Das Matriarchat ist nicht das Gegenteil vom Patriarchat

Einen schönen Text habe ich gefunden:

Das Matriarchat ist nicht das Gegenteil vom Patriarchat:

https://frieda-online.de/waere-das-matriarchat-eine-loesung/  => Klick —

link ist tot —-

Frauenkopf, Felsen 5, Externsteine

Ich fasse zusammen bzw. erweitere den Text:

Mütter-Werte, so wie sie im Artikel genannt werden, sind bedürfnisorientiert und gelten für alle Menschen.

Männer-Werte dagegen sind hierarchisch festgelegt, dh. derjenige, der scheinbar (den Männern, dem herrschenden System) am Nützlichsten ist, bekommt am Meisten, bis ganz runter in der gesellschaftlichen Hühnerleiter, zu denjenigen Menschen, die (scheinbar) unnütz sind (weil Männer das so glauben). Mit „Nutzen“ ist immer der unmittelbare Nutzen für Männer gemeint; die Folgen zeigen sich auf dieser Erde in beeindruckender Art und Weise: Profitmaximierung, Umweltzerstörung, Mißbrauch, Krieg und letzten Endes Tod alles Lebens.

Männer-Werte sind also immer von HERRschaft geprägt und nicht hierarchie-frei, es gibt Konkurrenz und Gewinner bzw. Verlierer in diesem Konkurrenz-Kampf, was in der Regel von ihren Befürwortern mit der Mär: „Aber in der Natur ist das doch auch so“, rechtfertigt wird. In der Tat wurde Darwinismus mal als Konkurrenzkampf und Überleben des Stärkeren definiert, wobei Stärke mit körperlicher Stärke gleich gesetzt wurde; dies hat sich aber im Nachhinein als falsch heraus gestellt, denn der Stärkere kann sehr wohl (und ist es in der Regel auch) der besser (an die Verhältnisse) Angepaßte sein. Anpassung hat aber nichts mit Konkurrenz (bis zum Tod des Feindes, notfalls) zu tun, sondern mit Kooperation. Zur Kooperation braucht man aber weibliche Eigenschaften wie Kommunikationsfähigkeit und Empathie, eben jene Eigenschaften, die oben „Mütter-Werte“ genannt werden. 

Kooperation ist also das zu bevorzugende Lebensmodell. Mit Männern ist das wohl eher nicht dauerhaft machbar.

Neue Heimat Kyffhäuser

 

2 Gedanken zu “Das Matriarchat ist nicht das Gegenteil vom Patriarchat

  1. Nordwind

    (ich kann den Text von frieda-online nicht aufrufen, da kommt nichts, wenn ich das anklicke)

    Das Matriarchat ist nicht das Gegenteil vom Patriarchat:
    Ja, das ist wahr.
    Leider kann ein patriarchal geprägter und verfestigter Verstand nichts mit dieser Aussage anfangen. Da wird in Gegenteilen gedacht und bewertet: gut – schlecht, richtig – falsch, positiv – negativ,….
    Ich habe ein paar Bücher von Heide Göttner-Abendroth gelesen und war auch zwei Mal zu einem Jahreskreisfest. Das hat mir eine Tür geöffnet und mich in meinem lebenslangen Gefühl bestätigt, daß wir in einer künstlichen, widernatürlichen, lebensfeindlichen Gesellschaftsordnung leben. Und es hat meinen Blick geschärft, seitdem sehe ich die Überbleibsel, die Reste, die Fragmente des Matriarchats. Vieles ist matriarchal und hat nur ein patriarchales, monotheistisches Mäntelchen um.

    Heide Göttner Abendroth kann ich empfehlen zum Thema.
    Es gibt mittlerweile auch einiges auf youtube.

    Und hier ist noch ein (Kinder)lied, ist vielleicht bekannt. Es hat einen dreivierteltakt, man kann also Walzer dazu tanzen.
    Absolut matriarchal:

    Es war eine Mutter
    die hatte vier Kinder
    den Frühling, den Sommer
    den Herbst und den Winter

    Der Frühling bringt Blumen
    der Sommer den Klee
    der Herbst, der bringt Trauben
    der Winter den Schnee
    ….
    MfG

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    1. hallo! Vielen Dank für den konstruktiven Kommentar und den Hinweis. Die Seite „frieda online“ scheint es nicht mehr zu geben.

      In der Tat können Männer mit Aussagen wie „das Matriarchat ist nicht das Gegenteil vom Patriarchat“, nichts anfangen, da sie auf Konkurrenz und Wettbewerb geeicht sind von Kindesbeinen an. Das Matriarchat, das mütterliche Prinzip dagegen, ist möglichst hierarchiefrei, kommt ohne Wettbewerb aus weil es sich um die Bedürfnisse aller kümmert.

      Das können sich Männer nicht vorstellen. Bei denen muß es immer Kampf, Sieg und Verlierer geben, und die Verlierer sind id.Regel „selbst schuld“ und dürfen verrecken.
      Deshalb ist der Kapitalismus / Neoliberalismus DAS System der Männer, wenn auch öffentlich falsche Fährten gelegt werden im Sinne: „Die Frau ist schuld, daß die Gesellschaft kaputt geht“.
      Diese Fährten sind gezielt gestreute Desinformationen.

      H. Göttner-Abendroth ist mir ein Begriff, da ich in Köln, als ich noch dort wohnte, ein paar Mal an einer Gruppe teilnahm, die sich mit dem Thema „Matriarchat“ beschäftigte.
      Das war sehr interessant, ich habe noch Unterlagen aus dieser Zeit. Wir haben dort gelernt, daß das Matriarchat nicht das ist, wofür es öffentlich gehalten wird (Desinformation um Männer und Frauen gegeneinander aufzubringen, was ja auch funktioniert hat), wir haben gelernt, daß das Matriarchat funktioniert (!) und daß diese Dinge möglichst nicht an die Öffentlichkeit sollen.

      Aber, wie Sie ja auch richtig schreiben, man braucht der völlig falsch informierten und auch öffentlich gegen Frauen aufgebrachten männlichen Bevölkerung gar nicht mit „so einem“ Thema zu kommen, da reagieren die direkt aggressiv und ablehnend, ohne sich näher damit zu beschäftigen.

      Vielleicht haben Männer auch nur Angst, daß man ihnen ihre Macht nimmt. Denn die im Hintergrund, die Strippenzieher, das sind Männer. Öffentlich ins Rampenlicht stellt man gerne gefügige Frauen wie Merkel, v.l: Leyen und so weiter. Um die Tatsachen zu verwischen.

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