Das Problem wird nicht gelöst werden

Denker kommen zu Wort. Sie sagen das, was ich auch sage; es gäbe Lösungswege, aber sie werden wahrscheinlich nicht beschritten werden.

Aber lassen wir Taurec zu Wort kommen.

Zitat Anfang:

„und da wollen noch manche das Heimatland retten? Das ist längst vorbei. Und mit den jetzigen, bildungsfernen Migrantenströmen ist Deutschland und Europa endgültig verloren.“

Beginn Antwort Taurec:

Durchaus. Ein Blick auf die aktuellen Bevölkerungsdiagramme ist ernüchternd:

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Deutlicher wird es, wenn man Autochthone und Zugewanderte gegenüberstellt:

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(Achtung: Ab 25 sind es nicht 5-, sondern 10-Jahres-Schritte. Die Invasion von 2015 ist vermutlich noch gar nicht einbezogen, weil damals schon niemand wußte, wer und in welcher Zahl überhaupt gekommen ist, bzw. kommen würde.)

Der gegenwärtige Überhang der deutschen Bevölkerung besteht überwiegend aus Jahrgängen, die in den nächsten 30 Jahren das Rentenalter durchschreiten und sterben werden. Weitere chaotische Zuwanderungswellen, mit denen zu rechnen ist, und das fruchtbarere Zeugungsverhalten der Zuwanderer miteinberechnet, wird sich die Lage schon lange vor Ablauf dieser 30 Jahre erheblich zu unseren Ungunsten verändern.

Wir stehen kurz vor einem Erdrutsch, der die seit Jahrtausenden währende ethnische Zusammensetzung Europas dauerhaft und unwiederbringlich verändern wird.

Im Lichte einer solch katastrophalen Konstellation kann man angesichts der wahrhaft lachhaften, infantil-naiven „Gegenmaßnahmen“, die ergriffen werden, nur noch bestürzt alle Hoffnung fahren lassen.

Gerade die gerade alt werdenden geburtenstarken Jahrgänge ergehen sich in demokratisch verblendeten, spätbürgerlichen Protestaktionen, marschieren bei irgendwelchen Spaziergängen mit, gründen Parteien (Unglaublich!) oder betreiben Aufklärung per Netz oder analog. Die jüngeren Jahrgänge schaffen es gerade mal, symbolisch hundert Meter Grenze zu sichern oder von öffentlichen Gebäuden Banner baumeln zu lassen, sämtliches weiche, pazifistische Aktionen, die de facto völlig belanglos bleiben. Praktisch ist es so, als würde überhaupt nichts getan werden. Dement und im zivilisatorischen Altenheim kaserniert fällt eine jahrtausendealte Tradition mitsamt dem genetischen Potential für künftige Erneuerung, ohne daß irgend jemand auch nur einen Finger rührte.

Die Masse der Menschen ist nicht in der Lage, außerhalb des Systems zu denken, welches sie gerade zugrunde richtet. Eine Minderheit aus dieser Masse versucht wiederum, eben jenes System mit seinen eigenen Mitteln (nämlich jenen des Diskurses auf der öffentlichen Agora) von innen heraus zu ändern

und verschwendet Energie darauf, einen Umschwung des Zeitgeistes zu erreichen und „Deutungshoheit“ zu gewinnen, um irgendwann mit dem Druck der Masse im Rücken die nötigen politischen Änderungen durchzusetzen.  Selbst wenn diese Strategie erfolgversprechend wäre, erforderte sie einen Zeithorizont, der hinter dem demographischen Erdrutsch liegt, der eben jene Masse, zu der man zählt und mit der man rechnet, beseitigen wird.

Kennzeichen dieser Misere ist, daß man eine Qualität, deren Fehlen gar nicht bemerkt wird, weil man sie nicht in sich trägt, durch die Quantität der großen Zahl auszugleichen sucht. Die Qualität bestünde in einer hierarchisch strukturierten Gesellschaftsordnung, die seit der Abschaffung des Adels und dem Kappen der militärischen, kriegerischen Traditionen allerdings verloren ist. Sie würde sich in einer selbstverantwortlichen Lebenshaltung äußern, in der jeder an seinem Platz in der Gesellschaftspyramide seine Aufgabe wahrnimmt, ohne sich von den anonymen Strukturen eines Verfassungs- und Wohlfahrtsstaates abhängig zu machen, an dessen Funktionen man wie an den Zitzen der Mutterbrust hängt und dessen geistiges Spielfeld man mit der denkbaren Welt an sich gleichsetzt.

In einer solchen Ordnung wäre das männliche Selbstbewußtsein noch intakt, welches das persönliche Umfeld nach den eigenen Vorstellungen ordnen und nach außen hin sichern will, um den Fortbestand der eigenen Lebensart zu gewährleisten. In einem solchen Umfeld würde das Migrationsproblem und seine Ursachen von den Menschen an ihren jeweiligen Orten mit den nötigen Mitteln eigenständig gelöst werden, ohne auf einen Staat und dessen System zu hoffen, der eigentlich der Todfeind ist. Es wäre gar nicht so weit gekommen, wie wir es jetzt haben.

„Lange Zeiten der Ruhe begünstigen gewisse optische Täuschungen. Zu ihnen gehört die Annahme, daß sich die Unverletzbarkeit der Wohnung [man könnte statt dessen „Heimat“ setzen] auf die Verfassung gründe, durch sie gesichert sei. In Wirklichkeit gründet sie sich auf den Familienvater, der, von seinen Söhnen begleitet, mit der Axt in der Tür erscheint.“

Nun stehen wir vor dem Problem, daß die Deutschen keine Söhne haben und es kaum mehr Väter gibt, die diesen Titel verdient hätten.

Gruß
Taurec

P.S.: Auch ohne das Ausländerproblem würde sich in 30 bis 40 Jahren eine klägliche deutsche Restbevölkerung zwischen verödeten Massensiedlungen und verfallenden Infrastrukturen sammeln, die auf etwa das Doppelte ausgelegt sind und deren Tragfähigkeit nicht ansatzweise ausgelastet ist. Die wirtschaftlichen Leistungsträger der jetzigen Gesellschaft, eben jene geburtenstarken Jahrgänge, sind dann entweder aus dem Arbeitsleben ausgeschieden oder tot. Was nachkommt, ist weder quantitativ, noch – angesichts der Verfallserscheinungen – qualitativ in der Lage, die im 20. Jahrhundert erreichte Höhe materiellen Wohlstands zu halten. Die elenden Zustände, die in absehbarer Zeit in diesem Lande herrschen werden, kann sich der materiell verwöhnte Durchschnittsmensch unserer Tage gar nicht ausmalen. Mit einzubeziehen ist der dräuende Finanzkollaps, der schon längst wie das berühmte Schwert des Damokles über uns hängt und als Teil der welthistorischen Cäsur, die vor uns liegt, ganz sicher kommen wird. Die derzeit zumindest hypothetisch noch vorhandene Möglichkeit, die ethnische Homogenität Deutschlands durch einen Gewaltakt wiederherzustellen, der die künftigen ethnischen Konflikte vorwegnimmt und in halbwegs kontrollierter Form abbaut, wird wahrscheinlich nicht wahrgenommen werden, sofern nicht eine Großmacht wie Rußland helfend eingreift, wonach es derzeit (noch?) nicht aussieht.


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Weltenwende

Zitat Ende. Quelle: Gelbes Forum http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=438064

Ich teile diese Meinung und äußere die auch öffentlich. Ein Sven Liebich ist die löbliche Ausnahme, der zeigt noch Mut und Arsch in der Hose, aber wo bleiben die anderen? Es fehlt so viel. Der Kampf ist fast verloren. Taurec spricht von einer „hypothetisch noch vorhandenen Möglichkeit, die ethnische Homogenität Deutschlands noch durch einen Gewaltakt wiederherzustellen“, doch wer soll das machen? Es gibt keine Leute dafür. Die meisten sehen die Notwendigkeit dazu ja auch gar nicht ein, weil sie meinen, wenn sie afd wählen und Schlafschafe aufklären, würde sich noch etwas ändern. Ja, es kann sein, aber dazu braucht man viel zuviel Zeit, die wir schon lange nicht mehr haben, wobei ich auch anzweifele daß die afd etwas ändern wird.

Der Kampf ist also NUR DESHALB nicht ganz verloren, weil es diese hypothetisch vorhandene Möglichkeit ja noch gibt. Für real halte ich sie nicht. Das ist so ähnlich, wie wenn man sagt: „Ausnahmen bestätigen die Regel.“ Ausnahmen kommen vor, aber sie sind halt extrem selten. So in dieser Dimension, kann man das sehen.

Teutoburgs Wälder

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3 Gedanken zu “Das Problem wird nicht gelöst werden

  1. Pingback: Soviel Wahrheit schon 2014 – noch mehr Schlapphüte – teutoburgswaelder

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