Krankheit entsteht durch Vergiftung, Mangel und Traumata

Krankheit entsteht NICHT – wie es Christen gerne postulieren, um Menschen im Schuldkult zu halten, welches man ja aushalten müsse – durch Karma.

Traumata vererben sich, aber auch Mangelernährung und Vergiftung wird über die Mutter an den Säugling, vorzugsweise das erstgeborene Kind, weiter gegeben. Es gibt Korrelationen zwischen traumabelasteten Menschen und chronischen Krankheiten. Wer ein Trauma in seiner Kindheit oder auch später erlitten hat, hat eine größere Chance, im späteren Leben chronisch krank zu werden.

Auch das ist, einfach herunter gebrochen, eine Streß-Folge. Ein Trauma ist ein Streß-Ereignis im Leben des Menschen. Der Mensch kann in gewissem Maße Streß aushalten, das hängt natürlich von seiner Konstitution (gesund / krank) und vom Alter ab. Erwachsene können deshalb mehr Streß aushalten als Kinder, weil ihr Wertsystem und ihre Erfahrungen in sich gefestigt sind; Kinder können langanhaltenden Streß gar nicht aus halten. Aber auch kurzfristige mißbräuchliche Erlebnisse sind für Kinder immer schlimmer zu verarbeiten, wenn sie es denn je schaffen, als für Erwachsene, ganz pauschal ausgedrückt.

Ich will auf den Streß-Faktor hinaus, denn dieser ermöglicht eine sachliche Beschreibung dessen, was im menschlichen Körper passiert, wird er starkem Streß unterworfen: Er schüttet Streßhormone aus. Das ist normal. Hört nun der Streß nicht auf oder ist er stärker, kann der Körper das nicht mehr kompensieren. (Tiere haben diesbezügliclh eigene Mechanismen, Streß abzubauen.) Folge: Seine Nebennieren beginnen zu schwächeln, weil sie die Hormonproduktion der benötigten Streßhormone, um die jeweilige stressige Situation zu „meistern“, nicht mehr produzieren können. Hier greift natürlich auch der Mangel, der eine Fakter, der für sich gesehen schon krank macht, denn eine Nebenniere im Vitamin- oder Mineralstoffmangel kann noch weniger die benötigten Hormone produzieren.

Die Nebennierenschwäche ist in Deutschland keine schulmedizinisch anerkannte Krankheit. Genauso, wie es Menschen seltsam anmutet, wenn man ihnen sagt, daß man einfach „nicht mehr kann“, oder „ausgebrannt ist“. Für so etwas hat die deutsche Bevölkerung kein Verständnis, hier greift der ebenfalls krank machende Grundsatz: Was uns nicht umbringt, macht uns stärker.

Generell ist dieser Grundsatz richtig, für erwachsene gesunde Menschen, aber Pausen brauchen auch diese Menschen (für Kinder gilt dieser Grundsatz gar nicht). Ohne Pausen, in denen die Hormondrüsen, allen voran die Nebennieren, sich erholen können, mit zusätzlicher oder überhaupt ausreichender gesunder Ernährung inklusive der dazu nötigen Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, können sich die Nebennieren nicht mehr erholen. Die Krankheit ist die Folge.

Fehlen die die Streßhormone, allen voran das Cortisol, im Körper, geht alles den Bach runter. Allergien machen sich breit. Infektionen haben leichtes Spiel. Chronische Infekte können vom Körper nicht besiegt werden und „kocheln so vor sich hin“.

Dazu kommt dann noch die chronische Vergiftung. Was ist das nun? Die meisten Leute stellen sich unter „Vergiftung“ einen einmaligen heftigen Vorgang vor, den man natürlich auch sofort bemerkt, durch Erbrechen, Übelkeit, und so weiter. Ich hatte auch schon mal so eine Lebensmittelvergiftung, ich lag eine Woche flach, konnte nichts mehr bei mir halten und es ging auch danach nur langsam aufwärts, ich war damals Mitte zwanzig und gesund, sonst hatte ich keinerlei Probleme. Das war schon heftig. Das ist aber nicht das, was ich mit „Vergiftung“ meine.

Die „Vergiftung“, die ich meine, findet täglich, viele Tage, Wochen, und Jahre statt. Über Umweltgifte. Beispiel: Amalgam/Quecksilber. Beispiel: Innenraumgifte, ausgasend aus Teppichen, die Mottenschutzmittel behandelt wurden, Polstermöbel, Holzmöbel, etc pp. Innenräume sind eine große Quelle für Vergiftungen. Die dann entstehende Krankheit nennt sich „Sick building syndrome“, und da es diesen Namen offensichtlich nur in englischer Sprache gibt, kann man erkennen, wie weit verbreitet die Aufklärung im deutschsprachigen Raum ist: nämlich gar nicht.

Es gibt leider auch immer noch viele Menschen, die vergiften sich selbst, z.Bsp. über Rauchen und Alkohol, oder aber unwissend, über das Essen. Die Krankheit Zöliakie ist in Deutschland keine seltene Krankheit, wird aber immer noch viel zu selten von Ärzten in Betracht gezogen, wenn Menschen Probleme mit dem Essen / Unverträglichkeiten haben. So war es auch bei mir; meine Zöliakie wurde erst festgestellt, als ich über 50 Jahre alt war, dabei hatte ich schon als Kind Bauchschmerzen, dies auch länger andauernd. Vor diesem Hintergrund ist mir nicht verständlich, wieso Ärzte immer noch zur „gesunden Vollkost“ inklusive „viel Getreide“ raten, denn das ist der Hauptübeltäter. Gluten ist für einen großen Teil der Menschen unverträglich und macht den Darm kaputt, das hat sich aber noch nicht so recht herum gesprochen. Dasselbe gilt für Milcheiweiß, Milchzucker (Milch ist nicht für Menschen, sondern für Kälber), und alle Gemüse, die Stoffe produzieren, die sie vor Fraßfeinden schützen sollen (z.Bsp. Hülsenfrüchte), diese Stoffe sind möglicherweise darmschädigend. Ein geschädigter Darm ist das Einfallstor für alle Krankheiten.

Nun könnte ich die Liste der Vergiftungen hier weiter führen, will aber keinen langweilen. Es sei nur „am Rande“ noch das Glyphosat und der E-smog genannt. Es gibt oder jedes Jahr entstehen Zig Tausende neue chemische Stoffe/ Verbindungen, die alle potentiell giftig sind, und denen wir einfach so ausgesetzt werden. Davon werden auch nicht alle Menschen krank. Dies erklärt sich einfach daraus, daß der eine ein gutes Entgiftungssystem hat, und der andere Menschen eben nicht.

Alles haben diese Vergiftungen gemein: Sie geschehen langsam, unterhalb der Wahrnehmungsschwelle, man merkt sie nicht, und sie geschehen über viele Jahre. Dann kommt der Punkt, an dem, wie man das nennt, „das Fass überläuft“.

Was ist das nun?

Das Faß ist, sinnbildlich dargestellt, unter Entgiftungs-System: Leber, Niere, Haut, Darm, Lunge. Ist dieses System „voll“, also voll beschäftigt mit dem Entgiften der Stoffe, denen wir täglich unvermeidlicherweise ausgesetzt sind, dann läuft das Faß über. Wie ein übervolles Regenfaß. Unser Entgiftungssystem kommt mit dem Entgiften nicht mehr hinterher. Oder anders ausgedrückt: Wir vergiften uns unmerklich schneller, als wir entgiften können. Daß dabei Vitamine, Mineralstoffe und vor allen Dingen Enzyme, eine wesentliche Rolle spielen, wobei Enzyme eben Vitamine und Mineralstoffe, bzw. Spurenelemente brauchen, um gebildet werden zu können, sei nur noch am Rande erwähnt.

Befindet sich der Körper also im Mangel (Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementemange), kann er nicht die richtigen Entgiftungsenzyme bilden. Die Krankheit beginnt.

(Die Vorgeschichte der nun sichtbar entstehenden Krankheit hat natürlich viel früher begonnen, nur, das bemerken wir nicht.)

Das dann wieder rückgängig zu machen, ist möglich, muß aber an der Ursache ansetzen. Bei der Vergiftung, die möglichst gestoppt werden muß, beim Mangel, der geändert werden muß, und beim Streß (=Trauma/Gewalt, auch psychische Gewalt, strukturelle gesellschaftliche Gewalt, Armut als Gewaltfaktor).

Wenn man diese drei Dinge ändert, kann man Krankheiten heilen.

Wie kam ich nun zu diesem Thema? Ich verfolgte die Diskussion beim fassadenkratzer und fand diese Antwort von Falkenauge im Gelben Forum:

„Dr. Lanka antwortete einem Leser, der ihn gefragt hatte:
„Wenn nicht durch Bakterien oder Viren Ansteckung erfolgt, wie dann? Dynamisch wie Homöopathen seit zweihundert Jahren behaupten?“
Antwort:
„Dynamisch und klassisch: Durch Vergiftung und Mangel, durch anhaltenden Schock, durch Nachahmung und Spiegelung und die Kombinationen daraus.““

Quelle: https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=568372

Die These, daß ein Karma krank macht, kann damit ad acta gelegt werden. Ausnahme: Generationsübergreifende Traumen, wie zum Beispiel Kriegsschocktraumen, von denen das deutsche Volk ja leider ziemlich betroffen ist. Das ist aber dann ein Volkstrauma und kein „Karma“, diesen Begriff mag ich überhaupt nicht.

KeineHeimatKyffhäuser

3 Gedanken zu “Krankheit entsteht durch Vergiftung, Mangel und Traumata

  1. latexdoctor

    Dinge die schon lange bekannt und genutzt werden, von wem dies genutzt wird muss ich ja nicht schreiben.
    Um wie viel % haben die Krankentage während der „schliessungen“ zugenommen, wie viele Traumatsierte Kinder wurden dadurch „Produziert“ …

    Fragen dern Antwort uns nicht gefallen, doch sollten diese Antworten endlich auch mal in den „Qualitätsmedien“ veröffentlicht werden, das mag zu massenhaftem Schock führen, doch eine andere Heilung gibt es nicht für die Dumpfbacken die an Ignoranz erkrankt, die derzeit häufigste Krankheit weltweit -.-

    Gefällt 1 Person

  2. Karma, so wie hier beschrieben, ist tatsächlich ein schädliches Konzept. Viele (nicht nur Christen) stellen sich das so vor, dass jede einzelne gute Tat von ihnen direkt auf ihr „Karmakonto“ gebucht wird und umgekehrt die schlechten Taten sofort als Malus geführt werden. Daraus wird geschlossen, dass negative Einflüsse der Welt selbstverschuldet sind. Das macht krank.

    Wenn wir sagen „wie man in den Wald hineinruft“ meinen wir nicht, dass jeder Einzelne, dem man freundlich begegnet, diese Freundlichkeit erwidert. Es geht darum, dass eine positive Grundstimmung tatsächlich die Realität beeinflusst (und eine negative ebenso) und man frei nach Watzlawick zwar auch dann vielleicht den Hammer nicht kriegt, wenn man nett fragt, aber auf keinen Fall, wenn man den Nachbarn anschreit.

    Wer für seine guten Taten eine Belohnung erwartet (es war, wenn wir uns recht erinnern, Hegel, der das chr. Paradies als „Trinkgeld“ abtat), der entwertet diese. Gute Taten tut man ohne was dafür zu erwarten, nur dann sind sie gute Taten.

    Und man kann es noch komplizierter machen: In vielen Fällen mag die Bewertung einer Tat als „gut“ oder „schlecht“ leichtfallen, in vielen anderen aber eben auch nicht. Weder reicht es nur die Wirkungen zu betrachten, noch ist guter Wille allein genug (gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut), wodurch die Schwächen der beiden großen Schulen der philosophischen Ethik (der anglozentrische Utilitarismus und die eher germanische Deontologie a la Kant) entlarvt sind.

    Die grünrote Quasireligion des Gutmenschentums potenziert diese Probleme noch: Es geht nicht mehr darum Gutes zu tun, sondern gut im Sinne von tugendreich (d.h. angepasst) zu sein. Zu allen Zeiten haben nicht die Menschen andere verfolgt und ermordet, die sich nicht sicher waren, ob sie richtig liegen, sondern diejenigen, die sich für moralisch überlegen, eben für „die Guten“ hielten (bzw. genauer: die Psychopathen an den Schalthebeln konnten diese Gutmenschen dazu anstacheln, was ihnen anscheinend diebische Freude bereitet).

    Bevor das Geschwurbel zu lang wird. Fazit: Dass Traumata und Ängste – und vor allem der aktuelle Angstporno – krank machen können, scheint uns evident. Mehr dazu auch hier:

    https://speerspitzedeswiderstands.wordpress.com/2021/06/17/angstporno-2-0-die-geimpfte-gefahr/

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    1. Wenn man das so handhabt, wie beschrieben, tut man gute Dinge, weil man berechnend ist, und man sagt niemandem mehr die Wahrheit, weil „man das ja nicht tut“. Endergebnis ist ein Mensch, der sich durchs Leben manipuliert, ohne Rückgrat und Moral.
      Ich finde es sehr gut, Menschen die Wahrheit zu sagen, auch wenn das denen gar nicht gefällt. Ich schleime mich halt nirgendwo ein.
      Wer mir mit Karma kommt, hat das überhaupt nicht verstanden.
      Wo wir grad beim Thema sind: https://www.youtube.com/watch?v=nYoB9TuTdJw

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