Zähigkeit, Schmerz, deutscher Starrsinn, Abgrenzung und Untergang

Aus einem Dialog mit einem Kameraden.

„Zum Thema „Zähigkeit und Schmerz und Demütigung aushalten lernen“, habe ich eine andere Meinung. Natürlich muß/sollte man das lernen, damit man nicht beim kleinsten Sturm einknickt. ABer, ich bin auch der Meinung, daß ein Zuviel davon die Menschen seelisch abstumpft und letzten Endes spirituell umbringt. Spirituell umbringen heißt, sie sind nicht mehr offen für spirituelle Dinge, wie zb. eine andere Religion. Sie sind nicht offen für den Gedanken – ganz allgemein – : „Da geht ja noch was, es gibt Alternativen“.

NIcht umsonst verkauft Frau Merkel ihre Politik als „alternativlos“, was natürlich Quatsch ist, aber ein Volk, welches gewohnt ist, verbissen durchzuhalten bis zum Ende, glaubt ihr auch das, einfach weil es nicht anders kann, für Anderes nicht mehr offen ist, nicht mehr offen sein KANN aufgrund dieser starrsinnigen Durchalte-Mentalität, die sich an diesem Punkt in ihr Gegenteil verkehrt: In Masochismus und Begrüßung des eigenen Untergangs. – Lange Rede kurzer Sinn: Man muß lernen, sich abzugrenzen und NEIN sagen zu können zu weiteren Schmerzen und Demütigung, wenn man merkt, es ist genug. NIcht alles, was einen nicht unbringt, macht einen stärker.“

„Wie bringst du das den Leuten schleunigst bei bei? Zu lernen, sich abzugrenzen.“

„Tut mir leid, aber das kann ich nicht. Wer sich nicht abgrenzen kann dauerhaft, ist m. Meinung nach schwer psychisch krank. So etwas gehört in Behandlung. Beibringen kann man das Menschen nicht – sie müssen es durch reale Erfahrung lernen, die dann halt in dem Fall auch tödlich sein kann. Normalerweise lernen Kinder das in ihrer Kindheit – wenn die Eltern/die Umstände es zulassen. (Traumata entstehen dann u. Umständen, wenn Menschen das nicht mehr können.)

Zur Abgrenzung gehört zwingend das EIGENE; zu dem man sich bekennt. Ohne Eigenes keine Abgrenzung.  Man muß ja erst mal unterscheiden können zwischen Eigenem und Fremdem. – Die unsägliche, in Deutschland immer wieder aufflackernde „Leitkultur“ gehört in diesen Themenbereich; die Tatsache, daß sie überhaupt aufkommt, zeigt an: hier besteht extremer Nachholbedarf. Man weiß gar nicht, was diese Leitkultur ausmacht.

Dazu gehört: Die Menschen sind nicht mehr offen für das Eigene, das in jeden Fall wertgeschätzt werden muß – wenn man aber erst definieren muß, was denn überhaupt das Eigene ist? Wie armselig ist das denn? (Gerade im Bereich Musik sehe ich da Hopfen und Malz verloren, wenn ich verfolge, wie ein Naidoo gelobpreist wird, und sogar Deutsche diesen unsäglichen ekelhaften Sprechgesang, der NICHT zur deutschen Kultur gehört, nachahmen. Die Menschen wissen gar nicht mehr, wie schön eigene, deutsche Musik sein kann.) Wertschätzen heißt aber: Schützen, und beschützen. Dieses Wertschätzen des Eigenen fehlt dem Deutschen völlig, was ja kein Wunder ist, weil man es ihm aberzogen hat. Auch ich bin in den 70er Jahren in einem Klima groß geworden, in dem das Eigene, Deutsche, nichts mehr galt, es war zwar nicht ganz so schlimm wie in den sogenannten 68ern, aber die schwangen durchaus noch in den 70er Jahren mit.

Man kann lernen, das eigene zu lieben, zu wertschätzen, ein einzelner Mensch, ja, kann dies lernen, wenn er viel Zeit hat, aber im Kollektiv, im Gesamten, sehe ich da schwarz. Die Medien und Kindererziehung steuern ja völlig dagegen. Deshalb entreißt man Kinder ja auch immer früher ihren Familien und steckt sie in Frühbetreuung, was m. Meinung nach ein Verbrechen ist. Kinder sind am Einfachsten zu prägen.

Beispielhaft zeigt dies dieser kurze Film vom „Veganen Germanen“ (15 Minuten): Kinder lernen aus der Kultur die sie umgibt, sie machen das einfach nach, das ist völlig normal. Existiert solch eine eigene Kultur nicht, und herrscht statt dessen dekadenter Verfall und Unkultur, machen Kinder dies auch nach; sie wissen es ja nicht besser. Kinder brauchen Leitbilder, positive Leitbilder, die sie normalerweise in Vater und Mutter und Verwandten und der Schule haben – ich frag mich nur, in wie vielen Familien in Deutschland dies noch so ist. – Also: Existiert keine eigene Kultur, und können Kinder sich nicht abgrenzen, bzw. erleben sie, daß es völlig normal zu sein scheint, grenzenlos tolerant gegenüber Jedem und Allem zu sein, entsteht das, was wir derzeit haben: Zerfall einer Gesellschaft, die wertelos, ziel- und sinnlos dem Abgrund entgegen taumelt.

Video vom Veganen Germanen:

 

Teutoburgs Wälder

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