Die Wirklichkeit hat die Schwarze Wahrheit erreicht

Welche Methoden taugen noch etwas?

Zum Artikel: https://multipolar-magazin.de/artikel/einen-nerv-getroffen

„Die Wirkmacht von Schwarzen Wahrheiten sinkt, je mehr diese von der Realität eingeholt werden. Im Ursprungsartikel hieß es, Protestgruppen sollten wie „traurige Coronazombies“ durch die Straßen marschieren. Wer sich in der Vorweihnachtszeit in den Fußgängerzonen umsah, erblickte diese traurigen Gestalten überall. Es waren jedoch keine Demonstranten, sondern es war die Bevölkerungsmasse, die maskiert, schweigend und mit gesenkten Blicken zur Arbeit ging oder Einkäufe erledigte. Das war genau das fürchterliche Bild, das den dystopisch-warnenden Protesten zu Grunde lag. Die Wirklichkeit hat die Schwarze Wahrheit nun erreicht.

Dasselbe Urteil gilt für die bei den Protesten vermittelten Botschaften. Die dystopischen Aussagen der Demonstranten verlieren immer mehr von ihrer Absurdität, da der reale Aberwitz des Alltags bereits ein hohes Niveau erreicht hat. „Der Spielraum für Schwarze Wahrheiten wird täglich kleiner“, sagt der Aktivist von der „Mask Force Bern“ im Gespräch mit Multipolar. „Wir hatten uns im Oktober einen Satz überlegt, der lautete: ‚Impfen ist Nächstenliebe!‘ Genau solche Aussagen bringt der Stern jetzt auf der Titelseite.“

Eine übertriebene Forderung vieler Protestaktionen lautete „Gefährder ins Lager“. Tatsächlich haben mehrere Bundesländer, unter anderem Sachsen und Schleswig-Holstein, bereits spezielle Gefängnisse für Quarantäne-Verweigerer eingerichtet. Auch andere Botschaften klingen mittlerweile gar nicht mehr so unvorstellbar: „Impfgegner entrechten“, „Nachbarn verraten“, „Maskengegner ächten“ – die Schwarzen Wahrheiten von gestern werden zu den Weißen Wahrheiten von heute.

Hochgradig absurde Meldungen von polizeilich aufgelösten Kindergeburtstagen, positiv getesteter Cola, Corona-schnüffelnden Hunden, von Masken tragenden Handballern, Windeln tragenden Flugbegleitern, Kniebeugen empfehlenden Kanzlerinnen oder Warnungen davor, sich durch Furze eine Atemwegsinfektion zu holen, sind inzwischen kaum noch etwas Besonderes. Wenn Polizisten in Apfel essenden oder Klavier spielenden Menschen inzwischen kriminelle Gefährder sehen, ruft das bei den allermeisten Mediennutzern nur noch ein müdes Schulterzucken hervor. Keine Frage, die schleichende Gewöhnung der Gesellschaft an den immer extremer werdenden Corona-Aktionismus der Entscheidungsträger erschwert es Schwarzen Wahrheiten noch durchzudringen.

Fazit positiv, Fortgang offen

Die Idee, mit dem Mittel der Schwarzen Wahrheiten gegen politische Corona-Maßnahmen zu protestieren, traf auf großes Interesse. In mindestens sechs Ländern führten Aktivisten bislang viele Dutzend Auftritte mit verschiedenen Interpretationen des Konzeptes auf. Vor allem die Variante der weiß gewandeten „Phantome“ setzte sich als Erscheinungsbild durch.

Das Interesse vieler hundert Personen, sich an solchen Protestformen zu beteiligen, belegt das Bedürfnis nach kreativen Ergänzungen zu klassischen Demonstrationen. Unklar bleibt die Zukunft dieser Protestform. Sie könnte abebben, sie könnte aber auch erfolgreich Anklang in weiteren Ländern finden oder weiterentwickelt werden. Abhängig ist dies natürlich auch vom weiteren Corona-Kurs der Politik. Unzweifelhaft ist aber: Die Aktivisten erzeugten in den vergangenen Monaten beachtliches Medieninteresse und brachten zahlreiche Menschen zum Nachdenken über Grenzen, Sinnhaftigkeit und Folgen autoritär-übergriffiger Pandemie-Politik.“ ZITAT ENDE

Mit Nachdenken fängt natürlich jede Veränderung an. Kaum sichtbare Erfolge sind aber trotz und alledem unbefriedigend.

KeineHeimatKyffhäuser

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