Würdelosigkeit – Nicht unterscheiden können zwischen Schuld und Verantwortung

„Ich denke, daß die weitaus größte Mehrheit der Bevölkerung würde- und ziellos durchs Leben stolpert und daß das auch nicht mehr zu ändern ist. Das Ziel: „wann kann ich mir ein neues Auto/Smartphonewasweißich kaufen“, ist kein Ziel.

Die meisten Menschen mögen ihr würde- und zielloses Konsum-ich -will-Spaß-aber-sofort-Leben sehr und sind nicht bereit, es aufzugeben. Sie verteidigen es ja sogar gegenüber denjenigen, die etwas anderes wollen und so nicht leben wollen. Sie verseuchen und vergiften alles, und bei Wahlen bestimmen sie mit ihrer dekadenten kulturfremden zerstörerischen Einschätzung das Schicksal ganzer Länder. Diese würdelose Biomasse ist tatsächlich durch Medien und Werbung sehr leicht lenkbar, wie man an den Frankreichwahlen gesehen hat.

Das Schlimmste ist aber die Rücksichtslosigkeit dieser Masse; wenn sie ja nur sich selbst zerstören würden, könnte einem das ja noch egal sein.  Sie zerstören aber alles, alle Grundlagen des Lebens.

Ich könnte dafür viele Beispiele nennen, bringe aber nur mal die Beispiele „Windräder“, die zunehmend ALLE Landschaften verschandeln, egal wo man hinsieht, entstehen neue „Windräder“, und das Beispiel Elektro-Smog (W-lan, Smartphone-Wahn), der alles und jedes in Dosen bestrahlt, die längst bewiesenermaßen krankheitsfördernd sind. Das ist aber den Smartphonejunkies egal. Ich wünsche ihnen allen die Pest an den Hals.“

aus: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/05/14/das-leben-besteht-nicht-darin-sich-irgendwelche-konsumbeduerfnisse-zu-erfuellen/

Einer der Schreiber unter dem Video: „Auenland ist abgebrannt“  behauptet:

„Das Leben soweit zu genießen wie es geht ist meiner Meinung nach auch der Sinn des Lebens diejenigen die uns weismachen wollen es wäre der Kampf sind in meinen Augen Geisteskranke und Idioten. Jeder der uns und anderen das gottgegebene Recht zu leben nehmen will sind automatisch Feinde und liebe Freunde vergesst bitte nicht wer diesen Terror über uns gebracht hat ein Tipp: es sind nicht die Muslime. Das dumme ist das der eigentliche Feind so tut als wäre er unser Freund.“

Quelle:

Dieser Mann ist wohl ein Extrembeispiel für Dummheit. Außerdem reagiert er sofort sehr aggressiv, als ich unter dem Video meine Meinung äußere.

Meine Meinung zu dem Video: „Auenländer sind nicht wehrhaft. Sie sind zum Untergang bestimmt. So ist die Natur der Dinge. Manche oder viele der sogenannten „zivilisierten Menschen“, glauben wirklich, ihre Lebensumstände wären unvergänglich und absolut sicher. Wie dünn die Zivilisationstünche ist, werden diese Leute leider lernen müssen. Des weiteren muß man auch für das Schöne, das Gute und das Wahre kämpfen KÖNNEN, wenn man im Auenland fröhlich vor sich hin vegetiert, verlernt man das schnell, bzw ist dann irgendwann nicht mehr zum Kampf fähig. Aber was solls, so sind Hochkulturen immer untergegangen. “

Antwort: „son Quatsch von wegen Kämpfen verlernt: manipuliert gehirngewaschen und umerzogen durch Besatzer aufgrund des verlorenen Krieges das ist die Wahrheit und nichts anderes. Also hört auf zu suggerieren die die jetzt lebenden Deutschen Schuld an dem jämmerlichen Zustand in Deutschland sind das sind wir nämlich nicht. Das Deutsche Volk wurde von den englisch sprechenden Völkern zum Feind erklärt lange bevor du oder ich geboren wurdest, aus offensichtlichen Gründen, und der Krieg ging verloren. Alles was die Deutschen heute (er)tragen müssen ist nicht unsere Schuld.“

Da fällt direkt das Wort „Schuld“, dabei habe ich dieses Wort nicht ein einziges Mal in den Mund genommen, würde ich auch nicht; statt dessen kommen von dem Schreiber nur die üblichen Aussagen wie „so ein Quatsch, wir sind nur umerzogen, wir können auch ganz anders“.

Diese Aussage in Kombination ist mir ein sehr gutes Beispiel, wie die Mehrheit der Michel draußen „tickt“: Sie faßt jede auch noch so vorsichtig geäußerte anderslautende Meinung als Schuldzuweisung auf, sie fühlt sich persönlich angegriffen, sie ist dann aggressiv und im aggressiven Modus ist sie natürlich nicht fähig, mir anständig zu antworten, sondern verteidigt sich wie ein krankes, wildes Tier. Gleichzeitig behauptet sie aber, das Leben zu genießen sei der Sinn des Lebens – also ihr Verhalten ist von dem geprägt, was man „nach mir die Sintflut“ nennt.

Mit solchen Leuten kann man nichts mehr anfangen, die sind so schuldkomplexbeladen, gleichzeitig aggressiv aber ebenfalls vergnügungssüchtig, dekadent und verkommen, dass man da einfach überhaupt keinen irgendwie gearteten Zugriff auf diesen Menschen bekommt. Sie sind psychisch wie junge Teenager, vergnügungssüchtig, nicht diskussionsfähig, wenn es um anderslautende Meinungen geht, und gehen mit der Einstellung durchs Leben: „ich will alles, aber sofort, und wenn das nicht geschieht, dann werde ich ganz furchtbar böse.“ Autoritäten gegenüber sind sie aber merkwürdig kriecherisch, weil sie genau wissen, wenn sie sich gegenüber diesen Leuten nicht wohl verhalten, verlieren sie die Grundlage ihres Konsumverhaltens: Ihren „Job“. Oder ihren „Ruf“.

Solche Menschen sind nicht fähig, zu unterscheiden zwischen Schuld und Verantwortung.  Verantwortung wiederum hängt mit Würde zusammen, aber da diese Menschen nicht unterscheiden können zwischen Schuld und Verantwortung, wissen sie wahrscheinlich gar nicht, was Würde überhaupt ist. Sie sind so verbogen-angepasst-tolerant-kriecherisch, in solch einem Leben hat Würde keinen Platz.

Meine Antwort dort unter dem Video:

„Ich habe von Verantwortung geschrieben und nicht von Schuld. Mir scheint, Sie können das nicht trennen. In einer Demokratie hat jeder Mensch, der mündig ist, Verantwortung, für das was um ihn geschieht. Wieviele Menschen nehmen diese ihre Verantwortung ernst? Sehr sehr wenige. Da liegt der Hase im Pfeffer. Die Auenländer, die auf ihrer Insel der Seligen wohnen, übernehmen ebenfalls keine Verantwortung, denn sie interessieren sich nur für ihr eigenes kleines Leben, alles, was außerhalb der Grenzen ihres kleinen Landes geschieht, hören sie zwar, nehmen sie aber nicht ernst. Dieses Verhalten nennt man „nur bis zum eigenen Tellerrand schauen“. Das ist eine typisch deutsche Eigenschaft: Was den Deutschen nicht direkt betrifft, sieht er nicht. Will er auch gar nicht sehen, es stört seine Komfortzone und Partystimmung. Solch ein Verhalten ist verantwortungslos und wird sich rächen. Und das hat nichts mit Schuld zu tun.“

wurde ja dann auch nicht mehr beantwortet. Diese Aussage übersteigt wohl den geistigen Horizont der meisten Leser/Schreiber.

Diese hellen Maitage sind schrecklich. Das Wetter ist unnormal heiß und stark windig. Die Leute sind in Partylaune, wie auf der Titanic, obwohl der Kahn kurz vorm Absaufen ist. In ihrer Partylaune sind sie ebenfalls rücksichtslos. Mit diesen Leuten kann man nicht mehr reden. Es kommt einfach kein Dialog zustande, weil diese Leute 1. zu dumm sind, und das meine ich auch wirklich so, und weil sie 2. einen Schuldkomplex haben, den sie nicht loswerden, und 3. weil sie eben aufgrund des Schuldkomplexes (denn sie spüren ja unbewußt, da läuft was falsch) völlig ausgebeutet werden und das auch noch nach Außen bereitwillig mit machen. Sie haben Teil bzw. sie bezahlen für ihren eigenen Untergang, dies ist ihnen aber so klar nicht bewußt; diese Bewußtheit würde ihnen auch zuviel Angst machen und deshalb verdrängen sie dieses Bewußtsein durch das, was sie „Leben“, nennen, das ist aber nichts als konsumieren.

Konsumieren hat mit Leben nichts zu tun.  Leben ist für mich Verantwortung. Das interessiert aber in dieser Gesellschaft keinen mehr.

10e-Habichtstal

So kommt die dekadente verwahrloste Sklavenmasse da draußen zustande. Das ist schon schade. Über was soll man mit solchen Leuten reden? Ich habe mit diesen Leuten nichts gemein.  Gar nichts. Alles, was mich interessiert, interessiert diese Leute da draußen nicht. Es gibt keinerlei Berührungspunkte zwischen uns.

Teutoburgs Wälder

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Sich herausnehmen – Ende der Artikel

ZITAT:  Unser kapitalistisch-demokratisches System, das sich (als organisierte Verfallserscheinung) historisch so entwickeln mußte, baut wesentlich auf Herdenmenschen/Minderbegabte/Gestörte, die wählen und Geschäfte machen dürfen. Darunter fallen die meisten modernen Menschen, die in völliger Entfremdung von den kulturellen Grundlagen keinen Maßstab zur vernünftigen Wertung mehr haben. (Quelle: Schauungsforum s.o.)

Diese zwei kurzen Sätze sagen alles und fassen den Unfug unserer Zeit umfassend zusammen.

Dagegen kann man global sicher nichts mehr tun, nur sich selbst aus dem Schlamassel herausnehmen, das kann jeder von uns – der eine mehr, der andere weniger und nur auf sehr individuellem Wege.

***

Quelle: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=434600

Unter dem link kann man auch den längeren Kommentar von Taurec nachlesen, den ich aber hier nicht zitiere.

Zu Taurecs teilweise analytisch hochklassigen Texten wurde auch hier schon einiges geschrieben, mehr zu schreiben, hat aber keinen Zweck.

Überhaupt bringt die ganze Schreiberei online nichts mehr. Es gibt keine Rückmeldungen mehr zu meinen Artikeln, und aufklären tut man natürlich sowieso keinen, das hab ich aber auch nie angenommen. Das Schlimmste ist aber die Ignoranz, das Schweigen im Walde. Man würde ja erwarten, wenigstens ab und zu Rückmeldungen zu bekommen oder Anmerkungen. Es kommt aber nichts mehr von den Lesern. Es herrscht das absolute Schweigen im Walde, und ich denke, es ist ein tödliches Schweigen. Es wird nur noch abwärts gehen mit diesem Land. Und immer mehr Menschen ahnen das, und es macht ihnen verständlicherweise Angst, und deshalb verfallen sie noch mehr in Schweigen.

5-Suedwestansicht

Deshalb werde ich das Schreiben hier auf diesem blog einstellen. Was mit Sicherheit noch kommt, ist ab und zu ein Artikel zur meiner Serie „Kultstätten Ostwestfalen“ (also Thema Archäoastronomie). Es kommt aber nichts mehr zu Politik, wie doof der Michel ist, und so weiter. Das ist eh sinnlos. Man kann Dummen nicht erzählen, wie dumm sie sind, das interessiert die Dummen nicht, und sie begreifen es auch nicht.

Es kommt auch nichts mehr zum Thema „Aufklärung“ und „Psychologie der Massen“, die letzten Beiträge von mir, hier: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/05/14/das-leben-besteht-nicht-darin-sich-irgendwelche-konsumbeduerfnisse-zu-erfuellen/

und hier: https://teutoburgswaelder.wordpress.com/2017/05/11/sklaverei-tief-in-hirnen-verankert-prof-mausfeld-vortrag-wie-werden-meinung-und-demokratie-gesteuert/

wurden fast nicht angeklickt; Resonanz gab es auch nicht. Ich wette, diese Beiträge haben sich keine 10 Menschen angesehen. Dafür mache ich mir die Mühe nicht mehr.

Gehabts euch wohl,

TEUTOBURGS WÄLDER

Das Leben besteht nicht darin, sich irgendwelche Konsumbedürfnisse zu erfüllen

Zu viel Konsum ist schlecht für den Planeten, das wissen viele Menschen. Doch warum wird weiterhin so viel konsumiert? Warum wollen wir immer mehr, auch wenn es genug ist? Und wie können wir unser Verhalten ändern? Über diese Fragen haben wir mit Prof. Dr. Gerald Hüther, einem der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands, gesprochen.

Herr Hüther, wie kann man Menschen dazu bringen, ihr Verhalten zu ändern?

Gerald Hüther: Bisher haben wir immer gedacht, dass wir Menschen von außen dazu bringen können, ihr Verhalten zu ändern. [Ich nicht] Doch noch nie sind die Leute mit solchen großen Autos umhergefahren, noch nie waren die landwirtschaftlichen Nutzflächen so ausgebeutet und noch nie ist so viel Plastikmüll in den Meeren geschwommen. Also heißt das doch, dass unsere bisherigen Strategien nicht funktioniert haben.

Wenn es also nicht von außen geht, muss es von innen gehen. Wir müssen uns fragen: Was im Menschen kann man wachrufen und stärken, damit er aufwacht und sich anders verhält?

Plastikmüll im Meer ist ein Problem – aber was hat es mit uns zu tun?
Noch nie ist soviel Plastikmüll im Meer geschwommen wie heute. (Foto: The Plastic Oceans Foundation/NOAA)

Ein interessanter Ansatz. Was müssten wir in uns wachrufen?

Gerald Hüther: Wir müssten ein bestimmtes Bild von uns selbst haben und feststellen, dass dieses Bild nicht mit dem übereinstimmt, wie wir tagtäglich handeln. Durch dieses Missverhältnis ginge es uns nicht gut. Und dann würden wir versuchen, unser Verhalten an das Bild von uns selbst anzupassen.

Vorausgesetzt ist, dass wir ein starkes Bild von uns haben, denn sonst kann man dieses Bild in die Ecke legen und sagen „das interessiert mich nicht“. Das stärkste Bild, das ich für solche Fälle gefunden habe, ist die Vorstellung von der eigenen Würde.

Das Verhalten an die innere Haltung anpassen

Der Duden definiert Würde als das „Bewusstsein des eigenen Wertes und dadurch bestimmte Haltung“. Wie verwenden Sie den Begriff?

Gerald Hüther: Es ist das nicht so gut fassbare Gefühl, dass man etwas tut, was dem eigenen Anspruch an sich selbst nicht gerecht wird. Das Gefühl haben Soldaten, wenn sie auf andere schießen. Das Gefühl haben Bauern, wenn sie ihr Feld auf eine Art und Weise bestellen, die nicht gut ist. Das Gefühl hat man auch, wenn man Fleisch isst und weiß, dass das aus einer Tierhaltung stammt, die nicht in Ordnung ist.

Und wie können wir nun dieses bestimmte Bild von uns selbst erzeugen?

Gerald Hüther: In der Neurobiologie ist es so: Es gibt immer übergeordnete Muster, die darunterliegende Prozesse lenken und steuern. Zum Beispiel haben wir ein Bewegungsmuster, das uns hilft, ein Glas an den Mund zu führen. Das ist eine Bewegungsgestalt, die im Hirn abgespeichert ist. Wollen wir nun also etwas trinken, wissen wir durch das Muster, wie es geht und brauchen uns das Trinken nur vorzustellen. Das Gehirn reguliert dann von allein die ganzen einzelnen Bewegungen und Muskelkontraktionen, um das Glas anzuheben und zu trinken.

Dieses Beispiel können wir auch auf der Ebene der Steuerung unseres Verhaltens anwenden. Dort nennt man übergeordnete Muster innere Einstellung, Haltung oder Mindset. Von dieser Haltung hängt es ab, wie wir uns verhalten.

„Was für ein Mensch will ich sein?“

Mein inneres Bild bestimmt also, ob ich rücksichtslos lebe oder jemand bin, dem Mitmenschen und Umwelt wichtig sind?

Gerald Hüther: Ja, dieses Bild davon, was man eigentlich für ein Mensch sein will, ist das übergeordnete Bild. Dieses Bild steuert alle darunter liegenden Handlungen. Und für dieses Bild haben wir im Deutschen das Wort Würde.

Wir sollen uns also die Frage stellen, was für ein Mensch wir sein wollen und danach handeln? Antwortet da nicht jeder etwas Anderes?

Gerald Hüther: Wenn Menschen diese Frage beantworten, dann ist die Antwort immer gleich. Denn die Frage ist so grundlegend, dass es darauf nur eine Antwort gibt: Ich möchte jemand sein, der andere Menschen glücklich macht. Oder ich möchte jemand sein, der diese Natur erhält und der dazu beiträgt, dass hier alles wachsen kann. Es gibt keine Antwort wie „ich möchte jemand sein, der besonders viel Geld hat“.

Achtsam gehen
Achtsam mit sich selbst und der Umwelt sein: Ist das der Schlüssel? (Foto: © Dirk Hinz – photocase.de)

Schwer zu glauben, dass die Antworten wirklich so positiv ausfallen würden.

Gerald Hüther: Versuchen Sie es doch einfach mal. Stellen wir uns mal vor, wir fragen jemanden und der antwortet: „Ich bin auf der Welt, damit ich ein gutes Leben habe, damit es mir gut geht.“ Dann würde ich fragen, was ist denn das, was dich glücklich macht? „Wenn ich viel Geld habe.“ Und was machst du mit dem vielen Geld? „Damit kaufe ich mir eine Segeljacht.“ Und was hast du damit vor? „Dann fahr ich umher.“ Wie viele Jahre möchtest du gern umherfahren?

Dann fängt er an nachzudenken, denn er möchte nicht sein ganzes Leben auf der Segeljacht fahren – was ich damit zeigen will: In diesen Befragungen müssen Sie immer weiterfragen. Am Ende wird die Person erkennen, dass sie nur glücklich sein kann, indem sie auf eine Art und Weise lebt, dass andere Lebewesen auch leben können. Es geht gar nicht anders.

„Das sind Fragen, die passen nicht in eine Konsumgesellschaft“

Warum gibt es so wenig öffentliche Diskussion darüber?

Hirnforscher Gerald Hüther im Interview
Dr. Gerald Hüther gehört zu den bekanntesten Hirnforschern Deutschlands. (Foto: © Franziska Hüther unter CC BY-SA 4.0)

Gerald Hüther: Ich behaupte, dass das in unserer Konsumgesellschaft so gewollt ist. Menschen, die nicht wissen, wer sie sein wollen, kann man alles aufschwatzen. „Was ist eigentlich die Würde? Was für ein Mensch will ich sein?“ Das sind Fragen, die passen nicht in eine Konsumgesellschaft. Dabei sind das Fragen, die man für sich persönlich beantworten muss, damit man einen Kompass im Leben hat. Sonst kann man ja jederzeit von jedem beliebigen Angebot aus der Bahn geworfen werden. Und da wir in einer Gesellschaft leben, in der so viele ihre Angebote loswerden wollen, hat die Konsumgesellschaft kein Interesse daran, dass sich immer mehr Menschen mit dieser Frage auseinandersetzen.

Sie sagten mal in einem anderen Interview: „Wer glücklich ist, der kauft nicht“. Ist man glücklich, wenn man diesem inneren Bild folgt?

Gerald Hüther: Es gibt wahrscheinlich keinen glücklicheren Zustand als diesem Bild zu folgen. Wenn man sich also die Frage stellt „Wer will ich sein?“ und sein Leben und Verhalten darauf ausrichtet, ist man glücklicher, hat mehr Erfolg im Leben und entwickelt sich besser weiter als andere.

Ein ziemlich attraktiver Zustand.

Gerald Hüther: Er ist nur gegenwärtig unattraktiv, weil er in unserer Gesellschaft tabuisiert wird. Hier geht es um einen Emanzipationsprozess von sich selbst als Mensch und von der Konsumgesellschaft. Denn wenn sich immer mehr Menschen die Frage stellen würden, wer sie sein möchten auf dieser Erde, gäbe es für die Konsumwirtschaft nicht mehr genug Konsumenten. Dann würden die Menschen erkennen, dass das Leben nicht darin besteht, sich irgendwelche Konsumbedürfnisse zu erfüllen. Das wäre ein Totalausfall für alle Werbestrategen.

Yoga und Meditation wirken sich positiv auf Gesundheit aus
Es ist nicht unser Besitz, der uns glücklich macht. (Foto: CC0 Public Domain / Unsplash)

Wenn man also will, dass mehr Menschen nachhaltiger leben, müsste man ihnen ein Gefühl für ihre eigene Würde vermitteln. Es geht nicht mehr nur um Nachhaltigkeit, sondern um das, was uns im Leben wichtig ist. Es muss eine öffentliche Diskussion darüber in Gang kommen, wie wichtig es ist, dass Menschen sich ihrer eigenen Würde bewusst werden.

Herr Hüther, ich danke Ihnen für das Gespräch.

***

Quelle: https://utopia.de/hirnforscher-das-leben-besteht-nicht-darin-sich-irgendwelche-konsumbeduerfnisse-zu-erfuellen-51507/

Ich denke, daß die weitaus größte Mehrheit der Bevölkerung würde- und ziellos durchs Leben stolpert und daß das auch nicht mehr zu ändern ist. Im Sinne des Artikels ist das Ziel: „wann kann ich mir ein neues Auto/Smartphonewasweißich kaufen“, kein Ziel.

Die meisten Menschen mögen ihr würde- und zielloses Konsum-ich -will-Spaß-aber-sofort-Leben sehr und sind nicht bereit, es aufzugeben. Sie verteidigen es ja sogar gegenüber denjenigen, die etwas anderes wollen und so nicht leben wollen. Sie verseuchen und vergiften alles, und bei Wahlen bestimmen sie mit ihrer dekadenten kulturfremden zerstörerischen Einschätzung das Schicksal ganzer Länder. Diese würdelose Biomasse ist tatsächlich durch Medien und Werbung sehr leicht lenkbar, wie man an den Frankreichwahlen gesehen hat.

Das Schlimmste ist aber die Rücksichtslosigkeit dieser Masse; wenn sie ja nur sich selbst zerstören würden, könnte einem das ja noch egal sein.  Sie zerstören aber alles, alle Grundlagen des Lebens.

Ich könnte dafür viele Beispiele nennen, bringe aber nur mal die Beispiele „Windräder“, die zunehmend ALLE Landschaften verschandeln, egal wo man hinsieht, entstehen neue „Windräder“, und das Beispiel Elektro-Smog (W-lan, Smartphone-Wahn), der alles und jedes in Dosen bestrahlt, die längst bewiesenermaßen krankheitsfördernd sind. Das ist aber den Smartphonejunkies egal. Ich wünsche ihnen allen die Pest an den Hals.

Teutoburgs Wälder

 

 

 

Mehr als 3000 Deutsche seit 1975 von Ausländern ermordet – mit Liste

(www.conservo.wordpress.com) Von Peter Helmes Der Fall Niklas P. kein Einzelfall Conservo hat sich in mehreren Artikeln mit dem Fall des in Bonn-Bad Godesberg getöteten Deutschen Niklas P. befaßt. (Im Mai 2016 wurde der 17-jährige Schüler Niklas Pöhler in Bonn-Bad Godesberg nachts von einer Feier kommend brutal zusammengeschlagen und, bereits bewußtlos am Boden liegend, noch mehrmals […]

über Seit 1975 wurden schätzungsweise mehr als 3.000 Deutsche von Immigranten ermordet — Conservo

ZITAT

„Danke, daß der Fall Niklas P. nicht in der Anonymität untergegangen ist, und sich der Autor die Mühe gemacht hat, Unrecht als solches schriftlich fest zu halten. Ein Richter wie Volker Kunkel hat seinen Beruf verfehlt. Diesem „Richter“ geht es offensichtlich nicht um Opferschutz, sondern um Täterschutz. Solche Richter leisten weiteren Verbrechen dieser Art Vorschub. Ich selbst kenne die Familie – eine sehr liebenswürdige Familie – die am Münchner Hauptbahnhof ein Familienmitglied durch einen ausländischen Messerstecher verloren hat, und darunter unsäglich leidet und gelitten hat. Ein anständiger junger Mann, der sein Leben noch vor sich hatte, musste sterben weil FDP-Politiker wie Klaus Kinkel, Grüne und natürlich Spezialdemokraten noch in den 1990er Jahren Verschärfungen des Asylparagraphen mit humanitärbigotten Phrasen sabotiert hatten.

Es wird Zeit, die Listen der durch Ausländer getöteten Deutschen vermehrt zu publizieren. Es sind Abertausende. Die deutschen Lügenmedien reiben uns Jahr für Jahr penetrant 10 NSU-Tote unter die Nase, während sie Abertausende von Migranten getötete Deutsche vorsätzlich verschweigen.“ ZITAT ENDE

Mit Liste auf Volksbetrug.net: https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2014/02/06/liste-der-von-auslandern-in-deutschland-getoteten-deutschen-2/

Beitrag auf Volksbetrug  punkt net ist von 2014. Wenn jemand eine aktuelle Liste hat, bitte Bescheid geben per mail. Danke.

Teutoburgs Wälder

Sklaverei tief in Hirnen verankert – Prof Mausfeld Vortrag Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert

Ja es ist traurig. Tag für Tag steuert unser Land weiter auf den Abgrund zu, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Es geschieht genau NICHTS. Außer ein paar Vollidioten, die meinen, wählen wäre eine Alternative. Die Sklaverei sitzt tief in den Hirnen der bundesdeutschen Dumm-Michel. Ich fürchte da kriegen wir sie auch nicht mehr heraus.

Vortrag Prof. Mausfeld: Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert – sehenswert:

Zu den Kernthemen: Neoliberalismus ist ein Klassenkampf von oben – extrem ungleiche Eigentumsverhältnisse in JEDER Gesellschaft führt zu Lobbygruppen – „Madison-Problem“ – Die Meinungen der Armen spielen bei politischen Entscheidungen praktisch keine Rolle mehr –
Man muß die Idee einer solidarischen Gesellschaft zum Verschwinden bringen – die Idee der Gemeinschaft in den Herzen der Menschen zerstören – Thatcherismus 80er Jahre/Bergarbeiterstreik/there is no such thing as scociety – Arbeiteridentität versus Firmenidentität – man zersetzt soziale Bewegungen bevor sie politisch relevant werden – Entwurzelung der Menschen von ihrer eigenen (sozialen) Geschichte, denn Entwurzelung bedeutet Gedächtnisverlust und gleichzeitig Identitätsverlust – Kultur des Konsumismus führt zu Individualität im Gegensatz zum Gemeinschaftssin, zu Infantilität und unersättlicher Gier, das Konsumenten-Selbst ist nichts als eine leere Hülse des Verlangens – Falschidentitäten sind normal, das wahre Selbst ist die seltene Ausnahme, Schein und Show bestimmt die Wirklichkeit – Asymmetrie der Machtverhältnisse und damit extreme Zunahme der Manipulation durch Internationalisierung des Finanzsystems, Internationalisierung heißt gleichzeitig extreme internationale Vernetzung der Manipulateure, während Arme (und ihre noch vorhandenen Lobbygruppen) gebunden/abhängig bleiben, damit schwindet ihre Einflußnahme gegen Null – Es enstanden gigantische Machtstrukturen weltweit, die 1. nicht legitimiert und nicht abwählbar sind, die, 2.,  jeder öffentlichen Rechtfertigung entzogen sind, die 3., weitgehend öffentlich unsichtbar sind, und, 4., deren Verschmelzung mit staatlichen Organisationsstrukturen zunehmend verrechtlicht wird –

Studie (3 Jahre alt): 70 Prozent der Bevölkerung der USA (die unteren 70 Prozent auf der Einkommens- und Besitzskala ) hat überhaupt keinen Einfluß auf politische Entscheidungen, auch nicht bei Wahlen

2. Teil des Vortrages ab ca Minute 54: Wenn du dich und den Feind nicht kennst, wirst du in der Schlacht unterliegen – Der Michel kennt sich nicht. Sein erstes Problem: Er hat das Gefühl er sei Herr im eigenen Hause, er habe alles unter Kontrolle.  Er wisse, was Sache ist

Wie entsteht Meinung: durch Gewöhnung („wenn man etwas lange genug tut, wird die Welt es akzeptieren“) – selbst an gravierende Beispiele moralischer Unmöglichkeit gewöhnt sich der deutsche Michel – der Michel liebt den Status Quo und redet sich seine Nachteile systematisch klein, auch wenn die Alternativen deutlich besser sind, beharrt er auf dem Status Quo – Standardaussage: „So schlecht kann das ja alles nicht sein“ –  der Michel tendiert dazu, den gesellschaftlichen Opfern des Status Quo selbst die Schuld für ihre Situation zu geben – [habe ich hier öfter beleuchtet, System-Opfer gibt es für den deutschen Michel nicht] – der Michel sieht den Status Quo als gerecht an („eine Gesellschaft, in der wir es zu „etwas gebracht“ haben, muss ja schon irgendwo gerecht sein, sonst hätten wir es ja nicht „zu etwas gebracht“) [denkt der Michel und begreift dabei nicht, daß er sich durch solch eine falsche Denkweise selbst sein Grab schaufelt, den er hält damit das Unrechtssystem am Laufen, er ist Teil davon, ohne zu verstehen, daß er Teil davon ist]

die Status-Quo-Neigung des Michels gefällt den „Eliten“ – sie wird gefördert durch das Gefühl der Angst, Bedrohung und Ablenkung (bewußtes Nachdenken soll verhindert werden)

Systematische Erzeugung von Unsicherheit: Ökonomisch: Sorgen um Arbeitsplatz und sozialen Stress, sozial: Atomisierung und soziale Entwurzelung, psychisch: Fragmentierung und Orientierungslosigkeit –  der Michel ist kognitiv blind für längerfristige Folgen seines Handelns, er schaut nur auf den Augenblick

Erkenne den Feind – die Zentren der Macht sind unsichtbar – Forbes: 147 Gesellschaften, die alles kontrollieren – Kontrolle der Politik durch Finanzmärkte –
Systematische Erzeugung nicht abwählbarer Machtstrukturen, die keiner Kontrolle und Rechenschaftspflicht unterliegen: Verrechtlichung der Kriminalität der „besitzenden Klasse“, zb. durch Steuerrecht, „Freihandel“, „Deregulierung“ (siehe derzeit USA)

Institutionalisierte Korruption:
– Parteispenden aus der Wirtschaft
– Lobbyismus (Wort ist mittlerweile verniedlichend)
– Wirtschaftsvertreter als Berater in Ministerien
– zunehmende Kollusion staatlicher und privater Akteure
– Auslagerung öffentlicher Aufgaben an „Dienstleister“
1. Militärtechnik, Kriegslogistik
2. „Sicherheitsaufgabe“
3. Public Relations (Propaganda)
4. Erstellung von Gesetzesvorlagen
5. Ausbildung und Schule
6. Ideologieproduktion (think tanks)

Es ist eine Asymmetrie der Machtsituation entstanden.
Die drei Seiten der Macht: Befähigung, Entscheidungen durchzusetzen, die Befähigung, zugelassene Alternativen zu bestimmen, dh. auszuwählen, welche Dinge überhaupt in den öffentlichen Diskussionsraum kommen [Extrembeispiel Parteien brd], die Befähigung, Bewußtsein von Interessen zu kontrollieren, dh. Erzeugung von falschem Bewußtsein mit der Folge, daß die Menschen ihre Interessen nicht mehr wahrnehmen können
Beispiel entarteter Lobbyismus: das größte Steuergeschenk aller Zeiten: Steuerfreiheit für Investitionsgewinne: 23,6 Milliarden gingen der Gemeinschaft dadurch verloren, so etwas nennt sich Deregulierung zu Ungunsten der Gemeinschaft –  Machtmechanismus Sperrklinke: Die Dinge laufen immer nur in eine Richtung – fake news sind fake news – Beispiele: u.a. Google-Ranking – wie Agenturen Kampagnen entwerfen die die öffentliche Meinung steuern –

FAZIT

Diese im Video ausführlich geschilderte Asymmetrie der Machtsituation ist eine Folge menschlicher Entscheidungen über lange Zeit.
Menschliche Entscheidungen können korrigiert und zurück genommen werden [wenn die Einsicht so weit gereift ist] – wir sind auch verantwortlich für das, was wir nicht tun.

Teutoburgs Wälder

Zähigkeit, Schmerz, deutscher Starrsinn, Abgrenzung und Untergang

Aus einem Dialog mit einem Kameraden.

„Zum Thema „Zähigkeit und Schmerz und Demütigung aushalten lernen“, habe ich eine andere Meinung. Natürlich muß/sollte man das lernen, damit man nicht beim kleinsten Sturm einknickt. ABer, ich bin auch der Meinung, daß ein Zuviel davon die Menschen seelisch abstumpft und letzten Endes spirituell umbringt. Spirituell umbringen heißt, sie sind nicht mehr offen für spirituelle Dinge, wie zb. eine andere Religion. Sie sind nicht offen für den Gedanken – ganz allgemein – : „Da geht ja noch was, es gibt Alternativen“.

NIcht umsonst verkauft Frau Merkel ihre Politik als „alternativlos“, was natürlich Quatsch ist, aber ein Volk, welches gewohnt ist, verbissen durchzuhalten bis zum Ende, glaubt ihr auch das, einfach weil es nicht anders kann, für Anderes nicht mehr offen ist, nicht mehr offen sein KANN aufgrund dieser starrsinnigen Durchalte-Mentalität, die sich an diesem Punkt in ihr Gegenteil verkehrt: In Masochismus und Begrüßung des eigenen Untergangs. – Lange Rede kurzer Sinn: Man muß lernen, sich abzugrenzen und NEIN sagen zu können zu weiteren Schmerzen und Demütigung, wenn man merkt, es ist genug. NIcht alles, was einen nicht unbringt, macht einen stärker.“

„Wie bringst du das den Leuten schleunigst bei bei? Zu lernen, sich abzugrenzen.“

„Tut mir leid, aber das kann ich nicht. Wer sich nicht abgrenzen kann dauerhaft, ist m. Meinung nach schwer psychisch krank. So etwas gehört in Behandlung. Beibringen kann man das Menschen nicht – sie müssen es durch reale Erfahrung lernen, die dann halt in dem Fall auch tödlich sein kann. Normalerweise lernen Kinder das in ihrer Kindheit – wenn die Eltern/die Umstände es zulassen. (Traumata entstehen dann u. Umständen, wenn Menschen das nicht mehr können.)

Zur Abgrenzung gehört zwingend das EIGENE; zu dem man sich bekennt. Ohne Eigenes keine Abgrenzung.  Man muß ja erst mal unterscheiden können zwischen Eigenem und Fremdem. – Die unsägliche, in Deutschland immer wieder aufflackernde „Leitkultur“ gehört in diesen Themenbereich; die Tatsache, daß sie überhaupt aufkommt, zeigt an: hier besteht extremer Nachholbedarf. Man weiß gar nicht, was diese Leitkultur ausmacht.

Dazu gehört: Die Menschen sind nicht mehr offen für das Eigene, das in jeden Fall wertgeschätzt werden muß – wenn man aber erst definieren muß, was denn überhaupt das Eigene ist? Wie armselig ist das denn? (Gerade im Bereich Musik sehe ich da Hopfen und Malz verloren, wenn ich verfolge, wie ein Naidoo gelobpreist wird, und sogar Deutsche diesen unsäglichen ekelhaften Sprechgesang, der NICHT zur deutschen Kultur gehört, nachahmen. Die Menschen wissen gar nicht mehr, wie schön eigene, deutsche Musik sein kann.) Wertschätzen heißt aber: Schützen, und beschützen. Dieses Wertschätzen des Eigenen fehlt dem Deutschen völlig, was ja kein Wunder ist, weil man es ihm aberzogen hat. Auch ich bin in den 70er Jahren in einem Klima groß geworden, in dem das Eigene, Deutsche, nichts mehr galt, es war zwar nicht ganz so schlimm wie in den sogenannten 68ern, aber die schwangen durchaus noch in den 70er Jahren mit.

Man kann lernen, das eigene zu lieben, zu wertschätzen, ein einzelner Mensch, ja, kann dies lernen, wenn er viel Zeit hat, aber im Kollektiv, im Gesamten, sehe ich da schwarz. Die Medien und Kindererziehung steuern ja völlig dagegen. Deshalb entreißt man Kinder ja auch immer früher ihren Familien und steckt sie in Frühbetreuung, was m. Meinung nach ein Verbrechen ist. Kinder sind am Einfachsten zu prägen.

Beispielhaft zeigt dies dieser kurze Film vom „Veganen Germanen“ (15 Minuten): Kinder lernen aus der Kultur die sie umgibt, sie machen das einfach nach, das ist völlig normal. Existiert solch eine eigene Kultur nicht, und herrscht statt dessen dekadenter Verfall und Unkultur, machen Kinder dies auch nach; sie wissen es ja nicht besser. Kinder brauchen Leitbilder, positive Leitbilder, die sie normalerweise in Vater und Mutter und Verwandten und der Schule haben – ich frag mich nur, in wie vielen Familien in Deutschland dies noch so ist. – Also: Existiert keine eigene Kultur, und können Kinder sich nicht abgrenzen, bzw. erleben sie, daß es völlig normal zu sein scheint, grenzenlos tolerant gegenüber Jedem und Allem zu sein, entsteht das, was wir derzeit haben: Zerfall einer Gesellschaft, die wertelos, ziel- und sinnlos dem Abgrund entgegen taumelt.

Video vom Veganen Germanen:

 

Teutoburgs Wälder

Warum dieses Land in seinen derzeitigen Strukturen verloren ist

ZITAT  ANFANG

[9:35] Leserzuschrift-DE: Meine Eindrücke zur Schleswig-Holstein-Wahl:

Die AFD ist hier im hohen Norden nahezu chancenlos, trotz des Einzugs in den Landtag. Zum einen muss man ehrlicherweise klarstellen, dass in vielen Wahlbezirken überhaupt kein Politiker der Partei zur Wahl stand, die Erststimme konnte so also nur an die Etablierten oder an kleine Unbekannte vergeben werden. Die strukturellen und organisatorischen Probleme der AFD ist somit ein klarer Nachteil im Vergleich zu den Systemparteien.

Ein Wahlkampf, bei dem von 12.000 Wahlkampfplakaten 10.000 zerstört oder abgehängt worden sind, ist kein Wahlkampf, sondern eine Farce. Es ist nur logisch, dass eine derartige Sabotage nicht dem Zufall geschuldet ist, sondern gezielte Gegenmaßnahmen getroffen wurden. Dahinter steckt nicht der einfache, ideologisierte Rot-Grün-Specht, der aus blinden Hass gegen alle Andersdenkenden ein paar Plakate zerstört. So ein Hintertreiben ist von langer Hand geplant und organisiert. Ob nun durch Mini-NGO’s oder durch durch Möchtegern-Pseudo-Akademiker, die sich für jedes abgehangene Plakat Freibier spendieren lassen, diese Gegenmaßnahmen folgten einen klaren Leitschema.

Ich glaube aber das schwerwiegendste Problem bei der ganzen Sache ist, dass die Menschen ein feines Gefühl dafür haben, was Ihnen blüht, wenn sie Position für eine Partei wie der AFD beziehen. Ich selbst arbeite bei einer Behörde und ich weiß, was mir blühen würde, wenn ich offene Worte über mein Gedankengut äußern würde. Ich fühle mich wie verdammter Feigling und wenn ich Kollegen oftmals über Dinge sprechen höre, von denen sie nichts verstehen, dann muss ich klar feststellen, dass die Mind-Control funktioniert. Es ist nur eine subtile, unterschwellige Angst, aber ich bin davon überzeugt, dass dieses Gefühl den Großteil der Menschen vereinnahmt und sie deshalb völlig irrational handeln.

Mein Chef, Mitglied einer Systempartei, meinte vor der Wahl zu mir, dass man als Beschäftigter des Staates auch eine „demokratische Partei“ wählen sollte. Ich habe ihm geanwortet, dass ich für Deutschland arbeite und nicht für irgendeine Partei, worauf er mich völlig entgeistert anblickte. Ich wollte ihn am Liebsten fragen, ob er als Beamter von seinem Amt zurücktreten werde, sollte die AFD eines Tages regieren, aber auch für ein solchen Vorstoß fehlte mir der Mumm.

Zu guter Letzt bin ich davon überzeugt, dass die Menschen tatsächlich glauben, dass ein Wechsel von beispielsweise rot zu schwarz oder im umgekehrten Fall von schwarz zu Rot so etwas wie eine Art Denkzettel für die Regierenden darstellt. Die Medien verkaufen dem Otto-Normal-Wähler diese Wechsel als „Beben“, „Sensation“ oder Klatsche, jedoch weiß ja jeder, der einigermaßen bei klarem Verstand ist, dass es keine Rolle spielt, wer von den „Altbekannten“ regiert. Wir haben lediglich die Wahl zwischen Pest und Cholera.

ZITAT ENDE, Quelle: https://hartgeld.com/infos-de.html

Meine Anmerkungen zum obigen Text:

Zerstörte Wahlkampfplakate, organisatorische Probleme: Kenne ich. Mit solchen „netten Kleinigkeiten“ macht das System allen Abweichlern einen anständigen, fairen Wahlkampf unmöglich. Bekannterweise war ich in der NPD und habe dort 2 Wahlkämpfe gemacht. Die NPD ist eine „rechtsextreme Splitterpartei“, dh. sie ist sehr sehr sehr….. klein… und noch kleiner. Was zur Folge hat: Es gibt ganz wenige… und noch weniger Mitarbeiter. Die zweite Folge ist: Bei so kleinen Parteien reicht es aus, wenn die Antifa in der Stadt rumfährt und die wenigen Plakate, die so eine kleine Partei auch nur hängen KANN, eben weil sie kaum Personal hat, abhängt/zerstört. Bzw. es reicht aus, wenn die wenigen Infostände, die so eine kleine Partei nur machen KANN (eben weil sie sehr wenig Personal hat), von entsprechenden „Leuten“ attackiert werden. So eine kleine Partei, die nicht systemkonform ist, bekommt natürlich auch nirgendwo einen Raum, wo sie ihre Versammlungen abhalten kann. – Aus diesen gemachten Erfahrungen sind mir die Probleme, die eine relativ kleine Partei wie die Afd eine ist, sehr bekannt. Nur, wir, damals, in der NPD, wir waren NOCH kleiner, als die Afd, und wir hatten NOCH MEHR Probleme, wir wurden nicht mal medial erwähnt. So viel zur angeblichen „Chancengleichheit“ der Parteien in unserem System.  (Für Nichtinformierte: bin längst aus der NPD ausgetreten.) Eine große Plakatierungsaktion, wie sie die Afd aufgrund mehr finanzieller Mittel auch starten kann, muß natürlich auch großflächig zerstört werden, dafür reichen die Einzeltaten verwirrter Antifa-Gruppen nicht aus. Man kann davon ausgehen, daß dies auch so geschehen ist in Schleswig-Holstein, wenn 10 000 Plakate zerstört wurden. – Was ist die Folge? Der Bürger weiß gar nicht, was er so alles wählen kann. Klar, er könnte ja auch auf seinem Wahlzettel nachschauen, soviel Grips traue ich dem Bürger aber nicht zu. Ich denke, der Gedankenschluß, daß er, wenn er keine Plakate einer entsprechenden Partei sieht, denkt, diese Partei trete auch nicht zur Wahl an, ist nicht so fern. Die Zerstörung der Plakate einer Partei im öffentlichen Raum ist deshalb ein gerne benutztes Mittel, unliebsame Gegner unsichtbar zu machen.

Ich schildere das so deutlich, weil sich die meisten Menschen über so etwas keine Gedanken machen.

Das Hauptproblem aber, welches jedweder Veränderung in Deutschland im Wege steht, zeigt sich aber deutlich  in diesen Sätzen:

Die Bürger haben ein feines Gespür dafür, was passiert, wenn sie öffentlich Partei für eine systemkritische Partei ergreifen. Deshalb kuschen alle. Der Autor des obigen Leserbriefes gehört ja auch zu diesen Feiglingen. So, wie dieser Autor berichtet, ist es bei weit über 90 Prozent der Michels. Und selbst die, die eigentlich nichts mehr zu verlieren hätten, halten das Maul, weil sie denken: „da kann ich ja alleine sowieso nichts machen“. Weitere Folge der allgemeinen Maulhalterei: Alle denken, sie sind alleine mit ihren Gedanken. Daß der Nachbar vielleicht dasselbe denkt, oder der Arbeitskollege, kann man nicht feststellen, wenn man eisern über solche Dinge schweigt.

Das zweite, viel größere Problem, welches diese dermaßen gehirngewaschenen Massen nie kapieren werden, ist, daß über Wahlen wahrscheinlich nichts zu verändern ist, daß Wahlen nur dazu dienen, eben diesen gehirngewaschenen Massen vorzugaukeln, sie hätten etwas zu entscheiden (über ihre Stimmabgabe) und man lebe in einer Demokratie. Das sind die größten Lügen. Unterhält man sich mit Menschen über diese Dinge, dann stellt man fest, dass alle an die sogenannte „Demokratie“ glauben. Und eben dementsprechend glauben, Wahlen würden etwas verändern.

Dies kann nicht sein, weil das System so etwas nie zulassen würde, und weil wir hier keine wirklich freien Wahlen haben können. Aber so weit traut sich der gehirngewaschene Michel, der verängstigte Kuscher, der Kriecher, der ständig Angst um seinen Job hat, gar nicht zu denken, geschweige denn, dies auszusprechen.

Deshalb glaube ich, daß dieses Land in diesem Zustand keine Chance hat, zu überleben.  Mit „Land“ meine ich auch die dazu gehörige, eingeborene Bevölkerung. Letzten Endes wird der Michel – stellvertretend für den Michel nehme ich jetzt mal den obigen Leserbriefschreiber – dann seine Angst überwinden müssen, sonst geht er unter. Anders geht es nicht.

Es wäre natürlich sinnvoll, diese Angst zeitlich früher zu überwinden, wenn die geregelten Strukturen in diesem Land noch verfügbar sind, als später, wenn einem selbst – und vielen anderen – das Messer schon am Hals sitzt. Ich fürchte, dazu aber wird es nicht kommen. Dazu ist die Angst im Lande einfach zu groß, und, auf der anderen Seite, wird Wohlverhalten (eben das Schweigen) zu gut finanziell belohnt.

Zum Abschluß ein schönes Waldfoto:

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Teutoburgs Wälder

 

 

Wir feiern nicht – Volkstrauertag

Ein Gefängnis mit Grundgesetz

„Heute vor 70 Jahren hat die Wehrmacht die Waffen niedergelegt. Danach ist nicht etwa der Frieden ausgebrochen, für Deutschland und die Deutschen begann mit diesem Tag die blutigste und mörderischste Zeit des Zweiten Weltkriegs. Kriegsgefangene deutsche Soldaten wurden nun rechtlos, da die Sieger keine Vergeltung mehr fürchteten. Das Völkerrecht hatte für Deutsche aufgehört zu existieren. Die Sieger verdoppelten ihren Eifer, die Beute einzusammeln, das besiegte Land auszuplündern. Wir sind nicht als Befreier gekommen, sondern als Besatzer in einem besiegten Feindesland. Und es war nicht unsere Absicht, Deutschland vom Nationalsozialismus zu befreien, sondern es für immer als Gegner und Konkurrent auszuschalten. Das ist der Originalton der Feinde des Reiches, wie er nach dem Sieg verkündet worden war.

Deutsche Politiker, die dies vergessen und von Befreiung sprechen, sind geschichtsblinde Idioten oder schlicht und einfach böswillig. Auf persönlicher, zwischenmenschlicher Ebene mögen Besatzer zu Freunden geworden sein, doch auf der politischen Ebene sind die Sieger ihren Maximen treu geblieben. Deutsche Gebiete wurden abgetrennt, unter „polnische Verwaltung“ gestellt, heute gelten sie als urpolnisches Staatsgebiet. Der Rest wurde in vier Besatzungszonen aufgeteilt, in denen die Sieger ihnen genehme Kollaborateure als Verwalter einsetzten. An dieser Praxis hat sich seit 1945 nicht wirklich etwas geändert, wer durch scheindemokratische Wahlen nach oben gelangt, wurde vorher ausgiebig begutachtet und auf Linie gebracht.
Als das bisherige Einvernehmen der Sieger in den Kalten Krieg überging, wurden die Deutschen wie Kampfhunde in Zwingern gehalten, um bei Ausbruch eines Krieges als erste übereinander herzufallen. Beide Seiten wurden indoktriniert, in den jeweils anderen Deutschen die bösesten aller Feinde zu sehen, die schrecklichste aller Bedrohungen. Solange man die Kampfhunde gebraucht hat, wurden diese sogar gehätschelt und gepflegt, doch nach dem Ende des Kalten Krieges war es damit vorbei. Das teilwiedervereinigte Besatzerdeutschland war nun zur Ausplünderung freigegeben. Deutsches Geld finanzierte die Osterweiterung der EU und der NATO, deutsches Geld wurde für den Euro entwertet. Das dicht besiedelte Deutschland wurde zum Einwanderungsland erklärt. In den frühen Neunzigern schwappte schon einmal die Asylantenflut über uns herein, nach einer ruhigen Phase wird jetzt die zweite, noch gewaltigere Welle auf uns losgelassen.

Der Morgenthau-Plan, der Deutschland in ein Agrarland verwandeln sollte, wurde aufgegeben, um mehr Tribute aus dem Land herauszuholen. Deutsches Geld hat Israel aufgebaut, die zivile Infrastruktur; amerikanisches Geld hat den Juden die Waffen spendiert. Dank dieser Hilfen hatte Israel das Geld übrig, um Massenvernichtungswaffen zu entwickeln, um zur Atommacht auszusteigen. Der Kaufmann-Plan, deutsche Männer zu kastrieren, wurde indirekt umgesetzt. Kampfemanzen, Feministen, Gender-Mainstreaming haben aus vielen deutschen Männern impotente Weichlinge werden lassen, und wo deutsche Kinder gezeugt werden, läßt die „Mein Bauch gehört mir“-Fraktion sie wieder abtreiben. Im Augenblich wird der Hooton-Plan umgesetzt, der eine Umvolkung des Landes zum Ziel hat. Männer aus fremden Kulturen, tunlichst Neger mit niedriger Intelligenz, sollen zu Millionen nach Deutschland verpflanzt werden, um die völkische Identität zu zersetzen. Kulturfremde, hauptsächlich ungebildete Moslems, sollen das Land überschwemmen und die gewachsene Tradition auflösen.
Damit dies alles gelingt, wurde ein Regime aus Volksverrätern eingesetzt.

Wir mögen darüber lächeln, daß Mönche des Mittelalters Schweine auf den Namen „Fisch“ getauft haben, um ihre Fastenspeisen aufzubessern. Dies wird heute von der Politik bis zum Exzeß betrieben. Toleranz bedeutet Zurückweichen, Nachgeben und sich mit der eigenen Rechtlosigkeit abzufinden. Ein Rassist ist derjenige, der die eigene Minderwertigkeit nicht einsehen mag. Fachkräfte sind zugewanderte Analphabeten ohne Berufsabschluß. Kulturelle Bereicherung drückt sich in „Kartoffel“, „Scheiß-Deutscher“, „Schlampe“, „Nutte“ und „Isch disch Messer!“ aus. Religion bedeutet, daß Kirchen abgerissen und Moscheen aufgebaut werden, daß Kirchenglocken verstummen und Muezzine herumgrölen. Demokratie bedeutet, daß ein paar Muslime bestimmen, was in der Kantine auf den Tisch kommt, was im Kindergarten gegessen und in den Kneipen ausgeschenkt wird.

Nicht der Frieden ist am 8. Mai 1945 ausgebrochen, der Faschismus hat sich ein neues Gewand zugelegt. Ein Regime, welches das eigene Volk in den Mittelpunkt gestellt hat, wurde durch ein menschenverachtendes Regime ersetzt, welches das eigene Volk als Wurzel allen Übels darstellt. Es sind die aus unserem Steuergeld bezahlten Politiker, die sich bei jeder Gelegenheit dafür schämen, Deutsche zu sein. Es sind diese aus unserem Steuergeld bezahlten Politiker, die unsere Vorfahren als Verbrecher hinstellen und uns dafür auch noch die Verantwortung aufhalsen wollen. Es sind die aus unserem Steuergeld bezahlten Richter und Staatsanwälte, die jeden, der gegen dieses Unrecht auch nur anzudenken wagt, gnadenlos verfolgen, aburteilen und einsperren.

Wir wurden am 8. Mai 1945 nicht befreit, wir haben noch nicht einmal einen neuen Staat bekommen. Was wir bekommen haben, ist ein Gefängnis, mit einem Grundgesetz, das nicht mehr als die Hausordnung dieser Strafanstalt ist. Und wir haben Wahrheitsmedien bekommen, die als Anstalts-Psychologen fungieren. Wahrheitsmedien, die verkünden, daß wir im freiesten Staat auf deutschem Boden leben, und nicht wir es sind, die eingesperrt leben, sondern alle anderen, jene außerhalb unserer Gefängnismauern.“

Michael Winkler via Facebook“

Quelle: https://treueundehre.wordpress.com/2017/05/08/heute-vor-70-jahren/

Dazu bitte auch das kurze Video des Volksgenossen Essonegsklov anhören:

Gedenktag CasparDavid Friedrich

Er machte nie Skizzen, Kartons, Farbentwürfe zu seinen Gemälden, denn er behauptete (und gewiß nicht ganz mit Unrecht), die Phantasie erkalte immer etwas durch diese Hilfsmittel. Er fing das Bild nicht an, bis es lebendig vor seiner Seele stand“, so erinnert sich der Dresdner Naturphilosoph, Arzt und Malerkollege Carl Gustav Carus an CasparDavid Friedrich. Tatsächlich sollte dieser noch zu Lebzeiten zu einem Symbol für die revolutionäre, mit alten Sehgewohnheiten brechenden Kunst der Frühromantik und der einzigartigen Deutschen Romantik werden. Nicht allein durch beharrliches künstlerisches Handwerk sondern vor allem durch Intuition und Geduld entstehe das gelungene Bild, laut Caspar David Friedrich. „Schließe dein leibliches Auge, damit du mit dem geistigen Auge zuerst siehest dein Bild. Dann förder zutage, was du im Dunkeln gesehen, daß es zurückwirke auf andere von außen nach innen“, faßte er einmal seinen eigenen Prozess der Bildfindung zusammen. Durch diese Philosophie gelang es Friedrich seine weltberühmten Ölgemälde zu schaffen, welche sogar in den heutigen, antideutschen Zeiten noch im kollektiven Gedächtnis unseres Volkes ihren festen Platz bewahrt haben.

Sein berühmtestes Werk „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ gilt als das Sinnbild der deutschen Romantik. Friedrich soll sich durch seine zahlreichen Wanderungen in Sächsischen Schweiz zu diesem Nationalsymbol der Deutschen inspiriert gefühlt haben. Es zeigt den beim Kurort Rathen nahe gelegenen Berg Gamrig. Über die Person des Wanderers gibt es zahlreiche Spekulationen. Kunsthistoriker schätzen, es zeige entweder den jungen Künstler selbst, den Friedrich früh unterstützenden Johann Wolfgang von Goethe oder einen unbekannten Gefallenen der Befreiungskriege. Mit diesem Werk machte Caspar David Friedrich gleichzeitig auch noch in anderer Weise Kunstgeschichte. Erst mit seinem Wanderer gelang dem künstlerischen Sujet der Rückenfigur der Durchbruch zum akzeptierten Motiv. Rund 1.000 Zeichnungen und 300 Gemälde soll der Ausnahmekünstler hinterlassen haben, darunter Werke wie „Das Große Gehege“, „Tetschener Altar“, „Felsenlandschaft im Elbsandsteingebirge“ oder „Kreidefelsen auf Rügen“.

Friedrich! Der einzige Landschaftsmaler, der es bislang vermochte, alle Kräfte meiner Seele aufzurühren, der Maler, der eine neue Gattung geschaffen hat: Die Tragödie der Landschaft“ urteilte der französische Bildhauer David d´Angers der sich genauso wie viele Zeitgenossen und sogar Vertreter des russischen Realismus und us-amerikanischer Romantik von dem gebürtigen Greifswalder beeinflussen ließ. Kein Wunder das Friedrichs Gemälde sowohl im 19. Jahrhundert als auch heute noch in einer Vielzahl von Galerien zu bewundern sind. Besonderen Einfluss auf den einzigartigen Stil Caspar David Friedrichs war sein Zeichenlehrer Johann Gottfried Quistorp, der den jungen Künstler dazu ermutigte, Wanderungen in die Natur zu unternehmen, um die lebendige Natur als Kunstobjekt zu studieren. Die Natur sollte den Mensch und Künstler Caspar David Friedrich von da an nicht mehr loslassen.
Nach dem Tod seines Bruders galt Friedrich teilweise als depressiver Charakter, der die Einsamkeit in der Natur der Gesellschaft in den Städten vorzog. Eine reine Kunstlehre im trockenen Studium war dem Freidenker zuwider. Er forderte künstlerische Freiheit und die Befreiung der Schaffenskraft von den Ketten einer starren Lehre. „Darum, ihr Lehrer der Kunst, die ihr euch dünket so viel mit eurem Wissen und Können, hütet euch sehr, daß ihr nicht einem jeden tyrannisch aufbürdet eure Lehren und Regeln; denn dadurch könnt ihr leichtlich zerknicken die zarten Blumen, zerstören den Tempel der Eigentümlichkeit, ohne den der Mensch nichts Großes vermag“ sollte Friedrich später auf dem Höhepunkt seines Ruhmes warnen.

Während der antinapoleonischen Befreiungskämpfe wurde sein Dresdner Atelier zum Treffpunkt von deutschen Patrioten und Friedrich thematisierte den Freiheitskampf des deutschen Volkes auch in seinen Bildern. In dem 1812 entstandenen Bild „Gräber gefallener Freiheitskrieger“ stellte er zwei französische Soldaten dar, die die sie umgebende Felsenlandschaft zu erdrücken scheint. Auf einem Sarg ist unter anderem die Abkürzung „F.H.K.“ zu lesen, welche für die gefallenen Freiheitskämpfer Friedrich Felsen, Heinrich Hartmann und Theodor Körner stehen sollen.

Am 7.Mai 1840 starb Friedrich als einer der bedeutendsten europäischen Maler in Dresden. „Nichts ist Nebensache in einem Bilde, alles gehört unumgänglich zu einem Ganzen, darf also nicht vernachlässigt werden“ sagte Friedrich einmal. Von diesem Leitspruch sind sichtbar alle seine Werke geprägt.

Übernommen von: http://www.der-dritte-weg.info/index.php/menue/1/thema/69/id/7292/akat/1/infotext/Gedenktag_Caspar_David_Friedrich/Politik_Gesellschaft_und_Wirtschaft.html

Meinereiner sah die Gemälde des CasparDavid Friedrich einmal in der Berliner Nationalgalerie. Der Eindruck war schlicht überwältigend. Ein großer, sehr großer Raum war gefüllt mit den Bildern dieses Malers. Diesen einen Raum in Ruhe zu begehen, hat mir gereicht, danach hat mich der Rest des Museums nicht mehr so interessiert, so stark war der Eindruck, den die Gemälde des CasparDavidFriedrich auf mich gemacht haben.

Besonders beeindruckt hat mich dieses Bild: http://www.caspardavidfriedrich.org/The-Watzmann-1824-25.html

caspardavid-friedrich-der-watzmann
Der Watzmann

Es ist sehr groß, 66,93 inches = 1,70 Meter breit und 53,15 inches = 1,35 Meter hoch. Da steht man einfach vor und schaut. So viele Einzelheiten, akribisch ausgearbeitet… der Raum ist gar nicht groß genug, um dieses Bild zu erfassen, bzw, wenn man es richtig erfassen will, geht das kaum, weil ständig Leute vorbei laufen.

Hier fndet der Interessierte alle Gemälde des CasparDavid Friedrich: http://www.caspardavidfriedrich.org/

So etwas Großartiges erschafft heute keiner mehr. Wir können nur hoffen daß das alte, Großartige, nicht mit unserer Kultur untergehen wird.

Teutoburgs Wälder

 

Christen fordern Selbstzerknirschung

und Selbsterniedrigung.  Der Neid der dermaßen Mißratenen zerstört gerne das Edle, Wahre, Schöne und Gute, weil er es nicht mehr erträgt. Wessen Rückgrat aber schon als Kind gebeugt/gebrochen wurde, der lernt nie mehr den aufrechten Gang. – Menschen die nie Grenzen kennen gelernt haben, werden a-sozial und gefährlich. – Bescheidenheit ist ein typisch christlicher Wert: Wenn ich etwas kann und leiste, ist es normal dies anzuerkennen. – Mehr Sein als Schein –

Jürgen Rieger: Sittengesetz unserer Art

 

Teutoburgs Wälder