Erste große Hitzewelle – Gartenaufgabe

Es fällt mir ja sehr schwer, aber es macht keinen Sinn mehr. Gemüseanbau ist hier nur möglich, wenn man eine Bewässerungsanlage hat. Da ich kein fließendes Wasser im Garten habe, sondern „nur“ einen Brunnen, den ich mit einer Pumpe betreiben muß, kann ich keine Bewässerungsanlage betreiben.

Wobei sich natürlich noch die Frage des Aufwandes stellen würde, denn solche Anlagen sind teuer.

Fakt ist: Kohl braucht viel und regelmäßig Wasser, täglich, und auch viel Dünger. Den Boden habe ich jetzt seit 2 Jahren in Bearbeitung, das wäre schon besser geworden, aber was nützt mir das, wenn das Wasser fehlt.

Ich müßte jeden Tag kräftig gießen. Und das von Mai bis mindestens in den September hinein, wahrscheinlich noch länger. Dieses Jahr bin ich schon seit Anfang April am arbeiten.

Das Gießen gestaltet sich mit der Pumpe schwierig, meist ist die Wassersäule weg, und es dauert, bis man da überhaupt Wasser raus bekommt. Das kostet mich jeden Tag 2 Stunden Arbeit, plus Hin- und Rückfahrt in den Garten. Und das bei dieser Bullenhitze. Das kann ich nicht mehr.

Dürre Gesamtboden. Eingekreist ist der Kyffhäuserkreis in Thüringen. Wir liegen im roten Bereich: extreme Dürre.

Das ist der Ist-Zustand, Mitte Juni 2021. Der eigentliche Sommer steht aber erst bevor. Hier hat es schon wieder 14 Tage nicht geregnet und nun folgt eine ganze Woche mit absurd hohen Temperaturen von um und über 30 Grad. Das ist kein Zustand, so kann man keinen Gemüseanbau betreiben. Die letzten 4 Jahre waren genau so, 2018 hat es den gesamten Sommer nicht geregnet.

Wiederum der Kyffhäuserkreis in Blau markiert, diese Karte zeigt das pflanzenverfügbare Wasser. Die Farbe blaßorange zeigt „beginnenden Trockenstreß“, die Farbe Orange zeigt „Trockenstreß, 30 Prozent Feuchtigkeit“, und der rote Fleck oben rechts, das ist das Kyffhäusergebirge, da ist es schon ziemlich markant ausgeprägt, aber da wohne ich ja nicht. Deutlich erkennbar auch die Dürre in Sachsen-Anhalt oberhalb Thüringens.

Quelle beide Karten: Dürremonitor Deutschland.

Ja, viel mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Nur schade, wieder zwei Jahre intensive Arbeit umsonst.

Ich frage mich, wie lange noch die Öffentlichkeit vor solchen Dingen die Augen verschließt, wie lange Meteorologen noch verkünden, in Deutschland regne es ja so viel. Und solche Sommer seien so normal. Aber die Leute schaffen es ja auch, trotz einer nicht existierenden Pandemie mit unnützen, ja schädlichen Gesichtswindeln rum zu rennen und sich Gift spritzen zu lassen, was sie dann „Impfung“ nennen. Mehr Realitätsverlust geht eigentlich gar nicht.

Nein, solche Sommer sind nicht mehr normal.

KeineHeimatKyffhäuser

2 Gedanken zu “Erste große Hitzewelle – Gartenaufgabe

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