Alte Artikel: Rückzug der Götter – Böses verschwindet nicht durch Ignoranz – Auch wenn du sanft und voller Liebe bist kannst du nicht neben einem tollwütigen Hund schlafen

Rückzug der Götter

am 1. April 2017 von teutoburgswaelder in Allgemein, Alter Glaube, Überleben, Bewusstsein, der große Austausch

Rückzug der Götter heißt eigentlich „von allen Guten Geistern verlassen sein“, etwas, was im Sprachgebrauch bekannt ist und eine Tat oder Person beschreibt, die „irrwitzige-abnormale ihm nicht zugerechnete Dinge tut oder sagt“.

So ist es; den üblen Menschen verlassen die guten Geister („unhold sind dir die Disen!“ heißt es in der Edda) und Götter. Nur die niederen Wesen halten sich bei ihm auf und ziehen ihn noch tiefer in den Abgrund.

Derzeit ist es mir, als ob die gesamte Gesellschaft von allen guten Geistern verlassen ist. Besinnungslos, verblödet und unempfänglich taumeln die Leute immer weiter, ihrer Vernichtung entgegen. Daß es keinen Sinn hat, solche Leute überhaupt noch anzusprechen, oder sie gar dazu bewegen zu wollen, ihr Verhalten zu ändern, ist mir schon länger klar.  Ich bin auch der Meinung, aus dieser Misere (nämlich Millionen Verblödete, die fröhlich dem Untergang entgegensteuern), kommen wir nicht mehr raus, außer durch einen wirklich großen Zusammenbruch. Damit meine ich nicht so einen Pipifax wie 2009 – war da überhaupt irgendwas? Ich als normalsterbliches Mitglied des deutschen Restvolkes, OHNE Aktien, Guthaben oder sonst irgendwelche „Werte“, habe von diesem „Zusammenbruch“ nichts gemerkt. Aber auch absolut gar nichts. Für mich sind harte Winter wie der letzte, mit seinen überhöhten Lebensmittelpreisen, und da vor allen Dingen Gemüse und Salatpreisen, viel schlimmer, als so ein komischer Schein-Zusammenbruch an der „Börse“.

Wer oder was ist überhaupt die „Börse“? Braucht ein denkender und im Hier und Jetzt lebender Mensch so etwas? Nein, natürlich nicht. Genauso wenig wie Menschen den Luxus, den sie heute haben, brauchen. Das ist alles längst überkandidelt. Ich kann das beurteilen, ich bin als Kind in einer armen Arbeiterfamilie groß geworden, wir hatten kaum etwas, meine Elten haben uns gerade so eben „durchgebracht“. Eine glückliche Kindheit hängt nicht davon ab, welchen technischen Schnickschnack man als Kind so früh wie möglich aufs Auge gedrückt bekommt. Wir hatten so etwas nicht, selbst unser Fernsehkonsum wurde rigoros eingeschränkt – und heute bin ich dankbar dafür. ICH kann ohne den ganzen Scheiß leben. Von mir aus kann der Zusammenbruch – möglichst heftig, bitte – morgen kommen. Das Klima in diesem Land ist unerträglich geworden. Wenn ich mir vorstelle, wieviele Millionen Vollverblödete genau immer so weiter machen als sei nichts Schlimmes passiert – das stelle ich mir besser nicht so genau vor.

Diese Millionen ziehen ja die paar Wenigen mit den Abgrund. Aber da die Millionen Vollverblödeter Ego-Konsumtrottel noch nicht mal wahrgenommen haben, wie nah der Abgrund ist, ist das auch egal.

Was kann man tun?

Zu den Göttern beten. Den Göttern wieder Raum geben im eigenen Leben. Auf daß sie uns vielleicht helfen, in dieser endlos langen, dunklen Nacht.

Teutoburgs Wälder

***

Böses verschwindet nicht durch Ignoranz

am 13. April 2017 von teutoburgswaelder in Bewusstsein, Identität

Du mußt dagegen kämpfen!

Zur Tagesenergie 102 [Jo Conrad]

Mir gefällt das immer weniger. Wenn er erzählt, von wegen „alles laufen lassen“ (= annehmen), ändert sich davon nichts.

Alles laufen lassen – als gegeben annehmen – nicht in Resonanz gehen, ist damit gemeint. Akzeptieren / tolerieren  – andere Worte, gefällig? Ich denke, es ist klar, was ich meine.

Frau U. Haverbeck hat mal zu einem Mann gesagt, der nicht gegen das Böse kämpfen wollte, sondern statt dessen lieber Aussteiger werden wollte mit eigenem Hof, Acker und Selbstversorgung: „Dann kommen Sie zu Dir und machen Dir den Hof/Garten/Ernte (und so weiter) kaputt.“ Ich füge hinzu: Oder Sie nehmen von Deiner Arbeit/Ernte einen beträchtlichen Teil an Zins oder sonstigem Tribut.

So haben sie es früher gemacht.

Heute ist das für „die“ uninteressant. Laut deren Meinung haben wir zuviel Menschen auf der Welt, von denen sehr viele „weg müssen“. Sie sind nicht mehr an landwirtschaftlichen Ernten oder Teilen davon interessiert. Ihnen gehört sowieso fast alles, inklusive der Waffen, es physisch zu verteidigen.

Ich habe damals den Mann, der nicht gegen das Böse kämpfen wollte, und lieber seinen Acker bestellen wollte, das Böse also quasi ignorieren wollte, gut verstanden; ich dachte, Frau Haverbeck liege falsch.  Heute weiß ich, daß das ein Irrtum meinerseits war.

Genauso wenig Erfolg hat das, was der Buddhismus sagt: Nicht in Resonanz gehen mit dem Bösen. Dasselbe wird in dieser Folge der Tagesenergie gesagt: es reiche aus, wenn man mit dem Bösen nicht in Resonanz gehe, dann „löse sich das Böse auf“, oder so ähnlich.

Dies stimmt nicht. Man kann nicht in Frieden neben dem Bösen leben, es läßt das nicht zu. Und, ganz wichtig: Es verschwindet nicht dadurch, daß man es ignoriert, und nichts tut.

Teutoburgs Wälder

[Wie recht Frau Haverbeck damals schon hatte!]

***

Auch wenn du sanft und voller Liebe bist, kannst du nicht neben einem tollwütigen Hund schlafen

am 29. Januar 2017 von teutoburgswaelderin Überleben, Bewusstsein, der große Austausch, Gesellschaft

Auf dem Großen Ehberg

Aus:

„…. Wirathu zeigt eine ganz klare, unerbittliche Haltung gegenüber dem Islam: „Auch wenn du noch so voller Sanftmut und Liebe bist, kannst du doch nicht neben einem tollwütigen Hund schlafen. Wenn wir schwach sind, wird unser Land moslemisch werden.“ Manche seiner Predigten hätten ob ihrer Schärfe wohl das Potential, ganze Kohorten von Bessermenschen reihum in Ohnmacht fallen zu lassen.

Die Buddhisten haben aus der Geschichte gelernt, denn auch sie wurden im Lauf der letzten tausend Jahre von der Wüstenreligion zurückgedrängt; all zu gerne wird vergessen, dass Afghanistan einmal ein buddhistisches Land war, Pakistan und Bangladesch wurden den Hindus abgetrotzt und auch auf Indonesien und Malaysia war der Islam nicht seit jeher heimisch. In all diesen Ländern machten die friedlichen und toleranten hindu-/buddhistischen Bevölkerungen den selben Fehler, sich der Ausbreitung des Islam nicht entschieden entgegen zu stellen. Trauriger Höhepunkt dieser Unterwerfung war wohl die Sprengung der Buddha-Statuen von Bamyan 2001 durch sich auf den Koran berufende Taliban-Barbaren.

Diesen Fehler wollen die Buddhisten offenbar nicht wiederholen, weswegen sich jetzt die Mönche selbst als Hüter ihres Glaubens dem Kampf stellen. Ashin Wirathu hat in Myanmar eine breite und bunte Bewegung sämtlicher buddhistisch geprägter Ethnien hinter sich versammelt. Die breite Zustimmung, welche die „Ma Ba Tha“-Bewegung des Mönchs erfährt liegt nicht zuletzt darin begründet, dass die Rohingya traditionell gar nicht im Nordwesten des Landes heimisch sind; sie kamen erst im Zuge der englischen Besatzung Indiens nach und nach vom heutigen Bangladesch her eingewandert – und brachten so den Islam mit.

Durch die für Moslems beinahe schon typische Art, sich mit Aufständen und Unruhen bis hin zu Unabhängigkeitsbewegungen unbeliebt zu machen (von denen man im Westen halt nie etwas mitbekam, solange dort noch das Militär herrschte), sehen sich die Rohingya heute einer geschlossen gegen sie stehenden Mehrheitsgesellschaft gegenüber, die noch dazu durch die Mönche absolute spirituelle Legitimation besitzt.

So ist es auch kein Wunder, dass dieses erfolgreiche Modell sich inzwischen auszubreiten beginnt: Im Nachbarland Thailand hat mit Phra Apichart Punnajanto bereits ein weiterer buddhistischer Mönch den Kampf aufgenommen; er beschränkt sich zwar noch auf die sozialen Medien, doch auch er stößt in einem Thailand, dessen Süden regelmäßig von moslemischen Anschlägen terrorisiert wird, auf breite Zustimmung zu seinem Modell eines „wehrhaften Buddhismus“.

Quelle: https://www.contra-magazin.com/2017/01/buddhismus-vs-islam-die-wehrhaften-moenche-von-myanmar/

Ende alter Artikel. Der Link funktioniert noch.

Hier in Folge nochmal öfter alte Artikel von mir.

KeineHeimatKyffhäuser

 

2 Gedanken zu “Alte Artikel: Rückzug der Götter – Böses verschwindet nicht durch Ignoranz – Auch wenn du sanft und voller Liebe bist kannst du nicht neben einem tollwütigen Hund schlafen

  1. latexdoctor

    Danke für das Wiederaufleben lassen, dies war mir unbekannt, so wie vieles anderes dass man tagtäglich neu erfährt, doch bereits „kalter Kaffee“ ist, natürlich nicht aus unseren „QUALitätsmedien“

    Du bist einfach fantastisch, ♥♥ dank 🙂

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