So geht Widerstand: Beispiel Indien

So geht Widerstand. In dieser Artikelreihe stelle ich Aktionen vor, die man zu guter Recht als „widerständig“ bezeichnen kann. Als Erstes hier das Beispiel Indien:

https://einarschlereth.blogspot.com/2020/12/politisches-beben-im-sub-kontinent.html

Das kann jedes Volk. Das kann jede Bevölkerung. Nur die mehrheitlich immer noch trägen, dummen Deutschen nicht.

Ich zitiere aus dem obigen Artikel:

„Seit drei Wochen berichte ich hier über den Aufstand der indischen Bauern, von denen Millionen zu Fuß nach Delhi marschiert sind, um gegen die neuen Gesetze des Modi-Regimes ihren Protest vorzutragen. Die Polizei versuchte mit vielerlei Mitteln zu verhindern, dass die Massen Delhi erreichen. Es war vergebens. Beobachter waren hingerissen, wie geschickt die Bauern vorgegangen sind, Man hat es mit dem Vorgehen einer regelrechten Armee verglichen. Die ersten, die sich den Bauern anschlossen, waren die Studenten.

Es wurden Befürchtungen laut, dass die Bauern über den Tisch gezogen werden, dass der Aufstand scheitern könnte, wenn sich nicht die Arbeiter und die Mittel-Klassen anschließen würden. Nun, es hat zwar gedauert, aber inzwischen haben sich genau diese Schichten ebenfalls angeschlossen.“

O, da ist die Rede von „zu Fuß nach Delhi marschieren“, und wie man weiß, Indien ist riesig, es könnte sich also  um einige größere Entfernungen handeln, die diese Leute da gelaufen sind.

Was unterscheidet sie von den Deutschen / der deutschen Bevölkerung? Sie machen etwas. Sie laufen. Sie brauchen, um diese Entfernungen zurück zu legen, nicht mal ein Transportmittel. Sie laufen einfach. Sie lassen sich auch nicht davon abhalten, zu laufen. Und weil es so viele sind, zeigt das auch Wirkung.

Dann ist da im Artikel die Rede von den Studenten, die sich den Bauern angeschlossen haben. So etwas wäre in Deutschland unmöglich. In Deutschland kämpft jede Gruppe für sich alleine. Zum Beispiel kämpfen und kämpften die Gastronomen für sich, die Lehrer für sich, die Eltern gegen Corona für sich, und so weiter. Wenn möglich, werden diese Interessengruppen vom System nochmals künstlich getrennt, indem man Untergruppen schafft. Bei der Schein-Widerstandsgruppe d.day 2.0, die sich vor kurzer Zeit auf telegram gebildet hat, und die dort auch lawinenartigen Zuspruch bekam, bildete man flugs Untergruppen, sortiert nach Postleitzahlen. Es sollte sich niemals ein: „Thüringer marschieren nach Berlin“, analog den tapferen indischen Bauern, dem sich dann eventuell die Bayern oder die Sachsen angeschlossen hätten, bilden können. Nein, in Deutschland kocht jedes Grüppchen seine eigene Suppe, und es gibt jede Menge Köche mit fettem Ego, die gerne mal so eine Gruppe befehligen, was sie dann auch tun. Schon geht alles durcheinander wie auf einem orientalischen Basar. Weil: Jeder Koch will ja der Beste sein. Diese Trennung der gesamten Bevölkerung in viele einzelne Interessengruppen wird in Deutschland schon sehr lange betrieben, vermutlich mit Absicht, denn so können sich nie wieder relativ große, sich einige, in sich solidarische Gruppen bilden, die dem System den Kampf ansagen.

Einigkeit in einem Volk oder einer Bevölkerung ist so niemals möglich. Daß man Ziele in Angriff nimmt und diese dann gemeinsam ausführt, ist so auch niemals möglich.

Aber das Hauptproblem bei den Deutschen ist, sie sind zu faul. Sie sind eben nicht nur zerstritten, sondern ihr Haupthindernis ist, sie sind so faul, sie kommen gar nicht in die Pötte, geschweige denn, daß sie Fuß irgendwo Hunderte von Kilometern weit weg, hin marschieren würden.

Die Reihe „So geht Widerstand“ wird fortgesetzt.

KeineHeimatKyffhäuser

 

 

Ein Gedanke zu “So geht Widerstand: Beispiel Indien

  1. Pingback: Bauernproteste in Indien – die Agenda des WEF steckt hinter Modis Reformen – KeineHeimatKyffhaeuser

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