Die Bedingungen zur Freiheit

Freiheit braucht Bedingungen. Diese Bedingungen sind vorhanden, oder aber eben nicht, bei jedem Menschen, bei seiner Geburt.

Manche Menschen sind frei, weil sie wohlgeboren (viel Geld) sind, vom Elternhaus alle Freiheiten, sprich: Möglichkeiten haben und gut / liebevoll geführt werden, aka „wohlwollend begleitet erwachsen werden“ dürfen, die meisten Menschen haben aber nicht so ein Glück.

Freiheit heißt nun für mich: Alle Menschen haben bei Geburt die gleichen Startchancen, aus ihrem Leben etwas zu machen. Oder auch nicht, jeder, wie er mag.
Da beginnt für mich Freiheit.
Bei den gleichen Startchancen für alle.
Die meiste Not und der stärkste Zwang entsteht aus Armut. Sein eigenes Leben nicht gestalten können, wie man mag, weil es überall fehlt und / oder man gar gezwungen ist, krankmachende, weil sinnfreie Arbeit zu verrichten, und das noch, wenn es ganz dicke kommt, bis ans Lebensende. So ein Leben ist ein vertanes Leben.

Jede „Lehre“ oder wie auch immer man das nennen mag, jeder Plan, wie denn Freiheit herzustellen sei, muß an diesem entscheidenden Punkt anfangen: Sie muß gleiche Bedingungen für alle schaffen, wohlgemerkt, bei der Geburt.
Was dann jeder draus macht, bleibt auch jedem selbst überlassen.

Da müßte ein sinnvolles Konzept ansetzen. In diese Richtung gehen bekanntlich der Plan B der Wissensmanufaktur und gewisse Strömungen des Anarchismus.

Plan B: https://www.wissensmanufaktur.net/plan-b/

Horst Stowasser, Anarchismus: http://www.anarchismus.de/medien/freiheit-pur.pdf

Wobei der Plan B etwas konkreter daher kommt mit Bedingungen, die da lauten:
1. Neues Geldsystem mit edelmetallgedeckter Währung, umlaufgeschwindigkeitsgeregelt und zinsfrei

2. Freie Presse

3. Bodenreform: Jeder bekommt so viel Land, daß er sich selbstständig ernähren kann, wenn er will.

Die Idee des Anarchismus halte ich bei der derzeitigen schlechten Bewußtseinslage des Menschen für nicht realisierbar. Anarchismus setzt voraus, daß Menschen eigenverantwortlich handeln und leben können und auch wollen. Es ist eine Illusion, zu glauben, daß Menschen dies wollten. Die meisten Menschen brauchen irgend eine Autorität, eine Macht, und sei es eben der Staat, der reguliert, wenn auch auf niedrigem Niveau. Also so wenig Regeln, wie nötig.

Eine Gesellschaft, die ohne Regeln auskommt und nur die höchste, oberste Regel quasi gesamtgesellschaftlich „befolgt“, die da heißt: Was ich nicht will, was man mir tut, das füg ich auch keinem anderen zu, ist derzeit nicht möglich. Sie wäre auch nur realisierbar, wenn Menschen bereit wären, zurück in kleinsten Organisationen lebend ihr Leben selbst zu gestalten.

Dafür brauchen Menschen aber Voraussetzungen. Diese habe ich oben angesprochen. Zum Beispiel kann man viel wollen, und auch machen, wenn aber das Geld dafür fehlt, geht gar nichts.  Dies wird leider meist bei den Träumern besserer Welten vergessen.
Man braucht allerdings auch einen offenen Geist und das Wissen, daß man selbst gestalten MUSS, denn sonst (das erleben wir ja gerade) schläft man in der „Demokratie“ ein und wacht in der Diktatur wieder auf.  Dieses politische Unbewußtsein, dieses Schlafen, diese politische Dummheit, stört die meisten Menschen aber nicht, da sie alle ihre Verantwortung, die sie eigentlich selbst tragen müßten, an den Staat abgegeben haben. Solch ein Verhalten macht natürlich jedwede Verbesserung zu einer Gesellschaft, die größtenteils eigenverantwortlich leben will, unmöglich. Es handelt sich bei diesen Menschen ganz klar um die glücklichen Sklaven, die der Freiheit größter Feind sind.

Deutsche Verzweiflung:

 

KeineHeimatKyffhäuser

Wer seine Freiheit aufgibt für Sicherheit, der ist schon gestorben

Plädoyer für die Freiheit. Länge ca 24 Minuten.

https://www.youtube.com/watch?v=TP6Vb__X8-g

Verlinkt von hier: https://dudeweblog.wordpress.com/2020/12/24/plaedoyer-fuer-die-freiheit/ , der Artikel ist ausdrücklich als Weihnachtsgeschenk gedacht.

Schönes, vergnügliches Interview eines erstaunlich wachen jungen Mannes. Die Musik kann man bei Nichtgefallen ausblenden. Ich mag keine elektronische Musik, ich empfinde so etwas als krass unnatürlich, aber, wems gefällt – ich mag auch Weihnachten nicht weil mich die Heuchelei der Menschen einfach nur noch ankotzt. Deshalb gibt es hier auch keine Weihnachtswünsche.  Das obige Interview muß als Hoffnungsmacher-Geschenk für alle wachen Menschen ausreichen. Hoffnung, weil: anscheinend gibt es noch Menschen, die klar denken können.

KeineHeimatKyffhäuser

Mit einfacher Logik zur Erkenntnis, warum die Institution Staat keinen Sinn macht

Sehr gut ….

verlinkt von: https://faszinationmensch.com/2020/10/24/was-genau-ist-nochmal-mit-demokratie-gemeint/

Original-Artikel: „Mit einfacher Logik zur Erkenntnis, warum die Institution Staat keinen Sinn macht“: Klick

Mein Kommentar dazu:

Von einer unpolitischen dummen Masse kann man kein Politikverständnis erwarten. Den meisten Menschen ist das Thema „viel zu anstrengend“ und sie lassen lieber machen. Die meisten Menschen sind halt eben, was politische Bildung angeht, kleine Kinder, sie sind nicht erwachsen geworden, und sie kapieren auch nicht, daß eben diese ihre eigene dämliche Haltung, alle Verantwortung an einen Staat abzugeben, genau DIE Ursache für ihre Probleme ist.
Diesen Leuten fehlt einfach das Erwachsenwerden. Und sie wollen auch gar nicht erwachsen werden. Ich wäre dafür diesen Leuten, der weitaus größten Mehrheit in D., das Wahlrecht zu nehmen und den Popanz, der sich da Demokratie nennt, endllich als das zu benennen, was er ist.

Leider sind die Menschen in eher nationalen Kreisen noch schlimmer von dieser Krankheit des Nicht-erwachsen-Werdens befallen, sie hoffen immer noch auf einen Führer oder sonstigen Scheiß. Das ist genau der Grund, warum dieses Land den Bach runter geht.

KeineHeimatKyffhäuser

Der Mensch - das faszinierende Wesen

Die Fiktion, dass der Staat zu unserem Schutz existiere, ist tausendmal widerlegt worden. Aber solange es dem Menschen an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein mangelt, wird der Staat gedeihen; seine Existenz gründet sich auf die Angst und Unsicherheit seiner einzelnen Bürger.
Henry Miller

Nachdem ich in der letzten Nacht auf den  Aufsatz Demokratie als Religion? Über die erschreckenden Hintergründe eines Dogmas von Andreas Popp auf der Web-Site der Wissensmanufaktur gestoßen war,  wollte ich es genauer wissen. Herr Popp führt aus, dass die Erfindung und Einführung des Staates im 17.  Jahrhundert zur Festigung der Macht durch Reichtum erfolgte. Welche Gründe werden uns genannt, warum der Staat gut ist? Sind diese Gründe aber logisch nachvollziehbar, oder kämen wir doch besser ohne Staat zu Recht? Es gilt die Abwägung zwischen Gutmensch und Bösmensch. Der Folgende Artikel, den ich wieder fast ungekürzt wiedergeben, kommt zu dem Ergebnis, dass in keiner der vier Varianten, die zu betrachten…

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Warum nur eine egalitäre gewaltfreie Gesellschaft eine Zukunft hat

Rechte und Pflichten in einer inhomogenen Bevölkerung, in der noch dazu fast jeder gegen jeden hetzt, Rechte und Pflichten, die nur mit Macht (=Gewalt) durch gesetzt werden können, taugen nichts.
Was ist daran so schwer zu verstehen?

Zum Thema: Egalitäre, gewaltfreie Gesellschaft

Deshalb sollte die Gesellschaft, in der man lebt, homogen sein. Man sollte freiwillig ihr Teil sein, gerne an ihr teilhaben. Eine Art „zwangsweiser“ Hinein-Geburt zb. als armes Arbeiterkind passiert zwar, ist auch Schicksal, aber möglichst schnell zu ändern. Bei mir war das leider so, daß ich viel zu spät erkannt habe, was es ausmacht, als armes Arbeiterkind einer ebenso armen Arbeiterfamilie, die noch dazu kriegstraumatisiert war, geboren zu werden. Das sucht man sich nicht aus. Aber man hat die Pflicht, sich davon zu befreien – sobald man erkennt, was vor sich geht.

Vor der Erkenntnis ist keine Befreiung möglich.

Die deutsche Gesellschaft (ich bin in Westdeutschland groß geworden) empfinde und empfand ich immer als spießig, bürgerlich bis hin zum schlimmen Kleinbürgertum, wo die Mutter Angst hat die Wäsche anders rum aufzuhängen, weil dann die Nachbarn tratschen. Trotzdem hatten meine Eltern beide ein gewisses Rebellentum in sich, vielleicht eben genau aufgrund ihrer Kriegstraumata, ein Rebellentum, welches sich dann in mir ab einem gewissen Alter zum Glück nach vorne drängte und mich mein ganzes Leben mit einer enormen Kraftanstrengung, die leider viel zu spät geschah, verändern ließ.

Bindung muß erworben werden in  der Kindheit, in der Jugend; sind die Eltern bindungsgestört, wird das bei den Kindern nicht viel anders sein, ja, es kann gar nicht anders sein. So erlebe ich die gesamte deutsche Bevölkerung: Ängstlich, kriechend, obrigkeitshörig, auf extreme Sicherheit bedacht, nur nicht auffallen. Es ist fast überflüssig, zu erwähnen, daß Männer mit solchen Eigenschaften für mich niemals anziehend waren, allerdings gab es nie andere. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, welche kennen gelernt zu haben 😉 Diese Eigenschaften würde ich aber als normal bezeichnen bei einem Volk, welches durch 2 Weltkriege ging und welches einen enormen Aderlaß hinter sich hat. Da sind halt keine Kämpfer mehr übrig, keine Tapferen, keine Leidenschaftlichen. Die Überlebenden der zwei Weltkriege, die in Wirklichkeit nur einer waren, sind Kriecher – anders kann man das nicht ausdrücken. Sie haben auch keine Identität mehr, denn Identität zu besitzen, würde bedeuten, daß man für irgend etwas, nämlich das Eigene, kämpft. Das tut der Deutsche nicht. Aber da er ja auch keine Identität mehr hat, muß er sich also gar nicht fragen, wofür er kämpfen sollte, wenn er denn müßte.  Wie praktisch. Warum daran etwas ändern? Ergo trägt er Maske, ohne zu hinterfragen, kriecht Merkel oder sonstwem hinterher und ist scheinfröhlich. Weil: man darf sich ja nichts anmerken lassen. Das ist oberstes Gebot traumatisierter Menschen. Innen drin brodelt es, herrscht die totale Gewalt – oder wie sonst soll man Menschen nennen, die ihren eigenen Kindern zumuten, 6 Stunden im Schulunterricht mit Maske rum zu sitzen? „Da müssen die Kinder halt durch“, denkt der Kriecherdeutsche, so,  wie seine Vorfahren eben durch Kriege, Leid und Entbehrungen durch mußten.  Und überhaupt, das war ja alles viel schlimmer! Mitleidlos, gnadenlos ist er geworden, der deutsche Kriecher, aber nach außen hin fröhlich. Weil: Keiner darf etwas merken. Zu gefährlich. So ähnlich wie auf der Titanic, das Deck steht schon halb unter Wasser, aber es wird weiter getanzt und gesoffen.

Eine egalitäre, gewaltfreie Gesellschaft, die nur die Zukunft sein kann, kann natürlich so überhaupt nicht entstehen. Für eine solche Gesellschaft braucht es Bewußtsein bei den Menschen. Leider muß deshalb das Alte erst kaputt gehen. Es gibt keinen Menschen, der das mehr bedauert als ich. Ich hätte lieber eine Art „sanften Übergang“; als Rentnerin, nicht mehr belastbar, ist das alles nichts mehr für mich. Ich hätte lieber einfach nur in Ruhe mit ein bisschen mehr Rente Bilder gemalt. Oder auf der Straße gespielt. So, wie es ist, ist es doof, und ich bin kein bisschen resilient, wenn es Unruhen gibt, bin ich nicht verteidigungsfähig. Hoffen wir, daß es spätere Generationen besser  haben werden. Aber die schlechte Energie, die durch die Gewalt, die jahrtausende Jahre alte Gewalt entstanden ist, die muß weg, die muß umgewandelt werden, die Menschheit darf so wie bisher, nicht weiter machen. Deshalb hat nur eine egalitäre gewaltfreie Gesellschaft eine Zukunft. Alles andere würde bedeuten: So weiter machen, wie bisher, denn Diktatur bleibt Diktatur, egal, unter welcher Prämisse, auch eine völkische Diktatur ist deshalb abzulehnen.

Musik: Es wird geschehen

Es wird gescheh`n (Altes deutsches Revolutionslied)

Es wird gescheh’n es wird gescheh’n die Zeit ist nicht mehr fern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern

Ref: Es wird gescheh’, es wird gescheh’n die Zeit ist nicht mehr fern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern

Die Herrscher solln am ersten Tag halt zu den Henkern wallen
Das Land ist frei von Tyrannei sobald ihr Haupt gefallen
Das Land ist frei von Tyrannei sobald ihr Haupt gefallen

Als nächstes ja bekomm den Lohn sind die Minister dran
Bald baumelt schon die Reaktion und ekle Pfaffen dann
Bald baumelt schon die Reaktion und ekle Pfaffen dann

Ihr Brüder all nehmt in die Hand die Waffen und die Wehr’n
Schon hört man es im ganzen Land des Aufruhrs dumpfes Gär’n
Schon hört man es im ganzen Land des Aufruhrs dumpfes Gär’n

Und sehn wir noch Tyrannen froh und schwelgend beim Gelag
Wir hungern gern, denn gar nicht fern ist unser Freiheitstag
Wir hungern gern, denn gar nicht fern ist unser Freiheitstag

Ref: Es wird gescheh’, es wird gescheh’n die Zeit ist nicht mehr fern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern

KeineHeimatKyffhäuser

Auseinandernehmen  von Falschinformationen über Anarchismus und Faschismus

Auseinandernehmen  von Falschinformationen über Anarchismus:

Video/Textquelle: https://donnersender.ru/v/10260

1. Faschismus hier in dieser Definition: Führerprinzip, Gehorchen-Müssen (unter Gleichgesinnten), Hierarchie.
2. Definition „marxistische Politik“: Man definiert sich als Faschist als „gegen offenkundig marxistische Politik“, was Unsinn ist, denn wir haben keine marxistische und auch keine sozialistische Politik, sondern es herrscht das Kapital, was ja eigentlich im Marxismus enteignet sein sollte 😉

Liebe Leute, klar denken würde helfen. Oder seht ihr irgendwo, daß die Arbeiter in Deutschland die Produktionsmittel besitzen würden? Oder seht ihr irgendwo, daß Reiche ärmer werden oder gar teil-, ganz enteignet würden? Wenn dem so wäre, würde ich sagen: Die Gefahr, daß wir irgendwann in einer Art totalitärem Marxismus/Sozialismus leben, ist sehr groß und da muß gegen gesteuert werden. Dem ist aber nicht so. Wir leben immer noch im Neoliberalismus, es herrschen die Märkte, aber was „die Märkte“ sind, wißt ihr doch hoffentlich?

Also die Mär vom „wir sind Faschisten durch den Kampf gegen den Marxismus“ ist Plumpaquatsch. Es wird ein Feind heraufbeschworen, der nicht vorhanden ist.  Der Marxismus ist nicht der Feind. Kommunismus gibt es faktisch nicht mehr auf der Welt, wenn, dann noch auf Kuba, dort wird er genauso bekämpft wie andere nicht gewünschte „Ismen“. Woher kenne ich das bloß? Man definiert sich über ein imaginäres Feindbild.

3. Weiter im Text: Die Definition Anarchismus laut dieses Videos ist falsch. A. ist eine Quasi-Abspaltung vom Marxismus OHNE Hierarchie und meist ohne Organisation. Deshalb ist die Behauptung, Anarchisten seien immer und per se „Mitglieder der Antifa“, falsch. Die meisten A. sind nicht organisiert, weil ihnen meist Organisation ein Graus ist. Und Hierarchie und Befehle bzw. irgendwas auf Befehl ausführen ist auch nicht anarchistisch. Hier wurde also im Video glatt gelogen: Antifa ist nicht per se Anarchismus. Befehlsempfänger können überhaupt keine Anarchisten sein. Weil sie Befehle ablehnen. Es mag sein, daß staatlich bezahlte Antifa-Mitglieder gerne das große A im Kreis auf Häuserwände schmieren, aber sie schmieren genauso gerne Hakenkreuze irgendwo hin. Mich erstaunt, ehrlich gesagt, dieser Vergleich, denn es ist hinlänglich bewiesen, wer oder was die „Antifa“ ist. Daran kann man kein Feindbild aufbauen. Und der Marxismus, der ist tot. Mausetot, wäre besser ausgedrückt.

Für Leute, die die Wahrheit interessiert:

Geschichte der Anarchie: https://anarchistischebibliothek.org/library/max-nettlau-geschichte-der-anarchie-i-der-vorfruhling-der-anarchie

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/michail-bakunin-der-erste-anarchist/9941872.html

4.Im Videotext ist die Rede von „Gruppierungen, welche ewig gültige Naturgesetze mißachten“, damit ist der Anarchismus gemeint. Dies ist nachweislich falsch, denn die Menschheit hat vor sehr langer Zeit bereits mehrfach hierarchiefrei gelebt, und dies nachweislich Jahrtausende lang. Beispiel:

Von Herrschaft und Psychopathie – und es ging auch anders. Von der Donauzivilisation: https://faszinationmensch.com/2019/04/14/von-herrschaft-und-psychopathie-und-es-ging-auch-anders-von-der-donauzivilisation/

Fazit:

Kein Mensch braucht Hierarchie und kein Mensch braucht Führer. Kein Mensch braucht einen Staat; das Gebilde, welches man errichtet, um sich selbst zu organisieren und zu verwalten, kann auch anders heißen. Es muß nur klein sein, de-zentral, und hierarchiefrei.  Und jeder muß die Möglichkeit zur direkten Teilhabe haben. Das funktioniert nur, wenn es klein ist.

Im Videotext ist die Rede vom „schwammigen anarchistischen Traum“: Das ist genauso Blödsinn. Es gibt nichts „Schwammiges“ beim Anarchismus. Das kann jeder zb. hier nachlesen: 407 Seiten pdf von H. Stowasser: http://www.anarchismus.de/medien/freiheit-pur.pdf  

Weiterhin ist im Videotext die Rede davon, daß „Anarchismus mangels Ordnungswillen und –fähigkeit niemals umgesetzt werden kann“.  Ich vermute, der Verfasser des Videotextes kennt keine Anarchisten persönlich, er urteilt quasi aus „Hörensagen“. Ich bin zb. ein sehr ordentlicher Anarchist, einfach weil ich zu faul bin zum Suchen. Und Organisieren kann ich auch, ich finde sogar klare Strukturen aufgrund ihrer Übersichtlichkeit toll. Sie ersparen auch Zeit und Mühe.  ABER: Die Tatsache, daß man Menschen per se und in vorhinein ihre Fähigkeiten zu irgend etwas abspricht („alle Anarchisten sind faul, unfähig“ etc pp), ist für mich ein Indiz für die böse Absicht, die hinter so einem Text steckt. Wer über andere urteilt, ohne diese zu kennen, ist ein Lump. So nenne ich das jetzt mal.

Deshalb habe ich das obige Video nur bis einschließlich Minute 6:11 gehört. Mehr war mir nicht erträglich. Man verzeihe mir dies, denn Lügen mag ich mir nicht lange anhören, da geht mir dann irgendwann mal die Hutschnur hoch. Auch sind solche Dinge letzten Endes reine Zeitverschwendung. Sorry, aber ihr habt von nix ne Ahnung, aber das ganz viel! Was soll es bringen, sich so etwas anzuhören, wenn jemand so offensichtlich nur hetzen will.

Es scheint ja deutlich durch, und dies ist mein Fazit, daß die oder der Verfasser dieses Textes sich selbst erhöhen will, mir scheint er zum Beispiel am Anfang alle Patrioten abzuwerten, und man selbst, als „Nationalist“, sei ja der „einzig wahre Widerstand“.  Mit solchen Aussagen bewirkt man genau das, was man eigentlich nicht tun sollte: Man schafft noch mehr Streit unter Menschen, die eigentlich zusammen für eine bessere Zukunft ihres Volkes (und Deutschland) kämpfen sollten. Genau DA scheiden sich aber die Geister: Wie eigentlich diese Zukunft auszusehen hat. Einen anderen Grund kann ich mir nicht vorstellen, warum Menschen, die sich „nationaler Widerstand“ nennen, so gegen Mitkämpfer und Mitstreiter positionieren. Ich sage es euch nochmal, auch wenn ihr es nicht hören wollt: So werdet ihr nur verlieren. Denn ich (und viele andere auch) wollen keine völkische Diktatur, laßt euch das endgültig gesagt sein!

KeineHeimatKyffhäuser