Kollektiver Verweigerungsrausch der wohlstandsdegenerierten Bevölkerung

Oder anders ausgedrückt: Wohlstand macht dumm

Zu den „Wahlen“ in Rheinland-Pfalz und Baden-Würtemberg:

„Wie immer in der Geschichte Deutschlands wird sich die allgemeine Unzufriedenheit irgendwann mal explosionsartig entfalten.
Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in einer Wohlstandsblase, die daraus ausgeschlossenen gehen nicht wählen.

Es spielen sehr viele Faktoren in diese Lage hinein. Eine allgemein verblödete Konsumgesellschaft, Realitätsverweigerung und die Angst vor Veränderungen.

Die Kreativen, Unbequemen, frei denkenden Menschen werden größtenteils diffamiert und ausgeschlossen.

Was soll man denn zuerst aufzählen. Ein gescheitertes Bildungssystem, ein nie dagewesener Rentenbetrug, ein überbordender Steuer und Überwachungsstaat, eine desolate Digitalisierung, Korruption, und, und, und.

Mittlerweile ist es mir egal wer wie wählt. Ich kann es nicht mehr ändern. Ich bereite mich seit Jahren auf das schlimmste vor. Man muss sich eben damit arrangieren. Aber es hat schon einen gewissen Unterhaltungswert wie sich große Teile der Bevölkerung verarschen lassen um sich anschließend verwundert die Augen zu reiben.“

Quelle: https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=558213

Das kann ich so unterschreiben.  Weil das so ist, ist es so schwer, überhaupt Ansätze zu finden, wo man den Fuß in eine Tür bekommen könnte, um etwas zu ändern.

Ändern geht übers Nachdenken.

Freilichtmuseum Oerlinghausen im Frühling 2014

Aber die Leute weigern sich kollektiv, nachzudenken. Sie laufen lieber irgendwelchen Heilsbringern hinterher und verhalten sich ansonsten passiv. Die in der Wohlstandsblase Lebenden kann man sowieso nicht erreichen. Die Armen könnte man erreichen, aber die sind hauptsächlich mit dem eigenen Überleben beschäftigt.  Ich gehöre zu denen, die von der Wohlstandsblase ausgeschlossen sind. Diese Spaltung zwischen Wohlstand/einigermaßen gutem finanziellen Auskommen und meiner Situation, die man nicht anders als „arm“ bezeichnen kann, merke ich sehr deutlich. Einer, der täglich malochen geht, weil er seinen „Job“ als das Alleinseligmachende betrachtet, wird niemals gegen das System aufbegehren, dabei ist er doch unterstützendes Teil des Systems. Nur WEIL er täglich malochen geht, existiert das System. Das begreift die breite Mehrheit, die in der Wohlstandsblase lebt, nicht.  Oder sie will es nicht begreifen.

Wenn man so argumentiert, bekommt man dann meist vorgeworfen, daß man ja Rente bekomme, für die eben die aus der Wohlstandsblase arbeiten gehen würden. Solche Vorwürfe bringen aber keinen weiter. Denn ich, obwohl älter und arm, würde alles opfern, um das System zu beseitigen, die Leute aus der Wohlstandsblase jedoch nicht. Sie hängen an ihrem teilweise noch recht guten Leben und würden es niemals aufgeben. Diesen Leuten ist auch egal, wie viele Kinder und Alte für „Corona“ gequält werden – Hauptsache, ihnen selbst geht es gut. Das nennt man Egoismus. Ich dagegen bin eher ein Mensch, der das Gemeinwohl über das Einzelwohl stellt. Freiheit, ja, aber sie hört da auf, wo sie dem Gemeinwohl schadet.

Aber solche Gedanken sind ja völlig aus der Mode.

Deshalb kann uns nur noch ein möglichst heftiger wirtschaftlicher Zusammenbruch, kombiniert mit entsprechenden Handlungen der dann endlich aufgewachten Massenbevölkerung, helfen.

KeineHeimatKyffhäuser

2 Gedanken zu “Kollektiver Verweigerungsrausch der wohlstandsdegenerierten Bevölkerung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.