Es fehlt Bewußtheit

Die Menschen sind sich ihrer selbst nicht bewußt, schrieb ich unter einem Video von Wolfgang Brehm; die Menschen tun das, was alle tun (Herdentrieb).

Gewalt ist normal für „Deutsche“, sie erkennen gar nicht mehr, was Gewalt ist, sie haben sich dran gewöhnt. Sie sind – geschichtlich – seit Generationen Opfer, aber Opfer bleiben niemals Opfer, denn der Opfer-Zustand ist unerträglich, ergo wird das Opfer alles tun, um aus dem Opfer-Dasein zu entkommen.
Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: 1. es wird zum Täter, es dreht die Gewalt, die es erfahren mußte, einfach um. Das ist der einfache Weg. Den die „Deutschen“ gehen seit Jahrzehnten.
2. Aufarbeitung. Das ist der schwere Weg. Als Individuum ist dieser Weg schon sehr mühselig, als Masse von Menschen (Bevölkerung eines Landes, in diesem Fall) nicht möglich. Weil die Täter innerhalb der „Deutschen“ Bevölkerung die anderen, die vielleicht etwas anderes wollen, gar nicht „zu Wort“ kommen lassen. Die Täter ziehen die Masse mit in den Abgrund. Täter sein ist sexy. Man kann Parolen brüllen, unbeweisbare Behauptungen aufstellen, man ist Alpha-Tier. Führungsmenschen lieben die „Deutschen“. Sie folgen bedingungslos.

Täter = Alpha-Menschen=Führer. Diese Gleichung  läßt sich beliebig umdrehen.

Dazu: https://www.youtube.com/watch?v=1bFfH2bKAvI

Dr. Maaz: Wie der Mensch zum Mitläufer wird.

Mitläufer sein ist normal, aber krank. Es ist des „Deutschen“ perfekte Lebensform. Es ist die perfekte Lebensform für feige, psychisch kranke Menschen, die nicht mehr wissen, was gut und böse ist und die längst, jahrelang durch Selbstaufgabe innerlich verrottet, zu Tätern geworden sind.  Alleine dadurch, daß sie zum Unrecht schweigen. Aus Angst. Nichtstun macht Menschen zu Tätern.

Aber wen interessiert schon, daß er ein falsches Leben führt, „Deutsche“ schon mal gar nicht. Die „machen einfach so weiter, wie bisher“. Sie können auch nur das. Deshalb wird dieses „immer weiter so“, welches in seiner Kernaussage nichts anderes bedeutet als der Kanzlerin beliebter Satz: „Wir schaffen das“, in den Untergang führen.

So referiert Wolfgang Brehm im oben erwähnten Video auch, „wir würden nicht artgerecht gehalten“. Ja, was ist das denn für eine Aussage. Wir sind Menschen, und keine Hunde, und nicht vergleichbar mit Tieren; Menschen sollten zumindest dahin gehend eine Art (ich nenne es mal so) höheres Bewußtsein haben, mit dem sie fähig sind, strukturelle Probleme zu erkennen und zu verändern. Ein Hund kann das nicht. Ein Hund ist ein bedingungsloses Rudeltier. Aber ein höher entwickelter Mensch kann das. Oder zumindest sollte er es können. Wenn ich mich so umsehe, bin ich allerdings der Meinung, 90 Prozent der Menschen können dies nicht (mehr). (Habe den Brehm nicht zu Ende gesehen, das war ein schwaches Video, so sehr ich Wolfgangs Videos auch schätze, muß das hier gesagt werden.)

Der Mensch hat ein Bewußtsein und das unterscheidet ihn vom Tier!

Bitte mal über das Wort Bewußtheit nachdenken. Falls möglich. Danke. Grundvoraussetzung zum Denken ist allerdings, daß man die typisch deutsche Unart, irgendwo einen Schuldigen zu suchen und zu finden, unterläßt.

Neue Heimat Kyffhäuser

2 Gedanken zu “Es fehlt Bewußtheit

  1. Pholym

    Sehr schön. Die Deutschen machen sich zum Täter wenn sie ihren Führer(n) folgen. Geschichte wiederholt sich. Heute mit der bekannten Truppe in Berlin.
    Das Video gibt es sehr gut wieder.

    Gefällt mir

  2. Pingback: Die Gewalt ist die Kernfrage – NeueHeimatKyffhaeuser

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