Unterschiede: Konsensprinzip – Mehrheitsprinzip

Was ist das Konsensprinzip?

Das Mehrheitsprinzip kennt jeder: innerhalb einer Gruppe wird abgestimmt und der Wille der Mehrheit geschieht. Diejenige Gruppe, die „verloren“ hat in der Abstimmung, soll den Willen derjenigen Gruppe, die die Mehrheit in der Abstimmung erzielt hat, akzeptieren, also sich quasi unter diese Mehrheit unterordnen.

Das Mehrheitsprinzip bedeutet also quasi Macht der Mehrheit über die Minderheit.

Dieses Vorgehen wird allgemein von den Menschen als „demokratisch“ akzeptiert. Ich habe dies noch nie akzeptiert, weil ich der Meinung bin, daß keine Mehrheit, und sei diese noch so groß, über keine Minderheit, und sei diese noch so klein, verfügen darf. Jedwede Macht einer jedweden Mehrheit über eine Minderheit ist abzulehnen. Es gibt keine ethische / moralische Begründung, warum eine Mehrheit über eine Minderheit Macht haben darf. Auch die sogenannten „Interessen der Gruppe“ sind keine Legitimation für die Machtausübung über den Einzelnen.

Und, ganz wichtig: Es geht ja auch anders. Entscheidungsfindung geht auch anders als mit dem Mehrheitsprinzip. Das andere Prinzip, welches ebenfalls funktioniert, nennt sich Konsensprinzip.

Dieses Prinzip will ich hier vorstellen.

Kyffhäuser Landschaft

Das Konsensprinzip sagt eigentlich nur aus, daß Kompromißlösungen gefunden werden zwischen allen an einer Entscheidungsfindung beteiligten Menschen. Das hört sich erstmal einfach an.

Die Probleme liegen im Detail: Sind die Gruppen der Menschen, die einen Konsens suchen, zu groß, läßt sich schlecht disktuieren. Des weiteren gibt es die bekannte Gruppendynamik, die aussagt, daß sich Mitglieder der Gruppe in der Regel durch bestimmtes Verhalten Vorteile verschaffen wollen, durch die sie dann die anderen Gruppenmitglieder quasi „umstimmen“ wollen (Das „umstimmen“ kann man auch „bestechen“ nennen). Das nennt man auch in größeren Zusammenhängen „eine Hand wäscht die andere“, dh. man agiert innerhalb einer Gruppe auf „Gefälligkeitsbasis“. Der eine tut was für den anderen und umgekehrt.  Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn alle Gruppenmitglieder von solch einem Verhalten profitieren, doch ist dies in der Regel nicht so; Profiteure solch eines Verhaltens sind in der Regel immer nur die direkt beteiligten Gruppenmitglieder, alle anderen Gruppenmitglieder verlieren automatisch bei solchen „Geschäften“. Ganz zu schweigen von den Interessen des Einzelnen. Einzelne Minderheitenmeinungen werden in der Regel immer übersehen.

Deshalb muß innerhalb einer Gruppe diskutiert werden, bis der Konsens, der von allen getragen werden kann, hergestellt ist. Andere Wege, um zu den Einzelnen und seine Meinung / Interessen achtenden Entscheidungen zu kommen, gibt es nicht. Alle anderen Wege, zu Entscheidungen zu kommen, wären gleichbedeutend mit Machausübung, d.h. struktureller Gewalt,  und das ist abzulehnen.

Hier findet man Folgendes zum Thema: Klick

ZITAT ANFANG: „Es sollen Kompromißlösungen gefunden werden, aber nicht in dem Sinne, daß Positionen verwässert werden und hinterher keiner eine Lösung richtig trägt, sondern indem eine integrierende Synthese der Positionen gesucht wird.
Das verlangt viel vom Einzelnen. Man muß sich neben seinen eigenen Standpunkt stellen können, den anderen zuhören können und ihn im Wesentlichen verstehen wollen und können. 

Wir gehen hier davon aus, daß wir in einer Gemeinschaft leben, in der jeder Einzelne hinter einer gemeinsamen Utopie steht, die verwirklicht werden soll. Über die Wege dahin kann es unterschiedliche Meinungen geben, aber um unser Ziel auch erreichen zu können, ist es geradezu Voraussetzung, daß jeder Schritt von allen gleichermaßen getragen werden kann.

Ich habe eine bestimmte Meinung, diese vertrete ich und möchte den anderen überzeugen. Der andere hat seine Meinung, diese vertritt er und möchte mich davon überzeugen. Wenn ich nun das Gefühl habe, der andere hat zwar seine Meinung, hört mir aber zu – und umgekehrt – , höre ich ihm zu und vorausgesetzt, ich schaffe es, den andern und seine Meinung wichtig zu nehmen, dann können wir auch dahin kommen, zusammen mit allen anderen, daß sich seine und meine Meinung ergänzen, ohne daß wir sie jeweils aufgeben müssen. Wir können auch dazu kommen, daß es nicht nur zwei gegensätzliche Lösungen gibt, sondern, daß wir mit etwas Phantasie fünf, sechs, oder mehr noch entwickeln können, bei denen sich jeder mehr oder weniger vertreten fühlt.

Wir können so gemeinsame Lösungen entwickeln, weil sich der eine auf neue Gedanken einlassen will, weil sich neue Aspekte ergeben und weil jemand Teile seiner ursprünglichen Meinung anders bewertet bzw. zurückstellen kann.

Bei Uneinigkeit nach längeren Plenumsdebatten besteht u. U. die Möglichkeit, Vertreter einzelner Positionen in eine „Kommission“ oder „Ausschuß“ zu schicken, mit dem Auftrag, dem konsensfindenden Plenum neue Lösungsvorschläge zu machen.

Ein ausdrückliches Vetorecht halten wir nicht für nötig, da der Wille zur Konsensfindung beinhaltet, einen Widerspruch auszudiskutieren. Dabei kann es auch dazu kommen, daß Einsprüche auch als „Notbremse“ dienen, die anzeigt, daß jemand mehr Zeit, Vertrauen usw. zum Konsens benötigt, ohne daß er sofort selber inhaltlich konstruktive Vorschläge machen kann.

Das Konsensprinzip wird auf allen Ebenen angewandt:
– innerhalb der Wohngruppen
– innerhalb der Arbeitsgruppen
– in der Gesamtgruppe.“ ZITAT ENDE

Beim Lesen des Textes fiel mir auf, daß der Wille zum Konsens betont wird. Deshalb dazu noch ein paar Zeilen:

Der Wille zum Konsens, bzw. noch diesem voraus gehend, der Wille, überhaupt so zu diskutieren um an einer innerhalb einer Gruppe gemeinsamen Konsensfindung beteiligt zu sein, muß natürlich beim Einzelnen vorhanden sein.

Wenn ich mir die brd-Sklaven, die ja faktisch nichts mehr tun in ihrem Leben außer arbeiten und feiern, so vorstelle, kann ich mir jedoch kaum vorstellen, daß noch eine größere Zahl von Menschen bereit ist, sich so politisch (alles ist Politik!) einzubringen. Zu viele Menschen denken doch insgeheim: Sollen doch die Politiker „das“ machen und mich mit dem Kram in Ruhe lassen.

Mit solch einer Denke kommt aber kein Land weiter. Mit solch einer Denke, und das müßten gerade die Deutschen am besten wissen, landet man sehr schnell in der Diktatur. Und das hat dann für Alle üble Folgen, auch und gerade für diejenigen, die sich ihr Leben lang nicht an Politik beteiligen wollten, aus welchen Gründen auch immer.

Neue Heimat Kyffhäuser

 

21 Gedanken zu “Unterschiede: Konsensprinzip – Mehrheitsprinzip

  1. Tom

    Demokratie ist, wenn 2 Wölfe und 5 Hasen darüber diskutieren was es heute Abend zu essen gibt.
    Und wegen so einer einfachen Aussage schreibst du so viel`?

    .

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    1. Pholym

      Eine einfache Aussage ist es nicht. Der Begriff Aussage ist ohnehin mehrdeutig und nicht einfach und auch nicht eindeutig. Das muss man erst einmal verstehen.
      Ich finde es nicht verkehrt, wenn sich jemand Gedanken macht. Oft werden dadurch einige (andere oder eigene) Aussagen erst klarer. Zumal sollte ein Blog ja auch etwas persönliches sein, eigene Gedankengänge ausdrücken.
      Kurzum: Wer in welcher Menge über etwas schreibt, sollte nicht disktutiert werden. Mir sind längere Texte mit weiteren Gedanken und Erklärungen wesentlich lieber, als nur platte, irgendwo rauskopierte Aussagen, an denen sich eh schon die meisten nur bedienen. Diese fächern auch keine weitere Diskussion an.

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  2. Pholym

    Genau das ist das Problem. Die Bürger sind mittlerweile so verblödet und abgestumpft, dass ca. 80 Prozent sagen, mir egal, sollen die machen, hautpsache ich kann saufen, fressen, feiern und vögeln.
    Dass es sich so verhält, dafür sorgen ja Politik und Wirtschaft seit Jahren. Man sieht es ja: Diese versorgen die Bevölkerung mit täglichen Gehirnmüll in den Medien. Außerhalb gibt es die Smartphones, wo die Masse nur noch dumpfglotzend auf den Displays wischt. Die Bürger sollen sich nicht beteiligen, dann würden sie ja vielleicht noch zu denken anfangen.
    Würde die Masse wirklich selbständig denken, wirkliche Demokratie oder Beteiligung wollen, dann würde sie dafür sorgen, dass in so gut wie allen Entscheidungen fast immer Konsens herrscht. Massenmigration? Nach dem Konsensprinzip nicht möglich, weil mindestens 10 Prozent fehlen würden. Plünderung der sozialen Kassen? Ebenso. Ausgaben für Militär? Dito.
    Nein, naiv bin ich nicht. Natürlich würde so einiges in der Praxis nicht möglich sein, aber so manche Entscheidungen (gerade wo alle ständig von betroffen sind) sollten nach diesem Prinzip funktionieren. Auch im Bundestag. Die Mehrheit beschließt und dann wird es durchgeführt. Ob Migration, Kriege usw.. So kann alles durchgedrückt werden. Das ist nichts anderes wie verkappte Dikatatur.
    Konsens lässt sich ja auch finden, wenn man A nur etwas gestattet, wenn B auf anderer Seite dann auch etwas bekommt. So etwas ganz einfaches schon wie: Unternehmen dürfen Riesengewinne einfahren? Ja, aber nur, wenn die Mitarbeiter davon auch profitieren und es keine Subunternehmer und Leiharbeiter mehr geben wird. ….Und um das aktuelle Thema aufzugreifen: Massenmigration? Ja, natürlich, aber nur, wenn jeder hierzulande mit seiner Arbeit leben und eine Familie ernähren kann. Freie Wohnungen für Flüchtlinge? Ja, sofern es hierzulande keine Wohn- und Obdachlosen mehr gibt. Soziale Rundum-Versorgung von Flüchtlingen? Ja, aber nur solange jeder Alte und Kranke hierzulande 100% versorgt ist und die Zwei-Klassen-Medizin abgeschafft wurde (Merkel und Steinmeier auch beim Arzt mal warten müssten).

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    1. Bartoniz hat heute wieder einen Artikel, in dem er nochmals die Problemati anspricht und auch Roß und Reiter nennt, hier: https://faszinationmensch.com/2019/05/17/demokratie-die-eigentliche-macht-ist-nicht-mehr-sichtbar/

      Das Kernproblem ist aber m. Meinung nach ein anderes: Darf die verblödete Masse in einer Demokratie über die – meinetwegen – 10 Prozent Wissenden in der Bevölkerung, über Abstimmungen/Wahlen und so weiter, verfügen. Denn genauso geschieht es ja.

      Das ist ein ethisches Problem.

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  3. Pholym

    Der Link ist gut.

    Aber ja, so ist es. Die verblödete Masse darf es (auch nur), weil einige wenige (die Elite) es so wollen bzw. die Masse dort hingetrieben hat. Aktuelles Beispiel, was ich gerade noch gelesen habe: Jetzt werden sogar noch Stundenpläne in den Schulen für „Fridays for Future“ geändert.

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  4. Tom

    Nerv nicht. ich seh gerade auf dem Blutdruck-Messgerät, dass der untere Wert (Diastolisch) schon diabolische 92 ist..und der Puls 93
    Entweder ist das, weil ich mich über dich aufregen muss,. oder hab ich zuviel ET-Forum gelesen.
    Ich hab recht. So wie ich das an der Wolf und Hase Geschichte erklärte, ist Demokratie. .

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    1. Du hast massive Probleme, nicht nur mit Deiner Gesundheit, sondern auch mit Deinem Kopf. Dieses runde Ding da auf Deinen Schultern sollte eigentlich zum Denken da sein, und nicht zum Parolen-Dreschen.

      Aber wie man das von Rechten ja so kennt, kommt bei Euch außer Parolendreschen nichts.

      Parolen werden hier nicht freigeschaltet. Und Scheinargumente wie: „aber ich habe doch recht“, auch nicht. Bei Dir mach ich mal eine Ausnahme, um anderen Rechten zu erklären, was sie falsch machen. Wobei ich da meine Zweifel habe, ob das bei Euch was nutzt.
      Aber versuchen kann man es ja mal.

      Das heißt jetzt nicht, daß Du hier weiter alles voll müllen kannst; wie gesagt, so etwas wird normalerweise gelöscht weil es für eine Diskussion unergiebig ist.

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  5. Balor

    Nun, es ist nur eine Frage der Zeit bis aus der schweigenden Angst der Völker die laute Wut wird, die sich die Kollaborateure mit Wucht vom Hals schafft.
    Der mit Hilfe von Drohungen und Gewalt unterdrückte Volksgeist wird sich erheben, die Wahrheit wird sich mit brausender Geschwindigkeit Bahn brechen, und den Abschaum hinwegfegen.

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    1. Welcher Volksgeist?
      In Deutschland gibt es keinen Volksgeist. Man kann auch darüber streiten, ob es den je gab.
      Es gab immer nur die Oben (ganz früher der Adel), die Bürger, die Bauern und die Armen.

      Das sieht heute nicht viel anders aus. Es gab in Deutschland nie ein homogenes, in sich geschlossenes Volk. Zu verschieden sind die einzelnen Kulturen, sie sind sich sogar untereinander spinnefeind.

      Heute ist das alles verfallen in pro-westliche Einheits-Sauce, und von Kultur kann man deshalb in Deutschland – außer in Nischen, die aber ums Überleben kämpfen – nicht mehr sprechen.

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      1. Tom

        Sorry wenn ich da helfend mich einmische…. Du sagst; „Heute ist das alles verfallen in pro-westliche Einheits-Sauce,“
        ich ergänze; Das ist Teil des großen Planes die Völker zu zerlegen. Nationale , bzw ethnische Kultur wird gegen eine von Juden fabrizierte weltweite Einheitssauce ausgetauscht.
        Dun warst zu unbedeutend mit deinen Liedchen…. Aber Bands die Tausende erreichen, werden brutal bekämpft wenn sie auch legale Inhalte in ihren Songs haben. Selbst germanische Liedchen-Barden werden mit dummen Konstruktionen fertig gemacht.
        Sei froh dass du es nicht geschafft hast…sonst wärst vielleicht gehaidert worden…. Sie lassen sich nicht im Plan zurückwerfen. Und durch dich gleich garnicht.

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        1. Das ist witzig.
          Deutsche Volkslieder sind immer WICHTIG.

          Tja, bis zu dem Punkt, an dem der letzte Deutsche den LÖffel abgibt. Dann allerdings sind sie auch egal.
          Wobei, Ausländer finden deutsche Volkslieder auch schön und hören sie. Also es gibt schon Fans.

          Von Krachbänds halte ich überhaupt nix. Wer fehlenden Inhalt mit Lautstärke überbrücken muß, fehlende Qualität der Musik, der Instrumentenbeherrschung mit Krach überbrücken muß, oder gar, noch schlimmer, wer beginnt, als Deutscher zu „räppen“, der ist leider so weit von dem entfernt, was ich Musik nenne, über sowas mag ich micht gar nicht unterhalten.

          Merke – aber das verstehst du eh nicht: Wenn Millionen Leute etwas gut finden, heißt das noch lange nicht, daß es wirklich gut ist. Die Masse ist IMMER dumm und leicht zu lenken – lernt man das nicht in euren entsprechenden Lehrgängen? Das ist doch einer der obersten psychologischen Grundsätze. Wieso kommst du mir mit solchem Unsinn? Streng mal deinen Grips, so vorhanden, ein bisschen an. Solche Kommentare entlocken mir nur ein müdes Gähnen.

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  6. Pholym

    Den Volksgeist sehe ich nur im Geiste vieler. Ich kenne so viele Feiglinge, die viel davon am Stammtisch reden und schreiben, im Alltag aber nichts schaffen oder nur mit anderen zusammen „stark“ sind oder grunzend auf Demos stehen.
    Ich hatte schon oft zu vielen von diesen „Nur-Blubberer“) gesag: Nutzt eure Rechte, macht, was man machen kann oder sollte. Macht Papier schwarz, schreibt über Ungerechtigkeiten, klagt die Leute an, schreibt in Blogs etc.. Noch haben wir „Gesetze“ die so etwas zulassen bzw. möglich machen. Legt so damit den Apparat „still“, damit öffentlich darüber diskutiert werden muss. Bestes Beispiel die Rundfunkgebühr. Kaum einer will sie, aber die meisten zahlen brav oder (auch mal gar nicht), aber kaum welche, die in der Lage sind, dem Staats-Apparat mit einem 10 Seitigen Schriftstück zu widersprechen. Das Netz ist voll mit Musterschreiben, nur kaum einer macht es. Das sind meine Erfahrungen. Ich habe bislang keinen(!!!) kennengelernet, der sich (so wie ich) der Rundfunkgebühr verweigert und den Widerspruch ausführlich begründet, sodass man nicht mehr mit automatischen Blocktexten antworten kann. Es gibt so viele Möglichkeiten, aber nicht, dass man auf Gott vertraut, wartet und/oder auf eine andere Zeit wartet, wo sich „irgendwas“ erhebt. Vielleicht wartet ja ohnehin schon jeder nur auf jeden. Wir leben hier und jetzt.

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    1. Ich habe es schon oft betont: Im Heidentum muß jeder selbst machen, das ist die Vorgabe. Die Götter lieben und unterstützen nur denjenigen, der selbst aktiv ist und durch sein Tun Verantwortung übernimmt.

      Ein einheitlicher Geist einer Gruppe, einer Gemeinschaft, eines Zusammenschlusses welcher Menschen auch immer, kann nur auf den Prinzipien des Altgermanischen Heidentums beruhen; dabei gilt: ohne Grundsätze keine Gemeinschaft.
      Basis: Freiwilligkeit
      Freiwilligkeit entsteht nur durch Einsicht, die aus dem eigenen Leben entsteht, die Einsicht, daß diese Grundsätze die Höchsten sind, die es zu beachten gilt, weil sie das Leben ehren und schützen.

      Einen solchen einheitlichen Geist kann ich in Deutschland in KEINER Gruppe, keiner Partei, nirgendwo, erkennen. Es kann sein, daß es diesen Volksgeist einmal gegeben hat, aber das ist so lange her, es lohnt sich nicht mehr, darüber zu philosophieren. Den Deutschen fehlt einfach zu viel, vor allen Dingen die Grundlagen für einen gemeinsamen Volksgeist, und aus diesen Grundlagen erst entsteht der Mut für mehr. Das muß man erstmal erkennen können. Dann hört man auch auf, Parolen zu dreschen, und macht nur noch sein eigenes Ding.

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  7. Pholym

    Darum habe ich auch so einige Probleme mit religiösen Vertretern. Viele von denen berufen sich nur auf die heilige Schrift und warten einfach ab, ohne selbst zu handeln. Das kann (so meine ich) auch nicht korrekt sein und (so meine ich auch) nicht der eigentliche Grundgedanke von damals gewesen sein. Wir haben einiges, wenn auch nicht alles, in der Hand. Und das, was man tun kann, sollte man tun.
    Nur zur Sicherheit: Damit meine ich nicht die religiösen Spinner, die meinen, dass man sich in die Luft sprengen oder andere schädigen sollte. Alles sollte einzig für einen selbst zuerst und dann noch zum Wohl aller anderen geschehen. Die Natur regelt sich ja auch so. Jeder nimmt was und gibt was. Es ist ein gesunder Kreislauf. Aktuell ist es hierzulande eher ein kranker Kreislauf.

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  8. Tom

    AM 22. MAI 2019 war dein letzter Blogeintrag. heute ist der 26 und demnächst der 27 Mai.
    Hast grad eine Durchhängephase?
    Halt dich ran – das Volk wartet auf dich.
    Killerbee war da besser.Der hat jeden tag einen Blog gemacht.

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    1. Welches Volk?
      Es gibt kein deutsches Volk mehr, so es das denn je gab.
      Es gab mal germanische Stämme, aber das ist lange her … und von deren Geist ist heute nichts mehr erkennbar. Also: ich fühle mich niemandem verpflichtet.

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