Wer Veränderung will, muß Widerstand leisten

Original-Artikel: https://miloszmatuschek.substack.com/p/deutschermichel

„Die deutsche Bundesregierung hat in ihrer PR-Kampagne unlängst diejenigen zu „besonderen Helden“ ausrufen lassen, die bei Netflix und Chips auf dem Sofa liegen. Apathie und Passivität scheinen die Bürgertugenden der neuen Normalität zu sein. Fügt man noch etwas Cannabis dazu, wie zuletzt halb scherzhaft empfohlen, ist man nicht mehr weit von Huxleys Dystopie des gefügig-abgelenkten Menschen entfernt. Sind wir also eine Gesellschaft von Schnarchnasen, der deutsche Michel aus dem Bilderbuch? Ganz und gar nicht. Doch über die, die sich wehren, wird eben nicht unbedingt viel berichtet. Zeit, das nachzuholen.

Es wird gerade vielerorts protestiert: In Polen, in Österreich, in Holland, auf Mallorca. In Italien öffnen Restaurant- und Ladenbesitzer wieder ihre Geschäfte. Ähnliches passiert unter dem Motto „Wir machen auf“ in der Schweiz und wohl in Kürze bald auch in Deutschland. In Anbetracht ohnehin drohender Pleiten wollen sich viele nicht mehr kampflos ergeben. Zumal es keine Evidenbasis für die Lockdowns gibt. Lieber ein Bußgeld riskieren und dagegen klagen, als sehenden Auges in die drohende Insolvenz zu schlittern. Tausende Pubs und Restaurants in Großbritannien sind bereits pleite. Und immer mehr vernetzen sich gerade, auch dank Aufrufen wie diesem von einem Boxclub-Betreiber.

Demonstrieren

Nur weil es gerade schwer geworden ist, eine Demonstration angemeldet zu bekommen, heißt es nicht, dass es diese gerade nicht gibt. Außerdem gibt auch ein Recht auf Spontandemonstration. Man stelle sich mit Megaphon auf die Straße und schon kann es losgehen, wie diese junge Frau in Bayern auf beeindruckende Weise zeigt. Derartige Beispiele sind umso wichtiger, als die Ablehnung der jetzigen Politik nur noch in homöopathischen Dosen im Medien-Mainstream abgebildet wird. Die junge Frau ist mit dem was sie sagt, sicher nicht allein.“ ZITAT ENDE

Hier das Video über die Spontanversammlungen, Kanal B. Reitschuster, Länge ca 28 Minuten: https://www.youtube.com/watch?v=S4mNTt0xY6M&feature=emb_logo

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Von den anderen „widerständigen“ Maßnahmen im oben verlinkten Text, wie „Briefe schreiben“ und „Video-Apellen“, halte ich nicht sehr viel; Maßnahmen machen m. Meinung nach nur Sinn, wenn sie keinen bettelnden Charakter haben. „Am Ende hilft nur Klagen“, ist sicherlich im Einzelfall richtig, aber warum die deutsche Justiz einen guten Ruf haben soll in der Bevölkerung, erschließt sich mir auch nicht. Doch die conclusio des Artikels trage ich selbstverständlich mit

„Auch wenn es immer nur eine kleine Minderheit ist, die Zivilcourage zeigt: Ihr Beispiel gibt den vielen „Mutigen im Wartestand“ gerade Zuversicht. Und Mut ist ansteckend. Am Ende gilt für uns alle der schöne Satz: “Frage nicht um Erlaubnis, wenn du frei sein willst.”

Lou Andreas-Salomé hat es in Gedichtform noch schöner formuliert:

„Das Leben wird dich schlecht begaben, glaube mir´s.

Sofern du willst ein Leben haben – raube Dir´s.“

 

… und weise hiermit nochmal auf die Gruppe: d-day 2.0 bei telegram hin. Da kann jeder sofort auf seine eigene Art und Weise aktiv werden. Es gibt keinen Gruppenzwang, kein „muß“ und natürlich gilt die Prämisse: Alles gewaltfrei, bitte.

KeineHeimatKyffhäuser

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