen.

Das Schlimme ist, es gibt keine Änderungsmöglichkeiten, nicht mal übers Wählen.  Beziehungsweise ich würde nur noch eine Partei wählen, die für ein AUSREICHENDES Grundeinkommen sorgen würde. „Bedingungslos“ müßte das nicht sein, denn die Bedingung: „Armut“ müßte ja erfüllt sein. Dieses Grundeinkommen müßte aber so hoch sein, daß man einigermaßen, wenn auch nicht luxuriös, sorgenfrei, auch chronisch kranker Mensch, leben könnte.

Zum Beispiel wohne ich jetzt gezwungenermaßen in einer Winzig-Wohnung, was anderes gab es nicht, eine Wohnung, die zu klein ist für mich zum leben. Dunkel ist sie auch. Kurz gesagt: in so einer Wohnung kriegt man das ärme Dier, würde der Kölner sich ausdrücken, dh. in so einem Kaninchenstall, besserer Ausdruck dafür, kratzt man noch eher ab, als man es tun würde, würde man anständig wohnen. Was ja wohl auch gesamtgesellschaftlich erwünscht ist: Die Alten sollen eher sterben.

Neue Heimat Kyffhäuser

Ein letztes zur Afd und ihrer Rentenreform

Da ich ja immer neugierig bin und Björn Höcke gern zuhöre, war ich gestern abend hier bei einer Veranstaltung der Afd, die sich „Bürgerfragestunde“ (oder so ähnlich) nannte. Höcke redete ca 30 Minuten, war ganz nett, gut anzuhören, dann redete jemand anderes (Namen vergessen) und anschließend gab es noch eine Fragestunde für die Anwesenden, ca -….  ich bin dann gegangen, das hat mir zu lange gedauert. Großzügig verteilt wurde Informationsmaterial, welches ich mir natürlich mit genommen habe, um es mir in Ruhe durch zu lesen.

 

Es läßt sich festhalten: Ein Hauptaugenmerk der Afd liegt auf der Rentenreform. Man will wohl an die ältere Wählerclientel ran, bzw. an all diejenigen, die jetzt schon Angst haben, daß ihre Rente später nicht ausreichen wird. Das Hochglanzmagazin der Afd, welches ich mir mit nahm, gab diesbezüglich folgendes her: Man will eine „Afd-Produktivitätsrente“. Diese soll auf verschiedenen Modellen beruhen:

  1. Anhebung des gesetzlichen Rentenniveaus
  2. Staatsbürgerrente
  3. Kinderrente

Punkt 1. gilt nur für Menschen, die 45 Beitragsjahre gearbeitet haben. Die Staatsbürgerrente unter Punkt 2. gilt für alle Menschen mit „gebrochenen Erwerbsbiographien“ und/oder für Menschen mit „geringerem Lohn“. Die Staatsbürgerrente ist ein Aufschlag, den jeder Rentner erhält, der weniger als 45 Rentenpunkte, aber mindestens 35 Beitragsjahre hat, wobei Kindererziehung und Pflegezeiten anerkannt werden. Die Kinderrente wendet sich vor allen Dingen an Frauen; bei diesem System werden Frauen für Kindererziehungszeiten gewisse Rentenbeitragspunkte zu gestanden.

Das war alles.

Ich habe 10 Minuten gebraucht, um das zu verstehen:

Die Afd ändert NICHT die Grundsicherung, die Afd weiß NICHT, daß es chronisch Kranke gibt, die keine 35 Jahre arbeiten können, und natürlich ändert die Afd auch NICHTS am sogenannten „HartzVier“ (inklusive der Sanktionen).

Damit hat sich die Afd für mich – leider, muß ich sagen, denn sonst war alles tipptopp, was die vertreten – ins Aus katapultiert. Unwählbar. Die Afd ist im Kern neoliberal, auch wenn Herr Höcke da gestern abend vollmundig was Anderes behauptet hat.

Neue Heimat Kyffhäuser

4 Millionen Kinder an oder unter der Armutsgrenze – kein Thema für die Tagesschau

Quelle: https://deutsch.rt.com/meinung/86906-dr-gniffkes-macht-um-acht/
„Mitten unter uns leben 4 Millionen Kinder an oder unter der Armutsgrenze. Falls wir überhaupt davon erfahren, geschieht es nur beiläufig. Unsere Leit- und Qualitätsmedien interessiert das Thema Gerechtigkeitslücke“ einfach nicht – die Tagesschau macht da keine Ausnahme.

Marktführer ARD-aktuell informiert uns zwar fast täglich über die Börse, vermeidet aber krampfhaft, regelmäßige Blicke auf die Schattenseiten unserer Gesellschaft zu werfen. Die Problematik “Arbeitslosigkeit, Armut, soziales Elend und krasser Reichtum” bleibt außen vor. Wir existieren in einem antisozialen Unrechtsstaat. Es soll aber keiner so verstehen.

von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Rechtsstaat“, deklariert das Grundgesetz, legt dafür aber keine Kriterien fest, keine Normen, keine Regeln; das bleibt dem Gesetzgeber überlassen. Der zugehörige Hebel für die Parlamentarier steht ebenfalls im Grundgesetz: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Aber aufgemerkt: „soll“, nicht „muss“.

Die Volksvertreter könnten dem zerstörerischen und die Demokratie gefährdenden Trend zwar zumindest die Spitze nehmen. Sie lassen es aber hübsch bleiben; zu groß ist ihre Furcht, sich beim Versuch die Finger zu verbrennen. Die Tagesschau beschweigt den Skandal selbstverständlich, denn es gehört zu ihren „vornehmsten Aufgaben … Illusion zu erzeugen und aufrechtzuerhalten.“

Zentrale Quelle der Kinderarmut sind die Arbeitslosigkeit und die unsäglichen Nebenwirkungen des sich ausdehnenden Niedriglohnsektors. Mindestens einmal im Monat hätte die Tagesschau Anlass und Gelegenheit, umfassend über die Gesamtproblematik zu informieren: immer dann, wenn die Bundesagentur für Arbeit ihre geschönten Statistiken herausgibt. Dr. Gniffkes ARD-aktuell lässt die Chancen ungenutzt und verweigert damit sauberen Journalismus. Sie beharrt auf ihrer miesen Meinungsmache. Der jüngste Fall:

Die Zahl der Arbeitslosen ist auf den niedrigsten März-Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren 2.301.000 Menschen erwerbslos gemeldet, 72.000 weniger als im Februar und 157.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank auf 5,1 Prozent.

Auch wenn man lediglich die 3,2 Millionen Menschen hinzurechnete, die als sogenannte „Unterbeschäftigte“ weniger als 15 Stunden Arbeit pro Woche haben, läge die Gesamtzahl dieser Armen doch schon bei 5,5 Millionen, die Quote beliefe sich auf fast 12 Prozent. Und es wäre dann immer noch keine Rede von jenen Unglücklichen, die in die Statistiken nicht mehr aufgenommen werden, weil sie aus unterschiedlichsten Gründen (Krankheit, Behinderung, Obdachlosigkeit etc.) angeblich „dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen“.

ARD-aktuell übernimmt die Zahlenangaben der Nürnberger Arbeitsagentur blind. Die journalistischen Schlafwagenfahrer schweben in der Selbstidentifikation mit dem „Amtlichen“. Sie wachen nicht einmal dann auf, wenn der Bundesrechnungshof der Arbeitsagentur nachweist, dass ihr Berechnungsmodus Fehler hat und „mehr als 100 000 offiziell Arbeitslose nicht in der Statistik auftauchen.“ Nach dem Motto „was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“ ignorieren sie auch diesen Skandal und verzichten tunlichst auf Berichterstattung darüber.

Arbeitslose, verarmte Erwachsene müssen ihre Kinder in Armut aufwachsen lassen. Welches Leid sich hinter dieser banalen Feststellung verbirgt, ist nicht zu ermessen. Wie Kinderarmut konkret aussieht, war vor vier Jahren ansatzweise beim kommerziellen Sender n-tv nachzulesen, bezogen auf damals „nur“ zwei Millionen Betroffene:

Wie eine Studie offenbart, ist der Alltag von über zwei Millionen Kindern stark von Verzicht geprägt – zur chronischen Geldnot kommt noch ein dickes Bündel an Problemen obendrauf. Kein Geld für den Schulausflug, keine neue Winterjacke, keine Urlaubsreise mit den Eltern: Jedes fünfte Kind ist in Deutschland von Armut bedroht. Das sind 2,1 Millionen Kinder unter 15 Jahren.

Dass es für viele Kinder oft nicht mal zu einer warmen Mahlzeit am Tag reicht, blieb unerwähnt. Heute, vier Jahre später, sind schon über vier Millionen Kinder armutsgefährdet. Für sie interessiert sich jedoch außerhalb ihrer Familien kaum jemand wirklich. Nur ganz selten einmal erfahren wir aus den Leit- und Konzernmedien, dass bei uns – in einem der reichsten Länder der Welt – Kinderarmut eines der größten sozialen Probleme darstellt. Sie hat trotz steigender Beschäftigtenzahlen und leicht gesunkener Arbeitslosigkeit fortwährend zugenommen. Die Armutsgefährdungsquote stieg von 18,2 Prozent im Jahr 2010 auf 20,4 Prozent im Jahr 2017. Noch stärker nahm im gleichen Zeitraum die Quote für Alleinerziehenden-Familien zu: von 38,6 Prozent auf 42,8 Prozent. Und in Familien mit drei und mehr Kindern stieg sie von 23,3 Prozent auf 29,1 Prozent.

Jeder gesetzgeberische Schritt, der den sozial Abgehängten wieder Anschluss verschaffen könnte, würde entweder die Staatsschulden erhöhen oder die Wohlhabenden belasten. Solche Eingriffe erlaubt der Geldadel seiner politischen Funktionselite einfach nicht. Versucht die Regierung es wenigstens ab und zu trotzdem? Nicht die Spur, schreibt der Publizist Paul Schreyer nach Auswertung einer Studie der Universität Osnabrück, in Auftrag gegeben vom gänzlich unverdächtigen Bundesarbeitsministerium für Arbeit. „Der Reichtum regiert.“

Die große Koalition unter Führung der Kanzlerin Merkel interessiert das Thema Armut folglich allenfalls am Rande, die Präsentatoren der herrschenden Meinung, beispielsweise ARD-aktuell-Chefredakteur Dr. Kay Gniffke, (SPD), ersichtlich gar nicht. Der untere Rand der Gesellschaft ist für sie weitgehend tabu. Medien-Mogule und Politfunktionäre erwarten, dass er aus dem öffentlichen Blickfeld gehalten wird. Armut darf kein Medienthema sein, damit es kein Thema der Politik zu werden braucht. Es würde dann ja Handlungszwänge auslösen.

Deshalb wird die im Grundgesetz angesprochene soziale Verantwortung der Reichen und Mächtigen weitgehend geleugnet. Drängt sich das Thema unabweislich auf, wird aggressiv und mitleidlos eine „Selbstverantwortung“ der Abgehängten behauptet. Es wird ihnen die Schuld zugewiesen für ihre Armut und für das Elend, in dem sie leben müssen. Die Tagesschau ist behilflich beim Verstrahlen von Phrasen wie „Uns allen geht es doch gut.“ Sie organisiert damit das gesellschaftliche Desinteresse an der Problematik. Kurzer Blick auf die Erfolgsstatistik des Chefredakteurs Dr. Kay Gniffke:

In den 20 Uhr-Hauptausgaben der Tagesschau finden sich seit April vorigen Jahres bis heute gerade einmal zwei (!) Meldungen zum Thema Kinderarmut. Die einzige Neuigkeit dabei: Arme Kinder sollen monatlich 15 Euro mehr und einmal ein unentgeltliches Mittagessen bekommen. Das konnte Arbeitsminister Hubertus Heil, SPD, dem Millionenpublikum der Tagesschau höchstselbst huldvoll verkünden, als Substanz des ‚Starke-Familien-Gesetzes‘.

Dauer der Propagandashow: 2 Minuten, 11 Sekunden.

Für ein Tröpfchen auf den heißen Stein durfte Heil seinen Scheinheiligenschein polieren: „Das ist keine Gnadenleistung des Staates, das ist soziales Bürgerrecht“. Dass zu den herausragenden Eigenschaften der modernen Sozialdemokratie vollkommene Schamlosigkeit und Unaufrichtigkeit ihrer Führungsfiguren gehören, hatte Parteivorsitzende Andrea Nahles zuvor schon demonstriert:

Denn wir wollen, dass alle Kinder, die in Hartz IV leben, bessere Startchancen bekommen“, hatte sie mit Hinweis auf das 15 Euro-Projekt geprahlt und es als soziale Großtat gefeiert.

Vorgaukeln von Hilfen, die nicht wirken, weil die Bedürftigen vor zu hohen Hürden stehen: Das hält die Kosten für den Staat niedrig, und die SPD hält sich trotzdem was drauf zugute. Trickserei pur, nicht einmal die CDU könnte das übertreffen. Daneben sehen AfD-Politiker fast wie seriöse Volksvertreter aus, wenn sie ihre Schnapsidee propagieren, die Mehrwertsteuer auf Kinderartikel zu reduzieren.

Am 21. März 2019 ließ Gniffke in der Tagesschau die zweite Meldung über Kinderarmut innert eines Jahres senden: 45 Sekunden Dauer, nur aus dem Studio, ohne Film. Berichtet wurde über die Verabschiedung des vordem angepriesenen „Starke Familien-Gesetzes“. Ein paar dünne Einzelheiten darüber, sonst aber nichts, obwohl die Problematik Millionen unmittelbar berührt und noch viele mehr emotional bewegt. 75 Prozent der Gesamtbevölkerung sind laut Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks der Ansicht, dass in der Bundesrepublik zu wenig gegen Kinderarmut getan werde.

Was interessiert das den Sozialdemokraten Gniffke und seine Redaktion ARD-aktuell? Die machen ihren Stiefel: am Bedürfnis der Zuschauer vorbei Programm gestalten. Deshalb erfuhren Millionen Zuschauer auch nicht, dass schon der Entwurf des Gesetzes bei der Anhörung im Familienausschuss des Deutschen Bundestages am 11. März 2019 von externen Sachverständigen als vollkommen unzureichend kritisiert worden war.

Die Qualitätsjournalisten schwiegen sich zudem über das geringe finanzielle Volumen dieser vorgeblichen Familienstärkung aus: nur 450 Millionen Euro zur Erhöhung des Kinderzuschlags, beschränkt auf 1,2 Millionen „Berechtigte“ unter den insgesamt 4,4 Millionen Kindern im Armutsschlagschatten unserer Gesellschaft. Was kommt dabei heraus? Gerade mal ein Euro täglich mehr pro Kind. Würde die Gesamtsumme auf alle armutsgefährdeten Kinder verteilt, wären es lediglich 33 Cent. Gniffkes Parteichefin Nahles hat alles Unmögliche dazu bereits gesagt:

Familien sind das Herz unserer Gesellschaft. Mit dem ‚Starke-Familien-Gesetz’ entlasten wir Eltern mit geringem Einkommen spürbar. Und wir verbessern die Chancen in Kita und Schule, damit es jedes Kind packt.

Reiner Zufall: Am Tage der Verabschiedung des „Starke Familien-Gesetzes“ befasste sich der Bundestag auch mit dem Afghanistan-Einsatz für 1.300 Bundeswehrsoldaten. Da wurde glasklar, welche finanziellen Akzente die Regierung und unsere sogenannte Volksvertretung setzen. Im Protokoll ist nachzulesen:

Die einsatzbedingten Zusatzausgaben für die Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Mission ‘Resolute Support’ werden für den Zeitraum vom 1. April 2019 bis zum 31. März 2020 voraussichtlich insgesamt rund 360,9 Mio. Euro betragen.

360 Millionen Euro zusätzlich für unsere 1.300 Leute unter Waffen im Auslandseinsatz. 450 Millionen Euro zusätzlich für unsere 4,4 Millionen armutsbedrohten Kinder zuhause. Dieses absurde Missverhältnis würdigt der Chef-Qualitätsjournalist Dr. Kay Gniffke, SPD, nicht eines Blickes. Noblesse oblige: Als SWR-Intendant in spe hat er Aussicht auf ein Monatsgehalt von mindestens 30.000 Euro. Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewusstsein. Und die ARD hat’s eh reichlich. Die Rundfunkbeiträge fließen ja mit Staatsgarantie.

Keine Sorge, wir kommen immer wieder auf unser Thema „Nachrichtendefizit bezüglich Kindermut“ zurück. Das Ende 2018 beschlossene Familienentlastungsgesetz begünstigt trotz seines wohltönenden Namens nur die Bessergestellten. Die Anhebung des Kindergeldes und des Steuerfreibetrags pro Kind steigern das Familieneinkommen progressiv; das obere Limit für den Zugewinn liegt bei 273 Euro pro Jahr. Hartz IV-Bezieher müssen sich dagegen die Verbesserungen komplett auf ihr Hunger-Einkommen anrechnen lassen, es wird sofort alles wieder abgezogen, was den Regelsatz übersteigt. Die ärmsten Familien haben nicht einen Cent Nutzen vom Familien-Entlastungs-Gesetz.

Da wir aber nun schon mal bei den sytemtypischen Schweinereien sind, soll ein Blick auf ihre Historie klären, wie weit es die Umverteilungsorgie getrieben hat:

Im Jahr 1960, in der „alten“ Bundesrepublik, bestanden die Staatseinnahmen zu 35 Prozent aus Gewinnsteuern auf Kapital. Die Massensteuern der arbeitenden Menschen hatten mit 38 Prozent einen nur geringfügig größeren Anteil an den Staatseinnahmen. Die Steuerquote am Brutto-Inlandsprodukt war demnach halbwegs gerecht aufgeteilt. Zwischen Kapital und Arbeit bestand noch eine Art steuerliche Gleichbehandlung. Heute trägt das Gros der Bevölkerung mit seinen Massensteuern 71 Prozent zum gesamten Steueraufkommen bei. Der Steueranteil der Kapitalseite liegt hingegen unter 20 Prozent.

Obwohl solche Entwicklungen von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt werden und besonders die Vernachlässigung von Kindern ausgeprägte emotionale Reaktionen hervorruft, bleibt organisierter gesellschaftlicher Protest gegen die „Gerechtigkeitslücke“ aus. Warum? Der Kieler Kognitionsforscher Prof. Rainer Mausfeld verweist auf ein „Demokratiemanagement“. In jahrelanger Übung sei den Eliten eine erfolgreiche Massenbeeinflussung zur Durchsetzung ihrer Interessen gelungen. Die Verletzung moralischer Normen werde gleichsam unsichtbar, wenn die Fakten zwar bekannt, jedoch in einen Kontext eingebettet seien, der verhindere, dass sie in der Bevölkerung starkes Unbehagen oder Empörung auslösen.**

Empörung über die Benachteiligung von Kindern wird bei uns vermittels einer manipulativen, verschleiernden, unvollständigen, sprachgeregelten und jedenfalls äußerst spärlichen Berichterstattung der Massenmedien absorbiert. Wortschöpfungen wie „Starke Familien-Gesetz“ stammen aus dem Arsenal von Berufslügnern. Die Behauptung, die Politik fördere „Gerechtes Verhalten gegenüber Kindern“ ebenfalls. Die Kumpanei zwischen Politikern und Journalisten wirkt.

Die Tagesschau vertieft den Effekt dadurch, dass sie den Blick ersatzweise auf das Kinderelend im Ausland lenkt und es damit für die Propagandazwecke unserer Regierung instrumentalisiert. Beispiele: Kriegsopfer in Syrien, verhungernde Kinder im Jemen und in Afrika, Kindesmissbrauch in Australien, unmenschliche Behandlung der Flüchtlingskinder an der Grenze der USA zu Mexiko …

Doch doch, dahinter stecken Absicht und System: Über das bemitleidenswerte Schicksal der Kinder außerhalb Deutschlands berichtete ARD-aktuell in den zurückliegenden zwölf Monaten sechsmal häufiger als über das Kinderelend bei uns zuhause. Propagandistischer Effekt, weil der Mensch eben durch Vergleichen lernt: „Uns geht es immer noch besser als den Ärmsten im Ausland!“ Schon wirkt er, der Empathieblocker. Wollten wir nicht gerade noch einen Brandbrief an die Politversager in Berlin schreiben? Aber jetzt, wir sehen ja, dass es uns doch noch „vergleichsweise“ gut geht …

So wird Dampfdruck abgelassen, und die dringend gebotene Debatte, die Proteste und notwendige politische Prozesse unterbleiben. Dafür ist dem waschechten Sozialdemokraten und Chefredakteur Dr. Kay Gniffke der Dank des Vaterlandes gewiss – oder zumindest der seiner regierenden Parteigenossen und ihrer koalitionären Kumpane. Die Schnarchsäcke in den Rundfunkräten, die Gewerkschafter, Kirchenvertreter, Repräsentanten der Frauenverbände und der pseudolinken Parteien, erzeugen eine passende Geräuschkulisse.“ ZITAT ENDE

Dazu muß man eigentlich nichts mehr schreiben, jedes Wort dieses Artikels sitzt und der Inhalt ist belegbar. Die Autoren schreiben keine Märchen, der Artikel ist zwar bei rt. deutsch mit „Meinung“ gekennzeichnet, aber das soll wohl nur ein journalistischer Schutz sein.

Es gilt weiterhin, die Armut in Deutschland öffentlich zu machen um ein Gegengewicht zur medialen mainstream-Medien-Verblödung zu erschaffen. Und, natürlich, aufzuzeigen, daß Armut im Kapitalismus unvermeidbar ist, sie auch unabwendbar zunehmen muß, und daß dieses System aus diesem Grund unweigerlich seinem Ende entgegensteuert – früher oder später.

Neue Heimat Kyffhäuser

Staat spart Milliarden wegen Runterrechnung des HartzVier-Regelsatzes

https://www.tagesschau.de/inland/hartz-vier-regelsatz-101.html

Seit Jahren rechnet die Bundesregierung den Hartz-IV-Regelsatz nach unten. Nach Monitor-Berechnungen müssten Empfänger monatlich 155 Euro mehr bekommen. Der Staat spart Milliarden.

Von Jan Schmitt und Gitti Müller, WDR

Ralph Rasbach ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann. 2013 wurde ihm betriebsbedingt gekündigt, seit vier Jahren lebt der 49-Jährige nun von Hartz IV. 416 Euro monatlich – das ist der Regelsatz.

Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Einige nötige Medikamente kann er nicht bezahlen, und Fleisch und Gemüse kauft er nur am Wochenende, kurz vor Ladenschluss, wenn der Discounter die Preise senkt. „Ohne Geld ist man kein Mensch in dieser Gesellschaft“, sagt Rasbach. Für ein menschenwürdiges Leben reiche der Regelsatz auf keinen Fall.

Teilhabe am soziokulturellen Leben unmöglich

Dabei hat in Deutschland jeder Mensch ein Anrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum. Das soll nach einem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts nicht nur das nackte Überleben sichern, sondern auch „ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben“ ermöglichen.

Der ehemalige Vorsitzende am Landessozialgericht Hessen, Jürgen Borchert, kämpft schon seit vielen Jahren darum, dass Hartz-IV-Empfängern dieses menschenwürdige Existenzminimum auch tatsächlich gewährt wird. „Das ist mit den Regelsätzen, die wir jetzt haben, mit Sicherheit nicht mehr der Fall“, sagt er.“ ZITAT ENDE

„Anhebung von Hartz IV hieße Steuerersparnis für alle

Experten wie Sell vermuten hinter dem Vorgehen der Bundesregierung vor allem die drohenden Einbußen bei der Einkommensteuer. Da das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass der Grundfreibetrag sich direkt aus dem Hartz-IV-Satz-ableitet, würde sich der Freibetrag bei jedem Einkommensteuerpflichtigen schlagartig deutlich erhöhen.

Viele Steuerzahler würden ebenfalls von der Erhöhung es Hartz-IV-Satzes profitieren.

155 Euro monatlich mehr Hartz IV hießen 1860 Euro mehr Freibetrag für jeden Steuerzahler pro Jahr. Der Fiskus würde nach Monitor-Berechnungen so automatisch 15 Milliarden Euro jährlich verlieren. Sell hält dies für den zentralen Grund, „warum die Politik eine Anhebung der Hartz-IV-Sätze scheut wie der Teufel das Weihwasser.“

Ralph Rasbach würden höhere Hartz-IV-Sätze ein ganz anderes Leben ermöglichen. Er könnte dann auch mal wieder mit Freunden ausgehen.“ ZITAT ENDE

Dazu ein Kommentar vom SoVD Bremen:

https://www.sovd-hb.de/index.php?id=1006420

Daraus Zitat: „Experten kommen damit zu dem Ergebnis, dass die Regelsätze für eine erwachsene Einzelperson um mehr als 100 Euro mtl. heruntergerechnet wurden. Das bedeutet nichts anderes, als dass das finanzielle Existenzminimum für Millionen von Menschen nicht sichergestellt ist. Damit sparen die Leistungsträger 10 Mrd. Euro im Jahr zu Lasten der Ärmsten der Armen. Oder im Umkehrschluss: Den Menschen, die in Armut leben müssen, werden somit im Schnitt insgesamt mindestens 125 Euro im Monat vorenthalten.

Ich bin davon betroffen, da ich Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung bekomme, dauerhaft, und dies ändert sich auch nicht mehr. Ich bin 58 Jahre alt und noch kein Voll-Invalide, wobei auch diese ein menschenwürdiges Leben führen müssen, bzw. es muß ihnen ermöglicht werden, indem sie genügend Geld bekommen. Ich könnte noch 20 Jahre gut leben, dies ist aber offensichtlich nicht erwünscht.  Die Summe, die ich bekomme, reicht nicht einmal aus, sich gesund zu ernähren. Geschweige denn für Anderes.

Ich könnte hier Einzelheiten aufführen, das würde aber zu weit gehen. Tatsache ist, daß Millionen Menschen in Deutschland mit so wenig Geld leben müssen, wobei die, die noch auf Arbeitssuche sind, zumindest noch die Chance haben, die Dinge zu ändern, so sie denn eine gute Arbeit bekommen, was immer schwerer wird. Alte und Kranke können das nicht. Sie sind auf diese Grundsicherung angewiesen. D.h. man hat immer weniger Geld zur Verfügung, denn die Inflation der täglichen Nahrungsmittel deckt die jährliche Grundsicherungserhöhung nicht ab. Bei mir äußert sich das in – beispielsweise – der Tatsache, daß ich immer mehr Tiefkühlkost essen MUSS, weil Frisches nicht mehr bezahlbar ist. Gab es zum Beispiel vor ca 3 Jahren bei mir noch mehrmals wöchentlich Salat und frischen Chicoree, auch oft Kohlrabi roh (esse ich gerne), ist dies nun, da zu teuer, vollumfänglich weg gefallen. Chicoree ist von damals 0,99 Cent auf üppige 1,49 Euro gestiegen. Salat baue ich ja nun selber an (blieb mir nix anderes mehr übrig, kann man ja in guter Qualität im Supermarkt nicht mehr bezahlen), die Kohlrabi-Ernte jedoch voriges Jahr ging völlig in die Hose, da es durchgängig zu heiß und zu trocken war. Kohlanbau ist auch nicht so einfach, das nur am Rande. So bin ich nun dazu übergegangen, nur noch tiefgekühlte Kohlsorten zu kaufen, das Kilogramm zu 1,49 Euro. Davon kann man satt werden. Ist natürlich höchst einseitig.

Aufgrund meiner Allergien und Unverträglichkeiten bin ich aufs Fleischessen angewiesen, und diesbezüglich kann ich mir gute Qualität gar nicht leisten. Das ist viel zu teuer. Trotzdem gebe ich einen großen Beitrag für einigermaßen gutes Essen aus (ich koche immer frisch), worunter natürlich andere Bereiche leiden müssen; da wären die Bereiche: Kleidung, Brille (bräuchte ich dringend neu), wegfahren. Arztbesuche weiter weg. Vereine geht gar nicht da zu teuer. Soziale Kontakte: Keine, zu teuer. Mal rausgehen: Zu teuer. Alles, was über das tägliche Leben kostet, ist zu teuer. Das einzige Hobby: Garten (kostet natürlich, bringt aber auch was), und Musik. Musik kostet nix, bringt aber auch nix, wenn man mal ans finanzielle denkt. Das Fahrrad kostet ab und zu mal einen neuen Mantel, das reißt dann richtig rein. Auf das Rad bin ich allerdings angewiesen. Andere Rentner sitzen nur noch zuhause rum, kommen gar nicht mehr raus. Da bin ich froh, daß ich das Rad noch habe. Aber es kostet eben auch mal Geld, was knapp ist.

Das Schlimmste ist: Den Deutschen ist das egal. Die vegetieren so vor sich hin. Die, die noch gut verdienen, lassen den Grotzkotz raushängen, als ob sie was Besseres wären. Dabei kann es sie genauso treffen mit der Armut und Krankheit. Es gibt Krankheiten, die recht schnell ganze Vermögen aufzehren. Aber darum geht es ja nicht alleine; es geht darum, daß der Staat ausgerechnet bei seinen Ärmsten spart. Bei denen, die sowieso zu wenig haben.

So, wie es aussieht, verpulvert der „Staat“ das, was er bei uns Armen spart, in Bereichen, die ich so nie unterstützen würde: Rüstung (Etat ist wieder gestiegen) und natürlich bei Merkels liebstem Kind: Migranten. Fremde bekommen in Deutschland Milliarden, während an den ärmsten Deutschen inklusive der Steuerzahler (der Steuerfreibetrag würde sich ja auch erhöhen) gespart wird. Offensichtlich findet der Deutsche dies toll. Auch die Afd würde daran, meines Wissens, nichts ändern.

Sind euch da draußen diese Dinge eigentlich nicht bewußt? Oder warum macht ihr immer so weiter, wie bisher? Ich frage mich immer, welche Krankheit euch befallen hat, daß ihr diese Dinge nicht wahrnehmt.

Neue Heimat Kyffhäuser

 

Mit 84 Jahren auf dem Campingplatz

Nur mal so als Anreiz für euch, da draußen, immer so weiter zu machen, wie bisher.

Denn so werdet ihr hoffentlich alle enden.

Die Dame vom „Arbeitskreis“ menschenwürdige Grundsicherung hat wohl auch nichts erreicht, was ja wohl bedeutet, daß dieser „Arbeitskreis“ ein zahnloser Tiger ist.

Menschen haben in Deutschland keine Würde zu haben, wenn sie arm sind. Daran ändert auch kein Arbeitskreis etwas.

Neue Heimat Kyffhäuser

Alt oder arm oder chronisch krank – Volksschädling?

Ich warte nur noch darauf, daß Menschen, die eines oder gar mehrere der obigen Kriterien erfüllen, (denn wer chronisch krank ist, ist schnell verarmt), daß diese Menschen in Lager abtransportiert werden, wo sie „würdevoll“ entsorgt werden.  Weil sie zuviel kosten. Vielleicht macht man das anfangs so in der Art, wie es im Film „soylent green, noch einmal schön essen, schön Musik hören, Film gucken und dann Exitus, erzählt wird. Später dann wird man, weil diese „humane Variante“ auch zu teuer wird, auf Massenabtransporte und Tötungen der „Volksschädlinge“ übergehen.

Ich bin überzeugt, es dauert nicht mehr lange, bis es in dieser heutigen kapitalistischen Gesellschaft so weit ist, daß man Alte und Kranke so entsorgt. Schließlich sind diese Menschen ja alles Volksschädlinge, weil sie den Staat nur Geld kosten. Und wer braucht sie noch – Alte und Kranke will man ja jetzt schon nicht mehr sehen, nicht mehr wahrhaben, daß es sie gibt – also von einem Nutzen, den Alte und Kranke noch für eine Gesellschaft haben könnten, kann ja gar nicht die Rede sein. So denken Nationale, so denken Faschisten, weil sie allesamt Kapitalisten sind; sie sind keine Linken, wie es KB unermüdlich behauptet, denn sie achten Leben nicht, was nach ihrer Meinung nicht lebenswert ist. 

Übrigens denkt meiner Meinung nach jeder so, der, sofern er medial tätig ist, Armut nicht medial thematisiert.

Nicht lebenswert ist das, was dem Volk schadet, das ist offizielle Nationalsozialistische Doktrin. Eine Art „Gummiparagraph“, der sich beliebig anwenden und ausweiten läßt. Wie praktisch. Die BRD handelt schon länger so. Nur wird das denjenigen nicht bewußt, die davon nicht betroffen sind.

Bei den Nationalsozialisten hat man das „Volk“ als Alibi vorgeschoben, um die Diktatur zu errichten und auch auszuführen, und dabei hat den Nationalsozialisten das betrogene, getäuschte Volk geholfen. Dafür hat das Volk bitter gebüßt – ich denke an die Folgen des 2. Weltkrieges, die 12 Millionen Vertriebenen, usw. – eigentlich kann man nicht mehr vom „deutschen Volk“ sprechen – so man das je konnte. Anhand dieses Beispiels kann man aber auch erkennen, wie unwichtig den jeweiligen Herrschenden das Volk ist; es dient nur als Alibi, mehr nicht.

Heute hat man das nicht mehr nötig, heute braucht man nur noch scheinalternative Parteien, um die Leute einigermaßen still zu halten. Weil die Meisten ja das Demokratiegefasel des Systems längst gefressen haben und nicht mehr hinterfragen.
Demokratie ist genauso ein Gefasel. Was wirklich geschieht? Höchstmögliche Gewinnmacherei. Hat mich heute wieder geärgert beim Beispiel „kostenfrei Spielfilme gucken“; dies war noch vor nicht allzulanger Zeit auf youtube möglich; mittlerweile verschwinden immer mehr wirklich gute Spielfilme, was bedeutet, wenn man sie ansehen will, muß man sie kaufen. Für einen armen Rentner wie mich, nicht möglich. Ich suchte nach Ken Loachs „Land und Freiheit“, welches ich, bis auf eine spanische Fassung, nirgendwo mehr fand. Vielleicht weiß einer meiner Leser darüber mehr.

Es gab nämlich mal eine Zeit, wo Menschen für ihre Freiheit kämpften, und es hat damals auch funktioniert, in Spanien, mit dem Anarchismus. Warum wird das überall tot geschwiegen? Warum seid ihr, da draußen, alle so verkommen-angepaßt? Ihr werdet auch weg schauen, wenn Alte, Arme oder Kranke „weg kommen“, so, wie ihr immer weg gesehen habt, wenn es um Unrecht ging, was euch nicht selbst betroffen hat. Was anderes könnt ihr nicht, außer weg schauen.

Here’s to you, Nicola and Bart

Rest forever here in our hearts

The last and final moment is yours

That agony is your triumph

This song is about 2 real people who were wrongly executed for a crime that they did not commit. Despite lack of evidence to prove they’re guilty, they were sentenced to death. Keep and mind that the 2 were Italians and anarchists and Italians were looked at as radicals. They were executed for their beliefs and their ethnicity and the government laughed at their faces and were there to put them to rest. America claims to be the best society but do not realize they committed murder on 2 innocent men.

Neue Heimat Kyffhäuser

 

So spart der deutsche Staat zu Lasten seiner Armen

Zum Artikel: https://deutsch.rt.com/inland/83725-jahrelang-getrickst-bundessozialgericht-kippt-mietbeihilfe/

Das Thema Wohnraummangel / zu niedrige Angemessenheitsrichtlinien der Jobcenter/Sozialämter für Arbeitslose, Grundsicherungs- und Sozialhilfeempfänger ist alt, aber bekannt.

Meine Erfahrungen damit: Da es innerhalb dieser Angemessenheitsrichtlinien seit ca 2005 innerhalb der Stadt Köln keine freie Single-Wohnung gab, war ich leider gezwungen, nach einer Wohnung weiter weg zu suchen. Doch, o Wunder: Auch in Ostwestfalen, Raum Detmold, meinem erst einmal bevorzugten Wohnort, wiederholte sich mein Drama der Wohnungssuche: Zu den örtlichen Angemessenheitsrichtlinien der Stadt Detmold gab es keine freien Wohnungen über längere Zeit; auch eine Annonce bei einem Immobilienfritzen zu schalten, half mir nicht weiter. In Paderborn zb. (man muß ja schließlich flexibel sein) brauchte ich, so stellte ich es schnell fest, gar nicht zu suchen, Paderborn ist viel zu teuer, die Stadt hat wohl gar keine Armen, oder wenn, dann frage ich mich, wo die wohnen. Nachdem ich dann im weiteren Umkreis Lippe / OWL nicht fündig wurde, mußte ich notgedrungen weiter nach Osten gehen. Doch, o Wunder! Auch in meiner Wunsch-Stadt Nordhausen gab es keine freien Single-Wohnungen innerhalb der dort vorgeschriebenen Angemessenheitsrichtlinie. Man vertröstete mich zwar mehrfach bei der örtlichen großen WBG, Nordhausen sei eine Studentenstadt, aber das werde sich innerhalb der kommenden Monate entspannen, doch von diesem Witzbold, auch genannt Hausmeister einer WBG, habe ich nie wieder etwas gehört, entspannt hat sich da die Situation wohl nicht, sprich: Es gab keine freien Wohnungen. Auch nicht ein halbes Jahr später.

Mich wunderte dann irgendwann mal nichts mehr, weil es überall dasselbe Muster war: zu eng gefasste Angemessenheitsrichtlinien der Ämter. So bin ich dann notgedrungen noch weiter gefahren und im Kyffhäuserkreis endlich fündig geworden. – Weiterhin kann ich durch diese 10jährige „Odyssee“ berichten, daß es „in der Pampa“, also weit ab von Städten, ohne jede Infrastruktur, noch preiswerte Wohnungen gibt, die dann komischerweise auch meist innerhalb der örtlichen Angemessenheitsrichtlinie liegen; so zb. in Riethnordhausen, einem 90- Seelen-Kaff östlich vom Kyffhäuser-Gebirge, ca 12 Kilometer von Sangerhausen, der nächsten größeren Stadt, entfernt. Es gibt einen Bus nach Sangerhausen, bis ca mittags fährt der, nachmittags dann noch einmal, abends gar nicht, am Wochenenende auch nicht; in Riethnordhausen selbst gibt es nichts außer einem – saisonalen – Bäcker. Wer will schon an solch einen Ort ziehen? Landschaftlich  mit Sicherheit schön, aber man braucht doch zum Wohnen als älterer Mensch zumindest etwas Infrastruktur, erst recht, wenn man kein Auto hat und es sich auch nicht leisten kann.

Zurück zum Wohnraummangel für Arme:

Tut einer was dagegen? Keiner. Der Michel schon mal gar nicht, der interessiert sich bekanntlich nicht für seine arme Bevölkerung. Soll sie doch sehen, wo sie bleibt. Wegsehen ist immer noch die Devise, wenn es um die eigene arme Bevölkerung geht.

„Man“ kann zwar klagen, als Armer, vor Gericht, aber die Klage hat keine aufschiebende Wirkung. In der Zwischenzeit, während die Klage „läuft“, muß die hohe Miete aus der Grundsicherung/H4 bezahlt werden. Schon an dieser Stelle läßt der Gesetzgeber den Armen im Stich: Eine Klage muss aufschiebende Wirkung haben. Denn eben diese teurere Miete kann man nicht aus Grundsicherung heraus bezahlen.

Als zweites müßten natürlich die Angemessenheitsgrenzen der einzelnen Kommunen hoch. Das wird aber nicht geschehen. Wozu auch. Man hat ja genug Migranten, die notfalls noch in leere Wohnungen einziehen; sollte es in einem Gebiet mal größeren Leerstand geben.

Ich bin mit Grundsicherung im Alter selbst betroffen und weiß, wovon ich rede. Das gesamte Sozialsystem, welches auf Zwang und im Bereich „Wohnen“ auf „erzwungenes Wohnen im Slum“ hinaus läuft, muß weg. Wer im Slum wohnen muß, weil es keine anderen Wohungen mehr gibt, oder wer gar in einer verschimmelten Wohnung wohnen muss, wird krank.

Aber auch dies ist vom Sozialsystem so vorgesehen. Schließlich müssen die armen Deutschen irgendwie weg, die braucht keiner mehr. Ergo wird sich auch nichts ändern. Die Klagemöglichkeiten, die Arme angeblich haben, sind nur placebo, die helfen keinem Armen.

Ich bezweifele jedoch, daß sich an der derzeitigen Praxis etwas ändert; schließlich verdienen zu viele Leute (eben auch viele Deutsche) mit der derzeitigen Praxis. Es geht ja nur noch ums Geld. Ob unter dem eigenen Verhalten andere leiden, danach fragt heutzutage keiner mehr. Den meisten „Mitmenschen“ fehlen sowieso die grundlegendsten Kenntnisse über unser „Sozialsystem, und sie wollen auch nichts dazu lernen. Wozu auch, so lange es sie nicht persönlich angeht. Dann betrifft es sie ja nicht, denken sie.

Neue Heimat Kyffhäuser

Berlin ist schlimmer als Kalkutta

Toter Obdachloser in Berlin gefunden:

https://deutsch.rt.com/newsticker/83088-toter-obdachloser-in-ehemaligem-berliner-spassbad-entdeckt/

Daraus: „Passanten haben den 51 Jahre alten Mann Donnerstagnacht kurz nach 23.00 Uhr auf dem Gelände des ehemaligen „Blub“ entdeckt, teilte die Polizei am Freitag mit. Demnach hatte der Mann keinen festen Wohnsitz. Es gebe zudem keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Zur Todesursache konnte die Polizei vorerst keine Angaben machen. Nur eine Obduktion könne nähere Erkenntnisse liefern.“

Warum den jetzt noch obduzieren? Da  hätte man sich besser mal zu Lebzeiten drum gekümmert. Jetzt ist das zu spät. Oder will man nur eine weitere gruselige Meldung für die mainstream-Medien produzieren: Seht her, so geht es euch, wenn ihr nicht spurt?

Das glaube ich nicht. Solche Dinge wie erfrorene Obdachlose sind dem Michel so fremd, daß er sie gar nicht zur Kenntnis nimmt. Er freut sich über den Winter, weil er halt naiv ist wie ein kleines Kind, das an den Weihnachtsmann glaubt, und zum Winter gehört nun mal Schnee „und knackige Temperaturen“, so denkt der Michel. Daß Andere unter kalten Temperaturen leiden, weil sie möglicherweise nicht so viel heizen können, oder weil ihnen die starke Kälte auch körperlich stark zu setzt, wenn sie sich draußen aufhalten müssen (dies trifft auf alle chronisch Kranken zu, die nicht mit dem eigenen Auto durch die Gegend kutschieren können, weil sie kein Auto haben), oder gar daß Menschen ohne Obdach sterben bei Minus 10 Grad, das hat der dumme Michel nicht auf dem „Schirm“.

Er schnallt das einfach nicht, so verblödet ist er mittlerweile.

In dem Sinne ist Berlin schlimmer als Kalkutta, denn in Kalkutta kann man nicht erfrieren. Und in Kalkutta gibt es keine dummen Michels.

Neue Heimat Kyffhäuser

Deine Armut kotzt mich an

Es werden hier noch viel  mehr Artikel über Armut und chronische Krankheit folgen. Weil das Thema offensichtlich medial nicht präsent ist. Bestes Beispiel: Vor drei Tagen circa fragte mich ein Mit-Kommentator auf rt.deutsch, wer denn „die Armen“ wären? Ich antwortete: Eine genaue  Definition bekommen Sie beim paritätischen Wohlfahrtsverband. Mehr, hatte ich keine Lust, zu antworten. Sollen sich die Ignoranten doch selbst informieren.

Paritätischer Wohlfahrtsverband, Armutsbericht: Klick

Paritätischer fordert Reformpaket gegen Altersarmut: Klick 

Daraus:

„In den nächsten Jahren werden viele Langzeitarbeitslose und Menschen aus dem Niedriglohnsektor ins Rentenalter kommen. Für viele von ihnen ist der Weg in die Altersarmut vorprogrammiert“, warnt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. „Politik und vermeintliche Experten haben das Thema nicht ernst genommen oder in unverantwortlicher Weise schön geredet. Angesichts der vorliegenden Daten gibt es keinerlei Entschuldigung mehr für ein Nichtstun oder für Unzulänglichkeiten in der Bekämpfung von Armut im Alter und bei Erwerbstätigen“, so Schneider.

Die aktuellen Neuregelungen bei den Erwerbsminderungsrenten und der so genannten Mütterrente stellten zwar Verbesserungen dar, reichen aber aus Sicht des Verbandes bei weitem nicht aus, um dem Problem gerecht zu werden und Altersarmut wirksam zu vermeiden. Eine erfolgreiche Gesamtstrategie müsse bereits im Erwerbsleben ansetzen und insbesondere die gesetzliche Rentenversicherung stärken, fordert der Paritätische. Im Detail reichen die Forderungen des Verbandes von einer deutlichen Erhöhung des Mindestlohns auf 12,63 Euro über die Streichung der Riester-Unterstützung bis zur Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und eine umfassende Reform der Altersgrundsicherung.“ ZITAT ENDE

Jeder kann arm werden. Der Grund für Armut liegt meist (in den weitaus meisten Fällen) im Elternhaus, dh. in der sozialen Schicht, in der man geboren ist. Sind die Eltern arm, werden auch die Kinder allerhöchstwahrscheinlich arm bleiben. Sind die Eltern wohlhabend, werden dies wohl auch die Kinder sind. Sind die Eltern gar reich, haben die Kinder allerbeste Lebenschancen und dies wird sich dann auch in ihrem späteren beruflichen Werdegang ausdrücken. Natürlich können auch Kinder reicher oder wohlhabender Eltern „abrutschen“, dh. arm werden, wenn sie krank werden oder von sonstigen Schicksalsschlägen getroffen werden. Gerade im Bereich „Chronische Krankheit“ findet man sehr viele Menschen, die anfangs noch wohlhabend waren, aber dann aufgrund ihrer Krankheit bzw. ihrem sehnlichsten Wunsch, gesund zu werden, nach und nach sämtliche finanziellen Mittel verbraucht haben, da ihnen die Schulmedizin ja bekanntlich nicht hilft. Einfaches Beispiel: In Deutschland weit verbreiteter Vitamin-D-Mangel ist vorhanden, ist auch bekannt, Vitamin-D-Mangel ist ein Co-Faktor für chronische Krankheiten, das ist auch bekannt, aber eine Substitution des Mangels, zumindest im Winter, wird nicht von den Krankenkassen bezahlt. Das heißt: Arme müssen ihre Vitamin-D-Substitution selbst zahlen. Ich hatte lange Zeit einen solchen Mangel, vermutlich schon als Säugling.

So läppert sich das zusammen. Selen-Mangel ist auch bekannt in der Bevölkerung, ich zahle mein Selen schon sehr lange selber, obwohl ich arm bin, weil: anders geht es nicht. Meine Schilddrüse braucht Selen und da ich keine Teigwaren/Mehlprodukte mehr esse, bekomme ich aus der Ernährung kein Selen, bzw. nicht ausreichend Selen (ganz abgesehen von der Tatsache, daß das Getreide heutzutage von völlig ausgelaugten Böden stammt und kaum mehr Mineralstoffe enthält). Dasselbe gilt für Magnesium. Die recht preisgünstigen Magnesiumcitrat-Produkte kann ich nicht vertragen und muß auf teures Magnesiummalat ausweichen. Auch dies zahlt natürlich keine Krankenkasse. Ohne Magnesium nehmen meine Muskel- und Sehnenkrämpfe aber noch mehr zu. Eigentlich müßte ich mehr Magnesium nehmen, aber das ist zu teuer.

Dann kommen wir zum Punkt „Heilung“, die es ja bekanntlich nicht gibt beim Symptomkomplex Fibromyalgie und auch nicht beim – in Deutschland nicht anerkannten – Krankheitsbild CFS. Das heißt, Ärzte behandeln nur Symptome, zb. den chronischen Schmerz mit Schmerzmitteln, oder den Tinnitus mit irgendwas, keine Ahnung, oder den Schwindel mit irgendwas, keine Ahnung, oder die Allergien, da heißt es dann: Da können Sie die Nahrungsmittel nur weglassen; gewisse Symptome wie Candida erkennt die Schulmedizin nicht mal an, das ist praktisch, denn wenn ein Symptom (Candida ist nur ein Symptom) nicht vorhanden ist, muß man auch nichts behandeln; dasselbe gilt für den chronischen Reizdarm und die Histaminintoleranz. Dies alles sind Symptome und sie werden entweder von der Schulmedizin nicht anerkannt oder aber nicht behandelt. Bei der damit zusammenhängenden Nahrungsmittelintoleranz heißt es dann nur: Lebensmittel meiden, was dann dazu führt, daß man immer weniger Lebensmittel essen kann. Auch da gibt es keine Behandlung seitens der Schulmedizin. Die Antihistaminika muß man selbst bezahlen.

Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht. Denn jedes Symptom hat ja seine Ursache. So hat auch der Symptomkomplex Fibromyalgie seine Ursache, genauso wie der Symptomkomplex CFS. Beide Krankheitsbilder überschneiden sich, bezüglich des Symptomkomplexes, und: wer das eine hat, bekommt auch meist das andere. Die Ursache aber, um die geht es, und die interessiert die Schulmedizin nicht. Denn nur Ursachenbekämpfung kann zur Heilung führen.

Bei mir hat das im Bereich Ernährung folgende Auswirkungen: Ich kann nur noch frisches Fleisch, Olivenöl, Salz (Himalaya-Salz), Blumenkohl, Brokkoli, milden Kohl, etwas Schafskäse, Chicoree und im Sommer, meinen eigenen Salat, essen. So äußern sich die zahlreichen Allergien und Unverträglichkeiten im Rahmen der Fibromyalgie bei mir. Schulmedizinische Behandlung: Keine. Alternative Behandlung wäre möglich, wenn ich sie bezahlen könnte.

Donoper Teich, Teutoburger Wald

Nun ist es nicht so, daß es für all diese Symptome keine Behandlung gäbe. Doch, die gibt es sehr wohl, diese Behandlung bekommt man aber nicht beim Kassenarzt. Die bekommt man nur beim Privatmediziner oder Heilpraktiker, das heißt, man muß sie selbst bezahlen. (Zur Ursache all dieser chronischen Krankheiten an anderer Stelle mehr.)

Heilpraktiker nehmen ca 120 Euro pro Erstannamnese, teilweise auch mehr. Da hat man aber noch keine Behandlung. Solche Behandlungen, vor allen Dingen, wenn auch das Hormonsystem mit untersucht und behandelt wird, was bei Fibromyalgie häufig mit betroffen ist, gehen aber schnell in die Tausende von Euros.

Meine Versuche, Hilfe bei einem schulmedizinisch behandelnden Frauenarzt zu finden, endeten in derselben Sackgasse: Hormontherapie außer der üblichen Therapie (Progesteron und Östrogenmangel) wird von der Schulmedizin nicht bezahlt, muß privat bezahlt werden. Der gesamte Komplex „Hormontherapie“ ist damit nur für Menschen zugänglich, die dies bezahlen können. Selbst Symptome von Krankheitswert, die durch Hormonmängel schnell entstehen können, interessieren die Krankenkassen und Ärzte nicht, obwohl sie ja eigentlich, laut ärztlicher Ethik, für Krankheiten zuständig sind.

Es erübrigt sich, zu sagen, daß ein Mensch mit Grundsicherung oder HartzVier eine alternative Behandlung beim Privat-Arzt oder Heilpraktiker nicht bezahlen kann. So ein Mensch bleibt also krank bzw. er wird, aufgrund der eigenen Erkenntnis, daß allen anderen geholfen wird, nur ihm selbst nicht, weil er selbst arm ist, immer kränker.

Ich habe das dann irgendwann so akzeptiert, das geht ja auch nicht anders. Die Gesellschaft hilft mir nicht (mit „Die Gesellschaft“ sind hier durchaus auch die Krankenkassen bzw. Ärzte und auch Heilpraktiker gemeint), also kann ich das nicht ändern und ich muß es akzeptieren.

Das Schlimme ist aber: Die Gesellschaft verhindert ja sogar, daß ich mir selbst helfen kann, indem ich zum Beispiel durch meine Musik etwas Geld dazu verdienen kann. Die Gesellschaft, und hier sind insbesondere die genannt, die sich „national“ nennen, tritt auf arme Menschen noch ein, sie hat auf mich eingetreten und mich kaputt gemacht, indem sie mich im Internet über Jahre zerstört hat, meinen Ruf ruiniert hat, ja, sie ist sogar über mich hergefallen, wie es selbst Tiere nicht mit ihren Artgenossen tun; schlimmer als Tiere, waren diese „Nationalen“ in ihrem Hass, mir gegenüber, nur weil ich arm und krank bin. (Wobei teilweise wurde selbst das von diesen „Nationalen“ geleugnet). An anderer Stelle lese ich dann, daß sie jungen Räppern Tausende von Euros spenden, nur weil derjenige einen einzigen Prozess am Laufen hat. Junge, gesund Leute, die für sich selbst sorgen können, die bekommen noch von dieser verlogenen Gesellschaft, und auf Arme und Kranke wird eingetreten. So sind Nationale. Es gibt nichts schlimmeres als diese unsozialen sogenannten „Nationalen“, auch genannt: „Rechte“.

Diese Vorgänge sind nun fast ein Jahr her, aber es geschieht mir selbst heute noch, daß mir der Satz: „Deine Armut kotzt mich an“,  im Internet begegnet.

Armut ist kein Thema in den Medien. Man schweigt sie tot, weil man sich schämt? … ich weiß es nicht, ich kenne die Gründe nicht, aber so könnte es sein.

Bei Menschen, die andere Menschen verhöhnen, weil sie arm sind, handelt es sich natürlich nicht mehr um menschliche Wesen. Und sie sind dementsprechend zu behandeln. Es dürfte klar sein, daß ich mit solchen Menschen, egal, ob sie „national“ sind, oder was auch immer sie sind, nichts mehr zu tun haben möchte. Hier offenbart sich das wahre „Herrenmenschentum“, die wahre gnadenlose Arroganz der (meist weißen) Besserverdiener; Eichelburg nannte diese Leute die „Elite“. „Elite“ sind die aber nur, weil sie viel Geld haben. Sie sind nicht deshalb „Elite“, weil sie menschlich besonders edel wären.

Der Kernsatz ganz allgemein in der Gesellschaft lautet also: „Deine Armut kotzt mich an“, und aufgrund dessen werde ich hier weiter schreiben. Denn ihr da draußen, ihr wißt nicht, was Armut ist, ihr wißt nicht, wie sie entsteht, und daß sie euch selbst treffen könnte. Das würde mich dann allerdings sehr freuen, weil: anders lernt ihr ja nicht. Ihr wißt eigentlich nichts, ihr habt  nur eine große Schnauze, aber mehr nicht. Und deshalb werdet ihr untergehen.

Und irgendwo hängt das alles zusammen: Als die Gelbwesten ihre Proteste in Frankreich begangen, habe ich gehofft, eine Welle davon würde Deutschland erfassen, aber, Fehlanzeige. Das Beispiel „Gelbwesten“ hat es dagegen wieder verdeutlicht: Ihr verachtet die Armen, die zu Millionen auf die Straße gehen, und weil ihr Angst habt vor einer Revolution, die gleichzeitig auch das Ende eurer eigenen Pfründe sein würde, habt ihr internetweit Desinformation verbreitet über die Gelbwesten. So, wie ihr seit vielen Jahren schon Desinformationen über Armut verbreitet („Wer arm ist, ist selber schuld“), um die Gesellschaft zu spalten. Ihr verbreitet auch Desinformationen über andere politische Richtungen. Gut, das Spalten der Gesellschaft durch Fehlinformationen ist euch gelungen, aber ihr habt etwas ganz Wichtiges vergessen: Zu guter Letzt werdet ihr mit den Armen zusammen untergehen.

Neue Heimat Kyffhäuser