Ein Tempel wäre eine gute Sache

20minütiger Beitrag zur GGG:

Text dazu:

„In Island wird Anfang dieses Jahres ein Tempel für nordische Götter fertiggestellt. Anhänger der Ásatrú-Glaubensgemeinschaft sollen dort Götter wie Odin, Thor oder Balder verehren können. Die heidnische Glaubensgemeinschaft hat in den letzten Jahren einen enormen Zulauf bekommen. Mittlerweile sind mehr als 1 Prozent der 330.000 Einwohner in Island sogenannte Ásatrú. Doch wie ist die Situation in Deutschland? Gib es dort viele Anhänger der alten Germanengötter, die ja mit den Nordischen Göttern deckungsgleich waren? Schon 1912 hatte der Maler und Dichter Ludwig Fahrenkrog eine Germanische Glaubens-Gemeinschaft gegründet, um den altgermanischen Göttern zu huldigen. Deren gleichnamige Nachfolgeorganisation wurde 1964 von Géza Árpád von Nahodyl Neményi gegründet. Als Vorsitzender der aktuellen Germanischen Glaubens-Gemeinschaft trägt Nahodyl den Titel Allsherjargode. Sputnik hat mit ihm gesprochen.“

Kategorie Asatru bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:%C3%81satr%C3%BA

Daraus: https://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Glaubens-Gemeinschaft_(G%C3%A9za_von_Nem%C3%A9nyi)

Im Forum ist man allerdings der Meinung, jeder Wald ist ein guter Tempel.

Hainleite

Neue Heimat Kyffhäuser

13 Gedanken zu “Ein Tempel wäre eine gute Sache

  1. Pholym

    Danke für die Info. Ich halte es auch für wichtig, dass man diese alten Götter nicht vergisst, wenn man vom Glauben und Religion spricht. Warum behandelt man diese Themen nicht in der Schule. Stattdessen fängt man mit dem Islam an.

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    1. Die offiziell seitens der NWO-Fetischisten erwünsche Doktrin heißt „glaubenslos“, denn nur glaubenslose Menschen lassen sich beliebig hin und her schieben.

      Glaubensrichtungen, die gerade noch so durch gehen, sind (z.b.) monotheistische Religionen wie das Christentum und den Islam, die beide zum Gehorsam im Leben erziehen und die Belohnung für diesen Gehorsam, die Unterordnung, im „Himmelreich“ oder sonstwo, aber nicht auf Erden, versprechen. So erzieht man „Gotteskrieger“, die für ihren Glauben fast alles (oder alles, je nach Indoktrinierung) tun.

      Das Heidentum erzieht dagegen zur Selbstverantwortung, moralischen Reinheit und es lehrt keinesfalls, sich auf irgendwelche Götter zu verlassen, die „das dann schon machen“. Das Heidentum ist damit völlig konträr zu den üblichen monotheistischen Religionen und deshalb mehr oder weniger politisch unerwünscht, auch wenn man das so offiziell natürlich nie zugeben würde.

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  2. Pholym

    Das ist es ja auch, was mir persönlich daran gefällt. Ich glaube ja auch, aber an etwas, was sich hier nicht in wenigen Worten (oder überhaupt) beschreiben lässt. Da (oder dazu) gehört vielleicht auch ein s. g. „Jesus“ mit rein. Es ist quasi wie ein Potpourri für mich; du schreibst es ja schon so ähnlich. Auf Götter allein zu verlassen ist nie gut und ich glaube auch nicht unbedingt, dass es von den echten Göttern so gemeint war. Das Heidentum hat ja keine Trennung zwischen Gott und der Natur.
    Vieles haben gewisse „Kräfte“ (nennen wir sie „Dämonen“) von Anfang an bewusst verfälscht, um ein Druckmittel gegen die Menschen in der Hand zu haben.Wie gut das über die Jahrhunderte funktioniert sieht man beispielsweise beim Islam und dem Christentum. Ich halte beide nach wie vor für sehr irreführend und gefährlich. Kein Wunder, wenn dann das Heidentum, was eine andere, ehrlichere Linie verfolgt, unerwünscht ist oder sogar auch verfolgt (wie oft wird man als Spinner für seine gesunden Ansichten bezeichnet) wird.

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    1. „Auf Götter allein zu verlassen ist nie gut “

      das funktioniert nicht.Heidentum fordert dazu auf, aktiv zu sein, also selbst zu handeln. Ohne Befehl „von oben“. Deshalb ist zumindest die GGG nicht mit irgendwelche ariosophischen Strömungen des Heidentums gleich zu setzen. Man muß da schon unterscheiden.

      Die meisten, die sich über das Heidentum allgemein äußern, wollen aber nicht unterscheiden bzw. verstehen unter Heidentum „irgendwas Germanisches“, was sie schlimmstenfalls mit „ist ja alles böse Nazi“ gleichsetzen. Das Altheidentum bzw. seine Vorläufer“organisation“ bestand schon zu Zeiten des sog. 3.Reiches und seine Mitglieder wurden damals schon mehr oder weniger verfolgt. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:%C3%81satr%C3%BA Germanische Glaubensgemeinschaft, Ludwig Fahrenkrog. Die Artgemeinschaft dagegen ist ganz anders orientiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Artgemeinschaft_%E2%80%93_Germanische_Glaubens-Gemeinschaft_wesensgem%C3%A4%C3%9Fer_Lebensgestaltung

      In dem Interview werden ja die Unterschiede zwischen den einzelnen Richtungen sehr gut erklärt.

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  3. Pholym

    Wer verächtlich über das Heidentum redet oder es auch mit „Nazitum“ gleichsetzen will, wird vermutlich auch recht wenig bzw. eher gar nichts davon verstanden haben oder will damit auch eine andere Absicht verfolgen.

    Ich für meinen Fall, diskutiere inzwischen nicht mehr mit Menschen, die mir eine Religion oder Glauben „provozierend“ näher bringen wollen, aber nie selbst sich damit kritisch auseinandergesetzt haben. Es gibt ja so schöne Beispiel-Videos auf Youtube, wo trotz vieler Fakten das Gegenteil propagiert wird und der „Ungläubige“ auch noch mit dem Tod bedroht wird.

    Im christlichen Glauben kenne ich z. B. gerade mal eine Handvoll Menschen, die ihren eigenen Glauben bzw. Religion hinterfragt haben, es auch öffentlich getan haben, aber von ihren eigenen Leuten (das sind z. B. die, welche auch den Islam in die eigene Kurche holen wollen) deshalb angegriffen wurden. Vor diesen „Kritikern“ habe ich den größten Respekt; selbst wenn ich nicht deren Glauben zu 100% teilen würde.

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    1. Die Meisten reden aber verächtlich über das Heidentum. Ausnahmen kenne ich nur von (natürlich) Angehörigen dieses Glaubens und von Dir. Sonst überall im Netz herrscht Unwissenheit gepaart mit Verächtlichmachung, Gleichsetzung mit irgendwelchen politischen Strömungen, die in die rechtsfaschistische Ecke gehen oder sogar Hass. Ich erinnere mich an eine „Diskussion“ auf radio emergency auf youtube, wo die Kommentatoren zu Mehreren über mich hergefallen sind, weil ich mich als Heide ge-outet habe; das war richtig übel. Da waren auch Nazis drunter, aber eben Leute queerbeet, also andere politische Strömungen.

      Bei Facebook und später bei vk.com bin ich von Angehörigen des „Armanen-Glaubens“ ebenfalls übelst gemobbt und gerufmordet worden (Beweise liegen vor), als ich mich als Angehöriger der GGG geoutet habe; die Leute des Armanen-Glaubens / Ordens sind teilweise nicht nur einfach nur Spinner, sondern richtig gefährlich.
      Beim Stichwort „Armanenglaube“ gibt google das hier ein: http://die-heimkehr.info/armanentum/die-unbegruendete-angst-vor-dem-sterben-dargelegt-aus-der-geheimlehre-des-armanismus/
      Sie nennen das ja sogar „Geheimlehre“, was Unsinn ist, weil es sich bei denen um eine Neugründung handelt, also da ist nichts alt, aus alten Quellen abgeleitet, wie bei der GGG, beim Armanen-Orden mischen die sich ihre eigene völkische Sauce, ganz wie sie sie haben wollen.

      Wikipedia gibt dieses her: https://de.wikipedia.org/wiki/Armanen-Orden, Zitat:

      „Der Armanen-Orden (AO) ist eine 1976 gegründete germanisch-neuheidnische Organisation im deutschsprachigen Raum, die an die Ariosophie anknüpft. Neben Guido von List stellen Ideologen wie Karl Maria Wiligut, Julius Evola, Johann von Leers[1] oder Alain de Benoist Bezugspunkte des Armanen-Ordens dar. Eine Zusammenarbeit gibt es u. a. mit der vom Verfassungsschutz 2005 als rechtsextremistisch eingestuften[2] Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung, die bis 2009 von Jürgen Rieger geleitet wurde.[3]“

      Also die Verwechslungsgefahr zwischen den einzelnen Strömungen heidnischen Glaubens ist sehr groß.

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  4. Pholym

    Unwissenheit ist im Grunde nicht schlimm. Aber Du merkst ja auch, dass einige aufgrund der Unwissenheit trotzdem glauben alles zu wissen.
    Das unterstreicht nur das, was ich ja auch immer sage. Zu mind. 80% kann man die Masse vergessen. Von den 20% kann man auch nur knapp unter 10 gebrauchen. Darum gibt es ja auch kaum Veränderungen, obwohl die Masse es kurioserweise ja immer fordert.
    Unwissenheit kann interessant werden, wenn der Unwissende (ich rede jetzt nicht von diesen wirklichen Idioten) Wissen aufsaugt, vergleicht und später mit dem schon Wissenden (auch damit meine ich jetzt nicht die neuen gegenderten und neunmalklugen Experten) darüber diskutiert, der Wissende sich darauf einlässt, auch versucht zu verstehen oder auch neues Wissen vom Unwissenden aufsaugt.
    Ich pflege immer zu sagen, dass man gerade auch von den Unwissenden lernen kann und sollte, weil diese oft noch einen klaren Blick auf etwas haben, was man ggf. schon selbst nicht mehr sieht.
    Das Thema Heidentum bringst Du hier ja schön rüber und in die Gedanken der Menschen.

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    1. Unwissenheit an sich ist überhaupt nicht schlimm! Aber in der heutigen politischen Landschaft ist es verheerend, und leider wird alles durcheinander geworfen, die Leute können ja nicht mal links von rechts unterscheiden, und sie repetieren einfach alles, was man ihnen vorgibt.

      Also echte Unwissende, die lernen wollen, kenne ich überhaupt nicht. Die meisten Unwissenden reißen einfach nur ihr Maul auf und blöken irgendwas nach, was sie gehört oder gelesen haben. Wenn einer lernen will ist das o..k aber solche Leute kenne ich nicht.

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  5. Pholym

    Ich war mal einer. Ich gehörte zu denen, die von anderen lernen und wissen wollten. Was ich nicht bekam, besorgte ich mir von woanders, auch zum Vergleich. Ich setzte mich dann später auf die Überholspur.
    Und jetzt; nun ja, Du kennst das Problem ja. Finde ähnliche. Es gibt sie. Aber es ist fast wie ein Gewinn im Lotto. Meine Generation ist meistens schon geistig verblödet. Du findest eher welche für Diskussionen um Dschungelcamp oder SuperBowl-Ergebnisse.

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    1. Ja, wir haben alle irgendwann mal angefangen, zu lernen. Einfach aus Neugier, war jedenfalls bei mir so. Die Leute aus meiner Generation kenne ich überhaupt nicht, hier lernt man auch niemanden kennen, sind alle sehr verschlossen.
      Hier läuft so ein „einsamer“ Heide rum, der ist aber auch ein bisschen „seltsam“, den hab ich auch mal gefragt ob es nicht irgendwo eine Art „Stammtisch“ oder Zusammensein von Leuten, wie wir sie sind, also eher Freigeister, gibt; es gibt nichts, er meinte nur, die Leute würden erst nach dem 5. Bier locker und würden sich erst dann trauen (wenn überhaupt), den Mund auf zu machen.

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  6. Pholym

    Oh ja, solche „Seltsame“ kenne ich genügend. Man kann immer etwas machen, ohne selbst in Erscheinung zu treten. Z. B. kann man andere bei ihrer Arbeit unterstützen, aber das ist für die meisten auch zu mühevoll. Ich habe das oft erleben können. Die am lautesten schrien, waren die ersten, die später weg waren.
    Manchmal denke ich, dass die wenigen, mit denen sich was langfristig anfangen lässt, sich eher im Promille-Bereich bewegen und sich dazu noch weiter weg befinden.

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  7. Pingback: Was man liebt, macht man nicht kaputt – Heidentum – NeueHeimatKyffhaeuser

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