Aufrecht und langsam geht der freie Mensch

Auch wenn er Rentner ist, wie ich. Auch wenn er chronisch krank ist, wie ich. Ja, so ein Leben am Rande der Gesellschaft ist geradzu dazu prädestiniert, den Anderen vorzumachen, wie „es“ geht: Leben.

Leben ohne andere zu schädigen.

Ja, ich weiß jetzt geht das Gejammer und Geschimpfe wieder los. Ich bin auch kein Linker, obwohl ich den maßlosen und ungezügelten Kapitalismus für das Hauptübel dieser Welt halte. (Also ihr „Rechten“ könnt eure Schimpferei direkt sein lassen, aber ich weiß, wenn ich sowas schreibe, schimpfen die Linken, also ist es auch egal, was ich bin). Wo waren wir? Beim Kapitalismus. Dem sich die Deutschen ebenso bedenkenlos untergeordnet haben. Denn. Wer viel hat, wahrt den Schein und da in Deutschland nur Schein zählt (und viele Autos, protziges Haus etcpp), bleibt das auch vorerst so. Der Rentner, der zu Fuß durch die Straßen kriecht, langsam, wird  nicht beachtet, weil man vor Armut die Augen verschließt. Das ist typisch deutsch (vielleicht auch anderswo so, ich weiß das nicht, ich kann das nicht beurteilen, deshalb schreibe ich nur über Deutschland), und so lange das so bleibt, wird sich nichts ändern. Nirgendwo. Nicht in Deutschland, nicht auf der ganzen Welt.

Denn Leben ist die oberste Prämisse. Dabei ist es egal, ob es sich um den Regenwurm im Dreck, den Baum im Wald oder den armen Rentner handelt: Lebenlassen und möglichst gutes (d.h. menschengerechtes) Leben ermöglichen, ist oberste Prämisse des Menschen, sollte sein ethische Handlungsleitlinie sein. Dabei ist auch die Religion egal. Das Einzige, was diesen Grundsatz einschränkt, ist das Geburtsrecht: Jedem Volk das Land, welches ihm geburtsmäßig, also aufgrund von energetischer Heimatverbundenheit zusteht. Das ist das Einzigste! Recht auf Heimat gehört zum menschengerechten Leben.

Das kapiert der Deutsche aber nicht. Er lebt in seinem Ego (d.h. in seiner Nach-außen-viel-Schein-aber-wenig-Sein-Welt), und weiter denkt er nicht. Das ist das, was Dr. Coldwell mit „armselige Deutsche Kriecher“ beschreibt. Der Deutsche war mal anders, das ist sehr lange  her, VOR der zwangsweisen Einführung des Christentums, war der Deutsche mal ein sinnliches, ein fühlendes, ein esoterisches (im besten Sinne) Wesen, welches MIT der ihn umgebenden Natur lebte, anstatt sie zu zerstören.

Alte Linde, Jechaburg

Die Zerstörung ist heute so allgegenwärtig, keiner fragt mehr danach. Egal, ob es sich um Regenwürmer, Bäume oder Menschen handelt. Ein Umdenken wäre nötig, aber kein Schein-Umdenken, wie es grüne Spinner vormachen (Bsp: Elektroauto statt Benziner), sondern ein radikales Umdenken: Was brauchen wir als Menschen um menschengerecht zu leben und zu arbeiten. Alles andere muß logischerweise weg. Das sähe dann vielleicht aus wie bei den Amish. Oder so. Es begänne also damit, daß der Einzelne wieder sinnvoll arbeitet, d.h. mit der Landwirtschaft in kleinem Stil, beginnt. Selbstversorger sein ist so viel Arbeit, da bleibt keine Zeit mehr für Anderes. Nur so als Beispiel.  Hochtechnologien brauchen wir nicht, ganz zu schweigen, von krankmachenden Dingen wie Funk. Und schon würden die Menschen gesünder.

So in etwa. Aber die Menschen verstehen nicht. Erst muß der Zusammenbruch kommen. Vorher werden sie nie verstehen. Ich bin wie gesagt, kein Linker, ich bin nationaler Anarchist. Nur so, in Rückbesinnung auf Altes, kann menschliches Leben in Einklang mit der Natur, wieder funktionieren. Denn nicht alles Alte ist schlecht, schließlich hat die Menschheit seit Jahrtausenden in Stamm und Sippe gelebt. Und: Jedes Volk, jeder Stamm, jede Sippe, hat das Recht auf die eigene unverschmutzte Heimat – deshalb muß es natürlich heißen: Rückführung aller Armeen, aller Soldaten, da, wo sie nicht hin gehören. Eine gesunde Welt ohne Egoismen würde Kriege überflüssig machen.

Aber dazu ist es noch sehr weit hin. So lange muß und werde ich als Rentner außen an der dummen Masse vorbei kriechen. Höchstwahrscheinlich werden sich diese Veränderungen auch nicht mehr in meinem Leben einstellen. Aber irgendwann werden sie kommen, da bin ich sicher. Weil kein Weg daran vorbei führt. Die Natur regelt diese unerfreulichen Dinge irgendwann mal von alleine. Vielleicht mit einer echten Seuche, vielleicht mit sonstigen Katastrophen, das ist auch egal. Wichtig ist nur das Wissen, daß das passieren wird.

Natürlich können alle, die es ehrlich meinen, daran mit arbeiten, daß dieses Ziel etwas eher erreicht wird. Aber mehr können wir nicht machen.

KeineHeimatKyffhäuser

ps.: Ach ja, der Knödel, der da verzweifelt schon seit Jahren bei youtube „Mitstreiter“ sucht für seine Landarbeit, der sucht immer noch. Er meinte vor ein paar Tagen unter einem seiner Videos, alleine könne er das nicht. Ich hab ihn gefragt, warum er alleine nicht kann. Antwort: Keine.  Das ist eben der Unterschied: Wenn ich der Meinung bin, daß ich irgendwas machen muß, dann mache ich das auch, und suche nicht erst im Internet jahrelang Mitstreiter. Solche Leute sind Egoisten. Sie suchen im Netz nur Aufmerksamkeit.

2 Gedanken zu “Aufrecht und langsam geht der freie Mensch

  1. K.

    Solchen nachhaltigen Lebensvorstellungen ist zuzustimmen. Wir haben aber ein Geldsystem, welches als globales Finanz- und Kreditsystem die Massen einsperrt. Alle sollen sich verschulden, konsumieren, sich geistig unterjochen, in Kriegen gegeneinander bluten, und anschließend vernichten lassen. Ein Selektionsprozeß ohne großartiges Verstehen der Mechanismen, mit Ausnahme der Mächtigen.
    Gedanken zu Plan B – https://nuada1111.wordpress.com/2019/06/16/gedanken-zu-plan-b/ Ob solche Sachen funktionieren, ich weiß es nicht.
    Der „Knödel“ müßte es auch nicht alleine können, aber menschenfreundlichere Arbeitsweisen sind im gegenwärtigen Betrugssystem nicht vorgesehen; es blieben Schulden und Steuerlast. Nicht jeder arbeitet gerne führend, manchem reicht ein Traktor, auf dem er seine Runden dreht. Der andere repariert den Traktor, will aber nicht fahren. Sinnvolle Arbeit wäre volksdienlicher unterwegs, auch langsamer.
    Die „Alte Linde“ steht wohl unter Naturschutz, scheint begehbar zu sein, früher beliebter Kinderspielplatz, wenn meine Internetinfos richtig sind? Mußte an Uwe Lammla denken.

    Gefällt 1 Person

    1. Plan B ist mir bekannt.
      Aber auch hier scheitert es an den ausführenden Menschen: Die wollen einfach keine Alternativen zum derzeitigen System.
      Zur Linde weiß ich faktisch nichts. Außer, daß das schön aussieht und Fotos wert ist.

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