Dürre ohne Ende

Nun ist es September und eigentlich Herbst. Nachts ist es auch schon kühler, es gab auch schon mehrere Kaltfronten. Aber keinen Regen.

Normal ist das nicht. Früher waren Kaltfronten in der Regel mit Regen eingebunden.

Den letzten Regen gab es hier vorige Woche, ein kurzer Schauer. Davor gab es wochenlang nichts. Wie so oft, dieses Jahr.

Der Boden im Garten ist bis tief runter ganz trocken. So kann nichts mehr wachsen. Das Einzige, was bei mir im Garten noch wächst, sind die Sonnenblumen, allerdings mit herabhängenden Blättern, und sie verblühen sehr schnell, und das neue Superunkraut, der Hornsauerklee. Dieser wird zur Seuche, da er trockenheitsresistent ist und mit der Zeit alles andere unterdrückt. Da ich meinen Garten ja sowieso kündigen will, bekämpfe ich den Hornsauerklee auch nicht mehr, außer an Stellen, wo er massiv überhand nimmt und man seine dicken Polster mit dem Spaten entfernen kann. Alles andere geht sowieso nicht, da der Boden so trocken ist, daß sich Wurzeln nicht mehr einfach entfernen lassen. Soll sich doch der Nachmieter mit dem Unkraut auseinander setzen.

Was ist Hornsauerklee? Klick

 

Verdorrter Topinambur

Zur Dürre verlinke ich eine interessante Seite, das Thüringer Storm Chaser Forum, mit folgendem thread:

Trockenheit/Dürre 2019: Klick 

Dort kann man anhand der dort veröffentlichten Karten vom Deutschen Wetterdienst und vom  Helmnoltz Zentrum für Umweltforschung, UFZ,  erkennen, daß die Böden in Thüringen deutschlandweit am Trockensten sind.

Allerdings muß man hinzu fügen daß es in allen  Bundesländern größere Regendefizite gibt, die auch bis Ende August nicht mehr aufgeholt werden können. In Sachsen-Anhalt und Sachsen wurde im Flächenmittel bisher noch nicht einmal 50 % vom langjährigen Sommermittel erreicht. Und selbst im vergleichsweise nassesten Bundesland (Baden-Württemberg) waren es im Sommer 2019 bisher nur 74 %.

Windradparks stehen ja seit Neuestem im Verdacht, zur Dürre mit beizutragen. Was ich davon halten soll, weiß ich nicht. Ich könnte es mir aber vorstellen. Hier stehen die Dinger ja auch, westlich von uns.

Neue Heimat Kyffhäuser

5 Gedanken zu “Dürre ohne Ende

    1. Hast du diese Seuche auch?
      Man wird dem nicht Herr. Im alten Garten habe ich es längst aufgegeben, den zu bekämpfen. Er wächst zu richtig dichten Matten aus und blüht ohne Ende, was heißt, daß auch der Boden voller Samen ist.

      Eine Stelle am Weg habe ich den ganzen Sommer regelmäßig gejätet, mindestens 10 mal gründlich, dh. immer die neu aufkeimenden Sämlinge mitsamt Wurzel entfernt. Das hat nicht geholfen. Er läuft immer wieder neu auf. Was bedeutet: der gesamte Boden ist mit dem Zeug verseucht.
      Allerdings kommt er auch vom Nachbarn immer wieder neu rein. Dem Nachbarn ist das egal. Mir mittlerweile auch. Soll sich doch der, der nach mir diesen Garten pachtet, damit rum ärgern.

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  1. Pingback: Windsterben durch Windkraft – KeineHeimatKyffhaeuser

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