Die geistige Bedeutung der germanischen Sonnenwende

Damals widersprachen sich Glaube und Erkenntnis noch nicht!

Quelle: Die geistige Bedeutung der germanischen Sonnenwende

In eines Volkes Feiern und Festen spiegelt sich nicht allein dieses Volkes seelisches und religiöses Leben, sondern ebenso auch – und aufs engste damit zusammenhängend – die Höhe seines geistigen und kulturellen Daseins.

Alle volkstümlichen Feiern im Norden haben ihren Ursprung, ihre innere Begründung, ihren Sinn im Jahreslauf, dem sie sich rhythmisch und organisch einfügen; denn weit enger und inniger als wir heutigen modernen“ Menschen fühlten und wußten die Ahnen dem großen Geschehen in der Natur und den in ihr waltenden und wirkenden göttlichen Lebensgesetzen sich verbunden und im Einklang mit ihnen zu leben. Doch lag es zugleich in der Natur der Dinge selber, daß unsere Vorfahren in der Tat auch weit abhängiger waren vom Kreislauf des Jahres und seinen wechselnden Gezeiten als wir: eine geordnete Jahreseinteilung, ein „Kalender“, mußte für ein Volk von Bauern und Seefahrern einfach Lebensnotwendigkeit sein! Wenn jetzt zur Mittsommerzeit, zur „Zeit der Lebenshöhe, der großen Hoch-Zeit des Jahres“ (Georg Stammler), in allen Gauen Deutschlands wieder die Sonnwendfeuer auf den Bergen flammen, dann geschieht das aus dem neuen Erwachen dessen in unserem Volke, was schon in den Ahnen wach und lebendig gewesen: das tiefe innere Bedürfnis, in erhebender Feier jenes göttlichen Walten und Wirken in der Natur zu ehren.

geistige-bedeutung-der-sonnenwende-feuer
In ihren Festen feierten sie so aus wissenden und gläubigen Herzen zugleich die Offenbarung jener, das All ordnenden und beseelenden Schöpferkraft und ihre ewigen Gesetze, die in der Sonne und ihrem Kreislauf ihre höchste Verkörperung finden; und so ward ihnen das angeborene Feuer, als ein Teil ihrer selbst und ihre Auswirkung zugleich, Sinnbild der segenbringenden Lebenskraft der Sonne selber. Nicht „Opferfeuer“, sondern Feuer des lichtfrohen Bekenntnisses zu der großen, gewaltigen Gottesordnung im All, die zu erkennen und nach der zu leben ihnen heiliger Sinn des Lebens war.

„Die Germanen waren erdverbundene und himmelsnahe Menschen. Sie waren auch vor dem Wiedererwachen der wissenschaftlichen Betätigung im Abendlande gute Natur- und Himmelsbeobachter, würdig ihrer Nachfahren, denen die Menschheit den bedeutsamsten Teil ihrer himmelskundlichen Kenntnisse verdankt.“ (J. Hogrebe.)

Aus sich gelangten sie zu Auffindung und Nutzung der Himmelsrichtungen, zur selbstständigen Beobachtung und Messung der Gestirne und ihres Wandels, ihrer Auf- und Untergangsorte und -zeiten und der vorherigen Berechnung beider; sie fanden die eigene, astronomisch erstaunlich genaue Zeitrechnung und Zeiteinteilung, den Kalender. Schon die Sprache stellt eine der ersten Urkunden von germanischer Himmelskunde dar: die Bezeichnung und Begriffe für die „vier Himmelsrichtungen“: Nord, Ost, Süd, West- germanischen Ursprungs- haben heute Weltgeltung. Dieses germanische Richtungsbild, das heißt: die Kenntnis der wahren Himmelsrichtungen, ist schon in vorgeschichtlicher Zeit selbstständig entstanden als Ergebnis einer planmäßigen Himmelsbeobachtung. Durch solche aber wurde vor allem jegliche Hochseeschiffahrt überhaupt erst möglich. „Somit ist Seefahrt ein Teil der angewandten Mathematik“, sagte Joseph Horgrebe treffend hierzu.

„Wir wissen von den kühnen Fahrten der Germanen über See, nach Island, Grönland, Amerika, das sie entdeckten, Fahrten ohne jeden Kompaß, und was lange ein Rätsel gewesen, beginnt durch die Forschung unserer Tage nun klar zu werden: die technischen wie die nautisch-astronomischen Voraussetzungen für diese Hochseefahrt haben die Germanen sich selber geschaffen, völlig unbeeinflußt von der „höheren Kultur“ des Mittelmeerkreises, so eine fast völlig genaue Windrose, die auf allen Ebenen für die Schiffahrt anwendbar, auf genauester der Kenntnis des Sonnenlaufes und des Sonnenortes in den verschiedenen Breiten und in den verschiedenen Jahreszeiten beruht, „daraus sie scharfsinnige und richtige Schlüsse zogen, wie der Bericht über die Finnlandfahrt beweist“.

Des bedeutenden griechischen Astronomen Pytheas erstaunter Bericht – Pytheas besuchte um 330 vor unserer Zeit Norwegen – besagt unter anderem:

„Es zeigten uns die einheimischen, wo die Sonne ihre Ruhe halte“.

(n. O. S. Reuter III, 325)

Der römische Geschichtsschreiber Prokop schreibt um 550 nach unserer Zeit in seinem „Gotischen Krieg“ von Norwegen und der 40-tägigen Polarnacht, und wie die Nordleute in dieser Zeit aus den Umläufen des Mondes und der Sterne die Tage berechneten:

„Sobald aber 35 Tage dieser langen Nacht vorüber sind, werden einige auf die äußersten Höhen der Berge gesandt – und zwar ist dieses dort Sitte – welche von dort auf irgendeiner Weise die Sonne sehen und den Leuten drunten melden, daß in fünf Tagen die Sonne sie beleuchten werde. Die frohe Botschaft feierten sie mit dem ganzen Volke, und zwar noch in der Finsternis. Und dies ist der Thulebewohner größtes Fest.“

Also: gewohnheitsmäßige (man könnte fast sagen: berufsmäßige) Beobachter, „Fachleute“, werden zu einer ganz bestimmten Zeit vorher auf die Bergausgucke gesandt, um den ganz genauen Zeitpunkt für die Wiederkehr der Sonne durch Beobachtungen vorauszuberechnen und zu melden. Aber das Ziel, der Sinn dieser Beobachtung und Berechnung ist: den Ablauf und den Beginn des Sonnenjahres mit möglichster Genauigkeit zu bestimmen, das heißt die Zählung der 365 (-5) Tage des Sonnenjahres.

930 wird dann auf Island das Sonnenjahr als ausschließliche Zeitrechnung eingeführt; doch vergaß man in der unruhigen Zeit der Besiedlung (in denen Bestreben aller Nordgermanen war, das 52-Wochenjahr mit dem Sonnenlauf in Einklang zu bringen) den 365. Tag, obgleich dessen Kenntnis schon 400 Jahre früher für Norwegen bezeugt ist. Als das aber schon bald (um 955) bemerkt wurde (weil nämlich der Sonnengang am gesetzlichen ersten Sommertage nicht mehr eintraf), kam es zu jener, auf dem Altthing vorgeschlagenen Kalenderreform des Thorstein Surt (Thorstein der Schwarze), bei der es sich jedoch nicht um einen Ausgleich mit dem Julianischen Jahr, sondern um einen solchen mit dem Sonnenjahr selbst handelt. (Vgl. a. Thule Bd. XXIII, S. 46 f.)

Diese, in der Geschichte der Zeitrechnung einmalige Jahresreform besteht auf Island noch heute. (Ein Eingehen auf den Unterschied zwischen dem ältesten germanischen 13-Monatsjahr und dem späteren 12-Monatsjahr bzw. zwischen Sonnen- und Mondjahr ist hier aus Raummangel nicht möglich). Noch in heidnischer Zeit, im ausgehenden neunten Jahrhundert, zurzeit der beginnenden Christianisierung Islands, macht dann Oddi Helgason (dem das Volk deswegen den Ehrennamen „Sternen-Oddi“ gab) seine berühmten Beobachtungen und Messungen der Sonnenhöhen und Dämmerungsbogen in den einzelnen Monaten. Es ist noch die Zeit des unzulänglichen Julianischen Kalenders, noch vor der Gregorianischen Kalenderverbesserung, als dieser kluge und begabte Isländer seine Beobachtungen und Berechnungen, letztere in Form regelrecht arithmetischer Reihen, anstellt, die uns noch heute ob ihres Scharfsinns und ihrer Genauigkeit in Erstaunen setzten, nicht bloß hinsichtlich der von ihm richtig beobachteten und errechneten wahren Jahrpunkte (der beiden Wenden und der beiden Gleichen), sondern um ihres tiefsinnigen Suchens nach dem hinter ihm stehenden größeren Naturgesetz. Stets beginnt Oddi seine Beobachtungen und Zählung mit der astronomisch wahren Wintersonnenwende. Derweil rechnete das christlich-abendländische Mittelalter noch lange mit dem immer fehlerhafter gewordenen Julianischen Kalender.

Es ist klar erwiesen: Unsere Vorfahren hätten wahrlich ohne jenen julianischen Kalender auskommen können, wie sie auch ohne ihn ausgekommen sind und den eigenen lange beibehalten haben: der von ihnen selbst gefundene war der astronomisch viel richtigere; und dasselbe gilt für die spätere „Gregorianische Kalenderreform“, diese aus sich selber zu entwickeln, wären sie nach ihrem uns Staunen machenden Wissen und Können wohl im Stande gewesen und waren ja auch auf dem besten Wege dazu! Wie die Schöpfungslieder der Edda es ja auch künden: „daß nämlich die germanische Zeitrechnung nicht von den Römern und Griechen, sondern vom Himmel und seiner himmlischen Ordnung selbst genommen worden sei, das heißt auf Beobachtung beruhe“. (Reuter).

Wie die Bestimmung des Ortes und der Richtung, so war also auch die der germanischen Zeiteinteilung eine Angelegenheit der Himmelsbeobachtung gewesen. Die Letztere wurde meist von Bergen oder Anhöhen mittels der „Ortung“ (gleich Richtlage, Richtlegung, Einstellung) zum Auf- und Untergangspunkt der Winter- und Sommersonnenwende vorgenommen; denn während das heutige Jahr von Frühling zu Frühling rechnet, zählte das germanische von Wende zu Wende. So wurde nach allen schriftlichen Überlieferung die Sonnenwende im alten Norden allgemein als ein bestimmter Tag angesehen, der die Zeitrechnung wie die Abhaltung des Altthings regelte. Die Himmelsrichtungen bildeten hier sozusagen das „Zifferblatt“ an der großen Uhr der Gezeiten. Überall im germanischen Leben, in Glaube und Brauch, ist jene Ortung, Richtlage und Richtlegung, zu erkennen.

Solche Richtlegung vor allem nach den Sonnenwendpunkten soll uns zum Schluß noch kurz beschäftigen. Wir finden Sie vielleicht bestätigt auf nordischgermanischem Boden: in der Schöpfung sage, für Bauernhaus und Königshalle, für Dorf, Thinghügel, Gräber und Gebet. Sie hat sich völlig selbstständig entwickelt, und es ist nicht ohne Reiz, festzustellen, daß schließlich die Richtlegung der Längsachse bei den christlichen Kirchenbauten auf die West-Ost-Linie eben diesem uralten germanischen Brauch der Ortung entspricht und ihm folgt. Diese Ortung als solche findet in der christlichen Religion keine urtümliche Begründung (und selbst wenn man kirchlicherseits damit etwa eine Hinwendung nach dem „heiligen Lande“ erstrebt hätte, so hätte die Richtlage dann doch wohl eine südöstliche sein müssen.), wohl aber hat sie das in der germanischen Himmelskunde.

Und so sind auch jene heiligen Stätten auf germanischem Boden, jene „Sonnenheiligtümer“ und „Kultstätten“, einwandfrei noch heute erkennbar, geortet: Die Steinzirkel von Stonehenge in England weisen die Richtlage zur Junisonnenwende auf. Noch die heutigen Bewohner der Gegend kommen am Tage der Sommersonnenwende von weit her nach dort, um den Sonnenaufgang zu erwarten. Der Süntelstein bei Vehrte (Bezirk Osnabrück) weist eine ganz ähnliche Lage auf wie der Stein auf dem Thinghügel bei Växjö in Småland (Schweden), wie ja gerade für die nordischen Thinghügel die Grundrichtung der Ortung durchweg als rechtsbräuchlich nachgewiesen sind.

geistige-bedeutung-der-sonnenwende-johannissteine

Wahrscheinlich sind auch die Johannissteine bei Osnabrück, mit dem Sternbild des Großen Bären, geortet; die Anlage ist von besonderer Bedeutung, weil sie die wirkliche Lage dieses Sternbildes am Himmel wiedergibt, wie erst zurzeit der Sommersonnenwende gegen Sonnenaufgang von dieser Stelle aus zu sehen ist, wenn man an Südrand der Platte steht und nach Norden blickt.

Ein Gleiches gilt von dem ebenfalls mit dem Sternbild des Großen Bären versehenen Stein von Rygaard (in Dänemark), der außerdem das Sonnenrad zeigt.

Ein „Musterbeispiel“ (R. Müller) für solcher Ortungen aber bilden die überaus sorgfältig abgezirkelten Steinkreise von Odry in der Tucheler Heide (Westpreußen): die Hauptrichtungen der Steinkreise sind bewußt und geradezu auffallend nach den beiden Sonnenwenden und nach den vier Himmelsrichtungen geordnet. Und als letztes Beispiel noch das stolzeste und für uns bedeutungsvollste dieser steinernen Male der Vorzeit: die Externsteine mit der Sonnenluke des Turmfelsens, eine der großartigsten „Sonnenwarten“, die es wohl überhaupt in Germanien gegeben hat. Ihre alte Raumachse ist genau auf den Sonnenwendepunkt geortet Junisonnenwende).

geistige-bedeutung-der-sonnenwende-externsteine

„Diese Sonnenwarte gewährt eine einzigartige Möglichkeit zur Beobachtung des Sonnenaufganges zur Zeit der Sommersonnenwende“.

(R. Müller)

Der ganze Raum mit dem kreisrunden Loch in der Felsenwand ist nicht nach Osten, sondern nach Nordosten auf die am Sommersonnenwendtage aufgehenden Sonne geortet und zugleich auf den Mondaufgang zur Zeit seines nördlichsten Aufstiegs am Himmel. Sicherlich sind hier einst – außer den heiligen Sonnenwendfeiern – auch kalendermäßige Beobachtungen der wandernden Sonne vorgenommen worden; einen geeigneten Platz hätte man sich kaum denken können. Und wie hier schon in uralter Zeit (denn alle Voraussetzung für ein Zusammenströmen der Menge an den Externsteinen sind vorhanden) die großen Feste der Winter- und der Sommersonnenwende gefeiert wurden, so geschah das auch noch bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts hinein.

Hören wir noch aus dem Bericht eines Teilnehmers daran:

„Ich erinnere mich vor 60 Jahren (1904 sind diese Worte geschrieben) aus frühester Kindheit Tagen, daß es unter den Mitgliedern einer uralten Wehrverbindung heimatlicher Höfe Brauch war, zu Johanni die weite, tagelang dauernde Fahrt nach jenen alten heiligen Steinen zu unternehmen und dort mit dem Sonnenaufgang „das Fest der Sonnenwende“ zu feiern, und wir Kinder wurden mitgenommen, um diesen Brauch in der Überlieferung auf kommende Geschlechter wach zu erhalten … Ich habe nochmals auch, trotz einer weiten, kostspieligen Reise oft die Sommersonnenwende an jenen Steinen gefeiert“.

(Zit. N. W. Teudt, „Germanische Heiligtümer“, 4. Aufl. 1936, S.52)

Der Weg der Sonne im Kreislauf des Jahres gab dem Germanen ihre Zeitrechnung: die Wenden und die Gleichen, die Tage, Wochen und Monde – das „Sonnenjahr“ mit seiner für den Bauern so gewichtigen Gezeitenfolge; den Beobachtungen und Messungen dieser Sonne und ihres Weges am Himmel verdanken sie die Entdeckung und Entwicklung der „Windrose“, des Wegweiser für den nordischen Seemann.

„Jene erstaunlichen Forschungsergebnisse sind uns ein stolzer Beweis für die geistige Höhe des germanischen Nordens. Damit ist uns nicht bloß die volle Unabhängigkeit der germanischen Himmelskunde vom südlichen und östlichen Altertum erwiesen“, (Reuter), damit wird uns auch wahr und zur eigenen Forderung: Die Beschäftigung mit den Fragen der germanische Himmelskunde der Vor- und Frühzeit bietet tiefe und
schöne Einsicht, die nicht ungenutzt bleiben sollten zu Ehre Deutschlands“ (Horgrebe)!

Und damit wird uns schließlich die germanische Himmelskunde auch für die Religion- und Geistesgeschichte des alten Norden von größter Bedeutung: damals widersprachen Glaube und Erkenntnis sich noch nicht. So konnten „Sonnenwarten“ zugleich „Sonnenheiligtümer“, ernste Sonnenbeobachtung zugleich frohe Sonnenfeiern sein; und so sind beobachtendes Wissen, gläubiges Vertrauen und Ordnen des Verstandes auch der Urgrund jeder germanische Sonnenfeier.

Klarheit, Wissen und Erkenntnis war jenen Menschen nordischen Blutes innerstes Bedürfnis (Stammler): sich einzuordnen in das große Geschehen des Kosmos, ihre eigenen Lebensgesetze abzuleiten aus denen der Natur, ihr Leben in Einklang zu bringen mit der ewigen Lebensordnung allen Werdens.

Aus dieser Erkenntnis und diesem Wollen erwuchsen auch ihr ganzes religiöses Leben und ihres Sonnenjahres Feiertage. So sind diese Feste Ausdruck einer überlegenen, sicheren – aus Eigenem schöpfenden – Weltschau und Welterkenntnis einer Weltanschauung und eines Gottglaubens.

Literatur:

Otto Sieg fried Reuter „Germanische Himmelskunde“ (1934); „Der Himmel über den Germanen“, NS-Wissenschaft, Heft 4. Rolf Müller: „Himmelskundliche Ortung auf nordisch-germanischem Boden“ (1936). Joseph Horgrebe: „Himmelskunde bei den Germanen“ (1936).

Wilhelm Teudt: „Germanische Heiligtümer“, 4. Auflage 1936. Ferner: Karlheinz

Baumgartl Informationsblätter Nr. 48 „Es begab sich in des Jahres längster Nacht“, Nr. 51 „Das Labyrinth von Schildthurn und die Bedeutung der Wintersonnenwende“, Nr. 52 „Das Geheimnis der Schwarzen Madonnen“ aus www.cosmopan.de.
Quellen: Der Schulungsbrief Juni 1937 von Hans Riegelmann

Gefunden bei ViB

Mit Dank an Hyperboreer

Teutoburgs Wälder

Nur unser alter Glaube macht uns stark

Alles andere ist für die Tonne.

Hatte gerade ein „nettes“ kurzes Gespräch mit einem sogenannten „A-theisten“. Der glaubt an nichts. Fragt sich, wofür der kämpft? – Egal.

Solchen Leuten zu erklären daß nur die Anbindung an den alten Glauben stark macht, ist nicht möglich. Sie kapieren es einfach nicht. Sie sind so gegen jedweden Glauben erzogen worden, das gleicht einer Gehirnwäsche.

Mir ging und geht es hier immer nur um mein Vaterland. Nur unser alter Glaube macht aus den verweichlichten, degenerierten Männern wieder Krieger. Weil er in der Tradition unserer Ahnen steht und die Fortführung dieser Tradition ist. Nur die Fortführung der Tradition, die gleichzeitig auch die Zukunft bedeutet, macht stark. Das wollen sie aber nicht. Keine Ahnung, warum.  Sie wissen nicht um diese Dinge. Sie wollen sie aber auch nicht wissen.

16b-Gruss-aus-dem-Bergwald

So, wie sie derzeit sind, werden sie leichte Beute für die muselmanischen Krieger werden. Aber das sehen die jungen Leute nicht. Sie werden grausam am eigenen Leib erfahren müssen.

Teutoburgs Wälder

Christen fordern Selbstzerknirschung

und Selbsterniedrigung.  Der Neid der dermaßen Mißratenen zerstört gerne das Edle, Wahre, Schöne und Gute, weil er es nicht mehr erträgt. Wessen Rückgrat aber schon als Kind gebeugt/gebrochen wurde, der lernt nie mehr den aufrechten Gang. – Menschen die nie Grenzen kennen gelernt haben, werden a-sozial und gefährlich. – Bescheidenheit ist ein typisch christlicher Wert: Wenn ich etwas kann und leiste, ist es normal dies anzuerkennen. – Mehr Sein als Schein –

Jürgen Rieger: Sittengesetz unserer Art

 

Teutoburgs Wälder

Externsteine ein Zentrum – Ostern – Frühe nordische Hochkultur

VorbeBelege dahingehend, dass die Externsteine als Zentrum weitgehender astronomischer Forschungen ( die auf nichts anderem als langjährigen Beobachtungen der damals dort siedelnden germanischen Stämme fußten,) dienten, und darüber hinaus höchstwahrscheinlich als Kultstätte, als Sonnenheiligtum, kann man zum Beispiel hier: Forschungskreis Externsteine =>http://forschungskreis-externsteine.de/ , finden . Wenn man mehr wissen will, was ja heutzutage selten ist, aber vorkommen soll, kann man Weitergehendes unter “Germanische Heiligtümer” von Wilhelm Teudt nachlesen, das Buch gibt es noch zu kaufen und es ist empfehlenswert. Oder man liest im Netz unter obiger Seite nach, oder man googelt nach “Heinecke System” von Gert Meier, oder nach dem hier zum Beispiel: „Die Externsteine als Geburtsstätte und Zentrum der alteuropäischen Vermessungswissenschaft.“
Fündig wird man dann hier: efodon e.V.

Dort gehe man auf „Archiv“, (linke Seite), dort auf „Vor-Frühgeschichte“, dort scrolle man dann runter auf das Jahr 2006 und finde dort zum Beispiel (sind ja noch mehr lesenswerte Artikel da):

1.Der Leistruper Wald und seine Vernetzung mit dem Kultgebiet der Externsteine / G. Meier, 2006 (Artikel von mir in Vorbereitung)

2. Das Heinecke-System: Frühgeschichtliche Externsteiner Visurlinien auf Sonne und Mond, Teil 1: die Darstellung des Systems und Teil 2:  die Deutung, G. Meier, 2006 (Dazu kommt hier auch noch mindestens ein ausführlicher Artikel)

3. Der Bodenhimmel über der Oesterholzer Mark und die Spitze der Externsteinpyramide, A. Kaulins, 2006

4. Die frühgeschichtliche Vernetzung der Paderquellen (Dom von Paderborn mit Externsteinen), G. Meier, 2006

5. Die Externsteine: Alteuropäisches Kult- und Wirtschaftszentrum seid mindestens 5 000 Jahren. Der Kessel in der Haupthöhle von Felsen 1, G. Meier, 2007

6. Teil zwei: Der Sargstein und das Felsengrab, G. Meier, 2007

7. Nachrichtenknotenpunkt Externsteine, L, Geise, 2007

und viele mehr.

1e-Felsen-1-2-3-Nordostansicht

Da haben wir noch einen Artikel zur Geschichtslüge Varusschlacht:

Die Schlacht bei Kalkriese hat nie stattgefunden – Teudt hat das Schlachtfeld auch ganz woanders gedeutet, nämlich im Heidental, andere orten es ins Winfeld (südl. Teutoburger Wald). Ist auch einen Artikel wert.

Und natürlich die Himmelsscheibe von Nebra, die vollständig die Mär vom dummen germanischen Barbaren widerlegt. Wer aber sieht, mit eigenen Augen sieht, wie das funktioniert mit den frühgeschichtlichen Visur-Linien, glaubt diese Mär sowieso nicht mehr.

Nachtrag zu Ostern:

Der Osterhase ist uns kein heiliges Tier, weil irgendwer das im 17. Jh. geschrieben hat, sondern weil er seit urdenklichen Zeiten um die Zeit der Frühlingsgleiche in den Flecken des Vollmondes gesehen werden kann: Ein linksgewendeter Hase der ein Ei hält in einem Nest. In andern Jahreszeiten ist die Mondscheibe gedreht und man sieht in den Mondflecken andere Bilder.
Ostara ist ein anderer Name für Freyja, was sich auch durch Ortsnamen in Kultstätten ergibt. So liegt die Osterquelle in Berlin Lübars (Lübars = Liubas Ort, Liuba = Freyja), in Lübbenau liegt ein Ostergrund beim Liuba-Hain neben einem Frauenberg usw.

Mondbild-Osterhase

Des weiteren steht an die Beschäftigung mit dem Thema Atlantis in der Nordsee, aus mir unerfindlichen Gründen kommt dieses Thema jetzt wieder hoch, aber nicht in Kalweits Version, sondern jemand anders verbreitet das mit mehreren Filmen die ich nochmals neu hören muß. Der Anfang hatte mir heute, beim Hören, durchaus gefallen,  die Texte decken sich mit Spanuth und Kalweit, aber ab ca Teil 3, 4 begann der Vorleser auffallend häufig etwas von „Israeliten“ zu erzählen, die es m. Wissens damals im sogenannten „Nahen Osten“ gar nicht gab.  Also irgend etwas stimmt da nicht Ich muß da nochmals reinhören. Kalweit ist auch Völkerkundler und versteht die alten Sprachen und hat sehr ausgiebig geforscht; m. Wissens hat der nichts von „Israeliten“ gesagt.

Hiermit verwandt sind folgende Artikel, die hier auf dem Blog bereits erschienen:

  1. Der Bärenstein: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/03/23/der-baerenstein-deutsche-stufenpyramiden-teil-1/?frame-nonce=8c976e21ee
  2. Hohe Maien – christliche Verfälschung germanischen Brauchtums: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/05/15/hohe-maien-christliche-verfaelschung-germanischen-brauchtums/?frame-nonce=8c976e21ee
  3. Frühgeschichtliche Kultstätten Ostwestfalen Teil 1 Einführung: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/05/14/fruehgeschichtliche-kultstaetten-ostwestfalen-teil-1-einfuehrung/?frame-nonce=8c976e21ee

In Vorbereitung sind:

4. Frühgeschichtliche Kultstätten Ostwestfalen Teil 2: Heinecke-System: Externsteiner Visurlinien auf Sonne und Mond

5. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 3: Warum Visurlinien?

6. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 4: Heinecke-System, Externsteiner Visurlinien, Deutung

7. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 5: Der Schliepstein

8. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 6: Der Warmsberg

9. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 7: Der Teutberg/die Teutoburg

10. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 8: Die Detmolder Warte und der Viethberg

11. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 9: Der Tönsberg; Kapelle, Quelle und Sachsenlager

12. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 10: Der Velmerstot und der Große Opferstein

13. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 11: Der archäologische Lehrpfad Oesterholz-Haustenbeck

14. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 12: Die Doerensschlucht

15. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 13: Andere „Auffälligkeiten“

16. Frühgeschichtliche Kultstätten OWL Teil 14: Der Leistruper Wald. Dieses Gebiet werde ich aufgrund der dort vorhandenen mannigfaltigen Steinkreise, Opfersteine und Haine aufteilen müssen.

Ein Extraartikel mit Fotos vom Bärenstein folgt als nächstes.

Teutoburgs Wälder

Rückzug der Götter

Rückzug der Götter heißt eigentlich „von allen Guten Geistern verlassen sein“, etwas, was im Sprachgebrauch bekannt ist und eine Tat oder Person beschreibt, die „irrwitzige-abnormale ihm nicht zugerechnete Dinge tut oder sagt“.

So ist es; den üblen Menschen verlassen die guten Geister („unhold sind dir die Disen!“ heißt es in der Edda) und Götter. Nur die niederen Wesen halten sich bei ihm auf und ziehen ihn noch tiefer in den Abgrund.

Derzeit ist es mir, als ob die gesamte Gesellschaft von allen guten Geistern verlassen ist. Besinnungslos, verblödet und unempfänglich taumeln die Leute immer weiter, ihrer Vernichtung entgegen. Daß es keinen Sinn hat, solche Leute überhaupt noch anzusprechen, oder sie gar dazu bewegen zu wollen, ihr Verhalten zu ändern, ist mir schon länger klar.  Ich bin auch der Meinung, aus dieser Misere (nämlich Millionen Verblödete, die fröhlich dem Untergang entgegensteuern), kommen wir nicht mehr raus, außer durch einen wirklich großen Zusammenbruch. Damit meine ich nicht so einen Pipifax wie 2009 – war da überhaupt irgendwas? Ich als normalsterbliches Mitglied des deutschen Restvolkes, OHNE Aktien, Guthaben oder sonst irgendwelche „Werte“, habe von diesem „Zusammenbruch“ nichts gemerkt. Aber auch absolut gar nichts. Für mich sind harte Winter wie der letzte, mit seinen überhöhten Lebensmittelpreisen, und da vor allen Dingen Gemüse und Salatpreisen, viel schlimmer, als so ein komischer Schein-Zusammenbruch an der „Börse“.

Wer oder was ist überhaupt die „Börse“? Braucht ein denkender und im Hier und Jetzt lebender Mensch so etwas? Nein, natürlich nicht. Genauso wenig wie Menschen den Luxus, den sie heute haben, brauchen. Das ist alles längst überkandidelt. Ich kann das beurteilen, ich bin als Kind in einer armen Arbeiterfamilie groß geworden, wir hatten kaum etwas, meine Elten haben uns gerade so eben „durchgebracht“. Eine glückliche Kindheit hängt nicht davon ab, welchen technischen Schnickschnack man als Kind so früh wie möglich aufs Auge gedrückt bekommt. Wir hatten so etwas nicht, selbst unser Fernsehkonsum wurde rigoros eingeschränkt – und heute bin ich dankbar dafür. ICH kann ohne den ganzen Scheiß leben. Von mir aus kann der Zusammenbruch – möglichst heftig, bitte – morgen kommen. Das Klima in diesem Land ist unerträglich geworden. Wenn ich mir vorstelle, wieviele Millionen Vollverblödete genau immer so weiter machen als sei nichts Schlimmes passiert – das stelle ich mir besser nicht so genau vor.

Diese Millionen ziehen ja die paar Wenigen mit den Abgrund. Aber da die Millionen Vollverblödeter Ego-Konsumtrottel noch nicht mal wahrgenommen haben, wie nah der Abgrund ist, ist das auch egal.

Was kann man tun?

Zu den Göttern beten. Den Göttern wieder Raum geben im eigenen Leben. Auf daß sie uns vielleicht helfen, in dieser endlos langen, dunklen Nacht.

Germanien-Gedicht-groesser-rahmen

Teutoburgs Wälder

Wofür kämpfen?

Die Frage ist vielleicht für die meisten meiner Leser zu blöd.

In der Tat werde ich aber immer wieder gefragt, wozu man denn in Deutschland bleiben soll, denn hier „gehe ja eh alles den Bach runter“ und „die Leute, die hier wohnen, seien ja auch alles selbst schuld“ (gemeint ist damit die Entwicklung in Deutschland in den letzten…. sagen wir 20 Jahren).

Bei solchen Fragen begreife ich immer, wie dumm die Menschheit da draußen ist. Und ich stehe auch relativ hilflos vor solchen Fragen. Nicht, weil ich die Antwort auf diese Frage nicht wüßte, sondern weil ich nicht verstehe, wie Menschen so dumm sein können und nicht begreifen, was Deutschsein heißt und wofür sie kämpfen müssen.

Diese Antwort gab ich unter dem Video von Reconquista Germania:

klosterruine-Eldena-und-Riesengebirge-C-D-Friedrich

„Die Menschen verstehen es nicht, daß sie für ihre Kultur und den Deutschen Geist (dazu gehören auch die Dichter und Denker, denn die können sich nur in einem stabilen Vaterland, einem deutschen Vaterland entwickeln Kultur kann sich NUR in einem solchen Vaterland entwicklen) kämpfen müssen. Denn sonst ist unsere alte, wertvolle Kultur und Geschichte verloren. Sie wird dann, wenn wir verlieren, einfach weg sein, und Kultur, die verschwunden ist, kann man nicht wieder neu erwecken, sie braucht die dazu gehörigen Menschen, die ja die Kulturträger sind!

Problem ist, die meisten da draußen sind kulturlose, dekadente ungläubige Volltrottel, Egoisten mit Erwartungshaltung, psychologisch Kinder, die alles von „Mutti“ oder sonstwem erwarten, in klusive Scheinkultur und finanzielle Vollversorgung. Dies hat ja in den letzten Jahren gut funktioniert, wenn auch die Daumenschrauben (finanziell) immer mehr angezogen wurden, aber ich denke/behaupte/weiß, daß Menschen, die im System mitschwimmen, also auf Linie sind, immer noch sehr gut verdienen.

Sie sind die glücklichen Sklaven, und sie sind der Freiheit größter Feind. Ich persönlich glaube, solche Leute kann man auch nicht von etwas Anderem überzeugen.

Das, wofür die, die kämpfen wollen, kämpfen sollten, ist in der Tat unsere Kultur und unsere Heimat. Damit verbunden ist unser alter Glaube. Damit wollen die Leute da draußen leider auch nichts zu tun haben, aber vielleicht ändert sich das noch, wenn diese Menschen erkennen, daß Glaube verbinden kann mit der Heimat und daß ein Glaube alltagstauglich und im Hier und Jetzt stattfinden kann, daß er hilfreich ist für jeden Einzelnen. Dazu fehlt bei vielen die Bereitschaft, sich damit erstmal zu befassen. Sie sind noch nicht einmal mehr neugierig, auf eine gesunde Art und Weise neugierig, wie es jeder Mensch wäre. Nein, sie wollen glaubenslos (a-theistisch) weiter machen. Das wird aber in der Tat, wie Sie es auch sagen, schwierig werden. Ich bin der Meinung, ohne festen Glauben kann man diesen Kampf nicht führen.“

Die Antwort kam dann entsprechend: „Ein sehr guter Vortrag. Der Glaube und die Emotionen sind die Kraft, der Antrieb. Der Intellekt und das Wissen sind das Werkzeug, dass Mittel zum Zweck. Nur wenn beide miteinander polar zusammenarbeiten, entsteht ein solcher Mensch, den das System mehr fürchtet als alles andere.“

Das ist natürlich richtig. Aber: Warum soll ich Blinden was vom Sehen erzählen. Das funktioniert nicht.

Teutoburgs Wälder

 

Deutsch/germanische Kultur – christliche Sklavenmoral und biologisch begründete germanische Ethik

Vortrag von Jürgen Rieger

Dauer ca eine gute Stunde

Aus der Beschreibung: Dieses Video dient dem Zweck eines besseren und unverfälschterem Bildes der Vorfahren vieler in Europa lebenden Menschen.

Christliche Moral, die unser Leben bestimmt

Gegenüberstellungen beider Glaubensformen, wie sie unser Leben bestimmen, unter Hinzuziehung der Bibel.

Hat Jesus je gelebt? Das, was in der Bibel steht, wird von den Menschen geglaubt. Deshalb hat es Einfluss.

Die Endzeitethik des Christentums („Ihr werdet das Reich Gottes noch erleben“) bietet keinen Sinn für Dauer, besticht durch Ablehnung von Familie, Beruf, Staat, Kunst und Wissenschaft.

viel Spaß und gute Erkenntnis

Teutoburgs Wälder

Mein Lied zur Wintersonnenwende: Weiden im Wind

Altes Volkslied zur Wintersonnenwende

Meine Webseite,meine CDs finden Sie  hier: http://www.AnneHaffmann.de

Weiden im Wind    

1. Grausam und schrecklich, fast unerträglich zeigt sich die Nacht in Schwarzenbach.
Ältester Glaube unserer Ahnen, längst noch nicht tot, hier spürst Du ihn noch.

Ref:  Weiden im Wind, die Nacht ist erwacht,  jäh heut ein Wolf sein Lied in die Nacht.
Asche ist auf die uralten Steine  wie weißer Staub geweht.

2. Schließe die Fenster, riegel die Türen, ist die Verführung auch noch so groß.
Manch einer ist nie wieder gekommen, ruht in des Todes finsterem Schoß.

3. Uralte Stätten, machtvolle Steine, Wesen von so unglaublicher Kraft.
Schlummern schon ewig, fast für Äonen, hier in dem Tal des Schwarzenbach.

Solo

4. Flüstert die Stimme fordernd im Schatten, spricht dir von Schicksal und auch von Macht.
Wend Dich zum Licht, erhelle die Schatten, leicht umfängt Dich die ewige Nacht.

5. Siehst Du den Wächter, spürst Du den Drachen, greift eine kalte Hand an Dein Herz.
Raunet die Stimme „Lass ihn erwachen!“, führst Du das Land durch Leid, Tod und Schmerz.

6. Feuer sind in den dämmernden Stunden lange erloschen, Tag wird es schon.
Erlebst Du den Morgen, danke dem Schöpfer, daß Dich das Schicksal nochmals verschont.

Sucherei ist Kopfgeburt

Vielen Dank für die Anregungen aus dem Weltenwendeforum.

Hier ist die Quelle zum Originalzitat von Taurec: http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=34200

Beginn Zitat Taurec: „Letztlich ist die ganze Sucherei eine Kopfgeburt, die auf dem Verlust der Lebenswelt der Vorfahren gründet, in der sogar das Christentum noch einen Sinn hatte.

Glaubt da noch jemand sozusagen an die heilige Massenerhebung, die in einem kollektiven Willensakt aus höherer Erkenntnis eine gerechte Welt herbeiführen würde? :hamper:
Daß „die Menschen“ (also eine große Menge) „aufwachen“ würden und sich dann „etwas änderte“, halte ich für die x-te Variante einer der wesentlichen Illusionen des modernen Menschen, nämlich daß die Geschichte durch den Druck der Masse geschrieben werden würde, bzw. werden könnte. Wahrscheinlich war jede historische Umwälzung der letzten beiden Jahrhunderte von dem Bewußtsein der Masse auf den Straßen begleitet „Geschichte zu schreiben“ und „etwas zum besseren zu verändern“, wohingegen jeweils nur das „Abbruchunternehmen Zivilisation“ in seine nächste Phase ging.
Wer selbst als Teil der Masse aufwächst, in den sozial und kulturell entwurzelten Weltstadtmilieus als zusammenhangloser Zufall dahinlebt, sich sein Selbst- und Weltbild dabei anhand der amöbenhaft gleitenden, Trends und Moden folgenden Umwelt heranbildet, der vermeint womöglich, das ungeordnete Aufschaukeln oder dumpfe Drängen in eine Richtung wäre Zeugnis eines geheimen Willens der Masse selbst. Man kennt es gar nicht anders, weil man die Erfahrung eines traditionalen Menschen, der eigenständig als Teil subsistenter Gemeinschaften mit Kultur lebt und tatsächlich Geschichte macht und hat, nie gemacht hat. So hält man das Surrogat für das Wahre und sich für den Teil etwas Größeren, während man tatsächlich nur als ein isoliertes Partikel unter vielen durch Systemzwänge in eine Richtung getrieben wird.

Was wir in den letzten Jahren an „rechten Bewegungen“, „neuen Parteien“ usw. beobachten können, ist die notwendige Reaktion eines Teils der Masse auf das Schlingern des Systems. Da dieses in die eine Richtungs ausbricht, ist eine Reaktion in die andere Richtung notwendig. Dies ist aber nichts weniger als ein „Erwachen“. Schon, daß dies alles noch innerhalb des demokratischen Begriffsgebäudes stattfindet, zeigt, daß noch immer in Masse, also innerhalb des System gedacht wird.
Zivilisation/System, Masse hängen zusammen. Es sind quantitative, unorganische, starre Bildungen, die nur innerhalb eines ausufernden, technisierten, mit Organisationen und Konstrukten arbeitenden Rahmens existieren können. Die Zivilisation zu überwinden, bedeutet insbesondere, die Masse zu überwinden, vor allem in sich selbst. Eine wirkliche Entwicklung, ein „Erwachen“ kann nur beim (souveränen) Einzelnen stattfinden. Im Äußeren bedeutet das Überwinden der Zivilisation das Verschwinden der Masse (Massensterben). Erst dann kann sich allgemein ein anderer Entwicklungsstand ausprägen.
Umgekehrt werden immer, wo Menschenmassen zusammenkommen, die natürlichen Lebensfunktionen außer Kraft gesetzt und Vernutzungsvorgänge beginnen, die letztlich zum Auflösen der Vermassung führen.

Das „Massenerwachen“ beruht auf einer schlichten „optischen Täuschung“ der Massenmenschen und ich vermute, das trifft auch auf weitere pseudoreligiöse Ideen zu wie z. B. die „Bewußtseinserhöhung“, „Schwarmintelligenz“ etc., die man als Anhänger solcher Stimmungen zu spüren meint.“

Zitat Ende. Hervorhebung von mir.

Das Internet ist voll mit solch esoterischen Spinnern („Spinner“ ist dabei von mir nicht unbedingt negativ gemeint).  Ich vermute, um diese unterschiedlichen „Spinner-Gemeinschaften“ zu erschaffen, wurden schon früh, d.h schon viele Jahre zuvor, die richtigen „Thesen“ und „Artikel“ in pseudowissenschaftlicher Form im Internet und anderswo verbreitet. Diese Theorien gibt es massenhaft, von der „Flachen-Erde-Theorie“ bis hin zu den Reichsflugscheibengläubigern, ich will sie nicht weiter aufzählen.

3e-hainleite-richtung-suedwesten

Ich lehne so etwas ab. Germanischer Glauben heißt erst mal, die Realität zu sehen, ohne Fremdeinfluss. So habe ich den Gedanken, die Aussage, dass die Menschen „kollektiv erwachen würden“, immer abgeleht, mit der einfachen Begründung, dass, wenn dem so wäre, die vermeintlich erwachten Leute ja anders handeln würden. Denn: ein „erwachter“ Mensch, in dem Sinne, wie es Taurec oben formuliert, ein „souveräner Einzelner“, ein nicht massen-, führer- oder sonstwie gläubig-abhängig-manipulierbarer Mensch, erkennt etwas, und handelt dann auch nach seiner Erkenntnis. Genau dies, nämlich das kongruente HANDELN nach der vorher gegangenen Erkenntnis, kann man aber bei den weitaus meisten Menschen nicht beobachten.

Wenn man die Realität sieht, oder sich zumindest bemüht, sie zu sehen (wenn man das schafft, was nicht einfach ist), und sich darüber hinaus weitergehend – einigermaßen – emotional entkoppelt hat von den Gefühlen und Stimmungen der „anderen“ (eben der Masse), wenn man nicht mehr in der allgemeinen Empörung mit schwingt, was mir immer häufiger gelingt, erst dann ist man offen für das Nicht-Materielle, was ja vorhanden ist, nur, dass es sich uns nicht durch materielle Manifestation offenbart, zeigt.

So einfach ist das eigentlich und gleichzeitig so schwer.Denn auch ich verfalle hin und wieder in Identifizierung mit den Opfern dieser Gesellschaft, das geht automatisch, das ist aber nichts weiter als eine Emotionalisierung „von außen“, die in mir an „etwas“ anknüpft. Desssen muss man sich bewusst werden, dann ist man diesbezüglich auch nicht mehr manipulierbar bzw. dem ausgeliefert. Um zurück zu kommen zum Titel: An dem Punkt hört dann auch das Suchen auf, denn Suchen ist nur emotional/verstandesmäßige gesteuerte Beseitigung eines vermeintlichen – eben emotional gesteuerten/getriggerten – Mangels. Unser Ego gibt uns vor, dass wir irgendwas brauchen, unser Verstand unterstützt uns dabei, und wir beginnen, zu suchen. Dabei ist alles vorhanden.

Teutoburgs Wälder

 

Grundlagen

Begreifen des germanischen Glaubens:

Ich denke, ein paar werden ihn instinktiv begreifen können, es ist ja keine Verstandes-Sache, sondern es geht, wie Du richtig schreibst, von der Naturverbundenheit aus, aus der wir alle stammen, und man zerstört nicht seine Wiege, seine Heimat, seine Mutter Erde … egal, wie man das nun nennt, man macht es NICHT.
Das ist der hohe moralische Anspruch.
Den hat man oder den hat man nicht.
Den braucht man nicht in der Schule gelehrt zu bekommen, weil, den hat jedes kleine Kind, BEVOR es verzogen – verdorben – angepasst wird ans System.

Kinder zerstören nicht aus reiner Lust an der Freud ihre Umwelt oder Tiere. Der erwachsene Michel, fertig verzogen, systemtreu bis zum Tod und agepasst bis zum Erbrechen, macht das allerdings, ohne mit der Wimper zu zucken.

Es gibt aber wohl noch ein paar Ausnahmen davon von diesen Angepassten.
Aber wir müssen MEHR werden. Wir sind zu wenige.

Aber es ist keine Verstandes-Angelegenheit. Es ist eine „Instinkt“–Sache, ich benutze lieber das Wort „Bauchgefühl“, das sagt einem, wenn man noch Bezug dazu hat, was richtig ist und was nicht. Man kann auch Instinkt sagen. Wenn der noch da ist, dann merkst Du, was echt ist und was nicht, und was falsch ist und was nicht. Und je näher Du da dran bist, desto weniger kannst Du gegen diese Erkenntnis, die ja keine verstandesmäßige ist, handeln. Und dann erst bist Du im Einklang mit allem – Du bist nicht gefangen, sondern frei.

Bei den weitaus meisten Menschen ist dieser Instinkt verschüttet und sie stehen unter Streß, Anpassungsdruck … dann klappt das nicht. Ich kenne das, das war bei mir auch mal so. Es hat viele Jahre gedauert, es ist ein innerer Befreiungs-Prozess, der da vor sich geht und bei dem einen geht dieser Prozess schneller, bei dem anderen eben langsamer. Man kann ihn nicht erzwingen. Man muss geduldig sein mit sich selbst (!)  und sich Zeit lassen. Man muss den Prozess aber mit machen. Das heißt, man muss eigene Wege gehen und fähig sein, sich von der Herde, den Massen, dem Kollektivdenken, zu lösen, notfalls auch dagegen anzugehen.

Ich bin jetzt näher all dem, wo ich je hin wollte, in meiner neuen Heimat, als ich mir je erhofft hatte, zu hoffen wagte, aber es hat geklappt. Ich musste sehr viel Geduld haben und Geduld ist nicht mein zweiter Vorname, im Gegenteil.

Aber wenn man die Basis einmal hat mit dem richtigen Glauben, dann stört das nicht mehr. Dann ist Zeit egal – nebensächlich. Man weiß ja, man ist auf dem richtigen Weg.

Es geht auch nicht ohne Glauben – meine ich. Ich habe mit vielen gesprochen, die verändern wollten, aber sie hatten nicht die richtigen Grundlagen, sie waren nicht moralisch gefestigt, sie hatten keinen klaren Kopf. Dann klappt das nicht. Dann wird man nur zum  – mehr oder weniger guten – „Revolutionär“ und verliert das Wesentliche: Achtsamkeit.

56e-Harzhoehen

Teutoburgs Wälder