Farce

„Ich sehe die Möglichkeit, das Volk zu einen. Ich sehe sie ständig in meinem Herzen, vor meinen Augen, ich bin erfüllt von dem, was anderen nur ein rätselhaftes Geheimnis ist!

Heil und Segen“

Quelle: http://trutzgauer-bote.info/2017/02/06/stellungnahme-zur-veranstaltung-von-gerd-ittner-am-11-02-2017-in-dresden/#comments

Der Adler säuft wieder zuviel. Hat Hallus. Will das „Volk“ einen. Genau so wie der Trutzgauer Bote, dem Kommentare angeblich so wichtig sind, und der auch „alle einen will“, der aber jeden weg zensiert, der eine etwas andere Meinung hat.

Diese Leute leben auf dem  Mond. Sie sind der Sargnagel zum Untergang Deutschlands. Sie wollen nicht das Volk einen. Sie wollten eine Exklusiv-Veranstaltung zum Gedenken an die Dresnder Bombardierung, möglichst NICHT an einem Samstag, damit man möglichst viele Deutsche ausschließen kann, und sich selbst als „verschwiegener geheimer Kreis der wahren Kämpfer“ darstellen kann. Dazu kommt dann noch, dass diese selbsternannten Kämpfer für Sieg, Heil und Vaterland, Angst haben vor der Antifa, ja, ihr habt es richtig gelesen, die „starken Kämpfer für ein Deutsches Reich“ haben Angst vor ein paar Hundert meist minderjährigen Rotzlöffeln, die gerne mal was Stunk machen, und auch aus diesem Grund wolle man die Gedenkfeier nicht an einem Samstag abhalten, und auch den Tag der Veranstaltung, Uhrzeit und Ort lange geheim halten. Ittners Bemühungen um einen Termin am 11.2. unterstütze man nicht, weil Ittner sich nicht um Verständigung mit den „einzig wahren Kämpfern des Trutzgauer Boten“ bemüht habe – daß Ittner sich bemüht hat, ist klar, aber wahrscheinlich ist der den widerlichen Hetzbrüdern vom Trutzgauer Boten nicht kriecherisch genug. Er zieht halt sein Ding durch. Soviel Selbstständigkeit geht ja gar nicht. Der Führer hat es nicht angeordnet…. lach… und da der Führer nicht vor Ort ist, gilt halt des Trutzgauer Boten Stellungnahme als letztes Wort. So einfach ist das.

(Na ja ein bisschen Ironie muss ja sein. Wenn es nicht so traurig wäre, zeigt dieses Beispiel doch deutlich, wie kaputt die nationale Szene in sich ist, wäre es lustig.)

Habe mich nun durch gut 170 Kommentare durch gewühlt, auf die Sache wurde ich von einem Freund aufmerksam gemacht, ich selber lese ja nicht mehr auf dieser Seite. Höchst interessant ist, wie die Spaltköpfe und Wahnsinnigen „Kurzer“ und „Kammler“ gegen Andersdenkende vorgehen, Andersdenkende wohlgemerkt NUR in der Wahl der Mittel, nämlich der Wahl, welcher Tag zu Gedenken der Dresdner Bombenopfer der beste sei.  Im Ziel ist man sich ja (angeblich) einig – wers glaubt….

G. Ittners Stellungnahme dazu – verständlicherweise ist er verärgert:

„Ein Maler, der ein Bild malt, wird sich nicht von Herumstehenden beeinflussen lassen, die auf ihn eingackern, er solle doch lieber so malen oder so. Denn nur er ist derjenige, der weiß, was er malen will und wie er es malen will.

Ganz grundsätzlich ist es so, daß derjenige, der etwas unternimmt, sich nicht ungebeten von denen bequatschen lassen muß, die nichts tun, aber meinen, denen, welche etwas tun, hineinreden zu müssen, wie sie es tun sollen.

Aber bekanntlich sind es ja gerade die Eunuchen, die am besten wissen wollen, wie „es“ geht.

Man könnte aufgrund seiner Äußerungen den Eindruck bekommen, Kammler sei stimmberechtigt oder gar weisungsbefugt, was die Planung und Durchführung des Dresdens-Gedenkens am 11. Februar anbelangt – doch ist er das nicht und er war es nie!
Ich hatte ihm gleichwohl angeboten, zum Kooperationsgespräch im Dresdner Ordnungsamt mitzugehen, da er sowas im Gegensatz zu mir nicht kennt, so daß er in Zukunft vielleicht etwas qualifizierter mitreden kann. Denn tatsächlich ist es schon etwas befremdlich, wenn ausgerechnet ich als auf dem Gebiet nun wirklich altgedientes Schlachtroß mir von einem „Greenhorn“ Kammler sagen lassen soll, wie man das mit Versammlungen macht.

Kammler ging aber nicht mit aufs Ordnungsamt. So daß er jetzt nicht weiß, was er wissen könnte, wenn er zum Gespräch mit der Ordnungsamtsleitung und der Dresdner Polizeiführung nicht zuletzt auch hinsichtlich der „Antifasituation“ mitgegangen wäre. Was ihn jedoch nicht davon abhält, bezüglich des Dresden-Gedenkens mitzugackern und gar Ratschläge zu geben und Forderungen aufzustellen, ohne daß er überhaupt die Hintergründe und Zusammenhänge kennt, zu deren Kennen er beim Kooperationsgespräch dabeisein hätte müssen.

Auch hatte ich den Vertretern der „geheimen Gedenkfreimaurerei“, die in den letzten Jahren ihr Gedenken nur einem internen Kreis mitgeteilt unter Ausschluß aller anderen Dresdner durchführten, angeboten, am 11. Februar mitzumachen und dort auch Redner zu stellen. So daß sie dabei auch gleich ihre eigene Veranstaltung bewerben hätten können. (Denn man kann ja DAS EINE TUN, OHNE DAS ANDERE ZU LASSEN. Was hier nicht nur Kammler nicht zu begreifen scheint.) Nur wollten sie das genausowenig, wie Kammler nicht zum Kooperationsgespräch mitgehen wollte. Lieber richteten sie sich in ihrem Beleidigtsein ein, daß andere das tun, was sie selber die letzten Jahre NICHT getan hatten und auch in diesem Jahr nicht zu tun gedachten.

Und dann diese ungeheure Anmaßung, die Vertreter der „geheimen Gedenkfreimaurerei“ wären die Alleinrepräsentanten Dresdens und Alleinbefugten zum Durchführen des Dresden-Gedenkens…
An der Vorbereitung und Organisation der Gedenkveranstaltung 11. Februar sind gestandene Dresdner beteiligt, zum Teil solche, welche den Bombenholocaust noch selber erlebt haben. Sollen die etwa die „UNSERE Stadt“-Jüngelchen dafür nach Erlaubnis fragen, die sie aus Todesangst vor der Antifa – welche diese Älteren NICHT haben – die letzten Jahre vom Gedenken ausgeschlossen hatten, weil dieses nur im Geheimen intern bekanntgegeben wurde?

Und da sind wir gleich beim zentralen Thema: Es soll des Bombenholocausts gedacht werden, als Frauen, Kinder, Alte einer in ihrem Schrecken allerunvorstellbaren entfesselten Hölle ausgesetzt waren – und dann haben heutige wohlstandsverweichlichte WASCHLAPPENMEMMEN DIE HOSEN GESTRICHEN VOLL vor nackter Angst bei dem bloßen Gedanken, daß beim Gedenken aber doch Antifa aufkreuzen könnte. PFUI TEUFEL! ERBÄRMLICHE FEIGHEIT!

Die sollen bloß wegbleiben vom Gedenken! Sie wären eine Beleidigung und Schande für dieses. Insofern verrichtet die Antifa sogar noch ein gutes Werk, indem sie dazu beiträgt, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Keiner der Dresdner, zum Teil 80 Jahre alt, die an der Vorbereitung der Gedenkveranstaltung am 11. Februar mitarbeiten und sich richtig auf diese freuen, verschwendet auch nur einen Gedanken an Angst vor der Antifa.

1945 haben 12jährige Hitlerjungen mit der Panzerfaust gegen die Rote Armee und die US-Army gekämpft – und hier gibt es „Bedenkenträger“, die scheißen sich vor der Antifa in die Hosen und unterschreiben das dann auch noch mit „SIEG HEIL!“

Kammler, Du solltest Dich vor diesen Hitlerjungen und vor jenen Dresdnern schämen! Aber eines ist jetzt klar geworden: wenn jemand garantiert keine Verbindung zur Absetzbewegung hat, dann bist das Du. Ins Haunebu kommt nämlich niemand rein, und nicht mal in dessen Nähe, mit vor Angst vollgeschissenen Hosen – vor allem dann nicht, wenn diese aus Angst vor der Antifa vollgeschissen sind.

Dein Gruß sei hinfort nicht SIEG HEIL sondern SCHISS HEIL“

Daraufhin reagierten dann die ach so das Volk einen wollenden Kammler und Kurzer mit Sperrung Ittners.

Video von der Veranstaltung Ittners mit vielen Reden, ab ca 25. Minute eine schöne Rede von B. Schaub:

 

Antifa war kaum zu sehen – woran es wohl lag?

Haltet euch fern vom Trutzgauer Boten und allen damit verbandelten Seiten. Man kann sehr gut Patriot sein und für sein Volk kämpfen, ohne solchen fanatischen Spinnern auf den Leim zu gehen.

Teutoburgs Wälder

 

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