Warum dieses Land in seinen derzeitigen Strukturen verloren ist

ZITAT  ANFANG

[9:35] Leserzuschrift-DE: Meine Eindrücke zur Schleswig-Holstein-Wahl:

Die AFD ist hier im hohen Norden nahezu chancenlos, trotz des Einzugs in den Landtag. Zum einen muss man ehrlicherweise klarstellen, dass in vielen Wahlbezirken überhaupt kein Politiker der Partei zur Wahl stand, die Erststimme konnte so also nur an die Etablierten oder an kleine Unbekannte vergeben werden. Die strukturellen und organisatorischen Probleme der AFD ist somit ein klarer Nachteil im Vergleich zu den Systemparteien.

Ein Wahlkampf, bei dem von 12.000 Wahlkampfplakaten 10.000 zerstört oder abgehängt worden sind, ist kein Wahlkampf, sondern eine Farce. Es ist nur logisch, dass eine derartige Sabotage nicht dem Zufall geschuldet ist, sondern gezielte Gegenmaßnahmen getroffen wurden. Dahinter steckt nicht der einfache, ideologisierte Rot-Grün-Specht, der aus blinden Hass gegen alle Andersdenkenden ein paar Plakate zerstört. So ein Hintertreiben ist von langer Hand geplant und organisiert. Ob nun durch Mini-NGO’s oder durch durch Möchtegern-Pseudo-Akademiker, die sich für jedes abgehangene Plakat Freibier spendieren lassen, diese Gegenmaßnahmen folgten einen klaren Leitschema.

Ich glaube aber das schwerwiegendste Problem bei der ganzen Sache ist, dass die Menschen ein feines Gefühl dafür haben, was Ihnen blüht, wenn sie Position für eine Partei wie der AFD beziehen. Ich selbst arbeite bei einer Behörde und ich weiß, was mir blühen würde, wenn ich offene Worte über mein Gedankengut äußern würde. Ich fühle mich wie verdammter Feigling und wenn ich Kollegen oftmals über Dinge sprechen höre, von denen sie nichts verstehen, dann muss ich klar feststellen, dass die Mind-Control funktioniert. Es ist nur eine subtile, unterschwellige Angst, aber ich bin davon überzeugt, dass dieses Gefühl den Großteil der Menschen vereinnahmt und sie deshalb völlig irrational handeln.

Mein Chef, Mitglied einer Systempartei, meinte vor der Wahl zu mir, dass man als Beschäftigter des Staates auch eine „demokratische Partei“ wählen sollte. Ich habe ihm geanwortet, dass ich für Deutschland arbeite und nicht für irgendeine Partei, worauf er mich völlig entgeistert anblickte. Ich wollte ihn am Liebsten fragen, ob er als Beamter von seinem Amt zurücktreten werde, sollte die AFD eines Tages regieren, aber auch für ein solchen Vorstoß fehlte mir der Mumm.

Zu guter Letzt bin ich davon überzeugt, dass die Menschen tatsächlich glauben, dass ein Wechsel von beispielsweise rot zu schwarz oder im umgekehrten Fall von schwarz zu Rot so etwas wie eine Art Denkzettel für die Regierenden darstellt. Die Medien verkaufen dem Otto-Normal-Wähler diese Wechsel als „Beben“, „Sensation“ oder Klatsche, jedoch weiß ja jeder, der einigermaßen bei klarem Verstand ist, dass es keine Rolle spielt, wer von den „Altbekannten“ regiert. Wir haben lediglich die Wahl zwischen Pest und Cholera.

ZITAT ENDE, Quelle: https://hartgeld.com/infos-de.html

Meine Anmerkungen zum obigen Text:

Zerstörte Wahlkampfplakate, organisatorische Probleme: Kenne ich. Mit solchen „netten Kleinigkeiten“ macht das System allen Abweichlern einen anständigen, fairen Wahlkampf unmöglich. Bekannterweise war ich in der NPD und habe dort 2 Wahlkämpfe gemacht. Die NPD ist eine „rechtsextreme Splitterpartei“, dh. sie ist sehr sehr sehr….. klein… und noch kleiner. Was zur Folge hat: Es gibt ganz wenige… und noch weniger Mitarbeiter. Die zweite Folge ist: Bei so kleinen Parteien reicht es aus, wenn die Antifa in der Stadt rumfährt und die wenigen Plakate, die so eine kleine Partei auch nur hängen KANN, eben weil sie kaum Personal hat, abhängt/zerstört. Bzw. es reicht aus, wenn die wenigen Infostände, die so eine kleine Partei nur machen KANN (eben weil sie sehr wenig Personal hat), von entsprechenden „Leuten“ attackiert werden. So eine kleine Partei, die nicht systemkonform ist, bekommt natürlich auch nirgendwo einen Raum, wo sie ihre Versammlungen abhalten kann. – Aus diesen gemachten Erfahrungen sind mir die Probleme, die eine relativ kleine Partei wie die Afd eine ist, sehr bekannt. Nur, wir, damals, in der NPD, wir waren NOCH kleiner, als die Afd, und wir hatten NOCH MEHR Probleme, wir wurden nicht mal medial erwähnt. So viel zur angeblichen „Chancengleichheit“ der Parteien in unserem System.  (Für Nichtinformierte: bin längst aus der NPD ausgetreten.) Eine große Plakatierungsaktion, wie sie die Afd aufgrund mehr finanzieller Mittel auch starten kann, muß natürlich auch großflächig zerstört werden, dafür reichen die Einzeltaten verwirrter Antifa-Gruppen nicht aus. Man kann davon ausgehen, daß dies auch so geschehen ist in Schleswig-Holstein, wenn 10 000 Plakate zerstört wurden. – Was ist die Folge? Der Bürger weiß gar nicht, was er so alles wählen kann. Klar, er könnte ja auch auf seinem Wahlzettel nachschauen, soviel Grips traue ich dem Bürger aber nicht zu. Ich denke, der Gedankenschluß, daß er, wenn er keine Plakate einer entsprechenden Partei sieht, denkt, diese Partei trete auch nicht zur Wahl an, ist nicht so fern. Die Zerstörung der Plakate einer Partei im öffentlichen Raum ist deshalb ein gerne benutztes Mittel, unliebsame Gegner unsichtbar zu machen.

Ich schildere das so deutlich, weil sich die meisten Menschen über so etwas keine Gedanken machen.

Das Hauptproblem aber, welches jedweder Veränderung in Deutschland im Wege steht, zeigt sich aber deutlich  in diesen Sätzen:

Die Bürger haben ein feines Gespür dafür, was passiert, wenn sie öffentlich Partei für eine systemkritische Partei ergreifen. Deshalb kuschen alle. Der Autor des obigen Leserbriefes gehört ja auch zu diesen Feiglingen. So, wie dieser Autor berichtet, ist es bei weit über 90 Prozent der Michels. Und selbst die, die eigentlich nichts mehr zu verlieren hätten, halten das Maul, weil sie denken: „da kann ich ja alleine sowieso nichts machen“. Weitere Folge der allgemeinen Maulhalterei: Alle denken, sie sind alleine mit ihren Gedanken. Daß der Nachbar vielleicht dasselbe denkt, oder der Arbeitskollege, kann man nicht feststellen, wenn man eisern über solche Dinge schweigt.

Das zweite, viel größere Problem, welches diese dermaßen gehirngewaschenen Massen nie kapieren werden, ist, daß über Wahlen wahrscheinlich nichts zu verändern ist, daß Wahlen nur dazu dienen, eben diesen gehirngewaschenen Massen vorzugaukeln, sie hätten etwas zu entscheiden (über ihre Stimmabgabe) und man lebe in einer Demokratie. Das sind die größten Lügen. Unterhält man sich mit Menschen über diese Dinge, dann stellt man fest, dass alle an die sogenannte „Demokratie“ glauben. Und eben dementsprechend glauben, Wahlen würden etwas verändern.

Dies kann nicht sein, weil das System so etwas nie zulassen würde, und weil wir hier keine wirklich freien Wahlen haben können. Aber so weit traut sich der gehirngewaschene Michel, der verängstigte Kuscher, der Kriecher, der ständig Angst um seinen Job hat, gar nicht zu denken, geschweige denn, dies auszusprechen.

Deshalb glaube ich, daß dieses Land in diesem Zustand keine Chance hat, zu überleben.  Mit „Land“ meine ich auch die dazu gehörige, eingeborene Bevölkerung. Letzten Endes wird der Michel – stellvertretend für den Michel nehme ich jetzt mal den obigen Leserbriefschreiber – dann seine Angst überwinden müssen, sonst geht er unter. Anders geht es nicht.

Es wäre natürlich sinnvoll, diese Angst zeitlich früher zu überwinden, wenn die geregelten Strukturen in diesem Land noch verfügbar sind, als später, wenn einem selbst – und vielen anderen – das Messer schon am Hals sitzt. Ich fürchte, dazu aber wird es nicht kommen. Dazu ist die Angst im Lande einfach zu groß, und, auf der anderen Seite, wird Wohlverhalten (eben das Schweigen) zu gut finanziell belohnt.

Zum Abschluß ein schönes Waldfoto:

4e-Laub-im-Licht

Teutoburgs Wälder

 

 

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