Schaumschläger

Dieses Video von Nikolai Alexander ist nun drei Wochen her.

Link (müssen Sie selbst anklicken, ich verlinke das hier nicht mehr): https://www.youtube.com/watch?v=m5oRoVHD_nM&t=2390s

Bewirkt hat es NICHTS.

Außer, dass sich Nikolai Alexanders Konto gefüllt hat. Daß ich sein Video verbreitet habe im Netz, war ihm nicht mal einen „Daumen hoch“ wert.

Noch Fragen bezüglich der Motivation dieses Schaumschlägers?

Mein Konto hat sich noch nie gefüllt, obwohl ich seit Jahren deutsche Musik mache und die deutsche Kultur hochhalte. Das interessiert die deutschen KULTURBANAUSEN da draußen nicht.

Nikolai A. spaltet sogar auch noch weiter, indem er die wenigen, die sich noch in die einzige nationale Partei reintrauen, nämlich die NPD, als „unfähig“ bezeichnet und ablehnt. Er hält sich wohl für den besseren Patrioten.

 

33e-Steinkreis23-ganzer-Bogen

Es gibt aber keine besseren Patrioten. Es gibt nur Menschen, die die Wahrheit erkennen, und Menschen, die sie nicht erkennen WOLLEN.

Teutoburgs Wälder

Innere Führung

Quelle:
https://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

Als Allvater, den wir auch Gott nennen, die Welt geschaffen hat, hat er das für die Menschen getan, für hochstehende, für ein edles Menschengeschlecht. Neben diesen edlen Gottmenschen sind auch niedere Menschen entstanden, die Tiermenschen, und aus der Vereinigung der Tiermenschen mit den Gottmenschen die Chandalen. Tiermenschen und Chandalenvölker haben die Gottmenschen bedrängt, so daß diese sich nach Attalantis zurückgezogen haben, das wir auch als Atlantis kennen.

Dort lebten die Gottmenschen lange in Frieden, bis sich die Tiermenschen und Chandalenvölker derart vermehrt hatten, daß sie auch Atlantis überrannten. Die Gottmenschen siedelten sich in Europa an, nach dem Ende der Eiszeit, der Untergang von Atlantis traf die Tiermenschen und Chandalen so schwer, daß sich die Gottmenschen in Europa wieder entfalten konnten. Wir Deutsche sind die Erben dieser Gottmenschen, auserwählt dank Geburt. Mehr davon lesen Sie im Internet, Sie müssen allerdings selbst danach suchen.

Der Gedanke der Auserwähltheit dank der Gnade der Geburt ist ziemlich weit verbreitet. Die Juden haben sich zum auserwählten Volk erklärt, die Muslime sind nicht dank Geburt, sondern dank ihres Glaubens Auserwählte Allahs. Unsere Nachbarn sind die Grande Nation, neben ihnen leben wiederum Leute, die sind sprichwörtlich stolze Spanier. Ebenfalls im Internet finden Sie Aufnahmen von „Rule Britannia“ im ganz großen Kreis, wo sich die Briten gegenseitig beteuern, niemals Sklaven zu sein. Jenseits des Atlantiks wird richtig losgelegt, da flattern überall Sternenbanner und bei jeder Gelegenheit wird die Nationalhymne gesungen. Da ist man richtig stolz darauf, Amerikaner zu sein.

Dieses Nationalgefühl, dieser Nationalstolz, dieses gemeinsame Ritual gehört zur inneren Führung eines Landes. In Deutschland gab es das auch einmal, die Reichsparteitage, die Betonung des deutschen Blutes vor allem anderen, die Volksgemeinschaft, die sich am Sonntag zum Eintopfessen getroffen hat. Dieses Wir-Gefühl stärkt den Zusammenhalt eines Volkes und läßt es Not und Bedrängnis ertragen. Es war dieses Wir-Gefühl, das die Deutschen bis zur letzten Patrone hat kämpfen lassen. Genau deshalb wurde das Wir-Gefühl systematisch zerschlagen.

Gibt es in Deutschland noch gemeinsame Rituale? Bei Fußball-Welt- und Europa-Meisterschaften keimt das ein bißchen auf, aber da spielt nicht mehr Deutschland, sondern „La Mannschaft“, und da jubelt nicht mehr Deutschland, sondern ein seltsam anmutendes ‚Schland, das nicht mal zwingend groß geschrieben wird.

Es gab den Zusammenhalt der Deutschen übrigens schon vor 1933. Da sind deutsche Politiker noch ganz selbstverständlich mit deutschen Fahnen aufgetreten. Die Dorfgemeinschaft traf sich zum gemeinsamen Ritual der Gottesdienste, fast jeder gehörte einem Verein an. Wer seinen Wehrdienst geleistet hatte, trat einem Reservistenverein bei, wer gekämpft hatte, einem Veteranenverein. Den Begriff des Bürgers in Uniform hatte man da noch nicht erfunden, dafür waren Soldaten in Uniform auf den Straßen ein gewohntes Bild – und wurden mit Respekt behandelt.
9e

Vor ein paar Tagen gab es eine große Kurdendemonstration in Frankfurt am Main. Ein Meer kurdischer Fahnen, darunter auch viele mit dem Abbild Abdullah Öcalans, das als Symbol der PKK eigentlich verboten ist. Die Kurden haben sich eindeutig zu ihrem Volk bekannt, es war eine Demonstration des nationalen Stolzes, auch wenn es offiziell keinen kurdischen Staat gibt.

Nun stellen Sie sich vor, daß am 18. Mai eine große Demonstration mit vielen schwarz-rot-goldenen Fahnen stattfindet. Nicht etwa eine PEGIDA-Demo, sondern eine Demonstration für Demokratie. Am 18. Mai 1848 trat in der Frankfurter Paulskirche das erste Mal die deutsche Nationalversammlung zusammen, also ein demokratisch gewähltes deutsches Parlament. 170 Jahre Paulskirche ist erst nächstes Jahr, aber man kann ja schon mal üben.

Obwohl, wir können schon mal einen Blick auf den Festakt im nächsten Jahr werfen. Wenn es ein nationales Fest wird, stehen da vier deutsche Fahnen gemeinsam mit vier europäischen Fahnen, wenn schon nicht der Bundespräsident, so spricht wenigstens der Frankfurter Oberbürgermeister. Der Festakt endet stilvoll mit der Europa-Hymne… Aber vielleicht nutzt man den Tag auch für eine größere Veranstaltung. Da stehen dann die Fahnen der EU-Mitglieder auf der Bühne, die Festrede hält ein Litauer und ein Portugiese wird für seine Verdienste für Europa geehrt. Zum Glück gibt es für das Publikum einen Simultandolmetscher, damit auch die anwesenden Deutschen verstehen, was da gesprochen wird.

Aber zurück zu unserer großen Demonstration für die Demokratie in Deutschland, am 18. Mai 2017. Die AfD ist als Mitveranstalter selbstverständlich unerwünscht, Grußworte von bekannten Patrioten werden garantiert nicht verlesen. Berlin schickt da niemanden, der Frankfurter Oberbürgermeister hat leider Wahlkampftermine und sagt ab. Zeit dagegen haben die „Antifaschisten“, und zwar für eine Gegendemonstration. Für Demokratie auf die Straße gehen, und das auch noch mit deutschen Fahnen, das geht ja nun gar nicht. Die Kurden hat keiner von denen behelligt, aber Deutsche sind nun mal Freiwild.

Als Festakt in der Paulskirche, mit handverlesenen Gästen, wäre eine solche Veranstaltung denkbar, aber öffentlich, gar mit einem Bekenntnis zu Deutschland, wird das nicht stattfinden. Der 18. Mai 2017 ist ein Donnerstag, da gehen die Leute arbeiten, nicht demonstrieren. Und überhaupt, wer hätte denn schon einen Grund zu demonstrieren? Abgesehen von den Schlägern der Antifa und den Steinewerfern der Merkeljugend, natürlich? Allerdings, wenn AfD und PEGIDA da FÜR Deutschland und FÜR die Demokratie demonstrieren würden, wäre Frankfurt schon bereit, eine größere Gegendemonstration zu organisieren…

Die innere Führung, den Zusammenhalt untereinander, den haben wir längst verloren. Der größte Feind der Deutschen sind die Deutschen selbst, jene, die statt der Auserwähltheit, statt der Gnade der richtigen Geburt nur noch jenen Abscheu empfinden, der ihnen seit Jahrzehnten von allen Propaganda-Huren der Wahrheitsmedien eingebleut worden ist. Einen einzelnen Holzstab, einen einzelnen Pfeil kann schon ein Kind zerbrechen, aber ein Bündel Stäbe, ein Bündel Pfeile widersteht selbst der Kraft eines starken Mannes. Das ist das Geheimnis der Inneren Führung, und zugleich die Offenbarung, warum wir keine haben – dürfen.

Wir sind nicht die Auserwählten, sondern die Ausgestoßenen unter den Völkern. Nicht etwa im Ausland, da könnte man eine solche Haltung unter Umständen noch verstehen, sondern im Inland. Deutsche sind im eigenen Land Subjekte minderen Rechts, sie werden von ihren eigenen Behörden so behandelt, als trügen sie alle Judensterne. Im Deutschen Fernsehen, bezahlt aus deutschen Fernsehgebühren, ist sehr oft von deutschen Verbrechen, aber nur selten von deutschen Leistungen die Rede.

Schlagen Sie doch mal vor, in Jerusalem ein Denkmal für alle Palästinenser zu errichten, die seit 1947 ihre Häuser und ihre Heimat verloren haben. Keine gute Idee? Wie wäre es mit einem Denkmal der ermordeten Einwohner Südamerikas in Madrid? Ein Denkmal für die ausgelöschten Indianer-Nationen in Washington? Für die Opfer der französischen Raubkriege in Paris? Für die zahllosen Ermordeten in den Kolonialkriegen mitten in London? Oder wenigstens ein Mahnmal für die schwedischen Greueltaten im 30jährigen Krieg in Stockholm? Auch nicht? Ein Denkmal der eigenen Untaten in der Hauptstadt aufstellen, das geht eben nur in Deutschland. Und wenn jemand, ein Denkmal, das an deutsche Schandtaten erinnert, als Schandmal bezeichnet, dann regt sich Deutschland darüber auf.

Sie kennen vermutlich den Witz mit dem Ballonfahrer, der sich verirrt hat, und auf seine Frage, wo er sich befinde, die Auskunft erhält: „Etwa fünf Meter über dem Boden!“ Die z-Koordinate war dem Ballonfahrer bekannt, er hatte sich x und y erhofft. Genau das passiert Menschen, die ohne diese innere Führung auskommen müssen. Sie kennen ihre z-Koordinate, messen das an ihrem Bankkonto oder an anderen Nebensächlichkeiten. X und y, ihren Platz in der Welt und ihre Verankerung in ihrer Abstammung, kennen sie nicht. Anders als der Ballonfahrer wollen sie das oft gar nicht wissen.

Leider muß ich zur Verwirrung beitragen, weil es tatsächlich Menschen gibt, die das Koordinatensystem in sich selbst tragen, die weit genug entwickelt sind, um sich selbst nicht relativ zu Anderen zu definieren. Diese Menschen können hinausschreiten, sich aus Traditionen lösen, selbstgenug das Grundgesetz der Ethik befolgen: Was Du nicht willst, daß man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu. Die meisten Menschen können das jedoch nicht.

Die Entwurzelung der Menschen in Deutschland hat Methode. Wer fünf Meter über dem Boden schwebt, ohne zu wissen, wo er wirklich ist, wird vom nächsten Windstoß davongewirbelt. Solche Menschen – und das dürfte die Mehrzahl der Deutschen sein – haben nichts, woran sie sich festhalten können, wenn die Zeiten rauher werden. Ganz nebenbei, die Fremden im Land, die sich aus den eigenen Traditionen gelöst haben, schweben ähnlich haltlos wie jene entwurzelten Deutschen. Sie haben allerdings noch die eigene Großfamilie, die Sippe, um Schwierigkeiten abzufedern.

So mancher Deutscher, den ich kenne, hat noch nicht einmal Halt in der eigenen Kleinfamilie. Sie haben sich mit ihren Eltern verkracht, hassen den eigenen Vater, verachten die eigene Mutter, wollen mit ihnen nichts zu tun haben. Wenn der Großvater nur ein Bild ist, noch dazu in Wehrmachts-Uniform, weil ihn der Betreffende nie kennengelernt hat, dann fehlt das, was der Großvater hätte vermitteln sollen. Die Uniform weist ihn als Verbrecher aus, mit dem man nichts zu tun haben will…

Die Entwurzelung, der Entzug der inneren Führung, ist ein weiteres gigantisches Verbrechen, das am deutschen Volk verübt worden ist und noch immer verübt wird. Es ist gleichranging mit Völkermord, und sehr wahrscheinlich wird dieses Verbrechen zu einem enormen Blutzoll führen, da diese Menschen Gefahr laufen, in Verzweiflung zu stürzen.

Allerdings hat dieses Vorgehen Konsequenzen, die auf die Verursacher zurückfallen: Wenn Sie ein Gottmensch sind und alle anderen Völker sind Tiermenschen oder Chandalen, ist es nicht Ihr Verdienst, „besser“ zu sein oder „höher“ zu stehen. Sie können dazu so wenig wie zu Ihrer Schuhgröße. Wenn Sie es jedoch schaffen, ohne diese innere Führung an jenen Punkt zu gelangen, an dem Sie im Mittelpunkt des Koordinatensystems ruhen, dann haben Sie sich weiterentwickelt. Wer haltlos davonwirbelt, kann Halt letztlich nur in sich selbst finden.

Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, heißt es so schön. Die große Frage dabei ist, ob der Mensch bereit ist, das Himmelreich zu wollen. Wer nicht durchhält, wird die Veränderungen der Zukunft nicht überstehen. Die Grande Nation ist leider nicht mehr großartig, Spanien hat die Gründe für seinen Stolz längst in der Vergangenheit verloren, ertrunkene Briten sind zwar keine Sklaven, doch davon haben sie nichts. Und die USA mögen noch so viel in Blau-Weiß-Rot anpinseln, sie stehen davor, sich selbst in Stücke zu reißen.

Die innere Führung ist wichtig, da sie hilft, die Fährnisse der Geschichte zu ertragen. Es gibt jedoch einen Punkt, an dem die innere Führung nicht mehr weiterhilft, an dem alles erschüttert wird, an das man bisher geglaubt hat. Dann ist sie im Weg, dann ist es besser, frei zu sein und offen für die Anforderungen der Zukunft. Sie haben nichts davon, ein Auserwählter oder ein Gottmensch zu sein, also Halt von außen zu erhalten. Dann ist es um so wichtiger, in sich selbst zu ruhen.

© Michael Winkler

Zellen im Strahlenstreß

Noch nie wurde eine Technologie so intensiv und körpernah vom Endverbraucher genutzt wie die mobilen Endgeräte Smartphone und Tablet-PC.
Ärzte und Heilpraktiker sollten sich deshalb mit dem Forschungsstand über die Risiken der elektromagnetischen, nichtionisierenden Strahlung im Mikrowellenbereich, der Kommunikationsfrequenz des Mobilfunks, auseinandersetzen. In seinem Buch „Meditieren heilt“ schreibt der Umweltmediziner Dr. Harald Banzhaf: „Die Zahl der Menschen, die auf elektromagnetische Strahlen mit unterschiedlichsten Symptomen reagieren, steigt weltweit an. Die Rede ist von Elektrohypersensibilität (EHS). Und wir übersehen dabei, dass alle Säugetiere elektrosensibel sind. Denn nur aufgrund des Zusammenspiels von Elektrophysiologie und Biochemie können wir überhaupt leben. Jede der Billionen Zellen in unserem Körper ist angewiesen auf eine mehr oder weniger konstante Zellspannung.“

Mobilfunkstrahlung stört diese Homöostase. Das natürliche elektromagnetische Spektrum, so wie es sich evolutionär entwickelte, ermöglichte die Entstehung von Tieren, Menschen und Pflanzen, die Entwicklung ihrer Zellen.
Elektromagnetische Felder (EMF) haben beim Menschen hinsichtlich der Zell-, Gehirn- und Herzaktionsströme also eine lebensentscheidende Bedeutung. Damit zählen diese Felder zu den natürlichen Lebensgrundlagen.
In den Frequenzen, in denen heute der Mobilfunk, also Sendemasten, WLAN-HotSpots, Smartphones, TabletPCs und WiFi-Spiele „funken“, war vorher auf der Erde fast keine Umgebungsstrahlung. Von Peter Hensinger.

2e-Himmel-mit-Baeumen

Durch die flächendeckende Nutzung der Mobilfunk-Kommunikation ist seit Ende der 1990er-Jahre die gesamte Umwelt einer ständig steigenden Belastung durch künstlich erzeugte Strahlung im Frequenzbereich 400- 5000 MHz (Mikrowellen) ausgesetzt, deren Stärke millionenfach über der natürlichen liegt.

Mobilfunkstrahlung belegt gerade die Frequenzen, in denen auch die Zellkommunikation stattfindet. Diese dürfte unter keinen Umständen von außen gestört werden. Der Mensch mischt sich mit der künstlich erzeugten Strahlung also in natürliche Abläufe ein. Sie wirkt auf die Zellen als Störstrahlung und führt zu oxidativem Zellstress, einer Ursache vieler Krankheiten.

Ein Déjà-vu − Späte Lehren aus frühen Warnungen

Wer konnte sich 1990 vorstellen, dass 25 Jahre später fast alle Menschen mit einem eigenen Funkgerät herumlaufen und dass schon Kinder und Jugendliche das Smartphone nahezu permanent vom Aufwachen bis zum Einschlafen nutzen? Sie sind einer Dauerbestrahlung ausgesetzt, vor allem durch dauerfunkende Apps. Milliarden Menschen nutzen die Endgeräte körpernah, deshalb kann schon ein kleines Risiko große Folgen haben.

Ist die gepulste und polarisierte Mikrowellenstrahlung, mit denen die mobilen Geräte kommunizieren, gesundheitsschädlich?

Gibt es Elektrohypersensitivität (EHS), kann die Strahlung Krebs auslösen, ist sie mitverantwortlich für viele unspezifische Symptome wie Kopfschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Herzrhythmusstörungen oder Burnout?

Wo gibt es seriöse Quellen über den Forschungsstand? Sicher nicht bei der Industrie und deren Informationsportalen, leider auch nicht bei den Strahlenschutzbehörden der Bundesregierung. Die Europäische Umweltagentur (EUA), höchste wissenschaftliche Umweltbehörde der EU, gab 2004 die Schrift „Späte Lehren aus frühen Warnungen“ heraus. Sie dokumentiert, mit welchen Methoden die Industrie in Symbiose mit Regierungen verhinderte, dass Schädigungen durch profitable Produkte bekannt wurden.

Die Liste der Vertuschungsskandale ist lang, z.B. Asbest, Tabak, Benzol, PCB, verbleites Benzin, Röntgen. Für den Profit nahm man Millionen Kranke und Tote in Kauf. Die zweite EUA-Dokumentation von 2012 „Späte Lehren aus frühen Warnungen: Wissenschaft, Vorsorge, Innovation“ stuft den Mobilfunk als Risikotechnologie ein und behandelt in einem eigenen Kapitel das Gehirntumorrisiko. Die EUA warnt vor einer Wiederholung der Geschichte.

Die bestehenden deutschen Schutzvorschriften aus den 1990er-Jahren werden der tsunamihaften Ausbreitung der Mobilfunktechnologie nicht gerecht. Das Bundesamt für Strahlenschutz reagierte schon 2005 auf diesen Mangel in den „Leitlinien Strahlenschutz“ mit Kritik: „Andererseits sind wir heute konfrontiert mit einer breiten Einführung neuer Belastungen, ohne dass eine abschließende Abschätzung und Bewertung der Risiken möglich war (z.B. Mobilfunk).“ (S.50)

Neue Regelungen wurden angemahnt. Nach Forderungen der Branchenverbände, die Leitlinien zurückzuziehen, verschwanden sie aus der Diskussion. Mit der Annahme der Zahlung von 50 Milliarden Euro UMTS-Lizenzgebühren im Jahr 2001 verkaufte der Staat die Gesundheit, eine Anpassung der Schutzverordnungen an die Erkenntnisse über die Risiken wurde seither blockiert.

Seit über 20 Jahren wertet der Fachinformationsdienst Strahlentelex/ElektrosmogReport monatlich die Studienlage aus, seit 2009 auch die Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk, u.a. in vierteljährlichen Studienrecherchen. Quelle der Recherchen ist die Studiendatenbank EMF-Portal, die Referenzdatenbank der WHO. Dieser Artikel orientiert sich an einem Review des aktuellen Forschungsstandes, den Redakteure beider Organisationen unter dem Titel „Mobilfunk: Neue Studienergebnisse bestätigen Risiken der nicht-ionisierenden Strahlung“ in der Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft (umg 3/16) veröffentlicht haben.

Eckpunkte der Forschung

Die Risiken der nicht-ionisierenden Strahlung sind aus der Medizin und Militärforschung bekannt. Bereits 1932 wies Prof. Erwin Schliephake, Verfasser des Buches „Kurzwellentherapie“ (1960), in der „Deutschen medizinischen Wochenschrift“ auf die Funkfrequenzkrankheit hin. In den USA wurde ab den 1950er-Jahren vor allem im Militär eine heftige Debatte geführt, die dann aus nationalen Sicherheitsgründen eingestellt wurde. Den Funk- und Radarsoldaten wurden die Risiken zugemutet.

Dies ist dokumentiert von N.H. Steneck im Science-Artikel „Die Ursprünge der US-amerikanischen Sicherheitsstandards für Mikrowellenstrahlung“ (1980) und in dessen MIT-Veröffentlichung „The Microwave Debate“ (1984). Ebenso von Prof. Robert O. Becker in „Heilkraft und Gefahren der Elektrizität“ (1993) in Prof. Martin Blanks Buch „Overpowered“ (2015)und im Vortrag des Zeitzeugen Prof. Franz Adlkofer „Der Umgang der Politik mit dem Strahlenschutz der Bevölkerung. Ein geschichtlicher Rückblick“ (2014).

Eine Forschungsaufarbeitung im Auftrag der Bundesregierung in den 1990erJahren über Langzeitwirkungen, durchgeführt von Prof. Karl Hecht (Charité Berlin), wertete über 800 sowjetische Untersuchungen aus. Sie wurde ins Archiv verbannt. Die deutsche Strahlenschutzkommission fasste Befunde in ihrer Empfehlung zum „Schutz vor elektromagnetischer Strahlung beim Mobilfunk“ vom 12.12.1991 zusammen und sah nichtthermische Effekte auf die Zellmembran – und damit einen Wirkmechanismus – als gesichert (!) an.

Einen Überblick über den Forschungsstand zu biologischen Wirkungen von elektromagnetischen Feldern (EMF) bis 2009 gibt die Arbeitsgruppe um Professor Richard H.W. Funk (Univ. Dresden) in ihrem Review Paper „Effects of electromagnetic fields on cells” und in ihrer Veröffentlichung „Electromagnetic effects – from cell biology to medicine“. Darin zeigen sie u.a., dass elektrische Felder mit einer elektrischen Feldstärke von 1 Millivolt pro Meter (mV/m) – dies entspricht einer Leistungsflussdichte von ca. 0,0027 µW/m – bereits biologisch relevante Änderungen der Ladungsdichte an der Zellmembran und daher störende Reaktionen in der Zelle verursachen können. Die Größenordnung dieser kritischen elektrischen Feldstärke liegt um einige 10000-stel niedriger als die heutigen Grenzwerte (z.B. UMTS: 61 V/m, entspricht 10000000 µWatt/m2).

Mit der Einführung des Mobilfunks als Massentechnologie begann die Verharmlosung der Risiken. Die Industrie hatte vorausschauend ein selbstreferentielles System von „Schutz“- Organisationen aufgebaut, in der WHO, der EU, in Strahlenschutzkommissionen, die sich gegenseitig in personeller Verflechtung bis heute die Unbedenklichkeit bestätigen. In der Studie von Starkey (2016) „Ungenaue offizielle Abschätzung der Hochfrequenz-Sicherheit durch die Beratungsgruppe AGNIR (Advisory Group on Non-ionising Radiation)“ wird dieses System detailliert aufgedeckt.

Das krebsauslösende und -fördernde Potenzial

Dieses von der Industrie aufgebaute Verschleierungssystem nach dem Vorbild der Tabakindustrie ist wissenschaftlich gescheitert, auch wenn Regierungen politisch daran festhalten. 2011 gruppierte die IARC, die Krebsagentur der WHO, die nichtionisierende Strahlung in die Gruppe 2B „Möglicherweise Krebs erregend“ ein – in dieselbe Kategorie wie DDT und Autoabgase.

Seit 1990 haben über 80 Studien DNA-Strangbrüche (Erbgutveränderungen) durch elektromagnetische Strahlung im Bereich der Mobilfunkfrequenzen nachgewiesen. Groß angelegte Studien der österreichischen AUVA-Versicherung

Das Bundesamt für Strahlenschutz sieht eine krebsfördernde Wirkung als gesichert an.11) Neueste Forschungsergebnisse, z.B. über die Handynutzung bei Vieltelefonierern über mehr als 20 Jahre, zeigen ein bis zu 5-fach erhöhtes Krebsrisiko.12) Doch es bleibt nicht bei Erkenntnissen im Labor: In Italien hat das höchste Gericht in Rom einem Angestellten bestätigt, dass sein Hirntumor vom Dauertelefonieren kommt und ihm eine Entschädigung zugesprochen.

Was kommt auf Kinder zu, die heute oft schon als Kleinkind ein Smartphone oder funkende Spiele nutzen − die Vieltelefonierer sind? Bei bestimmten Krebsarten gibt es signifikante Anstiege bei Kindern und Jugendlichen, wie die Auswertung der US-Krebsstatistik zeigt: „Die Fälle von gutartigen Tumoren des zentralen Nervensystems haben jedoch deutlich zugenommen. Zum Vergleich kam es bei Jugendlichen zu einer Zunahme von bösartigen und gutartigen Tumoren des zentralen Nervensystems. Bei Kindern kam es zu einer Zunahme von akuter myeloischer Leukämie, Non-Hodgkin-Lymphomen sowie bösartigen Tumoren des zentralen Nervensystems.“ 13)

Auch das Robert-Koch-Institut dokumentiert für alle Malignome bei Kindern einen Anstieg von ca. 25% zwischen 1994 und 2012.14) Prof. Franz Adlkofer, Koordinator des REFLEX-Projektes, kommt nach der NTP-Studie aus den USA zu dem Schluss: „Die Gentoxizität der Mobilfunkstrahlung kann entsprechend dem Stand der Forschung inzwischen als gesichert angesehen werden“.15)

Der WLAN-Skandal

Die Hauptstrahlenbelastung – v.a. für Kinder und Jugendliche – geht von der körpernahen Nutzung von Smartphones und Tablet-PCs, den dauerstrahlenden Apps und das Surfen über WLAN aus. Die Millionen WLAN-HotSpots, die parallel zu den Mobilfunknetzen und in Routern installiert werden, erhöhen die Strahlenbelastung enorm.

Dadurch bekommen die Forschungsergebnisse zu WLAN eine besondere Bedeutung. Im Springer Reference-Book „Systems Biology of Free Radicals and Antioxidants“ wird in dem Review von Naziroglu/Akman (2014) „Effects of Cellular Phone- and Wi-Fi-Induced Electromagnetic Radiation on Oxidative Stress and Molecular Pathways in Brain“ aufgrund der Gesamtstudienlage darauf hingewiesen, dass auch schwache WLAN-Strahlung gesundheitsschädlich ist.16)

Es kann als Skandal angesehen werden, dass trotz dieses Reviews auf höchster wissenschaftlicher Ebene − in einer „State of the art“-Publikation − die Bundesregierung mit ihren Plänen zur „Digitalen Bildung“ alle Schulen mit WLAN ausstatten will (Digitale Bildung = Geschäftsmodell der IT-Branche = frittiertes Gehirn (Video)). Eine Studie in den Scientific Reports, herausgegeben von der Nature-Gruppe, weist zudem nach, dass die WLAN-Frequenz bei einer „niedrigen“ Strahlungsbelastung von 8000 µWatt/ m² bereits nach 4,8 Minuten Einwirkung zu irregulären Reaktionen an der Zellmembran führen kann, verursacht durch die Polarisation der Strahlung.

In einer Sonderbeilage in der Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft (umg 3/16) erläutert der Physikdozent Dr. Klaus Scheler die Bedeutung dieser Studie.17) Im Ratgeber 3 „Vorsicht WLAN“ hat diagnose:funk 52 WLAN-Studien dokumentiert, die meist im athermischen Bereich, also unter den Grenzwerten, Schädigungen nachweisen.

Zellen im Strahlenstress

Die nichtionisierende Strahlung ist an vielen Krankheiten beteiligt, von Kopfschmerzen über Schlafstörungen bis hin zu Krebs, weil sie über einen Schädigungsmechanismus wirkt, der verantwortlich für die Auslösung entzündlicher Prozesse ist: der Überproduktion von freien Radikalen und oxidativem Zellstress. Oxidativer Stress entsteht, wenn oxidative Vorgänge durch freie Radikale die Fähigkeit der antioxidativen Prozesse zur Neutralisation übersteigen und das Gleichgewicht zugunsten der Oxidation verschoben wird.

Verschiedene entzündliche Schädigungen in den Zellen können hervorgerufen werden, z.B. Oxidation von ungesättigten Fettsäuren, Proteinen und DNA: „Zu den intrinsischen Mutagenen zählen u.a. freie Radikale (z.B. reaktive Sauerstoffspezies, ROS)“, heißt es im Lehrbuch „Molekulare Zellbiologie“ von Jacobi und Partovi.18) Zu den ROS (Reactive Oxygen Species) gehören Superoxide, Peroxide und Hydroxylradikale. Die nichtionisierende Strahlung besitzt nicht die Energie, kovalente Bindungen in den Zellen zu brechen, sie verändert aber Zellprozesse, vor allem in der Atmungskette in den Mitochondrien. Das hat Prof. Karl Hecht 2015 in seinem Artikel „Ist die Unterteilung in ionisierende und nichtionisierende Strahlung noch aktuell? Neuester wissenschaftlicher Erkenntnisstand: EMF-Strahlung kann O2- und NO-Radikale im Überschuss im menschlichen Körper generieren“ plausibel dargestellt.19)

Schon eine Exposition mit geringer Leistungsflussdichte kann freie Radikale generieren. Im bisher größten Review mit dem Titel „Oxidative Mechanismen der biologischen Aktivität bei schwachen hochfrequenten Feldern“ hat eine internationale Forschergruppe um Prof. Igor Yakymenko (Kiew) 100 Studien aller Mobilfunk-Frequenzbereiche ausgewertet. Davon weisen 93(!) eine EMF-bedingte Überproduktion von reaktiven Sauerstoffspezies nach.

Die Forschergruppe schreibt: „Hochfrequenzstrahlung wird deshalb wegen des umfangreichen biologischen Potenzials von ROS und anderen freien Radikalen, wozu auch ihre mutagenen Auswirkungen und ihr regulatorisches Signal- übertragungspotenzial gehören, zu einem potenziell gefährlichen Faktor für die menschliche Gesundheit. […] Schlussfolgernd zeigt unsere Analyse, dass Hochfrequenzstrahlung niedriger Intensität ein starker oxidativer Wirkungsfaktor für lebende Zellen ist, mit einem hohen krankheitserregenden Potenzial.“ 20) Der EMF expositionsbedingte Anstieg der oxidativen Schädigungen tritt, so Yakymenko et al., schon tausendfach unterhalb der Grenzwerte im nicht-thermischen Bereich auf, bei einer Leistungsflussdichte von 0,1 µW/cm2 (= 1000 µW/m2) und bei einer Absorption von SAR = 3 µW/kg. Dies liegt weit unter den Grenzwerten und Belastungen, denen Nutzer im Normalbetrieb von Endgeräten, Routern, Sendemasten und WLAN HotSpots ausgesetzt sind.

Warnke und Hensinger fassen in ihrem umgArtikel (1/13) „Steigende ‚Burnout‘-Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks“ zusammen:

1. EMF erzeugen eine Überproduktion von zellschädigenden freien Radikalen sowie stark reagierenden Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen, die wiederum DNA-schädigend sein können. Gleichzeitig werden die körpereigenen Abwehrstoffe – die endogenen Radikalfänger (Antioxidantien) – geschwächt.

2. EMF greifen störend in die Mitochondrien, eine Zentrale unseres Stoffwechsels, und damit in unsere Energieproduktion ein: Sie hemmen die ATPProduktion, wodurch das Gesamtsystem geschwächt wird.21)

Diese Schädigungskaskade ist inzwischen gesichertes Wissen und muss vor allem in die Diagnose vieler unspezifischer Symptome mit unklarer Ursache einbezogen werden. Ärzte berichten, dass eine Deexposition, z.B. die Entfernung des DECT-Telefons und von WLAN aus der Wohnung, oft ein wichtiger Schritt zur Heilung ist.

Wirkung auf die Reproduktionsorgane

Besonders eindeutig ist die Studienlage zur Wirkung auf die Reproduktionsorgane. Über 50 Studien weisen die Schädigung der männlichen Spermien nach: verminderte Fruchtbarkeit, Unfruchtbarkeit sowie Folgeschäden bei Neugeborenen. 70 Studien weisen schwerwiegende Auswirkungen auf die Entwicklung des Embryos nach. diagnose:funk hat dies 2016 in dem Brennpunkt „Smartphones & Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos“ dokumentiert.22) Mädchen werden schon mit allen Eizellen geboren. Von der Geburt bis zur Pubertät ruhen sie in den Eierstöcken. Diese Eizellen können also ab ihrer Herausbildung permanent bestrahlt sein. Das Ei, das „springt“, hat also eventuell schon eine Bestrahlungskarriere hinter sich.

Die Studienergebnisse zur Fertilität sind brisant, denn Smartphones und Tablet-PCs werden vor allem in der Nähe der Fortpflanzungsorgane genutzt: der Laptop auf dem Schoß, das Smartphone in der Hosentasche. Deshalb empfiehlt die Österreichische Ärztekammer in ihren 10 Handyregeln: „Bei Verwendung von Headsets oder integrierter Freisprecheinrichtung Handys nicht unmittelbar am Körper positionieren – besondere Vorsicht gilt hier für Schwangere. Bei Männern sind Handys in der Hosentasche ein Risiko für die Fruchtbarkeit.“23)

Dauerbelastung durch Sendemasten

Über die Nutzung seiner Endgeräte kann jeder individuell entscheiden. Doch der Dauerbestrahlung durch WLAN-Router oder DECTTelefone von Nachbarn ist man fast schutzlos ausgeliefert. Die Durchstrahlung unserer Wohnungen durch Mobilfunk-Sendeanlagen (Makrozellen) ist faktisch eine Zwangsbestrahlung.

Als 2004 sich durch die Naila-Studie24) erstmals ein erhöhtes Krebsrisiko im Umkreis von Sendeanlagen zeigte, forderte der Studienleiter Dr. Horst Eger das Bundesamt für Strahlenschutz auf, Nachfolgestudien durchzuführen, solange es noch strahlungsfreie Zonen gibt. Das ist nicht erfolgt. Die Bevölkerung wird, wie das Bundesamt für Strahlenschutz schon 2005 in den „Leitlinien Strahlenschutz“ kritisiert, nach wie vor einer „unkontrollierten Exposition“ (S.44) ausgesetzt.25)

Vor allem in außereuropäischen Ländern wurden in den letzten Jahren Sendemaststudien durchgeführt. In zwei neuen iranischen Studien wurde die Häufigkeit von Krankheitssymptomen von Anwohnern, die im Umkreis von 300 m um die Anlage wohnen, mit denen, die weiter als 300 m entfernt wohnen, verglichen (Indien: Kein Mobilfunk auf Schulen und Krankenhäusern).

Die Ergebnisse sind typisch für Sendemaststudien: „Die meisten gesundheitlichen Beschwerden wie z.B. Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Reizbarkeit, Unbehagen, Nervosität, depressive Anzeichen, Schlafstörung, Gedächtnisstörung und verminderte Libido wurden statistisch signifikant häufiger von Personen berichtet, die in einem Abstand bis zu 300 m zu einer Basisstation gewohnt hatten, im Vergleich zu Personen, die in einer Entfernung von mehr als 300 m zu einer Basisstation gelebt hatten.

Die Autoren schlugen vor, dass Mobilfunk-Basisstationen in einer Entfernung von nicht weniger als 300 m zu Wohnungen aufgestellt werden sollten, um die Exposition der Bewohner zu minimieren“ (EMF-Portal zur Studie von Shahbazi-Gahrouei et al).26)

Elektrohypersensitivität (EHS): Behandlungsleitlinien erschienen

Trotz weit über 700 Studien, die biologische Effekte nachweisen, ist der Kenntnisstand über die Wirkungen der Mobilfunkstrahlung immer noch lückenhaft. In den meisten Studien wird die Wirkung nur einer Frequenz untersucht, doch real sind alle Organismen einem Frequenzmix von GSM, UMTS, LTE und WLAN ausgesetzt (Mobilfunkstrahlung: Schädliche Wirkungen auf Tier & Mensch – Ameisen zeigen gestörtes Verhalten bei WLAN-Strahlung (Video)).

Die Kombinationswirkung mit anderen Umweltnoxen, wie Amalgam, Stickoxiden, Feinstaub, Blei, Glyphosat, Aluminium, Fluoriden, Cadmium, Weichmachern u.a., ist so gut wie nicht erforscht. Die kanadischen Umweltmediziner Genuis und Lipp haben diese verstärkende Kombinationswirkung in ihrem 2011 publizierten Artikel „Elektromagnetische Hypersensibilität: Tatsache oder Einbildung?“ behandelt.27) Je nach Vorbelastung und dem Zustand des Immunsystems wirken elektromagnetische Felder (EMF).

Zur Elektrohypersensitivität findet eine absurde Diskussion statt. EMF führen zu oxidativem Stress und sind damit eine wesentliche Grundlage für eine Palette entzündlicher Prozesse in den Zellen mit pathologischen Folgen. Zu behaupten, dazu noch auf Grund von Pseudoexperimenten mit Kurzzeitbestrahlungen (ein Raucher fällt auch nicht beim ersten Lungenzug tot um), dass es auszuschließen sei, dass Menschen auf diese Dauerbelastung sensibel bzw. allergisch reagieren, ist absurd. Elektrohypersensible Menschen zu psychologisieren, ist diskriminierend.

Die Marginalisierung von Umwelterkrankungen ist integrativer Bestandteil des kapitalistischen Medizinbetriebes. Das stellt die US-Psychologin Prof. J.R. Gibson 2016 in ihrem Artikel „Die stillschweigende Ausgrenzung von Menschen mit Umwelt-Sensibilitäten“ beeindruckend dar.28)

Zur Elektrohypersensitivität liegt seit 2016 erstmals eine gründliche Aufarbeitung des Forschungsstandes und ärztlicher Behandlungserfahrung vor. Die Europäische Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM-European Academy for Environmental Medicine) hat die „EUROPAEM EMF-Leitlinie 2016 zur Prävention, Diagnostik und Therapie EMF-bedingter Beschwerden und Krankheiten“ veröffentlicht.

Die Leitlinie stellt den aktuellen Stand der Forschung zu den Risiken der niederfrequenten und hochfrequenten elektromagnetischen Felder dar, den bisherigen Stand der Forschung zur Elektrohypersensitivität und gibt Empfehlungen, wie Ärzte EHS diagnostizieren und behandeln können. Diese EMF-Leitlinie sollte Standardwissen für die tägliche Praxis und deshalb in die Ausbildung aufgenommen werden.

Neben diesen strahlungsbedingten Wirkungen müssen die massiven psycho-sozialen Auswirkungen beachtet werden. Die Nutzung von Smartphones und Tablet-PCs vor dem 12. Lebensjahr führt zu Störungen in der Reifung des Gehirns. Die vielfältig notwendigen Sinneserfahrungen werden auf das Bildschirm-Wischen reduziert, dem Gehirn fehlt der Input zur Reifung. Er wird ersetzt mit falschem Input durch z.B. die allseits herrschende Reizüberflutung. Prävalenzen zur Internetsucht, Lern- und Aufmerksamkeitsstörungen, ADHS und Burnout schon bei Kindern werden angelegt.29) Das weisen Neurobiologen wie Korte, Spitzer und Teuchert-Noodt nach.30)

Die digitalen Medien, das Always-On sein, versetzt die ganze Gesellschaft in einen Stresszustand, so die „Stressstudie 2016 – Entspann Dich, Deutschland“ der Techniker Krankenkasse.31) Eine Studie der DAK von 2016 ergab, dass Konzentrationsschwäche, Verhaltensauffälligkeiten, Bewegungsdefizite und damit einhergehende gesundheitliche Probleme bei Grundschülern in den letzten 10 Jahren stark zugenommen haben. 91% der befragten Lehrer bezeichnen als Ursache dafür die mediale Reizüberflutung.32)

Das Smartphone gilt als Einstiegsdroge. Internetspiele sind auf Sucht programmiert und aktivieren Belohnungssysteme im Gehirn. Nach einer neuen DAK-Studie erfüllen 8,4% der männlichen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 12 bis 25 Jahren die Kriterien für eine Abhängigkeit nach der „Internet Gaming Disorder Scale“.33) Das sind epidemische Ausmaße. Weil die Internet- und Spielsucht dramatisch anwächst, schlug das Deutsche Ärzteblatt im Dezember 2016 Alarm. Man wisse inzwischen, dass die Internetabhängigkeit „häufig mit Suizidgedanken, Depressionen, AufmerksamkeitsdefizitHyperaktivitätssyndrom (ADHS), Autismus, Aggressivität, Devianz und substanzbezogenen Suchterkrankungen einhergehen kann.“34)

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche verändert den Gesundheitszustand der gesamten Bevölkerung einschneidend. Der Technologie-Hype überdeckt die Risiken. Die US-Psychologin Pamela Reed Gibson schreibt: „Obwohl die Beschwerden, die bei Menschen mit Umwelt-Sensibilitäten festgestellt wurden, nur ein Nebenprodukt einer gesellschaftsumfassenden Malaise sind, die übertriebenen Glauben an und Verbeugung vor Technologie und Industrie einbezieht, müssen technologische Stressfaktoren nicht nur von medizinischen Versorgungseinrichtungen, sondern auch von anderen ignoriert werden, um das kapitalistische Ziel grenzenlosen Wachstums zu erreichen.“35) Eine Herausforderung für alle Mediziner.

Anmerkungen

Die natürliche Hintergrundstrahlung bei 100 MHz beträgt ca. 0,000.000.5 Mikrowatt pro Quadratmeter (µWatt/m2). In Städten sind heute Strahlungspegel von 10 bis mehrere 10000 µWatt/m2 die Regel. Nicht selten liegt die Strahlenbelastung in oberen Stockwerken auch weit über 100000 µWatt/m2, beim Telefonieren können es am Kopf einige 1000 bis zu 10000000 µWatt/m2 sein, das zig-Milliardenfache der Dosis, an die unser Organismus evolutionär angepasst ist (Smartphone, WLAN & Co.: Das Strahlungskartell (Video)).

In Deutschland regelt die 26.BImSchV (Bundesimmissionsschutzverordnung) die Grenzwerte. Sie beruht auf den Empfehlungen der ICNIRP, einem privaten Verein industrienaher Wissenschaftler mit Sitz in München. Der festgelegte Richtwert für Handystrahlung im Nahbereich liegt bei 2,0 W/kg (SAR) lokal am Kopf und 0,08 W/kg (SAR) am gesamten Körper. Ein Richtwert ist nur eine Empfehlung. Für ortsgebundene Sender (Basisstation) gilt der vorgeschriebene Grenzwert für GSM 900 = 41 V/m (elektrische Feldstärke) bzw. 4500000 µW/m2 (elektrische Leistungsflussdichte), für UMTS liegt er bei 61 V/m, das entspricht 10000000 µW/m2.

Unter dem Link www.diagnose-funk.org/newsid=1164 kann eine Liste mit den Verweisen und Quellen 1)-35)heruntergeladen werden.

Original und Quellen: http://www.pravda-tv.com/2017/03/zellen-im-strahlenstress-aktuelle-forschung-zu-smartphones-tablets-co/

Teutoburgs Wälder

Spinner und bösartige Spinner

Bezug nehmend auf:

https://bumibahagia.com/2017/03/26/der-mechanismus-des-systems/comment-page-1/#comment-66976

„“was haben „Miete“ und „Essen“ mit „Leben“ zu tun?
Kann nicht mal die einzige Aussage eines Koms korrekt formuliert werden?
Was meintest du also?
Die Befriedigung der alltäglichen Bedürfnisse des Menschen?
Was hat das mit „Geld“ zu tun?
Es gibt genug Beispiele, daß Menschen ohne Geld leben, auch heute schon. Natürlich geht das in der sog. „Überflußgesellschaft“ nicht für alle – klar.
Aber es sind durchaus Gemeinschaften möglich und durchsetzbar, die ohne Geld auskommen.“

weiter im Text Spinner: “ ach bitte, nicht wieder mit solchen flachen Allgemeinplätzchen kommen, die zudem noch wenig Sinn haben.
Denn genau solche verlogenen Konditionierungen sind es, die uns dort halten, wo wir jetzt sind – und solange wir an diesen Unsinn glauben, können wir weder uns noch unser Umfeld verändern…“

Der Spinner ißt also nicht, schließe ich aus seinen Worten.

Er wohnt nicht zur Miete – hat er vielleicht gar ein eigenes Haus? Wenn ja, wo? Bestimmt nicht in der bRD wo ja eh keinem was „richtig“ gehört.

Eigentlich bin ich persönlich nicht so weit weg von der Einstellung des Spinners. Aber solche Spinner machen es unmöglich, sich mit ihnen zu unterhalten. Grund ist einfach: Sie wohnen nicht. Sie essen nicht. Sie brauchen nichts. Sie leben von Luft und Liebe.Deshalb heißen sie ja auch Spinner bei mir.

Behauptet man dann aus normaler Lebenserfahrung heraus, etwas anderes, nämlich: (Unverschämt), ich brauche aber Geld, dann heißt es  beim Spinner: Ja du bist ja auch Teil der „Überflußgesellschaft“.

Nein ich bin kein Teil einer solchen Gesellschaft. Bin armer Rentner und chronisch krank. Und nein ich verzichte nicht freiwillig auf meine Rente. Aber Teil der Gesellschaft bin ich nicht. Und mit Überfluß hab ich auch nix am Hut.

Da gibt es noch so einen Spinner, bei hartgeld.com, der nennt sich „Eichelburg“, der gönnt noch nicht mal den armen Rentnern ihre Grundsicherung. Solche Leute nenne ich BÖSARTIGE SPINNER.

Zur Abwechslung mal was Schönes:

3e-AufKnickenhagen-MariaOsning-Landschaftsmalerei

Aber eigentlich ist es kein großer Unterschied zwischen beiden. Beide sind Spinner und beide verkennen die Realität. Und erst wenn man die Realität sieht und benennen kann, dann kann man – möglicherweise – Abhilfe schaffen.

Aber nicht, indem man einfach verbal reinhaut und sagt: „was hat essen und Miete zahlen mit den Bedürfnissen des Menschen zu tun“. Das ist einfach nur albern – und das habe ich jetzt noch nett gesagt.

Teutoburgs Wälder

Edit:

Thomas hat alle Kommentare unter dem obigen Link gelöscht. Die Begründung sehe man sich selber an.

Damit ist für Thomas auch hier auf meinem blog Schluß. Es ist sattsam bekannt, wie ich zu Zensur stehe.

Ich schrieb heute mittag an „Luckyhans“ (den Spinner) noch eine Antwort, die aber auf bb nicht mehr frei geschaltet wurde.

Dies schrieb ich eben unter einen anderen Faden auf bb:  „Tja damit bist du auch bei mir raus, Thomas. Du weißt ja wie ich zu Zensur stehe. Du hast ja nicht lange gebraucht, dein wahres hässliches Gesicht zu zeigen.
Du kannst das hier auch wieder löschen.
Es bleibt aber trotzdem im Netz.“

Teutoburgs Wälder

Guter Artikel, der sehr viele mögliche/wahrscheinliche Zusammenhänge aufzeigt

Gut zwei Jahre nach dem Germanwings-Absturz mit 150 Toten hat der Vater des Co-Piloten Andreas Lubitz am Freitag zu einer Pressekonferenz eingeladen. Dabei möchte er in einem Gutachten neue und wichtige Erkenntnisse vorstellen. Nach Berichten der Massen -und Lügenmedien reagieren die Vertreter der Opfer angeblich mit Entsetzen. Dem ist nicht so! Selbstverständlich sind die meisten […]

über Platzt Freitag die Bombe? Neues Gutachten zum Absturz Germanwings-Flug 9525 — Schlüsselkindblog © Gaby Kraal

Medien sind mehr als Bespaßung der Massen – Thügida

thuegida-ein-volk-hilft-sich-selbst

Medien erfüllen nicht nur den Zweck der Bespaßung, das trifft es m. Meinung nach nicht richtig. Medien sind pure Indoktrination, versteckt in der Bespaßung, (Bsp. dunkelhäutige Männer mit blonden Frauen auf Werbeplakaten/Anzeigen), aber das Thema „Indoktrination“ muß man schon im Kontext mit der vorausgehenden Indoktrination der Menschen in Schule und Beruf sehen. (In Schule und Beruf lernen Menschen nur das, was sie lernen sollen.) Die gesamte Gesellschaft ist IN dieser Matrix gefangen und keiner traut sich raus bzw. sieht auch nur einen winzigen Grund, da raus zu gehen – da greift dann noch der Herdentrieb. Weil alle etwas machen, macht man das auch.
Ist schon geschickt gemacht.
Sämtliche Kriege wurden über die Massenmedien HERBEI GESCHRIEBEN, mit Unterstützung von eigens inszenierten „Terroranschlägen“ oder „Überfällen“ (Beispiel: Pearl Harbour/9/11). Das kann man im Netz recherchieren. Völker wollen in der Regel keinen Krieg. Man muß Völker immer zum Krieg manipulieren, regelrecht die Empörung herbei führen unter den Völkern, damit sie sich gegenseitig abschlachten, und das System im Hintergrund freut sich und verdient noch daran.
Heute werden sämtliche Wahlen über die Medien entschieden – bzw. systemfeindliche Parteien werden gar nicht zugelassen oder aber gezielt Jahre vorher, bevor sie benötigt werden, vom System aufgebaut, wie zb. die Afd.
Wenn man das einmal verstanden hat, weiß man, daß es innerhalb dieses Systems KEINE Änderung geben KANN. Dies ist eine logische Schlußfolgerung der bestehenden Tatsachen. Es kann KEINE Änderung geben durch Wahlen.  Damit wären wir bei der nächsten Lüge.

Die Lüge, die den Leuten vorgaukelt, daß sie wählen könnten (können sie nicht, ist nur show) und daß sie etwas verändern könnten, diese Lüge müßte das Volk erst einmal begreifen.

Aber in seiner Trägheit, in seiner Angst, in seiner Faulheit, in seiner Dekadenz wird es das vorerst NICHT begeifen. Dafür sorgen dann schon die Medien. Und die paar Abweichler, die werden so krass bestraft, öffentlich medienwirksam bestraft, versteht sich, daß kaum jemand mehr aufmuckt.

Siehe zum Thema das relativ kurze Video des Absurdistan Reporters mit einem Ausschnitt zu Alexander Wagandt, warum Wahlen Show sind: https://www.youtube.com/watch?v=KK4AuEQNu4M

An den Kommentaren unter diesem Video kann man sehen, daß viele der durchaus sehr politikinteressierten Menschen das Thema nicht richtig verstanden haben; sie hängen irgendeiner, ihnen von den Medien erzählten Illusion an.

Des weiteren möchte ich hier die Thügida verlinken, die meiner Meinung nach unter dem Motto: „Ein Volk, ein Land, eine Gemeinschaft“ sehr gute Arbeit macht, wenn ich auch mit ihren Zielen nicht so ganz übereinstimme:

http://dasvolkzumwiderstand.de/

Dort finden Sie Termine und man arbeitet auch an einem sozialen Spendenprojekt für bedürftige Deutsche.

Teutoburgs Wälder

Patriotismus oder Nationalismus?

Bezug nehmend auf diesen Artikel beim Fassadenkratzer:

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/03/17/die-verleumdung-des-patriotismus-als-nationalismus/

Die Verleumdung des Patriotismus als Nationalismus

Es ist etwas ganz Natürliches, das eigene Volk, das eigene Vaterland, die Heimat und die eigene Kultur zu lieben. Dies nennt man Patriotismus.  Ein Patriot ist also ein Mensch, dem es ernst ist um das Wohl seines Vaterlandes und allen damit zusammenhängenden Einzelheiten.

Jemand, der sein eigenes Vaterland liebt, hat auch Verständnis und Achtung für die Patrioten anderer Völker  und wird gegebenenfalls für deren Kultur Interesse entwickeln, welche sich unter Umständen steigern kann.

Dann zitier der Fassadenkratzer Heinrich Heine. Zitat Anfang:

„In einer gewissen Gefahr auszuarten, ist ein Patriotismus, der sich primär stolz auf die Nation als politische Organisation, als Staat, richtet, und der nicht mehr in innerem Zusammenhang mit dem zentralen Wesen des Volkes als Kulturgemeinschaft steht. Heinrich Heine verspottete ihn als fahnenschwenkende „Teutomanie“ und „Phrasenpatriotismus“, der vor falscher Treue zur Obrigkeit nicht gefeit ist. Heines Patriotismus richtete sich auf Deutschland als Kulturgemeinschaft, auf seine Musik, die Besonderheit des Dichtens und Denkens, das aus Deutschland hervorwuchs, und er rief seinen nationalen Kritikern entgegen:

Pflanzt die schwarzrotgoldne Fahne auf die Höhe des deutschen Gedankens, macht sie zur Standarte des freien Menschentums, und ich will mein bestes Herzblut für sie hingeben.“ 4

Zitat Ende.

Der Fassadenkratzer behauptet weitergehend, daß sogenannte „nationale Phrasenpatrioten“ oft besonders laut aufträten und wer jedoch mit dem inneren Wesen des deutschen Geistes verbunden sei, wer nach heller Erkenntnis der tiefen Rätselfragen des Lebens strebe, die nur im Geistigen gelöst werden könnten, für den sei Vaterlandsliebe im Grunde eine so intime Angelegenheit, dass ihn eine gewisse Scham zurückhalte, laut davon zu sprechen.

Also jeder, der stolz ist, ist kein Patriot? Sondern Nationalist? Und jeder, der laut zur Sprache bringt, was Sache ist,  ist kein Patriot, sondern Nationalist? Auch, wenn die derzeitige Situation es erforderlich macht, die Deutsche Sache laut zur Sprache zu bringen, weil man sonst einfach nicht gehört wird?

Weiter im Text des Fassadenkratzers: Demgegenüber sei der Nationalismus, Zitat Anfang:

„eine auf Erwählung- und Sendungsbewusstsein beruhende, streitbare, zur Selbstüberhebung gesteigerte politische Haltung.“ 5 Er ist die „übersteigerte, intolerante Erscheinungsform des Nationalgedankens und des Nationalbewusstseins. Während ein maßhaltender, die gegenseitige Anerkennung und Achtung der Nationen nicht ausschließender Patriotismus eine unentbehrliche Voraussetzung jeder Staatlichkeit ist, gefährdet der Nationalismus, besonders in seiner schärfsten Form (Chauvinismus) den internationalen Frieden, indem er das nationale Eigeninteresse (sacro egoismo) über alle anderen Werte erhebt.“ 6 Der Nationalismus ist  gemeinsamer, nationaler Egoismus, der sich mit Herabsetzung und Unterdrückung anderer Nationen auslebt.“

Die Fußnote verweist auf Erich Bayers Wörterbuch zur Geschichte, erschienen 1965.

Nationalismus oder Patriotismus
Goldene Aue

Fassadenkratzer: „Im Westen, insbesondere in England, Frankreich und Spanien, kam zu dem durch die Gemeinsamkeit von Sprache und Kulturüberlieferung bestimmten Nationalgefühl bereits im Ausgang des Mittelalters das Streben, die Nation zu einem geschlossenen, souveränen Staatskörper zu machen. Diese Verbindung des Volkhaft-Kulturellen mit dem Politisch-Staatlichen zum Bewusstsein eines nationalen Einheitsstaates sollte die Geschichte bis in die Gegenwart bestimmen.

Doch dieses geschlossene Nationalbewusstsein nahm schon in der englischen Revolution von 1640-1660 mit dem religiös-nationalen Überlegenheitsanspruch, England sei das neue, von Gott auserwählte Israel, eine nationalistische Tendenz in sich auf. In noch stärkerer Form trat der Nationalismus in der Französischen Revolution von 1789 auf und erreichte einen Höhepunkt im nationalen Imperialismus Napoleons.

Demgegenüber lebte in den deutschen Dichtern und Denkern der Klassik, der idealistischen Philosophie und der Romantik das Nationalbewusstsein nur in seiner volkhaft-kulturellen Ausprägung. Einen deutschen Gesamtstaat gab es auch nicht. Der deutsche Sprachraum war in eine Vielzahl von sich voneinander abgrenzenden territorialen Fürstentümern zergliedert, die ein Einheitsbewusstsein der Deutschen, das zu einem einheitlichen Staat führen könnte, bekämpften.

Schiller und Goethe dichteten in den Xenien gemeinsam: „Deutschland? Aber wo liegt es? Ich weiß das Land nicht zu finden, wo das gelehrte beginnt, hört das politische auf.“ Für sie war die kulturell-geistige Nation das Entscheidende, hinter der die politische als unbedeutend verschwand. Die äußere politische Einheit wurde von den Kultur-Schaffenden auch gar nicht angestrebt. Dies geschah erst in der gegen die Restauration der Adelsherrschaft gerichteten demokratischen Revolutionsbewegung von 1848.

Die Nationalismus-Vorwürfe an Fichte

Auch dem Philosophen Johann Gottlieb Fichte kam es gerade während der Besetzung durch Napoleon darauf an, das Gemeinsamkeitsgefühl aller Deutschen als Kulturnation zu wecken, um nicht die Eigenständigkeit als Kultur-Volk aufzugeben, sondern Widerstand zu leisten. Doch schon die Eingangsworte seiner „Reden an die deutsche Nation“, die er 1807/1808 in Berlin hielt: „Ich spreche für Deutsche  schlechtweg und von Deutschen schlechtweg“, wurden missverstanden und nationalistisch ausgelegt, indem man nicht berücksichtigte, dass es ihm gerade darum ging, gegen das Verbot der Territorialfürsten die kulturelle Einheit aller Deutschen zu beschwören.“ ZITAT ENDE

Erst Fichte komme laut Fassadenkratzer zu dem richtigen Schluß: “ Der Staat ist nur „Mittel, Bedingung und Gerüst“ für das Volk.“

Der Fassadenkratzer schlußfolgert daraus:  „Für Fichte ist das Volk auch weniger eine leibliche Abstammungs-, als eine seelisch-geistige Kulturgemeinschaft. „, und mißachtet, daß beides mit einander verknüpft ist. Abstammung und seelisch-geistige Kultur gehören zusammen, bedingen einander.

Weiter geht der Artikel des Fassadenkratzers auf die Verwischung/Vermengung der Begrifflichkeiten „Nationalismus“/“Patriotismus“ ein, und, behauptet, daß dies politische Absicht sei.

An diesem Punkt will ich die Vorgabe des Fassadenkratzers verlassen. Denn ich habe eine andere Meinung.  Ich bin der Meinung, Patriotismus kann in der heutigen Zeit ohne Abgrenzung von anderen Völkern, nicht auskommen, da Deutschland und das Deutsche Volk vom unmittelbaren Untergang bedroht sind. Die volkhaft-kulturelle Ausprägung kann NICHT ohne den regulierenden Staat, natürlich idealerweise das eigene Vaterland, auskommen, ja, sie kann ohne diesen Staat heutzutage nicht existieren. Dies beweist gerade die heutige Zeit, die alles Deutsche vernichten will. Dabei ist der Bereich der Kultur für mich besonders maßgebend, dieser Bereich,  in dem alles, was nicht Deutsch ist, seit vielen Jahrzehnten gefördert und gefordert wird, – soweit man bei der heutigen Hässlichkeit und Dekadenz überhaupt noch von Kultur sprechen mag – und somit auf der anderen Seite alles Schöne, Wahre, Edle und Gute (das betrifft gerade und ausdrücklich den Kulturbereich) vernichtet wurde und wird. Weiterer Sinn und Zweck des Ganzen: Die Menschen sollen nicht mehr wissen, was gut ist, was schön ist, wo ihre Wurzeln sind, was ihre Werte sind, wie Zusammenhalt aussieht und sich anfühlt, das ist die derzeitige deutschvernichtende Agenda. Vernichtung beginnt immer mit der Vernichtung der Kultur.

Und sie war leider größtenteils erfolgreich. Ich kann nicht erkennen, daß diesbezüglich ein Umdenken in einem Teil der Bevölkerung eingesetzt hat, im Gegenteil, die Dekadenz treibt täglich neue, höchste Blüten. Immer wenn man denkt, noch schlimmer, noch häßlicher könnte es nicht kommen, dann kommt es genau so.

Kultur ist immer ans Volk gebunden, sie ist volks-spezifisch. Deshalb muß beides geschützt werden, sonst verschwindet es. Schützen heißt aber: einen verbindlichen rechtlichen Rahmen schaffen, ohne diesen geht es nicht. „Jedem Volk seinen Boden“, ist ein weiterer Satz, der in die richtige Richtung weist.

Die negativen Aspekte des Nationalismus, die der Fassadenkratzer anführt, als da wären: Sendungsbewußtsein, streitbare, zur Selbstüberhebung gesteigerte politische Haltung, lehne ich ab. Ich habe kein Sendungsbewußtsein. Ich bin auch nicht streitbar. Ich sehe allerdings auch KEINE automatische Verknüpfung vom Nationalismus mit diesen Eigenschaften. Man kann Nationalist sein, ohne Sendungsbewußtsein zu haben, und ohne streitbar zu sein (im Friedensfall).

Sind wir im Frieden? Bitte mal drüber nachdenken!

Persönlich bin ich erst dann streitbar, wenn ich mein Volk vom Untergang bedroht sehe – was seit längerem der Fall ist. Dies wäre auch bei Angehörigen anderer Völker so, Streitbarkeit hat etwas mit Wehrhaftigkeit zu tun  und ist eine natürliche Eigenschaft des Menschen, denn kein Mensch keines Volkes der Erde läßt sich einfach so, ohne sich zu wehren, vernichten.

Fazit zum Fassandenkratzer: Der Fassadenkratzer erkennt an, daß: „heute allgemein unter Nationalismus eine Überhebung über andere Völker, die mit deren Abwertung verbunden ist, verstanden wird. Dadurch werden Menschen, die in Wahrheit von einer berechtigten Vaterlandsliebe erfüllt sind, bei den unkritischen Massen wahrheitswidrig in den Geruch gesetzt, üble Nationalisten zu sein, denen die eigene Nation auf Kosten der anderen über alles gehe – was in der Vergangenheit zu furchtbaren Kriegen geführt hat.“

    •  was ich so nicht anerkenne. Ein Nationalist ist für mich KEIN Mensch, der automatisch dieses Verhalten an den Tag legt. Wieviel es natürlich bringt, gegen die „allgemeine Meinung“ (wo kommt diese her? Bitte mal drüber nachdenken) anzuschreiben, lasse ich mal so dahin gestellt. Vielleicht muß man sich deshalb, weil sich die Allgemeinheit unter „Nationalismus“ automatisch die obigen negativen Eigenschaften vorstellt, von diesen Eigenschaften auch gesondert distanzieren.
    • Ich kenne es aber auch anders herum: daß Menschen Patrioten schlecht reden, man selbst sei ja „Nationalist“, und das sei natürlich etwas „Besseres“. Aus solchen Aussagen spricht natürlich – deutlicher kann man es nicht offenlegen – ganz klar Chauvinismus. Ein Mensch, der so etwas sagt, fühlt sich als etwas Besseres und ist menschlich eine Null.

Teutoburgs Wälder

Zerstörungswut

Bezug nehmend auf folgende Themen:

https://andreasgrosse.wordpress.com/2017/03/15/der-wahnsinn-hat-einen-namen-eeg-umlage/ => zum Thema Windkraftanlagen

https://frankenbergerblog.com/2017/03/12/glauben-sie-an-diese-chemtrail-theorie/

Dr.Klinhardt kurzer Vortrag:

Zitat: „Aluminium-Nanopartikel lösen Entzündungen aus, in allen Gefäßen, in allen Geweben, in allen Nerven, macht die Blut-Hirn-Schranke kaputt und macht die Mitochondrien kaputt.“Zitat ENDE

So ist das. Jetzt ist mir klar warum die Landschaft in der Brd großflächig mit diesen hässlichen Dingern zu gebaut wird.
Der Mensch kennt keine Vernunft und keine Einkehr mehr. Der Mensch in der BRD, der Michel, der zerstört ALLES. Durch seine Gleichgültigkeit. Unterhält man sich mit den Leuten über diese Dinger, zucken die Leute nur mit den Achseln. Es ist ihnen egal.  Irgendjemand muß also ganz viel Geld mit den Türmen verdienen. Sonst würden die ja nicht gebaut.

Hier ist heute schon der dritte Tag ein grauer verchemtrailter Himmel. Von Frühling mit blauem Himmel keine Spur. Ob es dem dummen Michel auffällt? Ich wage, das zu bezweifeln. Er ist zu sehr damit beschäftigt, auf sein smartphone zu starren.

Edit: dieses Video habe ich eben diesbezüglich gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=mYB7RMGaMMU

 

Genau dasselbe, was das Thema „hohe Feinstabmengen“ in der Luft angeht. Interessiert den dummen Michel nicht. Daß über 40 000 Menschen jährlich in der Brd daran krepieren. Solange der Michel selbst nicht betroffen ist, interessiert es ihn nicht.

Hoffentlich ist es bald vorbei mit dem Michel. Es ist stellenweise UNERTRÄGLICH.

Wofür WIR kämpfen? Wir kämpfen dafür, daß dieser Irsinn wider das Leben aufhört! Auf allen Ebenen!

Teutoburgs Wälder

Wofür kämpfen?

Die Frage ist vielleicht für die meisten meiner Leser zu blöd.

In der Tat werde ich aber immer wieder gefragt, wozu man denn in Deutschland bleiben soll, denn hier „gehe ja eh alles den Bach runter“ und „die Leute, die hier wohnen, seien ja auch alles selbst schuld“ (gemeint ist damit die Entwicklung in Deutschland in den letzten…. sagen wir 20 Jahren).

Bei solchen Fragen begreife ich immer, wie dumm die Menschheit da draußen ist. Und ich stehe auch relativ hilflos vor solchen Fragen. Nicht, weil ich die Antwort auf diese Frage nicht wüßte, sondern weil ich nicht verstehe, wie Menschen so dumm sein können und nicht begreifen, was Deutschsein heißt und wofür sie kämpfen müssen.

Diese Antwort gab ich unter dem Video von Reconquista Germania:

klosterruine-Eldena-und-Riesengebirge-C-D-Friedrich

„Die Menschen verstehen es nicht, daß sie für ihre Kultur und den Deutschen Geist (dazu gehören auch die Dichter und Denker, denn die können sich nur in einem stabilen Vaterland, einem deutschen Vaterland entwickeln Kultur kann sich NUR in einem solchen Vaterland entwicklen) kämpfen müssen. Denn sonst ist unsere alte, wertvolle Kultur und Geschichte verloren. Sie wird dann, wenn wir verlieren, einfach weg sein, und Kultur, die verschwunden ist, kann man nicht wieder neu erwecken, sie braucht die dazu gehörigen Menschen, die ja die Kulturträger sind!

Problem ist, die meisten da draußen sind kulturlose, dekadente ungläubige Volltrottel, Egoisten mit Erwartungshaltung, psychologisch Kinder, die alles von „Mutti“ oder sonstwem erwarten, in klusive Scheinkultur und finanzielle Vollversorgung. Dies hat ja in den letzten Jahren gut funktioniert, wenn auch die Daumenschrauben (finanziell) immer mehr angezogen wurden, aber ich denke/behaupte/weiß, daß Menschen, die im System mitschwimmen, also auf Linie sind, immer noch sehr gut verdienen.

Sie sind die glücklichen Sklaven, und sie sind der Freiheit größter Feind. Ich persönlich glaube, solche Leute kann man auch nicht von etwas Anderem überzeugen.

Das, wofür die, die kämpfen wollen, kämpfen sollten, ist in der Tat unsere Kultur und unsere Heimat. Damit verbunden ist unser alter Glaube. Damit wollen die Leute da draußen leider auch nichts zu tun haben, aber vielleicht ändert sich das noch, wenn diese Menschen erkennen, daß Glaube verbinden kann mit der Heimat und daß ein Glaube alltagstauglich und im Hier und Jetzt stattfinden kann, daß er hilfreich ist für jeden Einzelnen. Dazu fehlt bei vielen die Bereitschaft, sich damit erstmal zu befassen. Sie sind noch nicht einmal mehr neugierig, auf eine gesunde Art und Weise neugierig, wie es jeder Mensch wäre. Nein, sie wollen glaubenslos (a-theistisch) weiter machen. Das wird aber in der Tat, wie Sie es auch sagen, schwierig werden. Ich bin der Meinung, ohne festen Glauben kann man diesen Kampf nicht führen.“

Die Antwort kam dann entsprechend: „Ein sehr guter Vortrag. Der Glaube und die Emotionen sind die Kraft, der Antrieb. Der Intellekt und das Wissen sind das Werkzeug, dass Mittel zum Zweck. Nur wenn beide miteinander polar zusammenarbeiten, entsteht ein solcher Mensch, den das System mehr fürchtet als alles andere.“

Das ist natürlich richtig. Aber: Warum soll ich Blinden was vom Sehen erzählen. Das funktioniert nicht.

Teutoburgs Wälder