Warum nur eine egalitäre gewaltfreie Gesellschaft eine Zukunft hat

Rechte und Pflichten in einer inhomogenen Bevölkerung, in der noch dazu fast jeder gegen jeden hetzt, Rechte und Pflichten, die nur mit Macht (=Gewalt) durch gesetzt werden können, taugen nichts.
Was ist daran so schwer zu verstehen?

Zum Thema: Egalitäre, gewaltfreie Gesellschaft

Deshalb sollte die Gesellschaft, in der man lebt, homogen sein. Man sollte freiwillig ihr Teil sein, gerne an ihr teilhaben. Eine Art „zwangsweiser“ Hinein-Geburt zb. als armes Arbeiterkind passiert zwar, ist auch Schicksal, aber möglichst schnell zu ändern. Bei mir war das leider so, daß ich viel zu spät erkannt habe, was es ausmacht, als armes Arbeiterkind einer ebenso armen Arbeiterfamilie, die noch dazu kriegstraumatisiert war, geboren zu werden. Das sucht man sich nicht aus. Aber man hat die Pflicht, sich davon zu befreien – sobald man erkennt, was vor sich geht.

Vor der Erkenntnis ist keine Befreiung möglich.

Die deutsche Gesellschaft (ich bin in Westdeutschland groß geworden) empfinde und empfand ich immer als spießig, bürgerlich bis hin zum schlimmen Kleinbürgertum, wo die Mutter Angst hat die Wäsche anders rum aufzuhängen, weil dann die Nachbarn tratschen. Trotzdem hatten meine Eltern beide ein gewisses Rebellentum in sich, vielleicht eben genau aufgrund ihrer Kriegstraumata, ein Rebellentum, welches sich dann in mir ab einem gewissen Alter zum Glück nach vorne drängte und mich mein ganzes Leben mit einer enormen Kraftanstrengung, die leider viel zu spät geschah, verändern ließ.

Bindung muß erworben werden in  der Kindheit, in der Jugend; sind die Eltern bindungsgestört, wird das bei den Kindern nicht viel anders sein, ja, es kann gar nicht anders sein. So erlebe ich die gesamte deutsche Bevölkerung: Ängstlich, kriechend, obrigkeitshörig, auf extreme Sicherheit bedacht, nur nicht auffallen. Es ist fast überflüssig, zu erwähnen, daß Männer mit solchen Eigenschaften für mich niemals anziehend waren, allerdings gab es nie andere. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, welche kennen gelernt zu haben 😉 Diese Eigenschaften würde ich aber als normal bezeichnen bei einem Volk, welches durch 2 Weltkriege ging und welches einen enormen Aderlaß hinter sich hat. Da sind halt keine Kämpfer mehr übrig, keine Tapferen, keine Leidenschaftlichen. Die Überlebenden der zwei Weltkriege, die in Wirklichkeit nur einer waren, sind Kriecher – anders kann man das nicht ausdrücken. Sie haben auch keine Identität mehr, denn Identität zu besitzen, würde bedeuten, daß man für irgend etwas, nämlich das Eigene, kämpft. Das tut der Deutsche nicht. Aber da er ja auch keine Identität mehr hat, muß er sich also gar nicht fragen, wofür er kämpfen sollte, wenn er denn müßte.  Wie praktisch. Warum daran etwas ändern? Ergo trägt er Maske, ohne zu hinterfragen, kriecht Merkel oder sonstwem hinterher und ist scheinfröhlich. Weil: man darf sich ja nichts anmerken lassen. Das ist oberstes Gebot traumatisierter Menschen. Innen drin brodelt es, herrscht die totale Gewalt – oder wie sonst soll man Menschen nennen, die ihren eigenen Kindern zumuten, 6 Stunden im Schulunterricht mit Maske rum zu sitzen? „Da müssen die Kinder halt durch“, denkt der Kriecherdeutsche, so,  wie seine Vorfahren eben durch Kriege, Leid und Entbehrungen durch mußten.  Und überhaupt, das war ja alles viel schlimmer! Mitleidlos, gnadenlos ist er geworden, der deutsche Kriecher, aber nach außen hin fröhlich. Weil: Keiner darf etwas merken. Zu gefährlich. So ähnlich wie auf der Titanic, das Deck steht schon halb unter Wasser, aber es wird weiter getanzt und gesoffen.

Eine egalitäre, gewaltfreie Gesellschaft, die nur die Zukunft sein kann, kann natürlich so überhaupt nicht entstehen. Für eine solche Gesellschaft braucht es Bewußtsein bei den Menschen. Leider muß deshalb das Alte erst kaputt gehen. Es gibt keinen Menschen, der das mehr bedauert als ich. Ich hätte lieber eine Art „sanften Übergang“; als Rentnerin, nicht mehr belastbar, ist das alles nichts mehr für mich. Ich hätte lieber einfach nur in Ruhe mit ein bisschen mehr Rente Bilder gemalt. Oder auf der Straße gespielt. So, wie es ist, ist es doof, und ich bin kein bisschen resilient, wenn es Unruhen gibt, bin ich nicht verteidigungsfähig. Hoffen wir, daß es spätere Generationen besser  haben werden. Aber die schlechte Energie, die durch die Gewalt, die jahrtausende Jahre alte Gewalt entstanden ist, die muß weg, die muß umgewandelt werden, die Menschheit darf so wie bisher, nicht weiter machen. Deshalb hat nur eine egalitäre gewaltfreie Gesellschaft eine Zukunft. Alles andere würde bedeuten: So weiter machen, wie bisher, denn Diktatur bleibt Diktatur, egal, unter welcher Prämisse, auch eine völkische Diktatur ist deshalb abzulehnen.

Musik: Es wird geschehen

Es wird gescheh`n (Altes deutsches Revolutionslied)

Es wird gescheh’n es wird gescheh’n die Zeit ist nicht mehr fern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern

Ref: Es wird gescheh’, es wird gescheh’n die Zeit ist nicht mehr fern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern

Die Herrscher solln am ersten Tag halt zu den Henkern wallen
Das Land ist frei von Tyrannei sobald ihr Haupt gefallen
Das Land ist frei von Tyrannei sobald ihr Haupt gefallen

Als nächstes ja bekomm den Lohn sind die Minister dran
Bald baumelt schon die Reaktion und ekle Pfaffen dann
Bald baumelt schon die Reaktion und ekle Pfaffen dann

Ihr Brüder all nehmt in die Hand die Waffen und die Wehr’n
Schon hört man es im ganzen Land des Aufruhrs dumpfes Gär’n
Schon hört man es im ganzen Land des Aufruhrs dumpfes Gär’n

Und sehn wir noch Tyrannen froh und schwelgend beim Gelag
Wir hungern gern, denn gar nicht fern ist unser Freiheitstag
Wir hungern gern, denn gar nicht fern ist unser Freiheitstag

Ref: Es wird gescheh’, es wird gescheh’n die Zeit ist nicht mehr fern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern
Da werden all die hohen Herrn gehang an die Latern

KeineHeimatKyffhäuser

2 Gedanken zu “Warum nur eine egalitäre gewaltfreie Gesellschaft eine Zukunft hat

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