Du sollst nicht glauben, du sollst kämpfen

Oder: Wie der Verstand einen in die Irre führt

Du sollst nicht glauben, du sollst kämpfen, das möchte ich vielen Menschen sagen, die nicht wissen …. sie suchen nach Glauben, wie nach einer Religion, einer „fixen Idee“, oder sowas. Heidnisch dagegen ist es, zu sagen: Du sollst kämpfen. Wenn du beides tust, glauben UND kämpfen, ist es natürlich noch besser. Aber nur Kämpfen ist heidnisch. Glauben und beten und nichts tun ist Waschlappen-Art. Christen-Art. Esoteriker-Art. Predigen und jammern und reden und Petitionen schreiben ebenso.

Wobei mir schon klar ist, daß eines in das andere übergehen kann.

Man kann und soll auch im Kampf wachsen. Klein anfangen und dann steigern. Für den einen ist es schon extrem schwierig, auf einer Demo sein Gesicht zu zeigen. Der andere hat diese Hürde längst gemeistert oder verzichtet gar auf Demos. Weil er weiter ist im Wissen. Der Mut wird bekanntlich immer weiter steigen, wenn man einmal begonnen hat. Mit jeder Hürde, die man meistert.

Aber diese reine „Glaubens-Schiene“, die ja immer eine Verstandes-Schiene ist – so schrieb mir jemand kürzlich, er könne nicht daran glauben, daß das Gute gewinnt – führt in die Irre. Dann sucht der Verstand nach irgend einem Grund, und meist findet er einen (Schein-)grund, irgend etwas nicht zu tun. Zweifel gibt es ganz viele. Auch ich habe sie. Wenn man verstandesmäßig nach Gründen sucht, wird man immer welche finden. Deshalb sollte man das lassen. Oder abwägen, wann die Zeit für was genau gekommen ist. Oder sich sagen, das und das spricht dagegen, aber ich kämpfe trotzdem.

Das sagt einem aber nicht der Verstand. Sondern das Bauchgefühl.

Und innen drin steht immer geschrieben:

Du sollst kämpfen.

Alles andere ist Humbug. Führt nicht dahin, wo man hin will. Zum Beispiel in eine bessere Zukunft. Unsere Vorfahren haben nur deshalb gekämpft. Wer heute nicht kämpft, hat aufgegeben: Alles, sein Volk, seine Familie, nicht zuletzt sich selber. Als Heide glaubt man natürlich an die Wiedergeburt und nur Kämpfer werden wieder geboren. Waschlappen müssen denselben Mist nochmal durchleben, bis sie es gelernt haben:

Das Leben ist Kampf. Hast du beim ersten Mal versagt, wiederholst du es so lange, bis du es drauf hast.

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