Das Scheitern der „offenen“ Gesellschaft am Beispiel Konrad Kustos

Bezug nehmend auf diesen Artikel: http://www.geolitico.de/2017/04/02/kustos-schweigt-nach-antifa-attacke/

Kustos schweigt nach Antifa-Attacke

meine Bemerkungen.

Der Autor K. Kustos zieht sich nach einer „Antifa“-Attacke zurück, dh. er schreibt nicht mehr. Zu brutal ist das Geschehen, welches bei anderen Dissidenten gang und gäbe ist, nun in sein eigenes Leben eingetreten, man hat seine Haustür beschmiert und sein Auto fahrunfähig gemacht, der finanzielle Schaden „sei behebbar“, aber der menatale Schaden nicht.

Es fragt sich, auf welcher Insel K. Kustos bis dato gelebt hat. Eine Insel der Seligen? Gewiß, seine Texte waren kritisch, hier und da habe ich auch mal einen auf diesem meinem blog verlinkt, aber sie waren pseudokritisch. Halt in dem Maße kritisch, wie ein K. Kustos eben kritisch sein kann aufgrund seines Wissens, seines Bewußtseins-Standes.

„Die offene Gesellschaft gerät in den Verschlußzustand“.

Herr Kustos, dies kann auch gar nicht anders sein. Es ist die logische Folge dessen, was durch den langandauernden Verlust der Werte, beginnend mit der sogenannten Frankfurter Schule, vor vielen Jahrzehnten seinen schleichenden Anfang nahm. Eine Gesellschaft ohne Werte zerfällt, sie MUSS zwangsläufig verfallen. Der oberste Wert, die Meinungsfreiheit, geht als erstes flöten, es ist zwar schön, von Multikulti und „wir sind ja für alles offen“ zu träumen und zu schreiben, aber in der Realität funktioniert dies nicht. Wer für alles offen ist, wertschätzt das Eigene nicht mehr. Das Eigene muß immer an Erster Stelle stehen.

Dies haben Sie nun selbst erfahren müssen. Wurde vielleicht auch allerhöchste Zeit.  Dieses Schicksal habe System, schreiben Sie. Ich gratuliere Ihnen zur Erkenntnis. Dieses Schicksal hat schon lange vor Entstehen der Scheinalternative Afd System = politisch Andersdenkende werden bekämpft/verfolgt/verboten. Dies ist bereits seit Jahrzehnten so. Weshalb Sie dann eingangs Ihres Artikels darauf hinweisen, daß Sie ja (nur) über den Verlust der Demokratie geschrieben haben, erschließt sich mir nicht. Wir hatten und haben keine Demokratie, und man muß nicht persönlich überfallen oder sonstwie politisch verfolgt werden, um dies zu erkennen. Aber Sie waren ja einer von den „Guten“ (haben Sie gedacht), Sie waren ja „offen“ und „tolerant“. Jetzt kriegen Sie die Quittung dafür. Sie waren halt nicht offen und tolerant genug für das Linke Pack.

Vielleicht merken Sie jetzt, daß man für die nie offen und tolerant genug sein kann. So ist das halt, wenn man nach anderer Leute Pfeife tanzt; wird die Melodie schneller, muß auch schneller getanzt werden, bis zum Zusammenbruch.

Also so richtig verstehe ich Ihr Gejammer nicht. Anders kann ich den Artikel nicht auffassen. Hat man einmal erkannt, was vor sich geht, in diesem Land, dann kann man wirklich, so man noch Deutscher ist, kämpfen. Ich würde zum Beispiel nicht die Leute, die mich beschädigen, als „Mitmenschen“ bezeichnen. Da erkennt man schon Ihre Fehl-Wahrnehmung. Menschen, die Ihnen schaden, bezeichnen Sie als „Mitmenschen“ – warum? Der- oder diejenigen sind keine Mit-Menschen, sondern höchstens, um beim Wortspiel zu bleiben, GEGEN-Menschen, nämlich Ihre Feinde. Dann versuchen Sie noch, mit diesen Terrorfritzen zu verhandeln: „Ich betreibe meinen Blog nicht weiter und Ihr laßt mich in Ruhe“, und Sie bitten sogar noch darum, in Ruhe gelassen zu werden.  Ja, geht`s noch? Ihnen muß die Angst ja sehr tief im Nacken sitzen. So ganz nebenbei, man kann auch Denker UND Kämpfer sein, dies ist sogar die Ideal-„Ausführung“, denn wer nur denkt und weiter nichts tut, ist eigentlich fast überflüssig. Daran krankt das deutsche Restvolk ebenfalls: Es gibt zuviele Denker und zu wenig Kämpfer.

Ein Leben „in der demokratischen Teilhabe gehe zu Ende“, schreiben Sie. Na ja. Die haben Sie – genauso wie ich und viele andere – nie wirklich gehabt. Das ist das Perverse im System: Man kann sich ganz lange ganz feste einbilden, man habe ja Meinungsfreiheit und Demokratie, solange man sich als Autor in gemäßigten Themenbereichen bewegt; packt man aber die wirklich relevanten heißen Eisen an, ist sofort Schluß mit Lustig.  Selbst ein KenFM (habe vor kurzem mal ein Interview von KFM mit Wisnewski gesehen) behauptet steif und fest, wir hätten ja noch „relative“ Meinungsfreiheit, wenn man uns (also Deutschland) im Gegensatz zum Iran oder sonstigen totalitären Ländern ansehe. Wisnewski hat zum Glück in dem Interview dagegen gehalten, was ich ihm hoch anrechne.

31e-Blick-auf-Teutoburger-Wald-vom-Leistruper-Wald-aus

Diese – hier von KenFM angewandte – Taktik  ist nichts als Augenwischerei; man starrt so lange auf das Angenehme, und ignoriert das Unangenehme, bis das Letztere wieder aus dem eigenen Fokus verschwindet und bis die Welt dann zwangsläufig wieder rosarot erscheint. Das ist eine einfache mentale Technik. Aber ob sie dazu geeignet ist, gesamtgesellschaftliche / politische Verhältnisse zu erfassen, wage ich mehr als zu bezweifeln. Deshalb sind natürlich solche „Journalisten“ zu meiden.

Bleibt festzuhalten: Die offene Gesellschaft ist gescheitert. Sie war ja auch nie wirklich offen, diese vermeintliche Offenheit ist eine Lüge, ein schönes Mäntelchen, vom linken Zeitgeist über alles Auffällige gebreitet und bunt angepinselt, mehr nicht. Gewisse Dinge darf man nicht hinterfragen, es herrschte noch nie seit 1945 Meinungsfreiheit, und wenn man die große Mehrheit der Politikdarsteller fragt, was denn das Existenzrecht der BRD ausmache, kommt die bezeichnende Antwort: Die Existenz Israels sei einzige „Staatraison“ der Brd. Schon alleine diese Tatsache muß jedem denkenden und handelnden Menschen Tatsache genug sein, weiter zu hinterfragen. Eine offene Gesellschaft kann nur scheitern. Sie hat in sich keinen Bestand.

Teutoburgs Wälder

 

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