Marsch der Titanen – Arthur Kemp – chembuster – Das „vergehen“ der nordischen Wurzeln

Lese-Empfehlung von mir, ich besitze dieses Buch schon länger, aber es scheint vielen nicht bekannt zu sein.

Hier ist es noch zu bekommen:

http://www.forsite-verlag.de/index.php?id=320

Dieses Buch ist unverzichtbar als Grundlagenwissen, als Basis. Die genaue Beschreibung des Buchinhaltes finden Sie unter dem obigen Link.

Einleitung:

„Die Weiße Rasse als naturgegebene Einheit

Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz prangert die Mißachtung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse als „achte Todsünde der zivilisierten Menschheit“ an. Diese Feststellung trifft vor allem auf die Auswertung mikrophysikalischer und mikrobiologischer Erkenntnisse zu. Es ist unglaublich, wie linke, liberale und christliche Politiker und Journalisten weltpolitische Vorgänge von der Warte ihrer überholten Ideologien beurteilen, die wahren Ursachen übersehen und die hintergründigen naturgesetzlichen Zusammenhänge außer acht lassen. Das Ergebnis ihrer Wertungen politischer Prozesse ist total verkehrt und verleitet zu falschen Maßnahmen. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, vor allem der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts, sind von weittragender Bedeutung und verändern das gesamte Weltbild. Das Mittelalter des Dualismus und des Gegensatzdenkens ist endgültig überholt.

Neue Wertordnungen müssen die zwangsläufige Folge dieser umwälzenden wissenschaftlichen Lehren sein. Der Umfang des Wissens hat sich in den letzten Jahrzehnten derart ausgeweitet, daß es den meisten Menschen noch nicht möglich ist, es auch praktisch anzuwenden. Ob Priester, Politiker, Techniker, Lehrer, Künstler, Arzt oder Jurist ist gleich; sie stehen mit ihrem Fachwissen meist neben der Wirklichkeit, wenn es um den Bereich menschlicher Wertung geht. Das ganzheitliche Denken hat noch keine begrifflich geordnete Form gefunden und so sieht jeder das Leben nur durch seine Fachbrille, obwohl sich dessen gesetzmäßiger Verlauf um den „Fachbetrachter“ überhaupt nicht kümmert. Wir müssen endlich lernen, daß nicht der Mensch mit seinem Wissen das Leben beeinflußt, sondern ewige naturgesetzliche Gegebenheiten ihm als Wissen bewußt werden und er sie als Wirklichkeit und Wahrheit anerkennen muß, um sie sinnvoll auf sich und die irdische Umwelt anzuwenden. Der Mensch schafft nicht neue Gesetze: er bekommt sie durch eine „natürliche Offenbarung“, als Erfahrung oder in Form eines schöpferischen Funkens zum richtigen Zeitpunkt mitgeteilt; es geht ihm in dieser Sekunde „ein Licht auf“. Es sei hier eindeutig festgestellt, daß es nur e i n e  wahre Welt gibt, unsere Welt der Lebenswirklichkeit, die vom ewigen kosmischen Kreislauf bestimmt wird. In den Erscheinungen des Lebens wirken keine Zufälle. Unübersehbare und vielfältige Energiefelder als Materie- und Energieeinheiten mit unabänderlichen Gesetzen lassen Milchstraßen, Sonnen, Planeten, Pflanzen, Tiere und Menschen entstehen. Sie werden von keinem göttlichen Werkmeister geschaffen; das universelle Gesetz selbst ist das „Göttliche“ im nie endenden Zeitraum der Energiematerie.

Was wir am Menschen „geistig“ nennen, ist nichts anderes, als die genetische Einspeicherung aller über einige Jahrmilliarden währenden Lebensphasen dieser Erde. Die Informationen wurden erblich von einer Generation zur anderen zum Zwecke der Anpassung an die sich verändernden Lebensumstände weitergegeben. Geist ist daher unbewußtes biologisch bedingtes „Erinnerungsvermögen“, betreffend den gesamten evolutionären Prozeß vom Erdbeginn bis heute. So gibt es den „Geist an sich“, nicht; der ganze Leib denkt als konzentriertes Naturgesetz. Das Unterbewußte ist der Kompaß unseres täglichen Verhaltens; die Überlebensnotwendigkeiten einer jahrmilliardenlangen Höherentwicklung aus dem Protoplasma lenken das Gehirn bis zu seiner sogenannten freien Entscheidung, die in Wirklichkeit keine ist.

Konrad Lorenz nennt diese im Unterbewußtsen vorhandenen, milliardenfachen, lebenserhaltenden Erfahrungseinspeicherungen „unsere unbelehrbaren Lehrmeister“; das heißt: Sie bestimmen unabdingbar unser Verhalten.

Raum und Rasse bedingen Geschichtsverlauf

Die Bildung der Großrassen mit ihren Unterrassen ist zeiträumlich bedingt und erfolgte in ganz bestimmten Ursprungsräumen, die sich geographisch mit den heutigen Kontinenten ungefähr decken. (Weiße Rasse = Nordeuropa, Gelbe Rasse = Ostasien, Rote Rasse = Amerika, Schwarze Rasse = Afrika) In diesen Räumen bildeten und festigten sich die Eigenschaften zur Einheit in Erscheinung, Verhalten, Charakter und Leistung in Jahrzehntausenden. Naturgegebene Rangordnungen regelten ohne geschriebene Gesetze das Verhältnis von Mensch zu Mensch. Die Erhaltung der Artgemeinschaft gebot die restlose Einfügung des Einzelnen in Sippe und Stamm. Er konnte sich nur so und nicht anders nach dem Gesetz seines plasmatischen Gutes (Kolbenheyer) verhalten. Dieses entstand aus dem Anpassungszwang zum Zwecke des Überlebens und schuf einen Menschentypus, der innerlich wie äußerlich das Gesetz des Raumes annahm. Der Typus des Menschen stellt das höchste Entwicklungsergebnis des Gesamtlebens dieses geographischen Bereiches mit seinen kosmischen Strahlen, Klimabedingungen, Jahreszeiten, Magnet- und Kraftfeldern, Erdstrahlen, Pflanzen und Tieren dar. Die Winkelstellung des Ursprungsraumes einer Rasse zur Sonne hat Hautfarbe und Rhythmus des täglichen Lebens entscheidende bestimmt. So ist die weiße Rasse durch ihre nördliche Herkunft jede Menschengruppe, die den am weitesten nördlich gelegenen Entwicklungsraum aufweist: die heutige Nordsee ( vor 12000 Jahren noch Landmasse), Island, Skandinavien, Dänemark, Norddeutschland und England. Der Raum bestimmte durch die harten Lebensbedingungen Erscheinungsbild und Verhalten dieses hellsten Rassetypus. Der genannte Ursprungsraum umfaßt die nördlichen Breiten von 50 Grad bis 68 Grad. Der südliche Linienverlauf zieht sich von der Normandie, Frankfurt, Prag, Breslau, Krakau, Kiew bis Charkow, die Nordlinie kann mit dem nördlichen Polarkreis bis Archangelsk gezogen werden.

Zwischen den hellen Menschen des Nordens und den dunklen des Südens liegen die gelblichen Rassen von 30 bis zu 45 Grad nördlicher Breite. Innerhalb dieser Zone entwickelten sich die ostasiatischen mongoliden Völker wie Chinesen, Japaner, Mongolen, Indianer, die mittel- und vorderasiatischen Turkvölker, sowie die nordafrikanischen Araber (Semiten). Dazu zählen, farblich abgeschwächt, die mediterranen Typen wie Süditaliener, Griechen und Südspanier. Sie alle haben in diesem 2000 Kilometer weiter südlich vom nordisch-arischen Ursprungsraum gelegenen Breitengradgürtel eine ähnliche Hautfärbung, da die schon steilere Winkelstellung zur Sonne eine stärkere Pigmentierung der Haut erforderlich werden ließ, um die Wirkung der ultravioletten Strahlen einzudämmen. Die dunklen Rassen und Völker der Inder, Malayen, Neger und so weiter haben sich genau in der äquatorialen Zone zwischen dem 23. Breitengrad  des „nördlichen Wendekreises“, und dem 23. des „südlichen Wendekreises“, über einen langen Zeitraum ursprünglich entwickelt. Durch ihren notwendigen, besonders starken Schutzfilter ist deren Haut noch dunkler.

Kosmische Strahlen als Former des Lebens

Wie gewaltig sich Sonne und Kosmos auf die Entwicklung und Gestaltung des Erdenlebens auswirken, beweisen die Höhenstrahlungen oder „kosmischen Strahlungen“, die vom Nobelpreisträger für Physik, Viktor Franz Heß, entdeckt wurden.

Die aus dem Weltraum und zum Teil auch von der Sonne einfallenden, energiereichen Teilchenstrahlungen, die noch tief in die Erdoberfläche eindringen, haben eine starke Wirkung. In der Sekunde schlagen auf die Fläche eines Quadratdezimeters zwei Strahlungsteilchen ein. Vor allem in der Luftatmosphäre, die sie gebündelt erreichen, erzeugen sie regelrechte Schauer mit Millionen Energieteilchen. Diese kosmischen Strahlungen lösen nachweislich auch Mutationen aus. Man bedenke, daß jeden einzelnen Menschen auf unserer Erde pro Sekunde mehrere kosmische Strahlen energiestark durchströmen; daß ununterbrochen die Erdoberfläche mit unzähligen solchen Energiebündeln „bearbeitet“ wird und ihre Wirksamkeit bis zur mutationellen Veränderung des Lebens reicht. Anhand dieses Beispieles kann man sich annähernd vorstellen, welche Bedeutung der Ursprungsraum für die Bildung rassischer Eigenart einnimmt. (Zumindest damals, als sich die Menschen noch weitestgehend im Freien aufhielten, auf den heutigen verhausschweinten „Zivilisationsmensch“ trifft das eher weniger zu/ Anmerkung von mir.)

Jeder, der im wissenschaftlichen Bereich der Evolutionsbiologie tätig ist, wird diesen Umstand als einschneidend betrachten und von diesem Gesichtspunkt Biochemie, Biophysik, Rassen- und Erbgesetz, Verhalten, Psychologie, Kultur, Religion und Politik beurteilen müssen. Erst durch eine Zusammenführung aller wissenschaftlichen Fachgebiete auf einen Punkt hin, der ein ganzheitliches Menschen- und Weltbild umfaßt, kann eine neue geistige Wertordnung ohne Illusionen entstehen.

Jeder Einzelmensch wird sich dann organisch in seine Rassen- und Volksgruppe sozial, kulturell, weltanschaulich-politisch und geistig bewußt einfügen und seinen natürlichen angeborenen Rang einnehmen. Der verkrampfte Egoismus liberaler, marxistischer und christlicher Prägung, der den Einzelnen in eine Unausgeglichenheit zu seiner menschlichen und räumlichen Umgebung hineintreibt ihn durch Wünsche und Begierden verunsichert, die der Wirklichkeit des Daseins nicht entsprechen und ihn letztlich zum seelischen Krüppel werden läßt, wird sich nach dem natürlichen Selbsterkennen auflösen und alle nach Art ihrer Rasse befreien. Dieses stolze „Freiheitsgefühl“, ist nur herstellbar, wenn sich das Ich innerlich deckt mit der Zielsetzung seiner Erbgemeinschaft, von der Volksgemeinschaft bis zur Rassengemeinschaft kontinentaler Größenordnung.

Die Antike rassisch gesehen

Zwei klassische Beispiele aus der Antike mögen zeigen, wie sich auf die Dauer gesehen Ursprungsraum der Rasse und kulturschöpferische Fähigkeit in der Lebensgestaltung eines Volkes als Einheit erweisen: Die hellenische und die römische Epoche.

Jeder Besucher der Akropolis, des Nationalmuseums in Athen, des vatikanischen Museums in Rom oder auch der Ausgrabungen des vom Vesuvausbruch verschütteten Pompeji kann sehen, daß die in Fresken, Plastiken und Reliefs dargestellten Typen, ob Philosophen, Dichter, Denker, Staats- und Heerführer, nordischer Herkunft sind.

Die Nordvölker begannen sich vor ungefähr 12.000 Jahren – nach dem Ende der letzten Eiszeit – in Bewegung zu setzen, weil ihr Land, die heutige Nordsee, durch geomorphologische Vorgänge in ein Meer umgewandelt wurde (? – Fragezeichen von mir.) Der Vormarsch nordischer Völker in den Süden vollzog sich über lange Zeiträume, aus dem später der sogenannte indogermanische Sprachraum bis nach Persien, Griechenland, Italien und Indien entstand. Sie herrschten über die dortigen Urvölker mit ihren, im harten Lebenskampf des Nordens erworbenen Eigenschaften, als Führungselement und Kulturschöpfer. Solange sie sich biologisch mit der Ursprungsbevölkerung nicht vermischten, war ihre arteigene Leistungsfähigkeit zu großer Kulturschöpfung gewahrt. Im Laufe der Zeit änderte sich ihr Lebensrhythmus durch die klimatischen Bedingungen. Ihr „innerer Kompaß“, dem Nordraum angepaßt, verlor seine Orientierung und damit hob sich die Sperre gegenüber dem Andersartigen auf. Die Folge war die Blutvermischung und damit das Ende der nordischen Klassizität.

Als dann im Jahre 334 vor der Zeitrechnung „Alexander der Große“, gegen die Perser siegte, Kleinasien eroberte, Ägypten und Syrien unterwarf, bis Indien vorstieß und schließlich die aktrische Fürstentochter Roxanne im Jahre 327 heiratete, vermischte sich die nordische Führungsschicht endgültig mit Asien. Die Verschmelzung mit der Urbevölkerung war nun unaufhaltsam und als Alexander auch noch Babylon zur Reichshauptstadt erhob, war das Ende der griechischen Hochkultur gekommen. Dem Ende der geistigen und politischen Macht Griechenlands ging die rassische Vermischung voraus und leitete dann erst die Auflösung bis zur Dekadenz ein. Ursache und Wirkung dürfen bei dieser historischen Betrachtung nicht verwechselt werden.

Die gleiche Entwicklung nahm das römische Reich, dessen Führungskräfte einen, den voralexandrinischen Griechen ähnlichen Typus zeigten. Die drei punischen Kriege und mehrere Feldzüge gegen Nordafrika und Kleinasien ergaben ebenfalls die Vermischung mit mittelmeerischen Rassen, in deren Folge das römische Reich seiner Auflösung entgegenging. Wieder wurde die vom Norden kommende Führungskraft geschwächt und ging in der südlich bedingten Bluts- und Kulturlandschaft unter. So liefern Griechenland und Rom mit ihrer Geschichts- und Kulturträchtigkeit die besten Beispiele, wie großrassische Gemeinschaften nur so lange auch in fremden Lebensräumen ihre Ausstrahlungskraft behalten, solange sie die über weite Zeiträume entstandene Erbsubstanz bewahren. Beginnt die Vermischung mit einer andersartigen Bevölkerung, die noch dazu in ihrem angestammten Raum lebt – die vom Norden kommenden Völker waren ja die Eindringlinge in einen ihnen im Grunde fremden Raum – verändert sich das artbedingte Kulturverhalten bis zur  Formenerstarrung.“

Einleitung Ende.

Herbert Schweiger (Aus: „Evolution und Wissen“ – Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Verfassers.)“

Aus dem Buch „Marsch der Titanen“:

Wichtige Grundlagen

Dieses Buch erzählt die Geschichte weißer Völker nicht in erster Linie in ihrer Rolle als Bewohner bestimmter geographischer Gebiete, sondern als rassischer Gruppe. Deshalb umfaßt der Erzählstrang dieser Geschichte verschiedene Kontinente, Zeitalter und Zivilisationen – das einzige, was diese Völker verbindet, ist die Gemeinsamkeit ihres genetischen Erbes. Bedeutend für das Verständnis dieses Buches ist daher eine genaue Kenntnis der Begriffe Rasse, Ethnizität und Kultur.

Rasse, Ethnizität und Kultur

Eine Rasse wird als Gruppe von Individuen definiert, die gemeinsame genetische Attribute teilen, welche das physische Erscheinungsbild und – was weitaus kontroverser diskutiert wird – die kognitiven Fähigkeiten dieser Gruppe vorherbestimmen. Die Ethnizität wird als Bildung von Gruppierungen durch Individuen (zumeist innerhalb rassischer Gruppen, jedoch auch über rassische Grenzen hinweg möglich) gleicher gemeinsamer Überlieferung, Sprache, Kunstform, Verhaltensweisen  und anderer Formen des Ausdrucks definiert.

Als Kultur werden die von den Ethnien geschaffenen physischen Erscheinungsformen bezeichnet: Die aktuelle Sprache, Kunstformen, Religion sowie soziale Ordnung und Errungenschaften. Es ist daher praktisch möglich, von einer weißen Rasse, einer schottischen Ethnizität oder einer schottischen Kultur zu sprechen. Die letzten beiden – Ethnizität und Kultur – sind direkt voneinander abhängig und führen in der Tat zu einer symbiotischen Verbindung. Dieses Buch behandelt daher vor allem die weiße Rasse-Geschichte und, davon abgeleitet, weiße ethnische Gruppen und Kulturen.

Die weiße Rasse

Was genau bedeutet weiße Rasse? Im Wesentlichen gibt es drei Haupt-Untergruppen der weißen Rasse mit zwei weiteren wichtigen Unterteilungen. Die drei größeren Untergruppen werden von Wissenschaftlern als Nordische, Alpine und Mediterrane Gruppe bezeichnet.

Obwohl diese Namen hauptsächlich aus den geographischen Gebieten abgeleitet wurden, in denen sie im christlichen Zeitalter lebten (Nordische in Nordeuropa, Alpine in Zentraleuropa Mediterrane in Südeuropa), ist die Annahme falsch, sie hätten schon immer diese Gebiete bewohnt. Die drei Haupt-Untergruppen spielen nämlich bei allen Ereignissen in fast jeder geographischen Region, in der die weiße Rasse als Gruppe auftauchte, eine große Rolle.

Von diesen ursprünglich drei Gruppen, existieren heute nur noch zwei in zahlenmäßiger Bedeutung: Die Nordischen und die Alpinen. Die ursprünglichen Mediterranen der alten Geschichte dürfen nicht mit den Menschen verwechselt werden die heutzutage leichtfertig als Mediterrane bezeichnet werden – die heutigen Einwohner der mediterranen Region sind Mischungen aus einer Vielzahl von Rassen, wobei der ursprünglich weiße mediterrane Anteil zum größten Teil durch langanhaltende Invasionen zuerst von Nordischen und Alpinen, danach von nichtweißen Arabern, Türken und anderen nahöstlichen und nordafrikanischen Rassegruppen überlagert wurde.

Zur Verdeutlichung des Begriffes dieser drei Haupt-Untergruppen: Obwohl eine weitläufig benannte „Schwarze Rasse“ existiert, gibt es innerhalb dieser rassischen Gruppe größere Untergruppen: Die Pygmäen des Kongo-Beckens sowie die sehr großen Massai-Stammesangehörigen sind zwei gute Beispiele für Untergruppen innerhalb der schwarzen Rasse.

Eine Untergruppe ist daher ein Zweig einer bestimmten Rasse, die leicht unterschiedliche physische Eigenschaften aufweist, dennoch aber genug gemeinsame genetische Merkmale mit anderen Untergruppen teilt, um sie zu einer umfassenden Rasse-Kategorie zusammenfassen zu können.

Erste Untergruppe: die Nordischen
Die nordische Rasse-Untergruppe, welche noch heute existiert, ist gekennzeichnet durch helles Haar und helle Augen, einen großen, schlanken Körperbau und eine charakteristische „lange“, (d.h. dünn und gestreckte) Schädelform.

Zweite Untergruppe: die Alpinen
Die alpine Rassen-Untergruppe, die ebenfalls noch heute in großer Anzahl anzutreffen ist, verfügt über braune Haare und Augen, einen kurzen, kräftigeren Körperbau und eine charakteristische „runde“ (d.h. nahezu, nicht ganz kreisförmige) Schädelform.

Dritte Untergruppe: die Mediterranen
Die mediterrane Rassen-Untergruppe besteht heute praktisch nicht mehr – die erst3e der drei weißen Haupt-Unterrassen, die von der Erde verschwand, ging in einer Genmischung aus den sie umgebenden Rassegruppen auf. Die mediterrane Untergruppe war überwiegend (allerdings nicht vollständig) gekennzeichnet durch eine dunkle Haar- und Augenfarbe, dünnem (nordischem) oder kräftigem (alpinem) Körperbau und entweder runder oder langer Schädelform.

Die praktische Auslöschung der Mediterranen

Es ist wichtig, noch einmal darauf hinzuweisen, da es von umso größerer Bedeutung ist, daß nur noch sehr wenige dieser ursprünglich mediterranen Rasse-Typen auf der Welt übrig sind. Sie waren bekannt al „Alt-Europäer“ und bewohnten große Teile Europas, Ägypten sowie des nahen und mittleren Ostens in der Frühgeschichte.

Diese mediterranen Typen besitzen keine Ähnlichkeit mit den heutigen Einwohnern des mediterranen Beckens: Die ursprünglichen Alt-Europäer wurden fast vollständig entweder im nordisch-alpinen Bestand in Europa selbst, oder aber im afrikanisch-semitisch-asiatischem Bestand Nordafrikas sowie des nahen und mittleren Ostens absorbiert.

Die einzigen Orte in Europa, an denen gelegentlich Spuren dieser ursprünglich mediterranen Unter-Rasse nachweisbar sind, sind die keltischen Ränder Britanniens, vor allem Wales und Devonshire sowie der Baskische Raum in Spanien. In diesen Regionen gibt es eine Neigung der Bevölkerung zu eher geringerer Größe und dunklerer Komplexion – Überreste aus dem Genpool der einstigen Bewohner Europas.

Reine Exemplare dieses mediterranen Typus sind jedenfalls sehr selten, vor allem, da sie in höchstem Maße nordische oder alpine Beimischung über Jahre hinweg zu erdulden hatten.

Andere Untergruppen

Daneben gibt es noch zwei weitere Untergruppen der weißen Rasse – die Dinaren und Ost-Balten. Diese Gruppen sind zum größten Teil das Ergebnis von Mischungen der drei Haupt-Untergruppen. Die Dinaren und Ost-Balten wurden in großer Anzahl im heutigen Ost-Europa gefunden und weisen nordische, alpine sowie mediterrane Merkmale auf.

Ein sehr kleiner Prozentsatz dieser zwei Untergruppen verdeutlicht außerdem die physischen Merkmale, die aus einer Vermischung mit Wellen asiatischer Eroberer resultieren, die im Verlauf der Geschichte aus dem Osten nach Europa eindrangen; diese Thematik wird später in diesem Buch ausführlich angesprochen.“

Auszug Ende.

Bitte selber nachlesen bzw. informieren!

Dazu dann noch das Video von chembuster:

Teutoburgs Wälder

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Gute Nacht du „Volk“ der Deppen

Video von „Volxtribun“:

Kommentar von „Gesocksbremse“:

Deutschland als Dummland Was ist aus dem deutschen Volk der Dichter und Denker, bloß geworden? Mittlerweile hat man den Eindruck, dass es zum Volk der Bekloppten und Bescheuerten geworden ist, dass nicht fähig und willens ist, für seine Rechte zu kämpfen! Der Kommentator spricht die entsetzliche, kriminelle Wahrheit in Deutschland an, die eigentlich gar keinen mehr aufregt. Der Niedergang mit der Entrechtung und Enteignung der kleinen Leute geht seit 2 Jahrzehnte schon ungebremst, dreist uns maßlos weiter, indem der so genannte Gesetzgeber, der hauptsächlich von Volksverrätern im Bundestag stets beschlossen wird! Dieser rein politisch, fungierende Gesetzgeber beschließt stets einseitige Gesetze gegen die Bürger und die Beschließenden selbst begünstigt. Siehe den Beschiss zwischen der gesetzlichen Rente und Pension, besonders in der die politischen Beamten ohne jemals selbst zur Alterssicherung etwas beizutragen für sich, fürstlich, üppige Pensionen kassieren. Fazit: Für die Bürger Deutschlands, geht es seit über 20 Jahren ungebremst, abwärts und die BRD ist zum asozialen Hartzland geworden, indem der Volksbetrug, mit der Enteignung der Altersrenten und Löhnen immer mehr Menschen in die Armut treibt. Dazu kommt die Masseneinwanderung aus aller Welt von Sozialschmarotzer die diese deutschfeindliche BRD – Politik großzügig gefördert und unterstützt wird, während man die eigenen Bürger bis auf Blut ausbeutet! ZITAT ENDE

Dazu Dirk Müller: „Neues Gesetz führt zur totalen Überwachung der Bürger“:  https://www.youtube.com/watch?v=4m9cOdYe9S4

Dazu Eintrag „Gelbes Forum“: Thema US-Besatzung kein Thema, warum?

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=437346

Antwort „balu“:

Ist kein Thema, weil …

s. Kanzlerakte und Vertrag bis 2099 wonach die Medien des besetzten Landes bis 2099 unter US-Vorgaben stehen.

Im Übrigen ist de immer noch Feindstaat nach UN-Charta weil wenn die Alliierten einen Friedensvertrag mit DE schlössen, sie 1. alle ihr Besatzungsstatut verlören und 2. gemäß Haager Konvention DE wieder zurück zu den Grenzen von 1937 wüchse.

Und das geht ja nun mal gar nicht.

Man denke nur an Polen, das aufhören würde zu existieren, denn die Russen werden ihren Teil des annektierten Polens nicht zurückgeben müssen (kein Krieg zwischen Polen und RUS – folglich keine Haager Konvention)

Folglich hoffen die Besatzer, dass DE seine Eigenstaatlichkeit bis 2099 verloren haben und es bis dahin in einer EU wider den Willen der Völker aufgegangen sein wird.

Alles von langer Hand geplant, wie hier im Forum schon mehrfach von Mitforisten dargelegt.

Die Diskussion der Besetzung DEs durch die Besatzer würde möglicherweise

völkische Begehrlichkeiten

wecken, denen die Politik folgen müsste
und genau deshalb ist die Besetzung DE´s kein Thema.

Das haben die Besatzer doch gefickt eingeschädelt und nicht erst nach 1945, schon viel früher, s. Forumbeiträge.

DE war auch nach 1918 noch eine gefürchtete Weltmacht weil wissenschaftlich die Nr. 1 auf der Welt. Dies hat DE nach 1918 nochmals getoppt, deswegen muß DE sterben; der Konkurrent muß weg.

Und DE ist dank 70 Jahre rotgrünschwarzgelb und dank alliierter Begleitverdummung auf einem guten Weg. ZITAT ENDE

***

Und der Michel?

Das interessiert ihn alles nicht!

Das ist der Grund, warum ich im Kontext des einstmals vorhandenen Deutschen Volkes das Wort „Volk“ nur noch in Anführungszeichen schreibe. Denn: es ist nicht mehr vorhanden.

Teutoburgs Wälder

 

DAS Verbrechen an der Menschheit: Alles kostet Geld – K.Lorenz, die 8 Todsünden der zivilisierten Menschheit

Leben ist ja „eigentlich“ frei. Oder?

Nein, ist es nicht, seitdem gewisse „Kreise“ daraus eine Verdienstmöglichkeit gemacht haben.

Dieser Beitrag richtet sich an Menschen, die nicht esoterisch-verschwurbelt denken, wie zb. „luckyhans“ auf bumi bahagia, der mir auf meine Frage, wer bezahlt deine Miete, deinen Strom, dein Essen, nur eine unfreundlich-abweisende Antwort gab, „über dieses Stadium der Erkenntnis sei er längst hinaus“ (oder so ähnlich, sinngemäß). Später stellte sich dann heraus, dass „luckyhans“ keine Miete und keinen Strom zahlt (soweit ich das in Erinnerung habe) und auch für sein Essen gesorgt ist. Jung und gesund und nicht krank ist er auch, er braucht also auch keine Medikamente. Das freut mich für ihn, aber für solche Menschen, die anscheinend eben nur die eine einzige Lebenserfahrung gemacht haben, ist dieser Artikel NICHT gedacht. Oder, vielleicht sollte er versuchen, sich einmal in anderer Menschen Lebenserfahrung hinein zu denken und nicht aus einem esoterisch-verschwurbelten Podest, auf das er sich selbst gestellt hat, andere zu verurteilen.

Dieser Artikel ist auch nicht für die Dieter-Broers-Anhänger (D. Broers nur als Beispiel) , die meinen Liebe ist Licht und essen brauch ich nicht und meine Miete – hä? was ist Miete? – zahlt irgendwer, ist mir egal – für diese Leute ist der Artikel auch nicht gedacht. Auch nicht für die zahllosen Hokuspokusverkünder da draußen, die mit esoterischen Schein- und Halbwahrheiten mächtig Geld machen in irgendeiner Form; da fällt mir sofort die Type ein, die beim „Honigmann“  schreibt und dort unermüdlich seit Jahren (!) immer dasselbe wiederholt bezüglich HARP und der schlimmen Strahlen und man selbst habe natürlich (!) dagegen das absolute Schutzmittel, in Form von Talismanen, die man natürlich (leider geht das nicht anders, wen wundert`s) teuer verkaufen muss. Mir kommen die Tränen. Viele Verwirrte kaufen so etwas. Ich sage immer, wenn ein Mensch heilkräftig ist und seinen Mitmenschen wirklich helfen will, so tut er dies umsonst oder gegen Deckung seiner Unkosten. Dies geschieht allerdings bei diesen „Heilsbringern“ nie, ohne Ausnahme sind die Mittelchen und der gesamte esoterische Krempel, den das Internet so anbietet, sehr teuer. Dasselbe gilt für die Bücher, wobei, bei Büchern macht es die verkaufte Masse, je abenteuerlicher die Geschichte, desto mehr Verdummte kaufen solche Bücher.

So. An diese Leute richtet sich dieser Artikel nicht. Denn all diese Leute (die Produzenten und die Käufer) sind voll in der Matrix gefangen. Sie tun nur so, als seien sie „erleuchtet“.

Raus kommt man aus der Matrix nur, wenn man den materiellen Grundgedanken hinterfragt, warum alles im Leben Geld kostet. Denn: Leben ist doch eigentlich frei, oder?

War das nicht mal so? Hat die Natur das nicht so für uns vorgesehen? Denken Sie mal darüber nach. Und hören Sie nicht auf, zu denken, wenn Ihnen Ihr Verstand Einwände à là „aber wir sind doch eine fortschrittliche Zivilisationsgesellschaft“ zwischen die Gehirnwindungen schmuggelt. Verstand ist beim Hinterfragen grundlegender „Dinge“, die unumstößlich festzustehen scheinen, oft hinderlich, weil sich dann die anerzogenen Gewohnheiten/Grundsätze ins Denken einschleichen, die eher hinderlich sind, bei denen aber fast jeder Mensch hängen bleibt. Beispiel:

„Aber wir sind doch eine industrialisierte Gesellschaft, sollen wir jetzt wieder wie in der Steinzeit unseren Acker bearbeiten?“

Geht nicht, gibts nicht. Wer solche Aussagen tätigt, hat nicht weiter gedacht, sondern an diesem Punkt „Acker bearbeiten“ eine mentale Sperre in sich; er will keinen Acker bearbeiten, weil: Arbeit, noch dazu mit Dreck verbunden. Das geht ja gar nicht, körperlich arbeiten. Die zwei Worte „Acker bearbeiten“ sorgen im Kopf dieses Menschen für eine emotionale Sperre, ählnlich der Sperre, die die meisten Deutschen noch angesichts der Worte „Holocaust“  und „Juden“ empfinden. So etwas ist natürlich anerzogen und damit ablegbar. Noch schlimmer als diese mentale Sperre empfnde ich es, daß solche Menschen gar nicht mehr wissen, was sinnstiftende Arbeit ist, und wie sinnvoll-befriedigend es eben sein kann, den eigenen Acker zu bearbeiten und seine eigenen Lebensmittel, die dann völlig berechtigt die Bezeichnung Lebensmittel tragen, zu ernten.Durch solch eine Arbeit ist man voll im Kreislauf der Natur eingebunden, man sät, man pflegt und hegt, man erntet, man bereitet den Boden vor für die nächste Aussaat, man lagert und verarbeitet die Ernte, man durchlebt den Ruhe-Winter, und im Frühjahr geht das alles von vorne los. Sinnvoller kann man sein Leben nicht verbringen. Dies hat die Mehrheit der Menschen in der brd leider vergessen.

Einer der uns Hilfe gibt in der Annäherung, was falsch läuft, ist Konrad Lorenz. Diesen Wissenschaftler, dessen Kompetenz wohl niemand bezweifelt, findet man fast nirgendwo, warum ist das wohl so? Könnten seine Erkenntnisse nicht ganz erwünscht sein?

Ich habe mir vor ca 2 Jahren das Büchlein „Die Acht Todsünden der Menschheit“ vorgenommen und fand erstaunliches. Damals habe ich auch eine Artikelserie auf meinem ersten blog „OdinsVolk“ geschrieben, die natürlich nicht so besonders viel Aufmerksamkeit fand; wer interessiert sich schon für „so etwas“. Ich finde es ist aber an der Zeit, diese Artikelserie hier, wo wir nicht weiter wissen, aber auch nicht „zurück in die Steinzeit, einen Acker bearbeiten wollen“ (ganz abgesehen daß in Deutschland nicht genügend Platz wäre, für alle einen ausreichend großen Acker bereit zu stellen), noch einmal nach oben zu holen. Dies geschieht hiermit.

***

Konrad Lorenz

Die Acht Todsünden der Menschheit

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Erstes Kapitel: Struktureigenschaften lebender Systeme – Einleitung und Erklärung

Ethologie behandelt das tierische wie das menschliche Verhalten als die Funktion eines Systems, das seine Existenz wie seine besondere Form einem historischen Werdegang verdankt, der sich in der Stammesgeschichte, in der Entwicklung des Individuums, und, beim Menschen, in der Kulturgeschichte abgespielt hat. Die echt kausale Frage, warum ein bestimmtes System so und nicht anders beschaffen sei, kann ihre legitime Antwort nur in der natürlichen Erklärung dieses Werdegangs finden.  Ursachen allen organischen Werdens ist, neben Mutation und Neukombination von Genen, die Anpassung, Selektion. Sie ist ein kognitiver Prozess, durch den sich der Organismus Informationen einverleibt, die in der Umwelt vorhanden und für sein Überleben von Bedeutung sind, also indem er WISSEN über die Umwelt erwirbt. Der Biologe fragt also immer nach der ARTERHALTENDEN Leistung eines Merkmals => warum hat die Katze krumme Krallen, Antwort: Zum Mäusefangen. Wozu dient der Menschheit ihre maßlose Vermehrung, ihre sich bis zum Wahnsinn steigernde Hast des Wettbewerbs, die zunehmende, immer schrecklicher werdende Bewaffnung, die fortschreitende Verweichlichung des verstädterten Menschen usw. usf. Bei näherer Betrachtung aber zeigt sich, dass so gut wie alle diese Fehlleistungen Störungen ganz bestimmter, ursprünglich sehr wohl einen Arterhaltungswert entwickelnder Verhaltens-Mechanismen sind. Mit anderen Worten, sie sind als pathologisch aufzufassen.

Das gesamte System menschlicher Antriebe besteht aus einer großen Zahl unabhängiger Quellen des Antriebes, von der sich sehr viele auf phylogenetisch entstandene Verhaltensprogramme, auf sogenannte „Instinkte“, zurück führen lassen. Doch Vorsicht, der Mensch ist kein auf seinen Instinkt reduziertes Wesen. In sich geschlossene Ketten angeborener Verhaltensweisen können sich im Laufe einer stammesgeschichtlichen Höherentwicklung von Lernfähigkeit und Einsicht in dem Sinne auflösen, als dass die obligatorische Koppelung zwischen ihren Teilen verloren geht, aber ihre einzelnen Stücke stehen dem handelnden Subjekt dann unabhängig voneinander zur Verfügung. Jeder dieser einstmaligen Einzelteile wird nun zum autonomen Antrieb, indem es ein eigenes, nach Ausführung strebendes Appetenzverhalten entwickelt. Dem Menschen fehlen also lange Ketten obligatorisch aneinandergekoppelte Instinktbewegungen, aber aus den Erfahrungen mit anderen hochentwickelten Säugetieren kann man vermuten, dass der Mensch nicht weniger, sondern eher mehr echt instinktive Antriebe verfügt als irgend ein Tier.

Menschliche Antriebe gibt es viele: Liebe, Hass, Freundschaft, Treue, Zorn, Anhänglichkeit, Vertrauen, Misstrauen usw. Alle diese Zustände machen geneigt zu gewissen Verhaltensweisen. Dabei ist es erst einmal unwichtig, ob der betreffende Antrieb seine Kraft aus phylogenetischen („instinktiven“) oder kulturellen Quellen schöpft. Jeder dieser Antriebe ist als solcher ein Teil eines harmonischen Systems und deshalb unentbehrlich. Deshalb stellt sich auch nicht die Frage, ob ein Teil davon „gut“ oder „schlecht“ sei, wir brauchen alle diese Antriebe. (Siehe den Nachweis Erikssons, dass Misstrauen unentbehrlich ist.)

Systeme werden geregelt bzw. regeln sich durch die sogenannten Regelkreise, auch Homöostase genannt. Man stelle sich ein Wirkungsgefüge aus einer Anzahl von Systemen vor, die sich in ihrer Wirkung und Funktion verstärken, so dass a von b unterstützt wird, b von c, c von d und so weiter, bis zuletzt z auf a einwirkt. Ein Kreislauf positiver Rückkoppelung ist entstanden, und er kann sich bestenfalls im Zustand labilen Gleichgewichts befinden. Die kleinste Verstärkung einer einzigen Wirkung muss zum lawinenhaften Anschwellen sämtlicher Systemfunktionen führen und umgekehrt die kleinste Verminderung zum Verebben sämtlicher Aktivität. Man kann ein solch labiles System in ein stabiles verwandeln, indem man in den Kreisprozess ein einziges Glied einführt, dessen Einwirkung auf das in der Wirkungskette folgende Glied umso schwächer wird, je stärker es seitens des vor ihm eingeschalteten beeinflusst wird. So entsteht ein Regelkreis, eine Homöostase, oder, in schlechtem Deutsch ausgedrückt, ein „negatives feedback“.  In der Natur vorzufindende Regelkreise sind in der Regel dieser Art, positive Regelkreise findet man höchstens bei rasch anwachsenden und sich ebenso rasch erschöpfenden Ereignissen wie zum Beispiel Lawinen oder Waldbränden. An diese erinnern auch manche pathologischen Störungen menschlichen Gesellschaftslebens, bei denen einem in den Sinn kommt, was Schiller in der Glocke von des Feuers Macht sagte: „Wehe, wenn sie losgelassen!“

Die negative Rückkoppelung des Regelkreises macht es unnötig, daß die Wirkung jedes einzelnen der an ihm beteiligten Untersysteme genau auf ein bestimmtes Maß festgelegt ist.

Eine geringe Über- oder Unterfunktion wird leicht wieder ausgeglichen. Zur gefährlichen Störung der Systemganzheit kommt es nur dann, wenn eine Teilfunktion bis zu einem Maße gesteigert oder vermindert ist, das die Homöostase nicht mehr auszugleichen vermag, oder aber, wenn am Regelmechanismus selbst etwas nicht in Ordnung ist. Für all diese Vorkommnisse gibt der im Folgenden in einzelne Kapitel, gemäß K. Lorenz Buch: „Die acht Todsünden der Menschheit“, zusammengefasste Text Beispiele.

Zweites Kapitel: Überbevölkerung – Die Menschheit droht, in sich selbst zu ersticken

Den meisten Menschen ist gar nicht bewußt, dass die höchsten und edelsten Eigenschaften des Menschen, die die wir spezifisch „menschlich“ nennen, die ersten sind, die dabei untergehen, wenn der Mensch zu nahe aufeinander hockt.

=> Mangel an allgemeiner herzlicher und warmer Menschenliebe entsteht dadurch, dass des Menschen Fähigkeit zum sozialen Kontakt überfordert wird. Der Mensch ist nicht so erschaffen, dass er alle Menschen lieben kann. Des Menschen Nächstenliebe wird durch die Massen der Allzu Nahen so verdünnt, dass sie nicht mehr in Spuren nachweisbar ist.

=> Man hält sich ein „Zuviel“ vom Leib, aus Selbstschutz.

=> weitere Folge: Gleichgültigkeit, Teilnahmslosigkeit. Verbrechen geschehen auf offener Straße in der Stadt, alle sehen es, keiner schreitet mehr ein.

Fazit: Zusammenpferchen vieler Menschen auf engstem Raum führt zu Entmenschlichung und löst unmittelbar aggressives Verhalten aus. K. Lorenz hält den Glauben, dass man eine neue Sorte Menschen durch „Konditionierung“ an diese Verhältnisse erschaffen könne, für einen gefährlichen Wahnsinn.

Drittes Kapitel: Verwüstung des Lebensraumes

Unsere Lebensgrundlagen sind nicht unerschöpflich, doch wird das aufgrund ökonomischer Gesichtspunkte missachtet. Die Hast der heutigen Zeit lässt die Prüfung von Handlungsweisen, bevor man handelt, nicht mehr zu. K. Lorenz erwähnt als „Untaten“ „nur“ die Insektenvernichtungsmaßnahmen in der Landwirtschat und im Obstbau, und diejenigen in der Medizin (Medikamente und ihre ungeklärten Langzeitwirkungen). Das „sofort-haben-müssen“ fördert die Produktion von Waren chemischer Herkunft, deren Langzeitwirkung gar nicht absehbar ist. Menschen, die dies kritisieren, werden mundtot gemacht.

Der „zivilisierte“ Mensch verwüstet die ihn umgebende und ihn erhaltende Natur und beraubt sich seiner eigenen Lebensgrundlage. Die dazu kommende Entfremdung von der lebenden Natur trägt einen großen Teil der Schuld an der ästhetischen und ethischen Verrohung des Zivilisationsmenschen. Ehrfurcht vor dem Leben wird dann, wenn der heranwachsende Mensch nur von hässlichem und billigem Menschenwerk umgeben ist, aussterben. Vor Schrott hat man keine Ehrfurcht! K. Lorenz bemerkt die Ähnlichkeit der Krebszelle mit dem sich in unversehrte Landschaft und Natur hinein fressenden Moloch Stadt. (Hinzufügung von mir: Ganz schlimm wurde in den letzten Jahren, mit der sogenannten „Energiewende“ begründet, die flächendeckende Ausbreitung sogenannter „Windradparks“, deren Effizienz umstritten ist, an denen aber nicht wenige sogenannte „Investoren“ viel Geld verdienen, und deshalb werden diese hässlichen, kultur-, landschafts- und waldvernichtenden Türme immer weiter gebaut. Ich frage mich, an welchem Punkt solch ein tödliches – für den Menschen tödliches – Verhalten aufhört; hört es erst dann auf, wenn es nichts mehr zum Abholzen gibt? Wenn der Mensch sämtliche Wälder in der brd vernichtet hat?)

Reihenhaussiedlungen in ihrer Gleichheit verdienen das Wort „Haus“ nicht, sie sind bestenfalls Batterien von Ställen für Nutzmenschen. Noch schlimmer sind die uniformen Wohnblocks des „sozialen Wohnungsbaus“, denn dort hängt man zusätzlich zur Hässlichkeit noch mit Menschen, die man normalerweise nie so eng an sich heran lassen würde, so dicht zusammen, wie man es dauerhaft nicht ertragen kann. Leben ist hier nicht mehr möglich, geschweige denn Individualität. Zum erträglichen Leben gehört der nötige Abstand zum Nächsten, den man sich idealerweise auch selbst ausgesucht hat, und nicht, zu dem man aufgrund der Umstände (Wohnraum-Mangel) gezwungen ist.

Die Schönheit der Natur und die Schönheit der von Menschen geschaffenen kulturellen Umgebung sind nötig, um den Menschen gesund zu erhalten. Die heutige Seelenblindheit für alles Schöne ist eine Geisteskrankheit, die von gewissen Kreisen bewusst hervor gerufen wurde, um den Menschen zu verrohen. Diese Geisteskrankheit geht mit einer Unempfindlichkeit gegen das ethisch Verwerfliche einher.

Viertes Kapitel: Der Wettlauf mit sich selbst

Der Wettbewerb mit sich selbst aufgrund kommerzieller Erwägungen zerstört alle Werte des Menschen. Welcher Schaden ist größer, der durch die Geldgier entstandene, oder der durch die zermürbende Hast?

Was treibt den Menschen zum Wettbewerb? Neben der Gier nach Besitz oder höherer Rangordnung spielt die Angst eine „sehr wesentliche Rolle“. Der moderne Mensch ist getrieben, und was ihn treibt, kann nur Angst sein. Diese Angst hält der Mensch nicht aus und lenkt sich ab. Die wenigsten Menschen können deshalb mit sich alleine sein, ohne Ablenkung.

Der wirtschaftliche Wettbewerb der Menschheit mit sich selbst ist ein Kreisprozess mit positiver Rückkoppelung und führt früher oder später zur Katastrophe. Dieser Vorgang gliedert sich auf in mehrere kleinere Kreisprozesse: 1) ständig sich verschnellerndes Arbeitstempo und 2) progressive Steigerung der Bedürfnisse des Menschen. Die Masse der Menschen ist dumm genug, sich die Lenkung durch die mittels der Meinungs- und Werbungsforschung ausgearbeiteten Methoden gefallen zu lassen.

Es entsteht ein Teufelskreis einer rückgekoppelten Produktions- und Bedürfnissteigerung und daraus als Folge, maßloser Luxus.

Fünftes Kapitel: Wärmetod des Gefühls

Der Mensch strebt instinktiv nach Lustgewinn und vermeidet Unlustgefühle. Zu starke Vermeidung von Unlust bringenden Reizsituationen führt zur Verweichlichung mit der Gefahr des Kulturuntergangs.

Ständige Steigerung lustbringender Situationen führt zum Laster.

Ständig fortschreitende technische Errungenschaften haben die Lust-Unlust-Ökonomie des modernen Menschen in Richtung einer ständig zunehmenden Sensitivierung gegenüber allen Unlust auslösenden Reizsituationen und einer ebensolchen Abstumpfung gegen alle Lust auslösenden verschoben. Folgen: Intoleranz gegen Unlust/verringerte Anziehungskraft der Lust => Sofortige Befriedigung aller aufkeimenden Wünsche. Dass man durch Ratenkäufe in Sklaverei gerät, interessiert die Menschen nicht.

Auf dem Gebiet sexuellen Verhaltens entfallen alle feineren, differenzierten Verhaltensweisen der Paarbildung, inklusive der sogenannten „Normen“ menschlichen Verhaltens. Folge: Sofortbefriedigung, schneller Sex, Paarbildung entfällt. „Viehisch“, nennt Lorenz dieses Verhalten, da es selbst bei höher entwickelten Tieren nur ganz ausnahmsweise vorkommt.

Unlustvermeidung führt zum Verlust der Freude, da Lustgewinn auf Kontrastwirkung beruht. Die Unlust-Intoleranz wächst dagegen ständig und verwandelt die naturgewollten Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens in eine planierte Ebene. Sie erzeugt tödliche Langeweile. Folge: Emotionaler Wärmetod.

Soziale Beziehungen: Die Verhaltensweisen dabei sind angeboren und „viel urtümlichere Verhaltensweisen“, als angenommen. Diese Verhaltensweisen bringen nicht nur Freude, sondern auch viel Leid. Diesem Leid aus dem Weg gehen zu wollen, heißt sich einem wesentlichen Teil des menschlichen Lebens zu entziehen.

Das Streben nach Lustgewinn führt zu andauernden Suche nach „neuen“ Reizsituationen (Neophilie).  Die Neophilie betrifft sämtliche Beziehungen, zu denen Menschen fähig sind. Sie erfreut außerdem die Industrie,  die das Verfallsdatum in ihre Produkte mittlerweile eingebaut hat.
Abhilfe ist schwierig, da das naturgegebene Hindernis, dessen Beseitigung den Menschen stählt, fehlt. Die Bewältigung absichtlich herbei geführter Beschwernisse des Lebens gewährt keine Befriedigung. Wenn das Leben zu leicht ist, besteht die Gefahr, dass aus den Menschen blasiert-gelangweilte Zeitgenossen werden. (Siehe sogenannte „Gutmenschen“.)

Sechstes Kapitel: Genetischer Verfall

Gendefekt = Laut Lorenz „erblicher Instinktausfall“

Soziales Verhalten / Altruismus ist die Fähigkeit des Einzelnen, ohne „Bezahlung“/Lohn etwas zum Gruppenwohl beizutragen. Das Gegenteil sind „soziale Parasiten“. Normale Gruppenmitglieder haben höchst spezifische Reaktionsweisen, mit denen sie auf asoziales Verhalten reagieren; z.Bsp. Empörung bis hin zur Verteidigung der sozial Schwächsten der eigenen Gruppe, wenn diese von jemand angegriffen/misshandelt werden. Es existiert also kulturübergreifend eine Art „angeborenes Rechtsgefühl“. Lorenz wörtlich: „Wir können betrachten, dass die Art Homo Sapiens über  ein hochdifferenziertes System von Verhaltensweisen verfügt, das in durchaus analoger Weise wie das System der Antikörperbildung im Zellenstaat der Ausmerzung gemeinschaftsgefährdender Parasiten dient.

Kulturelles Zusammenleben bedingt, dass der Mensch seine Triebe zügeln lernt. Vernunft und Verantwortlichkeit sind jedoch nicht unbegrenzt stark. Beim Gesunden reichen sie gerade aus, um seine Einordnung in die Gesellschaft leisten zu können. Der seelisch Gesunde und der Psychopath unterscheiden sich allerdings nicht stark.

Der Mensch ist ein Kulturwesen, d.h. seine instinktiven Antriebe und deren kulturbedingte verantwortliche Beherrschung bilden ein System, indem die Funktionen beider Untersysteme genau aufeinander abgestimmt sind. Ein Zuviel oder Zuwenig, egal auf welcher Seite, führt zur Störung, leichter als die an die Allmacht der menschlichen Vernunft und des Lernens zu glauben geneigte Menschen meinen. Die zur Religion gewordene Überzeugung, dass alle Menschen gleich geboren seien und dass alle Verbrechen des Täters nur auf die Sünden zurück zu führen seien, die seine Erzieher an ihm begangen hätten, führt zur Vernichtung jedes natürlichen Rechtsgefühls. Auch sieht sich der Täter in Selbstbemitleidung als Opfer der Gesellschaft. (Was er ja auch ist, aber die Gesellschaft im Ganzen oder auch unschuldige einzelne Teile davon dürfen deshalb nicht zu seinen Opfern werden. /Hinzufügung von mir.)

Trotz aller Gefährdungen, die das natürliche Rechtsgefühl durch extreme Auslegung seiner Selbst und den daraus entstehenden Folge mit sich bringt, ist dieses natürliche Rechtsgefühl für das Wirkungsgefüge  unserer sozialen Verhaltensweisen unentbehrlich. Seine Ausschaltung durch die Tendenz zur absoluten Toleranz wird in ihrer gefährlichen Wirkung verstärkt durch die Doktrin, dass alles menschliche Verhalten erlernt sei. Dies bedingt dann den gefährlichen Irrglauben, dass alles menschliche Fehlverhalten ebenso unbegrenzt veränder und korrigiert werden kann.

Wir brauchen aber diese „Anständigkeit“ genannte Eigenschaft, da die Gesellschaft sonst durch Soziopathen zersetzt wird (Sofern sie das nicht schon ist / Hinzufügung von mir).Wir brauchen die Moral, auch wenn sie im wirtschaftlichen Wettbewerb der westlichen Kultur keine Rolle spielt, kein Selektionsmerkmal ist.

Zweifellos droht uns durch den Verfall genetisch verankerten sozialen Verhaltens die Apokalypse.

Bei spezifischer Selektion setzt der Verfall sozialer Verhaltensweisen schnell ein. Lorenz bringt das Beispiel der Zierfische, die über Generationen künstlich vermehrt wurden und keinerlei Brutpflegetrieb mehr haben. Wobei Lorenz bemerkt, dass die alten und verbreiteten Triebe wie die der Nahrungsaufnahme und die der Begattung oft zur Hypertrophie neigen und dabei zu bedenken ist, dass der züchtende Mensch wahlloses und gieriges Fressen und ebensolchen Begattungstrieb selektiv fördert, Aggressions- und Fluchttrieb dagegen weg zu züchten trachtet.

Ein Syndrom erblicher Veränderungen, das ganz zweifellos beim Menschen und bei seinen Haustieren in analoger Weise und aus gleichen Gründen aufgetreten ist, ist die merkwürdige Kombination von geschlechtlicher Frühreife und dauernder Verjugendlichung. Das dauernde Verharren im jugendlichen Zustand bezeichnet man in der Biologie als Neotonie. Wie ich (1943) zu zeigen versucht habe, ist die bis ins hohe Alter andauernde spielerische Forschungsneugier des Menschen, seine Weltoffenheit, wie Arnold Gehlen (1940) es nennt, ein persistierendes Jugendmerkmal. Kindlichkeit ist eins der wichtigsten, unentbehrlichsten und im edelsten Sinne humanen Merkmale des Menschen. Doch wo ist die Grenze? Ist die den Menschen kennzeichnende genetische Verkindlichung nicht bereits in einem Maße fortgeschritten, dass sie verderblich ist? Die Erscheinungen der Unlust-Intoleranz und der Gefühlsverflachung können ja, wie bereits dargestellt wurde, zur Verkindlichung führen. Es besteht laut Lorenz der dringende Verdacht, dass sich kulturell bedingte Vorgänge zu diesen genetisch bedingten addieren können. Forderung nach sofortiger Triebbefriedigung, Mangel an jeglicher Verantwortlichkeit und Rücksichtnahme auf die Gefühle anderer sind für kleine Kinder typisch und bei ihnen völlig verzeihlich, aber nicht bei Erwachsenen. Geduldiges Hinarbeiten auf ferne Ziele, Verantwortung des eigenen Tuns und Rücksichtnahme auch auf Fernerstehende sind Verhaltensnormen, die für den reifen Menschen kennzeichnend sind.

Ein Mensch, der durch das Ausbleiben der Reifung in einem kindlichen Zustand verharrt, wird notwendigerweise zum Parasiten der Gesellschaft.

Unzählige Jugendliche sind der heutigen Gesellschaftsordnung und damit auch ihren Eltern gegenüber feindlich eingestellt. Daß sie ungeachtet dieser Haltung als selbstverständlich erwarten, von dieser Gesellschaft und diesen Eltern erhalten zu werden, zeigt ihre unreflektierte Infantilität. Wenn die fortschreitende Infantilisierung und wachsende Jugend-Kriminalität des Zivilisationsmenschen tatsächlich, wie ich befürchte, auf genetischen Verfallserscheinungen beruht, so sind wir in schwerster Gefahr. Unsere gefühlsmäßige Hochwertung des Guten und Anständigen ist mit erdrückender Wahrscheinlichkeit der einzige Faktor, der heute noch gegen Ausfallserscheinungen sozialen Verhaltens eine einigermaßen wirksame Selektion treibt.

(Hinzufügung von mir: Mittlerweile ist die von Lorenz erwähnte Hochwertung des Guten und Anständigen längst nur noch in seltenen Spuren zu finden; Dekadenz ist das Maß aller Dinge in der zerfallenden Gesellschaft.)

Alles, was in den vorangehenden Abschnitten besprochen wurde, die Übervölkerung, die kommerzielle Konkurrenz, die Zerstörung unserer natürlichen Umgebung und die Entfremdung von ihrer ehrfurchtgebietenden Harmonie, der durch Verweichlichung bewirkte Schwund der Fähigkeit zu starken Gefühlen, dies alles wirkt zusammen, um dem modernen Menschen jegliches Urteil darüber zu rauben, was gut und was böse ist. Zu alledem aber kommt dann noch die Befreiung des Asozialen von ihrer Schuld, die uns durch die Einsicht in die genetischen und psychologischen Gründe seiner Fehlleistungen aufgedrängt wird.

Einsichtsvolle Humanität dem Einzelnen gegenüber müssen wir unter seiner Berücksichtigung mit dem verbinden, was der menschlichen Gemeinschaft gut tut. Der Einzelmensch, der mit dem Ausfall bestimmter sozialer Verhaltensweisen und dem gleichzeitigen Ausfall der Fähigkeit zu den sie begleitenden Gefühlen geschlagen ist, ist tatsächlich ein armer Kranker, der unser volles Mitleid verdient. Der Ausfall selbst aber ist das Böse schlechthin. Er ist nicht nur die Negation und Rückgängigmachung des Schöpfungsvorganges, durch den ein Tier zum Menschen wurde, sondern etwas viel Schlimmeres, ja Unheimliches. In irgendeiner geheimnisvollen Weise führt die Störung moralischen Verhaltens nämlich sehr oft nicht zu einem einfachen Fehlen alles dessen, was wir als gut und anständig empfinden, sondern zu einer aktiven Feindschaft dagegen. Eben dies ist das Phänomen, das viele Religionen an einen Feind und Gegenspieler Gottes glauben läßt. Wenn man wachen Auges alles das betrachtet, was gegenwärtig auf der Welt geschieht, kann man einem Gläubigen nicht widersprechen, der die Ansicht vertritt, der Antichrist sei los.

Zweifellos droht uns durch den Verfall genetisch verankerten sozialen Verhaltens die Apokalypse, und zwar in einer besonders gräßlichen Form. Doch ist diese Gefahr wohl leichter zu bannen als andere, wie die der Übervölkerung oder des Teufelskreises des kommerziellen Wettbewerbs, denen man nur durch umwälzende Maßnahmen, zumindest durch eine erzieherische Umwertung aller heute verehrten Scheinwerte entgegentreten kann. Zur Verhinderung des genetischen Verfalls genügt es, bei der Gattenwahl die einfache und selbstverständliche Forderung nicht zu vergessen: Anständig muss er/sie sein. (Ergänzung von mir: Bedingt durch eben den mittlerweile fortgeschrittenen Verfall wird es auch diesbezüglich schwieriger, überhaupt noch anständige Menschen zu finden.)

Siebentes Kapitel: Abreißen der Tradition

Bei der Methode, mit der eine Kultur unter vielen Angeboten das Festzuhaltende ausgewählt, handelt es sich um „Auswahl nach gründlicher Erprobung“. Gewiss ist die Selektion, durch die Funktion und Strukturen einer Kultur festgelegt werden, nicht ganz so streng wie diejenige, die beim Artenwandel am Werke ist, weil sich der Mensch durch die ständig wachsende Beherrschung der umgebenden Natur einem selektierenden Faktor nach dem anderen entzieht. Bei Kulturen findet man daher öfter, was bei Arten kaum vor kommt: sogenannte Luxusbildungen.

Nur Selektion entscheidet, was als traditionelle Sitte und Gewohnheit in den andauernden Wissensschatz einer Kultur eingeht. Scheinbar nehmen nämlich Erfindungen und Entdeckungen, die durch Einsicht und rationale Erkenntnis gemacht werden, mit der Zeit rituellen, gar religiösen Charakter an. Überspitzt könnte man sagen, dass Alles, was über längere Zeit durch kulturelle Tradition überliefert ist, den Charakter eines Aberglaubens oder einer Doktrin annimmt. Größtes Festhalten am einmal Erprobten gehört zu den notwendigen Eigenschaften desjenigen Apparates, dem die Kulturentwicklung zufällt, Festhalten am Erprobten ist sogar noch viel Wichtiger als das Hinzuerwerben von Neuem. Selbst wenn man Verhaltensnormen, deren üble Auswirkungen klar sind, wie zum Beispiel das Kopfjagen mancher Stämme in Neuguinea und Borneo, abschafft, kann man nicht voraus sehen, welche Folgen diese Abschaffung im System sozialer Verhaltensnormen hat, das die betreffende Kulturgruppe zusammenhält. Solche Systeme sind das Skelett jeder Kultur, und ohne Einsicht in die Vielzahl seiner Wechselwirkungen sind Änderungen daran höchst gefährlich.

Heute geht man irrtümlicherweise davon aus, nur das wissenschaftlich Erfassbare und das rational Beweisbare gehöre zum Wissensschatz der Menschheit. Dies führt dazu, dass die „wissenschaftlich aufgeklärte Jugend“, den Schatz von Wissen und Weisheit aller alten Kulturen und aller Weltreligionen über Bord wirft. Wer meint, Wissen und Weisheit aus Tradition und Religion sei Null und Nichtig, denkt ebenso folgerichtig, dass Wissenschaft eine ganz neue Kultur mit allem Drum und Dran auf rationalem Wege quasi aus dem Nichts erschaffen könne – dies ist ein Irrtum! Dann müsste man wieder beim Cro-Magnon-Menschen anfangen. Eine Kultur enthält ebensoviel gewachsenes, durch Selektion erworbenes Wissen wie eine Tierart, die man auch nicht „machen“ kann.

Der nicht rationale, kulturelle Wissensschatz, wird also zuungunsten des rationalen Wissens unterschätzt, dies ist aber nicht der ausschlaggebende, kulturvernichtende Faktor des Ganzen, nein, die Feindseligkeit der heutigen Jugend/jüngeren Generation gegenüber ihren Eltern/den älteren Generationen ist von Hass getragen, einer Art Hass, die mit dem am schwersten zu überwindenden aller Hassgefühle, dem Nationalhass, verwandt ist.

Es ist das Merkmal des Menschen, dass er Gruppen bildet. Die größte Gruppe kann die Nation sein, sie kann eine Ethnie sein, eine Volksgruppe, oder eine Religionszugehörigkeit. Das Wesen von solchen Gruppen ist aber 1. die strikte Abgrenzung von anderen Gruppen (auch durch Kleidung, Verhalten), und 2. man betrachtet sich selbst und die eigenen Gruppenmitglieder als „Mensch“, und alle anderen als „Nicht-Menschen“, was beinhaltet, dass man die anderen im Extremfall totschlagen kann, weil es sich dabei dann nicht um Mord handelt.  Durch diese Schein-Artenbildung wird die Hemmung, einen Artgenossen zu töten, beseitigt, das ist ihre größte Gefahr. Selbstverständlich nutzen Kriegstreiber jeder Art diesen Mechanismus mit ihrem „Teile und Herrsche“.

Besonders in der Pubertät neigt der Mensch zur Gruppenbildung. Das kann so weit gehen, daß die Devise dann heißt: Besser Mitglied irgendeiner Gruppe, als allein sein. Die rebellierende Jugend grenzt sich so scharf wie möglich von der Elterngeneration ab. Dabei ignoriert sie elterliches Verhalten nicht, sondern beachtet jede kleinste Einzelheit desselben und kehrt sie ins Gegenteil um. Ihr Angriff scheint grundlos, und richtet sich ziemlich wahllos gegen alle älteren Menschen. Die ältere Generation versteht diese angeblichen Proteste als das, was sie sind, als hasserfüllte Kampfansagen und Beschimpfung.

Ethologische Ursachen des Generationenkrieges: Funktionsstörung des Entwicklungsvorganges in der Pubertät. In dieser Phase löst sich der junge Mensch von den Traditionen seines Elternhauses.  Er hält Umschau nach neuen Idealen und will für eine gute Sache auch kämpfen. Alles Althergebrachte ist langweilig, alles Neue ist anziehend.  Seinen Arterhaltungswert bezieht dieser Vorgang aus der Tatsache, dass er der allzu starren Überlieferung kultureller Verhaltensnormen Anpassungsfähigkeit verleiht.  Der Vorgang ist mit der Häutung eines Krebses zu vergleichen, der sein starres Außenskelett abwerfen muss, um wachsen zu können.

Normalerweise folgt auf diese Periode eine Phase der Liebe zum Althergebrachten. – Störungen, die zu Hass und Krieg zwischen Generationen führen, haben zweierlei Ursachen. Erstens werden die geforderten anpassenden Veränderungen des überlieferten Kulturgutes immer mehr. Das durch die Technologie der heutigen Kultur aufgezwungene Entwicklungstempo hat zur Folge, dass ein beträchtlicher Teil des traditionellen Gutes einer Kultur von der kritischen Jugend als überflüssig betrachtet und über Bord geworfen wird. Der sich dazu noch gesellende Irrglaube, der Mensch könne eine Kultur einfach rational aus dem Boden stampfen, führt zum Irrglauben, dass es am besten sei, die elterliche Kultur total zu vernichten, um schöpferisch alles neu aufzubauen.

Weiterer Grund: Sich verändernde Familienstrukturen im Zuge der fortschreitenden Technisierung der Menschheit. Folge: Der Kontakt zwischen Eltern und Kindern wird geschwächt – so er denn überhaupt noch vorhanden ist.  Hospitalisierung durch Vernachlässigung bereits von Säuglingen ist nicht selten und führt zu Schwäche der menschlichen Kontaktfähigkeit.  Ausfall des Vaters als Vorbild, durch verschiedene Vorgänge, entweder Vater nicht vorhanden – braucht man ja heute nicht mehr – oder der eigene Vater wird mangels Vorleben seiner Funktionen (vor allem Arbeit) nicht mehr als Vorbild empfunden. Katastrophal sind die fehlenden Rangordnungsstrukturen (Überlegenheit des Alters) in Familien. So entstehen neurotische Jugendliche, die niemals Grenzen gesetzt bekommen, die deshalb immer wieder aufs Neue geradezu darum betteln, diese aufgezeigt zu bekommen, die lernen müssen, dass ihre eigene, natürliche Aggression eine Antwort bekommt, und, falls diese dauerhaft ausbleibt, erfahren, dass sie nirgendwo geliebt werden, denn sie selber können auch nicht lieben. Liebe entsteht nur, wenn Respekt und weitergehend Anerkennung vorhanden ist, ein Kind, was seine Eltern tyrannisiert, respektiert sie nicht, geschweige denn, dass es sie liebt. Natürlich missachtet es dann auch die ethischen Werte der Eltern, beziehungsweise deren Moral, Tradition und Kultur, und grenzt sich davon ab. Solchen Kindern fehlt die so wichtige Vorbildfunktion, an der sie wachsen können.

Weitere ethische Gründe, die elterliche Kultur abzulehnen: die westliche Kultur mit ihren Auswüchsen der Vermassung, Verwüstung der Natur, ihrem wertblind-geldgierigen Wettlauf mit sich selbst, ihrer erschreckenden Gefühlsverarmung und ihrer Verdummung durch Indoktrination hat so viel offensichtlich Negatives, dass man den Gehalt an tiefer Wahrheit und Weisheit vergißt, der auch unserer Kultur innewohnt.

Der „normale“, im Sinne von arterhaltende Vorgang ist es, daß sich Jugendliche einer ethnischen Gruppe sich im Dienste mancher neuer Ideale zusammenfinden, ohne dabei die Kultur der Eltern über Bord zu werfen. Der junge Mensch identifiziert sich also eindeutig mit der jungen Gruppe einer alten Kultur. Es liegt im tiefsten Wesen des Menschen als natürlichem Kulturwesen begründet, dass er eine voll befriedigende Identifizierung nur IN und MIT einer Kultur zu finden vermag! (Der Mensch ist kein Einzelwesen – mein Reden!) Wenn ihm dies nicht möglich gemacht wird, befriedigt er seinen Drang nach Identifizierung und Gruppenzugehörigkeit an einem Ersatzobjekt. Folge: Wahllosigkeit. Viele Jugendliche werden alleine deshalb drogensüchtig. Weitere Möglichkeit: Kriminelle Bande. Wenn es keine gibt, gründet man eine. Beispiel: Hamburger Rocker, die sich das Verprügeln wehrloser Greise zur Lebensaufgabe gemacht haben. (Beispiel neueren Datums unter Mädchen: Mehrere Mädchen verprügeln gemeinschaftlich eine Gleichaltrige, filmen das und stellen es ins Internet, habe ich selber mehrfach bei facebook gesehen. So etwas ist zutiefst verstörend, denn die Täter haben offensichtlich keinerlei Unrechtsgefühl mehr/Hinzufügung von mir.) Zweck der Gruppe ist die Befriedigung des Gruppenzugehörigkeitstriebes und das Ausleben von Aggression. Der Hass hemmt dabei den Verstand. Hass sorgt dafür, dass jede an die von Hass besessene Person gerichtete Nachricht ins Gegenteilverkehrt wird. Hass macht blind, taub und dumm.

Achtes Kapitel: Indoktrinierbarkeit

Wissenserwerb geschieht i.d.Regel über die Hypothese, die dann zur Vermutung wird und anschließend überprüft wird. Hat sie die Überprüfung oft genug bestanden, wird sie zur erlebten/erfahrenen Wahrheit. Hypothesen als „vorläufige Annahmen“, machen nur dann Sinn, wenn die praktische Möglichkeit besteht, sie durch extra zu diesem Zweck gesuchte Tatsachen zu belegen. Eine Hypothese, die keiner Überprüfung zugänglich ist, ist nicht verifizierbar und damit wertlos.

Es ist allerdings auch ein Irrtum, dass eine Hypothese durch eine einzige, oder einige wenige Tatsachen, die sie nicht einzuordnen vermag, wiederlegt wird. Wäre dem so , dann wären sämtliche existierenden Hypothesen widerlegt, denn kaum eine wird allen einschlägigen Tatsachen gerecht. (Die einzige Ausnahme, die eine Regel bestätigt, macht also die Regel nicht ungültig, nicht nicht-existent. Hinzufügung von mir.) Alle unsere Erkenntnis ist nur eine Annäherung an die außersubjektive Wirklichkeit, allerdings eine fortschreitende. Widerlegt wird eine Hypothese niemals durch eine einzige widersprechende Tatsache, sondern nur durch eine andere Hypothese, die mehr Tatsachen einzuordnen vermag als sie selbst.

Unser Denken und Fühlen beugt sich dieser theoretisch anzweifelbaren Tatsache aber nicht. Manche Dinge  halten wir einfach für „wahr“ und sind von der absoluten Richtigkeit dieses Wissens überzeugt. Dies kann man als „glauben“ bezeichnen.

Wenn der Forscher  eine Hypothese so weit verifiziert hat, daß sie den Namen einer Theorie verdient, und wenn diese Theorie soweit gediehen ist, daß sie voraussagbar nur mehr durch Zusatzhypothesen, nicht aber in ihren Grundzügen geändert werden wird, so „glauben“ wir „fest“ an sie. Dieser Glauben stiftet auch weiter keinen Schaden, da eine derartige „abgeschlossene“ Theorie in ihrem Geltungsbereich ihre „Wahrheit“ auch dann behält, wenn sich dieser als weniger allumfassend erweisen sollte, als man zu der Zeit glaubte, da die Theorie aufgestellt wurde. Dies gilt z. B. für die gesamte klassische Physik, die durch die Quantenlehre zwar in ihrem Geltungsbereich eingeschränkt, nicht aber im eigentlichen Sinne widerlegt wurde.

Überzeugungen – wissenschaftlich begründete wie gefühlsmäßige – kommen phänomenologisch einem Glauben gleich. Um seinem Erkenntnisstreben auch nur eine scheinbar feste Basis zu verleihen, kann der Menschgar nicht anders, als gewisse Tatsachen als feststehend anzunehmen und sie seinen Schlussfolgerungen als archimedische Punkte zu „unterstellen“. Bei der Hypothesebildung  fingiert man bewußt die Sicherheit einer solchen Unterstellung, man „tut, als ob“ sie wahr wäre, nur um zu sehen, was dabei herauskommt. Je länger man dann auf solchen fiktiven archimedischen Punkten weitergebaut hat, ohne daß das Gebäude in sich widerspruchsvoll wird und zusammenbricht, desto wahrscheinlicher wird nach dem Prinzip der gegenseitigen Erhellung die ursprünglich tollkühne Annahme, daß die hypothetisch unterstellte archimedische Punkte wirkliche seien.

Die hypothetische Annahme, daß gewisse Dinge einfach wahr seien, gehört also zu den unentbehrlichen Verfahren menschlichen Erkenntnisstrebens. Hoffen, die Hypothese sei wahr, ist ebenfalls normal und menschlich. Die meisten Forscher lieben ihre Hypothesen sogar, auch das ist normal. Es ist auch nicht verdammenswert, wenn man sich in seiner Meinung von anderen bestätigen lässt.

Gefahr droht, wenn die eine Überzeugung festigenden Wirkungen ohne die oben erwähnten Berechtigungen auftreten. So kann eine eine Hypothese so beschaffen sein, dass die von ihr diktierten Versuche sie im vorneherein nur bestätigen. Auch das Vertrauen in die Lehren eines Meisters bringt die Gefahr der Doktrin-Bildung mit sich, wenn die Theorie allzu plastisch ist,  der „Meister“ zur Überschätzung neigt und die Schüler zu Jüngern werden im Sinne einer Religion, eines Kultes. Mit der steigenden Zahl der Anhänger einer Überzeugung steigt auch die Gefahr, dass die Überzeugung zur Doktrin wird; hierzu trägt ihre schnelle Verbreitung durch die Massenmedien nochmals bei. Die Gefahr, dass aus einer unwissenschaftlichen, nicht verifizierten Hypothese eine wissenschaftliche wird und weitergehend, eine gar öffentliche Meinung wird, muss nicht extra erwähnt werden.

Ab dem Punkt treten alle Mechanismen in Kraft, die zum Festhalten erprobter Traditionen dienen. Doktrinen werden genauso zähe und leidenschaftlich verteidigt, als gelte es, das durch Selektion geklärte Wissen einer alten Kultur vor Vernichtung zu bewahren. Wer mit der öffentlichen/gesellschaftlichen Meinung nicht konform geht, wird als Ketzer gebrandmarkt, verleumdet und diskreditiert. Die höchst spezielle Form des sozialen Hasses, des sogenannten „Mobbings“, wird auf ihn entladen.

Doktrinen gewähren ihren Anhängern die subjektive Befriedigung einer ENDGÜLTIGEN Erkenntnis mit Offenbarungscharakter. Alle Tatsachen, die ihr widersprechen, werden geleugnet, ignoriert, oder verdrängt. Der Verdrängende setzt jedem Versuch, sich das Verdrängte wieder bewusst zu machen, erbitterten, äußerst starken Widerstand entgegen, der um so größer ist, je größer die Änderung wäre, die dies in seinen Anschauungen verursachen würde.

Wirklich satanisch aber wirkt sich die Indoktrinierung erst dann aus, wenn sie ganz große Menschenmengen, ganze Kontinente, ja vielleicht sogar die ganze Menschheit in einem einzigen bösen Irrglauben vereinigt.

Eben diese Gefahr aber droht uns jetzt. Als um das Ende des vorigen Jahrhunderts Wilhelm Wundt den ersten ernstlichen Versuch unternahm, die Psychologie zu einer Naturwissenschaft zu wandeln, orientierte sich die neue Forschungsrichtung merkwürdigerweise nicht nach der Biologie. Obwohl die Erkenntnisse Darwins damals schon allgemein bekannt waren, blieben vergleichende Methoden und stammesgeschichtliche Fragestellungen der neuen experimentellen Psychologie völlig fremd. Sie richtete sich nach dem Vorbild der Physik, in der zu jener Zeit die Atomtheorie gerade ihre Siege feierte. Sie nahm an, daß das Verhalten der Lebewesen wie alles Materielle aus selbständigen und unteilbaren Elementen zusammengesetzt sein müsse. Dabei führte das an sich richtige Bestreben, die kompensatorischen Aspekte des Physiologischen und des Psychologischen bei der Untersuchung des Verhaltens gleichzeitig zu berücksichtigen, notwendigerweise dazu, den Reflex als wichtiges, ja als einziges Element aller, auch der komplexesten Nervenvorgänge zu betrachten. Gleichzeitig ließen die Erkenntnisse I. P. Pawlows den Vorgang der Ausbildung bedingter Reflexe als einleuchtendes physiologisches Korrelat zu den von Wundt untersuchten Assoziationsvorgängen erscheinen. Es ist die Prärogative des Genies, den Geltungsbereich neu gefundener Erklärungsprinzipien zu überschätzen, und so nimmt es kaum wunder, wenn diese wahrhaft epochemachenden und untereinander so überzeugend übereinstimmenden Entdeckungen nicht nur ihre Entdecker, sondern die gesamte wissenschaftliche Welt zu dem Glauben verführten, man könne auf der Basis des Reflexes und der bedingten Reaktion »alles« tierische und menschliche Verhalten erklären.

Die gewaltigen und durchaus anzuerkennenden Anfangserfolge, die von der Reflexlehre wie von der Untersuchung der bedingten Reaktion zu verzeichnen waren, die bestechende Einfachheit der Hypothese und die scheinbare Exaktheit der Versuche machten beide zu wahrhaft weltbeherrschenden Forschungsrichtungen. Der große Einfluß aber, den beide auf  die öffentliche Meinung gewannen, ist anders zu erklären. Wenn man ihre Theorien nämlich auf den Menschen anwendet, sind sie geeignet, alle jene Besorgnisse zu zerstreuen, die aus der Existenz des Instinktiven und des Unterbewussten im  Menschen entspringen. Die orthodoxen Anhänger der Lehre behaupten klipp und klar, daß der Mensch als ein unbeschriebenes Blatt geboren werde und daß alles, was er denkt, fühlt, weiß und glaubt, das Resultat seiner »Konditionierung« sei.

Dieses behavioristische Dogma bestätigt jeden Doktrinär, da ja jedes Kind nach dieser Doktrin problemlos in der „einzig wahren Glaubenslehre erziehbar sei“. Zur Versöhnung trägt dieses Dogma nicht bei. Vor allen Dingen in den USA findet dieses handfeste, einfache, leicht verständliche und mechanistische Dogma einen großen Anklang, weil es sich als fälschlicherweise als „freiheitlich“ und „demokratisch“ ausgibt.

Es ist ethisch nicht anzuzweifeln, dass alle Menschen das Recht auf gleiche Entwicklungsmöglichkeiten haben. Allzu leicht lässt sich diese Wahrheit aber in die  Unwahrheit verdrehen, dass alle Menschen potentiell gleichwertig seien. Die behavioristische Doktrin geht noch einen Schritt weiter, indem sie behauptet, alle Menschen würden einander gleich werden, wenn sie sich unter gleichen äußeren Bedingungen entwickeln könnten, und zwar würden sie zu ganz idealen Menschen werden, wenn nur diese Bedingungen ideal wären. Daher können oder, besser gesagt: dürfen die Menschen keinerlei ererbte Eigenschaften besitzen, vor allem aber keine solchen, die ihr soziales Verhalten und ihre sozialen Bedürfnisse bestimmen.

Unbegrenzte Konditionierbarkeit des Menschen ist, da sind sich alle Machthaber einig, äußerst wünschenswert. Dieser unmenschlichen Doktrin  ist alles spezifisch Menschliche unwillkommen, alle in dieser Abhandlung besprochenen Erscheinungen, die zum Verlust des Menschentums beitragen, sind im Interesse besserer Manipulierbarkeit der Massen außerordentlich erwünscht. „Fluch der Individualität!“ ist die Parole. Endstation soll wohl sein: „Brave new world.“

Noch nie waren so große Menschenmassen auf wenige ethnische Gruppen verteilt, noch nie war Massensuggestion so wirksam, noch nie hatten die Manipulanten eine so gute, auf wissenschaftlichem Experimentieren aufgebaute Werbetechnik, noch nie verfügten sie über so eindringliche Massenmedien wie heute. Wie sehr wir angeblich freien westlichen Kulturmenschen von den kommerziellen Beschlüssen der Großproduzenten manipuliert werden, ist uns gar nicht mehr bewußt.

So ist zum Beispiel das Wegschmeißen kaum angebrauchter Güter zwecks Erwerbung neuer, das lawinenartige Anwachsen von Produktion und Verbrauch nachweislich und zweifellos ebenso dumm wie schlecht – im ethischen Sinne dieses Wortes. In dem Maße, indem das Handwerk durch die Konkurrenz der Industrie ausgerottet wird und in dem der kleinere Unternehmer, einschließlich des Bauern, existenzunfähig wird, sind wir alle ganz einfach gezwungen, uns in unserer Lebensführung den Wünschen der Großproduzenten zu fügen, die Nahrungsmittel zu fressen und die Kleidungsstücke anzuziehen, die sie für uns für gut befinden, und was das Allerschlimmste ist, wir merken kraft der uns zuteil gewordenen Konditionierung gar nicht, dass sie das tun.

Mode ist die am unwiderstehlichsten wirkende Methode, große Menschenmassen gleich zu schalten.  Hatte sie ursprünglich einen stabilisierenden, konservativen Einfluss, kehrte sich dies um, als sich bei ihr die Auswirkungen der Neophilie bemerkbar machten. Grossproduzenten haben es geschafft, die Masse der Verbraucher davon zu überzeugen, daß der Besitz der allerneuesten Kleider, Möbel, Autos, Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen, Fernsehapparate usw. das untrüglichste und auch die Kreditfähigkeit am wirksamsten steigernde) Statussymbol sei.

Die schlimmsten Auswirkungen aber hat die Mode auf dem Gebiete der Naturwissenschaften. Nicht nur die öffentliche Meinung über die Wissenschaft, sondern auch die Meinung innerhalb der Wissenschaften neigt ganz zweifellos dazu, diejenigen für die wichtigsten zu halten, die es nur vom Standpunkt einer zur Masse degradierten, naturentfremdeten, nur an kommerzielle Werte glaubenden, gefühlsarmen, verhaustierten und der kulturellen Tradition verlustigen Menschheit aus zu sein scheinen. Im großen Durchschnitt betrachtet, ist auch die öffentliche Meinung der Naturwissenschaften von sämtlichen Verfallserscheinungen angekränkelt, die in den vorangehenden Kapiteln besprochen wurden. „Big Science“ ist keineswegs etwa die Wissenschaft von den größten und höchsten Dingen auf unserem Planeten, ist keineswegs die Wissenschaft von der menschlichen Seele und dem menschlichen Geiste, sondern vielmehr ausschließlich das, was viel Geld oder große Energiemengen einbringt oder aber große Macht verleiht, und sei es auch nur die Macht, alles wahrhaft Große und Schöne zu vernichten.

Die merkwürdige Beurteilung der Wissenschaften durch die heutige öffentliche Meinung, die von jeder einzelnen Wissenschaft um so weniger hält, je höher, komplexer und wertvoller ihr Forschungsgegenstand ist, läßt sich nur aus diesen Gründen – und einigen weiteren, nun zu besprechenden – erklären.

Es ist für Naturwissenschaftler völlig legitim, das Forschungsobjekt auf einer beliebigen Schicht des realen Seins,auf einer beliebig hohen Integrationsebene des Lebensgeschehens zu wählen. Auch die Wissenschaft vom menschlichen Geiste, vor allem die Erkenntnistheorie, beginnt zu einer biologischen Naturwissenschaft zu werden. Die sogenannte Exaktheit der Naturforschung hat mit der Komplikation und der Integrationsebene ihres Gegenstandes nicht das geringste zu tun und hängt ausschließlich von der Selbstkritik des Forschers und der Reinlichkeit seiner Methoden ab. Die gebräuchliche Bezeichnung von Physik und Chemie als „exakte Naturwissenschaften“ ist eine Verleumdung aller anderen. Bekannte Aussprüche, wie etwa der, daß jede Naturforschung so weit Wissenschaft sei, als sie Mathematik enthalte, oder daß Wissenschaft darin bestehe, „zu messen, was meßbar ist, und meßbar zu machen, was nicht meßbar ist“, sind erkenntnistheoretisch wie menschlich der größte Unsinn, der je von den Lippen derer kam, die es besser hätten wissen können.

Obwohl nun diese Pseudo-Weisheiten nachweisbar falsch sind, beherrschen ihre Auswirkungen auch heute noch das Bild der Wissenschaft. Es ist jetzt Mode, sich möglichst physikähnlicher Methoden zu bedienen, und zwar gleichgültig, ob diese für die Erforschung des betreffenden Objektes Erfolg versprechen oder nicht. Jede Naturwissenschaft, auch die Physik, beginnt mit der Beschreibung, schreitet von da zur Einordnung der beschriebenen Erscheinungen und von da erst zur Abstraktion der in ihnen obwaltenden Gesetzlichkeiten vor. Das Experiment dient zur Verifizierung der abstrahierten Naturgesetze und kommt somit in der Reihe der Methoden als letzte.

Diese schon von Windelband als die deskriptiven, die systematischen und die nomothetischen bezeichneten Stadien müssen von jeder Naturwissenschaft durchlaufen werden. Weil nun die Physik schon lange beim nomothetischen und experimentellen Stadium ihrer Entwicklung hält und weil sie außerdem so weit ins Un-Anschauliche vorgedrungen ist, daß sie ihre Objekte im wesentlichen nach den Operationen definieren muß, durch die sie von ihnen Kenntnis erhält, glauben manche Leute, diese Methoden auch auf solche Forschungsgegenstände anwenden zu müssen, denen gegenüber zunächst und auf dem gegenwärtigen Stande des Wissens einzig und allein die schlichte Beobachtung und Beschreibung am Platze wären.

Je komplexer und höher integriert ein organisches System ist, desto strenger muß die Windelbandsche Reihenfolge der Methoden eingehalten werden, und deshalb treibt gerade auf dem Gebiet der Verhaltensforschung der moderne, verfrüht experimentelle Operationalismus seine absurden Blüten. Unterstützt wird diese Fehlhaltung begreiflicherweise durch den Glauben an die pseudo-demokratische Doktrin, die besagt, daß das Verhalten von Tier und Mensch durch keinerlei stammesgeschichtlich entstandene Strukturen des Zentralnervensystems, sondern ausschließlich durch Umgebungseinflüsse und Lernen bestimmt sei.

Der grundsätzliche Irrtum der von der behavioristischen Doktrin diktierten Denk- und Arbeitsweise liegt in eben dieser Vernachlässigung der Strukturen: Ihre Beschreibung wird für schlechthin überflüssig erachtet, allein operationistische und statistische Methoden gelten als legitim.

Da alle biologischen Gesetzlichkeiten sich aus der Funktion von Strukturen ergeben, ist es ein vergebliches Bemühen, ohne deskriptive Erforschung der Struktur der Lebewesen zur Abstraktion der Gesetzlichkeiten zu gelangen, von denen ihr Verhalten beherrscht wird.

So leicht diese elementaren Grundregeln der Wissenschaftslehre einzusehen sind (die eigentlich jedem Abiturienten klar sein müßten, ehe er das Universitätsstudium beginnt), so hartnäckig und unbelehrbar setzt sich die Mode des Nachäffens der Physik in nahezu aller modernen Biologie durch. Dies wirkt sich um so schädlicher aus, je komplexer das untersuchte System ist und je weniger man von ihm weiß. Das neurosensorische System, das bei höheren Tieren und beim Menschen das Verhalten bestimmt, darf den Anspruch erheben, in beiden Hinsichten an erster Stelle zu stehen. Die modische Neigung, die Forschung auf niedrigeren Integrationsebenen für die „wissenschaftlichere“ zu halten, führt dann allzu leicht zum Atomismus, d. h. zu Teiluntersuchungen untergeordneter Systeme ohne die obligate Berücksichtigung der Art und Weise, in der diese dem Aufbau der Ganzheit eingefügt sind.

Der methodische Fehler liegt also nicht etwa in dem allen Naturforschern gemeinsamen Bestreben, selbst die Lebenserscheinungen höchster Integrationsebene auf basale Naturgesetze zurück zu führen und aus ihnen zu erklären, der methodische Fehler, den wir als Reduktionismus bezeichnen, liegt darin, bei diesem Erklärungsversuche die unermesslich komplexe Struktur außer acht zu lassen, in der sich die Untersysteme zusammenfügen und aus der allein die Systemeigenschaften des Ganzen verständlich gemacht werden können. Ihre bösesten Wirkungen erreicht die heutige wissenschaftliche Mode erst dadurch, daß sie, genau wie Kleider- oder Automoden, Statussymbole schafft, denn erst dadurch entsteht die Rangordnung der Wissenschaften. Der richtige moderne Operationalist, Reduktionist, Quantifikator und Statistiker blickt mit mitleidiger Verachtung auf jeden der Altmodischen, die glauben, man könne durch Beobachtung und Beschreibung tierischen und menschlichen Verhaltens, ohne Experimente und selbst ohne zu zählen, neue und wesentliche Einblicke in die Natur tun. Die Beschäftigung mit hoch integrierten lebenden Systemen wird nur dann als „wissenschaftlich“ anerkannt, wenn von den strukturgebundenen Systemeigenschaften durch absichtliche Maßnahmen der trügerische Schein „exakter“, d.h. äußerlich physikähnlicher Einfachheit erweckt wird, oder aber, wenn die statistische Auswertung eines zahlenmäßig imponierenden Datenmaterials die Tatsache vergessen läßt, daß die untersuchten „Elementarteilchen“ Menschen und nicht Neutronen sind, kurz gesagt nur dann, wenn alles aus der Betrachtung fortgelassen wird, was hoch integrierte organische Systeme, einschließlich des Menschen, wirklich interessant macht.

Vor allem gilt dies für das subjektive Erleben, das wie etwas höchst Unanständiges im Freudschen Sinne verdrängt wird. Wenn jemand das eigene subjektive Erleben zum Gegenstand der Untersuchung macht, fällt er als subjektivistisch der größten Verachtung anheim, erst recht, wenn er es wagt, die Isomorphie psychologischer und physiologischer Vorgänge als Wissensquelle zum Verständnis der letzteren auszuschöpfen.

Die Doktrinäre der pseudodemokratischen Doktrin haben die „Psychologie ohne Seele“ offen auf ihr Banner geschrieben, wobei sie völlig vergessen, daß sie selbst ja bei ihren „objektivsten“ Forschungen nur auf dem Wege ihres eigenen subjektiven Erlebens von den zu erforschenden Objekten Kenntnis haben. Wer nun gar die Behauptung aufstellt, daß auch die Wissenschaft vom menschlichen Geiste als Naturwissenschaft betrieben werden kann, wird schlechthin als Irrer bezeichnet.

Alle diese Fehleinstellungen heutiger Wissenschaftler sind grundsätzlich unwissenschaftlich. Nur der ideologische Druck des Consensus sehr großer, fest indoktrinierter Menschenmassen vermag sie zu erklären, jener Druck, der auch in anderen Gebieten des menschlichen Lebens häufig ganz unglaubliche Modetorheiten hervorzubringen imstande ist. Die besondere Gefährlichkeit der modischen Indoktrinierung auf dem Gebiete der Wissenschaft liegt nun darin, daß sie den Wissensdrang allzu vieler, wenn auch zum Glück nicht aller modernen Naturforscher in eine Richtung lenkt, die derjenigen gerade entgegengesetzt ist, die zum eigentlichen Ziele alles menschlichen Erkenntnisstrebens hinführt, nämlich zur besseren Selbsterkenntnis des Menschen.  Die von der heutigen Mode den Wissenschaften vorgeschriebene Tendenz ist unmenschlich im bösesten Sinne dieses Wortes. So manche Denker, die mit klarem Auge die überall wie maligne Tumoren vordringenden Erscheinungen der Entmenschlichung sehen, neigen zu der Meinung, daß das wissenschaftliche Denken als solches inhuman sei und die Gefahr der „Dehumanisierung“ heraufbeschworen habe.

Wie aus dem schon Gesagten hervorgeht, bin ich (K. Lorenz/Hinzufügung von mir)  nicht dieser Ansicht. Ich glaube ganz im Gegenteil, daß die heutigen Wissenschaftler als Kinder ihrer Zeit von Dehumanisationserscheinungen befallen sind, die primär in der nicht wissenschaftlichen Kultur allüberall auftreten. Es bestehen nicht nur deutliche und bis in Einzelheiten gehende Entsprechungen zwischen diesen allgemeinen und den speziell die Wissenschaft betreffenden Kulturkrankheiten, sondern die ersteren erweisen sich bei näherer Betrachtung eindeutig als Ursache und nicht als Folge der letzteren. Die gefährliche modische Indoktrinierbarkeit der Wissenschaft, die der Menschheit die letzte Stütze zu rauben droht, hätte nie zustande kommen können, wenn nicht die in den ersten vier Kapiteln besprochenen Kulturkrankheiten ihr den Weg gebahnt hätten. Die Übervölkerung mit ihrer unvermeidlichen Entindividualisierung und Uniformierung, die Naturentfremdung mit dem Verlust der Fähigkeit zur Ehrfurcht, der kommerzielle Wettlauf der Menschheit mit sich selbst, der in utilitaristischer Denkungsart das Mittel zum Selbstzweck macht und das ursprüngliche Ziel vergessen läßt, und nicht zuletzt die allgemeine Verflachung des Gefühls, sie alle finden in den die Wissenschaften betreffenden Dehumanisationserscheinungen ihren Niederschlag, sie sind deren Ursachen und nicht deren Folge.

***

Soweit meine – naturgemäß  – unvollständige Zusammenfassung dieses wichtigen Büchleins. Es beinhaltet, basierend auf der Wissenschaft Verhaltensforschung, Lösungsansätze, die beachtet werden müssen, will man etwas ändern; jedwede Nichtbeachtung ist gegen die menschliche Natur.

Teutoburgs Wälder

 

 

 

 

 

 

 

Die geistige Bedeutung der germanischen Sonnenwende

Damals widersprachen sich Glaube und Erkenntnis noch nicht!

Quelle: Die geistige Bedeutung der germanischen Sonnenwende

In eines Volkes Feiern und Festen spiegelt sich nicht allein dieses Volkes seelisches und religiöses Leben, sondern ebenso auch – und aufs engste damit zusammenhängend – die Höhe seines geistigen und kulturellen Daseins.

Alle volkstümlichen Feiern im Norden haben ihren Ursprung, ihre innere Begründung, ihren Sinn im Jahreslauf, dem sie sich rhythmisch und organisch einfügen; denn weit enger und inniger als wir heutigen modernen“ Menschen fühlten und wußten die Ahnen dem großen Geschehen in der Natur und den in ihr waltenden und wirkenden göttlichen Lebensgesetzen sich verbunden und im Einklang mit ihnen zu leben. Doch lag es zugleich in der Natur der Dinge selber, daß unsere Vorfahren in der Tat auch weit abhängiger waren vom Kreislauf des Jahres und seinen wechselnden Gezeiten als wir: eine geordnete Jahreseinteilung, ein „Kalender“, mußte für ein Volk von Bauern und Seefahrern einfach Lebensnotwendigkeit sein! Wenn jetzt zur Mittsommerzeit, zur „Zeit der Lebenshöhe, der großen Hoch-Zeit des Jahres“ (Georg Stammler), in allen Gauen Deutschlands wieder die Sonnwendfeuer auf den Bergen flammen, dann geschieht das aus dem neuen Erwachen dessen in unserem Volke, was schon in den Ahnen wach und lebendig gewesen: das tiefe innere Bedürfnis, in erhebender Feier jenes göttlichen Walten und Wirken in der Natur zu ehren.

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In ihren Festen feierten sie so aus wissenden und gläubigen Herzen zugleich die Offenbarung jener, das All ordnenden und beseelenden Schöpferkraft und ihre ewigen Gesetze, die in der Sonne und ihrem Kreislauf ihre höchste Verkörperung finden; und so ward ihnen das angeborene Feuer, als ein Teil ihrer selbst und ihre Auswirkung zugleich, Sinnbild der segenbringenden Lebenskraft der Sonne selber. Nicht „Opferfeuer“, sondern Feuer des lichtfrohen Bekenntnisses zu der großen, gewaltigen Gottesordnung im All, die zu erkennen und nach der zu leben ihnen heiliger Sinn des Lebens war.

„Die Germanen waren erdverbundene und himmelsnahe Menschen. Sie waren auch vor dem Wiedererwachen der wissenschaftlichen Betätigung im Abendlande gute Natur- und Himmelsbeobachter, würdig ihrer Nachfahren, denen die Menschheit den bedeutsamsten Teil ihrer himmelskundlichen Kenntnisse verdankt.“ (J. Hogrebe.)

Aus sich gelangten sie zu Auffindung und Nutzung der Himmelsrichtungen, zur selbstständigen Beobachtung und Messung der Gestirne und ihres Wandels, ihrer Auf- und Untergangsorte und -zeiten und der vorherigen Berechnung beider; sie fanden die eigene, astronomisch erstaunlich genaue Zeitrechnung und Zeiteinteilung, den Kalender. Schon die Sprache stellt eine der ersten Urkunden von germanischer Himmelskunde dar: die Bezeichnung und Begriffe für die „vier Himmelsrichtungen“: Nord, Ost, Süd, West- germanischen Ursprungs- haben heute Weltgeltung. Dieses germanische Richtungsbild, das heißt: die Kenntnis der wahren Himmelsrichtungen, ist schon in vorgeschichtlicher Zeit selbstständig entstanden als Ergebnis einer planmäßigen Himmelsbeobachtung. Durch solche aber wurde vor allem jegliche Hochseeschiffahrt überhaupt erst möglich. „Somit ist Seefahrt ein Teil der angewandten Mathematik“, sagte Joseph Horgrebe treffend hierzu.

„Wir wissen von den kühnen Fahrten der Germanen über See, nach Island, Grönland, Amerika, das sie entdeckten, Fahrten ohne jeden Kompaß, und was lange ein Rätsel gewesen, beginnt durch die Forschung unserer Tage nun klar zu werden: die technischen wie die nautisch-astronomischen Voraussetzungen für diese Hochseefahrt haben die Germanen sich selber geschaffen, völlig unbeeinflußt von der „höheren Kultur“ des Mittelmeerkreises, so eine fast völlig genaue Windrose, die auf allen Ebenen für die Schiffahrt anwendbar, auf genauester der Kenntnis des Sonnenlaufes und des Sonnenortes in den verschiedenen Breiten und in den verschiedenen Jahreszeiten beruht, „daraus sie scharfsinnige und richtige Schlüsse zogen, wie der Bericht über die Finnlandfahrt beweist“.

Des bedeutenden griechischen Astronomen Pytheas erstaunter Bericht – Pytheas besuchte um 330 vor unserer Zeit Norwegen – besagt unter anderem:

„Es zeigten uns die einheimischen, wo die Sonne ihre Ruhe halte“.

(n. O. S. Reuter III, 325)

Der römische Geschichtsschreiber Prokop schreibt um 550 nach unserer Zeit in seinem „Gotischen Krieg“ von Norwegen und der 40-tägigen Polarnacht, und wie die Nordleute in dieser Zeit aus den Umläufen des Mondes und der Sterne die Tage berechneten:

„Sobald aber 35 Tage dieser langen Nacht vorüber sind, werden einige auf die äußersten Höhen der Berge gesandt – und zwar ist dieses dort Sitte – welche von dort auf irgendeiner Weise die Sonne sehen und den Leuten drunten melden, daß in fünf Tagen die Sonne sie beleuchten werde. Die frohe Botschaft feierten sie mit dem ganzen Volke, und zwar noch in der Finsternis. Und dies ist der Thulebewohner größtes Fest.“

Also: gewohnheitsmäßige (man könnte fast sagen: berufsmäßige) Beobachter, „Fachleute“, werden zu einer ganz bestimmten Zeit vorher auf die Bergausgucke gesandt, um den ganz genauen Zeitpunkt für die Wiederkehr der Sonne durch Beobachtungen vorauszuberechnen und zu melden. Aber das Ziel, der Sinn dieser Beobachtung und Berechnung ist: den Ablauf und den Beginn des Sonnenjahres mit möglichster Genauigkeit zu bestimmen, das heißt die Zählung der 365 (-5) Tage des Sonnenjahres.

930 wird dann auf Island das Sonnenjahr als ausschließliche Zeitrechnung eingeführt; doch vergaß man in der unruhigen Zeit der Besiedlung (in denen Bestreben aller Nordgermanen war, das 52-Wochenjahr mit dem Sonnenlauf in Einklang zu bringen) den 365. Tag, obgleich dessen Kenntnis schon 400 Jahre früher für Norwegen bezeugt ist. Als das aber schon bald (um 955) bemerkt wurde (weil nämlich der Sonnengang am gesetzlichen ersten Sommertage nicht mehr eintraf), kam es zu jener, auf dem Altthing vorgeschlagenen Kalenderreform des Thorstein Surt (Thorstein der Schwarze), bei der es sich jedoch nicht um einen Ausgleich mit dem Julianischen Jahr, sondern um einen solchen mit dem Sonnenjahr selbst handelt. (Vgl. a. Thule Bd. XXIII, S. 46 f.)

Diese, in der Geschichte der Zeitrechnung einmalige Jahresreform besteht auf Island noch heute. (Ein Eingehen auf den Unterschied zwischen dem ältesten germanischen 13-Monatsjahr und dem späteren 12-Monatsjahr bzw. zwischen Sonnen- und Mondjahr ist hier aus Raummangel nicht möglich). Noch in heidnischer Zeit, im ausgehenden neunten Jahrhundert, zurzeit der beginnenden Christianisierung Islands, macht dann Oddi Helgason (dem das Volk deswegen den Ehrennamen „Sternen-Oddi“ gab) seine berühmten Beobachtungen und Messungen der Sonnenhöhen und Dämmerungsbogen in den einzelnen Monaten. Es ist noch die Zeit des unzulänglichen Julianischen Kalenders, noch vor der Gregorianischen Kalenderverbesserung, als dieser kluge und begabte Isländer seine Beobachtungen und Berechnungen, letztere in Form regelrecht arithmetischer Reihen, anstellt, die uns noch heute ob ihres Scharfsinns und ihrer Genauigkeit in Erstaunen setzten, nicht bloß hinsichtlich der von ihm richtig beobachteten und errechneten wahren Jahrpunkte (der beiden Wenden und der beiden Gleichen), sondern um ihres tiefsinnigen Suchens nach dem hinter ihm stehenden größeren Naturgesetz. Stets beginnt Oddi seine Beobachtungen und Zählung mit der astronomisch wahren Wintersonnenwende. Derweil rechnete das christlich-abendländische Mittelalter noch lange mit dem immer fehlerhafter gewordenen Julianischen Kalender.

Es ist klar erwiesen: Unsere Vorfahren hätten wahrlich ohne jenen julianischen Kalender auskommen können, wie sie auch ohne ihn ausgekommen sind und den eigenen lange beibehalten haben: der von ihnen selbst gefundene war der astronomisch viel richtigere; und dasselbe gilt für die spätere „Gregorianische Kalenderreform“, diese aus sich selber zu entwickeln, wären sie nach ihrem uns Staunen machenden Wissen und Können wohl im Stande gewesen und waren ja auch auf dem besten Wege dazu! Wie die Schöpfungslieder der Edda es ja auch künden: „daß nämlich die germanische Zeitrechnung nicht von den Römern und Griechen, sondern vom Himmel und seiner himmlischen Ordnung selbst genommen worden sei, das heißt auf Beobachtung beruhe“. (Reuter).

Wie die Bestimmung des Ortes und der Richtung, so war also auch die der germanischen Zeiteinteilung eine Angelegenheit der Himmelsbeobachtung gewesen. Die Letztere wurde meist von Bergen oder Anhöhen mittels der „Ortung“ (gleich Richtlage, Richtlegung, Einstellung) zum Auf- und Untergangspunkt der Winter- und Sommersonnenwende vorgenommen; denn während das heutige Jahr von Frühling zu Frühling rechnet, zählte das germanische von Wende zu Wende. So wurde nach allen schriftlichen Überlieferung die Sonnenwende im alten Norden allgemein als ein bestimmter Tag angesehen, der die Zeitrechnung wie die Abhaltung des Altthings regelte. Die Himmelsrichtungen bildeten hier sozusagen das „Zifferblatt“ an der großen Uhr der Gezeiten. Überall im germanischen Leben, in Glaube und Brauch, ist jene Ortung, Richtlage und Richtlegung, zu erkennen.

Solche Richtlegung vor allem nach den Sonnenwendpunkten soll uns zum Schluß noch kurz beschäftigen. Wir finden Sie vielleicht bestätigt auf nordischgermanischem Boden: in der Schöpfung sage, für Bauernhaus und Königshalle, für Dorf, Thinghügel, Gräber und Gebet. Sie hat sich völlig selbstständig entwickelt, und es ist nicht ohne Reiz, festzustellen, daß schließlich die Richtlegung der Längsachse bei den christlichen Kirchenbauten auf die West-Ost-Linie eben diesem uralten germanischen Brauch der Ortung entspricht und ihm folgt. Diese Ortung als solche findet in der christlichen Religion keine urtümliche Begründung (und selbst wenn man kirchlicherseits damit etwa eine Hinwendung nach dem „heiligen Lande“ erstrebt hätte, so hätte die Richtlage dann doch wohl eine südöstliche sein müssen.), wohl aber hat sie das in der germanischen Himmelskunde.

Und so sind auch jene heiligen Stätten auf germanischem Boden, jene „Sonnenheiligtümer“ und „Kultstätten“, einwandfrei noch heute erkennbar, geortet: Die Steinzirkel von Stonehenge in England weisen die Richtlage zur Junisonnenwende auf. Noch die heutigen Bewohner der Gegend kommen am Tage der Sommersonnenwende von weit her nach dort, um den Sonnenaufgang zu erwarten. Der Süntelstein bei Vehrte (Bezirk Osnabrück) weist eine ganz ähnliche Lage auf wie der Stein auf dem Thinghügel bei Växjö in Småland (Schweden), wie ja gerade für die nordischen Thinghügel die Grundrichtung der Ortung durchweg als rechtsbräuchlich nachgewiesen sind.

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Wahrscheinlich sind auch die Johannissteine bei Osnabrück, mit dem Sternbild des Großen Bären, geortet; die Anlage ist von besonderer Bedeutung, weil sie die wirkliche Lage dieses Sternbildes am Himmel wiedergibt, wie erst zurzeit der Sommersonnenwende gegen Sonnenaufgang von dieser Stelle aus zu sehen ist, wenn man an Südrand der Platte steht und nach Norden blickt.

Ein Gleiches gilt von dem ebenfalls mit dem Sternbild des Großen Bären versehenen Stein von Rygaard (in Dänemark), der außerdem das Sonnenrad zeigt.

Ein „Musterbeispiel“ (R. Müller) für solcher Ortungen aber bilden die überaus sorgfältig abgezirkelten Steinkreise von Odry in der Tucheler Heide (Westpreußen): die Hauptrichtungen der Steinkreise sind bewußt und geradezu auffallend nach den beiden Sonnenwenden und nach den vier Himmelsrichtungen geordnet. Und als letztes Beispiel noch das stolzeste und für uns bedeutungsvollste dieser steinernen Male der Vorzeit: die Externsteine mit der Sonnenluke des Turmfelsens, eine der großartigsten „Sonnenwarten“, die es wohl überhaupt in Germanien gegeben hat. Ihre alte Raumachse ist genau auf den Sonnenwendepunkt geortet Junisonnenwende).

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„Diese Sonnenwarte gewährt eine einzigartige Möglichkeit zur Beobachtung des Sonnenaufganges zur Zeit der Sommersonnenwende“.

(R. Müller)

Der ganze Raum mit dem kreisrunden Loch in der Felsenwand ist nicht nach Osten, sondern nach Nordosten auf die am Sommersonnenwendtage aufgehenden Sonne geortet und zugleich auf den Mondaufgang zur Zeit seines nördlichsten Aufstiegs am Himmel. Sicherlich sind hier einst – außer den heiligen Sonnenwendfeiern – auch kalendermäßige Beobachtungen der wandernden Sonne vorgenommen worden; einen geeigneten Platz hätte man sich kaum denken können. Und wie hier schon in uralter Zeit (denn alle Voraussetzung für ein Zusammenströmen der Menge an den Externsteinen sind vorhanden) die großen Feste der Winter- und der Sommersonnenwende gefeiert wurden, so geschah das auch noch bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts hinein.

Hören wir noch aus dem Bericht eines Teilnehmers daran:

„Ich erinnere mich vor 60 Jahren (1904 sind diese Worte geschrieben) aus frühester Kindheit Tagen, daß es unter den Mitgliedern einer uralten Wehrverbindung heimatlicher Höfe Brauch war, zu Johanni die weite, tagelang dauernde Fahrt nach jenen alten heiligen Steinen zu unternehmen und dort mit dem Sonnenaufgang „das Fest der Sonnenwende“ zu feiern, und wir Kinder wurden mitgenommen, um diesen Brauch in der Überlieferung auf kommende Geschlechter wach zu erhalten … Ich habe nochmals auch, trotz einer weiten, kostspieligen Reise oft die Sommersonnenwende an jenen Steinen gefeiert“.

(Zit. N. W. Teudt, „Germanische Heiligtümer“, 4. Aufl. 1936, S.52)

Der Weg der Sonne im Kreislauf des Jahres gab dem Germanen ihre Zeitrechnung: die Wenden und die Gleichen, die Tage, Wochen und Monde – das „Sonnenjahr“ mit seiner für den Bauern so gewichtigen Gezeitenfolge; den Beobachtungen und Messungen dieser Sonne und ihres Weges am Himmel verdanken sie die Entdeckung und Entwicklung der „Windrose“, des Wegweiser für den nordischen Seemann.

„Jene erstaunlichen Forschungsergebnisse sind uns ein stolzer Beweis für die geistige Höhe des germanischen Nordens. Damit ist uns nicht bloß die volle Unabhängigkeit der germanischen Himmelskunde vom südlichen und östlichen Altertum erwiesen“, (Reuter), damit wird uns auch wahr und zur eigenen Forderung: Die Beschäftigung mit den Fragen der germanische Himmelskunde der Vor- und Frühzeit bietet tiefe und
schöne Einsicht, die nicht ungenutzt bleiben sollten zu Ehre Deutschlands“ (Horgrebe)!

Und damit wird uns schließlich die germanische Himmelskunde auch für die Religion- und Geistesgeschichte des alten Norden von größter Bedeutung: damals widersprachen Glaube und Erkenntnis sich noch nicht. So konnten „Sonnenwarten“ zugleich „Sonnenheiligtümer“, ernste Sonnenbeobachtung zugleich frohe Sonnenfeiern sein; und so sind beobachtendes Wissen, gläubiges Vertrauen und Ordnen des Verstandes auch der Urgrund jeder germanische Sonnenfeier.

Klarheit, Wissen und Erkenntnis war jenen Menschen nordischen Blutes innerstes Bedürfnis (Stammler): sich einzuordnen in das große Geschehen des Kosmos, ihre eigenen Lebensgesetze abzuleiten aus denen der Natur, ihr Leben in Einklang zu bringen mit der ewigen Lebensordnung allen Werdens.

Aus dieser Erkenntnis und diesem Wollen erwuchsen auch ihr ganzes religiöses Leben und ihres Sonnenjahres Feiertage. So sind diese Feste Ausdruck einer überlegenen, sicheren – aus Eigenem schöpfenden – Weltschau und Welterkenntnis einer Weltanschauung und eines Gottglaubens.

Literatur:

Otto Sieg fried Reuter „Germanische Himmelskunde“ (1934); „Der Himmel über den Germanen“, NS-Wissenschaft, Heft 4. Rolf Müller: „Himmelskundliche Ortung auf nordisch-germanischem Boden“ (1936). Joseph Horgrebe: „Himmelskunde bei den Germanen“ (1936).

Wilhelm Teudt: „Germanische Heiligtümer“, 4. Auflage 1936. Ferner: Karlheinz

Baumgartl Informationsblätter Nr. 48 „Es begab sich in des Jahres längster Nacht“, Nr. 51 „Das Labyrinth von Schildthurn und die Bedeutung der Wintersonnenwende“, Nr. 52 „Das Geheimnis der Schwarzen Madonnen“ aus www.cosmopan.de.
Quellen: Der Schulungsbrief Juni 1937 von Hans Riegelmann

Gefunden bei ViB

Mit Dank an Hyperboreer

Teutoburgs Wälder

Identität – Resonanz

Ich bin deutscher Kulturträger (Kultur-Schaffender) und bin voll drin, Ich muß mich mit keiner „Staats“form oder keinem „ismus“ identifizieren, ich BIN einfach – nordisch. Hat sich so raus gestellt, hat sich so entwickelt. Ich mußte nur der Entwicklung Raum geben (Raum = Zeit).

Man kann keine Identität überziehen wie einen neuen Anzug. Entweder sie kommt aus einem selbst, oder sie ist nicht in einem selber vorhanden.

Ich weiß viele versuchen das, indem sie zu irgendwelchen „Gruppen“ gehen oder „Parteien“, aber solch ein Verhalten ist Herdentrieb. Entweder man ist etwas, oder man ist es nicht. Und wenn man es ist, dann stören auch die Anfeindungen von Außen nicht, ja, sie werden sogar als albern empfunden.

Die weitaus meisten verwechseln Identität sowieso mit Zugehörigkeit zu irgend etwas, am Beliebtesten sind bekannterweise Fußballvereine. Männer, die heute keine mehr sind, frönen diesem Hobby und anderen sinnlosen Dingen bekanntlich am Liebsten. Prof. Mausfeld hat über diese  Ersatzidentitäten, die gezielt vom System erschaffen wurden, um das völlige Auseinanderbrechen der Gesellschaft zu verhindern, einen Vortrag gehalten, den man noch bei youtube findet. So ein Vortrag ist lustig und spannend und auch augen-öffnend, wenn man denn noch schläft.  (Daß Frauen solche Witzfiguren-Männer nicht mehr als männlich empfinden können, steht auf einem anderen Blatt, ist aber nichtdestotrotz wichtig. Denn eine sich selbst noch nicht so reflektierende 18jährige Frau sucht sich dann halt lieber etwas „Männlicheres“ aus bei der Partnerwahl. Vielleicht schreibe ich über dieses Thema auch mal etwas.)

Zurück zum Thema IDENTITÄT und zum wirklich guten Vortrag von Prof. Mausfeld:

Davon will das deutsche Schlafschaf, bestens geschildert von Killerbee in ihrem neuesten Beitrag, (https://killerbeesagt.wordpress.com/2017/06/16/ein-deutsches-problem-2-2/)auch nichts wissen. Denn: Das Schlafschaf ist ja bekanntlich unangreifbar. Doch stop! Die vermeintlich „Aufgewachten“, die wie Buddha einst, alles supertoll finden und sich über Blumenkohl auf Pizza freuen, die gehören auch zum System, das ist das Perfide dabei. Man denkt, diese Leute wären „aufgewacht“, sind sie aber nicht, denn sie haben für sich beschlossen, eben alles, aber auch alles, ganz super toll zu finden und wehe, jemand kommt daher und behauptet etwas anderes! Dann ist deren Lebensdoktrin: Hier ist doch alles schön bunt und supertoll aber sofort massiv in Frage gestellt und

DAS GEHT JA GAR NICHT.

Deshalb hier an dieser Stelle einen schönen Gruß an alle Schlafschafe, alle vermeintlich „Aufgeweckten“, ihr seid durchschaut! Kleine Delikatesse am Rande: Es passt sehr wohl, wenn auf vermeintlich aufklärenden blogs wie bumi bahagia Texte wie der von G. Menuhin erscheinen, denn der Revisionismus ist bekanntlich eine Falle. In die aber noch viele „Aufgeklärte“ gerne – scheinbar? – rein tappen – so genau kann man das nicht wissen, aber eines ist sicher: ECHT ist das alles NICHT, nein, es handelt sich um reine SHOW, um den wirklich Suchenden in die Irre zu führen. Alles, alle. Genau, wie ich es vor längerer Zeit bereits sagte; der Trutzgauer Bote ist ein Feind-U-Boot, Maria Lourdes sowieso, und viele andere. Das passt so alles einwandfrei zusammen, man könnte auch sagen: Tausende Puzzleteile einzelner Wahrheiten geben so endlich ein stimmiges Gesamtbild.

Identität - Resonanz

Jetzt könnte ich noch auf das „Gesetz der Resonanz“ eingehen, aber dann wird es, fürchte ich, für die Schlafschafe und die vermeintlich Aufgewachten völlig unverständlich. Denken doch die vermeintlich Aufgewachten per se und immer, wenn man freundlich sei, bekomme man Freundlichkeit zurück, wenn man ehrlich sei, bekomme man Ehrlichkeit zurück, wenn man den Menschen Schönes schenke, bekomme man Schönes zurück, wenn man den Menschen Gutes schenke, bekomme man Gutes zurück. Dem ist aber nicht so.

Das hat einen ganz einfachen Grund: Resonanz kann nur da funktionieren, wo auch Ähnliches oder gar Gleiches überhaupt vorhanden ist. Wo es also nichts Freundiches, Ehrliches, Schönes, Gutes, gibt, da kann auch nichts zurück kommen. Es kann also keine Resonanz entstehen.

Das Gefäß ist leer. Nothing, niente, nada, nichts mehr vorhanden im deutschen Restvolk.

Ich suchte einmal das Gedicht mit dem weißen Vogel, der Prophezeiung der Sajaha, dieses Gedicht ist mir leider verloren gegangen. Wenn es jemand hat, bitte kurze Nachricht, danke. Dieses Gedicht beschreibt exakt meine Gefühle während nun mehrerer zurückliegender Jahre. Es ist sinnlos in einer hässlichen Welt voller hässlicher Leute (Deutschen!) Schönes zu machen, freundlich, ehrlich, offen zu sein. Es macht keinen Sinn. Und dafür seid ihr, da draußen, ihr, die ihr euch „deutsch“ nennt, die ihr aber nicht mehr deutsch seid, schon lange nicht mehr, verantwortlich. Für die Hässlichkeit dieser Welt seid ihr verantwortlich. Bei mir kommt ihr nicht damit durch, daß ihr immer auf Andere zeigt, die angeblich am Desaster schuld seien, solche Ausreden ziehen bei mir nicht.

Es ist natürlich total witzig, wenn ausgerechnet ihr, die ihr für diese Katastrophe verantwortlich seid, mir erzählen wollt, das Gesetz der Resonanz wirke. Ja, es wirkt, aber nur in Bezug auf eure Hässlichkeit, eure Arroganz, eure menschliche Widerwärtigkeit.  Aber eure Zeit geht vorbei. Da bin ich ganz sicher.

Teutoburgs Wälder

Etikettenschwindel

Karte-falk

Kartenausschnitt Falk.de:

                                                Keltenschanzen

22e-Schild

Vor Ort sieht das dann so aus:

                                   Bodendenkmal Altgermanische Schanzen

Wie überall auf der Welt: selbst hingehen und sich davon überzeugen, ob das, was das System so erzählt, stimmt.

Meist ist das nicht der Fall.

Teutoburgs Wälder

Zensur auf „Tagebuch eines `Deutschen`“

mit screenshots.

Chronologisch:

Der Blogbetreiber der Seite „Tagebuch eines Deutschen“ (ab sofort hier kurz BB genannt) veröffentlichte vor 2 Tagen einen eher langweiligen Reisebericht. Da ich mich ja solidarisch erklären wollte, äußerte ich mich positiv, der BB sei „auf dem richtigen Weg“  mit seiner „Bewußtwerdung“ und so weiter blabla. Sogar eine alberne small-talk-Bemerkung über seine Pizza habe ich gemacht.

So weit, so gut.  Irgendwo schrieb ich den einen Satz, der mir zum „Verhängnis“ wurde, der Satz lautete: Gleichgesinnte habe ich bis jetzt nicht gefunden.

Dieser Satz ist neutral, berichtet von mir und er war auch an niemanden gerichtet. Trotzdem fühlte sich irgendein vermutlich bezahlter Schreiber auf diesem blog von diesem Satz angegriffen und verfasste ein Pamphlet, ausdrücklich an mich gerichtet, in dem er schrieb, ich sei doch eine „verbitterte alte Frau“ und „vielleicht wolle mich niemand finden“. Ich solle doch auf jeden Fall meine Einstellung ändern und fröhlich sein, dann würde ich auch „Gleichgesinnte“ anziehen.

Dies ist der typisch esoterische Schmarrn, den diese Leute verbreiten. Ganz abgesehen davon, daß diese schmierige Type mich nicht kennt und gar nicht so etwas behaupten kann, er hat ja keine Grundlage für seine Behauptung.

Ich gab eine kurze Antwort, die man hier: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/06/10/ihr-seid-keine-krieger/

nachlesen kann, Text:

„Im System kann es kein richtiges Leben geben. Du findest es toll, im System mit Schlafschafen, zu leben? Kein Problem für dich, dann bist du gut angepasst. Wer immer der Herde folgt, wird nur Scheiße fressen.
Schmeckt dir das?

Die Bewußtwerdung, mit der der Deutsche nun anfängt, habe ich schon eine Zeitlang hinter mir – wobei, abgeschlossen ist sie ja nie.
Sie hat nur einen gravierenden Nachteil: Je mehr Bewußtheit man entwickelt, desto mehr fällt einem auf, wie verseucht die Welt ist, von euch Schlafschafen.
Ich schreibe „euch“, denn du gehörst ja offensichtlich dazu.
Wer alles gut und supertoll findet, ist für mich ein ignorantes Schlafschaf.

Anfangs war ich viel im Teutoburger Wald unterwegs. Konnte mir die Zerstörung, die Menschen im Wald machen, vor Ort angucken. Die Externsteine konnte man nicht mehr besuchen, da sie ständig von Horden von vergnügungssüchtigen lauten lärmenden dreckigen Menschen bevölkert wurden, die auf ihnen rumkletterten wie die Schmeißfliegen auf einem Kuhfladen. Es tut weh, zu sehen, wie ein heidnisches Heiligtum so von den ignoranten Schlafschafen bevölkert und abgetragen wird. Ganz zu schweigen von den vielen anderen heiligen Stätten dort.

Später liefen auch im Teutoburger Wald die Neger und Türken rum, was mich alarmierte; nicht einmal mehr im Wald war man vor denen sicher. Spätestens dann, das war 2015 (ich fuhr dort seit 2012 hin), habe ich überlegt, daß ich mir eine andere Zuflucht suchen muß, denn Ostwestfalen ist verseucht.
Verseucht mit Gutmenschen, Schönsehern, wie du einer bist, und, natürlich, Ausländern.

Also meine Heimat Bergisches Land haben sie zerstört.
Meine Wahlheimat Ostwestfalen haben sie zerstört.
Dann bin ich weiter weg gezogen, und hier kommen sie auch hin, hier zerstören sie auch alles.“

(Du bist kein Krieger du bist ein Wischiwaschischönseher, du gehörst auch nicht zu meinem Volk, so einen Stuß geben Germanen nicht von sich a la „erfreue dich am Regenbogen“ wenn dein Land stirbt.)

TEXT ENDE

Die „Person“, die sich thom ram nennt und die ebenfalls einen esoterisch verbrämten Desinformationsblog betreibt, platzte dann komischerweise auch in die „Diskussion“, die keine war, rein mit der Behauptung:

Aussage thom ram: „Du weisst genau so gut wie der Teutoburger, welch gigantischer Missbrauch auf Erden stattgefunden hat und stattfindet. Und trotzdem ist es dir möglich, dein Herz frei froh schlagen zu lassen. “

Meine Antwort an thom ram war: „Dieses „Frei schlagen“ kann man aber auch Ignoranz nennnen. Man schaut ganz bewußt an den schlimmen Dingen weg und macht einen auf „fröhlich“. Ich nenne das Show. Ich kann das nicht.

Ich verfasste dann noch eine zweite, längere Antwort an den BB, setzte die da auch rein, und dachte, damit wäre es gut, aber nichts da (die längere Antwort von mir kann man auch unter dem obigen Link nachlesen).  Der BB schneite wieder rein und gab nochmal ordentlich Kontra, ich zitiere so, wie ich es in Erinnerung habe: „meine Beiträge seien ihm schon öfter aufgrund von `negativen Energien `  aufgefallen … blablabla… weiter weiß ich nicht. Ach so ja, das mit der verbitterten alten Frau, das mußte er nochmal wiederholen, und „so etwas würden sie (keine Ahnung, wer „sie“ ist) nicht brauchen“.

***

Ich halte fest, was bis dahin passiert ist:

  1. Ich gebe einen normalen Kommentar ab, der keinen beleiigt und der an niemand gerichtet ist.
  2.  Eine mir unbekannte Person beleidigt mich als „verbitterte Alte“.
  3. Ich antworte der unbekannten Person moderat.
  4. Der BB mischt sich ein und meint, das stimme ja alles so, ich sei negativ und so weiter blabla.

***
Nächster Schritt. Daraufhin bin ich da gestern wieder rein, in den blog, und habe gesehen, dass der BB alles gelöscht hat, was mit mir zu tun hat.

Daraufhin schrieb ich ihm:

Antwort 1

Abgeschickte Antwort:

abgeschickte-antwort-2

Weiter unten, unter den Kommentaren, behauptete ein „skadi“, es handele sich nicht um Zensur wenn der BB einfach nur das freischalte, was ihm persönlich gefalle, hier der screenshot dazu und meine Antwort:

skadi-sagt-meine-Antwort

Dann des BBs Aussage, er werde alle Kommentare löschen, von gestern:

zensurentscheidung

Dann nochmal eine Antwort von mir von gestern:

Antwort-2

So, und heute schaue ich rein, und es ist alles weg. Statt dessen finde ich diese Lüge von thom ram vor und natürlich das Geseiere vom BB, voll auf dem Eso-Trip:

antwort-sperrung-luege-thomram

So sieht der stark gekürzte vom BB zensierte Kommentarbereich nun aus: https://tagebucheinesdeutschen.wordpress.com/2017/06/10/unterwegs-interessante-entdeckungen-und-eine-schoene-geste/

+++
FAZIT

Völlig sinnlose Geschichte, verrückt und komisch, nicht nachvollziehbar. Da ich solche „Geschichten“ aber kenne, weiß  ich wer dahinter steckt. Man sucht dann nur eine Art „Aufhänger“, um dem unbequemen, auf der jeweiligen Plattform oder dem jeweiligen Blog nicht erwünschten Schreiber (in dem Fall: ich) einen rein zu würgen und ihn abzusagen. Meine einzige Untat war die Aussage: Ich habe noch keine Gleichgesinnten gefunden. Und schwupps, hagelte es virtuelle „Schläge“.

So gehten nur „Menschen“ vor, die einen Auftrag zu erfüllen haben: Verwässern von Inhalten, Vereinzeln und rufmordschädigen von Menschen, die es ernst meinen, bei anderen, Verhindern von Bekanntwerden größerer Wahrheiten. Bezeichnend war in diesem Fall, daß „thom ram“ von der Seite „bumbi bahagia“ auch wieder dabei war, der ist schon länger auffällig.

FAZIT ZWEI:  Wer ernst meint mit dem Widerstand, schreibt nicht auf solchen Seiten. Klar es gibt natürlich noch Zig andere „Honigfallen“, wie den Trutzgauer Boten, Maria Lourdes, Kopfschuß und wie sie alle heißen. Ich hatte ja darüber schon mal was geschrieben. Aber irgendwie vergesse auch ich von Zeit zu Zeit, daß 99 Prozent im Netz unterwandert ist. Und die, die es ernst meinen, die trifft man draußen auf der Straße, nicht im Netz.

FAZIT DREI – der wirklich WICHTIGE Kommentar vom Hyperboreer, den ich gestern unter meinem Artikel „Ihr seid keine Krieger“ bekam:

Was auffällt: Ein Blogger kann den größten Müll schreiben, egal, es kommen genug, die ihn Bauchpinseln und schon wird der Tonuns des geschriebenen gewahrt. Achten Sie mal darauf. Die wirklich essenziellen Beiträge haben kaum Kommentare (oder werden verwässert mit Nichtigem). Wird etwas grundlegend Falsches gepostet – wie z. B. diese unsägliche Runenreihe auf TeD, dann kommen die sogar noch 2 x zum Bauchpinseln vorbei. Und was auffällt; es sind immer dieselben, die genau dann auftauchen, wenn Falsches/Verdrehtes publiziert wird.

Es geht DENEN also gar nicht so sehr darum, was ein Blogger schreibt, sondern wie SIE seinen Blog am Besten verwässern. Friede, Freude, Eierkuchen ist selbstverständlich wichtiger als ab und an auch mal hart wirkende Kommentare zuzulassen. Die löscht man dann einfach weg, modifiziert sie (oder man fährt andere Taktiken auf, z. B. geht man den Schreiber emotional an „Du bist so negativ“, etc.), damit die Eierkuchenparty gesichert ist. So kocht auch im Netz jeder sein Süppchen, denn mit dem Negativen (meist ist es doch Kritik) will man sich ja nicht beschäftigen.

So lange sich jeder nur um sich selbst dreht …? Was soll da dabei herauskommen?

Ich schreibe es auch hier nochmal: Die Kommentar-Schreiberlinge sind zum größten Teil bezahlt und ihre Aufgabe ist es, die Desinformation aufrechtzuerhalten. Und das findet in allen Bereichen statt, die für den Feind von Bedeutung sind.

Danke nochmals an dieser Stelle.

Teutoburgs Wälder

Jeder ist nur für sich selbst verantwortlich – kapitalistische Lüge Nummer eins

Notwende schrieb:

„Als ich unlängst die Lagerabteilung einer größeren Firma betrat, war neben einem Vetschlag ein Bilderrahmen angebacht, auf dem oben in großen Lettern folgende Aussage stand:
DIE LÖSUNG ALL IHRER PROBLEME:

Darunter stand aber nichts.
Neugierig geworden, ging ich zum Bilderrahmen – und unter der Aufschrift sah mir plätzlich mein Spiegelbild entgegen.
Genial auf den Punkt gebracht, wie ich finde!“

Link zum Artikel: https://jenseitsdesnordens.wordpress.com/2017/06/10/das-ignoranz-beduerfnis-der-schlafschafe/

Meine Antwort war:

„Finde ich nicht. Das ist schuldkult-behaftet.“

Notwende schrieb daraufhin:

„Kommt auf die Betrachtung an. Ich sehe es so, dass ich selbst es bin, der für sein Leben, seine Probleme und für die Lösung derselben verantwortlich ist.
Wenn man selbst nicht willens ist, Probleme anzugehen, ist es sinnlos, auf Hilfe von Außen zu hoffen.“

Meine Antwort:

„Natürlich muß man selbst aktiv sein und das Beste versuchen.
Aber: Niemand ist für sein Leben alleine verantwortlich, man muß jedes Leben im Kontext der es umgebenden Gesellschaft sehen.
So bleiben zum Beispiel Arme immer arm und Krankheiten vererben sich bzw. die Neigung dazu. Das ist einfach so. Damit muß man leben.
Die Erwartungshaltung, vom „Tellerwäscher zum Millionär“, ist eine kapitalistische Lüge. Meist wird sie kombiniert mit der Freiheitslüge, daß unendliche Freiheit möglich sei. Gemeint ist aber mit „Freiheit“ in Wirklichkeit nur die Freiheit des Geldes; wer viel arbeitet und angepasst lebt, kann dann viel konsumieren. Das aber ist keine Freiheit. (Es kann keine unendliche Freiheit geben, deshalb ist auch der Libertarismus eine Lüge.)

Über diese beiden kapitalistischen Lügen habe vor längerer Zeit einen Artikel geschrieben, daß beide Lügen die in unserer kranken Gesellschaft so präsent sind, einander bedingen.

Komischerweise glaubt auch fast jeder an diese Lügen.
Deshalb ist im Kapitalismus laut offiziell vorherrscher Meinung immer der Einzelne selbst schuld, und er muß sehen, wie er klarkommt, deshalb gibt es auch keinen Zusammenhalt, keine Solidarität mehr unter den Menschen. Daß aber nur mit dem System mitschwimmende, bzw. gar korrupte Leute erfolgreich sein können, das verstehen die meisten Menschen nicht. Ich glaube, die meisten, die von „so etwas“ reden, haben überhaupt keine Ahnung, was es heißt, arm geboren und chancenlos zu sein. Und ja, natürlich hat das Auswirkungen, auf jeden von uns, wenn es uns denn trifft.

11e

Link zum Artikel Freiheit – und Kapitalismuslüge: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2016/05/10/freiheit-und-kapitalismusluege/

Teutoburgs Wälder

Ihr seid keine Krieger – Ergänzung

Meine Antwort an: „NimmdirZeit“

hier: https://tagebucheinesdeutschen.wordpress.com/2017/06/10/unterwegs-interessante-entdeckungen-und-eine-schoene-geste/

Im System kann es kein richtiges Leben geben. Du findest es toll, im System mit Schlafschafen, zu leben? Kein Problem für dich, dann bist du gut angepasst. Wer immer der Herde folgt, wird nur Scheiße fressen.
Schmeckt dir das?

Die Bewußtwerdung, mit der der Deutsche nun anfängt, habe ich schon eine Zeitlang hinter mir – wobei, abgeschlossen ist sie ja nie.
Sie hat nur einen gravierenden Nachteil: Je mehr Bewußtheit man entwickelt, desto mehr fällt einem auf, wie verseucht die Welt ist, von euch Schlafschafen.
Ich schreibe „euch“, denn du gehörst ja offensichtlich dazu.
Wer alles gut und supertoll findet, ist für mich ein ignorantes Schlafschaf.

Anfangs war ich viel im Teutoburger Wald unterwegs. Konnte mir die Zerstörung, die Menschen im Wald machen, vor Ort angucken. Die Externsteine konnte man nicht mehr besuchen, da sie ständig von Horden von vergnügungssüchtigen lauten lärmenden dreckigen Menschen bevölkert wurden, die auf ihnen rumkletterten wie die Schmeißfliegen auf einem Kuhfladen. Es tut weh, zu sehen, wie ein heidnisches Heiligtum so von den ignoranten Schlafschafen bevölkert und abgetragen wird. Ganz zu schweigen von den vielen anderen heiligen Stätten dort.

Später liefen auch im Teutoburger Wald die Neger und Türken rum, was mich alarmierte; nicht einmal mehr im Wald war man vor denen sicher. Spätestens dann, das war 2015 (ich fuhr dort seit 2012 hin), habe ich überlegt, daß ich mir eine andere Zuflucht suchen muß, denn Ostwestfalen ist verseucht.
Verseucht mit Gutmenschen, Schönsehern, wie du einer bist, und, natürlich, Ausländern.

Also meine Heimat Bergisches Land haben sie zerstört.
Meine Wahlheimat Ostwestfalen haben sie zerstört.
Dann bin ich weiter weg gezogen, und hier kommen sie auch hin, hier zerstören sie auch alles.

ES WIRD ZEIT DEN SPIESS UMZUDREHEN.

Feuer-3

(Du bist kein Krieger du bist ein Wischiwaschischönseher, du gehörst auch nicht zu meinem Volk, so einen Stuß geben Germanen nicht von sich a la „erfreue dich am Regenbogen“ wenn dein Land stirbt.)

Ergänzung, m. Erachtens interessant, daran kann man erkennen wie krank die Welt ist:

Aussage thom ram: „Du weisst genau so gut wie der Teutoburger, welch gigantischer Missbrauch auf Erden stattgefunden hat und stattfindet. Und trotzdem ist es dir möglich, dein Herz frei froh schlagen zu lassen. “

Meine Antwort: „Dieses „Frei schlagen“ kann man aber auch Ignoranz nennnen. Man schaut ganz bewußt an den schlimmen Dingen weg und macht einen auf „fröhlich“. Ich nenne das Show. Ich kann das nicht.

Wie eine Person die sich „Mensch“ nennt, also jemand mit Gefühlen, wie solch eine Person an Unrecht und Zerfall und Dreck vorbei schauen kann, erschließt sich mir nicht. Es muß sich um Bioroboter handeln, die nur noch menschlich aussehen, aber keine Menschen mit Gefühlen mehr sind.

Man weiß es ja nicht, vielleicht ist „thom ram“ so einer. Und „Der Deutsche“ ebenfalls? Anders kann ich mir jedenfalls solche Figuren nicht erklären. Beide machen aber einen auf „esoterisch“ und „aufgewacht“. Das passt nicht.

Ich bin da eher der Kämpfer, und Aktivisten wie Sven Liebig sind mit tausendfach lieber, denn die tun was gegen das Unrecht, gegen die Schlafschafe, anstatt zu ihrem Vergnügen durch die Lande zu reisen.

***

Zweite ausführliche Antwort:

„Ich habe Dir damals schon geschrieben, daß mich die negative Energie hinter Deinen Worten eher auf Distanz gehen läßt.“

=> Das kannst du natürlich halten wie du willst. Ich halte Deine krampfhaft positive Schreibe auch für unglaubwürdig. Weißt Du warum das so ist? Weil Du eine 180 – Grad – Kehrtwende hier hin legst, die völlig unglaubwürdig ist. Denn: Nur weil jemand etwas von dir Negatives erzählt, ist derjenige der das berichtet, aber nicht negativ.

Meine schönen Dinge erzähle ich hier nicht. Die gehen Dich nichts an. Es gibt sehr viele schöne Dinge in meinem Leben, die ICH mir SELBST erschaffen habe. Die sind so schön, die sind nicht für Schlafschafe gedacht, weil Ignoranten Schönheit nicht zu würdigen wissen.

„Weißt Du was möglicherweise der Grund ist, daß Dich niemand findet? Vielleicht weil Dich niemand finden möchte?
Was würde er denn vorfinden? Eine verbitterte pessimistische Frau? Genau das was wir dieser Tage brauchen! *Ironie aus*“

=> „Ihr“ braucht gar nichts, ihr seid ja gottgleich, fällt mir dazu ein. Wie gesagt, Du urteilst aufgrund meiner Schreibe hier auf Deinem Blog. Das ist eine sehr dünne Basis, sich ein Urteil zu bilden. Ziemlich arrogant, so ein Urteil, das faktisch auf NICHTS beruht. Noch dazu dieses elende „wir“ – wer seid „ihr“ denn? Ich kenne „euch“ nicht.

„Jeder hat seinen eigenen Weg und der wird, wenn es soweit ist Diejenigen zusammenführen, die sich finden sollen.“

=> das ist richtig. Mein Weg ist, ich bin Künstler, und ich bin Heide, naturgläubig, und ich bin völkisch. Und ich bin aktiv. Solche Menschen gibt es nicht da draußen. Die Künstler sind Antikünstler (Krachmusiker), die Heiden sind oberflächlich „Asatru“, und die Völkischen sind Nationalsozialisten. Aktivisten gibt es hier gar nicht.
Also alles ziemlich unpassend. Also ich hätte dann doch lieber wirkliche Künstler, die ihre Berufung auch leben, ich hätte lieber wirklich naturgläubig Praktizierende, und ich hätte gerne Völkische OHNE den NS-Faschismus. Das wär schon schön. Die gibt es aber hier nicht.

„Ein bekannter Vertreter unserer Vorfahren sagte einmal: „Gott hilft keinem Feigling und keinem Faulen.“Das erweitere ich jetzt noch: „Das Göttliche hilft keinem im Selbstmitleid badenden Pessimisten, der vom Hass auf all seine Mitmenschen zerfressen ist.““

=> Stimme ich zu, trifft ja auch auf mich nicht zu.

„Denk mal drüber nach, was diese Lebenseinstellung mit Dir macht bzw. was sie Dir bisher gebracht hat…“

=> Sehr weit, ich bin das, was ich werden sollte, ich bin Künstler, aktiv Schaffender, Neues Erschaffender, und ich bin völkisch, ich stehe zu dem, was unser Volk einmal WAR: Rechtschaffen, treu, wahr und gut. Und diszipliniert, und kämpferisch. Mit Betonung auf „war“. Von meinem Bewußtseinszustand bist Du noch sehr weit entfernt, Du bist erst am Anfang Deines Weges. Du solltest Dich hüten, über andere herzuziehen, die Du nicht kennst, aber zu kennen glaubst.

 

TEUTOBURGS WÄLDER

Zensur beim youtube-Kanal „Radio Restdeutschland“

Wie kam ich auf diesen Kanal? Ist auch egal. Kleiner Kanal, anfangs sympathisch. Bis dann die eher heiklen Themen kamen. Von Heidentum will man nichts wissen, gibt sich aber selbst „eher offen“ gegenüber dem Heidentum. Die Drecksarbeit, nämlich, Naturgläubige zu vertreiben, läßt man andere machen, so zb. einer der sich „Landsknecht Augusta“ nennt.

Aber das ist relativ egal. Der Kanalinhaber hat dann noch ein kurzes Audio erstellt, unter dem die Glaubens-Frage diskutiert werden durfte.

Hier der Link:

Allerdings durfte, wie sich nach wenigen Stunden heraus stellte, nicht ergebnisoffen diskutiert werden.

Es kam dann ein Schreiber „rein“, er nannte sich „habadabadaa“, der die Sache auf den Punkt brachte, ZITAT Anfang:

„Ja das ist ein sehr gutes Thema und mit deinen Ausführungen kann ich konform gehen. Über dieses Thema könnte ich persönlich ein Buch schreiben, aber nun hier mal meine Gedanken:
Die Verteidigungslosigkeit unsereins lässt sich meiner Meinung nach weniger auf das Abfallen vom christlichen Gott zurückführen, sondern auf einen von vielen Seiten aktiv beförderten Nihilismus. Nietzsche hat ja schon erkannt, dass mit Aufklärung/Säkularisierung/technischem Fortschritt Gott quasi getötet wurde. Es stellt sich nur die Frage, ob damit der Nihilismus einhergeht oder ob bspw. gemeinsame Kultur und Abstammung, Familie oder eine handfeste Identität das Leben nicht auch so mit Sinn füllen und so Resillienz für Gesellschaft und Individuum spenden könnten.
Des Pudels Kern liegt in meinen Augen im Marxismus. So viele Ausprägungen und die eine destruktiver als die andere.
Nachdem die respektiven „Proletariate“ so gut wie aller Länder anstatt für Klassenkampf lieber fürs Vaterland gekämpft haben, wurde nüchtern festgestellt: man muss zuerst in die Köpfe der Leute, bevor man sich an die Revolution wagen kann. Seitdem wird durch kritische Theorie alles Traditionelle zersetzt, feste Strukturen sind antiemanzipatorisch und mithilfe aller möglichen Entwicklungen wird die Schuld befeuert und die Toleranz als mitunter höherer Wert als Wahrheit angepriesen.

Besonders einfach wirds hierzulande dadurch gemacht, dass „Nazi“ und einschlägige Allüren meist als Diskussionsgewinner ausreichen, da direkt tiefste Schuldreflexe angesprochen werden. Was erwartet man denn von einer Gesellschaft, wenn man von vielen Seiten zu hören bekommt, dass der Gründungsmythos der BRD Auschwitz sein soll?

Man kann lange um den heißen Brei herumreden, warum das so ist. Man kann doch hier nicht mal sagen, dass man es nicht zutiefst verabscheut, dass unterm NS sich in Berlin nicht mehr teilweise Mutter und Tochter gleichzeitig verhuren mussten, um essen zu können, dass die Menschen einen Zweck und Stolz hatten oder die Kunst durchaus ästhetisch war. Nein, alles böse, alles, aber auch alles bis aufs letzte überschattet von der angeblich einzigartigen Gräueltat in der Menschheitsgeschichte.
Solange sich hier nicht von der Schuld freigemacht wird, gibts nur eine Möglichkeit: weiterhin leiden und in etwas neuem aufgehen oder, wahrscheinlicher, vom islam erobert und verdrängt werden, aber auf jeden Fall das Ende des Deutschtums.

Dann gibt’s aber noch ne Möglichkeit: sich von der Schuld freimachen und endlich mal die Scheuklappen beim denken abzulegen. Woher denkt ihr denn, kommt denn die ganze Scheiße? Der Kommunismus war jüdisch, die Frankfurter Schule war jüdisch, der Feminismus war und ist immer noch in großen Teilen jüdisch, Hollywood, das Millionen bis Milliarden Menschen ihre Bilder in den Kopf setzt ist jüdisch, der Großteil der absolut dominanten Amimedien ist jüdisch, viele pro Refugee NGOs sind jüdisch und vieles, vieles, vieles mehr. Verschwörung? Angst vor ethnisch homogenen europäischen Gesellschaften? geopolitisches Kalkül? Von allen sicherlich etwas dabei. Nur solange nur: a..a..ABER ICH BIN KEIN NAZI kommt und auf einmal in einem Zug mit den eben noch verachteten Systemlingen draufgehauen wird, wird sich absolut NIENTE ändern.

Wenn, falls es eines glücklichen Tages dazu kommen sollte, sich in diesem Land mal wieder ein paar unneurotisierte Massen finden sollten, wäre der Paganismus eine Überlegung wert. In diesem finden sich kraftvolle Symbolik,Riten, höchst interessante Mythen oder Runen, die metaphysische Konzepte ausdrücken, aber kaum oder keinen und auf keinen Fall im selben Maße, wie im Christentum, Dogmatismus erfordern.“ ZITAT Ende.

Aus dieser guten Vorgabe von habadabada entwickelte sich ein kurzer Austausch, der nun verschwunden ist.

Ich stelle nun in Folge die Screenshots von diesem verschwundenen Dialog hier rein. Wo ich die screenshots her habe? Das ist ganz einfach. Google schickt ja netterweise auch Nachrichten von Kommentaren, die youtube längst gelöscht hat, oder die vom Kanalbetreiber gelöscht wurden. Dort, bei google, kann man dann nochmals das einsehen, was längst der Zensur zum Opfer fiel.

hier der gelöschte Text von habadabadaa:

rr-zweite-zensur-text-von-habadabadaahier geht es weiter:

RR-zweite-zensur-text-von-habadabadaa2

bis hier:

RR-zweite-zensur-text-von-habadabadaa3

dann kam die erste Antwort von Radio Restdeutschland und die erste Antwort von habadabadaa:

/>RR-zweite-zensur-text-von-haba4

hier ging es dann weiter, da hab ich mich dann auch eingemischt:
RR-zweite-zensur-text-von-haba5

hier nochmals die Schluß-Aussage von Radio Restdeutschland, er habe Angst und wir würden nationalsozialistisches Gedankengut verbreiten:

RR-zweite-zensur-text-von-haba6

Hier dann meine Anwort an Radio Restdeutschland vor dem Abschicken:

RR-zweite-zensur-meine-antwort1

Zweiter Teil meiner Antwort vor dem Speichern:

RR-zweite-zensur-meine-antwort2

Fertige Antwort, abgeschickt:

RR-zweite-zensur-meine-antwort-3

Fertige Antwort, zweiter Teil:

RR-zweite-zensur-meine-antwort4

Ich habe FERTIG

Teutoburgs Wälder