Zerstören kann jeder (männliches Prinzip), erschaffen nicht (weibliches Prinzip)

Über diese beiden Gegensätze.

Davor ein Link zum Thema Matriarchatsforschung: https://matriarchatsforschung.com/ii-forschungen-ueber-historische-matriarchale-gesellschaften-fruehgeschichte/europa-und-der-mittelmeerraum/

Kurz zusammengefaßt: es hat das Matriarchat gegeben und es  hat langfristig funktioniert. Das ist vielleicht der Hauptgrund, warum es totgeschwiegen /- geschrieben wird, in einer patriarchalischen, kapitalistischen Gesellschaft, die von der Zerstörung lebt, und vom Neuaufbau?

Kapitalistische Denke spricht aus Sätzen wie: „Ja, dann machen wir ein bisschen Krieg und bauen alles wieder neu auf.“ Solche Behauptungen sind mir mein Leben lang begegnet. Auch Deutsche äußern sich gerne so, als ob ihnen zwei überlebte Weltkriege die Haltung vermittelt hat, daß „alles überlebbar sei und man alles neu erschaffen/aufbauen kann“. Solch ein Denken, solch eine Einstellung, liegt für mich nahe am Größenwahn, gepaart mit grenzenloser Selbstüberschätzung und gleichzeitigem Nichtachten der eigenen wertvollen Kultur und des Lebens.

Diese Haltung ist lebensfeindlich und lebenszerstörend. Davon abgesehen mißachtet solch eine Einstellung die Tatsache, daß es sehr leicht ist und schnell geht, etwas zu zerstören, dagegen ist es jedoch sehr schwer und langwierig, Leben, eine Kultur oder eine Gesellschaft aufzubauen. Kultur ist ein unmittelbar schöpferischer Akt, und damit weiblich, jemand, der Kunst und Kultur zerstört, handelt nach dem männlichen Prinzip, im Hinterkopf die Gewißheit habend, daß „das alles nichts Wert ist“; jemand, der menschliches Leben gebärt, handelt nach dem weiblichen Prinzip, jemand, der Menschen tötet, was sehr schnell gehen kann mit modernen Waffen im Vergleich zur Dauer der Entstehung des Lebens bis zu seiner Vollreife als erwachsener Mensch, handelt nach dem männlichen Prinzip.

Dasselbe kann man auf alle Tätigkeiten anwenden. Entweder eine Tätigkeit ist schöpferisch, produktiv=weiblich, oder sie ist zerstörend=männlich. Beides geht nicht, das Eine schließt das Andere aus. Um diesen eher negativen Eindruck des männlichen Prinzips etwas abzumildern, bezeichnet man das männliche Prinzip auch als „zergliedernd“, „analytisch“, als das Prinzip des „logischen“ (rationalen) Denkens, im Gegensatz zum weiblichen intuitiven Denken. Weibliches intuitives Denken wird oftmals von Frauenhassern als „unlogisch“, „irrational“ und „weniger wert“, abgetan, weil männliche Frauenhasser weibliches Denken nicht nachvollziehen können, in der Regel fordern solche Typen dann direkt in einem Atemzug, Frauen das Wahlrecht abzuerkennen. Solche Menschen sind eher armseligen Geistes und zu vernachlässigen. –

Nur die männliche Denk- und Handlungsweise ist mit dem Kapitalismus vereinbar. Grund: Kapitalismus ist nichts anderes als Profitmaximierung. Einschränkungen auf der Jagd nach möglichst hoher Rendite sind dabei nicht vorgesehen, Rücksicht auf Leben und Natur natürlich auch nicht. Man kann also mit Fug und Recht behaupten: Kapitalismus geht über Leichen, hauptsache, das Endergebnis, der Profit, stimmt. Solch ein Handeln ist dem weiblichen Prinzip diametral entgegen gesetzt. Das weibliche will erschaffen und erhalten. Nicht unbedingt um jeden Preis, aber es will erhalten.

Nun wird natürlich gesamtgesellschaftlich behauptet, daß Gesellschaften anders als kapitalistisch / hierarchisch / männlich beherrscht, nicht funktionieren könnten. Dies stimmt aber so nicht, wenn man sich mit dem Thema Matriarchat beschäftigt, erfährt man, daß auch größere komplexere Gesellschaften durchaus so gelebt und lange existiert haben. Nur wird diese Wahrheit, wie so viele andere, von den Menschen fern gehalten.

Wer sich für dieses Thema interessiert, muß sich also selbst da rein arbeiten, das heißt, er muß aktiv werden, selber Quellen suchen, Bilder, Vorträge, Bücher etc pp, ausfindig machen.Diesebezüglich gibt es im Internet doch einiges zu finden.

Da das Interesse der Bevölkerung an solchen Dingen gegen Null geht, und der Wille, sich irgendwo unabhängig zu informieren, allgemein fast gar nicht ausgeprägt ist, macht es für mich auch keinen Sinn mehr, diesen Artikel hier noch länger werden zu lassen. Die Stichworte zum Thema habe ich oben gegeben, und das muß reichen.

Man mag noch einwenden: Ja, aber es gibt so viele Frauen in hohen Positionen. Dazu ist zu sagen: Dieser Eindruck kann durchaus entstehen. Er ist aber dem Umstand geschuldet, daß man da genauer hinschaut, im Gegensatz zu früher, vor allen Dingen medial. Es wird Wert darauf gelegt, möglichst viele Frauen in Führungspositionen (oder scheinbaren Führungspositionen) zu zeigen, die irgendwie unfähig sind, bei dem, was sie tun, um den Frauenhass in der Bevölkerung weiter zu steigern. Letzten Endes handelt es sich dabei nur um eine weitere Variante des „Teile-und-Herrsche“: Mann gegen Frau. Ich bin hundertprozentig sicher, daß diejenigen, die die Entscheidungen treffen, allesamt Männer sind und nach dem männlichen Prinzip handeln.

KeineHeimatKyffhäuser

 

 

2 Gedanken zu “Zerstören kann jeder (männliches Prinzip), erschaffen nicht (weibliches Prinzip)

  1. latexdoctor

    Patriarchat = Matriarchart = Pariarchat = … so kann man die endlos weiterführen

    ARCHAT = Archaisch !

    Das alleine beweisst schonn dass BEIDE dieser Formen D U M M sind.

    Nur wenn wir es machen wie unsere Ahnen, nicht die alleine Frau hat sdas sagen und auch nicht alleine der Manm, beide haben dieselben rechte, die Pflichten Jagen / Sammeln werden so aufgeteilt dass es sinn macht, wenn eine Frau mit dem Körper einer Athletin sammelt und der Mann mit Hühnerbrust und einer nicht vorhandenen Schulterbreite zur Jagd geht, dann ist es klar dass man vegetarisch leben MUSS (und evtl die Frau schneller verwitwet als verheiratet ^^)

    Wenn wir nicht aufhören uns „Flöhe“ in die Ohren setzen zu lassen, von „Feministinnen“ und / oder „Machos“, dann ist eines sicher, wir werden niemals aus der Sklavenrolle kommen, denn die sich aufhetzen lassen zu „ich habe mehr wert weil ich M oder W oder D „, ja auch das dümmlich letze muss dann aufgeführt werden, die sagen dass ein Geschlecht IN ALLEM / GANZ ALLGEMEIN besser sei, ist nicht weiter entwickelt als die welche sagen dass es 100+ Geschlechter gäbe

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    1. Na ja diese Beweisführung würde ich nicht teilen, aber wenn etwas Sinn macht gehe ich damit konform. Bin kein Verfechter von irgendwelchen zwanghaften „Das muß jetzt so und so – sein“-Theorien.
      Der Artikel handelt vom männlichen und weiblichen Prinzip und genauso klar ist, daß jeder Mann eher nach dem weiblichen Prinzip leben und handeln kann wie umgekehrt. Es wird also auch keinerlei Wertung der Geschlechter vorgenommen.

      Gefällt 1 Person

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