Über die eigene Identität

Die Leute haben keine deutsche Kultur mehr, meine ich. Sie wollen auch keine mehr haben. Das ist für mich der antideutsche Ungeist. Die Leute haben sich einfach dem Fremden hin gegeben – im Westen speziell dem anglo-amerikanischen – und sind darin in ihrer Wesenheit / Kultur unkenntlich geworden. Wo es keine Identität mehr gibt, gibt es auch nichts mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnen würde. Als Sklave lebt es sich auch viel angenehmer; man macht es den Sklaven ja auch bequem. Wer Identität hat, diese kundtut, lebt dagegen gefährlich.

Ein Teil beziehungsweise die Basis der eigenen Identität ist der Glaube. Hier kommt das germanische Altheidentum ins „Spiel“. Das Altheidentum sagt: Jeden Volk sein Land, von Vermischung verschiedener Völker ist abzusehen. So einfach kann das Leben sein. (Wer jetzt meint, das sei „ganz böse nazi“, den muß ich leider ent-täuschen, das Altheidentum wurde im sogenannten „Dritten Reich“ verfolgt.)

Dieser Grundsatz, Jedem Volk sein Land, beinhaltet natürlich auch das Lebensrecht der anderen Völker, aber in ihrem eigenen Land. Mit „Land“ ist hier das Geburtsland gemeint.  Das ist ebenfalls einfach zu verstehen.

Man muß die Dinge immer bis zu ihren Wurzeln zurück verfolgen. Jeder, der versucht, Menschen etwas anderes einzureden, meist über Angstmacherei oder Moralkeulen, spielt ein übles Spiel. Leider sind die meisten Menschen für solche üblen Spielchen anfällig, das heißt sie glauben diesen üblen Spielern dann irgendwann mal.

Dagegen hilft der Glaube (wie oben beschrieben), und einfach standhaft zu bleiben.

Wer keine Identität hat, kämpft nicht für sie. Das ist auch einfach. Am Anfang steht also immer die Identität, das Eigene, wie T. Kellner es sagt. Nun versteht natürlich jeder etwas anderes unter Identität, unter dem Eigenen.

Ich verstehe darunter die Kultur. Die Kultur eines Volkes, inklusive seiner Sprache, macht ein Volk aus. Alles andere ist nebensächlich. Wo die Kultur verloren geht, vermischt wird, „wässrig“ wird im Sinne von „alles sieht gleich aus“ (man könnte auch sagen, der Stil geht verloren), ist das Volk in höchster Gefahr.

Eigentlich müßte das Volk seine eigene Kultur aktiv leben und dann, weitergehend, verteidigen. Dies ist aber nur ein frommer Wunsch meinerseits; bis auf die Identitären kenne ich keine Gruppierung, die dies tut. Dem gemeinen Bürger ist Kultur schlichtweg egal (geworden?), und da müßte man dann die Hintergründe hinterfragen. Das hat viel mit der exponentiell zunehmenden Dekadenz zu tun, aber auch mit der Tatsache, daß viele Menschen schlichtweg darum kämpfen, irgendwie über die Runden zu kommen. Man ordnet sich also mit dem eigenen Tun dem Geld unter; Geldverdienen hat Vorrang. Weit dahinter, weit abgeschlagen, folgt die Kultur. So etwas interessiert das Volk nicht, obwohl es gerade hier zugrunde geht, gerade hier sich erste Schwächeanzeichen zeigen.

Wenn zum Beispiel die Jugend nur noch räppt, ist das traurig. Wenn dann Massen von Verblödeten einem Räpper Tausende Euros spenden, während Volksmusiker, wie ich einer bin, keinen Cent mit Heimatliedern verdienen, ist dies bloß ein Symptom der sehr weit fortgeschrittenen Dekadenz. Ich habe nichts gegen andere Musikstile, ich höre selber alles mögliche. Aber es wird immer gesungen, und zwar anständig gesungen (bis auf die Ausnahmen Irische Tanzmusik), und das ist der Unterschied: Beim Räp wird nicht gesungen, sondern gestammelt. Der „Beat“, so nennt sich das, war früher das, was man „Takt“ nannte, und dieser „Beat“ ist immer gleich; er besteht aus einem synthetischen, deshalb seelenlosen Bass, das kann man sich nicht anhören, und wer das doch kann, dem ist jedweder Sinn für das Gute, Schöne und Wahre abhanden gekommen.

Wenn nun Massen Jugendlicher solche „Musik“  hören, beweist dies nur, wie dekadent diese armen Jugendlichen alle sind; die meisten wissen es auch wohl nicht besser, sie kennen keine andere Musik. Hier ist die Tradition zur eigenen Kultur längst abgebrochen; normalerweise vermitteln Eltern und Schule die eigene Kultur, das ist natürlich in Deutschland seit 1945 vorbei. Meine Eltern, 1939 geboren, wußten noch von deutschen Volksliedern, aber mit dem Aussterben der älteren noch lebenden Generation hört dies alles auf. Die Jugend hört halt lieber Räp und kennt nichts anderes.

video bei youtube gelöscht

Dies soll nur als ein Beispiel für den Verlust der eigenen Kultur sein. Die meisten Deutschen bemerken solche Dinge nicht. Weil sie sich nicht mit Musik beschäftigen. Aber auch nicht mehr mit anderen kulturellen Dingen.

Ein anderes Beispiel wäre der Verlust der Farbe Rot. Mir fällt seit vielen Jahren auf, daß es viele Dinge, zum Beispiel Bekleidung, und Bekleidungszubehör nur noch in Magenta, also pink, gibt. Achten Sie mal drauf. Vor allen Dingen bei Bekleidung für Kinder fällt massiv auf, daß Mädchen sehr häufig „pinkig“ gekleidet sind. Ich selber habe lange Zeit nach roten Haargummis gesucht; es gibt sie schlicht nicht mehr. Viele Dinge gibt es nicht mehr in rot, ich würde sagen, die meisten Dinge. Welche Agenda wird hier gefahren, das frage ich mich oft. Eine Agenda der Gleichmacherei. Pinkige Mädchen und hellblau gekleidete Jungen, und am Ende wird dann noch alles mit einander vermischt, Ergebnis: Einheitsgrau. Mir als Maler fällt so etwas auf.

Denken Sie mal drüber nach. Aber wahrscheinlich fällt Ihnen, als Nicht-Künstler, so etwas gar nicht auf. Dann nehmen Sie meine Zeilen ganz einfach als Denkanregung.

Neue Heimat Kyffhäuser

2 Gedanken zu “Über die eigene Identität

  1. Pholym

    Laut Statistischem Bundesamt gab es 2017 bei den Menschen mit Migrationshintergrund ein Zuwachs um 8,5 Prozent gegenüber 2016. Der Trend ist doch erkennbar. Die deutsche Kultur wuchs mal mit der Anzahl der Deutschen. Wenn die Deutschen jetzt weniger werden (oder wenn immer mehr Deutsche „hüpfen“), wird auch deren Kultur eben weniger. Die Auswüchse lassen sich ja erkennen. Der „Amerikanismus“ macht sich neben dem „Islamismus“ immer weiter, beruflich und privat, breit; so auch bei den Farben erkennbar. Céline Dion macht ja neuerdings Unisex-Mode für Kinder, da ist alles nur noch schwarz, weiß und grau.

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