Das Neinsagen zählt

 

 

Kommentar:
Jeder entscheidet selber.
Du schreibst, die Leute wurden „auf links gedreht“ und umerzogen. Das stimmt. Das kommt von außen. Vom bösen Feind.

Es hat nur nicht bei allen funktioniert. Woran liegt das denn? Kann es sein, daß der große Teil des Volkes einfach zu faul, zu bequem ist, Widerstand zu leisten? Es lebt sich gut als Sklave in der BRD. Mutti Merkel sorgt für (fast) alle. Und wenn es so langsam schlechter geht für ein paar Arme und Rentner, wen kümmert das von den Besserverdienenden?

Der Masse geht es gut. Der Masse ist scheißegal, was früher war, die wollen nur leben und konsumieren. Jeder aus dieser Masse hat dazu seine eigene freie Wahl getroffen.

Ich rede nicht von denen, die den Krieg überlebt haben.
Aber reden Sie mal mit einem, der im Wiederaufbau reich geworden ist – und das sind nicht wenige. Die sind alle total gehirngewaschen und angepasst. Die wissen nicht, was läuft, weil sie denken, heute wäre es so wie in den 50rer Jahren. Wo man noch was aufbauen konnte, Karriere machen konnte.

Heute geht das alles nicht mehr. Heute werden wir vernichtet, da hat Wolfgang recht. Nur, die Armen, die merken die Vernichtung zuerst. Bei denen wird zuerst gekürzt, beim Geld, beim Wohnungsbau. Wir Armen merken das zuerst. Da geht es den Reichen noch lange gut, und die denken sich: Was wollen die Armen denn, hätten sie besser mal mehr gearbeitet.“
So sehr wurde das Volk gespalten.
Aber das ist jedem seine eigene Entscheidung. Ob er sich spalten lässt.
Meine Eltern, beide Jahrgang 1939, Kinder, als der Krieg losging, also unschuldig, bei meinen Eltern hat die Umerziehung NICHT funktioniert. Und bei mir auch nicht.

Dazu mußß man aber auch die ENTSCHEIDUNG treffen: MIT MIR NICHT.
Und das ist keine leichte Entscheidung. Wenn man sie konsequent lebt.
ich behaupte: Die meisten Deutschen wollen das nicht! Die wollen sich lieber anpassen und kriechen. Das haben sie aber selber zu verantworten, und nicht der böse Feind. Denn man kann zu jedem Feind NEIN sagen.
Eventuell ist der Preis hoch, fürs NEIN sagen. Aber das ist egal. Das NEIN-Sagen zählt.

Teutoburgs Wälder

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8 Gedanken zu “Das Neinsagen zählt

  1. Betreutes Denken

    Kann es sein, daß der große Teil des Volkes einfach zu faul, zu bequem ist, Widerstand zu leisten?

    Ja. Fakebock, Smartphone, Fussball und Flachbildschirm funzt, und der Rest ist egal. Dank FB hat man hunderte Freunde und die Welt ist richtig gut. Schließlich bekommt man auf der Stelle mitgeteilt, dass die Rosi sich gerade beim neuen Italiener eine Kugel Erdbeereis gekauft hat. Wichtige Informationen, die man früher nie bekommen hat, gibts heutzutage, vor allem dank Merkel, kostenlos. Das ist Prima!

    Und wenn es so langsam schlechter geht für ein paar Arme und Rentner, wen kümmert das von den Besserverdienenden?

    Selbst schuld! Warum müssen denn die Armen arm und die Rentner alt sein? Da kann niemandem ein Vorwurf gemacht werden, außer den Betroffenen selbst.

    Jeder aus dieser Masse hat dazu seine eigene freie Wahl getroffen.

    Quasch! Eigene Wahl geht überhaupt nicht. Wenn jeder meckern wollte, was auf den Tisch kommt, hätten wir bald das Chaos pur. Es wird das gegessen, was gekocht wird, denn wir sind tolerant und nicht egoistisch.

    Ich rede nicht von denen, die den Krieg überlebt haben.

    Auch die sind selbst schuld. Hat sie denn jemand gezwungen, zu überleben?

    Da geht es den Reichen noch lange gut

    Ja die haben ja auch was geleistet

    Was wollen die Armen denn, hätten sie besser mal mehr gearbeitet.“

    Ganz genau.

    bei meinen Eltern hat die Umerziehung NICHT funktioniert. Und bei mir auch nicht.

    Na ja, ein paar, die sich querstellen, gibts überall. Deswegen darf man aber nicht das ganze System in Frage stellen. Piep, da kommt wieder eine Nachricht. Rosi hat sich noch eine Kugel Erdbeereis gekauft und die neue Eisdiele mit „XXXXXXXGut“ bewertet und die Bewertung an alle ihre 493 Freunde geschickt. Ich bin auch einer davon. Da muss ich gleich hin, also tschüss………..

    *************************
    So ein oder so ähnliches Gespräch hatte ich am WE in meiner Familie. Da sind nicht nur Köpfe gerollt, sondern in meinem Handy sind auch zwei Plätze für Telefonnummern frei geworden. Soviel Schnaps kann der Körper gar nicht vertragen, wie man trinken möchte, wenn man solche „Gespräche“ erlebt hat.

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    1. Hihi… Du bringst diese Dumm-Michel-Denke richtig gut rüber! Das ist fast lustig, zu lesen, wenn es nicht so traurig wäre.

      Übrigens, auf solche Aussagen krieg ich auch selten eine fundierte Antwort. Wenn überhaupt, wird derjenige, der antwortet, persönlich beleidigend. Mehr können die leider oft nicht.

      Mittlerweile stehe ich da aber drüber, wenns nicht zuviel wird. Wenns zuviel wird, gehe ich aus der Situation raus. Das ist das Einzige, was man machen kann.

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      1. Mit eingefleischten Gutmenschen braucht man auch nicht zu diskutieren. Das merke ich immer wieder, weil ich immer wieder diesen Fehler mache.
        Dann kommt auch noch hinzu, dass Gutmenschen das bequeme Biotop, in dem sie sich mit all den vielen, vielen anderen Gleichgesinnten aufhalten, nur sehr schwer verlassen können.
        Möglicherweise könnte man sie einzeln dort herauspflücken, wenn man sie für ein halbes Jahr auf einem entlegenen Bergbauernhof isoliert und ihnen viel Gedankenfutter gibt.
        Ich weiß, wovon ich rede, da ich selbst einmal zu dieser Masse gehörte.
        Dann hielt ich mich berufsbedingt längere Zeit in einer entlegenen Gegend auf und wurde neugierig auf das, was ein gewisser William Luther Pierce zu sagen hatte.
        In meiner Abgeschiedenheit studierte ich seine Reden,
        Er hat mir die Augen geöffnet.
        Seitdem (das ist jetzt knapp 20 Jahre her) gehöre ich zur anderen Seite – und bin froh darüber.

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        1. Betreutes Denken

          Ich halte Gutmenschentum für eine Religion. Eine Glaubensfrage, mit der man tief verwurzelt ist, die das Leben prägt und wegen der man sich mit seinen Liebsten bis aufs Blut zerstreitet. Wenn ich die Gutmenschen in meinen (Ex)Bekanntenkreis sehe, sehe ich nicht nur Religion, sonder die Intensität erinnert mich an Dschihadisten. Schlimmer noch: An WAHNSINNIGE!

          @Notwende, wie kann man so etwas ablegen?

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          1. „[…] wegen der man sich mit seinen Liebsten bis aufs Blut zerstreitet […]“
            Das kann ich nur bestätigen.
            Für meine Gutmenschen-Geschwister bin ich ein Rechtsextremer, ein Hasser und Nazi.
            Mittlerweile haben wir uns derart auseinander gelebt, dass mir irgendwelche Bekannte näher stehen, als meine Geschwister…
            Wie man das Gutmenschentum ablegen kann?
            Indem man sich nicht in deren Umfeld bewegt und viel Zeit alleine in der Natur verbringt.
            Das war wie kalter Entzug. Am Anfang fast nicht auszuhalten, dann merkt man mit der Zeit, wie gut dad eigentlich tut. Irgendwann liebt man es sogar – nur Berge und Wald um dich herum. Du entdeckst, dass du Fühler hast, dass du Dinge hörst und siehst, die du im Großstadt-Trubel nie wahrgenommen hast.
            Dann kommt noch der Faktor Zeit hinzu. Ich hab zu Lesen begonnen: Knut Hamsun’s „Segen der Erde“. Sowas hätt‘ ich vorher weder gelesen noch verstanden. Doch in dem neuen Umfeld hab ich dieses Buch ganz genau verstanden.
            Internet konnte ich ja empfangen, und do hab ich mich über den Autor kundig gemacht und erfahren, dass er Nobelpreisträger war und dann in Ungnade fiel, weil er Hitler gut fand.
            Eines ergab das Andere und irgendwann landete ich auf der Seite der National Alliance, deren Leiter damals Dr. William Luther Pierce war.
            Den Text etlicher seiner Reden druckte ich aus, las sie aufmerksam, erarbeitete mir deren Inhalt noch mehr, indem ich sie für mich ins Deutsche übersetzte und niederschrieb.
            Ich hatte dadurch viel Anregung zum Nachdenken erhalten.
            Naja, irgendwann war ich dann eben aufgewacht und wusste, dass ich mit meinen alten Meinungen völlig daneben lag.
            Ich zog aus dieser Erkenntnis die nötigen Konsequenzen und verließ die politische Komfortzone, das Träumeland.
            Bis ich dann wirklich aktiv wurde, dauerte es noch eine Weile.
            Zurück hätte ich, selbst, wenn ich gewollt hätte, nicht gekonnt.
            Wenn die Augen einmal geöffnet wurden, kann man sie nicht mehr verschließen. Man weiß einfach zuviel, um in die Ignoranz zurückzukehren.

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          2. Betreutes Denken

            Danke für die lange Erklärung. Na ja, irgendwie vermisse ich in den Zeilen den Ausdruck von Reue. Wäre bei mir jedenfalls so, wenn ich aus der Hölle des Bösen den Weg nach draußen an die Luft und die Natur und das Licht gefunden hätte, dass ich mich (wahrscheinlich zeitlebens) geschämt hätte, was ich für ein Schuft gewesen bin. Was ich eine Vergangenheit hatte, und wieviel friedliche, liebevolle Menschen durch meine schrägen Ansichten, die vermutlich sogar einen Adolf Hitler noch verstört hätten, zuschaden gekommen sind. Na ja gut, das ist meine Ansicht, und muss ja nicht auf alle zutreffen.

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          3. Betreutes Denken

            So, Notwende, deine Seite habe ich mal kurz durchgesehen. Sieht ja ganz gut aus. Ich werde später nochmal besuchen.

            Danke für den Video über das Rheinwiesenlager.

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